Hand in Hand 1/2012: Burgenland-Ausgabe

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Schwerpunkt "Erziehung. Mehr als Vorbild und Liebe" Der Schwerpunkt dreht sich um das Thema "Erziehung". Was hat sich geändert und was sind die Herausforderungen im Jahr 2012. Dazu finden Sie Experteninterviews und Literaturtipps.

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  • Hand in HandHand in HandZeitschrift fr Gesundheit, Familie und Soziales

    1 | 2012

    Kindererziehung im Jahr 2012

    > 4

    Flexibel und verlsslich zugleich. Start zur Jahresinitiative KINDER FRDERN. ELTERN HELFEN. > 26

    Mit Benefiz ins neue Jahr.Erfolgreiche Spendensammlung in Eisenstadt und Pilgersdorf > 9

    Jubilumsfeier.10 Jahre Seniorenpension Lockenhaus > 16

    Erziehung: mehr als

    Vorbild und Liebe

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  • Das Magazin Gesundes sterreich dient dem Informationsaustausch ber Gesundheitsfrderung und Prvention. Es erscheint viermal im Jahr und gibt einen umfassenden berblick ber aktuelle Aktivitten und Themen.

    Informationen zu weiteren Themen wie Bewegung, lter werden undbetriebliche Gesundheitsfrderung mit wertvollen Tipps und Adressen.

    Alle Publikationen erhalten Sie gratis beim Fonds Gesundes sterreich,ein Geschftsbereich der Gesundheit sterreich GmbH, Aspernbrckengasse 2, 1020 Wien

    Tel: 01/8950400, Fax: 01/8950400-20, fgoe@goeg.at, www.fgoe.org

    ERNHRUNGS-HOTLINE

    des Fonds Gesundes sterreich

    in Kooperation mit dem VKI

    Bei Fragen zumThema Essen:

    Ernhrungs-Hotline

    0810-810 227Mo bis Fr

    9.00-15.00 Uhr (max. 10 Cent/Minute)

    Fonds Gesundessterreich

    Publikationen des FondsGesundes sterreich

    FGOE_PUBLIKA_ANZ_208X295 27.02.2012 9:39 Uhr Seite 1

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  • Hand in Hand 1/2012 3

    Liebe Leserinnen und Leser, liebe Kundinnen und Kunden des Hilfswerks,

    wie Sie sicherlich bemerkt haben, sieht Ihre HAND IN HAND seit heute ein bisschen anders aus. Nach 10 Jahren im selben Kleid haben wir unserem Magazin auf Grundlage Ihrer wertvollen Anregungen und Ideen ein neues Konzept verpasst. Wir bieten Ihnen mit mehr bersichtlichkeit und einem Plus an ntzlichen Servicehinweisen und Kontaktadressen noch mehr Nutzen und Informationswert. Und wir mchten Ihnen mit mehr Helligkeit und Luftigkeit, mit neuen Farben und Bildern noch mehr Freude beim Lesen und Blttern berei-ten. Lassen Sie uns wissen, wie Ihnen Ihre neue HAND in HAND gefllt und was Sie sich vielleicht darber hinaus noch wnschen. Ihre Meinung und Ihre Zufriedenheit sind uns wichtig! Viel Freude mit Ihrer neuen HAND IN HAND wnscht IhnenEsther Hermann

    Medieninhaber und Herausgeber: Burgenlndisches Hilfswerk, Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt Redaktionsadresse: Zeitschrift HAND IN HAND, Burgen lndisches Hilfswerk, Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt, Tel. 02682/651 50, Fax 02682/651 50-10, E-Mail: office@burgenland.hilfswerk.at Redaktion Burgenland: Esther Hermann Redaktion: Elisabeth Anselm, Harald Blmel, Martina Goetz, Monika Gugerell, Daniel Gunzer, Daniela Gutschi, Esther Hermann, Brigitte Hingerl, Martina Kern, Gerald Mussnig, Heiko Ntstaller, Petra Satzinger, Elisabeth Schreiner, Viktoria Tischler Bildnachweis, Fotos: Hilfswerk sterreich (Suzy Stckl), Burgen lndisches Hilfswerk, www.shutterstock.com (Cover, Seite 6, 20, 21, 26, 27), stockbyte (Seite 4) Gesamt auflage: 130.000 Stck, sterreichweite Distribution, davon ber 90 % durch persnlich adressierte Sendungen Anzeigen verkauf (Gesamtauf lage): Hilfswerk-Bundesgeschfts stelle, Tel. 01/404 42-0 Anzeigenverkauf (Burgenland): Burgen lndisches Hilfswerk, Tel. 0676/882 66 80 00 Layout/Produktion: Egger & Lerch, 1070 Wien Organisation Druck/ Versand: Kastelic GmbH, 1190 Wien Druck: Wograndl Druck GmbH, 7210 Mattersburg

    Esther Hermann, PR & Marketing Burgenlndisches Hilfswerk

    E D I T o R I A L

    C o V E R S T o R y

    4 Erziehung. Mehr als Vorbild und Liebe

    K I N D E R & J U G E N D

    7 Kindererziehung. Frher war alles besser! Wirklich?

    10 FIDI. Comic

    P F L E G E & B E T R E U U N G

    9 Mit Benefiz ins neue Jahr. Benefizlauf und Neujahrsempfang

    13 Didaktobox. Hnde-Hygienetage

    15 Service. Alles aus einer Hand

    16 Gratulation. 10 Jahre Senioren pension Lockenhaus.

    17 Was tut sich in den Heimen?

    G E S U N D H E I T & L E B E N

    20 Jubilum. Seit 15 Jahren Entspannung in Bad Schnau.

    21 Wir gratulieren!

    H I L F S W E R K

    23 Interview. Sparen? Ja! Leistungen krzen? Nein. Im Gesprch mit othmar Karas.

    25 Hilfswerk Austria International. Gengsame Vitaminbomben

    26 Hilfswerk-Jahresinitiative. Kinder frdern. Eltern helfen.

    27 Family-Tour. Die ersten Stationen der Hilfswerk Family Tour 2012

    28 Dienstauto-Flotte erneuert. Partnerschaft mit KIA sterreich

    29 Finanztipp. Bausparen ist die beliebteste Sparform.

    30 Adressen Hier finden Sie unsere Standorte.

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  • Hand in Hand 1/20124

    c o v e r s t o r y K i n d e r & j u g e n d P f l e g e & b e t r e u u n g g e s u n d h e i t & l e b e n h i l f s w e r K

    Mehr als Vorbild und LiebeErziehung im Jahr 2012. informationen zum thema Kindererziehung gibt es wie sand am Meer. scheinbar alle reden mit, Medien versuchen mit super-nannys Quoten zu machen und lassen viele eltern dennoch verunsichert zurck. das hilfswerk hat es sich zum Ziel gesetzt, verlssliche orientierung zu geben.

    Ihren Kindern Liebe zu geben und Vorbild zu sein, ist fr Eltern und Kinder entscheidend. Aber Eltern mssen auch mit Konflikten umge-hen knnen. Der Hilfswerk Erziehungskompass hilft dabei (siehe Seite 26).

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  • Hand in Hand 1/2012 5

    c o v e r s t o r yK i n d e r & j u g e n d

    P f l e g e & b e t r e u u n gg e s u n d h e i t & l e b e n

    h i l f s w e r K

    Konfl ikte sind nichts schlimmes!

    Mehr als Vorbild und Liebedarauf lenken, was Sie an Ihrem Kind lieben, worauf Sie stolz sind. Ein respektvoller Umgang ist die beste Grundlage fr eine gute Beziehung und erfolgreiche Kommunikation. Geben Sie Ihrem Kind einen Vertrau-ensvorschuss, trauen Sie ihm etwas zu. Und vergessen Sie nicht, dass auch Kinder schlechte Tage haben knnen.

    Welche Fehler sollte man nichtmachen?Oftmals gibt es zu wenig Zeit fr Ge-sprche, das Zuhren kommt zu kurz. Weiters neigen Erziehende dazu, nur das Negative anzusprechen und das Positive als selbstverstndlich anzuse-hen und gar nicht zu erwhnen. Man macht zwar Vorwrfe, lobt aber zu we-nig das Gelungene. Auch im Gesprch mit Kindern knnen Abwertungen, Blostellungen, Demtigungen und

    Unterstellungen passieren. Wenn Ihr Kind etwa zu spt nach Hause kommt, werfen Sie ihm nicht pauschal vor: Du kommst immer zu spt! Fragen Sie besser nach dem Grund fr das Verhalten, stellen Sie klar, dass Sie das nicht

    mchten, und weisen Sie darauf hin, welche Konsequenzen es nach sich zieht. brigens, bei Konsequenzen drfen Sie nicht leere Drohungen aussprechen, sondern Sie mssen realistisch und fr das Kind verstnd-lich sein auch wenn das manchmal schwer fllt und auch fr die Erzie-henden umsetzbar sein. Sonst setzen Sie Ihre Glaub wrdigkeit aufs Spiel!

    Worauf muss man achten, wenn es zum Konfl ikt kommt? >>

    Barbara Keplinger ist erfahrene Sozialpdagogin und Kinder- und Jugend-therapeutin des Hilfswerks.

    Konfl ikte sind nichts Schlimmes, sie sind ganz normal. Kinder brauchen Regeln und Grenzen und die Ausein-andersetzung mit den Eltern, um sich zu entwickeln. Wichtig ist aber, dass man eine konstruktive Streitkultur pfl egt. Es darf nicht um Sieg oder Niederlage gehen, sondern um das Finden einer guten Lsung, eines ver-nnftigen Kompromisses. Abwertung, Verletzung, Demtigung und Macht-spiele mssen unterbleiben.Wenn Sie das Gefhl haben, Ihre Emotionen berwltigen Sie, gehen Sie aus der Situation heraus, atmen Sie durch, sammeln und besinnen Sie sich. Vermeiden Sie auf jeden Fall, dass ein Streit ausartet. Nach Kon-fl ikten sollten Sie unbedingt wieder positiv aufeinander zugehen. Machen Sie als Elternteil den ersten Schritt und kommen Sie Ihrem Kind entge-gen. Halten Sie Kontakt und strafen Sie das Kind keinesfalls mit Schweigen

    Unzhlige Bcher wurden schon ber die richtige Erziehung von Kindern geschrieben und viele davon haben sich sehr gut verkauft. Im Fernsehen erreichen Super-Nannys hohe Ein-schaltquoten. Dennoch bleiben viele Eltern ratlos und frustriert zurck, weil sich die Erziehungstipps zum Teil stark widersprechen, andere wiederum als wenig praxistauglich erweisen. Die Lsung von Konfl ikten und das Setzen von Grenzen werden als beson-ders schwierig empfunden. Barbara Keplinger, erfahrene Sozialpdagogin im Hilfswerk, zeigt anhand von Bei-spielen, wie Gesprche und Konfl ikte mit Kindern verlaufen knnen.

    Was ist bei der Auseinandersetzung mit Kindern generell zu beachten?Keplinger: Am wichtigsten ist es, dass Sie viel Zeit mit Ihrem Kind verbringen und eine ver-trauensvolle Beziehung aufbauen. Wenn es um Sor-gen, ngste und Nte des Kindes geht, ist es wichtig, dass Sie aktiv auf das Kind zugehen und ihm aufmerk-sam zuhren nicht nur oberfl chlich und nebenbei. Kommt das Kind mit einem Problem auf Sie zu und Sie haben gerade keine Zeit, erklren Sie ihm das. Vereinbaren Sie einen passenden Zeitpunkt fr ein ausfhrliches Gesprch. Nehmen Sie Ihr Kind und seine Gefhle ernst. Tei-len Sie aber auch eigene Gefhle mit. Geben Sie Fehler zu, wenn welche passiert sind Eltern sind auch nur Menschen. Wichtig im Gesprch mit dem Kind ist positives Feedback, Lob fr Gelungenes. Gerade in Krisen-zeiten sollten Sie Ihren Blick bewusst

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  • Hand in Hand 1/20126

    c o v e r s t o r y K i n d e r & j u g e n d P f l e g e & b e t r e u u n g g e s u n d h e i t & l e b e n h i l f s w e r K

    oder Ignorieren. Das Kind muss auch im Konflikt die Sicherheit haben, gel