Herbst 2016 Kunst Fotografie Kulturgeschichte Maurice Schobinger TUBE – GOTTHARD Texte von...

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  • Herbst 2016

    Kunst Fotografie Kulturgeschichte

  • 32

    Inhaltsverzeichnis

    Markus Raetz Le Palindrome 4/5

    Claire Nicole En état de poésie 6/7

    Let’s play! 8/9

    Maurice Schobinger TUBE – GOTTHARD 10/11

    Maria Gruzdeva GRENZE 12/13

    Mario Del Curto 14/15 Samen unserer Welt

    25 Jahre Swiss Press Photo 16/17 30 Jahre Swiss Press Award 18/19

    Backlist ab 20

    Vorzugsausgaben

    Von folgenden Kunstbüchern sind exklusive Vorzugsausgaben erhältlich. Preise und Konditionen auf Anfrage.

    Alois Dubach 30 Originalzeichnungen im Format 27 x 23 cm Daniel Frank 30 Originalzeichnungen im Format 42 x 30 cm Christine Sefolosha 30 Originalmonotypien im Format 32 x 24 cm Catherine Bolle 50 signierte und nummerierte Exemplare mit einer Originalgrafik Schang Hutter Eine nummerierte und signierte Originallithographie in einer Auflage von 50 Exemplaren im Format 52 x 68 cm

    Etienne Krähenbühl 25 nummerierte und signierte Monotypien auf Fabriano Papier 300 gm2, im Format 28 x 31 cm Claude Kuhn 100 nummerierte und signierte Exemplare mit dem Kunstdruck Himmlischer Unfall, auf Normaset Puro, 300 gm2, im Format 50 x 70 cm Beatrix Sitter-Liver 30 nummerierte und signierte Originalzeichnungen La Laguna Venezia im Format 21x 28 cm

    Wolfgang Zät 30 Exemplare mit einem vom Künstler nummerierten und handsignierten Linolschnitt im Format 24 x 35 cm

    Umschlag: Claire Nicole, Peinture 00/30, 2000 Terres et vernis sur papier marouflé sur toile, 61 x 46 cm aus der Publikation En état de poésie Seiten 4/5

    Frontispiz: Maurice Schobinger, aus der Publikation TUBE – GOTTHARD, Seite 10/11

  • 54

    Le Palindrome ist ein Künstler- buch, das von Markus Raetz konzipiert und gestaltet wurde.

    Zusammen mit dem belgischen Landschaftsarchitekten Erik Dhont hat er erstmals eine Gartenanlage, ein Labyrinth, entwickelt. Diese Anlage ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

    Raetz’ Studien zu diesem Garten-Labyrinth werden in dieser Publikation grossforma- tig als Faksimileabbildungen gezeigt.

    Das Buch ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit des Künstlers mit der Architektin Verena Best und dem Autor Rainer Michael Mason, der das Projekt vorstellt und es in das Gesamtwerk des Künstlers einbettet. Der Autor geht der Geschichte einer Idee und eines Genre nachgeht, die bis in die Antike zurückführt.

    Das Markus-Raetz-Labyrinth

    Markus Raetz Le Palindrome Text von Rainer Michael Mason 30 x 21 cm 64 Seiten 22 Faksimile-Farbabbildungen Halbleinenband mit Prägung Texte D/F CHF 38.– / Euro 34.– ISBN 978-3-03828-078-1

    Markus Raetz, 1941 in Bern geboren. Interna- tional renommierter Maler, Bildhauer und Photograph. 2004 wurde Raetz mit dem Gerhard- Altenbourg-Preis und 2006 mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeich- net.

    Rainer Michael Mason, 1943 in Hamburg geboren, lebt seit 1944 in Genf. 1979-2005 Leiter einer bedeutenden euro- päischen graphischen Sammlung. Kurator von internationalen Ausstel- lungen und Autor zahl- reicher Publikationen.

    Das Palindrom ist eine aktuelle Arbeit von Markus Raetz, die in diesem Künstlerbuch erstmals gezeigt wird. Schauplatz ist La Gara in der Nähe von Genf. Dort hat der international bekannte Künstler zusammen mit dem belgischen Gartenarchitekten Erik Dhont ein Palindrom-Labyrinth geschaffen. Seit Jahrzehnten entwirft und gestaltet Markus Raetz Formen, die sich anpassen, überschneiden, überlagern und verwandeln, getragen von einer Einbildungskraft, die aus formalen Erkundungen, sicherem Sprach- gefühl und handwerklicher Fertigkeit schöpft. So sah er rasch, dass dieser Ort ein Pflanzenlabyrinth aufnehmen könnte, wie man es manchmal auf alten Herrengütern findet. Der Grundriss dieses aus acht Baumarten bestehenden Labyrinths, zeichnet sich durch die unvorhersehbare Freiheit seiner Mäander und Irrwege aus, obwohl seine Wegkreuzungen gemäss den Buchstaben eines lateinischen Palindroms an Schnittstellen angeordnet sind, die in weiten Abständen einer grossen Ellipse folgen.

  • 76

    Im Zustand der Poesie Erste umfangreiche Monografie über die erstaunliche Künstlerin Claire Nicole.

    Mit Akryl, Tinte, Wasserfarben, Asche, Bleistift u.a. schafft sie intime und meditative Bild- welten, abstrakt und expressiv.

    Die Auswahl von fast 300 Werken aus ihrem 50-jährigen Schaffen wird begleitet von Texten von Françoise Jaunin, Antonia Nessi (Gespräch), Silvio Corsini und Alexandre Voisard.

    Nicoles Werke sind in zahlrei- chen öffentlichen Sammlungen vertreten.

    Claire Nicole En état de poésie Eine Monografie Texte von von Antonia Nessi, Françoise Jaunin, Silvio Corsini und Alexandre Voisard 24 x 30 cm 304 Seiten 280 Farbabbildungen Gebunden Texte F CHF 59.– / Euro 54.– ISBN 978-3-03828-075-0

    In dieser umfangreichen Publikation wird das Schaffen der 50-jährigen Künstlerin erstmals gezeigt. Claire Nicole arbeitet nie mit Ölfarben, da sie ihr schwer sind, zu glän- zend und nicht schnell genug trocknen. Sie bevorzugt leichte Materiali- en, die nicht deckend sind, aber trotzdem eine Dichte aufweisen, matt und trocken sind, wie Akryl, Tinte, Wasserfarben, Asche, Bleistifte u.a. Auch arbeitet sie nicht auf Leinwänden, sondern nur auf harten Unterla- gen, wobei sie Papier und Karton bevorzugt. Grafische Arbeiten nehmen einen hohen Stellenwert in ihrem Schaffen ein. Ihre Bildsprache ist abstrakt und expressiv. Es sind intime und meditati- ve Bildwelten, die in ihrem Atelier in Lausanne entstehen. Sie lebt in ihrer eigenen Welt und drückt sich durch die Malerei aus, ohne dass ihre Werke autobiografischen Charakter hätten. Ihre Werke sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten: Musée Cantonal des Beaux-Arts, Lausanne, Fonds des arts plastiques, Lausanne, Bibliothèque cantonal et universitaire Lausanne, Musée Jenisch, Vevey, Sammlung UBS, Crédit Suisse, Coop, Bibliothèque natio- nal de France.

    Claire Nicole lebt und arbeitet in Lausanne. Ihr Werk besteht aus Malerei, Grafik und monumentalen Installati- onen. Es ist in zahlreichen Sammlungen vertreten. Antonia Nessi ist Direkto- rin am Kunstmuseum Neuenburg. Françoise Jaunin ist Kunst- historikerin und Autorin zahlreicher Künstler- monografien. Silvio Corsini ist Autor zahlreicher Publikationen und Konservator der Universitätsbibliothek in Lausanne. Alexandre Voisard ist Schriftsteller, lebt in Frankreich.

  • 98

    Ein Porträt der Schweizer Kreativität Let’s Play ist ein Kreativitäts- spiel. 270 Holzklötze. 100 Spieler aus den Bereichen Kunst, Design und Architektur. 3 Klötze als Vorgabe vom letzten Spieler. 30 Minuten Zeit, um eine Konstruktion zu realisieren. Und am Ende werden Spieler und Werk fotografisch porträ- tiert und gegenübergestellt.

    Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie junge und ältere, bereits etablierte und renommierte «Kreative» mit einfachen Holzklötzen die unterschied- lichsten Kleinskulpturen schaffen.

    Das Buch ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Visarte Vaud.

    Ausstellung parallel zu Images Vevey im September 2016. Weitere Ausstellungen im In- und Ausland werden folgen.

    Christiane Nill gründete die Agentur mc2 in Lausanne. Das Studio mc2 entwickelt visuelle Kommunikationskonzepte für Schweizer Künstler, Designer und Architekten. Nill arbeitet und lebt mit ihrer Familie in Lausanne. Lionel Henriod, Absolvent der Fotoschule Vevey, ist selbstständiger Fotograf in Lausanne.

    Let’s Play Herausgegeben von Christiane Nill und Lionel Henriod Texte von von Michel Thévoz, Susanna Koeberle 21 x 28 cm 304 Seiten Mit einer Falttafel 175 Farbabbildungen Text D/F/E Gebunden mit Silberprägung CHF 59.– / Euro 54.– ISBN 978-3-03828-076-7

    Buchgestaltung Flavia Cocchi

    Co-Edition mit Visarte Vaud

    Auszug aus der Spielerliste: Atelier oï, Olivier Mosset, BIG-GAME, Olaf Breuning, François Burland, Christa de Carouge, Daniel & Markus Freitag, Frères Chapuisat, Alfredo Häberli, Trix & Robert Haussmann, Chantal Michel, Karim Noureldin, Luigi Snozzi, Sibylle Stoeckli, Nikola Zaric, Charles Pictet, Durisch & Nolli u.a.

    Wie kann man die Kreativität eines Landes wie der Schweiz porträtieren? Wie die Vielfalt dieser kulturellen Landschaft festhalten? Wie die ver- schiedenen kreativen Strömungen und Tendenzen aller Sprachregionen darstellen? Die Artdirektorin Christiane Nill stellte sich diese Fragen und hat sich dazu ein aussergewöhnliches Spiel ausgedacht, das sie mit dem Fotografen Lionel Henriod umgesetzt hat: Let’s Play! Designer, Architekten und Künstler werden animiert, ihr kreatives Potenzial auszuschöpfen. Dazu wurde ein Baukasten mit Holzbau- steinen entwickelt, mit denen sie Kleinskulpturen unter Einhaltung gewisser Regeln kreieren konnten. Anschliessend wurden Spieler und Werk porträtiert. Der Name Let’s Play ist dabei einerseits Aufforderung an die Spieler, sich auf das Spiel einzulassen, andererseits appelliert es auch an den spielerischen Instinkt jedes Betrachters des auf diese Weise entstande- nen Diptychons. In einer Zeit der Unsicherheit und Krise stellt das Fokus- sieren auf das Spielen auch einen Gegenentwurf dar. Das Spiel ist eine Form des Heraustretens aus unserem geregelten Alltag und ein Appell an die Kreativität in jedem von uns.

  • 1110

    Eine Auswahl der schönsten und eindrücklichsten Foto- grafien von Maurice Schobinger von 1999 bis 2016.

    Aus dem riesigen Archiv des Fotografen wurden ca. 80 grossformatige Foto- grafien sorgfältig ausgewählt. Mit informativen Leg