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  • FRANK + BUMILLER + KRAFT Grundbauingenieure VBI GmbH

    Hofangerstraße 82 81735 München

    Tel.: 089 / 520 346 - 0 Fax: 089 / 520 346 - 29

    e-mail: info@ib-fbk.de www.ib-fbk.de

    Gutachten Projekt-Nr.: 32020G

    Hausham, Huberspitzweg

    Baugrund- und Gründungsgutachten

    Das Gutachten umfasst 22 Textseiten, 6 Anlagen und 0 Lichtbilder. Die Veröffentlichung bedarf der vorherigen Genehmigung der Verfasser.

  • Projekt-Nr. 32020G Blatt 1 Hausham, Huberspitzweg 02.03.2016

    FRANK + BUMILLER + KRAFT Hofangerstraße 82, 81735 München Grundbauingenieure VBI GmbH Tel.: 089/520 346 - 0, Fax: 089/520 346 - 29

    Baugrund- und Gründungsgutachten

    Neubebauung einer Grünfläche in Hausham,

    Huberspitzweg; Flur-Nr. 707/4 & 669/3

    Projekt-Nr. 32020G

    Bauvorhaben: Neubebauung einer Grünfläche Huberspitzweg, Flur-Nr. 707/4 & 669/3

    83734 Hausham Bauherr Gemeinde Hausham und Auftraggeber: vertreten durch den 1. Bürgermeister Herrn Jens Zangenfeind

    Rathausstraße 2

    83734 Hausham Architektur: Ingenieurbüro Wagenpfeil Bergwerkstraße 1

    83734 Hausham

  • Projekt-Nr. 32020G Blatt 2 Hausham, Huberspitzweg 02.03.2016

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    Inhaltsverzeichnis

    1. Allgemeines 1.1 Örtlichkeit und Bauvorhaben 1.2 Vorgang und Auftrag 1.3 Unterlagen 1.4 Geländekoten 2. Geologischer Überblick 3. Durchgeführte Untersuchungen 3.1 Rammkernsondierungen 3.2 Rammsondierungen 3.3 Laboruntersuchungen 3.4 Einmessen der Untersuchungspunkte 4. Untergrundverhältnisse 4.1 Schicht 1 – Mutterboden 4.2 Schicht 2 – Auffüllung 4.3 Schicht 3 – Quartäre Schluffe 4.4 Schicht 4 – Quartäre Kiese 4.5 Homogenbereiche 4.6 Schichtgrenzen 4.7 Bodenkennwerte 4.8 Geotechnische Beurteilung der einzelnen Boden-

    schichten 5. Grundwasserverhältnisse 5.1 Hydrogeologische Situation 5.2 Überschwemmungsgebiet 6. Einzelheiten zur Bebauung 6.1 Gründung 6.2 Baugrubenumschließung 6.3 Versickerung von Niederschlagswasser 6.4 Abdichtung der Bauwerke 6.5 Hinweise zur Bauausführung 7. Schlussbemerkungen

  • Projekt-Nr. 32020G Blatt 3 Hausham, Huberspitzweg 02.03.2016

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    Anlagen

    Anlage 1 Lageplan

    Anlage 2 Sondierprofile

    Anlage 3 Schichtenverzeichnisse

    Anlage 4 Rammdiagramme

    Anlage 5 Vermessungsprotokoll

    Anlage 6 Überschwemmungsgebiet

  • Projekt-Nr. 32020G Blatt 4 Hausham, Huberspitzweg 02.03.2016

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    1. Allgemeines

    1.1 Örtlichkeit und Bauvorhaben

    In Hausham soll auf dem Grundstück am Huberspitzweg, Flur-Nummer 707/4 und 669/3, mehrere Gebäude mit eingeschoßiger Unterkellerung errichtet werden.

    Das Baugrundstück ist weitgehend u-förmig und fällt nach Nordosten hin um ca. 10 m ab. Es besitzt eine maximale Ausdehnung von ca. 90 m in Nord-Süd-Richtung und von ca. 190 m in Ost-West-Richtung. Das Bau- grundstück ist unbebaut und wird zurzeit als Wiese genutzt.

    Das Baugelände wird in Richtung Süden vom Huberspitzweg und im Os- ten von der Schlierach begrenzt. In die übrigen Richtungen schließen bebaute Grundstücke an.

    Die Planung der Neubauten ist noch nicht abgeschlossen. Es kann, aber davon ausgegangen werden, dass mehrere Wohnhäuser mit jeweils ein- facher Unterkellerung errichtet werden.

    1.2 Vorgang und Auftrag

    Wir wurden von der Gemeinde Hausham beauftragt, eine Baugrundun- tersuchung durchzuführen und zu den Untergrundverhältnissen und zur Gründung der Neubebauung gutachtlich Stellung zu nehmen.

    1.3 Unterlagen

    Uns wurden vom Architekturbüro bzw. vom Zweckverband zur Abwas- serbeseitigung im Schlierachtal folgende Planunterlagen zur Verfügung gestellt:

    - Lageplan ca. M 1 : 1.200

    - Spartenpläne M 1 : 600

  • Projekt-Nr. 32020G Blatt 5 Hausham, Huberspitzweg 02.03.2016

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    1.4 Geländekoten

    Die Geländeoberkante (GOK) auf dem Baugrundstück liegt zwischen ca. 759,2 m ü NN im Osten und ca. 769,8 m ü NN im Westen. Bei der geplanten eingeschossigen Unterkellerung liegt die voraussichtliche Gründungskote bei ca. 3 m unter GOK, abhängig von der Hanglage.

    2. Geologischer Überblick

    Nach der Geologischen Karte von Bayern, M 1 : 25.000, Blatt Nr. 8237 Mies- bach, herausgegeben vom Bayerischen Geologischen Landesamt, 1968, liegt das Baugrundstück im Bereich von würmzeitlichen, fluvioglazialen Schottern. Durch die Nähe zur Schlierach können auch Tal- und Aueablagerungen ange- troffen werden.

    Unter den quartären Bildungen lagern tertiäre Sedimente (Schichten der Oberen Süßwassermolasse). Die Tertiäroberfläche hat erfahrungsgemäß ein ausgeprägt wellenförmiges Relief. Die Molasseschichten bestehen überwie- gend aus Sanden, Schluffen und Tonen sowie teilweise aus Mergel. In Zusammensetzung und Dicke sind die einzelnen Molasseschichten wenig horizontbeständig. Ihre Gesamtdicke ist jedoch allgemein außerordentlich groß.

    3. Durchgeführte Untersuchungen

    3.1 Rammkernsondierungen

    Zur Beurteilung des Untergrundes wurde im Rahmen der Baugrunder- kundung am 24.02.2016 fünf Rammkernsondierungen mit Endteufen von 4,2 m bis 6,2 m unter bestehender GOK durchgeführt. Die Sondierungen erhielten die Bezeichnungen RKS 1, RKS 3, RKS 5, RKS 8 und RKS 10.

    Die Lage der Rammkernsondierungen geht aus dem als Anlage 1 beige- legten Lageplan hervor. Die Bohrergebnisse sind in Anlage 2 in Form

  • Projekt-Nr. 32020G Blatt 6 Hausham, Huberspitzweg 02.03.2016

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    von Sondierprofilen nach DIN 4023 aufgezeichnet. Die Schichtenver- zeichnisse nach DIN 4022 sind als Anlage 3 beigegeben.

    3.2 Rammsondierungen

    Zur flächigen Beurteilung der Tiefenlage von tragfähigen Schichten wur- den weiterhin insgesamt 10 Sondierungen (DPH 1 mit DPH 10) mit der schweren Rammsonde nach DIN EN ISO 22476-2 bis in Tiefen von 5,0 m bis 8,5 m unter GOK durchgeführt. Die Ergebnisse der Sondierun- gen sind in Form von Rammdiagrammen als Anlage 4 beigefügt.

    3.3 Laboruntersuchungen

    Aus den Rammkernsondierungen wurden insgesamt 26 Bodenproben entnommen und zur weiteren Untersuchung in unser Erdbaulabor ge- bracht. Die Entnahmetiefen sind den Anlagen 2 und 3 zu entnehmen.

    Die aus der Aufschlussbohrung entnommenen Bodenproben wurden im Einzelnen abgefühlt und optisch beurteilt. Bei allen 26 Proben wurde ei- ne Bodenansprache nach DIN 18196 durchgeführt.

    3.4 Einmessen der Untersuchungspunkte

    Die Ansatzpunkte der Rammkern- und der Rammsondierungen wurden lage- und höhenmäßig erfasst. Die Untersuchungspunkte sind lagetreu in den als Anlage 1 beigelegten Lageplan eingetragen. Als Ausgangs- höhe des Nivellements diente der Kanaldeckel HH351 mit der Höhe 760,67 m ü NN. Das Vermessungsprotokoll ist als Anlage 5 beigefügt.

    4. Untergrundverhältnisse

    Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass im Untergrund nicht nur die- jenigen Böden angetroffen wurden, die nach der allgemeinen geologischen Übersicht zu erwarten waren.

  • Projekt-Nr. 32020G Blatt 7 Hausham, Huberspitzweg 02.03.2016

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    4.1 Schicht 1 – Mutterboden

    Nahezu auf dem gesamten Baugrundstück ist Mutterboden in einer Mächtigkeit bis ca. 0,3 m zu erwarten.

    4.2 Schicht 2 – Auffüllung

    In Teilbereichen des Baugrundstücks wurden bis zu einer Tiefe von ca. 1,0 m unter GOK Auffüllböden angetroffen. Noch tiefer reichende Auf- füllböden sind auf dem Baugelände nicht auszuschließen.

    Die mit den Rammkernsondierungen bis in eine Tiefe von 1,0 m unter Bohransatzpunkt aufgeschlossenen Auffüllböden setzen sich aus schwarzen bis dunkel braungrauen, sandigen, schluffigen Kiesen bzw. sandig, kiesigen Schluffen zusammen.

    4.3 Schicht 3 – Quartäre Schluffe

    Unterhalb des Mutterbodens bzw. der Auffüllböden stehen im Baugebiet entsprechend den Ergebnissen der Rammkernsondierungen ab einer Tiefe von 0,3 m bis 1,0 unter Bohransatzpunkt quartäre Böden an. Die Unterkante der quartären Böden wurde bis zur Endteufe der Sondierun- gen in 6,2 m Tiefe nicht erreicht.

    Die quartären Böden sind in Schluffe und Kiese zu unterscheiden. Im Bereich der Bohrungen RKS 1, RKS 5, RKS 8 und RKS 10 sind als oberste Schicht in den quartären Böden quartäre Schluffe ausgebildet.

    Die quartären Schluffe weisen eine überwiegend weiche bis teilweise steife Konsistenz auf.

    Im Sinne der ZTVE-StB 09 (Zusätzliche Technische Vertragsbedingun- gen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau, 2009 herausgegeben vom Bundesministerium für Verkehr) sind d