Geschäftsbericht 2014 - .Erweiterte Online-Kommunikation 15 Arbeitsgruppe Kommunikation und...

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    17-Sep-2018
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  • Geschftsbericht2014

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    Inhaltsverzeichnis

    DAVVorwort 5Vorstand 7Aktivitten des Vorstands 8Nationales Organisations-Komitee fr den Weltkongress der Aktuare 2018 13Veranstaltungen der DAV und der DGVFM 14Erweiterte Online-Kommunikation 15Arbeitsgruppe Kommunikation und Beziehungsmanagement 16Jahrestagung in Bonn 2014 19Die Facharbeit in der DAV 242014: Die Ergebnisberichte und Fachgrundstze der DAV 25

    AusschsseBerufsstndische Fragen 26Ausbildung und Prfung 28Weiterbildung 30Altersversorgung 32HUK 34International 36Investment 38Krankenversicherung 40Lebensversicherung 42Rechnungslegung und Solvabilitt 44Schadenversicherung 46

    GruppenPENSION 49KRANKEN 50AFIR/ERM 52ASTIN 56LEBEN 58Bausparmathematische Fachgruppe 60

    IVSVorwort 63Vorstand und Beirat 64Aktivitten 65IVS-Forum 67

    DGVFMVorwort 69Vorstand 71

    AusschsseForschung und Transfer 72Hochschulausbildung, Aus- und Weiterbildung 74Nachwuchsfrderung 76Kommunikation und Kontakte 78

    13. Scientific Day 80GAUSS-Preis 2013 82Workshop Loccum 84European Actuarial Journal 85

    Jahresabschluss 2014Vorwort 87Bilanz DAV 88Gewinn- und Verlustrechnung DAV 90Bilanz DGVFM 92Gewinn- und Verlustrechnung DGVFM 94Bilanz IVS 96Gewinn- und Verlustrechnung IVS 98

    Ansprechpartner und Team Geschftsstelle 99

    Impressum 102

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    Rainer FrhaupterVorstandsvorsitzender

    Gemeinsam die Zukunft gestalten

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    Vorwort von Rainer Frhaupter

    Sehr geehrte Partner, Freunde und Untersttzer der Deutschen Aktuarvereinigung, liebe Kolleginnen und Kollegen,

    zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Vorworts blicken wir auf neue Rekorde des Zinsverfalls, die wir uns noch vor einem Jahr nicht in dieser Schrfe haben vorstellen knnen. Darauf haben wir reagiert und empfohlen, den Hchstrechnungszins in der Lebensversicherung zum 1. Januar 2015 auf den bislang niedrigsten Wert von 1,25 Prozent zu senken. Eine Empfehlung, die sich die Regierung zu eigen gemacht hat. Dabei haben wir betont, dass es sich um einen Hchstrechnungszins handelt. Die Verantwortlichen Aktuare in den Unternehmen mssen sorgfltig prfen, ob er in dieser Hhe angewendet werden kann.

    Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands und Europas, die expansive Geldpolitik der EZB und die Stabilitt Deutsch-lands, die immer noch viele internationale Investoren anlockt, fhren zu einem extrem niedrigen Zinsniveau, das die deutsche Lebensversicherung, aber zunehmend auch die Private Krankenversicherung und die betriebliche Altersversorgung vor eine ernste Belastungsprobe stellt. Es wird fr die Versicherungswirtschaft aber auch fr die Unternehmen der Wirtschaft, die ihren Mitarbeitern betriebliche Altersversorgung gewhren, unter diesen Rahmenbedingungen immer schwieriger, die erforderlichen Ertrge zu erwirtschaften, um frhere Zinsversprechen gegenber Versicherungsnehmern bzw. Leistungsempfngern zu erfllen.

    Damit stehen auch die Deutsche Aktuarvereinigung und ihre Mitglieder vor der Herausforderung, in einem auf lange Sicht schwierigen Umfeld weiterhin eine sinnvolle Altersvorsorge zu gestalten und fr die Kunden attraktive Versicherungs- und Versorgungslsungen zu entwickeln. Hier sind die Aktuare gefordert, mit ihrem spezifischen Know-how die Unternehmen mit Augenma zu beraten und klar zu kommunizieren, welche Handlungsoptionen den Entscheidungstrgern offen stehen, um den vertraglichen Verpflichtungen gegenber den Versicherten dauerhaft nachzukommen. Die Aktuare mssen mehr denn je ihre analytischen und bewertenden Fhigkeiten einbringen, um die sich ergebenden Chancen und Risiken mit fachgerechten mathematischen Lsungsmodellen erfolgreich beschreiben und bewerten zu knnen.

    Als berufsstndische Vereinigung gehrt es zu den wichtigsten Aufgaben der DAV, ihre Mitglieder mit fachlich-methodischen Hilfestellungen bestmglich zu untersttzen, damit die Aktuare ihrer umfangreichen Verantwortung gerecht werden knnen. Durch ihre fachliche Arbeit, die von vielen Top-Aktuaren in Tausenden ehrenamtlich meist durch ihre Arbeitgeber grozgig untersttzt geleisteten Stunden erbracht wird, stellt die DAV allen Mitgliedern eine Referenz zur Verfgung, auf die sie sich auch in schwierigen Diskussionen jederzeit berufen knnen.

    Gleichzeitig arbeitet die DAV proaktiv an Weichenstellungen fr die 3. Sule der Altersversorgung Deutschlands, mit denen auch in der Zukunft die weiterhin ungebrochene Nachfrage nach Garantieprodukten in der Lebensversicherung befriedigt werden kann. So wurde im Ausschuss Lebensversicherung ein Vorschlag ausgearbeitet, wie eine vorsichtige ffnung fr moderne Produkte ermglicht werden kann, ohne die bewhrten Rahmenbedingungen fr Versicherungslsungen klassischer Art aufzugeben. Wir sind berzeugt, dass es hiermit gelingen kann, die Lebensversicherung unter Solvency II nachhaltig zu stabilisieren.

    Solvency II wird nun in wenigen Monaten zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Ein risikogerechtes, marktnah bewertendes und europaweit einheitliches Aufsichtssystem ist ein richtiger und sinnvoller Ansatz. Doch es muss allen Beteiligten klar sein, dass vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase der Paradigmenwechsel von der alten HGB-Welt in die neue Welt der marktkonsistenten Bewertung von Versicherungsverpflichtungen einen deutlichen Einschnitt bedeuten wird.

    Als DAV konnten wir den Entwicklungsprozess von Solvency II von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung durch zahlreiche fundierte Stellungnahmen, die in unseren Ausschssen und Arbeitsgruppen erarbeitet wurden, intensiv begleiten. ber unsere engagierte Mitarbeit in der Actuarial Association of Europe (AAE), der Dachorganisation der Aktuarvereinigun-gen in Europa, konnten wir zuletzt aktiv Einfluss auf die Ausgestaltungen der Durchfhrungsmanahmen und der Leitlinien nehmen. In diesem Zusammenhang ist es von besonderer Bedeutung, dass die DAV seit Anfang 2013 mit Siegbert Baldauf einen der beiden Leiter des Projekts Solvency II der AAE stellt. Die fr dieses Engagement zustzlich bentigten Finanzmit-tel muss die DAV derzeit aus ihren Zuwendungen an die DGVFM fr die nachhaltige Nachwuchsfrderung und den Trans-fer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis entnehmen. Ich darf mich an dieser Stelle ganz besonders bei zahlreichen Unternehmen aus der Versicherungswirtschaft bedanken: Mit einer grozgigen Untersttzung konnte die ent-standene finanzielle Lcke der DGVFM gefllt werden, sodass alle erfolgreichen Projekte und Aktivitten uneingeschrnkt fortgefhrt werden knnen.

  • 6

    Vorwort von Rainer Frhaupter

    Die zunehmende internationale Verflechtung der Versicherungs- und Finanzwirtschaft macht eine starke Vertretung der DAV im europischen und internationalen Raum unverzichtbar. Neben der AAE stellt die International Actuarial Association (IAA) ein wichtiges Forum dar, um Themen von weltweiter Bedeutung proaktiv mitzugestalten. Hier haben wir uns vorgenommen, in Zukunft noch mehr Verantwortung fr die internationale Aktuargemeinschaft zu bernehmen.

    Der alle vier Jahre stattfindende Weltkongress unseres Berufsstands wird daher 2018 auf Einladung der DAV in Deutschland stattfinden. Der ICA 2018 ldt uns alle dazu ein, die gemeinsamen beruflichen Grundlagen weiter zu strken und grenzber-schreitend drngende Themen noch schneller voranzubringen. Ich lade Sie daher schon heute ein, dieses fr die Vereinigung so wichtige Projekt mit Interesse, Neugier und eigenem Engagement als Referent oder zumindest durch Ihre Teilnahme am Kongress zu begleiten!

    Fr unsere berufsstndische Vereinigung ist es insgesamt von groer Bedeutung, einerseits den stndigen Dialog mit allen fr uns relevanten nationalen und internationalen Institutionen zu fhren, um die Interessen und den Sachverstand der Aktuare zum Nutzen von Verbrauchern und Unternehmen einzubringen. Andererseits gilt es im Geflecht der unterschiedlichen Inter-essenlagen die Unabhngigkeit der Aktuare durch die eigene fachliche Positionierung in der ffentlichkeit unter Beweis zu stellen.

    Wir Aktuare wollen sowohl in unserem unmittelbaren Aufgabenbereich von unseren Auftrag- und Arbeitgebern als auch im Gesprch mit Politik, Medien und allgemeiner ffentlichkeit in unserem Selbstverstndnis als verlssliche Experten und unverzichtbare Ratgeber ernst genommen werden. Dafr mssen selbstverstndlich alle Aktuare ihr Wissen ber die fr sie relevanten Methoden und Modelle eigenstndig auf dem aktuellen Stand halten. Gleichzeitig muss die DAV als berufsstn-dische Vertretung der Aktuare die formalen Grundlagen zum Nachweis des aktuellen Fachwissens aller Mitglieder legen. Es freut mich daher sehr, dass das zum 1. Januar 2014 gestartete neue Weiterbildungssystem von den Mitgliedern sehr gut angenommen wird und bereits sehr viele von der Online-Dokumentation ihrer Weiterbildungsaktivitten regen Gebrauch machen. Ich bitte darber hinaus alle Kollegen, die unsere technische Plattform und das zugehrige Weiterbildungskonto noch nicht aktiv nutzen, bald einzusteigen. Wir wollen zeigen, dass wir eine groe Gemeinschaft von Top-Experten mit aktuellstem Wissen sind!

    Nicht nur fr die Entwicklung von Weiterbildungsangeboten sind der fachliche Input und das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder der DAV unerlsslich. Eine erfolgreiche Gremienarbeit basiert dabei auf einer intensiven Diskussion und einem konstruktiven Austausch mit allen Mitgliedern. Dank einer weiterhin sehr groen Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, die sich auch in der sehr positiven Resonanz auf die im vergangenen Jahr verffentlichten Ausschreibungen gezeigt hat, konnte eine Vielzahl gemeinsamer Projekte und Initiativen erfolgreich umgesetzt werden.

    Ich danke daher im Namen des gesamten Vorstands allen Mitgliedern und auch allen Mitarbeitern der Geschftsstelle sehr herzlich fr die im Jahr 2014 geleistete Untersttzung, das entgegengebrachte Vertrauen und die moti