Hand in Hand 2/2014: Salzburg-Ausgabe

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Schwerpunkt: Hilfe bei Mehrfachbelastung – Vor allem Frauen sind betroffen In der aktuellen Ausgabe geht es um die Mehrfachbelastung von Frauen. Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen wird in Österreich meist von ihnen geleistet. Was dabei die größten Probleme sind und was man dagegen tun kann, erfahren Sie in dieser Schwerpunktausgabe.

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  • Hand in HandZeitschrift fr Gesundheit, Familie und Soziales

    2 | 2014

    Ideallsung. Tageszentren bieten Entlastung. > 89

    Fachtagung. Die (un)heimliche Macht der Medien als Miterzieher. > 1415

    Fr ein soziales Europa. Hilfswerk-Prsident Othmar Karas im Interview. > 24

    Vor allem Frauen sind betroffen. > 4

    Hilfe beiMehrfachbelastung

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  • Hand in Hand 2/2014 3

    Hilfe bei berlastung

    Abwechslung fr die einen, Entlastung fr die anderen: Die Tageszentren des Hilfswerks stellen eine ideale Lsung fr Senioren mit Pflegebedarf sowie fr deren Angehrige dar. Wie ein typischer Tag in einem Tageszentrum des Hilfswerks aussieht, lesen Sie auf den Seite 8 und 9. Welche Rolle Handy, Internet, Fernsehen und Co. im Leben eines jungen Menschen spielen, thematisierten 95 Teilnehmer im Rahmen der diesjhrigen Hilfswerk-Fachta-gung zum Jahresschwerpunkt Mediener-ziehung. Das Thema ist wahrlich brisant, schlielich werden Kinder von Beginn an mit verschiedenen Medien konfrontiert. Wie wichtig der richtige Umgang mit Medien ist, erfahren Sie auf den Seiten 14 und 15.Weniger mit Medien, vielmehr mit Musik beschftigt sich der neu eingefhrte Trommel.Spa im Nachbarschafts.Treff Stadtwerk Lehen. Unter professioneller Anleitung lernen Kinder im Alter von vier bis zwlf Jahren die Faszination des Trommelns kennen. Mehr dazu auf Seite 20.Zu einem wahren Erfolgsprojekt entwickelte sich die schulische Tagesbetreuung in St. Johann. Seit rund eineinhalb Jahren arbeiten das Hilfswerk St. Johann und die Neue Volksschule sowie die Volksschule am Dom erfolgreich zusammen. Was die Kooperation zu etwas so Besonderem macht, steht auf Seite 21.

    Wir wnschen Ihnen viel Freude bei der Lektre der neuen Hand in Hand.

    Medieninhaber und Herausgeber: Hilfswerk Salzburg, Landesgeschfts stelle Redaktionsadresse: Zeitschrift Hand in Hand, Hilfswerk Salzburg, Landes geschfts stelle, Kle heimer Allee 45, 5020 Salzburg, Tel. 0662/43 47 02, E-Mail: [email protected] Redaktion Salzburg: Daniela Gutschi Redaktion: Elisabeth Anselm, Harald Blmel, Karin Frst, Martina Goetz, Petra Groll, Daniel Gunzer, Daniela Gutschi, Esther Hermann, Eva Hickmann, Romana Klr, Sigrid Kreutzer, Gerald Mussnig, Heiko Ntstaller, Viktoria Tischler Bildnachweis, Fotos: shutterstock.com (Cover, Seite 3, 4, 5; extra Seite 3), Hilfswerk sterreich (Suzy Stckl, Klaus Titzer), Hilfswerk Salzburg Gesamt auflage: 100.000 Stck Vertrieb: 90 % persnlich adressierte Sen dungen Offenlegung: http://www.hilfswerk.at/wir-ueber-uns/news-presse/magazin-hand-in-hand/offenlegung Anzeigenverkauf (Gesamt auflage): Hilfswerk-Bundes geschfts stelle, Tel. 01/404 42-0 Anzeigen verkauf (Salzburg): Hilfswerk Salzburg, Tel. 0662/43 47 02 Layout/ Produktion: Egger & Lerch, 1030 Wien Druck: Wograndl, 7210 Mattersburg

    Daniela Gutschi und Hermann F. Hagleitner,Geschftsfhrer des Hilfswerks Salzburg

    E D I T O R I A L

    420

    14

    C O V E R S T O R Y

    4 Hilfe bei Mehrfach belastung. Vor allem Frauen sind betroffen.

    7 Familien- und Sozialzentren.

    Wir sind da, wenn Sie uns brauchen.

    P F L E G E & B E T R E U U N G

    8 Tageszentren. Es ist, wie ins Kaffeehaus zu gehen.

    11 24-Stunden-Betreuung. Sommeraktion: Schnuppern und erholen.

    12 Notruftelefon. Aktion zum Vatertag: Sicherheit schenken.

    K I N D E R & J U G E N D

    14 Fachtagung. Die (un)heimliche Macht der Medien als Miterzieher.

    16 Interview mit Brigitta Pallauf. Kinderbetreuung als grte Herausforderung.

    20 Nachbarschafts.Treff Stadtwerk Lehen Trommel.Spa und Kinder.Disco.

    21 Schulische Nachmittags- betreuung. Hilfswerk und Volksschule gehen gemeinsame Wege.

    H I L F S W E R K 17 Preisrtsel

    18 Buchtipp

    18 FIDI-Comic 23 Hilfswerk Austria International. Ein neues Zuhause auf Cebu. 24 Fr ein soziales Europa.

    Hilfswerk-Prsident Othmar Karas im Interview.

    26 Hilfswerk-Jahresinitiative 2014. FIDI ist los! 28 Neu im Hilfswerk

    30 Adressen

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  • 4C O V E R S T O R Y K I N D E R & J U G E N D P F L E G E & B E T R E U U N G G E S U N D H E I T & L E B E N H I L F S W E R K

    0

    Hilfe bei Mehrfachbelastung

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  • Hand in Hand 2/2014

    0

    Gefhrlicher Stress. Kinderbetreuung und die Pflege von Angehrigen werden in sterreich immer noch in erster Linie von Frauen geleistet. Die krperliche und seelische Belastung ist enorm und wird von vielen unterschtzt. Dabei ist es keine Schande, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    >>

    Die Gefahr, selbst aus-zubrennen.

    C O V E R S T O R YK I N D E R & J U G E N D

    P F L E G E & B E T R E U U N GG E S U N D H E I T & L E B E N

    H I L F S W E R K

    Die Zahlen der Statistik Austria sprechen eine deutliche Sprache: Kinderbetreuung und die Pflege von Angehrigen werden in ster-reich nach wie vor grtenteils von Frauen geleistet. Und das, obwohl immer mehr Frauen auch berufsttig sind. 1998 waren 61 % der Frauen erwerbsttig, 2013 waren es bereits 71 % (Mnner 81 %). Dabei gehen viele an die Grenzen ihrer Belastbar-keit, vor allem dann, wenn es wenige Pausen zur Erholung gibt.

    Tglicher KraftaktDass etwa 40 % der Frauen teilzeit-beschftigt sind (Mnner 9 %), hilft zwar den tglichen Kraftakt zu schaf-fen. Dennoch bedeutet alles unter einen Hut zu bekommen Stress, der auch gesundheitsgefhrdend ist. Frauen sind zunehmend von Er-krankungen betroffen, die bislang als typische Erkrankungen von Mnnern galten, wie z. B. von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, im Besonderen von Herzinfarkten. Das muss nicht sein. Es ist keine Schande, Hilfe anzu-nehmen, sagt Karin Frst, Fachliche Leitung Gesundheit, Familie und Soziales im Hilfswerk. Man muss nicht alles alleine schaffen, kann durchaus auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

    Alleinerziehende besonders betroffenAlleinerziehende Personen und das sind in sterreich meistens Frauen stehen unter besonderem Druck. Die wirtschaftliche Situation ist oft

    schwierig, die Erwerbsttigkeit dient in erster Linie der Armutsvermei-dung: Rund 60 % der alleinerziehen-den Frauen, die nicht erwerbsttig sind, gelten als armutsgefhrdet. Aber auch bei teilweiser (30 %) oder voller Erwerbsttigkeit (15 %) liegt das Armutsrisiko von alleinerziehenden Frauen trotz Transfer-leistungen (Beihilfen) ber dem Durchschnitt von 12 %. Tatschlich sind 78 % der allein-erziehenden Mtter mit Kindern unter 15 Jahren erwerbsttig. Sie stehen auf jeden Fall vor der Aufgabe, Beruf und Familie vereinbaren zu mssen.

    Wer betreut mein Kind?Doch auch wenn sich Eltern oder Er-ziehungspartner die Kinderbetreuung teilen, knnen die langen Sommerfe-rien schon mal zu Betreuungsnten fhren. Da helfen oft flexible Kinder-betreuungsangebote des Hilfswerks wie zum Beispiel Tagesmtter , wo sich auch ganz junge Kinder durch die familienhnliche Atmosphre und die kleine Gruppengre besonders wohl fhlen. Sommer-Camps sind eher fr etwas ltere Kinder zu empfehlen, die nicht gleich Heimweh bekommen. Auf jeden Fall lohnt es sich, genaue Informationen einzu-holen, weil die Angebote regional sehr unterschiedlich sind.

    Herausforderung PflegeBei der Betreuung pflegebedrftiger

    5

    Angehriger zu Hause sind es auch in erster Linie Frauen, die die grte Last stemmen. 79 % der pflegenden Angehrigen sind Frauen, die meist einige Jahre lang diese wichtige, wertvolle, aber auch herausfordernde

    Ttigkeit ausben. Die Ge-fahr, dabei auszubrennen, ist gro, vor allem, wenn die Betreuung sehr aufwndig und anstrengend ist und es kaum Mglichkeiten gibt, ein wenig auszuspannen, Zeit fr sich selbst zu haben, um wieder Kraft zu sammeln. Jeder Mensch hat das Recht

    auf Freizeit und Urlaub, erklrt Ka-rin Frst, ein schlechtes Gewissen ist vllig fehl am Platz, denn niemand hat etwas davon, wenn pflegende An-gehrige selbst krank werden.

    Angebote zur EntlastungGerade das Hilfswerk bietet in der Pflege und Betreuung lterer Menschen verschiedene Mglich-keiten an, beruhigt auf Urlaub zu fahren, whrend man die Lieben zu Hause gut versorgt in besten Hnden wei. Die Angebote reichen von wenigen Stunden pro Tag bis zu einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung und werden von den Bundeslndern finanziell gefrdert. Der Pflegebe-darf wird von Fachkrften individuell auf die pflegebedrftige Person und deren Angehrige abgestimmt, beschreibt Karin Frst den Service, der sich immer grerer Beliebtheit erfreut, damit sich alle sicher und wohl fhlen und ihre Krfte wieder

    Hilfe bei Mehrfachbelastung

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