Hessenseiten im BUNDmagazin 1 / 2013

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[1-13] Hessen-Seiten im BUNDmagazin 1 HESSENseiten HESSENseiten BUNDmagazin 1. Quartal Heft 1 / 2013 EDITORIAL IMPRESSUM Herausgeber: BUND Hessen e.V., Ostbahnhofstraße 13, 60314 Frankfurt a. M., Tel. (069) 67 73 76-0, www.bund-hessen.de und www.facebook.com/BUND.Hessen Redaktion: Brigitte Martin (Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.) Layout und Satz: Julia Beltz SPENDENKONTO BUND Hessen Konto-Nr. 369 853 , Frankfurter Sparkasse, BLZ 500 502 01 NEWSLETTER Abonnement unter www.bund-hessen.de/newsletter as Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit (Abbil- dung 1) besagt, dass eine nachhaltige und damit zukunftsfähige Entwicklung auf drei Grundpfeilern ba- siert, die gleichberechtigt jeder für sich einer nachhalti- gen Entwicklung bedürfen. Das führt dann beispiels- weise dazu, dass Politiker Entscheidungen zugunsten der Ökonomie und zulasten der Ökologie damit begrün- den, sie hätten eben in gerade diesem Fall den Schwer- punkt auf die Nachhaltigkeit bei der Schaffung von Ar- beitsplätzen legen, also die ökonomische und die sozia- le Säule stärken müssen. Das Drei-Säulen-Modell, auf dem auch die Nachhaltig- keitsstrategie der hessischen Landesregierung aufbaut (siehe Artikel zum Fortschrittsbericht 2012 auf S. 2), ver- kennt allerdings eine grundlegende Tatsache: Nachhal- tigkeit, das heißt dauerhafte Existenz, kann in den Handlungsfeldern Ökonomie und Soziales nur erreicht werden, wenn Nachhaltigkeit im Bereich Ökologie ge- geben ist. Wenn zur Aufrechterhaltung der Ökonomie und des Sozialwesens natürliche Ressourcen schneller verbraucht werden als sie sich nachbilden können, kann das gesamte Konstrukt nicht nachhaltig sein. Wenn es nicht gelingt, global die Übernutzung der Böden und der darauf sich bildenden Vegetation mithilfe einer nachhaltigen Agrar- und Forstwirtschaft zu stoppen und die Nutzung endlicher Energieressourcen durch Er- neuerbare zu ersetzen, dann hat die Menschheit keine Zukunft. Ohne ökologische Nachhaltigkeit ist ökonomi- sche und soziale Nachhaltigkeit nicht möglich. Das Drei-Säulen-Modell steht sozusagen auf sandigem Boden, untauglich von Anfang an. Es bedarf keines Ar- chitekturstudiums, um die alte und einfache Volksweis- heit zu begründen, dass ein Gebäude nur so gut und stabil sein kann wie sein Fundament. Das Fundament der Nachhaltigkeit in sämtlichen menschlichen Lebens- bereichen jedoch ist die ökologische Nachhaltigkeit. Wenn also Nachhaltigkeit durch ein Säulenkonstrukt symbolisiert werden soll, dann müssen die Säulen Öko- nomie und Soziales auf das Fundament Ökologie ge- stellt werden (Abbildung 2). Das bedeutet in der Realität, dass alle politischen und wirtschaftlichen Handlungsfelder am Primat der ökolo- gischen Nachhaltigkeit auszurichten sind. Erst wenn überall auf unserem Globus jegliche Entscheidung zu- gunsten von Projekten aller Art nur dann getroffen wird, wenn ökologische Nachhaltigkeit gegeben ist, hat die Menschheit eine Zukunft. Für uns als Umwelt- und Naturschützer muss das heißen, dass wir bei unseren Stellungnahmen die ökologische Nachhaltigkeit der je- weiligen Planung oder eines Projekts stets ganz allge- mein hinterfragen und einfordern. In diesem Sinne, Herwig Winter Über die Nachhaltigkeitsstrategie muss neu nachgedacht werden: Das Drei-Säulen-Modell war und ist untauglich D Herwig Winter, Vorstandsmitglied des BUND Hessen Abbildung 1: 3-Säulen-Modell Abbildung 2: 2-Säulen+Fundament-Modell
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    28-Mar-2016
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Vier Mal im Jahr erhalten BUND-Mitglieder das bundesweite BUNDmagazin – in Hessen mit den extra Hessenseiten. Die Mitgliederzeitschrift des BUND informiert über zentrale Fragen des Umwelt- und Naturschutzes, berichtet über die Arbeit des BUND und gibt Öko-Tipps für den Alltag. Im Hessen-Einleger gibt es zusätzliche Informationen auf Landesebene, von den Orts- und Kreisverbänden, den Arbeitskreisen und der BUNDjugend Hessen. Ein Abonnement kostet 15 Euro im Jahr. Mitglieder erhalten das BUNDmagazin kostenlos.

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  • [1-13] Hessen-Seiten im BUNDmagazin 1

    HESSENseitenHESSENseitenBUNDmagazin

    1. QuartalHeft 1 /2013

    EDITORIAL

    IMPRESSUMHerausgeber: BUND Hessen e.V., Ostbahnhofstrae 13, 60314 Frankfurt a. M., Tel. (069) 67 73 76-0, www.bund-hessen.de und www.facebook.com/BUND.HessenRedaktion: Brigitte Martin (Namentlich gekennzeichnete Beitrgegeben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.)Layout und Satz: Julia BeltzSPENDENKONTOBUND HessenKonto-Nr. 369 853 , Frankfurter Sparkasse, BLZ 500 502 01NEWSLETTERAbonnement unter www.bund-hessen.de/newsletter

    as Drei-Sulen-Modell der Nachhaltigkeit (Abbil-dung 1) besagt, dass eine nachhaltige und damit

    zukunftsfhige Entwicklung auf drei Grundpfeilern ba-siert, die gleichberechtigt jeder fr sich einer nachhalti-gen Entwicklung bedrfen. Das fhrt dann beispiels-weise dazu, dass Politiker Entscheidungen zugunstender konomie und zulasten der kologie damit begrn-den, sie htten eben in gerade diesem Fall den Schwer-punkt auf die Nachhaltigkeit bei der Schaffung von Ar-beitspltzen legen, also die konomische und die sozia-le Sule strken mssen.

    Das Drei-Sulen-Modell, auf dem auch die Nachhaltig-keitsstrategie der hessischen Landesregierung aufbaut(siehe Artikel zum Fortschrittsbericht 2012 auf S. 2), ver-kennt allerdings eine grundlegende Tatsache: Nachhal-tigkeit, das heit dauerhafte Existenz, kann in denHandlungsfeldern konomie und Soziales nur erreichtwerden, wenn Nachhaltigkeit im Bereich kologie ge-geben ist. Wenn zur Aufrechterhaltung der konomieund des Sozialwesens natrliche Ressourcen schnellerverbraucht werden als sie sich nachbilden knnen, kanndas gesamte Konstrukt nicht nachhaltig sein. Wenn esnicht gelingt, global die bernutzung der Bden undder darauf sich bildenden Vegetation mithilfe einernachhaltigen Agrar- und Forstwirtschaft zu stoppenund die Nutzung endlicher Energieressourcen durch Er-neuerbare zu ersetzen, dann hat die Menschheit keineZukunft. Ohne kologische Nachhaltigkeit ist konomi-sche und soziale Nachhaltigkeit nicht mglich.

    Das Drei-Sulen-Modell steht sozusagen auf sandigemBoden, untauglich von Anfang an. Es bedarf keines Ar-chitekturstudiums, um die alte und einfache Volksweis-heit zu begrnden, dass ein Gebude nur so gut und

    stabil sein kann wie sein Fundament. Das Fundamentder Nachhaltigkeit in smtlichen menschlichen Lebens-bereichen jedoch ist die kologische Nachhaltigkeit.Wenn also Nachhaltigkeit durch ein Sulenkonstruktsymbolisiert werden soll, dann mssen die Sulen ko-nomie und Soziales auf das Fundament kologie ge-stellt werden (Abbildung 2).

    Das bedeutet in der Realitt, dass alle politischen undwirtschaftlichen Handlungsfelder am Primat der kolo-gischen Nachhaltigkeit auszurichten sind. Erst wennberall auf unserem Globus jegliche Entscheidung zu-gunsten von Projekten aller Art nur dann getroffenwird, wenn kologische Nachhaltigkeit gegeben ist, hatdie Menschheit eine Zukunft. Fr uns als Umwelt- undNaturschtzer muss das heien, dass wir bei unserenStellungnahmen die kologische Nachhaltigkeit der je-weiligen Planung oder eines Projekts stets ganz allge-mein hinterfragen und einfordern.

    In diesem Sinne, Herwig Winter

    ber die Nachhaltigkeitsstrategie muss neu nachgedacht werden:Das Drei-Sulen-Modell war und ist untauglich

    DHerwig Winter,Vorstandsmitglieddes BUND Hessen

    Abbildung 1:3-Sulen-Modell

    Abbildung 2:2-Sulen+Fundament-Modell

  • ie Hessische Nachhaltigkeitsstrategie tritt auf derStelle. Das zeigt einmal mehr der Fortschritts-

    bericht 2012, in dem die Ziele und Indikatoren einerBewertung durch das Hessische Statistische Landesamtunterzogen werden. In den Bereichen konomie,kologie und Soziales waren je fnf Ziele und Indika-toren festgelegt worden, die in einem zweijhrigen Tur-nus einer berprfung auf ihren Fortschritt zu un-terziehen sind. Nicht weiter verwunderlich ist die jetztim Fortschrittsbericht vorgenommene Bewertung derfnf Indikatoren aus dem Bereich der konomie, beidenen berwiegend die Sonne lacht. Ebenso wie imBereich Soziales sieht es bei der kologie trbe aus:Treibhausgasemissionen Ziel: Senkung der Emissio-nen um 40 Prozent gegenber 1990.Erneuerbare Energien Ziel: Anstieg des Anteils der EEam Endenergieverbrauch der Industrie, der Haushalteund der brigen Verbraucher auf 20 Prozent bis 2020.

    HESSEN

    TERMINE

    2 Hessen-Seiten im BUNDmagazin [1-13]

    Der BUND Kreisverband Wetterau ldt die Delegierten der Ortsverbnde im Kreisverband Wetterau zurKreisdelegiertenversammlung 2013 ein.Tagesordnung:1. Begrung, Wahl der Versammlungsleitung und

    der Protokollfhrung2. Beschluss ber die Tagesordnung3. Berichte und Aussprache: Vorstandsbericht,

    Kassenbericht, Bericht der Kassenprfer4. Entlastung des Vorstandes5. Wahlen: Vorstand (VorstandsprecherInnen,

    KassenwartIn), Kassenprfer, zwei Personen, die dem Kreisausschuss fr den Naturschutzbeirat vorgeschlagen werden

    6. Antrge an die Kreisdelegiertenversammlung (bitte schriftlich drei Wochen zuvor an den Vor-stand senden)

    7. Arbeitsplan und Finanzplan 20138. Berichte aus den Ortsverbnden 9. VerschiedenesAlle Mitglieder des BUND im Wetteraukreis sind zudieser Versammlung eingeladen. Der Kreisvorstand Jrgen Hutfiels, Sylvia Weyrauch,Matthias KalkhofRckfragen unter Tel. (0171) 270 60 56, Jrgen Hutfielswww.bund-wetterau.de

    Kreisdelegiertenversammlung des BUND Kreisverbands WetterauMittwoch, 13. Mrz 2013, 19.30 UhrPizzeria Tre Stelle, Bahnhofstrae 64,35519 Mnzenberg-Gambach

    Der BUND Kreisverband Offenbach ldt alle Mitglie-der und Freunde des KVs aus Stadt und Landkreis Of-fenbach zur Jahresversammlung 2013 ein.Tagesordnung:1. Begrung, Beschlussfhigkeit, Tagesordnung2. Bericht des Vorstandes, Kassenbericht,

    Kassenprferbericht3. Entlastung 20124. Neuwahlen Vorstand, Kassenprfer und Delegierte5. Bericht der Ortsverbnde und Ortsbeauftragten6. Antrge und VerschiedenesAb 15 Uhr (Treffpunkt siehe oben) findet eine Bege-hung des Schneckenberges und die Besichtigung derFotovoltaikanlage statt.Der Kreisvorstand Thorwald Ritter, Bernhard Sommer,Heike Popp, Hans-Peter SeidelKreisverband Offenbach, Thorwald Ritter, Liebfrauenheidestr. 14,63512 Hainburg, Tel. (06182) 6 96 00, Fax (06182) 6 51 11

    Jahreshauptversammlung des BUND Kreisverbands OffenbachSamstag, 13. April 2013, 17.00 UhrRestaurant Paradiesgarten, Bierbrauerweg 5,63071 Offenbach

    Landesdelegiertenversammlung des BUND HessenSamstag, 16. Mrz 2013, 9.4517.00 Uhr, Brgerhaus Saalbau Gallus,

    Frankenallee 111, 60326 Frankfurt, S-Bahnhof Galluswarte (S3, S4, S6), Fuweg 5 Minuten

    Einladung und Tagesordnung wurden im BUNDmagazin 4/2012 verffentlicht:www.bund-hessen.de > Aktiv werden > HESSENseiten im BUNDmagazin

    > Archiv/2012 > Heft 4/2012

    Hessische Nachhaltigkeitsstrategie: Fortschrittsbericht 2012 meldet Stillstand und Rckschritt

    Dkologische Indikatoren Treibhausgas-emmissionen

    Siedlungs- und VerkehrsflcheErneuerbare Energien

    Modal Split

    Artenvielfalt

    Bewertung des Fortschritts

    Indikator entwickelt sich in die richtige Richtung, aberim Zieljahr verbliebe bei unvernderter Fortsetzungder durchschnittlichen jhrlichen Entwicklung nocheine verbleibende Wegstrecke von 5 bis 20 % der Weg-strecke insgesamt bis zur Erreichung des Zielwerts.

    Indikator entwickelt sich in die richtige Richtung, aberim Zieljahr verbliebe bei unvernderter Fortsetzungder durchschnittlichen jhrlichen Entwicklung nocheine verbleibende Wegstrecke von mehr als 20 % derWegstrecke insgesamt bis zur Erreichung des Ziel-werts.

    Indikator entwickelt sich in die falsche Richtung, Weg-strecke zum Ziel wrde sich bei unvernderter Fort-setzung der durchschnittlichen jhrlichen Entwick-lung weiter vergrern.

  • [1-13] Hessen-Seiten im BUNDmagazin 3

    ENERGIE

    HESSEN

    ErdgasgewinnungKorbacher Energiegipfel benennt ffentliche Interessengegen Fracking

    as Pldoyer des Korbacher Energiegipfels war ein-stimmig. Sowohl Brger als auch Kommunen und

    Wirtschaft in Nordhessen wollen mit dem Ausbau dererneuerbaren Energien ins 21ste Jahrhundert fort-schreiten.

    Gleichzeitig benannten die Gipfel-Protagonisten dieberwiegenden ffentlichen Interessen, die der Aufsu-chung unkonventioneller Lagersttten von Gas und lund damit dem Fracking in Nordhessen entgegenste-hen. Ablehnungsgrnde sind Erfordernisse des Natur-schutzes und der Landschaftspflege, der Raumordnung,des Verkehrs und des Gewsserschutzes. Beim Ener-giegipfel wurde auch klar, dass ein Industriezweig wiedie unkonventionelle Gasfrderung die wirtschaftli-chen Potentiale in Nordhessen fundamental torpedie-ren und konterkarieren wrde. Die genannte eine Mil-liarde Euro an Wertschpfung allein im Bereich des Tou-rismus liee sich in der Nhe von Fracking-Bohrtr-men schwerlich erwirtschaften.

    Uns ist es einfach wichtig darauf hinzuweisen, dassber die Aufsuchungserlaubnis in dem ganz regiona-len Fall Nordhessens entschieden werden muss, undzwar auf der Grundlage des gltigen Bundesbergge-setzes. Und in dem beantragten Feld berwiegen nunmal die ffentlichen Interessen gegenber der Berg-bauberechtigung. Deshalb muss die Erlaubnis gemParagraf 11 Nr. 10 Bundesberggesetz versagt werden,betont Henner Grschner von der BI Fracking freiesHessen. Deshalb verstehen wir auch nicht, warum mansich auf landespolitischer Ebene nicht ganz klar fr die

    Versagung der Erlaubnis in Nordhessen aussprechenkann. Stattdessen wird ein Moratorium gefordert, imRahmen dessen Fracking-Forschungsbohrungen durch-gefhrt werden sollen. Dies ist nicht nur unglaubwr-dig, es ist auch einfach nicht hinzunehmen, ergnztHarald Rcker von der BI fr ein lebenswertes Korbach.

    Rudolf Schfer, Landesvorstandssprecher des BUNDHessen, ist sich sicher: Sollte gegen den Widerstandaller Betroffenen dieses Projekt weiter durchgesetztwerden, gibt es eine Reihe von Ansatzpunkten, dage-gen zu klagen. Darber hinaus wird es zum Thema inden kommenden Wahlkmpfen. Schlielich hat derKorbacher Energiegipfel prgnant gezeigt, dass ffent-liche Gelder fr die Forschung und den Ausbau der er-neuerbaren Energien wesentlich besser angelegt sindund im Rahmen der regionalen Wertschpfung eine aufallen Ebenen immens nachhaltige Wirkung generieren.berdies muss dringend das Bergrecht gendert wer-den, damit auch vor einem Fracking eine ffentlich-keitsbeteiligung stattfinden muss.

    Gegen Fracking in Hessen und anderswo protestie-ren und eine nderung des Bergrechts fordern kn-nen Sie noch bis Mrz unter www.bund-hessen.de. Dann sollen die Unterschriften der Hessischen Um-weltministerin bergeben werden.

    Rudolf Schfer

    D

    Mehr Infos und Unterschriftensamm-lung:www.bund-hessen.de> Themen undProjekte> Klima und Energie > Erdgas-Fracking

    Modal Split Ziel: Anstieg der durch PNV, zu Fu undper Fahrrad zurckgelegten Wegstrecke an derGesamtwegstrecke auf 50 Prozent bis 2020.Siedlungs- und Verkehrsflche Ziel: Senkung der Zu-nahme der Siedlungs- und Verkehrsflche auf 2,5 Hek-tar pro Tag im Jahr 2020.Artenvielfalt Ziel: Anstieg des Indexes der Voge-lartenbestnde auf 100 im Jahr 2020.

    Mit welcher Halbherzigkeit die hessische Landes-regierung derzeit die Nachhaltigkeitsstrategie betreibt,erkennt man leicht daran, dass die in jhrlichem Tur-nus geplante Nachhaltigkeitskonferenz, bei der allebeteiligten Gruppierungen informiert werden und denweiteren Fortgang begleiten sollen, 2012 schlicht undeinfach vergessen wurde. Es gab keine Haushaltsmit-tel dafr.

    Die seitens des BUND bei der Nachhaltigkeitskon-ferenz 2011 eingeforderte Anpassung der Ziele bei denErneuerbaren Energien hat nicht stattgefunden, wes-halb man weiterhin bei 20 Prozent bis 2020 herumdm-pelt (bundesweit ist dieser Wert schon heute ber-schritten) und im Text lapidar darauf verweist, dass esbis 2050 (wenn sowieso kaum jemand der heute Ver-

    antwortlichen es erlebt) 100 Prozent werden sollen.Weitere Zwischenschritte im Zeitraum von 2020 bis2050? Fehlanzeige!

    Heiter bis wolkig ist es bei den Treibhausgasen auchnur deshalb, weil man den Verkehr ausspart und ebenmal vergisst, dass man eigentlich Kohlekraft zubauenwollte, was jetzt nur deshalb im Fall StaudingerBlock 6 nicht stattfindet, weil die Investoren nicht mehrwollen.

    Beim Flchenverbrauch war das Ziel von Anfang anso niedrig gesetzt worden, dass die vorgesehenen2,5 Hektar pro Tag im Jahr 2001 sogar schon einmal fasterreicht waren. Gemessen am Ziel der Bundesregierung(30 Hektar pro Tag bis 2020) drfte Hessen bis zu diesemZeitpunkt nur noch rund einen Hektar pro Tag ver-brauchen.

    Fazit: Die unter dem frheren MinisterprsidentenRoland Koch 2008 ins Leben gerufene und von Anfangan nicht mit Verve betriebene Nachhaltigkeitsstrategiedroht unter Ministerprsident Volker Bouffier endgltigzum Flop zu werden, wenn sie es nicht heute schon ist.

    Herwig Winter

    Download Nachhaltigkeits-strategie Hessen Fortschritts- bericht 2012 :www.statistik-hessen.de/ publikationen/download/525/index.html

  • 4 Hessen-Seiten im BUNDmagazin [1-13]

    FLUGLRM Flughafen FrankfurtEchtes Nachtflugverbot muss seinuf die klare Absage einer Verlngerung des Nacht-flugverbots durch die CDU und auf den bekannt

    gewordenen Richtungsstreit in der SPD reagiert derBUND mit der Erneuerung seiner Forderung nach ei-nem Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr. Beim Nacht-flugverbot geht es um die Gesundheit vieler TausendMenschen. Die Bevlkerung rund um den FrankfurterFlughafen braucht ein echtes und striktes Nachtflug-verbot in der ganzen Nacht.

    Der BUND erinnert daran, dass die Erkenntnisse zurGesundheitsgefhrdung durch Nachtflge sich seit derNovelle des Fluglrmgesetzes im Jahr 2007 schnell wei-terentwickelt haben. Seit dem letzten Jahr fordert des-halb auch das Umweltbundesamt fr stadtnahe Flug-hfen ein achtstndiges Nachtflugverbot. Nach einerSchtzung des Amtes entstnden allein im Raum Frank-furt am Main durch Fluglrm in den nchsten zehn Jah-ren zustzliche Kosten von 400 Millionen Euro nur frdie Behandlung von Herz-Kreislauf-Patienten.

    Daher stellt der BUND fest, fr die Bevlkerung isteine Nachtruhe von acht Stunden unverzichtbar undfr die Tagesstunden brauchen wir dringend eine ber-arbeitung des Fluglrmschutzkonzeptes.

    Die Nhe der kommenden Landtagswahl zur Bun-destagwahl bietet eine hervorragende Mglichkeit, dasThema Nachtflugverbot auf der Bundes- und der Lan-

    desebene zu thematisieren. Es ist dann nicht mehr mg-lich, dass sich die Landespolitik hinter der Bundespo-litik versteckt. BUND Vorstandssprecher ThomasRahner: Das jahrelange Versteck-Spiel funktioniert beider kommenden Landtags- und Bundestagswahl nichtmehr. Erstmals knnen wir von den Kandidatinnen undKandidaten zu beiden Parlamenten gleichzeitig denSchutz der Gesundheit vor Nachtflgen verlangen.

    Thomas Norgall

    A

    Frau Hedwig Walther wurde 1981anlsslich der Grndung desBUND-Ortsverbandes OberurselVorsitzende, von 1981 bis 1988 warsie auch Vorsitzende im BUND-Kreisverband Hochtaunus. Es warfr uns eine Zeit voller neuer Ideen

    und Schaffenskraft fr den Umwelt und Naturschutz.So vertrat sie unsere Interessen auch jahrelang be-harrlich und erfolgreich im Naturschutzbeirat desHochtaunuskreises, an dessen Grndung sie ebenfallsbeteiligt war.

    Hedy Walther war von 1984 bis 1987 Vorsitzendedes BUND-Landesrates Hessen und mehrere JahreVorsitzende des Landesarbeitskreises Umweltethiksowie Mitglied des Landesvorstandes. Sie war Ehren-mitglied des BUND Hessen.

    Als Volkswirtin und engagierte Katholikin war sieberzeugt, dass Umweltschutz als Bewahrung derSchpfung ethischer Mastab auch fr das Wirt-schaftsgeschehen sein msse. So hatte sie in diesemArbeitskreis stets Kontakte zu Unternehmen gesucht.

    Foto

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    Als engagiertes BUND-Mitglied war sie in der welt-weiten kumenischen Bewegung Frieden, Gerechtig-keit und Bewahrung der Schpfung aktiv und hat z.B.an Konferenzen in Basel und Seoul teilgenommen. Als Vertreterin des Bundesverbandes des BUND nahmsie an den beiden Rio-Folgekonferenzen 1996 in Ko-penhagen und 1997 in Istanbul teil.

    Ihr Vortrag ber die Inhalte der Studie Zukunfts-fhiges Deutschland im November 1996 in Oberur-sel gab den Ansto zur Grndung der Initiative Lo-kale Agenda 21 fr Oberursel. Sie war von 19982005aktives Mitglied im Agenda-Arbeitskreis Wirtschaftund leitete den Arbeitskreis Kirche und Lokale Agen-da. Auerdem war sie Mitglied des Agendarats in Ober-ursel.

    Hedwig Walther verstarb am 4.10.2012 und wurdeam 22. Oktober auf dem Frankfurter Hauptfriedhofunter Teilnahme von alten BUND-Weggefhrten zurletzten Ruhe getragen. Wir werden sie und ihre Ver-dienste um den Umwelt- und Naturschutz nicht ver-gessen und ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

    Die Mitglieder des BUND-Kreisverbandes Hochtaunus

    Nachruf zum Tode von Hedwig Walther

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  • AKTION

    [1-13] Hessen-Seiten im BUNDmagazin 5

    n sieben verschiedenen Gebieten in Hessen wird erst-malig oder schon zum wiederholten Mal in diesem

    Winter und Frhjahr nach Spuren der EuropischenWildkatze mittels Lockstcken geforscht. BUND-Ak-tive, Forstmter und Kommunalverwaltungen arbei-ten mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern dabeieng zusammen. Koordiniert wird die Aktion von derProjektleiterin des BUND Hessen Sarah Friedrichsdorf.

    Nachdem im letzten Jahr der Nachweis der Wild-katze erstmals nach mehr als einhundertJahren im Odenwald gelang, werdendort 50 Lockstcke auf 15 mal 15 Kilo-metern von freiwilligen Helferin-nen und Helfern regelmig vonJanuar bis April kontrolliert. Auchim nordosthessischen Berglandbei Hessisch-Lichtenau und imRothaargebirge stehen jeweils50 Lockstcke jeweils zwei ineinem Quadrat von drei mal dreiKilometern.

    Im Landkreis Bergstrae erhof-fen sich die Aktiven bei 14 Lock-stcken Nachweise der EuropischenWildkatze. Mit viel Engagement ist auchder Landkreis Darmstadt-Dieburg dabei. Kreis-beigeordneter Christel Fleischmann (Grne) undVertreter des Forstamtes Dieburg schlugen den erstenLockstock von 18 Lockstcken im Kreisgebiet stlichvon Darmstadt eigenhndig ein.

    Im Vogelsberg und im Krofdorfer Forst nrdlich vonGieen wurden je 20 aufgeraute Lockstcke mit Baldri-an prpariert. Dadurch werden paarungswillige Wild-katzen und Wildkater auf sie aufmerksam, reiben sicham Holz und lassen dabei Haare zurck. In den siebenhessischen Gebieten mssen die Lockstcke alle zehnbis 14 Tage sorgfltig nach Haaren abgesucht werden.Die Haarproben werden anschlieend durch das Sen-

    Netzwerk Naturschutz

    Suche nach Europischer Wildkatze geht weiter

    Foto

    : Julia

    Beltz

    I ckenberg-Institut gentechnisch untersucht. Nur so istein eindeutiger Nachweis der Wildkatze mglich. Bisder Nachweis vorliegt, dauert es allerdings noch einigeMonate.

    Waldvernetzung ntzt vielen TierenWarum interessiert es die Naturschtzer, ob in unserenWldern Wildkatzen leben? Bis vor 200 Jahren streiften

    Wildkatzen durch alle deutschen Wlder, spterdrohte die Ausrottung, da sie gejagt wurden.

    Heute verteilen sich einige Tausend Tiereauf kleine Populationen, die oft so

    isoliert sind wie Inseln im Meer.Denn Verkehrswege, Siedlungenund kahle Agrarflchen zer-schneiden oder verdrngen ihreLebensrume strukturreiche,naturnahe Wlder mit Totholzund verborgenen Lichtungen.Mit der Wildkatzensuche willman herausfinden, ob und wie

    sich die vermuteten Vorkommenmit bekannten Populationen in Hes-

    sen und angrenzenden Lndernverbinden lassen.

    Seit 2004 engagiert sich der BUND im ProjektRettungsnetz Wildkatze fr den Schutz der gefhrde-ten Tiere und ihres Lebensraums. Das Ziel: Die WlderDeutschlands wieder miteinander zu verbinden. Wenngrne Korridore aus Bumen, Bschen und Strucherngepflanzt werden, kann die Wildkatze neue Reviere er-schlieen und sich mit anderen Populationen genetischaustauschen. Diese Lebensraumvernetzung sttzt diebiologische Vielfalt, sie hilft nicht nur der Wildkatze,sondern auch vielen weiteren Waldbewohnern wieRothirsch, Luchs und vielen anderen Waldbewohnernund wandernden Tierarten. Denn wo die Wildkatze lebt,fhlen sich auch andere Arten wohl. bm

    Europische Wildkatze scheue WaldbewohnerinWildkatzen sind keine verwilderten Hauskatzen. Seit Jahrtausenden lebendie nachtaktiven Tiere in den Wldern Europas lange bevor die Rmer dieersten Hauskatzen ber die Alpen brachten. Wildkatzen hneln wildfarbe-nen Hauskatzen, wirken meist krftiger. Ihre Fellzeichnung ist verwaschen,ihr dunkel geringelter Schwanz endet in einer stumpfen, schwarzenSpitze. Nur ber eine Genanalyse knnen sie sicher identifiziert werden.

    Projekt WildkatzensprungParallel zur Einrichtung neuer grner Korridore erfasst der BUND im Pro-jekt Wildkatzensprung die Bestnde und Wanderungen der Wildkatzen.Die Daten der untersuchten Haarproben flieen in eine bundesweite Gen-datenbank ein. Der Wildkatzensprung wird durch das Bundesamt frNaturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefrdert.

    Kreisbeigeordneter Christel Fleischmann (Landkreis Darm-stadt-Dieburg) und Sarah Friedrichsdorf (BUND Hessen) beimEinschlagen eines Lockstocks

    Mehr Infos:Sarah FriedrichsdorfTel. (069) 67 73 [email protected] > Themen und Projekte> Rettungsnetz Wildkatze

  • MAGAZIN

    6 Hessen-Seiten im BUNDmagazin [1-13]

    BUND OV Darmstadt 3000 Blumenzwiebelnfr die FugngerzoneFr mehr Natur auch in der Stadtsetzt sich der BUND Darmstadtein. Whrend fnf Nachmittagenpflanzten freiwillige Helferinnenund Helfer des BUND in rund ein-hundert geleisteten Arbeitsstun-den mehr als dreitausend Blu-menzwiebeln und -knollen in denerhhten Baumscheiben der Wil-helminenstrae. Je nach Witte-rungsverlauf wird es ab Ende Ja-nuar bis zum Juni dort etwas bun-ter. Ausgesucht wurden Wildarten,die den frhen Hummelknigin-nen und (Wild-)Bienen Pollenund Nektar spenden. Im Frhjahrkommen noch einige niedrig blei-bende Bodendeckerstauden hin-zu.

    Mehr Infos zuBlhflchen

    in Darmstadt: www.bund-

    darmstadt.debund.darmstadt

    @bund.net

    Mehr Infos zum Obstsortenprojekt

    Ober-Mrlen: www.bund.net/

    service/naturschutz_datenbank

    Der BUND hofft, dass Darmstadt,wie viele andere Stdte und Ge-meinden auch, seine Grnflchenund Parks sowie das Straenbe-gleitgrn knftig noch mehr zumBlhen mithilfe von Wildblumenbringt. berall gibt es Ecken, diewenig genutzt werden. Dort kannaus kurzem Vielschnittrasen eineerlebnisreiche Wiese fr Schmet-terlinge werden, so der BUND.Darberhinaus knnen viele std-tische Brachflchen fr Jung undAlt zu einem Erlebnisraum aufZeit werden. Dadurch steigt nichtnur der Erlebniswert fr die Men-schen, sondern auch die Vielfaltder Natur. bm

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    BUND OV Ober-Mrlen Auszeichnung der UN-Dekade Biologische VielfaltDas Obstbaumsortenkartie-rungs- und Lokalsortenerhal-tungsprojekt Langenhain-Ziegen-berg des BUND-OrtsverbandOber-Mrlen wurde im November2012 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausge-zeichnet. Die Auszeichnung wirdan Projekte verliehen, die sich innachahmenswerter Weise fr dieErhaltung der biologischen Viel-falt einsetzen.

    Nur was man kennt, kannman auch schtzen unter die-sem Motto hatte die BUNDgruppesich vorgenommen, alle noch vor-handenen ca. 2.200 Obstbume inder Gemarkung von Langenhain-Ziegenberg kennenzulernen.

    Mit Hilfe namhafter Pomolo-gen wurden die Sorten bestimmt,sowie die Position per GPS undder Zustand der Bume erfasst.Dabei wurde besonderes Augen-merk auf Regional- und (seltene)Lokalsorten gerichtet. Diese zu er-kennen, zu erhalten und zu ver-mehren ist die eigentliche Zielset-zung des Projekts. Denn berlsstman den beralterten Baumbe-stand sich selbst, kann mit jedemgestorbenen Baum ein Stck ge-netische Vielfalt fr immer ver-schwinden. Um das zu verhin-dern, sollen die seltenen, erhal-tenswerten Sorten als Veredelungauf Hochstmmen auf eine sepa-rate dazu gepachtete Flche ge-

    pflanzt und langfristig gepflegtwerden. Durch Abgabe von Edel-reisern an Interessierte sollen dieseltenen Sorten darberhinausverbreitet und durch Nutzung er-halten werden.

    Dieses Engagement hat die Ju-roren und Jurorinnen des Wettbe-werbs sehr beeindruckt: Es lebedie Artenvielfalt! Die Vorfreudeauf eine reiche Ernte und eineVielfalt an Gaumenfreuden lsstauf den nchsten Sommer hoffen!Wir wnschen den ehrenamtlichTtigen weiterhin so viel Engage-ment und Detailfreude beimpflanzen, schneiden, ernten!.

    Der Brgermeister von Ober-Mrlen nahm stellvertretend frdie Geschftsstelle der UN-Deka-de biologische Vielfalt die Aus-zeichnung im alten Rathaus vonLangenhain vor. Ohne die finanzi-elle Untersttzung durch denBUND-Kreisverband, die UntereNaturschutzbehrde, den Natur-schutzfonds Wetterau und die Ge-meinde Ober-Mrlen wre dieDurchfhrung des Projekts nichtmglich gewesen.

    Neben einer Urkunde und ei-nem Auszeichnungsschild erhieltder BUND Ober-Mrlen einenVielfalt-Baum, der symbolischfr die bunte Vielfalt und einzigar-tige Schnheit der Natur steht.

    Ab sofort wird das Projekt aufder deutschen UN-Dekade-Web-seite vorgestellt: www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/index.php?menuecms=2043&wettbewerb_id=89.

    Klaus Spieler, BUND Ober-Mrlen

    Sortenausstellung und Nachpflanzung alter Sorten des BUND Ober-Mrlen rechtsKlaus Spieler bei der Arbeit an den Pflanzgruben

  • [2-12] Hessen-Seiten im BUNDmagazin 7[1-13] Hessen-Seiten im BUNDmagazin 7

    Im neuen Gewand!Programm 2013 derBUNDjugend HessenDie von unserem FJler Jean neugestaltete Broschre bietet einegute bersicht ber alle Veran-staltungen der BUNDjugend: Frei-zeiten, Seminare, Aktionen undProjekte.

    Zu finden ist das Jahresprogrammwie gewohnt mit allen Terminenauf unserer Homepagewww.bundjugendhessen.de, auchals PDF zum Download. Hierkann man sich auch online an-melden. In Papierform kann dasJahresprogramm kos-tenlos bei der BUND-jugend bestellt wer-den. Wir schickeneuch gerne weitereExemplare zumAuslegen in Ju-gendzentren,Bchereien,Lden, Arzt-praxen, etc. zu.

    Wir freuenuns berRckmel-dungen undAnregungen.

    Aktionen 2013About Change Klima leben24.-26. Mai in Frankfurt, ab 16 Jahre, kostenfreiAbout Change ist das neueProjekt der BUNDjugend auf Bun-desebene. Wir wollen dem Klima-wandel nicht unttig zusehen,sondern positive Mglichkeitendes Gegensteuerns aufzeigen. Ver-nderungen im Alltag, die viel be-wirken knnen, und von denen esan den verschiedensten Ortenund Pltzen schon Beispiele gibt. Dazu wollen wir eine Stadt-fhrung ausarbeiten, die dieseBeispiele sichtbar macht und An-satzpunkte fr den eigenen Le-bensstil aufzeigt. Deshalb veranstalten wir im Maieine Fortbildung fr alle, die Lust

    Naturerlebnis fr Kinder und Jugendliche

    3.5. Mai Naturforscher unterwegs Steinesmhle bei Laubach811 Jahre 55/48* Naturforscher aufgepasst! Wer mal so richtig in die Natur eintauchenwill, ist hier richtig: direkt an Bach, Wald und Wiese liegt unser Ta-gungshaus als idealer Ausgangspunkt fr Erkundungen und Ent-deckungen in der Umgebung. Wir wollen schauen, was alles krabbeltund wuselt, was blht und duftet. Wir knnen den Wald erforschen,die Lebewesen im Bach erkunden und die Tiere der Nacht beobachten.Eine Rallye durch Wald und Wiese stellt euch vor spannende Aufgabenund Rtsel. Volles Programm fr alle Naturforscher und solche, die eswerden wollen. Dazu gibt es viele Tipps rund um das Naturtagebuch.30. Mai2. Juni Pferdetrekking fr Mdchen Naturpark Kellerwald1216 Jahre 195/180* Vier Tage und Nchte unterwegs im Kellerwald mit allem, was wirbrauchen, um uns drauen zu versorgen. Islandpferde begleiten unsund helfen beim Tragen unserer Ausrstung. Wir wollen unter freiemHimmel kochen, singen, drauen schlafen. Gemeinsam lernen wir uns

    selbst und unsere Pferde zu versorgen. Dabei entdecken wir die Viel-falt und Schnheit der Natur und wie wir sie uns zu Nutzen ma-chen knnen. Kleine Reitrunden sind vorgesehen, Reitkenntnissesind aber nicht erforderlich.

    bersicht Sommerfreizeiten 2013

    23.30. Juli Eine-Erde-Camp Wiesbaden 326 Jahre130/115* 5.16. August Sylt-Sonne, Strand und Meer Hrnum/Sylt 1315 Jahre495/480* 12.17. August Mit Lamas durch die Rhn Maulkuppe/Rhn1113 Jahre 195/180*

    Pferdetrekking im Kellerwald, Lamafreizeit in der Rhn und Sylt-Freizeit 2012

    Mehr Infoszu About Change:www.bundjugend.de> projekt/> about-change-klima-leben

    * Ermigter Preis z.B. fr BUND-Mitglieder

  • 8 Hessen-Seiten im BUNDmagazin [1-13]

    TeamerInnen gesuchtFr die Umsetzung unseres Pro-gramms suchen wir noch enga-gierte TeamerInnen. Wenn du Lusthast, eine Kinder- oder Jugend-freizeit zu begleiten und deineIdeen einzubringen, dann meldedich bald bei uns. Wir stecken be-reits mitten in den Planungen undwollen bis sptestens Mitte Mrzdie Teams zusammenstellen. Duwirst von uns geschult und er-hltst die Auslagen erstattet sowie

    Kontakt

    BUNDjugend HessenOstbahnhofstr. 13, 60314 FrankfurtTel. (069) 67 73 [email protected] www.bundjugendhessen.de

    * ) :Das Jahresprogrammfr Kinder und Jugendliche und das Fortbildungsangebot

    fr TeamerInnen/GruppenleiterInnengibt es als Pdf auf derHomepage oder als

    kostenlose Papierflyer

    haben, sich mit dem Thema aus-einander zu setzen und es an an-dere weiterzugeben.

    Demo fr bessere Mobilitt15. Juni, FrankfurtEine Demo nicht gegen sondernfr etwas: eine Mobilitt, die um-welt- und menschenfreundlichist, die das Klima schtzt, keineAbgase und Gestank verursachtund auch keinen Lrm, die wenigPlatz braucht und ganz nebenbeidie Gesundheit frdert und Spamacht! Dazu treffen wir uns am15. Juni in Frankfurt, um mit allenklimaneutralen Gefhrten wieFahrrdern, Skateboards oder In-linern die Straen zu erobern. Dieganze Demo soll 100 Prozent CO2-neutral sein, Eure Kreativitt istgefragt!

    Koch- und ErnhrungstagebuchNach der ersten Wettbewerbsrun-de des Ernhrungstagebuchs hatsich eine Arbeitsgruppe gegrn-det, die eine zweite Runde desWettbewerbs organisieren will.Der Wettbewerb soll Jugendlicheanregen, kreativ zu werden, neueRezepte auszuprobieren, Freundeoder Verwandte mit leckerem Es-sen zu beglcken, Erfahrungen zusammeln und sich auszutau-schen. Nebenbei werden das Kli-ma geschont und die Umwelt ge-schtzt und es knnen tolle Preiseabgerumt werden: Kochbcher,Lebensmittelpakete und Koch-Events warten auf die Gewinnerund Gewinnerinnen. Wir suchen noch Mitstreiter/in-nen fr den Arbeitskreis, Kontaktist die Landesgeschftsstelle:[email protected] ruft an unterTel. (069) 67 73 7-30.

    eine kleine Aufwandsentschdi-gung. Obligatorisch fr alle Teamer/in-nen ist unser gemeinsames Wo-chenende vom 19.21. April in derSteinesmhle bei Laubach mit ei-ner Mischung aus Workshops underster Planung fr die Freizeiten.Mehr zum Teamen bei der BUND-jugend findest Du auch auf unse-rer Homepage www.bundjugend-hessen.de unter Mitmachen.Wir informieren Dich auch gerntelefonisch.

    Fortbildungen fr Jugendliche

    Fit fr die Jugendarbeit mit der Juleica Voraussetzung fr die Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen oder dieBetreuung von Freizeiten ist die Absolvierung einer Jugendleiter-Schu-lung. Sie vermittelt wichtiges Hintergrundwissen zur Lebenssituationvon Kindern und Jugendlichen, aber auch viele praktische Tipps und Me-thoden zum Umgang mit Gruppen, zur Fragen der Aufsichtspflicht undHaftung, zur Anleitung von Spielen oder Moderation von Gruppensit-zungen. Sie ist deshalb eine wichtige Grundlage fr die Arbeit mit Grup-pen. Die Schulung ist zweigeteilt, vom 2.6. April (Osterferien) findet derBasisteil statt, am 15. Juni, oder alternativ 29. September folgt eine Ta-gesveranstaltung zu den rechtlichen Grundlagen. Alle Veranstaltungenfinden in Frankfurt statt. Auerdem muss man einen Erste-Hilfe-Kursabsolviert haben. Nach Abschluss der Jugendleiterschulung kann mansich die JuLeiCa ausstellen lassen, mit der man oft Eintrittsermigun-gen in stdtischen Einrichtungen wie Schwimmbdern oder Museen be-kommt. Die JuLeiCa muss alle drei Jahre mit einem Tagesseminar aufge-frischt werden. Auch hierfr bietet die BUNDjugend Hessen einige Fort-bildungen in Kooperation mit dem Jugendwerk der AWO an. Hier die Terminbersicht: Jugendleiterschulung2.6. April Gruppen leiten, aber wie? 75 Fortbildungen16. Februar Umgang mit Drogen 15 15.17. Mrz Rettungsschwimmer 25 + Eintritt 20. April Schwierige Teilnehmer/innen 15 25.26. Mai Erste Hilfe 30 15. Juni Rechtliche GrundlagenAlle Seminare knnen ab 16 Jahre besucht werden und finden in Frank-furt statt. Die Termine fr die zweite Jahreshlfte und weitere Informa-tionen findet ihr auf unserer Internetseite.