health 2904

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  • medianet.at

    health economy

    Bilanz Pharmafirmen sind international gut ins Jahr gestartet 34

    Impfungen Neue Vorsorgeangebote sollen ausgebaut werden 37

    Versicherung Uniqa bietet Krankenversicherungen online an 38

    Messe austropharm begeisterte Fachpublikum und Stakeholder 40

    Freitag, 29. April 2016 coVer 33

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    Stger: Beschftigte gesund im Arbeitsleben halten Sozialminister Alois Stger kndigt im medianet-Interview Manahmen an, um krankheitsbedingte Frhpensionierungen zu senken. 36

    Pflege setzt auf Kontinuitt

    Ursula Frohner Die Prsidentin des ster-reichischen Gesundheits-

    und Krankenpflegeverbands wurde bereits zum dritten

    Mal in Folge zur Prsidentin wiedergewhlt. Ein wichtiges Anliegen ist Ursula Frohner

    die adquate Honorierung von Pflegeleistungen.

    Auszeichnung fr Forscher

    Josef Smolle Der ehemalige Rektor der

    Medizinischen Universitt Graz erhielt das Groe Goldene

    Ehrenzeichen fr Verdienste um die Republik sterreich. Smolle ist Professor fr Neue Medien in der Medizinischen Wissensver-

    mittlung und -verarbeitung.

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    Kassen haben AuenstndeWIEN. Wie nun bekannt geworden ist, waren Ende Dezember des Vorjahres bei den Gebietskran-kenkassen insgesamt 923,6 Mio. an Beitragsrckstnden offen. Die Summe der Beitragsrckstnde ist in den vergangenen drei Jahren relativ konstant geblieben: 2014 waren es 902 Mio. , 2013 waren es 920 Mio. . Etwa ein Drittel der zuletzt angefallenen Beitragsrck-stnde verursacht die Wiener Ge-bietskrankenkasse (316,9 Mio. ), am wenigsten mit 21,6 Mio. die Vorarlberger GKK. Seite 35

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  • medianet.at34 pharma:report Freitag, 29. April 2016

    Von Ina Karin Schriebl

    WIEN/BASEL/LONDON. Die In-vestitionen in der internationa-len Pharmabranche halten an, die Umstze steigen mit wenigen Ausnahmen. Ein aktueller Zukauf knnte neben wirtschaftlichen Auswirkungen auch Einfluss auf die Entwicklung neuer Behand-lungsformen von verbreiteten Auto immunerkrankungen haben: Bristol-Myers Squibb (BMS) er-wirbt nun das gesamte im Umlauf befindliche Aktienkapital von Pad-lock Therapeutics. Padlock ist ein privates, in Cambridge (Massachu-setts) ansssiges Biotechnologie-Unternehmen, das neue Arzneimit-tel zur Behandlung von Autoim-munkrankheiten (siehe berblick rechts unten) entwickelt.

    Alle Rechte erworbenMit dem Erwerb erhlt Bristol- Myers Squibb die vollstndigen Rechte an Padlocks Protein-For-schungsprogramm zu Peptidyl-Ar-ginin-Deiminase-Hemmern (PAD-Hemmern), das der Entwicklung potenziell umwlzender Behand-lungsanstze fr Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) ge-widmet ist. Padlocks PAD-Entwick-lungsprogramm kann vermutlich auch genutzt werden, um systemi-schen Lupus erythematodes (SLE) und andere Autoimmunerkrankun-gen zu behandeln.

    Auch fr die Bekmpfung einer anderen weit verbreiteten chro-nischen Krankheit gibt es ab jetzt mehr Geld: Nestl baut nmlich sein Engagement im Gesundheits-sektor aus. Der Schweizer Lebens-mittelkonzern habe sich an einer 14,5 Mio. schweren Finanzie-rungsrunde beteiligt, teilte die Biotechfirma Enterome Bio science mit Niederlassungen in Paris und Boston mit. Das Unternehmen entwickelt ein Medikament gegen

    chronisch-entzndliche Darmer-krankungen. Nestl will das er-tragreiche Gesundheits- und Phar-mageschft ausbauen und trennt sich im Gegenzug von Bereichen, die geringere Renditen abwerfen.

    Prognosen wurden angehobenDie boomende Nachfrage nach ei-nem neuen Lungenmedikament gibt wiederum der Schweizer Bio-technologiefirma Actelion Rcken-wind. Fr das laufende Jahr hob der Konzern seine Prognose an und erwartet nun einen Anstieg des be-reinigten Betriebsgewinns im ho-hen statt im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Zu Jahresbeginn kam Actelion hier bereits auf ein Plus von 8% auf 227,6 Mio. und erfllte damit die Analystenerwar-tungen. Europas grtes Biotech-Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung von Medikamen-ten gegen Lungenhochdruck (PAH). Das Medikamentenarsenal des Unternehmens wird seit Kurzem durch das Mittel Uptravi ergnzt, das in den USA erst seit Jahresbe-ginn am Markt ist. In Europa hofft Actelion auf eine Zulassung in den kommenden Monaten. Uptravi hatte einen exzellenten Start, der alle Erwartungen bertraf, sagte Firmenchef Jean-Paul Clozel, einer der Grnder des Konzerns; Acteli-on erzielte damit bereits 32 Mio. Umsatz.

    Guter Start fr J&JEin solider Jahresstart stimmt auch den US-Pharmakonzern John-son & Johnson zuversichtlich. Der Hersteller von Penaten-Pflegepro-dukten und Neutrogena-Creme hob seine Umsatz- und Gewinnprogno-se an. Im ersten Quartal kletterten die Erlse vor allem dank einer starken Nachfrage nach Medika-menten in den USA um 0,6 Prozent auf 15,5 Mrd. . Den grten Teil zum Gesamtumsatz des Unterneh-

    mens trgt aber nicht seine Pfle-ge- sondern seine Pharmasparte bei, zu deren erfolgreichsten Mit-teln Krebsarzneien und Blutgerin-nungshemmer gehren.

    Auch der britische Konsum-gterkonzern Reckitt Benckiser ist hoffnungsvoll: Aufgrund der star-ken Grippewelle in den Monaten Februar und Mrz zogen die Er-lse im ersten Quartal um 5% auf 2,9 Mrd. an, wie der Anbieter von Schmerzmitteln, Erkltungsmedi-kamenten und Halsschmerztablet-ten bekannt gab.

    Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat im ersten Quartal den Umsatz ebenfalls gesteigert um

    5% auf 12,4 Mrd. CHF. Bei den drei Krebsmedikamenten MabThera, Herceptin und Avastin, mit denen Roche mehr als die Hlfte aller Umstze in der Pharma-Division erzielt, wurden die Verkufe leicht gesteigert. Einzig in den USA ver-kaufte sich Avastin etwas schlech-ter als in der Vorjahresperiode; hier sank der Umsatz um 2%. Insgesamt steigerte Roche die Verkufe in der Division Pharma um 5% auf 9,8 Mrd. CHF. In der kleineren Division Diagnostics wuchs der Umsatz um 4% auf 2,6 Mrd. CHF. Einen wichti-gen Beitrag lieferten Produkte mit Immundiagnostik; hier stiegen die Verkufe um 12%.

    Starke Einbuen erlittenDer Schweizer Pharmakonzern Novartis hingegen hat im ersten Quartal 2016 deutliche Einbuen erlitten. Der Nettogewinn belief sich nur noch auf 1,76 Mrd. ge-genber 11,5 Mrd. in der Vorjah-resperiode. Dieser Rckgang war bedingt durch das Ergebnis der aufgegebenen Geschftsbereiche, das im Vorjahresquartal auer-ordentliche Veruerungsgewin-ne von gut 11 Mrd. beinhaltete. Umsatzausflle durch Generika, Kosten fr den Umbau der schw-chelnden Augenheilsparte und die Strke der Konzernwhrung Dollar machten dem weltgrten Anbie-ter von verschreibungspflichtigen Medikamenten zu schaffen.

    Verkauf von BeteiligungLngerfristig sollen neue Medika-mente frischen Schwung bringen: Nach wie vor bin ich zuversicht-lich im Hinblick auf unsere lang-fristigen Wachstumsaussichten, die durch unsere solide Pipeline untermauert werden, erklrte Novartis-Chef Joseph Jimenez. Mit Blick auf das Gesamtjahr be-sttigt Novartis den bisherigen Ausblick. So erwartet der Konzern den Nettoumsatz wie auch das Kern ergebnis weitgehend auf dem Niveau von 2015. Nach Branchen-berichten prft Novartis derzeit zudem den Verkauf seiner Anteile am Konkurrenten Roche. Novartis hlt knapp 30%, die an der Brse derzeit etwa 13 Mrd. wert sind.

    pharmabranche ist auf gutem WegDie ersten Quartalsergebnisse stimmen die meisten Pharmakonzerne zuversichtlich. Neue Investitionen geben Hoffnung auf innovative Therapien fr verbreitete Krankheiten.

    rheumatoide arthritisRheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische, systemische Autoimmunerkrankung, gekennzeichnet durch Entzndungen der GelenksInnenhaut. Sie verursacht chronische Schden, Versteifungen sowie Schwellungen der Gelenke und eingeschrnkte Bewegung. Frauen sind hufiger betroffen als Mnner.

    Lupus erythematodesSystemischer Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronische Erkrankung des Autoimmunsystems, gekennzeichnet durch Entzndungen der Haut und Gelenke. Sie kann sich auf Niere, Lunge, Herz und gehirnauskleidendes Gewebe ausweiten. Frauen sind zehnmal hufiger betroffen als Mnner.

    Colitis und CrohnChronischentzndliche Darmerkrankungen (CED) sind wiederkehrende (rezidivierende) oder kontinuierliche entzndliche Erkrankungen in Teilen oder im gesamten Darmtrakt. Die beiden hufigsten Vertreter sind die Colitis ulcerosa und der Morbus Crohn. Genetisch bedingt, auch durch Stress ausgelst.

    Chronische Leiden im Pharmafokus

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    Kampagne

    GSK-Mitarbeiter machen sich LuftWIEN/LONDON. Der diesjh-rige Welt-Asthma-Tag am 3. Mai wird von Beschftigten des Pharmakonzerns GSK weltweit untersttzt. Er ist jedes Jahr aufs Neue ein Tag, an dem fr die Lungenkrank-heit Asthma, die weltweit