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  • medianet.at

    health economy

    Frderung Die Pharmabranche grndet eine StartupPlattform 67

    Forschung sterreich ist in Sachen Allergieforschung fhrend 68

    Portrait Pharmariese Roche bringt neue Therapiekonzepte 70

    Digitalisierung Die Pharmabranche hngt digital noch nach 71

    Erffnung Hannes Androsch erffnet Gesundheitszentrum in Wien 72

    Freitag, 8. April 2016 covEr 65

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    Gesundheitsakte startet in Transparenz bei ArzneimittelnIm Mai beginnt die E-Medikation im steirischen Bezirk Deutschlands-berg; damit sollen Wechselwirkungen von Arzneien reduziert werden. 66

    Obmann macht weiter

    Anton ofner Der aus der Steiermark stam-mende Unternehmer Anton

    Ofner bleibt Obmann der AUVA. Der 63-Jhrige wurde vom

    AUVA-Vorstand wiedergewhlt und steht in den kommenden fnf Jahren an der Spitze der Unfallversicherung. Fr Ofner

    beginnt damit die erste vollstn-dige Periode als Obmann der AUVA. Ich mchte die AUVA,

    die ein unverzichtbarer Be-standteil des sterreichischen Sozialversicherungswesens

    ist, modern und zukunftssicher gestalten. Dafr braucht sie

    Stabilitt in der Fhrung, aber auch mutige Manahmen. Ich

    stehe fr beides und freue mich auf die Herausforderungen der nchsten Jahre, sagt Ofner.

    Der Unternehmer ist geschfts-fhrender Gesellschafter der MBB BioLab GmbH mit Sitz in Wien. Der Betriebswirt und

    akademisch ausgebildete Kran-kenhausmanager ist Vizepr-sident der Wirtschaftskammer Wien und war jahrelang in der Kontrollversammlung der Wie-ner Gebietskrankenkasse ttig. Ofner gilt als profunder Kenner

    des Gesundheitswesens. Er soll die AUVA als eine der tragen-

    den Sulen im sterreichischen Gesundheitssystem weiter

    strken. Die beiden Stellvertre-ter Ofners, Wolfgang Birbamer

    und Werner Gohm, wurden ebenfalls wiedergewhlt.

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    Gesundheitshilfe fr SelbststndigeWIEN. Im April ist das neue Ge-sundheitsfrderungsprogramm der Sozialversicherung der ge-werblichen Wirtschaft (SVA) und der Wirtschaftskammer Wien gestartet: Gesund ist erfolgreich. Selbststndige und Unternehmer tragen Verantwortung fr ihre Mitarbeiter, fr ihr Geschft, aber auch fr die eigene Gesundheit. Die Eigenverantwortung ist dabei ein wichtiger Schlssel zu einem gesnderen Leben, sagt Alexan-der Herzog, Obmann-Stellvertreter der SVA. Seite 66

    Vivamayr

  • medianet.at66 health:care Freitag, 8. April 2016

    Von Martin Rmmele

    WIEN. In etwas mehr als einem Monat wird es im Bezirk Deutsch-landsberg in der Steiermark so weit sein: Im insgesamt dritten Anlauf startet die E-Medikation. Damit sollen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten vermie-den und gleichzeitig die Einnah-me durch die Patienten verbessert werden. Angeblich werden bis zu 15% der Rezepte gar nie eingelst und zudem viele Medikamente falsch oder gar nicht eingenom-men. Die Basis dafr, die Elektroni-sche Gesundheitsakte (ELGA), luft

    in den steirischen Krankenhusern bereits seit Herbst mit Erfolg, sagt der im Hauptverband der Sozial-versicherungstrger dafr zustn-dige stellvertretende Generaldirek-tor Volker Schrghofer. Auch Wien ist schon am Netz.

    Pro Woche werden in den Kli-niken in der Steiermark bereits 25.000 ELGA-Dokumente erfasst. Und das vllig klaglos. Ich muss sagen, dass ich das selbst nicht so komplett problemlos erwartet htte. Man hre aus den Spitlern berhaupt keine negativen Aussa-gen von rzten, zeigt sich Schrg-hofer mit dem Start des Systems

    zufrieden. Von Mai bis September starten das Krankenhaus Deutsch-landsberg, rund zehn Apotheken sowie Wahl- und Vertragsrzte die E-Medikation; anschlieend soll das System dann schrittweise in ganz sterreich ausgerollt werden.

    Weitere SpitlerParallel werden weitere Kranken-huser in den Bundeslndern an ELGA angeschlossen und weite-re ELGA-Bereiche gehen online. Vor dem Sommer folgen noch der Sozialversicherungsbereich, die Unfallversicherung und das Wie-ner Hanusch-Spital. Dann kommt

    auch der niedergelassene Bereich dran. Schrghofer: Technisch ist das fr jeden Arzt, der eine E-Card-Infrastruktur hat, bereits ab Mai mglich; er muss nur im Index der Gesundheitsdiensteanbieter einge-tragen sein. Wie genau der Rollout erfolgen soll, sei aber noch in Dis-kussion.

    Prfung vor OrtEine zentrale Wechselwirkungs-prfung wird es in der E-Medika-tion allerdings nicht geben. Die meisten Apotheken und rzte ha-ben ja eigene Prfsoftware in ih-ren Systemen. Sie knnen also aus ELGA die vorhandene Medikation bernehmen und dann lokal durch-checken. Im Detail erfasse ein Arzt die verordnete Medikation im Sys-tem und stimme seine Medikation mit den in der E-Medikation be-reits erfassten Medikamenten ab. Er sehe auch, ob die Medikamente in der Apotheke abgeholt worden sind. Schrghofer: Das Rezept hat knftig auch einen 2D-Matrix-Code, den man in der Apotheke einscannen kann. Weil es vom Arzt kommt und der bereits die Iden-titt des Patienten geprft hat, braucht es in der Apotheke keine weitere Prfung. Die Abgabe wird von der Apothekensoftware auto-matisch im System erfasst.

    Nicht erfasst sind derzeit Haus-besuche und OTC-Produkte. Letz-tere knnen die Patienten von der Apotheke eintragen lassen, wenn zuvor die E-Card gesteckt wurde. Befunde sehen Apotheker nicht. Unabhngig von ELGA kann ber das E-Card-System allerdings ab-gefragt werden, ob jemand von der Rezeptgebhren befreit ist. Hier wollen wir den Stand knf-tig tagesaktuell halten, damit die Apotheker das sofort sehen, wenn sich bei den Rezeptgebhren etwas ndert, etwa weil ein Patient das Limit der Rezeptgebhrenober-grenze erreicht hat. Whrend das ELGA-System derzeit ausgerollt wird und bis Ende 2017 bundes-weit laufen soll, wird im Haupt-verband bereits an neuen Zusatz-angeboten gearbeitet, schildert der Kassenmanager.

    e-Medikation steht in den StartlchernIn der Steiermark wird in wenigen Wochen die nchste Etappe der Elektronischen Gesundheitsakte eingelutet; mit der E-Medikation sollen Wechselwirkungen vermieden werden.

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    WIEN. Im April ist das neue Ge-sundheitsfrderungsprogramm der Sozialversicherung der gewerbli-chen Wirtschaft (SVA) und der Wirt-schaftskammer Wien gestartet: Ge-sund ist erfolgreich. Selbstndige und Unternehmer tragen Verant-wortung fr ihre Mitarbeiter, ihr Geschft, aber auch fr die eigene Gesundheit; die Eigenverantwor-tung ist dabei ein wichtiger Schls-sel zu einem gesnderen Leben, sagt Alexander Herzog, Obmann-Stellvertreter der SVA.

    Aufgrund der positiven Er-fahrungswerte des Pilotprojekts EPU-Gesundheitsprogramm 2015 hat die SVA mit der Wirtschafts-kammer Wien ein mageschnei-dertes Gesundheitsprogramm fr Ein-Personen-Unternehmen (EPU) oder Klein- und Mittelunterneh-

    men (KMU) entwickelt. Klein- und Kleinstbetriebe sind im Daily Busi-ness weitgehend auf sich allein ge-stellt; oftmals kommt hier der Blick auf die eigene Gesundheit zu kurz, sagt Walter Ruck, Prsident der Wirtschaftskammer Wien.

    Breites AngebotDas Programm orientiert sich inhaltlich an den Bereichen Be-wegung, Ernhrung, mentale Ge-sundheit sowie Lifestyle und wird von einem professionellen Trai-nerteam begleitet. Mit dem neuen Gesundheitsprogramm, das auf die Bedrfnisse der Kleinstunter-nehmer zugeschnitten ist, wollen wir einerseits das Bewusstsein fr die Bedeutung eines gesunden Le-bensstils strken und andererseits den Unternehmerinnen sowie Un-

    ternehmern die Mglichkeit geben, unter fachkundiger medizinischer Anleitung sowie Begleitung Kr-per und Geist Gutes zu tun, be-tont Ruck. Im Pilotprojekt hat sich das gemeinsame Training in der Gruppe als wichtiger Erfolgsfaktor erwiesen. Daher werden auch im aktuellen Gesundheitsprogramm Trainingsteams gebildet, die ge-meinsam an ihren Gesundheits-zielen arbeiten.

    Die SVA hat vor einigen Jahren bereits den Kurswechsel von der Krankenkasse zur Gesundheitsver-sicherung eingeschlagen und setzt seitdem verstrkt auf zielgrup-penspezifische, aber auch mage-schneiderte Prvention. Auch die-ses Gesundheitsprogramm wird mit dem SVA Gesundheitshunder-ter untersttzt. (red)

    hilfe fr SelbststndigeIm geschftlichen Alltag von Selbststndigen kommt die Gesundheit oft zu kurz. Die SVA will hier nun gegensteuern.

    SVA-Vizeobmann Alexander Herzog: Eigenverantwortung ist ein wichtiger Schlssel.

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    Hauptverbandsmanager Volker Schrghofer ist zufrieden mit dem Start der Elektronischen Gesundheitsakte.

    Warum Diabetes stark zunimmtMartin rmmele

    Immer mehr Menschen weltweit bringen zu viele Kilo auf die Waage. Laut einer neuen Studie sind heute mehr als 640 Millio-nen Erwachsene fettleibig, das sind 13 Prozent der erwachse-nen Weltbevlkerung. Sollte sich an der gegenwrtigen Lebens- und Ernhrungsweise nichts ndern, knnten es im Jahr 2025 ber 1,1 Milliarden oder 20 Prozent sein.Vor 40 Jahren habe es zwei Mal so viele Untergewichtige wie Fettleibige gegeben, heute gebe es dagegen mehr Fettleibige als Untergewichtige, sagte Majid Ezzati vom Londoner Imperial College, der die in der britischen Fachzeitschrift The Lancet er-schienene Studie koordinierte. Ernhrungswissenschaftler fhren bergewicht und Fettlei-bigkeit in den Industriestaaten vor allem auf zu viel, zu ses und zu fe