HK-GT 2011/02

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Februar-Ausgabe der HK-Gebäudetechnik

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  • 4 Zero-Emission: Minergie-Positionspapier

    8 Mehrkosten Minergie-P

    26 Wege zum Plusenergiehaus

    43 Bericht Chillventa 2010 Nrnberg

    75 suissetec: Verbandsnachrichten

    91 Der aktuelle Stellenmarkt

    2 11 Februar

    KWC ONO TOUCH LIGHT PRO

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  • INVERTERWRMEPUMPEN FR NEUBAU UND SANIERUNG.

    DIE EVOLUTION DER EFFIZIENZ.

    Die Zukunft der Heizung | Die STIEBEL ELTRON-Invertertechnik 2.0 verfgt ber das entscheidende Plus: In der WPL HT arbeiten beispielsweise zwei stufenlos geregelte Inverter-Kompressoren mit Dampfzwischeneinspritzung in einem Kltekreis. Dies sorgt auch bei niedrigen Quellentemperaturen fr stabile Vorlauftemperaturen. Mit dieser Technologie sorgt sie so ber das gesamte Leistungs-spektrum hinweg fr sehr hohe Effizienz. Ob im Teillastbereich oder bei der Realisierung von hohen Vorlauftemperaturen bis zu 75 Grad die Invertertechnologie von STIEBEL ELTRON setzt Massstbe.

    Wenn Sie mehr ber die Invertertechnik 2.0 in den Wrmepumpen von STIEBEL ELTRON erfahren mchten, sprechen Sie uns an.

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    Eine von ber 30.000 STIEBEL ELTRON-Systemlsungen.

  • INHALTSVERZEICHNIS

    2 I 11 HK-Gebudetechnik 1

    WRMETECHNIK/ENERGIE

    18 Wir feiern den tausendsten Kursteilnehmer !

    26 Wege zum Plusenergiehaus

    30 Geo- und Solarthermie fr Wrme und Klte

    34 Die Sonne scheint auch fr die Industrie

    37 Produkte

    LUFT-KLIMA-KLTE

    43 Renaissance der natrlichen Kltemittel

    50 Produkte

    AUTOMATION/E-HOME/FACILITY MANAGEMENT

    56 LYNX der vielseitige Raumregler

    58 Produkte

    SANITRTECHNIK/SANITR-DESIGN

    60 Trinkwasser-Verteilsysteme

    62 So-bin-ich-eigentlich

    65 Dem tglichen Leben angepasst

    67 Produkte

    GEBUDEHLLE/SPENGLEREI/EQUIPMENT

    72 Gebudehlle mit Tcken

    74 Produkt

    SUISSETEC

    75 Verbandsnachrichteni

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    KWC ONO touch light PRO

    4 Zero-Emission: Minergie-Positionspapier

    8 Mehrkosten Minergie-P

    26 Wege zum Plusenergiehaus

    43 Bericht Chillventa 2010 Nrnberg

    75 suissetec: Verbandsnachrichten

    91 Der aktuelle Stellenmarkt

    2 11 Februar

    KWC ONO TOUCH LIGHT PRO

    www.kwc.ch

    DIVERSE RUBRIKEN

    4 INFO

    17 MOSAIK/FIRMEN

    23 PORTRAIT

    87 AGENDA/IMPRESSUM

    91 STELLENMARKT

    www.gebaeudetechnik.ch

    96 INSERENTENVERZEICHNIS

    Vakuum-Flachkollektoren frsolare industrielleProzesswrme bis 250C:Die Sonne scheint auch fr dieIndustrie

    34

    Chillventa 2010 in Nrnberg:Renaissance der natrlichenKltemittel

    43

    Druckverluste in Trink-wasser-Verteilsystemen:Interview mit denExperten Eliano Santacat-terina und Patrik Zeitervon der R. Nussbaum AG

    60

    Neuer Fassadenschutz fr einelegantes Geschftshaus inBaar: Gebudehlle mit Tcken

    72

  • Ich habe mich fr eine Wrmepumpe von Walter Meier entschieden, weildas Unternehmen aus seinem breiten Sortiment an innovativen und energie-ezienten Wrmepumpen die perfekteLsung fr unser Haus bieten konnte.Karin Schwarzer, Zrich

    Wir beraten Sie gerne, rufen Sie uns jetzt an:

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  • EDITORIAL

    19. November 2010: An einer Tagung desDepartements Architektur der ETH Zrichwurde diskutiert, was Architektur und Bau-technologie zur Reduktion der CO2-Emis-sionen beitragen knnen. Fr Widerspruchsorgten vor allem zwei Punkte. Einerseitswollten die Reprsentanten die bestehendeAusrichtung von Minergie und 2000-Watt-Gesellschaft, welche sich auf die Ver-minderung des Energieverbrauchs fokus-siert haben, verlassen und andererseits re-klamierten sie ein einengendes architekto-nisches Schaffen durch massive energieop-timierte Gebudehllen (HK-GT 1/11,S. 79). Das konnte nicht unwidersprochenbleiben, die ausfhrliche Stellungnahmeder MINERGIE-Strategiegruppe finden Sieauf den Seiten 46.Welche Mehrkosten entstehen, wenn sichein Bauherr fr den Standard Minergie-Pentscheidet ? Prof. Armin Binz, Leiter Insti-tut Energie am Bau der FachhochschuleNordwestschweiz und der Minergie-Agen-tur Bau, meint: Zum Thema Mehrkostenvon Minergie-P-Bauten ist fast jede Aussa-ge zu hren. Aufgrund einer Studie imAuftrag der mter fr Umweltschutz undEnergie der Kantone BL und BS, stellte erfest, dass die Mehrkosten aufgrund ver-schiedener Faktoren relativ stark schwan-ken und zwischen 5 und 15 Prozent der Ge-budekosten liegen knnen. Seine ausfhr-liche Stellungnahme ist auf den Seiten 810zu lesen.Am 20. Januar fand das 10. Fernwrme-Fo-rum in Biel mit hochkartigen Referentin-nen und Referenten statt. ber 300 Teil-nehmer zeugten von der Wichtigkeit undAktualitt des Themas, was auch die Frde-rung durch den Bund mit rund 55 Mio.Franken jhrlich beweist. Neben Praxisbei-spielen wurden auch lngerfristige energie-politische Perspektiven errtert. Der welt-weit bekannte deutsche Umweltforscherund Autor von richtungsweisenden Wer-ken und Mitglied des Club of Rom, Prof.Ernst Ulrich von Weizscker, erklrte:Vielfach bestimmen Moden die ffentli-

    Viel Spannungin Energiefragen

    chen Prferenzen. Ich behaupte nun, dassjenseits aller Moden die berwindung derVerschwendung ins Zentrum der Energie-diskussion rcken wird. Und hierbei wirddie Fernwrme erneut eine zentrale Rollespielen.Der aargauische Regierungsrat Peter C. Be-yeler bezog sich in seinem Referat auf diemomentanen Gegebenheiten und mahnteaufgrund von Beispielen aus der Praxis,dass ...die Fernwrmeversorgung in derSchweiz keine problemlose Zukunft habenwird. Die Entwicklung der Verdichtungvon Siedlungen ist schwer abzuschtzen(Megacitys), bei Einfamilienhausquartierenist die Wirtschaftlichkeit von Fernwrme-netzen gefhrdet durch immer mehr gutabgedichtete Huser, welche immer weni-ger Wrme bentigen wrden. Und immermehr Hausbesitzer entscheiden sich fr in-dividuelle Heizsysteme aus erneuerbarenEnergien wie zum Beispiel Wrmepumpen.Einen ausfhrlichen Bericht ber das Fern-wrme-Forum werden wir in einer dernchsten Ausgaben verffentlichen.

    Herzlich

    Franz Lenz, Stv. Chefredaktorfranz.lenz@hk-gebaeudetechnik.ch

    2 I 11 HK-Gebudetechnik 3

  • 4 HK-Gebudetechnik 2 I 11

    INFO

    Sind die Anstze von Minergietatschlich berholt? Was istdenn berhaupt neu an denVorschlgen der ETH? DiesesPositionspapier Minergie willKlarheit schaffen.

    Hintergrund Seit 15 Jahren prgt Minergiedas nachhaltige Bauen in derSchweiz. Teil des Konzepts isteine kontinuierliche Weiterent-wicklung des Standards. Miner-gie mit seinen unterschiedli-chen Leistungsstufen gibt dieZiele bezglich Energie, Kom-fort und Werterhaltung vor,berlsst den Planenden indes-sen die Wahl des Weges. ZurReduktion der CO2-Emissionenim Gebudebereich waren undsind im Markt bewhrte Mass-nahmen als auch neue Anstzejederzeit willkommen, die ingeeigneter Form in die Leis-

    tungsstufen integriert werden.Professorinnen und Professo-ren des Departements Architek-tur an der ETH Zrich habenan der Tagung Towards Zero-Emissions Architecture vom19. November 2010 ihr Konzeptzum Paradigmenwechsel vomEnergiesparen zur Emissions-freiheit prsentiert. Speziellwird die Wrmedmmung vonMinergie in Frage gestellt, mitdem Argument, dass die (be-rechneten) technischen Mg-lichkeiten von erdgekoppeltenWrmepumpen die Bedeutungdes Wrmeschutzes relativiert,insbesondere wenn das bewirt-schaftete Erdreich im Sommermit Wrme alimentiert wird.Sowohl an der Tagung wie imVorfeld zu dieser Veranstaltunghaben verschiedene Exponen-ten des ETH-Departements Ar-chitektur die Zweckmssigkeit

    von Minergie offen kritisiert.Ihre Aussagen haben zu Medi-enusserungen wie Minergieberholt? ETH will Emissions-freiheit gefhrt (NZZ vom19. November 2010).

    Erfolg von MinergieMinergie hat sich seit seinerEntstehung zum mit Abstandwirkungsvollsten und kosten-gnstigsten Instrument derKantone und des Bundes zurReduktion des Verbrauchs animportierter Energie entwickelt.Es werden heute rund 25 % desgesamten Neubauvolumensnach Minergie zertifiziert. Dieetwa 20 000 Bauten mit rund20 Millionen m2 Energiebezugs-flche, die seit der Einfhrungdes Baustandards zertifiziertwurden, reduzieren den Ener-gieverbrauch um jhrlich120 Millionen Liter lquiva-lent und 320 000 Tonnen CO2.Minergie hat mehrere TausendArbeitspltze in der Bauindust-rie geschaffen und der Wert derzertifizierten Bauten erreichtrund 50 Mrd. Fr. Der Standardweist weltweit die mit Abstandgrsste Marktdurchdringungaus. Im Standard mit der zweit-hchsten Dichte, dem Passiv-haus, existieren im 10-malgrsseren Markt Deutschlandnur etwa gleich viele Bautenwie Minergie-Objekte in derSchweiz. Die meisten Passiv-huser sind zudem nicht zerti-fiziert. Minergie gilt als Vorzei-gebeispiel von Schweizer Clean-tech-Wissen und weckt reges

    Interesse im Ausland, etwa inChina, USA oder Japan. Miner-gie funktioniert zu einem we-sentlichen Teil so gut, weil esdamit erstmals gelung