Flüchtlingssituation im Kreis Unna Folie 1 10.02.2016 Dez. IV.

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Flüchtlingssituation im Kreis Unna Folie 1 28.06.22 Dez. IV
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  • Flchtlingssituation im Kreis Unna

    Folie **Dez. IV

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  • Folie *GliederungDas Grundrecht auf Asyl Das Asylverfahren in NRW - Exkurs: Notunterknfte Schutzarten und Prfreihenfolge - Exkurs: unbegleitete minderjhrige Flchtlinge Die Rolle der Auslnderbehrde StatistikDez. IV*

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  • Das Grundrecht auf AsylArtikel 16 a GG(1) Politisch Verfolgte genieen Asylrecht.(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens ber die Rechtsstellung der Flchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. In den Fllen des Satzes 1 knnen aufenthaltsbeendende Manahmen unabhngig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.(3) Durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, knnen Staaten bestimmt werden, bei denen auf Grund der Rechtslage, der Rechtsanwendung und der allgemeinen politischen Verhltnisse gewhrleistet erscheint, dass dort weder politische Verfolgung noch unmenschliche oder erniedrigende Bestrafung oder Behandlung stattfindet (Anm. d. Verf.: sicherer Herkunftsstaat).Folie *Dez. IV*

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  • Es wird vermutet, dass ein Auslnder aus einem solchen Staat nicht verfolgt wird, solange er nicht Tatsachen vortrgt, die die Annahme begrnden, dass er entgegen dieser Vermutung politisch verfolgt wird.(4) Die Vollziehung aufenthaltsbeendender Manahmen wird in den Fllen des Absatzes 3 und in anderen Fllen, die offensichtlich unbegrndet sind oder als offensichtlich unbegrndet gelten, durch das Gericht nur ausgesetzt, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtmigkeit der Manahme bestehen; der Prfungsumfang kann eingeschrnkt werden und versptetes Vorbringen unbercksichtigt bleiben. Das Nhere ist durch Gesetz zu bestimmen.(5) Die Abstze 1 bis 4 stehen vlkerrechtlichen Vertrgen von Mitgliedstaaten der Europischen Gemeinschaften untereinander und mit dritten Staaten nicht entgegen, die Zustndigkeitsregelungen fr die Prfung von Asylbegehren einschlielich der gegenseitigen Anerkennung von Asylentscheidungen treffen.

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  • Folie *( 47 I AsylVfG: Wohnverpflichtung max. 3 Monate)

    Exkurs:Notunterknfte: Folien 6 - 7Das Asylverfahren in NRWvon dort Verteilung in Kommune(nur mit BMA, noch ohne Erfassung AZR)

    Zufhrung an dasBAMF auf Einladung(Erfassung AZR)

    Dez. IVKnigsteiner Schlssel (GWK: 2/3 Steueraufkommen, 1/3 Bev.anteile): NRW 2015 = 21,21%*

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  • Folie *Exkurs: NotunterknfteQuelle: BR ArnsbergDez. IV*

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  • Stand 15. Oktober 2015248 Unterbringungseinrichtungen in NRW => 5 EAE, 21 ZUE, 222 Notunterknfte (Zahl stark steigend)Kapazitt 12.972 Regelpltze , 50.768 NotunterkunftspltzeZuordnung 5 EAEen:

    BielefeldBurbachBad BerleburgDortmund+ Mobile RegistrierungFolie *Exkurs: NotunterknfteUnna (Kap. 600-800): z. Zt. 63 NU mit 14.492 PltzenDez. IV*

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  • Folie *Dez. IVDer Knigsteiner Schlssel mit dem Knigsteiner Staatsabkommen vom 31.03.1949 in Knigstein im Taunus von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) konzipiert, um Kosten berregional bedeutender Forschungseinrichtungen gerecht auf die einzelnen Lnder zu verteilen (Gewichtung: 2/3 Steueraufkommen, 1/3 Bevlkerung)*

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  • Folie *( 47 I AsylVfG: Wohnverpflichtung max. 3 Monate)

    Exkurs:Notunterknfte: Folien 6 - 7Das Asylverfahren in NRWvon dort Verteilung in Kommune(nur mit BMA, noch ohne Erfassung AZR)

    Zufhrung an dasBAMF auf Einladung(Erfassung AZR)

    Knigsteiner Schlssel (GWK: 2/3 Steueraufkommen, 1/3 Bev.anteile): NRW 2015 = 21,21%Dez. IV*

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  • Folie *Das Asylverfahren in NRWB A M FA L B Freiw. Ausreise (freiw.) Rckberst. Abschiebung DuldungAsylantrag unzulssig wegen Unzustndigkeit?=>(Dublin III)

    Rckberstellungsanordnungin zustndigen Mitgliedsstaat(Frist: 6 Monate)

    Aufenthaltserlaubnis fr 3 JahreNiederlassungserlaubnis ist anschl. zu erteilen, wenn kein Widerruf der AEAE 1 J., Verlng. fr jeweils 2 J. mgl.NE kann nach 5 J. erteilt werden AE soll fr 1 J., NE kann nach 5 J. erteilt werden?Dez. IV*

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  • Exkurs: Unbegleitete minderjhrige FlchtlingeFolie *Quelle: Handreichung zum Umgang mit unbegleiteten minderjhrigen Flchtlingen in Nordrhein-Westfalen, MIK und MFKJKS NRW(http://www.ggua.de/fileadmin/downloads/tabellen_und_ uebersichten/MFKJKS_Broschuere_Handreichung_UMF_ Webfassung.pdf)Dez. IV*

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  • Schutzarten und Prfreihenfolge (1)Anerkennung als Asylberechtigter (Art. 16 a Abs. 1 GG) - asylberechtigt ist, wer im Fall der Rckkehr ins Heimatland einem schwerwiegenden Eingriff in Leib, Leben oder Freiheit ausgesetzt sein wird - wegen seiner politischen berzeugung, religisen Grundentscheidung oder unvernderbarer Merkmale, die sein Anderssein prgen und - ohne Fluchtalternative innerhalb des Heimatlandes oder anderweitigen Schutz vor Verfolgung ist - asylberechtigt ist nicht, wer ber einen sicheren Drittstaat (EU, N, Schweiz) nach D eingereist ist Zuerkennung der Flchtlingseigenschaft ( 3 Abs. 1 AsylVfG), wenn er aus begrndeter Furcht vor Verfolgung wegen seiner Rasse, Religion, Nationalitt, politischen berzeugung oder Zugehrigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe sich auerhalb des Landes (Herkunftsland) befindet, a) dessen Staatsangehrigkeit er besitzt und dessen Schutz er nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Furcht nicht in Anspruch nehmen will oder b) in dem er als Staatenloser seinen vorherigen gewhnlichen Aufenthalt hatte und in das er nicht zurckkehren kann oder wegen dieser Furcht nicht zurckkehren will. Folie *Dez. IV*

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  • Schutzarten und Prfreihenfolge (2)Zuerkennung subsidiren Schutzes ( 4 Abs. 1 AsylVfG)(1) Wenn stichhaltige Grnde fr die Annahme vorgebracht werden, dass im Herkunftsland ein ernsthafter Schaden droht. Als ernsthafter Schaden gilt: 1. die Verhngung oder Vollstreckung der Todesstrafe,2. Folter, unmenschliche, erniedrigende Behandlung oder Bestrafung oder3. eine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson infolge willkrlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten Konflikts(2) Gilt nicht, wenn schwerwiegende Grnde die Annahme rechtfertigen, dass Antragsteller1. ein Verbrechen gegen den Frieden, ein Kriegsverbrechen oder ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Sinne der internationalen Vertragswerke begangen hat, die ausgearbeitet worden sind, um Bestimmungen bezglich dieser Verbrechen festzulegen,2. eine schwere Straftat begangen hat,3. sich Handlungen zuschulden kommen lassen hat, die den Zielen und Grundstzen der Vereinten Nationen, wie sie in der Prambel und den Artikeln 1 und 2 der Charta der Vereinten Nationen (BGBl. 1973 II S. 430, 431) verankert sind, zuwiderlaufen oder4. eine Gefahr fr die Allgemeinheit oder fr die Sicherheit der BRD darstellt(3) Diese Ausschlussgrnde gelten auch fr Auslnder, die andere zu den genannten Straftaten oder Handlungen anstiften oder sich in sonstiger Weise daran beteiligen.

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  • Schutzarten und Prfreihenfolge (3)Feststellung von Abschiebeverboten gem. 60 V und VII AufenthG- wenn Abschiebung in den Zielstaat = Verletzung der Europischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) - wenn im Zielstaat eine erhebliche konkrete Gefahr fr Leib, Leben oder Freiheit besteht

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  • Die Rolle der AuslnderbehrdeGegen die Bescheide des BAMF kann der Asylbewerber klagenZunchst prft VG GE die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der KlageWird die Klage (im Vorverfahren) abgewiesen und die Ablehnung aller Schutzarten besttigt, bleibt die Verpflichtung zur Ausreise bestehenAuslnderbehrde ist an Entscheidungen BAMF bzw. Gericht gebundenbei neg. Entscheidung hat Auslnderbehrde die Ausreisepflicht zu berwachenhierzu wird der ausreisepflichtige Auslnder nochmals auf seine Ausreisepflicht und auf entsprechende Hilfsprogramme, z. B. Internationale Organisation fr Migration (IOM), hingewiesenkommt der Auslnder seiner Ausreisepflicht nicht freiwillig nach, ist es Aufgabe der Auslnderbehrde, diese unter Beachtung von Rckberstellungsfristen und Vorgaben des BAMF durchzusetzen

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  • Folie *Dez. IV*Syrien 22,9 %

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  • Asyl 2015 EU28 JanFebMrzAprMaiJunJulAugMio. Ew.Quote p. a. 2015Belgien 1.715 1.640 1.755 1.625 2.095 2.895 2.975 11,1 3,2Bulgarien 1.070 1.045 110 1.130 1.345 1.630 7,3 2,7Dnemark 640 445 560 880 5,6 1,9Deutschland 25.035 26.085 32.055 27.175 25.990 35.445 37.531 36.422 80,6 5,6Estland 5 15 30 30 10 25 1,3 0,2Finnland 305 355 340 515 5,4 1,1Frankreich 4.440 5.630 6.090 5.650 4.745 66,3 0,9Griechenland 1.065 1.015 915 980 1.145 1.120 11,0 1,2Irland 215 200 210 265 255 4,6 0,7Italien 4.785 5.140 5.505 4.590 5.180 59,8 1,0Kroatien 25 25 15 15 4,3 0,0Lettland 15 15 15 25 35 50 2,0 0,3Litauen 30 30 15 25 25 10 3,0 0,0Luxemburg 90 95 105 80 95 101 106 0,5 2,5Malta 95 170 130 115 180 0,4 5,4Niederlande 1.050 970 990 1.275 2.375 3.085 16,8 2,2sterreich 4.030 3.255 2.925 4.040 6.395 5.360 8,5 7,6Polen 610 600 630 750 680 860 38,5 0,3Portugal 40 80 60 80 10,5 0,1Rumnien 105 80 165 210 90 20,1 0,1Schweden 4.895 4.050 4.120 3.920 5.375 6.625 9,6 8,3Slowakei 15 10 35 10 25 10 5,4 0,0Slowenien 15 15 25 15 15 10 2,1 0,1Spanien 745 580 725 900 850 46,8 0,2Tschechien 125 115 195 130 110 10,5 0,1Ungarn 11.925 16.695 4.925 6.690 9.970 16.580 9,9 20,1Ver. Knigr. 2.785 2.255 2.455 1.960 2.544 64,6 0,5Zypern 195 140 165 165 1,1 1,8Gesamt 66.065 70.750 65.265 63.245 (69.529) (73.806) (40.612) (36.422) 508 2,4

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  • Folie *Asylantrge sonstige Staaten

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    2015JanFebMrAprMaiJunJulAugMio. EW.Quote p. a. Island 15 15 10 15 5 0,3 0,6Liechtenstein 5 - 10 5 15 20 0,0 1,5Norwegen 605 530 535 580 1.225 1.145 5,1 1,4Schweiz 1.565 1.425 1.500 1.375 2.205 3.805 8,1 2,0Australien 517 632 813 681 667 23,1 0,4Kanada 1.159 1.139 1.132 1.133 1.154 1.294 35,2 0,4Neuseeland 20 24 28 48 27 33 4,5 0,1USA 6.096 5.463 7.342 6.726 7.484 8.311 318,9 0,3

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  • Folie *Dez. IVEntwicklung seit 1990

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  • Folie *Asylgeschftsstatistik BAMF (01.01.-31.10.2015)Quelle: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/201506-statistik-anlage-asyl-geschaeftsbericht.pdf?__blob=publicationFile

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  • Asylgeschftsstatistik BAMF (01.01.-31.10.2015)Quelle: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/201506-statistik-anlage-asyl-geschaeftsbericht.pdf?__blob=publicationFile

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  • Folie *Asylgeschftsstatistik BAMF (01.01.-31.10.2015)Quelle: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/201506-statistik-anlage-asyl-geschaeftsbericht.pdf?__blob=publicationFile

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  • Das neue Flchtlingsaufnahmegesetz NRWverpflichtet die Gemeinden, auslndische Flchtlinge aufzunehmen und unterzubringenentsprechend Zuweisungsschlssel (90 % Einwohneranteil, 10 % Flchenanteil), wobei eine Erhhung der Zuweisung durch Anwendung des Flchenschlssels auf max. 25 % des reinen Einwohnerschlssels begrenzt wirdBei Gemeinden, auf deren Gebiet eine Aufnahmeeinrichtung des Landes fr betrieben wird, vermindert sich ab Inbetriebnahme die Zahl der zuzuweisenden Asylbewerber um die Anzahl der dort vorgesehenen Aufnahmepltze => neues FlAGAnrechnung weiterer Sonderflle (z. B. Aufenthaltsgewhrung durch oberste Landesbehrde)Schlsselung der pauschalierten finanziellen Landeszuweisung (1,4 Mrd. in NRW)Gewhrung von Pauschalen pro Flchtlingbernahme von Krankheitskosten > 70.000 Euro p. a.Pflichtaufgabe zur Erfllung nach Weisung (Unterrichtungs- und Weisungsrechte)Folie *Dez. IV*

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  • Folie *Verteilung der Asylbewerber in den Kreis Unna gem FlAGStand: 30.09.2015Dez. IV*

    Anrechng. Kap.Gesamt- Anrech-nungVerteiler-schlssel gem. FlAG Quote %Pers.Abschluss September 2015Asylbe-werberKontingent- Flchtlingeunerlaubt EingereisteGesamt Bergkamen4360043604360,2621472089,36-52Bnen1750017501750,1040634290,36-19Frndenberg2071020802080,1235045590,49-22Holzwickede1550015501550,0929295889,62-18Kamen259202612304910,23500276112,2654Lnen4851304984719690,45520129114,38122Schwerte2571612741504240,2551115789,30-51Selm190001901.0001.1900,14976837426,91911Unna8000806687480,33001367121,78134Werne2856029102910,1745229289,59-34Kreis Unna ges.2.5293812.5682.5195.0872,18226531131,40103

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  • Rumliche Verteilung im Kreis UnnaFolie ** |Dezernat III43619049829126117580208155274Erstaufnahmeeinrichtungmit Platzzahl

    Notunterkunft mit Platzzahl

    Zahl der zur Unterbringung zugewiesenen Personen100020047166020023015066866829602568Stand: 30.09.2015Quelle: Bezirksregierung Arnsberg

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  • Rumliche Verteilung im Kreis UnnaFolie ** |Dezernat III43619049829126117580208155274

    Zahl der zur Unterbringung zugewiesenen Personen2568Stand: 30.09.2015Quelle: Bezirksregierung Arnsberg

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  • Asyl in Zahlen Kreis Unna (Landesdaten)Folie *Dez. IV*

    Kreis +/- in %o. LN+/- in %Arnsberg+/- in %NRW+/- in %Dez 08 158 124 1.388 6.636 Jun 09 173 141 1.624 7.435 Dez 09 199 25,95 166 33,87 1.794 29,25 8.232 24,05Jun 10 206 19,08 168 19,15 1.890 16,38 8.970 20,65Dez 10 259 30,15 209 25,90 2.342 30,55 11.631 41,29Jun 11 269 30,58 216 28,57 2.524 33,54 12.530 39,69Dez 11 303 16,99 235 12,44 2.786 18,96 13.465 15,77Jun 12 367 36,43 297 37,50 3.170 25,59 15.508 23,77Dez 12 449 48,18 358 52,34 4.019 44,26 19.814 47,15Jun 13 521 41,96 414 39,39 4.718 48,83 22.888 47,59Dez 13 678 51,00 541 51,12 6.117 52,20 29.873 50,77Jun 14 826 58,54 645 55,80 7.474 58,41 37.731 64,85Dez 14 1.234 82,01 914 68,95 11.908 94,67 60.551 102,69Jun 15 1.842 123,00 1.416 119,53 17.336 131,95 87.120 130,90

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  • Asyl in Zahlen Kreis Unna (Landesdaten)Folie *Dez. IV*

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  • Asylbewerber/innen im Kreis Unna (o. LN)nach Herkunftslndern, Stand 31.08.2015 ohne 629 Asylsuchende mit BMA und ohne 412 GeduldeteFolie *Dez. IV*

    StaatAnzahlProzentAlbanien15515,2%Syrien939,1%Eritrea727,0%Irak626,1%Kosovo535,2%Afghanistan424,1%Nigeria424,1%Serbien393,8%Guinea383,7%10. gypten343,3%Sonstige39338,4%Gesamt1.023100,0

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  • Auslnder nach Status und Kommunen im Kreis Unna(ohne Lnen), Stand 31.08.2015, ohne Asylsuchende mit BMAFolie *Dez. IV*Dez. IV

    KommuneInsgesamtDrittstaaterEUAsylGeduldeteBergkamen5.5284.2751.03015469Bnen1.8801.4812936640Frndenberg1.59948997411818Holzwickede1.3245756775814Kamen3.6262.2981.10817446Schwerte4.4102.2091.97516957Selm 1.3426165989038Unna4.4702.2202.0747898Werne1.9861.0787601163226.16515.2419.4891.023412

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  • FazitFolie *Dez. IVArt. 16 a GG: Asylrecht ist Bundesangelegenheit => BAMF (nur) fr das Asylverfahren zustndig, nicht aber fr die Unterbringung und Betreuung => Kapazitts- und Schnittstellenprobleme Auslnderbehrde ist verpflichtet zur Umsetzung (incl. Abschiebung als letztes Mittel) der rechtskrftigen Entscheidung des BAMF Schutzquote aktuell bundesweit (01.- 10. 2015): 41,8 % => 58,2 % ausreisepflichtig Knigsteiner Schlssel und FlAG NRW => Zuweisungsschlssel Kommunen NRW 0,46 % aller in Deutschland (2,1823 % aller in NRW) aufgenommenen Flchtlinge werden in den Kreis Unna verteilt (0,37 % bzw. 1,7271 % Kreis Unna ohne LN) 6-Monatsfrist fr Aufnahmeeinrichtungen des Landes gem. 3 Abs. 4 FlAG => im neuen FlAG abgeschafft Stand 31.08.2015: 1.023 zugewiesene Asylbewerber in Bearbeitung beim BAMF, 629 mit BMA, 412 Geduldete im Kreis Unna (ohne LN) Asylantrge 2014: 202.815 3. Prognose BAMF 2015: 800.000 ?, > 1 Mio. ?

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  • Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz (1)Bestimmung von Albanien, Kosovo und Montenegro als sichere Herkunftsstaaten gem Artikel 16a GGDes Weiteren knnen Verfahren erheblich beschleunigt werden, indem die Asyl- und Schutzsuchenden regelmig bis zum Abschluss des Asylverfahrens in Erstaufnahmeeinrichtungen verbleiben. Dies ermglicht eine Verfahrensbndelung sowie eine schnelle, effektive Umsetzung der jeweiligen Ergebnisse: Bleiberecht oder Rckfhrung. Befristete Abweichungen von bauplanungsrechtlichen Vorgaben und Standards des Baugesetzbuchs Schaffung dauerhaften Wohnraums auch fr Flchtlinge muss der Planung durch die Kommunen vorbehalten bleibenpunktuelle Erleichterungen hinsichtlich der Anforderungen an den Einsatz erneuerbarer Energien Asylbewerberleistungen: Whrend der Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtungen sollen die Geldleistungen fr die Deckung der notwendigen persnlichen Bedrfnisse des tglichen Lebens fr die Leistungsberechtigten soweit mglich durch gleichwertige Sachleistungen ersetzt werden. Bei einer Unterbringung in Gemeinschaftsunterknften knnen sie durch Sachleistungen ersetzt werden. Vollziehbar Ausreisepflichtige erhalten nur noch gekrzte Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Vorauszahlung von Geldbetrgen auf hchstens einen Monat begrenzt. Damit wird eventuellen Anreizen, aus sachfremden Grnden einen Asylantrag zu stellen, entgegengewirktrztliche Versorgung: Impfschutz fr Asyl- und Schutzsuchende verbessert. Zur Entlastung der in den Lndern zustndigen Behrden sollen zudem Vereinbarungen mit gesetzlichen Krankenkassen ber die bernahme der Krankenbehandlung von Empfngern von Gesundheitsleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erleichtert werden. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die vereinfachte Abrechnung mit einer elektronischen Gesundheitskarte. Der Andrang an Asyl- und Schutzsuchenden kann dazu fhren, dass eine ausreichende medizinische Versorgung in den Aufnahmeeinrichtungen und zentralen Unterknften durch rzte nicht mehr sichergestellt werden kann => Ermchtigung zur vorbergehenden Ausbung von Heilkunde befristet eingefhrtFolie ** |Dez. IV

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  • Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz (2)Integration: nderungen im Aufenthaltsgesetz und im Sozialgesetzbuch (SGB III)Besserer Zugang von Asylbewerbern sowie Geduldeten zum Integrationskurs nach 43 ff AufenthG, sofern hohe Aussicht auf Anerkennung oder bei Ausreisehindernis das Ausreisehindernis nicht selbst verschuldet, im Rahmen verfgbarer ESF-gefrdertes Programm zur berufsbezogenen SprachfrderungLockerung des Leiharbeitsverbots, Personen mit guter Bleibeperspektive erhalten bereits frhzeitig die fr die Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlichen Leistungen der aktiven ArbeitsfrderungMglichkeiten der Zusammenarbeit der Bundesagentur fr Arbeit mit dem Bundesamt fr Migration und Flchtlinge verbessertDer Bund beteiligt sich strukturell, dauerhaft und dynamisch an den gesamtstaatlichen Kosten, die in Abhngigkeit von der Zahl der Aufnahme der Asylbewerber und Flchtlinge entstehen. Durch eine nderung der Umsatzsteuerverteilung nach dem Finanzausgleichsgesetz entlastet der Bund die Lnder von Kosten fr Asylbewerber, unbegleiteten minderjhrigen Flchtlingen und bei der KinderbetreuungIn den Fllen, in denen die Kommunen Kostentrger sind, geben die Lnder die vom Bund erhaltenen Mittel weiterZudem untersttzt der Bund durch eine nderung des Entflechtungsgesetzes Lnder und Kommunen beim Neubau von Wohnungen und bei der Ausweitung des Bestands an Sozialwohnungen

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  • Danke fr Ihre

    Aufmerksamkeit Folie *Dez. IV*

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