health 2711

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  • medianet.at

    health economy

    bernahme Das Wiener Rote Kreuz schluckt das Grne Kreuz 66

    Bilanz I Die Krankenkassen erwarten ein Minus von 85 Mio. 66

    Bilanz II Die Ausgaben fr die Krankenhuser steigen weiter 67

    Forschung AllergosanChefin Frauwallner punktet mit Probiotika 70

    Auszeichnung Wiener Stdtische whlt Pflegerin des Jahres 72

    Freitag, 27. November 2015 cover 65

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    Kur Neu soll Prvention ins Zentrum rcken Statt auf den Ernstfall zu warten und teure Rehas zu zahlen, soll Prvention forciert werden. Darauf pocht zumindest die Kurbranche. 68

    Verlngerung fr Stadtrtin

    Sonja Wehsely (45) Als Wiener Gesundheits- und Sozialstadtrtin hatte Wehsely

    (SP) in den vergangenen Jahren gleich mehrere Krisen

    zu bewltigen, wie die Kritik der Spitalsrzte an neuen Arbeits-

    zeitregelungen in Spitlern.Knftig wird Wehsely auch die

    Jugendagenden betreuen.

    Engagement fr Blindechris Lohner (72)

    Fr ihr Engagement fr blinde und anders behinderte Men-

    schen in Entwicklungslndern wurde die Schauspielerin und

    Autorin, die auch Goodwill-Botschafterin von Licht fr die

    Welt ist, mit dem Goldenen Ehrenzeichen fr Verdienste um die Republik sterreich

    ausgezeichnet.

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    Megadeal Viagra-Hersteller Pfizer schluckt den Botox-Hersteller Allergan fr satte 150 Mrd. . 70

    Allergosan/Helmut Lunghammer

    www.omni-biotic.comInstitut Allergosan Pharmazeutische Produkte Forschungs- und Vertriebs GmbHDitetisches Lebensmittel fr besondere medizinische Zwecke (Bilanzierte Dit)

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  • medianet.at66 HEaltH:carE Freitag, 27. November 2015

    Pharma-Kritik Von einem Ausufern der Me-dikamentenkosten knne bei einem Wachstum von 2% im September nicht die Rede sein, wehrt sich Jan Oliver Huber, Generalsekretr der Pharmig.

    Debatte Aufgrund der Preis- und Ausga-bensteigerungen bei Medikamenten wurden nun mit der Pharmabran-che Rabatte fr die kommenden drei Jahre fixiert.

    2%

    Von Martin Rmmele

    WIEN. Die Krankenkassen rechnen bei einem Budget von insgesamt 17,2 Mrd. fr das heurige Jahr mit einem Verlust von rund 85 Mio. . Diese aktuellste Prognose des Hauptverbands der Sozialversicherungstrger liegt etwas besser als die vorigen; Grund dafr sind geringfgig hhere erwartete Beitragseinnahmen auf der einen und geringfgig niedrigere Ausgaben auf der anderen Seite.

    Im Sommer ist man noch von einem Gebarungsabgang von 129 Mio. ausgegangen. Wurde im August bei den Beitragseinnahmen noch mit einer Steigerung von 3,5% gerechnet, waren es nun im No

    Kassen rutschen in die roten ZahlenDie meisten Krankenkassen erwirtschaften heuer wohl wieder ein Minus. Zwar fllt es niedriger aus, als erwartet, die Verantwortlichen zeigen sich aber wachsam.

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    WIEN. Nachdem die Bundeswettbewerbsbehrde (BWB) ein unabhngiges Gutachten eingeholt und das Kartellgericht einen Zusammenschluss unter bestimmten Auflagen genehmigt hat, bernimmt nun das Wiener Rote Kreuz (WRK) das Rettungs und Krankentransportunternehmen Grnes Kreuz. Voraussetzung fr den Zusammenschluss war die gesellschaftsrechtliche Transformation des Vereins Grnes Kreuz in eine eigenstndige Gesellschaft, die Grnes Kreuz Rettung und soziale Dienste gemeinntzige GmbH (GK).

    Die erste Auflage fr den Zusammenschluss betrifft die Preis und Markenpolitik der beiden Organisationen; diese mssen getrennt bleiben. Dies beinhaltet den eigenstndigen Auenauftritt der

    GKGesellschaft und die Beibehaltung der Marke Grnes Kreuz mit seinem bisherigen Erscheinungsbild und Logo und wird durch die eigenstndige Geschftsfhrung gewhrleistet. Der Personalstand wird trotz Zusammenfhrung beibehalten.

    Synergien im Back-OfficeDie zweite Auflage betrifft die Dienste auerhalb Wiens: Vom Zusammenschluss ausgenommen sind die Geschftsbereiche des Vereins Grnes Kreuz in Niedersterreich und in der Steiermark. Der Hintergrund fr die bernahme sind Kostenvorteile in Verwaltung, IT und Controlling.

    Durch die Kooperation wird sich vordergrndig fr die Kunden unserer beiden Organisatio

    nen nichts ndern, sagt Alexander Lang, Landesgeschftsleiter des Wiener Roten Kreuzes. Bei der operativen Umsetzung von Transportauftrgen werden wir durch die Optimierung gemeinsamer Prozesse die Kosten reduzieren und sicherstellen, dass die hervorragende Qualitt unserer Dienstleistungen bei optimierten Kosten gesteigert wird. Das Wiener Rote Kreuz und das Grne Kreuz sind zusammen mit dem ArbeiterSamariterBund (ASB), den Johannitern, den Maltesern und dem Sozialmedizinischen Dienst Mitglieder im Wiener Rettungsverbund.

    Das Grne Kreuz wird nach der Fusion in Wien rund 125 Mitarbeiter zhlen, das Wiener Rote Kreuz im Krankentransportwesen etwa 140. (um)

    Fusion bei Kreuzrettern Das Rote Kreuz bernimmt das Grne Kreuz, allerdings nur in Wien. In Niedersterreich und Steiermark bremst die Wettbewerbsbehrde.

    Machen knftig gemeinsam Wiens Straen sicher: Rotes Kreuz und Grnes Kreuz.

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    Hohe Arbeitslosenzahlen drcken die Einnahmen, hohe Ausgaben fr Arzneimittel lassen die Ausgaben der Kassen steigen.

    Fusionsfieber grassiertMartin rmmele

    2015 wird in die Geschichte der Pharmabranche eingehen: Nie zuvor gab es so viele bernah-men und Fusionen wie heuer. Das lsst sich schon jetzt sagen obwohl noch einige Deals in den kommenden Wochen kom-men knnten. Der jngste Deal von Pfizer und Allergan markiert den Hhepunkt der Branche. Fr rund 150 Mrd. pusht sich Pfizer wieder an die Spitze der Branche. Zum Vergleich: Mit der Kauf-summe knnte man die Budgets der heimischen Krankenkassen knapp neun Jahre finanzieren. Mit dem Gesamtvolumen, das die Branche heuer fr M&A ausgegeben hat, knnten die Kassen sogar rund 30 Jahre ohne Beitragseinnahmen leben. Das sind natrlich Zahlenspiele, sie verdeutlichen aber die Rela-tion, die hier in der Gesundheits-wirtschaft bewegt wird. Hinter-grund fr die Fusionswelle sind ausgednnte Produktpipelines, hohe Forschungskosten fr neue Produkte und nicht zuletzt prall gefllte Kriegskassen der Kon-zerne bei gleichzeitig niedrigen Zinsen. Da sind Milliardenzuku-fe geradezu Schnppchen.Dennoch erwarten die Aktionre, dass sich solche Deals rasch rechnen. Das hat zuletzt dazu gefhrt, dass einige Firmen nach bernahmen die Produkte fr Arzneimittel massiv angeho-ben haben. Dann gewinnt der Vergleich mit den Kassenbugets wieder an Bedeutung. Sie ms-sen die Deals am Ende zahlen.

    vember 3,6%. Auch bei den Ausgaben sieht es etwas besser aus, zum Beispiel wurde im August fr die Medikamentenausgaben noch ein Plus von 7,2% prognostiziert, jetzt nur mehr eines von 6,4%.

    Rabatte wirken 2016 vollDie jngste Vereinbarung ber die Verlngerung des Rahmenvertrags zur Begrenzung der Medikamentenkosten zwischen Sozialversicherung und Pharmawirtschaft ist brigens noch nicht eingerechnet die ist nmlich erstens noch nicht in trockenen Tchern, da so gut wie alle in sterreich vertretenen Pharmaunternehmen dem Vertrag zustimmen mssen, und wirkt zweitens erst ab 2016.

    Von den neun Gebietskrankenkassen sollen heuer jedenfalls fnf ein Minus machen: Das grte wird fr die Wiener GKK erwartet, nmlich 51,8 Mio. . Wir haben uns in den vergangenen Jahren trotz eines engen Sparkorsetts bemht, unserem Versorgungsauftrag in all seinen Facetten nachzukommen; parallel dazu konnte auch die finanzielle Lage deutlich verbessert werden, resmiert WGKKObfrau Ingrid Reischl. Nach einer Phase von sechs Jahren, die die WGKK jeweils im Plus abschlieen konnte, kommt heuer aber die Trendwende. Die grten Lcher reien dabei einerseits die geringeren Einnahmen fr pflichtversicherte Erwerbs ttige aufgrund steigender Arbeitslosigkeit in Wien im Schnitt plus 10,4%. Andererseits wrden die Medikamentenkosten ausufern. Reischl: Mehr als der halbe Abgang geht auf Kosten einer Handvoll Medikamente.

    Nur noch geringe SchuldenDie GKK Niedersterreich wiederum soll 26,5 Mio. Verlust machen, die GKK Obersterreich 22,3 Mio., die GKK Tirol 20 Mio. und jene in Vorarlberg immerhin 6,7 Mio. Ausgeglichen bilanzieren werden hingegen die GKK Burgenland und Steiermark. Ein geringfgiges Plus von 0,7 Mio. erwartet der Hauptverband fr die Salzburger Gebietskrankenkasse, noch besser soll mit 5,6 Mio. die Krntner GKK liegen.

    Allerdings stehen die Kassen noch gut dar: Ende des Vorjahres hatten sie ein Reinvermgen von mehr als 2,5 Mrd. . Das teilten die Sozialversicherungen in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des Team Stronach mit. Schulden wiesen nur noch die Gebietskrankenkassen in Wien und Krnten aus.

  • medianet.at Freitag, 27. November 2015 HealtH:care 67

    Von Ina Karin Schriebl

    WIEN. In sterreichs Spitlern steigt die Zahl der Behandlungen in Tageskliniken deutlich an: In den vergangenen fnf Jahren gab es hier ein Plus von 28,6%, wie aus der nun verffentlichten Spitals-Entlassungsstatistik der Statistik Austria hervorgeht. Etwas weniger wurden hingegen die stationren Aufenthalte im Gegenzug stieg dafr die Zahl bei tagesklinischen Operationen. Bereits jede fnfte Spitals-Entlassung (22,1%) aus ei-ner Akutkrankenanstalt erfolgte nach einem tagesklinischen Auf-enthalt; seit dem Jahr 2009 stieg diese Art der Behandlungen um 28,6%.

    Nicht zuletzt dadurch sinkt auch die Zahl der Aufenthalts tage im Spital deutlich: Die