Hand in Hand 3/2015: Steiermark-Ausgabe

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  • 3 | 2015

    Vertrauen geben. Sicherheit in Betreuungseinrichtungen. > 12

    Aktiv werden. Kinder-unflle verhindern. > 13

    Nepal. Hilfswerk Austria International unter-sttzt notleidende Frauen und Kinder. > 19

    Hand in HandZeitschrift fr Gesundheit, Familie und Soziales

    Tipps fr Jung und Alt. > 4

    Sicher leben sogar zu Hause

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  • Hand in Hand 3/2015 3

    Medieninhaber und Herausgeber: Hilfswerk Steiermark GmbH Redaktionsadresse: Zeitschrift Hand in Hand, Hilfswerk Steiermark GmbH, Paula-Wallisch-Strae 9, 8055 Graz, Tel. 0316/81 31 81-0, E-Mail: gerald.mussnig@hilfswerk-steiermark.at Redaktion Steiermark: Mag. Gerald Mussnig Redaktion: Elisabeth Anselm, Harald Blmel, Karin Frst, Martina Goetz, Petra Groll, Daniel Gunzer, Daniela Gutschi, Esther Hermann, Eva Hickmann, Romana Klr, Sigrid Kreutzer, Gerald Mussnig, Heiko Ntstaller, Claudia Petschl, Viktoria Tischler Fotos: Hilfswerk sterreich (Suzy Stckl, Klaus Titzer), Hilfswerk Steiermark, Hilfswerk Austria International, shutterstock.com (Cover, Seiten 4, 5, 6/2x, 7,12, 13, 19/2x) Gesamtauflage: 100.000 Stck Vertrieb: 90 % persnlich adressierte Sen dungen Offenlegung: http://www.hilfswerk.at/wir-ueber-uns/news-presse/magazin-hand-in-hand/offenlegung Anzeigen verkauf (Gesamtauflage): Hilfswerk-Bundesgeschftsstelle, Tel. 01/404 42-0 Anzeigenverkauf (Steiermark): Mag. Gerald Mussnig, Tel. 0664/807 85 88 02 Layout/Produktion: Egger & Lerch, 1030 Wien Druck: Wograndl, 7210 Mattersburg

    Sicherheit

    Sicherheit ist eines der menschlichen Grundbedrfnisse. Ein Bedrfnis, welches je nach kultureller Prgung und aufgrund des Alters ein sich nderndes und damit ein sehr individuelles ist. Dienstleistungen, welche an und mit Menschen erbracht werden, mssen Bedrfnisse im Beson-deren erfllen. Ohne das Wissen um und die Empathie in diese werden diese Dienstleistungen die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfllen knnen.

    Sicherheit bedeutet in unseren Kinder-betreuungseinrichtungen Geborgenheit, Strkung, Entwicklungsmglichkeit, Vertrautheit und Zukunft. Manche dieser Bedeutungen nden sich auch in unseren Altenbetreuungsangeboten wieder, wenn auch das Bewahrende einen greren Raum einnimmt. Ist es in Kinderbetreu-ungseinrichtungen wichtiger, das Neue zu entdecken und Potenziale zu erkennen und diese zum Leben zu erwecken, so gilt es in der Altenbetreuung das Erlernte zu bewahren, Verschttetes wieder neu zu entdecken und die Kraft der bestehen-den Potenziale zu nutzen.

    Die Quali kation unserer Mitarbeiter/innen, die laufenden Schulungen und unsere Leitlinie Selbststndigkeit zu untersttzen und zu frdern sind die Garanten, dass unsere Angebote Entwicklungen in einem gesicherten, motivierenden und bekannten Rahmen ermglichen und so jene Sicherheiten bieten, welche Menschen fr ihre Entwicklung bentigen.

    Mag. Gerald Mussnig,Geschftsfhrer Hilfswerk Steiermark

    E D I T O R I A L

    C O V E R S T O R Y

    4 Gefahren bannen. Sicher leben sogar zu Hause.

    P F L E G E & B E T R E U U N G

    9 24-Stunden-Betreuung. Beste Qualitt rund um die Uhr.

    10 Hilfswerk-Notruftelefon. Sicherheit auf Knopfdruck.

    K I N D E R & J U G E N D

    12 Vertrauen geben. Sicherheit in Betreuungseinrichtungen.

    13 Aktiv werden. Kinderunflle verhindern.

    H I L F S W E R K 7 Preisrtsel

    14 Buchtipp 14 FIDI-Comic 16 Heier Herbst. Interview mit Hilfswerk-Prsident Othmar Karas. 19 Hilfswerk Austria International. Nepal: Hilfe nach Erdbeben. 20 Family Tour 2015. Noch 19 Mal Aktion & Beratung.

    22 Adressen

    419

    12

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    NEUROTH 121x in sterreich Info-TEL 00800 8001 8001 www.neuroth.at

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  • Hand in Hand 3/20154

    C O V E R S T O R Y K I N D E R & J U G E N D P F L E G E & B E T R E U U N G G E S U N D H E I T & L E B E N H I L F S W E R K

    Gefahren bannen. Der gefhrlichste Ort fr Kinder und ltere Menschen ist das eigene Zuhause. Nirgendwo sonst gibt es mehr Unflle als im Bereich Heim und Freizeit. Ein paar Tipps helfen dabei, Gefahren zu reduzieren.

    Sicher leben sogar zu HauseDort, wo sich Kinder und ltere Men-schen am sichersten fhlen, sind sie besonders gefhrdet, nmlich zu Hause. Die meisten Unflle passieren in der eigenen Wohnung oder in der unmittel-baren Umgebung. Whrend Kinder alles ausprobieren wollen und erst lernen mssen, was fr sie wirklich gefhrlich ist, neigen ltere Menschen eher dazu, Gefahren zu unterschtzen, weil ja viele Jahre nichts passiert ist.

    SicherheitserziehungFachleute sind sich einig, dass rund 60 % der Unflle mit Kindern durch geeignete Schutzmanahmen, umsichti-ges Verhalten und Sicherheitserziehung vermeidbar wren. Das bedeutet jedoch nicht, dass Kinder in Watte gepackt werden sollen. Kinder sollten in ihrem Spiel- und Bewegungsdrang nicht einschrnkt werden. Da ist bertriebene Angst der Eltern oder Groeltern fehl am Platz. Denn Kinder mssen auch ihre eigenen Erfahrungen machen, Gleichgewicht und Bewegungsablufe trainieren. Kleine Kratzer nach kleinen Unfllen drfen sein. Aber vor den wirklich groen Gefahren mssen Kin-der von ihren Eltern oder betreuenden Personen geschtzt werden. Je lter die Kinder werden, desto mehr kann und muss man ihnen zutrauen. Denn es ist wichtig, dass Kinder lernen, Risiken selbst abzuschtzen und entsprechend zu handeln.

    Wohnraum anpassenNicht nur alle Haushalte mit Kleinkin-dern knnen mit ein paar Manahmen wesentlich sicherer gemacht werden, sondern auch fr ltere Menschen lohnt es sich, darber nachzudenken, wie sie ihre Wohnung oder Haus sicher

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  • Hand in Hand 3/2015 5

    C O V E R S T O R YK I N D E R & J U G E N D

    P F L E G E & B E T R E U U N GG E S U N D H E I T & L E B E N

    H I L F S W E R K

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    Sicher leben sogar zu Hause60 % der Unflle zuhause knnten verhin-dert werden.

    und bequem ihrer Lebenssituation anpassen knnen. Stolperfallen gehren auf jeden Fall beseitigt. Die Gefahr, die von Stolperfallen ausgeht, wird oft unterschtzt, sagt Monika Gugerell, Pflegeexpertin im Hilfs-werk. Die Folgen von Strzen aber sind oft verheerend. Sie rt daher zu Haltegriffen und rutschfesten Matten in Bad und WC und hat auch weitere Sicherheitstipps parat: Lichtschalter und Telefon sollten unbedingt vom Bett aus erreichbar sein. Stiegen sind unbedingt frei zu halten und gut zu beleuchten! Auf rutschfeste Belge und sichere Handlufe achten!

    Rutschende Teppiche sollten berall am besten entfernt oder festgeklebt werden.

    Gefahren durch Kabel Kabel am Boden sind besonders gefhrlich, wei Gugerell und empfiehlt, Verlngerungskabel mit Paketklebeband ber die ganze Lnge am Fuboden festzukleben. Noch besser ist es, zustzliche Steckdosen mon tieren zu lassen! Generell rt Gugerell dazu, Hilfe anzunehmen: Es ist keine Schande, sich helfen zu lassen. Man muss nicht im hohen

    Alter noch schwer tragen, auf Leitern steigen und alles selbst reparieren. Das Risiko, sich dabei zu verletzen, ist unntig hoch!

    NotruftelefonSicherheit rund um die Uhr bietet das Notruftelefon des Hilfswerks, das wie eine Uhr an der Hand oder um den Hals getragen werden kann. Auf Knopf- druck wird sofort Hilfe organisiert.

    Weitere Tipps auf Seite 6 und im Hilfs-werk Pflegekompass, den Sie kostenlos bestellen knnen: Tel. 0800 800 820 oder office@hilfswerk.at

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    C O V E R S T O R Y K I N D E R & J U G E N D P F L E G E & B E T R E U U N G G E S U N D H E I T & L E B E N H I L F S W E R K

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    Wickeltisch: Bei Babys ist der Wickeltisch der gefhrlichste Ort. Das Baby darf keinen Moment alleine gelassen werden. Daher mssen alle Dinge, die man zum Wickeln braucht, griffbereit auf dem Wickeltisch liegen, bevor das Baby gewickelt wird.

    Kche: Ein Herdschutzgitter verhin-dert, dass sich Kinder verbrennen. Nur die hinteren Herdplatten zum Kochen benutzen und Pfannenstiele nach hinten drehen.

    Putzmittel und Medikamente: Im-mer auer Reichweite der Kinder auf-bewahren, Schubladen und Schrnke mit Kindersperren versehen.

    Tren: Trstopper be wahren vor eingeklemmten Fingern.

    Steckdosen: Immer Kinderschutz-steckdosen verwenden.

    Regale: Kippschutz montieren.

    Pflanzen: Keine giftigen Pflanzen!

    Spielzeug: Kaufen Sie nur Spiel-zeug, das mit dem CE-Zeichen versehen ist und das so gro ist, dass es Ihr Kind nicht verschlucken kann.

    Bad: Temperatur immer zustzlich auch mit der Hand prfen, bevor das Baby in die Wanne gesetzt wird.

    Strze: Treppen, Swimming pools, Gartenteiche und Biotope immer ab-zunen. Aufstiegshilfen entfernen. Fenster schlieen!

    Besondere Gefahren fr Kleinkinder

    Stolperfallen fr lte