IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

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IBM Cognos Express Manager Version 9.5.0 Administration und Zugriffsschutz - Handbuch

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IBM Cognos Express Manager

Version 9.5.0

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch

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ProduktinformationDieses Dokument gilt für IBM Cognos Express Version 9.5.0 und möglicherweise auch für nachfolgende Releases. Die jeweils aktuellste Versiondieses Dokuments finden Sie in den IBM Cognos Information Centers (http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/cogic/v1r0m0/index.jsp).

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Inhaltsverzeichnis

Einführung 29

Kapitel 1: Was ist neu? 33Neue Funktionen in Version 8.4 33

Unterstützung für zusätzliche Sprachen 33Unterstützung für IBM Metadata Workbench als Herkunftslösung 34Zugriff auf IBM WebSphere Business Glossary 34Verwalten von Kommentaren mithilfe von Cognos Viewer 34Hinzufügen von Anwendungskontext zum dynamischen SQL 34Unterstützung für neue Datenquellen 34Unterstützung für neue Portalversionen 35Ausblenden von Einträgen 35Aktualisieren von publizierten PowerCubes 35Objektberechtigungen 35Zeitplanberechtigungen 35Speichern von Verlaufsdetails für Aufgabenschritte 35Anzeigen der Herkunftsinformationen 35Erweiterte Drillthrough-Funktionen 36Metric Studio-Inhalte auf Portalseiten 36

Geänderte Funktionen in Version 8.4 36Composite Information Server wird durch IBM Cognos 8 Virtual View Manager ersetzt 36IBM Cognos 8 Portal-Dienste 37

Nicht mehr verwendete Funktionen in der Version 8.4 37Dienstprogramme PCConn (PowerCube Connection) und CubeSwap für IBM Cognos 8 37

Neue Funktionen in Version 8.3 37Verbesserte Benutzeroberfläche für Administratoren 37Zugriff auf weitere Dokumentation 38Differenziertere administrative Berechtigungen 38Aufrufen von Systemstatistiken 38Schnappschuss des Systemzustands 38Verwalten von Warteschlangen 38Verringern der Transferdetails 38Festlegen von Prioritäten in Zeitplänen 39Bessere Steuerung interaktiver Funktionen in Berichten 39Neue Beispiel-Audit-Berichte 39Publizieren und Verwalten von Packages in Nicht-Root-Ordnern 39Aktivieren von Report Studio-Modi für die Berichtserstellung 39Server-Administration 40Integration von Transformer in IBM Cognos 8 40Eigene Aktivitäten und Zeitpläne 40Eigene Überwachungselemente 41Berichtsmeldungen 41Überwachungsregeln 41Drillthrough für mehrere Werte 41

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Zielbericht direkt aufrufen, wenn nur ein Zielbericht verfügbar ist 42Unterstützung für Microsoft Excel 2007 42Speichern von Berichtsausgaben in einem Dateisystem 42Erneutes Senden fehlgeschlagener Aufgaben und Berichte 43Erneutes Senden fehlgeschlagener Agentenaufgaben 43Standardaktionen für Agentenelemente 43Portalseiten mit Registerkarten 43Globale Filter und verbesserte Portalinteraktivität 43Metric Studio-Inhalte auf Portalseiten 44Unterstützung für Microsoft SharePoint Portal 2003 und 2007 44

Geänderte Funktionen in Version 8.3 44Aktualisierte Darstellung in IBM Cognos Connection 44Weitere Informationen auf der Seite "Gehe zu" 45Cognos-Überwachungslisten-Portlet 45Ersetzte Berechtigung 45

Teil 1: IBM Cognos 8 Administration

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration 47IBM Cognos Administration 47Automatisieren von Aufgaben 48Einrichten einer mehrsprachigen Berichtsumgebung 50Konfigurieren der Datenbank für mehrsprachige Berichte 52Installieren von Schriftarten 52

Standardschriftart in IBM Cognos 8 53Schriftarten in Report Studio 53

Einrichten von Druckern 53Konfigurieren von Webbrowsern 54Ermöglichen des Benutzerzugriffs auf Series 7-Berichte aus IBM Cognos Connection 57Beschränken des Zugriffs auf IBM Cognos 8 58

Kapitel 3: Erstellen von IBM Cognos 8-Anwendungen 59

Kapitel 4: Beispiele 61Beispiele für die Firma Abenteuer und Freizeit 61Die Unternehmensgruppe "Abenteuer und Freizeit" 62Mitarbeiter 64Vertrieb und Marketing 64Abenteuer und Freizeit - Datenbank, Modelle und Packages 65Einrichten der Beispiele 68

Wiederherstellen der Sicherungsdateien der Beispieldatenbank 69Erstellen von Datenquellenverbindungen zur Beispieldatenbank 72Einrichten von Microsoft Analysis Services-Cube-Beispielen 73Einrichten eines Essbase-Cube-Beispiels 74Herstellen von Datenquellenverbindungen zu OLAP-Datenquellen 75Einrichten des Metric Studio-Beispiels 78Importieren der Beispiele 80Beispieldatenbankmodelle 82Beispiel - Ausführen des Beispiels "Event Lifecycle Management Retouren-Agent" mit

veränderten Daten 82

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Inhaltsverzeichnis

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Entfernen der Beispieldatenbanken aus IBM Cognos 8 84

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung 85Protokollmeldungen 86

Protokollierungsstufen 86Festlegen von Protokollebenen 88

Audit-Berichte 89Einrichten von Audit-Berichten 89Beispiele für Audit-Modelle und Audit-Berichte 90

Anzeigen aller Details für sichere Fehlermeldungen 96Deaktivieren der Erstellung von Core-Dump-Dateien 97

Teil 2: Systemadministration

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken 99So werden Metrikdaten erfasst 99Systemmetriken 100Fenster auf der Systemstatusseite 108Überprüfen der Systemleistung 110Anzeigen von Attributen für Metrikbewertungen 111Setzen von Metrikschwellenwerten 112Zurücksetzen von Metriken 113Zurücksetzen von Systemmetriken 114

Kapitel 7: Server-Administration 115Dispatcher und Dienste 115

Starten und Stoppen von Dispatchern und Diensten 120Aktivieren eines Content Manager-Dienstes 122Entfernen von Dispatchern aus der Umgebung 123Gruppieren von Dispatchern in Konfigurationsordnern 124Festlegen eines erweiterten Dispatcher-Routings 125Festlegen von Gateway-Verknüpfungen für Series 7 PowerPlay-Daten 128Umbenennen von Dispatchern 129Testen von Dispatchern 129Administrieren des Failovers bei mehreren Dispatchern 130Schützen von Dispatchern 132

Content Manager-Computer 133Verwalten der Pool-Einstellungen für Datenbankverbindungen des Content Managers 134Sortieren von Einträgen für nicht englische Gebietsschemas 135Verwalten der Content Manager-Synchronisierung 135Steuerung des Durchsuchens externer Namespaces 136Festlegen von erweiterten Content Manager-Parametern 136

Überschreiben der (Standard-) Gebietsschemaverarbeitung im Eingabeaufforderungszwischen-speicher 137

Verwalten des Content Store 138Migrieren von publizierten PowerPlay-Berichten nach IBM Cognos 8 141Optimieren der Serverleistung 141

Festlegen von Servergruppennamen für das erweiterte Dispatcher-Routing 142Lastausgleich zwischen den Dispatchern 143Verwenden des Cluster-kompatiblen Modus für Dispatcher 143

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 5

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Festlegen von Hauptnutzungszeiten 144Festlegen der maximalen Anzahl von Prozessen und Verbindungen 145Angeben von Zeitlimits für die Warteschlange 148PDF-Dateieinstellungen 149Festlegen der maximalen Ausführungszeit 152Festlegen, wie lange Berichtsausgaben aus Überwachungslisten gespeichert werden 153Begrenzen der Anzahl von Hotspots, die in einem Analysis Studio- oder Report Studio-

Diagramm generiert werden 154Festlegen der Komprimierung für E-Mail-Anhänge 155Festlegen der Größenbeschränkung von Berichten für den Berichtsdatendienst 156

Festlegen von Parametern für die gleichzeitige Abfrageausführung 157Festlegen der Abfragepriorisierung 159Deaktivieren der Sitzungszwischenspeicherung 162Verringern der Dezimalgenauigkeit 163Hinzufügen von Anwendungskontext zum dynamischen SQL 164Gespeicherte Berichtsausgabe 165

Festlegen des Dateispeicherorts außerhalb von IBM Cognos 8, an dem eine Kopie derBerichtsausgabe gespeichert werden soll 166

Festlegen des Dateispeicherorts in IBM Cognos 8, an dem eine Kopie der Berichtsausgabegespeichert werden soll 167

Konfigurieren der Herkunftslösung 169Konfigurieren des URI von IBM WebSphere Business Glossary 170Aktivieren von Metriken für Job-, SMTP- und Aufgabenwarteschlangen 171

Teil 3: Daten-Management

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen 173DB2 174IBM Cognos-Cubes 175

IBM Cognos Finance 175IBM Cognos Now!-Cube 176IBM Cognos Planning - Contributor 176IBM Cognos Planning - Series 7 177IBM Cognos PowerCubes 177

IBM DB2 OLAP- und Hyperion Essbase-Datenquellen 182Konfigurieren von Szenariodimensionen 183Festlegen von ausgeglichenen Hierarchien 184Festlegen von Kennzahlenformaten 184Festlegen der Attribute einer Dimension 186

IBM Infosphere Warehouse Cubing Services 187Informix-Datenquellen 187Microsoft Analysis Services-Datenquellen 188Microsoft SQL Server-Datenquellen 193ODBC-Datenquellen 195Oracle-Datenquellen 198SAP Business Information Warehouse(SAP BW)-Datenquellen 199TM1-Datenquellen 201XML-Datenquellen 202Erstellen einer Datenquelle 203Hinzufügen oder Ändern einer Datenquellenverbindung 207

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Verwalten von Datenquellenverbindungen 208Erstellen oder Ändern einer Datenquellenanmeldung 209Festlegen von Isolationsstufen 212Verwenden von Datenbankbefehlen für Oracle, DB2 und Microsoft SQL Server 214

Beispiel - Befehlsblock zum Öffnen von Verbindungen 215Beispiel - Befehlsblock zum Schließen von Verbindungen 215Hinzufügen von Befehlsblöcken beim Erstellen einer Datenquelle 215Hinzufügen oder Ändern von Befehlsblöcken für eine Verbindung 216Beispiele für Befehlsblöcke 216

Schützen von Datenquellen 219

Kapitel 9: Erstellen einer Sicherungskopie der Daten 221

Kapitel 10: Datenverschiebungseinträge 223Ausführen eines Datenverschiebungseintrags 223Ändern der Standardeigenschaften von Datenverschiebungseinträgen 224

Teil 4: Sicherheits-Administration

Kapitel 11: Zugriffsschutzmodell 225Authentifizierungs-Provider 225

Löschen oder Wiederherstellen von nicht konfigurierten Namespaces 226Autorisierung 227Cognos-Namespace 228IBM Cognos Application Firewall 228

Datenüberprüfung und -schutz 229Protokollierung und Überwachung 229

Kapitel 12: Benutzer, Gruppen und Rollen 231Benutzer 231

Benutzer-Gebietsschemas 232Gruppen und Rollen 232

Erstellen einer Cognos-Gruppe oder -Rolle 234Hinzufügen oder Entfernen von Mitgliedern einer Cognos-Gruppe oder -Rolle 236

Kapitel 13: Zugriffsberechtigungen 239Festlegen von Zugriffsberechtigungen für einen Eintrag 243Vertrauenswürdige Berechtigungen 245

Erstellen vertrauenswürdiger Berechtigungen 245

Kapitel 14: Geschützte Tools und Funktionen 247Festlegen des Zugriffs auf geschützte Funktionen 252Einrichten des Zugriffs auf die Benutzeroberflächenprofile von Report Studio 254

Kapitel 15: Objektberechtigungen 257Einrichten von Objektberechtigungen für ein Package 259

Kapitel 16: Anfänglicher Zugriffsschutz 261Standardeinträge 261Vordefinierte Einträge 262Festlegen von Zugriffsschutzeinstellungen nach der Installation 264Schützen des Content Store 266

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 7

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Teil 5: Inhalts-Administration in IBM Cognos Connection

Kapitel 17: IBM Cognos Connection 267Anmeldung 267Abmelden 268Erstellen von Verknüpfungen 268Erstellen von URLs 269Erstellen von Lesezeichen für Einträge 270Modelle und Packages 272Eigenschaften von Einträgen 272

Allgemeine Eigenschaften 272Berechtigungen 275Berichts-, Abfrage-, Analyse- und PowerPlay-Berichtseigenschaften 276Aufgabeneigenschaften 278Agenteneigenschaften 279Seiteneigenschaften 279Regeleigenschaften 280

Organisieren von Einträgen 281Kopieren von Einträgen 281Verschieben von Einträgen 282Umbenennen von Einträgen 283Deaktivieren von Einträgen 284Ausblenden von Einträgen 284Auswählen einer Verknüpfung für einen Eintrag 287Löschen von Einträgen 287Festlegen der Reihenfolge von Einträgen 288Erstellen von Ordnern 289

Festlegen eines alternativen Symbols für einen Eintrag 290Suchen von Einträgen 290Individuelle Einrichtung des Portals 292Eigene Überwachungselemente 295

Anzeigen von Überwachungselementen 296Entfernen der eigenen Adresse aus einer Meldungsliste 296Bearbeiten von Überwachungsregeln 296

Kapitel 18: Seiten und Dashboards 299Erstellen einer Seite 301Bearbeiten von Seiten 303Freigeben von Seiten 303Ändern von Portlets 304Aktivieren der Kommunikation zwischen Cognos-Portlets 304Portal-Registerkarten 306

Hinzufügen einer Registerkarte 306Löschen einer Registerkarte 307Ändern der Registerkarten-Reihenfolge 308

Ändern der Startseite 309Erstellen von Dashboards mit mehreren Registerkarten 309Hinzufügen von Interaktivität zu Seiten und Dashboards 312

Definieren von globalen Filtern 312

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Page 9: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Aktivieren von gemeinsamen Drillup- und Drilldown-Aktionen 317Aktivieren von gemeinsamen Drillthrough-Aktionen 317

Kapitel 19: Aktivitätenverwaltung 319Verwalten aktueller Aktivitäten 319Verwalten von vergangenen Aktivitäten 322Verwalten von anstehenden Aktivitäten für einen bestimmten Tag 323Verwalten geplanter Aktivitäten 325Verwalten der Eintragsausführungspriorität 327Anzeigen des Ausführungsverlaufs für Einträge 329Festlegen, wie lange Ausführungsverläufe gespeichert werden 331Erneutes Ausführen fehlgeschlagener Eintragsaufgaben 332

Kapitel 20: Zeitplan-Management 335Planen eines Eintrags 336

Beispiel - Planen der Ausführung eines Eintrags am letzten Tag des Monats 337Verwenden von Aufgaben zum Planen mehrerer Einträge 338Auslöserbasierte Zeitplanung für Einträge 341

Einrichten der auslöserbasierten Zeitplanung 342Planen von Einträgen anhand von Ereignissen 342

Kapitel 21: Deployment 345Transferspezifikationen 345Transfer-Archive 346Transferplanung 346

Zugriffsschutz und Transfer 346Transferieren des gesamten Content Store 348Transferieren von ausgewählten öffentlichen Ordnern und von Verzeichnisinhalt 350

Transferregeln beim Import 354Regeln beim Transferieren des vollständigen Content Store 355Regeln für teilweisen Transfer 359

Transferieren von IBM Cognos 8-Einträgen 364Erstellen einer Export-Transferspezifikation 365Verschieben des Transfer-Archivs 368Importieren in ein Zielsystem 368Einschließen der Konfigurationsobjekte in den Import des gesamten Content Stores 371Testen von transferierten Anwendungen 372

Berichtsspezifikation aktualisieren 372

Kapitel 22: Administrieren von Packages 375Datenstruktur 375Konfiguration oder Neukonfiguration eines Package 376

Festlegen von Berechtigungen für die Package-Konfiguration 377Entfernen einer Package-Konfiguration 377

Kapitel 23: Verwalten von Benutzerprofilen 379Bearbeiten des Standardbenutzerprofils 379Löschen von Benutzerprofilen 380Kopieren von Benutzerprofilen 381Anzeigen oder Ändern von Benutzerprofilen 382

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 9

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Kapitel 24: Verwalten von Microsoft Office-Dokumenten 385Bereitstellen des IBM Cognos 8 Go! Office-Clients 385

Festlegen der Makrosicherheitsstufe für Microsoft Office XP 386Installieren des CA-Zertifikats für die HTTPS-Schnittstelle zu Series 7 PowerPlay 386

Herunterladen von Microsoft Office-Dokumenten 386

Teil 6: Berichts-, Agenten- und Metriken-Administration

Kapitel 25: Berichte und Cubes 389Anzeigen, Ausführen oder Öffnen eines Berichts 390Festlegen von Standardberichtsoptionen 390Festlegen von Berichtsoptionen für die aktuelle Ausführung 392Festlegen von erweiterten Berichtsoptionen für die aktuelle Ausführung 393Erstellen von Berichten 396

Erstellen von Query Studio-Berichten ohne tatsächliche Daten 397Erstellen von Berichtsansichten 398Anzeigen der Herkunftsinformationen eines Datenelements 399Zugriff auf das IBM WebSphere Business Glossary 399Bearbeiten von Berichten 400Berichtsformate 401

HTML-Formate 402XML-Format 402PDF-Format 402Excel-Formate 403CSV-Format 404

Berichtssprachen 405Hinzufügen von Eigenschaften für mehrere Sprachen 405Angeben der Standardsprache für einen Bericht 406

Angeben von Standard-Eingabeaufforderungswerten für einen Bericht 406Speichern von Berichtsausgaben 408Anzeigen von Berichtsausgabeversionen 409Festlegen, wie lange Berichtsausgaben gespeichert werden 410Aktivieren von Warnungslisten für einen Bericht 410Hinzufügen oder Entfernen der eigenen Adresse zu/von der Warnungsliste für einen Bericht 411Überwachungsregeln in gespeicherten Berichten 412

Aktivieren von Überwachungsregeln für einen Bericht 412Erstellen von Überwachungsregeln für einen Bericht 413Ändern und Löschen von Überwachungsregeln in Cognos Viewer 414

Kommentare in gespeicherten Berichten 415Kommentare in gespeicherten Ausgabeversionen aktivieren 415Hinzufügen von Kommentaren zu einer Berichtsversion in Cognos Viewer 416Anzeigen, Ändern oder Löschen von Kommentaren in Cognos Viewer 416

Deaktivieren von auswahlbasierten Interaktivitäten 417Ausschließen von leeren Seiten in PDF-Berichten 418Verteilen von Berichten 419

Speichern von Berichten 419Versenden von Berichten per E-Mail 420Versenden von Berichten an Ihr Mobilgerät 420Drucken von Berichten 420

10 IBM Cognos Express Manager

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Page 11: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Verteilen von Berichten durch Zielgruppenverteilung 420Erstellen von Verteilerlisten und Kontakten 421

Durchführen von Drillvorgängen zur Anzeige zugehöriger Daten 422Ausführen von Drillups oder Drilldowns 423Drillthrough zu einem anderen Ziel 423Drillthrough zu einem anderen Ziel mit Übergabe mehrerer Werte 425

Datenquellen mit benannten Sätzen können unerwartete Ergebnissen erzeugen 426Series 7 Berichte in IBM Cognos Connection 426

Series 7 PowerPlay-Berichte und -Cubes 427Einzelanmeldung 427Ausführen oder Öffnen von Series 7 PowerPlay-Berichten 428Ändern der Standardeinstellungen für Series 7 PowerPlay-Berichte 429Öffnen von Series 7 PowerPlay-Cubes 429Mehrsprachige Eigenschaften für Series 7 PowerPlay-Berichte und -Cubes 430

Kapitel 26: Agenten 431Ausführen eines Agenten 431Ändern von Standardeigenschaften für Agenten 432Erstellen von Agentenansichten 433Öffnen oder Erstellen eines Agenten aus IBM Cognos Connection 434Aktivieren von Meldungslisten für einen Agenten 434Hinzufügen/Entfernen der eigenen Adresse zu/aus einer Meldungsliste für einen Agenten 435Entfernen aller Benutzer aus der Meldungsliste eines Agenten 436Empfangen von NewsItem-Überschriften 436Anzeigen der aktuellsten Ereignisliste 436

Kapitel 27: Metric Studio-Metriken 439Erstellen eines Metrik-Packages 439

Ändern der Standardaktion für Packages 440Ausführen von Metrikenaufgaben 441

Löschen von Metrikenaufgaben 441Ändern von Metrikenaufgaben 442

Aufgaben für den Metriken-Import 442Erstellen von neuen Aufgaben für den Metrik-Import 443Bearbeiten der Eigenschaften von Metriken-Importaufgaben 443

Metrikverwaltungsaufgaben 444Neue Metrikverwaltung 445Bearbeiten von Metrikverwaltungseigenschaften 445

Aufgaben für den Metrik-Export 446Ändern von Metriken-Exporteigenschaften 449

Kapitel 28: Drillthrough-Zugriff 451Verstehen von Drillthrough-Konzepten 452

Drillthrough-Pfade 452Auswahlkontexte 453Durchführen von Drillthroughs zu verschiedenen Berichtsformaten 453Durchführen von Drillthroughs zwischen Packages 454Lesezeichenverweise 454Mitglieder und Werte 455Eindeutige Mitgliedsnamen 456

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 11

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Angepasste Dimensionen 457Unternehmensschlüssel 458Bereich 458Zugeordnete Parameter 459Drillthrough nach Datumsangaben zwischen PowerCubes und relationalen Packages 459

Einrichten des Drillthrough-Zugriffs in Packages 460Einrichten von Parametern für einen Drillthrough-Bericht 463Einrichten von Parametern für ein Drillthrough-Ziel in Analysis Studio 465

Beispiel - Drillthrough zwischen OLAP-Berichten in demselben Package 465Beispiel - Drillthrough von einem OLAP-Bericht zu einem DMR-Bericht 469Beheben einer fehlerhaften Drillthrough-Definition 472

Zugreifen auf den Drillthrough-Assistenten 474Beispiel - Beheben einer fehlerhaften Drillthrough-Definition 474

Einrichten des Drillthrough-Zugriffs in einem Bericht 475Beispiel - Drillthrough von einem Report Studio-Bericht zu einem ausgeblendeten Bericht 476Angeben des Drillthrough-Texts 479Einrichten des Drillthrough-Zugriffs in IBM Cognos Visualizer 480Einrichten des Drillthrough-Zugriffs in PowerPlay Web 480Erstellen und Testen des Ziels für einen Series 7-Bericht 480

Teil 7: Portal-Dienst-Administration

Kapitel 29: Verwalten von Portlets und Stilen 483Portlets 483

Cognos-Portlets 483Andere Portlets 486Importieren von Portlets 486Portlet-Zugriffssteuerung 487Konfigurieren des Portlet-Zwischenspeichers 488Ändern von Portlets 490Anzeigen von HTML-Code aus dem Quell-RSS-Feed in RSS Viewer und Cognos Naviga-

tor 491Stile 492

Hinzufügen eines neuen Stils 493Steuern des Zugriffs auf Stile 494Modifizieren eines Stiles 494

Kapitel 30: Transferieren von Cognos-Portlets in andere Portale 497Transferieren von Cognos-Portlets in WebSphere Portal 5.0, 5.1, 6.0 und 6.1 497

Installieren der Portlet-Anwendungsdatei 498Konfigurieren der Portlet-Anwendungen 499Konfigurieren des Portlet-Zwischenspeichers 500Anpassen des Inhalts der Cognos-Portlets 501

Transferieren von Cognos-Portlets nach SAP Enterprise Portal 6.0, 6.4 und 7.0 501Installieren des IBM Cognos Business Package 502Bearbeiten der iView-Eigenschaften 503Festlegen des iView-Standardinhalts und der iView-Standarddarstellung für alle Benutzer 504

Transferieren von Cognos-Portlets in ein ALUI 6.1- oder ALUI 6.5-Portal 505Starten des Remote-Servers 506Importieren der Cognos-Portlet-Package-Datei 508

12 IBM Cognos Express Manager

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Page 13: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Herstellen der Verbindung zum Remote-Server 510Anpassen des Inhalts der Cognos-Portlets 510

Transferieren von Cognos-Portlets in Microsoft SharePoint Portal Server 2003 und 2007 511Einrichten virtueller Verzeichnisse und Ändern der Gateway-URIs 512Kopieren der Cognos Webparts-Ressourcen in das IIS HTTP-Stammverzeichnis 513Einrichten der IBM Cognos-Sicherheitsvertrauensdatei 514Bearbeiten der Datei "web.config" von .NET Framework 515Bearbeiten der Katalogdateien für die Cognos-Webparts 518Neustart von IIS 518Hinzufügen von Cognos-Webparts zu einer SharePoint-Seite 519Anpassen von Inhalten der Cognos-Webparts 520

Migrieren von Cognos-Portlets von IBM Cognos ReportNet 1.1 nach IBM Cognos 8 521Ändern des Root-Namens für Dateipfade in Cognos-Portlets 522Deaktivieren der Übertragung der IBM Cognos 8-Passport-Kennung als URL-Parameter 523Einrichten des Protokollschemas für Portal-Dienste 524Konfigurieren des Zugriffsschutzes für Portal-Dienste 525

Deaktivieren des anonymen Zugriffs auf die IBM Cognos 8-Komponenten 525Aktivieren der Einzelanmeldung mit Shared Secret (Gemeinsamer Schlüssel) 526Aktivieren der Einzelanmeldung für SAP EP mit dem SAP-Anmeldeticket 531Aktivieren der Einzelanmeldung für SAP EP mit Benutzerverknüpfung 532Aktivieren der sicheren Kommunikation zwischen SAP EP und den IBM Cognos 8-Kompo-

nenten 533Aktivieren der Einzelanmeldung für WebSphere Portal mit dem Anwendungsserver 534Aktivieren der Einzelanmeldung für BEA ALUI Portal mit Basis-Authentifizierung 534Aktivieren der Einzelanmeldung für BEA ALUI Portal mit SiteMinder 535

Teil 8: Anpassung

Kapitel 31: Anpassen des Erscheinungsbildes von IBM Cognos 8 537Durchführen von globalen Änderungen an allen Komponenten 537

Anpassen von Stilen 537Umgestalten der IBM Cognos 8-Benutzeroberfläche mit einer anderen Marke 539Ändern der Schriftarten von IBM Cognos 8 540Ändern des globalen Stylesheets für IBM Cognos 8 541Migrieren von Änderungen auf zukünftige Versionen 542

Ändern des Erscheinungsbilds von IBM Cognos Connection 542Beispiel - Anpassen der Standard-Begrüßungsseite 543Beispiel - Ändern der markenbezogenen Details in der Hauptkopfzeile von IBM Cognos

Connection 543Beispiel - Ändern der Hintergrundfarbe in der Hauptkopfzeile von IBM Cognos Connec-

tion 544Beispiel - Ändern der Portal-Grafiken 544Beispiel - Ändern der Standardschriftarten für Seitentitel und Anleitungen 544

Bearbeiten der Report Studio-Stylesheets 545Beispiel - Ändern der in Report Studio verwendeten Schriftarten 545Beispiel - Ändern der in Report Studio-Menüs verwendeten Farben 545Beispiel - Ändern der Report Studio-Grafiken 546

Bearbeiten der Query Studio-Stylesheets 546Beispiel - Ändern der in Query Studio-Menüs verwendeten Farben 547Beispiel - Ändern der Query Studio-Grafiken 547

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 13

Inhaltsverzeichnis

Page 14: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Anpassen der Symbolleiste und der Menüs von Query Studio 548Ändern des Erscheinungsbilds von Cognos Viewer 550

Bearbeiten der Cognos Viewer-Stylesheets 550Beispiel: Ändern der Sprache für die Cognos Viewer-Benutzeroberfläche 551

Bearbeiten der Stylesheets für Eingabeaufforderungsseiten 552Hinzufügen von benutzerdefinierten Berichtsvorlagen für Report Studio 552

Erstellen von Berichtsspezifikationen für benutzerdefinierte Berichtsvorlagen 553Hinzufügen einer benutzerdefinierten Berichtsvorlage zur Datei Templates.xml 554Bereitstellen eines Symbols für die benutzerdefinierte Berichtsvorlage 555Hinzufügen der benutzerdefinierten Vorlagendaten zur Datei Resources.xml 555

Kapitel 32: Anpassen der Funktionen von IBM Cognos 8 557Aktualisieren der ReportNet-Dateien system.xml in IBM Cognos 8 557Anpassen von IBM Cognos Connection 558

Einfügen oder Verbergen von Benutzeroberflächenelementen auf Basis von Gruppen undRollen 559

Verbergen und Deaktivieren der neuen URL-Schaltfläche 565Begrenzen der Anzahl von Einträgen, die Benutzer ausschneiden, kopieren und einfügen

können 565Anpassen von Objektaktionen 566Einschränken des Durchsuchens von Inhalten 568Implementieren einer benutzerdefinierten Begrüßungsseite 570Anpassen von Berichtsausgabeformaten in IBM Cognos Connection und Cognos Viewer 573Konfigurieren der Dokumentnachschlagetabelle 575

Starten von Query Studio im Vorschau-Modus 576Anpassen von Datumsformaten für Query Studio 576

Ändern der Datei cogformat.xml 577Ändern der Reihenfolge von Datumsformaten 577Ändern von Textzeichenfolgen 578Entfernen von Datumsformaten 579Hinzufügen von Datumsformaten zu bestimmten Gebietsschemas 580Hinzufügen von Datumsformaten für neue Gebietsschemas 581

Ändern der Standardvorlage für Query Studio 581Ändern von Eigenschaften für das CSV-Ausgabeformat 582

CSV-Eigenschaften und Werte 583Unterstützte Codierungswerte 584

Ändern von Eigenschaften für den Batch-Berichtsdienst und den Berichtsdienst 585Eigenschaften und Werte des Batch-Berichtsdiensts und des Berichtsdiensts 586

Anpassen der Einstellungen für die Fehlerbehandlung auf dem SMTP-Mail-Server 586Deaktivieren von Berichtsanhänge in E-Mail-Nachrichten 590Anzeigen von Anhängen in IBM Lotus Notes 590Deaktivieren der Unterstützung für die auslöserbasierte Zeitplanung 591Einrichten von Auslöserereignissen auf einem Server 591Verbergen der Verlaufsauswertungsdaten 593Ändern der Unterdrückungsfunktion in Analysis Studio 594

Teil 9: Fehlerbehebung

Kapitel 33: Ressourcen zur Fehlerbehebung 595Fehlermeldungen 595

14 IBM Cognos Express Manager

Inhaltsverzeichnis

Page 15: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Protokolldateien 595Core-Dump-Dateien 598Metrik-Dump-Datei 599Windows-Ereignisanzeige 601Beispiele 601

Beispiel - Testen von Report Studio 601Anzeigen der Berichtsdefinition in Query Studio 602Anrufen des IBM Cognos Resource Center 602IBM Cognos-Diagnosetools 603

Kapitel 34: Probleme beim Verwenden der Dokumentation 605Probleme beim Drucken eines PDF-Handbuchs 605Beim Zugriff auf die Hilfe kann kein Web-Browser gestartet werden 606In den Einführungstouren wird Text nicht korrekt angezeigt 606

Kapitel 35: Probleme bei Installation und Konfiguration 607Probleme beim Start von IBM Cognos 8 607

Fehler CFG-ERR-0106 beim Starten des IBM Cognos 8-Dienstes in IBM Cognos Configu-ration 607

Verschlüsselungsfehler beim Starten von IBM Cognos 8 609Der IBM Cognos 8-Dienst kann nicht gestartet werden, da der Port von einem anderen

Prozess verwendet wird 609IBM Cognos 8-Dienst wird nicht gestartet oder nach dem Start tritt ein Fehler auf 610IBM Cognos 8-Server kann nicht gestartet werden und zeigt keine Fehlermeldung an 611IBM Cognos BI-Server beim Starten von IBM Cognos 8 nicht verfügbar 611Über IBM Cognos Connection ist die Anmeldung bei einem Namespace nicht möglich 616IBM Cognos 8-Dienste werden nach einem Netzwerkausfall nicht neu gestartet 616Keine Warnung, dass die Installation von IBM Cognos 8 die frühere Version des Content

Store automatisch aktualisiert 616Herunterladen der Ressource schlägt fehl 617DB2 gibt bei der Verbindung unter AIX den Fehler SQL1224N zurück 617Content Manager-Fehler beim Starten von IBM Cognos 8 617Fehler "DPR-ERR-2014" wird in Protokolldatei auf Content Manager-Computer ange-

zeigt 618Zeichen im Installationsverzeichnis, die nicht im ASCII-Format vorliegen, verursachen

Laufzeitfehler 618Ein MS Cube oder ein PowerCube können nicht geöffnet werden 618Eine OLAP-Datenquelle kann nicht geöffnet werden 619Seite wird beim Start von IBM Cognos 8 unter Windows 2003 nicht gefunden 619Die Seite wird beim Öffnen eines Portals nach Installation von IBM Cognos 8 nicht ange-

zeigt 620Fehler DPR-ERR-2058 im Webbrowser beim Start von IBM Cognos 8 620EBA-090034-Fehler beim Starten von WebLogic 8 622Report Studio startet nicht 622Fehler DPR-ERR-2022 im Webbrowser beim Start von IBM Cognos 8 623Die Datei cognos.xts kann nicht heruntergeladen werden 623Fehlschlagen des Anwendungsserver-Startskripts 624Probleme beim Einsatz von IBM WebSphere 6.0 auf AIX 5.3 624Fehler bei der Ausführung von IBM Cognos 8 auf WebLogic-Anwendungsserver unter

AIX 624

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 15

Inhaltsverzeichnis

Page 16: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Transferieren von IBM Cognos 8 auf einen Oracle-Anwendungsserver oder IBM WebSphere-Anwendungsserver schlägt fehl 624

Multipage-Berichtstyp in Microsoft Excel 2000 funktioniert nicht 625Aufheben der Serialisierung des Kontextattributs beim Transfer der Datei p2pd.war nach

WebLogic nicht möglich 626Fehler nach dem Aktualisieren von IBM Cognos 8 auf einem WebLogic-Anwendungsser-

ver 626Abweichungen bei chinesischen, japanischen oder koreanischen Zeichen nach Aktualisie-

rung 626Akzentbuchstaben oder Doppelbyte-Zeichen werden bei Installation von IBM Cognos 8

unter Linux möglicherweise nicht ordnungsgemäß angezeigt 627Die Fehler RSV-SRV-0066 "Ein SOAP-Fehler wurde zurückgegeben" oder RQP-DEF-0114

"Der Benutzer brach die Anforderung ab" werden in Umgebungen mit hoher Benutzer-last angezeigt 627

Probleme beim Konfigurieren von IBM Cognos 8 628Rückgabewerte des Konfigurationstools cogconfig.sh sind nicht mit konventionellen UNIX-

Rückgabewerten kompatibel 628Datenbank-Bereinigungsskripts ausführen 628Fehler beim Verschlüsseln von Informationen beim Speichern der Konfiguration 630Probleme beim Generieren von kryptografischen Schlüsseln in IBM Cognos Configura-

tion 631CAM-CRP-1315 Fehler beim Speichern der Konfiguration 631Manuelles Ändern des Installationsverzeichnisnamens beeinflusst Installationen, die auf

einem Anwendungsserver ausgeführt werden 632Konfigurationsdaten sind durch eine andere Instanz von IBM Cognos Configuration

gesperrt 633Beenden einer Tabulatorsequenz bei der Tastaturnavigation in IBM Cognos Configuration

nicht möglich 633Speichern Ihrer Konfiguration nicht möglich 633Java-Fehler beim Starten von IBM Cognos Configuration 634Kryptographischer Fehler beim Starten von IBM Cognos Configuration 634Aktuelle Konfigurationseinstellungen werden nicht auf Ihren Computer angewendet 635CM-CFG-029 Fehler beim Speichern einer Konfiguration, die einen SQL Server Content

Store angibt. 635DPR-ERR-2079 Wenn der Content Manager für die Failover-Funktion konfiguriert ist 636Fehler beim Importieren eines großen Content Store in Solaris mit JRE 1.5 636Benutzer werden zur Eingabe ihrer Active Directory-Berechtigungen aufgefordert 636Schriftart unter UNIX beim Start von IBM Cognos Configuration nicht gefunden 637Essbase/DB2 OLAP-Bibliothek kann in Framework Manager nicht geladen werden 637Gruppenmitgliedschaft fehlt im Active Directory-Namespace 638Transferieren von IBM Cognos 8 auf einen Oracle-Anwendungsserver oder IBM WebSphere-

Anwendungsserver 639Fehler, die bei der Bereitstellung auf einem Oracle 10G-Anwendungsserver angezeigt wer-

den 639Beim Ausführen von Berichten mit IBM Cognos 8 Go! Office tritt der Fehler "Seite wurde

nicht gefunden" auf 640Fehler beim Initialisieren des Oracle-Content Store nach dem Aktualisieren von Report-

Net 640

16 IBM Cognos Express Manager

Inhaltsverzeichnis

Page 17: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

CGI-Timeout-Fehler bei Verbindung zu IBM Cognos 8-Komponenten über einen Webbrow-ser 640

Servlet-Klasse konnte nicht in WebLogic geladen werden 641Unter Windows flimmern die Desktopsymbole oder das IBM Cognos Configuration-Fens-

ter 642

Kapitel 36: Probleme beim Zugriffsschutz 643Probleme beim Einrichten des Zugriffsschutzes 643

Beim Transfer wird der Zugriff auf Einträge verweigert 643Beim Anmelden an einer Active Directory-Zugriffsschutzquelle werden Sie zum Ändern

des Kennworts aufgefordert 643Anmelden nicht möglich 644Certificate Authority-Fehler beim Anmelden bei IBM Cognos Connection 644HTTPS DRP-ERR-2068 Nach dem reibungslosen Wechsel zu HTTPS weist die Protokoll-

datei einen Fehlereintrag auf 644Für ein Mitglied einer neu angelegten Gruppe erscheinen keine Einträge 645Probleme beim Anmelden bei Cognos-Portlets 645Vorhandene Kennwörter funktionieren in einem SAP-Namespace u. U. nicht 647Benutzer werden bei der Anmeldung an einem SAP-Namespace wiederholt zur Eingabe

ihrer Berechtigungen aufgefordert 648Probleme mit Authentifizierungs-Providern 648

CAM-AAA-0096 Benutzer kann bei Verwendung eines IBM Cognos Series 7-Namespacesnicht authentifiziert werden 648

Fehler wegen abgelaufener Kennwörter bei Verwendung von Active Directory Server 649Einzelanmeldung funktioniert nicht bei Verwendung von Active Directory Server 649Benutzer kann nicht für Cognos-Portlets authentifiziert werden 650Erforderliche SAP-Berechtigungen konnten nicht identifiziert werden 650Zugriff auf IBM Cognos Administration bei Verwendung eines NTLM-Namespace und

aktivierter Einzelanmeldung nicht möglich 650Es kann keine automatische Verbindung (über Einzelanmeldung) zu einer SAP BW-Daten-

quelle hergestellt werden, obwohl diese zur Verwendung eines externen SAP-Namespaceszur Authentifizierung konfiguriert ist 651

Kapitel 37: Probleme bei der Berichts- und Server-Administration 653Probleme mit der Datenbankverbindung 653

ODBC kann nicht als Datenquellenverbindungstyp ausgewählt werden 653Mit einer OLE DB-Verbindung kann keine Verbindung zu einer SQL Server-Datenbank

hergestellt werden 654Zeitweilige Probleme bei der Verbindung mit einer SQL Server-Datenbank 654Aus IBM Cognos Connection kann nicht auf IBM Cognos Series 7-Berichte zugegriffen

werden 654Series 7-Namespaces werden nicht initialisiert, wenn Dienste gestartet werden 655Content Manager-Verbindungsproblem in Oracle (Fehler CM-CFG-5036) 656Verbindung zu einer OLAP-Datenquelle kann nicht hergestellt werden 656Fehler beim Erstellen von Datenquellenverbindungen zu einem PowerCube 656Noch nicht optimierte IBM Cognos-PowerCubes werden in IBM Cognos 8 möglicherweise

langsamer geöffnet 657Sonstige Administrationsprobleme 658

Serverneustart nach der Behebung von Content Store-Problemen 658Fehler bei Aktualisierungs- oder Löschanforderungen 658

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 17

Inhaltsverzeichnis

Page 18: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BI Bus Server-Prozesse verbleiben nach dem Abschalten im Speicher 658Höhere Protokollebenen beeinträchtigen die Leistung 659Probleme beim Zugriff auf Cognos-Portlets 660Objekteigenschaften in einem ALUI 6.1 und 6.5 Portal können nicht bearbeitet werden 661Nur der Administrator kann Cognos-Portlets sehen 662Nicht übereinstimmendes Gebietsschema im Cognos Navigator-Portlet 662Eigenschaftenseiten in Cognos-Portlets werden nicht ordnungsgemäß angezeigt 663Probleme beim Anzeigen von HTML-Berichten in einem Dashboard mit mehreren Regis-

terkarten 663Version und Korrekturen von SAP BW können nicht identifiziert werden 664SBW-ERR-0020 Fehler beim Ausführen von Berichten auf der Grundlage von SAP BW-

Datenquellen 664Verknüpfungen, die auf Inhaltsobjekte verweisen, sind nach Transfer fehlerhaft 664Tabelle oder Ansicht ist für die Beispieldatenbank nicht vorhanden 665Fehlermelduung CNC-ASV-0007 beim Aufrufen eines Berichtsauslösers in einer Webdien-

staufgabe 665

Kapitel 38: Probleme bei der Verwendung von Framework Manager 667Kennzahlen werden nach dem anfänglichen Import in ein aktualisiertes Modell nicht hinzuge-

fügt 667Anzeigen des Ergebnissatzes einer Stored Procedure nicht möglich 667Vergleichen von zwei CLOBs in Oracle nicht möglich 667Nicht genügend Speicherplatz bei aus ERWin importierten Metadaten 668Testen von Berechnungen schlägt fehl 668Framework Manager kann nicht auf den Gateway-URI zugreifen 668Objektnamen werden in der falschen Sprache angezeigt 669Rückgabe von falschen Ergebnissen durch vollständig offene Verbindungen in Oracle 669Fehler beim Testen von Abfragesubjekten in einem aus Teradata importierten Modell 669Fehler bei Type-In-SQL-Abfragesubjekt 670Funktionsname nicht erkannt 670QE-DEF-0259-Fehler 670QE-DEF-0260 Syntaxanalysefehler 671Externalisierte Schlüsselzahlendimension behält alten Eingabeaufforderungswert bei 671Ältere IBM Cognos 8-Modelle zeigen den Zugriffsschutz für Ebenenobjekte an 672Der Export eines Framework Manager-Modells in eine CWM-Datei schlägt fehl, und der Fehler

MILOG.TXT wurde nicht gefunden wird angezeigt. 672Unterschiede in SQL bei geschlossenen Verbindungen nach Aktualisierung auf IBM

Cognos 8.3 672Publizieren eines großen Package führt zu einem CCLOutOfMemory-Fehler 672Vollständig offene Verbindungen werden nicht an Oracle 9i und 10GR1 gesendet 673Prüfen von Gouverneuren beim Aktualisieren von Modellen 673Erstellen von Dateien in Framework Manager fehlgeschlagen - Fehler QE-DEF-0178 673

Kapitel 39: Probleme beim Verwenden von Transformer 675Bekannte Probleme beim Modellieren in IBM Cognos Transformer 675

BAPI-Fehler nach manueller Bearbeitung der Eingabeaufforderungsspezifikationsdatei 675Mit einer Sybase-Datenbankverbindung ist kein Zugriff auf eine IQD-Datenquelle mög-

lich 675Importieren von Zeitdimensionen aus IBM Cognos 8 Packages wird nicht unterstützt 676Daten in mehreren Sprachen werden nicht korrekt angezeigt 676

18 IBM Cognos Express Manager

Inhaltsverzeichnis

Page 19: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Eine in Framework Manager erstellte IQD, die eine Oracle Stored Procedure enthält, kannnicht verwendet werden 677

Verhindern von Fehlern, wenn bei Modellberechnungen doppelte Anführungszeichen ver-wendet werden 677

Framework Manager und Transformer zeigen für einige Sprachen möglicherweise unter-schiedliche Gebietsschema-Sitzungsparameter an 677

Reguläre Spalten können nicht in berechnete Spalten konvertiert werden (und umgekehrt) 678Transformer benötigt lange, um Daten von einer SAP-basierten Datenquelle abzurufen 678Fehlende Kategorien beim Erstellen eines Transformer-Modells auf der Basis einer SAP-

Abfrage, die eine manuell erstellte SAP-Struktur enthält 678Fehler beim Erstellen eines PowerCubes, der eine unausgeglichene SAP-Hierarchie enthält 679Neuerstellen eines PowerCube direkt nach dem Publizieren führt zu Fehler TR0787 679

Bekannte Probleme beim Verwenden von Cubes in IBM Cognos 8 Studios 680Noch nicht optimierte IBM Cognos-PowerCubes werden in IBM Cognos 8 möglicherweise

langsamer geöffnet 680Analysis Studio zeigt das falsche Währungssymbol an 681Änderungen der Dezimalstellen in Währungsformaten 682Unregelmäßige oder unausgeglichene Hierarchien führen zu unerwartetem Verhalten 682Fehler beim Öffnen gespeicherter Berichte nach Aktualisieren eines PowerCubes 683Öffnen des Beispielmodells AUF!-Umsatz.mdl und Erzeugung von Cubes nicht möglich 683Datensätze, die externe Aufsummierungs-Kennzahldaten unterstützen, werden nicht immer

erstellt 684

Kapitel 40: Probleme beim Erstellen von Berichten 685Probleme beim Erstellen von Berichten 685

Diagrammbeschriftungen überschreiben sich gegenseitig 685In einem Diagramm wird nur jede zweite Beschriftung angezeigt 685Diagramm-Hintergründe mit Farbverlauf werden grau angezeigt 686Division durch null wird in Listen und Kreuztabellen unterschiedlich angezeigt 686Anwendungsfehler beim Aktualisieren eines Berichts 686Verschachtelter Listenbericht mit einem mehrmals gruppierten Datenelement kann nach

der Aktualisierung nicht ausgeführt werden 686Hintergrundfarbe wird in Vorlage nicht angezeigt 687Zwischensummen in gruppierten Listen 687Metadatenänderung in Essbase wird in Berichten und in den Studio-Anwendungen nicht

widerspiegelt 687In einem Bericht mit überlappenden Satzebenen werden Beziehungen nicht beibehalten 688Erstellen von Abschnitten in Berichten, die auf SAP BW-Datenquellen zugreifen 688Fehlerhafte Bindestriche (--) in Berichten 689Descendants-Funktion bei Sätzen unzuverlässig 689Bei SSAS 2005-Cubes verschwinden Spalten, Zeilen oder Daten 690Unerwartete Zellformatierung in Berichten 690Unterschiedliche Berichte bei TM1-Executive-Viewer und IBM Cognos 8 mit TM1-

Datenquellen 691Unterschiedliche Reihenfolge in der Metadatenstruktur bei TM1-Datenquellen 691

Probleme bei der Datenberechnung 691Bei SAP BW-Datenquellen enthalten Anzahl-Auswertungen in Abfrageberechnungen Nul-

len 691Unerwartete Auswertungswerte bei verschachtelten Datensätzen 692

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 19

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Page 20: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Fehlerhafte Ergebnisse in Auswertungen bei Verwendung von OLAP-Datenquellen 693Falsche Ergebnisse mit IBM Cognos PowerCubes und Zeitkennzahlen 694

Probleme beim Filtern von Daten 694HRESULT= DB_E_CANTCONVERTVALUE Fehler beim Filtern nach einer _make_

timestamp-Spalte 695Probleme beim Verteilen von Berichten 695

Eine Berichtsverknüpfung in einer E-Mail-Benachrichtigung funktioniert nicht 695Der Bericht enthält keine Daten 695Hyperlinks werden beim Speichern des Agenten aus E-Mail-Nachrichten entfernt 696Fehler beim Ausführen von Webdienstaufgaben 696Das SDK kann nicht in Event Studio aufgerufen werden 696Speichern eines Berichts dauert lange 697

Kapitel 41: Probleme beim Ausführen, Anzeigen oder Drucken von Berichten und Analysen 699Probleme beim Ausführen von Berichten und Analysen 699

Auswertungen in Berichten entsprechen nicht den sichtbaren Mitgliedern 699Unerwartete Ergebnisse für Analysis Studio-Berichte bei Unterdrückung und verschachtelten

Zeilen 700Bei Verwendung von Elementen aus derselben Hierarchie für Kreuztabellen mit mehreren

Zeilen-/Spaltenelementen können unerwartete Ergebnisse auftreten 701Definieren von Sprachen für OLAP-Datenquellen 701In der Kreuztabelle werden Prozentsätze, im Diagramm jedoch Werte angezeigt 701Cube-Datenaktualisierung in Analysis Studio verwendet UTC-/GMT-Zeit 701Drillthrough kann nicht durchgeführt werden, wenn in der Überschrift eine leere Zeichen-

kette bzw. eine Zeichenkette mit der Länge null dargestellt wird 702DPR-ERR-2082 Der vollständige Fehler wurde von der CAF mit folgender SecureErrorID

protokolliert 702Query Studio generiert keine Anweisung SELECT DISTINCT wenn eine Spalte ein Alias

zugewiesen wird, ohne den aktuellen Spaltennamen zu verwenden 703Die Datenbank in Content Store ist nicht auffindbar (Fehler QE-DEF-0288) 703Syntaxanalysefehler beim Öffnen oder Ausführen eines aktualisierten Berichts 703Überlauffehler tritt auf, wenn ein Wert in einer Kreuztabelle länger als 19 Zeichen ist 703IBM Cognos 8 verfügt nicht über genügend temporäre Speicherkapazität 703Ein Bericht wird nicht wie erwartet ausgeführt 704Leistungsbeeinträchtigungen beim Anzeigen mehrerer Attribute mithilfe dimensional

modellierter relationaler Datenquellen 704Analysis Studio zeigt das falsche Währungssymbol an 705Beim Ausführen eines Excel-Berichts in Analysis Studio tritt in der japanischen Version

von Internet Explorer 7 ein Fehler auf 706Fehler ORA-00907 tritt beim Ausführen eines Berichts auf 706Drillthrough zu IBM Cognos 8 von einem IBM Cognos Series 7-Produkt führt zu einem

Firewall-Fehler 706Geplante Berichte schlagen fehl 707Tabelle oder Ansicht wurde im Dictionary nicht gefunden 707In IBM Cognos Connection werden beim Verwenden von Beispielen mehrere Sprachen

gleichzeitig angezeigt 707Beim Ausführen eines Berichts können nicht mehrere Formate ausgewählt werden 708Ein Bericht wird nicht wie geplant ausgeführt 708Ein Bericht oder eine Analyse wird wegen fehlender Elemente nicht ausgeführt 708

20 IBM Cognos Express Manager

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Page 21: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Zielgruppenbericht kann nicht angezeigt werden 709PCA-ERR-0057 Fehler bei der rekursiven Auswertung 710Arithmetischer Überlauffehler beim Ausführen von Berichten im PDF-Format 710

Probleme mit der Leistung beim Ausführen von Berichten 710CGI-Timeout-Fehler beim Transferieren von Daten an die IBM Cognos 8-Komponenten 711Langsame Serverleistung 711Fehler BAP-ERR-0002 BAPI 712Die Fehlermeldung "Nicht genügend Speicherplatz" wird in HP-UX angezeigt 712Eine Abfrage ist beim Filtern von Nicht-ASCII-Text langsam 712Ausführung der Ausgabe von Query Studio dauert lange 713

Probleme beim Anzeigen von Berichten 713Das ursprüngliche Aussehen eines Berichts, der von ReportNet aktualisiert wurde, wird

nicht beibehalten 713Die Drillthrough-Verknüpfungen sind im Safari-Browser nicht aktiv 713Beim Berechnen der laufenden Summe in gruppierten Berichten kommt es zu unerwarteten

Ergebnissen 713Beim Anzeigen von Berichtsausgaben über E-Mail-Verknüpfungen tritt der Fehler "Die

Seite wurde nicht gefunden" auf 714Nicht-englische Zeichen erscheinen als Platzhalter 714Drillthrough zwischen PowerCubes funktioniert nicht, weil MUNs nicht übereinstimmen 715Unerwartete oder leere Ergebnisse bei Drillthroughs 715Kein Drillthrough von einer relationalen Quelle zu einem Cube 716Diagramme in HTML-Berichten werden nicht angezeigt 716

Probleme mit dem Portal 717Mit einem ODBC-Treiber kann keine Verbindung zu einer SQL Server-Datenbank hergestellt

werden 717Die Registerkarte "Eigene Ordner" wird nach dem Anmelden bei IBM Cognos Connection

nicht angezeigt 718Symbolgrafiken funktionieren in Portlets nicht 719Stile aus der früheren Installation werden noch immer angezeigt 719Auf Verknüpfungen kann nicht geklickt werden 719Bilder fehlen in einem PDF-Bericht 720Diagramme zeigen in der PDF-Ausgabe unerwartete Ergebnisse 720

Probleme beim Drucken von Berichten 721Drucken von PDF-Berichten nicht möglich 721Ein gedruckter HTML-Bericht ist nicht zufrieden stellend 722

Kapitel 42: Probleme bei der Verwendung von Map Manager 723Probleme beim Dateiimport 723

Fehler beim Importieren einer übersetzten Textdatei 723

Kapitel 43: Probleme mit Metriken 725Metric Studio-Protokolldateien 725Support-Paket für Metric Studio 726Bekannte Probleme bei Metric Studio 727

Metric Studio-Berichte schlagen wegen eines internen Fehlers in Oracle fehl 727Beim Laden von Daten in eine Oracle-Datenbank treten Fehler mit Metric Studio auf 727Bei Verwendung des Skripts cmm_uninstall treten Fehler mit Oracle auf 727Fehler beim Versuch, Metric Studio auf SQL Server 2005 auszuführen 728

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 21

Inhaltsverzeichnis

Page 22: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Daten aus einer relationalen Datenbank oder einer einfachen Textdatei (Flat File) werdennicht angezeigt 728

Metrik-Verwaltungsaufgabe kann nicht ausgeführt werden 729Sie haben keine Berechtigungen, um auf dieses Metrik-Package zuzugreifen. Wenden Sie

sich an Ihren Systemadministrator. 729Metric Store-Installationsstatus konnte bei Verwendung von DB2 8.2.3 nicht überprüft

werden 729Fehler beim Importieren von tabstoppgetrennten Dateien in einen DB2 Metric Store 730Erforderliche Benutzerberechtigungen für die Metric Store-Datenbank (MS SQL Server) 730Fehler beim Anzeigen eines Verlaufsdiagramms oder eines anderen Diagramms auf einem

DB2 Server mit 8.2 JDBC-Treiber 730Fehler bei der Initialisierung des Oracle 9.2-Packages, wenn die Umgebungsvariable

NLS_LANG vor dem Start von IBM Cognos 8 Tomcat Server nicht ordnungsgemäßeingestellt wurde 731

Bekannte Probleme bei Metric Designer 731Hinzufügen von IQD-Dateien zu einer Importquelle 731Leere Einträge in der Vorschau der Scorecard-Hierarchie 731

Kapitel 44: Fehlerbehebung für IBM Cognos 8 für Microsoft Office und Report Data Service 733Konfigurationsprobleme 733

Die Initialisierung der Benutzeroberfläche von IBM Cognos 8 für Microsoft Office schlägtin Microsoft Office fehl 733

IBM Cognos 8 Go! Office startet nicht in Microsoft Word 733Initialisierung von IBM Cognos 8 für Microsoft Office schlägt in Microsoft Internet

Explorer fehl 734bo:heap - Pufferüberlauffehler 734In Microsoft Office werden keine mit IBM Cognos 8 für Microsoft Office publizierten

Microsoft Office-Dokumente geöffnet 734Publizierte Microsoft Office-Dokumente können nicht in IBM Cognos Connection geöffnet

werden 735Fehlermeldungen, die .NET-Verknüpfung oder .NET-Konsole sind nicht in der Sprache

des installierten .NET Framework 2.0 736Arbeitsmappe wird unerwartet geschlossen, wenn der Name eine eckige Klammer enthält 736Serverprotokollverletzung. Auf Abschnitt=ResponseHeader Detail=CR muss LF folgen 736Berichte sind nach Verwendung des Befehls "Speichern unter" in Report Studio nicht in

IBM Cognos Connection-Aufträgen verfügbar 737Ostasiatische Schriftzeichen können nicht korrekt angezeigt werden 737Der zellenbasierte Bericht enthält #NAME? 737

Verarbeitungsprobleme 738Bericht kann nicht ausgegeben werden 738RDS-Datenlimit beim Importieren aus umfangreichen Berichtsausgaben überschritten 738RDS-Server ist nicht verfügbar 739Diagramme oder Bilder fehlen in importierten Berichten 740#FEHLER in Zellen, die mehrere Bilder in einer Zelle enthalten (nur Excel) 740Der Dispatcher kann die Anforderung nicht verarbeiten. Die Anforderung ist an einen

unbekannten Dienstnamen gerichtet: Inhalt 740Berichtsinhalte werden nicht importiert 740Format für den Eingabeaufforderungswert in Eingabeaufforderungsberichten ist nicht

korrekt 740

22 IBM Cognos Express Manager

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Page 23: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

DPR-ERR-2079 Firewall-Sicherheitszurückweisung 741Dieses Element kann nicht erweitert werden. In Microsoft Excel wurde die maximale Anzahl

von Zeilen und Spalten für dieses Arbeitsblatt erreicht 741Anmeldungsaufforderung für jeden importierten Bericht 742Objektverweis wird nicht an Instanz eines Objekts gesendet 742Fehler 0:RSV-BBP-0027 Die sekundäre Anforderung ist fehlgeschlagen. 742

Sicherheitsprobleme 742IBM Cognos 8 für Microsoft Office kann keine vertrauenswürdige Beziehung erstellen 742Nach Klicken auf "Bericht anzeigen" können Berichte nicht angezeigt werden 743

Report Data Service (RDS) nummerierte Fehlermeldungen 743RDS-ERR-1000 Report Data Service konnte die Antwort des Inhalts-Providers nicht verar-

beiten 743RDS-ERR-1001 Der PowerPlay-Bericht Name konnte nicht ausgeführt werden. PowerPlay

hat nicht die erwartete Antwort zurückgegeben 744RDS-ERR-1004 Es konnte keine Verbindung mit IBM Cognos 8 hergestellt werden 745RDS-ERR-1005 Die Anmeldeanforderungen für IBM Cognos 8 konnten nicht abgerufen

werden. Möglicherweise sind Sie bereits bei diesem Namespace angemeldet, oder derZiel-Namespace ist nicht vorhanden. 745

CCS-ERR-1012 IBM Cognos-Inhaltsdienst konnte die Inhalts-Provider nicht finden 745RDS-ERR-1013 Report Data Service konnte Content Manager nicht abfragen 745RDS-ERR-1014 Report Data Service konnte das Dokumentobjekt Objektname nicht

erstellen 745RDS-ERR-1015 Report Data Service konnte keine neue Dokumentversion erstellen 745RDS-ERR-1016 Report Data Service konnte kein neues Dokumentinhaltsobjekt erstellen 745RDS-ERR-1018 Der IBM Cognos 8-Bericht Name konnte nicht ausgeführt werden. IBM

Cognos 8 hat nicht die erwartete Antwort zurückgegeben 746CCS-ERR-1019 IBM Cognos-Inhaltsdienst konnte die Portalinformation von IBM Cognos

Connection nicht abrufen 746RDS-ERR-1020 Die aktuell angegebenen Berechtigungen sind ungültig. Geben Sie Ihre

Anmeldungsberechtigungen ein 747RDS-ERR-1021 Der IBM Cognos 8-Bericht Name konnte nicht ausgeführt werden, da er

unbeantwortete Eingabeaufforderungen enthält. Geben Sie die Antworten zur Eingabe-aufforderung ein, und führen Sie den Bericht erneut aus 747

RDS-ERR-1022 Die von Report Data Service erhaltene Aufforderung ist ungültig 747RDS-ERR-1023 Der Bericht Name konnte nicht ausgeführt werden, da er die vom Admi-

nistrator festgelegte Datengrößengrenze für Report Data Service überschreitet 747RDS-ERR-1027 Die Verschlüsselung für den PowerPlay-Server Name konnte nicht festge-

stellt werden. Für die Verschlüsselung wird ISO-8859-1 verwendet 747RDS-ERR-1030 Beim Herstellen einer Verbindung mit Name ist ein Sicherheitsfehler auf-

getreten 747RDS-ERR-1031 Report Data Service konnte die Metadaten für Name nicht abrufen 748RDS-ERR-1033 Der Report Data Service konnte die BerichtsansichtName nicht erstellen 748RDS-ERR-1034 Die Berichtsspezifikation für Name konnte nicht von IBM Cognos 8

abgerufen werden 748RDS-ERR-1039 Die Anforderung konnte nicht abgebrochen werden. Die Anforderung

wird nicht mehr ausgeführt 748RDS-ERR-1040 Die Konversation mit Konversations-Kennung wurde abgebrochen 748RDS-ERR-1044 Die Ausgabe für die angeforderte Version für das Objekt Name konnte

nicht abgerufen werden 749

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 23

Inhaltsverzeichnis

Page 24: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

RDS-ERR-1045 Die Ausgabe LayoutDataXML wurde nicht für die angeforderte Versionfür Objekt [Name] generiert 749

Nummerierte Fehlermeldungen in IBM Cognos 8 Go! Office 749COC-ERR-1003 Neue Folie konnte nicht erstellt werden 749COC-ERR-1302 Keine Datenquelle verfügbar 750COC-ERR-2005 Der Import ist fehlgeschlagen 750COC-ERR-2006 Die Portalstruktur konnte nicht geladen werden: Name 750COC-ERR-2012 Die Liste konnte nicht ausgegeben werden 750COC-ERR-2013 Diese Office-Anwendung wird nicht unterstützt 751COC-ERR-2014 Die Aktualisierung ist fehlgeschlagen 751COC-ERR-2015 Der Import-Assistentdialog konnte nicht geöffnet werden 751COC-ERR-2019 Ein Bild konnte nicht aktualisiert werden 751COC-ERR-2301 Die Anmeldung ist fehlgeschlagen 751COC-ERR-2303 Dieser Berichtstyp ist für die Ausgabe nicht gültig 752COC-ERR-2304 Dies ist ein Bericht mit Eingabeaufforderung. Er wird zur Zeit nicht

unterstützt 752COC-ERR-2305 Microsoft Excel hat einen Fehler zurückgegeben. Stellen Sie sicher, dass

Microsoft Excel nicht im Bearbeitungsmodus ist, und versuchen Sie es erneut. 752COC-ERR-2308 Berichtsspezifikation ist leer 753COC-ERR-2603 Sie müssen der Präsentation eine Folie hinzufügen, bevor Inhalte importiert

werden können 753COC-ERR-2604 Leeres Listenobjekt kann nicht ausgegeben werden 753COC-ERR-2607 Microsoft Office-Meldung 753COC-ERR-2609 Die angepasste Eigenschaft "Eigenschaftsname" ist nicht vorhanden 753

Nummerierte Fehlermeldungen in IBM Cognos 8 für Microsoft Office 754COI-ERR-2002 Blocktyp ist ungültig 754COI-ERR-2005 Diese Version von Microsoft Office wird nicht unterstützt 754COI-ERR-2006 Dieses Microsoft Office-Produkt wird nicht unterstützt 754COI-ERR-2008 Abruf aus Ressourcen nicht möglich. '{0}' wurde versucht 754COI-ERR-2009 Ausführen dieser Operation nicht möglich, da sich Microsoft Excel im

Bearbeitungsmodus befindet 755COI-ERR-2010 Der Name {0} ist ungültig. Ein Name darf nicht gleichzeitig ein Anführungs-

zeichen (") und ein Apostroph (') enthalten 755COI-ERR-2011 Der Server hat nicht die erwartete Antwort zurückgegeben. Überprüfen

Sie, ob das Gateway gültig ist 755Nummerierte Fehlermeldungen in IBM Cognos 8 BI Analysis für Microsoft Excel 755

COR-ERR-2002 Blocktyp ist ungültig 755COR-ERR-2005 Blockspezifikation ist ungültig oder das Verweiselement "{0}" fehlt 755COR-ERR-2006 Unerwarteter Typ: [gestapelter Block] 756COR-ERR-2007 Fehler beim Abrufen aus Ressourcen. '{0}' wurde versucht 756COR-ERR-2009 Der Formelname ist ungültig 756COR-ERR-2010 Die Formel ist ungültig 756COR-ERR-2011 Aufgeforderte Metadaten werden nicht unterstützt 756COR-ERR-2012 Die Metadaten können nicht geladen werden 756COR-ERR-2013 Die Erkundungsansicht kann nicht in eine formelbasierte Ansicht konver-

tiert werden, da mindestens ein Kontextelement eine Auswahl enthält 757COR-ERR-2014 Aufgrund der Begrenzungen des Excel-Arbeitsblatts können die Ergebnisse

abgeschnitten sein 757

24 IBM Cognos Express Manager

Inhaltsverzeichnis

Page 25: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

COR-ERR-2015 Die Erkundungsansicht kann nicht in eine formelbasierte Ansicht konver-tiert werden, da eine Standardkennzahl und eine Kennzahl in den Zeilen oder Spaltenverwendet werden 757

COR-ERR-2016 Package Name konnte nicht abgerufen werden 757COR-ERR-2017 Die aktuelle Auswahl hat keine Daten zurückgegeben 757

Teil 10: Referenzmaterial

Anhang A: Round Trip Safety-Konfiguration für Shift-JIS-Schriftzeichen 759Beispiel: Sichere Konvertierung von Shift-JIS 760Round Trip Safety Configuration Utility 760

Angeben von Konvertierungen 761Angeben von Ersetzungen 762Anwenden der Konvertierungen und Ersetzungen 763Wiederherstellen der Standard-Konvertierungseinstellungen 764Festlegen von Konvertierungen für Series 7 PowerPlay Web-Berichte 764

Anhang B: Anfängliche Zugriffsberechtigungen 765Objekthierarchie in Content Manager 765

Anhang C: Lokalisierung von Beispieldatenbanken 777Eine Spalte pro Sprache 777Eine Zeile pro Sprache 778Transliterationen und Multiskript-Erweiterungen 779

Anhang D: Verweisliste für Elemente der Benutzeroberfläche 781Elemente zum Verbergen 781Elemente zum Hinzufügen 789

Anhang E: Benutzerreferenzhilfe für Portal-Dienste 791Cognos Navigator 791Cognos-Suche 793Cognos Viewer (IBM Cognos Connection) 795Cognos Viewer 799Cognos Extended Applications 800Metrikliste 801Metrikverlaufsdiagramm 803Metrikauswirkungsdiagramm 805Benutzerdefiniertes Metrikausdiagramm 807Lesezeichen-Viewer 809HTML Viewer 810Bild-Viewer 811RSS Viewer 812HTML-Quelle 814Mehrere Seiten 815

Anhang F: Schema für Datenquellenbefehle 817commandBlock 818

Untergeordnete Elemente des Elements commandBlock 818Übergeordnete Elemente des Elements commandBlock 818

Befehle 818

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 25

Inhaltsverzeichnis

Page 26: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Untergeordnete Elemente des Elements commands 818Übergeordnete Elemente des Elements commands 818

sessionStartCommand 818Untergeordnete Elemente des Elements sessionStartCommand 819Übergeordnete Elemente des Elements sessionStartCommand 819

sessionEndCommand 819Untergeordnete Elemente des Elements sessionEndCommand 819Übergeordnete Elemente des Elements sessionEndCommand 819

arguments 819Untergeordnete Elemente des Elements arguments 820Übergeordnete Elemente des Elements arguments 820

argument 820Untergeordnete Elemente des Elements argument 820Übergeordnete Elemente des Elements argument 820

setCommand 820sqlCommand 820

Untergeordnete Elemente des Elements sqlCommand 821Übergeordnete Elemente des Elements sqlCommand 821

sql 821Untergeordnete Elemente des Elements sql 821Übergeordnete Elemente des Elements sql 821

name 821Untergeordnete Elemente des Elements name 822Übergeordnete Elemente des Elements name 822

value 822Untergeordnete Elemente des Elements value 822Übergeordnete Elemente des Elements value 822

Anhang G: Datenschema für Protokollmeldungen 823Tabellendefinitionen 823Wechselbeziehungen zwischen den Tabellen 824

COGIPF_ACTION-Tabelle 826COGIPF_USERLOGON-Tabelle 827COGIPF_NATIVEQUERY-Tabelle 828COGIPF_PARAMETER-Tabelle 829COGIPF_RUNJOB-Tabelle 829COGIPF_RUNJOBSTEP-Tabelle 831COGIPF_RUNREPORT-Tabelle 832COGIPF_EDITQUERY-Tabelle 834COGIPF_VIEWREPORT-Tabelle 836COGIPF_AGENTBUILD-Tabelle 838COGIPF_AGENTRUN-Tabelle 840Tabelle COGIPF_THRESHOLD_VIOLATIONS 841

Anhang H: Ausführen von Aufgaben mithilfe von URLs in IBM Cognos 8 847CGI-Programm und alternative Gateways 847URL-Methoden 848

Methode mit parametrisierten URLs 848Methode mit cognosLaunch 849Allgemeine optionale Parameter 850

26 IBM Cognos Express Manager

Inhaltsverzeichnis

Page 27: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

URL-Überprüfung 851Starten von IBM Cognos 8-Komponenten 852

Startparameter 852Starten von Report Studio 852Starten von Query Studio 854Starten von Analysis Studio 855Starten von Metric Studio 856Starten von Event Studio 857Starten von Cognos Viewer 858Starten von IBM Cognos 8-Komponenten in einem angegebenen Browserfenster 860

Zugreifen auf eine IBM Cognos Connection-Seite 861Bearbeiten einer Seite für den eigenständigen Zugriff 863

Verwenden von Suchpfaden und Seitenkennungen 863Verwenden einer Seitenkennung anstelle des Objekt-Suchpfads 864

Glossar 865

Index 873

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 27

Inhaltsverzeichnis

Page 28: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

28 IBM Cognos Express Manager

Inhaltsverzeichnis

Page 29: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Einführung

Dieses Dokument ist für die Verwendung von IBM Cognos 8 bestimmt. IBM Cognos 8 ist ein

webbasiertes Programm mit integrierten Funktionen für das Reporting, die Analyse, das Scorecarding

und das Ereignis-Management.

In diesem Dokument finden Sie schrittweise Anleitungen und Hintergrundinformationen, die Ihnen

bei der Verwaltung von IBM Cognos 8 Unterstützung leisten.

Zielgruppe

Wenn Sie dieses Handbuch verwenden, sollten Sie bereits über Kenntnisse zu Berichterstellungs-

und Sicherheitskonzepten verfügen und wissen, wie ein Browser verwendet wird.

Zugehörige Dokumentation

In unserer Dokumentation sind Benutzerhandbücher, Handbücher zur Einführung, zu neuen

Funktionen, Readme-Dateien und andere Materialien enthalten, um den Anforderungen all unserer

Zielgruppen gerecht zu werden. Die folgenden Dokumente enthalten verwandte Informationen, auf

die in diesem Dokument ggf. verwiesen wird.

Hinweis: Möglicherweise wird Online-Benutzern dieses Dokuments eine Webseite mit dem Hinweis

Seite kann nicht gefunden werden angezeigt, wenn sie auf bestimmte Verknüpfungen in der unten-

stehenden Tabelle klicken. Die Verfügbarkeit der Dokumente hängt von Ihrer Installation und Ihrer

Sprachkonfiguration ab. Wenn eine Verknüpfung nicht verfügbar ist, können Sie das Dokument

im IBM Cognos Resource Center aufrufen (http://www.ibm.com/software/data/support/cognos_

crc.html).

BeschreibungDokument

Verwendung von IBM Cognos Connection zum Publizie-

ren, Suchen, Verwalten, Organisieren und Anzeigen von

IBM Cognos-Inhalten, wie Scorecards, Berichten, Analysen

und Agenten.

IBM Cognos Connection - Benutzer-

handbuch

Erstellen von Self-Service-Berichten für Business IntelligenceQuery Studio - Benutzerhandbuch

Verfassen von Berichten, die Geschäftsdaten gemäß spezi-

fischen Anforderungen analysieren

Report Studio für professionelle

Berichtserstellung - Benutzerhandbuch

Verfassen von Finanzberichten, die Geschäftsdaten gemäß

spezifischen Anforderungen analysieren

Report Studio für Express-Berichtser-

stellung - Benutzerhandbuch

Erstellen und Verwalten von Agenten, mit denen Daten

überwacht und Aufgaben ausgeführt werden, falls die

Daten vordefinierte Schwellenwerte erreichen

Event Studio - Benutzerhandbuch

Licensed Materials – Property of IBM29© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 30: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungDokument

Erstellen und Veröffentlichen von Modellen unter Verwen-

dung von Framework Manager

Framework Manager User Guide

Administration von PowerPlay-Servern und Transfer von

Cubes und Berichten für PowerPlay-Benutzer in Windows-

Umgebungen oder ins Web

IBM Cognos PowerPlay - Enterprise

Server-Handbuch

Anzeigen, Erkunden, Formatieren und Verteilen von

PowerPlay-Berichten mit einem Webbrowser

IBM Cognos PowerPlay Web - Benut-

zerhandbuch

Anzeigen, Suchen, Organisieren und Freigeben von Infor-

mationen in Upfront, der anpassbaren Oberfläche zum

Publizieren von IBM Cognos-Berichten im Web

Benutzerhandbuch zu IBM Cognos

Web Portal

Schreiben von Scorecard-Anwendungen und Überwachen

der enthaltenen Metriken

Metric Studio - Benutzerhandbuch

Verwendung von IBM Cognos 8 Go! Office zum Abrufen

von IBM Cognos-Reporting-Produkten in Microsoft Office

IBM Cognos 8 Go! Office - Benutzer-

handbuch

Erkunden, Analysieren und Vergleichen von Dimensions-

daten

Analysis Studio - Benutzerhandbuch

Beschreibt die neuen Funktionen in dieser VersionIBM Cognos 8 - Neue Funktionen

Installieren und Verwenden von Map Manager beim

Importieren und Verwalten von in Landkartenberichten

verwendeten Landkarten

Map Manager Installation and User

Guide

Verstehen der IBM Cognos 8-Architektur, Entwickeln von

Installationsstrategien, einschließlich Sicherheitserwägun-

gen, und Optimieren der Leistung

IBM Cognos 8 Architecture and

Deployment Guide

Installieren, Aktualisieren, Konfigurieren und Testen von

IBM Cognos 8, Ändern von Anwendungsservern und

Einrichten von Beispielen

IBM Cognos 8 Installation und Konfi-

guration - Handbuch

Erstellen eines benutzerdefinierten Authentifizierungs-

Providers oder Trusted Signon-Providers mithilfe der

benutzerdefinierten Authentifizierungs-Provider-API

Custom Authentication Provider

Developer Guide

Erstellen und Veröffentlichen von Modellen unter Verwen-

dung der Framework Manager API

Framework Manager Developer Guide

30 IBM Cognos Express Manager

Einführung

Page 31: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungDokument

Erstellen und Verwalten von Finanzberichten und Verwal-

ten der Datenbank

IBM Cognos Finance User Guide

Beschreibt anhand der im IBM Cognos 8 SDK enthaltenen

Beispiele, wie IBM Cognos 8 automatisiert werden kann

IBM Cognos 8 Software Development

Kit Getting Started

Verschieben von Metadaten und Anwendungen aus IBM

Cognos Series 7 nach IBM Cognos 8

IBM Cognos 8 Migration Tools User

Guide

Installieren und Konfigurieren von IBM Cognos 8 Plan-

ning-Produkten

IBM Cognos 8 Planning Installation

and Configuration Guide

Suchen von Informationen

Produktdokumentationen sind in der Onlinehilfe verfügbar, die Sie über das Menü Hilfe oder über

die entsprechende Schaltfläche der IBM Cognos-Produkte aufrufen können.

Die aktuellen Produktdokumentationen einschließlich aller lokalisierten Dokumentationen und

Knowledge Base-Materialien finden Sie im IBM Cognos Resource Center (http://www.ibm.com/

software/data/support/cognos_crc.html).

Sie können die PDF-Versionen der Produkt-Readme-Dateien und die Installationshandbücher direkt

auf den IBM Cognos-Produkt-CDs lesen.

Verwenden von Einführungstouren

Einführungstouren sind kurze Online-Lernprogramme, die Ihnen einen Eindruck von den wichtigsten

Funktionen der IBM Cognos-Produktkomponenten vermitteln. Um eine Einführungstour anzuzeigen,

starten Sie IBM Cognos Connection, und klicken Sie auf der Begrüßungsseite unten rechts auf die

Verknüpfung Einführungstour.

Anfordern gezielter Unterstützung

Für weitere Informationen über dieses Produkt sowie technische Unterstützung besuchen Sie das

IBM Cognos Resource Center (http://www.ibm.com/software/data/support/cognos_crc.html). Diese

Site enthält Informationen über Support, Dienstleistungsangebot und Schulungsmöglichkeiten.

Ausdrucken urheberrechtlich geschützter Materialien

Sie können ausgewählte Seiten, einen Abschnitt oder das ganze Buch drucken. Es wird Ihnen eine

nicht exklusive, nicht übertragbare Lizenz erteilt für die Verwendung, das Kopieren und Vervielfäl-

tigen der urheberrechtlich geschützten Materialien in gedruckter oder elektronischer Form, aus-

schließlich zum Zweck des Betriebs und der Wartung der IBM Cognos-Software und zur Durchfüh-

rung interner Schulungen über die IBM Cognos-Software.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 31

Einführung

Page 32: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

32 IBM Cognos Express Manager

Einführung

Page 33: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 1: Was ist neu?

Dieser Abschnitt enthält eine Liste der neuen, geänderten und nicht mehr verwendeten Funktionen

für diese Version. Außerdem enthält er eine zusammenfassende Liste mit entsprechenden Informa-

tionen für frühere Versionen. Ziel ist es, Sie bei der Planung von Aktualisierungs- und Transferstra-

tegien sowie bei der Ermittlung von Schulungsanforderungen zu unterstützen.

Weitere Informationen zur Aktualisierung finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch

für Ihr Produkt.

Weitere Informationen zu anderen neuen Funktionen für diese Version finden Sie im Handbuch

'Neue Funktionen'.

Informationen zu Änderungen gegenüber früheren Versionen finden Sie unter:

● Neue Funktionen in Version 8.3

● Geänderte Funktionen in Version 8.3

Auf der IBM Cognos Resource Center-Website http://www.ibm.com/software/data/support/cognos_

crc.html finden Sie eine aktuelle Liste der von IBM Cognos-Produkten unterstützten Umgebungen,

wie z. B. Betriebssysteme, Patches, Webbrowser, Webserver, Directory-Server, Datenbankserver

und Anwendungsserver.

Neue Funktionen in Version 8.4Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der gegenüber der Vorversion neuen Funktionen. Ggf.

wurden Verknüpfungen zu relevanten Themen angegeben.

Unterstützung für zusätzliche SprachenDie Installationsdokumentation und die Benutzeroberfläche für das Installationsprogramm und

IBM Cognos Configuration stehen jetzt nicht nur auf Japanisch, Deutsch und Französisch zur

Verfügung, sondern auch in folgenden Sprachen:

● Chinesisch (vereinfacht)

● Chinesisch (Taiwan)

● Koreanisch

● Italienisch

● Spanisch

● Portugiesisch (Brasilien)

Bei der Personalisierung Ihrer Benutzeroberfläche in IBM Cognos 8 (S. 292) können Sie die neuen

Produktsprachen verwenden.

Licensed Materials – Property of IBM33© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 34: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Bei Installation der IBM Cognos 8-Gateway-Komponente wird die englische Produktdokumentation

installiert. Ausnahmen sind das Installation und Konfiguration - Handbuch, das Schnellstart-

Installation und Konfiguration - Handbuch und die Readme, die in allen unterstützten Sprachen

verfügbar sind. Um auf die gesamte übersetzte Dokumentation zugreifen zu können, müssen Sie

das Supplementary Languages Documentation Pack installieren.

Unterstützung für IBM Metadata Workbench als HerkunftslösungSie können IBM Metadata Workbench nun als Herkunftslösung in IBM Cognos 8 konfigurieren.

Weitere Informationen finden Sie unter "Anzeigen der Herkunftsinformationen eines Datenele-

ments" (S. 399).

Administratoren können die Herkunftslösung konfigurieren, indem sie den Herkunfts-URI in IBM

Cognos Administration (S. 169) festlegen.

Zugriff auf IBM WebSphere Business GlossaryWenn Sie IBM WebSphere Business Glossary verwenden, können Sie nun über Cognos Viewer

(S. 399) auf das Glossar zugreifen.

Sie können die IBM WebSphere Business Glossary-URL in IBM Cognos Administration (S. 170)

konfigurieren.

Verwalten von Kommentaren mithilfe von Cognos ViewerSie können nun zu gespeicherten HTML-, PDF- und XML-Berichten mithilfe von Cognos Viewer

benutzerdefinierte Kommentare hinzufügen.

Weitere Informationen finden Sie unter (S. 415).

Hinzufügen von Anwendungskontext zum dynamischen SQLAdministratoren können nun eine benutzerdefinierte Zeichenkette definieren, die Anwendungskontext

enthält. Dieser Kontext wird als Kommentarmarker zum von der Anwendung generierten SQL

hinzugefügt.

Weitere Informationen finden Sie unter "Hinzufügen von Anwendungskontext zum dynamischen

SQL" (S. 164).

Unterstützung für neue DatenquellenSie können nun die folgenden Datenquellen in IBM Cognos 8 verwenden:

● IBM Cognos Now!-Cube (S. 176)

● IBM InfoSphere Warehouse Cubing Services (S. 187)

● TM1 (S. 201)

● SQL 2008 Native Client "Microsoft SQL Server-Datenquellen " (S. 193)

● Microsoft Analysis Service 2008 "Microsoft Analysis Services-Datenquellen" (S. 188)

34 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 35: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Unterstützung für neue PortalversionenIBM Cognos 8 Portal-Dienste verfügen nun über eine erweiterte Unterstützung für IBM Web-

Sphere 6.0 und 6.1 sowie BEA AquaLogic User Interaction 6.5 (ALUI 6.5).

Weitere Informationen finden Sie unter "Transferieren von Cognos-Portlets in andere Portale" (S. 497).

Ausblenden von EinträgenSie können Einträge in IBM Cognos Connection und IBM Cognos Administration, z. B. Berichte,

Packages, Seiten, Ordner, Aufgaben, Datenquellen, Portlets usw., ausblenden. Diese Funktion wird

sehr häufig bei Drillthrough-Berichten verwendet.

Wenn Sie einen Eintrag ausblenden, hat dies keine Auswirkungen auf seine Sicherheitsrichtlinien.

Weitere Informationen finden Sie unter "Ausblenden von Einträgen" (S. 284).

Aktualisieren von publizierten PowerCubesSie können jetzt den Befehl pcactivate verwenden, um Benutzern neue Versionen publizierter

PowerCubes zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Transferieren aktualisierter PowerCubes" (S. 181).

ObjektberechtigungenSie können nun Berechtigungen für einzelne Packages festlegen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Objektberechtigungen" (S. 257).

ZeitplanberechtigungenWenn Sie sich dafür entscheiden, Zeitpläne beim Transfer zu importieren, können Sie die importierten

Zeitplanberechtigungen in Ihre Berechtigungen ändern.

Weitere Informationen finden Sie unter "Einschließen von Zeitplänen" (S. 351).

Speichern von Verlaufsdetails für AufgabenschritteSie können Verlaufsdetails für Aufgabenschritte speichern, wenn die Ausführungsaktivität erfolgreich

abgeschlossen wurde.

Weitere Informationen finden Sie unter "Aufgabeneigenschaften" (S. 278).

Anzeigen der HerkunftsinformationenDie Herkunftsinformationen eines Datenelements verfolgen die Metadaten des Elements zurück

zum Package und den Datenquellen des Package. Durch das Anzeigen der Herkunftsinformationen

wird sichergestellt, dass Sie einem Bericht die richtigen Datenelemente hinzufügen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Anzeigen der Herkunftsinformationen eines Datenele-

ments" (S. 399).

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 35

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 36: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Erweiterte Drillthrough-FunktionenIn früheren Versionen von IBM Cognos 8 unterstützten modellbasierte Drillthrough-Vorgänge

ausschließlich Berichte, die in Analysis Studio, Query Studio oder Report Studio als Ziel erstellt

wurden. Jetzt werden auch andere Arten von Drillthrough-Zielen unterstützt. Zum Beispiel können

Sie einen Drillthough zu PowerPlay Studio-Berichten durchführen, die im Content Store gespeichert

sind, oder zu einem Package, das einen PowerCube enthält.

In früheren Versionen von IBM Cognos 8 waren für den Drillthrough-Zugriff Parameter im Ziel

erforderlich. IBM Cognos 8 ermöglicht jetzt die dynamische Filterung der Daten. In Fällen, in denen

eine bessere Kontrolle benötigt wird, können Sie den bereits vorhandenen parametrisierten Drill-

through verwenden.

Sie können jetzt außerdem die Verfügbarkeit von Package-Drillthrough-Definitionen für Kennzahlen

sowie anderer Daten einschränken, wenn Sie den Bereich festlegen.

Wenn die Quelle auf einem dimensionalen Package basiert, können Sie auswählen, welche Eigenschaft

des Quellmetadatenelements dem Ziel zugeordnet werden soll. Beispielsweise können Sie die Mit-

gliedstitelzeile des Quellmetadatenelements einem relationalen Wert des Ziels zuordnen, anstatt

den Unternehmensschlüssel zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter "Drillthrough-

Zugriff" (S. 451).

Der Drillthrough-Assistent verfügt über verbesserte Fehlerbehebungsinformationen (S. 472).

Metric Studio-Inhalte auf PortalseitenAuf einer IBM Cognos Connection-Seite oder einem Dashboard können nun Metrikauswirkungs-

diagramme und benutzerdefinierte Diagramme angezeigt werden. Diese neuen Inhalte können mithilfe

der folgenden neuen Portlets hinzugefügt werden:

● Metrikauswirkungsdiagramm

Wird zum Anzeigen der Auswirkungsdiagramme verwendet, die mit einer Metrik verbunden

sind.

● Benutzerdefiniertes Metrikausdiagramm

Wird zum Anzeigen der benutzerdefinierten Diagramme verwendet, die mit einer Scorecard

verbunden sind.

Weitere Informationen finden Sie unter "Seiten und Dashboards" (S. 299).

Geänderte Funktionen in Version 8.4Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der gegenüber der Vorversion geänderten Funktionen. Ggf.

wurden Verknüpfungen zu relevanten Themen angegeben.

Composite Information Server wird durch IBM Cognos 8 Virtual View Managerersetzt

Composite Information Server war in früheren Version von IBM Cognos 8 verfügbar. In der aktu-

ellen Version wird Composite Information Server durch IBM Cognos 8 Virtual View Manager

36 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 37: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

ersetzt, einem IBM-eigenen Produkt, das auf einer neuen Version von Composite Information Server

basiert. In dieser Version ist der Standardspeicher nicht mehr Microsoft SQL Server, sondern IBM

Informix. Wenn Sie über eine in IBM Cognos Connection definierte Composite-Datenquelle verfügen,

müssen Sie den vorhandenen Speicher zum neuen Standardspeicher migrieren.

Weitere Informationen finden Sie unter "ODBC-Datenquellen" (S. 195). Weitere Informationen zum

Migrieren des Speichers finden Sie im IBM Cognos 8 Virtual View Manager - Benutzerhandbuch.

IBM Cognos 8 Portal-DiensteDas Plumtree-Portal wurde durch das BEA AquaLogic User Interaction 6.1-Portal (ALUI 6.1) ersetzt.

Weitere Informationen finden Sie unter "Transferieren von Cognos-Portlets in ein ALUI 6.1- oder

ALUI 6.5-Portal" (S. 505).

Nicht mehr verwendete Funktionen in der Version 8.4Eine nicht mehr verwendete Funktion ist eine Funktion, die durch eine neue Version oder eine bessere

Implementierung ersetzt wurde. Geplant ist, die Verwendung dieser Funktionen zu beenden und

für verschiedene Vorversionen Empfehlungen für die Anpassung an diese Änderung anzubieten.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der nicht mehr verwendeten Funktionen sowie ggf. Ver-

knüpfungen zu relevanten Themen.

Dienstprogramme PCConn (PowerCube Connection) und CubeSwap für IBMCognos 8

In der nächsten Version von IBM Cognos 8 Transformer werden die Dienstprogramme PCConn

(PowerCube Connection) und CubeSwap nicht mehr verwendet. Die Funktionalität dieser Dienst-

programme wird nicht mehr benötigt, wenn Sie die Optionen zum automatisierten Kopieren und

Aktivieren auf der Registerkarte Transfer des Dialogfelds PowerCube-Eigenschaften verwenden.

Weitere Informationen zu den Optionen zum Kopieren und Aktivieren von PowerCubes finden Sie

unter "Transferieren aktualisierter PowerCubes" (S. 181) oder im Transformer-Benutzerhandbuch.

Neue Funktionen in Version 8.3Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der gegenüber der Vorversion neuen Funktionen. Ggf.

wurden Verknüpfungen zu relevanten Themen angegeben.

Verbesserte Benutzeroberfläche für AdministratorenAdministrative Aufgaben befinden sich jetzt in einer zentralen Verwaltungsoberfläche, die als IBM

Cognos Administration bezeichnet wird. Mithilfe der neuen Oberfläche können Sie schneller sach-

kundige Entscheidungen treffen. Zudem wird die gesamte Verwaltung der IBM Cognos-Umgebung

vereinfacht.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 37

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 38: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Zugriff auf weitere DokumentationÜber Weitere Dokumentation im Menü Hilfe von IBM Cognos Connection können Sie auf zusätz-

liche Dokumentation zugreifen. Durch diese neue Verknüpfung wird eine dynamische IBM Cognos-

Dokumentationsseite geöffnet, die in Abhängigkeit von den installierten Produkten und der Instal-

lationssprache eine oder mehrere Readme-Dateien und zusätzliche Handbücher enthält.

Differenziertere administrative BerechtigungenDer Zugriffsschutz für Administrationsfunktionen kann nun auf differenziertere Weise festgelegt

werden. Administratoren können wahlweise nur bestimmte Administratorechte zugewiesen werden.

Einem Administrator kann beispielsweise der Zugriff auf Aufgaben zur Verwaltung von Datenquellen

gewährt werden, die Berechtigung für die Aufgaben zur Pflege der Zugriffsschutz-Namespaces

jedoch nicht.

Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools und Funktionen" (S. 247).

Aufrufen von SystemstatistikenSie können Metriken anzeigen, die sich auf verschiedene Server, Dispatcher und Dienste beziehen.

Anhand der Metriken gewinnen Sie einen Einblick in den Status der Umgebung.

Weitere Informationen finden Sie unter "Systemleistungsmetriken" (S. 99).

Schnappschuss des SystemzustandsEs kann ein Schnappschuss des Status aller Server, Servergruppen, Dispatcher und Dienste der IBM

Cognos-Topologie abgerufen werden. Alle Systemmetriken sind auf der Registerkarte System in

IBM Cognos Administration aufgeführt. Durch die Anzeige statistischer Daten im spezifischen

Kontext können Sie bessere Entscheidungen im Hinblick auf die Leistung, Zeit- und Kapazitätspla-

nung treffen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Systemleistungsmetriken" (S. 99).

Verwalten von WarteschlangenIBM Cognos Administration umfasst spezifische Ansichten und Tools zum Ermitteln der aktuellen

Berichte, Aufgaben oder Anwendungen, die sich gerade in der Warteschlange befinden oder verar-

beitet werden. In diesen Ansichten wird zudem angezeigt, welcher Benutzer das Element ausführt,

und zwar unabhängig davon, ob es sich um eine Hintergrundaufgabe oder eine interaktive Aufgabe

handelt. Sie können so besser einschätzen, welche Vorgänge in der Umgebung durchgeführt werden,

und Maßnahmen zum Beheben von Fehlern treffen. Beispielsweise können Sie einen Auftrag für

einen Benutzer abbrechen.

Weitere Informationen finden Sie unter (S. 319)

Verringern der TransferdetailsEin Administrator kann die Ebene der Transferdetails festlegen, die im Content Store gespeichert

werden. Der Transferverlauf enthält standardmäßig nur Auswertungsinformationen. Dies verringert

den Speicherplatzbedarf, verbessert die Leistung und erfordert weniger Wartung. Weitere Informa-

38 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 39: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

tionen finden Sie unter "Transferieren von ausgewählten öffentlichen Ordnern und von Verzeich-

nisinhalt " (S. 350).

Sie können den aktuellen Status eines Transfers ermitteln, indem Sie die regelmäßigen Aktualisie-

rungen im Überwachungsdienst anzeigen (S. 319).

Festlegen von Prioritäten in ZeitplänenSie können in einem Zeitplan verschiedene Prioritäten (1 bis 5) festlegen. Durch Festlegen einer

Priorität wird sichergestellt, dass der Bericht mit der höheren Priorität zuerst ausgeführt wird, wenn

sich zwei auszuführende Berichte in der Warteschlange befinden. Sie können die Priorität in allen

Zeitplänen überschreiben und neu festlegen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Verwalten der Eintragsausführungspriorität" (S. 327).

Bessere Steuerung interaktiver Funktionen in BerichtenSie können nun neben den Berichtsoptionen für Drillup, Drilldown und Package-Drill auch interaktive

Funktionen deaktivieren. Administratoren können den Zugriff auf alle interaktiven Funktionen

steuern, einschließlich der Funktionen für Drillup und Drilldown, Package-Drillvorgänge, Autoren-

Drillvorgänge, Go! Search und Benachrichtigungen.

Mithilfe dieser Funktion können Sie interaktive Aktivitäten besser steuern. Das Ausblenden dieser

Funktionen kann den Bedarf an Benutzerschulungen in großen Unternehmen verringern.

Die neuen Berechtigungen stehen als Ausführungsoptionen in IBM Cognos Connection zur Verfügung

(S. 390).

Neue Beispiel-Audit-BerichteEs wurden Beispiel-Audit-Berichte für Ausnahmen bei Metrikschwellenwerten, Agenten, fehlgeschla-

gene Berichte und Präsentationsdienste hinzugefügt.

Weitere Informationen finden Sie unter "Einrichten der Protokollierung" (S. 85).

Publizieren und Verwalten von Packages in Nicht-Root-OrdnernPackages können jetzt mit Framework Manager in einem beliebigen Ordner in IBM Cognos

Connection publiziert werden. In früheren Versionen konnten Packages nur im Root-Ordner

publiziert und verwaltet werden. Diese Packages können zudem aus dem Root-Ordner in alle

Ordner in IBM Cognos Connection verschoben werden. In Framework Manager können alle Ziel-

ordner zum Publizieren verwendet werden.

Weitere Informationen finden Sie unter "Modelle und Packages" (S. 272).

Aktivieren von Report Studio-Modi für die BerichtserstellungReport Studio unterstützt jetzt zwei verschiedene Arten von Berichtsautoren:

● Express

Dieser Benutzer kann auf den Modus für die professionelle Berichtserstellung und den Modus

für die Express-Berichterstellung in Report Studio zugreifen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 39

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 40: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Professionell

Mit dem Report Studio-Modus für die Express-Berichtserstellung können Sie Finanzberichte

(Berichte im Bilanzformat) erstellen und pflegen. Beim Erstellen von Finanzberichten werden

viele, jedoch nicht alle der bereits in Report Studio vorhandenen Funktionen benötigt. Zusätzlich

bedarf es einer interaktiven Nutzung von Live-Daten.

In IBM Cognos Administration können Sie festlegen, dass Benutzer nur auf den Modus für die

Express-Berichterstellung in Report Studio zugreifen dürfen. Weitere Informationen finden Sie unter

"Einrichten des Zugriffs auf die Benutzeroberflächenprofile von Report Studio" (S. 254).

Server-AdministrationDie Server-Administration wurde durch neue Berechtigungen optimiert. Sie haben jetzt folgende

Möglichkeiten:

● Festlegen der Zeichencodierung, der Schriftarteinbettung sowie der Komprimierungstypen und

-stufen für PDF-Dateien

● Festlegen der maximalen Ausführungszeit

● Begrenzen der Anzahl von Hotspots, die in einem Analysis Studio- oder Report Studio-Diagramm

generiert werden

● Festlegen einer Aufbewahrungszeit für die Überwachungslistenausgabe

Die Einstellungen für die maximale Anzahl von Prozessen und Verbindungen wurden verbessert.

Bei einigen Diensten können Sie jetzt die maximale Anzahl von Prozessen und die maximale Anzahl

von Verbindungen mit hoher und geringer Affinität festlegen, die durch den Dispatcher zum Verar-

beiten von Anforderungen geöffnet werden können. Bei anderen Diensten können Sie die maximale

Anzahl von Verbindungen festlegen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Server-Administration" (S. 115).

Integration von Transformer in IBM Cognos 8Transformer ist jetzt vollständig in IBM Cognos 8 Business Intelligence integriert. Das bedeutet

unter anderem die Möglichkeit, IBM Cognos 8-Metadaten nutzen zu können, die Unterstützung

der Cube-Erstellung auf IBM Cognos 8-Plattformen sowie die Integration mit dem Zugriffsschutz

von IBM Cognos 8.

Weitere Informationen finden Sie im Transformer - Benutzerhandbuch.

Eigene Aktivitäten und ZeitpläneSie können IBM Cognos 8-Aktivitäten jetzt über Eigene Aktivitäten und Zeitpläne in IBM Cognos

Connection verwalten.

Sie können sich eine Liste der aktuellen, vergangenen, an einem bestimmten Tag anstehenden oder

geplanten Aktivitäten anzeigen lassen. Sie können die Liste filtern, sodass nur die gewünschten

Einträge angezeigt werden. Ein Balkendiagramm gibt einen Überblick über die Aktivitäten.

40 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 41: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Für die Einträge können Ausführungsprioritäten festgelegt werden. Sie können auch den Ausfüh-

rungsverlauf der Einträge anzeigen, festlegen, wie lange die Verläufe gespeichert werden und fehl-

geschlagene Einträge erneut ausführen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Aktivitätenverwaltung" (S. 319).

Eigene ÜberwachungselementeVerwenden Sie den Bereich Eigene Überwachungselemente des Portals, um Meldungen zu neuen

Berichtsversionen und festgelegte Regeln für bedingte Berichtszustellungen anzuzeigen und zu ver-

walten (S. 295). Mit der Funktion Eigene Überwachungselemente können Endbenutzer die für sie

wichtigen Geschäftsinformationen zentral überwachen und verwalten.

Als Berichtseigentümer müssen Sie Berichtsbenutzern gestatten, Meldungen zu empfangen und

Überwachungsregeln für die Berichte zu erstellen. Informationen zum Aktivieren dieser Funktionen

für Berichte finden Sie unter "Aktivieren von Überwachungsregeln für einen Bericht" (S. 412).

BerichtsmeldungenWenn Sie eine Berichtsmeldung aktivieren, werden Sie bei Verfügbarkeit einer neuen Berichtsversion

benachrichtigt. Jedes Mal, wenn ein Bericht ausgeführt und gespeichert wird, erhalten alle Abon-

nenten des Berichts eine Benachrichtigung per E-Mail, dass eine neue Version vorhanden ist.

Abonnements werden unter Eigene Überwachungselemente auf der RegisterkarteMeldungen(S. 295)

gespeichert und können dort verwaltet werden.

Weitere Informationen zum Abonnieren eines Berichts finden Sie unter "Hinzufügen oder Entfernen

der eigenen Adresse zu/von der Warnungsliste für einen Bericht" (S. 411).

ÜberwachungsregelnIn Cognos Viewer ist eine neue Aktion für Überwachungsregeln verfügbar. Mithilfe von Überwa-

chungsregeln können Sie festlegen, zu welchem Zeitpunkt Benutzer über die Verfügbarkeit neuer

Berichtsversionen benachrichtigt werden. Wenn ein Bericht ausgeführt und gespeichert wird, wird

eine benutzerdefinierte Schwellenwertbedingung geprüft. Wenn diese Bedingung die Kriterien eines

Benutzers erfüllt, kann der Bericht per E-Mail versendet werden.

Zum Erstellen einer Überwachungsregel (S. 413) muss ein gespeicherter Bericht im HTML-Format

angezeigt werden können. Sie können die zu überwachenden Daten auswählen und die Schwellen-

wertbedingung eingeben, die das Zustellen des Berichts auslösen soll. Überwachungsregeln werden

unter Eigene Überwachungselemente auf der Registerkarte Regeln(S. 295) gespeichert und können

dort verwaltet werden.

Mit dieser Funktion können Benutzer die Einstellungen für die Berichtsverteilung selbst verwalten,

um ein Übermaß an Informationen zu vermeiden.

Drillthrough für mehrere WerteDie Drillthrough-Funktionalität ist jetzt noch leistungsfähiger und flexibler. Mehrere Elemente (z. B.

Produkte oder Länder) können an einen Zielbericht übergeben werden (S. 425). Dabei ist diese

Funktion jetzt unabhängig davon verfügbar, welcher Art der erstellte Drillthrough-Pfad ist. Das

Drillthrough-Verhalten wird automatisch bei der Auswahl mehrerer Werte aktiviert.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 41

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 42: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

In den Vorgängerversionen konnten mehrere Werte nur innerhalb von Drillthrough-Pfaden übergeben

werden, die in IBM Cognos Connection erstellt wurden.

Zielbericht direkt aufrufen, wenn nur ein Zielbericht verfügbar istWenn nur ein Zielbericht verfügbar ist, können Sie den Zielbericht nun direkt aufrufen, indem Sie

auf die Drillthrough-Verknüpfung in Cognos Viewer klicken. Bei mehreren verfügbaren Zielberichten

wird die Seite Gehe zu angezeigt. Dieses Verhalten funktioniert sowohl bei einem in Report Studio

definierten Drillthrough als auch bei einer Drillthrough-Definition in IBM Cognos Connection

automatisch.

Weitere Informationen finden Sie unter "Drillthrough zu einem anderen Ziel" (S. 423).

Unterstützung für Microsoft Excel 2007Zusätzlich zu den vorhandenen HTML-Formaten in Microsoft Excel unterstützt IBM Cognos 8

auch native Arbeitsblätter und Tabellen aus Microsoft Excel 2007 als Berichtsformat. Mithilfe von

XLSX (dem XML-Format von Microsoft Excel 2007) können native Excel-Tabellen einfach und

schnell in Microsoft Excel XP, Microsoft Excel 2003 und Microsoft Excel 2007 bereitgestellt werden.

Bei Verwendung eines ursprünglichen Microsoft Excel-Formats sind die Tabellen kleiner und

leichter zu handhaben. Da das neue Office Open XML-Format einen anerkannten Industriestandard

darstellt und von ECMA International unterstützt wird, bietet das neue Format den zusätzlichen

Vorteil eines offenen und dokumentierten Integrationsformats zur Erweiterung einer offenen Sys-

temlösung.

Das neue Format wird in der Benutzeroberfläche für die Berichtsausführung angezeigt. Benutzer

von Microsoft Excel XP und Microsoft Excel 2003 müssen das Microsoft Office Compatibility

Pack installieren. Darin sind Funktionen zum Öffnen und Speichern des neuen Formats enthalten.

Weitere Informationen zur Unterstützung für das Excel-Format finden Sie unter "Excel-For-

mate" (S. 403).

Speichern von Berichtsausgaben in einem DateisystemSie können nun mithilfe von IBM Cognos Connection Berichtsergebnisse direkt in ein Serverdatei-

system exportieren. Sie legen dazu das zu exportierende Format fest und wählen ein Verzeichnis

aus mehreren vordefinierten Verzeichnispfaden aus. Mit dieser Funktion können IBM Cognos-

Inhalte einfach in andere externe Anwendungen integriert werden.

Die exportierten Berichte werden in IBM Cognos 8 nicht erfasst; Namenskonflikte, die entstehen,

wenn die gleiche Datei mehrfach im gleichen Verzeichnis gespeichert wird, werden jedoch verhindert

und gelöst. Sie sind für die Verwaltung der Berichte nach dem Exportieren verantwortlich. Es wird

eine XML-Deskriptordatei mit dem gleichen Dateinamenpräfix erstellt, die in einer externen

Anwendung zum Suchen und Verwalten der exportierten Berichte verwendet werden kann.

Die Exportoptionen werden als Ausführungsoptionen für einen Bericht unter der Voraussetzung

angezeigt, dass Sie über Zugriffsrechte für diese Funktion verfügen. Weitere Informationen finden

Sie unter "Speichern von Berichtsausgaben" (S. 408).

42 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 43: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Erneutes Senden fehlgeschlagener Aufgaben und BerichteFehlgeschlagene Aufgaben oder Berichte (S. 332) können erneut gesendet werden. Sie stellen beispiels-

weise fest, dass bei 20 Berichten in einer Aufgabe mit 1.000 Berichten aufgrund einer ungültigen

Anmeldung Fehler auftreten. Das Problem wird behoben, und die Aufgabe wird erneut gesendet,

sodass nur die 20 fehlgeschlagenen Berichte erneut ausgeführt werden.

Wenn in früheren Versionen ein Bericht gesendet wurde und dabei Fehler auftraten, wurden die

dem Bericht zugeordneten Ausführungsoptionen nicht gespeichert. Jetzt kann der Bericht erneut

gesendet werden, ohne dass die Ausführungsoptionen neu festgelegt werden müssen.

Fehlgeschlagene Berichte, Aufgaben und Agentenaufgaben können über den Ausführungsverlauf

erneut gesendet werden. Der Ausführungsverlauf kann über die Seite Vorherige Aktivitäten von

IBM Cognos Administration oder über die Seite Aktionen des Elements aufgerufen werden.

Erneutes Senden fehlgeschlagener AgentenaufgabenFehlgeschlagene Agentenaufgaben können nun mit ihren ursprünglichen Datenwerten (S. 332) erneut

gesendet werden. Wenn bei einer Aufgabe Fehler auftraten, wurden in früheren Versionen die an

die Aufgabe weitergegebenen Daten nicht gespeichert. Durch erneutes Ausführen des Agenten wird

dieses Problem unter Umständen nicht behoben, wenn die Aufgabe so definiert ist, dass nur neue

Ereignisse verarbeitet werden.

Standardaktionen für AgentenelementeSie können jetzt eine Standardaktion festlegen, die ausgeführt wird, wenn ein Agentenelement in

IBM Cognos Connection ausgewählt wird, anstatt den Agenten automatisch in Event Studio zu

öffnen (S. 432). Folgende neue Aktionen stehen zur Verfügung:

● Anzeigen einer Liste der zuletzt bearbeiteten Ereignisse

● Ausführen des Agenten

● Öffnen des Agenten in Event Studio

Die Standardaktion wird in IBM Cognos Connection auf der Registerkarte Agent der Elementeigen-

schaften definiert.

Portalseiten mit RegisterkartenSie können jetzt Seiten mit mehreren Registerkarten erstellen, durch die Sie ganz einfach navigieren

können. Seiten dieses neuen Typs werden auch als Dashboards bezeichnet. Dashboards werden

mithilfe eines neuen Portlets mit der Bezeichnung "Mehrteilige Seite" erstellt. Weitere Informationen

finden Sie unter "Erstellen von Dashboards mit mehreren Registerkarten" (S. 309).

Globale Filter und verbesserte PortalinteraktivitätSie können den Dashboard-Kontext im Portal mit einem oder mehreren globalen Filtern auswählen.

Ein globaler Filter kann eine Eingabeaufforderung, eine Drillup- oder Drilldown-Aktion oder ein

Bericht sein, der auf Drillthrough-Inhalten basiert. Sie können beispielsweise einer Portalseite eine

Eingabeaufforderung hinzufügen, um die Auswahl automatisch an alle Berichte auf der Seite zu

übergeben. Wenn eine Eingabeaufforderungsantwort geändert wird, werden alle verwandten Berichte

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 43

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 44: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

entsprechend aktualisiert. Wenn Sie z. B. eine Eingabeaufforderung für Brasilien beantworten,

werden alle verwandten Berichte auf der Seite so gefiltert, dass die Daten für Brasilien angezeigt

werden.

Wenn diese Methoden in einem Dashboard mit Registerkarten angewendet werden, wird der Kontext

an alle entsprechenden Abschnitte des Dashboards übergeben. Mit dieser Funktion können durch

eine einfache Auswahl mehrere Berichte gleichzeitig bearbeitet werden.

Weitere Informationen finden Sie unter "Hinzufügen von Interaktivität zu Seiten und Dash-

boards" (S. 312).

Metric Studio-Inhalte auf PortalseitenAuf IBM Cognos Connection-Seiten oder Dashboards können jetzt weitere Typen von Metric Studio-

Metriken sowie Verlaufsdiagramme angezeigt werden. Diese neuen Inhalte können mithilfe der

folgenden neuen Portlets hinzugefügt werden:

● Metrikliste

Fügt der Seite eine Überwachungsliste, eine Verantwortlichkeitsliste, eine Scorecard-Metrikliste

oder eine Strategie-Metrikliste hinzu.

● Metrikverlaufsdiagramm

Fügt der Seite ein grafisches Diagramm hinzu, das die historische Leistung einer Metrik veran-

schaulicht.

Weitere Informationen finden Sie unter "Seiten und Dashboards" (S. 299).

Unterstützung für Microsoft SharePoint Portal 2003 und 2007SharePoint Portal 2003 und 2007 werden jetzt in IBM Cognos 8 unterstützt. Sie können dieses

Portal mit den Portlets Cognos Navigator, Cognos-Suche, Cognos Viewer, Metrikliste, Metrikver-

laufsdiagramm und Cognos Extended Applications verwenden.

Weitere Informationen finden Sie unter "Transferieren von Cognos-Portlets in Microsoft SharePoint

Portal Server 2003 und 2007" (S. 511).

Geänderte Funktionen in Version 8.3Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der gegenüber der Vorversion geänderten Funktionen. Ggf.

wurden Verknüpfungen zu relevanten Themen angegeben.

Aktualisierte Darstellung in IBM Cognos ConnectionDie Benutzeroberfläche von IBM Cognos Connection wurde dahingehend verändert, dass mehr

Platz für die Anzeige wichtiger Berichte und Informationen zur Verfügung steht und Symbolleisten

und Funktionen weniger Platz einnehmen. Die neuen Funktionen beinhalten zum Beispiel:

● Das Menü Starten, welches das Menü Extras ersetzt.

Über dieses Menü können Sie auf die IBM Cognos 8-Studios, die Drillthrough-Definitionen

und aufIBM Cognos Administration zugreifen.

44 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 45: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Das Symbol Eigener Bereich , über das Sie auf die Bereiche Eigene Überwachungselemente,

Eigene Einstellungen und Eigene Aktivitäten und Zeitpläne in IBM Cognos Connection

zugreifen können.

● Einen Portalstil mit der Bezeichnung Geschäftlich.

● Die aktualisierte Seite Willkommen bei IBM Cognos 8.

Weitere Informationen finden Sie unter "Individuelle Einrichtung des Portals" (S. 292).

Weitere Informationen auf der Seite "Gehe zu"Auf der Seite Verwandte Verknüpfungen wurden weitere Informationen hinzugefügt. Die Seite

Verwandte Verknüpfungen wird auch als Seite Gehe zu bezeichnet und wird verwendet, um

Benutzern alle verfügbaren Drillthrough-Pfade in einem Quellbericht anzuzeigen. Jetzt zeigt sie

automatisch noch mehr Informationen an, zum Beispiel den Zielbericht und seinen Speicherort.

Diese Informationen helfen Ihnen bei der Auswahl des Drillthrough-Pfads.

Cognos-Überwachungslisten-PortletDas Cognos-Überwachungslisten-Portlet wurde durch das Metriklisten-Portlet ersetzt. Die Überwa-

chungsliste ist in diesem neuen Portlet nun eine von mehreren auswählbaren Optionen "Seiten und

Dashboards" (S. 299).

Ersetzte BerechtigungDie als Verzeichnis bezeichnete Berechtigung in früheren Versionen von IBM Cognos 8 wurde durch

die folgenden, differenzierteren Berechtigungen ersetzt:

● Datenquellenverbindungen

● Berechtigungen festlegen und Benutzeroberflächenprofile verwalten

● Benutzer, Gruppen und Rollen

Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools und Funktionen" (S. 247).

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 45

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 46: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

46 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 1: Was ist neu?

Page 47: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration

Nachdem IBM Cognos 8 installiert und konfiguriert wurde, können Sie Aufgaben in folgenden

Bereichen ausführen: Server-Administration, Datenverwaltung, Zugriffsschutz- und Inhaltsadminis-

tration, Aktivitätsverwaltung und Portal-Diensteadministration.

Darüber hinaus können Sie die folgenden IBM Cognos 8-Administrationsaufgaben ausführen:

● Automatisieren von Aufgaben (S. 48)

● Einrichten der Umgebung (S. 50) und Konfigurieren der Datenbank (S. 52) für mehrsprachige

Berichte

● Installieren von Schriftarten (S. 52)

● Einrichten von Druckern (S. 53)

● Konfigurieren von Webbrowsern (S. 54)

● Ermöglichen des Benutzerzugriffs auf Series 7-Berichte aus IBM Cognos Connection (S. 57)

● Beschränken des Zugriffs auf IBM Cognos 8 (S. 58)

Neben den typischen administrativen Aufgaben können Sie hier auch die Darstellung (S. 537) und

Funktionalität (S. 557) von verschiedenen IBM Cognos 8-Komponenten anpassen.

Informationen zu potenziellen Problemen finden Sie in diesem Handbuch im Abschnitt "Fehlerbe-

hebung".

IBM Cognos AdministrationIn IBM Cognos Connection greifen Sie über das Menü Starten auf IBM Cognos Administration zu.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktion IBM Cognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

VerwendungRegisterkarteAdministrationsbereich

Zum Verwalten von aktuellen, vergangenen, kommenden

und geplanten IBM Cognos 8-Einträgen.StatusAktivitäten

Zum Verwalten von Content Manager-Computern.StatusContent Manager-Computer

Zum Ausführen von Inhaltsverwaltungsaufgaben.KonfigurationContent Store

Zum Erstellen und Verwalten von Datenquellenverbindun-

gen.KonfigurationDatenquellen

Licensed Materials – Property of IBM47© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 48: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

VerwendungRegisterkarteAdministrationsbereich

Zum Transferieren von IBM Cognos 8, zum Exportieren aus

einem Quellsystem und zum anschließenden Importieren in

ein Zielsystem.

KonfigurationTransfer

Zum Verwalten von Dispatchern und Diensten.StatusDispatcher und Dienste

Zum Erstellen und Verwalten von Verteilerlisten und Kon-

takten.KonfigurationVerteilerlisten und Kontakte

Zum Administrieren von Stilen, Cognos-Portlets und Portlets

anderer Anbieter in IBM Cognos Connection.KonfigurationPortale

Zum Erstellen und Verwalten von Druckern.KonfigurationDrucker

Steuerung des Zugriffs auf bestimmte Produkt-Tools, z. B.

das Administrations- oder das Berichts-Tool, sowie auf die

Funktionen innerhalb dieser Tools, z. B. Zielgruppenvertei-

lung und benutzerdefiniertes SQL.

ZugriffsschutzZugriffsschutz

Sie können die Systemleistung mithilfe von Systemmetriken

überwachen und Server verwalten.StatusSystem, Dispatcher, Server und

Dienstadministration

Zum Optimieren der Serverleistung.StatusServeroptimierung

Zum Erstellen und Verwalten von Benutzern, Gruppen und

Rollen.ZugriffsschutzBenutzer, Gruppen und Rollen

Automatisieren von AufgabenSie können fast alle Aufgaben, die Sie mit dem Produkt durchführen können, unter Verwendung

der entsprechenden API- bzw. URL-Schnittstelle oder eines Befehlszeilentools ausführen, wie in der

unten abgebildeten Tabelle dargestellt ist.

BenutzeroberflächeAutomatisierungsschnitt-stelle

DokumentZiel

IBM Cognos Report StudioBI-Bus-APIIBM Cognos 8

Business Intelli-

gence - Einfüh-rung

Starten der Basis-Berichtserstel-

lung mit dem IBM Cognos 8

SDK

48 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration

Page 49: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BenutzeroberflächeAutomatisierungsschnitt-stelle

DokumentZiel

Framework ManagerScript Player-ToolFramework

ManagerDeveloper

Guide und

Framework

Manager UserGuide

Ändern eines Modells oder

erneutes Publizieren unter

UNIX oder Windows

Framework ManagerBI-Bus-APIIBM Cognos 8Developer

Guide

Modifizieren eines nicht publi-

zierten Modells mithilfe der

Methoden 'updateMetadata'

und 'queryMetadata'

IBM Cognos ConnectionBI-Bus-APIIBM Cognos 8Developer

Guide

Abrufen der im publizierten

Package verfügbaren Abfrage-

elemente mithilfe der Methode

'getMetadata'

IBM Cognos ConnectionBI-Bus-APIIBM Cognos 8Developer

Guide

Gewähren von Berechtigungen

für Benutzer Server-Administration

IBM Cognos ConnectionBI-Bus-APIIBM Cognos 8Developer

Guide

Verwalten und Implementieren

der Sicherheit durch Authentifi-

zierung und Verwaltung der

Benutzer

Server-Administration

Cognos ViewerURL-SchnittstelleIBM Cognos 8Developer

Guide

Ausführen, Anzeigen und Bear-

beiten von Berichten über einen

Hyperlink auf einer HTML-

Seite

Query Studio

Report Studio

Verwenden von URLs zum

Anzeigen, Bearbeiten und Aus-

führen von Berichten

IBM Cognos ConnectionBI-Bus-APIIBM Cognos 8Developer

Guide

Zum Ändern von Objekten im

Content Store

Verwalten der IBM Cognos 8-

Inhalte im

Query Studio

Report Studio

Framework Manager

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 49

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration

Page 50: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BenutzeroberflächeAutomatisierungsschnitt-stelle

DokumentZiel

IBM Cognos ConnectionBI-Bus-APIIBM Cognos 8Developer

Guide

Verwalten von Berichten

IBM Cognos ConnectionBI-Bus-APIIBM Cognos 8Developer

Guide

Verwalten von Servern und

Dispatchern Server-Administration

Report StudioBI-Bus-API und Berichtsspezi-

fikation

IBM Cognos 8Developer

Guide

Ändern oder Verfassen eines

Berichts

IBM Cognos ConnectionURL-SchnittstelleIBM Cognos 8Administration

und Zugriffs-

schutz - Hand-

buch

Ändern der Funktion von IBM

Cognos 8 durch Ausblenden

von Benutzeroberflächenelemen-

ten und Einschränken des

Durchsuchens von Inhalten

Report Studio

Query Studio

Einrichten einer mehrsprachigen BerichtsumgebungSie können Berichte erstellen, in denen die Daten in mehreren Sprachen angezeigt werden und für

die verschiedene Regionaleinstellungen verwendet werden. Sie können somit einen einzelnen Bericht

erstellen, den Benutzer weltweit verwenden können.

In den Beispieldatenbanken von IBM Cognos Series 8 sind bestimmte Textfelder, wie zum Beispiel

Namen und Beschreibungen, in mehr als 25 verschiedenen Sprachen gespeichert, um eine mehrspra-

chige Berichtsumgebung zu demonstrieren. Informationen zum Speichern von Daten in Beispielda-

tenbanken sowie zum Einrichten von Beispieldatenbanken zur Verwendung von mehrsprachigen

Daten finden Sie im Administration und Zugriffsschutz - Handbuch.

Nachfolgend wird erörtert, wie Sie eine mehrsprachige Berichtsumgebung erstellen:

❑ Verwenden Sie mehrsprachige Metadaten.

Der Datenquellenadministrator kann mehrsprachige Daten entweder in einzelnen Tabellen,

Zeilen oder Spalten speichern.

Weitere Informationen über das Konfigurieren Ihrer Datenbank für mehrsprachige Berichter-

stellung finden Sie im Administration und Zugriffsschutz - Handbuch.

❑ Erstellen Sie ein mehrsprachiges Modell.

Modellierer fügen dem Modell unter Verwendung von Framework Manager mehrsprachige

Metadaten aus einem beliebigen Datenquellentyp mit Ausnahme von OLAP hinzu. Zum Hin-

zufügen von mehrsprachigen Metadaten müssen Modellierer festlegen, welche Sprachen vom

Modell unterstützt werden, die Textzeichenfolgen im Modell für z. B. Objektnamen und

Beschreibungen übersetzen und bestimmen, welche Sprachen in jedes Package exportiert werden.

50 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration

Page 51: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Wenn in der Datenquelle mehrsprachige Daten enthalten sind, können Sie die Anfragen definie-

ren, über die Daten in der Standardsprache für den Benutzer abgerufen werden.

Weitere Informationen finden Sie im Framework Manager User Guide.

❑ Erstellen Sie mehrsprachige Landkarten.

Von Administratoren und Modellierern wird ein Windows-Programm (Map Manager) verwen-

det, um Landkarten zu importieren und um in Report Studio die Beschriftungen von Landkarten

zu aktualisieren. Für Landkarteneinträge wie Länder- und Städtenamen können Administratoren

und Modellierer alternative Namen definieren, um auf der Landkarte angezeigten Text in

mehreren Sprachen zur Verfügung zu stellen.

Informationen hierzu finden Sie im Map Manager Installation and User Guide.

❑ Erstellen Sie einen mehrsprachigen Bericht.

Der Berichtsautor erstellt mithilfe von Report Studio einen Bericht, der in verschiedenen Sprachen

angezeigt werden kann. So können Sie beispielsweise festlegen, dass Text (z. B. der Titel) auf

Deutsch angezeigt wird, wenn der Bericht von einem deutschen Benutzer geöffnet wird. Sie

können außerdem Übersetzungen für Textobjekte hinzufügen und weitere sprachabhängige

Objekte erstellen.

Weitere Informationen finden Sie im Report Studio für professionelle Berichtserstellung -

Benutzerhandbuch.

❑ Legen Sie die Sprache fest, in der der Bericht angezeigt wird.

Verwenden Sie IBM Cognos Connection, um Folgendes durchzuführen:

● Festlegen von mehrsprachigen Eigenschaften, wie z. B. Name, Bildschirm-Tipp und

Beschreibung, für jeden Eintrag im Portal.

● Festlegen der Standardsprache, die bei Ausführung eines Berichts verwendet werden soll.

Tipp: Sie können die Standardsprache auf der Seite mit den Ausführungsoptionen in den

Berichtseigenschaften oder in den eigenen Einstellungen festlegen.

● Festlegen einer anderen Sprache als der Standardsprache, die bei Ausführung eines Berichts

verwendet werden soll.

Weitere Informationen finden Sie im IBM Cognos Connection - Benutzerhandbuch.

Die Daten werden anschließend in der Sprache und mit den Regionaleinstellungen angezeigt, die

in folgenden Elementen angegeben wurden:

● In den Optionen des vom Benutzer verwendeten Webbrowsers

● In den Ausführungsoptionen

● In den Einstellungen von IBM Cognos Connection

Vom Benutzer oder Autor hinzugefügter Text wird in der Eingabesprache angezeigt.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 51

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration

Page 52: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Konfigurieren der Datenbank für mehrsprachige BerichteIBM Cognos 8 bietet Unicode-Unterstützung und kann zur Abfrage von Daten in zahlreichen

Sprachen und Codes eingesetzt werden. IBM Cognos 8 fragt in der Regel die Datenbank mithilfe

der nativen Datencodierung (Latin-1, Shift-JIS, Unicode usw.) ab. Bei Bedarf werden diese Daten

von IBM Cognos 8 in Unicode übersetzt.

Bei der Abfrage in Datenbanken mit mehreren Datencodierungen fordert Report Studio die Daten

in Unicode an. Bei einigen Datenbanken sind spezielle Konfigurationen der Client- bzw. Serversoft-

ware erforderlich, damit diese Funktion genutzt werden kann. Weitere Informationen finden Sie in

der Dokumentation zur Datenbank.

Hinweis: Informationen zu Round Trip Safety-Problemen, die beim Konvertieren von Unicode-

Zeichen in Shift-JIS und umgekehrt auftreten, finden Sie im Informationsmaterial zum Dienstpro-

gramm Round Trip Safety Configuration Utility unter "Round Trip Safety-Konfiguration für Shift-

JIS-Schriftzeichen" (S. 759).

Installieren von SchriftartenIBM Cognos 8 verwendet Schriftarten für folgende Zwecke

● Anzeige von HTML-Berichten und -Seiten in Browsern

● Ausgabe von PDF-Berichten auf dem IBM Cognos 8-Server

● Ausgabe von Diagrammen aus PDF- und HTML-Berichten

Eine korrekte Ausgabe ist nur dann gewährleistet, wenn die Schriftarten an der Stelle verfügbar

sind, an der der Bericht bzw. das Diagramm ausgegeben werden. Im Falle von Diagrammen und

PDF-Berichten müssen die Schriftarten auf dem IBM Cognos 8-Server installiert sein. Wenn beispiels-

weise ein Benutzer in Report Studio die Schriftart Arial für einen Bericht auswählt, muss Arial auf

dem IBM Cognos 8-Server installiert sein, damit Diagramme und PDF-Dateien richtig ausgegeben

werden. Wenn eine angeforderte Schriftart nicht verfügbar ist, wird sie von IBM Cognos 8 durch

eine andere Schriftart ersetzt.

Da HTML-Berichte in einem Browser ausgegeben werden, müssen die erforderlichen Schriftarten

auf dem PC jedes IBM Cognos 8-Benutzers installiert sein, der den HTML-Bericht aufruft. Wenn

eine angeforderte Schriftart nicht verfügbar ist, wird sie durch eine andere Schriftart ersetzt.

Beim Erstellen von Berichten müssen Sie Schriftarten auswählen, die auf dem IBM Cognos 8-Server

bzw. auf den Computern der Benutzer installiert sind. Microsoft stellt eine große Auswahl an

Schriftarten für verschiedene Sprachen bereit. In Windows sollten hier folglich keine Probleme

auftreten. Auf UNIX-Servern sind jedoch selten Schriftarten installiert. Sie müssen unter Umständen

die Schriftarten, die Sie auf dem Server und auf den Browser-Clients benötigen, erwerben und

installieren.

Informationen zu PDF-Dateieinstellungen finden Sie unter (S. 149). Informationen zum Verwenden

des PDF-Formats in Berichten finden Sie unter (S. 401). Informationen zum Konfigurieren von

Schriftarten und zum Zuordnen von Ersatzschriftarten finden Sie im IBM Cognos Configuration -

Handbuch.

52 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration

Page 53: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Standardschriftart in IBM Cognos 8Wenn eine angeforderte Schriftart nicht vorhanden ist, werden PDF-Dateien und Diagramme vom

IBM Cognos 8-Server mit einer Standardschriftart ausgegeben. Als Standardschriftart wurde die

serifenlose Schriftart Andale WT gewählt, da sie über die meisten Unicode-Zeichen verfügt. Alller-

dings werden von dieser Schriftart nicht die Zeichen aller Sprachen abgedeckt, und sie ist auch nicht

ganz so ansprechend wie käuflich erworbene Schriftarten. Außerdem bietet sie in den meisten

Sprachen keine Ligatur- und keine GSUB (Glyphenersetzung)-Unterstützung.

Schriftarten in Report StudioBei Report Studio handelt es sich um eine HTML- und JavaScript-Anwendung, die in einem

Browser ausgeführt wird. Aufgrund der Konzeption des Browsers ist Report Studio durch die

Sicherheitsfunktionen des Browsers begrenzt. Das Programm kann nicht auf die Liste der auf dem

lokalen Computer installierten Schriftarten zugreifen. Stattdessen verwendet Report Studio

Schriftarten, die in der globalen IBM Cognos 8-Konfiguration konfiguriert werden.

Weitere Informationen finden Sie im IBM Cognos Configuration - Handbuch.

Einrichten von DruckernUm Drucker den Benutzern zur Verfügung zu stellen, können Sie Einträge für Drucker erstellen und

im Content Store von IBM Cognos 8 ablegen. Wenn Benutzer einen Bericht drucken möchten,

können sie einen eingerichteten Drucker verwenden, ohne sich um Details wie die Netzwerkadresse

kümmern zu müssen.

Beim Erstellen eines Druckereintrags müssen Sie sicherstellen, dass der von Ihnen definierte Drucker

auf dem Computer eingerichtet ist, auf dem IBM Cognos 8 installiert ist. Wenn der Drucker nicht

eingerichtet wurde, kann er von den Benutzern nicht verwendet werden.

Zum Einrichten von Druckern müssen Sie über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf

die Funktion IBM Cognos Administration zuzugreifen. Sie müssen Schreibberechtigungen für den

Cognos-Namespace besitzen. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools und

Funktionen" (S. 247).

Hinweise zum Drucken

Um Fehler zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass vor dem Drucken folgende Voraussetzungen erfüllt

sind:

● Vergewissern Sie sich, dass Adobe Reader Version 5.0.5 oder höher auf allen Computern

installiert ist, auf denen IBM Cognos 8-Server installiert sind.

● Der IBM Cognos 8-Server muss mit einem Konto gestartet werden, das Zugriff auf den Netz-

werkdrucker hat.

In manchen Fällen haben Systemkonten keinen Zugriff auf Netzwerkdrucker.

● Wenn IBM Cognos 8 unter UNIX installiert ist, muss Adobe Reader im Verzeichnis des

Benutzers installiert sein, der IBM Cognos 8 startet.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 53

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration

Page 54: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Wenn IBM Cognos 8 unter UNIX installiert ist, stellen Sie sicher, dass der Befehl lpstat -v einen

konfigurierten Drucker zurückgibt und dass eine Druckervariable definiert ist.

● Verwenden Sie beim Definieren der Netzwerkadresse für den Drucker in IBM Cognos

Connection folgende Syntax:

unter Windows: \\Servername\Druckername.

unter UNIX: Druckername.

● Verwenden Sie beim Definieren der Netzwerkadresse für den Drucker möglichst die IP-Adresse

des Druckers statt des Computernamens.

● Stellen Sie sicher, dass IBM Cognos 8-Benutzer die entsprechenden Zugriffsberechtigungen für

den Drucker haben.

Die Rolle Verzeichnisadministratoren benötigt alle erteilten Zugriffsberechtigungen, und die

Gruppe Jeder benötigt Lese-, Ausführ- und Transitberechtigungen.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Drucker.

Es wird eine Liste der Drucker angezeigt.

Tipp: Zum Entfernen eines Druckers aktivieren Sie das zum Drucker gehörige Kontrollkästchen,

und klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen.

3. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Neuer Drucker .

4. Geben Sie einen Namen und bei Bedarf eine Beschreibung des Druckers ein.

Tipp: Geben Sie für den Drucker einen anschaulichen Namen an, beispielsweise Farbdrucker

4. Stock.

5. Die Netzwerkadresse des Druckers muss für einen Netzwerkdrucker unter Windows im Format

\\Servername\Druckername und unter UNIX oder für einen lokalen Drucker im Format \\Dru-

ckername eingegeben werden.

6. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Tipp: Um Zugriffsberechtigungen für einen Drucker zu prüfen bzw. zuzuordnen, klicken Sie in der

Spalte Aktionen auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen für den Drucker und anschließend

auf die Registerkarte Berechtigungen.

Konfigurieren von WebbrowsernIBM Cognos 8 nutzt die Standard-Browserkonfiguration von Microsoft, Netscape und Firefox. In

allen Browsern müssen die Einstellungen für Cookies und Java-Skripte aktiviert sein. Abhängig vom

Browser sind jeweils weitere Einstellungen erforderlich.

54 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration

Page 55: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

In der folgenden Tabelle werden die Einstellungen angegeben, die in den unterstützten Webbrowsern

aktiviert sein müssen.

IBM Cognos-KomponenteEinstellungBrowser

IBM Cognos ConnectionAlle Cookies annehmenInternet Explorer

(Einstellungen für

Studios und Por-

tale)

IBM Cognos Administration

Cognos Viewer

Report Studio

Active Scripting

META REFRESH zulassen

Query Studio

Analysis Studio

Event Studio

Metric Studio

Report StudioActiveX-Steuerelemente und Plugins ausfüh-

ren

Internet Explorer

(Einstellungen für

einige Studios)Query Studio

Analysis StudioActiveX-Steuerelemente ausführen, die für

Scripting sicher sind

Report StudioBinär- und SkriptverhaltenInternet Explorer

(Einstellungen für

ein einzelnes Stu-

dio)

Programmzugriff auf Zwischenablage zulas-

sen

Hinweis: In Report Studio und Query Studio wird die native XML-Unterstützung von Microsoft

Internet Explorer verwendet, die als Komponente des Browsers bereitgestellt wird. ActiveX-Unter-

stützung muss aktiviert sein, da Microsoft XML über ActiveX implementiert. IBM Cognos 8 stellt

keine ActiveX-Steuerelemente bereit oder lädt diese herunter. Über diese Konfiguration werden nur

die ActiveX-Steuerelemente aktiviert, die im Rahmen von Internet Explorer installiert wurden.

IBM Cognos 8 verwendet folgende Cookies zum Speichern von Benutzerinformationen:

VerwendungszweckTypCookie

Wird erstellt, wenn IBM Cognos 8 für die Ver-

wendung eines IBM Cognos Series 7-Namespace

konfiguriert ist.

temporäres Coo-

kie für Sitzungen

AS_TICKET

Enthält Informationen zum Sicherheitsstatus.temporäres Coo-

kie für Sitzungen

caf

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 55

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration

Page 56: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

VerwendungszweckTypCookie

Speichert einen Verweis auf eine Benutzersit-

zung, die auf dem Content Manager-Server

gespeichert ist.

temporäres Coo-

kie für Sitzungen

Cam_passport

Enthält Sitzungsinformationen, die spezifisch

für IBM Cognos Connection sind.

temporäres Coo-

kie für Sitzungen

cc_session

Speichert Informationen zu Bearbeitungsopera-

tionen, z. B. Ausschneiden, Kopieren und Einfü-

gen.

temporäres Coo-

kie für Sitzungen

cc_state

Enthält Informationen zu den Produkt- und

Inhalts-Gebietsschemas, die für alle IBM

Cognos-Benutzer festgelegt sind.

temporäres Coo-

kie für Sitzungen

CRN

Speichert die Einstellung, die der Benutzer für

den Ordner zum Anzeigen von Mitgliedern in

Report Studio ausgewählt hat.

permanentCRN_RS

Speichert den aktuellen Verzeichnispfad, wenn

lokaler Dateizugriff verwendet wird, und wird

nach Verwendung der DialogfelderÖffnen oder

Speichern aktualisiert.

permanentPAT_CURRENT_ FOLDER

Speichert die Sitzungsinformationen, die für

PowerPlay Studio spezifisch sind.

temporäres Coo-

kie für Sitzungen

pp_session

Speichert die Benutzereinstellungen für Elemente

der Benutzeroberfläche, zum Beispiel Menüs

und Symbolleisten.

permanentqs

Enthält alle Berechtigungen und die Signatur

für den aktuellen Benutzer

temporäres Coo-

kie für Sitzungen

userCapabilities

Enthält eine eindeutige Kennung für Benutzer-

sitzungen, die für die Dauer der Browser-Sitzung

gültig ist.

temporäres Coo-

kie für Sitzungen

usersessionid

Starten Sie nach dem Aktualisieren oder Installieren den Webbrowser neu, und machen Sie die

Benutzer darauf aufmerksam, den Zwischenspeicher ihres Browsers zu leeren.

56 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration

Page 57: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Ermöglichen des Benutzerzugriffs auf Series 7-Berichte ausIBM Cognos Connection

Wenn IBM Cognos 8 zur Verwendung des IBM Cognos Series 7-Namespace konfiguriert ist, können

Sie Benutzern den Zugriff auf IBM Cognos Upfront Series 7-NewsIndexes und -NewsBoxes von

IBM Cognos Connection aus ermöglichen.

Nach Möglichkeit sollten IBM Cognos Connection und Upfront denselben Webserver verwenden,

wenn Upfront für die Verwendung relativer URLs konfiguriert ist. Wenn IBM Cognos Connection

und Upfront verschiedene Webserver verwenden, konfigurieren Sie Series 7 für die Verwendung

vollständig qualifizierter URLs. Hierdurch können Benutzer mit der Zurück-Schaltfläche des Web-

browsers von Upfront zurück zu IBM Cognos Connection navigieren.

Informationen zur Konfiguration von Series 7 finden Sie im Benutzerhandbuch für Configuration

Manager von IBM Cognos Series 7. Informationen zum Ausführen von Series 7-Berichten finden

Sie unter "Series 7 Berichte in IBM Cognos Connection" (S. 426). Außerdem können Sie die Infor-

mationen unter "Benutzer aus Series 7" (S. 231) und "Rollen aus Series 7" (S. 233) zu Rate ziehen.

Vorgehensweise

1. Konfigurieren Sie IBM Cognos 8 in IBM Cognos Configuration für die Verwendung des IBM

Cognos Series 7-Namespace. Weitere Informationen finden Sie im Installation und Konfiguration

- Handbuch.

2. Stellen Sie sicher, dass im Fenster Eigenschaften unter Cookie-Einstellungen die Eigenschaft

Sicherheitskennzeichen aktiviert auf falsch gesetzt ist.

3. Klicken Sie im Menü Datei auf Speichern, und schließen Sie IBM Cognos Configuration.

4. Der Ticket-Server für den IBM Cognos Series 7-Namespace muss ausgeführt werden.

5. Stellen Sie sicher, dass der Timeout-Wert des Series 7-Ticket-Servers größer oder gleich dem

Timeout-Wert des IBM Cognos 8-Kennworts ist.

6. Öffnen Sie auf dem Computer, auf dem IBM Cognos 8 installiert ist, die Datei c8_Pfad/templates/

ps/portal/system.xml in einem Editor.

Der Editor muss die Speicherung im UTF-8-Format unterstützen.

7. Bearbeiten Sie den Parameter series7 in einem XML-Editor wie folgt:

<!-- Series 7 Integration parameters --> <param name="series7"><enabled>true</enabled> <!-- character encoding used by series7 --><encoding>series7_character_encoding</encoding> <!-- host and port toconnect to Upfront server --> <host>Upfront_host_name</host><port>Upfront_dispatcher_port_number</port> <!-- Upfront gateway location--> <gateway>Upfront_gateway_location</gateway> <!-- If required,specify the prefix for IBM Cognos 8 back URLs when linking to Series 7content. (eg. http://Cognos8_computer) otherwise relative URL's will be used--> <back-prefix>http://Series 7_server</back-prefix> </param>

Zum Anzeigen der in Series 7 verwendeten Zeichencodierung öffnen Sie Series 7 Configuration

Manager, und klicken Sie auf der Registerkarte Eigenschaften auf IBMCognos Shared. Klicken

Sie anschließend auf Gebietsschema und dann auf die Eigenschaft Encoding.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 57

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration

Page 58: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

8. Speichern Sie die Datei system.xml im UTF-8-Format.

9. Halten Sie die Dienste mit IBM Cognos Configuration an, und starten Sie anschließend IBM

Cognos 8 neu.

Weitere Informationen zum Beenden von IBM Cognos 8 finden Sie im Installation und Konfi-

guration - Handbuch.

Beschränken des Zugriffs auf IBM Cognos 8Sie möchten möglicherweise nicht allen Benutzern in einer Authentifizierungsquelle Zugriff auf IBM

Cognos 8 gewähren. In einem solchen Fall können Sie einen Zugriffsschutz für IBM Cognos 8 ein-

richten, indem Sie das Produkt so konfigurieren, dass nur Benutzer Zugriff erhalten, die zu einer

bestimmten Gruppe oder Rolle in Ihrer Authentifizierungsquelle oder im Cognos-Namespace

gehören.

Es wird empfohlen, den Cognos-Namespace zu verwenden, da dieser vorkonfigurierte Gruppen

und Rollen enthält, die eine schnelle Einrichtung eines Zugriffsschutzes für IBM Cognos 8 ermögli-

chen. Eine der vorkonfigurierten Gruppen heißt "Jeder". Standardmäßig gehört die Gruppe 'Jeder'

mehreren integrierten Gruppen und Rollen im Cognos-Namespace an. Wenn Sie sich für Verwendung

des Cognos-Namespace entscheiden, müssen Sie die Gruppe 'Jeder' aus allen integrierten Gruppen

und Rollen entfernen und durch Gruppen, Rollen oder Benutzer ersetzen, die zum Zugriff auf IBM

Cognos 8 berechtigt sind.

So beschränken Sie den Zugriff auf IBM Cognos 8:

● Aktivieren Sie in IBM Cognos Configuration die erforderlichen Eigenschaften für die

Beschränkung des Zugriffs.

Weitere Informationen finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

● Entfernen Sie in IBM Cognos Administration die Gruppe Jeder aus allen integrierten Gruppen

und Rollen.

Ersetzen Sie die Gruppe durch Gruppen, Rollen oder Benutzer, die zum Zugriff auf die unter-

schiedlichen Funktionsbereiche von IBM Cognos 8 berechtigt sind. Weitere Informationen

finden Sie unter (S. 261)

● Legen Sie in IBM Cognos Connection die Berechtigungen für einzelne Einträge fest, wie z. B.

Ordner, Packages, Berichte oder Seiten (S. 239).

Weitere Informationen zu den in IBM Cognos 8 implementierten Zugriffsschutz-Konzepten finden

Sie unter (S. 225).

58 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 2: IBM Cognos 8 Administration

Page 59: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 3: Erstellen von IBM Cognos 8-Anwendun-gen

Die Lebensdauer einer IBM Cognos 8 Business Intelligence-Anwendung kann Monate und sogar

Jahre betragen. Während dieser Zeit können sich Daten ändern und neue Anforderungen entstehen.

Bei einer Veränderung der zugrunde liegenden Daten müssen die Autoren vorhandene Inhalte ändern

und neue Inhalte entwickeln. Außerdem müssen die Administratoren die Modelle und Datenquellen

aktualisieren. Weitere Informationen zur Verwendung von Datenquellen finden Sie im IBM Cognos

8 Administration und Zugriffsschutz - Handbuch und im Framework Manager User Guide.

Eine Produktionsanwendung verfügt über eine technische und eine Sicherheitsinfrastruktur, über

ein Portal sowie über Prozesse für das Änderungsmanagement, die Datenkontrolle usw. Informationen

zum Arbeitsablauf beim Erstellen von IBM Cognos 8-Inhalten finden Sie im IBM Cognos 8 Archi-

tecture andDeployment Guide. Weitere Informationen finden Sie im Toolkit "IBM Cognos Solutions

Implementation Methodology", das Implementierungsübersichten und nützliche Dokumente enthält.

Informationen zu dem Toolkit sind auf der IBM Cognos Resource Center-Website (http://www.

ibm.com/software/data/support/cognos_crc.html) verfügbar.

Die folgende Grafik bietet eine Übersicht darüber, wie Sie mit IBM Cognos 8 Anwendungen für

alle Ihre IBM Cognos 8-Komponenten erstellen können.

Den Inhalt erstellen

und publizieren

Datenquellen und Modelle

suchen und vorbereitenInformationen bereitstellen

❑ Suchen und Vorbereiten von Datenquellen und Modellen

IBM Cognos 8 kann Berichte von einer Vielzahl von relationalen und dimensionalen Datenquel-

len aus erstellen. Datenbankverbindungen werden in der Web-Administrationsoberfläche erstellt

und dienen zum Modellieren, Erstellen und Ausführen der Anwendung.

Damit Daten zum Erstellen und Anzeigen verwendet werden können, benötigen die Business

Intelligence-Studios eine Untergruppe eines Metadatenmodells (Package genannt). Die Metadaten

erfordern eventuell eine umfangreiche Modellierung in Framwork Manager.

❑ Erstellen und Publizieren des Inhalts

Berichte, Scorecards, Analysen, Dashboards usw. werden in den Business Intelligence-Studios

von IBM Cognos 8 erstellt. Welche Studios Sie verwenden, hängt vom Inhalt, der Lebenserwar-

tung und der Zielgruppe des Berichts ab, und davon, ob die Daten dimensional oder relational

modelliert sind. Report Studio-Berichte und -Scorecards werden normalerweise für eine breitere

Zielgruppe vorbereitet, in IBM Cognos Connection oder einem anderen Portal publiziert und

sind dort für die Zielgruppenverteilung, Distribution usw. vorgesehen. Sie können mithilfe von

Report Studio auch Vorlagen für Self-Service-Berichte vorbereiten.

Licensed Materials – Property of IBM59© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 60: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

❑ Bereitstellen und Anzeigen von Informationen

Inhalte werden über das IBM Cognos-Portal oder ein anderes unterstütztes Portal bereitgestellt.

Die im Portal gespeicherten oder auf andere Arten bereitgestellten Informationen können Sie

anzeigen. Sie können Berichte, Analysen, Scorecards usw. auch in demjenigen Business Intelli-

gence-Studio ausführen, in dem sie erstellt wurden.

Informationen zu den Themen Optimierung und Leistung finden Sie im IBM Cognos 8 Admi-

nistration und Zugriffsschutz - Handbuch und auf der IBM Cognos Resource Center-Website

(http://www.ibm.com/software/data/support/cognos_crc.html).

60 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 3: Erstellen von IBM Cognos 8-Anwendungen

Page 61: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 4: Beispiele

In diesem Abschnitt werden Verwendungszweck, Inhalt und Speicherort von IBM Cognos 8-Beispielen

beschrieben. Außerdem wird die Beispielfirma "Abenteuer + Freizeit" sowie deren Struktur,

Datenbanken, Modelle und Packages erläutert.

Informationen zum Einrichten der Beispieldatenbanken finden Sie unter "Einrichten der Bei-

spiele" (S. 68).

Beispiele für die Firma Abenteuer und FreizeitDie Beispiele für die Firma Abenteuer und Freizeit veranschaulichen Produktfunktionen sowie

bewährte Vorgehensweisen im technischen und im Geschäftsbereich. Mithilfe dieser Beispiele können

Sie zudem Berichtsentwurfsverfahren testen und gemeinsam verwenden sowie Fehler beheben.

Beispiele, die sich auf die verschiedenen Unternehmenstypen beziehen, finden Sie in den Produktbe-

schreibungen unter http://www.ibm.com/software/data/support/cognos_crc.html. Informationen

zu spezifischen Installationseinstellungen und -umgebungen finden Sie im Architecture and

Deployment Guide oder unter "Proven Practices" (Bewährte Vorgehensweisen) sowie "IBM Cognos

Implementation Roadmaps" (IBM Cognos-Implementierungsübersichten) auf der IBM Cognos

Resource Center-Website (http://www.ibm.com/software/data/support/cognos_crc.html). Informa-

tionen zu Audit-Beispielen finden Sie im Administration und Zugriffsschutz - Handbuch.

Speicherort der Beispiele

Die Beispiele sind im Lieferumfang enthalten und für die einzelnen Studioanwendungen im jeweiligen

Benutzerhandbuch und der entsprechenden Online-Hilfe beschrieben. Zur Verwendung der Beispiele

müssen Sie diese einrichten und konfigurieren. Alternativ erfahren Sie von Ihrem Administrator,

unter welchem Pfad die Beispiele installiert sind. Anweisungen, wie die Beispiele eingerichtet und

konfiguriert werden, finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch oder dem Adminis-

tration und Zugriffsschutz - Handbuch.

Verfügbare Beispiele

Die Beispiele umfassen

● zwei Datenbanken, die alle Unternehmensdaten, die entsprechenden Beispielmodelle für

Abfragen und Analysen sowie Beispiel-Cubes, -berichte, -abfragen, -Abfragevorlagen und -

Dashboards enthalten.

● eine Metrikendatenbank und zugeordnete Metriken, einschließlich einer Strategieübersicht für

das Unternehmen insgesamt

Hinweis: Um die Metriken-Datenbank und die verknüpften Metriken verwenden zu können,

muss Metric Studio auf Ihrem System installiert sein.

Licensed Materials – Property of IBM61© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 62: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● interaktive Berichte, in denen Sie den Mauszeiger über verschiedene Berichtsfunktionen bewegen

können, um zu erfahren, wie diese Funktionen verwendet werden und warum sie im Bericht

enthalten sind

Hinweis: Diese Berichte sind im Ordner Interactive Samples (Interaktive Beispiele) der IBM

Cognos 8-Installation gespeichert.

Zugriffsschutz

Mithilfe einer Mitarbeiterliste, die im Lieferumfang enthalten ist, können Sie Zugriffsschutz hinzu-

fügen. Die Liste liegt in Form einer LDIF-Datei vor, die in jeden Verzeichnisserver importiert werden

kann, z. B. Sun Java System Directory Server.

Hinweis: Eine Version von Sun Java System Directory Server zum Herunterladen finden Sie auf der

Sun-Website (http://www.sun.com/download/). Weitere Informationen finden Sie im Installation

und Konfiguration - Handbuch. Weitere Informationen zum Thema Konformität erhalten Sie auf

der IBM Cognos Resource Center-Website (http://www.ibm.com/software/data/support/cognos_

crc.html).

Die Unternehmensgruppe "Abenteuer und Freizeit"Um das Entwerfen von Beispielen, vor allem von Finanzbeispielen, zu beschleunigen, erhalten Sie

hier einige nützliche allgemeine Informationen zur Firma Abenteuer und Freizeit. Beispiele, die

bestimmte Produktmerkmale verwenden, finden Sie in den Einzelbeschreibungen der Beispiele in

diesem Anhang.

Die Firma Abenteuer und Freizeit realisiert ihre Einnahmen über Unternehmensfilialen und durch

Franchise-Betriebe. Die Einnahmen werden aus den zu 100% konzerneigenen Tochterunternehmen

konsolidiert. Dazu gehören sechs separate Unternehmen, die jeweils ihre eigenen Abteilungen und

Verkaufsniederlassungen haben. Fünf von ihnen sind regionale Unternehmen.

Das sechste Unternehmen, AUF Zubehör,

● verfügt über seine eigene Produktpalette, die sich in Marke, Name, Preis, Farbe und Größe von

der der anderen AUF-Unternehmen unterscheidet

● vertreibt die Produkte von einer einzigen Filiale aus in alle Regionen und an alle Einzelhändler

● fungiert sowohl als aktives Unternehmen mit Sitz in Genf als auch als Miteigentümer der drei

AUF-Tochtergesellschaften in Europa.

Das Diagramm unten veranschaulicht die konsolidierte Unternehmensstruktur, einschließlich der

wechselnden Eigentumsanteile von AUF Mitteleuropa. Außerdem werden Berichtswährung und

Hauptbuchkürzel der einzelnen Tochtergesellschaften ausgewiesen.

62 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 4: Beispiele

Page 63: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

AUF! Nord- und Südamerika(AMX 1099) USD

Abenteuer und Freizeit Konzern(Holding-Unternehmen) USD

AUF! Mitteleuropa(CEU 6199) EURO

AUF! Zubehör(EUX 8199) EURO

AUF! Asien-Pazifik(EAX 4199) YEN

AUF! Nordeuropa(NEU 5199) EURO

AUF! Südeuropa(SEU 7199) EURO

Jahr 1 60%Jahr 3 50%

Jahr 1 40%Jahr 3 50%

Jedes Unternehmen hat die gleiche Abteilungs- und Hauptbuchstruktur, wie aus der nachstehenden

Tabelle zu entnehmen ist. Die Geschäftsbereiche erstellen ihre Berichte möglicherweise in

unterschiedlichen Währungen. So weist das Tochterunternehmen für Nord-/Lateinamerika seine

Berichte in US-Dollar aus, doch die lokale Währung des Konzerns ist der kanadische Dollar, und

die lokale Währung des operativen Bereichs ist Peso.

Abteilung (Hauptbuch)Geschäftsbereich (Hauptbuch)

Vertrieb (1720)Konzern (1700)

Marketing (1750)

IT (1760)

Personal (1730)

Finanzen (1740)

Einkauf (1710)

Produktion und Versand (1820)Operatives Geschäft (1800)

Kundenservice (1820)

Jedes Unternehmen besitzt einen vollständigen Kontenplan. Die meisten Konten, wie die unter

Sachaufwendungen, befinden sich auf Abteilungsebene und enthalten nur zusammengefasste Beträge.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 63

Kapitel 4: Beispiele

Page 64: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Zum Beispiel hat zwar jede Vertriebsabteilung Ausgaben, die Kosten werden aber auf der Transak-

tionsebene, wo verkaufsfördernde Aktionen stattfinden, nicht spezifiziert.

MitarbeiterDie Daten zu "Abenteuer und Freizeit" enthalten eine vollständige Liste der Mitarbeiter in allen

Geschäftsbereichen, Abteilungen und Standorten. Die Daten sind für Berichte zu Sonderzuzahlungen

(Globaler Prämienbericht) und Verkaufsprovisionen (Bericht "Vertriebsprovisionen für Mitteleu-

ropa"), Schulungen (Bericht "Mitarbeiterschulung nach Jahr") und Leistungsüberprüfungen sowie

Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit (Dashboard zur Mitarbeiterzufriedenheit - 2006) enthalten.

Wenn Sie Metric Studio verwenden, sind auch Beispiel-Metriken für das Personalwesen verfügbar.

Im Package "AUF Data Warehouse (Analyse)" sind Gruppen von Kennzahlen samt verwandten

Dimensionen in Ordner organisiert. Die Mitarbeiter sind in Hierarchien für Region, Manager,

Position bzw. Abteilung sowie Unternehmen organisiert, um die Erstellung von Berichten zu

unterschiedlichen Aggregationen zu erleichtern. Die Aggregation wurde für die Kennzahlen

"Zusammenfassung für Mitarbeiterposition" definiert, sodass die "Anzahl Positionen" und die

"Anzahl geplanter Positionen" korrekt auf jeder Zeitebene - monatlich, quartalsweise oder jährlich

- aggregieren. Als Beispiel beachten Sie den Bericht "Geplanter Personalbestand".

Die Mitarbeiter werden auch in der LDIF-Beispieldatei aufgeführt (S. 62). Dieses Authentifizierungs-

verzeichnis ist für Transformer 8-Cubes und für IBM Cognos Planning-Beispiele notwendig.

Ansonsten sind keine Beispiele von Sicherheitsprofilen abhängig. Weitere Informationen finden Sie

im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Vertrieb und MarketingVertriebs- und Marketingdaten sind für alle Unternehmen des Konzerns "Abenteuer und Freizeit"

verfügbar. Das "AUF-Zubehör" bietet umfassende Details für Analysebeispiele. Schauen Sie sich

z. B. die Analyse "Einnahmen verglichen mit % Bruttogewinn nach Produktmarke" basierend auf

dem Cube Vertrieb und Marketing an. Marketing- und Vertriebskampagnen sind den regionalen

Unternehmen von "Abenteuer und Freizeit" zugeordnet.

Insgesamt verzeichnen die AUF-Unternehmen solides Wachstum bei den meisten Produktreihen

(Verkaufssteigerung im Jahresvergleich), in allen Regionen (2005 - Einnahmen nach AUF-Tochter-

gesellschaft), und zwar aufgrund von Faktoren wie der Zunahme im Stammkundengeschäft sowie

neuen bzw. verbesserten Produkten, wie z. B. der Sonnenbrillenproduktreihe mit ihrer hohen

Gewinnspanne. Bei allen Produktreihen, die von den fünf Regionalgesellschaften (ausgenommen

"AUF Zubehör") vertrieben werden, verliefen Werbeaktionen nur teilweise erfolgreich (Werbeakti-

onserfolg nach Kampagne, Bündel und Quartal). Falls Sie Metric Studio verwenden, finden Sie die

Daten dazu in den Beispiel-Metriken.

Kundenumfragen

Ebenfalls in den Daten enthalten sind Informationen aus Kundenumfragen. Die Produktreihe, zu

der auch Insektenspray, Sonnencreme usw. gehören, verbuchte beispielsweise mäßigen Erfolg

(Produktzufriedenheit - Outdoor-Schutzausrüstung 2005). Eine Quelle der Unzufriedenheit seitens

der Einzelhändler ist möglicherweise nicht der Umfang an Warenretouren, sondern der Kundendien-

64 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 4: Beispiele

Page 65: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

staufwand (Kundenzufriedenheit und -retouren). Falls Sie Metric Studio verwenden, können Sie

diese Informationen auch in Metriken überwachen.

Vertriebsstellen

Einnahmen von den Vertriebsstellen sind auf der Transaktionsebene verfügbar. Daten zu den Ein-

nahmen von den Franchise-Verkaufsstellen sind nur auf der konsolidierten Ebene verfügbar (Vertrieb-

und Marketing-Cube). Metriken zu Einzelhändlern zeigen, dass die Anzahl der neuen Einzelhandels-

verkaufsstellen im durch die Daten abgedeckten Berichtszeitraum zurückgegangen ist.

AUF Zubehör verkauft weltweit, und zwar nur Zubehör. Die Transaktionsdaten für AUF Zubehör

sind die primäre Quelle für die Analyse von Produkten hinsichtlich Marke, Farbe und Größe. Die

anderen fünf Tochtergesellschaften im Konzern sind regional aufgestellt und verkaufen alle Produk-

treihen an den Einzelhandel in der jeweiligen Region. Im Bericht über die 10 besten Einzelhändler

werden z. B. miniaturisierte Datengrafiken verwendet und Daten so aufgeführt, dass Einnahmen

und Erträge auf der Einzelhandelsebene geprüft werden können.

Abenteuer und Freizeit - Datenbank, Modelle und PackagesMit den Abenteuer und Freizeit-Modellen werden Modellierungsverfahren veranschaulicht und die

Beispiele unterstützt. Die Modelle basieren auf dem "AUF Data Warehouse" und auf der "AUF

Umsatz"-Transaktionsdatenbank und bilden die Grundlage für die Beispielberichte und -abfragen.

Jedes Modell enthält zwei Packages zum Publizieren von Analysen (Dimensionsanalyse) und zum

Abfragen der Datenansichten.

Die Beschreibungen der einzelnen Beispielberichte oder -abfragen finden Sie im Benutzerhandbuch

für die Studioanwendung, in der das Beispiel geöffnet wird. Weitere Informationen zu Modellie-

rungsverfahren finden Sie in den Richtlinien für die Erstellung von Metadatenmodellen oder dem

Framework Manager User Guide.

Sie müssen auf Framework Manager, das Programm zum Erstellen von Modellen in IBM Cognos 8,

zugreifen können, um die Beispielmodelle anzeigen zu können. Möglicherweise müssen Sie zudem

die Beispieldatenbanken und -verbindungen konfigurieren. Anweisungen finden Sie imAdministration

und Zugriffsschutz - Handbuch oder im Installation und Konfiguration - Handbuch.

AUF Data Warehouse

Das Modell "AUF Data Warehouse" (great_outdoors_data_warehouse.cpf) basiert auf der Datenbank

GOSALESDW. Es enthält in Geschäftsbereiche gruppierte Daten zum Personalwesen, zu Vertrieb

und Marketing sowie zu Finanzen. In der Datenbankansicht sind die drei Geschäftsbereiche in

separate Namespaces unterteilt. Die Datenbankansicht enthält einen vierten Namespace (AUF-

Daten) für die allgemeinen Informationen.

Die Datenbankansicht ist der Struktur der zugrunde liegenden Datenbank sehr ähnlich. Alle

Tabellen (Datenbank-Abfragesubjekte) sind unverändert. Dadurch können in IBM Cognos 8

Metadaten meist direkt aus dem Package abgerufen werden, ohne dass die Metadaten aus der

Datenbank abgerufen werden müssen. In der Datenbankansicht wurden folgende Änderungen und

Ergänzungen vorgenommen:

● Verbindungen wurden je nach Bedarf hinzugefügt.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 65

Kapitel 4: Beispiele

Page 66: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Um die Aggregation auf verschiedenen Granularitätsebenen zu ermöglichen, wurden einige

Modellabfragesubjekte erstellt. Dies betrifft beispielsweise die Beziehungen zwischen den Fakten

für Zeit und Umsatz.

● Um die Erstellung einzelner Verbindungen zwischen den Nachschlagetabellen und jeder Ebene

einer Dimension zu ermöglichen, wurden Nachschlagetabellen kopiert. Dies betrifft beispielsweise

die Produkt-Nachschlagetabellen.

Die Geschäftsansicht enthält nur Modellabfragesubjekte ohne Verbindungen. In der Unternehmens-

ansicht wurden folgende Änderungen und Ergänzungen vorgenommen:

● Berechnungen wurden den Modellabfragesubjekten hinzugefügt. Die Zeitdimension enthält

beispielsweise Sprachberechnungen.

● Für Datenbanken mit mehreren Hierarchien wurden neue Dimensionen erstellt, um die einzelnen

Hierarchien zu organisieren. Ein Beispiel hierfür sind die Mitarbeiterhierarchien, bei denen

Mitarbeiter nach Manager, Organisation, Region und Position untergliedert sind.

Transaktionsdatenbank "AUF Umsatz"

Das Modell "AUF Umsatz" (great_outdoors_sales.cpf) basiert auf der Datenbank GOSALES, die

als Transaktionsdatenbank strukturiert ist. Es enthält hauptsächlich Umsatzdaten.

Die Datenbankansicht ist der Struktur der zugrunde liegenden Datenbank sehr ähnlich. In der

Datenbankansicht wurden folgende Änderungen und Ergänzungen vorgenommen:

● Um die Fakt-Tabellen mit der Zeitdimension zu verbinden, wurden Datenquellenabfragesubjekte

und mehrteilige Verbindungen verwendet.

● Weitere Verbindungen wurden je nach Bedarf hinzugefügt.

66 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 4: Beispiele

Page 67: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Die Geschäftsansicht enthält nur Modellabfragesubjekte ohne Verbindungen. In der Unternehmens-

ansicht wurden folgende Änderungen und Ergänzungen vorgenommen:

● Berechnungen wurden den Modellabfragesubjekten hinzugefügt.

● Modellabfragesubjekte, die in der Datenbankansicht erstellt wurden, um Verbindungen zu der

Zeitdimension zu ermöglichen, wurden als Verweisverknüpfungen verknüpft.

● Für Datenbanken mit mehreren Hierarchien wurden neue Dimensionen erstellt, um die einzelnen

Hierarchien zu organisieren.

● "Vertriebsbeauftragte" ist eine Untermenge der sich langsam ändernden Dimension "Mitarbei-

ter". In "AUF Umsatz" ist kein eindeutiger Mitarbeiterschlüssel vorhanden, sodass nur der

aktuelle Datensatz von einem Filter abgerufen wird. Bei diesem Modell werden keine historischen

Daten verwendet.

Beispiel-Cubes

Die folgenden Cubes werden zusammen mit den Beispielen für "Abenteuer und Freizeit" in Englisch,

Französisch, Deutsch, Japanisch und Chinesisch geliefert:

● sales_and_marketing.mdc

● employee_expenses.mdc

● go_accessories.mdc

● go_americas.mdc

● go_asia_pacific.mdc

● great_outdoor_sales.mdc

Die Beispiel-Packages

Die Beispiele für "Abenteuer und Freizeit" umfassen sieben Packages. Jedes verfügbare Package

wird nachfolgend kurz beschrieben.

"AUF Data Warehouse (Analyse)" ist eine dimensional modellierte Ansicht der Datenbank

GOSALESDW. Dieses Package kann in allen Studios, einschließlich Analysis Studio, verwendet

werden. Unter Verwendung dieses Package können Sie Drillups und Drilldowns durchführen.

"AUF Verkauf (Analyse)" ist eine dimensional modellierte Ansicht der Datenbank GOSALES.

Dieses Package kann in allen Studios, einschließlich Analysis Studio, verwendet werden. Unter

Verwendung dieses Package können Sie Drillups und Drilldowns durchführen.

"AUF Data Warehouse (Abfrage)" ist eine nicht dimensionale Ansicht der Datenbank GOSALESDW.

Dieses Package kann in allen Studios außer Analysis Studio verwendet werden und eignet sich für

die Berichterstellung, wenn keine Drillups und Drilldowns durchgeführt werden müssen.

"AUF Verkauf (Abfrage)" ist eine nicht dimensionale Ansicht der Datenbank GOSALES. Dieses

Package kann in allen Studios außer Analysis Studio verwendet werden und eignet sich für die

Berichterstellung, wenn keine Drillups und Drilldowns durchgeführt werden müssen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 67

Kapitel 4: Beispiele

Page 68: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

"Vertrieb und Marketing (angepasst)" basiert auf der Datenbank GOSALESDW. Dimensionen

werden mit den im Package "Vertrieb und Marketing (Cube)" gefundenen Dimensionen angepasst,

um den Drillthrough vom Cube-Package zum dimensionalen Package zu ermöglichen.

"Vertrieb und Marketing (Cube)" ist ein OLAP-Package, das auf dem Cube sales_and_marketing.

mdc basiert.

"Abenteuer und Freizeit - Verkauf (Cube)" ist ein OLAP-Package, das auf dem Cube auf_verkauf.mdc

basiert.

Hinweis: Die OLAP-Packages "Abenteuer und Freizeit - Verkauf (Cube)" und "Vertrieb und Mar-

keting (Cube)" sind nicht mehrsprachig. Das Archiv Cognos_PowerCube.zip enthält fünf Versionen

von jedem Package; jeweils eins in Englisch, Französisch, Deutsch, Japanisch und Chinesisch.

Einrichten der BeispieleMithilfe der IBM Cognos-Beispiele können Sie die Verwendung von IBM Cognos 8, einschließlich

Framework Manager, Metric Studio, Metric Designer und Event Studio erlernen.

IBM Cognos 8 enthält Beispieldatenbanken mit Vertriebs-, Marketing- und Finanzdaten für ein

fiktives Unternehmen mit dem Namen Abenteuer und Freizeit, das Sportausrüstungen anbietet.

Vor der Verwendung der Beispieldatenbank muss IBM Cognos 8 installiert, konfiguriert und gest-

artet werden. Für IBM Cognos 8-Berichte und -Analysen sollten Sie außerdem Framework Manager

installieren, konfigurieren und starten.

Wenn Sie den Beispielinhalt für Metric Designer verwenden möchten, das fakultative Modellerstel-

lungs-Tool für Metric Studio, müssen Sie auch Metric Designer installieren, konfigurieren und

starten.

Führen Sie zum Einrichten der Beispiele folgende Schritte aus:

❑ Stellen Sie die Beispieldatenbank wieder her.

❑ Erstellen Sie die Datenquellenverbindungen zu den Beispieldatenbanken.

❑ Wenn Sie Beispiele mit OLAP-Datenquellen verwenden möchten, richten Sie die Beispiel-Cubes

ein, sofern dies erforderlich ist, und erstellen Sie die Datenquellenverbindungen zu den OLAP-

Datenquellen, die verwendet werden sollen.

Setup-Aufgaben werden nur für Microsoft Analysis Services-Cubes und Essbase-Cubes benötigt.

❑ Wenn Sie das Metric Studio-Beispiel verwenden möchten, richten Sie das Metric Studio-Beispiel

ein.

❑ Wenn Sie das Metric Designer-Beispiel verwenden möchten, richten Sie eine Datenquellenver-

bindung dafür ein, richten Sie das Metric Studio-Beispiel ein, und importieren Sie die Transfer-

Archive "Cognos_Samples" und "GO_Metrics".

❑ Importieren Sie den Beispielinhalt (Packages) in den Content Store.

❑ Wenn Sie den Beispielagenten "Event Lifecycle Management Retouren-Agent" mit Event Studio

testen möchten, führen Sie den Beispielagenten mit veränderten Daten aus.

68 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 4: Beispiele

Page 69: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Nachdem Sie diese Aufgaben abgeschlossen haben, führen Sie die Beispielberichte oder Scorecards

mit IBM Cognos 8 aus. Sie können die IBM Cognos 8-Beispiele später löschen.

Wiederherstellen der Sicherungsdateien der BeispieldatenbankUm die Beispiele verwenden zu können, müssen Sie Sicherungsdateien für die Beispieldatenbank

wiederherstellen. Dadurch werden mehrsprachige Versionen der Datenbanken neu erstellt.

Folgende Beispieldatenbanken und zugehörige Dateien werden in IBM Cognos 8 bereitgestellt. Für

SQL Server und Oracle wird jede Datenbank als eine Microsoft SQL Server-Sicherungskopie und

eine Oracle-Exportdatei (.dmp) geliefert. Für DB2 werden die Datenbankschemas in einer DB2-

Verschiebedatei geliefert. Die Dateien werden komprimiert und müssen vor dem Wiederherstellen

der Datenbanken oder der Schemas extrahiert werden.

SQL Server-Datenbanken und -Dateien

DateinameDatenbank- oder Schemabeschreibung

GOSALES.zipVertriebsdatenbank von AUF

GOSALES.zipEinzelhändler von AUF

GOSALESDW. zipData Warehouse des Vertriebs von AUF

GOSALES.zipMarktforschung von AUF

GOSALES.zipPersonal von AUF

Oracle-Datenbanken und -Dateien

DateinameDatenbank- oder Schemabeschreibung

GOSALES.dmp.gzVertriebsdatenbank von AUF

GOSALESRT.dmp.gzEinzelhändler von AUF

GOSALESDW. dmp.gzData Warehouse des Vertriebs von AUF

GOSALESMR. dmp.gzMarktforschung von AUF

GOSALESHR. dmp.gzPersonal von AUF

DB2-Datenbanken und -Dateien

DateinameDatenbank- oder Schemabeschreibung

GS_DB.tar.gzVertriebsdatenbank von AUF

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 69

Kapitel 4: Beispiele

Page 70: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

DateinameDatenbank- oder Schemabeschreibung

GS_DB.tar.gzEinzelhändler von AUF

GS_DB.tar.gzData Warehouse des Vertriebs von AUF

GS_DB.tar.gzMarktforschung von AUF

GS_DB.tar.gzPersonal von AUF

Beim Wiederherstellen von Beispieldatenbanken sind die folgenden Punkte besonders wichtig:

● Geben Sie den wiederhergestellten Datenbanken die gleichen Namen wie der Sicherungskopie

und den Exportdateien.

Bei den Namen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

● Erstellen Sie Benutzer mit Auswahlprivilegien für Tabellen in mehreren Schemas.

Die Einrichtung für die AUF Data Warehouse-Packages legt ein einzelnes Verbindungsobjekt

und eine einzelne Benutzeranmeldung fest. Dies erfordert einen einzelnen Benutzer mit dem

Namen GOSALESDW und der Auswahlberechtigung für Tabellen in einem einzelnen Schema

mit der Bezeichnung GOSALESDW.

Die Einrichtung für die AUF Umsatz-Packages legt ein einzelnes Verbindungsobjekt und eine

einzelne Benutzeranmeldung fest. Dies erfordert einen einzelnen Benutzer mit dem Namen

GOSALES und der Auswahlberechtigung für Tabellen in vier Schemata: GOSALES, GOSA-

LESHR, GOSALESMR und GOSALESRT.

● Verwenden Sie auf dem Datenbankserver den UTF-8-Zeichensatz.

● Verwenden Sie den UTF-8-Zeichensatz auf dem Windows-Computer, der als Oracle- oder DB2-

Client fungiert, um Berichte in mehreren Sprachen anzuzeigen.

DB2: Sie müssen für die Umgebungsvariable DB2CODEPAGE den Wert 1208 einstellen. Oracle:

Sie müssen die Umgebungsvariable NLS_LANG auf einen regions- bzw. länderspezifischen

Wert einstellen. Stellen Sie beispielsweise NLS_LANG für Nord- und Lateinamerika auf

"American_America.UTF8" ein.

● Es muss genügend Festplattenspeicher am Zielspeicherort vorhanden sein. Reservieren Sie

150 MB für die Daten von "AUF Umsatz" (vier Schemas) und 200 MB für die Lagerdaten von

"AUF Data Warehouse" (ein Schema).

Hinweise zu Oracle

Zum Erstellen von Einschränkungen für Fremdschlüssel in Tabellen, die auf verschiedene Schemas

verweisen, müssen Sie die Datei gs_or_modify.sql ausführen, die sich im selben Ordner wie die

DMP-Dateien befindet.

70 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 4: Beispiele

Page 71: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Überlegungen zu SQL Server

Wenn Sie die SQL Server-Sicherungskopien wiederherstellen, müssen Sie entweder Microsoft

SQL Server 2000 oder Microsoft SQL Server 2005 verwenden. Stellen Sie sicher, dass eine

TCP/IP-Verbindung für den SQL Server verwendet wird.

Überlegungen zu DB2

Bevor Sie die in der DB2-Verschiebedatei enthaltenen Schemas für Abenteuer und Freizeit in UNIX

oder Windows wiederherstellen, extrahieren Sie die DB2-Verschiebedatei. Extrahieren Sie unter

UNIX die DB2-Move-Datei mithilfe des Befehls gnutar -xcvf DB2_move_filename oder des

Befehls tar -xcvf DB2_move_filename. Wenn Sie die DB2-Verschiebedatei unter Windows

mithilfe von WinZip extrahieren, stellen Sie sicher, dass die Option Umwandlung LF zu CR/LF bei

TAR-Archiv nicht ausgewählt ist.

Nach dem Extrahieren der DB2-Verschiebedatei stellen Sie die Schemas in der Datenbank GS_DB

wieder her.

Um Ansichten, Einschränkungen, Benutzerberechtigungen und Stored Procedures zu GS_DB hinzu-

zufügen, müssen sie die mit den Beispielen gelieferten gs_db_modify-Dateien in der folgenden Rei-

henfolge vorbereiten und ausführen:

● Aktualisieren Sie den Benutzernamen und das Kennwort am Anfang der Datei gs_db_modify.sql,

und speichern Sie sie.

● Führen Sie die Datei gs_db_modify.bat aus.

Vorgehensweise

1. Wechseln Sie auf dem Computer, auf dem IBM Cognos 8 installiert ist, unter c8_Pfad/

webcontent/samples/datasource in das Verzeichnis SQL Server, Oracle oder DB2.

2. Kopieren Sie ggf. die Sicherungskopien für die Beispieldatenbanken in Ihr Datenbanksicherungs-

verzeichnis.

Um den Zugriffsschutz und die Integrität von IBM Cognos 8 zu gewährleisten, kopieren Sie

die Dateien in ein Verzeichnis, das vor nicht autorisierten und unerwünschten Zugriffen geschützt

ist.

3. Stellen Sie die Beispieldatenbanken mithilfe des Datenbankverwaltungs-Tools wieder her.

Tipps:

● Bei SQL-Sicherungskopien stellen Sie die Datenbank von einem Gerät aus wieder her.

Stellen Sie dabei sicher, dass die Wiederherstellungspfade für die IDF- und MDF-Daten-

bankdateien korrekt sind. Um weitere Informationen zu erhalten, konsultieren Sie die

Microsoft SQL Server-Dokumentation oder die IBM Cognos Knowledge Base auf der IBM

Cognos Customer Service Center-Website (http://www.ibm.com/software/data/support/

cognos_crc.html).

● Beim Erstellen der GS_DB-Datenbank in DB2 müssen Sie einen Puffer-Pool mit einer Sei-

tengröße von 16 KB sowie einen zugehörigen Tablespace erstellen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 71

Kapitel 4: Beispiele

Page 72: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

4. Erstellen Sie für jede Datenbank mindestens einen Benutzer, der für alle Tabellen in den wieder-

hergestellten Datenbanken über SELECT-Berechtigungen verfügt.

Sie können nun die Datenquellenverbindungen im Portal erstellen.

Erstellen von Datenquellenverbindungen zur BeispieldatenbankZu wiederhergestellten Beispieldatenbanken müssen Datenquellenverbindungen erstellt werden.

IBM Cognos 8 verwendet diese Informationen, um eine Verbindung zu den Beispieldatenbanken

herzustellen und die Beispielberichte auszuführen, bzw. um das Beispiel-Package zu verwenden.

Der DB2-Datenbankname muss in Großbuchstaben eingegeben werden. Ebenso müssen in Frame-

work Manager die Schemanamen für die DB2-Datenquellen in Großbuchstaben eingegeben werden.

Bevor Sie die Datenquellenverbindungen erstellen, müssen Sie die Sicherungskopien für die Beispiel-

datenbanken wiederherstellen. Vergewissern Sie sich auch, dass der IBM Cognos 8-Dienst ausgeführt

wird.

Zur Erstellung von Datenquellen benötigen Sie Ausführungsberechtigungen für die geschützte

Funktion Datenquellenverbindungen und Transitrechte für die geschützte Funktion Administration.

Vorgehensweise

1. Öffnen Sie IBM Cognos Connection. Stellen Sie dazu eine Verbindung mit dem IBM Cognos 8-

Portal her, und klicken Sie auf der Seite Willkommen auf IBM Cognos-Inhalte.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Datenquelle .

5. Geben Sie im Feld Name den Namen great_outdoors_sales ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

6. Klicken Sie auf der Verbindungsseite auf den Datenbanktyp, der wiederhergestellt wurde und

zu dem Sie eine Verbindung herstellen möchten, wählen Sie eine Isolierungsstufe aus, und klicken

Sie anschließend auf Weiter.

Die Seite mit der Verbindungszeichenkette für die ausgewählte Datenbank wird geöffnet.

Tipp: Der in der Datenquelle "great_outdoors_sales" angegebene Benutzer muss über SELECT-

Berechtigungen für die Tabellen in den Schemas GOSALES, GOSALESRT, GOSALESMR und

GOSALESHR verfügen (S. 69).

7. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

● Wenn Sie die Beispieldatenbanken in SQL Server wiederhergestellt haben, geben Sie im

Feld Servername den Namen des Servers ein, auf dem sich die wiederhergestellten Daten-

banken befinden. Geben Sie im Feld Datenbankname den Wert VertriebAUF ein:

IBM Cognos 8-Beispiele erfordern eine TCP/IP-Verbindung mit SQL Server. Stellen Sie

sicher, dass die Sicherheit von SQL Server auf "SQL Server und Windows" eingestellt ist

und nicht auf "Nur Windows". In den Beispielen wird SQL Server-Sicherheit für die

Authentifizierung verwendet.

72 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 4: Beispiele

Page 73: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Wenn Sie die Beispiel-Datenbanken in Oracle wiederhergestellt haben, geben Sie im Feld

SQL*Net-Verbindungszeichenkette die Oracle-Verbindungszeichenkette ein.

● Wenn Sie die Beispieldatenbank in DB2 wiederhergestellt haben, geben Sie im Feld DB2-

Datenbankname den Wert GS_DB in Großbuchstaben ein. Geben Sie im Feld DB2-Verbin-

dungszeichenkette die DB2-Verbindungszeichenkette ein.

8. Aktivieren Sie unter Anmeldungen die Kontrollkästchen Kennwort und Erstellen Sie eine

Datenbank, die von der Gruppe 'Jeder' verwendet werden kann, geben Sie die Benutzerkennung

und das Kennwort des Benutzers ein, den Sie bei der Wiederherstellung der Datenbanken erstellt

haben, und klicken Sie anschließend auf Fertig stellen.

Tipp: Um zu testen, ob die Parameter richtig sind, klicken Sie auf Die Verbindung testen....

9. Klicken Sie auf Fertig stellen.

10. Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 9 für die Beispieldatenbank bzw. das Schema "VERTRIEBD-

WAUF", und geben Sie in Schritt 5 Abenteuer_und_Freizeit_Warehouse ein.

11. Wenn das Modell GOSALES von Modellierern in IBM Cognos 8 Transformer verwendet wird,

muss die Verbindungszeichenkette manuell in die Datei cs7g.ini eingefügt werden.

Weitere Informationen finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Die Datenquellenverbindungen für Abenteuer und Freizeit werden als Einträge in Datenquellenver-

bindungen angezeigt.

Sofern die Verbindungszeichenkette keinen Syntaxfehler enthält und kein Parameter falsch ist,

können Sie die Beispiele nun importieren.

Einrichten von Microsoft Analysis Services-Cube-BeispielenIBM Cognos Connection und Framework Manager verfügen über Beispiel-Cubes für Microsoft

Analysis Services (MSAS).

Verwenden Sie für Finanzdaten den Cube "GO Finance Fact", der aus der Datenbank GOSALESDW

abgeleitet wurde. Dieser Cube enthält Finanzdaten für das bisherige Jahr und monatliche Finanzdaten

für alle Konten, mit denen Sie Jahresabschlüsse in Analysis Studio, Query Studio und Report Studio

erstellen können. Die Daten sind Istwerte in US-Dollar für die Jahre 2004, 2005, 2006 und 2007

(nur 7 Monate Istwerte verfügbar).

Die MSAS2000-Version des Finanz-Cubes und der entsprechenden Datenbank befindet sich in der

Datei GOFinanceFact_XX.cab file. Die MSAS2005-Version befindet sich in der Datei GOFinance-

Fact_XX.abf. XX steht für die Sprache. Bei der englischen Datei wird XX beispielsweise durch EN

ersetzt.

Verwenden Sie für Umsatzdaten den Cube "GOSalesFact", der von der GOSalesFact_XX Analysis

Services-Datenbank abgeleitet wurde, die auf der GOSALESDW SQLSERVER-Datenbank basiert.

Dieser Cube enthält Kennzahlen wie die Kosten pro Einheit, den Preis pro Einheit, die Menge und

den Bruttogewinn. Die Dimensionen umfassen Zeit, Produkt und Einzelhändler.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 73

Kapitel 4: Beispiele

Page 74: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Die MSAS2000-Version des Umsatz-Cubes und der entsprechenden Datenbank ist in der Datei

GOSalesFact_XX.cab archiviert. Die MSAS2005-Version befindet sich in der wiederherstellbaren

Sicherungsdatei GOSalesFact_XX.abf.

Die Sicherungsdateien befinden sich im Verzeichnis c8_Pfad/webcontent/samples/datasources/cubes/

MSAS. Die Dateien müssen in einer Microsoft SQL Server-Datenbank unter der entsprechenden

Microsoft Analysis Services-Version (S. 69) wiederhergestellt werden. In der Datenbank muss die

GOSALESDW-Datenbank gehostet werden.

Hinweis: Sowohl Microsoft XML Parser 6.0 als auch Microsoft SQL 2005 Analysis Services 9.0

OLEDB Provider müssen auf dem lokalen Client installiert sein, damit Datenquellenverbindungen

zu MSAS-Cubes hergestellt werden können.

Vorgehensweise

1. Wechseln Sie auf dem Computer, auf dem IBM Cognos 8 installiert ist, in das Verzeichnis

c8_Pfad/webcontent/samples/datasources/cubes/MSAS/de.

2. Kopieren Sie die Dateien GOSALESDW.cab und GOSALESDW.abf in ein Verzeichnis, auf das

Sie über die Analysis Manager-Konsole in den Analyseservern von Microsoft SQL Server

zugreifen können.

3. Verwenden Sie den Microsoft Analysis Services Analysis Manager, um die Datenbank mithilfe

der Dateien GOSALESDW.cab und GOSALESDW.abf wiederherzustellen.

Sie können jetzt die Datenquellenverbindungen entweder mit dem Cube "GOSalesFact_XX" oder

mit dem Cube "GOFinanceFact_XX" erstellen (S. 75).

Einrichten eines Essbase-Cube-BeispielsUm das Essbase-Cube-Beispiel einzurichten, müssen Hyperion Essbase und Essbase Integration

Services Console installiert sein.

Als Alternative können Sie den kleineren Essbase-Cube GODBReduced.zip einrichten, bei dem es

sich um eine gefilterte Version der Vollversion GODWENU handelt. Um die kleinere Version ein-

zurichten, entpacken Sie GODBReduced.zip, laden Sie die OTL- und die TXT-Datei in die Essbase-

Umgebung, und führen Sie die folgenden Schritte aus.

Vorgehensweise

1. Wechseln Sie in das Verzeichnis c8_Pfad\webcontent\samples\datasources\cubes\Essbase\

Outlines_and_Raw_Data.

In diesem Verzeichnis befinden sich .zip-Dateien für die unterschiedlichen Sprachen, wie EN.zip

für Englisch oder JA.zip für Japanisch.

2. Entpacken Sie die Datei für Ihre Sprache.

Jede .zip-Datei enthält die folgenden zwei Dateien:

● SpracheU_Data.txt, z. B. ENU_Data.txt oder JAU_Data.txt.

● GODWSpracheU.otl, z. B. GODWENU.otl oder GODWJAU.otl.

3. Erstellen Sie mithilfe von BSO (Block Storage Option) in Essbase eine Unicode-Anwendung.

74 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 4: Beispiele

Page 75: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

4. Erstellen Sie in dieser Anwendung eine neue Datenbank.

Sie können GODWSpracheU, wie GODWENU oder GODWJAU, als Datenbanknamen angeben

oder aber einen Namen Ihrer Wahl verwenden.

5. Kopieren Sie die Datei GODWSpracheU.otl, und fügen Sie sie in Ihr Datenbankverzeichnis ein.

6. Wenn der in Schritt 4 angegebene Name für die Datenbank nicht GODWSpracheU lautet,

benennen Sie die Datei GODWSpracheU.otl so um, dass der Name dem Namen der erstellten

Datenbank entspricht.

Bestätigen Sie, dass Sie die .otl-Datei überschreiben möchten.

7. Öffnen Sie in der Essbase Administration Services-Konsole die Outline-Datenbank, und speichern

Sie sie.

Bestätigen Sie, dass Sie das Outline speichern möchten, auch wenn es nicht geändert wurde.

8. Kopieren Sie die Datei SpracheU_Data.txt, und fügen Sie sie in das Verzeichnis ein, in dem sich

die .otl-Datei befindet.

9. Klicken Sie in der Essbase Administration Services-Konsole mit der rechten Maustaste auf die

von Ihnen erstellte Datenbank, und wählen Sie Load Data.

10. Wechseln Sie zu der Datei SpracheU_Data.txt im Datenbankverzeichnis, wählen Sie die Datei

aus, und klicken Sie auf OK.

11. Nachdem die Daten erfolgreich geladen wurden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die

Datenbank, und wählen Sie Execute Calculation.

12. Wählen Sie die Standardberechnung aus, und klicken Sie auf OK.

Die Berechnung kann bis zu fünf Stunden dauern. Die Dauer hängt von dem Computer ab, auf

dem Essbase OLAP Server installiert ist.

Nun können Sie eine Datenquellenverbindung zum Cube herstellen.

Herstellen von Datenquellenverbindungen zu OLAP-DatenquellenIBM Cognos 8 stellt die folgenden OLAP-Beispiele zur Verfügung:

● Microsoft Analysis Services-Cubes "GO Sales Fact" und "GO Finance Fact"

● Cube "Abenteuer und Freizeit"

● DB2-Cube "Abenteuer und Freizeit"

Es müssen Datenquellenverbindungen zu den Cubes hergestellt werden, um die Beispiele verwenden

zu können. Wenn Sie die Cube-Beispiele vor dem Herstellen von Datenquellenverbindungen verwen-

den, müssen Sie die Microsoft Analysis Services-Cube-Beispiele einrichten oder die Essbase-Cube-

Beispiele einrichten.

Sie können den Lese-Zwischenspeicher vergrößern, um die Abfrageleistung zu verbessern, auch

wenn diese Einstellung keine Auswirkung darauf hat, wieviel Zeit zum Öffnen eines Cubes benötigt

wird.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 75

Kapitel 4: Beispiele

Page 76: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Zur Erstellung von Datenquellen benötigen Sie Ausführungsberechtigungen für die geschützte

Funktion Datenquellenverbindungen und Transitrechte für die geschützte Funktion Administration.

Schritte für PowerCubes

1. Öffnen Sie IBM Cognos Connection. Stellen Sie dazu eine Verbindung mit dem IBM Cognos 8-

Portal her, und klicken Sie auf der Seite Willkommen auf IBM Cognos-Inhalte.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Datenquellenverbindungen.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Datenquelle.

Hinweis: Sie müssen für jeden Cube eine Datenquellenverbindung hinzufügen.

5. Zum Erstellen einer Datenquellenverbindung für den Cube "Vertrieb und Marketing" geben

Sie in das Feld Name den Namen vertrieb_und_marketing ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

Sie können einen Windows-Pfad oder einen UNIX-Pfad definieren.

6. Klicken Sie auf der Verbindungsseite unter Typ auf IBM Cognos PowerCube.

Die Seite mit der Verbindungszeichenkette für die ausgewählte Datenbank wird geöffnet.

7. Geben Sie in das Feld Lese-Zwischenspeichergröße (MB) die Zwischenspeichergröße des Cubes

in Megabyte ein.

Wenn Sie dieses Feld leer lassen oder 0 eingeben, verwendet IBM Cognos Connection den

Standardwert aus der Datei ppds_cfg.xml file im Ordner "configuration".

8. Geben Sie im Feld Windows-Verzeichnis den Speicherort und den Namen der Datei vertrieb_

und_marketing.mdc für die Datenquellenverbindung ein. Geben Sie zum Beispiel Folgendes

ein:

c8_Pfad/webcontent/samples/datasources/cubes/PowerCubes/de/vertrieb_und_marketing.mdc

9. Um zu testen, ob die Parameter richtig sind, klicken Sie auf Test.

10. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Nun können Sie zur Verwendung dieser Datenquelle das Beispiel-Package für den PowerCube

importieren.

Schritte für Essbase/DB2-Cubes

1. Öffnen Sie Framework Manager.

2. Klicken Sie auf Create a new project.

3. Geben Sie auf der Seite Neues Projekt einen Namen und einen Pfad für das Projekt ein.

4. Klicken Sie auf der Seite Select Language auf die Entwurfssprache für das Projekt.

5. Klicken Sie auf OK.

Der Metadata-Assistent wird geöffnet.

76 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 4: Beispiele

Page 77: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

6. Klicken Sie auf der Verbindungsseite unter type auf Hyperion Essbase/IBMDB2 OLAP Server,

wählen Sie eine Isolierungsstufe aus, und klicken Sie dann auf Next.

Die Seite mit der Verbindungszeichenkette für die ausgewählte Datenbank wird geöffnet.

7. Geben Sie in das Feld Server name den entsprechenden Pfad ein.

8. Um zu testen, ob die Parameter richtig sind, klicken Sie auf Test.

9. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Damit Sie diese Datenquelle verwenden können, müssen Sie mithilfe der Datenquelle in Framework

Manager ein Package erstellen und das Package anschließend publizieren.

Schritte für Microsoft Analysis Service-Cubes

1. Öffnen Sie IBM Cognos Connection. Stellen Sie dazu eine Verbindung mit dem IBM Cognos 8-

Portal her, und klicken Sie auf der Seite Willkommen auf IBM Cognos-Inhalte.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Neue Datenquelle.

4. Geben Sie im Feld Name den Namen der Datenquellenverbindung ein, und klicken Sie auf

Weiter.

● Geben Sie für den Cube "GOFinanceFact" die Zeichenkette GOFinanceFact_XX_MSAS2005

ein.

● Geben Sie für den Cube "GOSalesFact" die Zeichenkette GOSalesFact_XX_MSAS2005

ein.

5. Klicken Sie auf der Seite Verbindung angeben des Assistenten für neue Datenquellen je nach

zu verwendendem Cube auf Microsoft Analysis Services 2005 oder auf Microsoft Analysis

Services (über ODBO).

6. Klicken Sie auf Weiter.

7. Geben Sie im Feld Servername den Namen des Servers ein, auf dem sich die wiederhergestellten

Datenbanken befinden. Umgekehrte Schrägstriche sind nicht erforderlich.

8. Aktivieren Sie unter Anmeldung das Kontrollkästchen Kennwort, und aktivieren Sie danach

das Kontrollkästchen Anmeldung erstellen, die von der Gruppe 'Jeder' verwendet werden kann.

Geben Sie die Benutzerkennung und das Kennwort für die MSAS-Datenbank ein. Für MSAS2005

ist dies eine Netzwerkanmeldung.

9. Klicken Sie auf Die Verbindung testen und anschließend auf die Schaltfläche Test. Klicken Sie

auf Schließen.

10. Klicken Sie auf Fertig stellen. Sie werden nun aufgefordert, ein Package zu erstellen.

Als Alternative können Sie ein vorhandenes Package aus einem Beispiel-Transfer-Archiv trans-

ferieren. Die Namen der Transfer-Archive entsprechen den Datenquellen-Verbindungsnamen,

die in Schritt 4 festgelegt wurden, und enthalten Beispielberichte für die zugeordneten Cubes.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 77

Kapitel 4: Beispiele

Page 78: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Klicken Sie in IBM Cognos Administration in der Inhaltsadministration auf der Registerkarte

Konfiguration auf Neuer Import. Der Assistent für neuen Import fordert Sie auf, ein Transfer-

Archiv zu wählen. Wenn Sie ein Transfer-Archiv wählen, müssen Sie auf Bearbeiten klicken

und einen Zielnamen für das Package angeben, damit kein vorhandenes Package überschrieben

wird.

11. Um ein Package zu erstellen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Package erstellen, und klicken

Sie auf OK.

12. Geben Sie einen Package-Namen ein, und klicken Sie auf OK.

● Geben Sie für den Cube "GO Finance Fact" die Zeichenkette GOFinanceFact_XX_

MSAS2005 ein.

● Geben Sie für den Cube "GO Sales Fact" die Zeichenkette GOSalesFact_XX_MSAS2005

ein.

13. Geben Sie die Analysis Services-Datenbank an, die Sie wiederhergestellt haben (GOFinance-

Fact_XX oder GoSalesFact_XX):

● Geben Sie für den Cube "GOFinanceFact" oder "GOSalesFact" die Zeichenkette GOSA-

LESDW ein.

● Geben Sie für den Cube "GO Sales Fact" die Zeichenkette GO Sales Fact ein.

14. Klicken Sie auf den Cube für die Datenbank.

15. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Einrichten des Metric Studio-BeispielsFühren Sie zum Einrichten des Metric Studio-Beispiels folgende Schritte aus:

❑ Erstellen Sie einen Metric Store mit dem Namen GOMETRICS.

Informationen über die Erstellung eines Metric Stores finden Sie im IBM Cognos 8 Installation

und Konfiguration - Handbuch.

❑ Erstellen Sie ein neues Metrik-Package mit dem Namen AUF-Metriken, das den Metric Store

GOMETRICS verwendet.

Geben Sie als Datenquellnamen go_metrics ein. Wenn Sie vom Assistenten dazu aufgefordert

werden, wählen Sie den gregorianischen Standardkalender, und akzeptieren Sie die Standarde-

instellungen für Jahre, Quartale und Monate. Wählen Sie den 01. Januar 2004 als Startdatum

für einen Zeitraum, der das aktuelle Jahr einschließt. Wenn das aktuelle Jahr 2008 ist, sollten

Sie einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren verwenden.

Weitere Informationen finden Sie unter "Erstellen eines Metrik-Packages" (S. 439).

❑ Festlegen der Importquelle

78 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 4: Beispiele

Page 79: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

❑ Importieren der Metrikdaten und Dateien in den Metric Store

Schritte zum Festlegen der Importquelle

1. Kopieren Sie alle Textdateien aus dem entsprechenden Verzeichnis in den Ordner

c8_pfad/deployment/cmm:

● Für SQL Server oder Oracle: Kopieren Sie alle Textdateien aus c8_pfad/webcontent/samples/

datasources/metricsdata/GO_Metrics_Unicode.

● Für DB2: Kopieren Sie alle Textdateien aus c8_pfad/webcontent/samples/datasources/

metricsdata/GOMetrics_UTF8.

Tipp: Möglicherweise müssen Sie den Ordner cmm erstellen.

2. Klicken Sie in Öffentliche Ordner auf AUF-Metriken.

3. Klicken Sie in Metric Studio in der Liste Extras auf Importquellen.

4. Klicken Sie in der SpalteAktionen neben der Standardimportquelle auf das Symbol Eigenschaften

festlegen.

5. Klicken Sie unter Metriktransferverzeichnis auf den Ordner cmm. Dies ist das standardmäßige

Transferverzeichnis.

6. Klicken Sie auf Unterordner einschließen.

7. Klicken Sie im Feld Dateiformat auf 8.4.2.

8. Wählen Sie unter Zeichensatzkodierung die gewünschte Kodierung, und klicken Sie auf OK.

● Wählen Sie für SQL Server oder Oracle die Option Unicode (UTF-16).

● Wählen Sie für DB2 die Option Unicode (UTF-8).

Nun können Sie das Package AUF-Metriken in Metric Studio verwenden.

Schritte zum Importieren von Metrikdaten und Dateien in den Metric Store

1. Wählen Sie, ob Sie die Dateien mithilfe von IBM Cognos Connection oder Metric Studio in

den Metric Store importieren möchten:

● Um IBM Cognos Connection zu verwenden, öffnen Sie in Öffentliche Ordner oder Eigene

Ordner das Package "AUF-Metriken", indem Sie in der Spalte Aktionen auf das Symbol

Metriken-Package-Inhalt anzeigen klicken. Klicken Sie auf Metrik-Verwaltung.

● Um Metric Studio zu verwenden, klicken Sie in Metric Studio in der Liste Extras auf

Metrikverwaltung.

2. Klicken Sie auf die Metrikaufgabe Daten aus Dateien in den Metric Store importieren und

übertragen.

Tipp: Wenn ein Fehler auftritt, klicken Sie auf Abgelehnte Datenprotokolle im Importierbereich

löschen, Nur Metrikverlaufsdaten löschen und Metrikverlauf und Kalenderdaten löschen.

Nun können Sie das Package AUF-Metriken in Metric Studio verwenden.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 79

Kapitel 4: Beispiele

Page 80: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Importieren der BeispieleWenn Sie die Beispiel-Packages und andere Inhalte verwenden möchten, müssen Sie diese aus dem

Beispiel-Transfer-Archiv importieren.

Bevor Sie die Transferarchive Cognos_Samples.zip und Cognos_Metrics.zip importieren, müssen

Sie die Datenbanken (S. 69) wiederherstellen. Außerdem müssen Sie Datenquellenverbindungen zu

den Beispieldatenbanken erstellen (S. 72).

Bevor Sie das Transfer-Archiv Cognos_PowerCube.zip importieren, müssen Sie eine Datenbankver-

bindung mit dem entsprechenden PowerCube erstellen und die gewünschte Sprache auswählen. Die

ausgewählte Sprache muss von Ihrem Gebietsschema unterstützt werden.

Weitere Informationen zu Gebietsschemas finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch

von IBM Cognos 8.

Vorgehensweise

1. Kopieren Sie die ZIP-Datei vom Verzeichnis c8_Pfad/webcontent/samples/content in das

Verzeichnis, in dem sich Ihre Transfer-Archive befinden.

Der Standardpfad lautet c8_Pfad/deployment. Der Pfad wird im Konfigurations-Tool festgelegt.

Informationen zur Änderung des Speicherorts finden Sie in der Online-Hilfe zum Konfigurations-

Tool.

2. Öffnen Sie IBM Cognos Connection. Stellen Sie dazu eine Verbindung mit dem IBM Cognos 8-

Portal her, und klicken Sie auf der Seite Willkommen auf IBM Cognos-Inhalte.

3. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

4. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Inhaltsadministration.

Hinweis: Für den Zugriff auf diesen Bereich von IBM Cognos Administration benötigen Sie die

erforderlichen Berechtigungen für die geschützte Funktion Administrationsaufgaben.

5. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Neuer Import.

Der Assistent für neuen Import wird angezeigt.

6. Wählen Sie im Feld Transfer-Archiv eines der Archive Cognos_Samples, Cognos_PowerCube,

Cognos_Metrics und Cognos Audit aus.

7. Klicken Sie auf Weiter.

8. Geben Sie einen eindeutigen Namen und eine optionale Beschreibung sowie einen Bildschirm-

Tipp für das Transfer-Archiv ein, wählen Sie einen Ordner zum Speichern aus, und klicken Sie

auf Weiter.

9. Wählen Sie im Feld Inhalt der öffentlichen Ordner das zu importierenden Transfer-Archiv aus.

Das Transfer-Archiv Cognos_Samples enthält die folgenden Packages oder Ordner:

● AUFDataWarehouse (Analyse), AUFDataWarehouse (Abfrage), AUF Verkauf (Analyse),

AUF Verkauf (Abfrage), Vertrieb und Marketing (angepasst)

● Dashboard-Ordner, Dashboard-Objekte, Beispielvorlage, Interaktive Beispiele

80 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 4: Beispiele

Page 81: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Das Transfer-Archiv Cognos_PowerCube enthält Packages oder Ordner für die folgenden

Sprachen:

● Englisch

● Französisch

● Deutsch

● Japanisch

● Chinesisch (VR China)

Das Transfer-Archiv GO_Metrics enthält die folgenden Packages oder Ordner:

● AUF-Metriken

10. Wählen Sie die gewünschten Optionen und die entsprechenden Einstellungen für die Konflikt-

lösung aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

11. Bestimmen Sie auf der Seite Legen Sie die allgemeinen Optionen fest, ob Zugriffsberechtigungen

und Verweise auf externe Namespaces eingeschlossen werden sollen und welchem Eigentümer

die Einträge nach dem Import zugewiesen werden sollen.

12. Klicken Sie auf Weiter.

Die Zusammenfassung der Informationen wird angezeigt.

13. Prüfen Sie die Zusammenfassung, und klicken Sie auf Weiter.

14. Wählen Sie die gewünschte Aktion aus:

● Für die sofortige oder spätere Ausführung klicken Sie auf Speichern und einmal ausführen.

Klicken Sie auf Fertig stellen, legen Sie eine Uhrzeit und ein Datum für die Ausführung fest,

und klicken Sie dann auf Ausführen. Überprüfen Sie die Ausführungszeit, und klicken Sie

auf OK.

● Um eine Zeit für die wiederholte Ausführung zu planen, klicken Sie auf Speichern und

planen. Klicken Sie auf Fertig stellen, und wählen Sie dann die Häufigkeit sowie ein Anfangs-

und Enddatum. Klicken Sie auf OK.

Tipp: Zum zeitweiligen Deaktivieren des Zeitplans aktivieren Sie das Kontrollkästchen

Den Zeitplan deaktivieren.

● Um zu speichern, ohne die Aufgabe zu planen oder auszuführen, klicken Sie auf Nur spei-

chern und dann auf Fertig stellen.

15. Wenn der Import abgeschlossen ist, klicken Sie auf Fertig stellen.

Nun können Sie die Beispiel-Packages dazu verwenden, in Report Studio, Query Studio und Analysis

Studio Berichte und Analysen zu erstellen, in Metric Designer Extrakte anzuzeigen und in Event

Studio Agenten zu erstellen. Außerdem können Sie die Beispielberichte ausführen, die im Portal auf

der Registerkarte Öffentliche Ordner zur Verfügung stehen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 81

Kapitel 4: Beispiele

Page 82: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeispieldatenbankmodelleIn den folgenden in IBM Cognos 8 enthaltenen Beispielmodellen werden Informationen für das

fiktive Unternehmen mit dem Namen Abenteuer und Freizeit bereitgestellt:

● great_outdoors_sales, bezieht sich auf die Beispieldatenbank GOSALES

● great_outdoors_warehouse, bezieht sich auf die Beispieldatenbank GOSALESDW

● gosales_scriptplayer (bezieht sich auf die Beispieldatenbank GOSALES)

Beispieldatenbankmodelle können auf verschiedenen Plattformen verwendet werden. Informationen

über das Verschieben von Modellen von einer Plattform zu einer anderen finden Sie im Framework

Manager User Guide.

Hinweis: Transformer 8 verwendet einige der Berichte in den Packages AUF Data Warehouse

(Abfrage) und AUF Verkauf (Abfrage) als Quelldaten für verschiedene Cubes. Diese Berichte sind

einfache Listenberichte ohne Formatierung. In der Beschreibung für die Berichte wird angegeben,

ob der Bericht als Datenquelle für Transformer 8 verwendet werden kann.

Modell "AUF Umsatz"

Dieses Modell enthält Informationen über Umsatzanalysen für die fiktive Firma Abenteuer und

Freizeit. Außerdem werden die Abfrageelemente bereitgestellt, die für die Beispiele für Event Studio

erforderlich sind. Das Modell verfügt über Zugriff auf drei Schemas und enthält zwei Packages. Ein

Package basiert auf der dimensionalen Ansicht und das andere auf der (relationalen) Abfrageansicht.

Modell "AUF Data Warehouse"

Dieses Modell enthält Finanz-, Personal- sowie Vertriebs- und Marketinginformationen für die

fiktive Firma "Abenteuer und Freizeit". Dabei hat das Modell Zugriff auf eine dimensionale rela-

tionale Datenquelle. Das Modell verfügt über zwei Packages. Ein Package basiert auf der dimensio-

nalen Ansicht und das andere auf der (relationalen) Abfrageansicht.

GO Sales Scriptplayer

Mit diesen Dateien können die Aktionsprotokolle nacheinander ausgeführt werden. Bei dieser

Aktion wird ein Modell mit dem Namen gosales_scriptplayer erzeugt und ein Package im Content

Store publiziert.

Beispiel - Ausführen des Beispiels "Event Lifecycle Management Retouren-Agent"mit veränderten Daten

Wenn ein Event Studio-Benutzer den Beispielagenten "Event Lifecycle Management Retouren-

Agent" testen möchte, können Sie die Daten in der Datenbank GOSALES ändern. Der Event Studio-

Benutzer kann den Beispielagenten dann zweimal ausführen und findet ein neues Ereignis. Weitere

Informationen finden Sie im Event Studio - Benutzerhandbuch.

Das Ausführen des Beispielagenten mit veränderten Daten umfasst die folgenden Schritte:

❑ Der Event Studio-Benutzer führt den Beispielagenten mit den Standarddaten aus und fordert

Sie dann auf, die Daten zu ändern.

82 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 4: Beispiele

Page 83: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

❑ Sie simulieren das Auftreten von anfänglichen Ereignissen und fordern dann den Event Studio-

Benutzer auf, den Beispielagenten ein zweites Mal auszuführen.

❑ Der Event Studio-Benutzer führt den Beispielagenten für die geänderten Daten aus. Wenn das

Ausführen des Agenten abgeschlossen ist, werden Sie vom Event Studio-Benutzer darüber

informiert.

❑ Sie simulieren den Zeitverlauf und das Auflösen von einigen Ereignissen und fordern dann den

Event Studio-Benutzer auf, den Beispielagenten ein drittes Mal auszuführen.

❑ Der Event Studio-Benutzer führt den Beispielagenten zum letzten Mal aus. Wenn das Ausführen

des Agenten abgeschlossen ist, werden Sie vom Event Studio-Benutzer darüber informiert.

❑ Sie ändern die Daten so, dass der Event Lifecycle Management Retouren-Agent keine Ereignisse

erkennt.

Beispiel - Simulieren des Auftretens von anfänglichen Ereignissen

Führen Sie das Skript Event_Studio_ELM_Agent_Modify_GOSALES.sql teilweise aus, um folgende

Datenänderungen zu simulieren:

● Ändern des Datums in das aktuelle Datum

● Ändern des Nachverfolgungscodes in -1 für vier Datensätze.

Der Code -1 bedeutet, dass eine Nachverfolgung erforderlich ist.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in SQL Query Analyzer im Menü File auf Open.

2. Wechseln Sie in das Verzeichnis c8_Pfad/webcontent/samples/datasources/sqlserver, und

doppelklicken Sie auf die Datei Event_Studio_ELM_Agent_Modify_GOSALES.sql.

3. Klicken Sie auf der Symbolleiste in der Datenbankliste auf GOSALES.

4. Wählen Sie im Fenster Query unter Part 1 alle sechzehn Codezeilen aus.

5. Klicken Sie im Menü Query auf Execute.

Die Änderungen werden übernommen, und die Datenbank wird aktualisiert.

Beispiel - Simulieren des Zeitverlaufs und Auflösen von einigen Ereignissen

Führen Sie das Skript Event_Studio_ELM_Agent_Modify_GOSALES.sql teilweise aus, um Daten-

änderungen zu simulieren. Ändern Sie zuerst das Datum so, dass der letzte Aufruf des Beispiels

Event Lifecycle Management Retouren-Agent vor zwei Tagen erfolgt ist. Dann ändern Sie für drei

der vier Ereignisinstanzen, die beim letzten Aufruf des Event Lifecycle Management Retouren-

Agenten gefunden wurden, den Nachverfolgungscode von -1 in +1. Das bedeutet, dass nur für eine

dieser Ereignisinstanzen immer noch eine Nachverfolgung erforderlich ist und die anderen Instanzen

gelöst wurden.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in SQL Query Analyzer im Menü File auf Open.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 83

Kapitel 4: Beispiele

Page 84: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

2. Wechseln Sie in das Verzeichnis c8_Pfad/webcontent/samples/datasources/sqlserver, und

doppelklicken Sie auf die Datei Event_Studio_ELM_Agent_Modify_GOSALES.sql.

3. Klicken Sie auf der Symbolleiste in der Datenbankliste auf GOSALES.

4. Wählen Sie im Fenster Query unter Part 2 alle Codezeilen aus, die nach den Kommentaren

angezeigt werden.

5. Klicken Sie im Menü Query auf Execute.

Die Änderungen werden übernommen, und die Datenbank wird aktualisiert.

Beispiel - Ändern der Daten, sodass der Event Lifecycle Management Retouren-Agent keine Ereignisseerkennt

Wenn der Event Studio-Benutzer die Ausführung des Beispielagenten "Event Lifecycle Management

Retouren-Agent" mit den veränderten Daten beendet hat, werden Sie darüber informiert. Daraufhin

können Sie die Datenbank GOSALES ändern, sodass der Agent keine Ereignisinstanzen mehr

erkennt.

Vorgehensweise

● Führen Sie die folgenden SQL-Befehle aus:

UPDATE GOSALES.RETURNED_ITEM SET FOLLOW_UP_CODE = 0

UPDATE GOSALES.RETURNED_ITEM SET ASSIGNED_TO = 0

UPDATE GOSALES.RETURNED_ITEM SET DATE_ADVISED = NULL

Die Daten werden geändert. Der Beispielagent "Event Lifecycle Management Retouren-Agent"

kann jetzt von einem anderen Event Studio-Benutzer verwendet werden.

Entfernen der Beispieldatenbanken aus IBM Cognos 8Wenn Sie die Beispielberichte zum Kennenlernen von IBM Cognos 8 und Framework Manager

nicht mehr benötigen, können Sie die Packages löschen, auf denen die Beispiele beruhen. Durch

diese Aktion werden die Beispiele dauerhaft aus dem Content Store gelöscht.

Vorgehensweise

1. Öffnen Sie IBM Cognos Connection. Stellen Sie dazu eine Verbindung mit dem IBM Cognos 8-

Portal her, und klicken Sie auf der Seite Willkommen auf IBM Cognos-Inhalte.

2. Klicken Sie auf die Registerkarte Öffentliche Ordner.

3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Beispiel-Package, das getestet werden soll.

4. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Löschen und anschließend auf OK.

Wenn Sie die Beispiele erneut verwenden möchten, müssen Sie die Beispiele einrichten.

84 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 4: Beispiele

Page 85: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Protokollmeldungen sind ein wichtiges Mittel zur Diagnose und Prüfung des Verhaltens von IBM

Cognos 8. Neben Fehlermeldungen enthalten auch Protokollmeldungen Informationen zum Status

der Komponenten und eine Übersicht über die wichtigsten Ereignisse. Protokollmeldungen können

beispielsweise Informationen zu Versuchen, Dienste zu starten oder zu beenden, zum Abschluss der

Verarbeitung von Anforderungen und Hinweise auf schwerwiegende Fehler beinhalten. Audit-Pro-

tokolle, die sich in einer Protokolldatenbank befinden, enthalten Informationen zu Benutzer- und

Berichtsaktivitäten.

Die IBM Cognos 8-Dienste auf den einzelnen Computern senden Informationen zu Fehlern und

Ereignissen an einen lokalen Protokollierungsserver. Auf jedem IBM Cognos 8-Computer, auf dem

Content Manager oder die Komponenten der Anwendungsebene installiert sind, ist im Ordner

c8_Pfad ein lokaler Protokollierungsserver installiert. Da der Protokollierungsserver einen anderen

Port verwendet als die anderen IBM Cognos 8-Komponenten, werden Ereignisse auch dann weiter

verarbeitet, wenn auf dem lokalen Computer andere Dienste, wie der Dispatcher, deaktiviert sind.

Im folgenden Arbeitsablauf sehen Sie die Aufgaben, die zur Vorbereitung der Protokollierung

erforderlich sind.

Verarbeitung derProtokollnachrichten planen

ProtokollierungeinrichtenProtokollierung

konfigurieren

❑ Legen Sie während der Planung die für Ihre Umgebung geeignete Protokollierungskonfiguration

fest. Planen Sie beispielsweise außer der lokalen Protokolldatei auch verschiedene Ziele für

Protokollmeldungen ein, z. B. Remote-Protokollierungsserver und Protokolldateien wie das

UNIX- oder das Linux-Systemprotokoll oder das Windows NT-Ereignisprotokoll. Sie können

auch nur die Audit-Protokollinformationen an eine Datenbank senden. Berücksichtigen Sie

auch Sicherheitsaspekte, wie Methoden zum Schutz der Protokolldateien vor Systemausfällen

oder Verfälschung durch Benutzer. Weitere Informationen zur Planung finden Sie imArchitecture

and Deployment Guide.

❑ Definieren Sie während der Konfiguration die Starteigenschaften für die Protokollierung, z. B.

Verbindungseinstellungen für Datenbanken. Sie müssen auch eine Protokolldatenbank erstellen,

wenn Sie Audit-Protokolle erfassen möchten. Wenn für die Kommunikation zwischen einem

lokalen und einem Remote-Protokollierungsserver eine sichere Verbindung genutzt werden soll,

müssen Sie die entsprechenden Konfigurationseinstellungen auf beiden IBM Cognos 8-Computern

ändern. Informationen zum Konfigurieren der Protokollierung finden Sie in Installation und

Konfiguration - Handbuch.

❑ Geben Sie beim Einrichten der Protokollierung die zu protokollierende Detailebene an, damit

sich die Meldungen auf Informationen beschränken, die für Ihre Organisation relevant sind.

Audit-Berichte können auch zum Verfolgen von Benutzer- und Berichtsaktivitäten eingerichtet

Licensed Materials – Property of IBM85© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 86: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

werden. Informationen zum Einrichten der Protokollierung finden Sie in Administration und

Zugriffsschutz - Handbuch.

Informationen zur Verwendung von Protokollmeldungen für die Fehlerbehebung, insbesondere

auch bezüglich der Protokollierung, finden Sie im Abschnitt zur Fehlerbehebung in Administration

und Zugriffsschutz - Handbuch.

Die folgenden Aufgaben können zum Einrichten der Protokollierung ausgeführt werden:

● Festlegen von Protokollebenen (S. 88)

● Einrichten von Audit-Berichten (S. 89)

● Anzeigen aller Details für sichere Fehlermeldungen (S. 96)

● Deaktivieren der Erstellung von Core-Dump-Dateien (S. 97)

ProtokollmeldungenUm den Speicherort der Protokollmeldungen anzugeben, die Größe und die Anzahl der Protokoll-

dateien festzulegen und die Eigenschaften des Protokollservers zu konfigurieren, verwenden Sie das

Konfigurationstool. Der Standardspeicherort für Protokollmeldungen ist die Datei cogserver.log

im Ordner c8_Pfad/logs. Die Meldungen können auch in einer Datenbank gespeichert werden.

Weitere Informationen finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Weitere Informationen zum Protokollierungsdienst finden Sie unter "Dispatcher und Dienste" (S. 115).

ProtokollierungsstufenDurch Festlegung der Protokollebene können Sie angeben, welche Ereignisse und Meldungen in der

Protokolldatei bzw. -datenbank gespeichert werden. Ein Ereignis ist ein Vorkommnis in der IBM

Cognos 8-Umgebung, das von seiner Bedeutung her eine Protokollierung rechtfertigt, beispielsweise

das Starten oder Stoppen eines Dienstes.

Für jeden Dispatcher-Dienst können Sie eine unterschiedliche Protokollebene festlegen. Dies kann

für jeden einzelnen Dispatcher oder für alle Dispatcher innerhalb desselben Ordners erfolgen. Indem

Sie verschiedene Protokollebenen für verschiede Dienste festlegen, können Sie die Menge der irrele-

vanten Protokollinformationen reduzieren. Wenn Sie z. B. beim Batch-Berichtsdienst Fehler beheben

müssen, können Sie nur für diesen Dienst eine detaillierte Protokollebene festlegen. Dadurch wird

die Menge der Protokollmeldungen insgesamt so gering wie möglich gehalten. Die Protokollebene

für einen Dienst gilt für alle seine Komponenten.

Hinweis: Der Protokollierungsdienst verfügt über keine zugeordnete Protokollebene.

In der folgenden Tabelle ist angegeben, welche Details bei den einzelnen Protokollebenen protokolliert

werden.

86 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 87: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

VollständigVerfolgenAnforderungBasisMinimalEinzelheiten

Starten und Herunterfahren des

Systems/Starten und Beenden der

Dienste, Laufzeitfehler

Benutzerkontenverwaltung und

Laufzeitverwendung von IBM

Cognos 8

Benutzeranforderungen

Dienstanforderungen und Antwor-

ten

Alle Anforderungen an alle Kom-

ponenten (einschließlich Parameter-

werten)

Andere Abfragen für IBM

Cognos 8-Komponenten (native

Abfrage)

Sie können die Serverleistung durch die Verwaltung des vom Server auszuführenden Protokollauf-

wands beeinflussen. Da eine umfassende Protokollierung Auswirkungen auf die Serverleistung hat,

kann das Erhöhen der Protokollebene die Leistung von IBM Cognos 8 beeinträchtigen.

Als Standard-Protokollebene wirdMinimal verwendet. Verwenden Sie die ProtokollebeneVollständignur, wenn Sie für eine Fehlerbehebung detaillierte Daten benötigen, denn bei dieser Protokollebene

kann die Serverleistung deutlich abnehmen.

Überprüfungsebenen für Berichte und Protokollierungsebenen

Informationen zu den Überprüfungsebenen von Berichten können durch Festlegung der entsprechen-

den Protokollierungsebene ermittelt werden. Überprüfungsmeldungen für Berichte können zusammen

mit den Systemprotokollmeldungen ausgegeben werden.

Die ermittelten Überprüfungsinformationen können auf verschiedene Weise verwendet werden.

Wenn das System allgemein schwache Antworten sendet, können Sie eine höhere Protokollierungs-

ebene festlegen. Anhand der zusätzlichen Informationen können Sie die fehlerhaften Berichte dann

leichter ermitteln und die entsprechenden Ursachen identifizieren. Warnmeldungen in Protokollen

können darauf hindeuten, dass Benutzer fragwürdige Ergebnisse empfangen. In diesem Fall können

Sie eine Benachrichtigung an die Eigentümer der verursachenden Berichte senden.

Für Berichte sind vier Überprüfungsebenen und fünf Protokollierungsebenen verfügbar. In der fol-

genden Tabelle wird der Zusammenhang zwischen diesen Ebenen aufgezeigt.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 87

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 88: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

ProtokollebeneÜberprüfungsebene für Berichte

Minimal, StandardFehler

AnforderungWarnung

VerfolgenSchlüsseltransformierung

VollständigInformationen

Je höher die Protokollierungsebene gewählt wird, desto stärker wird die Systemleistung beeinträchtigt.

In der Regel wird als ProtokollierungsebeneMinimal bzw. Standard gewählt, um Fehler zu ermitteln.

Bei Auswahl der Ebene Anforderung werden neben Fehlern auch Warnungen protokolliert.

Weitere Informationen zu Berichten und deren Überprüfung finden Sie im Report Studio für profes-

sionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch.

Protokollieren von nativen Abfragen

Wenn Sie Audit-Berichte (S. 89) mit Abfragen erstellen möchten, die für Ihre Berichtsdatenquelle

ausgeführt werden, müssen Sie das Protokollieren von nativen Abfragen aktivieren. Sie können

durch das Protokollieren von nativen Abfragen herausfinden, welche Art von Informationen von

den Benutzern gewünscht wird und ob ein Bericht effizient ausgeführt wird.

Das Protokollieren von nativen Abfragen ist Teil der ProtokollebeneAnforderung. Wenn Sie jedoch

Audit-Berichte verwenden, können Sie unabhängig von der Protokollebene Anforderung das Proto-

kollieren nativer Abfragen aktivieren. Führen Sie hierzu die nachfolgend beschriebenen Schritte aus.

Informationen zum Einrichten von Protokollebenen für Audit-Berichte finden Sie unter "Audit-

Berichte" (S. 89).

Festlegen von ProtokollebenenDurch Festlegung der Protokollebene können Sie angeben, welche Ereignisse und Meldungen in der

Protokolldatei bzw. -datenbank gespeichert werden. Ein Ereignis ist ein Vorkommnis in der IBM

Cognos 8-Umgebung, das von seiner Bedeutung her eine Protokollierung rechtfertigt, beispielsweise

das Starten oder Stoppen eines Dienstes. Weitere Informationen finden Sie unter "Protokollierungs-

stufen" (S. 86).

Die von Ihnen für das System festgelegten Protokollebenen gelten für alle Dispatcher und Dienste.

Protokollebenen, die Sie auf der Dispatcherebene einrichten, gelten für alle Dienste, die dem Dispat-

cher zugeordnet sind. Protokollebenen, die Sie für einzelne Dienste einrichten, gelten Dispatcher-

übergreifend für den jeweiligen Dienst.

Protokollebenen, die für Dispatcher eingerichtet werden, überschreiben Protokollebenen, die für

die Systemebene eingerichtet wurden. Protokollebenen, die für Dienste eingerichtet werden, über-

schreiben Protokollebenen, die für Dispatcher oder das System eingerichtet wurden.

88 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 89: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktion IBM Cognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie oben links im Bereich Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige ändern zu

öffnen, und klicken Sie anschließend auf Alle Server, Alle Servergruppen, Alle Dispatcher oder

Dienste, je nachdem, wo Sie die Protokollebenen festlegen möchten.

5. Klicken Sie auf den Pfeil neben dem Element, um das Menü Aktionen anzuzeigen, und klicken

Sie anschließend auf Eigenschaften festlegen. Um z. B. die Protokollebenen für das System

festzulegen, klicken Sie auf den Pfeil neben dem Menü Aktionen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Klicken Sie im Menü Kategorie auf Protokollieren.

8. Wählen Sie im Menü Wert die gewünschte Protokollebene für den Dienst aus.

9. Wenn für den Dienst das Protokollieren nativer Abfragen (S. 88) verfügbar ist und Sie diese

Möglichkeit nutzen möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Audit der nativen Abfrage.

10. Klicken Sie auf OK.

Audit-BerichteMit Audit-Berichten können Sie Informationen über Benutzer- und Berichtsaktivitäten in einer

Protokolldatenbank anzeigen.

In diesem Abschnitt erhalten Sie Informationen darüber, wie Sie Audit-Protokoll-Datenbanken in

FrameWork Manager sowie auf Ihren Protokolldaten basierende Berichte erstellen. Richten Sie

zunächst Audit-Berichte ein (S. 89).

Beim Erstellen von Audit-Berichten können Sie sich an den Beispielmodellen und Beispiel-Audit-

Berichten (S. 90) orientieren. Informationen zum Datenbankschema für Audit-Berichte finden Sie

unter "Datenschema für Protokollmeldungen" (S. 823).

Einrichten von Audit-BerichtenBevor Sie einen Audit-Bericht erstellen oder einen bei IBM Cognos 8 mitgelieferten Beispiel-Audit-

Bericht verwenden können, müssen Sie Audit-Berichte einrichten.

❑ Schicken Sie Protokollmeldungen zu einer Datenbank.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 89

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 90: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Richten Sie eine Protokolldatenbank ein, und konfigurieren Sie die Protokollmeldungen, die

zur Datenbank gesendet werden. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Protokollmel-

dungen finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Wichtig: Die Protokolldatenbank und die Content Store-Datenbank müssen voneinander

getrennt sein.

❑ Legen Sie die Protokollebene für Audit-Berichte fest.

Legen Sie die Protokollebene auf Standard oder höher fest. Legen Sie für die Protokollebene

niemals Vollständig fest, da dann zu viele Informationen protokolliert werden. Weitere Infor-

mationen finden Sie unter "Festlegen von Protokollebenen" (S. 88).

❑ Aktivieren Sie das Protokollieren von nativen Abfragen (S. 88).

Beispiele für Audit-Modelle und Audit-BerichteIn IBM Cognos 8 sind Beispiele für Audit-Modelle und Audit-Berichte enthalten, die Sie verwenden

können.

Beispiel eines Audit-Modells

IBM Cognos 8 enthält ein Beispiel eines Audit-Modells in Framework Manager. Der Standardpfad

lautet c8_Pfad/webcontent/samples/Models/Audit/Audit.cpf.

Beispiele von Audit-Berichten

Die folgende Tabelle enthält Beispiele von Audit-Berichten sowie eine Inhaltsbeschreibung für jeden

Bericht.

Bevor Sie die Berichte verwenden können, müssen Sie die Beispiel-Audit-Berichte einrichten (S. 94).

BeschreibungName des Audit-Berichts

Listet den Ausführungsverlauf des Agenten nach Benutzer

sowie Datums- und Zeitbereich auf und enthält auch ein

Balkendiagramm. Dieser Bericht zeigt außerdem an, wie oft

ein einzelner Agent und wie oft alle Agenten insgesamt ausge-

führt wurden.

Agentenausführungsverlauf nach

Benutzer

Sie können einen Zeitraum mit Datum und Uhrzeit auswählen.

90 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 91: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungName des Audit-Berichts

Zeigt, wie Sie für alle Dienste, die einen Agenten verwenden,

tägliche Werte für durchschnittliche und mangelhafte Leistun-

gen in Bezug auf die in IBMCognos Administration festgeleg-

ten Schwellenwerte überwachen.

Tägliche Werte für durchschnittli-

che und mangelhafte Leistungen -

alle Dienste

Der Bericht mit den Durchschnitts- und Negativausnahmen

geht als E-Mail-Anhang an den Administrator.

Damit Sie diesen Bericht ordnungsgemäß ausführen können,

müssen Sie zunächst Schwellenwerte in IBM Cognos Admi-

nistration festlegen (siehe "Systemleistungsmetriken" (S. 99)).

Um E-Mails empfangen zu können, müssen Sie ein Mail-Ser-

verkonto angeben. Weitere Informationen finden Sie im IBM

Cognos 8 Installation und Konfiguration - Handbuch. Weitere

Informationen zum Festlegen von Schwellenwerten in IBM

Cognos Administration finden Sie unter "Systemleistungsme-

triken" (S. 99).

Listet die täglichen Metrik-Ausnahmen für alle Dienste auf.Tägliche Metrikausnahmen

Führt die ausgeführten Berichte nach Package auf. Enthält

außerdem Benutzer, Zeitstempel und Ausführungszeit in

Millisekunden für jeden Bericht.

Berichtsausführung nach Package

und Bericht

Sie können einen Zeitraum mit Datum und Uhrzeit, einen

oder mehrere Benutzer, ein oder mehrere Packages sowie

einen oder mehrere Berichte auswählen.

Führt die ausgeführten Berichte nach Benutzer und Package

auf. Enthält außerdem Zeitstempel und Ausführungszeit (in

Millisekunden) für jeden Bericht.

Berichtsausführung nach Benutzer

Sie können einen Zeitraum mit Datum und Uhrzeit, einen

oder mehrere Benutzer, ein oder mehrere Packages sowie

einen oder mehrere Berichte auswählen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 91

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 92: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungName des Audit-Berichts

Führt die ausgeführten Berichte alphabetisch nach Benutzer,

einschließlich Package und Zeitstempel seit Erstellung der

Protokolldatenbank, auf.

Ausführungsverlauf nach Benutzer

Dieser Bericht enthält die Gesamtzahl der Ausführungen eines

Berichts pro Benutzer sowie die Gesamtzahl aller Berichte,

die von einem Benutzer ausgeführt wurden. Darüber hinaus

ist die Gesamtzahl der Berichte enthalten, die von allen

Benutzern insgesamt ausgeführt wurden.

Sie können einen oder mehrere Benutzer für den Bericht aus-

wählen. Nachdem Sie den Audit-Bericht ausgeführt haben,

können Sie wählen, ob Sie die Statistik für einen bestimmten

Bericht oder für alle Berichte anzeigen.

Listet die fehlgeschlagenen Berichtsausführungen nach Package

auf und enthält ein Tortendiagramm, das auch die Fehleranteil

der einzelnen Packages zeigt.

Fehlgeschlagene Berichtsausführun-

gen - nach Package

Erkennt, ob voreingestellte Schwellenwerte für fehlgeschlagene

Anforderungen überschritten wurden.

Erkennungsagent für fehlgeschla-

gene Anforderungen - alle Dienste

Eine E-Mail-Nachricht mit Metrikeninformationen zum

fehlgeschlagenen Dienst wird an den Administrator versendet.

Der Bericht "Dienstanforderungsmetriken - Tagesbericht"

wird ausgeführt.

Damit Sie diesen Bericht ordnungsgemäß ausführen können,

müssen Sie zunächst Schwellenwerte in IBM Cognos Admi-

nistration festlegen (siehe "Systemleistungsmetriken" (S. 99)).

Um E-Mails empfangen zu können, müssen Sie ein Mail-Ser-

verkonto angeben. Weitere Informationen finden Sie im IBM

Cognos 8 Installation und Konfiguration - Handbuch.

Zeigt die Anmelde- und Abmeldezeitstempel sowie Operatio-

nen nach Benutzer an.

Anmeldeoperationen nach Zeitstem-

pel

Enthält außerdem die Gesamtzahl der Anmeldungen pro

Benutzer sowie die Anzahl der Anmeldungen insgesamt.

Sie können den Zeitraum sowie einen oder mehrere Benutzer

für den Bericht auswählen.

92 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 93: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungName des Audit-Berichts

Zeigt Anmelde- und Abmeldezeitstempel nach Benutzer an,

einschließlich der Art der erfolgten Abmeldeoperation.

Anmeldeoperationen nach Benutzer-

name

Enthält die Gesamtzahl der Anmeldungen pro Benutzer sowie

die Anzahl der Anmeldungen insgesamt.

Sie können einen oder mehrere Benutzer für den Bericht aus-

wählen.

In einem Listenbericht werden Ausnahmen für Migrationsauf-

gaben angezeigt.

Migrationsausnahmen

Zeigt die Operationen an, die an Zielobjekten ausgeführt

wurden (nach Benutzer). Dieser Bericht enthält den Zielob-

jektpfad, den Zeitstempel sowie den Status der Operation.

Operationen nach ausgewählten

Objekten und Benutzern

Sie können jeweils ein oder mehrere Objekte, Operationen

oder Benutzer für den Bericht auswählen.

Führt Berichte alphabetisch sowie einschließlich der zugehö-

rigen Packages und Zeitstempel für jede Berichtsausführung

auf.

Berichtsausführungsverlauf (ausführ-

licher Bericht)

Dieser Bericht zeigt außerdem an, wie oft ein einzelner Bericht

und wie oft alle Berichte insgesamt ausgeführt wurden.

Darüber hinaus stellt das enthaltene farbige Kreisdiagramm

einen Überblick über die verwendeten Bericht.

Führt Berichte alphabetisch sowie einschließlich des Zeitstem-

pels für jede einzelne Berichtsausführung seit Erstellung der

Datenbank auf.

Berichtsausführungsverlauf

(zusammenfassender Bericht)

Führt Berichte nach Verwendungshäufigkeit auf. Für jeden

Bericht wird aufgeführt, welcher Benutzer und wie oft dieser

den Bericht seit Erstellung der Protokolldatenbank ausgeführt

hat.

Berichtsverwendung

Anhand dieses Berichts können Sie feststellen, ob es Berichte

gibt, die nicht verwendet werden. Sie können diese Berichte

ggf. löschen.

Zeigt den Prozentsatz der erfolgreich ausgeführten und fehl-

geschlagenen Anforderungen von IBM Cognos-Diensten des

jeweiligen Tages. Der Bericht enthält auch ein Säulendia-

gramm.

Dienstanforderungsmetriken -

Tagesbericht

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 93

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 94: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungName des Audit-Berichts

Zeigt Datum und Uhrzeit des Starts von Sitzungen an, die auf

ungewöhnliche Weise beendet wurden. Außerdem wird die

tägliche Gesamtzahl der Sitzungsbeendigungen angezeigt.

Benutzersitzung - vorzeitiger Pro-

grammabbruch

Sie können einen Zeitraum mit Datum und Uhrzeit auswählen.

Zeigt Einzelheiten der Benutzersitzung einschließlich Anmelde-

und Abmeldezeit, Abmeldeoperation und Sitzungsdauer an.

Benutzersitzung - Einzelheiten

Enthält außerdem die Gesamtdauer der Sitzungen pro

Benutzer sowie die Gesamtdauer der Sitzungen für alle

Benutzer.

Sie können den Zeitraum mit Datum und Uhrzeit sowie einen

oder mehrere Benutzer auswählen.

Dieser Audit-Bericht zeigt ein Balkendiagramm mit den

Anmeldungsfehlern der letzten 30 Tage an.

Benutzersitzung - Diagramm der

Anmeldungsfehler der letzten 30

Tage

Dieser Audit-Bericht zeigt die durchschnittliche Sitzungsdauer

nach Benutzern an. Außerdem wird die durchschnittliche

Gesamtsitzungsdauer nach Benutzern angezeigt.

Benutzersitzung - Zusammenfas-

sung

Sie können den Zeitraum mit Datum und Uhrzeit sowie einen

oder mehrere Benutzer auswählen.

Dieser Audit-Bericht führt Benutzer und Zeitstempel für

Berichte des von Ihnen ausgewählten Packages auf.

Berichte nach Package und Bericht

anzeigen

Sie können einen Zeitraum mit Datum und Uhrzeit, einen

oder mehrere Benutzer sowie einen oder mehrere Berichte

auswählen.

Einrichten der Beispiel-Audit-Berichte

Sie müssen Beispiel-Audit-Berichte einrichten, bevor Sie diese verwenden können. Bevor Sie beginnen,

lesen Sie unter "Einrichten von Audit-Berichten" (S. 89) nach.

❑ Erstellen Sie eine Datenquellenverbindung zur Protokolldatenbank. Die Protokolldatenbank

und die Datenquelle in IBM Cognos Connection muss den Namen "Audit" erhalten.

Befolgen Sie die Vorgehensweise unter "Hinzufügen oder Ändern einer Datenquellenverbin-

dung" (S. 207). Geben Sie für den Datenquellennamen und den Datenbanknamen "Audit" ein.

Bestätigen Sie, dass die Verbindung funktioniert.

❑ Befolgen Sie die Vorgehensweise unter "Einrichten des Beispiel-Audit-Berichts "Usage Audit

Report"" (S. 95), um eine neue Datenquelle mit dem Namen "url_xml" zu erstellen und den

94 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 95: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

URL als Verbindungszeichenkette zu verwenden. Diese Datenquelle wird nur vom Audit-Bericht

Verwendung des Berichts verwendet.

❑ Importieren Sie die Beispiel-Audit-Berichte.

Die Datei "Cognos_Audit.zip" ist in Ihrer Installation enthalten. Sie befindet sich im Verzeichnis

"Cognos 8-Installationsverzeichnis/webcontent/samples/content".

Kopieren Sie die Datei nach c8_location/deployment, und befolgen Sie die Vorgehensweise

unter "Importieren der Beispiele" (S. 80) Cognos_Audit. Aktivieren Sie in der Liste Inhalt der

öffentlichen Ordner das Kontrollkästchen Audit.

Die Audit-Berichte befinden sich unter Öffentliche Ordner im Bereich IBMCognos Connection.

❑ Führen Sie die Beispiel-Audit-Berichte aus.

Tipp: Klicken Sie in IBM Cognos Connection auf Öffentliche Ordner, anschließend auf Auditund danach auf den Audit-Bericht, den Sie ausführen möchten.

Je nach ausgewähltem Audit-Bericht werden Sie zur Eingabe von Berichtskriterien aufgefordert.

Einrichten des Beispiel-Audit-Berichts "Usage Audit Report"

Der Audit-Bericht "Usage Audit Report" führt Berichte nach Verwendungshäufigkeit auf. Vor

Verwendung muss der Bericht eingerichtet werden.

Vorgehensweise

1. Öffnen Sie in einem Texteditor die unter c8_Pfad/webapps/p2pd/web-inf gespeicherte Datei

web.xml, und fügen Sie folgendes XML-Fragment hinzu:

<servlet> <servlet-name>DSServlet</servlet-name> <servlet-class>com.cognos.demo.DSServlet</servlet-class> </servlet> <servlet-mapping><servlet-name>DSServlet</servlet-name> <url-pattern>/cognos/DSServlet.jsp</url-pattern> </servlet-mapping>

Beachten Sie, dass Sie den url-pattern-Wert beliebig wählen können.

2. Wenn sich das Verzeichnis c8_Pfad/webapps/p2pd/web-inf/classes/com/cognos/demo nicht auf

Ihrem System befindet, erstellen Sie es.

3. Kopieren Sie die Datei build.bat (Windows) bzw. build.sh (UNIX), die unter

c8_Pfad/webapps/Audit gespeichert ist, in das Verzeichnis c8_Pfad/webapps/p2pd/web-inf/

classes/com/cognos/demo.

Bearbeiten Sie die build-Datei, um sicherzustellen, dass die Definition JAVA_HOME auf Ihre

JDK verweist, und stellen Sie sicher, dass die Definition CRN_HOME auf den IBM Cognos 8-

Pfad verweist.

4. Falls sich die Datei DSServlet.java noch nicht im Verzeichnis c8_Pfad/webapps/p2pd/web-inf/

classes/com/cognos/demo befindet, kopieren Sie sie aus dem Verzeichnis c8_Pfad/webapps/Audit

an diese Stelle.

5. Führen Sie einen der folgenden Schritte in der Datei DSServlet.java aus:

● Wenn anonyme Anmeldungen zulässig sind, kommentieren Sie die folgende Zeile

aus:binding.logon(...)

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 95

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 96: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Wenn Sie keine anonymen Anmeldungen zulassen, stellen Sie sicher, dass Benutzername,

Kennwort und Namespace korrekt sind und die Auskommentierung der folgenden Zeile

aufgehoben ist: binding.logon(...)

6. Führen Sie in der Eingabeaufforderung die Datei build.bat bzw. build.sh aus dem Verzeichnis

c8_Pfad/webapps/p2pd/web-inf/classes/com/cognos/demo aus.

7. Starten Sie IBM Cognos 8, und öffnen Sie IBM Cognos Connection.

8. Erstellen Sie eine Datenquellenverbindung mit der XML-Datenquelle, indem Sie folgende Schritte

ausführen:

● Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administra-

tion.

● Klicken Sie auf der RegisterkarteKonfiguration auf Neue Datenquelle.

● Geben Sie unter Name die Zeichenkette "url_xml" ein.

● Klicken Sie auf Weiter.

● Wählen Sie unter Typ die Option XML aus.

● Klicken Sie auf Weiter.

● Geben Sie im Feld Verbindungszeichenkette die Verbindungszeichenkette ein. Bei

Verwendung der Standardeinstellungen erhalten Sie die folgende Verbindungszeichenkette:

http://localhost:9300/p2pd/cognos/DSServlet.jsp.

● Klicken Sie auf OK.

Anzeigen aller Details für sichere FehlermeldungenEinige IBM Cognos 8-Fehlermeldungen können sensible Daten wie Servernamen enthalten. In der

Standardeinstellung ist die IBM Cognos Application Firewall-Option für sichere Fehlermeldungen

aktiviert. Den Benutzern wird nur angezeigt, dass ein Fehler aufgetreten ist. Weitere Informationen

finden Sie unter "Filtern von Fehlermeldungen" (S. 230).

Wenn Sie über die entsprechenden Berechtigungen verfügen, können Sie die vollständigen Fehlerde-

tails abrufen, die u. U. vertrauliche Informationen enthalten.

Außerdem können Sie die Protokollmeldungen anzeigen (S. 86).

Schritte für den Abruf der vollständigen Fehlerdetails

1. Suchen Sie die Fehlercode-ID in der Benutzerfehlermeldung. Die Fehlernummer in der folgenden

Meldung ist zum Beispiel: secureErrorID:2004-05-25-15:44:11.296-#9:

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte wenden Sie sich an Ihren Administrator. Der vollständige Fehler

wurde von der CAF mit folgender SecureErrorID protokolliert: 2004-05-25-15:44:11.296-#9

2. Öffnen Sie mit einem Texteditor die Protokolldatei cogserver.log.

Die Datei befindet sich im Verzeichnis c8_Pfad/logs.

96 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 97: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

3. Suchen Sie die Fehlercode-ID, um die entsprechende Fehlermeldung finden zu können.

Deaktivieren der Erstellung von Core-Dump-DateienCore-Dump-Dateien werden erstellt, wenn ein ernstes Problem vorliegt, z. B. wenn eine Ausnahme

nicht behandelt wurde oder wenn ein IBM Cognos 8-Prozess auf ungewöhnliche Weise beendet

wird. Da Core-Dump-Dateien umfangreich sind und bei jedem Auftreten des Problems neu erstellt

werden, sollten Sie die Erstellung dieser Dateien eventuell deaktivieren. Diese Funktion kann wieder

aktiviert werden, wenn Probleme auftreten, für deren Lösung Core-Dump-Dateien erforderlich

sind.

Wenn ein solches Problem auftritt, wird die folgende Fehlermeldung ausgegeben: Report Server

not responding. Konsultieren Sie unverzüglich den Abschnitt "Fehlerbehebung" imAdministration

und Zugriffsschutz - Handbuch.

Des Weiteren sollten Sie für die IBM Cognos 8-Serverinstallation vorhandene Core-Dump-Dateien

aus dem Verzeichnis \bin löschen, sofern diese nicht noch zur Problembehebung benötigt werden.

In Windows-Umgebungen tragen Core-Dump-Dateien die Dateierweiterung .dmp und den Datein-

amen processID.dmp, z. B. BIBusTKServerMain_seh_3524_3208.dmp. In UNIX-Umgebungen

heißen die Dateien core. In Linux-Umgebungen heißen die Dateien core.processID.

In manchen IBM Cognos 8 Hotsite-Builds ist die Erstellung von Core-Dateien automatisch aktiviert.

Die Konfigurationsdatei, die diesen Vorgang steuert, unterscheidet sich für IBM Cognos 8.1 MR1

und höhere Versionen des Produkts. Bei einem Update werden die Konfigurationseinstellungen

nicht überschrieben.

Schritte zum Deaktivieren der Erstellung von Core-Dateien für IBM Cognos 8.1 MR1

1. Öffnen Sie auf dem Server, auf dem IBM Cognos 8 installiert ist, die Datei rsvpproperties.xml

im Verzeichnis c8_Pfad\configuration.

2. Ändern Sie die Eigenschaft Win32StructuredExceptionHandling in 0 (null), sodass sie nun

folgendermaßen lautet

<property>Win32StructuredExceptionHandling</property>

<value type="long">0</value>

3. Speichern Sie die Datei.

Schritte zum Deaktivieren der Erstellung von Core-Dateien für IBM Cognos 8.1 MR2und höhere Versionen

1. Öffnen Sie auf dem Server, auf dem IBM Cognos 8 installiert ist, die Datei cclWin32SEHConfig.

xml im Verzeichnis c8_Pfad\configuration.

2. Ändern Sie im Konfigurationselement den Wert der Einstellung für die Umgebungsvariable in

0 (null), sodass sie nun folgendermaßen lautet

<env_var name="CCL_HWE_ABORT" value="0"/>

3. Speichern Sie die Datei.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 97

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 98: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

98 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 5: Einrichten der Protokollierung

Page 99: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Sie können in IBM Cognos Administration die Systemleistung mithilfe von Metriken überwachen,

was eine schnelle Diagnose und Lösung von Problemen ermöglicht. Beispielsweise können Sie so

herausfinden, ob sich mehr als 50 Elemente in einer Warteschlange befinden oder ob ein Element

bereits länger als eine bestimmte Zeit wartet.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können "Geschützte Tools und Funktionen" (S. 247).

Sie können den Status des Systems als Ganzes überprüfen, zusammen mit dem Status einzelner

Server, Dispatcher und Dienste (S. 100). Für jede Metrikbewertung können die Attribute angezeigt

werden, und Sie können die Schwellenwerte (S. 112) zur Berechnung der Metrikbewertung (S. 112)

festlegen und die Metriken zurücksetzen (S. 113). Zudem können Sie Funktionen ausführen, z. B.

das Starten und Anhalten von Dispatchern und Diensten (S. 120), und die Registrierung von Dispat-

chern aufheben (S. 123).

Zur Analyse der Langzeitleistung und -auslastung können Sie Protokolldateien verwenden (S. 85).

Sie können eine Metrik-Dump-Datei zu Fehlerbehebungszwecken erstellen "Metrik-Dump-

Datei" (S. 599).

So werden Metrikdaten erfasstIn welcher Weise die Daten für Metriken erfasst werden, hängt vom Metrikänderungstyp, dem

Zeitbereich und der Erfassungszeit der Metrik ab. Weitere Informationen darüber, was dies für

einzelne Metriken konkret bedeutet, finden Sie unter "Systemmetriken" (S. 100).

Metrikänderungstyp

Der für eine Metrik angezeigte Wert ist abhänging vom Änderungstyp, siehe nachfolgende Tabelle.

BeschreibungÄnderungstyp

Bei diesem Wert handelt es sich um eine Summe, die sich bei jeder Änderung erhöht. Bei der

Anzahl der Anforderungen handelt es sich beispielsweise um den Änderungstyp "Zähler".

Zähler

Der Wert kann sich mit der Zeit abhängig von den Ereignissen erhöhen oder verringern. Bei

der Anzahl der zu einem beliebigen Zeitpunkt ausgeführten Prozesse handelt es sich beispiels-

weise um einen Änderungstyp "Tachometer".

Tachometer

Metrikzeitbereich

Das Intervall, in dem ein metrischer Wert erfasst wird, unterscheidet sich je nach Metrik, wie in

der folgenden Tabelle dargestellt.

Licensed Materials – Property of IBM99© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 100: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungZeitbereich

Der Wert wird zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst, z. B. wenn Sie eine Metrik-

gruppe zurücksetzen oder einen Dienst neu starten

Zeitpunkt

Der Wert wird im Intervall seit der letzten Zurücksetzung der Metrik erfasstSeit der Zurücksetzung

Metrikerfassungszeit

Die Zeit, in der ein metrischer Wert erfasst wird, unterscheidet sich je nach Metrik, wie in der fol-

genden Tabelle dargestellt.

BeschreibungErfassungszeit

Der Wert wird erfasst, wenn eine Änderung auftritt, z. B. wenn sich die Anzahl der

Anfragen ändert

Bei Änderung

Der Wert wird erfasst, wenn Sie im Fenster Scorecard ein neues Element auswählen (S. 108)

oder eine Metrikgruppe zurücksetzen (S. 113).

Bei Bedarf

Die Erfassungszeit ist unbekanntUnbekannt

SystemmetrikenIhnen steht eine große Auswahl an Metriken zur Verfügung, die Ihnen bei der Überwachung der

Leistung Ihrer IBM Cognos 8-Installation helfen. Diese Metriken sind in der folgenden Tabelle

aufgeführt, zusammen mit der Art des Eintrags, auf den sie sich beziehen, einer Beschreibung sowie

dem zugehörigen Änderungstyp, dem zugehörigen Zeitbereich und der zugehörigen Erfassungszeit

(S. 99).

Einige Metriken werden beim Neustart des Diensts zurückgesetzt. Einige Metriken können jedoch

auch manuell zurückgesetzt werden (S. 113).

Die Metriken enthalten auf allen System- und Serverebenen alle verbundenen Dispatcher. Auf Dis-

patcherebene enthalten die Metriken alle verbundenen Dienste. Bei Servergruppen gelten die

Metriken für alle Dispatcher in der Gruppe.

Sitzungsmetriken

Mithilfe von Sitzungsmetriken können Sie Benutzersitzungen überwachen. Dies ist hilfreich, wenn

Sie Systemtrends, z. B. Verwendungsmuster, nach Uhrzeit und Wochentag überwachen möchten.

Mithilfe von Sitzungsmetriken können Sie auch den Kontext anderer Metriken besser verstehen.

Wenn die Anzahl von Sitzungen beispielsweise außergewöhnlich hoch ist, kann dies der Grund

dafür sein, dass die Metriken für die Warteschlangenlänge (S. 101) höher als üblich sind.

100 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 101: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

ErfassungszeitZeitbereichÄnderungstypBeschreibungEintragMetrik

Bei BedarfZeitpunktTachometerDie Anzahl aktuell aktiver

Benutzersitzungen

SystemAnzahl von

Sitzungen

Bei ÄnderungSeit der Zurückset-

zung

TachometerDie maximale Anzahl aktiver

Benutzersitzungen seit der

letzten Zurücksetzung

SystemMaximale

Anzahl von

Sitzungen

Bei ÄnderungSeit der Zurückset-

zung

TachometerDie minimale Anzahl aktiver

Benutzersitzungen seit der

letzten Zurücksetzung

SystemMinimale

Anzahl von

Sitzungen

Warteschlangenmetriken

Mithilfe von Warteschlangenmetriken können Sie bestimmen, ob das System dem Bedarf gerecht

wird. Befinden sich beispielsweise Anforderungen zu lange in der Warteschlange, verfügen Sie

möglicherweise nicht über genügend Ressourcen, um den Bedarf zu erfüllen.

Es gibt Warteschlangenmetriken für Dienste, die mit Warteschlangen arbeiten (Berichtsdienst,

Berichtsdatendienst).

Darüber hinaus gibt es auch Warteschlangenmetriken auf Systemebene für folgende Aspekte:

● Job-Warteschlange enthält die mit der internen Warteschlange verbundenen Metriken, die von

allen Ereignis-Managementdiensten verwendet werden.

● Aufgabenwarteschlange enthält die mit der internen Warteschlange verbundenen Metriken, die

von allen Überwachungsdiensten verwendet werden. Aufgaben bleiben in dieser Warteschlange

so lange bestehen, bis diese abgeschlossen sind.

● SMTP-Warteschlange enthält die mit der internen Warteschlange verbundenen Metriken, die

von allen Zustellungsdiensten verwendet werden. E-Mails bleiben in dieser Warteschlange so

lange bestehen, bis diese gesendet werden.

Einige Metriken, die für diese Gruppen von Warteschlangenmetriken verfügbar sind, müssen aktiviert

werden, damit sie angezeigt werden können. Weitere Informationen finden Sie unter (S. 171).

Erfassungs-zeit

ZeitbereichÄnde-rungstyp

Beschrei-bung

EintragMetrik

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

Tachome-

ter

Die durch-

schnittliche

Zeit, die

Anforderungen

in der Warte-

schlange ver-

bracht haben

(in Sekunden).

System

Server/Servergruppe

Dienst

Latenzzeit

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 101

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 102: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Erfassungs-zeit

ZeitbereichÄnde-rungstyp

Beschrei-bung

EintragMetrik

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

ZählerDie Anzahl

von Anforde-

rungen, die die

Warteschlange

durchlaufen

haben

System

Server/Servergruppe

Dienst

Anzahl der Warteschlan-

genanforderungen

Bei BedarfZeitpunktTachome-

ter

Die Anzahl der

Elemente, die

sich aktuell in

der Warte-

schlange befin-

den

System

Server/Servergruppe

Dienst

Warteschlangenlänge

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

Tachome-

ter

Die maximale

Anzahl an Ele-

menten in der

Warteschlange

seit der letzten

Zurücksetzung

System

Server/Servergruppe

Dienst

Maximale Warteschlangen-

länge

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

Tachome-

ter

Die minimale

Anzahl an Ele-

menten in der

Warteschlange

seit der letzten

Zurücksetzung

System

Server/Servergruppe

Dienst

Minimale Warteschlangen-

länge

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

ZählerDie kumulierte

Zeit, die

Anforderungen

in der Warte-

schlange ver-

bracht haben

(in Tagen,

Stunden,

Minuten und

Sekunden)

System

Server/Servergruppe

Dienst

Zeit in der Warteschlange

102 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 103: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Erfassungs-zeit

ZeitbereichÄnde-rungstyp

Beschrei-bung

EintragMetrik

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

Tachome-

ter

Die maximale

Dauer, die eine

Anforderung

in der Warte-

schlange ver-

bracht hat (in

Tagen, Stun-

den, Minuten

und Sekun-

den).

System

Server/Servergruppe

Dienst

Maximale Zeit in der

Warteschlange

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

Tachome-

ter

Die minimale

Dauer, die eine

Anforderung

in der Warte-

schlange ver-

bracht hat (in

Tagen, Stun-

den, Minuten

und Sekun-

den).

System

Server/Servergruppe

Dienst

Minimale Zeit in der War-

teschlange

JVM-Metriken

Mithilfe von JVM-Metriken können Sie die Java Virtual Machine sowie die zugehörige Heap-Größe

(die aktuell verwendete Speichermenge) überwachen. Wenn beispielsweise ein Dispatcher über einen

längeren Zeitraum ausgeführt wurde und die Heap-Auslastung hoch ist, möchten Sie diesen mögli-

cherweise neu starten. Mithilfe der Metrik für die maximale Heap-Größe können Sie basierend auf

der verfügbaren Menge an Hardwarespeicher herausfinden, ob Sie der JVM eine geeignete Speicher-

menge zugewiesen haben. Das Verhältnis zwischen aktueller Heap-Größe und maximaler Heap-

Größe zeigt an, ob der verfügbare Speicher verwendet wird. Wenn sich die aktuelle Heap-Größe

nur knapp unterhalb der maximalen Heap-Größe befindet, kann es sinnvoll sein, die Optimierungs-

einstellungen (S. 141) anzupassen, um die Auslastung einer bestimmten JVM zu verringern. Beachten

Sie, dass die aktuelle Heap-Größe in Abhängigkeit von der aktuellen Auslastung des Systems stark

variieren kann.

Erfassungs-zeit

Zeitbe-reich

Änderungs-typ

BeschreibungEintragMetrik

Bei BedarfZeitpunktTachometerDie aktuelle Größe

des JVM-Heap (in

Bytes)

DispatcherAktuelle

Heap-

Größe

(Bytes)

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 103

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 104: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Erfassungs-zeit

Zeitbe-reich

Änderungs-typ

BeschreibungEintragMetrik

Bei BedarfZeitpunktTachometerDie erstmalige Spei-

chermenge, welche

die JVM während

des Starts beim

Betriebssystem

anfordert (in Bytes)

DispatcherErstmalig

angefor-

derte

Heap-

Größe

(Bytes)

Bei BedarfZeitpunktTachometerDie maximale Spei-

cherkapazität, die

von der JVM ver-

wendet werden

kann (in Bytes)

DispatcherMaximale

Heap-

Größe

(Bytes)

Bei BedarfZeitpunktZählerDer Zeitraum, in

dem die JVM ausge-

führt wurde (in

Tagen, Stunden,

Minuten und

Sekunden)

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Betriebszeit

Auf System-, Ser-

ver- und Servergrup-

penebene ist dies

der höchste Wert

für alle zugeordne-

ten Dispatcher.

Anforderungsmetriken

Mithilfe der Anforderungsmetriken können Sie den Umfang der Anforderungen, den Betriebsstatus

der Dienste, die Antwortzeiten sowie die Bearbeitungszeiten überwachen. Allgemeine Anforderungs-

metriken umfassen Daten für alle Dienste und stellen eine Konsolidierung der Metriken für alle

Dispatcher dar. Spezifische Anforderungsmetriken für einen Dienst umfassen nur Daten für diesen

Dienst.

Auf System-, Server- und Servergruppenebene enthalten die Metriken Daten für alle zugeordneten

Dispatcher. Auf Dispatcherebene enthalten die Metriken alle verbundenen Dienste.

104 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 105: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Erfassungs-zeit

ZeitbereichÄnde-rungstyp

BeschreibungEintragMetrik

Bei BedarfZeitpunktZählerDas aktuelle

Datum und die

aktuelle Uhrzeit,

das bzw. die vom

Dienst zur Inter-

pretation der Zeit-

werte verwendet

wird.

DienstAktuelle Uhr-

zeit

Wird nur dann

verwendet, wenn

der Dienst über

keinen Mechanis-

mus zur Uhrensyn-

chronisation ver-

fügt.

Bei Ände-

rung

ZeitpunktTachome-

ter

Verarbeitungszeit

der aktuellsten

erfolgreichen oder

fehlgeschlagenen

Anforderungen (in

Tagen, Stunden,

Minuten und

Sekunden)

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Dienst

Letzte Ant-

wortzeit

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

ZählerDie Anzahl der

fehlgeschlagenen

Dienstanforderun-

gen (es wurde ein

Fehler zurückgege-

ben)

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Dienst

Anzahl fehlge-

schlagener

Anforderun-

gen

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

ZählerDie Anzahl der

verarbeiteten

Anforderungen

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Anzahl verar-

beiteter

Anforderun-

gen

Dienst

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 105

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 106: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Erfassungs-zeit

ZeitbereichÄnde-rungstyp

BeschreibungEintragMetrik

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

ZählerDie Anzahl der

erfolgreichen

Dienstanforderun-

gen (es wurde kein

Fehler zurückgege-

ben)

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Dienst

Anzahl

erfolgreicher

Anforderun-

gen

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

Tachome-

ter

Der Prozentsatz

an Anforderun-

gen, die fehlge-

schlagen sind

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Dienst

Prozentsatz

fehlgeschlage-

ner Anforde-

rungen

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

Tachome-

ter

Der Prozentsatz

an verarbeiteten

Anforderungen,

die erfolgreich

waren

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Dienst

Prozentsatz

erfolgreicher

Anforderun-

gen

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

Tachome-

ter

Die maximale

Dauer für die

Bearbeitung einer

erfolgreichen oder

fehlgeschlagenen

Anforderung (in

Tagen, Stunden,

Minuten und

Sekunden).

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Dienst

Maximale

Antwortzeit

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

Tachome-

ter

Die minimale

Dauer für die

Bearbeitung einer

erfolgreichen oder

fehlgeschlagenen

Anforderung (in

Tagen, Stunden,

Minuten und

Sekunden).

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Dienst

Minimale

Antwortzeit

106 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 107: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Erfassungs-zeit

ZeitbereichÄnde-rungstyp

BeschreibungEintragMetrik

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

Tachome-

ter

Der durchschnittli-

che Zeitraum, der

für die Verarbei-

tung einer erfolg-

reichen Anforde-

rung benötigt wird

(in Sekunden)

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Dienst

Sekunden pro

erfolgreicher

Anforderung

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

ZählerDie Dauer für die

Bearbeitung aller

Anforderungen (in

Tagen, Stunden,

Minuten und

Sekunden).

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Dienst

Servicezeit

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

ZählerDie Dauer für die

Bearbeitung aller

fehlgeschlagenen

Anforderungen (in

Tagen, Stunden,

Minuten und

Sekunden).

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Dienst

Dienstzeit

fehlgeschlage-

ner Anforde-

rungen

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

ZählerDie Dauer für die

Bearbeitung aller

erfolgreichen

Dienstanforderun-

gen (in Tagen,

Stunden, Minuten

und Sekunden).

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Dienst

Dienstzeit

erfolgreicher

Anforderun-

gen

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

Tachome-

ter

Die durchschnittli-

che Anzahl der

pro Minute verar-

beiteten erfolgrei-

chen Anforderun-

gen.

System

Server/Servergruppe

Dispatcher

Dienst

Erfolgreiche

Anforderun-

gen pro

Minute

Prozessmetriken für Berichts- und Batch-Berichtsdienste

In der folgenden Tabelle sind die eindeutigen Metriken der Berichtsdienste und Batch-Berichtsdienste

aufgeführt, die Sie zur Überwachung der Berichtsdienstprozesse verwenden können.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 107

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 108: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Erfassungs-zeit

ZeitbereichÄnderungs-typ

BeschreibungEintragMetrik

Bei BedarfZeitpunktTachometerDie Anzahl der aktu-

ell ausgeführten

Berichtsdienstprozesse

System

Server/Servergruppe

Berichtsdienst und Batch-Berichts-

dienst

Anzahl

der Pro-

zesse

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

TachometerAuf System-, Server-

und Servergruppene-

bene ist dies die

Metrik der maxima-

len Anzahl von Prozes-

sen für alle zugeordne-

ten Ressourcen

System

Server/Servergruppe

Berichtsdienst und Batch-Berichts-

dienst

Maxi-

male

Anzahl

von Pro-

zessen

Bei Diensten ist dies

die maximale Anzahl

von Berichtsdienstpro-

zessen, die zu einem

beliebigen Zeitpunkt

nach dem letzten

Zurücksetzen ausge-

führt wurden

Bei Ände-

rung

Seit der

Zurückset-

zung

TachometerAuf System-, Server-

und Servergruppene-

bene ist dies die

Metrik der minimalen

Anzahl von Prozessen

für alle zugeordneten

Ressourcen

System

Server/Servergruppe

Berichtsdienst und Batch-Berichts-

dienst

Mini-

male

Anzahl

von Pro-

zessen

Bei Diensten ist dies

die minimale Anzahl

von Berichtsdienstpro-

zessen, die zu einem

beliebigen Zeitpunkt

nach dem letzten

Zurücksetzen ausge-

führt wurden

Fenster auf der SystemstatusseiteDie Seite System umfasst drei Fenster zur Beurteilung des Systemstatus: Scorecard, Metriken und

Einstellungen.

108 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 109: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Alle Fenster können unabhängig voneinander aktualisiert werden.

Einige Spalten können mit einem Klick auf die Spaltenüberschrift sortiert werden. Standardmäßig

werden Spalten in aufsteigender Reihenfolge sortiert. Für eine aufsteigende Reihenfolge klicken Sie

einmal auf die Spaltenüberschrift. Mit einem zweiten Klick wird in absteigender Reihenfolge sortiert.

Klicken Sie ein drittes Mal auf die Überschrift, um zur standardmäßigen Reihenfolge zurückzukehren.

Fenster "Scorecard"

Im Fenster Scorecard sind die folgenden Einträge aufgelistet: System, Server, Servergruppen, Dispat-

cher und Dienste. Zu jedem Eintrag werden eine Metrikbewertung und der Betriebsstatus angezeigt,

was Ihnen ermöglicht, die Systemleistung zu überprüfen (S. 110).

Jede Metrikbewertung wird durch ein Symbol dargestellt:

● Ein grüner Kreis für "gut"

● Eine gelbe Raute für "durchschnittlich"

● Ein rotes Rechteck für "schlecht"

Sie müssen Metrikschwellenwerte festlegen, bevor Metrikbewertungen angezeigt werden können

(S. 112).

Wenn ein Dienst in IBM Cognos Configuration deaktiviert wurde, wird dieser nicht aufgeführt.

Die Metrikbewertung der einzelnen Einträge basiert auf der Leistung der einzelnen untergeordneten

Einträge. Bei dem für die einzelnen Einträge angezeigte Status handelt es sich um den niedrigsten

Status der untergeordneten Einträge. Sind beispielsweise alle Metriken eines Dispatchers gut, ein

Dienst auf diesem Dispatcher verfügt jedoch über eine schlechte Metrik, wird für den Dispatcher

eine schlechte Metrikbewertung angezeigt.

Der Status lautet wie folgt:

● Verfügbar, wenn alle Komponenten verfügbar sind

● Teilweise verfügbar, wenn mindestens eine Komponente verfügbar und mindestens eine Kom-

ponente nicht verfügbar ist

● Nicht verfügbar, wenn alle Komponenten nicht verfügbar sind

Im Menü Symbolleistenaktionen haben Sie die Möglichkeit, Dispatcher und Dienste zu starten bzw.

anzuhalten (S. 120), die Registrierung für Dispatcher aufzuheben (S. 123) und Dispatcher zu testen

(S. 129). Zudem ist mit jedem Eintrag ein MenüAktionen verbunden. Klicken Sie auf den Pfeil neben

dem Eintrag, um darauf zuzugreifen.

Navigieren Sie im Fenster Scorecard zu dem Eintrag, den Sie anzeigen möchten. Sie können im

Menü Anzeige ändern in der oberen linken Ecke die gewünschte Ansicht auswählen. Sie können

auf Einträge klicken, um diese auszuwählen und die nächste Stufe an Einträgen anzuzeigen. Klicken

Sie beispielsweise auf einen Server, um sich die verbundenen Dispatcher anzeigen zu lassen, oder

auf einen Dispatcher, um sich die verbundenen Dienste anzeigen zu lassen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 109

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 110: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Konsolidierte Zusammenfassung im Fenster "Scorecard"

Maximieren Sie das Fenster Scorecard, um eine konsolidierte Ansicht der Informationen aus dem

Fenster Scorecard sowie wichtiger Metriken aus dem Fenster Metriken anzuzeigen. Die Ansicht

enthält folgende Informationen:

● Für Server und Servergruppen werden die folgenden Informationen angezeigt: Metrikbewertung,

Betriebsstatus, Betriebszeit, Dienstzeit, Anzahl verarbeiteter Anforderungen und Prozentsatz

erfolgreicher Anforderungen.

● Für Dispatcher werden die folgenden Informationen angezeigt: Metrikbewertung, Betriebsstatus,

Anzahl der Prozesse, Dienstzeit, aktuelle Heap-Größe (Bytes), Anzahl verarbeiteter Anforderun-

gen und Prozentsatz erfolgreicher Anforderungen.

● Für Dienste sind die angezeigten Informationen abhängig vom jeweiligen Dienst.

Fenster "Metriken"

Im Fenster Metriken werden die Metriken für den ausgewählten Eintrag angezeigt. Sie können

Metrikgruppen erweitern, um die einzelnen Metrikbewertungen und -werte anzuzeigen. Sie können

die einzelnen Metrikgruppen unabhängig voneinander zurücksetzen (S. 113).

Sie können die Metriken auswählen, die Sie anzeigen möchten, indem Sie oben im Fenster ein

Kontrollkästchen aktivieren. Standardmäßig werden alle angezeigt. Metriken ohne Metrikbewertung

umfassen Metriken, für die Sie keine Schwellenwerte festlegen können, sowie Metriken, für die Sie

noch keine Schwellenwerte festgelegt haben. Wenn Sie die Metrikbewertung für diese Metriken

festlegen möchten, müssen Sie die Metriken vorher anzeigen, indem Sie das Kontrollkästchen Keine

Metrikbewertung aktivieren.

Fenster "Einstellungen"

Im Fenster Einstellungen werden die dem ausgewählten Eintrag zugeordneten Einstellungen im

Ansichtsmodus angezeigt. Klicken Sie zum Ändern der Einstellungen auf die Schaltfläche Eigenschaf-

ten festlegen .

Weitere Informationen zum Fenster Einstellungen finden Sie unter "Server-Administration" (S. 115).

Überprüfen der SystemleistungUm die Leistung von IBM Cognos 8 zu beurteilen, können Sie sich Metrikbewertungen anzeigen

lassen, die auf von Ihnen gesetzten Schwellenwerten basieren. Außerdem können Sie auch den

Betriebsstatus von Systemkomponenten anzeigen.

Sie müssen Metrikschwellenwerte festlegen, bevor Metrikbewertungen angezeigt werden können

(S. 112). Wenn die Leistung der Dispatcher und Dienste unzureichend ist, können Sie die Serverleistung

abstimmen (S. 141). Informationen zu Protokollierungseinstellungen finden Sie unter "Einrichten

der Protokollierung" (S. 85).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

110 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 111: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

Das Symbol für die Metrikbewertung neben System zeigt den allgemeinen Systemstatus an. Das

Symbol für die Metrikbewertung neben den einzelnen Servern zeigt den Status des jeweiligen

Servers an. Im Fenster Metriken werden die einzelnen Metriken aufgeführt.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf die gewünschte Ansicht.

Wenn Sie Alle Servergruppen auswählen, können Sie Dispatcher, die nicht nach Server gruppiert

sind, durch Klicken auf SStandardservergruppe anzeigen.

5. Klicken Sie zum Anzeigen der Metriken für ein angezeigtes Element auf das Symbol links neben

dem Element.

6. Klicken Sie auf einen angezeigten Eintrag, um sich seine untergeordneten Einträge anzeigen zu

lassen.

Tipp: Sie können einzelne Fenster aktualisieren, indem Sie im entsprechenden Fenster auf die

Aktualisierungsschaltfläche klicken.

7. Um die Eigenschaften eines Eintrags anzuzeigen oder zu ändern, klicken Sie neben dem Eintrag

auf die Schaltfläche Aktionen und anschließend auf Eigenschaften festlegen.

8. Klicken Sie zum Anzeigen der konsolidierten Ansicht im Fenster Scorecard auf die Schaltfläche

zum Maximieren.

Tipp: Wenn Sie zur vorherigen Ansicht zurückkehren möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche

zum Wiederherstellen.

Anzeigen von Attributen für MetrikbewertungenSie können sich anzeigen lassen, wann eine Metrik das letzte Mal zurückgesetzt und aktualisiert

wurde. Außerdem kann auch die aktuelle Schwellenwerteinstellung für alle Metrikbewertungen

angezeigt werden, für die ein Schwellenwert festgelegt wurde (S. 112). Für Metriken, die in regelmä-

ßigen Abständen erfasst werden, können Sie auch den Zeitraum anzeigen, auf den sich der Wert

bezieht.

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf die gewünschte Ansicht.

5. Erweitern Sie im Fenster Metriken die Metrikgruppe, die Sie anzeigen möchten.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 111

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 112: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

6. Bewegen Sie den Mauszeiger in der SpalteWert des FenstersMetriken über den Wert der Metrik,

den Sie anzeigen möchten.

Der Name der Metrik wird angezeigt.

7. Wenn Sie weitere Informationen zu einigen Metriken anzeigen möchten, klicken Sie auf Mehr.

Setzen von MetrikschwellenwertenSie können Schwellenwerte setzen, die für einige Metrikbewertungen verwendet werden. Annehmbare

Schwellenwerte sind von Ihrer Betriebssystemumgebung abhängig. Wird ein Schwellenwert über-

schritten, ändert sich der Zustand der Metrikbewertung.

Sie legen beispielsweise fest, dass die Warteschlange maximal 50 Elemente enthalten darf. Wählen

Sie Niedrige Werte sind positiv aus. Sie setzen den oberen Wert auf 50 und den unteren Wert auf

40. Bleibt die Anzahl der Elemente in der Warteschlange unterhalb der 40, ist die Metrikbewertung

grün (gut). Überschreitet die Anzahl der Elemente in der Warteschlange die 40, ist die Metrikbewer-

tung gelb (durchschnittlich). Überschreitet die Anzahl der Elemente in der Warteschlange die 50,

ist die Metrikbewertung rot (schlecht).

Oder Sie wählen Hohe Werte sind positiv für den Prozentsatz an erfolgreichen Anfragen. Sie setzen

den oberen Wert auf 98 und den unteren Wert auf 95. Falls der Prozentsatz von erfolgreichen

Anfragen unter 95 Prozent absinkt, wird die Metrikbewertung rot (schlecht). Liegt der Prozentsatz

von erfolgreichen Anfragen zwischen 95 und 98 Prozent, wird die Metrikbewertung gelb (durch-

schnittlich). Übersteigt der Prozentsatz der erfolgreichen Anfragen den Wert 98, ist die Metrikbe-

wertung grün (gut).

Änderungen an den Schwellenwerten treten sofort in Kraft.

Es sind keine Standardeinstellungen für die Schwellenwerte vorhanden. Ohne Schwellenwerte

können keine Metrikbewertungen angezeigt werden.

Wenn Sie beim Überschreiten eines Schwellenwerts benachrichtigt werden möchten, können Sie

einen Agenten erstellen (S. 431). Im Package der Audit-Beispiele sind Beispielagenten enthalten,

welche die Audit-Datenbank auf Verletzungen der Schwellenwerte überwachen und beim Auftreten

einer Verletzung gängige Aktionen ausführen.

Protokolleinträge (S. 85) werden unter den folgenden Umständen vorgenommen:

● Wenn Metrikschwellenwerte überschritten werden.

● Wenn sich aufgeführte Metriken, z. B. der Betriebsstatus, ändern.

Protokolle werden nicht generiert, wenn sich Metrikwerte ändern, jedoch im selben Bereich verblei-

ben.

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

112 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 113: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf die gewünschte Ansicht.

5. Zum Ändern des Schwellenwerts für eine Metrik klicken Sie im Fenster Metriken neben der

entsprechenden Metrik auf die Schaltfläche Schwellenwerte bearbeiten .

6. Klicken Sie auf das gewünschte Leistungsmuster: Hohe Werte sind positiv, Mittlere Werte sind

positiv oder Niedrige Werte sind positiv.

7. Klicken Sie zum Festlegen eines Schwellenwerts in das Feld für den Schwellenwert, und geben

Sie den gewünschten Schwellenwert ein.

8. Klicken Sie auf den Pfeil neben dem Schwellenwert, um zu bestimmen, in welchen Bereich der

Wert selbst fällt.

Wenn beispielsweise der Maximalwert bei 50 liegt und Sie möchten, dass Werte dieser Höhe

in die durchschnittliche Kategorie fallen anstatt in die schlechte, klicken Sie auf den Pfeil, um

den Schwellenwert in die durchschnittliche Kategorie zu verschieben.

9. Klicken Sie auf OK.

Zurücksetzen von MetrikenSie können eine Gruppe von Metriken jederzeit zurücksetzen. Zum Beispiel kann bei einem Server

die Metrikgruppe Warteschlange - Berichtsdienst zurückgesetzt werden. Wenn Sie eine Gruppe von

Metriken zurücksetzen, werden alle Metriken innerhalb der Gruppe zurückgesetzt.

Einige Metriken können nicht zurückgesetzt werden. JVM-Metriken zum Beispiel können nicht

zurückgesetzt werden, weil sie nach dem letzten Zurücksetzen neu berechnet wurden.

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf die gewünschte Ansicht.

5. Klicken Sie im Fenster Metriken für die Metrikgruppe, die Sie zurücksetzen möchten, auf die

Schaltfläche Zurücksetzen .

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 113

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 114: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Zurücksetzen von SystemmetrikenSie können alle Metriken für das System gleichzeitig zurücksetzen. Einige Metriken können nicht

zurückgesetzt werden. JVM-Metriken zum Beispiel können nicht zurückgesetzt werden, weil sie

nach dem letzten Zurücksetzen neu berechnet wurden.

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie im Fenster Scorecard auf Aktionen und dann auf Alle Metriken des Systems

zurücksetzen.

114 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 6: Systemleistungsmetriken

Page 115: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 7: Server-Administration

Sie können die folgenden Server-Administrationsaufgaben ausführen, um das IBM Cognos 8-System

zu verwalten und die Leistung zu optimieren.

Sie können die folgenden Server-Administrationsaufgaben ausführen:

● Verwalten von Dispatchern und Diensten

● Verwalten von Content Managern

● Verwalten des Content Store

● Migrieren von PowerPlay-Berichten, die in IBM Cognos 8 publiziert wurden

● Optimieren der Serverleistung

● Aktivieren der gleichzeitigen Abfrageausführung

● Festlegen der Abfragepriorisierung

● Deaktivieren der Sitzungszwischenspeicherung

● Verringern der Dezimalgenauigkeit

● Hinzufügen von Anwendungskontext zum dynamischen SQL

● Speichern der Berichtsausgabe an einem Dateispeicherort

● Konfigurieren der Herkunftslösung

● Konfigurieren des IBM WebSphere Business Glossary-URI

● Aktivieren von Metriken für Job-, Aufgaben- und SMTP-Warteschlangen

Sie sollten mit den IBM Cognos 8-Komponenten sowie deren Installation und Konfiguration vertraut

sein. Wenn Sie IBM Cognos 8-Server oder -Komponenten auf mehreren Computern installiert haben,

können alle Funktionen über die System-Administration gesteuert werden. Informationen zur IBM

Cognos 8-Umgebung finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch und imArchitecture

and Deployment Guide.

Einige Serveradministrationsaufgaben führen Sie mit IBM Cognos Administration aus. Dafür

müssen Sie über die erforderlichen Berechtigungen für die Administrationsfunktionalität "Geschützte

Tools und Funktionen" (S. 247) verfügen.

Dispatcher und DiensteDer Dispatcher ist der Einstiegspunkt für IBM Cognos-8-Dienstanforderungen, die von einem

Webserver-Gateway oder von einer anderen Software gesendet wurden. Der Dispatcher verarbeitet

die Routing-Anforderungen und verteilt die Benutzeranforderungen auf die verschiedenen IBM

Cognos 8-Dienste.

Licensed Materials – Property of IBM115© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 116: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

In einer IBM Cognos 8-Umgebung können mehrere Dispatcher vorhanden sein. In solchen verteilten

Umgebungen wird ein Dispatcher für jede Instanz des Content Manager oder der Komponenten

auf Anwendungsebene konfiguriert, die in Ihrer Umgebung installiert und konfiguriert sind.

Nach der Installation und Konfiguration von IBM Cognos 8 steht standardmäßig ein Dispatcher

auf jedem Computer zur Verfügung. Jeder Dispatcher verfügt über eine Reihe von zugehörigen

Diensten, die in der folgenden Tabelle aufgelistet sind.

IBM Cognos 8-Dienste

Nach der Installation und Konfiguration von IBM Cognos 8 steht standardmäßig ein Dispatcher

auf jedem Computer zur Verfügung. Jeder Dispatcher verfügt über eine Reihe von zugehörigen

Diensten, die in der folgenden Tabelle aufgelistet sind.

VerwendungszweckDienst

Führt Agenten aus. Wenn die Bedin-

gungen für einen Agenten bei dessen

Ausführung erfüllt sind, fordert der

Agentendienst den Überwachungs-

dienst auf, die Aufgaben auszuführen.

Agentendienst

Verwaltet Hintergrundanforderungen

zum Ausführen von Berichten und

stellt im Auftrag des Überwachungs-

dienstes Ausgaben bereit.

Batch-Berichtsdienst

● Führt Objektbearbeitungsfunktio-

nen im Content Store aus, wie

z. B. Hinzufügen, Abfragen,

Aktualisieren, Löschen, Verschie-

ben und Kopieren.

● Führt Managementfunktionen

für den Content Store aus, z. B.

Import- und Exportfunktionen.

Content Manager-Dienst

Verwaltet die Ausführung von

Datenverschiebungsaufgaben in IBM

Cognos 8. Datenverschiebungsaufga-

ben, wie Builds und JobStreams,

werden in Data Manager Designer

erstellt und in IBM Cognos 8 publi-

ziert.

Datenverschiebungsdienst

116 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 117: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

VerwendungszweckDienst

Sendet im Auftrag von anderen

Diensten, z. B. dem Berichtsdienst,

Aufgabendienst, Agentendienst oder

Datenintegrationsdienst, E-Mails an

einen externen SMTP-Server

Zustellungsdienst

Erstellt, plant und verwaltet Ereignis-

objekte, die Berichte, Aufgaben,

Agenten, Content Store-Verwaltung,

Transfer-Importe und -Exporte sowie

Metriken darstellen

Ereignis-Management-Dienst

Führt Aufgaben aus, indem dem

Überwachungsdienst signalisiert wird,

Aufgabenschritte im Hintergrund

auszuführen. Schritte umfassen

Berichte, andere Aufgaben, Importe,

Exporte usw.

Aufgabendienst

Zeichnet Protokollmeldungen auf,

die vom Dispatcher und anderen

Diensten generiert wurden. Der Pro-

tokollierungsdienst kann dafür konfi-

guriert werden, Protokollinformatio-

nen in einer Datei, einer Datenbank,

einem Remote-Protokollierungsser-

ver, Windows Event Viewer oder

einem UNIX-Systemprotokoll aufzu-

zeichnen. Die Protokollierungsinfor-

mationen können dann von Kunden

oder von Cognos Software Services

analysiert werden:

Protokollierungsdienst

● Sicherheitsereignisse

● Informationen zu System- und

Anwendungsfehlern

● Ausgewählte Diagnoseinformatio-

nen

Stellt die Metric Studio-Benutzerober-

fläche zur Überwachung und Eingabe

von Informationen zur Leistung

bereit

Metric Studio-Dienst

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 117

Kapitel 7: Server-Administration

Page 118: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

VerwendungszweckDienst

Verwaltet die Migration von IBM

Cognos Series 7 nach IBM Cognos 8.

Migrationsservice

● Verwaltet die Überwachung und

Ausführung von Aufgaben, die

geplant, für die Ausführung zu

einem späteren Zeitpunkt gesen-

det oder als Hintergrundaufgabe

ausgeführt werden

● Weist einem Zieldienst die

Behandlung einer geplanten Auf-

gabe zu. Der Überwachungs-

dienst kann beispielsweise den

Batch-Berichtsdienst zur Ausfüh-

rung eines Berichts, den Aufga-

bendienst zur Ausführung einer

Aufgabe oder den Agentendienst

zur Ausführung eines Agenten

auffordern.

● Erstellt Verlaufsobjekte in Con-

tent Manager und verwaltet Fai-

lover und Wiederherstellung für

die Ausführung von Einträgen

Überwachungsdienst

Verwaltet die Kommunikation mit

dem Planning-Aufgaben-Serverunter-

system.

Planning-Aufgabendienst

Verwaltet die Kommunikation mit

Benutzern von Contributor Web und

des Contributor Add-ins für Excel.

Planning-Webdienst

Verwaltet die Kommunikation mit

der Contributor-Administrationskon-

sole.

Planning-Administrationskonsolendienst

Verwaltet die Kommunikation für die

Echtzeit-Berichterstellung anhand von

Contributor-Plandaten in IBM

Cognos 8.

Planning-Datendienst

118 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 119: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

VerwendungszweckDienst

● Wandelt generische XML-Ant-

worten von einem anderen

Dienst in ein Ausgabeformat wie

HTML oder PDF um

● Stellt Anzeige-, Navigations- und

Administrationsfunktionen in

IBM Cognos Connection bereit

Präsentationsdienst

Verwaltet die Übertragung von

Berichtsdaten zwischen IBM

Cognos 8 und Anwendungen, die die

Daten verarbeiten, wie z. B. IBM

Cognos 8 Go! Office und IBM

Cognos 8 Go! Mobile.

Report Data Service

Verwaltet interaktive Anforderungen

zur Ausführung von Berichten und

stellt Ausgaben für einen Benutzer in

IBM Cognos Connection oder einem

Studio bereit

Berichtsdienst

Definiert den mit der Business Intelli-

gence Bus-API kompatiblen Dienst,

mit dem die für die gesamte Anwen-

dung geltenden IBM Cognos 8-Konfi-

gurationsparameter abgerufen wer-

den. Ferner stellt der Dienst Metho-

den bereit, die Gebietsschema-Zei-

chenketten standardisieren und

überprüfen und Gebietsschema-Zei-

chenketten mit Gebietsschemas ver-

knüpfen, die von Ihrer Anwendung

unterstützt werden.

Systemdienst

Für Dispatcher und die zugehörigen Dienste können Sie folgende Verwaltungsaufgaben ausführen:

● Starten und Stoppen von Dispatchern und Diensten

● Aktivieren eines Content Manager-Dienstes

● Entfernen von Dispatchern aus der Umgebung

● Gruppieren von Dispatchern in Konfigurationsordnern

● Festlegen eines erweiterten Dispatcher-Routings

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 119

Kapitel 7: Server-Administration

Page 120: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Festlegen von Gateway-Verknüpfungen

● Umbenennen von Dispatchern

● Testen von Dispatchern

● Verwalten des Failovers für mehrere Dispatcher

Starten und Stoppen von Dispatchern und DienstenSie können Dispatcher und Dienste manuell stoppen und starten. Wenn ein Dienst nicht mehr reagiert,

müssen Sie ihn stoppen und neu starten.

Bei jedem Dispatcher und Dienst haben Sie die folgenden Optionen:

● Starten

● Sofort stoppen und alle gerade ausgeführten bzw. in der Warteschlange befindlichen Anforde-

rungen löschen, ohne sie abzuschließen

● Stoppen, nachdem aktuelle bzw. in der Warteschlange befindliche Anforderungen verarbeitet

wurden

Sie können alle Dispatcher und Dienste in der IBM Cognos 8-Umgebung gleichzeitig starten oder

stoppen.

Wenn Sie IBM Cognos 8 mit dem Konfigurations-Tool starten, werden alle Dispatcher und Dienste

gestartet, es sei denn, sie sind im Konfigurations-Tool deaktiviert. Weitere Informationen finden

Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Standardmäßig werden alle Dienste beim Neustart des Computers, auf dem sie installiert sind,

gestartet.

Beim Stoppen eines Diensts werden auch alle Dienstprozesse gestoppt. Wenn Sie einen Dispatcher

stoppen, werden auch alle zugeordneten Dienste gestoppt. Wenn der unterbrochene Dispatcher

über einen aktiven Content Manager verfügt, werden alle Benutzer mit Ausnahme der Administra-

toren gesperrt.

Wenn Sie einen Dienst stoppen, wird ihm der Status Unterbrochen zugewiesen "Systemleistungsme-

triken" (S. 99).

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen, und suchen Sie die gewünschten Dispatcher oder Dienste.

120 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 121: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Klicken Sie auf Alle Server, Alle Servergruppen oder Alle Dispatcher. Um einen Dienst auszu-

wählen, zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Dienste, und klicken Sie auf den

gewünschten Dienst.

5. Klicken Sie auf den Pfeil neben dem Dispatcher oder Dienst, und wählen Sie die gewünschte

Aktion.

Je nach Dispatcher oder Dienst haben Sie folgende Möglichkeiten:

AktionZiel

Wenn alle Server angezeigt werden, klicken Sie in der oberen rechten

Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Symbolleisten-

aktionen anzuzeigen, und klicken Sie anschließend aufDispatcher starten.

Starten aller Dispat-

cher im System

Tipp:Um eine Symbolleistenaktion nur auf bestimmte Einträge anzuwen-

den, aktivieren Sie die Kontrollkästchen für einen oder mehrere Einträge,

und klicken Sie auf die gewünschte Symbolleistenaktion.

Wenn alle Servergruppen angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil, um

das Menü Aktionen neben der Servergruppe anzuzeigen, und klicken Sie

dann auf Dispatcher starten.

Starten aller Dispat-

cher für eine Server-

gruppe

Wenn alle Server angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil, um das

Menü Aktionen neben dem Server anzuzeigen, und klicken Sie anschlie-

ßend auf Dispatcher starten.

Starten aller Dispat-

cher für einen Ser-

ver

Wenn alle Dispatcher angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil, um das

Menü Aktionen neben dem Dispatcher anzuzeigen, und klicken Sie

anschließend auf Starten.

Starten eines spezifi-

schen Dispatchers

Wenn alle Dienste angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil, um das

Menü Aktionen neben dem Dienst anzuzeigen, und klicken Sie anschlie-

ßend auf Starten.

Starten eines spezifi-

schen Dienstes

Wenn alle Server angezeigt werden, klicken Sie oben rechts im Fenster

Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Symbolleistenaktionen anzuzeigen,

und klicken Sie dann auf Dispatcher sofort stoppen oder Dispatcher nach

Ausführung und Bearbeitung der Warteschlange stoppen.

Stoppen aller Dis-

patcher im System

Wenn alle Servergruppen angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil, um

das Menü Aktionen neben der Servergruppe anzuzeigen, und klicken Sie

anschließend auf Dispatcher sofort stoppen oder Dispatcher nach Aus-

führung und Bearbeitung der Warteschlange stoppen.

Stoppen aller Dis-

patcher für eine

Servergruppe

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 121

Kapitel 7: Server-Administration

Page 122: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

AktionZiel

Wenn alle Server angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil, um das

Menü Aktionen neben dem Server anzuzeigen, und klicken Sie anschlie-

ßend auf Dispatcher sofort stoppen oder Dispatcher nach Ausführung

und Bearbeitung der Warteschlange stoppen.

Stoppen aller Dis-

patcher für einen

Server

Wenn alle Dispatcher angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil, um das

Menü Aktionen neben dem Dispatcher anzuzeigen, und klicken Sie

anschließend auf Sofort stoppen oder auf Nach Ausführung und Bearbei-

tung der Warteschlange stoppen.

Stoppen eines spezi-

fischen Dispatchers

Wenn alle Dienste angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil, um das

Menü Aktionen neben dem Dienst anzuzeigen, und klicken Sie anschlie-

ßend auf Sofort stoppen oder auf Nach Ausführung und Bearbeitung der

Warteschlange stoppen.

Stoppen eines spezi-

fischen Dienstes

Es wird ein Dialogfeld zur Bestätigung angezeigt.

6. Klicken Sie auf Schließen.

Aktivieren eines Content Manager-DienstesEin vorher festgelegter Content Manager-Dienst wird beim Start aktiviert. Alle anderen Content

Manager-Dienste starten im Standby-Modus. Es kann jeweils nur ein Content Manager-Dienst

aktiv sein.

Sie können einen Content Manager-Dienst, der sich im Standby-Modus befindet, manuell aktivieren.

Wenn Sie einen Dienst aktivieren, wechselt der derzeit aktive Dienst in den Standby-Modus.

Sie können auch einen derzeit im Standby-Modus befindlichen Content Manager-Dienst als stan-

dardmäßig beim Start zu aktivierenden Dienst angeben.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen für den Zugriff auf IBM Cognos Administrationverfügen. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools und Funktionen" (S. 247).

Schritte zum Angeben eines Content Manager-Standarddienstes

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Dienste und danach auf Content Manager.

5. Klicken Sie auf den Pfeil für das Menü Aktionen neben dem Content Manager-Dienst und

anschließend auf Als standardmäßig aktiv einstellen.

122 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 123: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Tipp: Die Option Als standardmäßig aktiv einstellen wird im Menü Aktionen nur für Content

Manager-Dienste angezeigt, die noch nicht als Standard festgelegt sind.

Schritte zum Aktivieren eines Content Manager-Dienstes

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie unter Dienste auf Content Manager.

5. Klicken Sie auf den Pfeil, um das Menü Aktionen neben dem Content Manager-Dienst anzuzei-

gen, und klicken Sie anschließend auf Starten.

Entfernen von Dispatchern aus der UmgebungSie können einen Dispatcher entfernen, wenn er in der IBM Cognos 8-Umgebung nicht mehr

benötigt wird. Zum Entfernen eines Dispatchers müssen Sie den Dispatcher zuerst von dem Com-

puter deinstallieren, auf dem dieser installiert ist. Anschließend müssen Sie den Dispatcher aus der

Registrierung entfernen, damit er aus dem Content Store entfernt wird.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf die Registerkarte Status, und klicken Sie dann auf System.

4. Bestimmen Sie die Dispatcher, die Sie aus der Registrierung entfernen möchten.

5. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Alle Server, Alle Servergruppen oder Alle Dispatcher.

AktionZiel

Wenn alle Dispatcher angezeigt werden, klicken Sie in der oberen

rechten Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Sym-

bolleistenaktionen anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf Dispat-

cher aus der Registrierung entfernen.

Entfernen aller Dispat-

cher im System aus

der Registrierung

Tipp: Um eine Symbolleistenaktion nur auf bestimmte Einträge anzu-

wenden, aktivieren Sie die Kontrollkästchen für einen oder mehrere

Einträge, und klicken Sie auf die gewünschte Symbolleistenaktion.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 123

Kapitel 7: Server-Administration

Page 124: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

AktionZiel

Wenn alle Server angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil neben

einem Server, um das Menü Aktionen anzuzeigen, und klicken Sie

anschließend auf Dispatcher aus der Registrierung entfernen.

Entfernen aller Dispat-

cher für einen Server

aus der Registrierung

Wenn alle Servergruppen angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil

neben einem Dispatcher, um das Menü Aktionen anzuzeigen, und kli-

cken Sie anschließend auf Dispatcher aus der Registrierung entfernen.

Entfernen aller Dispat-

cher für eine Server-

gruppe aus der Regis-

trierung

Wenn alle Dispatcher angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil neben

einem Dispatcher, um das Menü Aktionen anzuzeigen, und klicken Sie

anschließend auf Entfernen aus der Registrierung.

Entfernen eines spezi-

fischen Dispatchers

aus der Registrierung

Es wird ein Dialogfeld zur Bestätigung angezeigt.

6. Klicken Sie auf OK.

Die Informationen zum Dispatcher werden aus dem Content Store gelöscht. Sie können den

Dispatcher nun deinstallieren. Wenn Sie den Dispatcher nicht deinstallieren, wird er beim

nächsten Neustart von IBM Cognos 8 erneut registriert und neu gestartet. Informationen zur

Deinstallation finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Gruppieren von Dispatchern in KonfigurationsordnernKonfigurationsordner eignen sich gut für die Organisation von Dispatchern, wenn die Installation

zahlreiche Dispatcher enthält. Sie können Dispatcher gruppieren, um die gleichen Konfigurations-

einstellungen auf alle Dispatcher und Dienste in einem Ordner anzuwenden.

Wenn Sie einem Konfigurationsordner einen Dispatcher hinzufügen, übernimmt er automatisch die

Konfigurationseinstellungen des Ordners. Wenn Sie jedoch zuvor die Standardwerte des Dispatchers

oder Diensts geändert haben, bleiben die geänderten Werte erhalten.

Wenn Sie die Konfigurationseinstellungen eines Dispatchers bzw. Konfigurationsordners ändern,

übernehmen die Dienste für den Dispatcher und alle untergeordneten Einträge in diesem Ordner

automatisch die neuen Werte. Wenn Sie jedoch die Werte der Dienste geändert haben, bleiben die

geänderten Werte erhalten.

Sie können einen neuen Konfigurationsordner in der Root des BereichsKonfiguration oder in einem

vorhandenen Konfigurationsordner erstellen.

Tipps

● Klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen , um für einen Eintrag, der im Pfad

auf der Symbolleiste angezeigt wird, die Konfigurationseigenschaften des übergeordneten Ele-

ments anzuzeigen oder zu bearbeiten. Sie können Konfigurationseinstellungen für alle Dispatcher

und Dienste im Bereich Konfiguration ändern und anwenden, wenn Sie sich in der Root des

Bereichs Konfiguration befinden.

124 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 125: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Über den Pfad in der Symbolleiste können Sie die verschiedenen Ebenen der Konfiguration

erkunden. Der Pfad beginnt mit dem Eintrag Konfiguration und wird bei Bedarf über mehrere

Zeilen fortgeführt.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Dispatcher und Dienste.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neuer Ordner.

5. Geben Sie einen Namen und den Speicherort sowie bei Bedarf auch eine Beschreibung für den

Konfigurationsordner an.

6. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Sie können dem Konfigurationsordner nun Dispatcher hinzufügen, indem Sie sie am

ursprünglichen Speicherort ausschneiden und in den Ordner einfügen. Sie können auch die

Einstellungen auf Ebene des Konfigurationsordners ändern.

Tipp: Um einen Dispatcher in einen anderen Ordner zu verschieben, klicken Sie neben dem

entsprechenden Dispatcher auf Mehr und anschließend auf Verschieben.

Festlegen eines erweiterten Dispatcher-RoutingsAbhängig von der Einrichtung Ihres Systems empfiehlt es sich zu steuern, wie Berichte auf die ver-

schiedenen Server verteilt werden. Beispielsweise können verschiedene Abteilungen ihre eigenen

Server unterhalten, oder verschiedene Server können für bestimmte Arten des Datenzugriffs konfi-

guriert sein (z. B. Windows-Server für Microsoft SQL Server-Datenbanken und Linux-Server für

DB2-Zugriffe). Deshalb können Sie IBM Cognos 8 so einrichten, dass Berichtsanforderungen von

bestimmten Servern verarbeitet werden. Zu diesem Zweck wenden Sie Routing-Regeln an.

Einstellungen für die Affinität (S. 145) haben Vorrang vor den Einstellungen für das erweiterte

Routing.

Server-Gruppen

Beim Definieren von Routing-Regeln müssen Sie eine Servergruppe auswählen. Die Namen von

Servergruppen sind eine Eigenschaft eines Dispatchers oder der Konfigurationsordner, in die die

Dispatcher eingeordnet sind. Informationen zum Festlegen der Servergruppennamen finden Sie

unter (S. 142).

Um zu bestimmen, welche Servergruppen bestimmte Berichte verarbeiten, müssen Sie den Packages

und Benutzerrollen oder Gruppen Suchbegriffe zuordnen. Anschließend legen Sie fest, wie die

Suchbegriffe auf die Dispatcher in Ihrer Umgebung verteilt werden. Sie legen also für die Routing-

Suchbegriffe Routing-Regeln fest, die die Verteilung steuern. In Abhängigkeit von den Suchbegriffen

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 125

Kapitel 7: Server-Administration

Page 126: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

für das Package, aus dem der Bericht ausgeführt wurde, und/oder dem Benutzer oder der Gruppe,

die den Bericht ausführt, wird der Bericht auf einem bestimmten Server ausgeführt.

Beim Erstellen der Routing-Regeln erstellen Sie Bedingungen, mit denen die Servergruppen bestimmt

werden, auf denen die Berichte verarbeitet werden sollen. Zum Beispiel können Sie Routing-Regeln

einrichten, durch die die Berichte aus dem Package "Finanzen", die von einem Benutzer der Gruppe

"Finanzen" erstellt wurden, auf Servern für "Finanzen" verarbeitet werden. Genauso können Sie

aber auch Routing-Regeln einrichten, durch die Berichte von beliebigen Benutzern aus der Gruppe

"Vertrieb" unabhängig von dem für die Erstellung des Berichts verwendeten Package auf den Servern

für "Vertrieb" verarbeitet werden. Im ersten Beispiel müssen Sie Suchbegriffe für die Benutzerrolle

oder Gruppe und das Package festlegen, im zweiten geben Sie jedoch nur einen Suchbegriff für die

Benutzerrolle oder Gruppe an und lassen den Suchbegriff für das Package leer. Sie müssen in den

Routing-Regeln nicht unbedingt einen Suchbegriff für das Package UND die Benutzerrolle oder

Gruppe festlegen.

Die Routing-Suchbegriffe und Routing-Regeln werden mit IBM Cognos Connection eingerichtet.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Schritte zum Festlegen von Routing-Suchbegriffen für Packages

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection auf die Registerkarte Öffentliche Ordner.

2. Zum Bearbeiten eines Package klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen .

3. Klicken Sie unter Erweitertes Routing auf Einstellen.

Die Seite Routing-Sätze zuweisen wird angezeigt.

4. Geben Sie in Routingsätze eingeben einen Routing-Suchbegriff für das Package ein, und klicken

Sie auf Hinzufügen.

5. Wiederholen Sie Schritt 4, um weitere auf das Package anzuwendende Routing-Suchbegriffe

hinzuzufügen. Trennen Sie die einzelnen Schlüsselwörter durch Semikolon voneinander, z. B.

"Rot;Blau;Grün".

Die Reihenfolge, in der die Routing-Suchbegriffe hinzugefügt werden, spielt keine Rolle.

6. Klicken Sie auf OK.

Die Routing-Suchbegriffe werden unter Erweitertes Routing angezeigt.

7. Klicken Sie auf der Seite Eigenschaften festlegen auf OK.

Schritte zum Festlegen von Routing-Suchbegriffen für Benutzerrollen oder Gruppen

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit, und klicken Sie anschließend auf Benutzer, Gruppen

und Rollen.

126 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 127: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

4. Klicken Sie auf den entsprechenden Namespace, um die Rollen anzuzeigen.

5. Zum Bearbeiten einer Rolle oder Gruppe klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen

.

6. Klicken Sie unter Erweitertes Routing auf Einstellen.

Die Seite Routing-Sätze zuweisen wird angezeigt.

7. Wählen Sie in Routingsätze auswählen ein Routing-Kennwort für die Rolle oder Gruppe des

Benutzers aus, oder geben Sie dieses unter Routingsätze eingeben ein, und klicken Sie auf Hin-

zufügen. Trennen Sie die einzelnen Schlüsselwörter durch Semikolon voneinander, z. B.

"Rot;Blau;Grün".

8. Wiederholen Sie Schritt 7, um weitere auf die Rolle oder Gruppe anzuwendende Routing-

Suchbegriffe hinzuzufügen.

Die Reihenfolge, in der die Routing-Suchbegriffe hinzugefügt werden, spielt keine Rolle.

9. Klicken Sie auf OK.

Die Routing-Suchbegriffe werden unter Erweitertes Routing angezeigt.

10. Klicken Sie auf der Seite Eigenschaften festlegen auf OK.

Schritte zum Festlegen von Routing-Suchbegriffen für Servergruppen

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Dispatcher und Dienste.

Die Dispatcher und alle erstellten Konfigurationsordner werden angezeigt.

Hinweis: Routing-Regeln können nur auf Servergruppen angewendet werden. Servergruppen

sind eine Eigenschaft von Dispatchern oder Konfigurationsordnern, und sie müssen eingerichtet

werden, bevor Sie Routing-Suchbegriffe für Servergruppen festlegen können (S. 142).

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Routing-Regeln angeben .

Die Seite Routing-Regeln angeben wird angezeigt.

5. Klicken Sie auf Regel hinzufügen.

6. Wählen Sie den gewünschten Package-Routingsatz, Gruppen-Routingsatz, Rollen-Routingsatz

und die Servergruppe aus.

7. Klicken Sie in der Spalte Aktionen auf die Schaltfläche Mitglieder anzeigen, um eine Mitglieder-

übersicht anzuzeigen.

8. Um die Reihenfolge der Routingsätze zu ändern, klicken Sie auf Reihenfolge ändern, dann auf

das zu verschiebende Element und schließlich auf Nach oben, Nach unten, Zum Anfang bzw.

Zum Ende.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 127

Kapitel 7: Server-Administration

Page 128: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Hinweis: Anders als bei Routing-Suchbegriffen nimmt die Reihenfolge, in der die Routing-Regeln

aufgelistet werden, Einfluss auf die Art ihrer Anwendung. Eine Regel wird als übereinstimmend

angesehen, wenn Eigenschaften des an der Anforderung beteiligten Packages und/oder des

beteiligten Benutzers oder der beteiligten Gruppe die Kriterien der Regel erfüllen. Die Regeln

werden der Reihe nach ausgewertet, bis die erste Übereinstimmung gefunden ist. Die Anforderung

wird dann an die Servergruppe weitergeleitet, die in der ersten übereinstimmenden Regel benannt

wird. Sie können die Reihenfolge der Regeln ändern, indem Sie auf Reihenfolge ändern klicken.

9. Klicken Sie auf OK.

Festlegen von Gateway-Verknüpfungen für Series 7 PowerPlay-DatenBenutzer von IBM Cognos 8 Go! Office können vom Berichtsdatendienst Daten anfordern, die auf

einem Series 7 PowerPlay-Server bereitgestellt werden. Der Berichtsdatendienst (der auf dem

Anwendungsserver von IBM Cognos 8 ausgeführt wird) stellt über das Series 7 PowerPlay Enterprise

Server-Gateway eine Verbindung mit Series 7 PowerPlay her.

In bestimmten Fällen wird durch die Netzwerkkonfiguration verhindert, dass der Anwendungsserver

auf die Webserverebene zugreifen kann, auf der das Series 7 PowerPlay Enterprise Server-Gateway

bereitgestellt wird. In diesem Fall muss auf Ebene des Anwendungsservers ein zweites internes

Series 7 PowerPlay Enterprise Server-Gateway installiert werden. Wenn Sie diese Art von Konfigu-

ration verwenden, können Sie den Pfad des Series 7 PowerPlay-Servers über die Einstellungen für

Gateway-Verknüpfungen in der Server-Administration festlegen.

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Dienste und danach auf Berichtsdaten.

5. Klicken Sie auf den Pfeil neben reportDataService, um das Menü Aktionen anzuzeigen, und

klicken Sie anschließend auf Eigenschaften festlegen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Zum Bearbeiten der Gateway-Verknüpfungen klicken Sie in der Spalte Wert auf Bearbeiten.

8. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Einstellungen

überschreiben.

9. Klicken Sie auf Verknüpfung hinzufügen.

10. Geben Sie für Anwendungs-Gateway (extern) die Adresse des Webservers ein.

11. Geben Sie für Anwendungs-Gateway (intern) die Adresse des Series 7 PowerPlay-Servers ein.

12. Klicken Sie auf OK.

128 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 129: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Umbenennen von DispatchernSie können Dispatcher sicherheitshalber umbenennen, wenn Sie den Hostcomputernamen, die

Portnummer, das Servlet oder den Pfad des Dispatchers (S. 132) nicht preisgeben möchten.

In der Regel können nur Serveradministratoren die Namen von Dispatchern anzeigen und ändern.

Beim Umbenennen von Dispatchern sollten Sie keine Informationen verwenden, die den Namen

oder Port des Host-Computers oder andere System- bzw. Pfadinformationen preisgeben. Es ist

jedoch wichtig, sich für Überwachungszwecke zu merken, wo der Dispatcher installiert wurde.

Tipp: Wenn Sie einen Dispatcher umbenennen und auf die Host-, Port- und Pfadinformationen

zugreifen müssen, können Sie die SDK-Methoden verwenden, um diese Informationen aus der

Eigenschaft dispatcherPath des Dispatcher-Objekts abzurufen.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Alle Dispatcher.

5. Klicken Sie auf den Pfeil neben dem Dispatcher, um das MenüAktionen anzuzeigen, und klicken

Sie anschließend auf Eigenschaften festlegen.

6. Geben Sie im Feld Name einen neuen Namen für den Dispatcher ein.

Verwenden Sie einen aussagekräftigen Namen, um die Dispatcher voneinander unterscheiden

zu können. Der Name sollte keine Systeminformationen enthalten.

7. Sie können bei Bedarf einen Bildschirm-Tipp und eine Beschreibung hinzufügen.

8. Klicken Sie auf OK.

Testen von DispatchernUm die Leistung von IBM Cognos 8 zu überwachen, können Sie den Status der Dispatcher testen.

Sie können auch überprüfen, ob die Dispatcher reagieren, und die Betriebszeit anzeigen, d. h. die

Zeit in Sekunden, in der die Dispatcher fehlerfrei arbeiten.

Sie können auch den Status von Dispatchern und Diensten anzeigen sowie Protokollmeldungen

überprüfen.

Wenn Sie einen Dispatcher testen, werden auch die zu diesem Dispatcher gehörenden Dienste

getestet.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 129

Kapitel 7: Server-Administration

Page 130: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf IBM Cognos Administra-

tion(S. 247) zugreifen zu können.

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Legen Sie fest, welche Dispatcher getestet werden sollen, und folgen Sie dann den Anweisungen

in dieser Tabelle. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil,

um das Menü Anzeige ändern anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf die Elemente, die

angezeigt werden sollen.

AktionZiel

Wenn alle Server angezeigt werden, klicken Sie in der oberen rechten

Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Symbolleisten-

aktionen anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf Test.

Testen aller Dispat-

cher im System

Tipp:Um eine Symbolleistenaktion nur auf bestimmte Einträge anzuwen-

den, aktivieren Sie die Kontrollkästchen für einen oder mehrere Einträge,

und klicken Sie auf die gewünschte Symbolleistenaktion.

Wenn alle Servergruppen angezeigt werden, klicken Sie in der oberen

rechten Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Symbol-

leistenaktionen anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf Dispatcher

testen.

Testen aller Dispat-

cher für eine Server-

gruppe

Wenn alle Server angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil neben dem

Server, um das Menü Aktionen anzuzeigen, und klicken Sie anschließend

auf Test.

Testen aller Dispat-

cher für einen Ser-

ver

Wenn alle Dispatcher angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil neben

dem Dispatcher, um das Menü Aktionen anzuzeigen, und klicken Sie

anschließend auf Test.

Testen eines spezifi-

schen Dispatchers

Es wird ein Dialogfeld zur Bestätigung angezeigt.

5. Klicken Sie auf OK.

Wenn Dispatcher nicht optimal ausgeführt werden, können Sie über eine Änderung der Konfi-

gurationseinstellungen die Serverleistung optimieren (S. 141).

Administrieren des Failovers bei mehreren DispatchernIn einer verteilten IBM Cognos 8-Installation empfiehlt es sich aus Gründen des Failovers, jede der

Gateway-Komponenten so zu konfigurieren, dass sie mit mehreren Dispatchern kommuniziert. Die

130 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 131: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Gateway-Komponenten führen einen Scan für die ihnen zugeordneten Dispatcher aus. So wird

sichergestellt, dass die Anforderungen an Dispatcher weitergeleitet werden, die im Betrieb sind und

ordnungsgemäß reagieren. Sie können die Häufigkeit festlegen, mit der diese Scans ausgeführt

werden.

Informationen zum Konfigurieren mehrerer Dispatcher finden Sie im Abschnitt "Konfigurieren von

Gateway-Computern" im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Festlegen der Häufigkeit von Status-Scans für Dispatcher

Sie können festlegen, wie oft bei den Dispatchern ein Scan durchgeführt wird, um deren aktuellen

Status für Failover-Zwecke zu bestimmen.

StandardGültige EinstellungVerwendungszweckParameter

301 bis 2147483647Das Intervall (in Sekunden) zwischen den

Scans zur Ermittlung des Dispatcherzu-

stands.

ConnectionCheckingSleep Time

Bei einer Einstellung von

unter 5 werden möglicher-

weise zu viele Ressourcen in

Anspruch genommen (CPU-

Zeit und Netzwerkband-

breite).

51 bis 2147483647Das Intervall (in Sekunden) zwischen den

Scans, wenn keine betriebsbereiten Dis-

patcher gefunden werden.

ConnectionCheckingQuick Sleep

Time Bei einer Einstellung von

unter 5 werden möglicher-

weise zu viele Ressourcen in

Anspruch genommen (CPU-

Zeit und Netzwerkband-

breite).

Der Wert dieses Parameters muss kleiner

sein als derjenige für Connection

CheckingSleepTime.

Vorgehensweise

1. Kopieren Sie die Datei c8_Pfad/bin/cognoscgi.conf.sample in c8_Pfad/bin, und benennen Sie

sie in cognoscgi.conf um.

2. Öffnen Sie die Datei cognoscgi.conf in einem Editor, mit dem Dateien im UTF-8-Format

gespeichert werden können.

3. Fügen Sie in dieser Datei folgende Zeilen hinzu:

ConnectionCheckingSleepTime=time in seconds

ConnectionCheckingQuickSleepTime=time in seconds

4. Speichern Sie die Datei cognoscgi.conf im UTF-8-Format.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 131

Kapitel 7: Server-Administration

Page 132: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Festlegen der Häufigkeit von Dispatcher-Scans für ein Servlet-Gateway

Wenn Sie Servlet-Gateways verwenden, können Sie festlegen, wie oft diese den aktuellen Dispatcher-

Status per Scan ermitteln. Der Netzwerkverkehr wird an einen anderen Dispatcher weitergeleitet,

sobald der erste ausfällt.

Weitere Informationen über Gateways und URIs finden Sie im Installation und Konfiguration -

Handbuch.

StandardGültige EinstellungVerwendungszweckParameter

1801 bis 2147483647Das Intervall (in Sekunden) zwi-

schen den Scans zur Ermittlung

des Dispatcherzustands.

pingPeriod

Bei einer Einstellung von unter

5 werden möglicherweise zu

viele Ressourcen in Anspruch

genommen (CPU-Zeit und

Netzwerkbandbreite).

301 bis 2147483647Das Intervall (in Sekunden) zwi-

schen den Überprüfungen der

Startkonfigurationsdatei auf

neue Dispatcher.

fileCheckPeriod

Vorgehensweise

1. Öffnen Sie die Datei web.xml für das Servlet-Gateway in einem Editor, der das Speichern von

Dateien im UTF-8-Format unterstützt. Die Datei befindet sich abhängig vom verwendeten

Server unter c8_Pfad/war/gateway/ oder im Transferverzeichnis des Servlets.

2. Ändern Sie die Werte für die Parameter wie erforderlich.

<!-- The number of seconds between pings to dispatcher --> <param-name>pingPeriod</param-name> <!-- A non-zero positive integer --><param-value>180</param-value> </init-param> <init-param> <!-- Thenumber of seconds between checking the startup file for changed dispatchers--> <param-name>fileCheckPeriod</param-name> <!-- A non-zero positiveinteger --> <param-value>30</param-value> </init-param>

3. Speichern Sie die Datei web.xml im UTF-8-Format.

Schützen von DispatchernIBM Cognos 8-Benutzer können XPath-Suchpfade in das Adressfeld eines Webbrowsers oder in

Hyperlinks eingeben. Die Benutzer können jede beliebige Suchpfadsyntax für die Suchpfadparameter

auf der Benutzeroberfläche eingeben. IBM Cognos 8 beruft sich beim Prüfen von Objekten, die an

den Benutzer zurückgegeben werden, auf die Content Manager-Zugriffssteuerungsliste.

In einigen Fällen können bösartige Benutzer den Dispatcher-Namen in IBM Cognos Connection

sehen, wenn sie einen erstellten Suchpfad eingeben. Dies kann ein Sicherheitsrisiko darstellen,

obwohl die Benutzer nicht auf das Objekt klicken oder Aktionen mit dem Objekt ausführen können.

Um dieses Sicherheitsrisiko zu vermeiden, können Administratoren folgendermaßen vorgehen:

132 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 133: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● den erweiterten Parameter CM.SECURITYQUERYREQUIRESREAD auf TRUE setzen

Weitere Informationen finden Sie unter "Festlegen von erweiterten Content Manager-Parame-

tern" (S. 136).

● den Standardnamen des Dispatchers ändern

Der Standardname des Dispatchers lautetComputername:9300. Er kann zum Beispiel in Server1

geändert werden, um die Portnummer und den Hostnamen zu verbergen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Umbenennen von Dispatchern" (S. 129).

Weitere Informationen zu Sicherheitsmethoden in IBM Cognos Connection finden Sie imArchitecture

and Deployment Guide.

Content Manager-ComputerIhre Installation enthält möglicherweise mehrere Content Manager, jeweils einen auf einem anderen

Computer. Dabei ist ein Content Manager-Computer aktiv, während sich der oder die anderen

Content Manager-Computer im Standby-Modus befinden. Die Content Manager-Standby-Computer

dienen dem Failover-Schutz. Wenn der aktive Content Manager-Computer aufgrund eines Software-

oder Hardwareausfalls nicht zur Verfügung steht, wird einer der im Standby-Modus laufenden

Content Manager-Computer aktiv, und die Anforderungen werden an diesen gerichtet.

Wenn der aktive Content Manager ausfällt, gehen die nicht gespeicherten Sitzungsdaten verloren.

Sobald ein anderer Content Manager aktiviert wird, werden die Benutzer aufgefordert, sich anzu-

melden.

Stellen Sie sicher, dass auf jedem Computer, auf dem Content Manager installiert ist, die Uhren

synchronisiert sind. Im Falle eines Failovers kann es sonst zu ungewöhnlichen Verhaltensweisen

kommen. Beispielsweise kann es zu einer Verzögerung kommen, bis der Status eines neu deaktivierten

Servers in IBM Cognos Administration aktualisiert wird.

Sie können für folgende Elemente erweiterte Content Manager-Parameter (S. 136) festlegen:

● Pool-Einstellungen für Datenbankverbindungen (S. 134)

● Sortierte Einträge für nicht englische Gebietsschemas (S. 135)

● Content Manager-Synchronisierung (S. 135)

● Steuerung des Durchsuchens externer Namespaces (S. 136)

Weitere Informationen zum Content Manager finden Sie im Installation und Konfiguration -

Handbuch.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktion IBM Cognos

Administration zugreifen zu können (S. 247).

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 133

Kapitel 7: Server-Administration

Page 134: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Verwalten der Pool-Einstellungen für Datenbankverbindungen des ContentManagers

Content Manager verwendet Datenbankverbindungen, um auf den Content Store zuzugreifen. Sie

können die Pool-Einstellungen für Verbindungen ändern, um die Leistung von Content Manager

zu steigern.

Bei Pool-Verbindungen muss Content Manager keine Verbindungen für neue Anforderungen

erstellen und öffnen. Dadurch werden schnellere Antwortzeiten erreicht. Pool-Verbindungen reser-

vieren jedoch Datenbank-Ressourcen, d. h., inaktive Verbindungen sollten geschlossen werden,

wenn sie nicht benötigt werden.

Sie können die Anzahl der Verbindungen zum Content Store verwalten, indem Sie die maximale

Anzahl der Verbindungen begrenzen und festlegen, wie lange Verbindungen im Pool bleiben, bevor

sie automatisch geschlossen werden.

In der folgenden Tabelle sind die verfügbaren Parameter aufgeführt.

StandardGültige EinstellungVerwendungszweckParameter

-1-1, oder 5 bis 2147483647 bzw.

die Datenbankeinstellung, je

nachdem, welche Einstellung

niedriger ist

Die maximale Anzahl der gleich-

zeitig ausgeführten Datenbankver-

bindungen, die zum Content Store

hergestellt werden können.

CM.DbConnectPoolMax

(unbegrenzt)

Diese Einstellung gilt nur für die

Verbindungs-Pool-Einstellungen

von Content Manager. Wenn

weitere Dienste auf denselben

Content Store zugreifen, sind

möglicherweise mehr gleichzeitig

ausgeführte Datenbankverbindun-

gen vorhanden, als in diesem

Parameter angegeben wurden.

-1-1 bis 2147483627Maximale Zeitdauer in Millise-

kunden, die ein Thread für eine

verfügbare Poolverbindung

abwartet.

CM.DbConnectPoolTimeout

(unbegrenzt)Die Einstellung 0 gibt an, dass

Threads nicht auf eine Verbin-

dung warten, wenn diese nicht

sofort zur Verfügung steht.

300000-1 bis 2147483647Mindestzeitraum in Millisekun-

den, für den eine Verbindung im

Pool aktiv bleibt. Dieser Parame-

ter ist nur gültig, wenn der Wert

für die Einstellung "DbConnect

PoolCleanUpPeriod" positiv ist.

CM.DbConnectPoolIdleTime

5 minDie Einstellung 0 bzw. -1 gibt an,

dass aktive Verbindungen beim

Neustart von Content Manager

geschlossen werden.

134 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 135: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

StandardGültige EinstellungVerwendungszweckParameter

300000-1 bis 2147483647Zeitdauer in Millisekunden zwi-

schen dem Aufrufen von Threads

zum Löschen von Anforderungen,

durch die aktive Verbindungen im

Pool geschlossen werden, für die

die festgelegte Einstellung unter

"DbConnectPoolIdleTime" über-

schritten wurde.

CM.DbConnectPoolCleanUp

Period 5 minDie Einstellung 0 bzw. -1 gibt an,

dass keine Threads zum Löschen

von Anforderungen festgelegt

sind.

Sortieren von Einträgen für nicht englische GebietsschemasWenn Sie ein anderes Gebietsschema als Englisch verwenden, werden die Einträge in IBM Cognos

Connection möglicherweise nicht richtig sortiert. Sie können dieses Problem für einen Oracle- oder

Microsoft SQL-Content-Store durch die Verwendung der Einstellung CM.SortCollation lösen.

Um beispielsweise Einträge in einer Oracle-Datenbank unter Verwendung der chinesischen phone-

tischen Sortierfolge zu sortieren, legen Sie den Parameter CM.SortCollation auf SCHI-

NESE_PINYIN_M fest.

Informationen über unterstützte Sortierfolgen finden Sie in der Oracle- oder SQL Server-Dokumen-

tation. Die Einstellung des Wertes für CM.SortCollation hat keine Auswirkung auf Content

Manager bei Ausführung mit einer DB2- oder Sybase-Datenbank.

Verwalten der Content Manager-SynchronisierungWenn Ihre Installation Standby-Content Manager-Computer einschließt, können Sie Parameter

festlegen, mit denen die Standby-Aktivitäten von Content Manager angegeben werden. Sie können

angeben, wie oft überprüft wird, ob der aktive Dispatcher ordnungsgemäß arbeitet und nicht aus-

gefalllen ist, wie lange es dauert, den bei einem Failover oder beim Start aktiven Content Manager

zu bestimmen, wie oft ein aktiver Content Manager bei voller Auslastung eine Antwort sendet und

wie lange eine kurze Netzwerkunterbrechung dauern darf, bevor ein Failover eingeleitet wird.

In der folgenden Tabelle sind die verfügbaren Parameter aufgeführt.

Stan-dard

Gültige EinstellungVerwendungszweckParameter

20001 bis

9223372036854775807

Die Zeit in Millisekunden,

wie lange es bei einem Fai-

lover dauert, den aktiven

Content Manager zu

bestimmen.

CM.CMSync_NegotiationTime

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 135

Kapitel 7: Server-Administration

Page 136: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Stan-dard

Gültige EinstellungVerwendungszweckParameter

600001 bis

9223372036854775807

Die Zeit in Millisekunden,

wie lange es beim Start

dauert, den aktiven Con-

tent Manager zu bestim-

men.

CM.CMSync_NegotiationTimeForStartUp

10000Die Zeit in Millisekunden,

bis ein aktiver Content

Manager in den Standby-

Zustand versetzt wird,

wenn ein anderer Content

Manager aktiv wird.

CM.CMSync_CheckActive Time

1200001 bis

9223372036854775807

Die Zeit in Millisekunden,

nach der ein ausgelasteter

Content Manager eine

Antwort sendet, wenn er

ausgeführt wird.

CM.CMSync_PingTimeout

30001 bis

9223372036854775807

Die Zeit in Millisekunden,

für die eine kurze Netz-

werkunterbrechung auftre-

ten kann, ohne dass ein

Failover eingeleitet wird.

CM.CMSync_ShortNetwork InterruptionTime

Steuerung des Durchsuchens externer NamespacesSie können steuern, ob Benutzer externe Namespaces durchsuchen können.

Wenn die Einstellung "CM.SecurityQueryRequiresRead" auf "wahr" gesetzt ist, verhindert der

Content Manager das Durchsuchen externer Namespaces, wenn die Richtlinie für externe Name-

spaces aktualisiert wurde, um Benutzern oder Gruppen die Leseberechtigung zu verweigern. Diese

Einstellung legt fest, ob der Content Manager für die Ergebnisse einer Abfrage externer Namespaces

zwingend einen Leseberechtigungsfilter verlangt. Der Standardwert ist "falsch".

Festlegen von erweiterten Content Manager-ParameternSie können erweiterte Parameter für Content Manager festlegen. Informationen zu Parametern

finden Sie unter (S. 133).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

136 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 137: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Dienste und danach auf Content Manager.

5. Klicken Sie auf den Pfeil neben ContentManagerService, um das Menü Aktionen anzuzeigen,

und klicken Sie anschließend auf Eigenschaften festlegen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Klicken Sie neben Erweiterte Einstellungen auf die Option Bearbeiten.

8. Wählen Sie Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Einstellungen überschreiben aus.

9. Geben Sie in der Spalte Parameter den Parameternamen ein.

Geben Sie beispielsweise CM.DbConnectPoolCleanUpPeriod ein.

10. Geben Sie in der Spalte Wert den entsprechenden Wert für die Einstellung ein.

11. Falls erforderlich, geben Sie weitere Einstellungsnamen und Werte ein.

12. Klicken Sie auf OK.

13. Klicken Sie auf der Seite Eigenschaften festlegen auf OK.

Überschreiben der (Standard-) Gebietsschemaverarbeitung imEingabeaufforderungszwischenspeicher

Sie können die Gebietsschemaverarbeitung im Eingabeaufforderungszwischenspeicher für alle

Berichte mithilfe des erweiterten Report Service-Parameters RSVP.PROMPTCACHE.LOCALE

überschreiben.

Wenn der Parameter RSVP.PROMPTCACHE.LOCALE festgelegt ist, wird das angegebene

Gebietsschema immer dann anstelle des im Bericht angegebenen Gebietsschemas verwendet, wenn

Daten des Eingabeaufforderungszwischenspeichers erstellt, aktualisiert oder verwendet werden.

Das heißt, dass für alle Berichte ein einziger Eingabeaufforderungszwischenspeicher verwendet wird,

unabhängig vom Gebietsschema des Berichtsbenutzers.

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf Dienste und Bericht.

5. Klicken Sie auf den Pfeil neben ReportService, um das Menü Aktionen anzuzeigen, und klicken

Sie anschließend auf Eigenschaften festlegen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 137

Kapitel 7: Server-Administration

Page 138: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

7. Klicken Sie neben Erweiterte Einstellungen auf die Option Bearbeiten.

8. Wählen Sie Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Einstellungen überschreiben aus.

9. Geben Sie in der Spalte Parameter die Zeichenfolge RSVP.PROMPTCACHE.LOCALE ein.

10. Geben Sie in der Spalte Wert den entsprechenden Wert für die Einstellung ein.

11. Klicken Sie auf OK.

12. Klicken Sie auf der Seite Eigenschaften festlegen auf OK.

Verwalten des Content StoreSie können nach inkonsistenten Einträgen im Content Store oder zwischen Content Store und

externen Namespaces suchen und diese korrigieren.

Sie können Inhaltsverwaltungsaufgaben erstellen und bei Bedarf die Inhaltsverwaltung ausführen.

Sie können Inhaltsverwaltungsaufgaben zu geplanten Zeiten oder basierend auf einem Auslöser

(z. B. einer Datenbankaktualisierung oder einer E-Mail) ausführen (S. 341). Sie können Inhaltsver-

waltungsaufgaben als Teil einer größeren Aufgabe (S. 338) oder als Teil eines Agenten (S. 431) planen.

Darüber hinaus können Sie den Ausführungsverlauf von Inhaltsverwaltungsaufgaben anzeigen

(S. 329).

Mithilfe von Inhaltsverwaltungsaufgaben können Content Store oder Content Store und externe

Namespaces auf inkonsistente Einträge überprüft werden, die auf fehlende oder nicht mehr benötigte

Daten zurückzuführen sind.

Interne Verwaltung des Content Store

Aktualisierungen des Content Store können u. a. aufgrund von fehlenden Daten fehlschlagen. Wenn

veraltete Daten verwendet werden, können u. U. keine neuen Objekte erstellt werden. Wenn der

Content Store mithilfe einer Content Store-Verwaltungsaufgabe repariert wird, werden Standardwerte

für die fehlenden Daten hinzugefügt, die Sie zu einem späteren Zeitpunkt aktualisieren können.

Darüber hinaus werden alle veralteten Daten dauerhaft gelöscht. Damit keine Daten verloren gehen,

die auch weiterhin benötigt werden, sollten Sie vor der Reparatur des Content Store zunächst den

Suchmodus wählen und dort die ermittelten Ergebnisse überprüfen.

Wenn Sie Daten suchen und korrigieren, wird der Content Store nicht repariert, solange die

Inhaltsverwaltungsaufgabe ausgeführt wird. Inkonsistente Einträge werden von Content Manager

erst beim nächsten Start des Content Store repariert.

Wichtig:Nachdem Sie den Content Store mithilfe einer Content Store-Verwaltungsaufgabe durchsucht

und repariert haben, sollten Sie eine Sicherungskopie vom Content Store erstellen und Content

Manager anschließend neu starten.

Es empfiehlt sich, die interne Verwaltung in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. Eine solche

Überprüfung sollte insbesondere vor jeder Aktualisierung durchgeführt werden, um sicherzustellen,

dass der Content Store konsistent ist.

138 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 139: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Verwaltung des Content Store in externen Namespaces

Wenn Sie Benutzer in Ihrem Authentifizierungs-Provider löschen, bleiben die Benutzerkontoinfor-

mationen im Content Store. Mithilfe von IBM Cognos Administration können Sie die Benutzerin-

formationen suchen, die sich noch im Content Store befinden. Anschließend können Sie den Content

Store reparieren, indem Sie alle Benutzer löschen, die nicht in den externen Namespaces vorhanden

sind. Sie können auch einzelne Benutzerprofile im Content Store löschen (S. 379).

Wenn Sie eine Inhaltsverwaltungsaufgabe für mehrere Namespaces ausführen möchten, führen Sie

einen der folgenden Vorgänge aus:

● Wenn die Inhaltsverwaltungsaufgabe jetzt ausgeführt werden soll, melden Sie sich einfach bei

den Namespaces an und erstellen die Inhaltsverwaltungsaufgabe.

● Wenn Sie einen Zeitplan für eine später oder regelmäßig auszuführende Inhaltsverwaltungsauf-

gabe festlegen möchten, müssen Sie berücksichtigen, dass eine geplante Inhaltsverwaltungsaufgabe

immer für die Namespaces ausgeführt wird, die Sie auswählen, wenn Sie die Inhaltsverwaltungs-

aufgabe erstellen. Vor der Planung einer Inhaltsverwaltungsaufgabe sollten Sie sicherstellen,

dass in den Berechtigungen Anmeldeinformationen für alle Namespaces definiert sind. Melden

Sie sich dazu bei den einzelnen Namespaces an, für die die Inhaltsverwaltungsaufgabe ausgeführt

werden soll, und aktualisieren Sie anschließend die Berechtigungen.

Tipp: Klicken Sie auf Eigener Bereich, Eigene Einstellungen, und klicken Sie anschließend auf

der Registerkarte Persönlich auf Berechtigungen erneuern.

Neben den Anmeldeberechtigungen für die ausgewählten externen Namespaces sind auch Lesebe-

rechtigungen für die Benutzerkonten der einzelnen Namespaces erforderlich.

Wenn Sie für ein Benutzerkonto im externen Namespace keine Leseberechtigung besitzen, wird

angenommen, dass der Benutzer aus dem Namespace gelöscht wurde. Beim Ausführen einer

Inhaltsverwaltungsaufgabe werden die betreffenden Benutzerinformationen im Content Store je

nach ausgewählter Option entweder als inkonsistent aufgelistet (Option Nur suchen) oder automa-

tisch gelöscht (Option Suchen und korrigieren).

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Schritte zum Erstellen einer Verwaltungsaufgabe für den Content Store

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Inhaltsadministration.

4. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf den Pfeil der Schaltfläche Neue Inhaltsverwaltung ,

und klicken Sie dann auf Neue Konsistenzüberprüfung.

5. Geben Sie einen Namen und bei Bedarf eine Beschreibung und einen Bildschirm-Tipp ein, und

klicken Sie auf Weiter.

6. Wählen Sie die gewünschte Konsistenzüberprüfung aus:

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 139

Kapitel 7: Server-Administration

Page 140: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Wenn Sie den Content Store auf Inkonsistenzen überprüfen möchten, klicken Sie auf Interne

Verweise.

● Wenn Sie die Inhaltsverwaltung für Namespaces ausführen möchten, klicken Sie aufVerweise

auf externe Namespaces, und wählen Sie anschließend die gewünschten Namespaces aus.

7. Klicken Sie auf Weiter.

8. Wählen Sie die gewünschte Aktion aus:

● Wenn die Aufgabe sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt werden soll, klicken

Sie auf Speichern und einmal ausführen und anschließend auf Fertig stellen. Geben Sie die

Zeit und das Datum an, zu dem die Aufgabe ausgeführt werden soll. Klicken Sie auf Nur

suchen oder Suchen und korrigieren, und klicken Sie dann auf Ausführen. Überprüfen Sie

die Ausführungszeit, und klicken Sie auf OK.

● Um eine Zeit für die wiederholte Ausführung der Aufgabe zu planen, klicken Sie auf Spei-

chern und planen und anschließend auf Fertig stellen. Wählen Sie dann die Häufigkeit sowie

Anfangs- und Enddatum. Klicken Sie auf Nur suchen oder Suchen und korrigieren, und

klicken Sie dann auf OK.

Tipp: Zum zeitweiligen Deaktivieren des Zeitplans aktivieren Sie das Kontrollkästchen

Den Zeitplan deaktivieren. Informationen zum Anzeigen des Zeitplanstatus finden Sie unter

"Verwalten geplanter Aktivitäten" (S. 325).

● Wenn Sie die Aufgabe nur speichern, aber nicht planen oder ausführen möchten, klicken

Sie auf Nur speichern und dann auf Fertig stellen.

Schritte zum Ausführen einer Inhaltsverwaltungsaufgabe

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Inhaltsadministration.

4. Klicken Sie neben der Inhaltsverwaltungsaufgabe auf Mit Optionen ausführen.

5. Wenn die Inhaltsverwaltungsaufgabe sofort ausgeführt werden soll, aktivieren Sie das Kontroll-

kästchen Jetzt. Andernfalls aktivieren Sie das Kontrollkästchen Später, und geben Sie ein Datum

und eine Uhrzeit für die Ausführung ein.

6. Klicken Sie auf Suchen oder auf Suchen und korrigieren.

7. Klicken Sie auf Ausführen.

140 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 141: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Migrieren von publizierten PowerPlay-Berichten nach IBMCognos 8

Sie können Series 7 PowerPlay-Berichte, die in IBM Cognos Connection publiziert wurden, mithilfe

der Funktionen Mit Analysis Studio öffnen und Mit Report Studio öffnen in Report Studio bzw.

Analysis Studio migrieren. Die Migrationstools müssen bereits installiert sein.

Weitere Informationen zur Migration von PowerPlay-Berichten sowie zur Installation von Migrations-

Tools finden Sie im IBM Cognos 8 Migration Tools User Guide.

Optimieren der ServerleistungUnabhängig von der Größe Ihrer Organisation sollten Sie regelmäßig bei der Serveradministration

die Leistung optimieren. Durch die Optimierung der Konfigurationseinstellungen von Dispatchern

und Diensten können Sie die Geschwindigkeit und Effizienz von IBM Cognos 8 verbessern.

Für Benutzer bedeutet eine optimale Leistung, dass die Berichte schnell und ohne Fehler ausgeführt

werden. Für Sie als Administrator bedeutet optimale Leistung, dass IBM Cognos 8 stabil läuft und

die Benutzer zufrieden sind.

Im Idealfall sollten die Server so konfiguriert sein, dass auch zu den Hauptnutzungszeiten die

Anforderungen der Benutzer erfüllt werden.

Unter Umständen müssen Sie hierfür die Zahl der installierten Dispatcher erhöhen. Auch eine Ver-

teilung der Installation oder eine Aufrüstung der Computer, auf denen IBM Cognos 8 installiert

ist, kann Abhilfe schaffen. Weitere Informationen finden Sie im Installation und Konfiguration -

Handbuch und im Architecture and Deployment Guide.

Die Protokollebene (S. 88) kann sich nachteilig auf die Leistung auswirken. Wenn IBM Cognos 8

mehr Details protokolliert, werden dem Protokollierungsdienst mehr Ressourcen zugewiesen,

wodurch weniger Ressourcen zum Ausführen von Berichten zur Verfügung stehen.

Vor dem Ändern von Einstellungen sollten Sie die Dispatcher testen (S. 129) und die jeweiligen

Protokollmeldungen überprüfen (S. 86). Sie sollten sich auch einen Überblick über die Leistungsan-

forderungen verschaffen.

Modelle

Stellen Sie sicher, dass die Modelle für Berichtszwecke optimiert sind. Weitere Informationen finden

Sie im Framework Manager User Guide.

Betriebssysteme

Die Leistung von IBM Cognos 8 hängt stark von der Leistung des Betriebssystems auf dem Computer

ab, auf dem IBM Cognos 8 installiert ist. Daher sollte auch das Betriebssystem optimal eingerichtet

sein.

Optimierungsprozess

Zur Optimierung von IBM Cognos 8 zählen die folgenden Aufgaben:

● Festlegen von Servergruppennamen für das erweiterte Dispatcher-Routing

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 141

Kapitel 7: Server-Administration

Page 142: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Lastausgleich zwischen den Dispatchern (Verarbeitungskapazität)

● Verwenden des Cluster-kompatiblen Modus für Dispatcher (Lastausgleich)

● Festlegen der Nutzbarkeit in Hauptnutzungszeiten

● Festlegen der maximalen Anzahl von Prozessen und Verbindungen und von Affinitätseinstellun-

gen

● Festlegen von Zeitlimits für Warteschlangen

● Festlegen der Zeichencodierung, Schriftarteinbettung sowie der Komprimierungsebenen und -

typen für PDF-Dateien

● Festlegen der maximalen Ausführungszeit

● Begrenzen der Anzahl von Hotspots, die in einem Analysis Studio- oder Report Studio-Diagramm

generiert werden

● Festlegen einer Aufbewahrungszeit für die Überwachungslistenausgabe

● Festlegen der Komprimierung für E-Mail-Anhänge

● Festlegen der Größenbeschränkung von Berichten für den Berichtsdatendienst (Gouverneurlimit)

Festlegen von Servergruppennamen für das erweiterte Dispatcher-RoutingWenn Sie Routing-Regeln für Berichte definieren möchten (S. 125), müssen Sie Servergruppennamen

für die Dispatcher oder Konfigurationsordner festlegen, an die die Berichte weitergeleitet werden

sollen.

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Alle Dispatcher.

Tipp: Sie können die Eigenschaft der Servergruppe auch auf Systemebene festlegen.

5. Klicken Sie neben dem Dispatcher auf den Pfeil für das Menü Aktionen, und klicken Sie

anschließend auf Eigenschaften festlegen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Wählen Sie aus der Liste Kategorie die Option Abstimmung aus.

8. Geben Sie in der Spalte Wert für die Eigenschaft Servergruppe einen Namen ein.

9. Klicken Sie auf OK.

Sie können diesen Servergruppennamen beim Definieren der Routing-Regeln verwenden.

142 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 143: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Lastausgleich zwischen den DispatchernWenn in Ihrer Installation mehrere Dispatcher vorhanden sind, können Sie durch Änderung der

Verarbeitungskapazität angeben, wie viel Prozent der Anforderungen jeder einzelne Dispatcher

verarbeitet. Dieses Verfahren wird im Allgemeinen als Lastausgleich bezeichnet. In der Regel wird

die Kapazität eines Dispatchers auf der Grundlage der Prozessorgeschwindigkeit des Computers,

auf dem der Dispatcher installiert ist, festgelegt.

Angenommen, ein Dispatcher ist auf einem Computer mit 2-GHz-Prozessor und ein anderer auf

einem Computer mit 1-GHz-Prozessor installiert. Sie legen die Verarbeitungskapazität für den ersten

Dispatcher auf 2,0 und die für den anderen auf 1,0 fest. Der erste Dispatcher verarbeitet zwei

Drittel der Anforderungen und der zweite ein Drittel. Wenn Sie für beide Dispatcher den Wert 1,0

eingeben, werden an beide Dispatcher gleich viele Anforderungen gesendet.

Die Standard-Verarbeitungskapazität für Dispatcher ist auf 1,0 festgelegt.

Einstellungen für die Affinität (S. 145) haben Vorrang vor den Einstellungen für Lastausgleich.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie neben System auf den Pfeil für das Menü Aktionen, und klicken Sie dann auf

Eigenschaften festlegen.

Tipp: Sie können die Einstellung Verarbeitungskapazität auch auf Dispatcher-Ebene ändern.

5. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

6. Wählen Sie aus der Liste Kategorie die Option Abstimmung aus.

7. Geben Sie in der Spalte Wert einen neuen Wert für Verarbeitungskapazität ein, und klicken Sie

auf OK.

Der neue Wert wird sofort übernommen.

Verwenden des Cluster-kompatiblen Modus für DispatcherWenn Ihre IBM Cognos 8-Server in einer Lastausgleich-Infrastruktur eingesetzt werden, können

Sie das gewichtete Round-Robin-Format für den Lastausgleich des Dispatchers ausschalten.

Andernfalls kann der Lastausgleich u. U. vom Cluster und von IBM Cognos 8 dupliziert werden,

wodurch die Leistung gemindert wird.

Sie können die Dispatcher-Eigenschaft Lastverteilungs-Modus entweder auf Gewichteter Round-

Robin-Modus oder Cluster-kompatibel einstellen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 143

Kapitel 7: Server-Administration

Page 144: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Im gewichteten Round-Robin-Modus verteilt der Dispatcher entsprechend seiner Konfigurations-

einstellungen (S. 143) Anforderungen im gewichteten Round-Verfahren. Hierbei handelt es sich um

die Standardeinstellung.

Im Cluster-kompatiblen Modus werden nicht affine Anforderungen soweit wie möglich lokal

bearbeitet. Wenn auf dem lokalen Dispatcher kein Dienst vorhanden ist, schlägt die Anforderung

fehl. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Lastausgleich, der in Ihrer eigenen Lastausgleich-

Infrastruktur ausgeführt wird, von IBM Cognos 8 anerkannt wird.

Sie können die Eigenschaft Lastverteilungs-Modus für einzelne Dispatcher oder eine Gruppe von

Dispatchern in einem Konfigurationsordner einrichten (S. 124). Da es sich hierbei um eine übernom-

mene Eigenschaft handelt, können Sie Dispatcher in einen Konfigurationsordner verschieben und

den Lastverteilungs-Modus für den Ordner einstellen, um die Eigenschaft für eine Gruppe von

Dispatchern einzurichten.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie neben System auf den Pfeil für das Menü Aktionen, und klicken Sie dann auf

Eigenschaften festlegen.

Tipp: Sie können die Einstellung für den Lastverteilungs-Modus auch auf Dispatcher-Ebene

ändern.

5. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

6. Wählen Sie aus der Liste Kategorie die Option Abstimmung aus.

7. Wählen Sie in der Spalte Wert den Wert für den Lastverteilungs-Modus aus, d. h. entweder

Gewichteter Round-Robin-Modus oder Cluster-kompatibel, und klicken Sie anschließend auf

OK.

Der neue Wert wird sofort übernommen.

Festlegen von HauptnutzungszeitenIn den meisten Organisationen werden die Systeme zu bestimmten Zeiten besonders intensiv genutzt.

Dies sind in der Regel die Geschäftszeiten, in denen Mitarbeiter am Arbeitsplatz sitzen und interaktive

Berichte ausführen. Sie können den Anfang und das Ende der Hauptnutzungszeit für Ihre Organi-

sation bestimmen.

In der Hauptnutzungszeit können Sie die Anzahl der Verbindungen und Prozesse (S. 145) so niedrig

einstellen, dass Aufgaben schnell ausgeführt werden und Systemressourcen interaktive Anforderungen

144 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 145: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

von Benutzern verarbeiten können. Außerhalb der Hauptnutzungszeiten können Sie einen höheren

Wert festlegen, da die Belastung des Systems geringer ist.

Die Hauptnutzungszeit ist standardmäßig als Zeitraum zwischen 7:00 und 18:00 Uhr definiert.

Während und außerhalb der Hauptnutzungszeit ist die Standardanzahl von Verbindungen für jeden

Dienst vier.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Alle Dispatcher.

5. Klicken Sie neben dem Dispatcher auf den Pfeil für das Menü Aktionen, und klicken Sie

anschließend auf Eigenschaften festlegen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Wählen Sie aus der Liste Kategorie die Option Abstimmung aus.

8. Geben Sie im Feld Wert neue Werte für die folgenden Einstellungen ein:

● Beginn der Hauptanfragezeit

● Beginn des Zeitraums außerhalb der Hauptanfragezeit

Tipp: Wenn Sie eine Konfigurationseinstellung auf den Standardwert zurücksetzen möchten,

aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, und klicken Sie auf Auf Standardwert

zurücksetzen.

9. Klicken Sie auf OK.

Festlegen der maximalen Anzahl von Prozessen und VerbindungenSie können für den Berichtsdienst, den Batch-Berichtsdienst und den Datenverschiebungsdienst die

maximale Anzahl von Prozessen und die maximale Anzahl von Verbindungen mit niedriger und

hoher Affinität festlegen, die der Dispatcher zum Verarbeiten von Anforderungen öffnen kann. Für

den Agentendienst, den Content Manager-Dienst, den Datenverschiebungsdienst, den Zustellungs-

dienst, den Aufgabendienst und den Berichtsdatendienst kann die maximale Anzahl von Verbindun-

gen festgelegt werden.

Es wird zwischen Einstellungen während und außerhalb der Hauptnutzungszeit unterschieden

(S. 144).

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 145

Kapitel 7: Server-Administration

Page 146: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Maximale Anzahl von Verbindungen

Die folgenden Dienste können pro Dispatcher jeweils nur einmal ausgeführt werden: Agentendienst,

Content Manager-Dienst, Datenverschiebungsdienst, Zustellungsdienst, Aufgabendienst und

Berichtsdatendienst. Die Verbindungen verarbeiten jeweils eine Anforderung von einem Dienst.

Sie können die maximale Anzahl von Verbindungen für jeden Dienst während und außerhalb der

Hauptnutzungszeiten mit den folgenden Einstellungen festlegen:

● Maximale Anzahl Verbindungen für den<Dienstname>außerhalb der Hauptanfragezeit

● Maximale Anzahl Verbindungen für <Dienstname>in der Hauptanfragezeit

Die Standardanzahl von Verbindungen beträgt 4.

Maximale Anzahl von Prozessen

Für den Berichtsdienst, den Batch-Berichtsdienst und den Datenverschiebungsdienst können pro

Dispatcher mehrere Prozesse ausgeführt werden. Sie können die maximale Anzahl von Prozessen

während und außerhalb der Hauptnutzungszeiten mit den folgenden Einstellungen festlegen:

● Maximale Anzahl der Prozesse für den<Dienstname>in der Hauptanfragezeit

● Maximale Anzahl der Prozesse für den<Dienstname>außerhalb der Hauptanfragezeit

Die Standardanzahl von Prozessen für jeden Dienst ist 2.

Verbindungen mit Affinität

Zusätzlich akzeptieren Berichtsserver Verbindungen mit hoher und niedriger Affinität, um Anfor-

derungen von Berichts- und Batch-Berichtsdienst zu verarbeiten. Die Server akzeptieren darüber

hinaus Verbindungen mit hoher und niedriger Affinität, um Anforderungen vom Datenverschie-

bungsdienst zu verarbeiten.

Anforderungen mit geringer Affinität können durch einen beliebigen Report Server verarbeitet

werden. In der Regel werden Anforderungen mit niedriger Affinität verwendet, wenn ein Bericht

oder eine Datenverschiebung erstmalig angefordert wird.

Anforderungen mit hoher Affinität werden im Idealfall durch einen spezifischen Report Server

verarbeitet. Anforderungen mit hoher Affinität beziehen sich in der Regel auf Berichte, die bereits

angefordert wurden, und sie können Aktionen wie das Wechseln zur nächsten Seite in einem Bericht

enthalten. Wenn der zuständige Report Server nicht verfügbar oder ausgelastet ist, wird der Bericht

auf einem beliebigen Server erneut ausgeführt (Anforderung mit geringer Affinität), und die nächste

Seite (Anforderung mit hoher Affinität) wird an diesen Server umgeleitet.

Einstellungen für die Affinität haben Vorrang vor den Einstellungen für den Lastausgleich (S. 143)

und vor den Einstellungen für erweitertes Routing (S. 125).

Wenn die Affinitätseinstellungen für einen Dienst während der Ausführung von Einträgen geändert

werden, verdoppelt sich möglicherweise die Anzahl der Serverprozesse. Die Anzahl kann vorüber-

gehend die maximale Einstellung übersteigen, während die Änderung in Kraft tritt. Dies kann zu

Problemen führen, wenn Ihr System nicht über ausreichend Speicher für den vorübergehenden

Zeitraum verfügt.

146 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 147: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Weitere Informationen zu Verbindungen mit Affinität finden Sie im Architecture and Deployment

Guide.

Sie können die Anzahl von Verbindungen mit niedriger und hoher Affinität für den Berichts-, den

Batch-Berichts- und den Datenverschiebungsdienst mit den folgenden Einstellungen festlegen:

● Anzahl der Verbindungen mit hoher Affinität für den<Dienstname>in der Hauptanfragezeit

● Anzahl der Verbindungen mit hoher Affinität für den<Dienstname>außerhalb der Hauptanfra-

gezeit

Beim Batch-Berichtsdienst liegt die Standardanzahl von Verbindungen mit niedriger Affinität bei

2. Für den Datenverschiebungsdienst und den Berichtsdienst beträgt die Standardanzahl von Ver-

bindungen mit niedriger Affinität 4. Die Standardanzahl von Verbindungen mit hoher Affinität

beträgt bei allen Diensten 1.

Voraussetzungen

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Dienste und dann auf den gewünschten Dienst.

5. Klicken Sie neben dem Dienst auf den Pfeil für das Menü Aktionen, und klicken Sie dann auf

Eigenschaften festlegen.

Tipp: Für den Berichtsdienst und den Batch-Berichtsdienst können einige Einstellungen auch

auf System- oder Dispatcher-Ebene festgelegt werden.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Wählen Sie aus der Liste Kategorie die Option Abstimmung aus.

8. Geben Sie bei Bedarf in der Spalte Wert neue Werte für die Prozesse und Verbindungen ein, die

Sie ändern möchten.

Tipp: Wenn Sie eine Konfigurationseinstellung auf den Standardwert zurücksetzen möchten,

aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, und klicken Sie auf Auf übergeordneten

Wert zurücksetzen.

9. Klicken Sie auf OK.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 147

Kapitel 7: Server-Administration

Page 148: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Angeben von Zeitlimits für die WarteschlangeSie können festlegen, wie viele Sekunden interaktive Benutzeranforderungen maximal in der Warte-

schlange auf eine verfügbare Verbindung zum Berichts- bzw. zum Datenverschiebungsdienst warten.

Wenn eine Anforderung nicht innerhalb des Zeitlimits verarbeitet werden kann, schlägt die Anfor-

derung fehl, und die Benutzer erhalten eine Fehlermeldung.

Wenn das Betriebssystem über ausreichende Ressourcen verfügt und IBM Cognos 8 ordnungsgemäß

konfiguriert ist, sollte es möglich sein, Anforderungen innerhalb des Zeitlimits zu erledigen.

Wenn Sie ein Zeitlimit festlegen, bedenken Sie, wie viele Sekunden die Benutzer auf eine Antwort

warten sollen. Das Standard-Zeitlimit für die Warteschlange beträgt 240 Sekunden.

Für Anforderungen an den Batch-Berichtsdienst gibt es kein Warteschlangen-Zeitlimit.

Wenn eine hohe Benutzerauslastung (über 165 Benutzer) vorliegt und interaktive Berichte in einer

verteilten Installation kontinuierlich ausgeführt werden, erhöhen Sie das Warteschlangen-Zeitlimit

auf 360, um die Ausgabe von Fehlermeldungen zu vermeiden. Sie können auch die Einstellung für

das asynchrone Timeout erhöhen, damit keine Fehlermeldungen ausgegeben werden. Weitere

Informationen finden Sie im IBM Cognos 8 Installation und Konfiguration - Handbuch.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie neben System auf den Pfeil für das Menü Aktionen, und klicken Sie dann auf

Eigenschaften festlegen.

Tipp: Sie können die Einstellungen für das Warteschlangen-Timeout auch auf Dispatcher- oder

Dienstebene ändern.

5. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

6. Wählen Sie aus der Liste Kategorie die Option Abstimmung aus.

7. Geben Sie in der Spalte Wert einen neuen Wert für die Einstellung Warteschlangen-Timeout

des Berichtsdienstes (Sekunden) bzw. die Einstellung Warteschlangen-Timeout des Datenver-

schiebungsdienstes (Sekunden) an.

Tipp: Wenn Sie eine Konfigurationseinstellung auf den Standardwert zurücksetzen möchten,

aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, und klicken Sie auf Auf Standardwert

zurücksetzen.

8. Klicken Sie auf OK.

148 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 149: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

PDF-DateieinstellungenEs gibt vier Einstellungen für PDF-Dateien, die gemeinsam die Geschwindigkeit der Erstellung und

die Größe von PDF-Dateien festlegen.

Die idealen Einstellungen hängen von der Umgebung ab. Wenn Sie beispielsweise PDF-Dateien als

Bestandteil von Batch-Aufgaben über Nacht erstellen, spielt die Geschwindigkeit für Sie möglicher-

weise keine Rolle. Sie können Einstellungen wählen, mit denen Dateien geringen Umfangs erstellt

werden, die einfach weitergegeben werden können, deren Generierung jedoch mehr Zeit beansprucht.

Wenn Sie Ad-hoc-PDF-Dateien oder komplexe PDF-Dateien mit vielen Diagrammen und Grafiken

erstellen, ist für Sie die Geschwindigkeit möglicherweise wichtiger als die Dateigröße.

Sie können verschiedene PDF-Dateieinstellungen für den Berichtsdienst und den Batch-Berichtsdienst

verwenden.

PDF-Zeichencodierung

Die PDF-Zeichencodierung legt den Zeichensatz fest, der zur Erstellung von PDF-Dateien verwendet

wird. Sie können zwischen der Windows1252-Codierung, der Windows Standard-Einzelbytecodierung

für lateinische Schrift in westlichen Zeichensystemen und der Unicode (UTF-16)-Codierung wählen.

Standardmäßig wird die PDF-Zeichencodierung auf der Grundlage der Zeichen in der Datei auto-

matisch bestimmt.

Die Bezeichnungen der Einstellungen lauten:

● PDF-Zeichencodierung für den Berichtsdienst

● PDF-Zeichencodierung für den Batch-Berichtsdienst.

VerwendungszweckWert

Wenn Sie wissen, dass Ihre Dateien ausschließlich Windows1252-Zeichen enthalten, verwenden

Sie diese Einstellung, um PDF-Dateien mit hoher Geschwindigkeit zu erstellen.

Windows1252

Jegliche Unicode (UTF-16)-Zeichen ohne Windows1252-Entsprechung werden in unbestimmte

Windows1252-Zeichen konvertiert.

Wenn Sie wissen, dass Ihre Dateien Nicht-Windows1252-Zeichen enthalten (zum Beispiel

Chinesische Zeichen), verwenden Sie diese Einstellung, um PDF-Dateien mit höherer

Geschwindigkeit als mit der automatischen Einstellung zu erstellen.

Schriftart

Die integrierten PDF-Schriftarten verwenden alle die Windows1252-Zeichencodierung. Die

meisten anderen Schriftarten verwenden den UTF-16-Zeichensatz.

Diese Einstellung führt in der Regel zur Erstellung größerer PDF-Dateien als mit der Win-

dows1252-Einstellung. UTF-16-codierte Dateien können möglicherweise besser komprimiert

werden (siehe "Inhaltskomprimierungstyp" (S. 151)).

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 149

Kapitel 7: Server-Administration

Page 150: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

VerwendungszweckWert

Verwenden Sie diese Einstellung, wenn automatisch bestimmt werden soll, ob Windows1252

oder UTF-16 für die Codierung des Texts im Dokument verwendet werden soll.

AUTO

Wenn umfangreiche Texte analysiert werden müssen, ist dies die langsamste der drei Einstellun-

gen. Wenn Geschwindigkeit von Bedeutung ist, probieren Sie die anderen Einstellungen mit

verschiedenen Berichten aus, um die beste Einstellung für Ihre Umgebung zu ermitteln.

Hierbei handelt es sich um das Standardverhalten.

Schriftarteneinbettung

Um sicherzustellen, dass die Schriftarten in einem Bericht für alle Leser verfügbar sind, können

Schriftarten in eine PDF-Datei eingebettet werden. IBM Cognos Configuration enthält zwei Listen

zum Einbetten von Schriftarten, eine für den Berichtsdienst, und eine für den Batch-Berichtsdienst.

Sie können festlegen, ob Schriftarten immer oder nie eingebettet werden sollen. So sollten z. B.

Schriftarten, zu deren Verbreitung Sie nicht berechtigt sind, als nie eingebettet festgelegt werden.

Schriftarten, die in Ihren Zweigstellen nicht verfügbar, aber zum Lesen von PDF-Berichten notwendig

sind, sollten als immer eingebettet festgelegt werden.

Weitere Informationen zu den Schriftarteneinbettungslisten finden Sie im Installation und Konfigu-

ration - Handbuch.

In IBM Cognos Administration können Sie die Einbettung von Schriftarten in Dateien des

Berichtsdienstes und Batch-Berichtsdienstes zulassen oder untersagen. Sie können sich auch für die

automatische Einbettung von Schriftarten entscheiden. Bedenken Sie, dass Dateien mit eingebetteten

Schriftarten größer sind und mehr Zeit für die Erstellung benötigen. Eingebettete Schriftdaten

können eine Belastung der Netzwerkressourcen darstellen. Eine Verringerung der Zahl eingebetteter

Schriftarten senkt u. U. den Verbrauch von Netzwerkressourcen.

Einige Schriftarten können aufgrund von Lizenzbedingungen nicht eingebettet werden. Stellen Sie

sicher, dass Sie über die Genehmigung des Herstellers zum Einbetten lizenzierter Schriftarten verfügen.

Die Bezeichnungen der Einstellungen lauten:

● Option zum Zulassen der Einbettung von Schriftarten in generierten PDF-Dokumenten durch

den Berichtsdienst

● Option zum Zulassen der Einbettung von Schriftarten in generierten PDF-Dokumenten durch

den Batch-Berichtsdienst

Bestimmte Schriftarten, beispielsweise Strichcode-Schriftarten, werden immer eingebettet. Diese

Einstellungen wirken sich nicht auf die Einbettung spezieller Schriftarten aus. In PDFs integrierte

Schriftarten werden nicht eingebettet.

150 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 151: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

VerwendungszweckWert

Verwenden Sie diese Einstellung, wenn Ihnen bekannt ist, dass die Zielgruppe nicht über alle

Schriftarten verfügt, um PDF-Berichte anzuzeigen. Die Dateien sind größer, und die PDF-Erzeugung

nimmt mehr Zeit in Anspruch.

Erlauben

Schriftarten aus der IBM Cognos Configuration-Liste nie eingebetteten Schriftarten werden nicht

eingebettet.

Hierbei handelt es sich um das Standardverhalten.

Verwenden Sie diese Einstellung, wenn Ihnen bekannt ist, dass die Zielgruppe über alle Schriftarten

verfügt, um PDF-Berichte anzuzeigen. Die Dateien sind kleiner und werden schneller erzeugt.

Nicht erlau-

ben

Schriftarten werden nur eingebettet, wenn sie in IBM Cognos Configuration in der Liste der immer

eingebetteten Schriftarten aufgeführt sind.

Legt automatisch fest, welche Schriftarten eingebettet werden sollen. Mit dieser Einstellung dauert

die Erzeugung von PDF-Berichten am längsten.

AUTO

Falls die Daten ausschließlich Windows1252-Zeichen enthalten, werden beide Listen (immer einge-

bettete bzw. nie eingebettete Schriftarten) in IBM Cognos Configuration verwendet. Sofern Konflikte

auftreten, wird die Liste mit den nie eingebetteten Schriftarten verwendet.

Mit Ausnahme von speziellen Schriftarten werden nicht aufgeführte Schriftarten in der Regel nur

eingebettet, wenn in einer Datei UTF-16-Zeichen der Schriftart verwendet werden.

Inhaltskomprimierungstyp

Sie können den Komprimierungstyp für die Erstellung von PDF-Berichten festlegen. Die PDF-Ausgabe

von Dateien mit höherer Komprimierung nimmt mehr Zeit in Anspruch, die erzeugten Dateien sind

jedoch kleiner.

Der Inhaltskomprimierungstyp legt fest, welche Daten komprimiert werden. Die "Inhaltskompri-

mierungstyp" (S. 151) legt fest, in welchem Umfang die Daten komprimiert werden. Die abschließende

Dateigröße hängt von diesen beiden Einstellungen ab.

Die Bezeichnungen der Einstellungen lauten:

● PDF-Komprimierungstyp für PDF-Dokumente, die vom Berichtsdienst erstellt wurden

● PDF-Komprimierungstyp für PDF-Dokumente, die vom Batch-Berichtsdienst erstellt wurden

Für diese Einstellung stehen folgende Werte zur Auswahl (vom niedrigsten zum höchsten Kompri-

mierungstyp): Klassisch, Einfach, Verbessert, Erweitert und Vollständig. Der Standardwert ist

Klassisch.

Der Komprimierungstyp bezieht sich auf die Menge an Daten, die in einem PDF-Bericht komprimiert

wird. In der Regel ergibt eine geringere Komprimierung eine schnellere Erstellung und ein größeres

Dokument. Versionen von Adobe PDF Acrobat Reader vor Version 6.0 unterstützen keine höheren

Komprimierungstypen als Klassisch.

In seltenen Fällen werden kleine Dateien durch die Komprimierung etwas größer.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 151

Kapitel 7: Server-Administration

Page 152: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Komprimierungsalgorithmusstufe

Sie können die Komprimierungsalgorithmusstufe für die Erstellung von PDF-Dateien festlegen.

Der Inhaltskomprimierungstyp legt fest, welche Daten komprimiert werden. Die "Komprimierungs-

algorithmusstufe" (S. 152) legt fest, in welchem Umfang die Daten komprimiert werden. Die

abschließende Dateigröße hängt von diesen beiden Einstellungen ab.

Die Bezeichnungen der Einstellungen lauten:

● Inhaltskomprimierungsstufe für PDF-Dokumente, die vom Berichtsdienst erstellt wurden

● Inhaltskomprimierungsstufe für PDF-Dokumente, die vom Batch-Berichtsdienst erstellt wurden

Gültige Werte für die Komprimierungsalgorithmusstufe sind 0 (keine Komprimierung) bis 9

(maximale Komprimierung). Der Standardwert lautet 9.

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Dienst und dann auf den gewünschten Dienst.

5. Klicken Sie neben dem Dienst auf den Pfeil für das Menü Aktionen, und klicken Sie dann auf

Eigenschaften festlegen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Wählen Sie aus der Liste Kategorie die Option Abstimmung aus.

8. Geben Sie in der Spalte Wert die Werte für die Einstellungen zu PDF-Dateien ein.

Tipp: Wenn Sie eine Konfigurationseinstellung auf den Standardwert zurücksetzen möchten,

aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, und klicken Sie auf Auf Standardwert

zurücksetzen.

9. Klicken Sie auf OK.

Festlegen der maximalen AusführungszeitSie können die maximale Ausführungszeit für den Berichtsdienst, den Batch-Berichtsdienst und den

Datenverschiebungsdienst festlegen. Bei Überschreitung dieses Zeitlimits wird die Ausführung

abgebrochen.

Beispielsweise können Sie so die Ausführungszeit begrenzen, wenn Sie wissen, dass eine länger

dauernde Aufgabe auf einen Fehler schließen lässt. Ebenso können Sie damit sicherstellen, dass eine

Aufgabe nicht zum Nachteil der anderen Serverzeit für sich in Anspruch nimmt.

Die Standardeinstellung ist "0", das heißt, die Ausführungszeit ist unbegrenzt.

152 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 153: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Diese Einstellung hat Priorität gegenüber der Einstellung für das Gouverneurlimit. Weitere Informa-

tionen finden Sie unter "Festlegen der Größenbeschränkung von Berichten für den Berichtsdaten-

dienst" (S. 156).

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Dienste und dann auf den gewünschten Dienst.

Tipp: Sie können die Einstellungen für das Warteschlangen-Timeout auch auf Dispatcher- oder

Dienstebene ändern.

5. Klicken Sie neben dem Dienst auf den Pfeil für das Menü Aktionen, und klicken Sie dann auf

Eigenschaften festlegen.

Tipp: Sie können diese Diensteinstellungen auch auf System-Ebene festlegen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Wählen Sie aus der Liste Kategorie die Option Abstimmung aus.

8. Geben Sie in der Spalte Wert einen neuen Wert für die Einstellung Maximale Ausführungszeit

für den <Dienstname> (Sekunden) ein.

9. Klicken Sie auf OK.

Festlegen, wie lange Berichtsausgaben aus Überwachungslisten gespeichertwerden

Berichtsausgaben aus Überwachungslisten können für eine bestimmte Anzahl an Ausführungen

oder eine bestimmte Anzahl an Tagen oder Monaten gespeichert werden. Beispiel: Sie können bis

zu 10 Versionen speichern oder die Versionen der Berichtsausgaben für 2 Tage oder 6 Monate

speichern.

Es gibt zwei Einstellungen:

● Wenn Sie die maximale Dauer für die Speicherung von Berichtsausgaben aus Überwachungslisten

festlegen möchten, verwenden Sie die Einstellung Versionsaufbewahrungsalter periodischer

Dokumente. Der Standardwert lautet 1 Tag. Im Fenster Einstellungen wird dies als "1 Tag(e)"

angezeigt.

● Über die Einstellung Versionsaufbewahrungsanzahl periodischer Dokumente können Sie eine

Höchstanzahl für aufbewahrte Kopien festlegen. Es liegt kein Standardwert vor.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 153

Kapitel 7: Server-Administration

Page 154: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Wenn Sie beide Einstellungen festlegen, entscheidet die, die zuerst erfüllt wird, wie viele Versionen

gespeichert bleiben.

Die Wahl der Einstellungen hängt davon ab, wie oft Berichtsausgaben aus Überwachungslisten

generiert werden und welche Systemressourcen zur Verfügung stehen. Beispiel: Ein Bericht wird

jede Nacht ausgeführt und stellt am Tag bei Bedarf eine Ausgabe über das Portal bereit, und die

Aktualisierung der Überwachungslisten erfolgt wöchentlich. In diesem Fall möchten Sie möglicher-

weise nur 4 Versionen pro Monat und auf keinen Fall mehr als 5 Versionen innerhalb dieser Zeit

speichern. Wenn das Ausführen von Berichten mithilfe einer Aufgabe erfolgt und Überwachungslisten

nur bei Ausführung der Aufgabe aktualisiert werden, möchten Sie möglicherweise nur 1 Version

pro Tag speichern.

Weitere Informationen zu Überwachungslisten finden Sie unter (S. 412).

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie neben System auf den Pfeil für das Menü Aktionen, und klicken Sie dann auf

Eigenschaften festlegen.

5. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

6. Wählen Sie aus der Liste Kategorie die Option Abstimmung aus.

7. Geben Sie in der Spalte Wert einen neuen Wert für die Einstellung Versionsaufbewahrungsalter

periodischer Dokumente ein, und wählen Sie Tag(e) oder Monat(e) aus.

8. Geben Sie in der SpalteWert einen neuen Wert für die EinstellungVersionsaufbewahrungsanzahl

periodischer Dokumente ein.

9. Klicken Sie auf OK.

Begrenzen der Anzahl von Hotspots, die in einem Analysis Studio- oder ReportStudio-Diagramm generiert werden

Ein Hotspot wird in einem Diagramm eingeblendet, wenn Sie mit dem Mauszeiger darauf zeigen.

Ein Hotspot kann z. B. einem Drilldown-Symbol zugeordnet sein oder als Tooltipp die Details zu

einer Spalte, Zeile oder einem Kreisdiagrammausschnitt anzeigen. Die Antwortzeit des Browsers

nimmt mit der Anzahl der Hotspots zu. Bei der Generierung von Diagrammen mit einer großen

Zahl von Mitgliedern kann eine zusätzliche Belastung der Systemressourcen durch Hotspots dazu

führen, dass der Browser nicht mehr reagiert. Aus Leistungsgründen sollten Sie daher die Anzahl

der Hotspots begrenzen, die für Analysis Studio- und Report Studio-Diagramme generiert werden.

154 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 155: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Wenn Sie die Anzahl der Hotspots begrenzen, erhalten Elemente wie Achsenbeschriftungen und

Legendenbeschriftungen Priorität vor individuellen Grafikelementen wie Balken, Kreisdiagrammaus-

schnitten usw. Je nach Anzahl der Elemente in einem Diagramm und der Einstellung für die maximale

Anzahl an Hotspots verfügen womöglich einige Achsenelemente über Hotspots, während für andere

Achsenelemente sowie die Grafikelemente keine Hotspots angezeigt werden, oder es verfügen alle

Achsenelemente und einige Grafikelemente über Hotspots, andere Grafikelemente hingegen nicht.

Die Report Studio-Einstellung Maximale Anzahl der Hotspots überschreibt diese Einstellung.

Weitere Informationen finden Sie im Report Studio für professionelle Berichtserstellung - Benutzer-

handbuch.

Standardmäßig ist die Anzahl der Hotspots unbegrenzt.

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie neben System auf den Pfeil für das Menü Aktionen, und klicken Sie dann auf

Eigenschaften festlegen.

Tipp: Sie können die Hotspot-Einstellung auch auf Dispatcher- oder Dienstebene ändern.

5. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

6. Wählen Sie aus der Liste Kategorie die Option Abstimmung aus.

7. Navigieren Sie zur Einstellung Anzahl der in einem Diagramm durch den Batch-Berichtsdienst

generierten Hotspots bzw. zur Einstellung Anzahl der in einem Diagramm durch den Berichts-

dienst generierten Hotspots. Klicken Sie in der Spalte Wert auf den Pfeil neben Unbegrenzt,

und klicken Sie dann auf <Zahl>. Geben Sie einen neuen Wert für die maximale Anzahl der

Hotspots an.

8. Klicken Sie auf OK.

Festlegen der Komprimierung für E-Mail-AnhängeIn IBM Cognos 8 können Sie festlegen, dass E-Mail-Anhänge ab einer bestimmten Größe komprimiert

werden, oder die Komprimierung deaktivieren. Standardmäßig ist die Komprimierung deaktiviert.

Wenn Sie möchten, dass E-Mail-Anhänge komprimiert werden, ändern Sie das Standardverhalten

mithilfe der Konfigurationseinstellung Maximale Größe eines nicht komprimierten E-Mail-Anhangs

in MB.

Die Größe eines E-Mail-Anhangs muss mindestens 1 MB betragen, damit eine Komprimierung

erfolgt.

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 155

Kapitel 7: Server-Administration

Page 156: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Dispatcher und Dienste.

4. Klicken Sie auf den gewünschten Dispatcher.

5. Klicken Sie unter Zustellungsdienst auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Klicken Sie zum Filtern der Einstellungen im Feld Kategorie auf Abstimmung.

8. Geben Sie einen Wert für die Einstellung Maximale Größe eines nicht komprimierten E-Mail-

Anhangs in MB an. Folgende Einstellungen sind verfügbar.

AktionZiel

Geben Sie 0 (null) ein. Hierbei handelt es

sich um die Standardeinstellung.

Deaktivieren der Komprimierung

Geben Sie n ein (wobei n die Größe des

Anhangs in MB ist).

Komprimieren von E-Mail-Anhängen bei einem

Anhang größer n

N ist die Größe des Anhangs in MB.

9. Klicken Sie auf OK.

10. Klicken Sie auf die Verknüpfung Konfiguration auf dem Pfad oben auf der Seite.

Es wird wieder die Liste der Dispatcher angezeigt.

11. Wenn Sie mehrere Dispatcher konfiguriert haben, führen Sie auch für die übrigen Dispatcher

die Schritte 4 bis 10 aus.

12. Halten Sie die Dienste mit IBM Cognos Configuration an, und starten Sie anschließend IBM

Cognos 8 neu.

Weitere Informationen zum Beenden von IBM Cognos 8 finden Sie im Installation und Konfi-

guration - Handbuch.

Festlegen der Größenbeschränkung von Berichten für den BerichtsdatendienstDamit die vom Berichtsdatendienst verwendeten Ressourcen, z. B. der Speicherbedarf, nicht zu

stark beansprucht werden, ist die Größe der ausgehenden Berichtsdaten in IBM Cognos 8 auf ein

bestimmtes Limit beschränkt. Wenn Sie in IBM Cognos 8 Go! Office Fehlermeldungen erhalten,

dass ein Berichtsergebnis zu groß ist, können Sie das Limit für die Berichtsdatengröße heraufsetzen,

indem Sie die Einstellung für das Gouverneurlimit ändern.

Diese Einstellung hat jedoch eine geringere Priorität als die Einstellung Maximale Ausführungs-

zeit(S. 152).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

156 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 157: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Dienste und danach auf Berichtsdaten.

5. Klicken Sie auf den Pfeil neben ReportDataService, um das Menü Aktionen anzuzeigen, und

klicken Sie anschließend auf Eigenschaften festlegen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Ändern Sie in der Spalte Wert den Wert für Gouverneurlimit (MB).

8. Klicken Sie auf OK.

Festlegen von Parametern für die gleichzeitige Abfrageausfüh-rung

IBM Cognos 8 führt Abfragen in einem Bericht standardmäßig sequenziell aus. Je nach Umgebung

haben Sie die Möglichkeit, die Berichtsausführungsleistung zu verbessern, indem Sie die gleichzeitige

Abfrageausführung aktivieren. Sie können dies tun, indem Sie erweiterte Servereigenschaften für

den Berichtsdienst, den Batch-Berichtsdienst oder beide festlegen. Wenn die gleichzeitige Abfrage-

ausführung aktiviert ist, legt der Berichtsserver fest, welche Abfragen in dem Bericht gleichzeitig

ausgeführt werden können.

Der Berichtsautor muss angeben, welche Abfragen in einem Bericht für die gleichzeitige Ausführung

in Frage kommen. Weitere Informationen finden Sie im Report Studio für professionelle Berichtser-

stellung - Benutzerhandbuch.

RSVP.CONCURRENTQUERY. NUMHELPERSPERPROCESS

Verwenden Sie diesen Parameter, um die gleichzeitige Abfrageausführung zu aktivieren und die

maximale Anzahl der Abfrageausführungshilfen für jeden Berichtsdienst- oder Batch-Berichtsdienst-

prozess festzulegen.

Der Standardwert ist "0", d. h. die gleichzeitige Abfrageausführung ist deaktiviert.

Jede Abfrageausführungshilfe führt zu einer zusätzlichen Datenquellenverbindung. Beispielsweise

verfügt ein Berichtsdienst über vier Prozesse mit zwei Verbindungen mit hoher Affinität und zwei

Verbindungen mit geringer Affinität:

● Wenn die maximale Anzahl der Abfrageausführungshilfen auf 0 (deaktiviert) gesetzt ist, beträgt

die maximale Anzahl der vom Berichtsdienst erstellten Datenquellenverbindungen 16 (zwei

Verbindungen mit geringer Affinität plus zwei Verbindungen mit hoher Affinität plus null

Abfrageausführungshilfen) mal vier Prozesse.

● Wenn die maximale Anzahl der Abfrageausführungshilfen auf 2 gesetzt ist, beträgt die maximale

Anzahl der vom Berichtsdienst erstellten Datenquellenverbindungen 24 (zwei Verbindungen

mit geringer Affinität plus zwei Verbindungen mit hoher Affinität plus zwei Abfrageausfüh-

rungshilfen) mal vier Prozesse.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 157

Kapitel 7: Server-Administration

Page 158: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

RSVP.CONCURRENTQUERY. MAXNUMHELPERSPERREPORT

Legen Sie über diesen Parameter die Höchstanzahl von Abfrageausführungshilfen für die einzelnen

Berichte fest. Mit diesem Parameter können Sie verhindern, dass ein einzelner Bericht alle verfügbaren

Abfrageausführungshilfen beansprucht.

Beispielsweise verfügt ein Bericht über acht Abfragen, die gleichzeitig ausgeführt werden können:

● Wenn sowohl RSVP.CONCURRENTQUERY.NUMHEL PERSPERPROCESS als auch RSVP.

CONCURRENTQUERY.MAXNUMHELPERSPER REPORT auf vier gesetzt sind, beansprucht

der Bericht bei der Ausführung alle Abfragehilfen. Erst nach der Ausführung können andere

Berichte Abfragen gleichzeitig ausführen.

● Wenn RSVP.CONCURRENTQUERY.MAXNUM HELPERSPERREPORT hingegen auf zwei

gesetzt ist, beansprucht der Bericht zwei Abfragehilfen, sodass zwei Abfragehilfen anderen

Berichten zur Verfügung stehen.

Der Standardwert für diesen Parameter ist "1".

Diese Einstellung hat keine Auswirkung, sofern RSVP.CONCURRENTQUERY.NUMHELPERSPER

PROCESS nicht auf einen Wert größer als 0 gesetzt ist.

RSVP.CONCURRENTQUERY. ENABLEDFORINTERACTIVEOUTPUT

Mit diesem Parameter aktivieren Sie die gleichzeitige Abfrageausführung, wenn der Berichtsdienst

interaktive Ausgaben erzeugt.

Wenn für interaktive Berichte die gleichzeitige Abfrageausführung aktiviert ist, werden möglicherweise

einige Abfragen unnötigerweise ausgeführt, weil die Ergebnisse nicht verwendet werden. Beispiels-

weise können alle Abfragen für einen mehrseitigen Bericht mit mindestens einer Abfrage auf jeder

Seite ausgeführt werden, aber es kann sein, dass der Benutzer nur die erste Seite anzeigt. Deaktivieren

Sie diesen Parameter, wenn Sie nicht möchten, dass Ressourcen für Ergebnisse verwendet werden,

die nicht in interaktiven Berichten verwendet werden.

Erstellte Eingabeaufforderungsseiten sind nicht interaktive Ausgaben und sind von dieser Einstellung

nicht betroffen.

Der Standardwert für diesen Parameter ist "false", d. h. deaktiviert.

RSVP.PROMPT.EFFECTIVEPROMPTINFO.IGNORE

Verwenden Sie diesen Parameter, um die Ausgabe des Attributs "effectivePromptInfo" in Metada-

tenanforderungen zu deaktivieren und effektiv das Verschieben der Eingabeaufforderungsinforma-

tionen vom Titelzeilenattribut einer Ebene zur Ebene selbst zu verhindern.

Der Standardwert für diesen Parameter ist "false", d. h. deaktiviert.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

158 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 159: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Dienste und dann auf (Alle).

5. Klicken Sie neben einem Bericht oder Batch-Bericht auf den Pfeil für das Menü Aktionen, und

klicken Sie anschließend auf Eigenschaften festlegen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen für den Berichtsdienst oder Batch-

Berichtsdienst.

8. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

9. Klicken Sie neben Erweiterte Einstellungen auf die Option Bearbeiten.

10. Wählen Sie Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Einstellungen überschreiben aus.

11. Geben Sie in der Spalte Parameter einen Parameternamen ein.

12. Geben Sie in der Spalte Wert die gewünschte Einstellung ein.

13. Klicken Sie auf OK.

14. Klicken Sie auf der Seite Eigenschaften festlegen auf OK.

Festlegen der AbfragepriorisierungBeim Ausführen eines Berichts mit definierten Eingabeaufforderungen werden alle Parameterinfor-

mationen abgerufen, einschließlich der im Bericht, im Modell und in der Datenquelle definierten

Parameterinformationen. Dies ist zur Datentypbestimmung und zur Anpassung der Berechtigungen

von Eingabeaufforderungen an die des dazugehörigen Parameters erforderlich. Dieser Vorgang

kann besonders bei mehreren oder komplexen Abfragen Auswirkungen auf die Leistung haben.

Aus Sicht des Benutzers kann es zu lange dauern, die erste Eingabeaufforderungs- oder Berichtsseite

darzustellen.

Um die Anzeige zu beschleunigen, können Berichtsautoren in Report Studio einen Abfragehinweis

festlegen, um bei der Ermittlung der Parameterinformationen eine Abfragepriorität vorzugeben.

Die Priorisierung der Abfragen erfolgt in Abhängigkeit davon, wo sie verwendet werden und ob

sie Filter enthalten. Eine Prioritätsgruppe besteht aus einer Reihe von Abfragen mit ähnlichen

Attributen, z. B. einem Filter. Anstatt gleichzeitig die Parameter für alle Abfragen abzurufen, werden

Parameter für Abfragen mit vom Autor festgelegter Priorität zuerst abgerufen, unabhängig davon,

wie die automatisierte Abfragepriorisierung festgelegt ist. Weitere Informationen zu Parametern,

Filtern und Eingabeaufforderungen finden Sie im Report Studio für professionelle Berichtserstellung

- Benutzerhandbuch.

Bei der Gruppierung von Abfragen nach Priorität werden die in der folgenden Tabelle aufgeführten

Regeln verwendet. Wenn eine Abfragegruppe über Untergruppen verfügt, besitzt die erste Untergruppe

Priorität gegenüber der zweiten.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 159

Kapitel 7: Server-Administration

Page 160: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

PrioritätAbfragegruppe

1Abfragen, bei denen die Eigenschaft Für Parameterinformationen verwenden in Report Studio auf Jafestgelegt wurde

2Abfragen mit definierten Filtern, die nicht zum Füllen von Eingabeaufforderungs-Schaltflächen ver-

wendet werden

● Erster Verweis auf derartige Abfragen

● Weitere Verweise auf derartige Abfragen

3Abfragen mit definierten Filtern, die zum Füllen von Eingabeaufforderungs-Schaltflächen verwendet

werden

● Erster Verweis auf derartige Abfragen

● Weitere Verweise auf derartige Abfragen

4Abfragen ohne definierte Filter, die nicht zum Füllen von Eingabeaufforderungs-Schaltflächen verwendet

werden

● Erster Verweis auf derartige Abfragen

● Weitere Verweise auf derartige Abfragen

5Abfragen ohne definierte Filter, die zum Füllen von Eingabeaufforderungs-Schaltflächen verwendet

werden

● Erster Verweis auf derartige Abfragen

● Weitere Verweise auf derartige Abfragen

Um eine systemweite Konfiguration festzulegen, die definiert, wie Abfragen und Abfragegruppen

verarbeitet werden, können Sie der erweiterten Berichtsserver-Einstellung RSVP.PROMPT.

RECONCILIATION entweder einen Einstellungswert oder einen Namen zuweisen. Damit können

Sie den Umfang des Abgleichs zwischen Berechtigungen und Datentyp der Eingabeaufforderung

und des zugehörigen Parameters angeben. Die von Ihnen ausgewählte Einstellung gibt vor, ob die

Abgleichgenauigkeit oder die Geschwindigkeit Priorität erhält. Wenn beispielsweise der Berichtsautor

sicherstellt, dass Parameter abfrageübergreifend mit demselben Datentyp und denselben Berechti-

gungen (d. h. Optionalität, Kardinalität und Diskretheit) definiert sind, würde mit der Festlegung

von CHUNKED oder 3 in den meisten Situationen die beste Leistung erzielt werden.

Mit RSVP.PROMPT.RECONCILIATION.CHUNKSIZE können Sie die Fragmentgröße festlegen.

Diese Einstellung kann bei CHUNKED GROUPED und CHUNKED angewendet werden. Die

Standardfragmentgröße ist 5.

Die erweiterten Eigenschaften des Berichtsservers und die Abfragehinweise von Report Studio

ergänzen sich darin, die bestmögliche Leistung zu erreichen.

Zur Konfiguration von RSVP.PROMPT.RECONCILIATION können Sie die in der folgenden

Tabelle aufgeführten Einstellungen verwenden.

160 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 161: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

VerwendungszweckNameEinstellung

Alle Abfragen werden gleichzeitig gesendet. Dies ist die langsamste, aber

gleichzeitig genaueste Form des Abgleichs.

COMPLETE0

Hierbei handelt es sich um die Standardeinstellung.

Abfragen werden nach Prioritätsgruppen gesendet. Diese Einstellung ist am

besten für Berichte mit vielen ungefilterten Abfragen und nur wenigen gefilterten

Abfragen geeignet. Sie bietet eine mittlere Geschwindigkeit und eine hohe

Abgleichgenauigkeit.

GROUPED1

Abfragen werden nach Prioritätsgruppe und mit einer maximalen Anzahl pro

Anforderung gesendet. Die Abfragen sind nicht gruppenübergreifend. Diese

Einstellung ist am Besten für Berichte mit vielen Abfragen mit ähnlichen Filter-

ausdrücken geeignet. Sie bietet eine maximale Geschwindigkeit, aber eine

geringe Abgleichgenauigkeit.

CHUNKED

GROUPED

2

Abfragen werden nach Prioritätsgruppe und mit einer maximalen Anzahl pro

Anforderung gesendet. Die Abfragen können sich über Gruppen erstrecken.

CHUNKED3

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen.

Klicken Sie auf Dienste und dann auf (Alle).

5. Klicken Sie neben einem Bericht oder Batch-Bericht auf den Pfeil für das Menü Aktionen, und

klicken Sie anschließend auf Eigenschaften festlegen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Klicken Sie neben Erweiterte Einstellungen auf die Option Bearbeiten.

8. Wählen Sie Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Einstellungen überschreiben aus.

9. Geben Sie in der Spalte Parameter einen Parameternamen ein.

10. Geben Sie in der Spalte Wert die gewünschte Einstellung ein.

11. Klicken Sie auf OK.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 161

Kapitel 7: Server-Administration

Page 162: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

12. Klicken Sie auf der Seite Eigenschaften festlegen auf OK.

Deaktivieren der SitzungszwischenspeicherungIn Report Studio, Query Studio und Cognos Viewer werden die Ergebnisse für ausgeführte Daten-

bankanforderungen für die Dauer einer Sitzung zwischengespeichert, sofern die Sitzungszwischen-

speicherung aktiviert ist. Zum Erhöhen der Leistung bei nachfolgenden Abfragen verwendet IBM

Cognos 8 für bestimmte Aktionen die zwischengespeicherten Ergebnisse, anstatt die Datenbank

erneut abzufragen. Dies gilt, wenn dieselben Ergebnisse wiederverwendet werden können oder wenn

die neuen Ergebnisse eine Teilmenge der zwischengespeicherten Ergebnisse darstellen. Sie können

die Sitzungszwischenspeicherung auf der Serverebene bzw. auf der Package- oder Berichtsebene

aktivieren.

Aus Leistungsgründen empfiehlt es sich, die Sitzungszwischenspeicherung auf der Serverebene in

folgenden Situationen deaktiviert zu lassen:

● Die Benutzer erwarten bei jeder Abfrage aktuelle Ergebnisse direkt aus der Datenbank, z. B.

neue Datensätze, die in der Zwischenzeit zur Datenbank hinzugefügt wurden.

● Sie möchten die Anzahl der Zwischenspeicherungen für eine Sitzung beschränken.

Es empfiehlt sich, die Sitzungszwischenspeicherung aufgrund der hohen Ressourcenauslastung u.

U. auch für individuelle Berichte zu deaktivieren, beispielsweise für Berichte mit Zielgruppenvertei-

lung.

Sie können die Sitzungszwischenspeicherung auch für bestimmte Abfragen in Berichten in Report

Studio (siehe Report Studio für professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch) und für

Modelle in Framework Manager (siehe Framework Manager User Guide) aktivieren bzw. deakti-

vieren.

Für neue Modelle und Berichte ist die Sitzungszwischenspeicherung standardmäßig deaktiviert.

Vorhandene Packages und Berichte behalten die vorhandenen Einstellungen für die Sitzungszwi-

schenspeicherung bei.

Vorgehensweise zur Deaktivierung auf der Serverebene

1. Kopieren Sie die Datei c8_Pfad/configuration/CQEConfig.xml.sample in c8-Pfad/bin, und

benennen Sie sie in CQEConfig.xml um.

2. Öffnen Sie die Datei c8_Pfad/bin/CQEConfig.xml in einem Editor.

3. Der Editor muss die Speicherung im UTF-8-Format unterstützen.

4. Suchen Sie nach dem Parameter queryReuse, und ändern Sie den Wert in 0.

5. Speichern Sie die Datei CQEConfig.xml.

6. Halten Sie die Dienste mit IBM Cognos Configuration an, und starten Sie anschließend IBM

Cognos 8 neu.

162 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 163: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Weitere Informationen zum Beenden von IBM Cognos 8 finden Sie im Installation und Konfiguration

- Handbuch.

Vorgehensweise zur Deaktivierung auf der Package- oder Berichtsebene

1. Kopieren Sie die Datei c8_Pfad/configuration/CQEConfig.xml.sample in c8-Pfad/bin, und

benennen Sie sie in CQEConfig.xml um.

2. Öffnen Sie die Datei c8_Pfad/bin/CQEConfig.xml in einem Editor.

3. Der Editor muss die Speicherung im UTF-8-Format unterstützen.

4. Suchen Sie nach dem Parameter queryReuse, und entfernen Sie ihn.

5. Speichern Sie die Datei CQEConfig.xml.

6. Halten Sie die Dienste mit IBM Cognos Configuration an, und starten Sie anschließend IBM

Cognos 8 neu.

Weitere Informationen zum Beenden von IBM Cognos 8 finden Sie im Installation und Konfiguration

- Handbuch.

Informationen zum Deaktivieren der Sitzungszwischenspeicherung auf der Package-Ebene finden

Sie im FrameworkManager User Guide. Informationen zum Deaktivieren der Sitzungszwischenspei-

cherung auf der Berichtsebene finden Sie im Report Studio für professionelle Berichtserstellung -

Benutzerhandbuch.

Verringern der DezimalgenauigkeitIn einem Kreuztabellenbericht unterstützen die Werte maximal 18 Zeichen einschließlich des Dezi-

maltrennzeichens. Die Dezimalgenauigkeit bestimmt, wie viele der Zeichen für die Dezimalkompo-

nente einer Zahl reserviert sind. Die restlichen Stellen können für die Ganzzahlkomponente verwendet

werden. In der Standardeinstellung ist die Dezimalgenauigkeit auf 7 Stellen festgelegt, wodurch die

Anzahl der Ganzzahlstellen auf 11 Stellen beschränkt wird.

Wenn Sie mehr als 11 Ganzzahlstellen für die Ganzzahlkomponente verwenden möchten, müssen

Sie die Dezimalgenauigkeit verringern. Beispiel: Wenn Sie die Dezimalgenauigkeit auf 2 festlegen,

können Sie bis zu 16 Ganzzahlstellen verwenden.

Vorgehensweise

1. Navigieren Sie zur Datei qfs_config.xml im Verzeichnis c8_Pfad\configuration.

2. Kopieren Sie die Datei qfs_config.xml, und benennen Sie dann die kopierte Datei in qfs_config.

xml.backup um.

3. Öffnen Sie die ursprüngliche Datei qfs_config.xml, und suchen Sie nach dem folgenden Code:

<provider name="CubeBuildProvider"libraryName="qfsCubeBuildProvider"serviceProvider="true"> <providerDetails>

4. Fügen Sie für das providerDetails-Element die folgende Zeile hinzu:

<scaleOfFloatDouble value="n"/>

wobei "n" für die gewünschte Dezimalgenauigkeit steht.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 163

Kapitel 7: Server-Administration

Page 164: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Der Standardwert ist 7.

5. Speichern Sie die Datei qfs_config.xml.

6. Starten Sie den IBM Cognos 8-Dienst neu.

Hinzufügen von Anwendungskontext zum dynamischen SQLDatenbankserveradministratoren können die Arbeitslast des dynamischen SQL, die von IBM

Cognos 8 verursacht wurde, protokollieren und analysieren.

Als IBM Cognos 8-Administrator können Sie eine benutzerdefinierte Zeichenkette definieren, die

Anwendungskontext enthält. Dieser Kontext wird als Kommentarmarker zum von der Anwendung

generierten SQL hinzugefügt. Sie können Buchstaben, Makros und Sitzungsvariablen, wie z. B.

Benutzernamen, Servernamen, qualifizierte Berichtspfade usw., verwenden, um den Kommentar

anzupassen, der von Cognos 8 generiert wurde.

Wenn Sie die entsprechenden Sitzungsvariablen verwenden, können Sie für bestimmte Tools und

Produkte, die Kommentare aus dem dynamischen SQL extrahieren können, das Format der Zeichen-

kette konfigurieren. IBM Cognos 8 generiert dynamischen SQL-Code für relationale Datenbankver-

waltungssysteme (RDBMS). Dabei werden auch die Kommentare berücksichtigt, wenn der Anbieter

diese Funktion unterstützt.

Verwenden Sie die Beispieldatei CQEConfig.xml, die im Produkt enthalten ist, um die Zeichenket-

tenspezifikationen anzupassen. Der Makro in dieser Datei zeigt die Standardeinträge, die IBM

Cognos 8 für die Generierung der Kommentare verwendet. Sie können auch andere Einträge hinzu-

fügen.

Im folgenden Beispiel werden Sitzungsvariablen gezeigt, die Sie im Makro in der Beispieldatei

CQEConfig.xml festlegen können:

<configuration company="Cognos" version="0.1" rendition="cer2"> <componentname="CQE"> <section name="QueryEngine"> <entryname="GenerateCommentInNativeSQL" value="1"/> <!-- ( default(off)=0, on=1)--> <entry name="GenerateCommentInCognosSQL" value="1"/> <!-- (default(off)=0, on=1) --> <!-- The content of the comments is controlledwith two entries, their defaults are specified in the value attribute --><entry name="NativeCommentMacro" value="# 'NC user=' + $account.defaultName +'report=' + $report + 'start=' + $startTime + 'modelPath=' + $modelPath +'reportPath=' + $reportPath + ' queryName=' + $queryName + ' REMOTE_ADDR=' +$REMOTE_ADDR + 'HTTP_HOST=' + $HTTP_HOST + 'SERVER_NAME=' + $SERVER_NAME +'requestID=' + $requestID + 'sessionID=' + $sessionID #"/> <entryname="CognosCommentMacro" value="# 'CC user=' + $account.defaultName + 'report='+ $report + 'start=' + $startTime + 'modelPath=' + $modelPath + 'reportPath='+ $reportPath + ' queryName=' + $queryName + ' REMOTE_ADDR=' + $REMOTE_ADDR +'HTTP_HOST=' + $HTTP_HOST + 'SERVER_NAME=' + $SERVER_NAME +' requestID=' +$requestID + 'sessionID=' + $sessionID #"/> </section> </component></configuration>

Während der Laufzeit würde das Makro im obigen Beispiel den folgenden Kommentar zum auto-

matisch generierten SQL bzw. zum nativen SQL hinzufügen:

/* CC user=Anonymous report=REPORT1 start=2008-08-28T01:59:35.403Z modelPath=/content/package[@name='New Package']/model[@name='model']reportPath=/content/package[@name='New Package']/report[@name='REPORT1'] queryName=Query1 REMOTE_ADDR=127.0.0.1 HTTP_HOST=localhost SERVER_NAME=localhostrequestID=wq2lshM9jGhqdMj9h92MqlqvdMlhyMlGq9lyG9sq sessionID=010:0d159165-745a-

164 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 165: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

11dd-ac9f-b741aeca4631:2789499633 */ select distinct ALL_TIME.CALENDAR_WEEKDAY as CALENDAR_WEEKDAY from EAPPS..EAPPS.ALL_TIME ALL_TIME

Nicht alle Informationen im generierten Kommentar sind in allen Situationen aussagekräftig. Die

Anforderungs- und Sitzungskennungsinformationen enthalten eine Verknüpfung zur Auditfunktion,

perfQFS-Leistungsinformationen und andere Protokollinformationen in IBM Cognos 8.4. Der Name

einer Abfrage in einem Bericht und der Bericht selbst können ohne Bedeutung sein, z. B., wenn ein

Benutzer eine Ad-hoc-Abfrage oder -Analyse ausführt, und keine gespeicherte Abfrage, Analyse

oder gespeicherten Bericht.

Ein anonymer Benutzer kann standardmäßig nicht alle Sitzungsvariablen in den generierten Kom-

mentaren sehen.

Vorgehensweise bei der Verwendung der Beispieldatei CQEConfig.xml

1. Kopieren Sie die Datei c8_Pfad/configuration/CQEConfig.xml.sample in c8-Pfad/bin, und

benennen Sie sie in CQEConfig.xml um.

Hinweis: Wenn die Datei CQEConfig.xml für andere Zwecke verwendet wurde, z. B. zum

Deaktivieren der Zwischenspeicherung von Sitzungen, befindet sie sich unter Umständen schon

im Verzeichnis c8_Pfad/bin. In diesem Fall verwenden Sie die vorhandene Datei CQEConfig.xml,

um die restlichen Schritte auszuführen.

2. Öffnen Sie die Datei c8_Pfad/bin/CQEConfig.xml in einem Editor.

Der Editor muss die Speicherung im UTF-8-Format unterstützen.

3. Suchen Sie die Zeilen des Codes, die mit dem folgenden Wort beginnen, und entfernen Sie die

Kommentarzeichen:

entry name="GenerateCommentInNativeSQL"...

entry name="GenerateCommentInCognosSQL"...

entry name="NativeCommentMacro"...

entry name="CognosCommentMacro"...

4. Bei Bedarf können Sie NativeCommentMacro und CognosCommentMacro modifizieren, indem

Sie die erforderlichen Parameterwerte festlegen und die Parameter löschen, die nicht benötigt

werden.

Wenn Sie einen Parameterwert leer lassen, wird der Parameter nicht im generierten Kommentar

angezeigt.

5. Speichern Sie die Datei CQEConfig.xml.

6. Starten Sie den IBM Cognos 8-Dienst neu.

Gespeicherte BerichtsausgabeDie Berichtsausgabedateien werden standardmäßig im Content Store gespeichert. Sie haben zum

Speichern von Berichtsausgabedateien folgende Möglichkeiten:

● Sie können eine Kopie an einem anderen Dateispeicherort außerhalb von IBM Cognos 8 spei-

chern, um den Zugriff durch externe Anwendungen sowie durch Benutzer zu ermöglichen, die

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 165

Kapitel 7: Server-Administration

Page 166: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

nicht über IBM Cognos 8 verfügen (S. 167). Die meisten Berichtsausgabedateien werden auf

diese Weise gespeichert.

● Sie können eine Kopie an einem anderen Dateispeicherort in IBM Cognos 8 speichern, sodass

sie wiederverwendet werden kann (S. 166). Dies kann auch für Archivierungszwecke nützlich

sein, da die im Content Store gespeicherten Dateien je nach den Speicherregeln möglicherweise

regelmäßig gelöscht werden.

Außerdem wird eine Deskriptordatei mit der Erweiterung "an _descr" gespeichert. Gespeicherte

Dateien werden von IBM Cognos 8 nicht verwaltet.

Festlegen des Dateispeicherorts außerhalb von IBM Cognos 8, an dem eine Kopieder Berichtsausgabe gespeichert werden soll

Sie können festlegen, dass eine zusätzliche Kopie der Berichtsausgabe in einem Dateisystem außerhalb

von IBM Cognos 8 gespeichert werden soll. Beispielsweise kann damit eine externe Anwendung,

z. B. eine Website, den Bericht ebenfalls verwenden, und Benutzer können mit jeder Aktualisierung

den Bericht auch dort speichern, so dass aktuelle Inhalte stets verfügbar sind. Benutzer möchten

Berichte möglicherweise auch in einem LAN speichern, damit Personen darauf zugreifen können,

die keinen Zugriff auf IBM Cognos 8 haben.

Wenn die Benutzer in IBM Cognos Connection bei der Ausführung oder Planung eines Berichts als

Berichtzustellungsverfahren Im Dateisystem speichern(S. 408) wählen, werden die Dateien bei jeder

Ausführung des Berichts am angegebenen Speicherort gespeichert.

Zuerst müssen dafür zwei verbundene Eigenschaften in IBM Cognos Configuration festgelegt werden:

die eine ermöglicht die Speicherung der Dateiausgabe in einem Dateisystem, die andere legt das

Stammverzeichnis zum Speichern von Dateien fest. Weitere Informationen finden Sie im IBM

Cognos 8 Installation und Konfiguration - Handbuch.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Dispatcher und Dienste.

4. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Dateisystempfad definieren .

5. Klicken Sie auf Neu.

6. Geben Sie einen Namen, eine Beschreibung und einen Bildschirm-Tipp ein.

7. Geben Sie in das Feld Dateisystempfad den Speicherort ein, an dem Berichtsausgabedateien

gespeichert werden sollen.

Der Speicherort, den Sie eingeben, wird an den Root-Pfad des Dateisystems angehängt.

166 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 167: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

8. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Festlegen des Dateispeicherorts in IBM Cognos 8, an dem eine Kopie derBerichtsausgabe gespeichert werden soll

Die Berichtsausgabedateien werden standardmäßig im Content Store gespeichert. Für Berichtsaus-

gaben in Einzeldateien können Sie auch eine Kopie der Ausgabe an einem Dateispeicherort in IBM

Cognos 8 speichern, damit Sie sie erneut verwenden können. Dies kann auch für Archivierungszwecke

nützlich sein, da die im Content Store gespeicherten Dateien je nach den Speicherregeln möglicher-

weise regelmäßig gelöscht werden.

Die Dateien können in den folgenden Formaten gespeichert werden: PDF, .csv, XML, Excel 2002

und HTML ohne eingebettete Grafiken. Eine Speicherung als HTML-Fragment, XMTML oder im

Excel 2000- bzw. Excel 2007-Einzelblattformat ist nicht möglich.

Wenn die Benutzer in IBM Cognos Connection bei der Ausführung oder Planung eines Berichts als

Berichtzustellungsverfahren Im Dateisystem speichern(S. 408) wählen, werden die Dateien bei jeder

Ausführung des Berichts am angegebenen Speicherort gespeichert.

Der Dateispeicherort gilt für alle gespeicherten Ausgaben, die aus dem ausgewählten Content

Manager-Dienst stammen.

Deskriptordatei der Berichtsausgabe

Beim Speichern von Berichtsausgabedateien in einem Dateisystem innerhalb von IBM Cognos 8

wird eine zugehörige Deskriptordatei erstellt. Die Deskriptordatei ist eine XML-Datei, die Informa-

tionen zur Berichtsausgabe enthält, wie beispielsweise den Namen, das Gebietsschema, die Erstel-

lungszeit, den Namen des Autors und den Authentifizierungs-Namespace, den zugehörigen

Berichtssuchpfad, Informationen zum Zielgruppenverteilungsschlüssel sowie Kontaktangaben für

die jeweilige Berichtsversion.

Die Deskriptordatei trägt denselben Namen wie die Ausgabedatei, mit dem angehängten Suffix

_descr. Die Deskriptordatei für einen gespeicherten PDF-Bericht mit dem Namen 158_

1075940415360.pdf beispielsweise heißt 158_1075940415360_desc.xml.

Nachbearbeitungsskripts

Darüber hinaus können Sie ein Skript festlegen, mit dem Sie bei jedem Kopieren einer Berichtsausgabe

in das Dateisystem Nachbearbeitungsbefehle ausführen können. Wenn Ihre Berichtsausgabedateien

beispielsweise in einem Archivsystem gespeichert werden sollen, können Sie diesen Vorgang mit

einem Skript ausführen.

Parameter

Sie können die in der folgenden Tabelle aufgeführten Parameter verwenden.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 167

Kapitel 7: Server-Administration

Page 168: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

VerwendungszweckParameter

Der Speicherort, an dem Kopien von Berichtsausgabedateien

gespeichert werden sollen.

CM.OutputLocation

Beim Speichern der neuen Berichtsversion werden ältere Berichts-

versionen nicht gelöscht. Sie müssen den Inhalt des Ausgabenver-

zeichnisses manuell verwalten, um die gewünschten Berichtsversio-

nen beizubehalten.

Name und Speicherort eines Shell-Skripts (zum Beispiel eine .bat-

oder .sh-Datei), das nach dem Speichern einer Berichtsausgabe im

Zielverzeichnis ausgeführt werden soll. Der vollständigen Datein-

amen der Ausgabedatei und die Deskriptoren werden an das Skript

geleitet.

CM.OutputScript

Wenn eine Berichtsausgabe durch Zielgruppenverteilung verteilt

wird, wird ihr ein Zielgruppenverteilungsschlüssel zugeordnet.

Legen Sie fest, ob die Ausgabe in einem Unterverzeichnis mit dem-

selben Namen wie der Zielgruppenverteilungsschlüssel gespeichert

wird.

CM.OutputByBurstKey

Standardwert: false (Ausgabe nicht nach Zielgruppenverteilungs-

schlüssel gespeichert)

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Fensters Scorecard auf den Pfeil, um das Menü Anzeige

ändern anzuzeigen. Klicken Sie auf Dienste und danach auf Content Manager.

5. Klicken Sie auf den Pfeil neben ContentManagerService, um das Menü Aktionen anzuzeigen,

und klicken Sie anschließend auf Eigenschaften festlegen.

6. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

7. Klicken Sie neben Erweiterte Einstellungen auf die Option Bearbeiten.

8. Wählen Sie Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Einstellungen überschreiben aus.

9. Geben Sie in der Spalte Parameter den Parameternamen ein.

Beispiel: Geben Sie CM.OutPutLocation ein.

10. Geben Sie in der Spalte Wert den entsprechenden Wert für die Einstellung ein.

11. Falls erforderlich, geben Sie weitere Einstellungsnamen und Werte ein.

168 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 169: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

12. Klicken Sie auf OK.

13. Klicken Sie auf der Seite Eigenschaften festlegen auf OK.

Konfigurieren der HerkunftslösungDie Herkunft liefert Detailinformationen zu Daten in einem Bericht, z. B. zur Datenquelle und zu

Berechnungsausdrücken. Diese Herkunftsinformationen lassen sich aus Cognos Viewer, Report

Studio, Query Studio und Analysis Studio anzeigen.

Sie können die Standardherkunftslösung von IBM Cognos 8, das IBM Metadata Workbench-Her-

kunftstool oder eine benutzerdefinierte Herkunftslösung konfigurieren. Wenn Sie die Standardlösung

oder IBM Metadata Workbench verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass der Wert für den

Parameter Metadateninformations-Dienst-URI der Kategorie Umgebung so konfiguriert ist, wie es

in diesem Abschnitt beschrieben wurde.

Wenn Sie eine benutzerdefinierte Herkunftslösung implementieren möchten, sind folgende Schritte

erforderlich:

● Erstellen einer Webschnittstelle, die die IBM Cognos 8-Herkunftsanforderungsparameter

übersetzt und die benutzerdefinierte Herkunftslösung aufruft

Weitere Informationen finden Sie im SDK Developer Guide im Abschnitt über die Integration

einer benutzerdefinierten Herkunftslösung.

● Ändern des Werts für den ParameterMetadateninformation-Dienst-URI der KategorieUmgebungin den URL Ihres Herkunftsservers.

Zum Aktivieren der Herkunft müssen Sie die Funktion Herkunft einrichten. Weitere Informationen

finden Sie unter "Geschützte Tools und Funktionen" (S. 247) und "Objektberechtigungen" (S. 257).

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

3. Klicken Sie auf den Pfeil neben System, um das Menü Aktionen anzuzeigen, und klicken Sie

anschließend auf Eigenschaften festlegen.

4. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

5. Geben Sie für die Kategorie Umgebung unter Metadateninformations-Dienst-URI einen der

folgenden Werte ein.

● Wenn Sie die Standardherkunftslösung von IBM Cognos 8 konfigurieren möchten, geben

Sie /lineageUIService ein.

Wenn dieser Wert nicht bereits festgelegt ist, klicken Sie unten auf der Seite auf Abbrechen.

Sie müssen keine Änderungen vornehmen.

● Wenn Sie IBM Metadata Workbench für die Verwendung als Herkunftslösung konfigurieren

möchten, geben Sie Folgendes ein:

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 169

Kapitel 7: Server-Administration

Page 170: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

/lineageUIService?iis=http://Workbench-Servername:9080/workbench/autoLoad.do

Dabei ist http://Workbench-Servername:9080/workbench/autoLoad.do die URL, über die

IBM Metadata Workbench im Netzwerk aufgerufen werden kann.

Workbench-Servername ist der Name des Servers, auf dem IBM Metadata Workbench

installiert ist.

● Wenn Sie eine benutzerdefinierte Herkunftslösung konfigurieren möchten, ersetzen Sie den

vorhandenen Wert durch den URI Ihrer Herkunfts-Webschnittstelle.

Geben Sie beispielsweise http://mycompany.com/ourLineageService.cgi ein.

6. Klicken Sie auf OK.

Konfigurieren des URI von IBM WebSphere Business GlossaryWenn Ihr Unternehmen das IBM WebSphere Business Glossary verwendet, können Sie auf dieses

Glossar auch in IBM Cognos 8 über Cognos Viewer (S. 399) und über die Metadatenstruktur in

Report Studio, Query Studio und Analysis Studio zugreifen.

Um auf das IBM Business Glossary zugreifen zu können, müssen Sie den URI der Glossarwebseite

angeben. Standardmäßig werden in IBM Cognos 8 in den Glossarsuchergebnissen alle Begriffe

angezeigt, die das in der Suche angegebene Stichwort enthalten.

Um auf das Glossar zugreifen zu können, müssen Sie über die Berechtigungen für die Funktion

Glossar verfügen. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools und Funktionen" (S. 247)

und "Objektberechtigungen" (S. 257).

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

3. Klicken Sie auf den Pfeil neben System, um das Menü Aktionen anzuzeigen, und klicken Sie

anschließend auf Eigenschaften festlegen.

4. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

5. Für die Kategorie Umgebung, URI des IBM Business Glossary, geben Sie den folgenden URI

ein:

http://server_name:port_number/bg/popup/popupSearch.do

Geben Sie zum Beispiel Folgendes ein:

http://myserver:9080/bg/popup/popupSearch.do

Es werden alle Begriffe angezeigt, die das in der Suche angegebene Stichwort enthalten.

6. Klicken Sie auf OK.

170 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 171: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Aktivieren von Metriken für Job-, SMTP- und Aufgabenwarte-schlangen

Standardmäßig ist bei den Job-, Aufgaben- und SMTP-Warteschlangenmetriken nur die Metrik für

die Warteschlangenlänge aktiviert. Es stehen jedoch auch noch jeweils die folgenden Metriken zur

Verfügung, die auf "0" gesetzt sind und erst in der Benutzeroberfläche angezeigt werden, wenn Sie

sie aktiviert haben:

● Obere Grenze für Zeit in Warteschlange

● Untere Grenze für Zeit in Warteschlange

● Zeit in der Warteschlange

● Anzahl der Warteschlangenanforderungen

● Obere Grenze der Warteschlangenlänge

● Untere Grenze der Warteschlangenlänge

Weitere Informationen zu diesen Metriken finden Sie unter "Systemleistungsmetriken" (S. 99).

Beachten Sie, dass das Aktivieren dieser Einstellungen die Leistung beeinträchtigen kann.

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, um auf die Funktionalität IBMCognos

Administration zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools

und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Starten Sie IBM Cognos Connection.

2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Starten und dann auf IBM Cognos Administration.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Status auf System.

4. Klicken Sie auf den Pfeil neben System, um das Menü Aktionen anzuzeigen, und klicken Sie

anschließend auf Eigenschaften festlegen.

5. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

6. Klicken Sie für die Kategorie Umgebung neben Erweiterte Einstellungen auf die Verknüpfung

Bearbeiten.

7. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Einstellungen

überschreiben, sofern es angezeigt wird. Andernfalls fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

8. Geben Sie in der Spalte Parameter die folgenden Einstellungen ein: enable.tide.metrics.smtpqueue,

enable.tide.metrics.jobqueue und enable.tide.metrics.taskqueue.

9. Geben Sie in der Spalte Wert neben jedem Parameter die Angabe Wahr ein, um die Metrik zu

aktivieren.

10. Klicken Sie auf OK.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 171

Kapitel 7: Server-Administration

Page 172: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

11. Öffnen Sie die Datei c8_Pfad/webapps/p2pd/WEB-INF/classes/iManage-metadata.xml in einem

Editor.

Der Editor muss die Speicherung im UTF-8-Format unterstützen.

12. Kommentieren Sie die Abschnitte aus, die wie folgt beginnen: <!-- These metrics have

been explicitly disabled. Please consult documentation on how to enable them.

-->

13. Speichern Sie die Datei.

14. Halten Sie die Dienste mit IBM Cognos Configuration an, und starten Sie anschließend IBM

Cognos 8 neu.

Weitere Informationen zum Beenden von IBM Cognos 8 finden Sie im Installation und Konfi-

guration - Handbuch.

172 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 7: Server-Administration

Page 173: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Eine Datenquelle ist zum Erstellen von Modellen in Framework Manager, der IBM Cognos 8-

Modellerstellungsanwendung, und zum Ausführen von Berichten oder Analysen aus IBM Cognos 8

erforderlich.

IBM Cognos 8 unterstützt die folgenden Arten von Datenquellen:

● DB2

● IBM Cognos-Cubes

● IBM DB2 OLAP und Hyperion Essbase

● IBM Infosphere Warehouse Cubing Services

● Informix

● Microsoft SQL Server

● Microsoft Analysis Services

● ODBC

● Oracle

● SAP BW

● TM1

● XML

In einer Datenquelle wird die physische Verbindung zu einer Datenbank definiert. Die Datenquel-

lenverbindung (S. 203) gibt die für die Verbindung zur Datenbank erforderlichen Parameter an, z. B.

den Pfad der Datenbank und das Timeout. Eine Verbindung kann Berechtigungsinformationen und

Angaben zu Anmeldungen enthalten (S. 209). Sie können auch neue Datenquellenverbindungen

hinzufügen und bereits vorhandene Verbindungen ändern (S. 207).

Sie können mehrere Datenquellenverbindungen zur Verfügung stellen, indem Sie diese zusammen

mit anderen Elementen in Packages zusammenfassen, die mit Framework Manager erstellt und

publiziert werden.

Wenn in einem Package mehrere Datenquellen zur Verfügung stehen, werden Benutzer beim Aus-

führen eines Berichts aufgefordert, eine Datenquellenverbindung und eine Anmeldung auszuwählen.

Weitere Informationen zum Erstellen und Publizieren von Packages finden Sie im Framework

Manager User Guide.

Sie können Datenquellen mithilfe der IBM Cognos 8-Sicherheit schützen. Von IBM Cognos 8 werden

alle Sicherheiten berücksichtigt, die in der Datenquelle definiert sind (S. 219).

Datenquellen werden durch Transferieren des gesamten Content Store von einer Umgebung in eine

andere verschoben (S. 345).

Licensed Materials – Property of IBM173© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 174: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

DB2IBM Cognos 8 unterstützt DB2-Datenquellen. DB2-Verbindungstypen können verwendet werden,

um eine Verbindungen zu DB2 Linux/UNIX/Windows, DB2 z/OS und DB2 i5/OS herzustellen.

DB2-Verbindungsparameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Geben Sie den Namen (Alias) der DB2-Datenbank ein, die bei der Konfigu-

ration des DB2-Clients verwendet wurde.DB2-Datenbankname

Optional. Geben Sie einen Namen/ein Namenwertepaar ein, der/das von

DB2- bzw. ODBC-Anbietern akzeptiert wird.DB2-Verbindungszeichenkette

Geben Sie die Sortierfolge ein, die in der Datenbankverbindungszeichenkette

enthalten sein soll.Sortierfolge

Sortierfolgen werden nur in seltenen Fällen benötigt, z. B. bei Unstimmigkeiten

beim Sortieren zwischen IBM Cognos 8 und einer Datenbank. Wir empfehlen,

dass Sie sich an den Kundensupport wenden, bevor Sie eine Sortierfolge

verwenden.

Nicht verwendet.Asynchron öffnen

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, damit IBM Cognos 8 versuchen kann,

eine vertrauenswürdige Verbindung zu einem entsprechend konfigurierten

DB2-Server herzustellen. Weitere Informationen finden Sie in der DBA/DB2-

Dokumentation.

Vertrauenswürdiger Kontext

Wenn Sie dieses Kontrollkästchen bei einem Client oder Server aktivieren,

der die Funktion nicht unterstützt, erhalten Sie möglicherweise einen Verbin-

dungsfehler oder einen Berichtausführungsfehler.

Geben Sie an (in Sekunden), wie lange die Datenbank versuchen soll, eine

Verbindung herzustellen, oder wie lange sie auf Ihre Antwort warten soll,

bevor das Timout erfolgt. Gültige Eingaben sind 0 bis 32.767. Geben Sie 0

ein, wenn die Datenbank unendlich lange warten soll. 0 ist der Standardwert.

Timeout

174 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 175: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungParameter

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter "Schützen von

Datenquellen" (S. 219).Signon

Falls keine Authentifizierung erforderlich ist, klicken Sie auf Keine Authenti-

fizierung.

Falls eine Authentifizierung erforderlich ist, klicken Sie auf Anmeldungen.

Wenn in der Verbindungszeichenkette eine Benutzerkennung und ein Kenn-

wort enthalten sein müssen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benutzerken-

nung.

Wenn ein Kennwort benötigt wird, aktivieren Sie das Kontrollkästchen

Kennwort, und geben Sie das Kennwort in die FelderKennwort undKennwort

bestätigen ein.

Um eine Benutzerkennung und ein Kennwort zu erstellen, mit denen automa-

tisch eine Verbindung zur Datenquelle hergestellt wird, klicken Sie auf

Anmeldung erstellen, die von der Gruppe 'Jeder' verwendet werden kann.

Geben Sie die Benutzerkennung und im Anschluss das Kennwort in die Felder

Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

IBM Cognos-CubesZu den IBM Cognos-Cubes, die als Datenquellen in IBM Cognos 8 eingesetzt werden können,

zählen

● IBM Cognos Finance

● IBM Cognos Now!-Cube

● IBM Cognos Planning - Contributor

● IBM Cognos Planning - Series 7

● IBM Cognos PowerCube

Wenn beim Erstellen von Datenquellenverbindungen zu Cognos-Cubes Probleme auftreten, lesen

Sie den Abschnitt zur Fehlerbehebung in diesem Dokument.

Informationen zur Integration von multidimensionalen Cognos Finance-Cubes in die Cognos 8-

Umgebung finden Sie im Cognos Finance User Guide. Informationen zum Herstellen einer Verbin-

dung zu nicht publizierten (Echtzeit-)Daten in IBM Cognos Planning - Contributor finden Sie im

IBM Cognos Planning - Installation Guide.

IBM Cognos FinanceIBM Cognos 8 unterstützt IBM Cognos Finance als Datenquelle.

Sie können eine IBM Cognos PowerCube-Datenquellenverbindung verfügbar machen, indem Sie

eine Verbindung zu Livedaten in Cognos Finance herstellen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 175

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 176: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Wenn Sie ein Package erstellen, wählen Sie eine bestimmte IBM Cognos Finance-Submission. Dabei

wird die Berichterstellung nicht auf diese eine Submission beschränkt. IBM Cognos Finance-Submis-

sionen können verschiedene Hierarchien aufweisen. Bei der Auswahl einer Submission wird die

Berichtsansicht der Hierarchie gekennzeichnet. Dies hat keinen Einfluss auf die Berechnung der

Daten in IBM Cognos Finance.

IBM Cognos Finance-Parameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Geben Sie den Namen des IBM Cognos Finance-Servers ein.Servername

Geben Sie die Portnummer des IBM Cognos Finance-Servers ein. Verwenden Sie die Portnummer,

die auf der Serverkonfigurationsseite für IBM Cognos Finance angegeben ist. Die Standardport-

nummer ist 8800.

Portnummer

Wählen Sie den Namespace, der für die Authentifizierung verwendet werden soll.Signon

IBM Cognos Now!-CubeIBM Cognos 8 unterstützt IBM Cognos Now!-Cubes als Datenquellen. Es werden sowohl IBM

Cognos Now!-Cubes als auch View-Objekte unterstützt. Verwenden Sie bei Cubes die nachfolgend

aufgeführten Parameter. Für View-Objekte können Sie einen ODBC-Treiber vom Cognos Now!-

Gerät unter "References and Downloads" herunterladen. Befolgen Sie beim Einrichten der IBM

Cognos 8-Umgebung die Anweisungen für den ODBC-Treiber.

IBM Cognos Now!-Cube-Parameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Geben Sie den Namen des Servers ein.Servername

Geben Sie als Portnummer die 80 ein.Portnummer

Geben Sie /cognos/now/RelXMLAProvider.jsp ein.IBM Cognos Now!-Verbindungszeichenkette:

IBM Cognos Planning - ContributorIBM Cognos 8 unterstützt IBM Cognos Planning - Contributor als Datenquelle. Mit IBM Cognos 8

können Sie Berichte über Echtzeitdaten aus Contributor erstellen und diese analysieren. Sie haben

folgende Möglichkeiten, ein IBM Cognos 8 - Contributor-Package zu erstellen:

176 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 177: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Mithilfe der Contributor-Administrationskonsole können Sie ein Package erstellen, das alle

Cubes aus der Anwendung enthält. Wenn ein Benutzer das Package in einem Studio öffnet,

werden die Metadaten für alle Cubes in der Anwendung angezeigt. Der Benutzer kann dann

aus mehreren Cubes wählen und Berichte erstellen. Die Benutzer könnten jedoch versehentlich

Abfragen auslösen, bei denen versucht wird, Werte aus mehr als einem Cube zu verwenden.

Dies führt dazu, dass die Berichte keine Daten enthalten. Weitere Informationen finden Sie im

IBM Cognos 8 Planning - Contributor Administration Guide.

● Mithilfe von Framework Manager können Sie festlegen, wie viele Cubes in einem Package

enthalten sein sollen. Standardmäßig haben Sie einen Cube pro Package. Dies kann jedoch zu

einer großen Anzahl an Packages in Cognos Connection führen, was unter Umständen

Schwierigkeiten bereiten könnte. Weitere Informationen finden Sie im Framework Manager

User Guide.

IBM Cognos Planning - Contributor-Parameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Wählen Sie den externen Namespace.Externer Namespace

IBM Cognos Planning - Series 7IBM Cognos 8 unterstützt IBM Cognos Planning - Series 7 als Datenquelle.

IBM Cognos Planning - Series 7-Parameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Geben Sie den Namen des Servers ein.Servername

Wenn der Cube in IBM Cognos Planning - Contributor, Version 7.3

erstellt wurde, geben Sie die Planning Administration-Domäne (PAD-

Kennung) an.

Planning Administration-Domäne (PAD-

Kennung)

Geben Sie die Portnummer ein. Die Standardportnummer ist 8800.Portnummer

Wählen Sie den externen Namespace für die Authentifizierung.Externer Namespace

IBM Cognos PowerCubesIBM Cognos 8 unterstützt PowerCubes, die von Transformer 7.3 und höher generiert wurden.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 177

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 178: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Sie machen einen PowerCube für Endbenutzer verfügbar, indem Sie ein Package erstellen und es

über Transformer 8.x, Framework Manager oder IBM Cognos Administration publizieren. Sie

stellen eine Datenquellenverbindung zu einem PowerCube in Transformer oder Framework

Manager her, während Sie den Cube publizieren. In IBM Cognos Administration wird die Verbindung

hergestellt, nachdem der Cube publiziert wurde.

PowerCubes können in Linux- und HP-UX Itanium-Umgebungen mit Transformer 8.3 erstellt

werden. Sie können bei diesen Cube-Typen den IBM Cognos 8-Zugriffsschutz aber nicht den Series 7-

Zugriffsschutz anwenden. Sie können jedoch geschützte Series 7-PowerCubes auf Linux- und HP-

UX Itanium-Computer transferieren, die in der IBM Cognos 8-Umgebung als Berichtsserver ausge-

führt werden, wenn der Cognos 8 Content Store auf einem Series 7-konformen Server ausgeführt

wird.

Sie können keine Cubes unter Linux oder HPUX Itanium erstellen, wenn Sie Impromptu Query

Definition (.iqd)-Dateien als Datenquellen verwenden, da die Series 7 IQD Bridge auf diesen Platt-

formen nicht unterstützt wird.

Wenn eine Verbindung zu einem PowerCube hergestellt wurde, können Sie

● ein Package für einen PowerCube erstellen (S. 180),

● aktualisierte PowerCubes transferieren (S. 181).

Weitere Informationen zu PowerCubes finden Sie im Transformer - Benutzerhandbuch.

Schützen von PowerCubes

PowerCubes, die von IBM Cognos 8 unterstützt werden, können mit IBM Cognos 8-Zugriffsschutz-

Namespaces geschützt werden. Der Zugriffsschutz kann auf einen gesamten Cube oder seine

benutzerdefinierten Ansichten angewendet werden. Bevor Sie auf einen Cube zugreifen, der gegen

einen IBM Cognos 8-Namespace geschützt ist, müssen Sie sich beim entsprechenden Namespace

anmelden.

In Produktionsumgebungen unterstützt IBM Cognos 8 ausschließlich PowerCubes, die gegen einen

einzelnen Namespace geschützt sind. Wenn Sie PowerCubes zur Verwendung in einer Produktions-

umgebung transferieren, müssen Sie daher die Anmeldungsoption PowerCube-Authentifizierung

auf einen einzelnen Namespace beschränken wählen.

Hinweis: Anstatt den IBM Cognos 8-Zugriffsschutz anzuwenden, können Sie einen PowerCube mit

Kennwortschutz versehen oder keinen Zugriffsschutz anwenden.

Empfehlung - Verwenden von PowerCubes in IBM Cognos 8

Nachstehend finden Sie einige Empfehlungen zur Verwendung von PowerCubes in IBM Cognos 8:

● Wenn Sie die Migration von Series 7-PowerCubes nach IBM Cognos 8 prüfen, können Sie für

die Anmeldungsoption die Authentifizierung mit Alle anzuwendenden Namespaces wählen.

Diese Option wird nur für die Migration von Namespaces in Transformer-Modelle verwendet.

Sie ändert nicht den Umstand, dass mehrere Namespaces in einer Produktionsumgebung nicht

unterstützt werden.

● Wenn Sie Series 7-PowerCubes als Datenquellen verwenden, empfiehlt es sich, diese für IBM

Cognos 8 zu optimieren.

178 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 179: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Optimierte PowerCubes ermöglichen einen schnelleren Datenabruf während der Laufzeit.

PowerCubes werden mithilfe des in IBM Cognos 8 enthaltenen Befehlszeilentools pcoptimizer

optimiert.

Informationen zur Optimierung von PowerCubes finden Sie in diesem Handbuch im Abschnitt

zur Fehlerbehebung.

● Wenn Sie einen PowerCube in IBM Cognos Connection publizieren und der Cube benutzerde-

finierte Ansichten enthält, müssen Sie sich in IBM Cognos 8 mit einer gültigen Benutzerkennung

und einem gültigen Kennwort authentifizieren.

Der anonyme Zugriff wird in dieser Situation nicht unterstützt.

PowerCube-Verbindungsparameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Der Standardwert für diesen Parameter ist 80 MB. Sie können diesen Parameter für

eine optimale Abfrageleistung auf einen Wert zwischen 1 MB und 1 GB einstellen.Größe des Lesezwischenspei-

chers

Die optimale Größe des Lesezwischenspeichers kann größer oder kleiner als der

Standardwert von 80 MB sein. Dies ist nicht ungewöhnlich, da PowerCubes in Pro-

duktionsumgebungen sehr unterschiedliche Typ- und Abfrageeigenschaften aufweisen

können.

Beachten Sie, dass die Größe des Lesezwischenspeichers keine Auswirkungen darauf

hat, wie viel Zeit zum Öffnen eines Cubes benötigt wird.

Das typische Profil für die Abfrageleistung bzw. die Verarbeitungszeit folgt einem

Muster, bei dem die Leistung entsprechend der Größe des Lesezwischenspeichers steigt

und sich dann oberhalb der optimalen Einstellung einpendelt.

Um die optimale Einstellung zu ermitteln, wird empfohlen, die Standardeinstellung

auf 10 MB zu verringern (oder je nach gewünschter Feinabstimmung auch auf 5 MB

oder 1 MB) und die Ergebnisse der Abfrageleistung zu verwenden, um eventuelle

zusätzliche Anpassungen der Zwischenspeichergröße vorzunehmen.

Die optimale Größe des Zwischenspeichers verändert sich mit zunehmender Größe

des Cubes und entsprechend den an der Produktionsumgebung vorgenommenen

Änderungen. Sie sollten daher die optimale Größe des Lesezwischenspeichers überprü-

fen, wenn sich das Muster der Abfrageleistung oder die Eigenschaften des PowerCubes

ändern.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 179

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 180: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungParameter

Wenn Ihre Berichtsserver alle auf Windows-Computern installiert sind, geben Sie den

Windows-Pfad an. Wenn Ihre Berichtsserver alle auf UNIX-Computern installiert

sind, geben Sie den Pfad unter Unix oder Linux an.

Speicherort

Geben Sie für den Cube den gesamten Pfad und den Dateinamen ein. Sie können

beispielsweise für einen lokalen Cube "C:\cubes\abenteuer_und_freizeit.mdc", für

einen Netzwerkcube "\\Servername\cubes\abenteuer_und_freizeit.mdc" eingeben.

Bei Cubes, die auf Unix-Computern gespeichert sind, geben Sie den korrekten Unix-

Pfad an und tragen in den Windows-Pfad beliebige Zeichen ein, da der Windows-Pfad

stets mit einer Angabe versehen sein muss.

Wenn die Berichtsserver auf Windows- und UNIX-Computern installiert sind und Sie

möchten, dass der Berichtsserver eine Anforderung ausführen soll um in beiden

Umgebungen auf den PowerCube zuzugreifen, geben Sie den Windows- und den

UNIX-Pfad an. Um sicherzustellen, dass unabhängig von der Umgebung, in der der

Berichtsserver auf den Cube zugreift, dieselben Daten zurückgegeben werden, muss

dieselbe Cube-Dateien an beiden Speicherorten gespeichert werden.

Wenn Sie den IBM Cognos 8-Zugriffsschutz verwenden, klicken Sie auf PowerCube-

Authentifizierung auf einen einzelnen Namespace beschränken, und wählen Sie einen

Namespace aus der Liste aus.

Signon

Wenn Sie eine Verbindung zu einem kennwortgeschützten PowerCube herstellen

möchten, klicken Sie auf Cube-Kennwort, und geben Sie das Kennwort in die Felder

Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

Wählen Sie Alle anzuwendenden Namespaces (einschließlich nicht gesicherter Power

Cubes) nur, wenn Sie Series 7-PowerCubes nach IBM Cognos 8 in Ihre Entwicklungs-

oder Testumgebung migrieren. Diese Einstellung eignet sich auch für ungeschützte

PowerCubes in Produktionsumgebungen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Schützen von PowerCubes" (S. 178).

Falls ein Cube-Kennwort benötigt wird, klicken Sie auf Cube-Kennwort, und geben

Sie das Kennwort in die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen ein. Um eine

Benutzerkennung und ein Kennwort zu erstellen, mit denen automatisch eine Verbin-

dung zur Datenquelle hergestellt wird, klicken Sie auf Anmeldung erstellen, die von

der Gruppe 'Jeder' verwendet werden kann.

Weitere Informationen finden Sie unter "Schützen von Datenquellen" (S. 219).

Erstellen eines Packages für einen PowerCube

Bevor Sie eine PowerCube-Datenquelle in einem IBM Cognos 8-Studio verwenden können, müssen

Sie ein Package erstellen. Wenn Sie eine PowerCube-Datenquelle in IBM Cognos Administration

(S. 203) erstellen, haben Sie die Möglichkeit, ein Package unter Verwendung der neuen Datenquelle

zu erstellen.

180 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 181: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Hinweis: Sie können ein Package auch während der Publizierung von PowerCubes über Transfor-

mer 8.x erstellen. Weitere Informationen finden Sie im Transformer - Benutzerhandbuch.

Um ein Package für eine vorhandene PowerCube-Datenquelle zu erstellen, befolgen Sie die nachfol-

genden Anweisungen. Um diese Aufgaben auszuführen, müssen Sie über Ausführungsberechtigungen

für die geschützte Funktion Datenquellenverbindungen"Geschützte Tools und Funktionen" (S. 247)

verfügen.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Datenquellenverbindungen.

3. Klicken Sie neben der Datenquelle, mit der Sie ein Package erstellen möchten, auf Mehr.

4. Klicken Sie auf Package erstellen.

Der Assistent für neues Package wird angezeigt.

5. Geben Sie einen Namen für das Package ein, und klicken Sie auf Weiter.

6. Wählen Sie die Nullunterdrückungsoptionen, die Sie dem IBM Cognos 8-Studiobenutzer zur

Verfügung stellen möchten.

● Nullunterdrückung zulassen aktiviert die Unterdrückung.

● Nullunterdrückung mehrerer Ränder zulassen ermöglicht es den Studiobenutzern, Werte

für mehrere Ränder zu unterdrücken.

● Zugriff auf Unterdrückungsoptionen zulassen ermöglicht dem Studiobenutzer die Auswahl

der Werttypen (z. B. Nullwerte oder fehlende Werte), die unterdrückt werden sollen. Wenn

die Unterdrückung aktiviert ist, werden standardmäßig alle Nullwerte unterdrückt.

7. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Transferieren aktualisierter PowerCubes

Nachdem Sie einen PowerCube neu erstellt oder aktualisiert haben, können Sie verschiedene

Methoden für das Transferieren des Cubes in die Produktionsumgebung verwenden.

Verwenden Sie zum Transferieren eines aktualisierten IBM Cognos 8 Transformer-PowerCube die

Methode des Kopierens und Aktivierens in IBM Cognos 8 Transformer (dies ist die empfohlene

Methode), oder kopieren Sie den PowerCube selbst, und verwenden Sie das Befehlszeilen-Dienstpro-

gramm pcactivate.

Wenn Sie einen aktualisierten Series 7 Transformer-PowerCube transferieren, müssen Sie zunächst

den PowerCube kopieren. Verwenden Sie anschließend das Befehlszeilen-Dienstprogramm

pcactivate anstelle des in vorigen Versionen verwendeten Dienstprogramms PPAdmin.

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Kopieren und Aktivieren einer neueren Version

eines publizierten PowerCubes" im IBM Cognos 8 Transformer - Benutzerhandbuch.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 181

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 182: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Es wird empfohlen, die neuen Methoden zum Transferieren aktualisierter PowerCubes anstelle der

Dienstprogramme PowerCube Connection (PCConn) und CubeSwap aus den vorherigen Versionen

von IBM Cognos 8 zu verwenden. Wenn Sie PowerCube-Aktualisierungsskripte haben, die das

Dienstprogramm CubeSwap oder PCConn verwenden, können Sie diese Skripte in dieser Version

weiterhin verwenden.

Vorgehensweise zum Ausführen des Befehls pcactivate

1. Kopieren Sie den Transformer-PowerCube in die Produktionsumgebung.

● Das Zielverzeichnis in der Produktionsumgebung muss denselben Namen wie der PowerCube

haben. Wenn z. B. der Cube production.mdc benannt wurde, muss das Zielverzeichnis

"production" benannt werden.

● Das Zielverzeichnis muss sich am selben Speicherort befinden wie der PowerCube. Wenn

z. B. durch die Verbindung der Datenquelle festlegt wird, dass sich der PowerCube unter

"D:\Cubes\produktion.mdc" befindet, muss das Zielverzeichnis den Namen "produktion"

tragen und sich unter "D:\Cubes\produktion" befinden.

Sie können den PowerCube z. B. nach "D:\Cubes\Produktion\production.mdc" kopieren.

2. Geben Sie in der Eingabeaufforderung den Befehl pcativate unter Verwendung der folgenden

Syntax ein:

pcactivate cube_name.mdc destination_location destination_location

Sie können mehr als einen Zielspeicherort eingeben.

Geben Sie zum Beispiel Folgendes ein:

● pcactivate Cube.mdc d:\deploy\cubes

● pcactivate produktion.mdc D:\Cubes

● pcactivate Verkauf.mdc \\server_1\cubes \\server_2\cubes

● pcactivate "Produktions-Cube.mdc" "d:\Program Files\cognos\c8\webcontent\cubes"

Hinweis: Wenn Sie einen Pfad in den Parameter cube_name einfügen, wird der Pfad entfernt

und ignoriert.

IBM DB2 OLAP- und Hyperion Essbase-DatenquellenIBM DB2 OLAP- und Hyperion Essbase-Datenquellen sind austauschbar und werden von IBM

Cognos 8 gleich behandelt. Beispielsweise können Sie über eine DB2 OLAP-Verbindung eine Ver-

bindung zu einer Essbase-Datenquelle herstellen.

Wenn die Datenquelle Szenariodimensionen (S. 183), ausgeglichene Hierarchien (S. 184) oder Kenn-

zahlen (S. 184) verwendet, müssen Konfigurationseinstellungen vorgenommen werden, bevor eine

Verbindung zu einer DB2 OLAP- oder Essbase-Datenquelle hergestellt werden kann.

182 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 183: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Authentifizierung

Wenn eine Hyperion Essbase System 9-Datenquelle mit einem LDAP-Namespace konfiguriert ist,

wird die Einzelanmeldung unterstützt. Über die Benutzerkennung und das Kennwort für die

Anmeldung bei dem LDAP-Namespace wird automatisch eine Verbindung zur Datenquelle hergestellt.

Weitere Informationen zum Konfigurieren eines LDAP-Namespace für IBM DB2 OLAP- und

Hyperion Essbase-Datenquellen finden Sie im IBM Cognos 8 Installation und Konfiguration -

Handbuch.

Verbindungsparameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Geben Sie den Namen des Severs ein, auf dem sich die Datenbank befindet. Bei UNIX kann dies

die TCP-/IP-Adresse des Servers sein.

Servername

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter "Schützen von Datenquellen" (S. 219).Signon

Falls keine Authentifizierung erforderlich ist, klicken Sie auf Keine Authentifizierung.

Bei Essbase Server System 9 und IBM Cognos 8.4 werden Einzelanmeldungen unterstützt, wenn

der Essbase-Server für einen LDAP-Namespace konfiguriert wurde.

● Wählen Sie Externer Namespace und anschließend in der Liste den Eintrag LDAP aus.

● Über die Benutzerkennung und das Kennwort für die Anmeldung bei dem LDAP-Namespace

wird automatisch eine Verbindung zur Datenquelle hergestellt.

Wenn in der Verbindungszeichenkette eine Benutzerkennung und ein Kennwort enthalten sein muss,

klicken Sie auf Anmeldungen.

● Wenn ein Kennwort benötigt wird, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kennwort, und geben

Sie das Kennwort in die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

● Um eine Benutzerkennung und ein Kennwort zu erstellen, mit denen automatisch eine Verbindung

zur Datenquelle hergestellt wird, klicken Sie auf Anmeldung erstellen, die von der Gruppe 'Jeder'

verwendet werden kann. Geben Sie die Benutzerkennung und im Anschluss das Kennwort in

die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

Konfigurieren von SzenariodimensionenWenn Sie eine Verbindung zu einer Essbase/DB2 OLAP-Datenquelle herstellen und diese eine

Szenariodimension enthält, müssen Sie die Szenariodimension manuell konfigurieren, sodass IBM

Cognos 8 sie erkennen kann. Andernfalls behandelt IBM Cognos 8 die Szenariodimension als

reguläre Dimension.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 183

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 184: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Informationen zur Darstellung eines Dimensionsattributs in einem Modell und in den zugehörigen

Packages finden Sie unter "Festlegen der Attribute einer Dimension" (S. 186).

Vorgehensweise

● Weisen Sie der Szenariodimension im Tool Hyperion Solutions Essbase Administration Services

ein benutzerdefiniertes Attribut (UDA, User Defined Attribute) mit dem Namen COGNOS_

SCENARIO_DIMENSION zu.

Festlegen von ausgeglichenen HierarchienEssbase/DB2 OLAP-Provider stellt nicht fest, ob eine Hierarchie ausgeglichen oder unausgeglichen

ist. Der Provider betrachtet alle Hierarchien standardmäßig als unausgeglichen.

In einer ausgeglichenen Hierarchie führt jeder Pfad in dieselbe Tiefe, während die Verzweigungen

in einer unausgeglichenen Hierarchie in verschiedene Ebenen führen.

Vorgehensweise

1. Erstellen Sie im Tool Hyperion Solutions Essbase Administration Services in der allgemeinen

Beschreibung der Essbase/DB2 OLAP-Datenbank ein spezielles benutzerdefiniertes Attribut

(User Defined Attribute - UDA) mit dem Namen COGNOS_HIERARCHY_BALANCED. Das

UDA wird für das Root-Mitglied der dazugehörigen Dimension erstellt, die eine ausgeglichene

Hierarchie enthält.

2. Stellen Sie das Attribut auf 1 ein.

Festlegen von KennzahlenformatenUm die Lesbarkeit der Werte in den Berichten zu verbessern, können Sie für jede beliebige Kennzahl

ein alternatives Format angeben. Definieren Sie für die entsprechenden Mitglieder in der Dimension

"Konto" ein benutzerdefiniertes Attribut (UDA):

COGNOS_FORMAT=format_string

Der Wert format_string kann ein beliebiger der vordefinierten Zahlenformate sein, die in der

nachfolgenden Tabelle aufgeführt sind. Sie können ein vorgegebenes numerisches Format verwenden,

um Werte als Vielfaches von einer Million (M) oder von Tausend (K) anzuzeigen. Beispiel: 1,801,791

kann im Format 1.8M oder 1,801.8K angezeigt werden.

Folgende vordefinierte Formatzeichenketten sind verfügbar:

BeispielBeispielwertFormatoption

10000001000000Allgemein

100000010000000

1,000,0001000000#,##0

$10000001000000$0

184 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 185: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeispielBeispielwertFormatoption

$1,000,0001000000$#,##0

100000000%10000000%

%1000000001000000%0

1E+00610000000E+000

1000K10000000K

1.000K1000000#,##0K

K10001000000K0

K1,0001000000K#,##0

$1000K1000000$0K

$1,000K1000000$#,##0K

1000M10000000000M

1,000M1000000000#,##0M

M10001000000000M0

M1,0001000000000M#,##0

$1000M1000000000$0M

$1,000M1000000000$#,##0M

Mit Ausnahme der Formatzeichenkette "Allgemein" können Sie die Anzahl der anzuzeigenden

Dezimalstellen auch vordefinieren, indem Sie format_string ~n" verwenden, wobei n die Anzahl

der Dezimalstellen darstellt. Beispiel: 1,801.791 kann als $1,801,791.00 angezeigt werden, indem

die Formatzeichenkette $#,##0~2 verwendet wird. Wenn Sie keine Dezimalstellen wünschen,

beenden Sie die Formatzeichenkette mit ~0.

Wenn Ihre Client-Anwendung ein anderes Gebietsschema verwendet, müssen Sie das Währungssym-

bol ($), das Tausendertrennzeichen (,) und das Dezimaltrennzeichen (.) im Wert format_string für

das benutzerdefinierte Attribut COGNOS_FORMAT mit den entsprechenden Gebietsschemasym-

bolen ersetzen, die für die jeweilige Client-Anwendung gelten.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 185

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 186: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Wenn Sie die Anzahl der anzuzeigenden Dezimalstellen nicht angeben oder wenn die Formatzeichen-

kette mit keinem der vordefinierten Werte (einschließlich der Gebietsschemasymbole) übereinstimmt,

wird standardmäßig die Formatzeichenkette "Allgemein" verwendet.

Sie können auf jede Kennzahl ein eigenes Format anwenden. Die folgenden Beispiele erläutern, wie

Sie verschiedene Formatierungen auf verschiedene Kennzahlen anwenden können:

Angewandtes FormatKennzahl

COGNOS_FORMAT=#,##0Kennzahlen (Dimension "Konto")

COGNOS_FORMAT=#,##KEinheiten

COGNOS_FORMAT=$#,###Kosten

COGNOS_FORMAT=0%Gewinne

Festlegen der Attribute einer DimensionSie können wählen, wie ein Attribut einer Dimension in einem Modell und in den verbundenen

Packages dargestellt werden soll. Ein Attribut einer Dimension kann als separate Dimension oder

als Eigenschaft (Abfrageelement) der Dimension dargestellt werden, mit der es verbunden ist. Sie

können dieses Verhalten festlegen, wenn Sie mit DB2 OLAP- oder Essbase-Datenquellen ein Package

erstellen.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Datenquellenverbindungen.

3. Klicken Sie neben der Datenquelle, mit der Sie ein Package erstellen möchten, auf Mehr.

4. Klicken Sie auf Package erstellen.

Der Assistent für neues Package wird angezeigt.

5. Geben Sie einen Namen für das Package ein, und klicken Sie auf Weiter.

6. Wählen Sie einen Katalog aus, und klicken Sie auf Weiter.

7. Wählen Sie einen Cube aus, und klicken Sie auf Weiter.

8. Weisen Sie eine sprachenspezifische Aliastabelle zu, und klicken Sie auf Weiter.

9. Wählen Sie eine Sprache für die Aliastabelle aus, und klicken Sie auf Weiter.

10. Wählen Sie aus, wie die Modellattribute dargestellt werden sollen. Wählen Sie Dimensionen

trennen oder Eigenschaften der verbundenen Dimensionen aus. Standardmäßig ist Eigenschaften

der verbundenen Dimensionen ausgewählt.

11. Klicken Sie auf Fertig stellen.

186 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 187: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

IBM Infosphere Warehouse Cubing ServicesIBM Cognos 8 unterstützt den Zugriff auf die Cubing Services-Technologie von IBM InfoSphere

Warehouse für die Version 9.5.2 und aktuellere Versionen. Auf dem Cubing Services-Server müssen

keine IBM Cognos 8-Komponenten installiert werden.

IBM InfoSphere Warehouse Cubing Services - Verbindungsparameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Geben Sie die URL des Servers im Format "http://<hostname>:<cube server xmla port>/

IBMXmlAnalysis/" oder im Format "https://<hostname>:<cube server xmla port>/IBMXml

Analysis/" ein.

Server-URL

Ein Beispiel für "<hostname>:<cube server xmla port>" ist "wottcub1:80".

Um Secure Sockets zu verwenden, aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen. Um Unsecure

Sockets zu verwenden, lassen Sie dieses Kontrollkästchen deaktiviert.SSL-Verbindung öffnen

Die Einstellung muss die gleiche sein wie die auf dem Server.

Wenn in der Verbindungszeichenkette eine Benutzerkennung und ein Kennwort enthalten

sein müssen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benutzerkennung. Wenn ein Kennwort

benötigt wird, aktivieren Sie das KontrollkästchenKennwort, und geben Sie das Kennwort

in die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

Signon

Informix-DatenquellenIBM Cognos 8 unterstützt Informix-Datenquellen.

Informix-Verbindungsparameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Geben Sie den Datenbanknamen ein.Informix-Datenbankname

Geben Sie den Hostnamen ein.Hostname

Geben Sie den Servernamen ein.Servername

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 187

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 188: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungParameter

Geben Sie die Sortierfolge ein, die in der Datenbankverbindungszeichenkette ent-

halten sein soll.Sortierfolge

Sortierfolgen werden nur in seltenen Fällen benötigt, z. B. bei Unstimmigkeiten

beim Sortieren zwischen IBM Cognos 8 und einer Datenbank. Wir empfehlen,

dass Sie sich an den Kundensupport wenden, bevor Sie eine Sortierfolge verwenden.

Wählen Sie den Namen des Dienstes, den der Remote-Datenbankserver für einge-

hende Anforderungen verwendet.Dienst

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter "Schützen von Datenquel-

len" (S. 219).Signon

Wenn in der Verbindungszeichenkette eine Benutzerkennung oder ein Kennwort

enthalten sein muss, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benutzerkennung.

Wenn ein Kennwort benötigt wird, aktivieren Sie das KontrollkästchenKennwort,

und geben Sie das Kennwort in die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

Um eine Benutzerkennung und ein Kennwort zu erstellen, mit denen automatisch

eine Verbindung zur Datenquelle hergestellt wird, wählen Sie Anmeldung erstellen,

die von der Gruppe 'Jeder' verwendet werden kann. Geben Sie dieBenutzerkennung

und im Anschluss das Kennwort in die Felder Kennwort und Kennwort bestätigenein.

Microsoft Analysis Services-DatenquellenIBM® Cognos® 8 unterstützt die Verbindung zu Microsoft® Analysis Services von einer Windows®-

Plattform aus. Wenn Sie Microsoft SQL Server installieren, können Sie Analysis Services wahlweise

hinzufügen. Für die Verbindung sind die Microsoft Pivot Table-Client-Bibliotheken erforderlich,

die mit den Microsoft SQL Server-Client-Komponenten installiert werden.

Es gibt drei unterstützte Versionen für die Installation der Microsoft SQL Server-Client-Komponenten,

eine für jede der folgenden Versionen von SQL Server:

● Microsoft Analysis Services 2000 (über ODBO)

● Microsoft Analysis Services 2005

● Microsoft Analysis Services 2008

Sie müssen eine entsprechende Version der SQL Server-Client-Software auf allen Computern

installieren, auf denen die Komponenten der Anwendungsebene für IBM Cognos 8 BI Server oder

IBM Cognos 8 Framework Manager ausgeführt werden.

Sie müssen das TCP-Protokoll für Microsoft SQL Server und die Microsoft SQL Server-Client-

Komponenten aktivieren.

188 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 189: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

IBM Cognos 8 BI Server unterstützt verschiedene Arten der Authentifizierung für Analysis Services-

Datenquellen:

● "Authentifizierung mit Anmeldeinformationen" (S. 189)

● "Authentifizierung mit Dienstberechtigungen" (S. 189)

● "Authentifizierung mit einem externen Namespace" (S. 190)

Bei der Verwendung von Framework Manager (S. 191) und der Arbeit mit MDX-Abfragen (multi-

dimensionale Ausdrucksabfragen) (S. 191) sind einige Dinge zu berücksichtigen.

Authentifizierung mit Anmeldeinformationen

Wenn Sie Anmeldeinformationen zur Authentifizierung bei Microsoft Analysis Services-Datenquellen

in IBM Cognos 8 speichern und verwalten möchten, verwenden Sie beim Erstellen der Datenquelle

eine Anmeldung. Sie können eine Anmeldung definieren, die von der Gruppe 'Jeder' verwendet

werden kann (Standard), oder Sie können bestimmten Benutzern Zugriff einräumen. Sie können

auch mehrere Anmeldungen erstellen und dann mithilfe von Berechtigungen bestimmten Benutzern,

Gruppen oder Rollen Zugriffsrechte gewähren.

In der Anmeldung werden gültige Windows-Domänenberechtigungen gespeichert, die zur Authen-

tifizierung bei Analysis Services verwendet werden. Sie müssen die folgende Syntax aufweisen:

<DOMÄNE>\<BENUTZERNAME>

Für Microsoft Analysis Services 2005 und 2008 sollten Benutzer mit Berechtigungen der lokalen

OLAP-Benutzergruppe angehören, die auf dem Computer gespeichert ist, auf dem Analysis Services

ausgeführt wird. Diese Gruppe, die bei der Installation von Analysis Services erstellt wird, heißt

SQLServerMSASUser$<SERVERNAME>$MSSQLSERVER.

Stellen Sie bei allen Installationen einer Komponente der Anwendungsebene von IBM Cognos 8

sicher, dass IBM Cognos 8 als ein integriertes LocalSystem-Konto oder als gültiges Domänenkonto

ausgeführt wird, für das die lokale Sicherheitsrichtlinie Einsetzen als Teil des Betriebssystems fest-

gelegt wurde.

IBM Cognos 8-Benutzer müssen für diese Anmeldung über Lese- und Ausführungsberechtigungen

verfügen.

Authentifizierung mit Dienstberechtigungen

Wenn Sie die Berechtigungen des Kontos zur Authentifizierung bei Microsoft Analysis Services

verwenden möchten, das den IBM Cognos 8-Dienst ausführt, verwenden Sie Dienstberechtigungen.

Alle Verbindungen zu Microsoft Analysis Services-Datenquellen verwenden die Dienstberechtigungen,

ganz gleich, welcher Benutzer die Anforderung ausführt.

Zum Verwenden der Dienstberechtigungen muss IBM Cognos 8 als ein Windows-Dienst gestartet

werden. Der Dienst muss als gültiger Windows-Domänenbenutzer ausgeführt werden. Die integrierten

Konten 'LocalSystem' oder 'NetworkService' sind hierbei nicht relevant. Informationen zum Starten

des IBM Cognos 8-Dienstes über ein Konto finden Sie im Abschnitt zum Konfigurieren eines

Benutzerkontos oder Netzwerkdienstkontos im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Das Konto, über das der IBM Cognos 8-Dienst ausgeführt wird, muss die folgenden Voraussetzungen

erfüllen:

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 189

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 190: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Das Konto muss entweder ein Mitglied derselben Active Directory-Gesamtstruktur wie Analysis

Services sein, oder für gesamtstrukturübergreifende Installationen muss eine Gesamtstruktur-

vertrauensstellung eingerichtet werden.

● Dem Konto muss auf allen Computern, auf denen die Komponenten der Anwendungsebene

von IBM Cognos 8 ausgeführt werden, die lokale Sicherheitsrichtlinie Anmeldung als Dienstzugewiesen werden.

● Bei Installationen mit mehreren Knoten muss das gleiche Konto auf allen Computern verwendet

werden, auf denen Komponenten der Anwendungsebene von IBM Cognos 8 ausgeführt werden.

● Für Microsoft Analysis Services 2005 und 2008 muss das Dienstkonto über ausreichende

Berechtigungen im Bereich der SSAS-Sicherheit verfügen, damit die gewünschten Cubes verwendet

und Daten abgerufen werden können.

● Für Microsoft Analysis Services 2005 und 2008 sollte das Konto der lokalen OLAP-Benutzer-

gruppe angehören, die auf dem Computer gespeichert ist, auf dem Analysis Services ausgeführt

wird. Diese Gruppe, die bei der Installation von Analysis Services erstellt wird, heißt SQLSer-

verMSASUser$<SERVERNAME>$MSSQLSERVER.

Authentifizierung mit einem externen Namespace

Wenn IBM Cognos 8-Benutzer mit ihren eigenen Anmeldeinformationen (Pass-Through-Benutzerau-

thentifizierung, Anmeldung) auf Microsoft Analysis Services-Datenquellen zugreifen sollen, verwenden

Sie einen externen Namespace. Die Berechtigungen für die Authentifizierung bei Analysis Services

werden aus dem angegebenen Namespace abgeleitet, für den sich der Benutzer bereits authentifiziert

hat.

Die Berechtigungen von einem Benutzer, der bei dem Namespace angemeldet ist, werden an Analysis

Services weitergegeben. Gemäß den von Analysis Services unterstützten Authentifizierungsmethoden

können nur Namespaces des Typs Microsoft Active Directory verwendet werden.

Je nach Authentifizierung des Benutzers beim Active Directory-Namespace, der für die Authentifi-

zierung mit einem externen Namespace angegeben wurde, gibt es folgende Anmeldeszenarien:

● Wenn sich ein Benutzer explizit unter Angabe eines Domänenbenutzernamens und eines

Kennworts authentifiziert hat, ist eine Pass-Through-Authentifizierung möglich. Die Anmelde-

informationen für die Domäne werden an Analysis Services weitergegeben.

● Wenn sich ein Benutzer beim Active Directory-Namespace mit einer Anmeldung authentifiziert

hat, nicht nicht auf Kerberos basiert, ist eine Pass-Through-Benutzerauthentifizierung nicht

möglich. Dies gilt für Installationen, bei denen IBM Cognos 8 mit einem Portal eines Drittan-

bieters integriert oder der Active Directory-Namespace für die Identitätsverknüpfung konfiguriert

ist.

Um die Pass-Through-Benutzerauthentifizierung für Analysis Services zu konfigurieren, sollten die

folgenden Bedingungen erfüllt sein:

● Auf allen Computer, auf denen Komponenten der Anwendungsebene von IBM Cognos 8

installiert sind, muss IBM Cognos 8 als ein Windows-Dienst unter einem gültigen Domänenkonto

oder 'LocalSystem' ausgeführt werden.

190 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 191: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Auf allen Computern, auf denen IBM Cognos 8 ausgeführt wird, muss ein Microsoft Windows-

Serverbetriebssystem installiert sein. (Die Pass-Through-Authentifizierung wird unter Windows

XP nicht unterstützt.)

● Die Computer, auf denen Analysis Services und IBM Cognos 8 ausgeführt werden, müssen Teil

derselben Active Directory-Gesamtstruktur sein.

● Dem Domänenkonto (Benutzerkonto) oder Computerkonto ('LocalSystem') muss für Delegie-

rungszwecke vertraut werden.

● Für alle Windows-Benutzerkonten, die über IBM Cognos 8 Zugriff auf Analysis Services

benötigen, darf die Eigenschaft Konto ist vertraulich und kann nicht delegiert werden nicht

festgelegt sein.

Analysis Services ist für die Kerberos-Authentifizierung konfiguriert. Informationen hierzu erhalten

Sie von Ihrem Analysis Services-Administrator.

Für SSAS 2005 und SSAS 2008 müssen Windows-Konten für alle Benutzer der OLAP-Benutzergruppe

auf dem Computer angehören, auf dem Analysis Services ausgeführt wird. Diese Gruppe, die bei

der Installation von Analysis Services erstellt wird, heißt SQLServerMSASUser$<SERVER-

NAME>$MSSQLSERVER.

Beachten Sie, dass aufgrund eines Microsoft-Problems eine Pass-Through-Benutzerauthentifizierung

nicht möglich ist, wenn Analysis Services und die Clients, die darauf zugreifen, auf AES-fähigen

Betriebssystemen ausgeführt werden (Windows 2008, Microsoft Vista, Windows 7). Informationen

hierzu finden Sie in der entsprechenden Microsoft-Dokumentation.

Eine Datenquelle, die für die Authentifizierung mit einem externen Namespace konfiguriert ist,

kann nicht getestet werden. Um sie zu testen, greifen Sie auf die entsprechende Datenquelle in einer

Abfrage zu.

Überlegungen zu Framework Manager

IBM Cognos Framework Manager greift ohne Verwendung der Berichts- oder Metadatendienste

direkt auf Analysis Services-Datenquellen zu. Dies hat insbesondere auf Konfigurationen mit Pass-

Through-Benutzerauthentifizierung für Analysis Services wichtige Auswirkungen.

Wenn für den konfigurierten Active Directory-Namespace als Authentifizierungsquelle mit externem

Namespace eine Kerberos-basierte Anmeldung aktiviert ist, stellen Sie sicher, dass für Benutzer, die

Framework Manager ausführen, folgende Bedingungen erfüllt sind:

● Die lokale Sicherheitsrichtlinie Einsetzen als Teil des Betriebssystem wurde auf dem Computer,

auf dem Framework Manager ausgeführt wird, festgelegt, oder der entsprechende Benutzer ist

Mitglied der Gruppe der lokalen Administratoren auf dem Framework Manager-Computer

mit dem zugewiesenen Recht Lokale Anmeldung.

● Dem entsprechenden Benutzer wird für Delegierungszwecke vertraut.

MDX-Abfragen (multidimensionale Ausdrucksabfragen)

Sie müssen die folgenden Microsoft Office-Komponenten für in Visual Basic für Applikationen

(VBA) erstellte Funktionen, wie ROUNDDOWN für MDX-Abfragen, installieren:

● Office Excel

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 191

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 192: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Microsoft Visual Basic für Applikationen (eine gemeinsam genutzte Funktion in Office)

Installieren Sie diese Komponenten auf dem IBM Cognos 8-Server für MSAS und auf dem Analysis

Services-Server für SSAS 2005 oder SSAS 2008, und starten Sie dann den Server neu.

Verbindungsparameter für Microsoft Analysis Services-Datenquellen

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Geben Sie den Namen des Servers ein, auf dem sich die Datenbanken befinden.Servername

Geben Sie die benannte Instanz ein, wenn bei der Installation eine Instanz angegeben wurde.Benannte

Instanz Dieser Parameter gilt nur für Microsoft Analysis Services 2005 und 2008.

Wählen Sie die Sprache.Sprache

Für Microsoft Analysis Services 2005 and 2008 wird dieses Gebietsschema vom Berichtsautor als

Entwurfsgebietsschema und zum Abrufen von Metadaten aus dem Cube verwendet, um Daten in

Berichten anzuzeigen. Sobald die Berichte erstellt sind, können sie in allen Gebietsschemata ausge-

führt werden. Für Microsoft Analysis Services (über ODBO) ist dies auch das Gebietsschema für

die Ausführung.

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter "Schützen von Datenquellen" (S. 219).Signon

Zur Authentifizierung mit den Anmeldeinformationen für das Windows-Domänenkonto, über das

der IBM Cognos 8-Dienst ausgeführt wird, wählen Sie die Option IBM Cognos 8-Dienstberechti-

gungen. Weitere Informationen finden Sie unter "Authentifizierung mit Dienstberechtigun-

gen" (S. 189)

Wenn Sie einen externen Namespace verwenden möchten, wählen Sie Externer Namespace und

anschließend einen Namespace aus. Weitere Informationen finden Sie unter "Authentifizierung

mit einem externen Namespace" (S. 190).

Löschen Sie beim Bearbeiten einer vorhandenen Datenquelle, für die bisher Anmeldungen verwendet

wurden, nach dem Wechsel zu einem externen Namespace die Anmeldungen. Andernfalls werden

trotzdem die Anmeldungen verwendet.

Um eine statische Anmeldung zu erstellen, die von allen Benutzern verwendet werden kann, wählen

Sie Anmeldungen und dann Anmeldung erstellen, die von der Gruppe 'Jeder' verwendet werden

kann. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kennwort, und geben Sie eine gültige Benutzerkennung

für die Windows-Domäne ein. Geben Sie anschließend das Kennwort in den Feldern Kennwort

und Kennwort bestätigen ein.

Weitere Informationen finden Sie unter "Authentifizierung mit Anmeldeinformationen" (S. 189).

192 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 193: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Microsoft SQL Server-DatenquellenJe nach den von Ihnen verwendeten Microsoft SQL Server-Datenquellentypen müssen Sie beim

Definieren einiger Authentifizierungstypen Verschiedenes beachten. IBM Cognos 8 unterstützt die

folgenden Arten von Microsoft SQL Server-Datenquellen:

● ODBC

● OLE DB

● SQL 2005 Native Client

● SQL 2008 Native Client

Authentifizierung mithilfe von IBM Cognos 8-Dienstberechtigungen

Wenn Sie eine Verbindung mit Microsoft SQL Server über eine OLE-Datenbank herstellen, können

Sie IBM Cognos 8-Dienstberechtigungen als Anmeldungstyp für die Datenquellenverbindung ver-

wenden. Durch diese Eigenschaft wird IBM Cognos 8 angewiesen, sich mit der für den IBM Cognos

8-Dienst festgelegten Anmeldung bei der SQL Server-Datenbank anzumelden. Benutzer benötigen

keine individuellen Datenbankanmeldungen. Da die Authentifizierung aller Benutzer an der

Datenbank jedoch mit denselben Berechtigungen erfolgt, erhalten die Benutzer dieselbe Sicht auf

die Daten. In Produktionsumgebungen sind individuelle Datenbankanmeldungen in der Regel

zweckmäßiger.

Verwenden Sie kein lokales Windows-Systemkonto für die IBM Cognos 8-Server-Anmeldung bei

einer OLE-Datenbank-Datenquelle in Microsoft SQL Server.

Authentifizierung mithilfe eines externen Namespace

Sie können IBM Cognos 8 für die Verwendung eines Microsoft Active Directory-Namespace konfi-

gurieren. Hierbei werden Benutzer beim IBM Cognos 8-Anmeldevorgang zur Eingabe ihrer

Anmeldeinformationen aufgefordert. Sie können IBM Cognos 8 so konfigurieren, dass diese

Berechtigungen beim Zugriff auf die Microsoft SQL Server-Datenquelle automatisch verwendet

werden. Die Datenquellenverbindung für Microsoft SQL Server muss für einen externen Namespacekonfiguriert werden. Dieser Namespace muss der Active Directory-Namespace sein.

Sie können IBM Cognos 8 für die Verwendung eines Microsoft Active Directory-Namespace und

für die Authentifizierung von Benutzern für IBM Cognos 8 mithilfe der Kerberos-Authentifizierung

und Delegierung konfigurieren. Sie können IBM Cognos 8 so konfigurieren, dass die Benutzer beim

Zugriff auf die Microsoft SQL Server-Datenquelle automatisch authentifiziert werden. Die folgende

Konfiguration ist erforderlich:

● Das IBM Cognos 8-Gateway muss auf einem IIS-Webserver installiert sein, der für die integrierte

Windows-Authentifizierung konfiguriert ist.

● Content Manager muss auf einem Server unter Windows 2003 oder Windows XP installiert

sein.

● Content Manager, der Berichtsserver (Komponenten der Anwendungsebene), IIS-Webserver

und der Datenquellenserver (Microsoft SQL Server) müssen derselben Active Directory-Domäne

angehören.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 193

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 194: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Die Datenquellenverbindung für Microsoft SQL Server muss für einen externen Namespacekonfiguriert werden. Dieser Namespace muss der Active Directory-Namespace sein.

● Die Berichtsserver sind für die Delegierung vertrauenswürdig.

Weitere Informationen zu den Installationsoptionen für das Gateway und für Content Manager,

zur Konfiguration des Namespace und zur Vertrauenswürdigkeit für das Delegieren finden Sie im

IBM Cognos 8 Installation und Konfiguration - Handbuch.

Verbindungsparameter für Microsoft SQL Server

Die im Folgenden genannten Parameter werden von Microsoft SQL Server (OLE DB) verwendet.

BeschreibungParameter

Geben Sie den Servernamen ein.Servername

Wenn mehrere Instanzen von Microsoft SQL Server vorhanden sind, geben Sie Servername/

Instanzname an.

Wenn Sie keine Standard-Ports verwenden, geben Sie Servername:Port an.

Geben Sie den Datenbanknamen ein.Datenbankname

Geben Sie den Anwendungsnamen ein.Anwendungsname

Geben Sie die Sortierfolge ein, die in der Datenbankverbindungszeichenkette enthalten sein

soll.Sortierfolge

Sortierfolgen werden nur in seltenen Fällen benötigt, z. B. bei Unstimmigkeiten beim Sortieren

zwischen IBM Cognos 8 und einer Datenbank. Wir empfehlen, dass Sie sich an den Kunden-

support wenden, bevor Sie eine Sortierfolge verwenden.

Wählen Sie die MARS-Verbindung (MARS = Multiple Active Results Set). Dieser Parameter

wird ausschließlich von Microsoft SQL Server (SQL 2005 Native Client) verwendet.MARS Connection

Klicken Sie auf Ja, damit Anwendungen mehr als eine ausstehende Anforderung pro Verbin-

dung und mehr als einen aktiven Standardergebnissatz pro Verbindung haben können.

194 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 195: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungParameter

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter "Schützen von Datenquellen" (S. 219).Signon

Falls keine Authentifizierung erforderlich ist, klicken Sie auf Keine Authentifizierung.

Weitere Informationen über IBM Cognos 8 finden Sie unter "Authentifizierung mithilfe

von IBM Cognos 8-Dienstberechtigungen" (S. 193).

Wenn Sie einen Microsoft Active Directory-Namespace verwenden und die Einzelanmeldung

unterstützen möchten, wählen Sie Externer Namespace und dann den Active Directory-

Namespace. Weitere Informationen finden Sie unter "Authentifizierung mithilfe eines

externen Namespace" (S. 193).

Falls eine Authentifizierung erforderlich ist, klicken Sie auf Anmeldungen.

Wenn in der Verbindungszeichenkette eine Benutzerkennung und ein Kennwort enthalten

sein müssen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benutzerkennung.

Wenn ein Kennwort benötigt wird, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kennwort, und

geben Sie das Kennwort in die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

Bei diesem Datenquellentyp können Sie den Verbindungsinformationen darüber hinaus Datenbank-

befehle hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter "Verwenden von Datenbankbefehlen

für Oracle, DB2 und Microsoft SQL Server" (S. 214).

Informationen über die Verbindungsparameter von Microsoft SQL Server (ODBC) finden Sie unter

"ODBC-Datenquellen" (S. 195).

ODBC-DatenquellenIn IBM Cognos 8 werden ODBC-Verbindungen in zwei Kategorien unterteilt:

● anbieterspezifische ODBC-Datenquellen mit treiberspezifischen Funktionen für die Abfragener-

stellung

● generische ODBC-Datenquellen mit allgemeinen Funktionen

IBM Cognos 8 unterstützt die in der folgenden Tabelle aufgeführten ODBC-Datenquellen. Der

Datenbankcode wird in der Verbindungszeichenkette angezeigt. Er kann jedoch nicht bearbeitet

werden.

DatenbankcodeODBC-Datenquelle

CSComposite (ODBC)

VMIBM Cognos Virtual View Manager (ODBC)

SSMicrosoft SQL Server (ODBC)

PGProgress OpenEdge (ODBC)

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 195

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 196: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

DatenbankcodeODBC-Datenquelle

RBRed Brick (ODBC)

TDTeradata (ODBC)

Alle ODBC-Datenquellen, die hier nicht aufgeführt sind, müssen mithilfe der generischen ODBC-

Datenquelle (Datenbankcode OD) erstellt werden.

Verwenden von Virtual View Manager für den Datenabruf

Virtual View Manager ersetzt die Composite-ODBC-Datenquelle. Composite-ODBC-Datenquellen

werden jedoch für bestehende Kunden weiterhin unterstützt.

Virtual View Manager ist eine Datenabfrageanwendung, die den Zugriff auf verteilte JDBC-, LDAP-

Dateien, Flachdateien und WSDL-Datenquellen ermöglicht. Virtual View Manager verfügt über

Funktionen zur Umwandlung dieser Daten in homogene Ansichten, die zudem mithilfe von

Berechnungen, Verbindungen und Filtern modifiziert werden können. Über IBM Cognos 8 kann

dann unter Verwendung des ODBC-Treibers für IBM Cognos Virtual Manager der Zugriff auf

diese Ansichten erfolgen.

ODBC-Verbindungsparameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Geben Sie den Datenquellennamen ein, der in der Datei ODBC.ini definiert

wurde.ODBC-Datenquelle

Weitere Informationen zur Datei ODBC.ini finden Sie im IBM Cognos 8

Installation und Konfiguration - Handbuch.

Geben Sie einen Text ein, der an die Verbindungszeichenkette angehängt

werden soll.ODBC-Verbindungszeichenkette

Dieser Parameter wird in der Regel leer gelassen.

Geben Sie die Sortierfolge ein, die in der Datenbankverbindungszeichenkette

enthalten sein soll.Sortierfolge

Sortierfolgen werden nur in seltenen Fällen benötigt, z. B. bei Unstimmig-

keiten beim Sortieren zwischen IBM Cognos 8 und einer Datenbank. Wir

empfehlen, dass Sie sich an den Kundensupport wenden, bevor Sie eine

Sortierfolge verwenden.

196 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 197: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungParameter

Wählen Sie diese Option, wenn die Verbindung Anforderungen unabhängig

voneinander verarbeiten soll. Wählen Sie diese Option nicht, wenn die

Verbindung die aktuelle Anforderung abschließen soll, bevor sie mit der

Verarbeitung einer anderen beginnt.

Asynchron öffnen

Wählen Sie diese Option, wenn IBM Cognos 8 Daten nach dem Unicode-

Datenstandard interpretieren soll. Wählen Sie diese Option nicht, wenn

IBM Cognos 8 Daten nach dem ANSI-Datenstandard interpretieren soll.

Unicode ODBC

Diese Auswahl gilt nur für Composite-, Virtual View Manager-, Progress

OpenEdge-, Teradata- und generische ODBC-Datenquellenverbindungen.

Geben Sie an (in Sekunden), wie lange die Datenbank versuchen soll, eine

Verbindung herzustellen, oder wie lange sie auf Ihre Antwort warten soll,

bevor das Timout erfolgt.

Timeout

Gültige Eingaben sind 0 bis 32.767. Geben Sie 0 ein, wenn die Datenbank

unendlich lange warten soll. 0 ist der Standardwert.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 197

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 198: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungParameter

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter "Schützen von

Datenquellen" (S. 219).Signon

Für Teradata, Composite, Virtual View Manager, Microsoft SQL und

generisches ODBC gilt Folgendes:

● Falls keine Authentifizierung erforderlich ist, klicken Sie auf Keine

Authentifizierung.

● Wenn die Berechtigungen für die Datenbank mit den Berechtigungen,

die für die Anmeldung in der IBM Cognos 8-Umgebung verwendet

werden, übereinstimmen, wählen Sie für die Einzelanmeldung Externer

Namespace und anschließend den entsprechenden Namespace.

● Falls eine Authentifizierung erforderlich ist, klicken Sie auf Anmeldun-

gen. Wenn ein Kennwort benötigt wird, aktivieren Sie das Kontroll-

kästchen Kennwort, und geben Sie das Kennwort in die Felder Kenn-

wort und Kennwort bestätigen ein. Um eine Benutzerkennung und ein

Kennwort zu erstellen, mit denen automatisch eine Verbindung zur

Datenquelle hergestellt wird, wählen Sie Anmeldung erstellen, die von

der Gruppe 'Jeder' verwendet werden kann. Geben Sie die Benutzer-

kennung und im Anschluss das Kennwort in die Felder Kennwort und

Kennwort bestätigen ein.

Für RedBrick und Progress OpenEdge gilt Folgendes:

● Wenn in der Verbindungszeichenkette eine Benutzerkennung und ein

Kennwort enthalten sein müssen, aktivieren Sie die Kontrollkästchen

Benutzerkennung und Kennwort, und geben Sie das Kennwort in die

Felder Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

● Um eine Benutzerkennung und ein Kennwort zu erstellen, mit denen

automatisch eine Verbindung zur Datenquelle hergestellt wird, wählen

Sie Anmeldung erstellen, die von der Gruppe 'Jeder' verwendet werden

kann. Geben Sie die Benutzerkennung und im Anschluss das Kennwort

in die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

Oracle-DatenquellenIBM Cognos 8 unterstützt Oracle-Datenquellen.

Oracle-Verbindungsparameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

198 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 199: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungParameter

Geben Sie die SQL*Net-Verbindungszeichenkette ein.SQL*Net-Verbindungszeichenkette:

Geben Sie die Sortierfolge ein, die in der Datenbankverbindungszei-

chenkette enthalten sein soll.Sortierfolge

Sortierfolgen werden nur in seltenen Fällen benötigt, z. B. bei

Unstimmigkeiten beim Sortieren zwischen IBM Cognos 8 und einer

Datenbank. Wir empfehlen, dass Sie sich an den Kundensupport

wenden, bevor Sie eine Sortierfolge verwenden.

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter "Schützen

von Datenquellen" (S. 219).Signon

Wenn in der Verbindungszeichenkette eine Benutzerkennung oder ein

Kennwort enthalten sein muss, aktivieren Sie das Kontrollkästchen

Benutzerkennung.

Wenn ein Kennwort benötigt wird, aktivieren Sie das Kontrollkästchen

Kennwort, und geben Sie das Kennwort in die Felder Kennwort und

Kennwort bestätigen ein.

Um eine Benutzerkennung und ein Kennwort zu erstellen, mit denen

automatisch eine Verbindung zur Datenquelle hergestellt wird, wählen

SieAnmeldung erstellen, die von der Gruppe 'Jeder' verwendet werden

kann. Geben Sie die Benutzerkennung und im Anschluss das Kennwort

in die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

SAP Business Information Warehouse(SAP BW)-DatenquellenIBM Cognos 8 unterstützt den Zugriff auf SAP BW-Datenquellen.

SAP BW-Verbindungsparameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Wählen Sie den Anmeldungstyp. Die Parameter ändern sich je nach ausgewähltem

Anmeldungstyp.SAP-Anmeldungstyp

Geben Sie für den SAP-Anmeldungstyp Anwendungsserver den SAP-Anwendungsser-

vernamen ein.

Anwendungsserver

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem SAP-Systemadministrator.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 199

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 200: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungParameter

Geben Sie für den SAP-Anmeldungstyp Anwendungsserver die Systemnummer ein.Systemnummer

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem SAP-Systemadministrator.

Geben Sie für den SAP-Anmeldungstyp Anwendungsserver die Client-Nummer ein.Client-Nummer

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem SAP-Systemadministrator.

Geben Sie für den SAP-AnmeldungstypAnwendungsserver die Codeseite des SAP-Servers

ein.

Codeseite des SAP-Servers

IBM Cognos 8 folgt den Internationalisierungsregeln von SAP und bietet so eine kom-

patible Anwendung, die verschiedene Skripte und Sprachen unterstützt, ohne SAP BW

in IBM Cognos 8 zu modifizieren. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem

SAP-Systemadministrator.

Geben Sie für den SAP-AnmeldungstypAnwendungsserver die SAP Router-Zeichenkette

ein.

SAP Router-Zeichenkette

Die Router-Zeichenkette beschreibt die Stationen einer Verbindung, die zwischen zwei

Hosts erforderlich sind. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem SAP-

Systemadministrator.

Geben Sie für den SAP-Anmeldungstyp Ziel das Ziel der Datei SAPRFC.ini ein, die für

die Herstellung einer Verbindung zum SAP BW-Server verwendet wird.

Ziel

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem SAP-Systemadministrator.

Geben Sie für die SAP-Anmeldungstypen Ziel und Meldungsserver die Client-Nummer

ein.

Client-Nummer

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem SAP-Systemadministrator.

Geben Sie für die SAP-Anmeldungstypen Ziel und Meldungsserver die Codeseite des

SAP-Servers ein.

Codeseite des SAP-Servers

IBM Cognos 8 folgt den Internationalisierungsregeln von SAP und bietet so eine kom-

patible Anwendung, die verschiedene Skripte und Sprachen unterstützt, ohne SAP BW

in IBM Cognos 8 zu modifizieren. Wenden Sie sich bezüglich der richtigen Codeseite

des SAP-Servers an Ihren SAP-Systemadministrator.

Geben Sie für den SAP-Anmeldungstyp Meldungsserver den SAP-Meldungsserver ein.Meldungsserver

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem SAP-Systemadministrator.

Geben Sie für den SAP-Anmeldungstyp Meldungsserver die Systemkennung des SAP-

Systems ein, zu dem Sie eine Verbindung herstellen möchten.

Systemkennung

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem SAP-Systemadministrator.

200 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 201: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungParameter

Geben Sie für den SAP-Anmeldungstyp Meldungsserver die SAP-Gruppe ein.Anmeldungsgruppe

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem SAP-Systemadministrator.

Geben Sie für den SAP-Anmeldungstyp Meldungsserver die Client-Nummer ein.Client-Nummer

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem SAP-Systemadministrator.

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter "Schützen von Datenquel-

len" (S. 219).Signon

Wenn ein vertrauenswürdiger Anmeldungs-Namespace mithilfe von IBM Cognos

Configuration konfiguriert wird, können Sie Externer Namespace und anschließend

den Namespace wählen, den Sie verwenden möchten.

Um eine Benutzerkennung und ein Kennwort zu erstellen, mit denen automatisch eine

Verbindung zur Datenquelle hergestellt wird, wählen Sie Anmeldung erstellen, die von

der Gruppe 'Jeder' verwendet werden kann. Geben Sie die Benutzerkennung und im

Anschluss das Kennwort in die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

TM1-DatenquellenIBM Cognos 8 unterstützt den Zugriff auf TM1-Server und -Cubes. Sie müssen den TM1-Client

auf dem gleichen Computer wie Cognos 8 installieren. Wenn Sie eine TM1-Datenquellenverbindung

herstellen, berücksichtigen Sie dabei, wie Sie die Authentifizierung einrichten möchten.

Authentifizierung

Ihre Auswahl muss den Authentifizierungsanforderungen des TM1-Servers entsprechen. Wenn Sie

beispielsweise keine Benutzerkennung und kein Kennwort erstellen, für den TM1-Server jedoch

eine Anmeldung erforderlich ist, wird der Benutzer zur Anmeldung aufgefordert.

Sie können einen externen Namespace (Drittanbieter für Verzeichnisdienste) als Authentifizierungs-

methode verwenden. Der TM1-Server muss für die Authentifizierung mit IBM Cognos 8 konfiguriert

sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der TM1-Dokumentation über die Cognos Access

Manager-Authentifizierung.

TM1-Verbindungsparameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Geben Sie den Namen eines Rechners ein, der vom Netzwerk identifiziert werden kann

(z. B. sottolapsrv1.ent.ad.cognos.com).Administrationshost

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 201

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 202: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungParameter

Geben Sie den Servernamen ein, der in der Datei TM1S.cfg konfiguriert wurde. Weitere

Informationen finden Sie in der TM1-Dokumentation.Servername

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter "Schützen von Datenquel-

len" (S. 219).Signon

Falls keine Authentifizierung erforderlich ist, klicken Sie auf Keine Authentifizierung.

Wenn ein externer Namespace verwendet wird, wählen Sie Externer Namespace und

anschließend den entsprechenden Namespace.

Falls eine Authentifizierung erforderlich ist, klicken Sie auf Anmeldungen.

Wenn in der Verbindungszeichenkette eine Benutzerkennung enthalten sein muss, aktivieren

Sie das Kontrollkästchen Benutzerkennung.

Wenn ein Kennwort benötigt wird, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kennwort, und

geben Sie das Kennwort in die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

Um eine Benutzerkennung und ein Kennwort zu erstellen, mit denen automatisch eine

Verbindung zur Datenquelle hergestellt wird, wählen Sie Anmeldung erstellen, die von

der Gruppe 'Jeder' verwendet werden kann. Geben Sie die Benutzerkennung und im

Anschluss das Kennwort in die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen ein.

XML-DatenquellenWenn Sie eine XML-Datenquelle erstellen, müssen Sie als Verbindungstyp XML verwenden und

den Pfad des XML-Dokuments in der Verbindungszeichenkette angeben.

Sie können die Verbindungszeichenkette für eine XML-Datenquelle wie folgt angeben:

● Als HTTP-URL, die den für die Verbindung zum XML-Dokument benötigten Content Store

enthält

Z. B. HTTP://xmltestserver.cognos.com/XML/Land.xml

Stellen Sie sicher, dass Sie einen Webalias für das Verzeichnis erstellt haben, das die XML-Datei

enthält, und dass Sie die Verzeichnissuche aktiviert haben.

● Als Dateipfad

Beispiel für einen Dateipfad unter Windows: \\Servername\XML\country.xml.

Beispiel für einen Dateipfad unter UNIX: /Mount-Name/XML/country.xml.

● Als lokale Datei

Z. B. C:\XML\Land.xml;VALIDATE=ON

Um auf eine lokale Datei zuzugreifen, verwenden Sie einen Dateipfad, der einer plattformspezifischen

Syntax folgt.

Zum Testen einer XML-Verbindungszeichenkette müssen Sie folgenden Code am Ende der Zeichen-

kette eingeben:

202 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 203: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

;VALIDATE=ON

Die Groß-/Kleinschreibung ist bei diesem Text irrelevant.

Parameter-XML-Verbindungszeichenketten

In einer HTTP-URL-Verbindungszeichenkette für eine XML-Datenquelle können Sie Parameter

zum Senden von zusätzlichen Informationen verwenden. In die Parameterkomponente kann eine

Definitionszeichenkette für die Eingabeaufforderung eingebettet werden.

Wenn die Eingabeaufforderungsdefinition im Bericht angegeben ist, wird dieser Wert verwendet.

Andernfalls wird der Benutzer zur Eingabe eines Wertes aufgefordert. Für andere Typen von Ver-

bindungszeichenketten werden Eingabeaufforderungen nicht unterstützt.

Beispiel einer URL-Komponente: Adressschema://Netzwerkpfad/Pfad;parameters?query#fragment_

identifier

Beginnen und beenden die Definitionszeichenkette in der Parameterkomponente jeweils mit zwei

Fragezeichen. Eine Eingabeaufforderung kann die Komponentengrenze nicht überschreiten.

Beispiel für eine parametrisierte XML-Zeichenkette: http://Mein_Netzwerkpfad/Mein_Pfad/myxml.

asp?countrysid=??CanadaPrompt??

Parametrisierte XML-Verbindungszeichenketten haben folgende Einschränkungen:

● Wenn eine URL-Komponente eine Eingabeaufforderung ist, kann sie keine anderen Daten

enthalten.

● In XML-Verbindungszeichenketten eingebettete Eingabeaufforderungen können in Framework

Manager nicht verwendet werden. Sie können keine Daten aus einer parametrisierten XML-

Verbindungszeichenkette importieren.

● Wenn Sie in IBM Cognos Connection eine parametrisierte XML-Verbindungszeichenkette

einrichten, funktioniert die Schaltfläche Test nicht.

● Die Überprüfung der Abfragespezifikation in Report Studio funktioniert nicht, wenn Sie mit

einer parametrisierten XML-Verbindungszeichenkette verbunden sind.

XML-Datenquellen-Verbindungsparameter

Sie geben die Verbindungsparameter an, wenn Sie eine Datenquelle erstellen (S. 203) oder eine

Datenquellenverbindung ändern (S. 207).

BeschreibungParameter

Geben Sie die Verbindungszeichenkette ein.Verbindungszeichenkette

Erstellen einer DatenquelleIn einer Datenquelle wird die physische Verbindung zu einer Datenbank definiert. In der Datenquel-

lenverbindung werden die für die Verbindung zur Datenbank erforderlichen Parameter festgelegt,

z. B. der Pfad der Datenbank und das Timeout. Aus diesen Parametern setzt sich die Verbindungs-

zeichenfolge für eine Datenquelle zusammen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 203

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 204: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Datenquellen können entweder im Portal oder in Framework Manager erstellt werden. Da sie sich

auf dem Server befinden, werden die Datenquellen an beiden Stellen angezeigt, und zwar unabhängig

davon, wo sie erstellt wurden. Vorhandene Datenquellenverbindungen können nur im Portal bear-

beitet werden.

Wenn Sie Administrator sind, können Sie alle erforderlichen Datenquellen einrichten, bevor Modelle

in Framework Manager erstellt werden, sodass alle Verbindungen im Framework Manager Metadata-

Assistenten zur Verfügung stehen.

Datenquellen werden im Cognos-Namespace gespeichert und müssen eindeutige Namen aufweisen.

Sie können beispielsweise nicht denselben Namen für eine Datenquelle und eine Gruppe verwenden.

Sie können Authentifizierungsinformationen für die Datenbank in die Datenquellenverbindung

einbeziehen, indem Sie eine Anmeldung erstellen (S. 209). Benutzer müssen bei jeder Verwendung

der Verbindung die Authentifizierungsinformationen für die Datenbank eingeben, da die Authenti-

fizierungsinformationen in verschlüsselter Form auf dem Server gespeichert sind. Die beim Erstellen

einer Datenquelle generierte Anmeldung ist für die Gruppe Jeder verfügbar. Später können Sie

ändern, wer die Anmeldung verwenden darf, oder weitere Anmeldungen erstellen. Weitere Informa-

tionen über die Sicherheit von Datenquellen finden Sie unter "Schützen von Datenquellen" (S. 219).

Bevor Sie eine Datenquelle erstellen können, benötigen Sie eine Schreibberechtigung für den Ordner,

in dem Sie die Datenquelle speichern möchten, sowie für den Cognos-Namespace. Außerdem

benötigen Sie Ausführungsrechte für die geschützte Funktion Datenquellenverbindungen.

Empfehlung - Verwenden Sie für dateibasierte Datenquellen Netzwerkpfade.

Sofern Sie über eine verteilte Installation mit mehreren Servern verfügen, empfiehlt es sich, für alle

Datenquellen, die auf Dateien basieren, anstelle von lokalen Pfaden Netzwerkpfade zu verwenden.

Damit wird sichergestellt, dass die Dienste, die eine Datenquelle benötigen, auch wirklich auf diese

Datenquelle zugreifen können, und zwar unabhängig davon, welcher Server die Daten benötigt.

Wenn Sie eine Verbindung zu einer dateibasierten Datenquelle, beispielsweise einem PowerCube,

herstellen, geben Sie den Pfad und den Dateinamen ein. Um auf eine Datei zu verweisen, können

Sie einen lokalen Pfad, z. B. C:\cubes\abenteuer_und_freizeit.mdc, oder einen Netzwerkpfad, z. B.

\\Servername\cubes\abenteuer_und_freizeit.mdc, verwenden.

In einer verteilten Installation, in der Berichtsserver auf verschiedenen Computern ausgeführt werden,

müssen bei der Verwendung eines lokalen Pfades die Datei und der Pfad auf diesen Computern

gültig sein. Wenn Sie zum Verweisen auf eine Datei alternativ einen Netzwerkpfad verwenden,

verweisen alle Berichtsserver auf dieselbe Datei im Netzwerk, ohne dass diese Datei lokal verfügbar

ist. Um sicherzustellen, dass die Datei immer verfügbar ist, empfiehlt es sich ferner, diese in einem

gemeinsam genutzten Verzeichnis zu speichern, auf das Sie in Ihrem Netzwerk zugreifen können.

Wenn Sie IBM Cognos 8-Komponenten auf UNIX-Servern installiert haben, dann sollten Sie auch

die dateibasierte Datenquelle auf einem UNIX-Server installieren. Für den Zugriff auf die Datei

können Sie dann einen UNIX-Pfad, z. B. /Servername/cubes/abenteuer_und_freizeit.mdc, verwenden.

Wenn Sie alle Komponenten auf einem einzelnen Computer installiert haben, können Sie zwar

lokale Pfade verwenden, Sie müssen aber sicherstellen, dass die Dienste, die die Daten anfordern,

entsprechenden Zugriff auf die Datendateien des Computers haben.

204 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 205: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Für verteilte Installationen unter Windows empfiehlt sich für beliebige dateibasierte Datenquellen,

z. B. PowerCubes oder XML-Dateien, die Verwendung von UNC-Pfaden zu gemeinsam genutzten

Verzeichnissen.

Vorgehensweise

1. Wählen Sie in IBM Cognos Connection oben rechts Starten, IBM Cognos Administration.

2. Wählen Sie auf der Registerkarte Konfiguration die Option Datenquellenverbindungen.

Tipp: Um eine Datenquelle zu entfernen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben der

Datenquelle, und klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen.

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Datenquelle .

4. Geben Sie auf der Seite Name und Beschreibung einen eindeutigen Namen für die Datenquelle

und optional eine Beschreibung und einen Bildschirm-Tipp ein. Klicken Sie anschließend auf

Weiter.

5. Auf der Verbindungsseite wählen Sie aus der Dropdown-Liste Typ den Datenquellentyp aus,

den Sie erstellen möchten.

Wenn Ihre Datenquelle nicht aufgeführt ist, klicken Sie auf Anderer Typ.

6. Geben Sie die Isolierungsstufe an.

● Wenn die Isolierungsstufe nicht verfügbar ist, klicken Sie auf Weiter.

● Ist die Isolierungsstufe verfügbar, wählen Sie das Standardobjekt-Gateway oder geben einen

Wert an. Klicken Sie anschließend auf Weiter.

7. Geben Sie für die Datenquelle die Verbindungsparameter an.

Um Informationen über die Verbindungsparameter zu erhalten, die für den von Ihnen verwen-

deten Datenquellentyp vorhanden sind, klicken Sie auf das zugehörige Element der folgenden

Liste:

● IBM Cognos Finance

● IBM Cognos Now!-Cube

● IBM Cognos Planning - Contributor

● IBM Cognos Planning - Series 7

● IBM Cognos PowerCube

● Composite (ODBC)

● IBM Cognos Virtual View Manager (ODBC)

● DB2

● Hyperion Essbase/IBM DB2 OLAP-Server

● IBM InfoSphere Warehouse Cubing Services

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 205

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 206: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Informix

● Microsoft SQL Server (ODBC)

● Microsoft SQL Server (OLE DB)

● Microsoft SQL Server (SQL 2005 Native Client)

● Microsoft SQL Server (SQL 2008 Native Client)

● Microsoft Analysis Services (über ODBO)

● Microsoft Analysis Services 2005

● ODBC

● Oracle

● Progress OpenEdge

● Red Brick (ODBC)

● SAP BW

● Teradata (ODBC)

● TM1

● XML

8. Wählen Sie Die Verbindung testen und anschließend Test, um zu testen, ob die Parameter

korrekt sind.

In der Spalte Statuswird angezeigt, ob die Verbindung erfolgreich war. Wenn der Verbindungs-

aufbau nicht erfolgreich war, wählen Sie Schließen, kehren zu den vorigen Schritten zurück

und überprüfen die Verbindungsparameter. Falls die Verbindung erfolgreich war, fahren Sie

mit dem nächsten Schritt fort.

9. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Wenn Sie anstelle eines IBM Cognos PowerCube eine andere Datenquelle ausgewählt haben,

wird auf der RegisterkarteKonfiguration unterDatenquellenverbindungen eine neue Datenquelle

angezeigt. Diese können Sie auswählen, wenn Sie den Metadata-Assistenten in Framework

Manager verwenden.

Wenn Sie IBM Cognos PowerCube ausgewählt haben, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

10. Klicken Sie auf OK, um zu Datenquellenverbindungen zurückzukehren, oder klicken Sie auf

Package erstellen und OK, und folgen Sie den Anweisungen im Assistenten für neue Packages.

Hinweis: Sie können ein Package mit der neuen Datenquelle jetzt oder zu einem späteren Zeit-

punkt erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines Packages für eine Power

Cube-Datenquelle.

Wenn Sie eine Anmeldung erstellt haben, können Sie diese jetzt ändern oder weitere Anmeldungen

hinzufügen (S. 209). Außerdem können Sie weitere Verbindungen hinzufügen (S. 207).

206 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 207: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Hinzufügen oder Ändern einer DatenquellenverbindungSie können nun neue Datenquellenverbindungen hinzufügen oder die Zeichenkettenparameter für

vorhandene Verbindungen bearbeiten.

Sie haben auch die Möglichkeit, einer vorhandenen Datenquelle mehrere Verbindungen hinzuzufügen.

Beispielsweise möchten Sie, dass eine Datenquelle über zwei bzw. mehrere Verbindungen zur selben

Datenbank mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften verfügt, z. B. unterschiedliche Werte für das

Timeout oder unterschiedliche Zugriffsberechtigungen.

Sie können einer Datenquelle Verbindungen hinzufügen, die auf andere Datenbanken verweisen.

Die Datenbanken müssen jedoch die gleiche Struktur aufweisen.

Beim Erstellen einer Datenquellenverbindung können Sie auch eine Anmeldung erstellen, die von

der Gruppe Jeder beim Zugriff auf die Datenbank verwendet werden kann. Später können Sie

ändern, wer diese Anmeldung verwenden darf, oder weitere Anmeldungen erstellen. Sie können

beispielsweise den Zugriff auf Daten steuern, indem Sie die Berechtigungen für jede Datenquellen-

verbindung einstellen. Weitere Informationen finden Sie unter "Festlegen von Zugriffsberechtigungen

für einen Eintrag" (S. 243).

Zum Hinzufügen und Ändern einer Datenquellenverbindung müssen Sie über die erforderlichen

Berechtigungen zum Verwalten von Datenquellen verfügen (S. 247).

Wenn Sie eine Datenquelle vom Typ Oracle, DB2 oder Microsoft SQL Server erstellen, können Sie

in die Verbindungsinformationen Datenbankbefehle einbinden. Weitere Informationen finden Sie

unter "Verwenden von Datenbankbefehlen für Oracle, DB2 und Microsoft SQL Server" (S. 214).

Wenn Sie als Verbindungstyp Microsoft Analysis Services 2005 auswählen, können auf dem Server

mehrere Instanzen nebeneinander bestehen.

Weitere Informationen zum Festlegen der maximalen Anzahl der für den Berichtsserver verfügbaren

Datenquellenverbindungen finden Sie unter "Verwalten von Datenquellenverbindungen" (S. 208).

Schritte zum Erstellen einer neuen Verbindung

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Datenquellenverbindungen.

3. Klicken Sie auf die Datenquelle, der Sie eine neue Verbindung hinzufügen möchten.

Tipp:Aktivieren Sie zum Entfernen einer Datenquellenverbindung das entsprechende Kontroll-

kästchen, und klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Verbindung .

5. Geben Sie auf der Seite Einen Namen und eine Beschreibung angeben für die Verbindung einen

eindeutigen Namen sowie ggf. eine Beschreibung und einen Bildschirm-Tipp ein, und klicken

Sie anschließend auf Weiter.

6. Fahren Sie mit den Schritten 5 bis 10 des Erstellens einer Datenquelle fort.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 207

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 208: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Wenn Sie eine Anmeldung erstellt haben, können Sie diese jetzt ändern oder weitere Anmeldungen

hinzufügen (S. 209).

Schritte zum Ändern einer Verbindung

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Datenquellenverbindungen.

3. Klicken Sie auf die Datenquelle, für die Sie eine Verbindung ändern möchten.

4. Klicken Sie für die zu ändernde Verbindung auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen .

5. Klicken Sie auf die Registerkarte Verbindung.

6. Falls Sie den Datenquellentyp ändern möchten, klicken Sie in der Dropdown-Liste Typ auf ein

Element.

7. Klicken Sie auf das Symbol Bearbeiten , um die Verbindungszeichenkette zu ändern.

8. Fahren Sie mit den Schritten 5 bis 10 des Erstellens einer Datenquelle fort.

Verwalten von DatenquellenverbindungenJede Instanz des Berichtsservers verfügt über einen Pool mit hergestellten Datenbankverbindungen.

Die Verbindungen werden für neue Anforderungen, die mit der Datenbank, dem Benutzer und dem

Kennwort übereinstimmen, wiederverwendet. Einträge bleiben im Pool, bis sie das Zeitlimit über-

schritten haben. Danach werden sie abgeschlossen. Sobald ein Pool voll ist, werden keine weiteren

Verbindungen hinzugefügt. Dies führt zu einem Anforderungsfehler.

PoolSize

Legen Sie die maximale Anzahl der für den Report Server verfügbaren Datenquellenverbindungen

fest, indem Sie die Variable PoolSize entsprechend ändern.

Timeout

Legen Sie die fest, wie lange Datenbankverbindungen aufrechterhalten werden, indem Sie die

Variable Timeout ändern. Verbindungen werden einmal pro Minute überprüft, und alle Verbindun-

gen, die länger als der angegebene Timeout-Wert inaktiv waren, werden getrennt. Der Standardwert

für Timeout beträgt 900 Sekunden.

Wiederverwendbare Datenverbindungen

Datenquellenverbindungen können nur dann wiederverwendet werden, wenn die Datenbankberech-

tigungen der Verbindung mit denen der neuen Anforderung übereinstimmen. Inaktive Datenquel-

lenverbindungen können von einer neuen Anforderung beansprucht werden. Dies ist dann der Fall,

wenn die maximale Anzahl Verbindungen erreicht ist und keine der inaktiven Verbindungen von

der neuen Anforderung verwendet werden kann. In diesem Fall wird die älteste inaktive Verbindung

beendet und eine neue Verbindung hergestellt.

208 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 209: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Wenn die maximale Anzahl Verbindungen erreicht ist und alle Verbindungen aktiv sind, schlagen

zusätzliche Anforderungen fehl. Der Server muss so konfiguriert sein, dass sichergestellt ist, dass

durch gleichzeitige Berichtanforderungen die Größe des Anforderungspools nicht überschritten

wird.

Weitere Informationen zu Berichtsdienstanforderungen finden Sie unter "Festlegen der maximalen

Anzahl von Prozessen und Verbindungen" (S. 145).

Vorgehensweise

1. Öffnen Sie auf jedem Computer, auf dem IBM Cognos 8 installiert ist, in einem Texteditor die

Beispieldatei c8_Pfad/configuration/CQEConfig.xml.

Der Editor muss die Speicherung im UTF-8-Format unterstützen.

2. Suchen Sie die Parameter Timeout und PoolSize, und bearbeiten Sie sie folgendermaßen:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <configuration company="Cognos"version="#.#" rendition="###"> <component name="CQE"> <sectionname="DBConnectionPool"> <!-- Description: Database connection timeout.

Default is 900 seconds (15minutes) --> <entry name="Timeout"value="number_of_seconds"/> <!-- --> <!-- Description: Databaseconnection pool size. --> <!-- Maximum number of connections managedby the report server. Default=50 --> <entry name="PoolSize"value="number_of_connections"/> </section> </component></configuration>

3. Speichern Sie die Datei unter dem Namen CQEConfig.xml im Verzeichnis c8_Pfad/configuration.

4. Halten Sie die Dienste mit IBM Cognos Configuration an, und starten Sie sie anschließend neu.

Weitere Informationen zum Anhalten von Diensten finden Sie im IBM Cognos 8 Installation

und Konfiguration - Handbuch.

Erstellen oder Ändern einer DatenquellenanmeldungSie fügen Anmeldungen zu vorhandenen Datenquellenverbindungen hinzu, damit die Benutzer beim

Ausführen von Berichten keine Datenbank-Anmeldeinformationen eingeben müssen. Beim Erstellen

einer Anmeldung müssen Sie Benutzer und Gruppen angeben, die die Anmeldung verwenden können.

Die Benutzerkennung und das Kennwort, aus denen die Anmeldung besteht, müssen in der Datenbank

bereits definiert sein.

Informationen zum Erstellen von Gruppen finden Sie unter "Benutzer, Gruppen und Rollen" (S. 231).

Sie können eine vorhandene Anmeldung bearbeiten, wenn sich die verwendeten Datenbank-

Anmeldeinformationen ändern, oder wenn Sie den Kreis der Verwendungsberechtigten modifizieren

möchten.

Schritte zum Erstellen einer Anmeldung

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Datenquellenverbindungen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 209

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 210: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

3. Klicken Sie auf die Datenquelle, und klicken Sie anschließend auf die Verbindung, der Sie eine

neue Anmeldung hinzufügen möchten.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Anmeldung .

5. Geben Sie auf der Seite Einen Namen und eine Beschreibung angeben einen eindeutigen Namen

sowie ggf. eine Beschreibung und einen Bildschirm-Tipp für die Datenquellenanmeldung ein,

und klicken Sie auf Weiter.

6. Geben Sie die für die Datenbankverbindung erforderliche Benutzerkennung und das Kennwort

ein, und klicken Sie auf Weiter.

Die Seite Wählen Sie die Benutzer aus wird angezeigt.

7. Fügen Sie Benutzer und Gruppen hinzu, die die Anmeldung verwenden können, und klicken

Sie auf Hinzufügen.

● Wenn Sie aufgelistete Einträge auswählen möchten, klicken auf den entsprechenden

Namespace und aktivieren die Kontrollkästchen neben den betreffenden Benutzern, Gruppen

oder Rollen.

● Wenn Sie Einträge suchen möchten, klicken Sie auf Suchen, und geben Sie im Feld Zeichen-

kette, nach der gesucht werden soll den Suchtext ein. Wenn Sie die Suchoptionen verwenden

möchten, klicken Sie auf Bearbeiten. Suchen Sie den gewünschten Eintrag, und klicken Sie

darauf.

● Wenn Sie die Namen der Einträge eingeben möchten, die hinzugefügt werden sollen, klicken

Sie auf Eingeben, und geben Sie die Namen von Gruppen, Rollen oder Benutzern ein. Ver-

wenden Sie dabei das folgende Format, und geben Sie die Einträge mit Semikolon (;) getrennt

ein:

Namespace/Gruppenname;Namespace/Rollenname;Namespace/Benutzername;

Beispiel:

Cognos/Autoren;LDAP/Schuster;

8. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach rechts, und klicken Sie auf OK, wenn die

gewünschten Einträge im Feld Ausgewählte Einträge angezeigt werden.

Tipps: Um die Einträge aus der Liste Ausgewählte Einträge zu entfernen, wählen Sie sie aus,

und klicken Sie auf Entfernen. Wenn Sie alle Einträge in einer Liste auswählen möchten, akti-

vieren Sie das Kontrollkästchen in der linken oberen Ecke der Liste. Klicken Sie zur Anzeige

der Benutzereinträge auf Die Benutzer in der Liste anzeigen.

9. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Die neue Datenquellenanmeldung wird unter der Verbindung angezeigt.

Schritte zum Ändern einer Anmeldung

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

210 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 211: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Konfiguration auf Datenquellenverbindungen.

3. Klicken Sie auf die Datenquelle, und klicken Sie anschließend auf die Verbindung, für die Sie

die Anmeldung ändern möchten.

Tipp: Aktivieren Sie zum Entfernen einer Anmeldung das entsprechende Kontrollkästchen, und

klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen.

4. Klicken Sie zum Ändern der gewünschten Anmeldung auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen

.

5. Klicken Sie auf die Registerkarte Anmeldung.

Es wird eine Liste der Benutzer und Gruppen angezeigt, die diese Anmeldung verwenden können.

6. Wenn Sie die Benutzerkennung und das Kennwort für die Anmeldung ändern möchten, klicken

Sie auf Die Anmeldung bearbeiten, geben Sie die neuen Berechtigungen ein, und klicken Sie

dann auf OK.

7. Wenn Sie der Anmeldeliste Benutzer oder Gruppen hinzufügen möchten, klicken Sie auf Hinzu-

fügen, und entscheiden Sie sich für eine Methode zum Auswählen der Benutzer und Gruppen:

● Wenn Sie aufgelistete Einträge auswählen möchten, klicken auf den entsprechenden

Namespace und aktivieren die Kontrollkästchen neben den betreffenden Benutzern, Gruppen

oder Rollen.

● Wenn Sie Einträge suchen möchten, klicken Sie auf Suchen, und geben Sie im Feld Zeichen-

kette, nach der gesucht werden soll den Suchtext ein. Wenn Sie die Suchoptionen verwenden

möchten, klicken Sie auf Bearbeiten. Suchen Sie den gewünschten Eintrag, und klicken Sie

darauf.

● Wenn Sie die Namen der Einträge eingeben möchten, die hinzugefügt werden sollen, klicken

Sie auf Eingeben, und geben Sie die Namen von Gruppen, Rollen oder Benutzern ein. Ver-

wenden Sie dabei das folgende Format, und geben Sie die Einträge mit Semikolon (;) getrennt

ein:

Namespace/Gruppenname;Namespace/Rollenname;Namespace/Benutzername;

Beispiel:

Cognos/Autoren;LDAP/Schuster;

8. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach rechts, und klicken Sie auf OK, wenn die

gewünschten Einträge im Feld Ausgewählte Einträge angezeigt werden.

Tipps: Um die Einträge aus der Liste Ausgewählte Einträge zu entfernen, wählen Sie sie aus,

und klicken Sie auf Entfernen. Wenn Sie alle Einträge in einer Liste auswählen möchten, akti-

vieren Sie das Kontrollkästchen in der linken oberen Ecke der Liste. Klicken Sie zur Anzeige

der Benutzereinträge auf Die Benutzer in der Liste anzeigen.

9. Klicken Sie auf OK.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 211

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 212: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Festlegen von IsolationsstufenDie Isolationsstufe gibt an, wie Transaktionen verarbeitet werden, durch die die Datenbank geändert

wird. Standardmäßig wird das vorgegebene Objekt-Gateway verwendet. Es werden nicht alle Isola-

tionsstufen von allen Datenbanktypen unterstützt. Einige Datenbankanbieter verwenden andere

Benennungen für die Isolationsstufen.

Wenn bestimmte Abfragen mit verschiedenen Isolierungsstufen ausgeführt werden sollen, müssen

Sie verschiedene Datenbankverbindungen definieren.

Bei OLAP-Datenquellen einschließlich SAP BW ist die Isolierungsstufe schreibgeschützt.

Die folgenden Isolationsstufen sind in aufsteigender Reihenfolge der Isolierung aufgeführt.

● Nicht festgeschriebenes Lesen

Änderungen, die durch andere Transaktionen vorgenommen wurden, stehen einer Transaktion

sofort zur Verfügung.

Entsprechende IsolationsstufeDatenbanktyp

Nicht zutreffendOracle

Nicht festgeschriebenes LesenDB2

Nicht festgeschriebenes LesenMS SQL Server

Nicht festgeschriebenes LesenSybase Adaptive Server Enterprise

Lesezugriff ohne Sperren (Dirty Read)Informix

● Festgeschriebenes Lesen

Eine Transaktion kann nur auf Zeilen zugreifen, die von anderen Transaktionen übernommen

wurden.

Entsprechende IsolationsstufeDatenbanktyp

Festgeschriebenes LesenOracle

LesestabilitätDB2

Festgeschriebenes LesenMS SQL Server

Festgeschriebenes LesenSybase Adaptive Server Enterprise

Festgeschriebenes LesenInformix

● Cursor-Stabilität

212 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 213: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Andere Transaktionen können die Zeile, in der eine Transaktion positioniert ist, nicht aktuali-

sieren.

Entsprechende IsolationsstufeDatenbanktyp

Nicht zutreffendOracle

Cursor-StabilitätDB2

Nicht zutreffendMS SQL Server

Nicht zutreffendSybase Adaptive Server Enterprise

Cursor-StabilitätInformix

● Reproduzierbares Lesen

Zeilen, die durch eine Transaktion ausgewählt oder aktualisiert wurden, können erst dann von

einer anderen Transaktion geändert werden, wenn die Transaktion abgeschlossen ist.

Entsprechende IsolationsstufeDatenbanktyp

Nicht zutreffendOracle

Führen Sie vor dem Start einer Transaktion die Anweisung SET

TRANSACTION READ ONLY aus

Erneutes Lesen möglich (Repeatable Read)DB2

Erneutes Lesen möglich (Repeatable Read)MS SQL Server

Erneutes Lesen möglich (Repeatable Read)Sybase Adaptive Server

Enterprise

Erneutes Lesen möglich (Repeatable Read)Informix

● Phantomschutz

Eine Transaktion kann nicht auf Zeilen zugreifen, die seit dem Start der Transaktion eingefügt

oder gelöscht wurden.

Entsprechende IsolationsstufeDatenbanktyp

Nicht zutreffendOracle

Nicht zutreffendDB2

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 213

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 214: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Entsprechende IsolationsstufeDatenbanktyp

Nicht zutreffendMS SQL Server

Nicht zutreffendSybase Adaptive Server Enterprise

Nicht zutreffendInformix

● Serialisierbar

Transaktionen, die gleichzeitig ausgeführt werden, führen zu demselben Ergebnis wie Transak-

tionen, die nacheinander ausgeführt werden.

Entsprechende IsolationsstufeDatenbanktyp

SerialisierbarOracle

Nicht zutreffendDB2

SerialisierbarMS SQL Server

SerialisierbarSybase Adaptive Server Enterprise

Nicht zutreffendInformix

Verwenden von Datenbankbefehlen für Oracle, DB2 undMicrosoft SQL Server

Verwenden Sie den Verbindungsassistenten, um Datenbankbefehle anzugeben, die ausgeführt werden,

wenn eine Oracle-Verbindung oder -Sitzung geöffnet oder beendet wird, oder wenn eine DB2- bzw.

Microsoft SQL Server-Sitzung geöffnet wird.

Sie können einen Datenbankbefehl beispielsweise zum Einrichten der Sprache beim Öffnen einer

Verbindung zu einer Oracle-Datenbank oder auch zum Einrichten von Proxyverbindungen (S. 217)

bzw. von virtuellen persönlichen Datenbanken (S. 218) verwenden.

Für Oracle (OR), DB2 (D2), Microsoft SQL Server (SS) und Teradata (TD) können Sie Befehle

verwenden, um beim Öffnen einer Sitzung, z. B. beim Ausführen eines gespeicherten Vorgangs,

SQL-eigene Befehle auszuführen.

Datenbankbefehle werden Befehlsblöcken hinzugefügt, die mithilfe von XML formatiert werden.

Hinweise:

● Sie können die Befehlsblöcke nicht mithilfe der Verknüpfung Die Verbindung testen auf der

Seite Verbindungszeichenkette testen. Wenn das SDK installiert wurde, können Sie sicherstellen,

214 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 215: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

dass Ihr XML-Code anhand der Schemadatei c8_Pfad/webapps/p2pd/WEB-INF/classes/

DataSource.xsd ausgewertet wird.

● Für Oracle, DB2 und Microsoft SQL Server gilt jeweils ein und dieselbe Befehlsstruktur.

Allerdings können die spezifischen Datenbankbefehle in Abhängigkeit von der verwendeten

Datenbank variieren. Bei den oben verwendeten Beispielen handelt es sich z. B. um Oracle-

Befehle.

● Die Befehle in den Blöcken sind anbieterspezifisch und müssen in ein <sqlCommand>-Kennzeichen

eingefügt werden (siehe Beispiele oben).

Vertrauenswürdige Datenbankverbindungen

Eine Datenquelle, die für vertrauenswürdige Anwendungsverbindungen verwendet wird, sollte

offene Sitzungsblöcke für alle benutzerspezifischen Datenbankstatus definieren. Diese müssen vor

der Ausgabe der Proxybenutzerabfragen definiert werden. Der zugehörige Befehlsblock zum Öffnen

von Verbindungen wird nur einmal ausgeführt, wenn versucht wird, die vertrauenswürdige Verbin-

dung herzustellen. Befehlsblöcke zum Öffnen von Sitzungen hingegen können mehrmals für verschie-

dene Benutzer ausgeführt werden.

Beispiel - Befehlsblock zum Öffnen von VerbindungenIm Folgenden wird Französisch als Sprache für eine Oracle-Verbindung festgelegt:

<commandBlock> <commands> <sqlCommand> <sql>ALTER SESSION SETNLS_LANGUAGE = FRENCH</sql> </sqlCommand> </commands> </commandBlock>

Beispiel - Befehlsblock zum Schließen von VerbindungenIm Folgenden wird auf die Sprache Englisch zurückgesetzt, bevor die Verbindung mit einer Oracle-

Datenbank getrennt wird:

<commandBlock> <commands> <sqlCommand> <sql>ALTER SESSION SETNLS_LANGUAGE = ENGLISH</sql> </sqlCommand> </commands> </commandBlock>

Hinzufügen von Befehlsblöcken beim Erstellen einer DatenquelleSie fügen Befehlsblöcke mithilfe des Verbindungsassistenten hinzu.

Standardmäßig werden für Verbindungen die Eigenschaften der übergeordneten Datenquelle ver-

wendet. Sie können dies zu einem späteren Zeitpunkt ändern.

Vorgehensweise

1. Erstellen Sie eine Datenquelle, und wählen Sie als Datenquellentyp Oracle, DB2 oder Microsoft

SQL Server aus.

2. Klicken Sie auf Weiter.

3. Klicken Sie auf der Seite zum Angeben der Befehle neben der gewünschten Befehlszeichenkette

auf Einstellen.

4. Fügen Sie der Seite zum Einrichten der Befehle einen XML-Befehlsblock hinzu, und klicken Sie

auf OK.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 215

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 216: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Hinweis: Wenn Sie DB2 oder Microsoft SQL Server verwenden, können Sie nur einen Befehls-

block zum Öffnen einer Sitzung hinzufügen.

5. Fügen Sie gegebenenfalls weitere Befehlsblöcke hinzu.

6. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Hinzufügen oder Ändern von Befehlsblöcken für eine VerbindungFür Verbindungen werden Eigenschaften der übergeordneten Datenquelle verwendet. Wenn Sie

einen Befehlsblock für eine Datenquelle hinzugefügt haben, dann wird dieser Block in der Datenquelle

für Oracle-, DB2- oder Microsoft SQL Server-Verbindungen zur Verfügung gestellt.

Sie können einen Befehlsblock für eine bestimmte Verbindung ändern und auch entfernen, wenn

er für die Verbindung nicht verwendet werden soll.

Vorgehensweise

1. Erstellen oder Modifizieren Sie eine Verbindung (S. 208), und wählen Sie als Datenquellentyp

Oracle, DB2 oder Microsoft SQL Server aus.

2. Klicken Sie auf Weiter.

3. Klicken Sie neben dem Befehlsblock, den Sie ändern möchten, auf Einstellen oder auf Bearbeiten.

Die Spalte Erhalten enthält den Wert Ja oder Nein, um anzuzeigen, ob die Verbindung Eigen-

schaften von der übergeordneten Datenquelle erhält.

4. Fügen Sie den XML-Code-Befehlsblock auf der Seite zum Einstellen der Befehle hinzu bzw.

ändern Sie diesen, und klicken Sie auf OK.

Tipp: Befehlsblöcke können zurückgesetzt werden, indem Sie das Kontrollkästchen neben den

Verbindungen durch Klicken auf Auf übergeordnetenWert zurücksetzen oder Löschen auswäh-

len.

Hinweis: Wenn Sie DB2 oder Microsoft SQL Server verwenden, können Sie nur einen Befehls-

block zum Öffnen einer Sitzung hinzufügen.

5. Fügen Sie gegebenenfalls weitere Befehlsblöcke hinzu bzw. ändern Sie diese.

6. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Beispiele für BefehlsblöckeIm folgenden Diagramm werden die Wechselwirkungen zwischen den vier verfügbaren Befehlsblöcken

beispielhaft unter der Annahme dargestellt, dass keine Verbindung zur Datenbank besteht.

216 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 217: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Befehlsblock zum Schließen derVerbindung ausführen

Befehlsblock zum Schließender Sitzung ausführen

Verbindung für andere Benutzer alswiederverwendbar kennzeichnen

Abfrage 1 ausführen

Abfrage für Benutzer 1 geht ein

Befehlsblock zum Öffnen derVerbindung ausführen

Befehlsblock zum Öffnen der Sitzung ausführen

Verbindung für vordefinierten Zeitraum inaktiv

Benutzer für angegebenen Zeitraum inaktiv

Verbindung von Benutzer 2angefordert

Beispiel - Verwenden von Befehlsblöcken für Proxyverbindungen

Wenn Sie Proxyverbindungen verwenden, können Sie eine vorhandene inaktive Verbindung mit

Anmeldungen für Proxyverbindungen verwenden. Die physische Verbindung kann von mehr als

einem Benutzer verwendet werden. Da die Proxyverbindungen über der vorhandenen physischen

Verbindung ausgeführt werden, sind weniger physische Verbindungen erforderlich.

Zum Erstellen einer Proxyverbindung erstellen Sie Befehlsblöcke für das Öffnen von Sitzungen in

XML.

Im Folgenden sehen Sie ein einfaches Beispiel für einen Befehlsblock zum Öffnen von Sitzungen,

mit dem eine Proxyverbindung für Benutzer 1 (Oracle) hergestellt oder zu Benutzer 1 (DB2)

gewechselt wird. Beachten Sie, dass sessionStartCommand nur bei Oracle und DB2 verwendet

werden kann.

<commandBlock> <commands> <sessionStartCommand> <arguments><argument> <name>OCI_ATTR_USERNAME</name> <value>PROXY_

USER1</value> </argument> </arguments> </sessionStartCommand></commands> </commandBlock>

Ein weiteres Beispiel ist ein Makro, der ersetzt werden kann, wenn Authentifizierungsbenutzernamen

der Proxybenutzerkennung oder dem vertrauenswürdigen Kontextbenutzer entsprechen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 217

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 218: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

<commandBlock> <commands> <sessionStartCommand> <arguments><argument> <name>OCI_ATTR_USERNAME</name>

<value>#$account.personalInfo.userName# </value> </argument></arguments> </sessionStartCommand> </commands> </commandBlock>

Beim folgenden Beispiel handelt es sich um ein einfaches Beispiel für einen Befehlsblock zum

Schließen von Sitzungen für eine Proxyverbindung. Die aktuelle Proxyverbindung ist beendet.

Beachten Sie, dass sessionEndCommand eine OCI_session (OCI-Sitzung) in Oracle beendet und

wieder zum vertrauenswürdigen Kontexteigentümer für DB2 wechselt.

<commandBlock> <commands> <sessionEndCommand> <arguments/> </sessionEndCommand> </commands> </commandBlock>

Beispiel - Verwenden von Befehlsblöcken für virtuelle persönliche Oracle-Datenbanken

In der Regel verwendet Oracle Anmeldungen zur Bestimmung der Dateninformationen, auf die

Benutzer zugreifen können. Bei einer virtuellen persönlichen Datenbank wird festgelegt, auf welche

Informationen Benutzer Zugriff haben, ohne dass weitere Anmeldungsinformationen erforderlich

sind.

Sie erstellen für die Verbindung einen Befehlsblock mithilfe von Makros, die zur Laufzeit für den

angemeldeten Benutzer ersetzt werden. Die Makros identifizieren den Benutzer, so dass der Benutzer

die Anmeldungsinformationen nicht erneut eingeben muss.

Wenn alle Benutzer, die auf die Datenbank zugreifen, als Datenbankbenutzer definiert sind und

Benutzerkonten für Verbindungen verwendet werden, können Sie den Kontext automatisch einstellen,

wenn die Verbindung hergestellt wird. Zum Beispiel können die Makros durch den Benutzernamen

ersetzt werden.

Im XML-Befehlsblock wird eine Reihe von Befehlen gespeichert, die in der angegebenen Reihenfolge

ausgeführt werden. Hierzu zählen u. U. die unter "Schema für Datenquellenbefehle" (S. 817)

beschriebenen Befehle.

Im folgenden Beispiel wird ein XML-Befehlsblock für eine virtuelle persönliche Datenbank gezeigt.

Mit diesem Befehlsblock wird ein Kontext (virtuelle persönliche Datenbank) innerhalb der Verbin-

dung auf der Grundlage des übergebenen Parameters eingerichtet. Der übergebene Parameter wird

aus der Umgebung abgerufen, die mit der Benutzeranmeldung auf der Portalebene verbunden ist.

Diese Variablen können im Konfigurations-Tool geändert werden. Ihre Werte sind benutzerspezifisch

und werden unter Verwendung des Mechanismus zur Zugriffsschutzsteuerung (Cognos Access

Manager, CAM) abgerufen.

<commandBlock> <commands> <sqlCommand> <sql>BEGIN PKG_COUNTRY_CONTEXT.SP_SET_COUNTRY1 (#$account.parameters.var1#); END;</sql></sqlCommand> </commands> </commandBlock>

In diesem Beispiel wird erläutert, wie Sie Benutzerkonto-Parametern ersetzen. Sie müssen Informa-

tionen zu Benutzerkonten alsAngepasste Eigenschaften angeben. Weitere Informationen zu Sitzungs-

eigenschaften finden Sie im Framework Manager User Guide.

Hinweis: Befehlsblöcke für Oracle-Proxyverbindungen und virtuelle persönliche Datenbanken auf

der Datenquellenebene gelten bei allen Verbindungen zu dieser Datenquelle.

218 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 219: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Schützen von DatenquellenSie können Datenquellen mithilfe des IBM Cognos 8-Zugriffsschutzes oder eines für die Datenquelle

spezifischen Zugriffsschutzes sichern. Der IBM Cognos 8-Zugriffsschutz für Datenquellen über-

schreibt keine Sicherheitsrichtlinien, die für die jeweilige Datenquelle bereits vorhanden sind. Bei-

spielsweise kann der Zugriffsschutz für IBM Cognos-Cubes auf der Cube-Ebene festgelegt sein. Für

Microsoft Analysis Server-Datenquellen kann der Zugriffsschutz mithilfe von Cube-Rollen festgelegt

werden.

Je nach Datenquelle stehen ein oder mehrere der folgenden Authentifizierungstypen zur Verfügung:

● keine Authentifizierung

IBM Cognos 8 meldet sich an der Datenquelle ohne Anmeldeberechtigungen an.

● IBM Cognos 8-Dienstberechtigungen

IBM Cognos 8 meldet sich an der Datenquelle mit der für den IBM Cognos 8-Dienst festgelegten

Anmeldung an. Benutzer benötigen keine individuellen Datenbankanmeldungen. In Produkti-

onsumgebungen sind jedoch in der Regel individuelle Datenbankanmeldungen zweckmäßiger.

● externer Namespace

IBM Cognos 8 meldet sich an der Datenquelle mit denselben Anmeldeinformationen an, die

auch bei der Authentifizierung für den angegebenen Authentifizierungs-Namespace verwendet

werden. Der Namespace muss aktiv sein, Benutzer müssen vor dem Zugriff auf die Datenquelle

am Namespace angemeldet sein, und die für die Namespace-Authentifizierung verwendeten

Berechtigungen müssen für die Datenquellen-Authentifizierung relevant sein.

Von allen Datenquellen werden auch die für die Gruppe Jeder oder für einzelne Benutzer, Gruppen

oder Rollen definierten Datenquellenanmeldungen unterstützt (S. 231). Wenn die Datenquelle eine

Anmeldung verlangt, Sie aber auf keine für diese Datenquelle geeignete Anmeldung zugreifen können,

werden Sie bei jedem Versuch, auf die Datenquelle zuzugreifen, zur Eingabe der Authentifizierung

aufgefordert.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 219

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 220: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

220 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 8: Datenquellen und Verbindungen

Page 221: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 9: Erstellen einer Sicherungskopie derDaten

Sie sollten in regelmäßigen Abständen eine Sicherungskopie von Ihren IBM Cognos 8-Daten und

Konfigurationseinstellungen sowie den Framework Manager-Projekten und -Modellen erstellen.

So verhindern Sie den Verlust Ihrer Daten, falls der Computer beschädigt oder gestohlen wird.

Nachdem der Computer betriebsbereit ist, können Sie Ihre Daten wiederherstellen.

Wird IBM Cognos 8 ausgeführt, während von der Datenbank eine Sicherungskopie erstellt wird,

kann dies die Leistung von IBM Cognos 8 beeinträchtigen, da hierfür viele Systemressourcen

benötigt werden.

Wenn Sie den Standard-Pfad für Verschlüsselungs- und Signierschlüssel-Einstellungen geändert

haben, müssen Sie auch das Verzeichnis kopieren, in dem sich die Einstellungen befinden. Wenn

die Speicherorte der Schlüssel kennwortgeschützt sind, müssen Sie diese Kennwörter aufbewahren.

Gesicherte Daten sollen auch wieder auf dem selben Computer wiederhergestellt werden. Informa-

tionen zum Verschieben von Daten von einem Computer auf einen anderen finden Sie unter

"Deployment" (S. 345).

Informationen zum Sichern der Daten vor der Aktualisierung der Software finden Sie im Thema

zur Aktualisierung im IBM Cognos 8 Installation und Konfiguration - Handbuch.

Wenn Sie zur Speicherung der Framework Manager-Projekte ein Quellsteuerungssystem verwenden,

müssen die Projekte nicht gesichert werden.

Bei Anpassungen von Informationen in IBM Cognos Configuration oder im Content Store müssen

Sie sicherstellen, dass diese Informationen ordnungsgemäß gesichert werden.

Vorgehensweise zum Sichern des Content Store

1. Erstellen Sie eine Sicherungskopie des Content Store.

Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zur Datenbank.

2. Kopieren Sie das Verzeichnis c8_Pfad/configuration in den Pfad für die Sicherungskopie.

Dieses Verzeichnis enthält die Konfigurationseinstellungen.

Kopieren Sie das gesicherte Verzeichnis in den richtigen Pfad, wenn Sie die Konfigurationseinstel-

lungen wiederherstellen müssen.

Weitere Informationen zum Wiederherstellen des Content Store finden Sie in der Dokumentation

zur Datenbank.

Schritt zum Erstellen einer Sicherungskopie von Framework Manager-Projekten und -Modellen

● Kopieren Sie das Framework Manager-Projektverzeichnis und die entsprechenden Unterver-

zeichnisse in den Pfad für die Sicherungskopie.

Die Projekte und Modelle sind standardmäßig unter Eigene Dateien/My Projects abgelegt.

Licensed Materials – Property of IBM221© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 222: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kopieren Sie die gesicherten Verzeichnisse in den richtigen Pfad, wenn Sie die Framework Manager-

Projekte und -Modelle wiederherstellen müssen.

222 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 9: Erstellen einer Sicherungskopie der Daten

Page 223: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 10: Datenverschiebungseinträge

Mit Data Manager werden Data Warehouses und Data Repositories zur Berichterstellung, Analyse

und Leistungsanalyse erstellt und verwaltet. Darüber hinaus können mit Data Manager Fakten-

und Dimensionstabellen von Data Warehouses aufgefüllt werden, indem operative Daten zuerst

aus mehreren Quellen extrahiert und anschließend zusammengeführt und umgewandelt werden,

bevor sie an die Coordinated Data Marts geliefert werden. Datenverschiebungsaufgaben, wie Builds

und JobStreams, werden in Data Manager Designer erstellt und können zur integrierten Ausführung

in IBM Cognos 8 veröffentlicht werden. Weitere Informationen finden Sie im Data Manager User

Guide.

Nachdem ein Datenverschiebungseintrag in IBM Cognos 8 publiziert wurde, können Sie mit IBM

Cognos Connection folgende Aufgaben ausführen:

● den Eintrag ausführen (S. 223)

● die Standardeigenschaften ändern (S. 224)

Sie können die Ausführung von Datenverschiebungseinträgen entweder zu einem bestimmten Zeit-

punkt oder basierend auf einem Auslöser planen, z. B. einer Datenbankaktualisierung oder einer

E-Mail (S. 335). Wenn Sie für einen Datenverschiebungseintrag einen Agenten (S. 431) verwenden

möchten, integrieren Sie zuerst den Eintrag in eine Aufgabe (S. 338) und anschließend diese Aufgabe

(mit dem Eintrag) in den Agenten.

Sie können die Ausführungsverläufe für Datenverschiebungseinträge anzeigen (S. 329). Ferner können

Sie fehlgeschlagene Datenverschiebungseinträge erneut ausführen. Weitere Informationen finden

Sie unter "Erneutes Ausführen fehlgeschlagener Eintragsaufgaben" (S. 332).

Ausführen eines DatenverschiebungseintragsDatenverschiebungseinträge können jederzeit manuell ausgeführt werden, um die Data Manager-

Aufgaben auszuführen, die darin enthalten sind.

Sie können Datenverschiebungseinträge auch planen. Weitere Informationen finden Sie unter

"Zeitplan-Management" (S. 335).

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen für den Datenverschiebungseintrag verfügen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Klicken Sie auf der Symbolleiste Aktionen von IBM Cognos Connection auf die Schaltfläche

Mit Optionen ausführen , die neben dem auszuführenden Datenverschiebungseintrag

angezeigt wird.

2. Wählen Sie unter Uhrzeit die Option Jetzt aus, um den Datenverschiebungseintrag sofort aus-

zuführen, oder wählen Sie Später aus, um ein späteres Datum und eine spätere Uhrzeit anzugeben.

3. Klicken Sie auf Ausführen.

Licensed Materials – Property of IBM223© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 224: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Die Bestätigungsseite wird angezeigt.

4. Klicken Sie auf OK.

Ändern der Standardeigenschaften von Datenverschiebungsein-trägen

Die Standardeinstellungen von Datenverschiebungseinträgen, z. B. der Besitzer oder die Sprache,

können in Data Manager geändert werden.

Sie können einen Datenverschiebungseintrag ausführen, einen Datenverschiebungseintrag planen

und die Anzahl der Ereignisse sowie die Dauer des Ausführungsverlaufs festlegen. Weitere Informa-

tionen finden Sie unter "Zeitplan-Management" (S. 335). Einträge können deaktiviert werden (S. 284).

Des Weiteren können Sie den Pfad des Eintrags im Portal sowie seine Kennung anzeigen (S. 272).

Sie müssen über die erforderlichen Berechtigungen für den Datenverschiebungseintrag verfügen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools und Funktionen" (S. 247).

Vorgehensweise

1. Klicken Sie auf der Symbolleiste Aktionen von IBM Cognos Connection auf die Schaltfläche

Eigenschaften festlegen , die neben dem auszuführenden Datenverschiebungseintrag angezeigt

wird.

2. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein.

3. Wenn Sie der Besitzer des Eintrags sein möchten, klicken Sie auf Mich als Eigentümer angeben.

4. Um für den Eintrag einen Kontakt oder eine E-Mail-Adresse festzulegen, klicken Sie auf Kontakt

einrichten und anschließend auf Kontakt wählen bzw. auf E-Mail-Adresse eingeben.

5. Wenn Sie das mit dem Eintrag verknüpfte Symbol ändern möchten, klicken Sie auf Bearbeiten,

geben Sie das neue Symbol für den Eintrag an, und klicken Sie auf OK.

6. Im Menü Sprache können Sie eine andere Sprache auswählen.

7. Geben Sie bei Bedarf Name, Beschreibung und Bildschirm-Tipp für den Datenverschiebungs-

eintrag ein, bzw. ändern Sie die vorhandenen Angaben in diesen Feldern.

8. Klicken Sie zur Festlegung der Optionen für denAusführungsverlauf aufAnzahl der Vorkommen,

und legen Sie die Anzahl der Ausführungswiederholungen fest, oder klicken Sie auf Dauer, und

legen Sie fest, wie viele Tage lang der Eintrag ausgeführt werden soll.

9. Klicken Sie auf OK.

Wenn der Datenverschiebungseintrag das nächste Mal ausgeführt wird, verwendet er diese

Eigenschaften anstelle der ursprünglichen Standardeigenschaften.

224 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 10: Datenverschiebungseinträge

Page 225: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 11: Zugriffsschutzmodell

Der Zugriffsschutz in IBM Cognos 8 wurde so konzipiert, dass er den Anforderungen in verschie-

denen Situationen gerecht wird. Er kann in allen Bereichen eingesetzt werden, von einer Anwendung

zum Proof of Concept, in der der Zugriffsschutz selten aktiviert ist, bis hin zum umfassenden

Transfer im Unternehmen.

Das Zugriffsschutzmodell kann problemlos in das vorhandene Zugriffsschutzsystem Ihrer Organi-

sation integriert werden. Es baut auf einem oder mehreren Authentifizierungs-Providern auf. Über

die Provider können Sie Benutzer, Gruppen und Rollen definieren und verwalten sowie den

Authentifizierungsprozess steuern. Jeder IBM Cognos 8 bekannte Authentifizierungs-Provider wird

als Namespace bezeichnet.

Neben den Namespaces, die die Authentifizierungs-Provider darstellen, verfügt IBM Cognos 8 über

einen integrierten Namespace mit der Bezeichnung IBM Cognos. Der Cognos-Namespace verbessert

die Zugriffsschutzrichtlinien in Ihrer Organisation und die Transfermöglichkeiten von Anwendungen.

Der Zugriffsschutz ist in IBM Cognos 8 optional. Eine Deaktivierung des Zugriffsschutzes bedeutet,

dass keine Authentifizierungs-Provider konfiguriert wurden und jeder Benutzerzugriff anonym ist.

In der Regel haben anonyme Benutzer nur Leseberechtigung.

Authentifizierungs-ProviderDie Benutzerauthentifizierung in IBM Cognos 8 wird durch Authentifizierungs-Provider verwaltet.

Authentifizierungs-Provider definieren die für die Authentifizierung verwendeten Benutzer, Gruppen

und Rollen. Benutzernamen, IDs, Kennwörter, regionale Einstellungen, persönliche Einstellungen

sind nur einige Beispiele für Informationen, die bei den Providern gespeichert sind. Wenn Sie die

Authentifizierung für IBM Cognos 8 einrichten, müssen die Benutzer bei der Anmeldung gültige

Anmeldeinformationen, wie z. B. Benutzerkennung und Kennwort, eingeben. In der IBM Cognos 8-

Umgebung bezeichnet man Authentifizierungs-Provider auch als Namespaces. Sie werden in der

Benutzeroberfläche als Namespace-Einträge dargestellt.

IBM Cognos 8 repliziert die vom Authentifizierungs-Provider definierten Benutzer, Gruppen und

Rollen nicht. Sie können jedoch in IBM Cognos 8 auf sie verweisen, indem Sie für Berichte und

andere Elemente Zugriffsberechtigungen einstellen. Sie können auch als Mitglieder von Cognos-

Gruppen und -Rollen festgelegt werden.

Folgende Authentifizierungs-Provider werden in dieser Version unterstützt:

● Active Directory Server

● IBM Cognos Series 7

● eTrust SiteMinder

● LDAP

● NTLM

Licensed Materials – Property of IBM225© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 226: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● SAP

Authentifizierungs-Provider werden mit IBM Cognos Configuration konfiguriert. Weitere Informa-

tionen finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Mehrere Namespaces

Wenn für Ihr System mehrere Namespaces konfiguriert sind, müssen Sie beim Start einer Sitzung

den gewünschten Namespace auswählen. Im Laufe der Sitzung können Sie sich jedoch auch bei

anderen Namespaces anmelden. Wenn Sie zum Beispiel Zugriffsberechtigungen einstellen, möchten

Sie möglicherweise auf Einträge aus anderen Namespaces verweisen. Um sich bei einem anderen

Namespace anzumelden, müssen Sie sich bei dem aktuell verwendeten Namespace nicht abmelden.

Sie können bei mehreren Namespaces gleichzeitig angemeldet sein.

Ihre primäre Anmeldung ist der Namespace (einschließlich Berechtigungen), mit dem Sie sich zu

Beginn der Sitzung anmelden. Die Namespaces, bei denen Sie sich später in der Sitzung anmelden,

und die verwendeten Berechtigungen werden Ihre sekundären Anmeldungen.

Wenn Sie einen der Namespaces löschen, können Sie sich mithilfe eines anderen Namespace

anmelden. Wenn Sie alle Namespaces außer dem Cognos-Namespace löschen, werden Sie nicht zur

Anmeldung aufgefordert. Falls der anonyme Zugriff aktiviert ist, werden Sie automatisch als

anonymer Benutzer angemeldet. Ist der anonyme Zugriff nicht aktiviert, können Sie die Anmeldungs-

seite von IBM Cognos Connection nicht öffnen. In diesem Fall können Sie den anonymen Zugriff

mithilfe von IBM Cognos Configuration aktivieren.

Ausblenden von Namespaces

Sie können den Namespace von Benutzern während der Anmeldung ausblenden. Dies ermöglicht

Trusted Signon Namespaces (vertrauenswürdige Anmelde-Namespaces), die nicht in der Namespace-

Auswahlliste angezeigt werden, wenn sich Benutzer anmelden.

Auf diese Weise können Sie beispielsweise die Einzelanmeldung systemübergreifend integrieren und

Kunden dennoch die Möglichkeit bieten, sich direkt bei IBM Cognos 8 zu authentifizieren, ohne

zum Auswählen eines Namespace aufgefordert zu werden.

Sie können benutzerdefinierte Java-Provider und eTrust SiteMinder-Namespaces, die Sie konfiguriert

haben, ausblenden.

Weitere Informationen finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Löschen oder Wiederherstellen von nicht konfigurierten NamespacesSie können Namespaces und deren gesamten Inhalt im Content Store beibehalten, selbst wenn diese

nicht für die Verwendung in IBM Cognos 8 konfiguriert sind. Wenn ein Namespace nicht konfiguriert

wurde, wird er im Tool Verzeichnis als inaktiv aufgelistet.

Als inaktive Namespaces bezeichnet man solche, die zwar konfiguriert, aber später in IBM Cognos

Configuration gelöscht wurden. Der Namespace kann von Mitgliedern der Systemadministrator-

Rolle aus dem Content Store gelöscht werden. Sie können sich nicht bei einem inaktiven Namespace

anmelden.

Wenn in der neuen Version von IBM Cognos 8 ein Namespace gefunden wird, der nicht mehr ver-

wendet wird, dann wird dieser im Verzeichnis-Tool als inaktiv angezeigt. Falls die Daten noch

226 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 11: Zugriffsschutzmodell

Page 227: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

benötigt werden, können Sie den Namespace erneut konfigurieren. Falls der Namespace nicht mehr

benötigt wird, können Sie ihn löschen.

Wenn Sie einen Namespace löschen, werden auch alle Einträge aus den eigenen Ordnern gelöscht,

die mit diesem Namespace verknüpft waren.

Aktive Namespaces können nicht gelöscht, sondern nur aktualisiert werden.

Um einen Namespace in IBM Cognos Configuration erneut zu erstellen, müssen Sie die ursprüngliche

Kennung des Namespace verwenden. Informationen zum Konfigurieren und Neuerstellen von

Namespaces finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Löschen von inaktiven Namespaces

Wenn ein Namespace aus IBM Cognos Configuration entfernt wurde und nicht mehr gebraucht

wird, kann ihn ein Mitglied der Rolle Systemadministratoren dauerhaft im Verzeichnistool löschen.

Beim Löschen eines Namespace werden auch alle dem Namespace zugeordneten Einträge aus den

eigenen Ordnern gelöscht.

Zur Verwendung des Tools Verzeichnis-Administration benötigen Sie Ausführungsberechtigungen

für die Verzeichnisschutz-Funktion und Transitrechte für die geschützte Administrationsfunktion.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Sicherheit auf Benutzer, Gruppen und Rollen.

Wenn für den zu löschenden Namespace in der Spalte Aktiv kein Häkchen angezeigt wird, ist

er inaktiv und kann gelöscht werden.

3. Klicken Sie in der Spalte Aktionen auf die Schaltfläche Löschen.

Wenn der Namespace aktiv ist, steht diese Schaltfläche nicht zur Verfügung.

Der Namespace wird dauerhaft gelöscht. Falls Sie den Namespace wieder in IBM Cognos 8 verwen-

den möchten, müssen Sie ihn mithilfe von IBM Cognos Configuration hinzufügen.

AutorisierungUnter Autorisierung versteht man das Erteilen oder Verweigern von Datenzugriffen sowie das

Festlegen von Aktionen, die mit diesen Daten je nach Benutzeridentität ausgeführt werden dürfen.

Durch die IBM Cognos 8-Autorisierung werden Benutzern, Gruppen und Rollen Berechtigungen

zugewiesen, die es ihnen ermöglichen, mit Objekten aus dem Content Store, z. B. Ordnern und

Berichten, Aktionen durchzuführen, z. B. Lese- und Schreibvorgänge. Der Content Store kann als

Hierarchie von Datenobjekten angezeigt werden. Zu diesen Objekten zählen nicht nur Ordner und

Berichte, sondern auch Packages zur Berichtserstellung, Verzeichnisse und Server.

Wenn IBM Cognos 8-Administratoren Berichte an Benutzer verteilen, können sie Ordner einrichten,

in denen Berichte und andere Objekte gespeichert werden können. Anschließend können sie diese

Ordner mit Zugriffsschutz versehen, sodass nur berechtigte Mitarbeiter den Ordnerinhalt anzeigen,

ändern oder andere Aufgaben damit ausführen können.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 227

Kapitel 11: Zugriffsschutzmodell

Page 228: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Informationen zum Einrichten von Zugriffsberechtigungen für die IBM Cognos 8-Einträge finden

Sie unter "Zugriffsberechtigungen" (S. 239). Informationen zur Objekthierarchie in Content

Manager und zu den anfänglichen Zugriffsberechtigungen finden Sie unter "Anfängliche Zugriffs-

berechtigungen " (S. 765).

Cognos-NamespaceDer Cognos-Namespace ist der in IBM Cognos 8 integrierte Namespace. Er enthält die IBM Cognos-

Objekte, wie Gruppen, Rollen, Datenquellen, Verteilerlisten und Kontakte.

Während der Initialisierung des Content Store werden integrierte und vordefinierte Zugriffsschutzein-

träge in diesem Namespace erstellt (S. 261). Sie müssen die anfänglichen Zugriffsschutzeinstellungen

für diese Einträge und für den Cognos-Namespace direkt nach der Installation und Konfiguration

von Cognos 8 ändern (S. 264).

Sie können den Cognos-Namespace mithilfe von IBM Cognos Configuration umbenennen, er kann

jedoch nicht gelöscht werden. Der Namespace ist immer aktiv.

Bei der Einrichtung des Zugriffsschutzes in IBM Cognos 8 können Sie mithilfe des Cognos-Name-

spaces IBM Cognos 8-spezifische Gruppen und Rollen erstellen. In diesem Namespace können Sie

auch Zugriffsschutzrichtlinien festlegen, die indirekt auf die Zugriffsschutzeinträge in Authentifizie-

rungs-Providern verweisen, sodass IBM Cognos 8 einfacher von einer Installation zur anderen

transferiert werden kann (S. 346).

Der Cognos-Namespace ist immer Bestandteil von IBM Cognos 8, aber die Verwendung der darin

enthaltenen Cognos-Gruppen und -Rollen ist optional. Die im Cognos-Namespace erstellten

Gruppen und Rollen packen die bei den Authentifizierungs-Providern vorhandenen Benutzer,

Gruppen und Rollen neu, um deren Verwendung in der IBM Cognos 8-Umgebung zu optimieren.

Sie können beispielsweise im Cognos-Namespace eine Gruppe mit der Bezeichnung "Personalleiter"

erstellen und ihr bestimmte Benutzer und Gruppen aus der IT- und Personalabteilung Ihres Unter-

nehmens zuordnen, die vom Authentifizierungs-Provider definiert wurden. Anschließend können

Sie für die Gruppe der Personalleiter Berechtigungen für den Zugriff auf IBM Cognos 8-Einträge

festlegen.

IBM Cognos Application FirewallIBM Cognos Application Firewall (CAF) ist ein Sicherheits-Tool, das die bestehende IBM Cognos 8-

Zugriffsschutzinfrastruktur auf der Anwendungsebene ergänzt. CAF analysiert, ändert und überprüft

HTTP- und XML-Anforderungen, bevor sie von Gateways oder Dispatchern verarbeitet und an

den anfordernden Client oder Dienst gesendet werden. CAF dient als intelligenter Proxy für die

Gateways und Dispatcher von IBM Cognos-Produkten und schützt IBM Cognos 8-Komponenten

vor bösartigen Daten. Pufferüberläufe und websiteübergreifende Skriptangriffe (XSS-Angriffe) -

entweder durch die so genannte "Script Injection" in gültige Seiten oder durch die Umleitung auf

andere Websites - sind die häufigsten Formen bösartiger Daten.

IBM Cognos Application Firewall (CAF) stellt verschiedene Zugriffsschutzfunktionen für IBM

Cognos 8-Komponenten bereit, z. B. Datenüberprüfung und -schutz (S. 229), Protokollierung und

Überwachung (S. 229) sowie Ausgabeschutz.

228 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 11: Zugriffsschutzmodell

Page 229: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

CAF ist standardmäßig aktiviert und sollte nicht deaktiviert werden.

Sie können CAF auch unabhängig von den anderen IBM Cognos 8-Komponenten aktualisieren.

Weitere Informationen zu CAF finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch und im

Architecture and Deployment Guide.

Datenüberprüfung und -schutzDie Überprüfung der Eingabedaten stellt anhand vordefinierter Variablenregeln sicher, ob die Daten

im erwarteten Format vorliegen. HTML-Variablen, XML-Daten, Cookie-Werte und Parameter

werden anhand dieser Gruppe von Regeln überprüft.

In CAF erfolgt eine Überprüfung der Parameter anhand positiver Kriterien, anstatt lediglich nach

bekannten Tags für Skriptinjektionen oder üblichen Signaturen für SQL-Injektionen zu suchen.

Jeder Parameter wird anhand einer Regel überprüft, die verlangt, dass ein bestimmter Datentyp in

einem bestimmten Format vorliegt. Alle Daten, die nicht den CAF-Regeln entsprechen, werden

verworfen.

Um noch strengere Prüfkriterien anzulegen, wird von CAF ein Mustervergleich mit regulären Aus-

drücken durchgeführt, um Dateneingaben mit komplizierten Formaten zu schützen.

Liste mit gültigen Domänen oder Hosts

Eine häufige Art des Angriffs besteht darin, Benutzer durch einen Trick zum Aufrufen einer schäd-

lichen Website zu verleiten. Dabei bedienen sich die Angreifer veränderter Formularparameter. Die

Schaltfläche Zurück und die Funktion für URL-Fehler in einem Produkt sind die häufigsten Ziele

für diese Art von Angriffen.

Daher begrenzt CAF die Liste der Hosts und Domänen, die über eine Zurück-URL aufgerufen

werden können. CAF kann mit einer Liste von Hostnamen konfiguriert werden (einschließlich

Portnummern und Domänen). Wenn eine Zurück-URL einen Host oder eine Domäne enthält, die

nicht in der Liste aufgeführt ist, wird die Anforderung abgelehnt. In der Standardeinstellung wird

der Hostname des Dispatchers zur Liste hinzugefügt. Sie können die Liste mit IBM Cognos Confi-

guration konfigurieren.

Weitere Informationen finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Protokollierung und ÜberwachungIBM Cognos Application Firewall (CAF) kann alle Zugriffe auf IBM Cognos-Gateways und Dispat-

cher überwachen und protokollieren. Verwenden Sie die Protokollfunktion, um mögliche Angriffe

oder Missbrauch der IBM Cognos-Anwendungen zu verfolgen.

Sie können CAF so konfigurieren, dass der Zugriff in einer bestimmten Datei protokolliert wird,

oder Sie können die IBM Cognos-Protokollanwendung (IPF-Protokollierung) verwenden. Wenn

die Protokollierung aktiviert ist, werden alle Anforderungen protokolliert, die bei der Überprüfung

durch CAF abgelehnt werden.

Weitere Informationen finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Tipp: Im Anforderungsprotokoll des Webservers können Sie detaillierte Informationen zur IP-

Adresse des Clients abrufen, von dem ein vermuteter Angriff ausging.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 229

Kapitel 11: Zugriffsschutzmodell

Page 230: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Codierung von websiteübergreifenden Skripts (XSS)

Viele Kunden verwenden andere Anwendungen, wie z. B. eTrust SiteMinder, um websiteübergreifende

Skripts auf Sicherheitslücken zu prüfen. Die Funktion dieser Produkte blockieren alle HTTP-Get-

Anforderungen, die bestimmte Zeichen enthalten.

CAF codiert CSS-Zeichen als URL, um zu verhindern, dass sie von anderen Tools für websiteüber-

greifende Skripts blockiert werden.

Die XSS-Codierungsfunktion von IBM Cognos Application Firewall (CAF) betrifft nur Kunden,

die das IBM Cognos Connection-Portal verwenden.

Die CAF-XSS-Codierung ist in der Standardeinstellung deaktiviert. Zum Aktivieren dieser Funktion

verwenden Sie IBM Cognos Configuration.

Weitere Informationen finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Filtern von Fehlermeldungen

Manche Fehlermeldungen können sensible Daten, wie z. B. Servernamen enthalten. In der Standar-

deinstellung werden die Details von Fehlermeldungen in IBM Cognos 8 in den IPF-Protokolldateien

gespeichert. Außerdem ist die Option für sichere Fehlermeldungen aktiviert. Benutzer werden

lediglich darüber informiert, dass ein Fehler aufgetreten ist, nicht aber über die Details.

Sie können festlegen, wer die vollständigen Details der Fehlermeldungen mit sensiblen Informationen

erhalten darf, indem Sie in IBM Cognos 8 Administration die Option Detaillierte Fehler ändern.

Standardmäßig ist diese Möglichkeit Verzeichnisadministratoren vorbehalten. Sie können sie jedoch

auch anderen Benutzern zuweisen. Weitere Informationen finden Sie unter "Geschützte Tools und

Funktionen" (S. 247).

Informationen zum Abrufen vollständiger Fehlerdetails finden Sie unter "Anzeigen aller Details für

sichere Fehlermeldungen" (S. 96).

Signieren von Parametern

Durch das Signieren von Parametern wird verhindert, dass die Parameterwerte während der Über-

mittlung an den Webbrowser verfälscht werden. CAF kann Parameter oder bestimmte Teile von

Daten signieren. Eine Signatur wird nur in bestimmten Situationen verwendet. Diese Funktion wird

zusammen mit CAF aktiviert.

230 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 11: Zugriffsschutzmodell

Page 231: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 12: Benutzer, Gruppen und Rollen

Benutzer, Gruppen und Rollen werden zu Authentifizierungs- und Autorisierungszwecken erstellt.

Sie können in IBM Cognos 8 erstellte Gruppen und Rollen sowie in Authentifizierungs-Providern

erstellte Benutzer, Gruppen und Rollen verwenden. Die in IBM Cognos 8 erstellten Gruppen und

Rollen werden als Cognos-Gruppen und -Rollen bezeichnet.

BenutzerEin Benutzereintrag wird zur eindeutigen Identifizierung einer Person oder eines Computerkontos

in einem Authentifizierungs-Provider erstellt und verwaltet. In IBM Cognos 8 können keine

Benutzereinträge erstellt werden.

Die Provider speichern Benutzerinformationen, wie Vor- und Zuname, Kennwörter, IDs, Gebiets-

schemas und E-Mail-Adressen. Für IBM Cognos 8 sind unter Umständen weitere Informationen

erforderlich. Es werden z. B. Angaben zum Pfad benötigt, in dem der persönliche Ordner des

Benutzers abgelegt ist, sowie Angaben zu den Formateinstellungen, mit denen Berichte angezeigt

werden. Diese zusätzlichen Benutzerinformationen werden zwar in IBM Cognos 8 gespeichert, aber

als Teil des externen Namespace angezeigt, wenn IBM Cognos 8 auf die Informationen Bezug

nimmt.

Benutzer aus Series 7

Wenn Sie den Authentifizierungs-Provider von IBM Cognos Series 7 konfiguriert haben (S. 225),

müssen Benutzer aus diesem Namespace mindestens einer Access Manager-Benutzerklasse angehören,

damit sie in IBM Cognos 8 verwendet werden können.

Wenn Sie beispielsweise in Series 7 Access Manager einen neuen Benutzer erstellen und den Benutzer

einer Benutzerklasse zuweisen, ihn aber anschließend aus der Benutzerklasse entfernen, können Sie

sich nicht als dieser Benutzer in IBM Cognos 8 anmelden.

Löschen und Wiederherstellen von Benutzern

Sie können für Authentifizierungs-Provider von Series 7 und NTLM keine verknüpften Eigenschaften

und Elemente beibehalten, wenn Sie einen Benutzer löschen und wiederherstellen. Wenn beispielsweise

ein Benutzer ein Objekt in Eigene Ordner erstellt und der Benutzer anschließend gelöscht wird, wird

die Verknüpfung der Objekte in Eigene Ordner mit diesem Benutzer aufgehoben. Wenn ein Benutzer

mit demselben Namen wiederhergestellt wird, werden die Objekte nicht mit diesem verknüpft,

Bei Verwendung eines LDAP-Servers hängt die Stabilität von Objekten aus Eigene Ordner von der

Verwendung der Kennungen ab. Wenn bei der Konfiguration des LDAP-Providers das Standardat-

tribut DN für den Parameter des eindeutigen Bezeichners verwendet wird, behält ein wiederherge-

stellter Benutzer mit demselben Namen die Objekte aus Eigene Ordner des ursprünglichen Benutzers

bei. Wenn Sie den Parameter des eindeutigen Bezeichners in ein eindeutiges Attribut ändern, das

vom LDAP-Server festgelegt wird, z. B. "nsuniqueid" für Sun Java System, wird die Verknüpfung

Licensed Materials – Property of IBM231© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 232: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

mit Objekten aus Eigene Ordner für einen gelöschten Benutzer aufgehoben, und für einen Benutzer

mit demselben Namen wird ein neuer Ordner Eigene Ordner erstellt.

Sie können Benutzerprofile löschen, kopieren und ändern. Weitere Informationen finden Sie unter

"Verwalten von Benutzerprofilen" (S. 379).

Benutzer-GebietsschemasIn einem Gebietsschema werden sprachbezogene Eigenschaften und landesübliche Konventionen

für Zeichentyp, Sortierung, Datums- und Uhrzeitformat, Währungseinheit und Meldungen festgelegt.

Sie können in IBM Cognos 8 Gebietsschemas für einzelne Produkte, Server, Autoren und Benutzer

sowie für bestimmte Inhalte angeben.

Als Benutzer-Gebietsschemas werden Produkt- und Inhalts-Gebietsschemas der einzelnen IBM

Cognos 8-Benutzer bezeichnet. Anforderungen von Benutzern sind mit einem Gebietsschema ver-

knüpft. Wenn Sie Berichte in verschiedenen Sprachen verteilen, muss IBM Cognos 8 die Benutzer-

einstellungen für Sprache und Gebietsschema bestimmen und ein geeignetes Gebietsschema für die

Antwort erzwingen.

Ein Benutzer-Gebietsschema enthält die Standardeinstellungen eines Benutzers für das Datums-,

Uhrzeit-, Währungs- und Zahlenformat. IBM Cognos 8 verwendet diese Informationen für die

Darstellung der Daten.

IBM Cognos 8 fragt folgende Quellen in der Reihenfolge ihrer Nennung ab, um die Werte für das

Benutzer-Gebietsschema zu erhalten:

● Benutzereinstellungen

Wenn der Benutzer seine Benutzereinstellungen in IBM Cognos Connection festgelegt hat,

werden diese Einstellungen von IBM Cognos 8 als Benutzer-Gebietsschema für Produkt und

Inhalt sowie als Standardformatierungsoptionen verwendet. Die Benutzereinstellungen setzen

die vom Authentifizierungs-Provider abgerufenen Werte außer Kraft.

● Authentifizierungs-Provider

Wenn sich beim Authentifizierungs-Provider konfigurierte Gebietsschemata finden, werden

diese Werte von IBM Cognos 8 als Benutzer-Gebietsschema für Produkt und Inhalt verwendet.

● Browsereinstellungen

Anonyme Benutzer und Gastbenutzer können keine Benutzereinstellungen festlegen. Bei diesen

Benutzern entnimmt IBM Cognos 8 das Benutzer-Gebietsschema dem Browser, der auf dem

Computer des Benutzers gespeichert ist.

Gruppen und RollenGruppen und Rollen setzen sich aus Benutzern zusammen, die in einem Unternehmen ähnliche

Funktionen oder einen ähnlichen Status haben. Beispiele für Gruppen sind Mitarbeiter, Entwickler

und Verkäufer. Mitglieder von Gruppen können Benutzer oder andere Gruppen sein. Wenn ein

Benutzer sich anmeldet, kann er keine Gruppe für eine Sitzung auswählen. Er wird immer mit allen

Berechtigungen angemeldet, die der Gruppe zugewiesen sind, der er angehört.

232 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 12: Benutzer, Gruppen und Rollen

Page 233: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Rollen haben in IBM Cognos 8 ähnliche Funktionen wie Gruppen. Mitglieder von Rollen

können Benutzer, Gruppen oder andere Rollen sein.

Die folgende Abbildung zeigt die Struktur von Gruppen und Rollen.

Rolle

Benutzer

Gruppe

Gruppe Gruppe RolleBenutzer

Benutzer können Mitglieder von Gruppen und Rollen werden, die in IBM Cognos 8 definiert wurden,

sowie von Gruppen und Rollen, die von Authentifizierungs-Providern definiert wurden. Ein

Benutzer kann einer oder mehreren Gruppen oder Rollen angehören. Wenn Benutzer mehreren

Gruppen angehören, werden ihre Zugriffsberechtigungen zusammengeführt.

In folgenden Situationen erstellen Sie Cognos-Gruppen und -Rollen:

● Sie können keine Gruppen oder Rollen mithilfe Ihres Authentifizierungs-Providers erstellen.

● Es sind Gruppen oder Rollen erforderlich, die sich über mehrere Namespaces erstrecken.

● Es sind portierbare Gruppen und Rollen erforderlich, die transferiert werden können.

Erstellen Sie die erforderlichen Gruppen und Rollen in Ihrem Authentifizierungs-Provider, und

fügen Sie sie den entsprechenden Cognos-Gruppen und -Rollen hinzu.

● Sie möchten bestimmten Anforderungen der IBM Cognos 8-Administration nachkommen.

● Sie möchten eine Anhäufung von nur für IBM Cognos 8 relevanten Informationen im

Zugriffsschutzsystem Ihres Unternehmens verhindern.

Rollen aus Series 7

Wenn Sie den Authentifizierungs-Provider von IBM Cognos Series 7 konfiguriert haben (S. 225),

werden Benutzerauflistungen, die in Series 7 als Benutzerklassen bezeichnet werden, in IBM Cognos

8 als Rollen angezeigt. Sie können mit einer einzigen Anmeldung auf Series 7 und IBM Cognos 8

zugreifen. Wenn Sie Ihre Sitzung starten, indem Sie sich bei Series 7 anmelden, und dann IBM

Cognos 8 aufrufen, übernehmen Sie automatisch die Rollen, die bei Ihrer ersten Anmeldung bei

Series 7 für Sie gültig waren. Sie können keine anderen Series 7-Rollen übernehmen.

Benutzer können in Series 7 nach dem Zugriff auf IBM Cognos 8 verschiedene Rollen übernehmen.

Rollen zum Ausführen von Berichten und Aufgaben

Die Rollen, die zum Ausführen von Berichten und Aufgaben verwendet werden, sind mit den

Benutzern verknüpft, die die Berichte interaktiv ausführen (S. 390), die Eigentümer der Berichte sind

und deren Berechtigungen zur Ausführung geplanter Berichte und Aufgaben verwendet werden

(S. 335). Je nachdem, welche Optionen zum Ausführen von Berichten ausgewählt sind, können ver-

schiedene Rollen vom Prozess übernommen werden.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 233

Kapitel 12: Benutzer, Gruppen und Rollen

Page 234: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Wenn ein Bericht ausgeführt wird, für den die Option Als Eigentümer ausführen aktiviert ist,

übernimmt der Prozess alle dem Berichtseigentümer zugeordneten Rollen (S. 242).

● Wenn ein geplanter Bericht oder eine geplante Aufgabe ausgeführt wird, übernimmt die Sitzung

alle Rollen des Benutzers, mit dessen Berechtigungen die Anforderung verarbeitet wurde (S. 245).

Verteilerlisten als Mitglieder von Gruppen und Rollen

In manchen Namespaces, wie z. B. Microsoft Active Directory, wird eventuell eine Verteilerliste

für eine Gruppe bzw. Rolle auf der Seite Eigenschaften festlegen und dort auf der Registerkarte

Mitglieder angezeigt. Allerdings können Sie weder Verteilerlisten zu Gruppen- oder Rollenmitglied-

schaften hinzufügen, noch können Sie mithilfe von Verteilerlisten Zugriffsberechtigungen für Einträge

in der IBM Cognos 8-Benutzeroberfläche festlegen.

Mithilfe des Software Development Kits (SDK) können Sie eine IBM Cognos-Verteilerliste zu einer

IBM Cognos-Gruppen- oder -Rollenmitgliedschaft hinzufügen. Allerdings eignet sich der SDK nicht

zum Hinzufügen von Active Directory-Verteilerlisten zu einer Active Directory-Gruppe. Dies kann

nur mithilfe der Active Directory-Managementtools erfolgen.

Gruppen und Rollen in IBM Cognos Controller

Verwenden Sie für IBM Cognos 8 IBM Cognos Controller-Gruppen und -Rollen, um den

Zugriffsschutz zu konfigurieren. Informationen über die Verwendung dieser Gruppen und Rollen

für die Konfiguration des Zugriffsschutzes finden Sie im IBM Cognos Controller Installation and

Configuration Guide.

Erstellen einer Cognos-Gruppe oder -RolleZu den Mitgliedern der Cognos-Gruppen zählen Benutzer oder andere Gruppen. Cognos-Rollen

setzen sich aus Benutzern, Gruppen oder anderen Rollen zusammen. Sie können Einträge von

mehreren Namespaces, die von Authentifizierungs-Providern und in IBM Cognos 8 erstellt wurden,

als Mitglieder der Cognos-Gruppen hinzufügen. Sie können auch Gruppen ohne Mitglieder erstellen.

Wenn Sie beabsichtigen, Gruppen oder Rollen festzulegen, die auf Einträge mehrerer Namespaces

verweisen, müssen Sie sich, bevor Sie die Aufgabe beginnen, zunächst bei jedem dieser Namespaces

anmelden. Anderenfalls verfügen Sie für die Einträge, auf die Sie verweisen möchten, nicht über

vollständige Administratorrechte.

Sie sollten beim Einrichten von Zugriffsberechtigungen für Einträge in IBM Cognos 8 die Cognos-

Gruppen und -Rollen verwenden, da dadurch der Transfer vereinfacht wird (S. 346).

Wenn Sie eine Cognos-Gruppe oder -Rolle löschen, verlieren die darauf basierenden Zugriffsberech-

tigungen der Benutzer ihre Gültigkeit. Sie lassen sich auch nicht wiederherstellen, indem Sie eine

Gruppe oder Rolle mit demselben Namen erstellen.

234 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 12: Benutzer, Gruppen und Rollen

Page 235: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Zum Verwalten von Benutzern, Gruppen und Rollen benötigen Sie Ausführungsberechtigungen für

die geschützte Funktion Benutzer, Gruppen und Rollen und Transitrechte für die geschützte Funktion

Administration(S. 767).

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Sicherheit auf Benutzer, Gruppen und Rollen.

3. Klicken Sie auf den Cognos-Namespace.

Tipp: Um eine Cognos-Gruppe oder -Rolle zu löschen, aktivieren Sie das entsprechende Kon-

trollkästchen und klicken auf die Schaltfläche Löschen.

4. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Neue Gruppe oder Neue Rolle .

5. Geben Sie auf der Seite Einen Namen und eine Beschreibung angeben einen Namen und bei

Bedarf eine Beschreibung für die neue Gruppe oder Rolle ein. Wählen Sie anschließend einen

Zielordner aus, und klicken Sie auf Weiter.

6. Wenn Sie eine Gruppe ohne Mitglieder erstellen möchten, klicken Sie auf Fertig stellen.

7. Wenn Sie der neuen Gruppe oder Rolle Mitglieder hinzufügen möchten, klicken Sie auf Hinzu-

fügen, und entscheiden Sie sich für eine Methode zum Auswählen der Benutzer, Gruppen oder

Rollen:

● Wenn Sie aufgelistete Einträge auswählen möchten, klicken auf den entsprechenden

Namespace und aktivieren die Kontrollkästchen neben den betreffenden Benutzern, Gruppen

oder Rollen.

● Wenn Sie Einträge suchen möchten, klicken Sie auf Suchen, und geben Sie im Feld Zeichen-

kette, nach der gesucht werden soll den Suchtext ein. Wenn Sie die Suchoptionen verwenden

möchten, klicken Sie auf Bearbeiten. Suchen Sie den gewünschten Eintrag, und klicken Sie

darauf.

● Wenn Sie die Namen der Einträge eingeben möchten, die hinzugefügt werden sollen, klicken

Sie auf Eingeben, und geben Sie die Namen von Gruppen, Rollen oder Benutzern ein. Ver-

wenden Sie dabei das folgende Format, und geben Sie die Einträge mit Semikolon (;) getrennt

ein:

Namespace/Gruppenname;Namespace/Rollenname;Namespace/Benutzername;

Beispiel:

Cognos/Autoren;LDAP/Schuster;

8. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach rechts, und klicken Sie auf OK, wenn die

gewünschten Einträge im Feld Ausgewählte Einträge angezeigt werden.

Tipps: Um die Einträge aus der Liste Ausgewählte Einträge zu entfernen, wählen Sie sie aus,

und klicken Sie auf Entfernen. Wenn Sie alle Einträge in einer Liste auswählen möchten, akti-

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 235

Kapitel 12: Benutzer, Gruppen und Rollen

Page 236: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

vieren Sie das Kontrollkästchen in der linken oberen Ecke der Liste. Klicken Sie zur Anzeige

der Benutzereinträge auf Die Benutzer in der Liste anzeigen.

9. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Hinzufügen oder Entfernen von Mitgliedern einer Cognos-Gruppe oder -RolleSie können die Mitglieder einer Cognos-Gruppe oder -Rolle durch Hinzufügen oder Entfernen von

Mitgliedern ändern.

Wenn Sie Benutzer, Gruppen oder Rollen aus einer Cognos-Gruppe oder -Rolle entfernen, werden

sie nicht aus dem Authentifizierungs-Provider oder aus IBM Cognos 8 entfernt.

Wenn Sie beabsichtigen, Gruppen oder Rollen zu ändern, die auf Einträge mehrerer Namespaces

verweisen, müssen Sie sich, bevor Sie die Aufgabe beginnen, zunächst bei jedem dieser Namespaces

anmelden. Anderenfalls verfügen Sie für die zu bearbeitenden Einträge nicht über vollständige

Administratorrechte.

Zum Verwalten von Benutzern, Gruppen und Rollen benötigen Sie Ausführungsberechtigungen für

die geschützte Funktion Benutzer, Gruppen und Rollen und Transitrechte für die geschützte Funktion

Administration(S. 767).

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Sicherheit auf Benutzer, Gruppen und Rollen.

3. Klicken Sie auf den Cognos-Namespace.

4. Klicken Sie in der Spalte Aktionen auf die Schaltfläche Eigenschaften der Gruppe oder Rolle,

deren Mitglieder Sie ändern möchten.

5. Klicken Sie auf die Registerkarte Mitglieder.

6. Wenn Sie Mitglieder hinzufügen möchten, klicken Sie auf Hinzufügen und wählen eine Methode

zum Auswählen der Mitglieder aus:

● Wenn Sie aufgelistete Einträge auswählen möchten, klicken auf den entsprechenden

Namespace und aktivieren die Kontrollkästchen neben den betreffenden Benutzern, Gruppen

oder Rollen.

● Wenn Sie Einträge suchen möchten, klicken Sie auf Suchen, und geben Sie im Feld Zeichen-

kette, nach der gesucht werden soll den Suchtext ein. Wenn Sie die Suchoptionen verwenden

möchten, klicken Sie auf Bearbeiten. Suchen Sie den gewünschten Eintrag, und klicken Sie

darauf.

● Wenn Sie die Namen der Einträge eingeben möchten, die hinzugefügt werden sollen, klicken

Sie auf Eingeben, und geben Sie die Namen von Gruppen, Rollen oder Benutzern ein. Ver-

wenden Sie dabei das folgende Format, und geben Sie die Einträge mit Semikolon (;) getrennt

ein:

Namespace/Gruppenname;Namespace/Rollenname;Namespace/Benutzername;

236 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 12: Benutzer, Gruppen und Rollen

Page 237: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Beispiel:

Cognos/Autoren;LDAP/Schuster;

7. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach rechts, und klicken Sie auf OK, wenn die

gewünschten Einträge im Feld Ausgewählte Einträge angezeigt werden.

Tipps: Um die Einträge aus der Liste Ausgewählte Einträge zu entfernen, wählen Sie sie aus,

und klicken Sie auf Entfernen. Wenn Sie alle Einträge in einer Liste auswählen möchten, akti-

vieren Sie das Kontrollkästchen in der linken oberen Ecke der Liste. Klicken Sie zur Anzeige

der Benutzereinträge auf Die Benutzer in der Liste anzeigen.

8. Zum Entfernen von Mitgliedern aus einer Cognos-Gruppe oder -Rolle geben Sie auf der Seite

Eigenschaften festlegen die zu entfernenden Benutzer, Gruppen oder Rollen an, und klicken Sie

auf Entfernen.

9. Klicken Sie auf OK.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 237

Kapitel 12: Benutzer, Gruppen und Rollen

Page 238: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

238 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 12: Benutzer, Gruppen und Rollen

Page 239: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 13: Zugriffsberechtigungen

Sie können die Daten Ihres Unternehmens in IBM Cognos 8 sichern, indem Sie Zugriffsberechtigungen

für Einträge festlegen. Sie geben an, welchen Benutzern und Gruppen der Zugriff auf einen

bestimmten Bericht oder anderen Inhalt in IBM Cognos 8 gewährt wird. Außerdem legen Sie fest,

welche Aktionen diese Benutzer oder Gruppen mit diesem Inhalt ausführen können.

Beim Festlegen von Zugriffsberechtigungen können Sie sowohl auf die vom Authentifizierungs-

Provider bereitgestellten Benutzer, Gruppen und Rollen als auch auf die Cognos-Gruppen und -

Rollen verweisen. Wenn Sie planen, Ihre Anwendung zu transferieren, sollten Sie beim Festlegen

der Zugriffsberechtigungen für Einträge in IBM Cognos 8 nur Cognos-Gruppen und Rollen verwen-

den. Das vereinfacht den Vorgang (S. 243).

Berechtigungen und mögliche Aktionen

Sie können folgende Zugriffsberechtigungen gewähren oder verweigern.

Mögliche AktionenSymboleBerechtigungen

Anzeigen aller Eigenschaften eines Eintrags. Dazu

zählen auch die Berichtsspezifikation, die Berichtsaus-

gabe usw., denn dies sind Eigenschaften eines Berichts.

Lesezugriff

Erstellen einer Verknüpfung zu diesem Eintrag.

Ändern der Eigenschaften eines Eintrags.Schreibzugriff

Löschen eines Eintrags.

Erstellen von Einträgen in einem Container, wie ein

Package oder Ordner.

Ändern der Berichtsspezifikation für in Report Studio

und Query Studio erstellte Berichte.

Erstellen neuer Berichtsausgaben.

Licensed Materials – Property of IBM239© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 240: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Mögliche AktionenSymboleBerechtigungen

Verarbeiten eines Eintrags.Ausführungsberechtigung

● Einträge wie z. B. Berichte, Agenten und Metriken

können vom Benutzer ausgeführt werden.

● Bei Datenquellen, Verbindungen und Anmeldun-

gen: Die Einträge können zum Abrufen der Daten

von einem Daten-Provider verwendet werden. Die

Datenbankinformationen können nicht vom

Benutzer direkt gelesen werden. Der Report Server

greift im Auftrag des Benutzers auf die Datenbank

zu, um eine Anforderung zu verarbeiten. Bevor

Benutzer einen Eintrag verwenden können, über-

prüft IBM Cognos 8, ob die Benutzer über die

Ausführungsberechtigung für diesen Eintrag verfü-

gen.

● Bei Berechtigungen: Die Benutzer können zulassen,

dass ein anderer Benutzer ihre Berechtigungen

verwendet.

Hinweis: Die Benutzer müssen über Ausführungsbe-

rechtigungen für das verwendete Konto mit der

Berichtsoption Als Eigentümer ausführen verfügen.

Lesen und Ändern der Zugriffsschutzeinstellungen für

einen Eintrag.

Festlegen von Richtlinien

Anzeigen des Inhalts eines Containereintrags, z. B.

eines Packages oder Ordners, und Anzeigen der allge-

meinen Eigenschaften des Containers ohne vollständi-

gen Zugriff auf den Inhalt.

Transitrechte

Hinweis: Benutzer können die allgemeinen Eigenschaf-

ten der Einträge anzeigen, für die sie über eine

Zugriffsberechtigung verfügen. Zu den allgemeinen

Eigenschaften zählen der Name, die Beschreibung, das

Erstelldatum und einige weitere Informationen, die für

alle Einträge vorhanden sind.

240 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 13: Zugriffsberechtigungen

Page 241: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Zugriffsberechtigungen für Benutzer

Um auf einen Eintrag zugreifen zu können, benötigen Benutzer mindestens Transitrechte für den

übergeordneten Eintrag. Die übergeordneten Einträge umfassen Containerobjekte wie beispielsweise

Ordner, Packages, Gruppen, Rollen und Namespaces.

Die Berechtigungen für Benutzer beruhen auf den Berechtigungen, die für individuelle Benuterzkonten

festgelegt wurden, sowie auf den Berechtigungen für die Namespaces, Gruppen und Rollen, denen

der Benutzer angehört. Diese Berechtigungen sind auch von Mitgliedschaften und von den Eigen-

tumseigenschaften des Eintrags abhängig.

IBM Cognos 8 unterstützt kombinierte Zugriffsberechtigungen. Wenn sich Benutzer anmelden, die

mehreren Gruppen angehören, werden die Berechtigungen aller Gruppen, denen sie angehören,

kombiniert. Bedenken Sie dies vor allem, wenn Sie den Zugriff verweigern.

Tipp: Um sicherzustellen, dass Benutzer oder Gruppen zwar Berichte aus einem Paket ausführen,

das Paket selbst aber nicht in einem IBM Cognos Studio öffnen können, sollten Sie den Benutzern

oder Gruppen Ausführungs- und Transitrechte für das betreffende Package erteilen.

Zugriffsberechtigungen für Aktionen

Jeder Benutzer, jede Gruppe und jede Rolle benötigt zum Durchführen bestimmter Aktionen die

richtige Kombination von Zugriffsberechtigungen für den Eintrag, den übergeordneten Eintrag und

den Quell- und Zieleintrag. In der folgenden Tabelle sind die Berechtigungen aufgelistet, die für

bestimmte Aktionen benötigt werden.

Erforderliche BerechtigungVorgehensweise

Schreibberechtigungen für einen übergeordneten EintragHinzufügen eines Eintrags

Leseberechtigungen für einen EintragAbfragen der Eintragseigenschaf-

ten

Transitrechte für einen EintragAnzeigen der übergeordneten Ein-

träge eines Eintrags

Schreibberechtigungen für einen EintragAktualisieren eines Eintrags

Schreibberechtigungen für einen Eintrag und den übergeordne-

ten Eintrag

Löschen eines Eintrags

Leseberechtigungen für einen Eintrag und sämtliche unterge-

ordneten Einträge, Transitrechte für alle untergeordneten Ele-

mente und Schreib- und Leseberechtigungen für den übergeord-

neten Zieleintrag

Kopieren eines Eintrags

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 241

Kapitel 13: Zugriffsberechtigungen

Page 242: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Erforderliche BerechtigungVorgehensweise

Lese- und Schreibberechtigungen für einen Eintrag, Schreibbe-

rechtigungen für den übergeordneten Quelleintrag und den

übergeordneten Zieleintrag sowie Transitrechte für den über-

geordneten Zieleintrag

Verschieben eines Eintrags

Eigentumsrechte an Einträgen

Ist der Benutzer Eigentümer eines Eintrags, dann verfügt er über vollständige Zugriffsberechtigungen

für den Eintrag. Dadurch wird sichergestellt, dass der Benutzer auf seine Einträge zugreifen und

diese ändern kann. Standardmäßig ist der Eigentümer des Eintrags der Benutzer, der den Eintrag

erstellt hat. Es ist jedoch auch möglich, dass ein anderer Benutzer, dem die Berechtigung zum Fest-

legen von Richtlinien für den Eintrag erteilt wurde, Eigentümer des Eintrags werden kann.

Gewährte und verweigerte Zugriffsberechtigungen

Sie können den Zugriff gewähren oder verweigern. Ein Symbol, das die Art des Zugriffs darstellt,

wird neben dem Eintragsnamen auf der Registerkarte Berechtigungen angezeigt. Wenn beispielsweise

eine Gruppe über Ausführungsberechtigungen verfügt, wird dieses Symbol neben dem Grup-

pennamen auf der Registerkarte Berechtigungen für den Bericht angezeigt. Wenn einer Gruppe

Ausführungsberechtigungen für einen Bericht verweigert werden, wird dieses Symbol neben

dem Gruppennamen angezeigt.

Eine verweigerte Zugriffsberechtigung hat Vorrang gegenüber einer gewährten Zugriffsberechtigung.

Wenn Sie bestimmten Benutzern oder Gruppen den Zugriff auf einen Eintrag verweigern, werden

andere Zugriffsschutzrichtlinien ersetzt, mit denen der Zugriff auf den Eintrag gewährt wird.

Bei widersprüchlichen Zugriffsberechtigungen wird der Zugriff auf den Eintrag immer verweigert.

Beispiel: Ein Benutzer gehört zwei Gruppen an. Einer Gruppe wurde der Zugriff auf einen Bericht

gewährt, der anderen Gruppe wurde der Zugriff auf denselben Bericht verweigert. Der Benutzer

erhält keinen Zugriff auf diesen Bericht.

Verweigern Sie Zugriffsberechtigungen nur, wenn dies wirklich erforderlich ist. Es ist in der Regel

besser, Berechtigungen zu erteilen, als sie zu verweigern.

Berechtigungen für übergeordnete und untergeordnete Einträge

Zugriffsberechtigungen werden von den übergeordneten Einträgen vererbt. Wenn keine Zugriffbe-

rechtigungen für einen Eintrag definiert wurden, übernimmt der Eintrag die Berechtigungen seines

übergeordneten Eintrags. Sie können diese vom übergeordneten Eintrag übernommenen Berechti-

gungen überschreiben, indem Sie Berechtigungen für den untergeordneten Eintrag festlegen.

Objekte, die nur als untergeordnete Objekte anderer Objekte vorhanden sind, übernehmen immer

die Berechtigungen von den übergeordneten Elementen. Beispiele für solche Objekte sind die

Berichtsspezifikationen und die Berichtsausgaben. Sie können über das SDK eingesehen werden.

Für diese Objekte können keine eigenen Berechtigungen festgelegt werden.

242 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 13: Zugriffsberechtigungen

Page 243: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Zugriffsberechtigungen und Transfer

Informationen für Administratoren, die eine Zielumgebung bereitstellen, finden Sie unter

"Deployment" (S. 345).

Funktionsberechtigungen

Als Administrator gewähren Sie zur Festlegung des Zugriffs auf geschützte Funktionen Ausführungs-

berechtigungen für die angegebenen Namespaces, Benutzer, Gruppen und Rollen. Weitere Informa-

tionen finden Sie unter "Geschützte Tools und Funktionen" (S. 247).

Löschen von Cognos-Gruppen und -Rollen

Wenn Sie eine Cognos-Gruppe oder -Rolle löschen, werden die darauf beruhenden Zugriffsberech-

tigungen ebenfalls gelöscht. Sie lassen sich auch nicht wiederherstellen, indem Sie eine neue Gruppe

oder Rolle mit demselben Namen erstellen, da dieser Eintrag eine andere interne Kennung aufweist.

Wenn die verwendeten Gruppen bzw. Rollen von Authentifizierungs-Providern erstellt wurden,

müssen Sie überprüfen, wie die einzelnen Provider mit dieser Situation umgehen. In der Regel können

Zugriffsberechtigungen nicht erneut erstellt werden, wenn sie auf Kennungen beruhen, sie können

jedoch neu erstellt werden, wenn sie auf Namen beruhen.

Zugreifen auf Einträge, die mit Datenquellen verknüpft sind, die gegen mehrereNamespaces geschützt sind

Datenquellen können in IBM Cognos 8 gegen mehrere Namespaces geschützt werden. In

bestimmten Umgebungen ist der zum Schützen der Datenquelle verwendete Namespace nicht der

primäre für den Zugriff auf IBM Cognos Connection verwendete Namespace. Wenn Sie auf einen

Eintrag, z. B. einen Bericht, eine Abfrage oder eine Analyse, zugreifen möchten, der mit einer gegen

mehrere Namespaces geschützten Datenquelle verknüpft ist, und Sie nicht bei allen erforderlichen

Namespaces angemeldet sind, erscheint eine Authentifizierungsaufforderung. Sie müssen unter dem

betreffenden Namespace angemeldet sein, um auf den Eintrag zugreifen zu können.

Bei aktivierter Einzelanmeldung wird die Authentifizierungsaufforderung nicht angezeigt. Sie werden

automatisch bei dem Namespace angemeldet.

Diese Funktion betrifft nur Cognos Viewer. Bei IBM Cognos 8-Studio müssen Sie in einer solchen

Situation die Aufgabe beenden und sich bei allen Namespaces anmelden, die Sie in der aktuellen

Sitzung verwenden möchten.

Festlegen von Zugriffsberechtigungen für einen EintragDas Festlegen von Zugriffsberechtigungen für einen Eintrag umfasst das Erstellen neuer Berechti-

gungen bzw. das Aktualisieren vorhandener Berechtigungen. Es können Zugriffsberechtigungen für

alle Einträge in IBM Cognos 8 eingerichtet werden. Zu diesen Einträgen zählen beispielsweise

Berichte, Abfragen, Analysen, Packages, Agenten, Metriken, Namespaces, Gruppen, Benutzer oder

Dispatcher. Es kann von verschiedenen Namespaces aus auf Einträge verwiesen werden.

Möchten Sie Berechtigungen einrichten, die auf mehrere Namespaces verweisen sollen, so müssen

Sie sich zunächst bei jedem dieser Namespaces anmelden. Anderenfalls verfügen Sie für die zu

bearbeitenden Einträge nicht über vollständige Administratorrechte.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 243

Kapitel 13: Zugriffsberechtigungen

Page 244: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Zum Verwalten des Zugriffsschutzes benötigen Sie die Berechtigung zum Einrichten von Richtlinien.

Vorgehensweise

1. Suchen Sie in IBM Cognos Connection den Eintrag, für den Sie Zugriffsberechtigungen einrichten

möchten.

2. Zum Bearbeiten des Eintrags klicken Sie in der Spalte Aktionen auf die zu dem Eintrag gehörige

Schaltfläche Eigenschaften festlegen .

3. Klicken Sie auf der Seite Eigenschaften festlegen auf die Registerkarte Berechtigungen.

4. Wählen Sie aus, ob die Berechtigungen des übergeordneten Eintrags verwendet werden sollen

oder ob Berechtigungen speziell für diesen Eintrag angegeben werden.

● Um die Berechtigungen des übergeordneten Eintrags zu verwenden, deaktivieren Sie das

Kontrollkästchen Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Zugriffsberechtigungen

überschreiben, und klicken Sie auf OK, wenn die Eingabeaufforderung mit der Frage

angezeigt wird, ob Sie die übergeordneten Berechtigungen verwenden möchten. Klicken

Sie auf OK.

● Um Zugriffsberechtigungen für diesen Eintrag festzulegen, aktivieren Sie das Kontrollkäst-

chen Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Zugriffsberechtigungen überschreiben,

und fahren Sie anschließend mit Schritt 5 fort.

5. Wenn Sie einen Eintrag aus der Liste entfernen möchten, aktivieren Sie das dazugehörige Kon-

trollkästchen, und klicken Sie auf Entfernen.

Tipp: Wenn Sie alle Einträge in einer Liste auswählen möchten, aktivieren Sie das Kontrollkäst-

chen in der linken oberen Ecke. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Auswahl für

alle Einträge aufzuheben.

6. Um die Einträge anzugeben, für die Sie Zugriff gewähren oder verweigern möchten, klicken

Sie auf Hinzufügen, und entscheiden Sie sich für eine Methode zum Auswählen der Einträge:

● Wenn Sie aufgelistete Einträge auswählen möchten, klicken auf den entsprechenden

Namespace und aktivieren die Kontrollkästchen neben den betreffenden Benutzern, Gruppen

oder Rollen.

● Wenn Sie Einträge suchen möchten, klicken Sie auf Suchen, und geben Sie im Feld Zeichen-

kette, nach der gesucht werden soll den Suchtext ein. Wenn Sie die Suchoptionen verwenden

möchten, klicken Sie auf Bearbeiten. Suchen Sie den gewünschten Eintrag, und klicken Sie

darauf.

● Wenn Sie die Namen der Einträge eingeben möchten, die hinzugefügt werden sollen, klicken

Sie auf Eingeben, und geben Sie die Namen von Gruppen, Rollen oder Benutzern ein. Ver-

wenden Sie dabei das folgende Format, und geben Sie die Einträge mit Semikolon (;) getrennt

ein:

Namespace/Gruppenname;Namespace/Rollenname;Namespace/Benutzername;

Beispiel:

244 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 13: Zugriffsberechtigungen

Page 245: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Cognos/Autoren;LDAP/Schuster;

7. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach rechts, und klicken Sie auf OK, wenn die

gewünschten Einträge im Feld Ausgewählte Einträge angezeigt werden.

Tipps: Um die Einträge aus der Liste Ausgewählte Einträge zu entfernen, wählen Sie sie aus,

und klicken Sie auf Entfernen. Wenn Sie alle Einträge in einer Liste auswählen möchten, akti-

vieren Sie das Kontrollkästchen in der linken oberen Ecke der Liste. Klicken Sie zur Anzeige

der Benutzereinträge auf Die Benutzer in der Liste anzeigen.

8. Aktivieren oder deaktivieren Sie im Feld neben der Liste die entsprechenden Kontrollkästchen,

um die Zugriffsberechtigungen für jeden markierten Eintrag zu gewähren bzw. zu verweigern.

9. Klicken Sie auf Anwenden.

In der Spalte Berechtigungen wird neben dem Benutzer, der Gruppe oder der Rolle ein Symbol

angezeigt. Dieses Symbol gibt die Zugriffsberechtigung an, die Sie für einen Eintrag gewährt

oder verweigert haben.

10. Wenn Sie die vorhandenen Berechtigungen der untergeordneten Einträge durch die Berechtigun-

gen ersetzen möchten, die Sie für diesen Eintrag festgelegt haben, aktivieren Sie im Abschnitt

Option das KontrollkästchenDie Zugriffsberechtigungen aller untergeordneten Einträge löschen.

Diese Option wird nur bei Einträgen angezeigt, bei denen es sich um Container handelt. Mithilfe

der Option können Sie den Zugriff auf eine Hierarchie von Einträgen einschränken.

11. Klicken Sie auf OK.

Vertrauenswürdige BerechtigungenVertrauenswürdige Berechtigungen werden für Benutzer verwendet, die eine Aufgabe oder einen

Prozess ausführen müssen, aber über keine ausreichenden Zugriffsberechtigungen für Einträge mit

vertraulichen Daten verfügen, z. B. Datenbankanmeldungen und Gruppenmitgliedschaften. Benutzer

mit weiter reichenden Zugriffsberechtigungen, die Eigentümer des Eintrags sind, übertragen anderen

vertrauenswürdigen Benutzern die Berechtigungen zum Zugriff auf die Einträge.

Vertrauenswürdige Berechtigungen werden auch verwendet, um geplante Anforderungen auszuführen,

ohne dass die betreffenden Benutzer bei IBM Cognos 8 angemeldet sein müssen (z. B. über Nacht).

Bei der Ausführung der Anforderung wird eine Benutzersitzung erstellt. Die vertrauenswürdige

Berechtigung wird zur Anmeldung bei IBM Cognos 8 als derjenige Benutzer verwendet, für den die

vertrauenswürdige Berechtigung definiert ist. Zur Ausführung des Berichts bzw. der Aufgabe werden

die Zugriffsberechtigungen dieses Benutzers verwendet.

Die Berechtigungen werden als Teil des Objekts account im Namespace gespeichert.

Erstellen vertrauenswürdiger BerechtigungenSie können vertrauenswürdige Berechtigungen (S. 245) auch erstellen, wenn andere Benutzer Ihre

Berechtigungen nutzen sollen, da diese nicht über ausreichende Zugriffsberechtigungen zur Durch-

führung bestimmter Aufgaben verfügen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 245

Kapitel 13: Zugriffsberechtigungen

Page 246: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Damit die Benutzer die vertrauenswürdigen Berechtigungen verwenden können, müssen für den

Namespace Transitrechte gewährt werden.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection in der rechten oberen Ecke auf Eigener Bereich

und dann auf Eigene Einstellungen.

2. Falls Sie noch keine Berechtigungen erstellt haben, klicken Sie auf der Registerkarte Persönlich

unter Berechtigungen auf Berechtigungen erstellen.

3. Wählen Sie die Benutzer, Gruppen oder Rollen aus, denen Sie Ihre Berechtigungen gewähren

möchten.

Wenn Sie zur Eingabe der Berechtigungen aufgefordert werden, geben Sie Ihre Benutzerkennung

und Ihr Kennwort an.

4. Wenn Sie Einträge hinzufügen möchten, klicken Sie auf Hinzufügen, und entscheiden Sie sich

für eine Methode zum Auswählen der Einträge:

● Wenn Sie aufgelistete Einträge auswählen möchten, klicken auf den entsprechenden

Namespace und aktivieren die Kontrollkästchen neben den betreffenden Benutzern, Gruppen

oder Rollen.

● Wenn Sie Einträge suchen möchten, klicken Sie auf Suchen, und geben Sie im Feld Zeichen-

kette, nach der gesucht werden soll den Suchtext ein. Wenn Sie die Suchoptionen verwenden

möchten, klicken Sie auf Bearbeiten. Suchen Sie den gewünschten Eintrag, und klicken Sie

darauf.

● Wenn Sie die Namen der Einträge eingeben möchten, die hinzugefügt werden sollen, klicken

Sie auf Eingeben, und geben Sie die Namen von Gruppen, Rollen oder Benutzern ein. Ver-

wenden Sie dabei das folgende Format, und geben Sie die Einträge mit Semikolon (;) getrennt

ein:

Namespace/Gruppenname;Namespace/Rollenname;Namespace/Benutzername;

Beispiel:

Cognos/Autoren;LDAP/Schuster;

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach rechts, und klicken Sie auf OK, wenn die

gewünschten Einträge im Feld Ausgewählte Einträge angezeigt werden.

Tipps: Um die Einträge aus der Liste Ausgewählte Einträge zu entfernen, wählen Sie sie aus,

und klicken Sie auf Entfernen. Wenn Sie alle Einträge in einer Liste auswählen möchten, akti-

vieren Sie das Kontrollkästchen in der linken oberen Ecke der Liste. Klicken Sie zur Anzeige

der Benutzereinträge auf Die Benutzer in der Liste anzeigen.

6. Wenn Sie einen Eintrag aus der Liste entfernen möchten, aktivieren Sie das zugehörige Kontroll-

kästchen, und klicken Sie auf Entfernen.

7. Stellen Sie sicher, dass die Liste nur die gewünschten Benutzer, Gruppen oder Rollen enthält,

und klicken Sie auf OK.

246 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 13: Zugriffsberechtigungen

Page 247: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 14: Geschützte Tools und Funktionen

Die geschützten Tools und die geschützten Funktionen dieser Tools, die auch als Berechtigungen

bezeichnet werden, dienen dazu, innerhalb der Benutzeroberfläche von IBM Cognos 8 den

Zugriff auf bestimmte administrative Aufgaben und bestimmte Funktionsbereiche zu regeln (S. 247).

Zu den geschützten Tools gehören z. B. Administration und Report Studio. Beispiele für geschützte

Funktionen wären Benutzerdefiniertes SQL und Zielgruppenverteilung(S. 247).

Die Berechtigungen der Benutzer werden von Content Manager bei der Anmeldung gelesen. Es

hängt dann von den Berechtigungen der Benutzer für die geschützten Tools und Funktionen ab, auf

welche Komponenten von IBM Cognos 8 sie zugreifen und welche Aufgaben sie ausführen dürfen.

Bei der Initialisierung eines Content Store werden die ursprünglichen Berechtigungen für die

geschützten Tools und Funktionen erstellt (S. 767). Mit diesen Berechtigungen wird festgelegt, welche

der vordefinierten und integrierten Cognos-Gruppen und -Rollen welche Art von Zugriff auf welche

geschützten Tools und Funktionen erhalten. Die anfänglichen Berechtigungen gewähren uneinge-

schränkten Zugriff auf IBM Cognos 8, da die integrierte Rolle Systemadministratoren die Gruppe

Jeder als Mitglied beinhaltet. Bevor Sie den Zugriff auf Berechtigungen festlegen, müssen Sie die

Gruppe Jeder aus den Mitgliedern der Systemadministratoren entfernen. Weitere Informationen

finden Sie unter "Anfänglicher Zugriffsschutz" (S. 261).

Wenn Sie einen Bericht mit der Option Als Eigentümer ausführen ausführen, werden die Berechti-

gungen des Eigentümers verwendet, um die Zielgruppenverteilung und Eigenschaften für das

Berichtslayout im HTML-Format festzulegen. Alle weiteren Berechtigungen basieren auf dem

Benutzer, der den Bericht ausführt.

Der Zugriff auf geschützte Tools und Funktionen wird von Administratoren in IBM Cognos

Administration auf der Registerkarte Sicherheit auf der Seite Funktionen festgelegt (S. 252). Die

Benutzer können eine Liste der für sie verfügbaren geschützten Tools und Funktionen anzeigen.

Dazu rufen sie im Portal unter Eigener Bereich , Eigene Einstellungen und Persönlich den Bereich

Funktionen auf.

Zu den geschützten Tools und Funktionen zählen Folgende:

Adaptive Analytics

Diese geschützte Funktion steuert den Zugriff auf die Berichte, die mithilfe von Adaptive Analytics

gepackt wurden.

Administration

Dieses geschützte Tool enthält die geschützten Funktionen, die den Zugriff auf die Administrations-

seiten steuern, über die IBM Cognos 8 verwaltet wird. Systemadministratoren können mit dieser

Funktion administrative Aufgabe an verschiedene Administratoren delegieren.

Dieses Tool umfasst die folgenden geschützten Funktionen:

● Adaptive Analytics-Administration

Licensed Materials – Property of IBM247© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 248: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Die Benutzer können auf Adaptive Analytics zugreifen, um administrative Aufgaben zu erledigen.

● Administrationsaufgaben

Die Benutzer können in IBM Cognos Administration auf der Registerkarte Konfiguration auf

die Option Inhaltsadministration zugreifen, um Exporte, Importe, Indexaktualisierungen,

Konsistenzüberprüfungen und Berichtaktualisierungen zu verwalten.

● System konfigurieren und verwalten

Die Benutzer können in IBM Cognos Administration auf die Option System der Registerkarte

Status und auf die Option Dispatcher und Dienste der Registerkarte Konfiguration zugreifen,

um Dispatcher und Dienste zu konfigurieren und das System zu verwalten.

● Cognos Controller-Administration

Die Benutzer können die administrativen Funktionen von IBM Cognos 8 Controller verwenden.

● Datenquellenverbindungen

Die Benutzer können in IBM Cognos Administration auf der Registerkarte Konfiguration auf

die SeiteDatenquellenverbindungen zugreifen, um Datenquellen, Verbindungen und Anmeldun-

gen zu definieren.

● Verteilerlisten und Kontakte

Die Benutzer können in IBM Cognos Administration auf der Registerkarte Konfiguration auf

die OptionVerteilerlisten und Kontakte zugreifen, um Verteilerlisten und Kontakte zu verwalten.

● Metric Studio-Administration

Die Benutzer können mithilfe des Assistenten für neue Metrik-Packages neue Metrik-Packages

in IBM Cognos Connection erstellen und auf das Menü Extras in Metric Studio zugreifen.

● Administration von Cognos Planning

Die Benutzer können auf IBM Cognos 8 Planning - Contributor-Administrationskonsole und

auf IBM Cognos 8 Planning - Analyst zugreifen, um administrative Aufgabe auszuführen.

● Drucker

Die Benutzer können in IBM Cognos Administration auf der Registerkarte Konfiguration auf

die Option Drucker zugreifen, um Drucker zu verwalten.

● Aktivitäten und Zeitpläne ausführen

Benutzer können in IBM Cognos Administration auf der Registerkarte Status auf Aktuelle

Aktivitäten, Vorherige Aktivitäten, Bevorstehende Aktivitäten und Zeitpläne zugreifen, um die

Serveraktivitäten zu überwachen und Zeitpläne zu verwalten. Verwenden Sie die Berechtigung

Zeitplan, um einem Benutzer nur die Planung, nicht aber die Überwachung zu ermöglichen.

● Berechtigungen festlegen und Benutzeroberflächenprofile verwalten

Die Benutzer können in IBM Cognos Administration auf die Optionen Funktionen und Profile

der Benutzeroberfläche der Registerkarte Sicherheit zugreifen, um die geschützten Tools und

Funktionen sowie die Profile der Benutzeroberfläche von Report Studio zu verwalten.

248 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 14: Geschützte Tools und Funktionen

Page 249: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Stile und Portlets

Die Benutzer können in IBM Cognos Administration auf die Optionen Stile und Portlets der

Registerkarte Konfiguration zugreifen, um Stile und Portlets zu verwalten.

● Benutzer, Gruppen und Rollen

Die Benutzer können in IBM Cognos Administration auf der Registerkarte Zugriffsschutz auf

die Option Benutzer, Gruppen und Rollen zugreifen, um Namespaces, Benutzer, Gruppen und

Rollen zu verwalten.

Analysis Studio

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf Analysis Studio.

Cognos Viewer

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf Cognos Viewer, dem Anzeigeprogramm für Berichte.

Dieses Tool umfasst die folgenden geschützten Funktionen:

● Kontextmenü

Benutzer können das Kontextmenü von Cognos Viewer verwenden.

Hinweis: Zum Aufrufen des Kontextmenüs ist der Zugriff auf die geschützten Funktionen

Auswahl und Kontextmenü erforderlich.

● Mit Optionen ausführen

Die Benutzer können die Standardausführungsoptionen ändern.

● Auswahl

Die Benutzer können Text in Listen und Kreuztabellen auswählen.

● Symbolleiste

Für die Benutzer ist die Symbolleiste von Cognos Viewer eingeblendet.

Cognos Controller Studio

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf IBM Cognos 8 Controller.

Data Manager

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf IBM Cognos 8 Data Manager.

Detaillierte Fehler

Dieses geschützte Tool überwacht den Zugriff auf die Anzeige detaillierter Fehlermeldungen im

Webbrowser.

Drillthrough-Assistent

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf die Drillthrough-Fehlerbehebungsfunktion auf der

Drillthrough-Seite Gehe zu. Benutzer, die über diese Berechtigung verfügen, erhalten für jedes

Drillthrough-Ziel zusätzliche Informationen auf der Seite Gehe zu. Diese Informationen können

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 249

Kapitel 14: Geschützte Tools und Funktionen

Page 250: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

bei der Behebung von Fehlern in einer Drillthrough-Definition hilfreich sein oder an den Cognos

Software Services-Repräsentanten weitergeleitet werden.

Event Studio

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf Event Studio.

Glossar

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf das IBM WebSphere Business Glossary.

Einträge ausblenden

Dieses geschützte Tool gibt an, dass ein Benutzer in IBM Cognos 8 Einträge ausblenden und ausge-

blendete Einträge anzeigen kann.

Das Kontrollkästchen Diesen Eintrag ausblenden befindet sich auf der Registerkarte Allgemein der

Eigenschaftenseiten der Einträge. Das Kontrollkästchen Ausgeblendete Einträge anzeigen befindet

sich auf der Registerkarte Einstellungen in den Benutzerprofilen und auf der Registerkarte Allgemein

unter Eigener Bereich , Eigene Einstellungen.

Herkunft

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf die Aktion Herkunft. Verwenden Sie diese Aktion

zum Anzeigen von Informationen über Daten- und Metadatenelemente aus Cognos Viewer oder

aus dem Ursprungsstrukturverzeichnis in Report Studio, Query Studio und Analysis Studio.

Metric Studio

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf Metric Studio.

Dieses Tool umfasst die folgende geschützte Funktion:

● Ansicht bearbeiten

Verwenden Sie die Bearbeitungsfunktionen von Metric Studio zum Bearbeiten von Metrikenin-

halten.

Cognos Planning Contributor

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf IBM Cognos 8 Planning - Contributor und IBM

Cognos 8 Planning - Analyst.

Query Studio

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf Query Studio, mit dem einfache Ad-hoc-Berichte

erstellt werden können.

Dieses Tool umfasst die folgenden geschützten Funktionen:

● Erstellen

Erstellen Sie neue Berichte und verwenden Sie die Option Speichern unter für neue Berichte

und benutzerdefinierte Ansichten.

● Erweitert

250 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 14: Geschützte Tools und Funktionen

Page 251: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Verwenden Sie erweiterte Autorenfunktionen, beispielsweise für das Erstellen komplexer Filter,

Formatierungsstile und mehrsprachige Unterstützung.

Report Studio

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf Report Studio, einem Programm zum Erstellen pro-

fessioneller Berichte.

Dieses Tool umfasst die folgenden geschützten Funktionen:

● Zielgruppenverteilung

Benutzer können Berichte mit Zielgruppenverteilung erstellen und ausführen.

● Erstellen/Löschen

Benutzer können neue Berichte erstellen, die Option Speichern unter für neue Berichte und

Berichtsansichten verwenden und Modelle bearbeiten.

● HTML-Elemente im Bericht

Beim Erstellen von Berichten können Benutzer die SchaltflächeHTML-Element zum Verknüpfen

von Elementen der Berichtsspezifikation mit Hyperlinks verwenden.

● Benutzerdefiniertes SQL

Benutzer können die SQL-Anweisungen direkt in der Abfragespezifikation bearbeiten und die

Abfragespezifikationen mit den überarbeiteten SQL-Anweisungen ausführen.

Hinweis: Beschränkungen dazu, welche Benutzer diese Funktion verwenden können, werden

in Framework Manager nicht durchgesetzt. Beispielsweise kann ein Framework Manager-

Benutzer, der in IBM Cognos Administration nicht über Rechte für Benutzerdefiniertes SQLverfügt, trotzdem ein Abfragesubjekt erstellen und manuell erstellte SQL-Abfragen zum

Durchsuchen einer Datenbank verwenden.

Planen mit Scheduler

Dieses geschützte Tool überwacht den Zugriff auf die Zeitplanungsfunktionen für ausführbare

Elemente, z. B. Berichte.

Dieses Tool umfasst die folgende geschützte Funktion:

● Zeitplanungspriorität

Die Benutzer können die Verarbeitungspriorität von geplanten Einträgen festlegen und bearbei-

ten.

Eingabespezifische Berechtigungen festlegen

Dieses geschützte Tool legt fest, dass ein Benutzer auf einer Eintragsebene Berechtigungen einrichten

darf.

Die Registerkarte Funktionen wird auf den Seiten Eigenschaften festlegen für Packages und Ordner

für Benutzer angezeigt, die über diese Berechtigung sowie über Berechtigungen zum Festlegen von

Richtlinien für den Eintrag verfügen bzw. die Eigentümer des Eintrags sind.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 251

Kapitel 14: Geschützte Tools und Funktionen

Page 252: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Ausführungsspezifikation

Dieses geschützte Tool legt fest, dass ein Benutzer oder eine SDK-Anwendung eine Inline-Spezifikation

verwenden kann.

IBM Cognos-8-Studios und einige Dienste verwenden intern Inline-Spezifikationen, um Aufgaben

auszuführen. Der Dienst, der die Spezifikation ausführt, prüft eine Reihe von Berechtigungen, um

sicherzustellen, dass der Benutzer zur Verwendung der Inline-Spezifikation berechtigt ist. Weitere

Informationen finden Sie unter der Methode "runSpecification" im Developer Guide.

Diese Berechtigung wird benötigt, um Data Manager-Aufgaben zu verfassen.

Die Option 'Vollständiger Text und alle Felder' in der Suche verwenden

Verwenden Sie die Option Vollständiger Text und alle Felder in der Suche.

Überwachungsregeln

Dieses geschützte Tool steuert in IBM Cognos Connection den Zugriff auf die Registerkarte Regeln

des Bereichs Eigene Überwachungselemente. Verwenden Sie diese geschützte Funktion zum Erstellen

und Ausführen von Überwachungsregeln.

Festlegen des Zugriffs auf geschützte FunktionenZur Festlegung des Zugriffs auf geschützte Tools und Funktionen gewähren Sie bestimmten

Namespaces, Benutzern, Gruppen und Rollen Ausführungsberechtigungen für diese Funktionen.

Wenn Sie die Berechtigungen für eine geschützte Funktion festlegen, müssen Sie Ausführungsberech-

tigungen für die Funktion und Transitrechte das übergeordnete geschützte Tool gewähren. Um z. B.

den Zugriff auf Report Studio und alle seine Funktionen zu ermöglichen, gewähren Sie Ausführungs-

berechtigungen für das geschützte Tool Report Studio. Wenn Sie nur den Zugriff auf die geschützte

Funktion Erstellen/Löschen von Report Studio ermöglichen möchten, gewähren Sie Transitrechte

für das geschützte Tool Report Studio und Ausführungsberechtigungen für die geschützte Funktion

Erstellen/Löschen.

Sie benötigen die Berechtigung zum Festlegen von Richtlinien, um geschützte Funktionen verwalten

zu können. Diese Aufgabe fällt in der Regel den Verzeichnisadministratoren zu.

Stellen Sie vor dem Festlegen von Berechtigungen sicher, dass die anfänglichen Sicherheitseinstellungen

bereits geändert wurden.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Sicherheit auf Funktionen.

Es wird eine Liste der verfügbaren geschützten Funktionen angezeigt.

3. Wählen Sie aus, ob Sie den Zugriff für ein Tool oder für eine Funktion festlegen möchten:

● Zum Einrichten des Zugriffs auf ein Tool klicken Sie auf die Schaltfläche Aktionen

neben dem Namen des Tools, und klicken Sie dann auf Eigenschaften festlegen.

252 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 14: Geschützte Tools und Funktionen

Page 253: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Zum Einrichten des Zugriffs für eine Funktion klicken Sie auf die Schaltfläche Aktionen

neben dem Namen der Funktion, und klicken Sie dann auf Eigenschaften festlegen.

Tipp: Tools, die über geschützte Funktionen verfügen, haben Verknüpfungen.

4. Klicken Sie auf die Registerkarte Berechtigungen.

5. Verwenden Sie die Berechtigungen des übergeordneten Eintrags, oder geben Sie andere

Berechtigungen an.

● Um die Berechtigungen des übergeordneten Eintrags zu verwenden, deaktivieren Sie das

Kontrollkästchen Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Zugriffsberechtigungen

überschreiben, und klicken Sie anschließend auf OK.

● Zum Einrichten spezifischer Zugriffsberechtigungen für einen Eintrag aktivieren Sie das

Kontrollkästchen Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Zugriffsberechtigungen

überschreiben, und führen Sie anschließend die verbleibenden Schritte aus.

6. Wenn Sie einen Eintrag aus der Liste entfernen möchten, aktivieren Sie das dazugehörige Kon-

trollkästchen, und klicken Sie auf Entfernen.

Tipp: Wenn Sie alle Einträge auf einer Seite aktivieren beziehungsweise deaktivieren möchten,

klicken Sie unten in der Liste auf Alles auswählen oder auf Auswahl für alles aufheben.

7. Wenn Sie neue Einträge in die Liste aufnehmen möchten, klicken Sie auf Hinzufügen, und ent-

scheiden Sie sich für eine Methode zum Auswählen der Einträge:

● Wenn Sie aufgelistete Einträge auswählen möchten, klicken auf den entsprechenden

Namespace und aktivieren die Kontrollkästchen neben den betreffenden Benutzern, Gruppen

oder Rollen.

● Wenn Sie Einträge suchen möchten, klicken Sie auf Suchen, und geben Sie im Feld Zeichen-

kette, nach der gesucht werden soll den Suchtext ein. Wenn Sie die Suchoptionen verwenden

möchten, klicken Sie auf Bearbeiten. Suchen Sie den gewünschten Eintrag, und klicken Sie

darauf.

● Wenn Sie die Namen der Einträge eingeben möchten, die hinzugefügt werden sollen, klicken

Sie auf Eingeben, und geben Sie die Namen von Gruppen, Rollen oder Benutzern ein. Ver-

wenden Sie dabei das folgende Format, und geben Sie die Einträge mit Semikolon (;) getrennt

ein:

Namespace/Gruppenname;Namespace/Rollenname;Namespace/Benutzername;

Beispiel:

Cognos/Autoren;LDAP/Schuster;

8. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach rechts, und klicken Sie auf OK, wenn die

gewünschten Einträge im Feld Ausgewählte Einträge angezeigt werden.

Tipps: Um die Einträge aus der Liste Ausgewählte Einträge zu entfernen, wählen Sie sie aus,

und klicken Sie auf Entfernen. Wenn Sie alle Einträge in einer Liste auswählen möchten, akti-

vieren Sie das Kontrollkästchen in der linken oberen Ecke der Liste. Klicken Sie zur Anzeige

der Benutzereinträge auf Die Benutzer in der Liste anzeigen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 253

Kapitel 14: Geschützte Tools und Funktionen

Page 254: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

9. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Eintrag, für den Sie Zugriff auf das Tool oder

die Funktion festlegen möchten.

10. Aktivieren Sie im Feld neben der Liste die entsprechenden Kontrollkästchen, um Ausführungs-

berechtigungen für den Eintrag zu gewähren.

11. Klicken Sie auf Anwenden.

In der Spalte Berechtigungen wird neben dem Namespace, dem Benutzer, der Gruppe oder der

Rolle ein Symbol angezeigt, aus dem hervorgeht, dass Ausführungsberechtigungen gewährt

wurden.

12. Wiederholen Sie die Schritte 8 bis 10 für die einzelnen Einträge.

13. Klicken Sie auf OK.

Einrichten des Zugriffs auf die Benutzeroberflächenprofile vonReport Studio

Um die Anforderungen sowohl der Autoren von normalen Berichten als auch der Autoren von

Finanzberichten zu erfüllen, bietet Report Studio separate Benutzeroberflächen, die jeweils die für

diese Rollen relevanten Funktionen enthalten.

Folgende Benutzeroberflächen werden unterstützt:

● Modus für professionelle Berichtserstellung

Der Modus für professionelle Berichtserstellung ermöglicht Benutzern den Zugriff auf die ganze

Bandbreite der Report Studio-Funktionalität. In diesem Modus können Sie mithilfe sämtlicher

Datentypen (relational oder multidimensional) beliebige Berichtstypen erstellen, z. B. Diagramme,

Landkarten, Listen und Wiederholfunktionen.

● Modus für Express-Berichtserstellung

Der Modus für Express-Berichtserstellung bietet eine vereinfachte und fokussierte Report Studio-

Benutzeroberfläche. Er wurde für nicht technische Benutzer zum Erstellen herkömmlicher

Finanz- und Managementberichte entwickelt. Bei diesem Modus wird nur der Zugriff auf

dimensional modellierte Daten ermöglicht sowie eine mitgliederorientierte Strukturansicht

verwendet.

Mit diesem Modus zum Erstellen von Berichten werden nur Kreuztabellenberichte für Benutzer

unterstützt, die ein standardmäßiges Finanzlayout mit Funktionen zum Einrücken und Einfügen

von einzelnen Mitgliedern verwenden möchten. Über die Schaltflächen auf der Windows-ähn-

lichen Symbolleiste können Sie Berichte auf einfache Weise bearbeiten, ohne Eigenschaftenblätter

verwenden zu müssen.

Darüber hinaus können Sie mithilfe eines Seiten- und Kontextbereichs (ähnlich wie in Analysis

Studio) problemlos mehrseitige und gefilterte Kreuztabellen mit Eingabeaufforderungen erstellen.

Zur Unterstützung der verschiedenen Berichtserstellungsmodi in Report Studio stellt IBM Cognos

Administration zwei Profile der Benutzeroberfläche mit Namen Professionell und Express bereit.

254 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 14: Geschützte Tools und Funktionen

Page 255: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Verwenden Sie das Profil Professionell, um den Zugriff auf den Modus Professionell einzurichten,

und das Profil Express, um den Zugriff auf den Modus Express einzurichten.

Benutzer, die über Zugriff auf den Modus für professionelle Berichtserstellung und den Modus für

Express-Berichtserstellung verfügen, können in Report Studio zwischen den beiden Modi wechseln.

Weitere Informationen finden Sie im Report Studio für professionelle Berichtserstellung - Benutzer-

handbuch.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Sicherheit auf Profile der Benutzeroberfläche.

3. Geben Sie Zugriffsberechtigungen für das gewünschte Benutzeroberflächenprofil an.

● Zum Gewähren des Zugriffs auf den Modus für die professionelle Berichtserstellung klicken

Sie auf die SchaltflächeAktionen neben Professionell und anschließend auf Eigenschaften

festlegen.

● Zum Gewähren des Zugriffs auf den Modus für Express-Berichtserstellung klicken Sie auf

die Schaltfläche Aktionen neben Express und anschließend auf Eigenschaften festlegen.

Die Seite Berechtigungen wird angezeigt.

4. Aktivieren Sie das KontrollkästchenDie vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Zugriffsberech-

tigungen überschreiben.

5. Aktivieren Sie im Feld links das Kontrollkästchen neben dem Benutzer, der Gruppe oder der

Rolle, dem bzw. der Sie Zugriff auf das Benutzeroberflächenprofil gewähren möchten.

6. Gewähren Sie im Feld rechts Ausführungsrechte und Transitrechte für die ausgewählten

Benutzer, Gruppen oder Rollen.

Weitere Berechtigungen sind nicht erforderlich.

7. Klicken Sie auf OK.

Detailliertere Informationen zum Festlegen von Zugriffsberechtigungen finden Sie unter "Festlegen

von Zugriffsberechtigungen für einen Eintrag" (S. 243).

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 255

Kapitel 14: Geschützte Tools und Funktionen

Page 256: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

256 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 14: Geschützte Tools und Funktionen

Page 257: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 15: Objektberechtigungen

Mit Objektberechtigungen wird festgelegt, welche geschützten Tools und Funktionen (S. 247)

Benutzer, Gruppen und Rollen mit verschiedenen Packages verwenden können. Die Berechtigungen

legen zum Beispiel das Studio fest, mit dem ein Package geöffnet wird, sowie welche Studiofunktionen

beim Arbeiten mit diesem Package zur Verfügung stehen.

Die geschützten Tools und deren Funktionen, die auch als globale Berechtigungen bezeichnet werden,

kontrollieren den Zugriff auf die verschiedenen Komponenten und die Funktionalität in IBM

Cognos 8. Objektberechtigungen müssen mit den jeweiligen globalen Berechtigungen kombiniert

werden. Wenn Sie zum Beispiel Objektberechtigungen für ein Package einrichten, das Report Studio-

und Query Studio-Berichte enthält, müssen Sie sicherstellen, dass der Benutzer auch auf die

geschützten Report Studio- und Query Studio-Tools und deren anwendbare geschützte Funktionen

zugreifen kann.

Wird ein vorhandenes Package aus einem Client-Tool, wie z. B. Framework Manager, neu publiziert,

werden die zuvor in IBM Cognos Connection festgelegten Package-Berechtigungen nicht überschrie-

ben oder modifiziert.

Steuern Sie Objektberechtigungen mit dem geschützten Tool Eingabespezifische Funktionen festle-

gen(S. 251).

Sie können die folgenden Objektberechtigungen für einzelne Packages einrichten (S. 259).

Adaptive Analytics

Diese geschützte Funktion steuert den Zugriff auf die Berichte, die mithilfe von Adaptive Analytics

gepackt wurden.

Analysis Studio

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf Analysis Studio.

Administration

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf die Administrationsseiten in IBM Cognos 8. Sie

können Objektberechtigungen für die folgenden geschützten Funktionen inAdministration festlegen.

● Adaptive Analytics-Administration

Die Benutzer können auf Adaptive Analytics zugreifen, um administrative Aufgaben zu erledigen.

● Administration von Cognos Planning

Die Benutzer können auf IBM Cognos 8 Planning - Contributor-Administrationskonsole und

auf IBM Cognos 8 Planning - Analyst zugreifen, um administrative Aufgabe auszuführen.

● Metric Studio-Administration

Die Benutzer können mithilfe des Assistenten für neue Metrik-Packages neue Metrik-Packages

in IBM Cognos Connection erstellen und auf das Menü Extras in Metric Studio zugreifen.

Licensed Materials – Property of IBM257© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 258: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Event Studio

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf Event Studio.

Glossar

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf das IBM WebSphere Business Glossary.

Metric Studio

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf Metric Studio.

Dieses Tool umfasst die folgende geschützte Funktion:

● Ansicht bearbeiten

Verwenden Sie die Bearbeitungsfunktionen von Metric Studio zum Bearbeiten von Metrikenin-

halten.

Cognos Planning Contributor

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf IBM Cognos 8 Planning - Contributor und IBM

Cognos 8 Planning - Analyst.

Query Studio

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf Query Studio, mit dem einfache Ad-hoc-Berichte

erstellt werden können.

Dieses Tool umfasst die folgenden geschützten Funktionen:

● Erstellen

Erstellen Sie neue Berichte und verwenden Sie die Option Speichern unter für neue Berichte

und benutzerdefinierte Ansichten.

● Erweitert

Verwenden Sie erweiterte Autorenfunktionen, beispielsweise für das Erstellen komplexer Filter,

Formatierungsstile und mehrsprachige Unterstützung.

Report Studio

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf Report Studio, einem Programm zum Erstellen pro-

fessioneller Berichte.

Dieses Tool umfasst die folgenden geschützten Funktionen:

● Zielgruppenverteilung

Benutzer können Berichte mit Zielgruppenverteilung erstellen und ausführen.

● Erstellen/Löschen

Benutzer können neue Berichte erstellen, die Option Speichern unter für neue Berichte und

Berichtsansichten verwenden und Modelle bearbeiten.

● HTML-Elemente im Bericht

258 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 15: Objektberechtigungen

Page 259: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Beim Erstellen von Berichten können Benutzer die SchaltflächeHTML-Element zum Verknüpfen

von Elementen der Berichtsspezifikation mit Hyperlinks verwenden.

● Benutzerdefiniertes SQL

Benutzer können die SQL-Anweisungen direkt in der Abfragespezifikation bearbeiten und die

Abfragespezifikationen mit den überarbeiteten SQL-Anweisungen ausführen.

Hinweis: Beschränkungen dazu, welche Benutzer diese Funktion verwenden können, werden

in Framework Manager nicht durchgesetzt. Beispielsweise kann ein Framework Manager-

Benutzer, der in IBM Cognos Administration nicht über Rechte für Benutzerdefiniertes SQLverfügt, trotzdem ein Abfragesubjekt erstellen und manuell erstellte SQL-Abfragen zum

Durchsuchen einer Datenbank verwenden.

Herkunft

Dieses geschützte Tool steuert den Zugriff auf die Aktion Herkunft. Verwenden Sie diese Aktion

zum Anzeigen von Informationen über Daten- und Metadatenelemente aus Cognos Viewer oder

aus dem Ursprungsstrukturverzeichnis in Report Studio, Query Studio und Analysis Studio.

Ausführungsspezifikation

Dieses geschützte Tool legt fest, dass ein Benutzer oder eine SDK-Anwendung eine Inline-Spezifikation

verwenden kann.

IBM Cognos-8-Studios und einige Dienste verwenden intern Inline-Spezifikationen, um Aufgaben

auszuführen. Der Dienst, der die Spezifikation ausführt, prüft eine Reihe von Berechtigungen, um

sicherzustellen, dass der Benutzer zur Verwendung der Inline-Spezifikation berechtigt ist. Weitere

Informationen finden Sie unter der Methode "runSpecification" im Developer Guide.

Diese Berechtigung wird benötigt, um Data Manager-Aufgaben zu verfassen.

Überwachungsregeln

Dieses geschützte Tool steuert in IBM Cognos Connection den Zugriff auf die Registerkarte Regeln

des Bereichs Eigene Überwachungselemente. Verwenden Sie diese geschützte Funktion zum Erstellen

und Ausführen von Überwachungsregeln.

Einrichten von Objektberechtigungen für ein PackageMit dieser Funktionalität legen Sie fest, welche geschützten Tools und Funktionen (S. 257) Benutzer,

Gruppen und Rollen mit verschiedenen Packages verwenden können.

Sie können Objektberechtigungen auf der Package-Ebene festlegen. Wenn das Package in einem

Ordner gespeichert ist, können sie auch auf der Ordnerebene festgelegt werden. Berechtigungen,

die auf der Ordnerebene festgelegt wurden, gelten nur für Packages in diesem Ordner und seinen

Unterordnern, d. h. nicht für andere Einträge, einschließlich Berichte. Wenn ein Ordner z. B.

Packages, Berichte und einen Unterordner enthält, der wiederum andere Packages und Berichte

enthält, haben die Berechtigungseinstellungen nur Einfluss auf die Packages in diesem Ordner und

seinem Unterordner.

Um Objektberechtigungen zu verwenden, müssen Benutzer

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 259

Kapitel 15: Objektberechtigungen

Page 260: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Zugriff auf die geschützten Tools und Funktionen haben, die dem Package zugeordnet sind

(S. 247)

● Zugriff auf das geschützte Tool Objektberechtigungen haben (S. 251)

● über Berechtigungen zum Festlegen von Richtlinien für das Package verfügen (S. 239) oder

Eigentümer des Packages sein

Wenn Sie Objektberechtigungen nach der Installation von IBM Cognos 8 erstmals einrichten, wird

empfohlen, mit Öffentliche Ordner zu beginnen, und darauf zu achten, dass die Berechtigungen für

Öffentliche Ordner die globalen Berechtigungen widerspiegeln. Dies gewährleistet eine ordnungsge-

mäße Basis, auf der Objektberechtigungen detaillierter festgelegt werden können.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection für das gewünschte Package bzw. den Ordner mit dem

gewünschten Package auf die Schaltfläche Eigenschaften .

Tipp: Klicken Sie beim Einrichten der Objektberechtigungen für Öffentliche Ordner in der

Symbolleiste des Produkts auf die Schaltfläche Eigenschaften .

2. Klicken Sie auf die Registerkarte Funktionen.

3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Die vom übergeordneten Eintrag geerbten Berechtigungen

überschreiben mit.

4. Aktivieren Sie im Feld links das Kontrollkästchen neben dem Benutzer, der Gruppe oder der

Rolle, für den bzw. die Sie Objektberechtigungen festlegen möchten.

Wenn der Benutzer, die Gruppe oder Rolle nicht in der Liste aufgeführt wird, klicken Sie auf

Hinzufügen. Wenn Sie den Benutzer, die Gruppe oder Rolle aus der Liste entfernen möchten,

aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, und klicken Sie auf Entfernen.

Weitere Informationen zum Hinzufügen von Einträgen zu oder Entfernen von Einträgen aus

dieser Liste finden Sie in der unter "Festlegen von Zugriffsberechtigungen für einen Ein-

trag" (S. 243) beschriebenen Vorgehensweise.

5. Aktivieren bzw. deaktivieren Sie im Feld rechts die entsprechenden Kontrollkästchen, um den

Benutzern, Gruppen oder Rollen die gewünschten Objektberechtigungen zu gewähren oder zu

verweigern.

Ein Symbol, das eine gewährte oder verweigerte Berechtigung darstellt, wird neben dem Namen

des Benutzers bzw. der Gruppe oder Rolle angezeigt. Wenn Sie den Zugriff auf ein geschütztes

Tool verweigern, verweigern Sie automatisch den Zugriff auf alle geschützten Funktionen dieses

Tools.

6. Aktivieren Sie gegebenenfalls das Kontrollkästchen Die Berechtigungen aller untergeordneten

Einträge löschen.

Verwenden Sie diese Option, um Objektberechtigungen für eine Hierarchie von Einträgen, z. B.

für alle Packages in einem Ordner, festzulegen.

7. Klicken Sie auf OK.

260 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 15: Objektberechtigungen

Page 261: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 16: Anfänglicher Zugriffsschutz

Bei der Initialisierung eines Content Store wird ein Satz von Zugriffsschutzobjekten erstellt und im

Cognos-Namespace gespeichert. Der Objektsatz dient der einfacheren Verwaltung von IBM Cognos 8.

Die anfänglichen Zugriffsschutzrichtlinien gewähren allen Benutzern unbeschränkten Zugriff auf

alle Objekte im Content Store.

Der Zugriffsschutz-Administrator muss die Zugriffsschutzeinstellungen nach der Initialisierung

ändern, um den Content Store zu schützen (S. 264).

Eine Zusammenfassung der anfänglichen Zugriffsberechtigungen für die Content Manager-Objekte

finden Sie unter "Anfängliche Zugriffsberechtigungen " (S. 765).

StandardeinträgeDie Standardeinträge umfassen das Benutzerkonto Anonym, die Gruppen Alle authentifizierten

Benutzer und Jeder sowie die Rolle Systemadministratoren. Die Standardeinträge können nicht

gelöscht werden. Sie werden sowohl für geschützte als auch für nicht geschützte Systeme verwendet.

Anonym

Dieser Eintrag steht für ein Benutzerkonto, das von Mitgliedern der allgemeinen Öffentlichkeit

gemeinsam genutzt wird, die ohne Authentifizierung auf IBM Cognos 8 zugreifen können. Diese

Zugriffsberechtigung eignet sich beispielsweise zur Verteilung eines Online-Katalogs.

Anonyme Benutzer können nur die Einträge anzeigen, für die keine Zugriffsberechtigungen oder

lediglich Zugriffsberechtigungen speziell für dieses Konto bzw. die Gruppe Jeder eingerichtet wurden.

Sie können das Benutzerkonto Anonym deaktivieren, indem Sie im Konfigurations-Tool die Konfi-

gurationsparameter ändern.

Alle authentifizierten Benutzer

Diese Gruppe umfasst die von Authentifizierungs-Providern authentifizierten Benutzer. Die Mitglied-

schaft für diese Gruppe ist an das Produkt gekoppelt und kann nicht angezeigt oder geändert werden.

Diese Gruppe kann nicht transferiert werden (S. 352).

Jeder

Diese Gruppe umfasst alle authentifizierten Benutzer und das Benutzerkonto Anonym. Die Mitglied-

schaft für diese Gruppe ist an das Produkt gekoppelt und kann nicht angezeigt oder geändert werden.

Mithilfe der Gruppe Jeder können Sie schnell einen Standardzugriffsschutz einrichten. Um beispiels-

weise einen Bericht zu schützen, gewähren Sie der Gruppe Jeder Lese-, Schreib- oder Ausführungs-

berechtigungen für den Bericht. Nachdem Sie diesen Zugriffsschutz eingerichtet haben, können Sie

anderen Benutzern, Gruppen oder Rollen Zugriff auf den Bericht gewähren und die Gruppe Jederaus der Zugriffsschutzrichtlinie für diesen Bericht entfernen. Danach können nur die von Ihnen

angegebenen Benutzer, Gruppen und Rollen auf den Bericht zugreifen.

Licensed Materials – Property of IBM261© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 262: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Sie können die Gruppe Jeder verwenden, um Zugriffsschutz während des Transfers zu gewährleisten

(S. 346). Die Gruppe selbst kann jedoch nicht transferiert werden (S. 352).

Systemadministratoren

Hierbei handelt es sich um eine Spezielle Rolle in IBM Cognos 8. Mitglieder dieser Rolle werden

häufig als Root-Benutzer oder Super User bezeichnet. Sie können auf alle Objekte im Content Store

zugreifen und diese ändern, unabhängig von den Zugriffsschutzrichtlinien. Nur Mitglieder der Rolle

Systemadministratoren können über die Mitgliedschaft in dieser Rolle bestimmen.

Die Rolle Systemadministratoren darf nicht leer sein. Wenn Sie die Rolle Systemadministratorennicht verwenden möchten, können Sie im Cognos Namespace oder bei Ihrem Authentifizierungs-

Provider eine leere Gruppe definieren und diese Gruppe der Rolle Systemadministratoren als Mitglied

hinzufügen.

Wenn diese Rolle während der Initialisierung des Content Store erstellt wird, ist die Gruppe Jederals Mitglied enthalten. Das heißt, dass alle Benutzer unbeschränkten Zugriff auf den Content Store

haben. Sie müssen die anfänglichen Zugriffsschutzeinstellungen für diese Rolle direkt nach der

Installation und Konfiguration von IBM Cognos 8 ändern. Außerdem müssen Sie die Gruppe Jederals Mitglied entfernen (S. 264).

Diese Rolle kann transferiert werden (S. 352).

Vordefinierte EinträgeDie vordefinierten Einträge umfassen mehrere Cognos-Rollen (S. 232). Jede Rolle verfügt über eine

Reihe von speziellen Zugriffsberechtigungen und dient zum Absichern unterschiedlicher Komponenten

und Funktionen in IBM Cognos 8. Sie können die vordefinierten Rollen verwenden oder löschen.

Wenn die vordefinierten Rollen während der Initialisierung des Content Store erstellt werden, ist

die Gruppe "Jeder" in manchen dieser Rollen Mitglied. Zu den betreffenden Rollen gehören u. a.

Konsumenten, Query-Benutzer, Analyse-Benutzer und Autoren. Wenn Sie die vordefinierten Rollen

verwenden möchten, sollten Sie deren anfängliche Mitgliedschaft unmittelbar nach der Installation

und Konfiguration von IBM Cognos 8 ändern (S. 264).

Die vordefinierten Rollen lauten wie folgt:

BeschreibungRolle

Mitglieder können Berichte verwalten, die mit Adaptive

Analytics gepackt wurden.

Adaptive Analytics-Administratoren

Mitglieder können Berichte verwenden, die mit Adaptive

Analytics gepackt wurden.

Adaptive Analytics-Benutzer

Mitglieder haben gleiche Zugriffsberechtigungen wie

Konsumenten. Sie können außerdem IBM Cognos Analysis

Studio verwenden.

Analyse-Benutzer

262 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 16: Anfänglicher Zugriffsschutz

Page 263: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungRolle

Mitglieder haben gleiche Zugriffsberechtigungen wie

Query- und Analysis-Benutzer. Sie dürfen Report Studio,

Query Studio und Analysis Studio verwenden und öffent-

liche Inhalte speichern, wie z. B. Berichte und Berichtsaus-

gaben.

Autoren

Mitglieder können öffentlichen Inhalt, wie z. B. Berichte,

lesen und ausführen.

Consumers

Mitglieder verfügen über unbeschränkten Zugriff auf IBM

Cognos Controller-Menüs und können einzelne IBM

Cognos Controller-Benutzer anlegen und ihre Beschränkun-

gen definieren.

Cognos Controller-Administratoren

Mitglieder verfügen über allgemeinen Zugriff auf IBM

Cognos Controller-Menüs.

Cognos Controller-Benutzer

Mitglieder können Data Manager zur Erstellung von Data

Warehouses und Data Repositories für die Berichterstel-

lung, Analyse und Leistungsanalyse verwenden.

Data Manager-Autoren

Mitglieder können den Inhalt von Namespaces verwalten.

Im Cognos-Namespace verwalten sie Gruppen, Konten,

Kontakte, Verteilerlisten, Datenquellen und Drucker.

Verzeichnisadministratoren

Mitglieder können das Benutzeroberflächenprofil Expressvon Report Studio verwenden.

Express-Autoren

Mitglieder können Metrik-Packages und Aufgaben in IBM

Cognos Connection verwalten.

Metriken-Administratoren

Mitglieder können Scorecard-Anwendungen in Metric

Studio erstellen und bearbeiten.

Metriken-Autoren

Mitglieder können die Leistung in Metric Studio überwa-

chen.

Metriken-Benutzer

Mitglieder können die Cognos-Portlets und andere Portlets

in IBM Cognos Connection verwalten. Dazu zählt auch

das Anpassen von Portlets, das Definieren von Portlet-Stilen

und das Festlegen von Zugriffsberechtigungen für Portlets.

Portal-Administratoren

Mitglieder können auf den Contributor-Webclient, das

Contributor Add-in für Excel und Analyst zugreifen.

Benutzer von Cognos Planning - Con-

tributor

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 263

Kapitel 16: Anfänglicher Zugriffsschutz

Page 264: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungRolle

Mitglieder können auf die Contributor-Administrations-

konsole, Analyst und alle zugeordneten Objekte in der

Anwendung zugreifen.

Zugriffsrechts-Administratoren für

Cognos Planning

Mitglieder haben gleiche Zugriffsberechtigungen wie

Konsumenten. Sie können außerdem IBM Cognos Query

Studio verwenden.

Query-Benutzer

Mitglieder haben für IBM Cognos 8 nur Leseberechtigung.

Sie können durch bestimmte Teile des Content Store

navigieren, gespeicherte Berichtsausgaben anzeigen, Zellen

in gespeicherten Berichtsausgaben in Cognos Viewer aus-

wählen und das Kontextmenü von Cognos Viewer verwen-

den, um Aktionen auszuführen, beispielsweise Drill-

through-Vorgänge.

Leser

Mitglieder können öffentlichen Inhalt verwalten, für den

sie über unbeschränkte Zugriffsberechtigungen verfügen.

Sie können außerdem IBM Cognos Report Studio und IBM

Cognos Query Studio verwenden.

Berichts-Administratoren

Mitglieder können Server, Dispatcher und Aufgaben ver-

walten.

Serveradministratoren

Festlegen von Zugriffsschutzeinstellungen nach der InstallationWenn die anfänglichen Zugriffsschutzeinträge während der Initialisierung des Content Store erstellt

werden, ist die Gruppe Jeder Mitglied der Rolle Systemadministratoren. Das heißt, dass alle

Benutzer ohne Beschränkung auf den Content Store zugreifen können. Um den Zugriff einzuschrän-

ken, müssen Sie vertrauenswürdige Benutzer als Mitglieder zu dieser Rolle hinzufügen und dann

die Gruppe Jeder als Mitglied entfernen.

Darüber hinaus müssen Sie die anfänglichen Zugriffsschutzeinstellungen für die vordefinierten

Rollen ändern, zu deren anfänglichen Mitgliedern die Gruppe Jeder zählt. Dies sind zum Beispiel

die Rollen Konsumenten, Query-Benutzer und Autoren. Nehmen Sie für diese Rollen ähnliche

Änderungen vor wie für die Rolle Systemadministratoren.

Wenn Sie die vordefinierten Rollen nicht verwenden möchten, können Sie sie löschen.

Um den Cognos-Namespace zu schützen, ändern Sie seine anfänglichen Zugriffsberechtigungen,

indem Sie den gewünschten Benutzern Zugriff gewähren.

Wenn Sie die Zugriffsberechtigungen für die Gruppe Jeder festlegen, sollten Sie den Zugriff auf

Einträge nicht explizit verweigern. Die Zugriffsverweigerung überschreibt alle anderen Zugriffs-

schutzrichtlinien für den Eintrag. Wenn Sie jedem den Zugriff auf den Eintrag verweigern, kann

der Eintrag nicht mehr verwendet werden.

264 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 16: Anfänglicher Zugriffsschutz

Page 265: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Ihre IBM Cognos 8-Installation muss bereits so konfiguriert sein, dass sie einen Authentifizierungs-

Provider verwendet. Die Konfiguration finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Verfahrensweise für Systemadministratoren und vordefinierte Rollen

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Sicherheit auf Benutzer, Gruppen und Rollen.

3. Klicken Sie auf den Namespace Cognos.

4. Zum Bearbeiten der gewünschten Rolle klicken Sie in der Spalte Aktionen auf die Schaltfläche

Eigenschaften festlegen.

5. So ändern Sie die Mitgliederliste auf der Registerkarte Mitglieder:

● Stellen Sie sicher, dass mindestens ein beim Authentifizierungs-Provider definierter Benutzer

Mitglied ist.

● Entfernen Sie die Gruppe Jeder.

6. Klicken Sie auf OK.

7. Richten Sie auf der Registerkarte Berechtigungen Zugriffsberechtigungen für diese Rolle ein,

damit der Inhalt nicht von nicht autorisierten Benutzern erstellt, aktualisiert oder gelöscht

werden kann, und klicken Sie anschließend auf OK.

Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 6 für die einzelnen Rollen.

Schritte für den Cognos-Namespace

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection oben rechts auf Starten und dann auf IBM Cognos

Administration.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Sicherheit auf Benutzer, Gruppen und Rollen.

3. Klicken Sie in der Spalte Aktionen neben dem Cognos-Namespace auf die Schaltfläche Eigen-

schaften festlegen.

4. Richten Sie auf der Registerkarte Berechtigungen Zugriffsberechtigungen für den

Cognos-Namespace ein, damit der Inhalt nicht von nicht autorisierten Benutzern erstellt,

aktualisiert oder gelöscht werden kann.

Es wird empfohlen, dass Sie die Gruppe Jeder entfernen. Je nach Ihren Anforderungen können

Sie sie aber auch belassen.

5. Aktivieren Sie gegebenenfalls das Kontrollkästchen Die Zugriffsberechtigungen aller unterge-

ordneten Einträge löschen.

6. Klicken Sie auf OK.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 265

Kapitel 16: Anfänglicher Zugriffsschutz

Page 266: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Schützen des Content StoreUm Zugriffsschutz und Integrität zu gewährleisten, erfolgt der Zugriff auf den Content Store durch

den Content Manager-Dienst unter Verwendung der in der Konfiguration von IBM Cognos ange-

gebenen Einzeldatenbankanmeldung. Die Datenbankanmeldung wird gemäß Ihres Verschlüsselungs-

standards verschlüsselt. Der Zugriffsschutz des Content Store basiert jedoch nicht nur auf dem IBM

Cognos 8-Zugriffsschutz, sondern auch auf dem nativen Schutz der Datenbank, des Betriebssystems

und des Netzwerks.

Zum Schutz Ihrer Datenbank empfehlen wir folgende Richtlinien:

❑ Schützen Sie die Datenbank und die Datenbank-API mit den Zugriffsschutzfunktionen der

Datenbank, des Netzwerks und des Betriebssystems.

❑ Berechtigen Sie eine begrenzte Anzahl an Benutzern zur Verwaltung der Datenbank.

❑ Setzen Sie den nativen Schutz der Datenbank folgendermaßen ein, um Benutzerkonten mit

Zugriff auf die Datenbank nur die nötigsten Berechtigungen zu gewähren:

● MS SQL Server

Benutzer müssen über die Berechtigungen zum Erstellen und Löschen von Tabellen verfügen.

Stellen Sie sicher, dass das Benutzerkonto Mitglied der folgenden Rollen ist: db_ddladmin,

db_datareader und db_datawriter. Darüber hinaus muss das Benutzerkonto Besitzer der

jeweiligen Standardschemas sein.

● ORACLE

Benutzer müssen über Berechtigungen zur Verbindung mit der Datenbank verfügen. Des

Weiteren müssen sie Tabellen, Trigger, Ansichten, Vorgehensweisen und Sequenzen

erstellen, verändern und löschen können sowie Daten in die Datenbanktabellen einfügen

und diese aktualisieren und löschen können. Die Berechtigungen müssen dem Benutzerkonto

direkt gewährt werden, nicht durch eine Gruppe oder eine Rollenmitgliedschaft.

● DB2

Benutzer müssen über die Berechtigungen zum Erstellen und Löschen von Tabellen sowie

über die Berechtigungen CREATETAB, CONNECT und IMPLICITSCHEMA für die

Datenbank verfügen. Des Weiteren müssen sie über USE-Berechtigungen für den Tablespace

USER TEMPORARY sowie andere, mit der Datenbank verknüpfte Tablespaces verfügt.

● Sybase Adaptive Server Enterprise

Benutzer müssen über die Berechtigungen zum Erstellen und Löschen von Tabellen sowie

zum Erstellen von Standards, Vorgehensweisen, Regeln und Ansichten der Datenbank

verfügen.

❑ Begrenzen Sie die Anzahl von Benutzern, die über Lese- oder Schreibzugriff auf die Content

Manager-Tabellen verfügen.

❑ Folgen Sie weiteren Empfehlungen zum Schützen der Datenbank. Weitere Informationen finden

Sie in der Dokumentation zur Datenbank.

266 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 16: Anfänglicher Zugriffsschutz

Page 267: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

IBM Cognos Connection ist das Portal für IBM Cognos 8, die Lösung für die webbasierte

Berichterstellung. IBM Cognos Connection bietet einen einheitlichen Zugriffspunkt für sämtliche

in IBM Cognos 8 verfügbaren Unternehmensdaten.

Mithilfe von IBM Cognos Connection können Sie mit Einträgen, wie Berichten, Analysen, Abfragen,

Agenten, Metriken und Packages, arbeiten. IBM Cognos Connection steht Ihnen für die Erstellung

von Verknüpfungen, URLs und Seiten sowie für die Organisation von Einträgen zur Verfügung.

IBM Cognos Connection kann für die eigene Verwendung angepasst werden.

Außerdem können Sie mit IBM Cognos Connection Berichte und Cubes erstellen und ausführen

(S. 389) sowie Berichte verteilen (S. 419). Nutzen Sie Cognos Connection auch zum Erstellen und

Ausführen von Agenten (S. 431) sowie zum Planen von Einträgen (S. 335).

Als Administrator können Sie IBM Cognos Connection zum Verwalten von Servern, zum Optimieren

der Leistung und zum Festlegen von Zugriffsberechtigungen verwenden (S. 239). Darüber hinaus

können Sie Cognos Connection für die Eintragsadministration nutzen. Dazu zählen u. a. Aufgaben

wie das Planen und Verteilen von Berichten, Agenten und Metriken.

Wenn Sie eine angepasste Benutzeroberfläche verwenden, können Sie unter Umständen nicht auf

alle dokumentierten Funktionen zugreifen.

AnmeldungIBM Cognos 8 unterstützt den authentifizierten und anonymen Benutzerzugriff. Um IBM Cognos

8 als authentifizierter Benutzer verwenden zu können, müssen Sie sich erfolgreich anmelden. Während

der Anmeldung werden Sie zur Eingabe der organisationsspezifischen Berechtigungen aufgefordert,

beispielsweise Benutzerkennung und Kennwort. Anonyme Benutzer benötigen keine Anmeldung.

Tipp: Wenn Sie eine Zusammenfassung der Anmeldeinformationen für die aktuelle Sitzung anzeigen

möchten, klicken Sie im Portal auf Eigener Bereich, Eigene Einstellungen und anschließend auf die

Registerkarte Persönlich. Diese Funktion steht nicht für anonyme Benutzer zur Verfügung.

Schritte

1. Klicken Sie im Portal auf Anmeldung.

2. Wenn die Namespace-Seite Anmelden angezeigt wird, klicken Sie im Feld Namespace auf den

gewünschten Namespace.

3. Klicken Sie auf OK, und geben Sie Ihre Benutzerkennung und Ihr Kennwort ein.

4. Klicken Sie auf OK.

Ihre Sitzung wird gestartet.

Licensed Materials – Property of IBM267© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 268: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

AbmeldenSie melden sich ab, um Ihre Sitzung zu beenden. Selbst wenn Sie während der Sitzung mehrere

Namespaces verwendet haben, melden Sie sich nur einmal ab.

Wenn Sie den Webbrowser schließen, ohne sich abzumelden, wird die Sitzung beendet.

Schritte

1. Klicken Sie im Portal auf Abmelden.

Sie sind nun bei allen verwendeten Namespaces abgemeldet.

2. Bestimmen Sie, ob Sie sich erneut anmelden möchten:

● Wenn Sie sich nicht erneut anmelden möchten, schließen Sie den Webbrowser.

● Wenn Sie sich als authentifizierter Benutzer anmelden möchten, klicken Sie auf Melden Sie

sich erneut an.

● Wenn Sie sich als anonymer Benutzer anmelden möchten, klicken Sie auf Öffnen Sie eine

Sitzung als anonymer Benutzer. Diese Möglichkeit muss vom Administrator eingerichtet

worden sein.

Erstellen von VerknüpfungenBei einer Verknüpfung handelt es sich um einen Verweis auf einen anderen Eintrag, beispielsweise

einen Bericht, eine Berichtsansicht, einen Ordner, eine Aufgabe, einen Agenten, eine Seite oder eine

URL-Adresse.

Sie können häufig verwendete Daten mithilfe von Verknüpfungen organisieren. Wenn Sie beispiels-

weise regelmäßig einen Bericht aus Öffentliche Ordner verwenden, können Sie eine Verknüpfung

unter Eigene Ordner erstellen.

Wenn Sie einen neuen Eintrag erstellen möchten, ist es unter Umständen einfacher, die Kopie eines

vorhandenen Eintrags als Vorlage zu verwenden (S. 281) und entsprechend anzupassen. Wenn Sie

einen vorhandenen Agenten oder Bericht mit einigen kleinen Änderungen ausführen möchten,

erstellen Sie eine Agentenansicht (S. 433) oder eine Berichtsansicht (S. 398). Sie erstellen eine

Berichtsansicht, wenn Sie beispielsweise das Format, die Sprache oder die Zustellungsmethode des

Berichts ändern.

Sie können den Quelleintrag nicht aktualisieren, indem Sie auf die Verknüpfung klicken. Bei einer

Aktualisierung des Quelleintrags werden die Verknüpfungen automatisch aktualisiert.

Tipp: Wenn der Quelleintrag gelöscht oder in einen anderen Pfad verschoben wurde, wird anstelle

des Verknüpfungssymbols das Symbol für eine defekte Verknüpfung angezeigt.

268 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 269: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Sie können die Zugriffsberechtigungen für einen Verknüpfungseintrag ändern, aber dies ändert

nichts an den Zugriffsberechtigungen für den Quelleintrag.

Schritte

1. Suchen Sie in IBM Cognos Connection den Eintrag, zu dem Sie eine Verknüpfung erstellen

möchten.

2. Klicken Sie unter Aktionen auf Mehr und anschließend auf Verknüpfung zu diesem Eintrag

erstellen .

3. Geben Sie in das Feld Name einen Namen für die Verknüpfung ein.

4. Bei Bedarf können Sie in den Feldern Beschreibung und Bildschirm-Tipp eine Beschreibung für

den Eintrag eingeben.

Die Beschreibung wird im Portal angezeigt, wenn in den Einstellungen die Detailansicht ausge-

wählt wurde (S. 292). Der auf 100 Zeichen begrenzte Bildschirm-Tipp wird angezeigt, wenn Sie

mit der Maus auf das Symbol für den Portaleintrag zeigen.

5. Wenn Sie nicht den unter Pfad angegebenen Zielordner verwenden möchten, wählen Sie einen

anderen Speicherort aus:

● Klicken Sie auf Einen anderen Ordner auswählen. Wählen Sie den Zielordner aus, und

klicken Sie auf OK. Wenn das Feld für den Ordner leer ist, wechseln Sie eine Verzeichni-

sebene nach oben. Der Pfad wird oben im Dialogfeld angezeigt.

● Klicken Sie auf 'Eigene Ordner' auswählen.

6. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Im Portal können Sie Verknüpfungseinträge am Verknüpfungssymbol erkennen.

Erstellen von URLsBei einer URL-Adresse handelt es sich um eine Standardmethode zur Bezeichnung der Speicherorte

externer Dateien oder Websites. Durch die Erstellung von URL-Adressen können Sie schnell auf

die am häufigsten verwendeten Dateien und Websites zugreifen. Durch Klicken auf eine URL-

Adresse, wird die Datei bzw. Website im Browser geöffnet. Nachdem Sie eine URL geöffnet haben,

klicken Sie im Browser auf die Schaltfläche Zurück, um zum Portal zurückzukehren.

Die URL muss einen gültigen Servernamen enthalten, der in der Liste der gültigen Domänen aufge-

führt ist, welche von Ihrem Administrator festgelegt wurde. Andernfalls können Sie die URL nicht

erstellen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 269

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 270: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Administratoren verwalten die Liste der gültigen Domänen in IBM Cognos Configuration in der

Kategorie IBM Cognos Application Firewall unter der Eigenschaft Gültige Domänen oder Hosts.Weitere Informationen finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch.

Schritte

1. Wechseln Sie in IBM Cognos Connection zu dem Ordner, in dem Sie die neue URL erstellen

möchten.

2. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Neue URL .

3. Geben Sie in das Feld Name einen Namen für die URL-Adresse ein.

4. Bei Bedarf können Sie in den Feldern Beschreibung und Bildschirm-Tipp eine Beschreibung für

den Eintrag eingeben.

Die Beschreibung wird im Portal angezeigt, wenn in den Einstellungen die Detailansicht ausge-

wählt wurde (S. 292). Der auf 100 Zeichen begrenzte Bildschirm-Tipp wird angezeigt, wenn Sie

mit der Maus auf das Symbol für den Portaleintrag zeigen.

5. Geben Sie in das Feld URL die URL-Adresse ein.

Wenn die URL-Adresse auf eine Website verweist, muss das Protokoll angegeben werden. Geben

Sie als URL-Adresse zur IBM Cognos-Website beispielsweise Folgendes ein: http://www.cognos.

com.

6. Wenn Sie nicht den unter Pfad angegebenen Zielordner verwenden möchten, wählen Sie einen

anderen Speicherort aus:

● Klicken Sie auf Einen anderen Ordner auswählen. Wählen Sie den Zielordner aus, und

klicken Sie auf OK. Wenn das Feld für den Ordner leer ist, wechseln Sie eine Verzeichni-

sebene nach oben. Der Pfad wird oben im Dialogfeld angezeigt.

● Klicken Sie auf 'Eigene Ordner' auswählen.

7. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Im Portal lassen sich URL-Einträge am URL-Symbol erkennen.

Erstellen von Lesezeichen für EinträgeSie können im Webbrowser Lesezeichen für IBM Cognos 8-Einträge erstellen, damit Sie die mit

einem Eintrag verknüpfte Standardaktion später schneller ausführen können. Wenn Sie beispielsweise

ein Lesezeichen für einen Bericht erstellen, können Sie die aktuellste Berichtsausgabe anzeigen, den

Bericht ausführen oder den Bericht in einem Tool zur Berichterstellung öffnen. Weitere Informationen

finden Sie unter "Festlegen von Standardberichtsoptionen" (S. 390).

Im Lesezeichen wird nicht nur die URL des Eintrags gespeichert, sondern auch die Standardaktion,

die zu dem Zeitpunkt ausgeführt wurde, als das Lesezeichen erstellt wurde.

Einige Standardaktionen sind nur für bestimmte Benutzer verfügbar

● Benutzer, die über die erforderlichen Zugriffsberechtigungen für die Einträge verfügen

270 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 271: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Benutzer, bei denen die erforderlichen Produktkomponenten installiert sind

● Benutzer, die Zugriff auf bestimmte geschützte Funktionen und Merkmale besitzen,

z. B. Zugriff auf ein bestimmtes IBM Cognos 8-Studio

● Benutzer, die bestimmte Webbrowser verwenden

Beispielsweise ist zum Öffnen eines Agenten neben Lese- und Transitrechten für den Agenten auch

eine gültige Event Studio-Installation erforderlich. Darüber hinaus müssen Benutzer die Berechtigung

zur Verwendung von Event Studio besitzen und als Webbrowser Internet Explorer verwenden.

Schritte für Internet Explorer

1. Suchen Sie in IBM Cognos Connection nach dem Eintrag, für den Sie ein Lesezeichen erstellen

möchten.

2. Klicken Sie in der Spalte Aktionen auf die Schaltfläche Mehr.

3. Klicken Sie in der Liste der verfügbaren Aktionen für den Eintrag auf Zu Lesezeichen hinzufü-

gen... .

Daraufhin wird das Dialogfeld geöffnet, über das in Internet Explorer Favoriten hinzugefügt

werden können.

4. Gehen Sie beim Erstellen des Lesezeichens genauso vor wie in Internet Explorer.

Schritte für alle Webbrowser

1. Suchen Sie in IBM Cognos Connection nach dem Eintrag, für den Sie ein Lesezeichen erstellen

möchten.

2. Klicken Sie in der Spalte Aktionen auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen für den

Eintrag.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein auf Suchpfad, Kennung und URL anzeigen.

4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung, die unter Standardaktions-URL:angezeigt wird.

Die Verknüpfung enthält den Namen des Eintrags und die Aktion, die ausgeführt werden soll.

Wenn für den Eintrag keine Standardaktionen definiert sind, wird die Verknüpfung durch den

EintragOhne ersetzt. Der Text unter der Verknüpfung gibt die URL an, die von der Verknüpfung

verwendet wird.

Je nach Webbrowser wird ein spezielles Menü angezeigt.

5. Wählen Sie im Menü die Option zum Erstellen von Lesezeichen.

Wenn Sie z. B. Internet Explorer verwenden, klicken Sie auf Zu Favoriten hinzufügen. Bei

Verwendung von Firefox klicken Sie auf Lesezeichen hinzufügen.

6. Gehen Sie beim Erstellen des Lesezeichens genauso vor wie im Webbrowser.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 271

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 272: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Modelle und PackagesMit Modellen und Packages werden auf der Grundlage der firmeninternen Unternehmensregeln die

für die Unternehmensberichte verwendeten Daten definiert und gruppiert.

Bei einem Modell handelt es sich um eine Datenstruktur, die importierte Daten aus einer oder

mehreren Datenquellen enthält. Die für die Datenmodelle zuständigen IBM Cognos 8-Benutzer

verwenden Framework Manager zur Modellerstellung.

Der Ersteller von Datenmodellen erstellt ein Package, mit dem eine Untermenge von Daten definiert

wird, die für eine bestimmte Benutzergruppe relevant ist. So kann beispielsweise ein Package erstellt

werden, das Marketingmanager für Informationen im Zusammenhang mit der Marktforschung

verwenden. Das Package kann anschließend durch Publikation im Portal an Berichtsautoren verteilt

werden. Wenn Sie einen Bericht ausführen, wird die Ergebnismenge durch die im Package definierten

Datenabrufinformationen festgelegt.

In IBM Cognos Connection werden Packages in derselben Weise verwaltet wie andere Einträge.

Beispielsweise können Sie Packages in Ordnern organisieren, Verknüpfungen zu Packages erstellen

und Packages verschieben oder kopieren. Sie können ein Package auch ausblenden, um es vor

unnötigen Zugriffen zu schützen (S. 284).

Weitere Informationen zu Modellen und Packages finden Sie im Framework Manager User Guide.

Eigenschaften von EinträgenDurch Änderung der Eigenschaften können Sie das Verhalten und die Anzeige von Einträgen steuern.

Die Eigenschaften von Einträgen hängen von der Art des ausgewählten Eintrags und von Ihren

Berechtigungen ab. Berichte verfügen beispielsweise über Eigenschaften, mit denen die Ausführungs-

optionen gesteuert werden können. Dies ist bei Ordnern nicht der Fall. Wenn eine Eigenschaft für

die Art des bearbeiteten Eintrags nicht zutrifft, wird diese Eigenschaft nicht auf der Seite Eigenschaften

festlegen angezeigt.

Allgemeine EigenschaftenAllgemeine Eigenschaften werden auf der Seite Eigenschaften festlegen auf der RegisterkarteAllgemeinangezeigt.

BeschreibungEigenschaft

Die Art des Eintrags.Typ

Der Eigentümer des Eintrags. Der Standardeigentümer ist derjenige, der

den Eintrag erstellt hat. Wenn der Eigentümer nicht mehr im Namespace

vorhanden ist oder aus einem anderen Namespace als der aktuelle

Benutzer stammt, wird als EigentümerinformationUnbekannt angezeigt.

Eigentümer

Wenn Sie über Berechtigungen zum Festlegen von Richtlinien verfügen,

klicken Sie auf Mich als Eigentümer angeben, um zum Eigentümer des

Eintrags zu werden.

272 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 273: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungEigenschaft

Die für den Eintrag zuständige Person. Klicken Sie auf Kontakt einrichten

und anschließend auf Kontakt wählen, um den Kontakt für den Eintrag

festzulegen, oder klicken Sie auf E-Mail-Adresse eingeben, um die E-

Mail-Adresse des Kontakts einzugeben.

Kontakt

Der Pfad des Eintrags im Portal sowie dessen Kennung. Klicken Sie auf

Suchpfad, Kennung und URL anzeigen, um sich den vollständigen Pfad

und die Kennung des Eintrags im Content Store anzeigen zu lassen.

Pfad

Einträgen wird eine eindeutige Kennung (ID) zugewiesen. Weitere

Informationen finden Sie unter "Organisieren von Einträgen" (S. 281).

Das Datum, an dem der Eintrag erstellt wurde.Erstellt

Das Datum, an dem der Eintrag zuletzt bearbeitet wurde.Geändert

Das Symbol für den Eintrag. Klicken Sie auf Bearbeiten, um ein alterna-

tives Symbol festzulegen. Weitere Informationen finden Sie unter "Fest-

legen eines alternativen Symbols für einen Eintrag" (S. 290).

Symbol

Wenn diese Option ausgewählt ist, können Benutzer ohne Schreibberech-

tigung für diesen Eintrag nicht auf den Eintrag zugreifen. Der Eintrag

wird nicht im Portal angezeigt.

Diesen Eintrag deaktivie-

ren

Wenn ein Eintrag deaktiviert wird und Sie über Schreibberechtigung

verfügen, wird durch ein Symbol neben dem Eintrag angezeigt, dass der

Eintrag deaktiviert ist.

Wählen Sie diese Eigenschaft, um Berichte, Packages, Seiten, Ordner,

Aufgaben und andere Einträge auszublenden. Blenden Sie einen Eintrag

aus, um ihn vor unnötigen Zugriffen zu schützen oder Ihre Ansicht zu

organisieren. Andere Einträge können auf den ausgeblendeten Eintrag

weiterhin zugreifen. Zum Beispiel kann auf einen ausgeblendeten Bericht

nach wie vor als Drillthrough-Ziel zugegriffen werden.

Diesen Eintrag ausblen-

den

Ein ausgeblendeter Eintrag bleibt weiterhin sichtbar, aber sein Symbol

ist ausgegraut. Wenn Sie in Eigener Bereich unter Eigene Einstellun-

gen das Kontrollkästchen Ausgeblendete Einträge anzeigen deaktivieren,

wird der Eintrag in Ihrer Ansicht nicht mehr angezeigt.

Ihr Administrator muss Ihnen Zugriff für die Berechtigung Einträge

ausblenden gewährt haben, damit Sie diese Eigenschaft anzeigen können.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 273

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 274: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungEigenschaft

Eine Liste der Sprachen, die gemäß der Konfiguration durch den Admi-

nistrator für den Namen des Eintrags, den Bildschirm-Tipp und die

Beschreibung zur Verfügung stehen.

Sprache

Klicken Sie auf Werte für diese Sprache entfernen, um den Namen des

Eintrags, den Bildschirm-Tipp und die Beschreibung für eine angegebene

Sprache zu entfernen.

Der Name des Eintrags für die ausgewählte Sprache.Name

Eine optionale Beschreibung des Eintrags. Der Bildschirm-Tipp wird

angezeigt, wenn Sie mit der Maus auf das Symbol des Portaleintrags

zeigen. Für Bildschirm-Tipps können bis zu 100 Zeichen eingegeben

werden.

Bildschirm-Tipp

Eine optionale Beschreibung des Eintrags. Die Beschreibung wird im

Portal angezeigt, wenn in den Einstellungen die Detailansicht ausgewählt

wurde.

Beschreibung

Die Detailansichten werden nur inÖffentliche Ordner und Eigene Ordnerangezeigt.

Mit dieser Option wird festgelegt, für wie viele Vorkommen bzw. über

welchen Zeitraum der Ausführungsverlauf für den Eintrag protokolliert

wird.

Ausführungsverlauf

Mit dieser Option wird festgelegt, für wie viele Vorkommen bzw. über

welchen Zeitraum Berichtsausgaben gespeichert werden.

Ausgegebene Berichtsver-

sionen

Wenn Sie diesen Wert auf null (0) einstellen, wird eine unbegrenzte

Anzahl von Versionen gespeichert.

Das Package, das dem Eintrag zugeordnet ist. Wenn das Quell-Package

geändert oder gelöscht wurde, wird der Text "Nicht verfügbar" ange-

zeigt.

Package

Klicken Sie auf Mit einem Package verknüpfen, um den Eintrag mit

einem anderen Package zu verknüpfen. Weitere Informationen finden

Sie unter "Auswählen einer Verknüpfung für einen Eintrag" (S. 287).

Die URL-Adresse einer Datei bzw. Website. Weitere Informationen finden

Sie unter "Erstellen von URLs" (S. 269).

URL

Dieses Feld ist nur sichtbar, wenn Sie über Leseberechtigungen für den

Eintrag verfügen. Wenn Sie über Schreib-, aber nicht über Leseberechti-

gungen verfügen, wird die Eigenschaft nicht angezeigt.

274 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 275: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungEigenschaft

Ein Pfad zum Quelleintrag für eine Berichtsansicht. Wenn der Quellein-

trag geändert oder gelöscht wurde, wird der Text "Nicht verfügbar"

angezeigt.

Quellbericht

Klicken Sie auf Berichtseigenschaften, um die Eigenschaften des Quell-

berichts anzuzeigen. Klicken Sie auf Mit einem Bericht verknüpfen, um

den Eintrag mit einem anderen Package zu verknüpfen. Weitere Informa-

tionen finden Sie unter "Auswählen einer Verknüpfung für einen Ein-

trag" (S. 287).

Ein Pfad zum Quelleintrag für eine Agentenansicht. Wenn der Quellein-

trag geändert oder gelöscht wurde, wird der Text "Nicht verfügbar"

angezeigt.

Quellagent

Klicken Sie auf Agenteigenschaften, um die Eigenschaften des Quellbe-

richts anzuzeigen. Klicken Sie auf Mit einem Agenten verknüpfen, um

den Eintrag mit einem anderen Package zu verknüpfen. Weitere Informa-

tionen finden Sie unter "Auswählen einer Verknüpfung für einen Ein-

trag" (S. 287).

Der Pfad zu dem Eintrag, auf den die Verknüpfung verweist. Wenn der

Eintrag, auf den verwiesen wird, nicht vorhanden ist, lautet der Text

"Quelleintrag wurde nicht gefunden".

Verknüpfung mit

Klicken Sie auf Quelleigenschaften, um die Eigenschaften des Quellein-

trags anzuzeigen.

Eine Liste der Suchbegriffe, die verwendet werden, um Anforderungen

nach Package, Benutzergruppe oder Benutzerrolle an Dispatcher in

bestimmten Servergruppen zu senden.

Erweitertes Routing

Klicken Sie auf Einstellen, um Routing-Suchbegriffe für Packages,

Benutzerrollen oder Benutzergruppen hinzuzufügen. Die Regeln für die

Sendung der Anforderungen sind Teil von IBMCognos Administration.

Der Pfad des Webservers, auf dem sich das ursprüngliche IBM Cognos-

Produkt befindet. Gilt nur für Series 7 PowerPlay-Berichte.

Gateway

BerechtigungenBerechtigungen werden auf der Registerkarte Berechtigungen der Seite Eigenschaften festlegenangezeigt.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 275

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 276: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungEigenschaft

Mit dieser Option werden die Berechtigungen, die vom über-

geordneten Eintrag übernommen wurden, ersetzt.

Die vom übergeordneten Eintrag

erhaltenen Zugriffsberechtigungen

überschreiben

Die für diesen Eintrag festgelegten Berechtigungen. Sie können

Berechtigungen zum Lesen, Schreiben, Ausführen und Festlegen

von Richtlinien sowie Transitrechte erteilen oder verweigern.

Weitere Informationen finden Sie unter "Zugriffsberechtigun-

gen" (S. 239).

Zugriffsberechtigungen (Name,

Typ, Berechtigungen)

Klicken Sie auf Hinzufügen, um der Liste weitere Namen hin-

zuzufügen. Klicken Sie auf Löschen, um Namen aus der Liste

zu löschen.

Mit dieser Option werden die vorhandenen Zugriffsberechti-

gungen für alle untergeordneten Einträge entfernt, und es

werden die Zugriffsberechtigungen für diesen Eintrag verwen-

det.

Die Zugriffsberechtigungen aller

untergeordneten Einträge löschen

Berichts-, Abfrage-, Analyse- und PowerPlay-BerichtseigenschaftenBerichtseigenschaften werden auf der Seite Eigenschaften festlegen auf folgenden Registerkarten

angezeigt:

● Registerkarte Bericht für Berichte in Report Studio

● Registerkarte Abfrage für Berichte in Query Studio

● Registerkarte Analyse für Berichte in Analysis Studio

● Registerkarte PowerPlay-Bericht für Series 7 PowerPlay-Berichte

Sie können die verfügbaren Papierformate auswählen. Klicken Sie in IBM Cognos Connection auf

IBM Cognos Administration und anschließend auf Konfiguration. Klicken Sie auf Dispatcher und

Dienste und anschließend auf die Schaltfläche Papierformat definieren . Um neue Papierformate

hinzuzufügen, klicken Sie auf Neu. Um Papierformate zu löschen, klicken Sie auf Löschen.

BeschreibungEigenschaft

Die Standardaktion beim Ausführen des Berichts.Standardaktion

Mit dieser Option wird festgelegt, ob die Standardausfüh-

rungsoptionen für den Bericht überschrieben werden sollen.

Wenn diese Option ausgewählt ist, werden die Werte ange-

zeigt, die überschrieben werden können.

Berichtsoptionen: Standardwerte

überschreiben

276 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 277: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungEigenschaft

Die Standardwerte für Format, Ausrichtung und Papierfor-

mat bei der Berichtsausführung. Wird nur angezeigt, wenn

die Option Standardwerte überschreiben ausgewählt ist.

Format

Die Standardsprache für die Berichtsdaten bei Ausführung

des Berichts. Wird nur angezeigt, wenn die Option Standard-

werte überschreiben ausgewählt ist.

Sprache

Die Werte, die beim Ausführen eines Berichts zum Filtern

von Daten verwendet werden (S. 406).

Eingabeaufforderungswerte

Legt fest, ob bei der Ausführung des Berichts die Berechti-

gungen des Eigentümers (S. 245) verwendet werden.

Als Eigentümer ausführen

Option zum Öffnen eines Series 7 PowerPlay-Berichts im

HTML-Format im Designmodus.

HTML-Optionen: Im Designmodus

öffnen

Die Zeilenanzahl, die pro Webseite in HTML-Berichten

angezeigt werden soll

Anzahl der Zeilen pro Webseite in

HTML-Berichten

Legt fest, ob bei der Anzeige von HTML-Berichten in Cognos

Viewer die folgenden Optionen verfügbar sind oder nicht:

Drillup und Drilldown, Drillthrough, Cognos Search, Über-

wachungsregeln, Benachrichtigung von Agenten. Weitere

Informationen finden Sie unter (S. 417).

Auswahlbasierte Interaktivität in

HTML-Berichten aktivieren

Damit die Überwachungsregeln in der gespeicherten

Berichtsausgabe ausgewertet werden, müssen Sie das Kon-

trollkästchen Erweiterte Benutzerfunktionen in gespeicherten

Ausgabeversionen aktivieren aktivieren.

Legt fest, ob Berichtsbenutzer Hinweise zu neuen Versionen

eines gespeicherten Berichts erhalten dürfen. Wenn dieses

Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden Sie gefragt, ob alle

Benutzer aus der Meldungsliste entfernt werden sollen.

Meldungen über neue Versionen

aktivieren

Legt fest, ob zusätzliche Ausgabeformate erstellt werden,

sodass die Überwachungsregeln ausgewertet und die gespei-

cherten Ausgabeversionen in IBM Cognos 8 Go! Office

importiert werden können.

Erweiterte Benutzerfunktionen in

gespeicherten Ausgabeversionen

aktivieren

Beachten Sie, dass Sie zur Aktivierung der Überwachungsre-

geln das Kontrollkästchen Auswahlbasierte Interaktivität in

HTML-Berichten aktivieren aktivieren müssen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 277

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 278: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungEigenschaft

Legt fest, ob die Benutzer Kommentare zu den gespeicherten

Berichten hinzufügen können. Weitere Informationen finden

Sie unter "Kommentare in gespeicherten Berichten" (S. 415).

Kommentare in gespeicherten Ausga-

beversionen aktivieren

Bei interaktiver Ausführung des Berichts werden neue Zwi-

schenspeicherdaten erstellt, falls keine verfügbar sind.

Berichtszwischenspeicher aktualisie-

ren

Zeitraum in Tagen oder Monaten, nach dem die Daten im

Berichtszwischenspeicher ablaufen. Damit die Option

Maximale Speicherdauer im Zwischenspeicher aktiviert

werden kann, muss das Kontrollkästchen Berichtszwischen-

speicher aktualisieren aktiviert sein.

Maximale Speicherdauer im Zwi-

schenspeicher

AufgabeneigenschaftenAufgabeneigenschaften werden auf der Registerkarte Aufgabe der Seite Eigenschaften festlegenangezeigt.

BeschreibungEigenschaft

Eine Liste mit den Schritten der Aufgabe.Schritte

Mit dieser Option wird festgelegt, ob alle Aufgaben auf einmal oder

der Reihenfolge nach ausgeführt werden.

Übermitteln der Schritte

Festlegen von Standardwerten auf Aufgabenebene. Klicken Sie auf

Einstellen, und geben Sie dann die Standardwerte für alle Schritte der

Aufgabe an. Wenn Sie keine Standardwerte festlegen, werden die

Standardwerte für die einzelnen Schritte verwendet.

Standardeinstellungen für

alle Schritte

Klicken Sie auf Alle, um sämtliche Verlaufsdetails für die Aufgaben-

schritte zu speichern (auch bei erfolgreichem Abschluss der Ausfüh-

rungsaktivität). Die vollständigen Verlaufsdetails für die Aufgabe

umfassen Name, Anforderungszeit, Startzeit, Beendigungszeit, Status.

Detailebene für Ausfüh-

rungsverlauf

Klicken Sie auf Beschränkt, um eine knappere Version des Ausfüh-

rungsverlaufs für die Aufgabe zu speichern. Die beschränkten Details

des Ausführungsverlaufs umfassen die Startzeit, die Beendigungszeit,

den Status und die Meldungen der Aufgabe.

Bei einem Fehlschlagen der Aufgabenausführung werden alle Verlaufs-

details gespeichert. Die Standardeinstellung ist Alle.

Die Einstellung Detailebene für Ausführungsverlauf für die Aufgabe

überschreibt die Einstellungen der Aufgabenschritte.

278 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 279: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

AgenteneigenschaftenDie Agenteneigenschaften werden auf der Registerkarte Agent der Seite Eigenschaften festlegenangezeigt.

BeschreibungEigenschaft

Eine Liste mit den Aufgaben des Agenten.Aufgaben

Die Standardaktion beim Ausführen des Agenten.Standardaktion

Die Werte, die beim Ausführen eines Agenten zum Filtern

von Daten verwendet werden (S. 431).

Eingabeaufforderungswerte

Gibt an, ob bei der Ausführung des Agenten die Berech-

tigungen des Eigentümers (S. 245) verwendet werden.

Als Eigentümer ausführen

Diese Option legt fest, ob sich Benutzer auf die Meldungs-

liste des Agenten setzen dürfen.

Meldungsliste

SeiteneigenschaftenSeiteneigenschaften werden auf den Registerkarten Layout und Inhalt sowie Seitenstil der Seite

Eigenschaften festlegen angezeigt.

BeschreibungEigenschaft

Die Anzahl der Spalten, die zum Organisieren des Inhalts einer Seite benötigt

werden.

Anzahl der Spal-

ten

Es können bis zu drei Spalten verwendet werden.

Art des einer Seite hinzugefügten Inhalts.Content

Diese Option wird verwendet, um Portlets hinzuzufügen und zu entfernen, um

Portlets auf die Spalten zu verteilen, um die Spaltenreihenfolge zu ändern und

um die Spaltenbreite anzugeben.

Die Sprache, in der Titel und Anleitungen einer Seite eingeben werden können.

Sprache und Produktsprache sollten übereinstimmen.

Sprache

Der Seitentitel. Sie formatieren den Titel, indem Sie Schriftart, Zeichenstil und

Textausrichtung ändern. Um zu den Standard-Browsereinstellungen zurückzu-

kehren, klicken Sie auf Zurück zum Standard. Um die Standardeinstellungen zu

ändern, klicken Sie auf Benutzerdefiniert.

Titel

Sie können den Titel ausblenden.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 279

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 280: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungEigenschaft

Zusätzliche Informationen über die Seite. Sie formatieren den Anleitungstext,

indem Sie Schriftart, Zeichenstil und Textausrichtung ändern. Um zu den Stan-

dard-Browsereinstellungen zurückzukehren, klicken Sie aufZurück zum Standard.

Um die Standardeinstellungen zu ändern, klicken Sie auf Benutzerdefiniert.

Anleitungen

Sie können die Anleitungen ausblenden.

Die Art und Weise, in der ein Portlet auf einer Seite angezeigt wird. Um die Seite

übersichtlicher zu gestalten, können Sie die Portlet-Ränder, die Titelleisten und

die Schaltfläche Bearbeiten in der Titelleiste ausblenden.

Portlet-Stil

RegeleigenschaftenÜber die Regeleigenschaften können Sie eine Überwachungsregel definieren oder ändern. Um die

Regeleigenschaften aufzurufen, wählen Sie unter Eigene Überwachungselemente die Registerkarte

Regeln aus, und klicken Sie für einen Überwachungsregeleintrag auf das Symbol Eigenschaften

festlegen. Die Eigenschaften befinden sich auf der Registerkarte Regel der Seite Eigenschaften fest-

legen.

Die Regeleigenschaften legen die Bedingungen für die Ausgabe von gespeicherten HTML-Berichten

fest. Das heißt, Sie werden gewarnt, wann immer ein Bericht gespeichert wird und die Bedingungen

erfüllt sind.

Informationen zum Erstellen von Überwachungsregeln finden Sie unter (S. 413).

Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verfügbaren Regeleigenschaften.

BeschreibungEigenschaft

Legt fest, ob die betreffende Regel deaktiviert wird. Im deaktivierten

Zustand wird die Regel beim Erzeugen einer Berichtsausgabe nicht

angewendet.

Regel deaktivieren

Der Name des Berichts und die für die Überwachungsregel definierte

Regel.

Meldung senden, wenn der

BerichtBerichtname folgen-

des enthält Klicken Sie zum Bearbeiten einer Definition auf die vorhandene Filter-

bedingung, z. B. > (größer als), und klicken Sie in der Liste, die dann

angezeigt wird, auf eine andere Bedingung. Geben Sie im Feld einen

anderen Wert an.

Die Objekte im Bericht, für die die Regel gilt.Für den ausgewählten

Kontext

Die Art von Hinweis, die man erhält, wenn die Regel erfüllt ist. Sie

können per E-Mail oder NewsItem gewarnt werden.

Meldungstyp

280 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 281: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Organisieren von EinträgenOrganisieren Sie Einträge wie Berichte, Analysen, Agenten und Packages in sinnvoller Weise, damit

Sie diese einfach und schnell wiederfinden können. Die richtige Organisation der Einträge im Portal

sollte sorgfältig geplant werden. Sehen Sie sich die Einträge an, und versuchen Sie, sie in logische

Gruppen einzuteilen. Ein Kriterium zur Gruppierung ist beispielsweise die Verwendungshäufigkeit

oder der Eintragstyp.

Sie können z. B. mithilfe von Verschachtelungen eine hierarchische Ordnerstruktur erstellen. Die

Ordnerstruktur sollte logisch sein und mit der gewählten Gruppierungsmethode im Einklang stehen.

Verwenden Sie für die Einträge im Portal sinnvolle Namen und detaillierte Beschreibungen.

Einträge können Sie kopieren, verschieben, umbenennen oder löschen. Außerdem können Sie Kopien

von Einträgen erstellen und zur Erleichterung des Zugriffs in mehreren Ordnern speichern. Sie

können Einträge deaktivieren und die Reihenfolge von Einträgen festlegen. Sie können für einen

Eintrag eine Verknüpfung auswählen. Wenn Sie beispielsweise einen Bericht löschen, können Sie

die zugehörige Berichtsansicht mit einem anderen Bericht verknüpfen. Sie können einen Eintrag

auch ausblenden, um ihn vor unnötigen Zugriffen zu schützen.

Bedenken Sie, dass ein Eintrag oft auf andere Einträge wie Packages, Berichte, Analysen oder

Abfragen verweist. Außerdem kann es Verweise auf Einträge in Aufgabenschritten, Agentenaufgaben,

Drillthrough-Zielen oder Metriken geben. Die Verweiskennungen sind in den Spezifikationen des

Eintrags hartcodiert.

Beachten Sie, dass Verweise zu Transferobjekten nicht auf Kennungen, sondern auf Suchpfaden

beruhen. Kennungen sind installationsspezifisch, Suchpfade dagegen nicht.

Kopieren von EinträgenWenn Sie eine Kopie eines Eintrags erstellen, wird eine Kopie dieses Eintrags in einem anderen Pfad

im Portal erstellt. Sie erstellen z. B. eine Kopie, wenn Sie einen generischen Bericht als zugrunde

liegende Struktur für weitere Berichte verwenden möchten. Diese Kopie des Eintrags hat dann eine

neue Kennung. Sofern es im Zielpfad einen weiteren Eintrag desselben Namens gibt, werden Sie

aufgefordert, den vorhandenen Eintrag durch den kopierten zu ersetzen. Wenn Sie sich für das

Ersetzen des vorhandenen Eintrags entscheiden, wird dessen Kennung verwendet.

Wenn Sie einen Ordner kopieren, werden Verweise auf Einträge in dem Ordner, die aufeinander

verweisen, so aktualisiert, dass sie auf Einträge in dem kopierten Ordner verweisen.

Wenn Sie einen vorhandenen Agenten oder Bericht mit einigen kleinen Änderungen ausführen

möchten, erstellen Sie eine Agentenansicht (S. 433) oder eine Berichtsansicht (S. 398). Sie erstellen

eine Berichtsansicht, wenn Sie beispielsweise das Format, die Sprache oder die Zustellungsmethode

des Berichts ändern. Sie können mehrere Einträge gleichzeitig in einen Pfad kopieren.

Wenn ein Bericht an mehreren Stellen angezeigt werden soll, erstellen Sie eine Verknüpfung (S. 268).

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 281

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 282: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Sie müssen für die zu kopierenden Einträge über Leseberechtigungen verfügen. Außerdem benötigen

Sie Transitrechte für den aktuellen Ordner sowie Schreib- und Transitrechte fr den Zielordner

(S. 239).

Schritte

1. Wählen Sie in IBM Cognos Connection die Kontrollkästchen neben den Einträgen, die Sie

kopieren möchten.

2. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Kopieren .

3. Wechseln Sie zu dem Pfad, unter dem die neuen Einträge gespeichert werden sollen, und klicken

Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Einfügen .

4. Wenn der Name des Eintrags mit dem Namen im Zielordner übereinstimmt, entscheiden Sie,

ob Sie den vorhandenen Eintrag durch den zu kopierenden ersetzen möchten:

● Wenn Sie den vorhandenen Eintrag ersetzen möchten, klicken Sie auf Ja.

● Wenn Sie den Kopiervorgang abbrechen möchten, klicken Sie auf Nein.

Verschieben von EinträgenBeim Verschieben werden die Einträge aus dem aktuellen Ordner gelöscht und in einen anderen

Ordner eingefügt.

Das Verschieben von Einträgen ist beispielsweise sinnvoll, wenn ein Ordner so voll wird, dass

bestimmte Einträge nur mit Mühe gefunden werden können. Sie können eine Reihe von Unterver-

zeichnissen erstellen und die Einträge entsprechend der neuen Ordnerhierarchie verschieben. Ein

Ordner mit wöchentlichen Umsatzberichten kann beispielsweise nach Monaten oder nach

Berichtsautor unterteilt werden.

Wenn Sie einen Eintrag verschieben, bleibt die Kennung unverändert. Verweise von anderen Einträgen

bleiben funktionsfähig. Allerdings funktionieren Verknüpfungen zu dem entsprechenden Eintrag

nicht mehr.

Ein Bericht verfügt beispielsweise über mehrere zugewiesene Berichtsansichten. Wenn Sie den Bericht

nun in IBM Cognos Connection in einen anderen Pfad verschieben, bleiben die Verweise in den

zugewiesenen Berichtsansichten intakt. Allerdings funktionieren Verknüpfungen zu dem entspre-

chenden Eintrag nicht mehr.

Wenn Sie einen Eintrag verschieben und im Zielpfad bereits ein weiterer Ordner gleichen Namens

vorhanden ist, werden Sie aufgefordert, den vorhandenen Eintrag durch den verschobenen zu

ersetzen. Wenn Sie sich für das Ersetzen des vorhandenen Eintrags entscheiden, wird dessen Kennung

beibehalten. Verweise auf den verschobenen Eintrag bleiben dabei nicht intakt. Verknüpfungen zu

dem entsprechenden Eintrag funktionieren nicht mehr.

Wenn Sie auf Grundlage eines generischen Eintrags weitere Einträge erstellen möchten, müssen Sie

eine Kopie des betreffenden Eintrags erstellen(S. 281). Wenn ein Eintrag an mehreren Stellen angezeigt

werden soll, erstellen Sie eine Verknüpfung (S. 268). Wenn Sie einen vorhandenen Agenten oder

Bericht mit einigen kleinen Änderungen ausführen möchten, erstellen Sie eine Agentenansicht (S. 433)

282 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 283: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

oder eine Berichtsansicht (S. 398). Sie erstellen eine Berichtsansicht, wenn Sie beispielsweise das

Format, die Sprache oder die Zustellungsmethode des Berichts ändern.

Sie müssen für die zu verschiebenden Einträge über Leseberechtigungen verfügen. Außerdem

benötigen Sie Schreibberechtigungen und Transitrechte für den aktuellen Ordner und den Zielordner.

Schritte

1. Wählen Sie in IBM Cognos Connection die Kontrollkästchen neben den Einträgen, die Sie

verschieben möchten.

2. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Ausschneiden .

3. Wechseln Sie zu dem Pfad, unter dem die Einträge gespeichert werden sollen, und klicken Sie

auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Einfügen.

4. Wenn der Name des Eintrags mit dem Namen im Zielordner übereinstimmt, entscheiden Sie,

ob Sie den vorhandenen Eintrag durch den zu kopierenden ersetzen möchten:

● Wenn Sie den vorhandenen Eintrag ersetzen möchten, klicken Sie auf Ja.

● Wenn Sie den Kopiervorgang abbrechen möchten, klicken Sie auf Nein.

Umbenennen von EinträgenSie können Einträge auch umbenennen. Möglicherweise ist der aktuelle Name einer Analyse irritierend

oder der Verwendungszweck eines Berichts hat sich geändert.

Wenn Sie einen Eintrag umbenennen, bleibt die Kennung unverändert. Allerdings wird der Suchpfad

geändert. Verweise von anderen Einträgen bleiben funktionsfähig. Verknüpfungen zu dem entspre-

chenden Eintrag funktionieren nicht mehr.

In einem Package sind dem Eintrag z. B. Berichte, Agenten und Drillthrough-Definitionen zugeordnet.

Wenn Sie das Package umbenennen, bleiben die Verweise in den zugeordneten Berichten, Agenten

und Drillthrough-Definitionen weiterhin funktionsfähig.

Sie können einem Eintrag nicht den Namen eines anderen Eintrags geben, der bereits im selben Pfad

vorhanden ist.

Für die umzubenennenden Einträge benötigen Sie Leseberechtigungen. Außerdem benötigen Sie

Schreibberechtigungen und Transitrechte für den aktuellen Ordner und den Zielordner.

Schritte

1. Suchen Sie in IBM Cognos Connection nach dem Eintrag, den Sie umbenennen möchten, und

klicken Sie dann in der Spalte Aktionen auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen .

2. Klicken Sie auf die Registerkarte Eigenschaften.

3. Geben Sie in das Feld Name einen neuen Namen für den Eintrag ein.

4. Klicken Sie auf OK.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 283

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 284: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Deaktivieren von EinträgenSie können Einträge deaktivieren, damit Benutzer nicht darauf zugreifen können.

Die Deaktivierung von Einträgen ist bei Wartungsvorgängen sinnvoll. Sie können einen Ordner

beispielsweise deaktivieren, solange Sie den Inhalt neu organisieren. Wenn Sie einen Ordner deakti-

vieren, wird der Inhalt ebenfalls deaktiviert.

Wenn ein Eintrag deaktiviert ist, wird neben dem Eintrag das Deaktivierungssymbol angezeigt.

Wenn der Quelleintrag deaktiviert ist, wird für alle zum Eintrag gehörenden Verknüpfungen das

Symbol Deaktiviert angezeigt. Dieses Symbol gibt an, dass der Eintrag nicht mehr verfügbar

ist.

Um einen Eintrag aktivieren oder deaktivieren zu können, benötigen Sie Lese- und Schreibberechti-

gungen für den Eintrag (S. 239). Für den Ordner, in dem der Eintrag enthalten ist, benötigen Sie

außerdem Transitrechte.

Schritte

1. Suchen Sie zunächst in IBM Cognos Connection nach dem Eintrag, den Sie deaktivieren

möchten, und klicken Sie dann in der SpalteAktionen auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen

.

2. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein.

3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Diesen Eintrag deaktivieren.

Tipp: Wenn Sie einen deaktivierten Eintrag wieder aktivieren möchten, deaktivieren Sie das

Kontrollkästchen Diesen Eintrag deaktivieren.

4. Klicken Sie auf OK.

Wenn Sie nur über Lese- oder Ausführungsberechtigungen bzw. Transitrechte für einen deaktivierten

Eintrag verfügen, wird der Eintrag nicht im Portal angezeigt. Wenn Sie über Berechtigungen zum

Schreiben oder zum Festlegen von Richtlinien für einen deaktivierten Eintrag verfügen, wird im

Portal neben dem Eintrag das Symbol Deaktiviert angezeigt.

Ausblenden von EinträgenSie können Einträge in IBM Cognos Connection und IBM Cognos Administration wie Berichte,

Packages, Seiten, Ordner, Aufgaben, Datenquellen, Portlets etc. ausblenden, um zu vermeiden, dass

die Einträge unnötigerweise aufgerufen oder ausgeführt werden. Dies gilt insbesondere für Drill-

through-Berichte, deren Ausführung sich negativ auf die Systemleistung auswirken kann. Wenn

z. B. Drillthrough-Berichte ausgeführt werden, die über optionale oder gar keine Eingabeaufforde-

rungen verfügen, können für die resultierenden Datenbankabfragen beträchtliche Ressourcen

erforderlich sein. Durch Ausblenden dieser Berichte im Portal wird deren Aufruf durch Benutzer

verhindert, und das System wird nicht mit unnötigen Anfragen überlastet.

284 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 285: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Wenn Sie einen Eintrag ausblenden, hat dies keine Auswirkungen auf seine Eigenschaften einschließ-

lich Sicherheitsberechtigungen. Es gibt verschiedene Methoden, wie Sie auf ausgeblendete Einträge

zugreifen können, z. B. mithilfe einer URL.

Wenn ein Eintrag ausgeblendet wird, wird entweder nur das Symbol ausgegraut, oder der gesamte

Eintrag wird komplett aus der Benutzeroberfläche ausgeblendet, je nachdem, welche Benutzerein-

stellungen unter Eigener Bereich , Eigene Einstellungen angegeben sind. Weitere Informationen

finden Sie unter "Anzeigen von ausgeblendeten Einträgen" (S. 285).

Benutzer, Gruppen oder Rollen in externen Namespaces können nicht ausgeblendet werden.

Ein Administrator steuert, welche Benutzer, Gruppen oder Rollen Einträge ausblenden können.

Dazu gewährt er in IBM Cognos Administration den Benutzern den Zugriff auf die Berechtigung

Einträge ausblenden. Nur Benutzer, die Zugriff auf diese Berechtigung haben, können die folgenden

Schritte ausführen.

Schritte

1. Suchen Sie in IBM Cognos 8 nach dem Eintrag, den Sie ausblenden möchten, und klicken Sie

auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen .

2. Aktivieren Sie in der Registerkarte Allgemein das Kontrollkästchen Diesen Eintrag ausblenden.

3. Klicken Sie auf OK.

Der Eintrag ist nun ausgeblendet, aber er kann noch mit einem ausgegrauten Symbol auf der

Benutzeroberfläche angezeigt sein. Um den Eintrag aus der Sicht zu entfernen, lesen Sie die

Informationen unter "Vorgehensweise zum Ändern der Einstellung für das Anzeigen von aus-

geblendeten Einträgen" (S. 286).

Anzeigen von ausgeblendeten Einträgen

Benutzer können ihre Einstellungen ändern, um ausgeblendete Einträge in der Benutzeroberfläche

anzuzeigen oder zu entfernen. Symbole, die ausgeblendete Einträge darstellen, sind ausgegraut.

Mithilfe der Einstellungen wird festgelegt, ob ein ausgeblendeter Eintrag in Suchseiten, Assistenten,

Dialogfeldern zum Speichern usw. angezeigt wird oder nicht. Wenn ausgeblendete Einträge in der

Benutzeroberfläche nicht angezeigt werden, sind z. B. ausgeblendete Packages nicht in Suchergeb-

nissen enthalten, und beim Öffnen des betreffenden Studios werden ausgeblendete Packages nicht

in der Liste der verfügbaren Packages angezeigt.

Für das Anzeigen von ausgeblendeten Einträgen gelten die folgenden Regeln:

● Auf einen ausgeblendeten Bericht kann als Drillthrough-Ziel zugegriffen werden.

Drillthrough-Ziele enthalten Parameterwerte, um ressourcenintensive Abfrageoperationen zu

vermeiden. Der Benutzer muss dennoch über Lese- und Ausführungsberechtigungen verfügen,

um diesen Zielbericht in einer Drillthrough-Aktivität zu verwenden.

● Eine ausgeblendete Drillthrough-Definition wird nicht auf der Seite Gehe zu angezeigt, wenn

ausgeblendete Einträge in der Benutzeroberfläche nicht sichtbar sind.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 285

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 286: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Eine sichtbare Verknüpfung kann auf einen ausgeblendeten Eintrag verweisen. Wenn die Ver-

knüpfung auf einen ausgeblendeten Ordner verweist, sind ausgeblendete Einträge in diesem

Ordner nicht sichtbar.

● Ausgeblendete Einträge werden nicht in Suchseiten mit Suchergebnissen angezeigt, wenn ausge-

blendete Einträge in der Benutzeroberfläche nicht sichtbar sind.

Unabhängig von den Benutzereinstellungen für das Anzeigen von ausgeblendeten Einträgen gibt es

darüber hinaus z. B. folgende Situationen, in denen die ausgeblendeten Einträge immer sichtbar

sind.

● Ausgeblendete Einträge auf den Registerkarten Berechtigungen und Persönlich

Die Symbole der Einträge sind ausgegraut.

● Portal-Registerkarten, die mit ausgeblendeten Seiten verbunden sind

● Portlets auf einer Seite

● Aufgabenschritte, die sich auf ausgeblendete Einträge beziehen, die bereits in einer Aufgabe

enthalten sind

Die Symbole der Einträge sind ausgegraut.

● Agentenaufgaben, die sich auf ausgeblendete Einträge beziehen, die bereits in einem Agenten

enthalten sind

Die Symbole der Einträge sind ausgegraut.

● Details in einem Berichtsausführungsverlauf

Zur Darstellung der ausgeblendeten Einträge werden die normalen Symbole unverändert

angezeigt.

Die Einstellung der Standardoption zum Anzeigen von ausgeblendeten Einträgen in IBM Cognos 8

gehört zum Verwalten von Benutzerprofilen.

Nur Benutzer, die Zugriff auf die Berechtigung Einträge ausblenden in IBM Cognos Administration

haben, können die folgenden Schritte ausführen.

Vorgehensweise zum Ändern der Einstellung für das Anzeigen von ausgeblendeten Ein-trägen

1. Klicken Sie unter Eigener Bereich auf Eigene Einstellungen.

2. Aktivieren bzw. deaktivieren Sie auf der Registerkarte Allgemein das Kontrollkästchen Ausge-

blendete Einträge anzeigen.

Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, werden die ausgeblendeten Einträge mit ausge-

grauten Symbolen in der Benutzeroberfläche angezeigt. Wenn Sie dieses Kontrollkästchen

deaktivieren, verschwinden die ausgeblendeten Einträge aus der Benutzeroberfläche.

3. Klicken Sie auf OK.

286 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 287: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Auswählen einer Verknüpfung für einen EintragEinträge können beim Erstellen mit anderen Einträgen verknüpft werden. Zum Beispiel wird eine

Berichtsansicht mit einem Bericht und ein Bericht bzw. Agent mit einem Package verknüpft.

Metriken werden mit einem Metrik-Package verknüpft.

Sie können die Verknüpfung eines Eintrags ändern. Wenn Sie beispielsweise einen Bericht löschen,

können Sie die zugehörige Berichtsansicht mit einem anderen Bericht verknüpfen. Nachdem Sie die

Verknüpfung geändert haben, wird in der Berichtsansicht der Inhalt des neuen Berichts angezeigt.

Wählen Sie für den Eintrag eine passende Verknüpfung aus. Beispielsweise muss das mit einem

Bericht verknüpfte Package ein gültiges Modell enthalten, damit der Bericht fehlerfrei ausgeführt

werden kann.

Wenn die dem Eintrag zugewiesene Verknüpfung nicht verfügbar ist, erscheint die Anzeige Nicht

verfügbar. Nicht verfügbar wird beispielsweise angezeigt, wenn das Package, mit dem ein Bericht

verknüpft ist, gelöscht wird.

Sie benötigen Schreibberechtigungen für den Eintrag, für den Sie eine Verknüpfung auswählen

möchten. Außerdem benötigen Sie Schreibberechtigungen und Transitrechte für den aktuellen

Ordner.

Schritte

1. Suchen Sie in IBM Cognos Connection nach dem entsprechenden Eintrag, und klicken Sie auf

die Schaltfläche Eigenschaften festlegen .

2. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein, und suchen Sie die aktuelle Verknüpfung für den

Eintrag.

Die Verknüpfung für einen Bericht finden Sie z. B. in Package. Die Verknüpfung für eine

Berichtsansicht finden Sie unter Quellbericht.

3. Klicken Sie auf die Verknüpfung.

Für einen Bericht klicken Sie beispielsweise auf Mit einem Package verknüpfen. Für eine

Berichtsansicht klicken Sie auf Mit einem Bericht verknüpfen.

4. Wählen Sie den neuen Eintrag, mit dem Sie den anderen Eintrag verknüpfen möchten, und

klicken Sie auf OK.

Löschen von EinträgenBeim Löschen wird ein Eintrag, einschließlich seiner Kennung, dauerhaft aus dem Portal entfernt.

Einträge werden beispielsweise gelöscht, wenn sie nicht mehr aktuell sind oder den Anforderungen

nicht mehr entsprechen.

Beim Löschen des Quelleintrags für eine Verknüpfung bleibt die Verknüpfung bestehen. Allerdings

weist das Symbol darauf hin, dass es sich um einen ungültigen Verweis handelt und dass auf

den Eintrag nicht zugegriffen werden kann.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 287

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 288: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Durch das Löschen einer Verknüpfung, einer Berichts- oder einer Agentenansicht wird nur der

ausgewählte Eintrag gelöscht, nicht jedoch der Quelleintrag. Verweise von anderen Einträgen sind

nicht länger funktionstüchtig.

Sie müssen für die zu löschenden Einträge über Berechtigungen zum Schreiben oder zum Festlegen

von Richtlinien verfügen. Außerdem benötigen Sie Schreibberechtigungen und Transitrechte für

den aktuellen Ordner.

Schritte

1. Wählen Sie in IBM Cognos Connection die Kontrollkästchen neben den Einträgen, die Sie

löschen möchten.

2. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Löschen .

Es wird eine Bestätigungsmeldung angezeigt.

3. Klicken Sie auf OK.

Festlegen der Reihenfolge von EinträgenSie können die Reihenfolge von Ordnern und Einträgen im Portal angeben. Sie können die Einträge

beispielsweise nach Verwendungshäufigkeit organisieren, damit täglich verwendete Einträge ganz

oben in der Liste angezeigt werden.

Standardmäßig sind die vorhandenen Einträge alphabetisch sortiert. Werden nach der Festlegung

der Reihenfolge Einträge hinzugefügt, werden diese am Listenende angehängt.

Sie müssen über Lese- und Schreibberechtigungen für alle Einträge im Ordner sowie Leseberechti-

gungen und Transitrechte für den Ordner mit den Einträgen verfügen, wenn Sie die Reihenfolge

festlegen möchten.

Schritte

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection auf die gewünschte Registerkarte.

2. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Reihenfolge .

3. Wählen Sie die Einträge im Listenfeld In standardmäßiger Reihenfolge angezeigt aus, und klicken

Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach rechts , um die Einträge in das Listenfeld Als

erstes angezeigt zu verschieben.

Hinweis: Sie können die Reihenfolge von Ordnern und Einträgen unabhängig voneinander

angeben.

4. Klicken Sie auf die Verknüpfungen Nach oben, Nach unten, Zum Anfang und Zum Ende, um

die Ordner und Einträge in der Liste zu verschieben.

5. Klicken Sie auf OK.

288 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 289: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Erstellen von OrdnernSie können Einträge in Ordnern ablegen. Mithilfe logisch benannter und angeordneter Ordner lassen

sich Berichte leichter wiederfinden. Wenn Sie zum Beispiel Ordner in Eigene Ordner oder Öffentliche

Ordner erstellen, können Sie die Einträge einfach und schnell organisieren.

Sie können Ordner in folgenden Pfaden erstellen:

● Öffentliche Ordner

Einträge in öffentlichen Ordnern sind für viele Benutzer von Interesse und können daher auch

von vielen Benutzern angezeigt werden. Wenn die RegisterkarteÖffentliche Ordner ausgewählt

ist, wird der Inhalt nach Packages oder Ordnern gruppiert. Jedes Package enthält ein einzelnes

Modell und alle zugehörigen Einträge wie Ordner, Berichte, Aufgaben, Berichtsansichten,

Agenten, Metriken, URL-Adressen und Verknüpfungen.

● Eigene Ordner

Sie können persönliche Ordner erstellen und zum Organisieren der Einträge gemäß Ihren Ein-

stellungen verwenden. Auf Eigene Ordner haben Sie dann alleinigen Zugriff, wenn Sie angemeldet

sind.

Zur Erstellung von Einträgen in einem Ordner benötigen Sie Schreibzugriff für diesen Ordner.

Tipps

● Klicken Sie auf Mehr, um eine vollständige Liste der Aktionen anzuzeigen, die für einen Eintrag

durchgeführt werden können.

● Klicken Sie auf Eigenschaften festlegen , um die allgemeinen Eigenschaften, Standardeinstel-

lungen, Berechtigungen und Aufgabeneigenschaften eines Eintrags zu ändern. Es stehen nicht

alle Eigenschaften für jede Eintragsart zur Verfügung.

Schritte

1. Wechseln Sie in IBM Cognos Connection in den Pfad des neuen Ordners.

2. Klicken Sie auf der Symbolleiste des Portals auf die Schaltfläche Neuer Ordner .

3. Geben Sie in das Feld Name einen Namen für den neuen Ordner ein.

4. Bei Bedarf können Sie in den Feldern Beschreibung und Bildschirm-Tipp eine Beschreibung für

den Eintrag eingeben.

Die Beschreibung wird im Portal angezeigt, wenn in den Einstellungen die Detailansicht ausge-

wählt wurde (S. 292). Der auf 100 Zeichen begrenzte Bildschirm-Tipp wird angezeigt, wenn Sie

mit der Maus auf das Symbol für den Portaleintrag zeigen.

5. Wenn Sie nicht den unter Pfad angegebenen Zielordner verwenden möchten, wählen Sie einen

anderen Speicherort aus:

● Klicken Sie auf Einen anderen Ordner auswählen. Wählen Sie den Zielordner aus, und

klicken Sie auf OK. Wenn das Feld für den Ordner leer ist, wechseln Sie eine Verzeichni-

sebene nach oben. Der Pfad wird oben im Dialogfeld angezeigt.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 289

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 290: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Klicken Sie auf 'Eigene Ordner' auswählen.

6. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Der neue Ordner verfügt über dieselben Berechtigungen wie der übergeordnete Ordner. Informationen

zum Ändern der Zugriffsberechtigungen finden Sie unter "Zugriffsberechtigungen" (S. 239).

Festlegen eines alternativen Symbols für einen EintragDie Standardsymbole, die in Portalen neben Einträgen erscheinen, helfen beim Identifizieren der

Klasse, zu der der jeweilige Eintrag gehört. Um einen Eintrag unter mehreren ähnlichen Einträgen

leichter zu unterscheiden, können Sie das Standardsymbol durch ein anderes ersetzen.

Wenn Sie ein alternatives Symbol festlegen, sollten Sie eine Auslösung von 16 x 16 Pixeln verwenden,

damit das Symbol mit der richtigen Ausrichtung und dem richtigen Abstand im Portal angezeigt

wird.

Anpassungen wie alternative Symbole werden nicht automatisch verwaltet. Daher müssen alternative

Symbole nach einer Aktualisierung manuell portiert werden.

Schritte

1. Suchen Sie in IBM Cognos Connection nach dem entsprechenden Eintrag, und klicken Sie auf

die Schaltfläche Eigenschaften festlegen.

2. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein und neben dem Symbol auf Bearbeiten.

3. Klicken Sie auf Symbol festlegen, und geben Sie im Bearbeitungsfeld einen Namen für das Bild

an. Beispiel: myicon.gif.

Das Bild muss sich im Ordner c8_location/webcontent/ps/portal/images befinden.

4. Klicken Sie auf OK.

Das alternative Symbol erscheint nun anstelle des Standardsymbols an allen entsprechenden Stellen

im Portal.

Suchen von EinträgenSie können nach Einträgen suchen, deren Name und/oder Beschreibung der in den Suchkriterien

eingegebenen Zeichenkette entspricht. Außerdem können Sie nach bestimmten Eintragstypen suchen,

indem Sie die Suchzeichenkette leer lassen und nur einen bestimmten Eintragstyp in den erweiterten

Suchkriterien auswählen. Bei der Suche wird nicht nach Groß- und Kleinschreibung unterschieden.

Die folgende Tabelle enthält Beispiele für Suchkriterien und Suchergebnisse.

ErgebnisseSuchkriterienMethode

"Bericht 1", "Bericht 100", "Kopie

von Bericht 1"

Bericht 1Enthält die exakte Zeichenkette

290 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 291: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

ErgebnisseSuchkriterienMethode

"Bericht 1", "Bericht 100"BerichtBeginnt mit der exakten Zeichen-

kette

"Bericht", "bericht"BerichtEntspricht der exakten Zeichen-

kette

Einträge, für die Sie über die erforderlichen Zugriffsberechtigungen verfügen, werden in die Liste

der Suchergebnisse aufgenommen.

Schritte

1. Gehen Sie zur obersten Ebene des Ordners, der durchsucht werden soll.

Tipp: Sie können den zu durchsuchenden Bereich eingrenzen oder ausweiten, indem Sie bei der

Eingabe der Suchkriterien Änderungen am Bereich vornehmen.

2. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Suchen .

3. Geben Sie im Feld Suchen den Ausdruck ein, nach dem gesucht werden soll.

4. Klicken Sie auf Erweitert.

5. Wählen Sie aus, inwieweit die Suchergebnisse mit der Suchzeichenkette übereinstimmen müssen:

● Wenn die Suchzeichenkette an beliebiger Stelle im Namen bzw. in der Beschreibung enthalten

sein kann, klicken Sie auf Enthält die exakte Zeichenkette.

● Wenn die Suchzeichenkette am Anfang des Namens bzw. der Beschreibung vorkommen

soll, klicken Sie auf Beginnt mit der exakten Zeichenkette.

● Wenn die Suchzeichenkette exakt mit dem Namen bzw. der Beschreibung übereinstimmen

soll, klicken Sie auf Entspricht der exakten Zeichenkette.

6. Klicken Sie im Feld Typ auf den zu suchenden Eintragstyp.

Tipp: Klicken Sie auf Verknüpfungen, um nach allen Verknüpfungen im ausgewählten Pfad zu

suchen.

7. Klicken Sie im Feld Geändert auf das Datum, an dem der Eintrag zuletzt bearbeitet wurde.

Wenn Sie beispielsweise nur nach Einträgen suchen, die in der letzten Woche geändert wurden,

klicken Sie auf In der letzten Woche.

Hinweis: Diese Option ist nur im Cognos-Namespace verfügbar.

8. Klicken Sie im Feld Bereich auf die Ordner, die durchsucht werden sollen.

9. Klicken Sie auf die Schaltfläche Suchen .

Die Einträge, die den Suchkriterien entsprechen und für deren Anzeige Sie über eine entspre-

chende Berechtigung verfügen, werden unten auf dem Bildschirm unter Ergebnisseangezeigt.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 291

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 292: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Tipp: Zum Öffnen eines Eintrags müssen Sie auf die entsprechende Verknüpfung klicken.

Individuelle Einrichtung des PortalsSie können durch das Ändern der Einstellungen die Art und Weise, in der Daten in IBM Cognos

Connection angezeigt werden, individuell anpassen. Sie können z. B. die Produktsprache und das

gewünschte Ausgabeformat von Berichten einstellen.

Änderungen werden sofort in der aktuellen Sitzung übernommen. Die Einstellungen werden

gespeichert und bleiben für zukünftige Sitzungen erhalten, solange Sie keine weiteren Änderungen

vornehmen.

Sie können folgende Einstellungen ändern:

BeschreibungAllgemein

Die maximale Anzahl von Zeilen, die eine Liste enthalten kann, ohne

dass Bedienelemente zum Bildlauf angezeigt werden. Dies gilt für

Zeilen mit Bildlauffunktion.

Anzahl der Einträge in der

Listenansicht

Die Methode zur Trennung der einzelnen Einträge in den Listen

unter Öffentliche Ordner und Eigene Ordner.

Trennzeichen in der Listenan-

sicht

Sie können auf die Trennzeichen verzichten oder mit Rasterlinien

bzw. mit alternierendem Hintergrund arbeiten. Diese Einstellung

gilt für alle Listen mit Ausnahme der Liste der Ausgabeversionen.

Diese Einstellung ist nur bei Verwendung von Internet Explorer oder

Firefox verfügbar.

Die Art der Darstellung, die auf alle Komponenten von IBM Cognos

8 angewendet wird.

Stil

Sie können unter den für Sie verfügbaren Stilen wählen.

Wählen Sie diese Einstellung, um ausgeblendete Einträge in Ihrer

Ansicht in IBM Cognos Connection anzuzeigen oder um sie aus der

Ansicht zu entfernen.

Ausgeblendete Einträge

anzeigen

Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, bleiben die ausgeblen-

deten Einträge sichtbar, aber ihre Symbole sind ausgegraut.

Wenn Sie dieses Kontrollkästchen deaktivieren, verschwinden die

ausgeblendeten Einträge aus Ihrer Ansicht. Zum Beispiel sind dann

ausgeblendete Packages in IBM Cognos Connection und in den

zugehörigen Studios nicht mehr sichtbar.

Ihr Administrator muss Ihnen Zugriff für die Berechtigung Einträge

ausblenden gewährt haben, damit Sie diese Einstellung anzeigen

können.

292 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 293: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungAllgemein

Mit dieser Option wird festgelegt, ob standardmäßig die Listen- oder

Detailansicht verwendet wird. In der Listenansicht werden der Name,

das Änderungsdatum und die Aktionen angezeigt. In der Detailan-

sicht werden der Name, die Beschreibung, das Änderungsdatum und

mögliche Aktionen angezeigt.

Standardansicht

Die Detailansicht steht in IBM Cognos Connection nur unter

Öffentliche Ordner und Eigene Ordner zur Verfügung. In anderen

Komponenten wird die Listenansicht verwendet.

Die maximale Anzahl der Spalten pro Zeile in der Detailansicht.Anzahl der Spalten in

Detailansicht

Das bevorzugte Format zur Anzeige des Berichts. Sie haben die Wahl

zwischen HTML, PDF, Text mit Trennzeichen (CSV), Excel und

XML.

Berichtsformat

Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, wird eine Zusammen-

fassung der Ausführungsoptionen angezeigt, wenn kein interaktiver

Bericht ausgeführt wird.

Eine Zusammenfassung der

Ausführungsoptionen anzei-

gen

Mit diesem Kontrollkästchen können Sie den Begrüßungsdialog zu

Beginn der Sitzung ein- oder ausblenden.

Begrüßungsdialog beim Start

anzeigen

Die Sprache, die für die Benutzeroberfläche von IBM Cognos 8 ver-

wendet wird. Diese Sprache wird für alle IBM Cognos 8-Komponen-

ten verwendet, z. B. für IBM Cognos Connection, Cognos Viewer

und Report Studio.

Produktsprache

Die Sprache, die zum Anzeigen und Erstellen der Inhalte in IBM

Cognos 8 verwendet wird, zum Beispiel Namen und Beschreibungen

von Einträgen oder Daten in Berichten.

Inhaltssprache

Die verwendete Zeitzone. Wählen Sie die die vom Administrator

festgelegte Standardzeitzone für den Server aus. Weitere Informatio-

nen finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch. Sie

können auch eine andere Zeitzone auswählen.

Zeitzone

Persönliche Einstellungen werden angezeigt, wenn Sie über Leseberechtigungen für Ihr Benutzerkonto

verfügen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 293

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 294: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungPersönlich

Der Namespace und die Berechtigungen für die Anmeldung bei IBM Cognos

8. Außerdem werden der Vor- und Zuname und die E-Mail-Adresse (falls

angegeben) angezeigt.

Primäre Anmeldung

Mit dieser Option wird eine Liste der sekundären Anmeldungen aufgerufen.Sekundäre Anmeldun-

gen Sekundäre Anmeldungen sind vorhanden, wenn Sie sich bei mehreren

Namespaces angemeldet haben.

Mithilfe dieser Option können Sie E-Mail-Adressen für Meldungen angeben.Meldungen

Wenn der Zustellungsdienst die Meldungsliste verarbeitet, nutzt er die im

Feld E-Mail angegebene E-Mail-Adresse, um dem Benutzer Meldungen zu

senden. Wenn hier keine E-Mail-Adresse festgelegt ist, wird die im Bereich

Primäre Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse verwendet.

Die Autorisierung anderer Benutzer, Gruppen und Rollen zum Ausführen

von Einträgen unter Verwendung der festgelegten Berechtigungen.

Berechtigungen

Klicken Sie auf Berechtigungen erneuern, nachdem Sie Ihr Kennwort

geändert haben. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Berechtigungen ver-

fügbar sind, wenn Sie bei mehreren Namespaces angemeldet sind.

Eine Liste der Gruppen und Rollen aus den primären und sekundären

Anmeldungen.

Gruppen und Rollen

Mit dieser Option wird eine Liste der geschützten Tools und Funktionen

aufgerufen, die je nach primärer und sekundärer Anmeldung verwendet

werden können. Informationen zum Erstellen vertrauenswürdiger Berechti-

gungen finden Sie unter "Vertrauenswürdige Berechtigungen" (S. 245).

Berechtigungen

Einstellungen auf Portal-Registerkarten werden angezeigt, wenn Sie über Leseberechtigungen für

Ihr Benutzerkonto verfügen.

BeschreibungPortal-Registerkarten

Führt die Registerkarten, einschließlich öffentlicher und eigener

Ordner, in Ihrer IBM Cognos Connection-Umgebung auf.

Liste der Einträge

Wird verwendet, um für eine angegebene Seite in IBM Cognos

Connection eine Registerkarte hinzuzufügen.

Hinzufügen

Jede Registerkarte enthält Öffentliche Ordner, Eigene Ordner oder

eine Seite.

294 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 295: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

BeschreibungPortal-Registerkarten

Wird verwendet, um eine Registerkarte aus IBM Cognos Connection

zu entfernen.

Entfernen

Wird verwendet, um die Reihenfolge der Registerkarten in IBM

Cognos Connection zu ändern.

Reihenfolge ändern

Schritte

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection auf Eigener Bereich, dort auf Eigene Einstellungen und

anschließend auf die gewünschte Registerkarte.

2. Wählen Sie die entsprechenden Einstellungen aus.

3. Klicken Sie auf OK.

Eigene ÜberwachungselementeMithilfe des Portalbereichs Eigene Überwachungselemente können Sie Überwachungselemente von

einem zentralen Punkt aus anzeigen (S. 296) und verwalten. Überwachungselemente, z. B. Meldungs-

listen und Überwachungsregeln, unterstützen Sie dabei, die für Sie wichtigen Unternehmensereignisse

zu überwachen.

Auf der Registerkarte Meldungen finden Sie die Meldungslisten, denen Sie angehören. Über diese

Registerkarte können Sie sich selbst aus der Meldungsliste für einen Bericht oder Agenten entfernen.

Auf der Registerkarte Regeln werden die Überwachungsregeln angezeigt, die Sie unter der gespei-

cherten HTML-Berichtsausgabe erstellt haben. Mithilfe dieser Registerkarte können Sie folgende

Aktionen vornehmen:

● Überwachungsregeln bearbeiten (S. 296)

● Überwachungsregeln aktivieren bzw. deaktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter

"Deaktivieren von Einträgen" (S. 284).

● Überwachungsregeln in Ordnern organisieren. Weitere Informationen finden Sie unter

"Erstellen von Ordnern" (S. 289).

● Überwachungsregeln löschen. Weitere Informationen finden Sie unter "Löschen von Einträ-

gen" (S. 287).

● Eigenschaften der Seite "Eigene Überwachungselemente" bearbeiten. Weitere Informationen

finden Sie unter "Bearbeiten von Seiten" (S. 303).

Sie können sich auch selbst zur Meldungsliste für einen Bericht (S. 411) oder Agenten (S. 435) hinzu-

fügen sowie eine Überwachungsregel für einen Bericht erstellen (S. 413).

Der Berichtseigentümer muss Berichtbenutzern gestatten, Meldungen zu empfangen und Überwa-

chungsregeln für den Bericht zu erstellen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 295

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 296: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Anzeigen von ÜberwachungselementenUm die Überwachungslisten, denen Sie angehören, sowie die erstellten Überwachungsregeln anzu-

zeigen, verwenden Sie den Portalbereich Eigene Überwachungselemente.

Sie können sich auch selbst aus einer Meldungsliste entfernen (S. 296) und eine Überwachungsregel

bearbeiten (S. 296).

Schritte

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection in der rechten oberen Ecke auf Eigener Bereich

und dort auf Eigene Überwachungselemente.

2. Um Ihre Meldungslisten anzuzeigen, klicken Sie auf Meldungen.

3. Um Ihre Überwachungsregel anzuzeigen, klicken Sie auf Regeln.

Entfernen der eigenen Adresse aus einer MeldungslisteIm Portalbereich Eigene Überwachungselemente können Sie sich aus einer Meldungsliste für einen

Bericht oder Agenten entfernen.

Wenn Sie einer Meldungsliste angehören, erhalten Sie eine E-Mail-Benachrichtigung, wenn ein

Bericht bzw. ein der Agentenaufgabe zugeordneter Bericht gespeichert wird. Nachdem Sie sich selbst

aus einer Meldungsliste entfernt haben, werden Sie nicht mehr gewarnt.

Tipp: Um sich selbst zu einer Meldungsliste für einen Bericht hinzuzufügen bzw. von dieser zu

entfernen, können Sie auch die Registerkarte Bericht der Seite Eigenschaften festlegen verwenden

(S. 411). Bei Agenten können Sie dazu die Registerkarte Agenten auf der Seite Eigenschaften festlegenverwenden (S. 435).

Schritte

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection in der rechten oberen Ecke auf Eigener Bereich

und dort auf Eigene Überwachungselemente.

2. Klicken Sie auf die Registerkarte Meldungen und in der Spalte Quelle auf die zu entfernende

Meldungsliste.

Sie können auch mehrere Meldungslisten auswählen.

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Benutzer aus der Meldungsliste entfernen.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu laden.

Beachten Sie, dass die Meldungsliste damit aus der Spalte Quelle verschwindet.

Bearbeiten von ÜberwachungsregelnNachdem Sie Überwachungsregeln in der gespeicherten HTML-Berichtsausgabe erstellt haben,

können Sie diese im Portalbereich Eigene Überwachungselemente bearbeiten. Sie können z. B. die

allgemeinen Eigenschaften wie Name, Sprache und Beschreibung ändern. Sie können auch die

Eigenschaften ändern, wie z. B. Regelbedingung, Kontext und Meldungstyp.

296 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 297: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Informationen zum Erstellen einer Überwachungsregel finden Sie unter "Erstellen von Überwachungs-

regeln für einen Bericht" (S. 413).

Um eine Überwachungsregel in IBM Cognos Connection zu bearbeiten, benötigen Sie Lese- und

Schreibberechtigungen für die Seite Eigene Überwachungselemente.

Schritte

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection in der rechten oberen Ecke auf die Schaltfläche Eigener

Bereich und dann auf Eigene Überwachungselemente.

2. Klicken Sie auf die Registerkarte Regeln und dort in der Spalte Aktionen neben der zu bearbei-

tenden Überwachungsregel auf die Schaltfläche Eigenschaften festlegen.

3. Auf der Registerkarte Allgemein der Seite Eigenschaften festlegen können Sie Eigenschaften wie

z. B. Name, Sprache und Beschreibung der Überwachungsregel bearbeiten.

4. Auf der Registerkarte Regel der Seite Eigenschaften festlegen können Sie Eigenschaften wie

z. B. Regel, Kontext und Meldungstyp der Überwachungsregel bearbeiten.

● Klicken Sie zum Ändern einer Regel im Abschnitt Regel auf den Pfeil neben der angezeigten

Bedingung, z. B. > (größer als), und klicken Sie auf eine neue Bedingung in der Liste. Geben

Sie anschließend im Feld einen Wert für die Bedingung ein.

● Wählen Sie zum Ändern des Kontextes unter Für den ausgewählten Kontext das jeweilige

Kontrollkästchen neben den Berichtselementen, die berücksichtigt werden sollen.

● Wählen Sie zum Bearbeiten des Meldungstyps unter Meldungstyp den betreffenden Mel-

dungstyp aus, falls dieser noch nicht ausgewählt ist. Klicken Sie zum Ändern des Meldungs-

typs auf Die Optionen bearbeiten.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 297

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 298: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

298 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 17: IBM Cognos Connection

Page 299: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Die Seiten und Dashboards von IBM Cognos Connection bieten schnellen Zugriff auf Informationen

zu IBM Cognos Business Intelligence und Performance Management, wie z. B. Berichte, Metriken

oder NewsItems. Diese Information ist für bestimmte Benutzer oder Geschäftsziele relevant und

lässt sich mit einem Blick überwachen.

Als Dashboards werden Seiten mit erweiterter Funktionalität bezeichnet. Die Informationen werden

auf mehreren bequem zu navigierenden Registerkarten angezeigt. Jede Registerkarte enthält ein

anderes Informationssegment. Auf ein Dashboard kann wie auf eine eigenständige Anwendung

über eine URL zugegriffen werden. Benutzer können ausgewählte Seiten ausdrucken.

Der Inhalt von Seiten und Dashboards wird von Cognos-Portlets oder anderen unterstützten Portlets

bereitgestellt. Jedes Portlet stellt eine unabhängige Anwendung dar, die der betreffenden Seite

unterschiedliche Inhalte und Funktionen hinzufügt, etwa die Fähigkeit, Ordner und Einträge zu

durchsuchen, Berichte und Metriken anzuzeigen sowie benutzerspezifische Texte und Bilder oder

Verknüpfungen zu anderen Webseiten einzubinden.

Sie können verschiedene Informationstypen zu Ihren Seiten hinzufügen und diese auf die für Sie

sinnvollste Art organisieren. Sie können z. B. bestimmte IBM Cognos-Berichte und -Metriken

anzeigen oder Verknüpfungen zu den Websites erstellen, die Sie am häufigsten verwenden.

Die folgende Tabelle zeigt, welche Art von Inhalt Sie einer IBM Cognos Connection-Seite hinzufügen

können und welche Portlets diese Art von Inhalt bereitstellen.

Portlet-GruppePortletSeiteninhalt

Cognos-InhaltCognos NavigatorMit dieser Option können Sie IBM

Cognos-Ordner, -Berichte und sons-

tige Einträge durchsuchen.

Cognos-SucheIBM Cognos-Berichte und sonstige

Einträge suchen.

Cognos ViewerIBM Cognos-Berichte und sonstige

Einträge anzeigen und mit ihnen

interagieren.

Cognos-MetrikenMetriklisteVerschiedene Typen von Leistungs-

metriken anzeigen und mit ihnen

interagieren. Beispielsweise können

dies Metriken sein, die Sie genau

überwachen möchten, oder die

Metriken, für die Sie direkt verant-

wortlich sind.

Licensed Materials – Property of IBM299© Copyright IBM Corp. 2005, 2011.

Page 300: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Portlet-GruppePortletSeiteninhalt

MetrikverlaufsdiagrammEin Metrik-Verlaufsdiagramm hinzu-

fügen, das die historische Leistung

einer Metrik grafisch darstellt.

MetrikauswirkungsdiagrammAuswirkungsdiagramm anzeigen, das

mit einer Metrik verbunden ist

Benutzerdefiniertes Metrikausdia-

gramm

Benutzerdefiniertes Diagramm

anzeigen, das mit einer Scorecard

verbunden ist

Portlet für Cognos

Extended Applications

Cognos Extended ApplicationsMit dieser Option können Sie

benutzerdefinierte Anwendungen,

die mithilfe des IBM Cognos 8 Soft-

ware Development Kit erstellt wur-

den, anzeigen und mit ihnen intera-

gieren.

Cognos-ProgrammLesezeichen-ViewerVerbindungen zu anderen Webseiten

registrieren und anzeigen.

Bild-ViewerBenutzerdefinierte Bilder, z. B.

Logos, hinzufügen und anzeigen.

HTML ViewerEine beliebige Webseite einfügen.

RSS ViewerDen Inhalt eines Real Simple Syndi-

cation (RSS)-Newsfeeds, der durch

eine URL-Adresse festgelegt ist, hin-

zufügen und anzeigen.

HTML-QuelleBenutzerdefinierte Texte und Bilder

hinzufügen und anzeigen.

DashboardMehrere SeitenEin Dashboard mit mehreren Regis-

terkarten erstellen und anzeigen.

Inhalte, die mit anderen

Portlets verbunden sind

Andere unterstützte PortletsEiner Seite Cognos-fremde Elemente

hinzufügen.

Hinweis: Portlets werden auch als HTML-Fragmente bezeichnet.

Die Seitenliste wird in einer IBM Cognos Connection-Sitzung zwischengespeichert. Wenn sich

während der aktuellen Sitzung der Seitenstatus ändert, dann hat dies Auswirkungen für die Benutzer,

300 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 301: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

die Zugriff auf die Seite haben. Wenn die Seite z. B. gelöscht oder deaktiviert wird, kann sie nicht

mehr verwendet werden. Zugehörige Registerkarten werden gelöscht oder sind nicht mehr funkti-

onsfähig. Mithilfe der Schaltfläche Aktualisieren von IBM Cognos Connection können Sie das

Portal auf die neuesten Einstellungen aktualisieren.

Wenn Sie sich zum ersten Mal bei IBM Cognos Connection anmelden, haben Sie Zugriff auf die

Seiten, die Ihnen vom Administrator zur Verfügung gestellt wurden. Später erstellen Sie eigene Seiten.

Die folgenden seitenbezogenen Aufgaben können in IBM Cognos Connection ausgeführt werden:

● Erstellen von Seiten (S. 301) und Dashboards (S. 309)

● Bearbeiten von Seiten (S. 303)

● Freigeben von Seiten zur gemeinsamen Verwendung mit anderen Benutzern (S. 303)

● Ändern von Portlets (S. 304)

● Aktivieren der Kommunikation zwischen Portlets (S. 304)

● Hinzufügen, Entfernen oder Neusortieren von Portal-Registerkarten (S. 306)

● Ändern der Startseite (S. 309)

● Hinzufügen von Interaktivität zu Seiten und Dashboards (S. 312)

Weitere Informationen zu Portlets finden Sie unter "Transferieren von Cognos-Portlets in andere

Portale" (S. 497).

Erstellen einer SeiteSie können in IBM Cognos Connection Ihre eigenen Seiten erstellen, um verschiedene Informations-

typen in einer einzelnen Ansicht zu gruppieren.

Die Seiten werden unter Öffentliche Ordner bzw. Eigene Ordner gespeichert. Wenn eine Seite

gemeinsam mit anderen Benutzern verwendet werden soll, speichern Sie diese unter Öffentliche

Ordner.

Sobald die Seite erstellt wurde, können Sie Inhalt, Layout und Stil der Seite ändern sowie Zugriffs-

berechtigungen einrichten (S. 303).

Sie können in IBM Cognos Connection auch Seiten löschen (S. 287), sofern Sie die erforderlichen

Zugriffsberechtigungen besitzen. Das Löschen einer Seite kann Auswirkungen auf die Portal-

Registerkarten haben (S. 306).

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection auf die Schaltfläche Neue Seite .

2. Geben Sie für die Seite einen Namen und einen Pfad sowie ggf. eine Beschreibung und einen

Bildschirm-Tipp ein.

3. Klicken Sie auf Weiter.

Die Seite Spalten und Layout einrichten wird angezeigt.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 301

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 302: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

4. Definieren Sie das Layout Ihrer Seite, indem Sie Spaltenanzahl und -breite festlegen.

Tipp: Wenn Sie mehrere Spalten verwenden und eine der Spalten einen Bericht enthält, der in

Cognos Viewer angezeigt wird, sollten Sie die Breite auf mindestens 50 % einstellen, um Bildläufe

zu vermeiden.

5. Klicken Sie in der Spalte, in die Sie Portlets einfügen möchten, auf Hinzufügen.

6. Klicken Sie auf die Portlet-Gruppe, in der die einzufügenden Portlets enthalten sind.

7. Wählen Sie Portlets aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen , um diese in das

Feld Ausgewählte Einträge zu verschieben. Wenn Sie ein Portlet aus dem Feld Ausgewählte

Einträge entfernen möchten, klicken Sie auf Entfernen.

Tipp: Wenn Sie auf die Schaltfläche Dieses Portlet anzeigen klicken, können Sie den Inhalt

der Portlets anzeigen.

8. Klicken Sie auf OK.

9. Wiederholen Sie die Schritte 5 bis 8 jeweils für jede gewünschte Portlet-Gruppe.

10. Klicken Sie auf OK, und klicken Sie anschließend auf Weiter.

Die Seite Seitenstil einstellen wird angezeigt.

11. Passen Sie die Darstellung Ihrer Seite an.

● Wenn Sie möchten, können Sie einen Titel und Anleitungen in der Produktsprache hinzu-

fügen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Bearbeiten von Seiten" (S. 303).

Sie können den Titel oder Anleitungen ausblenden, indem Sie das entsprechende Kontroll-

kästchen aktivieren.

Tipp: Um die Textformatierung zu ändern, klicken Sie auf Benutzerdefiniert. Wenn Sie zur

Standardformatierung zurückkehren möchten, klicken Sie auf Zurück zum Standard.

● Wenn Sie möchten, können Sie die Portlet-Ränder, die Titelleisten oder die in der Titelleiste

enthaltene Schaltfläche Bearbeiten ausblenden. Dadurch wird die Seite übersichtlicher und

erhält eine einheitliche Darstellung.

12. Klicken Sie auf Weiter.

13. Wenn Sie die Seite der Registerkarten-Leiste im Portal hinzufügen möchten, aktivieren Sie das

Kontrollkästchen Diese Seite zu den Portal-Registerkarten hinzufügen. Aktivieren Sie das

Kontrollkästchen Seite anzeigen, um die Seite anzuzeigen.

14. Klicken Sie auf Fertig stellen.

302 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 303: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Bearbeiten von SeitenSie können Inhalt, Layout, Stil und Zugriffsberechtigungen einer Seite ändern. Dies ermöglicht

Ihnen beispielsweise, einen anderen Bericht anzuzeigen oder die Liste derjenigen Benutzer zu ändern,

die auf die Seite zugreifen können.

Seitentitel und Anleitungen

Beim Erstellen einer Seite können Sie Titel und Anleitungen nur in der Produktsprache angeben,

die Sie zu diesem Zeitpunkt verwenden. Wenn Sie z. B. die deutsche Version von IBM Cognos 8

verwenden, können Sie Titel und Anleitungen nur auf Deutsch eingeben. Nach dem Erstellen der

Seite können Sie Titel und Anleitungen für andere Sprachversionen eingeben, indem Sie auf der

Registerkarte Seitenstil die Seiteneigenschaften bearbeiten.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie zu der Seite, die Sie bearbeiten möchten.

2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Seite bearbeiten .

Tipp: Alternativ können Sie die Seite in IBM Cognos Connection suchen und auf deren

Schaltfläche Eigenschaften festlegen klicken.

3. Ändern Sie die Seiteneigenschaften je nach Bedarf.

Weitere Informationen zum Ändern von Inhalt, Layout und Stil einer Seite finden Sie unter

"Erstellen einer Seite" (S. 301).

Weitere Informationen zum Einrichten der Zugriffsberechtigungen für Seiten finden Sie unter

"Freigeben von Seiten" (S. 303).

Freigeben von SeitenSie können Ihre Seite gemeinsam mit anderen nutzen, denen Sie Zugriffsberechtigungen für die Seite

erteilen. Sie können die Berechtigungen so einrichten, dass andere Benutzer die Seite entweder nur

anzeigen oder aber auch verändern können.

Um eine Seite anzuzeigen, sind Transit- und Ausführberechtigungen für die Seite sowie Ausführbe-

rechtigungen für ihre Portlets erforderlich. Um Seiten ändern zu können, benötigen Sie darüber

hinaus Schreibberechtigungen.

Vorgehensweise

1. Wenn Sie die Seite nicht unter Öffentliche Ordner erstellt haben, müssen Sie diese aus den

persönlichen Ordnern dorthin kopieren (S. 281).

2. Geben Sie für die Seite an, welche Benutzer, Gruppen oder Rollen Berechtigungen zum Lesen,

Ausführen und Schreiben sowie für den Transit erhalten sollen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Zugriffsberechtigungen" (S. 239).

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 303

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 304: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Ändern von PortletsPortlets stellen Informationen unterschiedlichen Typs für Seiten bereit. Sie können den Inhalt einer

Portlet-Instanz in einer Seite ändern, sofern Sie die erforderlichen Berechtigungen für die Seite

besitzen (S. 303). Ihre angepassten Einstellungen werden beibehalten, selbst wenn das Portlet vom

Administrator zurückgesetzt wird. Andere Benutzer, die auch Zugriff auf die Seite mit dieser Portlet-

Instanz haben, können die Änderungen ebenfalls sehen. Falls jedoch ein Administrator das Portlet

sperrt, können Sie dieses nicht konfigurieren.

Die konfigurierbaren Eigenschaften der Cognos-Portlets sind unterschiedlich. Um weiterführende

Informationen zu erhalten, klicken Sie in der Portlet-Titelleiste auf die Schaltfläche Hilfe.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie zu der Seite, die das Portlet enthält.

2. Klicken Sie in der Titelleiste des Portlets auf die Schaltfläche Bearbeiten .

3. Bearbeiten Sie die Eigenschaften wie gewünscht.

Tipp: Wenn Sie wieder zu den Standardeinstellungen wechseln möchten, klicken Sie auf die

Schaltfläche Zurücksetzen.

4. Klicken Sie auf OK.

Aktivieren der Kommunikation zwischen Cognos-PortletsSie können die Kommunikation zwischen Portlets aktivieren. Dadurch können Portlets miteinander

kommunizieren. Sie können diese Funktion z. B. nutzen, um durch publizierte IBM Cognos-Berichte

zu navigieren und ausgewählte Berichte auf ein und derselben Seite anzuzeigen.

Diese Funktion kann nur auf Cognos-Portlets angewendet werden und funktioniert bei Portlets

unterschiedlicher Gruppen. So kann beispielsweise das Metriklisten-Portlet mit dem Cognos Viewer-

Portlet kommunizieren. Ein Portlet ist dabei das Ziel-Portlet, während die anderen Portlets Quell-

Portlets darstellen. Die Ergebnisse von Aktionen in den Quell-Portlets werden in den zugeordneten

Ziel-Portlets angezeigt.

Portlets in verschiedenen Seiten können miteinander kommunizieren.

Sie können zwischen den folgenden Quell- und Ziel-Portlets die Portlet-Kommunikation aktivieren.

Ziel-PortletQuell-Portlet

Cognos ViewerCognos Navigator

Cognos ViewerCognos-Suche

Cognos ViewerCognos Viewer

304 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 305: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Ziel-PortletQuell-Portlet

Cognos ViewerMetrikliste

Metrikverlaufsdiagramm

Metrikauswirkungsdiagramm

Cognos ViewerMetrikauswirkungsdiagramm

Metrikverlaufsdiagramm

Cognos ViewerBenutzerdefiniertes Metrikausdia-

gramm Metrikliste

Metrikverlaufsdiagramm

HTML ViewerLesezeichen-Viewer

HTML ViewerBild-Viewer

HTML ViewerRSS Viewer

Um diese Funktionalität zu aktivieren, geben Sie im Ziel-Portlet einen Kanalnamen an und verweisen

in den zugeordneten Quell-Portlets auf diesen Namen.

Weitere Informationen zu Cognos-Portlets finden Sie unter "Transferieren von Cognos-Portlets in

andere Portale" (S. 497).

Vorgehensweise

1. Gehen Sie zu der Seite oder dem Dashboard, das die Portlets enthält, für die Sie die Portlet-

Kommunikation aktivieren möchten.

2. Klicken Sie in der Titelleiste des Portlets auf die Schaltfläche Bearbeiten .

3. Geben Sie den gewünschten Namen für die Kanaleigenschaft ein.

Der Name kann Zeichen, Zahlen und Zeichen mit Unterstrich (_) enthalten, jedoch keine

Leerzeichen. Gültige Namen sind beispielsweise Cognos, Cognos_Portlets oder CognosPortlets.

Hinweis: Die Felder, in denen Sie den Kanalnamen eingeben, verfügen je nach Portlet über

unterschiedliche Bezeichnungen. Zum Beispiel Kanal, Portlets, die einen Kanal verwenden oder

In einem Ziel-Portlet.

4. Klicken Sie auf OK.

5. Wiederholen Sie diese Schritte für jedes Portlet, für das Sie denselben Kanal verwenden möchten.

Achten Sie darauf, dass Sie denselben Kanalnamen eingeben.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 305

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 306: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Portal-RegisterkartenDie Registerkarten in IBM Cognos Connection werden verwendet, um schnell auf die Seiten

zugreifen zu können, die für Sie von Bedeutung sind.

Folgende Arten von Registerkarten sind vorhanden:

● Öffentliche Ordner

● Eigene Ordner

● Seiten und Dashboards

Ein Administrator legt die Standardeinrichtung von Registerkarten für Benutzer fest. Sie können

IBM Cognos Connection auch an die individuellen Anforderungen anpassen, indem Sie Registerkarten

hinzufügen (S. 306), entfernen (S. 307) oder neu anordnen (S. 308). Diese Änderungen haben keine

Auswirkungen auf andere Benutzer.

Wenn Sie eine Seite löschen, wird die der Seite zugeordnete Registerkarte automatisch entfernt.

Änderungen an zugeordneten Seiten durch andere Benutzer mit entsprechender Zugriffsberechtigung

können sich ebenfalls auf Ihre Registerkarten auswirken. Wenn beispielsweise während einer Sitzung

eine Seite gelöscht wird, dann ist deren Registerkarte nicht mehr funktionsfähig, sodass eine Fehler-

meldung angezeigt wird, wenn Sie auf die Registerkarte klicken. Wenn Sie die aktuellen Register-

karteneinstellungen anzeigen möchten, klicken Sie in IBM Cognos Connection auf die Schaltfläche

Aktualisieren .

Hinweis: Bei einer großen Anzahl von Registerkarten wird automatisch die Bildlauffunktion hinzu-

gefügt.

Hinzufügen einer RegisterkarteIn IBM Cognos Connection können Sie für eine neue oder eine bereits vorhandene Seite eine

Registerkarte hinzufügen, sodass Sie schnell auf diese Seite zugreifen können.

Sofern in der Registerkarten-Leiste die Registerkarten Öffentliche Ordner und Eigene Ordner nicht

verfügbar sind, können Sie auch diese hinzufügen. Für jeden Ordner oder für jede Seite ist nur eine

Registerkarte zulässig.

Es gibt mehrere Methoden, eine Registerkarte hinzuzufügen. Wählen Sie diejenige aus, die auf Ihre

aktuelle Ansicht zutrifft.

Schritte beim Verwenden von Eigene Einstellungen

1. Klicken Sie auf Eigener Bereich , Eigene Einstellungen und anschließend auf die Registerkarte

Portal-Registerkarten.

Eine Liste mit Ihren derzeitigen Registerkarten wird angezeigt.

2. Klicken Sie auf Hinzufügen.

3. Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren Seiten die gewünschte Seite aus.

Sie können mehrere Seiten auswählen.

306 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 307: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach rechts , um die Seite in das Feld Ausge-

wählte Einträge zu verschieben.

5. Klicken Sie auf OK.

Die Registerkarte für die Seite erscheint im Portal.

6. Klicken Sie auf OK, um das Fenster Eigene Einstellungen zu schließen.

Schritte zum Verwenden des Registerkartenmenüs

1. Klicken Sie im Registerkartenmenü auf der linken Seite der Registerkarten-Leiste auf

Registerkarten hinzufügen.

2. Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren Seiten die gewünschte Seite aus.

Sie können mehrere Seiten auswählen.

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach rechts, um die Seite in das Feld Ausgewählte

Einträge zu verschieben.

4. Klicken Sie auf OK.

Die Registerkarte für die Seite erscheint im Portal.

Schritte bei der Verwendung der Schaltfläche "Hinzufügen"

1. Suchen Sie die gewünschte Seite in der Liste der verfügbaren Seiten.

2. Klicken Sie in der Spalte Aktionen auf die Schaltfläche Hinzufügen .

Die Registerkarte wird im Portal angezeigt.

Löschen einer RegisterkarteNicht benötigte Registerkarten können Sie löschen.

Wenn Sie eine Seite löschen, die eine Registerkarte besitzt, dann wird diese Registerkarte automatisch

entfernt. Wenn Sie eine Registerkarte für eine Seite entfernen, wird die entsprechende Seite nicht

gelöscht.

Sie können die Registerkarten Öffentliche Ordner und Eigene Ordner löschen und sie später, wenn

erforderlich, wieder hinzufügen (S. 306). Das Löschen der Registerkarten löscht nicht Öffentliche

Ordner und Eigene Ordner aus Content Manager.

Schritte beim Verwenden von Eigene Einstellungen

1. Klicken Sie auf Eigener Bereich , Eigene Einstellungen und anschließend auf die Registerkarte

Portal-Registerkarten.

Eine Liste mit Ihren derzeitigen Registerkarten wird angezeigt.

2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben der Registerkarte, die Sie entfernen möchten, und

klicken Sie auf Diese Registerkarte entfernen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 307

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 308: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Sie können mehrere Registerkarten auswählen.

3. Klicken Sie auf OK.

Die Registerkarte wird aus der Registerkarten-Leiste gelöscht.

Schritte zum Verwenden des Registerkartenmenüs

1. Klicken Sie auf der Registerkarten-Leiste auf die Registerkarte, die Sie entfernen möchten.

2. Klicken Sie im Registerkartenmenü auf der linken Seite der Registerkarten-Leiste auf Diese

Portal-Registerkarte entfernen.

3. Vergewissern Sie sich im Meldungsfeld, dass Sie die richtige Registerkarte löschen, und klicken

Sie auf OK.

Die Registerkarte wird aus der Registerkarten-Leiste gelöscht.

Ändern der Registerkarten-ReihenfolgeSie können die Anordnung der Registerkarten ändern, um sie in eine für Ihre Zwecke sinnvolle

Reihenfolge zu bringen.

Schritte beim Verwenden von Eigene Einstellungen

1. Klicken Sie auf Eigener Bereich , Eigene Einstellungen und anschließend auf die Registerkarte

Portal-Registerkarten.

Eine Liste mit Ihren derzeitigen Registerkarten wird angezeigt.

2. Klicken Sie auf Reihenfolge ändern.

3. Verschieben Sie im Feld Registerkarten die Registerkarten je nach Bedarf nach oben oder unten

4. Klicken Sie auf OK.

Die Registerkarten werden in der neuen Reihenfolge angezeigt.

5. Klicken Sie auf OK, um das Fenster Eigene Einstellungen zu schließen.

Schritte zum Verwenden des Registerkartenmenüs

1. Klicken Sie im Registerkartenmenü auf der linken Seite der Registerkarten-Leiste auf Rei-

henfolge der Registerkarten ändern.

Eine Liste mit Ihren derzeitigen Registerkarten wird angezeigt.

2. Verschieben Sie mithilfe der entsprechenden Schaltflächen die Registerkarten nach oben oder

unten.

3. Klicken Sie auf OK.

Die Registerkarten werden in der neuen Reihenfolge angezeigt.

308 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 309: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Ändern der StartseiteIn IBM Cognos 8 können Sie eine beliebige Seite als Startseite auswählen.

Vorgehensweise

1. Wechseln Sie zu der Seite, die Sie als Ihre neue Startseite einrichten möchten.

2. Klicken Sie neben dem Symbol Startseite auf den Pfeil und anschließend auf Als Startseite

festlegen.

Erstellen von Dashboards mit mehreren RegisterkartenEin Dashboard ist eine visuelle Darstellung der wichtigsten Informationen, die ein Benutzer braucht.

Die Informationen werden zusammengefasst und auf einer einzigen Bildschirmseite angeordnet,

sodass sie sich auf einen Blick erfassen lassen.

Unterschiedliche Registerkarten enthalten verschiedene Informationssegmente. Um ein Dashboard

zu erstellen, sammeln Sie die unterschiedlichen Informationssegmente in einer einzigen Ansicht, und

zwar mithilfe des PortletsMehrteilige Seite(S. 299). Dieses Portlet ist mit einem Quellordner verknüpft,

der die in den Registerkarten des Dashboards angezeigten Einträge enthält. Sie können Veränderungen

an den Registerkarten im Dashboard vornehmen, indem Sie aus dem Quellordner zugeordnete

Einträge hinzufügen oder löschen.

Folgende IBM Cognos-Einträge eignen sich als Dashboard-Registerkarten:

● Ordner und Verknüpfungen mit Ordnern

Mithilfe von Ordnern können Sie eine zweite Registerkartenebene anlegen.

● Packages und Verknüpfungen mit Packages

Mithilfe von Packages können Sie eine zweite Registerkartenebene anlegen.

● Berichte und Verknüpfungen mit Berichten

Hiermit können Sie Report Studio-Berichte anzeigen oder ausführen.

● Berichtsansichten und Verknüpfungen mit Berichtsansichten

Hiermit können Sie Report Studio-Berichte anzeigen oder ausführen.

● Abfragen und Verknüpfungen mit Abfragen

Hiermit können Sie Query Studio-Berichte anzeigen oder ausführen.

● Analysen und Verknüpfungen mit Analysen

Hiermit können Sie Analysis Studio-Berichte anzeigen oder ausführen.

● Seiten und Seitenverknüpfungen

Hiermit können Sie eine Seite oder ein weiteres Dashboard hinzufügen.

● URLs und Verknüpfungen mit URLs

Hiermit können Sie eine andere Webseite einbinden.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 309

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 310: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● PowerPlay-Berichte

Hiermit können Sie PowerPlay-Berichte anzeigen oder ausführen.

● MS-Dokumente

Hiermit können Sie eine Verknüpfung zu einem mit Microsoft-Programmen (z. B. Excel,

PowerPoint, oder Word) erstellten Dokument einfügen.

Die allgemeinen Eigenschaften von Dashboards entsprechen denjenigen von Seiten. Sie können

Layout und Stil eines Dashboards bearbeiten (S. 303), die Eigenschaften des mehrseitigen Portlets

ändern (S. 304), Berechtigungen für das Dashboard festlegen (S. 303) und es zu Portalregisterkarten

hinzufügen (S. 306).

Einrichten der Dashboard-Ordnerstruktur

Bevor Sie beginnen, Dashboards zu erstellen, empfiehlt es sich, eine Ordnerhierarchie in Öffentliche

Ordner einzurichten, um die Dashboard-Ressourcen sinnvoll zu organisieren. Legen Sie z. B. einen

Ordner für alle Dashboards an, die Sie erstellen möchten. Erstellen Sie im nächsten Schritt jeweils

einen Unterordner für die einzelnen Dashboards, der dann jeweils als Quellordner für die in die

Dashboards einzufügenden Einträge (z. B. Berichte, Ordner, Seiten oder Verknüpfungen) dient. Die

Ordnerstruktur könnte etwa folgendermaßen aussehen:

Vertrieb

Marketing

Vertriebsressourcen

Marketing-Ressourcen

Verknüpfung

Seite

Ordner

Verknüpfung

Root-Ordner

Dashboards

(1)

(2)

(3)

1. Die Seiten "Vertrieb" und "Marketing" sind Dashboards mit mehreren Registerkarten. Bei diesen handelt es sich umDashboard-Stammseiten, die mithilfe des Portlets Mehrteilige Seite erstellt werden.

2. Der Ordner mit den Vertriebsressourcen dient als Quellordner für das Vertriebs-Dashboard, der Ordner mit denMarketingressourcen als Quellordner für das Marketing-Dashboard.

3. Ein Quellordner kann Einträge, wie z. B. Berichte, Seiten, Ordner oder Verknüpfungen, enthalten. Diese Einträgewerden im Dashboard als Registerkarten angezeigt.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in IBM Cognos Connection auf die Schaltfläche Neue Seite .

2. Geben Sie den Namen ein, und wählen Sie einen Pfad für die Seite.

3. Klicken Sie auf Weiter.

310 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 311: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

4. Setzen Sie auf der Seite Spalten und Layout einrichten die Anzahl der Spalten auf 1 und die

Spaltenbreite auf 100%.

5. Klicken Sie auf Hinzufügen.

Eine Liste von Portlet-Gruppen wird angezeigt.

6. Klicken Sie im Feld Verfügbare Einträge auf Dashboard.

7. Wählen Sie das Portlet Mehrteilige Seite aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem nach

rechts zeigenden Pfeil , um das Portlet in das Feld Ausgewählte Einträge zu verschieben.

8. Klicken Sie auf OK und anschließend auf Weiter.

9. Legen Sie auf der Seite Seitenstil einstellen einen sinnvollen Namen für die Seite fest, wählen

Sie die verbleibenden Eigenschaften nach Bedarf aus, und klicken Sie auf Weiter.

10. Auf der Seite Aktion auswählen können Sie die Option Diese Seite zu den Portal-Registerkarten

hinzufügen wählen.

11. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Die von Ihnen erstellte Seite ist zur Stammseite des Dashboards geworden.

12. Öffnen Sie die erstellte Seite.

Ein leerer Rahmen des Portlets Mehrteilige Seite erscheint.

13. Klicken Sie auf der Symbolleiste des Portlets auf die Schaltfläche Bearbeiten .

Die Seite mit den Eigenschaften des Portlets wird angezeigt.

14. Klicken Sie im Abschnitt Ordner auf Eintrag auswählen.

15. Durchsuchen Sie den Ordner oder das Package, das die Ressourcen für das Dashboard enthält,

also z. B. Verknüpfungen, Seiten oder Lesezeichen. Wählen Sie einen Eintrag aus, und klicken

Sie auf OK.

Tipp: Um Eigene Ordner als Registerkarte zum Dashboard hinzuzufügen, erstellen Sie eine

entsprechende Verknüpfung in Eigene Ordner.

16. Legen Sie die anderen Portlet-Eigenschaften nach Bedarf fest. Geben Sie z. B. im Abschnitt

Anzeigestil an, wie die Dashboard-Registerkarten angezeigt werden sollen, also entweder

horizontal am oberen Rand der Seite oder vertikal am linken Seitenrand.

Weitere Informationen zu Portlet-Eigenschaften finden Sie unter "Mehrere Seiten" (S. 815).

17. Klicken Sie auf OK.

Nun können Sie die Dashboard-Seite öffnen und anzeigen.

Tipp: Andere Benutzer können über den Dashboard-URL auf das Dashboard zugreifen. Um den

URL anzuzeigen, gehen Sie auf IBM Cognos Connection, suchen Sie die Dashboard-Stammseite,

und öffnen Sie die Eigenschaftenseite. Klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein auf Suchpfad,

Kennung und URL anzeigen.

Administration und Zugriffsschutz - Handbuch 311

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 312: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

Hinzufügen von Interaktivität zu Seiten und DashboardsSeiten und Dashboards werden durch das Hinzufügen von Interaktivität erheblich effizienter, was

die Datenberichterstattung und -analyse betrifft. So kann eine einzelne Aktion in einem Bericht

dafür sorgen, dass andere Berichte gleichzeitig aktualisiert und die der Aktion zugeordneten Daten

angezeigt werden.

Sie können die Seiteninteraktivität folgendermaßen erhöhen:

● Definieren von globalen Filtern (S. 312)

● Aktivieren der gemeinsamen Durchführung von Drillup- und Drilldown-Aktionen (S. 317)

● Aktivieren der gemeinsamen Durchführung von Drillthrough-Aktionen (S. 317)

Definieren von globalen FilternGlobale Filter dienen zur Kontrolle der Anzeige eines oder mehrerer Berichte auf einer einzigen

Portalseite oder auf einem Dashboard. Ein globaler Filter kann sich z. B. in einem Bericht befinden,

der nur Eingabeaufforderungen bzw. Steuerelemente mit Eingabeaufforderung enthält. Dadurch

können durch eine einfache Auswahl mehrere Berichte gleichzeitig bearbeitet werden. Wenn sich

die Antwort einer Eingabeaufforderung ändert, werden alle verbundenen Berichte dynamisch

aktualisiert, sodass sie die Daten anzeigen, die als Antwort auf die Eingabeaufforderung in Frage

kommen. Wenn Sie z. B. eine Eingabeaufforderung für Brasilien beantworten, werden alle verwandten

Berichte auf der Seite so gefiltert, dass die Daten für Brasilien angezeigt werden. Wenn diese in

einem Dashboard Verwendung findet, wird der Kontext an alle zugehörigen Registerkarten weiter-

geleitet.

Führen Sie folgende Aufgaben aus, um globale Filter für eine Seite oder ein Dashboard einzustellen:

❑ Anlegen der Berichte (S. 312)

❑ Erstellen der globalen Filter (S. 313)

❑ Zusammenführen der Berichte auf einer Seite (S. 314)

Anlegen der Berichte

Bevor Sie mit dem Erstellen einer Seite oder eines Dashboards mit globalen Filtern beginnen können,

müssen Sie wissen, welche Berichte Sie verwenden können, und diese bereithalten. Berichte können

in Report Studio, Query Studio oder Analysis Studio verfasst werden.

Wenn Sie Berichte auf nur einem Package einbinden, nutzen die globalen Filter gemeinsame Para-

meter mithilfe des Modellelements. Falls Sie Berichte aus unterschiedlichen Packages einbinden,

müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

● Die Filteranweisungen der Berichte müssen alle denselben Parameternamen verwenden.

Ein Beispiel für einen relationalen Filter ist Country = ?pCountryPrompt?. Ein Beispiel für

einen OLAP-Segmentiererfilter ist Great Outdoors Company].[Sales Territory].

[SalesTerritory].[Country]->?pCountryPrompt?.

Von der Verwendung des Standardparameternamens wie z. B. Parameter1 wird abgeraten.

312 IBM Cognos Express Manager

Kapitel 18: Seiten und Dashboards

Page 313: IBM Cognos Express Manager - OLAP Business

● Report Studio-Berichte müssen sich nach der Namenskonvention richten, die in einem der

anderen Studios verwendet wird.

Die Konvention in Query Studio lautet z. B. [attribute name] oder [level name], also

etwa Order_Method1. Die Konvention in Analysis Studio lautet [hierarchy name], also etwa

Order Method.

Hinweis: Wenn die Seite ausschließlich Report Studio-Berichte enthält, empfiehlt sich der Ver-

wendung der Konvention p[attribute name]Prompt, z. B. pCountryPrompt.

Erstellen der globalen Filter

Ein globaler Wert zeichnet sich dadurch aus, dass er von verschiedenen Berichten gemeinsam genutzt

wird. Mindestens einer der für Ihr Dashboard verwendeten Berichte muss eine Eingabeaufforderung

oder ein Steuerelement mit Eingabeaufforderung enthalten. Der Bericht mit der Eingabeaufforderung

wird in eine Seite oder ein Dashboard mithilfe des Cognos Viewer-Portlets eingebettet und mit

anderen Berichten auf der Seite mithilfe der Portlet-Eigenschaften für g