Geschäftsordnung des ögb

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    18-Dec-2014
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  • 1. Fassung gem nderung der Geschftsordnung durch den GB-Bundesvorstand 4. Dezember 2007 Geschftsordung des sterreichischen Gewerkschaftsbundes Die menschliche Kraft.
  • 2. Geschftsordnung Der Gewerkschaftsbund ist registriert (Grndungsbewilligung der Militrkommandantur vom 30. April 1945) 2
  • 3. Leitbild Leitbild des sterreichischen Gewerkschaftsbundes 1. Der sterreichische Gewerkschaftsbund (GB) ist eine Bewegung, die den Mitgliedern verpflichtet ist. Die Mitglieder, die FunktionrInnen und Vertrau ensleute sind die Kraft des GB. Der GB will alle unselbststndig Erwerbs ttigen, die in Ausbildung Befindlichen, die Arbeitslosen und die aus dem Arbeitsleben Ausgeschiedenen fr eine Mitgliedschaft gewinnen. 2. Der GB ist eine unabhngige Gewerkschaftsbewegung und offen fr alle, die sich mit den Statuten des GB identifizieren knnen. Der berparteilichkeit des GB kommt eine besondere Bedeutung zu, um allen Menschen den Zu gang zum GB zu ffnen und die Politik des GB mitzugestalten. 3. Der GB will durch Kooperation und Konzentration der Krfte in wenigen Be reichen eine Neuorganisation schaffen, die fr alle Mitglieder gleichwertige Leistungen, optimale Betreuung und eine Verbesserung der Durchsetzungs fhigkeit und Aktionsfhigkeit des GB und seiner Gewerkschaften bedeutet. 4. Der GB will eine Neugestaltung der betrieblichen Interessenvertretung auf allen Ebenen national, multinational, auf Konzernebene die sich betrieb lichen Notwendigkeiten rasch anpassen kann und die echte Mitwirkungs rechte besitzt. Er arbeitet in der internationalen Gewerkschaftsbewegung ak tiv mit und frdert soziale Gerechtigkeit fr alle Menschen in der Welt. 5. Der GB frdert die Zusammenarbeit zwischen betrieblicher und ber betrieblicher Interessenvertretung und verbessert alle Mglichkeiten, die BetriebsrtInnen, JugendvertrauensrtInnen und PersonalvertreterInnen Gewerkschaft im Betrieb sein lsst. 6. Mensch und Arbeit stehen im Mittelpunkt der Aktivitten des GB. Der GB will Arbeit, durch die der Mensch seine Existenz sichern, Wohlstand erwerben und in Eigenverantwortung zur Sicherung des Gemeinwesens beitragen kann. Der GB will eine neue Arbeitsgesellschaft in einem sozialen Staat und in einem gemeinsamen Europa. 7. Der GB ist ein Bestandteil der sterreichischen Wirtschaft und Gesellschaft zum Schutz der ArbeitnehmerInnen und zur Frderung der Entwicklungsmg lichkeiten. Er ist aber auch Kampforganisation fr die Rechte der unselbststn dig Erwerbsttigen, der in Ausbildung Befindlichen, der Arbeitslosen und der aus dem Arbeitsleben Ausgeschiedenen. 8. Der GB will im Rahmen einer lebendigen Demokratie eine solidarische Gesellschaft, in der der Mitbestimmung und Mitverantwortung breiter Raum gelassen wird, und bekennt sich daher zum erfolgreichen System der gesetz 3
  • 4. Leitbild lichen Interessenvertretung und zur Selbstverwaltung in einer staatlichen Sozialversicherung. 9. Der GB will eine soziale Marktwirtschaft, in der der Staat als politisch regulie rende Kraft auftritt. Durch moderne Kollektivvertrge sichert der GB im Rah men der Sozialpartnerschaft die Einkommen und die Rechte der Arbeitneh merInnen. 10. Der GB will eine pluralistische Gesellschaft, in der die ArbeitnehmerInnen ei nen besonderen Stellenwert haben, in der Friede, soziale Gerechtigkeit sowie Chancengerechtigkeit und Gleichbehandlung der Geschlechter herrschen und in der der Sorge um eine gesunde Umwelt groes Augenmerk geschenkt wird. 4
  • 5. Leitstze Leitstze des sterreichischen Gewerkschaftsbundes Die fnf Leitstze gewerkschaftlichen Agierens: 1. Wir GewerkschafterInnen sind politisch denkende und berparteilich han delnde Menschen. Wir sind beispielgebend und zeigen auch durch Aktionis mus eine soziale, die Gleichstellung der Frauen frdernde sowie multikultu relle Haltung. Wir vertreten in Wort und Tat konsequent die Mitglieder interessen. 2. Unsere Organisation ist flexibel und unbrokratisch sowie sparsam, effizient und transparent in allen finanziellen Angelegenheiten mit einer wirksamen Kontrolle. 3. Wir entwickeln die innerorganisatorische Demokratie stndig weiter. Um der Vielfalt der Interessen der Menschen in unserer Organisation Rechnung zu tragen, frdern wir eine offene und ehrliche Diskussion und Kommunikation. Wir haben den Auftrag, in allen Gremien alles zu hinterfragen. 4. Um eine umfassende Transparenz zu gewhrleisten, prsentieren sich vor ei ner Wahl alle KandidatInnen und stellen sich einer Diskussion. Alle Bestellun gen von MitarbeiterInnen und FunktionrInnen erfolgen nach einem transpa renten Auswahlverfahren. 5. Der GB richtet sich in seinem wirtschaftlichen Handeln, in der Auftragsver gabe, im Fhren eigener Betriebe und in der eigenen Organisation nach ethischen, kologischen und sozialen Kriterien. 5
  • 6. Inhalt Geschftsordnung des sterreichischen Gewerkschaftsbundes, der Landes- und Regionalorganisationen I. Geschftsordnung des sterreichischen Gewerkschaftsbundes 1. Aufgaben des GB und der ihm angehrenden Gewerkschaften ........................... 9 2. Vorgaben fr die Gewerkschaftsttigkeit ...................................................................... 9 3. Rcksichtnahme der Gewerkschaften auf allgemeine gewerkschaftliche Interessen ................................................................. 9 4. Aufgaben der Gewerkschaften ......................................................................................... 9 5. Besondere Aufgaben der Gewerkschaften ................................................................... 11 6. Besondere Aufgaben der zentralen Organe des GB ................................................ 12 7. Verwaltung der Beitrags und Vermgenseinnahmen und Vermgenswerte .... 12 8. Rechnungs, Abschlussprfer und Interne Revision ................................................... 14 9. Aufgabendelegierung innerhalb der Gewerkschaften ............................................. 14 10. Arbeitsgemeinschaften ...................................................................................................... 15 11. Kompetenzzentren / BetriebsrtInnennetzwerke ...................................................... 15 12. Themen und Funktionsforen ........................................................................................... 17 13. Fraktionen ............................................................................................................................. 18 13a. Aufgaben und Pflichten der Fraktionen ........................................................... 18 13b. Anerkennung als Fraktion .................................................................................... 18 13c. Anerkennungskriterien ......................................................................................... 19 13d. Persnliche Kriterien zur Wahl oder Kooptierung in den Bundesvorstand, in den Landesvorstand, in den Regionalvorstand, in den Regionalausschuss oder in Gewerkschaftsgremien ......................... 19 13e. Finanzielle Untersttzung der Aufgaben der anerkannten Bundesfraktion ...................................................................... 20 14. Organisation der Gewerkschaften ................................................................................ 20 15. Gewerkschaftstag und Gliederung der Gewerkschaften ........................................ 20 16. Vertretung der Gewerkschaften nach auen ............................................................... 21 17. Beschftigte der Gewerkschaften ................................................................................... 21 18. Mitgliedschaft ...................................................................................................................... 21 19. Zuordnung der Mitglieder zu Gewerkschaften .......................................................... 22 20. Wechsel der Mitgliedschaft .