HK-GT 2011/01

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HK-Gebäudetechnik Ausgabe Januar 2011

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  • 28 Hausbau- und Energie-Messe 2010

    44 Satelliten-Lftung fr einzelne Zimmer

    48 Flexible Automation im Schwimmbad

    56 Druckverlustoptimierte Installationen

    67 suissetec: Verbandsnachrichten

    87 Der aktuelle Stellenmarkt

    1 11 Januar

    Geberit Monolith

    Designeinfach installiert.

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  • Ich habe mich fr eine Wrmepumpe von Walter Meier entschieden, weildas Unternehmen aus seinem breiten Sortiment an innovativen und energie-ezienten Wrmepumpen die perfekteLsung fr unser Haus bieten konnte.Karin Schwarzer, Zrich

    Wir beraten Sie gerne, rufen Sie uns jetzt an:

    HotLine 0848 842 846www.waltermeier.com/wp

    Gesamtlsungen fr Raumklima

    HEIZENLFTENKHLENBEFEUCHTENENTFEUCHTEN

    Sole-Wasser WrmepumpeOertli Typ SI 106

    Frauentestimonials_Schwarz_def.indd 1 29.12.10 10:25

  • INHALTSVERZEICHNIS

    1 I 11 HK-Gebudetechnik 1

    THEMA

    24 Die nchsten Kriege sind Wasserkriege

    WRMETECHNIK/ENERGIE

    28 Moderne Baukonzepte + erneuerbare Energien

    31 Erde, Wasser, Feuer, Luft

    34 Split-Wrmepumpen fr individuelle Lsungen

    36 Erfindergeist war gefragt

    LUFT-KLIMA-KLTE

    44 Satelliten-Lftung fr einzelne Zimmer

    AUTOMATION/E-HOME/FACILITY MANAGEMENT

    48 Der Lido mehr als nur ein Schwimmbad

    SANITRTECHNIK/SANITR-DESIGN

    56 Nachhaltigkeit und Komfort

    59 Anregungen fr Technik und Gestaltung

    GEBUDEHLLE/SPENGLEREI/EQUIPMENT

    64 Die Villa Metallica

    SUISSETEC

    67 Verbandsnachrichteni

    Der neue Geberit Monolith vereint die millionenfacherprobte Splkastentechnologie von Geberit mit kla-rem Design. Das international prmierte Sanitrmodulfr WCs prsentiert sich aufgerumt und attraktiv miteiner Glasfront, hinter der sich der Splkasten verbirgt.Am platzsparenden Modul lassen sich WC-Keramikenindividuell und perfekt abgestimmt auf das Badkon-zept mit wenigen Handgriffen montieren. Die Vorteileliegen auf der Hand: kein Fliesen, wenig Lrm undSchmutz. Erfahren Sie mehr auf geberit.ch/monolithoder bei Ihrem Sanitrfachhndler.

    Geberit Vertriebs AG, Neue Jonastrasse 59,8640 Rapperswil, www.geberit.ch

    Geberit Monolith Design einfach installiert

    28 Hausbau- und Energie-Messe 2010

    44 Satelliten-Lftung fr einzelne Zimmer

    48 Flexible Automation im Schwimmbad

    56 Druckverlustoptimierte Installationen

    67 suissetec: Verbandsnachrichten

    87 Der aktuelle Stellenmarkt

    1 11 Januar

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    DIVERSE RUBRIKEN

    4 INFO

    18 MOSAIK/FIRMEN

    80 MESSEN

    82 AGENDA/IMPRESSUM

    87 STELLENMARKT

    www.gebaeudetechnik.ch

    96 INSERENTENVERZEICHNIS

    ETH-Tagung TowardsZero-Emissions Architecture:Architektur ohne Emissionen

    7

    HLK-Portal 10:Faszination der ElementeErde, Wasser, Feuer, Luft

    31

    Preisgnstig und effizient:Luft/Wasser-Split-Wrmepumpen

    34

    Von der Idee zur schrittweisenUmsetzung: die Villa Metallica

    64

  • 2 HK-Gebudetechnik 1 I 11w w w. h a u s t e c h - p l a ne r t a g . c h

    6. SCHWEIZER HAUSTECH PLANERTAG

    Die unabhngige Netzwerk-plattform der Baubranche.

    Mit Beitrgen von:

    Oskar E. Aeberli , Initiant Schweizer Planertag und Alt-Chefredaktor Haustech, ThalwilFelix Ammann, Conarenco AG, ZrichAdrian Altenburger, SIADr. Hansueli Bruderer, Viessmann (Schweiz) AG, Spreitenbach Dr. Lukas Gutzwiller, Bundesamt fr Energie (BFE), Bern Dr. Ruedi Kriesi, Verein Minergie, WdenswilMarkus Koschenz, SWKIProf. Dr. Hansjrg Leibundgut, ETH ZrichDr. Werner Leuthard, Kanton Aargau, Aarau Prof. Dr. Manfred Morari, ETH ZrichProf. Urs Rieder, Hochschule Luzern, HorwProf. Dr. Arno Schlter, ETH Zrich Monika Schlppi, HaustechRonald Schlegel, GSGIUrs von Arx, HEFTI.HESS.MARTIGNONI, ZugProf. Dr. Beat Wellig, Hochschule Luzern, Horw

    Gebudetechnik 2020 Steht der Branche ein grundlegender Wandel bevor?Platin-Sponsor

    Gold-Sponsor

    Silber-Sponsoren

    24. Februar 2011, Kongresshaus Zrich

    Konzeption und Organisation

    Partner

    Tagungsvorsitz:

    Prof. Urs Rieder

    Z090

    6

    Ort Datum Themen 2011

    Visp 26. Januar 2011 Energieeffiziente Gebudesanierungen mit erneuerbarer Energie

    Bern 3. Februar 2011 Energieperspektiven konkrete Optionen und Aktionen

    Naters 16. Februar 2011 Innovative Haustechnik spart Geld und steigert den Komfort

    Bern 22. Februar 2011 Wie kann ein Gebude modernisiert und saniert werden?Die Vorteile von Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und Gebudeautomation.

    Bern 2. Mrz 2011 Neu Bauen und Sanieren fr die Zukunft mit erneuerbaren Energien Wege zum Plusenergiehaus

    Biel 9. Mrz 2011 Sanieren und Modernisieren im Praxistest Hauseigentmer profitieren mit Energieeffizienz und erneuerbaren Energien

    Zielgruppen Bau- und Energiefachleute, Energieberater, Planer, Architekten, Installateure,HauseigentmerInnen, Bauherrschaften, VetreterInnen von Politik

    Anmeldung Die Teilnahme an den Energie-Apros ist kostenlos.obligatorisch www.energie-cluster.ch/apero_anmeldung

    Auskunft Simone Koller, Projektleiterin, simone.koller@energie-cluster.chGutenbergstrasse 21, 3011 Bern, Tel. 031 381 24 80, Fax 031 318 61 11

    Departement fr Volkswirtschaft,Energie und RaumentwicklungDienststelle fr Energie und Wasserkraft

    Programm 2011

  • EDITORIAL

    Gebudesanierung Fit fr die 2000-Watt-Gesellschaft war das bergeordneteThema am Novatlantis-Bauforum 2010 inBasel. Bezglich Primrenergie-Verbrauchund Treibhausgas-Emissionen pro Kopfwurde die grosse Bedeutung des Brenn-stoff- und Elektrizitt-Bedarfs der Gebudeaufgezeigt (Bericht ab Seite 4).Die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft ausdem ETH-Projekt Novatlantis wurde1998 erstmals formuliert in der StrategieNachhaltigkeit des ETH-Rats. Der mittlereLeistungsbedarf pro Kopf von 2000 Wattentspricht dem Weltjahresverbrauch von1990 (17 500 kWh pro Person). Die CO2-Emissionen sind heute der wichtigste Ver-ursacher des Klimawandels. In der genann-ten Nachhaltigkeits-Strategie von 1998 warauch bereits die Forderung maximal eineTonne CO2-Ausstoss pro Jahr und Personenthalten.Maximal 2000 Watt und eine Tonne CO2pro Jahr, das sind sehr ehrgeizige Ziele frjeden einzelnen Konsum-Bereich (vgl.HK-GT 10/10 S. 11). Eine Tonne CO2-Aus-stoss pro Jahr entspricht etwa 500 Watt ausfossilen Energien. Zwischenziel bis zumJahr 2050 gemss Novatlantis: Halbierungdes Anteils an fossilen Energien von heute3000 Watt auf 1500 Watt (www.novatlantis.ch). Eine mittlere Leistung von 500 Wattergibt pro Jahr eine Energiemenge von4400 kWh. Das entspricht 440 Liter Heizloder 350 Liter Benzin. Knnen wir uns eineSchweiz vorstellen, die pro Person knftignur noch diese Menge an fossilen Brenn-oder Treibstoffen bentigt?Fr Hansjrg Leibundgut, Professor frGebudetechnik an der ETH Zrich, wirdaus diesen berlegungen klar, dass im Be-reich der Gebude knftig keine fossilenBrennstoffe mehr verbrannt werden dr-fen, weil diese fr Transport und Mobilittreserviert sein werden. Er propagiert einGebude-Energie-System mit Niedertem-peratur-Heizung, saisonalem Erdwrme-speicher fr Solarwrme, Wrmepumpe(Betrieb mit Strom aus erneuerbaren Ener-gien), in die Fassaden integrierten dezent-ralen Zuluftgerten sowie Hybrid-Solarmo-dulen fr Strom- und Warmwasser-Erzeu-gung (www.viagialla.ch). Dieses Konzept

    Gebude ohne CO2-Ausstosswurde auch an einer Tagung des Departe-ments Architektur der ETH Zrich unterdem Titel Towards Zero-Emissions Archi-tecture vorgestellt. Gefordert wurde mehrWirtschaftlichkeit, sthetik und eine Aus-richtung der Architektur mit der PriorittGebude ohne CO2-Emissionen. Die ver-schrften gesetzlichen Vorgaben der meis-ten Kantone bezglich Wrmedmmungvon Gebuden (fr Neubauten entsprechendiese in etwa dem Minergie-Standard)wurden kritisiert. Diese wrden die Archi-tektur einschrnken durch die notwendi-gen, gegenber frher dickeren Gebude-hllen (Beitrag ab Seite 7).Der Wandel in der Sichtweise, dass knftigverstrkt dem Schadstoff-Ausstoss durchdie Energieversorgung der Gebude Beach-tung geschenkt werden soll, ist auch Themaam 6. Haustech-Planertag vom 24. Februar(Hinweis Seite 15).Das viagialla-Konzept von Hansjrg Lei-bundgut ist eine durchdachte und sehr guteLsung fr ein Gebude-Energie-Gesamt-system. Einen Widerspruch zu den An-strengungen von Minergie oder zu den ak-tuellen gesetzlichen Vorschriften bezglichWrmedmmung von Gebuden erkenneich aber nicht. Solange die bekanntenMassnahmen zum Ersatz der fossilen Ener-gien fr die Wrmeerzeugung so zgerlichumgesetzt werden und solange der Konsu-ment nicht bereit ist, fr Strom aus erneu-erbaren Energien etwas mehr zu bezahlen,macht es weiterhin Sinn, die Wrmeverlus-te der Gebudehllen zu minimieren. Dennauch die raffinierte Wrmeerzeugung nachviagialla-Konzept mit Saisonspeicher imErdreich wird noch eleganter und erreichthhere Wirkungsgrade, wenn der Wrme-bedarf des Gebudes bescheiden ist.Die Stellungnahme der Minergie-Ge-schfststelle zu diesem Thema in Form ei-nes Positionspapiers werden wir in unse-rer nchsten Ausgabe 2/11 von HK-Gebu-detechnik abdrucken.

    Peter Warthmann, Chefredaktorpeter.warthmann@azmedien.ch

    1 I 11 HK-Gebudetechnik 3

  • 4 HK-Gebudetechnik 1 I 11

    INFO

    Martin Stadelmann

    Das Problem des bestehendenGebudeparks hat sich hin-sichtlich Energieverbrauch undKlimabelastung als fast bsartigentpuppt, konstatierte ArminBinz von der FachhochschuleNordwestschweiz in seiner Ein-leitung zum Novatlantis-Bau-forum. Aber er sah auch denSilberstreifen am Horizont:Langsam geht es vorwrts!

    200 Millionen jhrlichEiner dieser Lichtblicke ist dasnationale Frderprogramm frGebudesanierung, sagte Chris-tian Mathys, Ressortleiter Ener-gietechnik im Amt fr Umweltund Energie, Basel Stadt, in sei-nem Ku