Gemeindebrief der Seelsorgeeinheit Stuttgarter Madonna · 2014-08-02 · Gemeindebrief der...

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  • Wir vier +

    Gemeindebrief der Seelsorgeeinheit Stuttgarter MadonnaSt. Barbara – Hl. Kreuz – St. Augustinus – St. Bonifatius

    August /September 2014

    Einladung zum Entspannen und Träumen

    Foto

    : Th.

    Wal

    lner

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    Wünsche – Sehnsucht – TräumeAls es um die Planung zum Schuljahresab-schlussgottesdienst an der Jörg-Ratgeb-Schule ging, gab es eine Umfrage unter den Schülern, welches Motto sie denn ger-ne für diesen Gottesdienst hätten. Wir Leh-rer staunten nicht schlecht, als sich die drei Begriffe aus der Überschrift, nämlich: Wün-sche, Sehnsucht und Träume herauskristalli-sierten. Was ist los mit unserer doch so übersättigten, konsumorientierten und we-nig leistungsbereiten Jugend? Wieso entde-cken sie Dinge, die wir bereits als verschüt-tet geglaubt haben? Warum gerade jetzt?Dieser Dreiklang von Wunsch, Sehnsucht und Traum hat etwas Magisches. Er spricht Tiefenschichten in uns an, die uns daran er-innern, dass wir Menschen mehr sind als die Summe unserer Atome und Zellen. Wir Men-schen sind etwas Besonderes und Kostba-res, weil wir über uns hinaus schreiten kön-nen. Vielleicht ist es das, was unsere Ju-gend, was wir Menschen wieder mehr brau-chen. Ein Psychologe stellte dieser Tage die Forderung auf, dass Deutschland wieder mehr träumen müsse und nicht alles im Le-ben verzweckt werden dürfe und nicht je-der Handgriff dokumentiert und in einem Zeitraster erfasst werden müsste. Die Krea-tivität und die Menschlichkeit blieben sonst auf der Strecke.Wünsche kennen wir seit unserer Kindheit. Besonders an Weihnachten und am Ge-burtstag gab es eine Wunschliste. Etwas da-von ging meistens in Erfüllung und die Freu-de darüber hielt einige Zeit an. Als wir größer wurden kam die Sehnsucht hinzu. Wir sehnten uns nach einem Freund oder einer Freundin, zumindest nach einem

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    Du und machten uns dabei auf die Suche. Die Gefühle fuhren dabei nicht selten Ach-terbahn und wir mussten darauf achten, die Spur nicht zu verlieren.Ernst wurde es dann mit unseren Träumen. Wie sollte unser Leben aussehen? Wel-chen Verlauf sollte es nehmen? Was haben wir in jungen Jahren nicht alles erträumt und was ist daraus geworden? Enttäu-schungen mussten hingenommen werden und neue Wünsche, Sehnsüchte und Träu-me sind entstanden. Wichtig dabei ist, dass wir das Träumen nicht verlernt haben. In jeder Lebensphase brauchen wir diesen Dreiklang um lebendig zu bleiben. Wer die-sen Dreiklang nicht mehr spielt, erwartet nichts mehr vom Leben.In der Bibel begegnen uns sehr viele Träu-mer, wobei der Traum ein Weg ist, auf dem Gott mit uns Menschen spricht. König Salo-mo hatte im Traum von Gott einen Wunsch frei. Und was hat sich dieser junge König gewünscht? Ein weises und verständiges Herz und die Fähigkeit, zu hören.Ist das nicht erstaunlich für einen jun-gen Herrscher, der seine Macht ausbauen und den Glanz seiner Herrschaft nach au-ßen darstellen will? Von außen betrachtet schon. Aber Salomo hat sein Leben und sei-ne Macht Gott untergeordnet, so dass er so-gar in seinen Träumen zu Wort kam.Ich wünsche Ihnen für die anstehende Feri-enzeit viel Zeit zum Träumen und lassen Sie diesen Dreiklang in sich tönen. Eine gute und erholsame Zeit wünsche ich Ihnen im Namen des ganzen Pastoralteams

    Ihr Pastoralreferent

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    � Aus dem KirchengemeinderatLiebe Gemeindeglieder,vor der Sommerpause gab es im Kirchenge-meinderat einige Punkte, die wir in die Wege leiten durften. Für den Architektenwettbe-werb unseres Kita-Neubaus an der Hart-waldstrasse haben wir die Sachpreisrichter bestellt. Neben einem Architekten aus dem Verwaltungszentrum der Kita-Fachberatung sind dies aus unserer Gemeinde: unsere Ki-ta-Leiterin Frau Zylla und vom KGR Herr Mar-kus sowie als Stellvertreter die Herren Günter Schwarz und Alois Wimmer. Wir sind nun auf die ersten Gespräche beim Wettbewerb-Be-treuungsbüro gespannt.Bis August 2014 sind geplante Investitionen für 2015 in unserer Gemeinde dem Verwal-tungszentrum mitzuteilen. Hierbei haben wir uns auf das Gemeindehaus beschränkt. Eini-ge, teils dringende, größere Reparaturen ste-hen an. So sind unter anderem am Vordach einige Gläser defekt, das Dach des Treppen-hauses ist undicht, ebenso zwei Dachfenster in der Hausmeisterwohnung. Fensterrahmen im EG- und DG-Bereich benötigen einen neu-en Anstrich. Um eine nachhaltige Lösung der seit Jahren dringend nötigen Beschattung der Dachgeschossräume bin ich derzeit be-müht. Dies wird, egal welche Variation, nicht billig. Nach Abschluss der Restaurierung der Altäre in 2010 wurde von den Restauratoren vorge-schlagen, den Zustand der Kunstwerke regel-mäßig zu überprüfen. Wir haben uns darauf-hin auf einen fünfjährigen Rhythmus verstän-digt, so dass folglich in diesen Tagen eine Re-stauratorin bei einer Begutachtung die nöti-gen Maßnahmen für 2015 vorplant.Als größeres Ereignis für unsere Gemeinde

    Die Redaktion in eigener SacheLandauf, landab werden jetzt im Sommer die Koffer gepackt – Urlaub liegt in der Luft! Ob Sie verreisen, oder im heimischen Umfeld sich eine Zeit der Muße gönnen, es möge Ihnen gut bekommen! Erholsame Tage und bereichernde Erfahrungen, sowie viel Freude beim Lesen unseres Gemeindebriefs wünscht Ihnen Ihr Redaktionsteam

    Erklärung der FarbenIm Folgenden fi nden Sie die Veranstaltungen und Gottesdienste jeweils farbig und gra-phisch gekennzeichnet:

    � Grüne Raute für St. Barbara ✚ Violettes Kreuz für Hl. Kreuz � Roter Kreis für St. Augustinus /St. Monika � Blaues Quadrat für St. Thomas /St. Bonifatius

    � + für die Angebote der poln. Gemeinde

    Aus der Redaktion – Aus dem Gemeindeleben – St. Barbara

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    Aus dem Gemeindeleben – St. Barbara

    steht uns die Neuwahl des Kirchengemein-derates im März 2015 bevor. Dazu ist der Wahlausschuss bis Anfang September 2014 an das Stadtdekanat zu melden. Hoffe, dass sich zu diesem befristeten Amt sowie auch später zur Kandidatenliste genügend enga-gierte Gemeindeglieder bereit erklären. An-gesichts der bevorstehenden Gebietserwei-terung unserer Seelsorgeeinheit, stehen in-teressante Aufgaben bevor.Zu guter Letzt noch eine Einladung zu unse-rem Gemeindeherbstfest am Sonntag, 28. September 2014. Im Wechsel ist es wieder ein eintägiges Fest im Gemeindehaus St. Barbara, wobei Sie einander, liebe Gemein-deglieder, in bewährter Tradition bei Speis und Trank begegnen können. Auch hier mei-ne Bitte um regen Besuch und genügend Helfer für den reibungslosen Ablauf, Danke.Mit herzlichen Grüßen verbleibtReinhold MarkusZweiter Vors. im KGR

    � Frauenbund St. BarbaraNach den Sommerferien treffen wir uns zum ers-ten Mal wieder am Sonn-tag, 14. September, um 15 Uhr, zu einer Betstun-de zum Tag der Ewigen Anbetung in der St. Bar-barakirche. Herzliche Einladung an alle, die schon vom Urlaub zurück sind. Am Sonntag, 28. September, fi ndet das Ge-meindeherbstfest in St. Barbara statt. Hierzu bitten wir wieder um reichliche Kuchenspen-den für die Kaffee-/Kuchentheke. Wer einen Kuchen spenden möchte, melde sich bitte bei Elisabeth Mezger, Telefon 53 55 66, oder

    per E-Mail: [email protected] Herzlichen Dank jetzt schon an alle Spendern und Spenderinnen.

    � Der Kirchenchor St. Barbara verspricht: „Ihre Stimme hat bei uns Gewicht“.

    Aus dem damaligen Hofener Männergesang-verein „Cäcilia“ hatte sich im Jahre 1927 ein eigenständiger gemischter Chor, nämlich der bis heute in ununterbrochener Folge be-stehende Kirchenchor St. Barbara gegrün-det. Seit also 87 Jahren widmen sich in un-serer Wallfahrtskirche St. Barbara Männer und Frauen mit Begeisterung und Hingabe ausschließlich der „Musica Sacra“ zum Lobe Gottes und zur Freude und Erbauung vieler Gottesdienstbesucher.Es ist erwiesen und sicher unstrittig, dass Worte, eingebettet und umrahmt von musi-kalischer Vielfalt und Schönheit, in uns Men-schen besonders tiefempfundene Stimmun-gen zu erzeugen vermögen. In ganz besonde-rem Maße trifft diese beglückende Tatsache auf unsere Gebete zu, in welche wir im Laufe eines Kirchenjahres insbesondere bei Hoch-festen, aber auch aus anderen besonderen Anlässen, in feierlicher Form immer wieder gerne einstimmen oder sie uns in mehrstim-migen Vertonungen anhören dürfen.Gravierende gesellschaftliche Veränderun-gen um uns herum haben natürlich auch vor den Kirchentüren nicht Halt gemacht, d.h. sie haben u.a. auch die Kirchenchöre allgemein und somit auch unseren Kirchenchor St. Bar-bara erreicht und letztendlich quantitativ stark dezimiert. Wir wollen angesichts dieser bedauerlichen Entwicklung nicht untätig bleiben sondern versuchen möglichst alles zu tun, damit un-

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    Aus dem Gemeindeleben – St. Barbara

    sere gute Hofener Gesangstradition in unse-rer altehrwürdigen St. Barbara-Kirche wieder mehr intensiviert wird und feierliche Gottes-dienste nicht zuletzt auch durch erhebenden Gesang nach wie vor als ganz besondere spi-rituelle Erlebnisse empfunden werden kön-nen.Neben der religiös motivierten Freude am gemeinsamen kirchenmusikalischem Chor-gesang kommt bei uns auch die Geselligkeit nicht zu kurz und so ganz nebenbei ist der gesundheitsfördernde Aspekt der positiven Wirkung auf Körper, Geist und Seele eine all-gemein anerkannte Tatsache. Singen bietet die einmalige Chance auf einen hohen Wohlfühlfaktor; davon sind wir abso-lut überzeugt weil wir sehr gut wissen, wovon wir reden. Deshalb unsere Einladung an alle sangesbegeisterten Freundinnen und Freun-de unserer St. Barbarakirche: Probieren geht über studieren! Raffen Sie sich auf und unterstützen Sie un-seren/Ihren Kirchenchor St. Barbara mit Ihrer Stimme; sie hat bei uns garantiert Gewicht.Unsere Chorproben sind freitags von 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr im DG des Gemeindehau-ses St. Barbara. Fragen beantwortet Ihnen gerne auch unser Chorleiter und Organist Thomas Heckel Tel. 07146 28 80 92

    Wir freuen uns auf Sie! Peter Harrer

    � Wiederaufbau der Marienburg – Stand Ende Juni 2014

    Die Wiedereröffnung der Marienburg rückt allmählich in greifbare Nähe, aber vorher sind noch viele Schritte nötig, die ihre Zeit brauchen.

    Das Gebäude steht, jetzt erfolgt noch der In-nenausbau und die Anlage rings um die Ma-rienburg muss gestaltet werden. Diese Arbei-ten, wie z.B. das Ausheben von Gräben, der Abtransport von Steinen oder das Aufschüt-ten mit Erde werden vorwiegend an Samsta-gen von den Pfadfi ndern und Mitgliedern des Fördervereins ausgeführt. Nachdem der Weg um die Marienburg mit Kies und der Hang mit Erde aufgeschüttet wurde, soll nun die Trep-pe zur Toilette gebaut werden. Anschließend wird der Weg um das Haus gepfl astert.Im Inneren stehen als nächstes der Einbau der Heizung und das Fliesen des Bodens an. Hier sind zum großen Teil Fachleute gefragt. Selbstverständlich gibt es auch hier die fl ei-ßigen Helfer, die den jeweiligen Handwerkern zuarbeiten. Und da wir mit unserem begrenz-ten Budget einfach mehr Zeit als Geld zur Ver-fügung haben, warten wir gerne, bis die Fir-men uns mal günstig dazwischen schieben können – das erklärt die lange Dauer des

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    Aus dem Gemeindeleben – St. Barbara

    Wiederaufbaus. Die Versicherung kommt nämlich nur für das Gebäude, aber nicht für die Inneneinrichtung (Stühle, Schränke, Kü-che, etc.) auf, darum ist im Moment auch noch ein großes Minus vorhanden.Wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Fehl-betrag ausgleichen und die Marienburg in diesem Jahr noch einweihen können.

    � Aktuelles aus dem Waldheim St. Barbara

    Mit Erscheinung der aktuellen kirchlichen Mitteilungen hat das diesjährige Waldheim seine Tore gerade geöffnet und wir hoffen auf schönstes Sommerwetter für uns. Erfreulich ist, dass wir wie in den vergangenen Jahren jedem angemeldeten Kind eine Zusage für unser Waldheim geben konnten.In den zurückliegenden Monaten haben alle Beteiligten rund um das Waldheim St. Bar-bara sehr intensiv und fl eißig an der Pla-nung und Organisation gearbeitet sowie zwei

    große Vorbereitungswochenenden zur ab-schließenden Vorbereitung mit Inhalten und vielen Ideen durchgeführt, um den angemel-deten Kindern schöne und erlebnisreiche Ferien bieten zu können.Ein wichtiger Bestandteil sind unsere Be-treuerinnen und Betreuer, welche zum über-wiegenden Teil aus Hofen kommen. Aus der letztjährigen Ältestengruppe konnten wir wie im Jahr zuvor wiederum fünf neue Nach-wuchskräfte gewinnen, welche für die Zu-kunft als selbständige Betreuer ausgebildet werden und nach und nach unsere Basis für die Betreuung der Kinder in der Zukunft ver-breitern werden.In unserer Waldheimküche gibt es dieses Jahr personelle Veränderungen hinsichtlich der Leitung der Küche. Hier konnten wir eine Hauswirtschaftsleiterin aus dem nahen Lud-wigsburg gewinnen, welche langjährige Er-fahrungen mitbringt und die Nachfolge unse-res langjährigen Küchenchefs Andre Schnei-der antritt. Zur Seite stehen ihr fünf weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Hofen und Umgebung, die für das leibliche Wohl der Kinder sorgen.Das gesamte Team des Waldheimes St. Bar-bara wünscht allen Kindern, Eltern und Inter-essenten eine tolle Sommerzeit.Ihre WaldheimleitungPeter Stölzel

    Das Pfarr büro ist vom 4. 8. bis ein-schließlich 25. 8. 2014 geschlossen.

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    Aus dem Gemeindeleben – St. Barbara

    Festprogramm

    Sonntag, 28. September 201410.30 Uhr Familiengottesdienst in der St. Barbara Kirche

    ab 11.30 Uhr Mittagessen im Gemeindehaus

    ab 14.00 Uhr Rahmenprogramm mit Kaffee und Kuchen

    ab 17.00 Uhr Ausklang mit Vespermöglichkeit bis 21.00 Uhr

    Der Kirchengemeinderat freut sich auf viele Besucher!

    St. Barbara

    HERBSTFESTSonntag, 28. September 2014

    im Gemeindehaus

    Den Erlös des Festes investieren wir in die Anschaffung eines Defi brillators für die Kirche oder das Gemeindehaus.

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    Aus dem Gemeindeleben – St. Barbara – Heilig Kreuz

    � KindersachenbasarDer Frauenkreis veranstaltet am Samstag, 20. September 2014 von 10 Uhr bis 13 Uhr im Gemeindehaus St. Barbara einen sortier-ten Kindersachenba-sar. Für Schwangere mit Mutterpass öff-net der Basar bereits schon um 9.30 Uhr. Verkauft wird alles rund ums Kind: Kinder-kleidung, Spielzeug, Bücher, Autositze, Kin-derwägen, Umstandsmode und vieles mehr.Außerdem bieten wir Kaffee und Kuchen zum Verzehr im Gemeindehaus und zum Mitnehmen an. Hierfür freuen wir uns über Kuchenspenden.Ansprechpartnerin ist Kerstin Rau Tel. 53 60 700.

    � Feier der Goldenen HochzeitAm 30. August dürfen Herr Bruno Fischer und Frau Veronika, geb. Maiersperger, auf 50 glückliche Ehejahre zurückschauen. Die Kirchengemeinde beglückwünscht das Jubelpaar sehr herzlich! Mögen ihm noch viele gemeinsame Jahre eines gesegneten Lebensabends geschenkt sein!

    � MessintentionenplanMessintentionen bitten wir bis spätestens zum 15. des Vormonats dem Pfarrbüro mit-zuteilen!Die Namen der Verstorbenen, deren Monats- Jahresgedächtnis wir begehen, sind auf dem Intentionenplan genannt.

    � WirtshaussingenFür Jedermann/frau grundsätzlich jeden dritten Donnerstag im Monat, Beginn 20 Uhr

    im Nebenzimmer im Gasthaus „Ochsen“; nähere Terminnachfrage bei Monika Kurfess, Tel. 53 01 045

    � Spielgruppe für Kinder unter 3 JahrenDonnerstag, 9.30 Uhr – 11.00 Uhr, Gemeinde haus, UG.Informationen bei: Julika Paulus, Telefon 84 96 93 59Nicole Seelig, Telefon 91 26 50 01

    � Dank für Spenden und Kollekten in St. Barbara

    Bischof-Moser-Kollekte 560,17 EuroDiasporaopfer 607,40 EuroMonatskollekte 111,70 EuroKollekte Kirchliche Berufe 131,10 EuroKollekte 99. Katholikentag 104,30 EuroMonatskollekte 105,10 EuroRenovabis Kollekte 278,70 Euro

    ✚ Wir gratulieren Pfr. Walter Hetzel zum 90. Geburtstag!

    Am 8. September darf unser langjähriger ehemaliger Pfarrer Walter Hetzel auf 90 Le-bensjahre zurück blicken. Zu diesem au-ßergewöhnlichen Fest gratuliert die Hei-lig-Kreuz-Gemeinde Herrn Pfarrer Walter Hetzel ganz herzlich. Wir wünschen ihm al-les Gute, Gesundheit, Freude und noch vie-le Möglichkeiten zu Begegnungen mit Freun-den und Bekannten. Gottes Segen und die Kraft des Heiligen Geistes mögen auch in den kommenden Jahren auf ihm ruhen.

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    Aus dem Gemeindeleben – Heilig Kreuz

    Pfarrer Hetzel kann – was nur wenige wissen – auf ein bewegtes Leben zurück schauen.

    Schon der Besuch des Gymnasiums war für ihn damals alles ande-re als selbstverständ-lich. Diese Zeit aber prägte ihn zutiefst. Die Begegnungen mit sei-nen Mitschülern soll-

    ten sich als schicksalhaft erweisen. Sein starker katholischer Glaube, die Situation im Freundeskreis und auch, wie er selbst sagt, eine gehörige Portion jugendlicher Übermut, führten ihn in das Umfeld des Wi-derstandes. Predigten Bischof von Galens werden vervielfältigt und verteilt, eben-so kommt er in Berührung mit der „Wei-ßen Rose“. Angst vor dem Entdecktwerden, Verhör und der Tod der Weggefährten kom-men zum alltäglichen Tod und Grauen des Krieges dazu.Sich als junger Mensch, der dies alles erlebt und überlebt hat, einzugliedern in das star-re Korsett der Priesterausbildung war dann alles andere als einfach. Die Befreiung der Kirche durch das 2. Vatikanische Konzil brachte somit auch den Wunsch zum Aus-druck, sich nicht mehr bis ins kleinste De-tail alles vorschreiben zu lassen. Da wirk-te er dann schon hier im Sommerrain, war Seelsorger für viele Jahre und wurde so zum geistlichen und menschlichen Begleiter für Familien in mehreren Generationen.Pfarrer Hetzel darf diesen schönen Freu-dentag zum Anlass nehmen, zufrieden und auch ein wenig stolz auf sein Lebenswerk zurück zu schauen. Wir alle sind ihm dank-bar für das, was er eingebracht hat in das

    Leben der Gemeinde und wünschen ihm nochmals alles Gute und Gottes Segen.Oliver Lahl und die ganze Gemeinde Heilig Kreuz im Sommerrain

    ✚ Bibel teilenHerzliche Einladung ergeht an alle Interes-sierten der Seelsorgeeinheit zum nächsten Termin des Kreises „Bibel teilen“ im Pfarr-haus Heilig Kreuz, Immergrünweg 30. Der nächste Gesprächskreis ist am Dienstag, 16.09. um 19.30 Uhr. Neue TeilnehmerIn-nen sind herzlich willkommen!

    ✚ Club 60Die Radtour im Au-gust fi ndet am Montag, 04.08. statt und geht mit der S-Bahn nach Marbach und mit den Rädern durch das Murg-tal und Burgstall nach Maubach. Von dort fahren wir mit der S-Bahn zurück zum Som-merrain. Gesamtstrecke mit den Rädern ca. 35 km. Treffpunkt ist um 09.20 Uhr am Bahn-hof Sommerrain.Am Montag, 01.09. fi ndet eine weitere Aus-fahrt statt. Hierzu geht es mit der S-Bahn nach Renningen und dann mit den Rädern über Aidlingen nach Herrenberg und mit der S-Bahn zurück – ca. 35 km Gesamtstrecke. Treffpunkt ist erneut um 09.20 Uhr am Bahn-hof Sommerrain.Zum Gottesdienst nach der Sommerpause trifft sich der Club 60 am Mittwoch, 10.09. um 14.30 Uhr in der Hl. Kreuz Kirche. Herz-liche Einladung ergeht dann am 17.09. zum gemeinsamen Singen. Beginn ist eben-so um 14.30 Uhr im Gemeindehaus. Am

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    Aus dem Gemeindeleben – Heilig Kreuz

    Mittwoch, 24.09. besucht der Club 60 den Märchengarten am Schloss Ludwigsburg. Hierzu wird eine genaue Abfahrtszeit noch bekannt gegeben. Alternativ gibt es im Ge-meindehaus Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr.

    ✚ DRK-Haus SommerrainNach einer kurzen Sommerpause laden wir im September wieder ganz herzlich zu den folgenden Gottesdiensten ins DRK-Haus im Fuchsienweg ein. Termine: Donnerstag 04.09. sowie 18.09. An diesen Tagen be-steht bereits ab 14.30 Uhr die Möglichkeit zu gemeinsamem Kaffee und Kuchen, der Got-tesdienst beginnt dann jeweils um 15.30 Uhr.

    ✚ FamilienkreisAnlässlich des Patroziniums am 21. Sep-tember helfen wir wieder bei Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Am darauf fol-genden Sonntag, 28.09. treffen wir uns zu einem gemeinsamen Besuch des Volks-festumzugs sowie anschließendem Bum-mel über das Volksfest. Nähere Infos folgen jeweils noch.

    ✚ FrauenkreisAm Montag, 22. September gehen wir zur Kürbisausstellung in Ludwigsburg. Treffpunkt ist um 13.10 Uhr am Bahnhof Sommerrain.

    ✚ KirchengemeinderatDer Kirchengemeinderat lädt erneut herz-lich zu seiner Sitzung nach der Sommerpau-se alle Gemeindemitglieder ein. Die nächs-te Sitzung fi ndet am Mittwoch, 24.09. statt. Beginn ist um 19.30 Uhr im Pfarrhaus, Im-mergrünweg 30. Die Tagesordnung hängt im Schriftenstand aus.

    ✚ Kolpingchor In vielerlei Hinsicht „histo-risch“ geprägt war der dies-jährige Jahresausfl ug des Kol-pingchors. Wie üblich feierten wir vormit-tags Gottesdienst, den der Chor musikalisch begleitete. Unser Chorleiter und Organisa-tor des Ausfl ugs, Toni Varadi, hatte dazu die schöne Stadtkirche St. Michael in Oberndorf am Neckar ausgesucht. Diese Kirche geht

    auf eine Kapelle aus dem Jahr 1272 zurück und etliche Nachfolgebauten fi elen Stadt-bränden zum Opfer. Die heutige Kirche, die 1969 grundlegend renoviert wurde, ist ge-prägt durch den runden Altarraum in der Mit-te der Kirche unter einer Kuppel, die das Zen-trum eines Kreuzes aus etwa drei gleichen Seitenschiffen bildet.Nach dem Gottesdienst gab es in Oberndorf noch eine Besichtigung des Augustinerklos-ters mit seiner spätbarocken Kirche. Die-ses Kloster, erbaut 1772 – 1779 (Ursprünge um 1264) hat eine besonders bewegte Ge-schichte: Im Zuge der Säkularisation wurde es 1806 aufgegeben, die Innenausstattung wie Altäre usw. entfernt und das neu entstan-dene Königreich Württemberg ließ ab 1811 darin eine Gewehrfabrik einrichten. Bis 1945 wurde die gesamte Klosteranlage durch die

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    Aus dem Gemeindeleben – Heilig Kreuz

    Mauser-Waffenwerke genutzt. 1972 erwarb die Stadt die Anlage und richtete im ehema-ligen Konvent ihre Verwaltung ein. Der sehr schön restaurierte Kirchenraum mit den gut erhaltenen Deckenfresken wird heute als Kultur- und Veranstaltungszentrum genutzt.Nach diesen Eindrücken ging die Busfahrt mit den 46 Teilnehmern weiter nach Schil-tach, wo es zunächst die sog. Schüttsäge zu besichtigen gab, die erstmals 1491 erwähnt ist. Mittagessen gab es dann im Gasthof „Sonne“, direkt am historischen Marktplatz mit seiner Steilstraße gelegen.Anschließend ging es weiter nach Schram-berg. Auch hier war viel „Historisches“ ge-boten, diesmal allerdings aus dem techni-schen Bereich, nämlich im Uhren- und Auto-museum. Wir erfuhren dort, wie im Schwarz-wald die Bauern bereits im 18. Jahrhundert begannen, Uhren ganz

    aus Holz herzustellen. Dieses Material war billig zu haben und man konnte so, beson-ders im Winter, etwas zum mehr als kargen Lebensunterhalt hinzu verdienen. Im Muse-um ist schön dargestellt, wie die Leute da-mals alle Teile, sogar die Zahnräder in müh-samer Handarbeit fertigten und zu ansehn-lichen Uhren – anfangs noch ausschließlich Wanduhren – zusammensetzten. Das waren die Ursprünge für die später entstandenen Kuckucksuhren, die den Schwarzwald welt-berühmt machten und für die ganze weitere Entwicklung, speziell der Junghans-Uhren, über Tischuhren, Wecker, Armbanduhren bis ins Zeitalter der elektronischen

    Zeitmessung. Alles sehr eindrucksvoll in der 4. Etage des Museums dargestellt.In den drei darunter liegenden Stockwerken gab es dann Motorfahrzeuge zu sehen, die viele Ältere unter den Teilnehmern die Nach-kriegszeit mit ihren oft skurrilen und atem-beraubenden“ Motorgefährten nochmals nacherleben ließ. Allein dieser Teil des Mu-seums wäre einen gesonderten Besuch wert. So endete der Tag schließlich (wie schon öf-ter) beim „Botenfi scher“ in Herrenberg.Ein richtig gelungener Tag bei herrlichem Wetter, wie’s der Kolpingchor eben verdient!Rudolph Froschmayr

    ins Zeitalter der elektronischen

    begannen, Uhren ganz

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    Aus dem Gemeindeleben – Heilig Kreuz

    Herzliche Einladungzum Patrozinium

    Gemeindefest

    10.30 Uhr Festgottesdienst Es singt der Kirchenchor

    12.00 Uhr Mittagessen im Gemeindehaus

    ab 14.00 Uhr Kaffee und Kuchen

    Am frühen Nachmittag organisieren dieMinistranten eine Spielstraße für Kinder im Hof des Gemeindehauses.

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    ✚ RentnerstammtischDie nächsten Stammtische fi nden statt am: Donnerstag, 7. August sowie am 4. Septem-ber. Beginn ist jeweils um 14.30 Uhr im Kol-ping-Kegelheim.

    ✚ Sommerraintreff Zu einem Filmabend mit Reisefi lmen über Dubai und Indien lädt der Sommerraintreff am Montag, 15.09. ganz herzlich ein. Beginn ist um 19.30 Uhr im Gemeindehaus.

    ✚ SpieleabendAuch im August und September fi nden frei-tags im Gemeindehaus Spieleabende statt. Hierzu sind alle ganz herzlich am 01.08., 05.09. sowie 19.09. eingeladen. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

    ✚ Einschulung 2014Ganz herzlich laden wir alle Erst-klässler in diesem Jahr am Don-nerstag, 18.09. um 08.30 Uhr und 09.30 Uhr zu den ökumenischen Gottesdiens-ten anlässlich der Einschulung in der Sommer-raingrundschule hier in die Hl. Kreuz Kirche ein.

    � Aus dem KirchengemeinderatLiebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser, bereits heute darf ich Sie alle im Namen des Kirchengemeinderates zu zwei wichtigen Terminen einladen.Zum Einen sind Sie alle herzlich willkom-men zu unserem diesjährigen Gemeinde-fest am Sonntag, 14.09.2014. Wir wollen

    um 10.30 Uhr gemeinsam mit der ökume-nischen Ferienabschlussfeier beginnen. Im Anschluss daran sind Sie herzlich eingela-den, mit uns unser Gemeindefest zu feiern. Wie auch schon in den letzten Jahren, ist für Ihr leibliches Wohl gesorgt mit Mittagessen, diversen Getränken, Kaffee und Kuchen.Seien Sie unser Gast beginnend mit dem ökumenischen Sonntagsgottesdienst und dem anschließenden gemütlichen Beisam-mensein bis in den Nachmittag hinein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.Zum Zweiten lade ich Sie herzlich zu unserer ökumenischen Gemeindeversammlung am Samstag, 27.09.2014 ein. Wir wollen Ihnen zwischen 10 Uhr und 13 Uhr die anstehen-den Umbaumaßnahmen im ÖKU nochmals ausführlich vorstellen, Sie über den aktuel-len Stand informieren und mit Ihnen ins Ge-spräch kommen.Ich freue mich bereits heute, Sie sowohl zum diesjährigen Gemeindefest als auch zur Ge-meindeversammlung begrüßen zu dürfen und wünsche Ihnen bis dahin eine gute und sommerlich erholsame Zeit.Es grüßt Sie von ganzem HerzenIhr Martin Grimm2. Vorsitzender des Kirchengemeinderates St. Augustinus

    � Herzlichen DANK …… allen, die an unserer ÖKU-Putzete mitge-macht und dafür gesorgt haben, dass ordent-lich ausgemistet wurde und vor allem auch vie-le Schränke mal wieder gründlich gesäubert werden konnten. Frauen und Männer aus den verschiedenen Nutzergruppen waren zusam-men gekommen. Es war eine gelungene öku-menische Aktion! DANKE, DANKE, DANKE!

    Aus dem Gemeindeleben – Heilig Kreuz – St. Augustinus

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    Aus dem Gemeindeleben – St. Augustinus

    � Ökumenische Gemeindeversammlung am 27. September

    Anstelle der Ökumenischen Ideenwerkstatt sind Sie an diesem Samstag zu einer öku-menischen Gemeindeversammlung einge-laden. Dabei steht die Information über den Stand der geplanten Bauvorhaben und über die laufenden und geplanten ökumenischen Aktionen und Projekte im Mittelpunkt, so-wie der Austausch darüber und über weitere ökumenische „Ideen“. Wir beginnen mit dem Friedensgebet um 10.00 Uhr und planen das Ende auf 12.00 Uhr. HERZLICHE EINLADUNG zum Mitdenken und Mittun!

    � Konzert der Neugereuter OrgelstundeSonntag, 28.09.2014, 18.00 Uhr

    Thomas Heckel spielt Werke von Bach, Callaerts, Guil-mant, Franck, Lefébure-Wely und Dubois. Der Eintritt ist frei. Wie immer freuen wir

    uns über eine Spende für den Unterhalt der Orgel. Im Anschluss sind Sie herzlich eingela-den zu einem kleinen Umtrunk im Foyer.

    � „ Ich sehe was, was du nicht siehst.“Sie sehen nichts, alles ist dunkel. So fühlt es sich an, wenn Blinde und Sehbehinderte tag-täglich ihr Leben meistern müssen. Die se-henden Mitmenschen dagegen sehen al-les, sogar den Splitter im Auge ihres Nächs-ten, den Balken im eigenen Auge übersehen sie meist. Damit sind die Dinge gemeint, die sich Blinden und Sehbehinderten oftmals aus Unwissenheit heraus in den Weg stellen. Sei-en es nun die Mülltonnen, die diversen Wer-beaufsteller vor den Geschäften, die Bistro-stühle und Tische, plötzliche Absperrungen

    vor Baumaßnahmen, man könnte die Liste beliebig verlängern. Ganz zu schweigen von den Hindernissen und Barrieren, die sich in unseren Köpfen befi nden. Deshalb laden wir alle Menschen, die Sehenden und Nichtse-henden ganz herzlich ein zum

    Ökumenischen Dunkelgottesdienst in St. AugustinusFreitag, 10. Oktober 2014 um 18.00 Uhr

    Dieser Dunkelgottesdienst wird ein spezieller Gottesdienst sein, inhaltlich gestaltet von den beiden Pfarrern in Neugereut, Pfarrerin Doro-thee Niethammer-Schwegler und Pfarrer Oli-ver Lahl. Den Kirchenraum zu verdunkeln, das ist so nicht möglich, deshalb haben wir uns für Dunkelbrillen entschieden, welche die Kir-chenbesucher erhalten werden. So haben alle Menschen das Gefühl, wie es Blinden und Seh-behinderten täglich geht, wenn man nichts sieht. Unsere Pfadfi nder und Pfadfi nderinnen aus Neugereut werden unsere sehenden Be-gleitungen sein. Deshalb keine Angst vor der Dunkelbrille. Auch mit den Liedern halten wir es so: Text und Liedzettel bringen nichts, denn wir sehen ja nichts. Deshalb singen wir Lieder, z.B. Amerikan Gospels und Lieder aus Taizé, welche wir von den Melodien und Texten her kennen. Mitswingen, mitsingen, klatschen, all das ist ausdrücklich gewünscht. Musikalisch werden wir von den Alphörnern des Musikver-eins Hofen und der Orgel unterstützt. Ebenso ist der Gospel- und Wor ship-Chor Chormotion der kath. Kirchengemeinde Kernen i.R. da-bei. Es sind etwa 50 aktive Sängerinnen und Sänger, dazu ihre Band mit Keyboard, Gitar-ren, Schlagzeug, Bass, Flöten und Saxophon. Im Anschluss an den Dunkelgottesdienst gibt

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    es im Foyer einen „Ständerling“. Auch hier sind Blinde und Sehbehinderte dabei, mit den Blindenführhunden, mit Show-Down, einem Tischballspiel, welches von Sehenden und Nicht-sehenden gemeinsam gespielt werden kann. Wir zeigen, wie Blindenschrift (Braille) und ein Blindenlangstock funktioniert und welche Hilfsmittel es gibt, um den Alltag für Blinde und Sehbehinderte zu erleichtern. Musikalisch wird der Ständerling unter-malt vom GISMO GRAF TRIO aus S-Zuffen-hausen. Wenn es dann am Ende des Dun-kelgottesdienstes gelungen ist, zu überzeu-gen, dass die Blinden und Sehbehinderten keine Exoten sind, sie auch nicht unter Ar-tenschutz stehen und die Hindernisse we-niger werden, dann ist ein wichtiges Ziel er-reicht. Schirmherr des Dunkelgottesdiens-tes ist unser früherer Ministerpräsident Er-win Teufel, der sein Kommen fest zugesi-chert hat. Weiterhin freuen wir uns, dass die Medien wie TV und Presse kommen und be-richten, denn dieser Dunkelgottesdienst ist in Deutschland innerhalb der Woche des Sehens einmalig. Thomas StetterRegionalleiter Stuttgart und Tübingen Landesansprechpartner Baden-WürttembergPRO RETINA Deutschland e.V.

    � Fronleichnamsprozession von Steinhaldenfeld nach Neugereut

    Nun schon liebgewordene Tradition ist die Fronleichnamsprozession von St. Thomas nach St. Augustinus. Auch die Einbindung

    der Ev. Kirche in Steinhaldenfeld als Zwi-schenstation zeigt die ökumenische Verbun-denheit. Sogar der Blumenteppich vor dem Altar in St. Thomas, entstand in ökumeni-scher Gemeinschaftsarbeit und unterstrich die traditionelle Bedeutung des Festes.Viele erinnerten sich, wie man früher in Stein-haldenfeld mehrere Altäre errichtet und Blu-menteppiche gelegt hat. Dann hieß es ban-gen, ob das Wetter hält. Auch dieses Jahr wurde gebangt, weil in den Gärten nicht viel Blühendes zu ernten war. Daher war das “Blu-menteppichteam” dankbar für die zusätzli-chen Spenden der Friedhofsgärtnereien.Dann kamen alle zusammen zu diesem be-sonderen Fest der Verehrung Jesu und der Demonstration des Glaubens.Bei einem feierlichen Hochamt in der blu-mengeschmückten St. Thomaskirche trafen sich die Mitglieder aus den Gemeinden. Klangvoll begleitet wurde der Festgottes-dienst von dem Bläserensemble unter der Leitung von Frau Kurz. Ein Fest, das alle Sinne ansprach.Monsignore Pfarrer Lahl erläuterte in sei-ner Predigt den Sinn des Festes als ein Signal zur Nachfolge Jesu und bewuss-

    Aus dem Gemeindeleben – St. Augustinus – St. Thomas

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    Aus dem Gemeindeleben – St. Bonifatius

    te Verbundenheit durch Brot und Wein mit ihm. Diese Verbundenheit wurde dann für alle sichtbar in der Prozession, bei der Monsignore Pfarrer Lahl unter ei-nem, von vier Männern getragenen Him-mel die Monstranz mit der Hostie trug. Vo-ran die Ministranten, dahinter in Stille die Gläubigen. So zog man durch die Nau-mannstraße bis zur ev. Steinhaldenkirche, wo der Zug von den Bläsern feierlich emp-fangen wurde. Nach einer weiteren gehalt-vollen Predigt von Frau Mandl ging es wei-ter zur letzten Station nach Neugereut. Vor St. Augustinus war ein Altar aufgebaut. Hier wurde der Schlusssegen gespendet und zum Ausklang spielten die Bläser und entließen alle in einen fröhlichen, sonnigen Feiertag.Elisabeth Heinrich

    � Weibs-Bilder (bitte vormerken: 6. Oktober)„Immer schöner ab 40...?“, „Leeres Nest und/oder neue Freiheit?“, „Hilfe, die Eltern werden alt!“ – Frauen ab der Lebensmitte haben eigene Themen und Fragen. Ein öku-menisches Initiativteam möchte drei bis viermal im Jahr in Neu – Stein – Hofen Zeit und Raum schaffen, um sich untereinander und mit kompetenten ReferentInnen aus-zutauschen. Die Abende sollen immer für interessierte Frauen offen sein, ab 19.30 Uhr soll Zeit sein für entspanntes Ankom-men, mit Kleinigkeiten zum Essen und Trin-ken, ab 20.15 Uhr geht es dann ums The-ma des Abends und danach, je nach Lust und Interesse, gibt es noch anregende Ge-spräche. Nach der Sommerpause wollen wir unsere Ideen vorstellen und vor allem

    mit möglichst vielen engagierten Teilneh-merinnen überlegen, was für alle interes-sant sein könnte. Dazu laden wir Sie ganz herzlich ein am 6. Oktober um 19.30 Uhr in die evangelische Steinhaldenfeldkirche.Team des Abends: Vera Geyer, Rita Hackenberg, Ulrike Sill, Suse Mandl.

    � Sternsingeraktion 2015 (zum Vormerken)In der Sternsingeraktion 2015 wollen wir, Carmen Gneithing und Sissi Bork, mit vielen Sternsingern wieder unterwegs sein. Aus die-sem Grund laden wir Euch Kinder zu unserem 1. Treffen am 23.10.2014 um 16.30 Uhr im kath. Gemeindehaus herzlich ein.Im nächsten Gemeindebrief werden wir die Sternsingertermine bekannt geben.

    � Mini-HocketseAuch in diesem Jahr war die schon traditi-onelle Hocketse der Ministranten auf dem Vorplatz der St. Thomas-Kirche ein voller Er-folg. Selbst das Wetter hat seinen Teil zum Gelingen des Festes beigetragen. Herzlichen Dank allen Spendern und Helfern, der „Hofe-ner Spätlese“ und natürlich allen Gästen!

    � Dank für Spenden und Kollekten in St. Bonifatius

    Kollekte für das Heilige Land 227,27 EuroBischof Moser Kollekte 458,31 EuroDiaspora Opfer der Erstkommunionkinder 115,00 EuroKollekte für Kirchliche Berufe 83,93 EuroKollekte für den Katholikentag 87,18 EuroRenovabis 166,86 EuroPeterspfennig Kollekte 67,78 Euro

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    Was sonst noch interessiert

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    Kinderseite

    Ein stürmischer Herbsttag: 1. Welches Wetter mögen Pilze gerne? Wenn du die Pilze der Größe nach ordnest und mit dem größten beginnst, erfährst du es. 2. Oh je, hier hat der Herbssturm vielleicht was angerichtet! Welcher Schal gehört zu wem? Kannst Du es herausfi nden? 3. Diese Schirme sehen ja alle gleich aus. Oder? Tatsächlich gibt es nur zwei, die genau gleich sind. 4. Der Igel hat einen echten Leckerbissen entdeckt. Wie kommt er dorthin? 5. So viele Kürbisse! Da fühlen sich die Mäuse wohl. Wie viele Mäuse kannst Du zählen?

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    Kinderseite

    Finde die 6 Fehler im rechten Bild!

    Jedes Kind hat Rechte – wusstest Du das? Am 20. September fi ndet genau zu diesem Motto der Weltkindertag statt. Die Vereinten Nationen (UN) fordern für alle Kinder dieser Welt den Schutz

    vor Ausbeutung und Gewalt und das Recht auf Leben.

    Bilde zu allen Begriff en den Gegensatz. In der getönten Spalte ergibt sich dann, von oben nach unten gelesen, das Lösungswort.

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    Freud und Leid / Seniorengeburtstage

    Das Sakrament der Taufe haben empfangen � Luna Maria

    Eltern: Thomas und Melania Erzberger � Josephine Isabella

    Eltern: Thomas und Susanne Schaller � Felix Elias Schlichter

    Eltern: Matthias Schlichter und Gabriele Walz

    � Giorgio Meletis Eltern: Panaghiotis und Sina-Katrin Meletis

    � Luise Ruth Sofi e Eltern: Gunter und Ines Göser

    � Aaliyah Eltern: Jose Antonia und Eva Mendes Rangel

    � Sofi a Eltern: Patrick Uhly und Viktoria Wilhelm

    � Theo Josef Eltern: Martin und Sonja Straßner

    � Florian Eltern: Heiko und Susanne Rihm

    Gott lasse euch wachsen und gedei-hen. Er schenke euch Vertrauen und Glück und mache eure Hoffnungen wahr.

    Gott sei mit Euch, in guten und in schwierigen Zeiten

    Vom Herrn über Leben und Tod wurden heimgerufen

    ✚ Margarete Wagner, 81 Jahre, (09.05.2014) ✚ Maria Rothmayer, 78 Jahre, (26.05.2014) � Franz Höniges, 88 Jahre, (04.05.2014)

    Herzliche Glück- und Segenswünsche unseren Jubilaren in den Monaten August und September 2014

    � St. Barbara Hofen02.08. Mathilde Neuhauser 87 Jahre04.08. Kuno Aichholz 89 Jahre04.08. Giuseppina Cosentino in Martino 82 Jahre05.08. Hilde Hautmann 75 Jahre06.08. Roswita Hanold 83 Jahre06.08. Karl Louis 75 Jahre07.08. Herbert Stelzer 75 Jahre09.08. Marianne Stetter 87 Jahre11.08. Doris Ammann 75 Jahre11.08. Elisabeth Werner 75 Jahre12.08. Hildegard Schweizer 87 Jahre15.08. Josef Konrad 81 Jahre18.08. Elisabeth Mezger 75 Jahre21.08. Mechthilde Köder 82 Jahre23.08. Siegfried Seifert 86 Jahre23.08. Anita Bezold 83 Jahre24.08. Rose Treiber 90 Jahre24.08. Magdalena Zwinz 80 Jahre29.08. Jelisaveta Kovac 75 Jahre30.08. Josef Liebl 80 Jahre31.08. Aloisia Pölzer 80 Jahre

    Datenschutz: Wir möchten Ihnen mit unseren Glückwünschen Freude machen. Bitte melden Sie sich, wenn wir Ihren Geburtstag nicht veröffentlichen sollen!

    Wir gratulieren unseren Neuvermählten � Mareike Braun und Tobias Hölle � Martina Würthner und Markus Kuch

    Gesegnet sei euer Tod, er ist die Brücke zum ewigen Leben

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    Seniorengeburtstage

    01.09. Maria Schleicher 83 Jahre02.09. Anna Muck 75 Jahre04.09. Klara Maurer 91 Jahre04.09. Oswald Grimminger 90 Jahre04.09. Hubert Meier 75 Jahre05.09. Rudolf Ulbrich 87 Jahre16.09. Elisabeth Schmid 88 Jahre19.09. Manfred Hämmerle 89 Jahre22.09. Anneliese Scheffold 85 Jahre22.09. Gertrud Windhövel 75 Jahre27.09. Elli Louis 80 Jahre28.09. Adalbert Treiber 84 Jahre

    ✚ Heilig Kreuz, Sommerrain02.08. Franziska Hinderer 86 Jahre02.08. Enrico Lancella 75 Jahre04.08. Sigrid Etter 75 Jahre05.08. Jan Hacus 83 Jahre06.08. Erika Letzgus 81 Jahre16.08. Josef Fochler 86 Jahre16.08. Kurt Lessmann 81 Jahre17.08. Margareta Brückner 82 Jahre17.08. Hubert Wolpert 82 Jahre18.08. Veronika Marcec 83 Jahre18.08. Brigitta Schönberger 82 Jahre21.08. Ivan Frklic 86 Jahre21.08. Dieter Buff 75 Jahre23.08. Johann Schiller 92 Jahre23.08. Peter Schüßler 75 Jahre24.08. Hildegard Kail 88 Jahre25.08. Eberhard Jupe 75 Jahre26.08. Magdalena Juraszek 75 Jahre27.08. Anna Zeidler 82 Jahre28.08. Annelise Grieser 90 Jahre29.08. Michele Arcione 84 Jahre31.08. Ruth Bekers 88 Jahre02.09. Manuel Borges Pinto 75 Jahre09.09. Walter Fischer 87 Jahre10.09. Alois Bopp 85 Jahre

    10.09. Ingeborg Allert 84 Jahre10.09. Maria Schnell 82 Jahre13.09. Elisabeth Lachner 85 Jahre20.09. Stefan Ernst 85 Jahre20.09. Hermann Gschwendtner 84 Jahre20.09. Renate Frenzel 81 Jahre24.09. Johann Blaha 85 Jahre26.09. Emma Walz 93 Jahre27.09. Edeltrudis Wolpert 81 Jahre27.09. Bernhard Geiger 80 Jahre

    � St. Augustinus Neugereut02.08. Marianne Guthy 92 Jahre04.08. Walter Goller 82 Jahre04.08. Barbara Hohn 75 Jahre04.08. Ilse Mundigl 86 Jahre04.08. Maria Neumann 92 Jahre05.08. Isolde Feiler 80 Jahre05.08. Wilhelm Rathje 81 Jahre07.08. Liliane Walter 87 Jahre08.08. Georg Aufmuth 85 Jahre08.08. Ingo Kamer 87 Jahre11.08. Maria Kleiner 92 Jahre14.08. Romuald Zurek 81 Jahre21.08. Friedrich Rind 89 Jahre21.08. Anna Schuster 90 Jahre24.08. Helga Maurer 75 Jahre30.08. Melitta Mezger 83 Jahre31.08. Hedwig Zürn 88 Jahre01.09. Hella Grieshaber 87 Jahre01.09. Edmund Heuchert 87 Jahre02.09. Katharina Conzen 89 Jahre02.09. Antonio Curro’ 81 Jahre02.09. Kurt Muff 81 Jahre03.09. Joachim Gnichwitz 83 Jahre03.09. Hannelore Grassel 75 Jahre03.09. Sonja Harrer 87 Jahre05.09. Maria Hönke 90 Jahre06.09. Eva Aufmuth 85 Jahre

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    Seniorengeburtstage

    08.09. Maria Bartoschek 80 Jahre08.09. Josef Weiss 81 Jahre12.09. Nikolaus Rodens 89 Jahre12.09. Martin Setili 80 Jahre12.09. Erika Treiber 84 Jahre13.09. Karl Fischer 89 Jahre14.09. Betty Reitz 90 Jahre16.09. Ingeborg Hippmann 75 Jahre20.09. Egon Bibel 83 Jahre20.09. Maria Kaschel 97 Jahre20.09. Hilda Markus 88 Jahre20.09. Irmgard Schepe 86 Jahre23.09. Boleslaw Piotrowski 89 Jahre23.09. Georg Töpfer 88 Jahre25.09. Theresia Göggerle 90 Jahre27.09. Martha Wilhelm 85 Jahre28.09. Erich Brettle 87 Jahre29.09. Christiane Bauer 88 Jahre29.09. Michael Kroiß 89 Jahre

    � St. Bonifatius, Steinhaldenfeld07.08. Mathilda Strecker 83 Jahre08.08. Werner Siering 70 Jahre

    11.08. Erika Raible 75 Jahre13.08. Karl Zoubek 84 Jahre17.08. Susanna Furtner 89 Jahre24.08. Rudolf Kempf 84 Jahre24.08. Gerda Kremser 81 Jahre25.08. Christl Merz 70 Jahre26.08. Irmgard Groß 84 Jahre26.08. Waltraud Müller 80 Jahre28.08. Iren Kiefer 81 Jahre31.08. Liselotte Höfl acher 86 Jahre05.09. Elisabeth Christ 91 Jahre12.09. Genowefa Przezminski 88 Jahre13.09. Irmgard Kulick 75 Jahre21.09. Ottmar Hammel 86 Jahre26.09. Rolf Plieninger 83 Jahre27.09. Halina Debicki 89 Jahre27.09. Irma Deißler 81 Jahre30.09. Else Knoll 75 Jahre

    Gott segne und behüte Euch und schenke Euch die Kraft jeden Tag von neuem zu bestehen.

    Bilder von der diesjährigen Mai-Pilgerwanderung der Schönstattfamilie von Hofen nach Freiberg.

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    Katholisch – weltweitIn den Sommermonaten haben wir in unse-ren Gemeinden die wunderbare Gelegenheit hautnah zu erleben, wie katholische Kirche wirklich weltweit verbreitet und aktiv ist. Und wir haben die schöne Möglichkeit, unsere Solidarität mit Christinnen und Christen in al-ler Welt zu zeigen. Wir bekommen Besuch von Pater Lothar Zagst, der aus dem Sommerrain stammt und seit Jahrzehnten in Ecuador tä-tig ist. Seit vielen Jahren besteht hier eine enge, freundschaftliche und Zeit und Gren-zen überdauernde Beziehung. Unermüdlich ist er auch nach seiner ‚Pensionierung’ im Einsatz. Ich schreibe das Wort mit Absicht in Anführungszeichen, denn wer P. Zagst kennt weiß, dass sich seine Leidenschaft für Ecua-dor und die Menschen dort von dieser ‚Klei-nigkeit’ nicht bremsen lässt.Pater Fernando Lopez SDS ist auch in die–sem Jahr wieder bei uns zu Gast. Er schreibt selber: Im Sommer bin ich seit Jahren immer in Deutschland, helfe in verschiedenen Pfar-reien aus und versuche unsere Miss ions-Wohltäter zu besuchen, einige kennenzu-lernen und immer neue zu gewinnen, denn viele andere, schon sehr alte Menschen, sterben. So freue ich mich sehr, dass ich am Sonntag, den 3. August in Stuttgart (in Hofen und Neugereut) sein kann, und ich werde in den Messen einige von unseren Projekten in Lateinamerika, die dringend Hilfe brauchen, vorstellen. Einige von Ihnen kennen mich schon, denn ich war schon einige Male bei Ihnen. Ich bedanke mich herzlich bei Pfarrer Lahl und den beiden Gemeinden für die freundliche Bereitschaft mich aufzunehmen und bitte Sie, den Ein-

    satz und Opfer unserer Missionare bei den Ärmsten in Lateinamerika zu unterstützen.Wie schon im letzten Gemeindebrief ange-kündigt, geht Daniel Krisa, Oberministrant aus Hofen, mit den Spiritanern für ein Jahr als Missionar auf Zeit nach Nigeria und wur-de dafür von unserer Gemeinde St. Barbara in einem Gottesdienst verabschiedet. Da im gleichen Gottesdienst P. Zagst da war und dieser die Kollekte überreicht bekam, wird es eine eigene Kollekte für das Missions-projekt geben, in dem Daniel arbeiten wird; und zwar am 10. August.Weltweit Kirche sein heißt auch, weltweit Verantwortung zu übernehmen und sich so-lidarisch zeigen. An drei Sonntagen inner-halb eines Monats sehen, hören und spüren wir dies eindrücklich anhand von persönli-chen Lebenszeugnissen.Pfarrer Oliver Lahl

    Interessantes für die Seelsorgeeinheit

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    Interessantes für die Seelsorgeeinheit

    Römische Impressionen Rom ist ewig und Rom ist besonders. Im-mer noch und immer wieder. Die Anzie-hung dieser Stadt ist seit jeher ungebro-chen – als touristisches Ziel, als pulsieren-de Großstadt, als Teil der Weltgeschichte, als Zeugin gelebten, geliebten und durch-littenen Glaubens. Und sie macht auch heute noch neugierig. Auch junge Men-schen. Wie sonst ließe sich erklären, dass sich 35 der letztjährig Gefi rmten aus un-serer Seelsorgeeinheit aufmachten, fünf Tage lang diese Stadt zu erkunden? An-geleitet wurde ihre Erkundung durch die kompetente, geduldige und immer wie-der einfühlsame Begleitung unseres Pfar-rers Oliver Lahl. Dass er elf Jahre seines Lebens in Rom verbracht hat, merkt man, spüren auch die Jugendlichen, die sich be-reitwillig von ihm führen lassen. Behutsam lehrt er sie das Sehen, unterfüttert die op-tischen Eindrücke mit dem theologischen, kulturgeschichtlichen und literarischen Wissen, das seinen Zuhörern fehlt, noch fehlt, weil ihrer Jugend geschuldet, zu-gleich aber notwendig ist zum Erkennen des Gesehenen.

    Die Spur, der wir folgen in diesen Tagen, ist die Spur, die der christliche Glaube in die-se Stadt gelegt hat. Die Stein und Bild ge-wordenen Bekenntnisse zu einem macht-voll erhabenen oder mitleidend zugewand-tem Gott, der vielgestaltige Ausdruck der Freude über Gottes Schöpfung, die Aus-deutung von Glaubensinhalten durch geni-ale Künstler – wir sehen, staunen und las-sen uns berühren. Allein die Bischofskirche St. Peter mit ihren gewaltigen Ausmaßen und ihren künstlerischen Superlativen ist Huldigung an Gottes Größe und zugleich Symbol für Macht und Einfl uss eines zur Institution gewordenen Glaubens. Dann der Schwenk in die Gegenwart, die Audi-enz, das Warten mit zigtausend Menschen aus allen Erdteilen auf Papst Franziskus, der vielstimmige Jubel als er kommt, mit seinem Jeep durch die Reihen fährt, im-mer wieder anhält, Hände schüttelt, Kin-der umarmt und segnet … Glauben als völ-kerverbindendes Gemeinschaftserlebnis. Völker- und kulturenverbindend auch die Impressionen in den Vatikanischen Muse-en, das sinnenfällige Neben- und Mitein-ander unterschiedlichster Kunstwerke aus

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    der Antike bis hin zur Neuzeit. Dass diese Museen nicht als solche entstanden, son-dern über Jahrhunderte gewachsen sind aus den Kunstambitionen der Päpste und dem Bedürfnis, die Inhalte des christli-chen Glaubens darzustellen, schon das dürfte ein Erkenntnisgewinn gewesen sein. Unvergessen sicher der Besuch in den Do-mitilla Katakomben, eine der wohl größten unterirdischen Grabanlagen Roms. Hier feierten die Christen jeweils am Todestag eines ihrer Gemeindemitglieder an dessen Grab den Gottesdienst. An jenem Ort, wo Mitglieder der ersten christlichen Gemein-den sich bereits ihres Glaubens versichert haben, feiern auch wir Eucharistie. Lateran, San Clemente, S. Maria Maggiore, S. Maria in Trastevere – kirchliche und den Glauben betreffende Inhalte standen ein-deutig im Mittelpunkt dieser Reise. Selbst-verständlich machten wir auch der Metro-pole des einstigen römischen Weltreichs unsere Aufwartung und warfen zumindest einen ausführlichen Blick auf das Forum Romanum, das Kapitol und das Colos-seum. Auch touristische „Magneten“ wie das Pantheon, die Piazza Navona oder die

    Spanische Treppe standen im Besuchs-programm. Sehr besonders noch die Visite in der Villa Massimo, der Deutschen Kul-turakademie in Rom. Kein geringerer als der Direktor selbst führte uns durch Haus und Park und vermittelte einen lebendigen Eindruck von vergangenem und heutigem Kulturschaffen. Was aber bleibt von einer solchen Reise für die jungen Menschen, denen manchmal vom vielen Laufen und Schauen vor allem der Kopf schmerzt, was bleibt außer der eigenen Ratlosigkeit an-gesichts der Fülle und Fremdheit der Bil-dungswelt? Vielleicht bleiben die Bienen aus dem Wappen der Barberini, vielleicht der haptische Eindruck vom Fuß der Pe-trusstatue, der letzte Blick hoch zu den Fresken des Michelangelo in der fast schon menschenleeren Capella Sistina; vielleicht bleibt die Erinnerung an den leichten Mo-dergeruch in den Katakomben, dann aber auch die Erfahrung des sehr lebendigen und nahe gekommenen Papstes. Sicher ist: etwas bleibt und schwingt nach und lässt einen anders dem Leben gegenüber stehen, eben mit jener Ahnung vom Glanz. Suse Mandl

    Interessantes für die Seelsorgeeinheit

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    Gutes für die Seele

    Wunder gäbe es,sagt jemand,

    aber wenig Menschen, die sich wundern.

    Man müsste stehen bleiben,keinen Schritt mehr tun.

    Und sehen, nichts als sehen.Mit den Ohren schauen

    müsste man. Und fragen, was wohl wäre,wenn es alles das nicht gäbe?

    Leere Öde wäre.Stehen bleiben

    und die Augen schließen.Einen Tropfen Wasser

    sehen oder kosten.Eine Weile nichts als sein

    und dann verstohlen fragen:Gibt es außer Wunder

    sonst noch was?

    Vreni Merz

    Wann haben wir schon die ZEIT, zu staunen und uns einer Sache, einem Geschehen oder einem Ereignis der Na-tur ganz intensiv zu widmen? Die Urlaubszeit bietet sich dazu an … Genießen Sie die Wunder des Augenblicks!

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    Bücher – Bücher – Bücher – Bücher

    Unmaßgebliche Tipps zur Urlaubslektüre

    Hans Küng – Ein Theologe für die Freiheit(Publik-Forum EXTRA, Juli 2014)

    Ungezählte Artikel, Vor-träge, Zeitungskolumnen und viele Bücher haben den streitbaren Theologen weltweit bekannt gemacht. Nun ist der Theologe im 86. Lebensjahr und sich be-

    wusst, dass er „jederzeit abtreten“ (Küng) kann. Das jüngste Publik-Forum EXTRA vom Juli 2014 will das Leben und Werk jenes Theologen würdigen und vermittelt gleichzei-tig einen wichtigen Einblick nicht allein in das Werk von Hans Küng sondern auch in Fragen und Problemstellungen, denen wir alle in un-serer Zeit ausgesetzt sind. Für Gott-Sucher und Zweifl er ein Muss!

    Rudyard Kipling – Falsche DämmerungGeschichten aus Indien(Fischer-Verlag)

    Den meisten Lesern dürfte Rudyard Kip-ling als Verfasser des „Dschungelbuchs“ be-kannt sein. Aber er hat weit mehr als das ge-schrieben. Ende des 19. Jahrhunderts arbei-tete Kipling im Diens-

    te der britischen Kolonialmacht auf einem Stützpunkt in Nordindien. Er war 20 Jahre alt und Redakteur einer angloindischen Zei-tung. Für sie schrieb er jene 40 kurzen Er-zählungen, die in diesem Band gesammelt sind. Natürlich geht es um zwischenmensch-

    liche Bezie hungen, schließlich liefert das Le-ben die besten Geschichten. Allesamt sind sie skurril, kurios und spannend, gewürzt mit britischem Sarkasmus, „lakonische Meister-werke eines genialen Jünglings“, wie ein Zeit-genosse treffend bemerkte. Da es sich um echte „short stories“ handelt, sind sie eine ideale Urlaubslektüre, geeignet zur Überbrü-ckung von Wartezeiten an Bahnhöfen, Flug-häfen und im Stau, oder auch als vergnügli-cher Tagesimpuls direkt nach dem Frühstück.

    Haruki Murakami – Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki(DuMont Buchverlag)

    Ein Jahr nach Erscheinen des Romans in Japan ist er auch in deutscher Über-setzung in unsere Buchlä-den gekommen – mit rie-sigem Erfolg. Kein Wun-der, denn Murakami hat mit seinem Roman ein alle

    Menschen und Kulturen verbindendes The-ma in einfühlsamer und nachvollziehbarer Weise behandelt. Es ist die einfache aber alle bewegende Frage danach, was ein Le-ben gelingen, glücken lässt und was nicht. Murakami nimmt uns mit auf die Reise sei-nes Protagonisten zu sich selbst. Erst als dieser seiner selbst gewiss ist, kann er leben und lieben. Sicher hat die Japanologin und Übersetzerin des Romans, Ursula Gräfe, ei-nen entscheidenden Anteil daran, dass die-ses Buch auch in unserem Land so nachge-fragt ist. Mich hat dieser Roman gepackt, so dass ich beim Lesen selbst zur Weggefähr-tin wurde. Für mich eine lohnende Reise!S.Mandl

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    Gemeindekalender August /September 2014

    � Hofen ✚ Sommerrain � Neugereut � Steinhaldenfeld St. Barbara Heilig Kreuz St. Augustinus St. Bonifatius St. Monika St. Thomas

    Freitag 01.08.2014 ✚ 19:30 Spieleabend, Gemeindehaus Hl. Kreuz

    Montag 04.08.2014 �✚

    08:0009:20

    Beginn Ferienwaldheim St. Barbara (bis 22.08.2014)Club 60, Radtour, Bahnhof Sommerrain

    Donnerstag 07.08.2014 ✚ 14:30 Rentnerstammtisch, Kolping-Kegelheim e.V.

    Donnerstag 14.08.2014 � 19:00 Spieleabend im Gemeindehaus St. Thomas UGDonnerstag 28.08.2014 � 19:00 Spieleabend im Gemeindehaus St. Thomas UGMontag 01.09.2014 ✚ 09:20 Club 60, Radtour, Bahnhof Sommerrain

    Donnerstag 04.09.2014 ✚✚

    14:3014:30

    Rentnerstammtisch, Kolping-Kegelheim e.V.Kaffee und Kuchen, anschl. Gottesdienst im DRK-Haus Sommerrain

    Freitag 05.09.2014 ✚ 19:30 Spieleabend im Gemeindehaus Hl. Kreuz

    Montag 08.09.2014 � 14:30 Männerstammtisch im Gemeindehaus St. ThomasDonnerstag 11.09.2014 � 19:00 Spieleabend im Gemeindehaus St. Thomas UGSonntag 14.09.2014 � 10:30 Ökumen. Gottesdienst in St. Augustinus mit anschl.

    Gemeindefest

    Montag 15.09.2014 ✚ 19:30 Sommerraintreff, Reisefi lm über Dubai und Indien im Gemeindehaus Hl. Kreuz

    Dienstag 16.09.2014 �

    �✚�

    14:00

    19:00

    19:0019:3019:30

    Seniorennachmittag: Gymnastik mit anschl. Kaffeetrinken im ÖKUNachmittag mit Diakonin Rosemarie GessmannKolpingchorprobe, Gemeindehaus Hl. KreuzACHTUNG! Ab sofort neue UhrzeitVorbesprechung Gemeindereise nach Holland im ÖKUBibel teilen, Pfarrhaus Hl. KreuzBastelkreis im ÖKU

    Mittwoch 17.09.2014 ✚✚

    14:3019.30

    Club 60, gemeinsames Singen, Gemeindehaus Hl. KreuzStricken, Häkeln … Gemeindehaus Hl. Kreuz

    Donnerstag 18.09.2014 �

    14:00

    14:30

    Ökum. Einschulungsgottesdienst der künftigen Erst–klässler der Grundschule Hofen in der St. BarbarakircheKaffee und Kuchen, anschl. Gottesdienst im DRK-Haus, Sommerrain

    Freitag 19.09.2014 ✚ 19:30 Spieleabend im Gemeindehaus Hl. Kreuz

    Samstag 20.09.2014 �✚✚✚

    10:0012:3014:00ganztäg.

    Kinderkleiderbasar im Gemeindehaus St. BarbaraMinistrantenprobe für die neuen Minis, Hl. Kreuz KircheMinistrantenpicknick im Park, Gemeindehaus Hl. KreuzKolpingchor, Sängerausfl ug nach Schorndorf

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    Gemeindekalender September 2014

    Sonntag 21.09.2014 ✚ ab 12:00 Gemeindefest zum Patrozinium im Gemeindehaus Hl. Kreuz

    Montag 22.09.2014 ✚ �

    13:1020:00

    Frauenkreis, Treffpunkt Bahnhof SommerrainKirchengemeinderatssitzung im Gemeindehaus St. Thomas

    Dienstag 23.09.2014 �

    14:00

    19:00

    Seniorennachmittag: Gymnastik mit anschl. Kaffeetrinken im ÖKUElternabend der Erstkommunionkinder im ÖKU

    Mittwoch 24.09.2014 �

    ✚✚

    19:00

    ganztäg.19:00

    19:30

    Elternabend der Erstkommunionkinder im Gemeindehaus St. BarbaraClub 60, Märchengarten Schloss LudwigsburgElternabend der Erstkommunionkinder im Gemeindehaus Hl. KreuzKirchengemeinderatssitzung im Pfarrhaus Hl. Kreuz

    Donnerstag 25.09.2014 �

    14:30

    19:00

    19:00

    Treffen der Fröhlichen Senioren im Gemeindehaus St. ThomasElternabend der Erstkommunionkinder im Gemeindehaus St. ThomasSpieleabend im Gemeindehaus St. Thomas UG

    Freitag 26.09.2014 � 21:00 Tanzkreis im ÖKUSamstag 27.09.2014 �

    10:00-12:002-tägig

    ökum. Gemeindeversammlung im ÖKU

    Kirchenchor, Probenwochenende, Kloster Schöntal

    Sonntag 28.09.2014 �

    11:30

    18:00

    Gemeinde-Herbstfest in und um das Gemeindehaus St. BarbaraOrgelkonzert: Thomas Heckel, St. Augustinus

    Dienstag 30.09.2014 � 14:00 Seniorennachmittag: Gymnastik mit anschl. Kaffeetrinken im ÖKU

    Regeltermine

    montags ✚✚

    17:0019:00

    Kinderchorprobe, Gemeindehaus Hl. KreuzJugendchorprobe, Pfarrhaus Hl. Kreuz

    dienstags ✚ 19:00 Probe Kolpingchor, Gemeindehaus Hl. Kreuz

    mittwochs � 19:30-21:00

    Kirchenchorprobe im kath. Saal im ÖKU, Neugereut

    donnerstags ✚ 19:45 Probe Kirchenchor, Gemeindehaus Hl. Kreuz

    freitags � 20:30-22:00

    Kirchenchorprobe im Gemeindehaus St. Barbara

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    Interessantes aus der Seelsorgeeinheit

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    Gottesdienste in polnischer SpracheSteinhaldenfeld, St. Thomas, Falchstraße 9 Sonntags und feiertags – 10.30 Uhr.Mittwochs und am ersten Freitag des Monats – 18.30 Uhr.Hl. Beichte am ersten Freitag um 18.00 Uhr.Kreuzwegandacht mit Hl. Messe in der Fas-tenzeit freitags – 18.30 Uhr.Maiandacht mit Hl. Messe montags, mitt-wochs und freitags – 18.30 Uhr.Rosenkranzandacht (im Oktober) mit Hl. Messe montags, mittwochs und freitags – 18.30 Uhr.Religionsunterricht für Kinder und Jugendli-che, Erstkommunion- und Firmvorbereitung am Freitagnachmittag im Gemeindehaus St. Thomas.

    Kontakt: Pfarrbüro – Biuro parafi alne (Zuckerbergstraße 9, 70378 Stuttgart-Steinhaldenfeld):

    Polnische Kath. Gemeinde Matki Bozej Nieustajacej Pomocy(Mutter Gottes der Immerwährenden Hilfe)� +

    Telefon 0711/9 00 54 97Fax 0711/9 00 54 98Büroöffnungszeiten – Godziny otwarcia biura:Mittwoch – sroda 10.00 – 12.00 Uhr 15.00 – 17.00 UhrDonnerstag – czwartek 10.00 – 12.00 Uhr 14.00 – 16.00 UhrFreitag – piatek 13.00 – 16.00 Uhr

    Internetseite – Polnisch und Deutsch:www.pmk-stuttgart.org

    Pater Roman Michalec und Pater Jan Zobel: offi [email protected]

    Pfarrbüro – Frau Dorota Heubach:[email protected]

    Bibliothek während der Bürozeiten und am ersten Freitag des Monats 16.00 – 17.30 Uhr

    Organisierte Nachbarschaftshilfe Neu-Stein-Hofen-Sommerrain

    Wir suchen Helferinnen und Helfer

    � möchten Sie sich sinnvoll betätigen? � möchten Sie etwas dazu verdienen?� sind Sie bereit etwas von Ihrer Freizeit mit anderen zu teilen?

    Die Organisierte Nachbarschaftshilfe vermittelt Ihnen schnell und unkompliziert Menschen, die Ihnen bei der Bewältigung Ihres Alltags Entlastung schaffen!

    Wir freuen uns über Ihren Anruf:

    Telefon 0711/53 23 70 Tatjana Richter, Pfarrbüro St. Bonifatius, SteinhaldenfeldTelefon 0711/53 57 84 Brigitte Thielen

    Falchstraße 1170378 StuttgartPfarrbüro St. BonifatiusTelefon 0711/53 23 70

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    Interessantes aus der Seelsorgeeinheit

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    gottesdienstlichen Zentren waren noch ohne eigenes Vermögen oder Verwaltungsrecht. Doch zeichnet sich darin schon die Entwick-lung zur späteren Pfarrei ab. Die Kirche war nun als Glaubensinstanz zuständig für das soziale und moralische Leben der Gläubigen. Kleriker erhielten eine Ausbildung in Theolo-gie und Seelsorge. Ihre Ämter wurden mit Be-fugnissen in Seelsorge und Verwaltung aus-gestattet. Zunehmend wurde „Geistlichkeit“ an das kirchliche Amt gebunden, immer stär-ker organisierte sich die Kirche hierarchisch nach dem Vorbild der römischen Reichsidee. Die große Zahl von Taufbewerbern führte zu der Entwicklung, Bestandteile von Lehre und Liturgie als Glaubensgeheimnis zu hüten. Die Rolle des Priesters veränderte sich vom ur-gemeindlichen „Presbyter“ zum „Sacerdos“, zum Hüter des Heiligen. Eine Kluft zu den Laien entstand.Angela Reinders

    Glaubensinfo

    Gemeinden in der „Reichskirche“Durch die sogenannte „Konstantinische Wende“ 312 – der Hinwendung Kaiser Kon-stantins zum Christentum – wurde das rö-mische Reich christlich und durch die in Gang gesetzte Entwicklung wurden Macht- und Strukturfragen für die Kirche wichtiger. Denn indem Konstantin die Gemeinden le-galisierte, unterstanden sie ihm als Kaiser. Darum griff Konstantin auch ein, als es inn-erkirchlich Streit um das rechte Bekenntnis zur Gottheit Christi gab: Er berief im Jahr 325 das erste reichsweite Konzil nach Nizäa ein. Wo nicht ohnehin römische Basiliken chris-tianisiert wurden, ließ Konstantin große Kir-chen bauen. Die waren nötig: Nachdem die Christen angstfrei aus dem Untergrund kom-men konnten, zeigte sich, dass ihre Zahl be-sonders ab dem Jahr 250 stärker als ange-nommen gewachsen war. Mit der Christiani-sierung des Reiches ging eine schnelle wei-tere Zunahme einher. Menschen warben für den Glauben, zunehmend ging Mission auch von Klöstern aus. Kirchbauten sicherten neue Missionserfolge. Die Bezeichnung der Ortskirchen war noch uneinheitlich zwischen „paroecia“ (Wortwurzel „Pfarre“), „ecclesia“ (Kirche) und „dioecesis“ (Diözese). Weitere Ortskirchen entstanden, „wenn durch kai-serliches Dekret eine neue Stadt gegründet“ wurde, so die verbindliche Vorgabe des Kon-zils von Chalkedon (451). Die Kirchengrenzen entsprachen in der Regel den Verwaltungs-grenzen. Für die Seelsorge an der Bevölke-rung kleinerer Ortschaften auf dem Land ent-sandten die Ortskirchen aus ihrem Klerus ei-gene Wanderseelsorger unter enger Aufsicht des Ortsbischofs. Nach und nach entstan-den daraus eigene Seelsorgestellen. Diese

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    Adressen und Telefonnummern

    Leiter der SeelsorgeeinheitMonsignore Pfarrer Oliver LahlImmergrünweg 30, 70374 StuttgartTelefon 5 36 04 22, mobil 0162/413 86 45Fax 5 36 09 69

    Pastorale Mitarbeiter

    Pfarrvikar Dr. Thomas WallnerFlamingoweg 22, Telefon 5 20 84 44

    Pastoralreferentin Suse MandlTelefon 2 59 64 94

    Pastoralreferent Klaus WegeleTelefon 53 81 18

    Diakon Hans HautmannTelefon 5 30 03 41

    Kath. Telefonseelsorge Ruf und RatTelefon 0800/1 11 02 22

    � Pfarrbüro St. BarbaraPfarrsekretärin Yvonne WestenhöferHartwaldstraße 119Telefon 9 53 78 30, Fax 9 53 78 31Bitte beachten Sie die neue E-Mail-Adresse: [email protected]t-hofen.de

    Öffnungszeiten PfarrbüroMontag und Freitag geschlossenDienstag und Mittwoch 10.00 – 12.00 UhrDonnerstag 17.00 – 19.00 UhrAußerdem Sprechzeiten nach Vereinbarung

    Bankverbindung BW-BankIBAN: DE91 6005 0101 0002 0858 58BIC : SOLADEST600

    Sonderkonto KirchenbauvereinIBAN: DE72 6005 0101 0002 0559 36BIC : SOLADEST600

    2. Vorsitzender im KGRReinhold Markus, Telefon 5 39 01 57

    Organist und ChorleiterThomas Heckel, Telefon 07146/28 80 92

    Mesnerin Lucia Wegele, Telefon 53 81 18

    Gemeindehaus St. Barbara, Oeffi nger Str. 5

    Hausmeister Elisabeth und Ivica Domic Telefon 5 38 02 69

    KindertagesstättenSt. Barbara, Telefon 53 55 79St. Franziskus, Telefon 53 84 94Leiterin Sabine Zylla

    Kath. Sozialstationsiehe St. Augustinus

    Kath. SonntagsblattMaria Rau, Telefon 53 059 89

    ✚ Pfarrbüro Heilig KreuzPfarrsekretärin Daniela SchochImmergrünweg 30, 70374 StuttgartTelefon 5 36 04 22, Fax 5 36 09 69E-Mail: [email protected]

    Öffnungszeiten PfarrbüroDienstag, Mittw., Donnerst. 9.00 – 11.00 UhrDonnerstag abends 18.00 – 19.00 UhrMontag und Freitag geschlossen

    Bankverbindung BW-BankIBAN: DE52 6005 0101 0002 3356 56BIC : SOLADEST600

    2. Vorsitzender im KGRFranz Ketterl, Telefon 53 27 70

    Mesnerin Gordana Pecirep Tel. 90 79 20 5

    Organist und Kolping-/ JugendchorleiterAntal Váradi, Telefon 8 49 62 31E-Mail: [email protected]

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    Adressen und Telefonnummern

    KinderchorleitungAndrea Dikel, Tel. 53 67 16

    KirchenchorleitungJutta Hay

    KindertagesstätteHl. Kreuz, Edelweißweg 5, 70374 StuttgartLeiterin Tatjana Gil, Telefon 53 19 53

    Kath. BüchereiEdelweißweg 5, 70374 StuttgartÖffnungszeiten: Di. und Do. 16.00 – 18.30 Uhr

    � Pfarrbüro St. AugustinusPfarrsekretärinnen Giuseppina Di Feo Serra,Ingeborg Stetter, Flamingoweg 22Telefon 53 38 18, Fax 5 30 13 79E-Mail: [email protected]

    Öffnungszeiten PfarrbüroMontag geschlossenDienstag 9.30 – 11.30 Uhr, 14.00 – 16.00 UhrMittwoch 9.30 – 11.30 UhrDonnerstag 14.00 – 18.00 UhrFreitag 9.30 – 11.30 Uhr

    Bankverbindung BW-BankIBAN: DE49 6005 0101 0002 2997 23BIC : SOLADEST600

    2. Vorsitzender im KGR Martin Grimm

    Organist Klaus Wegele, Telefon 53 81 18

    Chorleiter Thomas Heckel, Telefon 07146/28 80 92

    Mesnerin Herta Merk, Telefon 53 18 11

    KindertagesstätteSt. AugustinusMarabustraße 20, 70378 Stuttgart

    Leiterin Angelika Gießmann, Tel. 53 19 34

    Kath. SozialstationHaus St. Monika, Seeadlerstraße 7

    Einsatzleiter Klaus Kapfer, Tel. 9 53 22-0

    � Pfarrbüro St. BonifatiusPfarrsekretärin Tatjana RichterFalchstraße 11, 70378 StuttgartTelefon 53 23 70, Fax 55 97 81E-Mail: [email protected]

    Öffnungszeiten PfarrbüroMontag, Mittwoch, Freitag 10.00 – 12.00 UhrMittwoch 14.30 – 16.30 Uhr

    Bankverbindung BW-BankIBAN: DE16 6005 0101 0002 6514 57BIC : SOLADEST600

    2. Vorsitzender im KGRHerbert Singer, Telefon 53 31 55

    Organist Antal Váradi, Telefon 8 49 62 31

    Chorleitung Annette Katscher-Peitz,Telefon 2 99 11 87

    Mesnerin Rosa Mendelski

    Kindertagesstätte St. ThomasFalchstraße 11, 70378 Stuttgart

    Leiterin Nadine Hamaleser, Telefon 5 30 29 25

    Kath. Sozialstationsiehe St. Augustinus

    Kath. SonntagsblattRenate Singer, Telefon 53 31 55

    Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist Freitag, 15. August!

    Ihre Beiträge senden Sie bitte an das jeweilige Pfarrbüro.

  • Wir vier +

    Impressum

    Wir vier + Gemeindebrief der Seelsorgeeinheit Stuttgarter Madonna

    Herausgeber:Katholische Kirchengemeinden St. Barbara – Hl. Kreuz – St. Augustinus – St. Bonifatius

    Redaktion:Suse Mandl (verantwortlich), Dr. Thomas Wallner, Dorothea Klinski, Gabi Strohbeck,Karin Lutz-Efi nger, Martin Kurz, Rainer Wagner

    Gestaltung, Layout, Druck und Druckweiterverarbeitung:Paulinenpfl ege Winnenden e.V., Abteilung Drucktechnik, Linsenhalde 12/1, 71364 Winnenden