Harninkontinenz - ein Tabu Continence Nursing, Pflege, etc.) soll die vorhandene Literatur...

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  • Gabriele Kroboth

    Harninkontinenz - ein Tabu Möglichkeiten eines offenen Umgangs

    Harninkontinenz - ein Tabu Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht der Umgang von Pflegepersonen mit dem Thema Inkontinenz. Die Formen der Inkontinenz werden kurz dargestellt, ebernso kurz und prägnant die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Die Entwicklung von Guidelines zum Thema werden anhand des deutschen Expertenstandards „Förderung der Harnkontinenz“ erläutert. Dem Assessment der Harninkontinenz wird ein großes Kapitel gewidmet da dies ein wesentlicher Aspekt der professionellen pflegerischen Arbeit ist. Danach werden jene pflegerischen Phänomene beleuchtet, die sowohl den Betroffenen, als auch den zu Pflegenden das größte Unbehagen verursachen, wenn es um Inkontinenz geht. Die Auswirkungen der Harninkontinenz auf das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen werden besprochen, die Herausforderungen in der täglichen Lebensbewältigung finden ebenso Erwähnung wie Emotionen, Scham und Ekel. Die Kommunikation zwischen Pflegepersonen und Betroffenen wird aufgezeigt, untersucht wird die Ausbildung von Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen und mögliche Zukunftsperspektiven zur Spezialisierung werden vorgestellt.

    Gabriele Kroboth Gabriele Kroboth MSc, DGKS, ET, Präsidentin des ECET, österr. Delegierte zum WCET, Umsetzung von Projekten wie der Einführung des Expertenstandards "Kontinenzförderung in der Pflege",ReferentIn nationaler und internationaler Kongresse.

    978-3-639-49604-8

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  • 1

    Tabuthema Harninkontinenz

    Masterthesis

    Erstellt im Rahmen des Universitätslehrgangs für das

    gehobene Pflegemanagement

    zur Erlangung des akademischen Grades

    Master of Science (Pflegemanagement)

    vorgelegt von

    Gabriele Kroboth

    an der Karl-Franzens-Universität Graz

    Begutachterin: Ass.-Prof. in Mag.

    a Dr.

    in Helga Kittl-Satran

    Graz 2011

  • 2

    Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung ................................................................................................................... 5

    2 Vorgehensweise ........................................................................................................ 7

    2.1 Ziele / Frage ....................................................................................................... 7

    2.2 Methodik der Arbeit ............................................................................................. 7

    2.3 Begriffsdefinition ................................................................................................. 7

    2.4 Aktuelle Forschungslage..................................................................................... 8

    3 Formen der Harninkontinenz...................................................................................... 9

    3.1 Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz) ........................................................10

    3.2 Dranginkontinenz ...............................................................................................11

    3.3 Die Reflexinkontinenz (neurogene Inkontinenz) .................................................12

    3.4 Inkontinenz mit chronischer Harnretention (Überlaufinkontinenz) ......................12

    3.5 Misch-Harninkontinenz ......................................................................................13

    3.6 Extraurethrale Inkontinenz .................................................................................13

    3.7 Die Funktionelle Harninkontinenz ......................................................................14

    4 Guidelines und Standards zur Inkontinenz ................................................................15

    4.1 Nationale Expertenstandards in Deutschland ....................................................15

    4.1.1 Die Entwicklungsschritte der Expertenstandards ........................................16

    4.1.2 Aufbau der Expertenstandards ...................................................................18

    4.1.3 Expertenstandards sind vorweggenommene ExpertInnenngutachten .........18

    4.1.4 Wer ist für die Umsetzung der Standards verantwortlich? ...........................19

    4.2 Der Expertenstandard „Förderung der Harnkontinenz“ ......................................19

    5 Assessment der Harninkontinenz .............................................................................19

    5.1 Assessment .......................................................................................................20

    5.1.1 Nicht standardisierte Assessment ...............................................................20

    5.1.2 Standardisierte Assessment .......................................................................20

    5.1.3 Fremd- und Selbsteinschätzung .................................................................21

    5.1.4 Einzel-Item-Messung, Skalen Testbatterien ................................................22

    5.1.5 Screening und Diagnoseverfahren ..............................................................22

    5.2 Einschätzung einer Inkontinenz .........................................................................23

    5.2.1 Identifizierung von Inkontinenz ...................................................................24

    5.2.2 Die vertiefende Einschätzung .....................................................................24

    5.2.3 Das Miktionsprotokoll ..................................................................................25

    5.2.4 24 Stunden Vorlagentest (Pad Test) ...........................................................28

  • 3

    5.2.5 Die Restharnmessung ................................................................................29

    5.2.6 Kontinenzprofile ..........................................................................................29

    6 Auswirkungen der Harninkontinenz ...........................................................................32

    6.1 Auswirkung auf die Lebensqualität der Betroffenen ...........................................32

    6.1.1 Akzeptanz der Inkontinenz..........................................................................34

    6.1.2 Soziale Auswirkungen ................................................................................35

    6.1.3 Einschränkung der sozialen Kontakte und Aktivitäten .................................35

    6.1.4 Partnerschaft und Sexualität .......................................................................36

    6.1.5 Inkontinenz im beruflichen Alltag ................................................................37

    6.1.6 Umgang mit Inkontinenzhilfsmittel ..............................................................37

    6.1.7 Informationsbedarf ......................................................................................38

    6.2 Pflegende Angehörige und Inkontinenz .............................................................41

    6.2.1 Belastungen für Pflegende Angehörige.......................................................42

    6.2.2 Akzeptanz der Inkontinenz..........................................................................42

    6.3 Ökonomische Auswirkungen der Inkontinenz ....................................................43

    6.3.1 Direkte Kosten ............................................................................................43

    6.3.2 Indirekte Kosten ..........................................................................................45

    6.3.3 Intragible Kosten .........................................................................................45

    6.4 Scham und Ekel ................................................................................................46

    6.4.1 Definition von Scham und Ekel ...................................................................46

    6.4.2 Ekel in der Pflege .......................................................................................47

    6.4.3 Umgang mit Ekel erregenden Situationen ...................................................49

    6.5 Kommunikation ..................................................................................................54

    6.5.1 Tabu und Kommunikation ...........................................................................54

    6.5.2 Kommunikation in der Pflege ......................................................................55

    7 Aufgaben von Pflegepersonen im Bereich Inkontinenz .............................................58

    7.1 Ausbildung zur Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKP)58

    7.1.1 Historischer Rückblick ................................................................................58

    7.1.2 Theoretische Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege ..................59

    7.1.3 Theoretische Grundlagen und Auswirkungen auf die Praxis .......................60

    7.2 Gesundheits- und Krankenpflegegesetz ............................................................61

    7.2.1 Eigenverantwortlicher Tätigkeitsbereich gemäß § 14 GuKG .......................62

    7.2.2 Mitverantwortlicher Tätigkeitsbereich gemäß § 15 GuKG ...........................62

    7.2.3 Interdisziplin