Gemeinsam Oktober 2012

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Gemeinsam Oktober 2012

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  • GemeinsamAusgabe Oktober 2012Das Magazin der Gemeinden

    Gai, Hafning und Trofaiach

    Ein ZielDie Brger haben entschieden: Die neue Stadt kommtSeite 23

    ... und langsam wochs ma zamm.Die Gemeindefusion mit 1. Jnner 2013 rckt nher

    Die GemeindenGai Seite 1421Hafning Seite 2227Trofaiach Seite 2837

    Zugestellt durch sterreichische Post An einen HaushaltFo

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    berwiegende Zustimmung in diesen drei Gemeinden Vordernberg ist gegen eine Fusionierung.

    Gai, Hafning und Trofaiach bilden eine neue Stadt

    Geht es nach dem Willen der Bevlkerung, so bilden die drei Gemeinden Gai, Hafning und Trofaiach bereits am 1. Jnner 2013 eine gemein-same Stadt mit ber 11.500 Einwohnern unter dem Namen Trofaiach.

    Die Bevlkerung in Vordernberg hingegen ent-schied sich bei der Volksbefragung gegen eine Fu-sionierung mit den anderen Gemeinden.

    Sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der groen Brgerbeteiligung zeigten sich die drei Brger-meister Bernhard Zechner (Gai), Mario Abl (Trofai-ach) und Alfred Lackner (Hafning). Endlich haben sich die vielen Mhen des letzten Jahres und die intensiven Verhandlungen zwischen den Gemein-den bezahlt gemacht. Wir sind besonders froh, dass die Bevlkerung in unseren Gemeinden die Zeichen der Zeit erkannt hat und sich fr den Zu-sammenschluss und somit fr eine gemeinsame, hoffnungsvolle Zukunft ausgesprochen hat. Be-dauerlich ist die Situation in Vordernberg, die fr uns alle schwer nachvollziehbar ist, so Brger- meister Mario Abl aus Trofaiach.

    Die Ergebnisse im DetailGai: 1.524 Wahlberechtigte Wahlbeteiligung von 59 Prozent. 79,8 Prozent stimmten mit JA. Hafning: 1.372 Wahlberechtige Wahlbeteiligung von 56,9 Prozent. 52,7 Prozent stimmten mit JA.

    he miteinander kommuniziert haben, trug wesent-lich zum Gelingen dieses Strukturreformprozesses bei. Die Anforderungen an die Zukunft unserer Region lieen keinen Spielraum fr persnliche Befindlichkeiten oder Einzelinteressen, wie etwa den Verlust des Brgermeisteramtes, wie Brger-meister Bernhard Zechner aus Gai betont.

    Modellregion fr die SteiermarkNach dem Informations- und Verhandlungsma-rathon auf Beamtenebene des Landes in diesem Jahr ist das Ergebnis der drei Gemeinden auch fr die Reformpartnerschaft von Landeshauptmann Franz Voves und Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schtzenhfer als erster wirklich zhl-barer Erfolg im Prozess der Gemeindereform zu werten.Nicht ohne Stolz sprechen auch die drei Brger-meister Abl, Lackner und Zechner von der stei-rischen Modellregion mit Vorbildcharakter.

    ZeitplanIn ihren Gemeinderatssitzungen am 9. Oktober haben sich die drei Gemeinderte bereits mit Wirk-samkeit ab 31. Dezember 2012 aufgelst und die Vereinigung zu einer neuen Stadtgemeinde Trofai-ach ab 1. Jnner 2013 beschlossen. Dies muss nun noch von der Steiermrkischen Landesregierung genehmigt werden. Diese wird auch einen Regie-rungskommissr mit einem Beirat einsetzen, der fr die Abwicklung der laufenden Arbeiten und die Vor-bereitung einer Gemeinderatswahl, die voraussicht-lich im Mrz 2013 stattfinden wird, zustndig ist. Als Regierungskommissr haben die drei Gemein-derte Brgermeister Mario Abl, MBA, Trofaiach und als Beirte die Brgermeister Alfred Lackner, Haf-ning, und Bernhard Zechner, Gai, vorgeschlagen.

    Trofaiach:6.831 Wahlberechtige Wahlbeteiligung von 41 Prozent. 78,8 % stimmten mit JA.Vordernberg:67 Prozent Wahlbeteiligung 81,2 Prozent ent-schieden sich gegen eine Fusionierung.

    Auswirkungen auf die BevlkerungFr die Bevlkerung wird es bis zur endgltigen Fusionierung der drei Gemeinden keine sprbaren Vernderungen geben. Die Abwicklung des ge-samten Prozesses spielt sich, wie schon bei der Aufbereitung im Hintergrund, auf Verwaltungs-ebene ab. Dort arbeiten die Mitarbeiter aller drei Gemeinden im Team mit Hochdruck an Reformen, um das Einsparungspotenzial und die Synergieef-fekte, die durch den Zusammenschluss gegeben sind, optimal zu ntzen.

    Weder bei unseren Vereinen noch bei den ehren-amtlichen Organisationen wie Feuerwehr, Bergret-tung und dergleichen wird sich durch die Fusio-nierung etwas ndern. Das zentrale Rathaus wird in Trofaiach sein. Die bisherigen Gemeindemter bleiben als Servicestellen fr die Brger erhalten. Die Namen Gai, Hafning und Trofaiach bleiben als Ortsteile bestehen. Unmittelbar wird die Bevlke-rung nur merken, dass es zuknftig nur mehr einen Brgermeister geben wird. Vertreter aller jetzigen Gemeinden werden jedoch auch im zuknftigen Gemeinderat um die Anliegen ihrer Brger in den Ortsteilen bemht sein und diese bestmglich vertreten, so der Hafninger Brgermeister Alfred Lackner.

    Dass alle Brgermeister, Amtsleiter und Mitarbei-ter an diesem Prozess von Beginn an auf Augenh-

  • 4 5

    Einkommensschwache Haushalte und Personen knnen bis zum 21. November 2012 die Brennstoffaktion des Sozialhilfeverbandes Leoben ntzen.

    Zuschuss fr einen warmen Winter

    Gute Nachrichten fr einkommensschwache Personen beziehungsweise Haushalte (aus-genommen Personen, die in einer Schul- oder Berufsausbildung stehen)! Bis einschlielich 21. November 2012 knnen sie ber die Brennstoffak-tion des Sozialhilfeverbandes Leoben 100 Euro be-antragen.

    Voraussetzungen fr den Zuschuss sind folgende Einkommensgrenzen:

    1-Personen-Haushalte:814,82Euro

    Ehepaare/Haushaltsgemeinschaften1.221,68

    Euro ErhhungfrjedesKindmitFamilienbeihilfen-

    bezug 146,92 Euro

    Beim Haushaltseinkommen wird die Wohnbeihil-fe dazugerechnet und die Miete (ohne Heizung/Strom) abgezogen. Fr Eigenheimbesitzer wird ein Pauschalbetrag von 150 Euro abgezogen. Alle einkommensschwachen Personen oder Haushalte knnen sich in ihrem jeweiligen Gemeindeamt ber die Sozialaktion informieren und den Antrag stellen. Folgende Unterlagen werden dazu ben-tigt:

    EinkommensnachweisederletztendreiMonate

    Mietennachweis

    Wohnbeihilfenbescheid

    Bankverbindung(Kontonummer)

    Fr gebrechliche Personen knnen die Antrge auch durch Angehrige eingebracht werden.

    Antrge werden ab sofort bis einschlielich 21. November 2012 in den Gemeindemtern Gai, Haf-ning und in Trofaiach in der Abteilung Brgerser-vice/Soziales entgegengenommen.

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    Gai bei Trofaiach!

    Schlaganfall, Herzinfarkt, Burn-out oder schwerer Unfall. Stellen Sie sich vor, Sie haben gestern von einer schweren Krankheit erfahren. Sie knnen heute nicht mehr Ihrer Arbeit nachgehen. Ihre Fixkosten bleiben dennoch unver-ndert. Haben Sie fr diesen Fall vorgesorgt?

    Viele sterreicher haben mit Versicherungen fr KFZ, Haus-halt, privater Unfall- oder Pen-sionsvorsorge bereits einen Teil ihres Risikos abgesichert. Doch wie hoch ist der Schaden, wenn man aus gesundheitlichen Grn-den nicht mehr im eigenen Job arbeiten kann? Heute scheidet bereits jeder 5. sterreicher vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Wobei das Risiko aufgrund von Krankheiten, wie Rheuma, Gelenks-, Nerven- oder Herzer-krankungen, seinen Beruf nicht mehr ausben zu knnen 18 Mal

    hher ist als durch einen Unfall.

    Die meisten von uns glauben im Ernstfall eine ausreichende Hilfe vom Staat zu bekommen. Denn wozu bezahlt man monatlich seine Sozialversicherungsbeitrge? Man bekommt zwar eine staatliche Rente, die jedoch weit unter dem Nettoeinkommen liegt. Wer also berufsunfhig wird und nicht vor-gesorgt hat, gefhrdet die eigene Existenzgrundlage und die sei-ner Familie. Denn die Lebensko-sten (Miete, Strom, Heizung, Kre-dit- oder Leasingrate...) bleiben in der Regel unverndert.

    Beispiel: Florian M. ist 30 Jahre alt, arbeitet als Angestellter und bekommt ein monatliches Brut-toeinkommen von 2.000 Euro. Gestern haben Sie bei ihm einen Hirntumor entdeckt. Er kann also seinen Beruf nicht mehr aus-ben. Florian, der bisher ca. 1.366 Euro netto verdient hat, bekommt

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    Florian M., 30 Jahre, Gehirntumor

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    jetzt nur noch 822 Euro von der Sozialversicherung. Ihm fehlen also ber 500 Euro, die er bisher fr die Deckung seiner Fixkosten verwendet hat. Flori-an M. wird somit zum Sozialhilfeempfnger! Htte er rechtzeitig eine Berufsunfhigkeitsversicherung in entsprechender Hhe abgeschlossen, so wrde er von der Versicherung eine monatliche Rente in der Hhe von 500 Euro bekommen.

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    Trofaiach, Gai und Hafning nderungen fr die Feuerbeschau gibt es seit 18. Februar 2012. Brandgefhrdete Anlagen werden geprft.

    Brandgefhrlich

    Im Februar 2012 ist das neue Steier-mrkische Feuer- und Gefahrenpo-lizeigesetz in Kraft getreten. Seither entfllt die Feuerbeschau fr Einfami-lienwohnhuser in Gai, Hafning und Trofaiach. Durchzufhren ist diese jedoch bei besonders brandgefhr-deten baulichen Anlagen. Welche An-lagen als besonders brandgefhrdet gelten, steht im 18 Abs. 4 des Stei-ermrkischen Feuer- und Gefahren-polizeigesetzes. Unter anderem fallen darunter Beherbergu