HIMBEER-HEFT-FEB-MRZ- 2014

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Das HIMBEER Stadmagazin für Leute mit Kindern erscheint zweimonatlich und enthält einen ausführlichen Veranstaltungskalender, Fotoreportagen aus dem Leben authentischer Familien, Rezensionen, Veranstaltungstipps, Anleitungen zum Selbermachen, Lieblingsprodukte und vieles mehr rund ums Familienleben in Berlin. Diesmal mit der Titelgeschichte "Sprachen entdecken".

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  • Kostenlos

    stadtmagazin fr leute mit kindern Berlin | FeBruar | Mrz 2014

    www.himbeer-magazin.de

    Sprachen entdecken

  • SUPERRTL.DE

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  • INHALT

    TERMINEMehr als 2000 Veranstaltungen fr Familien vom 01.02.2014 - 31.03.2014 ............................................. Seite 32

    TITELSprachen entdecken ............................................................. Seite 22

    KURZ NOTIERTInteressantes aus der Stadt ................................................. Seite 5Kinostarts .............................................................................. Seite 14

    LESEN HREN SEHENBcher, Musik, Hrspiele und DVDs ..................................... Seite 18

    STAdTgESTALTENExtavium ............................................................................ Seite 16

    HIMBEERCHENHunde und Herrchen .......................................................... Seite 51

    ESSEN MACHENMini-Burger ....................................................................... Seite 50

    SELBER MACHENPop-up-Blle ........................................................................ Seite 48

    LIEBLINgSSACHENSich und andere glcklich machen ....................................... Seite 46

    HIMInteressantes aus dem Leben eines Vaters:Der Babo versteht nix! ......................................................... Seite 4

    gEWINNSPIELbernachtungen im Hotel Brennseehof ................................ Seite 6

    ALLgEMEINESEditorial ............................................................................. Seite 3Impressum ......................................................................... Seite 49Abo .................................................................................... Seite 49

    Liebe Leute mit Kindern!

    Redet eigentlich noch jemand von Esperanto? Wre doch eigent-

    lich praktisch, es gbe wirklich eine einzige Weltsprache. So muss

    man sich mit der Frage plagen, mit welchen Fremdsprachen man

    in Zukunft am weitesten kommt. Englisch bleibt meist als erste

    Fremdsprache gesetzt, aber dazu doch lieber Chinesisch oder

    Russisch? Und was, wenn das Kind berhaupt kein Sprachgefhl

    zu haben scheint und nur ein grausiges Kauderwelsch aus sei-

    nem Mund dringt, wenn es versucht, Englisch zu sprechen? Wir

    bei HIMBEER sind der Meinung: Macht euch locker und schaut,

    was fr euer Kind das Richtige ist. Unserer Erfahrung nach tickt

    jedes Kind ein bisschen anders: Das eine muss mal ein wenig ins

    kalte Wasser geschubst werden, das andere mehr an die Hand

    genommen werden. Natrlich gibt es einleuchtende Argumente

    fr eine frhe Frderung schon im Kindergartenalter und wenn

    das Kind Spa daran hat, warum nicht? Nicht nur, wenn schlech-

    te Noten Sorgen machen, ist ein Ferienkurs, Sprachcamp oder

    eine Sprachreise eine gute Idee. Aber man muss sich auch nicht

    verrckt machen, dass der Nachwuchs ohne frhe Fremdspra-

    chenkenntnisse auf der Strecke bleiben wird, denn letzlich ist es

    nie zu spt zum Sprachenlernen. Wie unsere Titelgeschichten-

    Autorin Katinka Buddenkotte ganz richtig bemerkt, ist die beste

    Triebfeder, wenn man auf Menschen trifft, mit denen man sich

    gerne richtig unterhalten knnen mchte. Auch unsere Redak-

    tionsleiterin war eine leidliche im-Klassenzimmer-Sprachen-

    lernerin, aber hnlich wie bei Katinka ist der Knoten erst nach

    dem Abi beim einjhrigen Amerika-Aufenthalt geplatzt. Lange

    her inzwischen, viel Vokabular ist wieder eingerostet und so plant

    sie in diesem Sommer eine groe USA-Reise mit ihren Kindern.

    Denn eins ist sicher Land und Leute live zu erleben, ist der be-

    ste Weg, eine Fremdsprache fr sich zu entdecken. Wen ebenfalls

    das Fernweh packt, findet im Mrz viele Anregungen auf der ITB,

    die auch ein umfangreiches Programm fr Kinder veranstaltet.

    Passend zur aktuellen Erlebnisausstellung Ganz weit weg und

    doch so nah (noch bis Ende Mrz) knnen sie hier u.a. mit dem

    Labyrinth Kindermuseum auf eine Abenteuerreise gehen. Aber

    auch ohne in die Ferne zu schweifen, hlt die Stadt in den kom-

    menden zwei Monaten jede Menge Abenteuer bereit, Tipps findet

    ihr wie immer hier im Heft und auf www.himbeer-magazin.de...

    Viel Spa beim Lesen, Blttern und Mitreden

    Anja, Esther und Claudia

    EDIToRIAL I INHALT I HIMBEER I 3+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

    16

    FoTo

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    4822

    TITELFoTo: KoLjA (5) UND MIKA (7) FoToGRAFIERT VoN THoMAS KIERoK

  • 4 I HIMBEER I HIM DIE VTERKoLUMNE+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

    Von Fuball habe ich wahrlich keinen blassen Schimmer. Ich bin mit Ab-stand der schlechteste Fuballspieler, den ich kenne und sobald sich eine Mnnerrunde auf die aktuellen Bundesliga-Dramen einschiet, werde ich unsichtbar. Trotzdem freue ich mich wie ein Mops auf die kommende WM. Nicht nur weil man da auch einem Fuball-Honk wie mir zugesteht, dass er euphorisch mitjubelt, ohne genau zu verstehen, was da eigentlich vor sich geht. Vor allem freue ich mich darber, dass die Fuball-WM dieses jahr in Brasilien ausgetragen wird. Als Kind habe ich ein jahr lang mit meinen Eltern und meinem kleinen Bruder in Rio de janeiro gelebt, einer der schnsten Stdte der Welt. Es sind nicht viele Erinnerungen geblie-ben, aber viele wunderbare Bilder, Gerche und Gefhle, die in Hirn und Herz fest verankert sind. Nur die Sprache hat sich leider kom-plett verabschiedet. Tatschlich habe ich, laut der Aussage meiner Eltern, damals flieend Brasilia-nisch bzw. die schne, melodise Form des dortigen Portugiesisch gesprochen. Alles weg, kaum zu fassen, ein echtes Drama. Das wollte ich natrlich nicht auf mir sitzen lassen und als ich vor ei-nigen jahren den Bossa Nova fr mich wieder entdeckte, und mir die schmusig, rauchigen Gesnge eines joo Gilberto und die sonnigen Beats eines Sergio Mendes direkt unter die blasse Gnsehaut fuhren, startete ich einen Gegenangriff wi-der das Vergessen. Ich suchte einen Hypnotiseur auf. Ich hatte von Fllen gehrt, in denen Menschen aus der Hypnose aufwachten und pltzlich flieend Englisch sprachen, weil sie einem vorherigen Leben Queen Eliza-beth I. waren. Da sollte es doch kein Problem sein, bei mir den Wortschatz wieder hervor zu holen, den ich als Vierjhriger besessen habe. Und zwar in diesem Leben, also ganz ohne jede Seelenwanderung zwischen den jahrhunderten. Meine Hoffnungen wurden leider bitterlich entuscht. Der Herr Hypnotiseur, der aussah wie der zerzauste Catweazle im Gewand eines oskar Wilde, versuchte mir zu erklren, dass die Pubertt an die-ser Festplattenlschung schuld sei. In der Pubertt wrde es zu einer

    Neuorganisation des Gehirns kommen und dabei blieben ungenutzte In-halte auf der Strecke. Das ist die pseudowissenschaftliche Ausrede eines unfhigen Scharlatans, dachte ich damals. Nachdem ich nun als Vater immer fter mit frhpubertren Ausfllen meiner ltesten konfrontiert werde, merke ich, dass an den uerungen des verwitterten Hypnose-Dandys doch was dran sein knnte. Denn immer fter frage ich mich, ob meine Tochter und ich noch dieselbe Sprache sprechen. Wenn ich sage mach den Fernseher aus versteht sie das nicht. Wenn sie mich vllig aufgebracht zuschwallt, wie wichtig es fr ihr berleben sei, einen eige-nen Computer zu besitzen und ich mit einem sachlichen Nein antworte,

    schreit sie Du verstehst mich nicht! und unterstreicht diese Aussage durch beeindruckendes Trenknallen. Ein Freund von mir sagte letztens, er knne seine 15-jhrige Tochter nur deshalb noch ertragen, weil er ihre Pu-bertt als eine Form von Geistes-krankheit akzeptiert habe. Na, das kann ja heiter werden. Dass junge Menschen in diesen babylonischen Verstndniswirren sogar ihre eige-ne Sprache entwickeln, erscheint mir da nur konsequent. Und wh-rend sich die selbsternannten Retter der deutschen Sprache so

    manchen Bitchfight liefern, was mir persnlich titte ist, whrend ande-re diese Entwicklung vllig verchillen, kann ich mich fr diese kreative linguistische Schaffenskraft durchaus begeistern. Ich empfehle an dieser Stelle den Rapper Haftbefehl und seinen Song Chabos wissen, wer der Babo ist. Was nichts daran ndert, dass meine Tchter checken mssen, dass ich der Babo bin! Und wenn der Babo sagt, Fernseher aus! dann wird der Fernseher ausgemacht. Wenn dann die Fuball-WM kommt, werde ich da sicher etwas chilliger unterwegs sein, eher so brasilianisch. Und Fuball ist ja angeblich eine Sprache, die alle verstehen. Dann werde ich versuchen, meiner Tochter den Bossa Nova nahe zu bringen, und sie kann mir die Fuballregeln erklren. Seit letztem jahr spielt sie tatsch-lich Fuball... meine Tochter. Ich versteh sie nicht...

    dER BABO VERSTEHT NIX!Unser Kolumnist Christoph Bauer

    versucht zu bersetzen

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    es kommt ein Koch zu euch nach Hause, mit allen Zutaten, zaubert ein kstiches men nach euren Wnschen und hinterlsst eine blitzblanke Kche Wir haben es getestet (s. testbericht auf Seite 12) und waren mehr als begeistert!!! das wollen wir euch natrlich nicht vorenthalten...und so funktioniert es: meldet euc