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  • Halbjahresbericht 2011

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    Die 3D-MID-(Molded Interconnect Devices-)Technologie er- möglicht die Integration mechanischer und elektronischer Funktionen in einem Bauteil auf engstem Raum. Die elektroni- sche Schaltung wird dabei in das Gehäuse integriert, wodurch die kompakte Bauweise und die Funktionsdichte entschei- dend erhöht werden können. Immer mehr Anwendungen mit elektrischen beziehungsweise elektrooptischen Schaltungen werden heute mit der 3D-MID-Technologie realisiert. Spritz- gegossene Schaltungsträger erlauben, die Prozessschritte, die Montagezeiten und die Anzahl Bauteile drastisch zu redu- zieren. Hauptanwendungsbereiche finden sich im Automotive, in der Medizinaltechnik, der Industrieelektronik und der Tele- kommunikation.

    Cicor verfügt über langjährige Erfahrung in diesen Anwen- dungsgebieten und insbesondere über die Expertise, ihre Kunden optimal zu beraten, ob technische Herausforderun-

    Zum Titelbild: Cicor eröffnet im ersten Halbjahr 2011 ein 3D-MID-Technologiezentrum in Boudry (Schweiz)

    gen durch den Einsatz einer flexiblen beziehungsweise starr- flexiblen Leiterplatte oder mit der 3D-MID-Technologie am effizientesten gelöst werden können. Zudem bietet die Cicor Gruppe alle Prozessschritte für die Herstellung von in 3D-MID- Technologie gefertigten Produkten aus einer Hand an – vom Spritzguss über Laserstrukturierung und Metallisierung bis zu Aufbau- und Verbindungstechnik und Montage.

  • 2 Kennzahlen 3 Bericht des Präsidenten und des CEO 7 Financial Report 2011 18 Agenda und Adressen

    Inhaltsverzeichnis

  • Cicor | Geschäftsbericht 2010 | Kernaussagen

    in CHF 1000, falls nicht anders angegeben 1. 1.–30. 6. 2011 1. 1.–30. 6. 2010

    Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen 94 614 88 424 Veränderung gegenüber Vorjahr (%) 7,0 10,3 EBITDA 5 870 4 870 Veränderung gegenüber Vorjahr (%) 20,5 318,1 in % des Nettoerlöses 6,2 5,5 EBIT 2 004 925 Veränderung gegenüber Vorjahr (%) 116,6 126,4 in % des Nettoerlöses 2,1 1,1 Gewinn/(Verlust) 343 –1 547 in % des Nettoerlöses 0,4 –1,8

    Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) (CHF) 0.18 –0.53

    30. 6. 2011 31. 12. 2010

    Anlagevermögen 120 234 121 273 Umlaufvermögen 87 384 87 565 Total Aktiven 207 618 208 838 Eigenkapital 120 502 120 042 Eigenkapitalquote (%) 1) 58,0 57,5 Finanzielle Verbindlichkeiten 32 836 35 134 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 12 495 17 246 Nettoverschuldung 20 341 17 888 Beschäftigte (Stichtag) 1 321 1 306

    Anzahl ausgegebener Aktien (Stichtag) 2 865 424 2 828 679 Durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien 2 828 455 2 812 453 Eigenkapital Cicor Aktionäre je Aktie (CHF) 41.84 42.16

    1) Total Eigenkapital in % der Total Aktiven

    Kennzahlen

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    Im ersten Halbjahr 2011 setzte die Cicor Gruppe ihren Aufwärtstrend fort. Sie stärkte ihre Position in den fokussierten Absatzmärkten, vorab in der hoch anspruchsvollen Medizinaltechnik sowie in den Bereichen Auto- motive und Industrieanwendungen. Parallel investierte Cicor in das zukünftige Wachstum der Gruppe. In China gründete die Gruppe ein eigenes Unternehmen, um neue Produktionskapazitäten aufzubauen und diesen Schlüsselmarkt schneller zu erschliessen. In Amerika baute die Gruppe ihre Vertriebsstruktur weiter aus. Zudem eröffnete Cicor ein Kompetenzzentrum in Boudry, Schweiz, für die richtungsweisende 3D-MID-Technologie. Die Gruppe bietet alle Prozessschritte für die Herstellung von in 3D-MID-Technologie gefertigten Produkten aus einer Hand an und nimmt damit eine einmalige Stellung in der Elektronikindustrie ein, die aktuell vom Trend zur Miniaturisierung und Rationalisierung geprägt ist. Gebremst wurde die Unternehmensleistung durch die verhal- tene Konsumentenstimmung und Lieferengpässe in Japan, aufgeschobene Aufträge im Kernenergiesektor sowie durch den starken Schweizer Franken. Dieser Gegenwind beeinträchtigt die Profitabilität der Gruppe. Mit Blick nach vorne setzt sich Cicor zum Ziel, zusätzlich mit grossvolumigen Projekten zu wachsen.

    Investitionen in zukünftiges Wachstum

    In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2011 er- wirtschaftete die Cicor Gruppe Nettoerlöse in der Höhe von CHF 94,6 Mio. (1. Halbjahr 2010: CHF 88,4 Mio.). Dies entspricht einer Ausweitung des Geschäftsvolumens um 7,0 % respek- tive 9,8 % in lokalen Währungen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) verbesserte sich auf CHF 5,9 Mio. (1. Halbjahr 2010: CHF 4,9 Mio., + 20,5 %). Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 2,0 Mio. (1. Halbjahr 2010: CHF 0,9 Mio., + 116,6 %). Darin enthalten sind der nega- tive Währungseinfluss sowie die Investitionen in den Aufbau des Chinageschäfts und die 3D-MID-Kompetenz im Umfang von CHF 1,2 Mio. Auf Stufe Nettogewinn resultierte ein Gewinn von CHF 0,3 Mio. im Vergleich zum Verlust von CHF –1,5 Mio. in der Vorjahresperiode. Mit einer Eigenkapitalquote von 58,0 % per 30. Juni 2011 ist die Gruppe solide finanziert.

    Der starke Schweizer Franken, insbesondere gegenüber den für die Gruppe wichtigen Euro und US-Dollar, hemmte die Geschäftsentwicklung und wirkte sich negativ auf die Profita- bilität aus. Dank der globalen Präsenz mit eigenen Produkti- onsstätten im Euroraum und in Asien sowie dem Abgleich der Güterströme auf die einzelnen Währungsräume konnte Cicor die negativen Auswirkungen eindämmen. Zudem gelang es der Gruppe, in den wichtigen Bereichen Medizinaltechnik, Lifestyle, Industrie und im Bereich Luft-/Raumfahrt und Verteidigungs- technik Grossaufträge zu gewinnen. Der Auftragseingang stei- gerte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 3,8 % auf CHF 96,5 Mio. (1. Halbjahr 2010: CHF 92,9 Mio.), währungsbe- reinigt um 7,5 %.

    In der Berichtsperiode steigerte Cicor ihre Innovationskraft. Die Gruppe intensivierte die divisionsübergreifende Zusam- menarbeit und erweiterte das hochspezialisierte Produkt- und Dienstleistungsangebot. Dank der Nutzung von Synergien und der konsequenten Ausrichtung an den Bedürfnissen der glo- balisierten Produktionslandschaft kann Cicor komplexe Ein- zelkomponenten und Produkte zukünftig effizienter und kos- tengünstiger entwickeln und fertigen. Gleichzeitig stärkte das Management den integrierten Marketing- und Verkaufsansatz mit gezielten Marketingaktivitäten sowie internen Schulungen.

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    Printed Circuit Boards Division: Erfreuliche Effizienzsteigerung

    Der Nettoerlös der Printed Circuit Boards Division wuchs in der Berichtsperiode gegenüber Vorjahr um 10,1 % auf CHF 19,6 Mio. (1. Halbjahr 2010: CHF 17,8 Mio.). Es ist insbesondere auf neue Aufträge in den Bereichen Medizinaltechnik und Luft-/Raumfahrt und Verteidigungstechnik zurückzuführen. Das Betriebsergeb- nis (EBIT) erreichte eine schwarze Null und verbesserte sich damit gegenüber der Vorjahresperiode (1. Halbjahr 2010: CHF –0,2 Mio.). In einem wettbewerbsintensiven Umfeld erzielte die Division Fortschritte und erhöhte dank optimier- ten Abläufen ihre Effizienz. Im Ergebnis enthalten sind zudem die Investitionen in die 3D-MID-Technologie. Am Standort Boudry (Schweiz) eröffnete Cicor ein Kompetenzzentrum, das sich auf die Entwicklung und kundenspezifische Applikation von 3D-MID-Produkten konzentriert und die Weitergabe des Fertigungs-Know-how an alle Cicor Unternehmen weltweit sicherstellt. Heute werden immer mehr Anwendungen mit elektrischen beziehungsweise elektrooptischen Schaltungen mit der 3D-MID-Technologie realisiert. Cicor verspricht sich von der Investition in diese Schlüsseltechnologie Wettbewerbsvor- teile und entscheidende Wachstumsimpulse.

    Microelectronics Division: Aufgeschobene Investitionen der öffentlichen Hand

    Die Microelectronics Division sah sich im ersten Halbjahr 2011 einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld aus- gesetzt. Die Division erwirtschaftete einen Nettoerlös von CHF 14,8 Mio. (1. Halbjahr 2010: CHF 15,2 Mio.), was einer Stei- gerung von –2,8 % respektive 4,5 % in lokalen Währungen ent- spricht, und erzielte ein Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 0,3 Mio. (1. Halbjahr 2010: CHF 0,9 Mio.). Die nach der Katastrophe in Japan ausgelöste Diskussion über die Zukunft der Kernener- gie und die knappen Staatshaushalte resultierte in einer fort- gesetzten, verhaltenen Investitionspolitik der öffentlichen Hand. Dennoch gelang es der Division, im Verteidigungsbereich einen Grossauftrag für die Fertigung von hochspezialisierten Mikroelektronikmodulen für Lagesensoriksysteme zu gewin- nen. Im Bereich der Dünnschichtkeramiken intensivierte Cicor ihre Verkaufsanstrengungen in der Medizinal- und Industrie- sparte, wo die Division neben Luft-/Raumfahrt und Verteidi- gungstechnik ein starkes zweites Standbein aufbaut. Zudem trieb Cicor die Projekte in der neuen Dünnschicht-Flex-Tech- nologie als Alternative zur klassischen Dünnschicht voran. Sie werden sich in den kommenden Jahren schrittweise positiv auf den Geschäftsverlauf auswirken. In den Bereichen Dickschicht, Mikromontage, und Modulbau schliesslich verlief das Geschäft erfreulich.

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    Electronic Solutions Division: Gut in Fahrt!

    Die Electronic Solutions Division steigerte in der Berichts- periode ihren Nettoerlös auf CHF 50,1 Mio. (1. Halbjahr 2010: CHF 44,8 Mio.). Dies entspricht einem soliden Wachstum von 11,8 % respektive 13,0 % in lokalen