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  • RAUMPLANERISCHER / STDTEBAULICHER ENTWURF, Projekt 1

    Wintersemester 2013/2014

    Manuel Losso (1041269), Mirela Tutnjevic (1226219), Tolga Celik (1226699)

  • Inhaltsverzeichnis

    Analyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4-11

    Konzept/Leitbi ld. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12-34

    Entwur f. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35-37

  • Planung ersetzt Zufall durch IrrtumAlbert Einstein

    3

  • Planungsgebiet:

    Das Planungsgebiet befindet sich im 21. Wiener

    Gemeindebezirk, Floridsdorf. Es handelt sich um das

    ehemalige Gaswerk Leopoldau.

    Etwa 1,5 km vom Gaswerk entfernt befindet sich die

    U1, S-bahn und Bushaltestelle Leopoldau - aber

    auch durch die Brnner Strae und Wagramerstrae

    leicht mit dem Auto erreichbar.

    Das Areal liegt in unmittelbarer Nhe der Siemens City und mehrerer

    Forschungseinrichtungen wie der TECHbase Vienna, der ENERGY-

    base oder der RTA Rail Tec Arsenal Fahrzeugversuchsanlage. Auch

    die Fachhochschule Technikum Wien und die Fachhochschule des

    BFI Wien haben sich im Umfeld angesiedelt. Die Wiener Linien

    betreiben in der Nhe eine zentrale Autobusgarage samt Werkstt-

    ten und Verwaltungsgebude. Auch das neue Krankenhaus Nord

    entsteht in der Nhe der Liegenschaft.

    http://www.wienholding.at/Mediaroom.News/Neue-Nutzung-fuer-ehemaliges-Gaswerk-Leopoldau/30407

    4

  • Geschichte:

    Ursprnglich wurde die Stadt Wien wie auch bei der elektrischen

    Energie von Privatfirmen versorgt und auch hier bemhte sich die

    Stadtregierung unter Brgermeister Karl Lueger um eine Kommuna-

    lisierung der Gasversorgung und errichtete zunchst das Gaswerk

    Simmering.

    Am 10. Februar 1906 beschloss der Wiener Gemeinderat, auch die

    zur Zeit noch von der Imperial-Continental-Gas-Association (ICGA)

    mit Gas versorgten Auenbezirke mit stdtischem Gas zu versorgen

    und den noch gltigen Vertrag mit der ICGA mit 31. Dezember 1911

    auslaufen zu lassen. Daher sollte neben dem Vollausbau des Gas-

    werks Simmering in der Leopoldau ein weiteres Gaswerk errichtet

    werden. Diese Vorhaben genehmigte der Gemeinderatsausschuss

    fr die stdtischen Gaswerke am 16. Oktober 1907 und der Gemein-

    derat am 25. Oktober 1908.

    Die Arbeiten am Gaswerk Leopoldau verzgerten sich jedoch. Die

    privaten Gasgesellschaften bemhten sich um eine Verlngerung

    der Liefervertrge, doch am 1. Juli 1909 lehnte der Gemeinderat

    dies endgltig ab.

    Die Bauarbeiten fr das neue Gaswerk begannen offiziell mit dem

    ersten Spatenstich im Herbst 1909, die Aufnahme des Vollbetriebs

    fand am 17. November 1911 statt, die feierliche Erffnung am 18.

    Dezember des gleichen Jahres und schlielich die feierliche Einwei-

    hung im Rahmen eines Festaktes im April 1912. Zu dieser Zeit lie-

    ferte das Gaswerk Leopoldau stndlich rund 250.000 Kubikmeter

    Gas.

    Whrend des Zweiten Weltkriegs wurde das rund 44 Hektar groe

    Areal von rund 160 Spreng- und 50 Brandbomben getroffen, wobei

    sieben Menschen ums Leben kamen.[2] Bei einem der Luftangriffe

    wurde unter anderem am 13. Oktober 1944 der 300.000 Kubikme-ter fassende und zwischen 1928 und 1929 errichtete Gasometer

    zerstrt. Dieser wurde in den Nachkriegsjahren wieder aufge-

    baut und im Februar 1952 erneut in Betrieb genommen.

    Seit dem Jahr 1958 wurden im Gaswerk Leopoldau Versuche zur Ent-

    giftung, einer Reduktion des Kohlenmonoxydgehalts des Gases von

    etwa 10 auf 3 Prozent, unternommen. Im Februar 1964 wurde Brger-

    meister Franz Jonas ber den Stand der Forschungsarbeiten informiert

    und gab aus diesem Anlass den Auftrag, dem Wiener Gemeinderat

    einen Projektentwurf mit den technischen Daten und den zu erwarten-

    den Kosten vorzulegen.[4] Die bleibende Entgiftung des Stadtgases

    wurde zwischen 1964 und 1968 verwirklicht.

    Am 28. August 1969 wurde im Gaswerk Leopoldau der letzte der

    Gaserzeugung dienende Kammerofen stillgelegt.

    Zwischen 1984 und 1985 wurde der Gasometer 2 abgebrochen. 1985

    erfolgte die Stilllegung des Gasometers 1, der schlielich 1987 eben-

    falls abgebrochen wurde.

    Erhalten blieb hingegen ein laut Dehio bemerkenswertes Ensemble aus

    Wohn- und Verwaltungsgebuden, welche durch zwei Alleen erschlos-

    sen sind. Erbaut wurden diese ein und zweigeschossigen Gebude mit

    hohen Walm- beziehungsweise Mansardwalmdchern in einer Villen-

    und Schlosstypologie mit Anleihen beim Heimatstil.

    Abb. 1 Abb.2

    Abb. 1: Ehemaliges Gaswerk Leopoldau, um 1911 Quelle: Wikipedia

    Abb.2 Kugelgasbehlter im ehemaligen Gaswerk Leopoldau Quelle: Wikipedia

    Text Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gaswerk_Leopoldau

    5

  • U1

    LeopoldauWohnraum

    Gewerbe

    Erreichbarkeit

    6

  • Impressionen aus dem Gebiet:

    7

  • Impressionen aus dem Gaswerk:

    8

  • Strukturanalyse:

    MLLDEPONIE

    GASWERK

    FLORIDSDORF

    BAHNHOF JEDLERSDORF

    NEUESAKH

    DONAUZENTRUM

    KAGRANER PLATZ

    ALT LEOPOLDAU

    Legende

    Mehrfamilienhuser/Hochhuser

    Einfamilienhuser

    Grn- und Agrachen

    Industrie-, Gewerbe-,Geschftsviertel

    Besondere Zonen: Schulen, Bahnhof, Donauzentrum, Albert Schulz Halle, Krankenhuser, Gaswerk

    Alt Leopoldau und Kagraner Platz

    Wasser, Donau

    Straen

    Linie U1

    Linie U6

    Straenbahnlinien

    Autobahn

    Sbahn

    Landmarks

    Mastabslos

    9

  • Subjektive Analyse:

    Planungsgebiet Mastabslos

    Agrargebiet

    Freiraum

    Wohn-/Industriegebiet

    Projektgebiet

    (Gaswerk)

    Gaswerk/ Denk-

    malschutz

    Gebude

    potenzielles

    Industriegebiet

    potenzielles

    Trendsport/-

    Forschungsareal

    potenzielles

    Wohngebiet/-

    Mischnutzung

    potenzielle/s

    Erholungsraum

    10

  • Verkehr:

    entlicher Verkehr

    S-BahnU1Buslinie (Wiener Linien)Buslinie (Regional)Haltestellen

    500m und 700m Einzugsradius der Station

    entliche Verkehrsanbindung

    Das Gebiet ist hauptstzlich erreichbar durch die U1 Station Leopoldau, der

    28A Autobus und in der Station Siemensstrae haltet die S1, S2 und

    viele Regionalzge.

    11

    1 km

  • Konzept:

    Szene Leopoldau ist ein neues und attraktives Wohngebiet im 21. Wiener

    Gemeindebezirk.

    Die Wohnblcke der Sockelbauten im Gebiet sind austauschbar, verdichtbar aber

    auch erweiterbar. So knnen jeder Zeit noch mehr Wohnungen geplant und

    gebaut werden.

    Neben vielen Wohnungen und Arbeitspltzen soll auch eine groe Trendsportan-

    lage mitten im Gebiet entstehen. Passend zum Sport bieten wir auch eine neue

    Sportuniversitt an. So haben die Studenten die Mglichkeit neue Sportrichtun-

    gen zu erproben aber auch zu entwickeln.

    Eine Kletterhalle, BMX-Anlage, Dirtpark, und vieles mehr knnen genutzt werden.

    Warum Szene? Szene Leopoldau soll ein Trepunkt fr Jugendliche, Studenten,

    Familien, den Menschen, die im Gebiet wohnen aber auch fr Auenstehende,

    sein. Cafes, Restaurants, Lokale, und Einkaufsmglichkeiten bieten eine groe

    Attraktivitt.

    Zu nden sind auch Schulen, Kindergrten, Bchereien, soziale Einrichtungen,

    rzte und vieles mehr.

    12

  • Nutzungen:

    Gewerbe(Bros, Gastronomie, Einzelhandel)

    Wohnen(Mischnutzung)

    Zentrale Einrichtungen(Sport, Skatehalle, Stadion, Schule, Bildung)

    Grnraum

    13

    100m

  • Mobilitt:

    zu Fu Radwege Eingeschrnkter Verkehr

    Erreichbarkei mit dem Auto Buslinie durch das Gebiet

    Die geplante Buslinie erschliet

    das gesamte Gebiet und fhrt Richtung

    Floridsdorf, U6 und Richtung Leopoldau, U1.

    mastabslos

    Der motorisierte Verkehr innerhalb des Projektgebiets wird eher reduziert. Generell gilt innerhalb

    der neuen Bebauung ein Tempolimit von 30 km/h fr den motorisierten Verkehr, um auch dem

    Anspruch des familienfreundlichen Wohnens gerecht zu werden. Kinder sollen sich in dem Gebiet

    bewegen knnen ohne Angst vor Autos oder LKWs haben zu mssen. Auerdem fhrt die Redukti-

    on der Geschwindigkeit zur Verringerung des Verkehrslrms.

    Augenmerk wird im Gebiet auf den Fu- und Radverkehr gelegt: Ein umfangreiches

    Wegenetz viele Wege davon ausschlielich dem Fu- und Radverkehr vorbehalten

    ermglichen es durch kurze Wege Nahversorger und wichtige Einrichtungen schnell zu erreichen.

    14

    mastabslosmastabslos

    mastabslos

  • Plan:

    15

    100m

  • Grnchen sind im Gebiet hauptschtlich entlich. Deren Aufga-

    be erstreckt sich vom Erholungsraum zum aktiven Szenen- und

    Erlebnisplatz, in dem verschiedene Trendsportarten ausgebt

    werden knnen.

    Desweiteren gewhrleisten die entlichen Grnrume, begleitet

    von Baumalleen, die Verbindungen zwichen den entlich Pltzen

    und dem Grnen Grtel.

    Privat Grnrume sind lediglich als Dachterassen auf den verschie-

    denen Sockel anzutreen.

    100m

    Grnraum

    Grner Grtel

    Bume

    entliche Grnrume

    private Grnrume

    Dirt-Bike Gelnde

    16

  • GrnraumGrner Grtel Grne Verbindung Grner