Hafencity Zeitung Juli 2013

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Stahlballett Anspruchsvoller Brückenschlag über den Baakenhafen Ausgabe Nr. 7 | 1. Juli 2013 | 5. Jahrgang www.hafencity-zeitung.com HAFENCITY ZEITUNG NACHRICHTEN VON DER HAMBURGER STADTKüSTE FORTSETZUNG AUF SEITE 8 Sie ist schon eine pfiffige Konstruktion: Das Mittelstück der Brücke kann angehoben werden, so dass beispielswei- se ein großes Museumsschiff weiterhin in den Baakenhafen gelangen kann. Dabei wird – genauso einfach wie genial – die Kraft der Tide genutzt. Bei Ebbe wird ein Hubponton unter der Brücke positioniert und an den Brückenpfeilern gesichert. Nachdem die Fahrbahnübergän- ge demontiert und alle Ver- und Entsorgungsleitungen entkop- pelt sind, steigt mit der Flut der Ponton. Wenn eine Aushubhöhe von 2,5 Meter erreicht ist, ma- növrieren Schlepper den Ponton zur geplanten Parkposition. Das Schiff kann die Brücke passie- ren. Die Baakenhafenbrücke ist das größte Brückenbauprojekt der HafenCity und für sich ein kleines Wunderwerk. Auch der Montageprozess gehörte nicht zu den Alltagsprojekten in der HafenCity. Die Brücke wur- de im Auftrag der HafenCity Hamburg GmbH in Belgien hergestellt und in drei Teilen auf Pontons über die Nordsee und die Elbe nach Hamburg trans- portiert. Die Montage der Baakenhafenbrücke wirkt, als würde ein Dirigent den Einsatz der mächtigen Brückenteile steuern (Foto: Thomas Hampel) Willkommen am mehr... Townhouse zu verkaufen! 22 92 91

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Die Juli AUsgabe der HafenCity Zeitung, Nachrichten von der Stadtküste

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Stahlballett Anspruchsvoller Brückenschlag über den Baakenhafen

Ausgabe Nr. 7 | 1. Juli 2013 | 5. Jahrgangwww.hafencity-zeitung.com

HafenCity ZeitungNAchrichteN voN der hAmBurger StAdtküSte

fortsetZung auf seite 8

Sie ist schon eine pfiffige Konstruktion: Das Mittelstück der Brücke kann angehoben werden, so dass beispielswei-se ein großes Museumsschiff weiterhin in den Baakenhafen gelangen kann. Dabei wird – genauso einfach wie genial – die Kraft der Tide genutzt. Bei Ebbe wird ein Hubponton unter der Brücke positioniert und an den Brückenpfeilern gesichert. Nachdem die Fahrbahnübergän-ge demontiert und alle Ver- und Entsorgungsleitungen entkop-pelt sind, steigt mit der Flut der Ponton. Wenn eine Aushubhöhe von 2,5 Meter erreicht ist, ma-növrieren Schlepper den Ponton zur geplanten Parkposition. Das Schiff kann die Brücke passie-ren. Die Baakenhafenbrücke ist das größte Brückenbauprojekt der HafenCity und für sich ein kleines Wunderwerk. Auch der Montageprozess gehörte nicht zu den Alltagsprojekten in der HafenCity. Die Brücke wur-de im Auftrag der HafenCity Hamburg GmbH in Belgien hergestellt und in drei Teilen auf Pontons über die Nordsee und die Elbe nach Hamburg trans-portiert. die montage der Baakenhafenbrücke wirkt, als würde ein dirigent den

einsatz der mächtigen Brückenteile steuern (Foto: thomas hampel)

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seite 3 32 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Palästinensische Lokal-journalisten, die der Einla-dung der Gesellschaft für in-ternationale Zusammenarbeit (GIZ) gefolgt sind, trafen sich mit Redakteuren der Hafen-City Zeitung. In einem Mee-ting in den Räumlichkeiten von ELBE&FLUT tauschten sich die Anwesenden über ihre journalistische Arbeit in Ramallah und der HafenCity aus.Eine Woche lang hatte die pa-lästinensische Delegation die Möglichkeit, Medienhäuser in Hamburg und Bremen zu be-suchen und sich über die Ar-beit von Lokaljournalisten in Deutschland zu informieren. Neben der Pressestelle des Hamburger Bürgermeisters, des Hamburger Abendblattes, dem

Weserkurier und Radio Bremen besuchten die Journalisten auch die HafenCity Zeitung.Wie ist die HafenCity Zeitung entstanden? Wie wichtig ist die Online-Präsenz? Was ist die Vision? Gibt es inhaltliche Einschränkungen in der Be-richterstattung – ist kritischer Journalismus erwünscht? In einem intensiven 90-minütigen Gespräch, das auf englisch-ara-bisch geführt wurde, stellten die Gäste aus Palästina den Redak-teuren der HafenCity Zeitung viele interessante Fragen.Was für die Gäste neu und über-raschend war, ist die Tatsache, dass eine Zeitung ausschließlich von ehrenamtlichen Redakteu-ren gemacht wird, die zudem noch alle in dem Stadtteil leben, in dem die Zeitung entsteht –

und somit direkt das Wachsen, den Wandel und die Herausfor-derungen der HafenCity ver-folgen können. Leserfeedback gibt es hier auch selten per Post, dafür aber direkt auf der Stra-ße. Verwunderung gab es auch darüber, dass es in Deutschland keine Zensur gibt und praktisch keine Auflagen bei der Grün-dung einer Zeitung erfüllt wer-den müssen.Die palästinensische Delegation setzte sich aus freien Pressejour-nalisten, Fotografen, Radio- und TV-Redakteuren, Mitarbeitern der GIZ und Media & Public Relations Officern des Ministry of Local Government zusam-men. Bei einem Wettbewerb reichten die Journalisten ihre Beiträge ein – und gewannen den Aufenthalt in Deutschland.

Besuch aus Palästinainternationale delegation aus dem nahen osten bei der hafencity Zeitung

Mohammad Al-Awwawda re-cherchierte über die Subvention von Garagen – und wunderte sich, warum trotzdem die Au-tos alle auf den Straßen vor den Häusern parkten, was zu Verkehrschaos führt – ein auch in der HafenCity nicht unbe-kanntes Thema. Die Fotografin Raghda Adawy stellte ihre Fotos über die Mauer bei Bethlehem in einer Ausstellung vor. Die Ge-winner der Reise sind jung – und engagiert. Eine kritische Be-richterstattung sei möglich, aber es gebe auch Tabu-Themen, wie zum Beispiel die Religion. Die Leser und Hörer geben Feed-back: sie beziehen Stellung und schlagen auch Themen vor, über die sie sich eine Berichterstat-tung wünschen. Positiv für die Pressefreiheit wird Präsident

Abbas bewertet. Schwer hinge-gen sei es, jeden Tag mit neuen Situationen klarzukommen, die der Siedlungsbau mit sich bringt, was weniger Platz für die Palästinenser bedeutet. An einen Frieden mit Israel glaubt keiner der Delegation. Wie auch in Deutschland hängt das Überleben der Zeitungen von der Wirtschaft und dem damit verbundenen Anzeigen-markt ab. Wer Aufträge von Agenturen annimmt, hat sich ebenfalls an entsprechende Vorgaben des Auftraggebers zu halten.Eine Entstehung einer Zeitung wie die HafenCity Zeitung in Palästina sei aber aufgrund der vielen Voraussetzungen und Auflagen, die eingehalten werden müssen, nicht denkbar. n af

die delegation aus ramallah in den räumen von elBe & Flut (Foto: thomas hampel)

Manchmal wünscht man sich das Besondere das einem Raum, einem Platz oder auch nur einer Ecke im Zimmer das gewisse Etwas verleiht. In Peter Wage-ner findet man da einen Gleich-gesinnten. Er ist ständig auf der Suche für seine Kunden – und auch für sich selbst – nach den Akzenten, mit denen Räume den letzten Schliff erhalten. Dieses Mal hat es ihm eine be-

sondere Tapete angetan: Die Marke Grandezza aus dem Hau-se JAB Anstoetz steht für erlese-ne Stoffe, aber es gehören auch exquisite Tapeten zum Pro-gramm. Aufwendig gearbeitete Solitäre, die jeden Raum adeln. Peter Wageners Lieblingstapete aus dieser Serie ist bestickt und zeigt mit einem Rapport von 76 Zentimetern eine Rombe. Die Stickerei wirkt filigran und ver-

jüngt sich von innen nach au-ßen. Dieses bewirkt eine Drei-dimensionalität in dem Artikel. Peter Wagener präsentiert diese Variante in einer neu gestalteten Ecke im Showroom, in der sich im Übrigen auch ein Blick auf die anderen Details lohnt. Die weitere Varianten der Tapete machen dem Namen Gran-dezza alle Ehre: SPLENDID STRIPES zeigt einen höchst

attraktiven glanzvollen Strei-fen. DOME zeigt ein besonders ausgeprägtes Reliefdesign in ei-ner Art Hammerschlag-Optik. Hier sind es die unterschiedlich ausgearbeiteten Oberf lächen-strukturen, die unterstützt durch die Farbgebung eine spe-zielle Schattenwirkung erzielen. BALANCE vereint einen in horizontaler Richtung dezent strukturierten Hintergrund mit prägnanten unterschiedlich langen Längsstreifen. Jede Tapete verwandelt einen Ort in eine delikate Szene, die Wand wird zu einem Meis-terwerk. Das Auge sieht sich so schnell nicht satt, die hohe Qualität bürgt für lange Freu-de. Eigentlich selbstverständ-lich, dass ein solches Kunstwerk vom Fachmann angebracht wer-den sollte. Wie immer gilt es: Es lohnt sich den Rat des Meisters einzuholen. Peter Wagener und sein Team verkaufen die edlen Tapeten nicht nur, sondern ste-hen auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, die Wohnung oder das Haus zu ver-schönern. mk

Weitere Informationen finden Sie im Internet unterwagener-raumausstattung.de

Grandezza TapetenWie eine Wand zur delikaten Szene wird

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die tapete grandezza von JAB Anstoetz veredelt jede Wand (Fotos: JAB)

klare linien bieten einen hellen, freundlichen eingangsbereich

beleuchteten Schrankinnenle-ben. Bequem bemüht man die Liftvorrichtung, um die weiter oben hängenden Bekleidungs-stücke nach unten zu führen, um einfach seine Auswahl zu tref-fen. Die zeitgemäße und leich-te Formgebung der gesamten Schrankeinheit ist gewillt, sich in jede Einrichtungslandschaft einzufügen und bedarf keiner zusätzlichen Umgestaltung im Raum. Als Visitenkarte eines Hauses oder der Wohnung wird meist der Eingangsbereich bezeich-net. Hier drückt sich sogleich die Charakteristik der ganzen Wohngestaltung und deren Bewohner aus. Das Gefühl als Gast willkommen zu sein oder als Bewohner selbst gern nach Hause zu kommen entsteht ganz besonders hier. In diesem Haus

wird dieser Anspruch sehr ernst genommen. Die klare Linie bie-tet einen hellen, freundlichen und geordneten Empfang. Hier kommt man sehr gern an und lässt die beruhigende Atmos- phäre auf sich wirken. Traditioneller Marmorputz, wie aus Venedig und Pompej überlie-fert in die Lebensräume von heute, in der Ästhetik geprägt durch die Kunstfertigkeit des Handwerks, darauf versteht sich der Malerei-betrieb Suck, ebenfalls Mitglied der SPEICHERWERKSTATT. Wandgestaltung die die Sinne anspricht und man hinsehen und fühlen muss – das ist der An-spruch. Und in der SPEICHER- WERKSTATT – einem Show-room des Handwerks – anzuse-hen.

Diesen Anspruch zu erfüllen für die gesamte Raumgestaltung, ob in Glas, Stein, Holz, Farbe oder E-Technik, das ist immer wieder auf’s Neue das Ziel aller Gewerke aus der SPEICHER-WERKSTATT. Immer wieder entstehen andere Strukturen, Materialkombinationen und neues Design. Panta rhei – alles bleibt im (Gestaltungs)-Fluss.

Adresse für RaumgestaltungSt. Annenufer 5, Block Q 20457 HamburgTel.: 040-32 31 03 46Di–Sa geöffnet So + Mo geschlossen www.speicherwerkstatt.de

Und zwar so, dass man jederzeit und zu jeder (Jahres-)Zeit und je-dem Anlass mit einem Handgriff auch gleich das Passende findet.Dieser Kleiderschrank mit Sys-tem und Comfort verleitet einen zur mühelosen und übersichtli-chen Aufbewahrung seiner sie-ben? (in diesem Falle mehr) An-züge. Der Businessmann, der zu jeder Gelegenheit passend und schick angezogen sein will, will nicht lange im dunklen Schrank herum suchen. Die hier gezeigte Maßanferti-gung von Firma SMF Wohn-design aus der SPEICHER-WERKSTATT ermöglicht eine helle und übersichtliche Handhabung. Nur mit dem klei-nen Finger bewegt man leise die mit Glas gefüllte Gleittüranla-ge nach links oder rechts und befindet sich schon im indirekt

Oh, hängt sie richtig auf ...… die Fräcke, Sakkos, Blazer, Smokings, Windjacken, krawatten und vieles mehr

anZeige

der maßangefertigte kleiderschrank bietet eine helle und über-sichtliche handhabung (Fotos: SPeicherWerkStAtt)

Jetzt werde ich mich mal richtig unbeliebt machen, zumin-

dest bei denjenigen, die auf empfindliche italienische Sport-

wagen stehen oder ähnliche Autos, bei denen Benzin direkt

in lärm umgesetzt wird. die hafencity entwickelt sich zum

hotspot für cruiser, die mit aufgedrehter musik entweder

zu schnell, oder zu langsam ihre Potenzprothesen über die

Straßen der hafencity kutschieren und dabei eher nicht

merken dass sie nerven und beileibe nicht cool sind. Was

mich bei derartigen vorführungen immer wieder wundert

ist warum es keine Straßenschwellen in der hafencity –

wie in anderen Stadtteilen – gibt. vor Jahren stellte ich

diese Frage mal einem vertreter der hafencity gmbh und

die Antwort klang zwar vernünftig aber nicht befriedigend:

der Busverkehr solle nicht behindert werden. Nun hegte

ich schon damals den verdacht, dass nicht der Busverkehr

sondern ein einflussreicher Fahrer eines italienischen Sport-

wagen, der sich Sorgen um die Stabilität seiner südlichen

konstruktion machte, daran Schuld ist, dass die hafencity

immer noch ein attraktives Pflaster für derartige vorführun-

gen ist. dabei sind es nicht immer nur Auswärtige, die zur

ohnehin schon lauten lärmkulisse beitragen. Auch der ei-

nerseits mehr-, andererseits minderbemittelte Sportwagen-

fahrer aus der Nachbarschaft warnt den liebhaber seiner

Frau gerne schon am Anfang der Straße durch ordentliches

leerlaufgasgeben vor, dass es nun Zeit ist zu gehen. Böse

Worte von einem der nur neidisch ist? ich fürchte nicht, ich

teile diese subjektiven eindrücke mit einer ganzen reihe

von Nachbarn, die sich ebenso wie ich wundern, dass der

Autoverkehr Priorität in der hafencity genießt und sich zu

einer Freizone für PS-Junkies entwickelt. man mag es sich

gar nicht vorstellen, was passiert wenn erst die versmann-

straße der breiten Öffentlichkeit als gute Alternative zum

heidenkampsweg und der Amsinckstraße bewusst wird:

lärm, Schmutz und reduzierte lebensqualität. ein moder-

ner, nachhaltiger Stadtteil sieht jedenfalls anders aus und

setzt dem Straßenverkehr enge grenzen.

Viel Vergnügen beim Lesen! Ihr Michael Klessmann

editorial

Verkehrsbeunruhigung

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Page 3: Hafencity Zeitung Juli 2013

leben 51. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang4 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Am Vasco-da-Gama-Platz, mitten in der HafenCity, er-öffnet am 5. Juli das Bootshaus HafenCity seine Türen. Gäs-te können dann Hamburg’s neue Cafékultur genießen. Das Bootshaus HafenCity bietet zwei separate Gasträume mit herrlichen Außenbereichen: Im Bootshaus Waterkant, direkt an der Promenade unterhalb des Vasco-da-Gama-Platzes, genießen die Gäste neben dem direkten Blick auf’s Wasser Kaf-fee und Kuchen. Oder das ganze einfach „to go“. Oben, mit Außenterrasse direkt auf dem Vasco-da-Gama-Platz, befindet sich der Cafébereich des Bootshaus HafenCity. Drin-

nen können Gäste zum einen das Ostseefeeling vom Boots-haus und zum anderen das Am-biente aus dem Schloss Weissen-haus kennenlernen. Und dazu hausgemachte Kuchen- und Kaffeespezialitäten genießen. Diese werden täglich frisch von den Konditoren vor Ort nach traditioneller Art und mit viel Liebe gebacken. Selbstverständ-lich kommen auch Liebhaber herzhafter Bissen dank unseres hochwertigen Stullenangebotes nicht zu kurz. Die beiden Gastgeber in Ham-burg, Koen Tiddens und Rapha-el Ohlig, freuen sich auf Ihren Besuch. Und neben dem kom-petenten Service vor Ort stehen

Neu an Deckeröffnung Bootshaus hafencity: hamburgs neue cafékultur

die beiden und ihr Team auch für Fragen rund um eine Aus-zeit in „Weissenhaus“ zur Verfü-gung. Denn dort verbinden sich die feine Kulinarik des „Boots-hauses“ mit Kulturgenuss und einzigartigem Wohnkomfort. Seit Juni 2013 sind die ersten 26 Zimmer und Suiten geöffnet. „Für die ersten Gäste haben wir in diesem Jahr ein ganz beson-deres Angebot- unsere Entde-cker-Packages.“ betont Carsten Willenbockel, Geschäftsführer in Weissenhaus. Neugierig geworden? Details zum Resort, zu allen Veranstal-tungen oder zum Strandrestau-rant „Bootshaus“ gibt es unter www.weissenhaus.net. n

koen tiddens und raphael ohlig (Foto: Bootshaus)

leben der dynamo am oberhafen | Seite 8

Zurücklehnen ist Bremsen | Seite 9

hamburg feiert sich selbst | Seite 10

Der HSH Nordbank Run lebt von seinen Teilnehmern, den Mannschaften und ihren Ideen wie der gemeinsame Auf-tritt umgesetzt werden könnte. Denn um eines geht es beim HSH Nordbank Run nicht: Um sportliche Höchstleistungen und um „jetzt wollen wir dem Boss mal weglaufen“. Es geht um Teamgeist, um Spirit und auch ein bisschen um Selbstdar-stellung. Für die Zuschauer am beeindru-ckendsten sind die Mannschaf-ten, die sich etwas besonderes für ihren Auftritt ausgedacht haben oder die, wie eindrucks-voll von der HPA demonstriert wurde, mit dem Banner voran die Strecke gemeinsam bewäl-tigen.

Eine weitere Idee brachte die Mannschaft der Benita-Quad-flieg-Stiftung mit auf die Stre-cke: Jedem Mitläufer wurde ein leuchtendgrüner Buchstabe zugeteilt, den er oder sie ins Ziel zu bringen hatte. Mit ih-ren schwarzen Shirts und den Buchstaben waren die Läufer

schon von weitem zu erkennen. Eine solche Idee lässt sich na-türlich nur umsetzten wenn die Anzahl der Läufer passt, für das Zielfoto darf niemand verloren gehen.Bei der Benita-Quadflieg-Stif-tung passte es und die Mann-schaft hat es sich damit verdient vorgestellt zu werden, zumal es wie beim HSH Nordbank Run selbst um eine gute Sache geht.Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, gesunde Kinder und Kinder mit unterschiedlichen Entwicklungsproblemen oder Behinderungen in ihrer Ent-wicklung zu fördern und zu in-tegrieren sowie benachteiligten Kindern die Chance auf Gleich-behandlung in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Sie setzt sich dafür ein, dass auch diese Kinder aufgrund von Erziehung durch Beziehung Bausteine in ihrer kindlichen Entwicklung erleben, an die sie sich später gerne erinnern. Ein besonderes Anliegen ist dabei die Unterstützung von Famili-en in ihrer sehr besonderen Le-

benssituation. Das schließt be-ratende Begleitung mit ein, um im Idealfall Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Zentraler Ort der Stiftung ist das Haus Mignon in Niensted-ten dessen Existenz zur Zeit bedroht ist, da das Haus Ende 2013 verkauft werden soll. Die Stiftung ist jetzt auf der Suche nach Spenden und Unterstüt-

zern um das Haus zu kaufen und so den Kindern diesen einzigar-tigen Ort als Zuhause zu erhal-ten sowie dessen Existenz auch weiterhin abzusichern.Das Team mit der Schauspie-lerin Sandra Quadflieg brachte die vier Kilometer lange Stre-cke mit Anstand hinter sich, auch wenn kurz vor dem Ziel noch kurzzeitig ein S samt dem kleinen Träger verloren ging und erst wieder eingesammelt werden musste. Zum Grup-penfoto fanden sich dann alle wieder und konnten auf das An-liegen der Stiftung aufmerksam machen.Die Idee zu dem gemeinsamen Auftritt wurde im Übrigen von Schülern der Kunstschule Wandsbek entwickelt, die sich ein ganzes Semester mit Ide-en zur Förderung der Stiftung beschäftigten – eine davon war der Auftritt mit den Buchstaben am Stiel beim HSH Nordbank Run. Eine Zusammenarbeit die für beide Seite von Vorteil war und tolle Ergebnisse zeigte. Vorbildlich! n� mk

Einsatz mit 23Buchstaben am Stiel beim hSh Nordbank run

Schauspielerin Sandra Quadflieg ist das i-tüpfelchen (Fotos: mk)

Buchs abent

das haus mignon sucht unterstützer

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lebenleben 76 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Kaum ist das diesjährige Maisymposium beendet, be-ginnen für Dr. Navid Jalilvand bereits die Vorbereitungen auf das „Maisymposium Ha-fenCity 2014“. Der Experte für Parodontologie und Im-plantologie ist bereits seit vier Jahren im aufstrebenden Stadtteil in seiner Praxis tätig und hat sich der ganzheitli-chen Betrachtung des The-mas „Zahngesundheit“ ver-schrieben. Aus diesem Grund ist bereits 2010 die Idee ent-standen, eine Fort- und Wei-terbildungsveranstaltung für Zahnärztinnen und Zahn-ärzte ins Leben zu rufen: Das Maisymposium HafenCity.„Mein Ziel ist es, eine wissen-schaftliche Plattform für Zahn-ärztinnen und Zahnärzte zu schaffen, die ihren Blick schär-fen, sich fachlich- und fachüber-greifend weiterentwickeln und ihr Netzwerk ausbauen wollen“, erklärt Dr. Navid Jalilvand. „Ich bin davon überzeugt, dass mo-derne Zahnheilkunde nur im kommunikativen Austausch mit den anderen Fachrichtungen funktioniert. Letztendlich muss der Anspruch der Zahnmedizin sein, Patienten bestmöglich zu behandeln – dies setzt interdiszi-plinäres Denken voraus.“Mit seiner eigenen Praxis nur wenige Schritte von der Elbphil-harmonie entfernt, verfolgt er ebenfalls einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem die Zähne nicht

isoliert betrachtet, sondern als Teil der gesamten Mundsituation und der allgemeinen Gesundheit verstanden werden. Bei der Neuauflage der Dental-Fach- und Fortbildungsveran-staltung Ende Mai referierten elf Experten aus den unterschiedli-chen Bereichen der Zahnmedizin unter dem Motto: „Zahngesund-heit 2020. Weiterentwicklung, Grenzen und Perspektiven mo-derner Behandlungskonzepte.“ Knapp 70 Zahnärzte, Vorberei-tungsassistenten und Studieren-de nahmen an der zweitägigen Veranstaltung im 25hours Hotel HafenCity teil. Besondere Pro-grammpunkte waren darüber hinaus eine Live-OP, die aus der Praxis von Dr. Jalilvand zum Veranstaltungsraum übertragen wurde sowie ein Hands-On-Workshop am Schweinekiefer, um das theoretische Wissen auch praktisch umzusetzen. Die Teilnehmerinnen und Teil-nehmer zeigten sich begeistert. Stellvertretend für viele, gibt Zahnärztin Anne Ziegerahn ihre Eindrücke: „Das Beson-dere am Maisymposium ist der Einblick in viele verschiedene Fachbereiche: Marketing, Zahn-medizin, Medizin, den Patienten von weiter weg zu betrachten, aber auch ganz detailliert. Und über sich selbst als Zahnarzt und den Umgang mit dem Patienten nachzudenken. Zahnmedizin sollte interdisziplinär betrieben werden.“

Obwohl von zahlreichen Part-nern aus der Dentalbranche un-terstützt, ist das Maisymposium eine Veranstaltungsreihe „vom Zahnarzt für den Zahnarzt“, die neben Fachvorträgen einen regen Gedanken- und Erfahrungsaus-tausch zwischen den Kollegin-nen und Kollegen ermöglichen soll. „Mir ist es von Anfang an wichtig gewesen, dass unsere

Sponsoren oder Partner keiner-lei Einfluss auf die Inhalte oder das generelle Programm neh-men“, sagt Dr. Navid Jalilvand. „Der Erfolg der Veranstaltung motiviert uns, auch im Jahr 2014 das Maisymposium HafenCity durchzuführen.“ Mehr zum Maisymposium fin-den Sie im Internet unter www.maisymposium.de. n

Maisymposiumganzheitliche Zahngesundheit: expertenaustausch in der hafencity

Zahnarzt dr. Jalivand beim maisymposium (Foto: lidija delovska / A+)

ein neugieriger orang utan (Foto: Speicherstadt kaffeerösterei)

Der Orang-Utan-KaffeeSpeicherstadt kaffeerösterei ist seit 2012 mitinitiator des orang-utan-coffee-Projects

Viele unserer Kaffeepro-jekte sind spannend. Doch eines, an dem wir als Mitini-tiator seit Anfang 2012 arbei-ten, fasziniert und fesselt uns ganz besonders: das Orang Utan Coffee Project:Ausgedehnte tropische Regen-wälder gewährleisten das spezi-elle Klima, wo Sumatras einzig-artiger Arabica Kaffee gedeihen kann. Der tropische Regenwald ist ebenso Lebensraum des be-drohten Orang Utans. Die fort-schreitende Vernichtung der tropischen Regenwälder entzieht Bauern und Orang Utans glei-chermassen ihre Lebensgrund-lage.Umweltschutz ist Menschen-schutz: Es gibt nicht mehr viele: Rund 5.000 Orang Utans sol-

len noch leben. Die Weltnatur-schutzunion (IUCN)listet den Orang Utan als „vom Ausster-ben bedroht“. Seine Heimat ist der tropische Regenwald auf Su-matra, der als der artenreichste weltweit gilt. Auf der Jagd nach gewinnträchtigem Tropenholz und Palmöl (es ist nahezu überall, auch in Bio-Diesel, Hautcremes, Lippenstiften usw. enthalten) wird der natürliche Lebensraum des Orang Utans vernichtet. Das Umweltprogramm der Ver-einten Nationen prognostiziert, dass in nicht einmal 10 Jahren 98 Prozent der Wälder Sumat-ras verschwunden sein werden. Die ausgedehnten Regenwälder auf der sechsgrößten Insel der Welt gewährleisten das spezielle Klima, in dem ein einzigartiger Arabica-Kaffee gedeihen kann,

sie bilden aber auch eine lebens-wichtige Grundlage unseres Klimas – und: Mit ihrer Vernich-tung werden, ganz unmittelbar, auch die Existenzgrundlagen der dort lebenden Bauern zugrunde gerichtet. Das heißt Umwelt- und Tierschutz sind – nicht nur hier – immer auch Menschenschutz.Das Projekt Orang Utan Cof-fee fördert Bauern, die ihre Kaffeeplantagen ökologisch be-wirtschaften und auf Rodungen des Regenwaldes verzichten. So bringt das Projekt Wirtschaft und Naturschutz in Einklang mit dem Ziel, die Qualitäts-marke Orang Utan Coffee in Partnerschaft mit Kaffeebauern zu entwickeln und unter dieser Marke verschiedene erstklassige Arabica Kaffees auf den Markt zu bringen.

Spezielle Prämien aus dem Kaf-feehandel zeichnen einerseits die Kaffeebauern aus für die Einhaltung der anspruchsvollen Orang-Utan-Anbaurichtlinien und unterstützen anderseits das Sumatra Orang Utan Schutzpro-gramm (SOCP) der Schweizer Stiftung PanEco. Die Partner-schaft zwischen der Schweizer Stiftung PanEco und professio-nellen Partnern aus der Kaffee-branche bietet Gewähr für die Vertrauenswürdigkeit der neuen Qualitätsmarke. Weitere Hinter-grundinformationen finden Sie im Internet unter www.orang-utan-coffee.com. n

Weitere Informationen zur Speicherstadt Kaffeeröstereifinden Sie im Internet unter www.speicherstadt-kaffee.de

die hamburger hafencity zeichnet sich durch moderne

Architektur und klare linien aus. diese klaren linien fin-

den sich in der Praxis des kompetenzteams von rimon &

reiche wieder. eine hochmodern ausgestattete Praxis mit

einem spezialisierten team, die ein qualitativ hochwertiges

und breites Angebot vorhält.

von der ästhetischen Zahnheilkunde (Non Prep veneers) über

Parodontitisbehandlung, Wurzelkanalbehandlung, oral-

chirurgie, Schnarchtherapie, kinderzahnheilkunde, kiefer-

northopädie, Prophylaxe und Professionelle Zahnreini-

gung bis hin zu Zahnersatz und Füllungen bietet die Praxis

in einer angenehmen Atmosphäre alles rund um die Zähne.

mit kurzen Wartezeiten trägt die Praxis dem immer stärker

zunehmenden Zeitmangel rechnung. getränke, die eine

eventuelle Wartezeit versüßen und angenehme hinter-

grundmusik sind für diese Praxis selbstverständlich.

der erfolg einer zahnmedizinischen therapie hängt in ent-

scheidendem maß von der Qualifikation und erfahrung des

behandelnden Zahnarztes ab. das Zahnärztliche kompe-

tenzteam bietet hier geballtes Fachwissen, das permanent

durch Fortbildungen erweitert wird und arbeitet präzise

und detailverliebt. So kann die Praxis eine herausragende

Qualität in allen Bereichen der Zahnheilkunde bieten.

darüber hinaus bringt ein gut ausgebildetes team mit hilfe

einer professionellen Zahnreinigung die Zähne wieder so

auf vordermann, dass sie strahlend sauber sind und ein

angenehmes gefühl vermitteln.

Aktuell bietet die Praxis an jedem ersten dienstag im mo-

nat einen informationsabend zu verschiedenen themen

an. ein freundliches Ambiente, frische Blumen, ein getränk

und leise hintergrundmusik, so lässt sich ein Zahnarztbe-

such sehr gut aushalten. Auch für Angstpatienten gibt es

die Behandlung in Sedierung.

Weitere infos unter www.zahnarzthamburg.info.

Am 7. Juni konnten drei Gewinnerpaare aus Hamburg unseren Norden ein wenig mehr entdecken: Bei einem Backkurs von Gloria Mehl auf dem bekannten Gut Basthorst schauten sich Thies Denker (35), Florian Laudon (29) und Dr. Nicolaus Peters (77) mit ihrer Begleitung nicht nur Tricks und Kniffe für echt hanseatische Backkunst vom Hamburger Meister-Kondi-tor Klaus Lange ab. Bei einer Führung über das Gut konn-ten sie auch einen Einblick in das heutige Leben der nord-deutschen Landwirte erha-schen. Mit der Aktion möchte Gloria Mehl seine Verbun-denheit zu Norddeutschland ausdrücken und sie anderen Menschen näher bringen.Florian Laudon (29) zeigte sich begeistert von den Tricks des

Hamburger Konditor-Meisters Klaus Lange. „Es ist erstaunlich, wie gut alles beim Backen gelin-gen kann, wenn man Tipps vom Profi bekommt“, erzählt der

Gut gebacken nach Gutsherren Artgewinner lernen Backen wie die Profis auf dem herrschaftlichem gut Basthorst

Hamburger. Gebacken wurden norddeutsche Klassiker wie Kä-sekuchen, Gugelhupf und jetzt im Frühjahr auch Erdbeer-Rha-barbertorte. Die größte Heraus-

forderung des Tages aber war das Gelingen eines perfekten Mürbeteigs. „Der gelingt nur, wenn der Backofen perfekt tem-periert ist“, weiß Konditor Klaus Lange aus Erfahrung.Landschaft und Felder rund um das Gut Basthorst sorgten für Entspannung, aber auch neue Entdeckungen. Denn was viele nicht wissen: „Gloria ist ein ech-tes Stück norddeutsche Traditi-on“, erklärt Caroline Schröder, Produktmanagerin bei Gloria. Gut Basthorst ist eines der we-nigen ausgewählten Güter aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern, die ihr Korn für die Herstellung von Gloria Mehl liefern. Jede Mehlpackung kann bis zu ihrem Kornfeld in Norddeutschland zurückverfolgt werden, was für gleichbleibende Qualität sorgt – ein echtes Nordlicht also! n

Florian laudon, meisterkonditor klaus lange und seine ehefrau auf gut Basthorst (Foto: Patrick Becher)

max dössel und Amandus rademacher gründeten das

unternehmen am 1. Juli 1913 als groß- und Außenhan-

delsgeschäft für Bürobedarf und Papier, am 16. Juli 1913

wurde die offene handelsgesellschaft dössel & radema-

cher unter der Nummer 7989 in die Abteilung A im han-

delsregister hamburg eingetragen.

Sitz des unternehmens war bis 1939 das Zippelhaus am

Zollkanal gegenüber der Speicherstadt. dann zog das un-

ternehmen in das gebäude Brandstwiete 42, wo es auch

heute noch seinen Sitz hat.

dössel und rademacher ist bis heute immer in inhaber-

hand geführt und hat alle krisen erfolgreich überwunden.

2003 wurde das unternehmen von martin Preuninger

übernommen und strategisch neu ausgerichtet. mit einem

hochmotivierten team aus alten und neuen mitarbeitern

wurde der Büroartikelbereich für gewerbliche kunden aus-

gebaut sowie mitte 2004 exklusive einzelhandelsfachge-

schäfte in hamburg und umgebung eingerichtet.

im Sortiment werden über 12.000 Artikel geführt, die mit

eigenen Fahrzeugen oder direkt aus dem logistikzentrum

national in deutschland ausgeliefert werden.

das kompetente dössel und rademacher team freut sich

ihre kunden zu allen Produkt- und Sortimentsbereichen

beraten zu dürfen.

Jubiläum bei dössel & rademaCHer

Ein Jahrhundert für´s Büro

neu in der HafenCity

ARMONDO – Sofas & More

Seit dem 8. Juni 2013 findet man das ArmoNdo einrich-

tungshaus in der Singapurstraße 1, ecke überseeboule-

vard. die beiden geschäftsführer André Bosch und Afshin

morid kommen eigentlich aus dem online-handel und be-

treiben seit 2004 das online-möbelhaus www.armondo.

de mit Sitz am St. Annenufer. „das online-geschäft ist ja

eher virtuell, man bekommt wenig von den Bedürfnissen

der kunden mit“, so André Bosch. „Wir wollten einfach

eine stärkere verbindung zu unseren kunden und unserem

Sortiment aufbauen“. dass es ausgerechnet die hafenci-

ty geworden ist, begründet Afshin morid so: „Wir sind mit

unserem Büro seit 2001 in der hafencity ansässig und ha-

ben die gesamte entwicklung vom Freihafen zur jetzigen

hafencity miterlebt. da lag es nahe, hier auch den ersten

ArmoNdo Store zu eröffnen.“

Besonderes highlight ist die Wunschsofa-manufaktur.

hier kann der kunde zwischen 50 design-modellen wäh-

len und sein individuelles Sofa zusammenstellen.

PraxisJubiläum in der HafenCity

Von Rimon und Reiche„Auf den Schreck gibt’s erstmal für jeden einen Schnaps!“,

ruft der kellner den dicht gedrängten gästen, die in der

kaiserperle Schutz gesucht haben, zu. das Personal agiert

professionell. Waren die tische vor zwei minuten an der

sonnigen dalmannkaipromenade noch gut besetzt, wurden

diese einen Augenblick später wie Papier durch die luft ge-

wirbelt. getränke und Pflanzenkübel kippen, kissen, Stühle

und tische fliegen wild umher. erschrocken finden dennoch

alle gäste und das Personal unverletzt Platz in der kleinen

kaiserperle. Selbst die türen müssen verschlossen wer-

den, um den starken regen abzuhalten. die Amtliche Wet-

terwarnung gab am Samstag, den 15. Juni um 15:16 uhr

eine Sturmwarnung aus: gewitter, Sturmböen aus richtung

Südost mit einer geschwindigkeit von 85km/h, was der

Windstärke 9 entspricht, zog über die dalmannkaiprome-

nade. Wohl dem, der gut verankerte Schirme und vor allem

gutes Personal hat, das umgehend reagiert. af

ein kleines möwenküken hatte großes glück. das küken

einer Sturmmöwenfamilie spazierte munter in der regen-

rinne eines Flachdaches in der hongkongstraße, bis es in

einem regenfallrohr verschwand. das küken saß im knick

der rinne fest. Bei den möweneltern herrschte große

Aufregung. immer wieder steckten sie den kopf zu ihrem

küken hinunter. eine Bewohnerin des Nachbargebäudes

hatte das drama beobachtet und rief die Feuerwehr. mit

vier mann und leiterwagen rückten sie an. da die rinne

zu eng für eine rettung war, beschlossen sie, das küken

mit einem eimer Wasser durch die rinne zu spülen. un-

ten demontierte die Feuerwehr die regenrinne und fing

das klitschnasse möwenjunge nach einer rutschpartie

aus 20 metern höhe wohlbehalten auf. die retter setz-

ten das küken ins gras. erleichtert kamen seine eltern

laut kreischend im Sturzflug vom dach zu ihrem Jungen

geflogen. sandra munZinger

unwetter in der HafenCity

Plötzlich Sturm

rettung in der HafenCity

Abgerutscht

anZeige

Der Sommer wird heiß, zu-mindest mit den Outdoor-Specials von MeridianSpa. Das Programm im Juli und August sprüht vor Energie und verbreitet gute Laune in der City. Von Streetworkout über Power Yoga bis hin zu

Tai Chi Modern Style – die nächsten Monate werden ak-tiv. In der Hansestadt gibt es gleich drei Frischluft-Fitness-Angebote in Hafennähe, die jeden Trainingswilligen ga-rantiert in sonnige Laune versetzen.

Wie das Power Yoga im Ham-burg City Beach Club. Direkt an den Landungsbrücken mit-ten im Hamburger Hafen gele-gen, kann dort jeder gestresster Großstädter ausgeglichen in den Tag starten. Neugierig ge-worden? Jeder ist herzlich will-kommen!Termin: jeden Montag, vom 1. Juli bis 26. August, von 7:30 bis 8:30 UhrWo? Hamburg City Beach Club, bei den St. Pauli-Landungsbrü-cken Brücke 7. Bitte Yogamatte und Decke mitbringen.

Bewegende Momente gibt es auch auf der PianoBeach Ter-rasse des Restaurants Indo-Chine. Die verwandelt sich in den Sommermonaten beim Tai Chi Modern Style zu einem Treffpunkt für himmlische

Entspannung und bewusste Körperwahrnehmung. Langsa-me, ineinanderfließende Ganz-körperbewegungen verleihen dem gesamten Körper Energie, Kraft und Geschmeidigkeit und sorgen zugleich dafür, dass sich Verspannungen und Blockaden lösen. Ein direkter Blick auf die Elbe ist inklusive! Termin: jeden Sonntag, vom 7. Juli bis 25. August, von 10 bis 11 UhrWo? PianoBeach/IndoChine, Neumühlen 11.

Etwas dynamischer geht es beim Streetworkout in der ur-banen Kulisse der HafenCity zu. So gehören zum Beispiel Liegestütze am Hafenbecken-Geländer sowie Sit-ups und Ausfallschritte auf den Magel-lan-Terrassen zum Programm.

Zwischendurch bringen Car-dio-Übungen wie Wechsel-sprünge oder kurze Sprints den Puls immer wieder auf Touren – Langeweile kommt in den 60 Minuten garantiert nicht auf. Termin: jeden Dienstag, vom 2. Juli bis 27. August, von 19 bis 20 Uhr

Wo? MeridianSpa City, Schaar-steinweg 6 oder um 19:15 Uhr an den Magellan-Terrassen, Hafen-City Hamburg.

Alle Frischluft-Fitness-Ange-bote sind kostenlos und für alle Interessierten zugänglich. Weitere Informationen finden Sie auf www.meridianspa.de.

Auf in einen aktiven Sommer: meridianSpa lädt zur kostenlosen Frischluft-Fitness ein.

Aktiv am Strand: Power Yoga im hamburg city Beach club

in urbaner kulisse mit Blick auf die elbphilharmonie: Streetworkout in der hafencity

entspannung und Bewegung auf der PianoBeach terrasse des indochine: tai chi modern Style (Fotos: meridianSpa)

Page 5: Hafencity Zeitung Juli 2013

lebenleben 98 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Die Buslinie 111 war eigent-lich nur als Verbindung zwi-schen Altona und der HafenCity geplant. Doch die seit Dezember 2012 bestehende Busverbindung wird mehr und mehr auch zu einer Touristen-Attraktion: Auf der knapp halbstündigen Fahrt entlang der Elbe passiert die neue Linie ca. alle 111 Sekunden ein Hamburg-Highlight. Vom Überseequartier geht es an der Speicherstadt entlang über die Elbphilharmonie, die Da-vidstrasse, den Fischmarkt wei-ter bis nach Altona. 16 Sehens-würdigkeiten hat die Hochbahn

rund um die Linie 111 gesam-melt und die „Bus-Sightseeing Tipps“ online zusammengestellt. Wer per QR-Code an den Hal-testellen mehr Informationen anfordert, kann sich seine eige-ne Stadtrundfahrt erstellen. Der „111-Stadtplan“ kann auch unter www.hochbahn.de herunter ge-laden werden. Eine weitere Be-sonderheit der Linie 111 ist der Einsatz der umweltschonenden Brennstoffzellenhybridbusse. Die Hamburger Hochbahn AG setzt auf der neuen Strecke vier „Sau-berBusse“ ohne jegliche Schad-stoffemissionen ein. n� dg

111 Sekundendie linie 111 ist nicht nur eine verbindung zwischen Altona und der hafencity

der SauberBus (Foto: hvv)

Bei der Inbetriebnahme des Umspannwerks HafenCity, des modernsten Umspannwerk Eu-ropas, hat Olaf Scholz die Ha-fenCity als „Schaufenster für intelligente Energienutzung“ bezeichnet. Der Erste Bürger-meister betonte, die Energie-wende werde funktionieren, „wenn gute Ingenieure unter guten Rahmenbedingungen an den richtigen Zielen arbeiten können. Wir haben diese Be-dingungen verbessert, in dem Senat und Energieversorger eine umfassende energiepoli-tische Kooperation vereinbart haben.“ Scholz bezeichnete das Umspannwerk in der HafenCity als „Kraftmaschine“, die für die Stromversorgung der HafenCi-

ty, der HafenCity-Universität, der U-Bahn-Linie 4, des Über-seequartiers und bald auch der Elbphilharmonie sorgen werde. Im Umspannwerk HafenCity wird Strom von der Hochspan-nungsebene (110.000 Volt/110 kV) auf die Mittelspannungs-ebene (10.000 Volt/10 kV) transformiert. Die kompakte 110 kV-Schaltanlage beherbergt Technik der neuesten Generati-on. So verfügt die Anlage über eine technische Vorrüstung für eine Online-Temperatur-Überwachung der 110 kV-Lei-tung und eine Erdschlussortung und -erfassung, die im Störungs-fall eine automatisierte und da-mit schnellere Fehlererkennung ermöglicht. Der braune Block

Der Dynamo im Oberhafenolaf Scholz nimmt modernstes umspannwerk europas in Betrieb

Für die Brückenmontage kamen extra drei Spezialkräne, so hoch wie Containerbrücken, nach Hamburg. Die Tragarme der Kräne kön-nen 1.200 Tonnen heben. Das ist auch notwendig, denn die beiden äußeren Brückenteile wiegen rund 900 Tonnen, das mittlere Segment rund 500 Tonnen. „Der Einhub der Baa-kenhafenbrücke ist für uns ein großes Ereignis. Sie läutet den Sprung in die Entwicklung der östlichen HafenCity ein. Die

elegante Gestaltung, hervor-ragende Aufenthaltsmöglich-keiten auch für Radfahrer und Fußgänger sowie höchste Nach-haltigkeitsstandards machen die Brücke zu einem eindrucksvol-len und technisch äußerst inno-vativen Bauwerk“, sagt Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender

der Geschäftsführung der Ha-fenCity Hamburg GmbH. Ob die Brücke wirklich nachhaltig ist wird die Zukunft zeigen, ein Gütesiegel hat sie schon vor der Eröffnung erhalten. Sie ist eines von fünf Pilotbau-werken, an denen ein Gütesie-gel für nachhaltige technische Ingenieursbauwerke entwickelt wird. Die Hauptkriterien sind dabei unter anderem die Quali-tät der Bauausführung und die ökologische Qualität, das heißt die Wirkung auf die globale Ressourcenbeanspruchung über den gesamten Bauprozess. Aber auch so genannte soziokultu-relle Faktoren wie zum Beispiel die Aufenthaltsqualität und die Nutzerzufriedenheit spielen eine erhebliche Rolle. Bei der Bewertung erhielt die Baakenhafenbrücke die Note „sehr gut“. Fragt sich wie dabei die Nutzerzufriedenheit bewer-tet werden konnte, und wie sich die Schweißarbeiten bei einer nachhaltigen Brückenkonstruk-tion gestalten – wird dabei Bio-gas oder Ökostrom verwendet? Mussten die Schwimmkräne auf Biodiesel umsatteln? Dürfen nur

Elektroautos die Brücke passie-ren? Spaß beiseite: Die Brücke ist eine ingenieurstechnische Meisterleistung und ein groß-artiges Bauwerk, dessen Eröff-nung gebührend gefeiert werden sollte. Am 10. und 11. August 2013 wird mit einem Bürgerfest die

Brücke feierlich eröffnet und für den Verkehr freigegeben. Dann wird der Strom der Fahrzeuge von und nach Süden über die Brücke umgeleitet und direkt am Flussufer bis zu den Elbbrü-cken geführt. Unterdessen wird die Versmann-straße auf einem hochwasserge-schützten Niveau neu gebaut und die Linie U4 bis in den Osten der HafenCity verlängert. Cir-ca 2017 soll der Verkehr wieder über die neue Versmannstraße fließen. n� mk

fortsetZung von seite 1

Stahlballett

an der Oberhafenkantine wird rund 12.000 Bewohner und Unternehmen mit rund 40.000 Arbeitsplätzen in der Hafen-City mit Strom versorgen. Die Baukosten für das Werk belie-fen sich auf 20 Millionen Euro. Dietrich Graf, Technischer Geschäftsführer der Stromnetz Hamburg GmbH: „Das Um-spannwerk HafenCity ist nicht nur das modernste Europas, sondern es ist natürlich auch fit für die Zukunft. So verfügt es über eine Ausbaureserve, die mit wachsendem Strombedarf in der HafenCity eine Verdopplung der Leistung erlaubt, und auch eine Landstromversorgung für Kreuzfahrtschiffe könnte ange-schlossen werden.“ n� mk

dietrich graf vom Stromnetz hamburg bei einer Führung durch das umspannwerk (Foto: mk)

genaues Arbeiten bei der Baakenhafenbrücke (Foto: thomas hampel)

ein Sprung in der entwicklung

im August wird die Brücke eröffnet

Die SehKunst am Großen Grasbrook erhält Zuwachs. Der neu bestellte Geschäfts-führer Philipp Thomas ver-stärkt ab sofort das Team und baut die Kompetenzen der SehKunst weiter aus. Durch jahrelange Berufser-fahrung und verschiedene Tä-tigkeitsfelder, unter anderem bei einem Brillenglashersteller und schweizer Kontaktlin-senspezialisten, bleiben keine Bedürfnisse auf der Strecke. Von Dienstags bis Samstags im Geschäft anzutreffen, steht er Ihnen jederzeit zur Ver-

fügung. Unterstützt durch hochmoderne Gerätschaften und spezialisierte Messtech-niken sind Refraktionen, also das Messen der Augenstärke, Kontaktlinsenanpassung oder Augenchecks immer möglich. Gerne nehmen wir uns Zeit für Ihre neue Brille um mit-tels einer Bedarfsanalyse und spezieller Parametermessung Ihre individuelle Brille anzu-fertigen.Hierbei fließt das Sitzverhal-ten in die Glasbestellung mit ein; wie zum Beispiel der Ab-stand der Brille zum Auge, die

Neigung und Durchbiegung der Brille, der Augenabstand, die Sitzhöhe der Fassung und vieles mehr. Deshalb können wir die bestmöglichen Abbil-dungseigenschaften und das optimale HD-Sehen generie-ren und garantieren. Sowohl bei Fernbrillen, als auch bei Gleitsicht. Getreu dem Kon-zept der SehKunst präsentie-ren wir Ihnen exklusiv eine gesamte Markenkollektion im regelmäßigen Wechsel und so findet sich für jede Größe, Form und Farbe das passende Gestell. Mal avantgardistisch,

mal trendig – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wenn sie lieber Kontaktlinsen tragen möchten stellt auch dies kei-nerlei Herausforderung für uns da. Eine schöne Ergänzung zur Brille bei verschiedensten Ge-legenheiten, wie zum Beispiel beim Sport oder im Urlaub. Schauen Sie einfach mal rein und lassen sie sich individuell beraten. n� Pm

SehKunstGroßer Grasbrook20457 Hamburgwww.sehkunst.de

Durchblick am GrasbrookSehkunst bekennt sich zum Standort hafencity

anZeige

nachzudenken“, entgegnet Cars-ten Patjens, Leiter der Haspa-Filiale im Überseequartier. Eine Immobilienblase sehe er derzeit nicht. „Wichtig bei Immobilien ist und bleibt natürlich die Lage. Denn die aktuellen Mieten und Preise in den Stadtteilen unter-scheiden sich nach wie vor er-heblich“, betont Patjens. Dabei hätten bei den Wohnungen ten-denziell die Innenstadtlagen die größten Preiserhöhungen erfah-ren, während in Randlagen die inflationsbereinigten Kaufpreise in einzelnen Fällen noch immer unter dem Stand vor zehn Jah-ren liegen. Wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Wohnen auseinanderzu-setzen, zeigt auch die neue Haspa Hamburg-Studie „L(i)ebens-wertes Hamburg“ zum Thema Wohnen heute und in Zukunft.

Darin wird darauf hingewiesen, dass der prognostizierte Bevöl-kerungsanstieg in Hamburg um 50.000 Einwohner bis 2030 und die mit der Alterung der Ge-sellschaft verbundene Verrin-gerung der durchschnittlichen Haushaltsgröße zu einer noch höheren Wohnungsnachfrage führen wird. Bis 2030 müssen in Hamburg 90.000 Wohnungen errichtet werden. „Selbst wenn es dem Senat gelingt, sein ehr-geiziges Ziel umzusetzen, jedes Jahr 6.000 neue Wohnungen zu bauen, wird dies im langfristigen Trend nicht zu einem Rückgang der Kaufpreise und Mieten füh-ren. Davon sind die Experten des Hamburgischen WeltWirt-schaftsInstituts (HWWI) über-zeugt, die die Studie im Auftrag der Haspa erstellt haben“, be-richtet Patjens. Der demografi-

sche Wandel werde Hamburg in den kommenden zwei Jahrzehn-ten einen kräftigen Anstieg der Ein- und Zweipersonenhaushal-te bescheren. „Es mag viele überraschen, aber trotz der deutlichen Anstiege in den vergangenen Jahren sind die Mieten und Kaufpreise – laut HWWI-Analyse – nicht als spe-kulativ überhöht einzustufen. So liegen die inflationsbereinigten durchschnittlichen Miet- und Kaufpreise derzeit deutlich un-terhalb der Verhältnisse zu Be-ginn der 1990er Jahre“, zitiert Pucic. Darüber hinaus seien die Hamburger Wohnungsmarkt-preise vergleichbar mit denen anderer Großstädte und beweg-ten sich sogar deutlich unter dem Niveau zahlreicher süd-deutscher Städte, insbesondere Stuttgart und München. Die gesamte Studie kann im Internet unter www.haspa.de kostenlos heruntergeladen werden.

Ivan Pucic, Carsten Patjens und ihre Teams in den Filialen Am Kaiserkai 1 und Überseeboulevard 5 informieren Sie gern über Vermögensaufbau, Geldan-lage oder andere Themen. Ivan Pucic ist telefonisch unter 040 35 79-93 76 zu erreichen, Carsten Patjens unter 040 35 79-73 93. Die Filialen sind jeweils Montag und Mittwoch von 10 bis 17 Uhr, Dienstag und Donners-tag von 10 bis 18 Uhr und Freitag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

ivan Pucic und carsten Patjens (rechts) leiten die haspa-Filialen in der hafencity.

Wohneigentum schützt vor steigenden MietenDie Miete verschlingt einen immer größeren Anteil des Nettoeinkommens. Dies ergab das aktuelle Haspa-Trendbaro-meter, eine repräsentative Um-frage unter 800 Hamburgern im Auftrag der Hamburger Spar-kasse. 26 Prozent zahlen etwa die Hälfte ihrer Einkünfte fürs Wohnen. Und 20 Prozent der befragten Mieter müssen sogar schon mehr als die Hälfte ihres monatlichen Nettoeinkommens für die Miete und die Wohnne-benkosten ausgeben. „Nicht nur die Mietpreise sind in den vergangenen Jahren in Hamburg stark gestiegen, son-dern auch die Ausgaben für Wasser, Heizung, Strom und an-dere Nebenkosten. Das Ergeb-nis unserer Umfrage zeigt, dass die Belastungsgrenze für viele Haushalte erreicht, wenn nicht sogar überschritten ist“, sagt Ivan Pucic, Leiter der Haspa- Filiale am Kaiserkai. Das Ergeb-nis zeige deutlich, dass Wohnen für Mieter immer teurer wird. „Wer in den eigenen vier Wän-den lebt, der ist von Mieterhö-hungen nicht mehr betroffen. Nicht zu unterschätzen ist auch der Aspekt der Alterssicherung durch Wohneigentum. Denn die ersparte Miete wirkt im Al-ter wie eine zusätzliche Geld-rente“, betont Pucic. „Auch die Immobilienpreise sind in Hamburg gestiegen“, mag jetzt mancher denken. „Das ist richtig. Aber angesichts der nach wie vor niedrigen Zinsen für Immobilienfinanzierungen empfiehlt es sich, über den Kauf

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An einem sonnigen Tag die Stadt erkunden ist auf verschie-dene Weisen möglich. Zu Fuß (kann anstrengend werden), mit dem Fahrrad (schon so oft ge-macht), im Auto (wer macht denn sowas?) oder mit dem Bus (blöd nur, wenn man mal kurz anhal-ten möchte). Es gibt aber noch eine weitere Alternative, sich auf den Weg zu machen und die findet man Am Sandtorpark 8, wo Mutige sich seit Anfang April auf ein Segway schwingen können. Mit Mind-ways Segway Citytour bieten Dr. Carsten Dierks und Peer Pubben die Möglichkeit, ganz lässig im Stehen angefahren zu kommen. Sieht cool aus, macht riesigen Spaß und ist dank elektrischem Antrieb auch gut für die Umwelt. Der Weg dahin war allerdings gar nicht so leicht, denn das Seg-way ist wieder ein gutes Beispiel dafür, dass einige Ideen ihrer Zeit manchmal ein bisschen vor-aus sind. Im Jahr 2005, als Mind-ways den Testbetrieb aufnahm und in den USA schon seit vier Jahren gerollt wurde, war das Segwayfahren in Deutschland auf öffentlichem Grund noch verboten. Über den Umweg von Ausnahmegenehmigungen, die jährlich erneut erteilt werden mussten, wurde 2009 eine Ver-ordnung erlassen, die das Fahren von Segways, oder Mobilitäts-hilfen, wie es dort heißt, in ganz Deutschland erlaubt. Wer im Besitz einer Mofa-Prüfbeschei-nigung ist, darf Gas geben. Gas geben, ein guter Punkt- wie denn eigentlich? Vor jeder Tour

gibt es eine ausführliche Einwei-sung, bei der das Segway genau erklärt, ausprobiert und jede Frage beantwortet wird. Die Möglichkeit, direkt vor Ort ein paar Übungsrunden drehen zu können war auch ein Faktor, der für den Standort in der HafenCi-ty sprach, berichtet Dr. Dierks; „90 bis 95 Prozent der Gäste sind Fahranfänger. Daher ist ein Übungsplatz sehr wichtig.“ Recht hat er, denn wenn wie beim Selbstversuch der Redakti-on die Häuserwand immer näher rückt wird, es Zeit, sich neben der Gasthematik auch Gedanken über die Lenkung zu machen.Sitzt die Technik einmal, geht es los auf eine Stadtrundfahrt, die vom Erlebnisfaktor ihres-gleichen sucht (wahrscheinlich aber nicht findet). Immer in Begleitung von zwei erfahre-nen Segway Guides gleitet man über die Straßen; schneller als zu Fuß, bequemer als auf dem Rad und viel näher am Geschehen als im Bus. Gefühl? Majestätisch, irgendwie. In der Sommerzeit werden täg-lich bis zu sechs Touren ange-boten, wobei auch individuelle Buchungen kein Problem sind. Dr. Dierks verrät einen Tipp, mit dem sich schon so mancher Tourist einen schönen Tag in der Stadt gemacht hat: morgens die zweieinhalbstündige Segway Tour fahren, sich die schönsten Plätze merken und am Nach-mittag dorthin zurückkehren und die Seele baumeln lassen. Klingt nach einem sehr guten Plan! n mv

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Page 6: Hafencity Zeitung Juli 2013

111. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgangleben10 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Es ist ein Saal der Superlati-ve, der krönende Abschluss jeder Rathausführung: 46 Meter lang, 17 Meter breit, 15 Meter hoch ist der Saal, 40 Wohnungen á 90 Quadratmeter hätten hier Platz. Je 237 Glühlampen von drei rie-sigen, bronzenen Kronleuchtern werfen funkelndes, festliches Licht in den Saal. Sie wiegen je-weils 1,5 Tonnen , soviel wie ein Mittelklassewagen und zieren die Kassettendecke, die aus 75 quadratischen, teilvergoldeten Fächern besteht. Umlaufend unterhalb der Decke gibt es 62 Wappen ehemaliger Hanse-städte. Das Hamburg Wappen findet man selbstverständlich an der Stirnseite direkt über der Senatsestrade! Über vier Stufen erreicht man die erhöh-te Plattform, Sessel aus kunst-voll gepunztem, grünem Leder stehen im Halbrund. In der Mitte saßen die Bürgermeister

unter einem reichverzierten Baldachin, neben ihnen die Se-natoren, die Staatsräte in der hinteren Reihe. Hier nahm der Senat Platz, während feierliche Staatsakte begangen wurden. Heute ist die Senatsestrade ein historisches Dekorationsstück. Die Bürgerschaft hatte ihren Platz im Saal. Die Form muss-te auch hier gewahrt werden: zu den Feierlichkeiten betrat der Senat den Saal durch das Hauptportal und schritt durch den ganzen Saal zur Estrade. Die Mitglieder der Bürgerschaft betraten den Festsaal durch die rückwärtigen Türen auf der Bürgerschaftsseite. Gegenüber der Senatsestrade befindet sich die Musikempore. Hier sitzt das Orchester heute noch während des Matthiae Mahls. Der ganze Raum ist mit einem Eichenpar-kett belegt, an den Seiten ver-

läuft ein roter Teppich und die Wände sind etwa 2,50 Meter hoch mit hellbraunem Marmor verkleidet. An einer Längssei-te ist eine offene Galerie mit weiteren Sitzplätzen. Während der Eröffnungsfeierlichkeiten des Rathauses waren hier die anwesenden Damen plaziert... Durch ein riesiges Portal aus

Hier finden sie statt, die großen Empfänge des Hamburger Se-nats! Besonders spektakulär ist das Matthiae Mahl, das älteste, noch durchgeführte Festmahl der Welt. Seit 1356 feiert man dieses Festmahl, früher wurden „Hamburg freundlich gesonne-ne Mächte“ eingeladen, heute erscheint das gesamte Konsula-

nisstar Steffi Graf nahmen als Ehrengäste am Mahl teil. Re-kordhalter ist Altkanzler Hel-mut Schmidt, er war zwischen 1976 und 1982 viermal Ehren-gast zu Matthiae. Es ist ein gro-ßes, gesellschaftliches Ereignis dieser Stadt. Aber es gibt auch kritische Stimmen, die den großen finanziellen Aufwand

Hamburg feiert sich selbstder große Festsaal ist der dramaturgische höhepunkt jeder rathausführung und kulisse für jeden großen Staatsakt in der hansestadt

acht Jahre in Anspruch und war 1909 beendet. Aber Pro-fessor Vogel war ein streitbarer Künstler. Sobald er den Auftrag erhalten hatte, verlangte er, dass Teile des bereits errichteten Portals zum Turmsaals entfernt würden. Die Rathausarchitek-ten reagierten mit Rücktritts-drohungen, es herrschte eine

Hafen zur Blütezeit der Hanse dargestellt. Auf dem letzten Ge-mälde unserer chronologischen Zeitreise entlang der Elbe ist der Hamburger Hafen Anfang des 20. Jahrhundert zu sehen – der pulsierende Lebensmittelpunkt Hamburgs. Der Wandel durch die industrielle Revolution ist deutlich zu erkennen. Es gibt noch Segelschiffe im Hinter-grund aber große Dampfschiffe sind ganz klar vorn. Es war eine ausdrückliche Vorgabe der Rat-hausarchitekten, dass dieses letz-te Bild über der Senatsestrade die „Verherrlichung Hamburgs“ darstellen sollte. Nach vielen Entwürfen, die auch Personen enthielten, wurde ein Gemälde geschaffen, in dem der Mensch hinter sein Riesenwerk, den Ha-fen, zurücktritt. Der Hambur-ger Hafen, dessen Ursprünge im 9. Jahrhundert liegen, dessen offizielles Gründungsdatum am 7. Mai 1189 jedes Jahr mit einem Riesenfest gefeiert wird, wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts durch zahlreiche Hafenbecken und Kaianlagen auf die heuti-ge Größe erweitert. Aber dann kamen in den 50er Jahren die Container und der Hafen muss-te sich noch einmal grundlegend verändern. Nun wurden tiefere und breitere Hafenbecken ge-braucht und viel Lagerfläche für die neuen Transportbehälter. In Waltershof, und am Burchardkai entstehen die ersten Container-terminals und das Dorf Alten-werder muss einem – damals – hochmodernen Containerter-minal weichen. Die alten Ha-fenbecken und die Kaianlagen in Stadtnähe liegen zunehmend brach. Parallel zu dieser Ent-wicklung entsteht ein giganti-scher neuer Plan für diese Flä-chen am Sandtorhafen und am Grasbrook: die HafenCity! 1997 gab einen Senatsbeschluss, die-ses Gebiet auszubauen und seit 2008 bilden die Speicherstadt und das Projektareal HafenCity den neuen, spannenden Stadt-teil: Die „HafenCity“! n�

ulrike lorenZen

schwarzem Marmor erreicht man den Turmsaal. Das Portal liegt genau in der Mittelachse des Gebäudes. Der Bildhauer Joseph von Kramer (1841-1908) erschuf die vier über 2 Meter ho-hen monumentalen Figuren aus getriebenem, vergoldetem Kup-fer, die das Portal gliedern. Sie stellen die Tugenden Weisheit, Gerechtigkeit, Mut und Fleiß dar. Über dem Giebel thront ein riesiges Hamburg Wappen.

rische Korps und handverlesene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Jedes Jahr steht das Ereignis unter einem Motto. In diesem Jahr ging es um die deutsch-französische Freundschaft. Am 22. Februar 2013 waren der französische Premierminister Jean-Marc Ay-rault und der Frankreichexperte Ulrich Wickert Ehrengäste des Senats. Aber auch Angela Mer-kel, Königin Sylvia und Ten-

der jährlich wiederkehrenden Veranstaltung in Frage stellen. Die Veranstaltung hat in diesem Jahr circa 93.000 Euro gekostet. Fünf monumentale Gemälde, die die Geschichte der Stadt erzählen, zieren die Wände. Der Weg von der Planung in die Umsetzung war auch hier schwierig und sehr langwie-rig. Es dauerte fast 20 Jahre bis Hugo Vogel die Arbeit begann. Die Ausführung nahm dann

Zeitlang Chaos aber dann setz-te Vogel sich durch. Das ver-bindende Element aller Bilder ist der Elbstrom. Über der Or-chesterempore ist die vorchrist-liche Urlandschaft zu sehen. Die Westwand erzählt drei wichtige Epochen hamburgischer Ge-schichte: Die „Vorgeschichte“ zeigt die ersten Siedler, dann folgt die Christianisierung in der Karolingerzeit und zum Schluss wird der Hamburger

der große Festsaal (Foto: thomas hampel)

die Wände sind mit marmor verkleidet

stadtküste

Ihr ‚Büro mit Elbblick‘ bietet Jan Henning Ipach und Sven Ove Cordsen die Aussicht auf den Hamburger Fischmarkt und die ein- und auslaufenden Schiffe – eine Qualität, die so manchen Hamburger neidisch werden lässt und den Architekten die weite Welt ein bisschen näher bringt. Diese hatten sie selbst kennengelernt, bevor sie in der Großen Elbstraße ihr ge-meinsames Architekturbüro gründeten.Amsterdam, Los Angeles, Zürich – in unterschiedliche Orte zog es Ipach und Cordsen, nachdem sie von 1993 bis 1997 zusammen Ar-chitektur an der HAW in Ham-burg studiert hatten. Während Ipach mit dem Fulbright-Stipen-dium nach L.A. aufbrach, um an der University Of Southern California sein Masterstudium zu absolvieren, blieb Cordsen zunächst in Hamburg. 2000 ging er in die Niederlande, wo er den späteren coido – Mitbegründer, Henk Döll, kennenlernte.Cordsen arbeitete dort bei ‚Claus en Kaan Architecten‘, ‚meca-noo architecten‘ und ‚Döll – Atelier voor Bouwkunst‘. „In den Niederlanden ist das Verständ-nis für moderne Architektur in der Öffentlichkeit größer als in Deutschland“ sagt er über sei-ne Erfahrungen bei der Arbeit in den holländischen Büros, die alle drei für innovative Baukunst stehen.Währenddessen absolvierte Ipach bei ‚AGPS Architecture‘ (L.A./Zürich) und ‚Pierre Ko-

enig Architect‘ (L.A.) die ers-ten Berufsjahre, bevor er 2002 nach Hamburg zurückkehrte. Dort war er als freier Architekt tätig und betreute eigene Pro-jekte. „Das ‚Haus Kahlke‘ war ein Türöffner“, sagt Ipach über seinen ersten Entwurf, mit dem er gleich auf sich aufmerksam machte.2006 fanden die drei Architek-ten zusammen und gründeten ihr Büro ‚coido architects‘, des-sen Label sich aus Namensele-menten der Partner zusammen-setzt. Sven Ove Cordsen und Jan Henning Ipach leiten das Büro in Hamburg. Henk Döll, Lei-

ter seines eigenen Büros ‚Döll Architecten‘ in Rotterdam, un-terstützt mit seiner 30-jährigen Berufserfahrung das Team.Coido architects realisiert hoch-wertige Projekte mit verschie-densten funktionalen Anforde-rungen und betreut dabei alle Leistungsphasen. Dabei offeriert das Büro ein breites Portfolio, das von städtebaulichen Projek-ten über Wohnungs-, Kultur- und Gewerbebauten bis zu Sa-nierung und Innenraumplanung reicht. Kern der Arbeit der drei Architekten ist dabei die Suche nach schlüssigen, kraftvollen

Grundideen, die mit räumlichen und emotionalen Qualitäten ver-bunden sind. Energieeffizienz und ökologische Nachhaltigkeit spielen dabei eine genauso wich-tige Rolle wie die städtebauliche Einbindung und ein unverwech-selbares Erscheinungsbild des Hauses.Erst kürzlich wieder eröffnet wurde das ‚Klockmannhaus‘, ein denkmalgeschütztes ehema-liges Kontorhaus und Hamburgs erstes Hochhaus, das von coido für den in vielen europäischen Großstädten etablierten Nutzer ‚Generator Hostels‘ umgebaut und durch einen Neubau er-

gänzt wurde. In einer sehr auf-wändigen Sanierung wurde die historische Fassade rekonstruiert und das Innere des Gebäudes zeitgemäßen Anforderungen an Brandschutz und Haustech-nik angepasst. Leitmotiv der Neubaufassade ist eine expres-sive Dynamik, die sich aus dem Backsteinexpressionismus des Bestandsgebäudes ableitet und gleichzeitig die Marke ‚Genera-tor Hostels‘ verkörpert. In der Grundrissgestaltung setzt sich die polygonale Formensprache fort und sorgt für räumliche Spannung und Vielfalt.

Kreative Meilegut für’s Betriebsklima: coido Architects an der elbmeile

entworfen in der großen elbstraße – die Firmenzentrale von Stulz in Norderstedt (Foto: meike hansen)

das Büro an der großen elbstraße (Foto: ralf Buscher)

Für das weltweit operierende Unternehmen ‚Stulz Klima-technik‘ realisierte coido ein Kunden- und Verwaltungszent-rum im Norden Hamburgs, das der Firma eine neue repräsen-tative Adresse und ein ‚neues Gesicht‘ gibt. Das Gestaltungs-konzept des Neubaus verbindet die klare Struktur des beste-henden Verwaltungshochhau-ses mit dem industriellen Cha-rakter der High-Tech-Produkte der Firma. Er präsentiert durch unterschiedliche Ausformung seiner mächtigen und zugleich fein detaillierten Aluminium-Glas-Fassade die unterschied-lichen inneren Funktionsbe-reiche und bietet der obersten Vorstandsetage einen großzü-gigen Dachgarten. Der Innen-raum, von warmen Farben und weichen Formen geprägt, bein-haltet als dominierendes Ele-ment eine gewagt geschwun-gene Treppe und spiegelt die feine Linienführung der 50er Jahre wieder.Zur Zeit liegt der Planungs-schwerpunkt des Büros auf Wohnungsbauprojekten, unter anderem entstehen nach ei-nem gewonnenen Wettbewerb in Hohenfelde rund um einen neuen Stadtteilpark circa 120 Wohnungen.Cordsen, Ipach und Döll arbei-ten dialogorientiert und offen – es besteht keine hermetische Praxis, sondern ein Klima, das Interesse an Neuerungen und interdisziplinären Austausch fördert. Sie sind davon über-zeugt, dass hervorragende Lö-

sungen durch fruchtbare Zu-sammenarbeit entstehen. Dies gilt laut den Partnern sowohl für die unmittelbar Projektbe-teiligten als auch für ein inter-nationales Netzwerk, das neben dem holländischen Partnerbüro auch Kollegen aus anderen Dis-ziplinen umfasst.

Aus dieser Auffassung und der entsprechenden Arbeitsweise resultiert eine besondere Mi-schung aus Kreativität, Enthu-siasmus und Professionalität, die dem Büro bisher schon vie-le preisgekrönte Projekte und Wettbewerbsgewinne beschert hat. n

coido – der Firmenname leitet sich aus den

Namenselementen der Partner ab

schlossgut gross schwansee · Am Park 1, 23942 Gross Schwansee · Tel.: +49 (0) 3 88 27 - 88 48 - 0 · [email protected] · www.schwansee.de

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Der Hamburger Jedermann

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Page 7: Hafencity Zeitung Juli 2013

131. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgangstadtküste12 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Seit 1946 besteht das Un-ternehmen. Jetzt hat Fix International einen wichti-gen Schritt getan, um den Ruf als eines der führenden norddeutschen Kommuni-kationsdienstleister weiter zu festigen. Durch die im Juni 2013 erfolgte ISO 9001:2008-Zertifizierung durch den TÜV Süd belegt das traditionsreiche Hamburger Unternehmen nicht nur die Qualität aller unternehmensin-ternen Prozesse, sondern hat eine nachhaltige Basis für die systematische und kontinuier-liche Verbesserung geschaffen. Was war die Motivation, die Zertifizierung mit der Qua-litätsmanagementnorm DIN IS0 9001:2008 voranzutrei-ben? „Auf dem undurchsich-tigen Markt in den Bereichen für Übersetzung, Weiterbil-dung und Beratung wollen wir unseren Kunden unseren Qua-litätsanspruch, dem wir uns verpflichtet fühlen, verdeutli-chen“, erläutert Fix Internatio-nal Geschäftsführerin Bettina Kertscher, „dieser Anspruch wird durch die Zertifizierung

jetzt auch nach außen sichtbar.“ In der Geschäftswelt ist das zertifizierte Qualitätsmanage-mentsystem gemäß dem inter-nationalen Standard ISO 9001 bekannt und anerkannt, nati-onal wie international. Das gesamte Team von Fix Inter-national ist stolz, dass nach Abschluss des aufwändigen Zertif izierungsprozesses je-des einzelne Geschäftsfeld das begehrte Siegel erhalten hat.

Denn zertifiziert wurden so-wohl die Übersetzungs-, Lo-kalisierungs- und Dolmetsch-dienst leistungen, als auch der Bereich Interkulturelle Weiterbildung, der Trainings, Coachings sowie Beratungen und die Begleitung von Ver-änderungsprozessen (Change Management) umfasst. Waren früher vor allem Produktivität

„Wir machen unseren Qualitäts- anspruch sichtbar!“ iSo-Zertifizierung für hamburger kommunikationsdienstleister

und Preis für den Erfolg eines Unternehmens ausschlagge-bend, kommt es heute neben der hohen Qualität auch auf die Innovations- und Lernfä-higkeit an. Naturgemäß ist es schwer, ei-ner Dienstleistung, die in ihrer inhaltlichen Qualität schwer messbar ist, eine visuelle Quali-tät abzuzwingen. „Im Falle der Übersetzung sind die Forma-tierungen oder das gewünsch-te Dateiformat auch für den Endkunden überprüfbar - die Richtigkeit der eigentlichen, inhalt lichen Dienstleistung aber meist nicht mehr“, führt Bettina Kertscher aus. Fix In-ternational hat sich aus diesem Grund in diesem Bereich für die zusätzliche Zertifizierung gemäß DIN EN 15038 ent-schlossen. Die Norm definiert alle Phasen des Übersetzungs-prozesses und darüber hinaus die erforderlichen beruflichen Kompetenzen der Übersetzer, Korrektoren und fachlichen Prüfer. Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.fix-services.com. n

das ganze team ist stolz

Am Dienstag, 23. Juli, gibt’s einen hübschen Neuzugang in der HafenCity. Erstmals wird die Azamara Quest einen deut-schen Hafen anlaufen und in der HafenCity anlegen. Der Luxusliner kommt aus Dublin und bleibt eineinhalb Tage hier, bevor er zu einer zweiwöchigen Kreuzfahrt von und nach Ham-burg aufbricht. Am 7. August kommt der Vier-Sterne-Plus-Kreuzfahrer von der Reise zurück und wird Ham-burg abends zu einer Nordland-Reise mit Endziel Southampton wieder verlassen, Preis ab 2.000 Euro. Tipp: Kurzentschlossene schauen ins Internet. Die Aza-mara Quest bietet Platz für 700 Passagiere und gut 400 Besat-zungsmitgliedern, ist 180 Meter lang, 25 Meter breit bei einem Tiefgang von knapp 6 Metern und fährt für RCL Cruises. Sie

verfügt über 375 Kabinen, davon 197 mit Balkon. Eine Besonder-heit des Kreuzfahrers ist das All-Inklusive-Angebot, das auch das Trinkgeld beinhaltet und somit die Kreuzfahrt-Kosten gut kal-kulieren lässt. Die Reiserouten bei Azamara sind jeweils so an-gelegt, dass genug Zeit bleibt, die Hafenstädte und ihre Umge-bung zu erkunden. Ihr Marken-zeichen sind lange Liegezeiten in den Häfen, oft bis zum späten Abend oder über Nacht. Der hübsche Kreuzfahrer hat eine bewegte Vergangenheit. Für die norwegische Renais-sance Cruises im Jahr 2000 in Frankreich gebaut, musste es 2001 aufgrund Zahlungs-unfähigkeit verkauft werden. Ab 2003 fuhr sie als Delphin Renaissance als Flaggschiff für Delphin Seereisen. 2005 wurde der Kreuzfahrer wieder verkauft

Nicht klein, aber feinAzamara Quest zum ersten mal in deutschland

und fuhr als Blue Moon für die spanische Pullmantur Cruises, die wiederum in die Royal Ca-ribbean Cruise Line aufging. Seit 2007 fährt sie als Azamara Quest über die Weltmeere. Im letzten Jahr wurde sie grund-überholt und der Rumpf von Weiß auf Blau umgestrichen. In die Schlagzeilen geriet der Kreuzfahrer, als er am 30. März 2012 nach einem Brand im Ma-schinenraum vor der philippini-schen Küste manövrierunfähig im Pazifik trieb. Einen Tag lang schrauben und reparierten die Mechaniker, konnten die Ma-schine wieder zum Laufen brin-gen und die Azamara Quest mit eigener Kraft den nächst gelege-nen Hafen anlaufen.Im nächsten Jahr wird RCL die baugleiche Schwester Azamara Journey in Juni den Hamburgern vorstellen. n wn

die Azamara Quest (Foto: Amazena cruises)

Hartes Pflaster oder schöne Aussicht?der gewerbestandort hafencity

mit all seinen Gästen aus Nah und Fern; die Mieten im Ver-hältnis zu den Einnahmen; die fehlenden Parkplätze für Kunden und Lieferanten aber auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr; die Laufwegbeziehungen für Besucher und Touristen; eine Elbphilharmonie, deren Bau und Eröffnung immer wieder verzögert wurde und auf der viele Hoffnungen liegen; die oft nicht nach-vollziehbaren und als Schi-kane empfundenen Design- vorschriften in den entschei-denden Außenbereichen und das Verbot von Werbung an den Fassaden. Nun ist die HafenCity – ent-gegen der beliebten und häu-fig unreflektierten Klischees – keine homogene Masse von „Schönen und Reichen“. Den Stadtteil eint aber ein Interes-se: Bewohner, Arbeitnehmer, Banken, Vermieter, Arbeit-geber und nicht zuletzt Ein-zelhandel, Dienstleistung und Gastronomie wollen ein pro-

sperierendes Quartier! Mit diesem Interesse sind sie nicht allein. Für die Stadt Hamburg ist der neue Stadtteil von ge-samtstädtischem Interesse. Für das Unternehmen, das mit der Projektleitung und dem Entwicklungsmanage-ment von der Stadt betraut wurde, der HafenCity Ham-burg GmbH, ist eine funkti-onierende Implementierung der sogenannten „publikums-wirksamen Erdgeschossnut-zung“ ein unabdingbares Erfolgskriterium auch wenn sein Geschäftsführer Jürgen Bruns-Berentelg den unter-nehmerischen Erfolg der Ge-werbetreibende als „mittel-fristig“ zu erreichendes Ziel beschreibt. „Was soll dann bei

so einem Projekt schief lau-fen?“ sollte man denken. Aber auch in der HafenCity fällt der Erfolg nicht vom Him-mel. Grund genug für die an-sässigen Unternehmen sich zu organisieren und gemeinsame Interessen zu vertreten. Denn viele von Ihnen brauchen den kurzfristigen Erfolg und kön-nen bzw. wollen nicht auf mit-tel- und langfristig wirkende Entwicklungen warten. n�Cf F

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Fragt man Gewerbetrei-bende in der HafenCity, wie die Geschäfte so laufen, be-kommt man einen Strauß an unterschiedlichen Antwor-ten. Damit ist man mitten in einem Thema, das einen ganzen Stadtteil umtreibt. Die einen haben Erfolg oder sind zuversichtlich und auf einem guten Weg, die ande-ren erreichen auch in diesem Jahr noch nicht die geplanten Einnahmen, andere wieder-um schließen ihre Geschäfte und ziehen im besten Fall an einen anderen Standort und einzelne sehen nicht nur ihre Existenz sondern auch ihren Traum von einer erfolgrei-chen Geschäftsgründung in einem aufregenden und auf-

strebenden Stadtteil bedroht. Für einige ist die HafenCity Beginn und Ende der Selbst-ständigkeit und für nicht wenige sind die finanziellen Einbußen ihres Engagements existenzbedrohend. Für an-dere ist die HafenCity Boom-town und ein Meilenstein auf dem Weg in den wirtschaft-lichen Erfolg. Nicht wenige sind dort bereits angekom-men. Der interessierte Zu-hörer wird in einem solchen Gespräch die nächste folge-richtige Frage stellen und die lautet „woran liegt denn das?“. Spätestens dann ist man in einem emotionalen und langen Gespräch verwickelt. Stolpersteine und Erfolgsfak-toren sind vielfältig und lie-gen oft nah bei einander und sind keine abschließende Auf-stellung: die Lage – für einige auch die Adresse – das Wetter, das Menschen in den Stadt-teil lockt aber auch tagelang menschenleere Straßen zur Folge haben kann; die Beson-derheit des neuen Stadtteils

wirtsCHaft vernetzer | Seite 14

Neue energie | Seite 15

generationsvertrag | Seite 15

herzlich willkommen, liebe kinDer!Das Spielhaus HafenCity auf dem Piratenspielplatz beim ViewPoint lädt ein:Ob bei gutem oder schlechtem Wetter – Ihr seid mit Euren Eltern herzlich willkommen, andere Kinder kennen-zulernen, an den angebotenen Veranstaltungen teilzu-nehmen, oder als Mitglied auch Euren Kindergeburtstag hier zu feiern!

konTAkT:Spielhaus HafenCity e.V. Vereinsanschrift/Kontaktdaten unter: www.spielhaus.hafencitynews.deSpendenkonto HASPA BLZ 200 505 50 KontoNr. 1192 100632

Ein riesiges Dankeschön unseren Förderern und Spendern, ohne die der Bau und der Betrieb des Spielhauses bis heute nicht möglich gewesen wäre!

• Sie erhalten eine Spendenquittung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

• Bei Spenden ab einer gewissen Höhe wird Ihr Firmenname/Logo außen am Spielhaus dauerhaft und gut sichtbar angebracht, sowie im Flyer und auf der Website des Spielhauses HafenCity abgebildet.

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120613SpielhausANZ135_5x97mm.ind1 1 19.10.2012 13:48:23 Uhr

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Page 8: Hafencity Zeitung Juli 2013

wirtsCHaftwirtsCHaft 1514 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

kolumne

Statistische Übertreibungen

4.350 euro pro Quadratmeter

gestiegen sei. Fachzeitschrif-

ten, „Welt“, „handelsblatt“ zie-

hen mit eigenen recherchen

nach. doch mitten in die vielen

Analysen platzen die ergebnis-

se der jüngsten volkszählung.

danach hat hamburg über

82.000 einwohner weniger als gedacht. Sind im gleichen maße

auch die Wohnungen verschwunden, von denen man dachte,

dass sie vorhanden waren? Sind nun alle Analysen falsch, die

bezogen auf das konkrete Bevölkerungswachstum und die ver-

änderten lebensgewohnheiten einen Bedarf von mindestens

6.000 neuen Wohnungen pro Jahr?

unsere aktuellen erfahrungen im markt zeigen, dass der Not-

stand bei weitem nicht so ausgeprägt ist und dass das erreich-

te hohe Niveau nicht so dramatisch bestätigt und überschritten

wird wie befürchtet.

der immobilienmarkt erscheint hart umkämpft. vor allem in den

guten lagen, inzwischen aber auch in weiten teilen hamburgs

ist das Wohnungsangebot immer knapper. mieten und Preise

steigen. Noch umkämpfter ist derzeit aber die meinungshoheit

am markt. kaum ein tag vergeht, an dem nicht irgendein For-

schungsinstitut neue Zahlen verkündet. die hamburger Spar-

kasse legt gemeinsam mit dem hWWi-institut eine umfangreiche

Analyse vor – wichtigste kennzahl dabei: in hamburg stehen nur

noch 1,6 Prozent aller Wohnungen leer. das Forschungsinstitut

cBre-empirica kommt ein paar tage später und analysiert, dass

sogar nur noch 0,7 Prozent ohne mieter seien. damit ist ham-

burg faktisch ausgebucht, denn normalerweise ist ein leerstand

von zwei bis drei Prozent erforderlich, um bei mieterwechsel oder

Zuzug ein auch nur halbwegs nennenswertes Angebot zur verfü-

gung zu haben.

das institut Bulwiengesa ergänzt, dass angesichts der zu-

nehmenden verknappung der durchschnittspreis in den zen-

tralen hamburger Wohnbezirken seit 2009 um 26 Prozent auf

conrad meissler (Foto: c. rating)

Nach dem Leitbild des Woh-nungseigentumsgesetz (WEG) soll wenigstens einmal jährlich eine Wohnungseigentümerver-sammlung (WEV) stattfinden (§ 24 I). Zur Einberufung befugt und verpflichtet ist der Verwalter. Als Termin wählt er zumeist den Frühling. Dann nämlich stehen die Einnahmen und Ausgaben für das abgelaufene Jahr fest und lässt sich auch übersehen, wel-cher Finanzbedarf für das ange-laufene Jahr vorhanden ist. Der Verwalter ist nämlich verpflich-tet, nach Ablauf des Kalenderjah-res eine Abrechnung aufzustellen und im Übrigen für jedes Kalen-derjahr einen Wirtschaftsplan zu erstellen (§ 28). Ersteres kann er erst, wenn das Zahlenwerk eines Jahres feststeht, also nicht vor Jahresschluss, Letzteres sollte erst erfolgen, wenn die mut-maßlichen Ausgaben des ange-laufenen Jahres überschaubar, insbesondere zum Beispiel auch Preiserhöhungen bekannt gege-ben worden sind.Ein Verwalter, dem irgendetwas aus dem Ruder gelaufen ist oder der gar unredlich mit den ihm anvertrauten Geldern umgegan-gen ist, versucht nicht selten, die Jahresversammlung hinauszu-schieben oder ganz einfach gar keine einzuberufen. Nützt ihm

allerdings wenig: Fehlt nämlich ein Verwalter oder weigert er sich pflichtwidrig, die Versammlung einzuberufen, so kann auch der

Vorsitzende des Beirates (so einer bestellt ist) oder dessen Stellvertreter die Versammlung einberufen (§ 24 III). Gibt es keinen Beirat, kann sich einer

der Wohnungseigentümer vom Gericht befugen lassen, eine Versammlung einzuberufen, al-lerdings sollte vorher versucht werden, das Einverständnis aller Eigentümer mit einer Einladung durch jemanden aus ihrem Krei-se einzuholen. Wenn nämlich alle einverstanden sind, sind die Beschlüsse, die in der WEV gefasst werden, nicht wegen La-dungsmangels anfechtbar.Es kann aber natürlich pas-sieren, dass der Verwalter, der entweder sehr wurschtig ist oder „Dreck am Stecken“ hat, zur erzwungenen WEV ein-fach nicht erscheint. Dann gibt

Fällig oder Überfällig?Wohnungseigentümer-versammlung

es keine Jahresabrechnung und keinen Wirtschaftsplan, über den man abstimmen könnte. Der Versammlung bliebe nur zu beschließen, den Verwalter auf Vorlage der beiden Elaborate zu verklagen, wobei es tunlich wäre, selbst einen Wirtschafts-plan nach „Mutmaßungen“ und die Entlassung des Verwalters aus wichtigem Grunde, tunlichst verbunden mit der Neubestel-lung eines anderes Verwalters, zu beschließen. Verweigert der Verwalter die Einladung zur WEV oder legt er dort weder Abrechnung noch Wirtschaftsplan vor, ist die Bei-ziehung anwaltlichen Rates an-gezeigt. Die Ersatz-Einladung, die Erzwingung von Abrech-nung und Wirtschaftplan, die Abwahl eines Verwalters und die Bestellung eines neuen Ver-walters gleichen einer Fahrrinne mit Hindernissen, durch die man ohne Lotsen kaum heil hindurch kommt.Liegt bis 30. Juni keine Einla-dung vor, sollten Sie „quengeln“. Erst im nächsten Jahr nachge-holte Abrechnungen führen in aller Regel zu Verlusten, ein Wirtschaften ohne Plan meist zu „Kuddelmuddel“. n�

� eriCH r. bartram

rechtsanwahlt Bartram zeigt anhand der luftaufnahme den Standtort der kanzlei (Foto: Bartram & Niebuhr)

Seit dem ersten Treffen der Gewerbetreibenden vor zwei Jahren im Kesselhaus haben sich zwei Erkenntnisse durch-gesetzt: die Vertretung von ge-meinschaftlichen Interessen der hier ansässigen Unternehmen ist dringend erforderlich und die Kapazitäten für die dafür not-wendigen Aktivitäten können nicht ausschließlich ehrenamt-lich erbracht werden. „Die HafenCity wächst stetig und die neuen Quartiere wer-den weitere Gewerbetreibende und Herausforderungen in das Quartier bringen“ beschreibt Thomas Wiesenthal vom Stick-schiff die Überlegungen nach vielen Treffen und Gespräche mit anderen Geschäftsinha-ber „wenn wir unsere Energien bündeln wollen, brauchen wir jemanden der uns hauptamtlich unterstützt. Und wir benötigen Strukturen, die es uns ermög-lichen unsere Interessen unter anderem in Richtung Politik,

Verwaltung und HafenCity Hamburg GmbH zielgerichtet zu vertreten.“ Die Strukturen waren schnell gefunden. Bereits im letzten Jahr haben sich einzelne Gewer-betreibende unter dem Dach des Netzwerkes HafenCity in Form einer Interessengemeinschaft organisiert und begonnen an einer künftigen Ausrichtung zu arbeiten. „Als erkennbar wurde, dass diese energie- und zeitrau-bende Aufgabe nicht durch eine Person erledigt werden kann, haben wir eine Sprechergruppe eingerichtet“ erzählt Wiesenthal – einer der drei Sprecher – „zu der Peter Nimpsch vom Mess-mer Momentum und Markus Böcker von Edeka gehören“. Die Suche nach weiteren Mitstrei-tern ist einer ihrer Aufgaben und so führen sie gern viele Gesprä-che, auch gern mit Gewerbetrei-benden, die noch nicht Mitglied in der IGG sind und sich „nur mal“ informieren wollen. n�Cf

Gewerbetreiberinteressengemeinschaft gewerbe hafencity

Bei den turnusmäßigen Wah-len, die auch zu einer Verjüngung des Vorstandes führen sollten, wurde Gernot Plön (66) zum stellvertretenden Vorstandsvor-

ter in der IT-Branche und zu-letzt als selbständiger Interims-manager tätig. Ehrenamtlich ist Gernot Plön auch im Vorstand des Netzwerkes HafenCity e.V. tätig und dort verantwortlich für die Finanzen.Die 25 Mitglieder des Vereins Alt hilft Jung e.V., sind ehema-lige Führungskräfte der Wirt-schaft. Sie bringen ihre langjäh-rige Erfahrung ein und leisten kurzfristig Hilfe zur Selbsthilfe für Existenzgründer, für klei-ne und mittlere Unternehmen und für Freiberufler. Sie bera-ten auch bei der Lösung anste-hender Probleme und begleiten Selbständige von der Konzepti-on bis zur Umsetzung von Ge-schäftsideen und Abläufen. Die Wirtschaftssenioren, die nicht in Steuer- und Rechtsfragen beraten, leisten weitgehend Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei entschei-det der Unternehmer in welchem Umfang und bei welchen Frage-stellungen er die Unterstützung in Anspruch nehmen will. Neben Sprechtage, die kostenlos sind, werden Seminare und individu-elle Beratung angeboten. Partner der Wirtschaftssenioren sind un-ter anderem die Handwerks- und die Handelskammer sowie die Agentur für Arbeit. n� Cf

Generationenvertragvorstandswechsel bei den Wirtschafts-Senioren

gernot Plön (Foto: ute Plön)

der Weinspeicher B vor seiner Schließung (Foto: mk)

sitzenden der Wirtschaftssenio-ren gewählt. Der Organisations- und IT-Experte war in seiner aktiven Zeit als Regionalleiter und Unternehmensbereichslei-

Noch ist sein Vertrag mit dem Netzwerk HafenCity nicht unterschrieben und ei-gentlich beginnt seine Tätig-keit als Koordinator der Inte-ressengemeinschaft Gewerbe erst zum 1. September und doch verbringt der selbstän-dige Marketingberater Götz Weisener (52) schon jetzt einen Teil seiner Zeit in der HafenCity. Weisener, ehemaliger Vermark-tungschef beim FC St. Pauli, ist seit 2007 Quartiersmanager der Elbmeile und kümmert sich um die Interessen der dortigen Gewerbetreibenden. Kennen-gelernt hat er die Sprecher der IGG HafenCity bei einem In-formationsaustausch. Die such-ten einen hauptamtlichen Koor-dinator, Weisener hatte gerade ein anderes Projekt zu Ende ge-bracht. Einige Gespräche später stand fest: Götz Weisener wird die Arbeit der IGG HafenCity koordinieren.

„Meine Arbeit wird unter an-derem darin bestehen Steuer- ungsprozesse zu übernehmen und die Gewerbetreibenden zu vernetzen“ beschreibt er seine Aufgabe „natürlich soll es auch darum gehen neue Mitglieder zu gewinnen. Nur so kann eine starke Gemeinschaft entstehen.“ Sprechen will er mit den großen Unternehmen und mit den Ge-werbetreibenden aber auch mit Vermieter, Makler und Banken. „Erst einmal muss ich hören, wer was will und dann den ge-meinsamen Austausch unter-stützen. Dazu beginnen bereits jetzt Gespräche bei denen ich mich als Ansprechpartner vor-stelle“ kündigt er an. Eine große Hürde muss der erfahrene Quar-tiersmanager aber erst überwin-den: „Die HafenCity ist komplex. Zur Zeit verschaffe ich mir einen Überblick über die Strukturen und über die zuständigen Stellen zum Beispiel in der Verwaltung und in der Politik. n� Cf

Vernetzergötz Weisener bewegt sich in vielen Netzwerken an der küste

Die publikumswirksame Erd-geschossnutzung ist ein Erken-nungszeichen der HafenCity und Teil des Konzeptes, das mit einer besonderen Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur überzeugen will. Rund 215.000 qm Bruttogeschossflä-che werden nach den bisherigen Planungen insgesamt auf diese gewerblichen und öffentlich-keitsbezogenen Nutzflächen im Erdgeschoss mit Einzelhandel,

Gastronomie, Ausstellungsflä-chen und Dienstleistung ent-fallen. Es sind knapp 10% der gesamten bebauten und noch zu bauenden Fläche, die das Bild des Stadtteiles entscheidend prägen und auch mit darüber entscheiden wie sich Bewohner, Arbeitnehmer und Besucher in dem Stadtteil bewegen und fühlen. Für die Nutzer dieser Flächen ist bei der HafenCity Hamburg GmbH – die 100%ige

Tochter der Stadt Hamburg - Tanja Karg die Ansprechpart-nerin auch dann, wenn eine ge-eignete Fläche erst noch gesucht wird. Sie koordiniert und infor-miert. Sie moderiert den Prozess rund um die Bildung der Inte-ressengemeinschaft Gewerbe (IGG) und unterstützt die Ar-beitsgruppe beim Aufbau eigen-ständiger Strukturen. „ Für mei-ne Arbeit ist es wichtig, wenn die Gewerbetreibenden ihre Inter-

essen bündeln und gemeinsam vertreten. Mit dem Koordinator der IGG bekommt unser Haus auch einen Ansprechpartner, der die Anliegen der ansässigen Un-ternehmen kennt und vertritt“ beschreibt Karg die Vorteile der jetzigen Entwicklung. Die „pub-likumswirksamen Erdgeschoss-nutzer“ werden sich aber auch weiterhin direkt an die Hafen-City Hamburg GmbH wenden können. n� Cf

Projektentwickler mit Perspektivedie hafencity hamburg gmbh

Trauer überwiegt im Ge-spräch mit Michaela Bury. Nach vier Jahren haben sie und ihre Partnerin Anja Blaufuß einen Traum begraben und ihr Re-staurant mit Weinhandel ge-schlossen. Beide Freundinnen, die erfolgreich in einem Golf-club die Gastronomie geleitet haben, entschlossen sich, ihr Konzept in der HafenCity um-zusetzen. „Entweder hier oder gar nicht“ sagten sie sich an-gesichts der Entwicklung „das kann nur gut gehen!“. Ihr Plan ging auf. Hochgelobt in der

Fachpresse waren sie Ziel vieler Gourmettouristen, die abendli-che Auslastung des Lokals war gesichert. Umso überraschen-der traf sie die negative Kritik einer Restaurantzeitschrift, die ihnen trotz Änderung der Speisekarte in dem kritisierten Punkt keine weitere Chance einräumte. „Der Leidensweg des Weinspeichers war damit noch nicht vorbei“ erinnert sich Michaela Bury. Eine Aktion bei Groupon, die zwar in einem Jahr zu einer hohen Frequenz führte, aber trotz positiver

Rückmeldungen keine Stamm-gäste generierte; eine nicht fertiggestellte Terrasse und ein U-Bahn-Notausstieg direkt vor der Tür, dessen Fertigstellung ihnen, dem Personal und den Gästen häufig den Nerv raub-te und eine Elbphilharmonie, die trotz aller Ankündigungen weiterhin eine Baustelle ist. Lichtblicke in den schweren Zeiten waren die Zusammenar-beit mit den Lieferanten – diese schätzten die „beiden Mädels“ als verlässliche Partnerinnen –, die Stammgäste sowie die Un-terstützung ihrer Mitbewerber insbesondere des Tai Tan und von Feinkost HafenCity „Es gab aber viele, die uns ihre Un-terstützung verweigert haben“ bedauert Michaela und meint damit auch ihren Vermieter, der ein temporäres Entgegenkom-men bei der Miete verweigerte oder den Verwalter, der sich bei der Behebung von Baumängeln „sehr viel Zeit ließ“. Die wohl-überlegte Schließung des Re-staurants wollten beide „kurz und schmerzlos“ nachvollzie-hen: kein Mitleid und keine Schaulustigen! n Cf

4 Jahre im Stadtteil der Unplanbarkeitein bitteres ende für den Weinspeicher B

Peter Nimptsch, götz Weisener, thomas Wiesenthal, gernot Plöm, markus Böcker und Antje heider-rottwilm (Foto: thomas hampel

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Die BP Europa SE ist von Hamburg Bahrenfeld in die Hamburger HafenCity umge-zogen. Der Bürostandort an der Überseeallee ist gleichzei-tig neuer Unternehmenssitz. Die Büros im Sumatrakontor wurden am 18.Juni von Michael Schmidt, dem Vorstandsvorsit-zenden der BP Europa SE, in feierlichem Rahmen eröffnet.„Die HafenCity verkörpert Mo-dernität, Zukunftsfähigkeit und entspricht dem Bild Hamburgs als Metropole und Tor zur Welt. Deshalb fühlen wir uns hier am richtigen Platz“, erläuterte Schmidt die Ortswahl. Nach 15 Monaten Planungszeit wur-

den 270 Arbeitsplätze auf 4.000 qm Bürofläche geschaffen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbei-ter haben am neuen Hamburger Standort zum 3. Juni 2013 Ihre Arbeit aufgenommen. Der bis-herige Unternehmenssitz in Hamburg-Bahrenfeld, an dem BP zwölf Jahre ansässig war, wurde damit vollständig ersetzt.Von Hamburg aus steuert BP unter anderem das Geschäft mit Schmierstoffprodukten für Industrie, Schifffahrt und Automobilindustrie sowie den Bereich Flugkraftstoffe unter der Marke Air BP. In den neuen Bürostandort investierte BP 1,8 Mio. Euro. n� mk

Neue EnergieBP europa Se: Neuer unternehmenssitz in hamburger hafencity

Page 9: Hafencity Zeitung Juli 2013

wirtsCHaft16 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Eigentlich war es ja im Sinne der Definition kein Flash Mob – eher ein Smart Mob – erfolg-reich war die Modenschau auf dem Überseeboulevard trotz-dem, denn letztlich ist es ja egal, welche Etikett eine Ak-tion trägt, zumal sie wie hier geschehen, zum Wohle von Kindern 3.000 Euro erbringt. Die Modeshops am Übersee-boulevard hatten Nachbarn, Freunde und Freiwillige dazu aufgerufen, Kleidung aus den je-weiligen Shops auf einem impro-visierten Catwalk vorzuführen – kämen genügend Freiwillige zusammen, würden 3.000 Euro an das Projekt „Hörer helfen Kindern e. V.“ von Radio Ham-burg gespendet werden. Und es brachten tatsächlich eine ganze Menge ambitionierte Amateur-models den Mut auf, sich vor Menschen auf dem ungewohn-ten roten Teppich zu produzie-

ren. Von jung bis alt, nach einer kurzen Einweisung, gab es dann Kleidung für jeden Geschmack zu sehen und die Modells gaben sich reichlich Mühe eine pro-fessionelle Show abzuliefern, die dann auch vom Applaus des ständig wachsenden Publikums belohnt wurde. Marc&Daniel, Stoffsüchtig, etage eins, Stilhaus Blocker, Sportperle, GuteJacke, Steiff und Vingino zeigten sich zufrieden mit der Aktion, die dem Überseeboulevard einen spannenden und entspannten Nachmittag bescherte.Der Begriff Flashmob (eng-lisch: Flash mob; flash = Blitz; mob [von mobilis beweglich] = aufgewiegelte Volksmenge, Pö-bel) bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Men-schenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen und un-

Freddys Fashion FlashAmateurmodenschau bringt 3.000 euro für hilfsprojekt

gewöhnliche Dinge tun. Flash-mobs gelten als spezielle Aus-prägungsformen der virtuellen Gesellschaft, die neue Medien wie Mobiltelefone und Internet benutzt, um kollektive direkte Aktionen zu organisieren.Smart mob ist eine Form des Flashmobs mit politischer, wirtschaftlicher oder weltan-schaulicher Botschaft. Diese seit einigen Jahren unter anderem bei Globalisierungskritikern gängige Organisationsform von Protesten und bezeichnet einen kurzen, scheinbar spon-tanen Menschenauf lauf auf öffentlichen oder halböffent-lichen Plätzen, der sich vom Flashmob in der Sinnhaftigkeit des Tuns unterscheidet. Sie ist eine Form der Selbststrukturie-rung der sozialen Organisation durch Technologie-vermit-telte, intelligente emergente Verhalten. n� mk

Zwei ZelteSonnen-Family-

Schicke eine E-Mail mit der Antwort und dem Stichwort „Kinderspaß“ an [email protected] oder eine Postkarte an HafenCi-ty Zeitung, Am Sand-torkai 1, 20457 Ham-burg.Einsendeschluss ist der 22. Juli 2013. Der Rechtsweg ist ausge-schlossen. Die Adres-sen werden nicht an Dritte weitergegeben.

Kindersachen mit Köpfchen zum Anfassen!

zu gewinnen!

Freuen Sie sich auf ein Einkaufserlebnis für die ganze Familie! In unserer Hamburger Filiale können Sie einen großen Teil un-seres aktuellen Katalog-Sortiments „live“ erleben, anschauen, anfassen und ausprobieren.JAKO-O und die Hafen-City Zeitung verlosen zwei Sonnen-Family-Zelte. Die-se sind für Selbstabholer in der Hamburger Filiale im der Kreuslerstraße 2–8. Viel Glück!

Gewinnspielfrage: Was braucht der Körper um Vitamin D zu produzieren?

„Wie tief sitzt eigentlich meine Brust und wie hoch meine Taille?“ Sie haben sich das auch noch nicht gefragt? Vielleicht ist es mal an der Zeit, denn die Antwort auf diese Frage könnte auch die Antwort darauf sein, warum einige Kleidungsstücke aus dem Kaufhaus einfach nicht passen wollen. Hella Rosen-kranz hilft ihnen gerne bei der Beantwortung weiter. Seit dem 03.Mai dieses Jahres sind die Türen ihres Geschäftes „Maßbekleidung Hamburg“ am Kaiserkai geöffnet.„Jeder Mensch ist individuell, so sollte auch seine Kleidung sein“, lautet das Motto der gelernten Schneiderin, die ihren Laden in Eigenregie führt. Die HafenCi-ty als Standort war dabei erste Wahl für Frau Rosenkranz, die hier nicht nur arbeitet, sondern auch ein Zuhause gefunden hat.

„Es finden sich sehr viele Büros in unmittelbarer Nähe und wer im Büro arbeitet, braucht Anzü-ge“, lächelt sie. Die Vorteile der Maßkonfekti-on gegenüber dem Kauf von der Stange liegen laut Frau Rosen-kranz eindeutig darin, dass je-der seine ideale Passform findet. „Viele Anzüge und Kostüme, die man kauft, müssen ohnehin noch geändert werden, warum also nicht gleich etwas anferti-gen lassen, das einem dann auch zu 100 Prozent steht?“. Um die

genaue Passform zu finden, wird man von mehreren sogenannten Schlupfgrößen begrüßt, wenn man das Geschäft betritt. Ja-cketts und Blazer anhand de-rer der richtige Schnitt für den Träger oder die Trägerin ge-funden wird. Die perfekte Pass-form ist natürlich nur der erste Schritt; weiter geht es mit der Auswahl von Stoffen und In-nenfutter. Bei insgesamt mehr als 3000 Stoffmustern sind der Kreativität hierbei kaum Gren-zen gesetzt. Eine gute Beratung ist Frau Rosenkranz sehr wich-tig, daher der Tipp, dass man sich einen Termin geben lässt. Ein Tässchen Kaffee und ein persönliches Gespräch helfen manchmal sehr, um zu sehen, wohin die textile Reise gehen soll. Wer keine Zeit hat, im Atelier vorbeizuschauen, kann

Des Kaiserkais neue Kleiderhella rosenkranz nimmt maß am kaiserkai

auch gerne einen Termin im Büro oder bei sich zu Hause vereinbaren. Produziert werden die Klei-dungsstücke in Deutschland, Kroatien und Polen. Drei bis vier Wochen dauert die Anfer-tigung, für Eilige ist auch eine Expresslieferung innerhalb von zehn bis 14 Tagen möglich. Bei der ersten Bestellung eines Anzugs oder Kostüms gibt es Hemd und Bluse übrigens gra-tis dazu. „Hat man einmal mit der Maßkonfektion begonnen, möchte man nicht mehr zu-rück“, weiß Frau Rosenkranz. Und wieder steht man vor texti-len Fragen; soll es ein englischer Saumabstich sein, mit Tasche oder ohne, Hochwassertendenz oder klassisch... Aber auch hier-bei wird Frau Rosenkranz jedem gern zur Seite stehen. n� mv

hella rosenkranz (Foto: mv)

Freddy mouchawrab und der 3.000 euro Scheck (Foto: mk)

der kreativität ohne grenzen

gewinnsPiel

Page 10: Hafencity Zeitung Juli 2013

171. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Zwischen Moral, Recht und

Alltagsfragen | Seite 18

Am seidenen Seil | Seite 18PolitikPolitik

Wenns nichts kostet, wird’s nicht gut!

An der Elbphilharmonie wird nach Jahren endlich weitergebaut

12.7. – 25.8.2013

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Der Hamburger Jedermann

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Page 11: Hafencity Zeitung Juli 2013

191. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. JahrgangPolitik18 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

kultur Film-Nachwuchs begeistert Jury und Publikum | Seite 20

Hafenliteratur | Seite 23

Resonanz im Dunkeln | Seite 28

13 Jahre Kerker ohne Bewährung

Hamburg Dungeon feiert Geburtstag

Was kann man anderes erwar-ten von einem Gruselschocker, als an einem Freitag, dem 13., den 13. Geburtstag zu feiern? Was am 3. Mai 2000 am Kehr-wieder 2 in der Speicherstadt als kleiner Gruselschocker be-gann hat sich zu einer der Top-Attraktionen Hamburgs ent-wickelt. Bislang strömten über drei Millionen Besucher in die interaktive Show mit zwei Fahr-geschäften und wenn man die langen Schlangen vorm Ein-gangsbereich sieht, wird bald

wohl der 13-millionste Besucher begrüßt werden.Zum 13. Geburtstag musste allerdings einer dran glauben: täglich wird jetzt Hamburgs berühmtester Seeräuber Störte-beker geköpft. Hierfür wurde am Wedeler Elbstrand die Hin-richtungsszene in 3D gedreht, so dass dem Zuschauer very sho-cking der Kopf entgegen fliegt. Der Legende nach wurde Stör-tebeker 1401 auf dem Grasbrook geköpft, das erbeutete Gold an-geblich die Krone auf der Kirch-

turmspitze von St. Katharinen sein. Eine Statue Störtebekers steht – nachdem sie mehrmals in der HafenCity umzog – zurzeit vor dem Maritimen Museum von Peter Tamm.Neben fliegenden Köpfen gibt es insgesamt dreizehn verschie-dene Showbereiche, bei denen professionelle Schauspieler für manch grausigen Spaß sorgen. Sie zeigen und spielen 600 Jahre Hamburger Geschichte, die von der Sturmflut 1717, über die Pest 1712 und den Großen Brand 1842

reichen. Mehr wird nicht verra-ten, das Dungeon muss selbst er-lebt, ergangen und erfahren wer-den. Für Kinder unter 10 Jahren sind die Shows allerdings nicht geeignet, selbst Ältere sollten auf Schock-Elemente vorbereitet werden. Das Dungeon ist täglich ab 10 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17 Uhr, die Tour dauert rund 90 Minuten. Einritt Erwachsene 23 Euro, Kinder 10–14 Jahre 19 Euro. Besonders schaurige Überraschungen gibt es in die-

sem Jahr noch einmal an den Freitagen, 13. September und 13. Dezember.Das Hamburg Dungeon ist eine Tochter der englischen Merlin Entertainments Group, zu der 90 In- und Outdoor-Attraktionen, sieben Hotels und zwei Ferien-dörfer gehören. Merlin betreibt unter anderem Sea Life, Madame Tussauds, Legoland, The Lon-don Eye, Gardaland, Legoland Discovery Centres und Hei-de Park Resort und beschäftigt 16.000 Mitarbeiter in 21 Län-

dern. Das Hamburg Dungeon ist nach dem London Dungeon das zweitgrößte und zugleich das zweitumsatzstärkste der insge-samt sieben Dungeons in Euro-pa. General-Managerin Claudia Vollmers unterstreicht diese Tatsache: „Unsere Besucherzu-friedenheit liegt seit Jahren bei beachtlichen 96 Prozent.“ Rund 70 Prozent der Besucher sind Touristen, weitere zehn Prozent sind aus Hamburg und 20 Pro-zent kommen aus der Metropol-region. n� wn

Es schien eine lustige Idee zu sein, etwas bei dem man nicht wirklich Schaden an-richten konnte und bei dem Hamburg für einige Jahre um eine Attraktion hätte reicher sein können – mit der Option der Rückgabe bei Nichtgefal-len. Die Idee einer Seilbahn über die Elbe, geboren aus der Not genügend Gäste in kurzer Zeit zu den beiden Musical-theatern der Stage zu bringen. Als Köder das Versprechen

des erleichterten Sprunges über die Elbe und die mögli-che Anbindung des Hambur-ger Südens. Der erste Player der zusammen mit Stage auf der Bühne er-scheint ist der österreichische Seilbahnhersteller Dopplmayr, beide schlagen eine kurze Va-riante von St. Pauli gerade über die Elbe vor. Ein Aufheulen des Entsetzen geht sofort durch die dortige besonders stark vertre-tene Wutbürgerszene – noch ein Baustein für den Rummel-

platz rund um Reeperbahn und Heiligengeistfeld, es reiche jetzt. Wer sich im Markt rund um Seilbahn und Kabelbahnen aus-kennt, war nicht weiter über-rascht über den nächsten Akt im Spiel: Doppelmayrs Haupt-konkurrent Leitner betritt die Bühne mit der Idee einer Alter-nativstrecke. Seit Jahren kämpfen die beiden Weltmarktführer (Dopplmayr circa 60 Prozent, Leitner ca. 40 Prozent) verbissen um jeden Auftrag, das Geschäft mit den Skigebieten ist rückläufig oder stagniert, jetzt sind die Städte dran. Im Prinzip ist daran ja nichts ehrenrühriges, Hamburg hätte sich nüchtern mit der Situation beschäftigen können, selbst eine Strecke erarbeiten können und dann, man hatte ja schon zwei Fische an der Angel, öffentlich ausschreiben können – möge das bessere Angebot gewinnen. Soweit kam es aber gar nicht.Zwar hat Hamburg schon ein Seilbahngesetz, die Adminis-tration war und ist aber völlig überfordert mit der Idee einer Seilbahn, dazu kam schnell La-gerdenken und Parteienproporz innerhalb weniger Tage hatte sich jeder in Hamburg auf die eine oder andere Seite festge-legt. Das ging so schnell, das sich die Gerüchte, beide Seiten

arbeiten mit harten Bandagen und würden mit Motivations-hilfen der Gesinnung der jewei-ligen Parteigänger nachhelfen, nicht ganz von der Hand weisen ließen. Ein Hauen und Stechen be-gann, Handelskammer gegen SPD, Tourismusverband gegen St. Pauli-Wutbürger, CDU ge-gen FDP, ein Bruch durch die Stadtteile, Hamburg hatte da-bei nie die Initiative, reagierte nur auf die Köder der beiden Konkurrenten. Wenig hilfreich dabei die Reaktion der Bürger. War in St. Pauli die Reaktion der lautstarken Minderheit von vornherein klar, zeigte sich die-se in der HafenCity erst relativ spät, dafür reichen in der noch dünn besiedelten, dafür aber im

Fokus des öffentlichen Interes-ses stehenden HafenCity noch weniger Stimmen um Eindruck zu machen. Ein typisches Possenspiel mo-derner Zeiten, an dessen Ende viel Energie für nichts ver-schwendet wird, Deiche über-

Am seidenen SeilKein Kommentar zur Posse für das Sommerloch

Eine der beiden Seilbahnvarianten (Foto: Leitner)

Eine volle Tagesordnung hat-ten sich die Fraktionen für ihre letzte Sitzung vor den Ferien vorgenommen. Vierzehn Anträ-ge und eine Resolution standen auf der Agenda. In vielen Punkten herrschte Ei-nigkeit und so beschlossen die Abgeordneten, unter anderem den von der SPD eingebrach-ten Antrag zur schrittweisen Weiterentwicklung des alten Elbparks, unter Anlehnung an das historische Vorbild zu ver-abschieden. Eine Querschnitts-aufgabe, die die Fachbereiche Umwelt, Verkehr, Kultur und Stadtplanung berührt und die

nicht nur die Mitglieder des Cityausschusses bis weit in die nächste Wahlperiode beschäf-tigen dürfte sondern auch den Bezirksamtsleiter. Dieser wurde gebeten, mit der Kulturbehörde über das Bis-marck-Denkmal zu sprechen. Nicht von Abriss soll die Rede sein, obwohl das 36 Meter hohe und nicht unumstrittene Denk-mal sich um fast zehn Zentime-ter geneigt hat, sondern von ei-ner möglichen St. Pauli-affinen Nutzung des Sockelbereichs, der in den Kriegsjahren zum Luftschutzbunker umgebaut wurde. Eine historische Ein-

ordnung des martialischen und weltbekannten Denkmals zum Beispiel durch Schautafeln soll in Abstimmung mit der Be-zirksversammlung erfolgen. Und weil die Überlegungen nicht nur die Nutzer des Parks und der Kersten-Miles-Brücke, sondern auch die St. Paulianer insgesamt betrifft, wird der Ci-tyausschuss dann über die Ein-bindung der Bevölkerung vor Ort entscheiden. Keine Mehrheit erzielte der Auf-ruf zur Unterstützung des Ham-burger Moratoriums zur „Hilfe für Flüchtlinge des Krieges in Lybien“, das von den Fraktio-nen der Linken, der Grünen und der Piraten eingebracht wurde und das den 300 Flüchtlingen aus Italien ein Bleiberecht von mindestens sechs Monaten ge-währen soll. Ein Ergebnis, das angesichts der Haltung des Bür-germeisters Olaf Scholz und des Sozialsenators Scheele gegen-über der Gruppe, die sich sel-ber „Lampedusa in Hamburg“ nennt, sicher auch nicht anders zu erwarten war. Die Diskussion darüber, was moralisch und was Recht ist, nahm teilweise skurrile Züge an, zumal auch allen Beteiligten klar war, dass die Entscheidung für oder gegen ein Bleiberecht nicht auf der Ebene der Bezirks-versammlung getroffen wird. Beiträge der FDP wonach „... dann noch mehr Flüchtlinge kommen ...“ und der Linken, die zum Rechtsbruch aufforderte,

Es ist also vorbei, die Wür-fel sind gefallen. Mit knapper Mehrheit stimmte die Bürger-schaft der Einigung der Stadt Hamburg mit Hochtief über die Neuordnung des Projek-tes Elbphilharmonie zu. Eine zwangsläufige Entschei-dung, denn alle Alternativen hätten nur noch weitere Ver-zögerungen bedeutet, mit un-gewissem Ausgang und ohne eine Garantie dass das Mam-mutprojekt schneller fertig gestellt werden würde. Es ist also Licht am Ende des Tun-nels zu sehen, auch wenn noch Jahre ins Land gehen werden bis das erste Konzert im gro-ßen Konzertsaal zu hören sein wird. Für die HafenCity ist es eine gute Entscheidung, gehen doch die Bauarbeiten endlich wei-ter und es besteht begründete Hoffnung, das Hamburg dem-nächst irgendwann einmal aus den Negativ-Schlagzeilen ver-schwindet.

Rund 1.000 Arbeiter sollen in den nächsten Wochen wieder auf der Baustelle arbeiten und dafür sorgen, dass Hotel, Kon-zertsaal und Wohnungen vom Soll zum Ist werden. Viele Hoffnungen sind inzwi-schen schon zerplatzt, so man-ches Geschäftsmodell ist in der Zwischenzeit auf der Strecke geblieben. Olaf Scholz hat gut daran getan, den Knoten zu zerschlagen und mit Blessu-ren aber Ergebnissen aus dem Kampf mit Hochtief herauszu-gehen. Gedankt wird es ihm wenig, gerade die CDU unter deren Ägide das Projekt erst in

den jetzt verfahrenen Zustand gekommen ist, mauert munter weiter. Einzig die FDP versucht immerhin noch konstruktiv zu bleiben. Katja Suding: „Die FDP hat das Projekt Elbphil-harmonie immer unterstützt und sich öffentlich dazu be-kannt. Und auch heute, nach endlosem Streit, jahrelangen Bauverzögerungen und einer Kostenexplosion um das 16-fa-

che, stellt sich die FDP-Frak-tion in der Bürgerschaft nicht durch schlichte Ablehnung gegen einen erneuten Versuch, das verfahrene Projekt endlich zu Ende zu bringen ...“ Anschließend werden zwar eine Reihe von konstruktiven Kri-tikpunkten zur Neuordnung von der FDP genannt, enden tut die Aufzählung aber letzt-lich mit einer Enthaltung bei der anschließenden Abstimmung. Eine Haltung, die den anderen Oppositionsparteien ebenfalls gut zu Gesicht gestanden hätte, wären doch die Alternativen mit einigen Schrecken verbunden gewesen. Nun gilt es Ruhe an die Kaiser-höft zu bringen und sich um die rein praktischen Probleme zu kümmern, die auf die HafenCity und Hamburg zukommen. Der Konzertbetrieb muss geplant werden und auf eine solide Ba-sis gestellt werden ohne andere Kultur zu kannibalisieren. Der Verkehr muss geplant werden. Und letztlich: Hamburg hat noch andere Probleme die ge-löst werden müssen – jetzt wird endlich die Abreitskraft frei sich auch wieder darum zu küm-mern. n

Die FDP versucht konstruktiv zu bleiben

Raus aus den Negativ-Schlagzeilen

Fetter Köder für die Stadt

Initiative muss zurück-gewonnen werden

Zwischen Moral, Recht und AlltagsfragenBericht aus der Bezirksversammlung

Sie wehrte sich locker: Box-Europa-meisterin Ina Menzer hieb am 13. Geburtstag des

Hamburg Dungeon kräftig drauf los

halfen der Ernsthaftigkeit der Diskussion nicht. Während die Piraten eine namentlich Abstimmung forderten und zu einer Aufhebung der Fraktions-disziplin aufriefen, verwies die SPD auf die Zuständigkeiten auf EU-Ebene. Am Ende stand dann ein Er-gebnis, bei der es sich keine Seite leicht gemacht hat. Viel einfacher machten es sich die Fraktionen bei der Findung einer „stadtverträglichen Seil-bahn für die Menschen“. Die CDU als einzige Befürworterin der St. Pauli-Trasse und durch gesundheitliche, persönliche und beruflich bedingte Abwe-senheit ihrer Abgeordneten mit nur zwei Stimmen vertreten, lehnte ohne Diskussionsbeitrag den SPD-Antrag ab. Mehrheit-lich sprachen sich die anderen Fraktionen gegen den Bau einer Seilbahn ab St. Pauli bzw. der Glacischaussee aus und ließen die Frage im Raum stehen, ob Hamburg eine solche überhaupt braucht. Bezirksamtsleiter Andy Grote hatte zu diesem Zeitpunkt schon Gespräche mit dem Bür-germeister, dem Wirtschaftsse-nator und dem Oberbaudirektor geführt. Wie am nächsten Tag bekannt wurde, wird es die Lö-sung mit Start in der HafenCity nicht geben. Und eine Trassen-führung über St. Pauli wird es gegen den Willen des Bezir-kes auch nicht geben und nach diesem Abstimmungsergebnis schon gar nicht. n Cf

Bismarck von hinten (Foto: MK)

spült werden, die Elbe nicht vertieft wird und Baustopps verhängt werden. Die Politik und Administration haben die Kontrolle und Initi-ative verloren. Das hat ja auch seine guten Seiten, führt aber in der Folge zu Stillstand. Die HafenCity bildete da bisher eine wohltuende Ausnahme, die Auswüchse allzu bürgerna-her Beteiligung waren niedlich kanalisiert im Netzwerk Ha-fenCity, doch damit ist es jetzt auch vorbei. Auch hier regen sich die Bedenkenträger gegen eine Seilbahn.

Die Verkehrssituation sei unge-löst, und was wolle man über-haupt mit den vielen Touristen? Sinnige Anmerkungen in einem Stadtteil, dessen Verkehrssitua-tion schon in der Definition un-gelöst ist, da machen ein paar Touristen mehr oder weniger auch nichts mehr aus. Die eigentliche Frage ist aber eine andere: Wie bekommt die Stadt die Initiative zu-rück? Der Prozess darf nicht die Wahl zwischen Entweder und Oder sein, die Stadt muss sagen was sie will, eine Strecke definieren und dann möge der

bessere gewinnen. Grundsätz-liche Blockadehaltungen aus allen Richtungen führen zu gar nichts. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Will die Stadt eine Seilbahn? Lautet die Ant-wort hier Nein: Keine weitere Energie verschwenden. Lautet sie Ja: Strecke definieren, Stre-cke ausschreiben und gucken ob sich jemand findet, der sie auf eigene Kosten betreiben will. Findet sich keiner: Plan in die Schublade und warten bis sich die Vorzeichen ändern. Nüch-tern und ohne die jetzige Hys-terie. n� mk

Page 12: Hafencity Zeitung Juli 2013

kulturkultur 2120 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Alle Jahre wieder und diesmal doch anders: Der vom Studio Hamburg ins Leben gerufene Nachwuchspreis für die Stars von morgen wurde im Juni nicht in Tonndorf sondern im Thalia Theater vergeben. Damit wollte der Veranstalter „ein wenig nä-her an Hamburg heranrücken.“Rund 1.000 Gäste, darunter so bekannte Stars wie „Tatort“-Kommissarin Ulrike Folkerts, Olli Dietrich, Kostja Ullmann oder Pheline Roggan, waren zu diesem jährlichen Pflichttermin der Hamburger Filmszene ge-kommen. „Nachwuchs-Autoren, Schau-spieler und Regisseure haben es alle gleichermaßen schwer, in den Markt hereinzukommen“, sagte der scheidende Studio-Hamburg Vorsitzende Carl

Bergengruen in seiner Begrü-ßungsansprache, „deshalb ist dieser Preis ausgelobt worden.“ Bergengruen zeigte sich begeis-tert von dem Niveau der diesjäh-rigen Nominierten: „Sie werden alle ihren Weg gehen, nicht nur die Sieger“, prophezeite der Ex-perte.Der Preis für die beste Regie ging an Lena Knauss (Filma-kademie Baden-Württemberg) für „Die Geister, die ich rief“, ein Drama über das Auseinan-derfallen einer Familienidylle. Laudatorin Bettina Zimmer-mann lobte besonders das Ge-schick der jungen Regisseurin für „feinste emotionale Nuan-cen“. Als beste Produktion ehr-te Ulrike Folkerts die Ost-West-Liebesgeschichte „Eastalgia“ von Daria Onyschenko (Hoch-

schule für Film und Fernsehen München). Für seinen Debut-film „Deine Schönheit ist nichts wert“ bekam der Deutsch-Türke Hüseyin Tabak (Filmakademie Wien) den Preis für das beste Drehbuch aus den Händen von Karoline Eichhorn.Die Schauspielerin Jella Haase gewann den Günther-Strack-Fernsehpreis als beste Darstel-lerin für ihre Rolle als „Mel“ im „Tatort: Puppenspieler“, Edin Hasanovic erhielt die Auszeich-nung als „Ben“ in „Schuld sind immer die anderen“. Der Publi-kumspreis für den besten Kurz-film ging an Benjamin Teske (Hamburger Media School) für seinen Film „Fliehkraft“. Der junge Regisseur hoffte in sei-ner Dankesrede, dass der NDR „sich trauen würde, diesen Film

ein, zwei Stunden früher zu zeigen“. Der siebte Preis des Abends, der Hamburger Kri-mipreis, den die Stadt Ham-burg zu Ehren Jürgen Rolands vergibt, wurde von Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kis-seler an Matti Geschonneck überreicht. Sein Gerichtsdrama „Am Ende einer Nacht“ (ZDF) mit Ina Weise und Barbara Auer als Hauptdarstellerinnen hat damit seiner langen Liste von Fernsehpreisen einen weiteren hinzugefügt.Ein weiterer Gewinner des Abends ging leer aus: NDR-Moderator Alexander Bommes führte intelligent, launig und schlagfertig durch das dichtge-drängte Programm und sorgte damit für einen kurzweiligen Abend. n Dg

Film-Nachwuchs begeistert Jury und PublikumDer Hamburger Nachwuchspreis als Pflichttermin für die Filmszene der Hafenstadt

Die Preisträger des Nachwuchspreises (Foto: DG)

gewinnsPiel

und

zu gewinnen!

Gewinnfrage: Woher kommt Washi tape?

masking tape book

washi tape2x 1x

Washi tape ist ein Klebeband aus japanischem Papier. Es besteht aus Pflanzenfasern. Kombiniert mit besonderem Kleber hat es interessante Ei-genschaften: Es ist sehr fest, lässt sich jedoch mit der Hand abreißen. Es ist leicht transpa-rent. Man kann es von nahezu jeder Oberfläche rückstands-los wieder abziehen, auch von Papier und auch von Rauhfa-sertapeten.Asien ist schon lange ange-steckt vom Washi tape Fie-ber. Alles kann durch ein paar Klebestreifen fröhlicher, bunter und hübscher gemacht werden, es gibt Rollen zu fast jedem Thema.Seit einiger Zeit werden die Rollen nun auch in Deutsch-land angeboten, unter ande-rem bei www.my-risu.de und auf dem DerDieSein Markt im Unileverhaus.

Das internationale Publikum ist sehr interessiert, auch we-gen unserer großen Auswahl.My Risu und die HafenCity Zeitung verlosen drei Päck-chen:1x Natur und Tiere: Zwei breite Tapes (Natur und Tie-re). Die Grafiken sind alten Lehrbüchern entnommen und wirken besonders gut auf herkömmlichen, braunem Packpapier. 1x Sommerset: Drei Tapes passend zum Sommer: rot mit Eichhörnchen, blau mit Vögel zwischen Blättern und gelb mit Planzen und Blumen.1x Masking tape book: He-rausgegeben von MARKS, eine Firma, die Papeterie und Washi tape in Japan anbietet. Das Buch ist in japanisch ge-schrieben und mit vielen Bil-dern und Zeichnungen leicht verständlich gemacht.

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Neuheit aus Japan!

Der international bekann-te Australian Chamber Choir unter der Leitung von Douglas Lawrence kommt wieder in die HafenCity. Schon 2011 hat er auf seiner Europatournee in der HafenCity sein Können hören lassen. Damals unter freiem Himmel in einem Innenhof am Dalmann-kai und den Tücken des Wetters ausgesetzt soll er jetzt die besse-re Seite der HafenCity kennen-lernen. Auf Einladung der Rol-ner-Stiftung gibt er am 7. Juli 2013 um 19 Uhr ein Konzert im Ökumenischen Forum Hafen-City. Unter dem Titel ‚Bridge of Dreams‘ bieten die Sänge-rinnen und Sänger ein vielfälti-ges, spannendes Programm von William Byrd (1540–1623) und Orlando Gibbons (1583–1623) bis zu Johann Sebastian Bach und zeitgenössischen Musike-rinnen wie Christine Mc Combe und Anne Boyd. In ihrem Lied ‘As I crossed a Bridge of Dreams‘ verbindet Anne Boyd asiatische und europäische Kompositi-onstechniken, um ein Stück zu schaffen, welches sie selbst als ,,eine musikalische Darstellung des australischen Hinterlands‘‘ beschreibt. Das Programm schafft so eine Brücke zwischen dem archai-

schen Australien und dem Wes-ten, zwischen der Alten und Neuen Welt und zwischen der Musik von drei Kontinenten und fünf Jahrhunderten, was dann schließlich in Bachs Meisterwerk ,,Motette für achtstimmigen Doppelchor‘‘ gipfelt. Der Chor, der die multikulturelle Gesell-schaft Australiens repräsentiert, besteht aus Musikstudenten, professionellen Musikern, Leh-rern, einem Betrugsermittler, einem singenden Kellner, einem Gründer einer Wohltätigkeits-organisation, einem Autor eines Meditationsbuches, einem Dol-metscher, einem Bibliothekar, einem Programmierer und aus

Down UnderAustralian Chamber Choir am 7. Juli im Ökumenischen Forum

im ÖkumenisCHes forum HafenCity It’s SummertimeSommer in der HafenCity 2013 – Summertime im Ökumeni-schen Forum. Ein Jahr Ökumenisches Forum: Ort der Begeg-nung, geistlichen Lebens, gemeinschaftlichen Wohnens – Ort für Visionen, Kultur und Genießen! Sommer in Hamburgs (Hafen-)Partnerstädten mit „Hanseaten aus Shanghai, Dar es Salaam, St. Petersburg und Co. Informa-tionen, Gespräche, Musik (und Köstlicheiten aus der ElbFaire) und ein Taizégebet (18:30 Uhr)Sonntag, 28. Juli 2013, 15–19 Uhr im Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12–14, 20457 Hamburg.

einem ehemaligen Rennfahrer.„Eine phänomenale Nachtmusik im Münster … lupenreine Into-nation, grandiose Homogenität, perfekte Klangbalance, exorbi-tante Dynamik und schlan-ke Stimmführung“, so Guido Krainkel, im General Anzeiger Bonn im Juli 2011.Das Konzert ist ein Geschenk der Rolner Stiftung an das Öku-menische Forum. Der Eintritt ist frei – Spenden werden erbeten für das Ökume-nische Forum.Nach dem Konzert gibt es im Café ElbFaire die Möglichkeit, mit den Mitgliedern des Chores ins Gespräch zu kommen. n

Der langjährige Geschäfts-führer des Ökumenischen Fo-rums HafenCity Stephan Dreyer ist am 18. Juni mit einem Som-merfest im Garten des Hauses verabschiedet worden. Als Dele-gierter des Erzbistums Hamburg war Stephan Dreyer 13 Jahre in maßgeblicher Verantwortung für das von 19 Hamburger Kirchen getragene Projekt, davon neun Jahre als Geschäftsführer. Das Ökumenische Forum HafenCi-ty feierte im Juni sein einjähriges Bestehen. Vor gut 60 geladenen Gästen wurden Geschäftsführer und Haus am ersten heißen Sommer-abend des Jahres mit Reden und Gesang gewürdigt. Zur Jahrtau-sendwende war die Vision einer ökumenischen Kapelle in dem neuen Stadtteil mutig, erinnerte Pastor Karsten W. Mohr. „Doch du, Stephan, hast entscheidend dazu beigetragen, dass unsere Vision nicht kleingeredet wurde“, lobte der Vorstandsvorsitzende. „Dir ist es zu verdanken, dass unser Projekt noch größer wur-de, als ursprünglich geplant.“ Die Idee einer ökumenischen Haus-gemeinschaft etwa entstand erst im Laufe der Bauplanung. Nun wohnen gut 40 Kinder und Er-wachsene auf vier Etagen im Ökumenischen Forum. Pastorin Antje Heider-Rottwilm betonte das „unermüdliche Engagement“ von Stephan Dreyer. Zum einjährigen Bestehen des Ökumenische Forums zog Jür-gen Bruns-Berentelg als Chef der HafenCity Hamburg GmbH eine erste Bilanz: Die gute Wahr-

nehmung, die die Kirchen in dem neu entstehenden Stadtteil erfüh-ren, ließe sich nicht nur auf das Ökumenische Forum, sondern auch auf die Arbeit seines en-gagierten Geschäftsführers zu-rückführen. Auch an den Verein Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity e.V. und seine vielen Ehrenamtlichen ging ein Lob: „Mit Stolz können Sie auf Ihr Haus gucken. Weil Sie alle hier sich so engagieren, haben Sie einen Ort geschaffen haben, an den man gerne geht. Das Haus ist einmalig, mit seinem fairen und nachhaltigen Ansatz ist es ein gutes Beispiel für andere Projekte in der HafenCity.“Stephan Dreyer ist auf eigenen Wunsch zum 1. März entpflich-tet worden, um sich nun verstärkt seinen anderen Aufgaben im Erzbistum Hamburg widmen zu können: der Leitung des Katho-lischen Büros Hamburg, sowie dem Aufbau von Fundraising-strukturen im Erzbistum und seinen Pfarreien und Einrichtun-gen. „Diese Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen“, gestand der 52-Jährige am Abend. Nun übergibt Stephan Dreyer seine Verantwortung für das Ökume-nische Forum an die nächste Ge-neration. Neuer Geschäftsführer wird zum 1. Juli Henning Klahn (33), der mit seiner Familie bereits zur Ökumenischen Hausgemein-schaft gehört. Der Festabend klang mit einem Abendsegen und einem gemeinsam gesungen Lied im Innenhof aus.“ n

HannaH Hufnagel

Wechsel in der FührungHenning Klahn übernimmt von Stephan Dreyer das Amt als Geschäftsführer des Ökumenischen Forums

Stephan Dreyer und Jürgen Bruns-Berentelg (rechts) in der ElbFaire

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Page 13: Hafencity Zeitung Juli 2013

kultur 231. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgangkrimi | kultur22 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Seine letzten Ermittlungen auf den Nordseeinseln hat Kommissar Wolf Gabriel gerade so überstanden, aber jetzt sind seine Vorgesetzten eindeutig zu weit ge-gangen. Nach Bayern soll er, in dieses sonderbare Land jenseits des Weißwurst- äquators, wo gezuzelt, geschuhplattelt und auch ganz rustikal gemordet wird. Zumindest spricht bei dem Toten im Maischefass einer Münchner Brauerei alles dafür. Nur mit Gabriel spricht keiner. Die Bayern können offenbar genauso grantig sein wie er. Gut, dass Labradorhündin Mutter und seine Assistentin Sandra wie-der mit von der Partie sind. Denn auf einsamen Berghütten kann ein wenig weib- licher Charme nicht schaden. Es folgt eine Leseprobe:

Nachdem Wolf Gabriel die Personalien der ers-ten sechs Bewohner der Villa Undine aufgenom-men und sie über den Ermordeten sowie ihre Beziehungen zu ihm aus-gefragt hatte, bat er um einen Tee. Ihm schwirr-te der Kopf. Schon jetzt konnte er nicht mehr alle Geschichten rekonstruie-ren, sondern verwechselte die Details, vor allem im Hinblick auf die frühe-ren Reinkarnationen der einzelnen Befragten. Er hatte es hier tatsächlich nicht nur mit den aktuell im Haus lebenden Perso-nen zu tun, sondern auch noch mit Gott-weiß-wel-

chen Personen aus Gott-weiß-welchen Zeiten, mit denen sie sich identifizierten. Gleich der Erste, den er befragt hatte, der depressive Oliver Niewöhner, hatte ihn überrascht, indem er sich als der Junge zu erkennen gab, dem sich alle Jubeljahre der Drache vom Würmsee zeigte. Gabriel brauchte einen Moment, um zu begreifen, dass es sich bei ›Würmsee‹ um einen alten Namen für den Starnberger See handelte. Mit den Todesfällen der beiden Brüder 1914 – Gabriel fasste sich ein Herz und wagte es, den jungen Mann direkt danach zu fragen – hatte er nichts zu tun; seine Rückfüh-rung hatte ihm die Augen für weiter zurückliegende Zeiten geöffnet.Als Nächstes war die Wandersfrau hereinmarschiert. Ilse Müller wusste allerlei In-teressantes über den jungen Niewöhner zu berichten. Angeblich verbrachte er die Nächte gern draußen mit Blick auf den See, sei es auf einer Bank im Garten oder auch unten auf dem Bootssteg direkt am Ufer. Dort wartete er geduldig, dass der Drache sich zeigte. »Und dann kifft er sich eins. Aber verpetzen Sie ihn nicht bei Goschi – und mich nicht bei ihm. Alle denken, er mache hier einen Entzug – und dass er ihn durchhält.« Woher sie ihre Informationen hatte, wollte sie zunächst nicht verraten, aber schließlich gestand sie, dass sie mondsüchtig sei. »Aber nicht so, wie Sie denken, Herr Kommissar. Ich … nun ja, ich bade gern im Mondschein. Es gibt schlimmere Laster, finden Sie nicht?« Bei der Vorstellung hatte Gabriel, ohne es zu wollen, wohl belustigt geguckt. Plötzlich kicherte Ilse Müller: »Ich glaube, der junge Niewöhner hat mich für den Drachen gehalten, als er mich das erste Mal zufällig sah. Armes Bürschchen. Wenn ich ihn doch nur überreden könnte, mit mir zu wandern, das würde ihn von seiner Sucht und seinen Depressionen kurieren, meinen Sie nicht?« Wolf Gabriel hatte sich die Bemerkung verkniffen, dass es einen labilen Menschen vielleicht noch tiefer in die Depression treiben könnte, wenn er dieser Frau mit ihren Wanderstöcken hinterherlaufen oder gar des Nachts mit ihr ins kalte Wasser springen müsste. Stattdessen bedankte er sich für ihre Freimütigkeit und bat den nächsten Bewohner in den Kaminraum. Die drei Wilden Weiber vom See erschienen zwar einzeln und nacheinander bei ihm, aber sobald eine von ihnen das Zimmer verlassen hatte, verwechselte er sie schon mit ihrer Nachfolgerin. Sie waren aber weder miteinander verwandt noch verschwägert. »Nur Seelenverwandte«, hatten alle drei unisono behauptet. Während Wolf Gabriel den Tee schlürfte, den Martin ihm gebracht hatte, studierte er den Zettel mit seinen Noti-zen. Erika Quandt kam, wie Bettermann, aus Hannover. Jedenfalls fast. Wunstorf-Luthe, ein Ortsname, mit dem der Kommissar außer Staumeldungen und einer Autobahnausfahrt nichts verband. Sie war verheira-tet gewesen und hatte sich dem spirituellen Leben zu-gewandt, nachdem ihre Ehe »den üblichen Verlauf ge-nommen« hatte, wie sie es nannte. Darunter verstand sie offenbar die Tatsache, dass Männer, die Angst vor dem Älterwerden hatten, sich gern mithilfe jüngerer Frauen sowie einer Portion Viagra der Vorstellung hin-gaben, sie hätten noch den

Tiger im Blut. Mit anderen Worten, Herr Quandt hatte sich als Schwachkopf ent-puppt, und mehr gab es dazu nicht zu sagen. Und Dr. Bettermann? Erika Quandt hatte versonnen aus dem Fenster geguckt. »Das war eben die Tragik, Herr Kom-missar«, sagte sie, »Konrad war vom anderen Ufer.« Gabriel war ihrem Blick über den See gefolgt. »Vom anderen Ufer? Ich verstehe nicht …« »In meiner Jugend sagte man, ein 175er«, seufzte Erika Quandt. »Wir waren alle in ihn verliebt. Aber er nicht in uns, leider, leider.« Gabriel erinnerte sich dunkel, diese vorsintflutlichen Bezeichnungen schon einmal irgendwo gehört zu haben. Vermutlich in einem frü-heren Leben. Die beiden anderen Walledamen hatten zunächst – die eine kokett, die andere eher verschämt – bestritten, für Konrad Bettermann je mehr als nur Sympathie gehegt zu haben. Schließlich aber hatten sie zugegeben, dass Bettermann ein sehr attraktiver Mann gewesen war. »Und so kultiviert …« Aber welche von den beiden war Lotti Hintermoser und welche Eugenie von Kraushaar? Die eine trug ein fliederfarbenes Wallekleid, die andere ein lindgrünes. Die Lindgrüne stammte aus Niederbayern und die andere aus »Hessisch-Sibirien«, womit offenbar die Gegend nördlich von Kassel gemeint war. Oder war es umgekehrt? Alle drei Damen hatten beschlossen, den Rest ihres Daseins weder in einem Seniorenheim noch auf Kreuz-fahrtschiffen zu fristen, sondern in der Villa Undine das Leben zu genießen. Hier fühlten sie sich, so diejenige, die vermutlich Eugenie v. Kraushaar war, »pudelwohl«, und außerdem werde man in der Villa nicht seekrank. Was ihre diversen Vorleben anging, so bemühte sich der Kommissar schon gar nicht mehr, sie im Einzelnen auseinanderzuhalten oder gar zu verstehen. Eugenie war es wohl, die einen Sommer lang die Geliebte des einstigen Hausherrn gewesen war. Sie büßte hier allerdings nicht für ihre vergangene Schuld, sondern genoss vielmehr das Privileg, nun selbst in der Villa zu wohnen, und zwar »rechtmäßig«, wie sie mehrfach betonte. »Wie oft bin ich damals hier vorbeispaziert und habe zum Haus hinaufgestarrt! Wenn eine weiß, was Sehnsucht heißt, dann bin ich es, Herr Kommissar …« Bei diesen Worten hatte sie den Kommissar so unverhohlen angeschmachtet, dass Gabriel sich noch im Nachhinein schütteln musste. Der Himmel bewahre ihn vor älteren Damen, die Ex-pertinnen für Sehnsucht waren! Vielleicht musste er sich aber auch des Tees wegen schütteln, den man im Hause trank. Eine typisch weibliche Früchteteemischung, hatte er gedacht, sobald er das Aroma gerochen hatte, und die erläuternden Worte Martin Sonnleitners hatten ihn in seinem Verdacht bestätigt. »Hexenglut«, hatte der junge Mann stolz verkündet. »Goschis Spezialmischung, mit Hibiskusblüten und schwarzen und roten Beeren!« Und künstlichem Kirschgeschmack, hatte Gab-riel gedacht, sich aber die Bemerkung verkniffen. Warum konnten die Leute nicht einfach einen klassischen schwarzen oder grünen Tee aufbrühen? Oder wenn es schon Früchte- oder Kräutertee sein musste, warum nicht die pure Hagebutte oder eine schöne Kamille? Warum mussten sie das Reine, Unverfälschte durch abstruse Kombinationen verhunzen und ihre Geschmacksnerven mit künstlichen Aromen betäuben? Gabriel konnte das nicht nachvollziehen. Vermutlich fielen Frauen wie Gräfin Goschi oder die Walledamen in erster Linie auf die fantasievollen Namen herein, die findige Hersteller eigens für sie auf die Etiketten schrieben. Apropos Gräfin Goschi: Wie Ilse Müller ihn aufgeklärt hatte, war sie gar keine echte Gräfin, sondern in Wahrheit eine geborene Goschmann. Den Namen Goszinny hatte sie sich zugelegt, nachdem sie ihre wahre Seelenheimat in der Puszta gefunden hatte. Je länger Gabriel auf seinen Zettel starrte, desto mehr sehnte er sich – ja, auch er verstand sich auf dieses Gefühl – nach Mutter. Sicherlich hatte sich ihre treue Hun-deseele auch schon in mancherlei Leben herumgetrieben. Aber sie machte nicht so ein Gewese darum, sondern wusste ihr jetziges Dasein mit Anmut und Würde zu tragen. Er musste zusehen, dass er hier fertig wurde, damit sie noch ein wenig Auslauf bekam. Als Nächsten rief er den Mann herein, der ihm bei Tisch vis-à-vis gesessen hatte. Er hieß Frank Bischoff und stammte aus Unterfranken.

» A Leich, und was für oane «

regula venske

Der vierte FallRegula Venske ist freie Schriftstellerin und

„gehört zu Deutschlands ungewöhnlichs-

ten Krimiautoren, deren Romane großen

Unterhaltungswert besitzen“ (Literatur-

markt.info). Viele ihrer Krimis sind Liebes-

erklärungen an ihre Wahlheimat Hamburg,

zum Beispiel ihr soeben erschienener

Kirchentagskrimi „Der zweite Stein“ oder

„Rent A Russian“, für den sie 1996 den

Deutschen Krimipreis erhielt und der in

der Abendblatt-Krimibibliothek neu aufge-

legt wurde. Mit ihrer Story „Hexenglut“ in

„Mordsberge“ schickt sie erstmals einen

Ermittler nach Bayern, nachdem Kommis-

sar Gabriel zuvor schon in der Hansestadt

(„Blutiger Advent“) sowie auf Hallig Hooge

„Meer Morde“ ermitteln durfte. Mehr Infor-

mationen unter www.regulavenske.de.

lesung im sPeiCHerstaDtmuseum

Krimi im JuniDie Krimilesung mit Regula Venske findet

am 5. Juli 2013 um 19:30 Uhr im Speicher-

stadtmuseum statt.

Krimi | Diana Verlag

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352 Seiten | 8,99 Euro

ISBN 978-3-453-35744-0

Am 12. September heißt es bereits zum 5. Mal Leinen los! für das Harbour Front Litera-turfestival. 79 Veranstaltungen mit internationalen und deut-schen Autoren stehen an 24 Ver-anstaltungsorten auf dem Pro-gramm. In so ungewöhnlichen Orten wie der Seemannsmission „Duckdalben“, der St. Pauli Kir-che am Pinnasberg, aber auch in der frisch renovierten Kathari-nenkirche oder dem spektaku-lären Auditorium der Kühne Logistics Universität erhoffen sich die Veranstalter erneut um die 20.000 Zuhörer. Kein Ticket wird mehr als 22 Euro kosten.Hauptsponsor Klaus-Michael Kühne und Hamburgs Kul-tursenatorin Barbara Kisseler werden das Literaturfestival im Hafen im neuen Auditorium der Kühne Logistics Universität (KLU) am Großen Grasbrook eröffnen. Gast der Auftaktver-anstaltung ist der Schweizer Franz Hohler. In der Kathari-

nenkirche beginnt das Festival anschließend mit Rafik Schami, dem ersten Preisträger des neu-en „Hamburger Tüddelband“. „Tüddeln“ bedeutet in Ham-burg das Erfinden oder Spinnen von Geschichten. Schirmherrin des mit 3.000 Euro dotierten Preises für deutschsprachige Kinder – und Jugendbuchau-toren, ist Christine Kühne, die Ehefrau von Klaus-Michael Kühne. Hamburger Schüler und Schülerinnen haben den 1946 in Damaskus geborenen Preisträger Rafik Schami aus einer Vorschlagliste von sechs Autoren gewählt.Bis zum 21. September kom-men SchriftstellerInnen un-ter anderem aus Argentinien (Maria Sonia Cristoff ), China (Liao Yiwu), Israel (Avi Pri-mor), Italien (Luca di Fulvio), Spanien (Eduardo Mendoza und den USA (Donald Ray Pol-lock) nach Hamburg. Unter den deutschen Autoren befinden sich

so bekannte Namen wie Daniel Kehlmann, Jörg Todenhöfer, Margot Käßmann, Gerd Ruge, Uwe Timm, Iris Radisch oder Manfred Spitzer.Im „Debütantensalon“ bewer-ben sich auch in diesem Jahr wieder acht Autorinnen und Au-toren um den mit 10.000 Euro dotierten Klaus-Michael Kühne Preis.Kinder und Jugendliche bekom-men 18 mal die Möglichkeit, Au-toren aus aller Welt kennen zu lernen, mit ihnen zu diskutieren und sich auszutauschen. Dabei lesen die Künstler nicht nur öffentlich, sondern stehen auch für Lesungen und Diskussionen direkt an Hamburger Schulen zur Verfügung. Informationen gibt es ab so-fort im Internet unter: www.harbourfront-hamburg.com. Tickets sind unter der Hotline: 0180 - 501 57 30 oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. n Dg

HafenliteraturLeinen los! für das 5. Harbour Front Literaturfestival

New York, London, Paris, Rom … Hamburg ist

die Stadt, die in die MERIAN Serie „portraits“

einzieht.

„Eine Stadt in Biographien“ lautet der Untertitel

und ist mal ein anderer Ansatz, dem Leser eine

Stadt zu präsentieren. Die Optik ist schön: das

Hamburg-Büchlein hat einen maritimen blauen

Leineneinband, den der Hamburger Michel ziert.

Wie im Vorwort geschrieben, ist es nicht einfach,

20 Persönlichkeiten auszuwählen, die Hamburg

geprägt haben. Die Auswahl ist dennoch gelun-

gen: Ansgar (der Hamburg gegründet hat), Jo-

hannes Brahms, Carl Hagenbeck, Albert Ballin,

Ernst Barlach, Hannelore und Helmut Schmidt

finden ebenso Beachtung wie Domenica, Uwe

Seeler und John Neumeier.

Des weiteren gibt es einen zeitlichen Überblick

und eine kleine Hamburg-Karte, auf denen ent-

sprechend Kirchen, Plätze, Statuen und Bauten

verzeichnet sind.

Angereichert werden die Portraits durch farbige

Abbildungen der Porträtierten und den Stätten

ihres Schaffens. Soweit, so gut.

Jetzt leider das aber. Der Satzbau ist teilweise

unbeholfen: „Als Samuel Joseph stirbt 1874 …“

heißt es bei Albert Ballin. Und beim Bild des

Ohnsorg-Theaters am Bieberhaus, das den Text

zu Heidi Kabel begleitet, heißt es in der Bildun-

terschrift, dass die Schauspielerin hier 66 Jahre

auf der Bühne stand – was nicht korrekt ist, stand

Heidi Kabel zwar auf der Bühne des Ohnsorg-

Theaters, aber nicht im Bieberhaus. Hierhin ist

das Theater erst 2011 gezogen.

Das Denkmal Klaus

Störtebekers steht da-

für längst nicht mehr

am Großen Grasbrook,

und statt Richtung

Innenstadt schaut er

jetzt von der Osakaal-

lee Richtung Westen, die Elbe hinunter. Das Hin-

weisen auf diese Ungenauigkeiten kann man jetzt

kleinlich nennen. Richtig störend sind jedoch die

langen Einleitungstexte, bis es denn zum Por-

traitierten kommt: bevor es um Carl Hagenbeck

geht, gibt es eine knapp zweiseitige Ouvertüre,

die vom Elefanten Hussein handelt. Auch das

wäre jetzt noch zu verkraften, wenn, erst mal bei

der jeweiligen Persönlichkeit angekommen, nicht

noch diverse Schlenker gemacht und Nebenge-

schichten eingeflochten wären, die vom eigentli-

chen ablenken. Auch die emotionale Note hätte

sich die Autorin besser gespart: „Wenn der vor-

nehm gekleidete Ballin (…) gemessenen Schrit-

tes den noblen Alsterdamm entlang in sein Büro

geht, das Tuten der Schiffe auf der Elbe im Ohr,

muss er manchmal an seine Kindheit am Baum-

wall 6 denken (…). Nun denn. Fazit: an sich eine

schöne und andere Idee, eine Stadt vorzustellen,

aber der inhaltlichen Umsetzung hätte mehr Auf-

merksamkeit geschenkt werden können. af

„Hamburg – Eine Stadt in Biographien“ aus der

Serie MERIAN portraits | Verlag: Travel House

Media | 176 Seiten | Leineneinband Euro 16,99 |

ISBN: 978-3834214454

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Page 14: Hafencity Zeitung Juli 2013

kultur | terminetermine | kultur 2524 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Musik

Ria & TheMoneyLateinamerikanische Rhythmen, gepaart mit einer starken, souli-gen Stimme, die bereits Rockle-gende Melissa Etheridge begeis-terten – das ist der Sound von Ria & The Money. HEIMATmusik, 25hours Hotel HafenCity, Überseeallee 520457 Hamburg 05.07.2013, 21:30 Uhr

Sebastian Niklaus Live!Der junge Gitarrist, Sänger und Songwriter beeindruckt mit sei-nen kreativen, teils kritischen Texten, die vielseitig aus seinem Leben erzählen.Club 20457Osakaallee 6–820457 Hamburg06.07.2013, 20 Uhr

Meßmer MomentumMeßmer MOMENTUMAm Kaiserkai 1020457 Hamburg

Le MomentEntspannter Teegenuss zu den Klängen des französischen DJs Raphaël Marionneau. Eine mu-sikalische Reise durch Chillout, Jazz und Piano-Musik.10.07.2013, 18 Uhr

TRI-PODDas sind Drums, Gitarre, Bass, drei Kehlköpfe und allerlei mu-sikalisches Spielzeug. HEIMATmusik, 25hours Hotel HafenCity, Überseeallee 520457 Hamburg 12.07.2013, 21:30 Uhr

HEIMATmusik: MiuEin wenig Soul, eine Spur Swing, kombiniert mit einer Prise Pop – das macht den Sound von Miu aus. HEIMATmusik, 25hours Hotel HafenCity, Überseeallee 520457 Hamburg 19.07.2013, 21:30 Uhr

Alexander von RothkirchDer Hamburger Singer/Song-writer Alexander von Rothkirch kommt mit wenigen Mitteln aus, um zu begeistern. Tolles Song-writing, perkussives Gitarren-spiel, Funk und Rock ‘n Roll für die Hüfte und Balladen für die Seele. HEIMATmusik, 25hours Hotel HafenCity, Überseeallee 520457 Hamburg 26.07.2013, 21:30 Uhr

SaltDie Mischung aus Jazz, afro-kubanischer Musik und Elemen-ten aus der Musik des indischen Ozeans macht SALT zu einem einzigartigen Act. Club 20457Osakaallee 6–8 20457 Hamburg26.07.2013, 20 Uhr

Ausstellungen

WachsfigurenkabinettAuf vier Ebenen mit mehr als 130 Figuren aus Politik, Ge-schichte, Kultur, Sport und Showbusiness.PanoptikumSpielbudenplatz 320359 HamburgDauerausstellung

AutogeschichteWissenswertes rund ums Fahr-zeug. Eine Zeitreise der Au-tomobile auf fünf Etagen mit regelmäßig wechselnden Son-derausstellungen. Automuseum PROTOTYPShanghaiallee 720457 HamburgDauerausstellung

Afrikanische SkulpturenDie Galerie präsentiert moderne Steinbildhauerei aus Simbabwe, welche ständig erweitert wird.Galerie HafenliebeAm Dalmannkai 420457 HamburgDauerausstellung

Der Tod und das MeerEs wird das Wechselspiel zwi-schen Kultur und Gesellschaft vor dem Hintergrund von Tod und Trauer rund um die See-fahrt gezeigt.Altonaer Museum, im Jenisch Haus, Baron-Voght-Straße 5022609 Hamburg01.05.2013–26.01.2014

Peter GrochmannIn der Welt von Musik, Zirkus, Film und Theater – Arbeiten in Öl und Aquarell.Galerie HafenliebeAm Dalmannkai 420457 Hamburg07.06.–04.08.2013

Bilder der FreundschaftBekannte und unbekannte Ge-sichter vereint in einer Bilder-reihe von Starfotografin Gabo. Freier Eintritt.Sleeping DogsRödingsmarkt 2020459 Hamburg31.07.– 13.08.2013

Lesungen

KrimilesungEine Premierenlesung mit Phi-lip Tamm und Regula Venske. Gemeinsam wird aus dem Buch Mordsberge gelesen. SpeicherstadtmuseumAm Sandtorkai 3620457 Hamburg05.07.2013, 19:30 Uhr

„Wortflut“ Poetry SlamEs wird gelauscht, geschmun-zelt, gestaunt, gelacht und zum Schluss von den Zuschauern bewertet. Die wortgewaltigsten Poeten des „Kampf der Künste“ slammen und performen und ihr seid die Jury.Promenade am Magdeburger Hafen, Osakaallee20457 Hamburg07.07.2013, 17– 18:30 Uhr

Hamburger ZiegelHamburger Lokalmatadoren, aufstrebende junge Autoren und etablierte Schriftstellerinnen lesen bei Sonnenuntergang und abendlicher Hafenatmosphäre aus ihren Beiträgen im „Ham-burger Ziegel“.Magellan-Terrassen20457 Hamburg21.07.2013, 18– 20 Uhr

Führungen

Die SpeicherstadtTradition und Wandel: zur Ge-schichte und zur aktuellen Ent-wicklung der Speicherstadt.im SpeicherstadtmuseumAm Sandtorkai 3620457 Hamburgsamstags, 15 Uhrsonntags, 11 Uhr

Entdeckertour für KinderMit Kindern die Speicherstadt entdecken. Eine spannende Führung für Kinder von 6 bis 12 Jahren in Begleitung Er-wachsener. im SpeicherstadtmuseumAm Sandtorkai 3620457 Hamburgsonntags, 10:30 Uhr

Sinnes-Streifzug Hamburg75minütiger Sinnes-Spazier-gang durch Speicherstadt und HafenCity. Informationen te-lefonisch unter 040-55 89 90 24

Bushaltestelle „Auf dem San-de“, neben altem Zollhäuschen, 20457 Hamburg05., 12. und 19.07.2013, 17 Uhr, 06., 07., 13., 14., 20., 21. und 28.07.2013, 15 Uhr und 08., 15., 22. und 29.07.2013, 11 Uhr

Sinnestour HamburgDreistündiger Erlebnisrund-gang durch Speicherstadt und HafenCity. Info: 040-55 89 90 24vor der Kaffee-Rösterei, Kehrwieder 5, 20457 Hamburg07., 14., 21. und 28.07.2013, 10:30–13:30 Uhr

SchmuggelfahrtMit Schmuggelgeschichten durch den Hamburger Hafen zum Deutschen Zollmuseum. Mit der Barkasse die Speicher-stadt entdecken.Barkassenbetrieb BülowAnleger Kajen, Hohe Brücke 220457 Hamburg21.07.2013, 14 Uhr

Verkostungen

KaffeeverkostungErlebnis Kaffee: Handel, Kon-sum und Röstung. Katja Nick-laus stellt Kaffee und Röstungen vor.SpeicherstadtmuseumAm Sandtorkai 3620457 Hamburg20.07.2013, 14 Uhr

Kinder

Entdeckertour für KinderMit Kindern die Speicherstadt entdecken. Eine spannende Führung für Kinder von 6 bis 12 Jahren in Begleitung Er-wachsener. im SpeicherstadtmuseumAm Sandtorkai 3620457 Hamburgsonntags, 10:30 Uhr

Capt’n DiegoDie Ladeluke 4 im Bauch des Schiffes wird zum Schauplatz von phantastischen Abenteuern, wundersamen Entdeckungen und lustigen Begegnungen. Cap San DiegoÜberseebrücke20459 Hamburg02., 03., 16., 17., 18., 23., 24. und 25.07.2013, 15 Uhr03. und 24.07.2013 10:30 Uhr21. und 28.07.2013, 11 Uhr

Kleine Raupe NimmersattDie „Leselotte“ kommt zu Be-such und lädt alle Bücherfreun-de von 3– 10 Jahren zum Schmö-kern und Picknicken ein. Sandtorpark20457 Hamburg14.07.2013, 14–17 Uhr

BautraumDie Magellan-Terrassen werden zum Planungsbüro und zur Bau-stelle für Kinder. Unter fachli-cher Anleitung können sie kre-ativ als Bauherren, Architekten, Künstler und Bauarbeiter sich erproben. Magellan-Terrassen20457 Hamburg14.07.2013, 13–17:30 Uhr

Breakdance und Hip-HopDer Überseeboulevard gehört uns. Ein bewegter Sonntag mit Breakdance, Hip-Hop, Graffite-Workshop und Bewegung.Überseeboulevard20457 Hamburg21.07.2013, 13– 16 Uhr

Allgemein

Keep SurfingAusgezeichnet mit Awards und Preisen wird das Riversurf-

Juwel „Keep Surfing“ von Björn Richie Lob auf original Filmrol-le nach Hamburg geholt.Altonaer Rathaus, InnenhofPlatz der Republik 122765 Hamburg02.07.2013, 22 Uhr

Der.Die.Sein-MarktDie Hamburger Designszene bietet ihre einzigartigen Pro-dukte wieder zum Verkauf an.Unilever-HausStrandkai 1, 20457 Hamburg06., 13., 20., und 27.07.2013,11–18 Uhr

Sommer TangoAm Elbufer werden sich die Tangotänzer zu Live-Musik in der Sonne drehen und die Stim-mung am Elbstrom genießen. Mittanzen und Zuschauen ist gleichermaßen erwünscht.Elpromenade am Unilever-HausStrandkai20457 Hamburg07.07.2013, 16–20 Uhr

Welt-Astra-Tag 2013Wieder ein Tag nach dem Ge-schmack von Astra an den Lan-dungsbrücken. Umsonst und draußen mit Musik und kühles Astra-Bier.St. Pauli Landungsbrücken20459 Hamburg27.07.2013, ab 13 Uhr

St. Pauli NachtmarktWochenmarkt mit Biergarten und Livemusik.St. Pauli NachtmarktSpielbudenplatz 2220359 Hamburgmittwochs, 16–23 Uhr

igs 2013In 80 Gärten um die Welt: Gärtner, Züchter und Architek-ten zeigen ihr Ideenreichtum. internationale gartenschau auf der Elbinsel Hamburg-Wil-helmsburg26.04.–13.10.2013

Nachbarn

CARLS After WorkEin entspannter Abend zum Plaudern, Chillen, Kontakten.CARLS KultursalonAm Kaiserkai 6920457 Hamburgdonnerstags, ab 17 Uhr

Ahoi-SauseIn der HEIMAT Küche+Bar le-gen DJs diverse Musikrichtun-gen zum Feierabend auf.HEIMAT Küche+Barim 25hours Hotel HafenCityÜberseeallee 520457 Hamburgdonnerstags, ab 19 Uhr

Anwohner-TrödelmarktEin Trödelmarkt für den guten Zweck findet rund um den Sand-torhafen statt.Traditionsschiffhafen, Ponton-anlage im Sandtorhafen, Magel-lan-Terrassen, Kaiserpromenade20457 Hamburg 07.07.2013, 10–17 Uhr

HafenCity TreffHafenCity-Anwohner und Inte-ressierte treffen sich zum locke-ren Themenaustausch.Treffpunkt wird im Internet unter www.hafencityleben.de bekannt gegeben 10.07.2013, 19 Uhr

Kirche

Mit ohne PastorDie Veranstaltungsreihe „Got-tesdienst mit ohne Pastor“ findet an jedem dritten Donnerstag im Monat statt. Das Thema im Juli „Summertime and the living is not easy“.

St. JacobiJakobikirchhof 2220095 Hamburg18.07.2013, 18 Uhr

JabobustagMit einem Abendgottesdienst wird an „Jacobus den Älteren“, der Überlieferung nach im Jahr 43 in Jerusalem gestorben ist, erinnert. St. JacobiJakobikirchhof 2220095 Hamburg25.07.2013, 18 Uhr

OrgelsommerIn der St. Jacobi Kirche werden im Juli jeweils dienstags Orgel-konzerte gegeben.St. JacobiJakobikirchhof 2220095 Hamburgdienstags, 20 Uhr

SummertimeSommer in Hamburgs (Hafen-) Partnerstädten mit „Hanseaten“ aus Shanghai, Dar es Salaam, St. Petersburg und Co. Ökumenisches Forum Hafen- City – BrückeShanghaiallee 12–1420457 Hamburg28.07.2013, 15–19 Uhr

Dylan, Hendrix, ZappaSpielen für Bach. Das Konzert wird den Auftakt zum diesjäh-rigen Musikfestival „Zappana-le“ geben. Die Einnahmen des Benefizkonzerts kommen der Musikpflege und der Hambuger „Stiftung Johann Sebastian“ zu Gute. St. KatharinenKatharinenkirchhof 120457 Hamburg31.07.2013, 20 Uhr

Sport

BootcampGanzkörper-Workout-Training bei jedem Wetter.Vasco-Da-Gama-Platz, am Bas-ketballplatz, Informationen un-ter Tel.: 0151-54 67 99 51

Yoga für alleNachbarschaftlicher Yogakurs, sowohl „After Work“ als auch für die Generation 55+.in den Räumen der Martha Stif-tung, Am Kaiserkai 4420457 Hamburgdienstags, zurzeit 19:30–21 Uhr

StreetworkoutEin Ausdauer- und Krafttrai-ning mit einzigartigem Blick auf den Hamburger Hafen. Vor-kenntnisse und Anmeldung sind nicht notwendig.Treffpunkt: MeridianSpa City, Schaarsteinweg 6 (19 Uhr) oder an den Magellan-Terrassen (19:15 Uhr), 20457 Hamburgdienstags, 19–20 Uhr

Schiffe

Columbus 2Schiffsterminal HafenCity01.07.2013, 1 Uhr

AIDAsolSchiffsterminal HafenCity3. und 13.07.2013, 8 UhrSchiffsterminal Altona23.07.2013, 8 Uhr

Sea Cloud IISchiffsterminal Überseebrücke04.07.2013, 8 Uhr

MSC MagnificaSchiffsterminal Altona04., 18. und 29.07.2013, 10:30 Uhr

DeutschlandSchiffsterminal HafenCity08.07.2013, 23 Uhr und23.07.2013, 7 Uhr

Costa PacificaSchiffsterminal Altona10. und 21.07.2013, 8 Uhr

AmadeaSchiffsterminal HafenCity10. und 27.07.2013, 9 Uhr

AIDAlunaSchiffsterminal Altona13. und 27.07.2013, 8 Uhr

AIDAstellaSchiffsterminal Altona14. und 28.07.2013, 8 Uhr

Queen ElizabethSchiffsterminal HafenCity17.07.2013, 6 Uhr und 29.07.2013, 7 Uhr

EuropaSchiffsterminal HafenCity18.07.2013, 7 Uhr

Azamara QuestSchiffsterminal HafenCity23.07.2013, 10 Uhr

Alle Angaben ohne Gewähr

Der Juli startet gleich mit ei-nem weiteren Großereignis in Hamburg: Die 96. Lions Club International Convention, das internationale Treffen der Mit-glieder des Lions Club. Dabei wird auch der Öffentlichkeit etwas geboten, unter anderem eine große Parade an der Als-

Am Jungfernstieg sind die Löwen losDer Lions Club feiert seine World Convention in der Hansestadt

ter. „Ein tolles Spektakel für alle Hamburg-Besucher wird die große Lions-Parade am Sams-tag, den 6. Juli 2013, sein“, sagt Matthias Rieger vom Hamburg Convention Bureau. Von 10 Uhr bis etwa 14:30 Uhr ziehen hier rund 12.000 Lions in den typi-schen Trachten ihrer Länder um

Der weitaus größte Teil des Welthandels ist Seehandel.

Unser Wohlstand hängt von einer reibungslos funktionie-

renden Supply Chain (Lieferkette) ab. Die Führung macht

die rasanten Entwicklungen im modernen Gütertrans-

port begreifbar. Der klassische Spediteur wandelt sich

zum Logistiker, der komplexe Systemlösungen anbietet:

Dienstleistungspakete aus Transport, Umschlag und La-

gerung. Ein Logistikexperte macht Sie mit diesem inte-

ressanten und weltumspannenden Thema vertraut. Die

Führung geht 90 Minuten. Treffpunkt ist im Foyer. Voran-

meldung ist nicht nötig und die Kosten sind im Eintritts-

preis enthalten. Pm

Internationales Maritimes Museum Hamburg | 11.

Juli 2013, 15 Uhr | Kaispeicher B, Koreastraße 1,

20457 Hamburg | www.imm-hamburg.de

Bereits zum 12. Mal startet der Triathlon Hamburg. 10.000

Hobby- und Profi-Triathleten geben ihr bestes und werden

von 300.000 begeisterten Zuschauern an der Strecke an-

gefeuert. Egal ob Einsteiger oder ambitionierter Triathlet,

für jeden ist die passende Distanz dabei: Sprintdistanz

(500 Meter Schwimmen. 22 Kilometer Radfahren und

5 Kilometer Laufen), Olympische Distanz (1,5 Kilometer

Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer

Laufen) oder im Team als Staffel. Pm

Triathlon Hamburg 2013 | Schwimmen in der Binnen-

alster, Laufen am Ufer von Binnen- und Außenalster

und Radfahren entlang der Elbe | 20. und 21. Juli 2013,

ab 8 Uhr | hamburg.triathlon.org

in Der HafenCity

Wie funktioniert Wirtschaft?

runD um Die alster

Triathlon Hamburg 2013

die Binnenalster. Rund 25.000 Lions aus über 200 Ländern kommen vom 5.–9. Juli 2013 in die Hansestadt. Am Hamburger Jungfernstieg öffnet in der gesamten Zeit täg-lich der Lions Markt seine Pfor-ten. Wer wissen möchte, wie aus verschmutztem Wasser trinkba-

res Wasser wird, sollte „Paul“ kennen lernen: Auf dem Lions Markt wird dabei gezeigt wie die Portable Aqua Unit for Livesa-ving („PAUL“), eine Wasserauf-bereitungsanlage in Form eines Rucksacks, funktioniert. Eine Kunstausstellung, die auf die Initiative der Lions Clubs aus Frankreich zurückgeht, ent-führt in die Welt der Malerei und Skulpturen. Kunstwerke junger französischer Künstler werden ausgestellt und können gekauft werden. „Das Besondere am Li-ons Markt ist, dass der Erlös al-ler Produkte, die dort erworben werden, in Hilfsprojekte fließen oder wie im Fall der französi-schen Künstler, Menschen unter-stützen“, erklärt Barbara Grewe, Organisationschefin der LCIC. Auch für das leibliche Wohl ist auf dem Lions Markt gesorgt. Die LCIC ist das erste Treffen in Deutschland, das Dritte in Europa, zu dem aus aller Herren Länder Lions Mitglieder mit ih-ren Familien anreisen. Damit ist die LCIC die größte Kongress-veranstaltung, die je in Hamburg stattgefunden hat. n

Lions Club International Convention, an der Alster, 05.–09.07.2013

Die Lions kommen nach Hamburg (Foto: LCI)

In der HafenCity: Shoppen, Flanieren und den Sommer genießen. (Foto: Thomas Hampel)

Veranstaltungen im Juli

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Page 15: Hafencity Zeitung Juli 2013

kultur | kaisPeiCHer BkaisPeiCHer B | kultur 2726 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Während bei uns auf der Nordhalbkugel Sommer ist, erkunden zurzeit 49 Wissen-schaftler aus 12 Ländern den antarktischen Winter. Die Expedition unter der Fahrt-leitung von Prof. Dr. Peter Lemke vom Alfred-Wege-ner-Institut ist am 8. Juni in Kapstadt gestartet und wird nach über 5.000 Seemeilen quer durch das Weddellmeer Mitte August in Punta Arena

(Chile) enden. Erst viermal hat die Polarstern so eine Winterexpedition gewagt. Und die geplante Route wird erstmals seit 1992 wie-der während der eisigen und dunklen Wintermonate ge-fahren. Die Meereisgrenze sollten wir eigentlich erst bei etwa 62° Süd erreichen, doch dann überraschte sie uns früher. Bei schönstem Sonnenschein mor-

gens am 10. Tag auf See ziehen die ersten Eispfannkuchen am Schiff vorbei.Anders als bei einem Teich ge-friert das Meerwasser nicht als geschlossene Decke. Durch die Wellenbewegungen bilden sich kleine Eisklumpen. Sie wach-sen, stoßen aneinander und bilden so Formen, die aussehen wie Pfannkuchen. Einige sind noch sehr klein, andere bis zu mehrere Meter groß. Der Südostwind bringt kalte Luft und Temperaturen von bis zu -25°C bei einem Wind-chill von etwa -50°C. Bereits um 14:46 Uhr (UTC) geht die Sonne unter. Bald werden wir sie gar nicht mehr sehen. Drei bis vier Wochen fahren wir durch die Polarnacht, um dann von Süden wieder nach Nor-den dem zunehmenden Son-nenlicht entgegen zu dampfen. Denn wir wollen untersuchen, welche Mechanismen das Öko-system des Südpolarmeeres nach dem langen, kalten und dunklen Winter wieder zum Leben erwachen lässt. Aber

auch, warum die Ausbreitung des antarktischen Meereises leicht zunimmt, während die Meereisbedeckung in der Ark-tis stetig zurückgeht.Beim Erreichen der Eisgrenze steht unser Fahrtleiter Peter Lemke auf dem Peildeck und schaut staunend auf das im Son-nenlicht glitzernde Eismeer: „So habe ich das während kei-ner Fahrt erlebt. Im Winter ist die Eisgrenze eigentlich grau und heftige Stürme begrüßen einen hier.“Nach dem ersten Staunen, ruft die Arbeit. Da wir die Eis-grenze bei Tageslicht erreicht haben, wollen die Meereisphy-siker so schnell wir möglich ers-te Lichtmessungen unter dem Eis machen. Auch Proben sol-len genommen werden. Kurze Lagebesprechung mit Kapitän Uwe Pahl und dem 1. Offizier Steffen Spielke. Die Crew re-agiert schnell und flexibel auf die Wünsche der Wissenschaft-ler. Das Zodiac wird startklar gemacht und der „Mummy Chair“ kann eingesetzt wer-den. Am Kran hängend wird er dicht über dem Eis positioniert, so dass die Forscher durch eine Luke im Boden, Proben neh-men können.Die Pfannkucheneis-Felder verdichten sich über Nacht. Am Morgen ist die Eisfläche zwar noch dünn, aber schon sehr kompakt. Während der Kranz-wasserschöpfer mit der CTD-Sonde auf über 5.000 Meter ins Südpolarmeer hinabgelassen wird, hält die 3. Offizierin Ca-rola Rackete Polarstern auf Posi-tion – bei einer Eisdrift von fast 1 Meile pro Stunde.Wer die Polarstern als Model im Maritimen Museum auf Deck 7 sieht, kann sich vielleicht gar nicht vorstellen mit wie viel Kraft der Forschungseisbrecher durch das Packeis bricht.Aktuelle Bilder, Berichte und Hintergrundinformationen zur Expedition sowie tagesaktuel-le Eiskarten gibt es auf www.meereisportal.de. n

Durch den antarktischen Winter der SüdhalbkugelEin Model des Eisbrechers Polarstern steht im Maritimen Museum auf Deck 7

8. extrem-wetter-kongress Klima-Anpassungs-StrategienVom 23. bis 27. September 2013 wird unter anderem im Kai-

speicher B im „Internationales Maritimes Museum Hamburg“

die IBA-Konferenz zu KlimaAnpassungsStrategiern stattfinden.

Renommierte Experten und prominente Redner präsentieren

spannend und anschaulich den aktuellen Stand der Wissen-

schaft, die Entwicklung extremer Wetterereignisse im Klima-

wandel und stellen sich den Fragen der Medien wie auch der

Öffentlichkeit.

Solange die Forscher das Eis nicht betreten können, werden sie in einer Transportkiste vom Kran aus dicht über die Meereisdecke gesetzt. In diesem sogenannten „Mummy Chair“ ist eine Bodenluke, die geöffnet werden kann, um Proben zu nehmen. (Fotos: SvN)

Immer Richtung Süden: Der Forschungseisbrecher Polarstern auf seinem Weg in den antarktischen Winter. Bei 62° Süd ist der Ozean noch mit dünnem Pfannkucheneis bedeckt, tiefer im Weddellmeer wird sich das Schiff durch das dicke Packeis kämpfen müssen.

Die Welt der kleinen Schif-fe: 40.000 Miniaturmodelle von Schiffen im Maßstab 1:1.250 werden auf Deck 9 des Mariti-men Museums präsentiert. Der Hamburger Schiffsminiatur-künstler Carlo Marquardt zeigt und erklärt, wie eine Schiffsmi-niatur gefertigt wird. Dienstag, 02.07.2013, 15–16 Uhr

Kapitänsführung: „Moder-ne Piraterie“: Filmpiraten wie Captain Jack Sparrow, Seeräu-ber-Legenden wie Störtebeker und eine gewisse Freibeuter-Ro-mantik tragen dazu bei, Verbre-chen auf hoher See zu verklären. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Die moderne Piraterie, zum Beispiel vor der Küste Somali-as, gefährdet heute wieder neu die internationale Schifffahrt. Welche Möglichkeiten hat eine Mannschaft, sich und das Schiff zu schützen? Kapitän Gebhard Knull berichtet von seinen Er-fahrungen auf See.Donnerstag, 04.07.2013, 15–16:30 Uhr

Führung zur Sonderaus-stellung „Glaube, Liebe, Hoff-nung“: Was fühlen Menschen in Seenot? Wie handeln sie im An-gesicht des vermeintlich siche-ren Todes? Im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Glaube, Lie-be, Hoffnung“ stehen packende Fälle von Seenot und Rettung, darunter eine Flaschenpost mit einem letzten Gruß an die Fa-milie und die Geschichte dreier Fahrtensegler, deren Yacht ab-seits aller Fahrtrouten von einem springenden Buckelwal versenkt wurde. Öffentliche Sonderfüh-rungen durch „Glaube, Liebe, Hoffnung“ finden ab Juli immer freitags um 14 Uhr statt.05., 12., 19. und 26.07.2013, 14–14:30 Uhr

Familienführung: „Unsere Museumsschätze“ Die Samm-lung von Prof. Peter Tamm

ist weltweit die größte private Sammlung zur Schifffahrts- und Marinegeschichte. Seit Juni 2008 sind ihre Schätze im historischen Kaispeicher B der Öffentlichkeit zugänglich. Die Führung ver-mittelt einen Überblick über Schwerpunkte und Highlights der Sammlung. Ob Schiffbau oder Marinemalerei, die geheim-nisvollen Knochenschiffe oder eine sieben Meter lange Queen Mary II aus Lego, es gibt viel zu entdecken. Ein unvergesslicher Rundgang durch 3.000 Jahre Schifffahrtsgeschichte.Sonntag, 07., 14., 21. und 28.07.2013, 14–15:30 Uhr

Die Schatzkammer In der Schatzkammer auf Deck 8 stehen ganz besondere Kostbarkeiten aus der Sammlung Peter Tamm: Schiffsmodelle aus Gold und Sil-ber und die weltweit einzigartige Sammlung seltener Knochen-schiffe. Die Führung beleuchtet die Herkunftsgsgeschichten aus-gewählter Exponate.Dienstag, 09.07.2013, 15–16 Uhr

Kapitänsführung: „Die Lo-gistikkette“ Der weitaus größte Teil des Welthandels ist Seehan-del. Unser Wohlstand hängt von einer reibungslos funktionieren-den Supply Chain (Lieferkette) ab. Die Führung macht die ra-santen Entwicklungen im mo-dernen Gütertransport begreif-bar. Der klassische Spediteur wandelt sich zum Logistiker, der komplexe Systemlösungen an-bietet: Dienstleistungspakete aus Transport, Umschlag und Lage-rung. Ein Logistikexperte macht Sie mit diesem interessanten und weltumspannenden Thema ver-traut.Donnerstag, 11.07.2013, 15–16:30 Uhr

„Marinegeschichte“ Das In-ternationale Maritime Museum Hamburg beherbergt eine der weltweit umfangreichsten mari-

negeschichtlichen Sammlungen. Mit dieser Führung laden wir Sie ein, anhand vielfältiger Exponate die großen Marinen der Welt in ihrer Entwicklung während der letzten 150 Jahre zu erleben. Dienstag, 16.07.2013, 15–16 Uhr

Kapitänsführung: „Vom Auswandererschiff zur luxu-riösen Kreuzfahrt“ Wenn wir heute von einem Traumschiff sprechen, meinen wir gewaltige Luxusliner, die schwimmenden Städten gleichen. Den Anfang machten die Auswandererschiffe vor 150 Jahren. Mit dem Wunsch von Millionen nach einem besse-ren Leben begann auf ihnen die moderne Passagierschifffahrt. Erfahren Sie, wer die Kreuzfahrt erfand, begleiten Sie das Fräulein Kannengießer auf Ihrer Weltrei-se im Jahr 1912 und blicken Sie in eine erste Klasse Kabine des Großseglers „Seacloud II“. Donnerstag, 18.07.2013, 15–16:30 Uhr

„Meeresforschung“ Wie arbeiten Meeresforscher? Was sind Gashydrate, Schwarze Raucher und Asphaltvulkane? Auf Deck 7 zeigen die großen meereskundlichen Institute des Konsortiums Deutsche Meeres-forschung (KDM) ausgewählte Forschungsschwerpunkte. Pro-ben vom Meeresgrund, Filme aus der Tiefsee und Präparate des Zoologischen Museums Hamburg lassen Sie das Meer entdecken.Dienstag, 23.07.2013,15–16 Uhr

Kapitänsführung: „Seefahrt unter Segeln“ Bevor Dampf und Schraube die Schifffahrt revolu-tionierten, stand lediglich die Kraft der Elemente als Antrieb zur Verfügung. Strömungen und Winde bewegten die Schiffe von Entdeckern, Händlern und Er-oberern um die Welt. Macht und Wohlstand großer Nationen be-

ruhten auf dem Erfolg gewaltiger Flotten aus hölzernen Segelschif-fen. Das Risiko auf See war stets hoch: Nach einem entbehrungs-reichen Leben, geprägt von har-ter Arbeit, Disziplin und Krank-heit fanden ungezählte Seeleute ein frühes Grab. Erfahren Sie Geschichte und Geschichten ei-ner Welt unter Segeln. Donnerstag, 25.07.2013,15–16:30 Uhr

Sommer in der HafenCity: „Mit Käpt`n Kuddel unter Pi-raten„ Im Internationalen Mari-timen Museum sind die Piraten los. Auf dem Vorplatz zwischen historischen Schiffsgeschützen erfahrt ihr vom wilden Leben der Seeräuber von den Tagen Störtebekers bis zur Zeit der Pi-raten der Karibik. Auf unserem Ferienparkours zeigt euch Käpt’n Kuddel, wie Schiffe geentert werden und wie die Seeleute sich dagegen wehren. Ihr dürft selbst mit Hand anlegen. Stellt Eure Tapferkeit und Geschicklichkeit unter Beweis.Sonntag, 28.07.2013, 13–17 Uhr

„Maler der See“ Die einzig-artige Gemäldesammlung auf Deck 8 präsentiert Marinema-lerei von den Anfängen vor über vierhundert Jahren bis heute. Marinemalerei ist eine Fundgru-be für die Geschichte der Schiff-fahrt. Ein Experte des Museum-steams erklärt die Geschichte dieses Genres und berichtet über bedeutende Künstler und ihre Meisterwerke, über Ruhm, Erfolg und Tragödien.Dauer 60 Minuten. Treffpunkt ist im Foyer. Keine Voranmel-dung nötig. Kosten im Eintritts-preis enthalten.Dienstag, 30.07.2013,15–16 Uhr

Internationales Maritimes Museum HamburgKoreastraße 120457 Hamburg

Termine im JuliDas Internationale Maritime Museum entdecken. Jeden Monat werden Führungen, Vor- träge und Rundgänge über die neun Themendecks angeboten. Eine Reihe von Sonder-veranstaltungen und Angebote für Kinder und Jugendliche ergänzen das Programm.

Jeden Samstag um 16 Uhr bringen unsere Comedians die Hafenbarkasse zum Schaukeln, wenn Lachwellen durch das Boot schwappen. Lachen Sie über den Hafen, die Stadt und den Kiez! Seit über 800 Jahren gibt es den Hamburger Hafen. Hätten die Bauarbeiten für die Elbphilharmonie zeitgleich begonnen, wäre heute Richt-fest. Auf unserer 60-minütigen Rundfahrt erfahren Sie alles, was Sie schon immer über den Hamburger Hafen wissen woll-ten: Wo hat Klaus Störtebeker nur seinen Kopf gelassen? Was ist der Unterschied zwischen Palstek und Slapstick und wie-viel Pferdefleisch ist im Fisch-brötchen? Auf dem Comedy-Boot lernen Sie alles, was Sie als Landratte wissen müssen: Wieviele Zigaretten hat Helmut Schmidt während der Sturmflut geraucht und warum ist Tarzan der König der Löwen? Und wenn Sie sich partout nicht merken können, was Steuerbord und Backbord sind, trösten Sie sich: Unser Kapitän weiß es auch nicht. Wer Lust hat beru-higt die Lachmuskeln hinterher mit dem besten Burger der Stadt im Hard Rock Cafe Hamburg. Das Comedy Boot und die HafenCity Zeitung verlosen zwei Mal zwei Karten für eine Hafenrundfahrt auf der schau-kelnden Comedy-Bühne! Viel Glück!

Schicken Sie eine E-Mail mit der Antwort und dem Stichwort „Lachwellen“ an [email protected] oder eine Postkarte an Ha-fenCity Zeitung, Am Sandtorkai 1, 20457 Hamburg.Einsendeschluss ist der 22. Juli 2013. Der Rechtsweg ist ausge-schlossen. Die Ad-ressen werden nicht an Dritte weiterge-geben.

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21.07., 13–16 Uhr // „Der Überseeboulevard gehört uns!“ öffentliche Fussball- und Graffi ti-Workshops, Tanz, Spiel und Bastel-arbeiten für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren

verlängert bis 22.07. // Open-Air-AusstellungLicht des Hafens von Sönke Lorenzen, Hafenbilder aus Hamburg und Bangkok

26.07., 20 Uhr // Konzert im Club 20457 SALT: Jazz-Pop Musik, Eintritt 10,– Euro

den ganzen Sommer // Beachlounge für alle auf dem Boulevard: Relaxen in der Sonne und Eiscreme genießen von EDEKA Böcker

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// 07BEACHLOUNGE,

KINDERPROGRAMM

UND MUSIK

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// 07BEACHLOUNGE, // 07// 07

© Sönke Lorenzen

Page 16: Hafencity Zeitung Juli 2013

291. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgangkultur28 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

sPort Das perfekte Paddeln | Seite 31

Komm raus, Sport machen | Seite 31

Zweischanzentournee | Seite 32

Sie sind aus Hamburgs Musikszene nicht mehr weg zu denken: Die 18 Musiker des „Ensemble Resonanz“ ziehen seit über zehn Jahren mit ihrer Konzertreihe „Re-sonanzen“ ein begeistertes Publikum in die Laeiszhalle und sind auch als Ensemble in Residence für die Elbphil-harmonie vorgesehen.In die Saison 2013/1014 startet das Streichorchester (neun Gei-gen, vier Bratschen, drei Celli, und zwei Kontrabässe) mit viel Mut zum Wandel. Nachdem das Ensemble mit „urban string“ ein neues Konzertformat im Schan-zenviertel, dem Stadtteil ihres Probenraumes, auf den Weg gebracht hat, bekommt auch die Reihe „Resonanzen“ ein verän-dertes Profil. „Wir wollen Anker werfen in die Musikgeschichte

und ins Leben“, sagte Tobias Rempe, Geschäftsführer des Ensembles, bei der Vorstellung des Programms. Der sonst hin-ter verschlossenen Türen statt-findende Probenprozess wird durch neue, innovative Musik-projekte geöffnet. „Unser An-spruch ist, neues Publikum für die Klassik anzusprechen“, sagte Rempe. Dazu will das Ensemb-le mehr und mehr in den Dialog mit dem Publikum eintreten, ohne das Hauptziel aus den Au-gen zu verlieren: Das Ensemble Resonanz will den Bogen span-nen von Tradition und Gegen-wart und den Kontrast und die Verbindung zwischen alten und zeitgenössischen Meistern auf höchstem Niveau suchen.„Unendlich stolz und glück-lich“, verkündete Rempe, dass das Ensemble Resonanz in den

kommenden zwei Spielzeiten die renommierte Bratschistin Tabea Zimmermann als neuen Artist in Residence gewinnen konnte. Sie tritt die Nachfolge des Cel-listen Jean-Guihen Queyras an. Tabea Zimmermann zeigte sich ebenso angetan von der kom-menden Zusammenarbeit: „Uns verbindet sehr viel“, sagte die Weltklasse-Solistin, „vor allem die demokratische Art, mit Mu-sik umzugehen.“ Die Saisoneröffnung des En-sembles mit Tabea Zimmer-mann wird am 10. September im Großen Saal der Laeiszhalle mit Werken von Johann Sebasti-an Bach, Paul Hindemith, Anton Bruckner und Sofia Gubaidulina stattfinden. Insgesamt werden die überall gefeierten Kammer-musiker mehr als 50 Konzerte im In- und Ausland geben. n Dg

Resonanz im DialogTabea Zimmermann und das Ensemble Resonanz

Das Ensemble am Oberhafen (Foto: Ensemble Resonanz / Tobias Schult)

1 Million Euro für „Kinder helfen Kindern“Der HSH Nordbank Run 2013

„Nachts habe ich wie heute in diesem weißen

Raum gesessen, und vor mir lag das Messer.

Blut war daran. Aber das war richtig so, es muss-

te Blut daran kleben. Ich habe genau das ge-

tan, was mir aufgetragen war. Doch wie genau

es passiert ist, weiß ich nicht. Eine kurze Erin-

nerung. Nur eine Sekunde, ein Wimpernschlag.

Da war ein Wald, und der Junge kniete vor mir.

Aber nein, das kann nicht sein. Mein Leben, mein

wahres Leben findet in der Wüste statt.“

In einem Wald bei Hamburg wird die Leiche eines

jungen Mannes gefunden: grausam zerstümmelt,

die Arme mit einem Strick gefesselt um einen

Baum gebunden. Der Täter hat ihm außerdem

Zeichen in die Haut geritzt, die keinen Sinn er-

geben wollen.

Als eine zweite Leiche entdeckt wird, die diesel-

ben Zeichen aufweist, gehen Kommissar Brook

und sein Team von einem Serienmörder aus.

Wer steckt hinter dem grausamen Mord des jun-

gen Mannes? Und in welcher Verbindung steht

dieser zum zweiten Mordopfer, einer alten Rent-

nerin, die allein in ihrer kleinen Wohnung lebte?

Ist die Entführung eines Babies ein zeitlicher

Zufall? Die Spuren führen in die Tiefen der Cha-

trooms – und in die biblische Geschichte. Kom-

missar Brook hat es mit einem Mörder zu tun, der

glaubt, im Auftrag Gottes zu handeln.

„Und hinter den Bergen wird sich das gelob-

te Land auftun, das Land, in das der Herr mich

führt, und dort wird endlich alles gut sein. Grü-

ne Wiesen, duftende Bäume und ein kühlender

Bach. Aber auf einmal wieder Rot, rotes Blut.

Wieso sehe ich Blut, immer Blut?“

Wer Henning Mankell’s Wallander vermisst,

kann sich freuen: Cornelius Hartz’ Kriminal-

roman „Brook und der Skorpion“ ist im Stil

skandinavischer Krimis geschrieben: düster, pa-

ckend, intelligent und bis zum Schluß richtig span-

nend. Brook und sein Team ermitteln in Hamburg,

und so wird zumindest der Hamburger Leser die

eine oder andere Ecke seiner Stadt wiedererken-

nen – und vielleicht sogar die eine oder andere

Figur …

Der Autor Cornelius Hartz studierte Latein, Grie-

chisch und Anglistik und promovierte mit einer

Arbeit über griechische und lateinischier Lyrik. Er

veröffentlichte bereits mehrere Sachbücher (un-

ter anderem Römische Schriftsteller, Tatort Anti-

ke. Berühmte Kriminalfälle des Altertums, Antike

mit Biss. Die schaurigsten Geschichten von Ho-

mer bis Horaz) af

„Brook und der Skorpion“ ist im April 2013 im

Emons-Verlag erschienen | 256 Seiten | 9,90

Euro

CluB 20457

Krimi-LesungAm Donnerstag, den 11. Juli um 19:30 Uhr wird

Cornelius Hartz aus seinem Roman lesen. Die

Lesung findet im Club 20457, Osakaallee 6-10,

20457 Hamburg statt und wird von Anja Fraubö-

se (HafenCity Zeitung) moderiert. Der Eintritt

kostet 8 Euro. Eintrittskarten bekommen Sie

über www.eintrittskarten.de, [email protected]

oder an der Abendkasse.

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Die Geschichte vom Frosch und dem Skorpion

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Page 17: Hafencity Zeitung Juli 2013

sPortsPort 3130 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Mit Arbeitskollegen, dem Chef und Freunden gemeinsam auf die Laufstrecke gehen, ohne Wettkampfstress, sondern für den guten Zweck: das ist die ein-fache Grundidee des HSH Nord-bank Run. Vergangenen Sonn-abend kamen bei herrlichstem Sommerwetter wieder Tausende in die HafenCity um zugunsten von „Kinder helfen Kindern“ vier Kilometer durch Hamburgs jüngsten und rasant wachsenden Stadtteil zu laufen.789 Teams mit 21.162 Teilneh-mern – ein großartiger Erfolg! Durch die wiederum gestiegene Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr addierte sich der Betrag von 135.000,00 Euro und die Gesamtspendensumme auf mehr als 1.000.000,00 Euro. Mit den erlaufenen Geldern wird Kindern und Jugendlichen aus finanziell schwächer gestellten Hamburger Familien im Rah-men des Projekts „Kids in die Clubs“ Sport im Verein ermög-licht.Das Team „Kids in die Clubs“ eröffnete um 10 Uhr traditionell den Lauf und wurde von Sabine Tesche („Kinder helfen Kin-dern“), Matthias Wittenburg (Vorstandsmitglied der HSH

Nordbank AG), Jürgen Bruns-Berentelg (Vorsitzender der Ge-schäftsführung der HafenCity GmbH) und Frank Horch (Se-nator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation) mit den besten Wünschen auf die Strecke ge-schickt.Die vier Kilometer waren in die-sem Jahr spannend wie nie zuvor. Nachdem das warme Horn der Queen Mary 2 den Start für die Teams freigegeben hatte, ging es bei strahlendem Sonnen-schein und einer leichten Brise durch den Sandtorpark Rich-tung Überseequartier. Es folgte der vielleicht schönste Abschnitt der Strecke, direkt am Wasser, entlang des Brooktorhafens bis zur Umrundung der Ericusspit-ze. Der Weg leitete die Läufer zum Sandtorkai, einen wunder-baren Blick auf die Speicherstadt inklusive, ehe die Strecke auf die Pontons des Traditionsschiffha-fens führte. Über die großzügi-gen Magellan-Terrassen ging es Richtung Kaiserkai-Promenade mit grandioser Aussicht auf Hamburgs zukünftiges Wahr-zeichen, die Elbphilharmonie. Jetzt waren es nur noch wenige Meter bis zu den Marco-Polo-Terrassen, bis ins Ziel der wahr-

scheinlich schönsten Laufstrecke Deutschlands.Im Ziel versorgte REWE die „Finisher“ – wie schon im ver-gangenen Jahr – mit Wasser und Müsliriegeln. Anschließend konnten sich alle volljährigen Teilnehmer mit einem isotoni-schen Getränk aus dem Krom-bacher ALKOHOLFREI Sorti-ment erfrischen. Direkt danach gab es im Hamburg Cruise Cen-ter gegen Vorlage der Startnum-mer das kultige Finisher-Shirt.Die Startnummer galt darüber hinaus als Bordpass für eine Hafenrundfahrt mit einem Sa-lonschiff der Rainer Abicht El-breederei. Einen Rundum-Blick aus 60 Metern Höhe ermöglichte am Veranstaltungstag das Steiger Riesenrad, das an der jüngst er-öffneten U4-Haltestelle seine Runden drehte.Abschluss des HSH Nordbank Run 2013 war die Verlosung ei-ner Reise mit der Queen Mary 2 für zwei Personen von Hamburg nach Southampton in einer Bal-konkabine in 2013 sowie zwei Besuche mit Führung auf der Königin der Meere. Impressionen rund um den Lauf finden Sie auf www.hsh-nord-bank-run.de. n

Oben: Das Team „Kids in die Clubs“ startete mit über 500 Läufern und eröffnete traditionell den Lauf. Unten: Mit jeder Menge Spaß gingen die Läufer mit Maskottchen und Hund auf die vier spannenden Kilometer durch die HafenCity (Fotos: Wilfried Witters Sport-Presse-Fotos)

Den ersten Kontakt mit den Trainings-Gruppen von on-lysports haben die meisten Ha-fenCity-Bewohner schon hinter sich, ohne zu wissen, womit sie es wirklich zu tun hatten. Es ist Dienstagabend und auf dem gel-ben Belag des Basketballfeldes am Vasco-daGama-Platz liegen rund 20 Menschen im Kreis und horchen auf die Instruktionen eines Trainers. „Noch sechs, fünf, vier …“ die Kommandos von Trainer Chris kommen mit zwar freundlicher aber be-stimmter Stimme – Widerstand ist zwecklos! Da wo geschwä-chelt wird, wird der Ton auch mal rauer. Die Truppe müht sich mit angestrengten aber auch glücklichen Gesichtern. Nach ein paar Minuten folgt das Kommando zum Aufbruch, und mit einem Sprint verschwindet die Truppe mit auf der Dal-mannkaipromenade. „Das Konzept kommt ursprüng-lich aus der britischen Armee, die mit so genannten Bootcamps ihre Soldaten durch ein vielsei-tiges Training auf ihr optimales Fitnessniveau bringt“, erklärt der Diplom-Sportwissenschaft-ler und Trainer Chris Mielke, der seit 2010 die Kurse anleitet. In Anlehnung daran haben sich nach New York und London rund um den Globus ähnliche

Fitnessbewegungen etabliert, die sich vor allem eines zum Ziel gemacht haben: mehr Gruppe-nerlebnis unter freiem Himmel, keine überf lüssigen Geräte. Schon der Name onlysports drückt aus, was es ist: Kein Schischi, kein Schnickschnack, keine Musik – zurück zu den Basics. onlysports hat diese Art von Fitnesstraining bereits 2009 Hamburg ins Leben gerufen. Inzwischen finden die Trainings nicht nur in der HafenCity, im

Stadtpark und Planten un Blo-men statt, sondern überall dort, wo Firmen den Fitnesstrend für ihre Mitarbeiter buchen. Dabei steht trotz anstrengendem Trai-ning der Spaß im Vordergrund. „Mir war sofort klar, dass das hier mein Ding ist“, sagt Teil-nehmerin Melanie, „ich bin an der frischen Luft und das Trai-ning mit den anderen motiviert mich total.“ Eine Einheit dauert jeweils 60 Minuten und wird auf drei verschiedenen Leistungsni-

veaus angeboten: Technik (für Einsteiger), Regulär (für Fort-geschrittene) und Speed (für Leistungssportler). Nach einem kurzen 10-minüti-gen Aufwärmtraining folgen 45 Minuten abwechslungsreiche Beanspruchung für die unter-schiedlichen Muskelgruppen (Bauch, Beine, Rücken, Arme etc.) im Wechsel mit Laufin-tervallen von je 200 bis 800 Metern, die kreuz und quer durch das Gelände gehen. „Da

wir als Trainer verschiedene Fitness-Schwerpunkte haben, sind die Übungen jedes Mal an-ders. Mal kommen sie eher aus dem Bereich Kampfsport oder Akrobatik, mal aus der Leicht-athletik. So ist kein Training wie das andere“, erläutert Chris. Die Muskelübungen werden auf den Rasenflächen, Treppen, Parkbänken oder was sich sonst anbietet, durchgeführt. Das abschließende Stretching sorgt dafür, dass die Sehnen und Mus-keln elastisch und geschmeidig bleiben. Die Monatskarte, die zu allen stattfindenden Trainings be-rechtigt, kostet 29 Euro, eine Fünferkarte für diejenigen, die nur sporadisch teilnehmen wollen, 39 Euro, und für den Einzelbedarf kostet eine Trai-ningseinheit 9 Euro. Ein Probe-training zum Reinschnuppern gibt es vorher kostenlos. Treffpunkt für die HafenCi-ty-Trainingsgruppe ist in der Osakaallee vor dem Café Lieb-lingsplatz. Am Ende dieses Dienstagsabendtrainings steht die Gruppe noch kurz zusam-men, dann gehen auch Me-lanie und Chris nach Hause. Auf ihren Gesichtern liegt ein Lächeln. Das gute Gefühl, sich verausgabt zu haben, hört eben so schnell nicht auf. n

Sportbegeisterte beim Outdoortraining in der HafenCity (Foto: onlysports)

Komm raus, Sport machen!onlysports bietet Outdoortraining mit Bootcamp-Charakter in der HafenCity an

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i

lichenGlück-

wunsch!

Die HafenCity als Hotspot für Trendsportarten scheint gesetzt. Neben – wie gerade im Juni erlebt – Wakeboar-ding, oder Parcours, Beach-volleyball und diverse andere Sportarten gibt es seit kurzem auch den Sport mit zweck-entfremdeten Surfbrettern wieder in der HafenCity zu erleben. Stand Up Paddling – kurz SUP – ist ein alle körperlichen Fähig-keiten beanspruchender Sport,

um durch die aufrechte Position besser sehen zu können. Später kam der Einsatz eines Stech-paddels hinzu, er erlaubte es, schneller vom Ufer zu den wel-lenbrechenden Riffen und zu-rück zu gelangen. SUP ist auch von ungeübten Wassersportlern jedes Alters und jeden Könnens leicht zu erlernen. Es ist derzeit der am schnellsten wachsende Wasser-sport seit dem Windsurfboom der 80er.

Das perfekte PaddelnStand Up Paddeling World Cup Rennen in der HafenCity

der aufrecht auf einem Surfbrett stehend eine ganz andere Pers-pektive vom Wasser zeigt. Der Sport wird vermutlich be-reits seit Jahrtausenden betrie-ben. Besonders in Asien sind noch heute Ein-Mann-Bam-busflöße im Einsatz, bei denen neben Stangen auch Paddel im Stehen zur Erzeugung des Vor-triebs eingesetzt werden. Im 20. Jahrhundert standen zu-nächst nur Fotografen und Surf-lehrer auf Hawaii auf dem Brett,

SUP Wettbewerb im Sandtorhafen (Foto: MK)

Der SUP Club Hamburg bietet dazu jeden zweiten Sonntag vom 25hours zu geführten Touren durch Fleete und Hafenbecken. Nach 2009 und 2010 treffen vom 16. – 18. August nach langer Pau-se auch wieder die besten SUP-Profis der Welt und die stärksten deutschen SUP-Amateure beim Camp David SUP World Cup aufeinander. Für die rund 200 Paddler geht es um ein Preisgeld von insge-samt 15.000 Euro sowie wich-

tige Weltranglistenpunkte im Kampf um den WM-Titel der Stand Up World Series.Den Besuchern bietet der Cup an den Magellan-Terrassen ei-niges. Neben den spannenden Rennen der Profis versuchen Staffeln mit Promis und Medi-envertretern, es den Könnern auf dem Wasser nach zu ma-chen. Messestände mit Material rund um die Trendsportart und Gastronomie runden das Ange-bot ab. n� mk

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in der HafenCityin der HafenCity

Page 18: Hafencity Zeitung Juli 2013

sPort32 1. Juli 2013 | HafenCity Zeitung | Nr. 7 | 5. Jahrgang

Die Angaben über die Zahl der Zuschauer schwankt zwi-schen 5.000 und 15.000, voll war es rund um den Sandtor-hafen allemal. Beim Red Bull Rising High traten Weltklasse-Wakeboar-der im Traditionsschiffhafen gegeneinander an, um den-jenigen zu ermitteln, der am spektakulärsten und sichers-ten die extra dafür erbauten 30 Meter lange und vier Meter hohe Sprungrampe bezwin-gen konnte. „Big Willy“, so der Spitzname der Rampe, hatte in der Hafen-City Weltpremiere und sorgt mit seinem Landebereich für größere und höhere Sprünge der Sportler, da es nicht mehr zum harten Aufschlagen auf dem Wasser kommt. Die Sport-ler zeigten ihr ganzes Können:

Neben „Inverts“ (Air-Tricks über den Zug der Anlage) wie zum Beispiel gestreckte Dop-pelschrauben waren auch Tricks wie dreifache Rotationen um die eigene Achse zu bewundern. Eine Fachjury kürte die besten Teilnehmer.

Am Schluss verwies der Kana-dier Raph Derome die Konkur-renz auf die Plätze. Auf Platz zwei und drei kamen Dominik Hernler aus Österreich sowie der Deutsche Dominik Gührs. Der amtierende IWWF World

ZweischanzentourneeDer rote Bulle zeigt seine Hörner im Sandtorhafen

Champion, Frederic von Osten aus Hamburg, konnte verlet-zungsbedingt nur von der Zu-schauerbank aus teilnehmen. „Ich bin mehr als traurig, dass ich nicht starten konnte“, sagte er der Mopo. Drängend voll präsentierten sich die Promenaden und Pon-tons rund um den Sandtorhafen, so voll das kaum ein Bewegen möglich war. Wohl dem, der rechtzeitig einen guten Platz ergattert hatte. Der Wettergott war dem Ver-anstalter hold und hielt sich mit dem großen Regen bis zum Ende der Veranstaltung zurück, der dem Sandtorhafen einen Be-sucherrekord bescherte. „Die HafenCity Hamburg als größtes innerstädtisches Bau-projekt in Europa ist eine pas-sende Bühne für dieses aufre-

Inverts und 360’s in 5 Metern Höhe

Waghalsige Aktionen vor tausenden Zuschauern (Foto: MK).

gende Eventformat“, so Dietrich von Albedyll, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ham-burg Tourismus GmbH. „Ham-burg zeigt sich vor dieser Kulisse als junge, moderne und kreative Metropole. Der hohe Erleb-nisfaktor in unserer Stadt wird positiv in Erinnerung bleiben.“Auch sonst war an diesem Wo-chenende ordentlich was los. Neben dem 30ten Anlauf der Queen, der gebührend mit einer Flaggenparade gefeiert wurde, Brückenschlag, Harley Days, Swingtanzen und dem Halbma-rathon blieben kaum Wünsche offen – es sei denn man war auf Ruhe aus – die gab es dieses Wo-chenende kaum. n� mk

Vor der Kulisse von HafenCity und Speicherstadt – Spannung

pur (Foto: Eva Karsten)

Lichtgestalten für die Illumination der Speicherstadt gesucht!

[email protected]

Es scheint so selbstverständlich: Seit Jahren sind allabendlich Foto- kurse auf der Suche nach dem schönsten Lichtbild unterwegs. Auch das touristische Image der Hansestadt wäre ohne ein Bild der illuminierten Speicherstadt längst nicht mehr vollständig. Aber diese märchenhafte Schönheit ist nicht nur nachhaltig, sondern zudem auch privat finanziert – wir brauchen Ihre Unterstützung für den Verein Licht-Kunst-Speicher-stadt! Seien Sie dabei, wenn weitere Lichtvisionen Realität werden.

Es scheint so selbstverständlich: Seit Jahren sind allabendlich Foto- kurse auf der Suche nach dem schönsten Lichtbild unterwegs. Auch das touristische Image der Hansestadt wäre ohne ein Bild der illuminierten Speicherstadt längst nicht mehr vollständig. Aber diese märchenhafte Schönheit ist nicht nur nachhaltig, sondern zudem auch privat finanziert – wir brauchen Ihre Unterstützung für den Verein Licht-Kunst-Speicher-stadt! Seien Sie dabei, wenn weitere Lichtvisionen Realität werden.