Ich kaempfe 1943

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Ich Kämpfe

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  • 1. DIEPFLICHTENDESP A R T E IG E N O S S E N

2. T R E U E G E L B N I SICH GELOBEMEINEM FHRER ADOLF HITLERTREUE.ICH VERSPRECHE, IHM UND DEN FHRERN,DIE ER MIR BESTIMMT,JEDERZEIT ACHTUNG UND GEHORSAMENTGEGENZUBRINGENBERREICHT ZUR AUFNAHME INDIE NSDAPi - J " - " -NATIONALSOZIALISTISCHE DEUTSCHE ARBEITERPARTEI 3. Dem FhrerDas ist an ihm das Grte: Da er nicht Nurunser Fhrer ist und vieler Held, Sondern erselber: Grade, fest und schlicht; Da in ihmruh'n die Wurzeln unserer Welt, Und feineSeele an die Sterne strich, Und er doch Menschblieb, so wie du und ich.Baldur von Schirach 4. Der Fhrer sagt:Ich frchte schon die Zeit, in der wir langsam weniger werden,. .. und in der um unsherum nun ein junger Ring neuer kommender Generationen sich aufbauen wird,Dann wei ich aber, da, wenn der letzte aus unteren Reihen gefallen sein wird,die Jugend unsere Fahne schon lngst in ihren festen Hnden halten wirdundauch sie wird sich dann immer und immer wieder der Mnner erinnern, die in derZeit der tiefsten Erniedrigung Deutschlands an eine strahlende Wiederauferstehunggeglaubt hatten.... als wir diesen Kampf begannen, stellten wir uns harte Grundstze auf, bestimmtePrinzipien. Indem wir sie Jahr fr Jahr getreu verfochten haben, sind wir ground stark geworden. Und oft war ber uns der Himmel schwarz verhangen, undunsere Gegner, sie frohlockten dann. Aber es hat sich gerade in solchen Zeiten dieRichtigkeit des alten Grundsatzes bewhrt: Nur das, was im Sturme stark steht, istauch wirklich stark! Was gebrochen werden kann, das taugt auch nichts!Eiserne Grundstze, die hart und schwer gewesen sind, stellten wir uns damalsauf und haben sie bisher kompromilos verfolgt, und wir denken nicht daran, inder Zukunft von diesen Grundstzen auch nur einen Zentimeter wegzugehen.ichmchte die Jungen bitten, da sie sich die Alten (in der Bewegung)zum Vor- bildnehmen, da sie erkennen, da Nationalsozialist sein nichts uerliches ist, daes nicht an der Kleidung liegt, da es nicht an Treffen und an den Sternen..,sondern da es am Herzen liegt!... Fr sie gengt nicht die bloe Ablegung desBekenntnisses: Ich glaube, sondern der Schwur: - ->:'" '.:Ich kmpfe! 5. Der Fhrer und seine BewegungGeschichtlicher berblick. Von Reichsleiter Philipp BouhlerDas politische Dasein, das die am 5. Januar 1919 von dem Schriftleiter Karl Harrerin Mnchen gegrndete Deutsche Arbeiterpartei", mit ihren nicht mehr und nichtweniger als sechs Mitgliedern fristete, war das eines Vereins wohlmeinender nationalerMnner, die das verhngnisvolle Wirken des Marxismus erkannt und sich zusammengeschlossen hatten, um die deutsche Arbeiterschaft wieder der Nation zurckzuge-winnen.So richtig diese Erkenntnis an sich war, so sehr fehlte diesen Leuten dasZeug, um sie in die Wirklichkeit umzusetzen. Da sie kein Geld hatten, war nicht dasSchlimmste. Aber sie besaen keine einheitliche groe Linie, nach der sie ihrenKampf htten fhren knnen. Sie standen einsam und hilflos einer Welt gegenber,die sie entweder absichtlich bersah oder von ihrer Existenz berhaupt keine Ahnunghatte. Sie fanden nicht den Schlssel, das Augenmerk des Volkes auf sich zu lenkenund waren daher wahrscheinlich ihrer Lebtage mit ihrer Partei" nicht ber denRahmen eines vllig bedeutungslosen Debattierklubs hinausgekommen. Kurz gesagt,ihnen fehlte der Fhrer. Er erstand ihnen in ihrem siebenten Mitglied. Mit dem Tage es war wohl der 16. September des Jahres 1919 als Adolf Hitler sich derDeutschen Arbeiterpartei anschlo, beginnt die Entwicklung ihres einzigartigen Aufstiegs. Hitlererkannte sofort, da die Partei aus ihrer Verborgenheit heraus und an die ffentlichkeit tretenmsse. Das einzige Mittel hierzu schien ihm eine systematisch betriebene grozgige Propaganda,die vor allem der Psyche der breiten Masse gerecht wrde. Zunchst hatte Hitler freilich imAusschu" dieser Partei, die nach parlamentarischen Grundstzen arbeitete, die grtenWiderstnde hinwegzurumen, um jede, auch die geringfgigste Neuerung durchzufhren. Was beijedem Heere, in erster Linie beim deutschen, als Selbstverstndlichkeit gilt, war im politischenLeben nahezu aller Nationen lngst fast vollstndig verschwunden: Die Anerkennung des Wertesder Persnlichkeit und ihre Verantwortlichkeit. Whrend im Deutschland von gestern diepolitischen Fhrer sich ihr Handeln von den Beschlssen der Mehrheit vorschreiben lassen muten,hinter denen sie sich dann, von keiner Verantwortung belastet, verstecken konnten, baute AdolfHitler seine Partei auf nach den Grundstzen der Autoritt nach unten und der Verantwortlichkeitnach oben.Als der bisherige Vorstand der Partei, die seit dem 9. August 1920 den Namen NSDAP" fhrte, imJuli 1921 zurcktrat und Adolf Hitler zum Vorsitzenden gewhlt und mit diktatorischenVollmachten ausgestattet wurde, da sollte sich bald zeigen, da der Redner, der die Massen in denBann seines Wortes zog, zugleich auch der geborene Organisator ganz groen Stiles war.Rcksichtslos brach er sofort mit den bisherigen Gepflogenheiten, in denen er die Zerstrung jederOrganisation sah.7 6. Braunau am Inn, Geburtsstadt des FhrersEs gibt nur eine einzige Berufung, und sie liegt im inneren, nur im Kampfe selbstsichtbaren Wert. Zieh das Banner auf des Mutes und der Opferwilligkeit, derHingabe und passe auf, wer sich um dieses Banner dann schart. Und, die von demBanner angezogen werden, die sind berufen, ein Volk zu fhren, und sonst niemand.ADOLF HITLER auf dem Appell der Politischen Leiter am Parteitag der Freiheit am 14. September 1935 7. Er wollte ja keine Partei im landlufigen Sinn des Wortes aufbauen. Was er brauchte, war einschlagkrftiges, straff organisiertes und dem Willen seiner Fhrung blind gehorchendesInstrument. Dieses Instrument war die NSDAP, der organisatorische Kern dernationalsozialistischen Bewegung, die allmhlich das ganze deutsche Volk erfassen sollte.Blutbedingt und in der heimatlichen Scholle wurzelnd mute diese Volksgemeinschaft sein.Alle Gegenstze politischer, sozialer und religiser Art, die die Nation bisher nach allenRichtungen hin zerspalten hatten, muten berbrckt, jede kleinliche Regung eigenschtigerInteressen einzelner Personen und Gruppen mute bertnt werden von dem Befehl, der allenDeutschen ein gemeinsames Handeln vorschrieb.Was bedeutete die Frage einer Staatsform, was der Streit ber kirchliche Probleme oder diehasserfllten Auseinandersetzungen zwischen Arbeitern und Besitzenden vorIn diesem Hause wurde Adolf Hiller geboren 8. dem allmchtigen Schicksal, das unerbittlich ber Leben oder Untergang Deutschlands zuentscheiden hatte!Eine Organisation, wie sie Adolf Hitler vorschwebte, war nicht nur ein Staat fr sich, welcherdereinst das morsche, in sich zusammenbrechende marxistische Staatsgefge ^ablsen konnte, mitihr, getragen von der ewigen Wahrheit der Idee, mute das Genie eines Fhrers eine Welt aus denAngeln heben knnen !Nach solchen groen Gesichtspunkten vollzog sich der Aufbau der NSDAP und ihrer Gliederungen.Aber im tiefsten Grunde verbrgte den Sieg nur die Persnlichkeit Adolf Hitlers. Inseinen Erkenntnissen und in seinem Handeln, sichtlich gesegnet von der Vorsehung,in seiner Arbeit, seinem Glauben, seiner Willens- und Entschlukraft, in dem tglichund stndlich ber aller Wirrnis leuchtenden Vorbild des Fhrers liegt allein derErfolg begrndet. Wie htten sonst diese Jungens, wie htten all diese Mnner undFrauen Gut und Blut und Leben wortlos hingegeben und ohne Anspruch auf Dank?Wie htten sie dem Schicksal getrotzt, Not, Entbehrungen und Verfolgung erlitten,wie wre ihnen der Blick aus den Augen des Fhrers genug des Lohnes gewesen frdas schwerste Opfer? Es gibt Dinge im menschlichen Leben, die getan werden mssen, gleichgltig, ob ihnen ein Erfolgbeschieden ist oder nicht, Entschlieungen und Taten, denen man sich nur um den Preis der innerenFreiheit, seiner Geltung, seines Glckes, ja seines Lebens entziehen kann. Es gibt daherNiederlagen, durch die man hindurchgehen mu, der einzelne, eine Bewegung, eine Nation. Dazugehrt der 9. November 1923.Ein schwarzer Tag frwahr in der Geschichte der nationalsozialistischen Bewegung, aber zugleichein Wendepunkt im Geschehen unserer Zeit.An diesem Tage versuchte ein Mann mit wenigen Getreuen das deutsche Schicksal zu wenden. Erwagte eine Tat, obgleich die grte Wahrscheinlichkeit gegen ein Gelingen sprach.Aber diese Tat mute geschehen. Nur dem, der den Mut hatte, den Sprung in das Ungewisse zuwagen, konnte die deutsche Zukunft gehren. Aus Blut nur und Kampf konnte die Saat einesschneren Vaterlandes emporsteigen.Als Adolf Hitler sich in seinem Innern zum Losschlagen entschlo, da hatte er eine der schwierigstenEntscheidungen seines Lebens getroffen. Es gehrte schon ein unerhrtes Ma von Khnheit dazu,ohne den Befehl irgendeines Menschen in der Welt, nur aus eigenstem Entschlu heraus zu handeln,der bestehenden Ordnung den Kampf anzusagen, eine Regierung, die nun einmal im Besitze derstaatlichen Machtmittel war, fr abgesetzt zu erklren und die ganze Last der Verantwortung fr alldas, was aus diesem Staatsstreich an Folgen sich ergeben mute, allein zu tragen. Der Versuch, eineWendung des unheilvollen Schicksals herbeizufhren, das seit fnf Jahren ber Deutschland lastete,hatte nicht zum Ziel gefhrt. Das System -10 9. des 9. November 1918 blieb im Sattel, zum Schaden des gesamten Volkes. Abergleichwohl ist das Unternehmen Adolf Hitlers und seiner Freunde nur uerlichmilungen. -Spter hatte sich der Fhrer zu der berzeugung durchgerungen, da die Zeit am 9. November nochnicht reif war. Bei der Zehn Jahresfeier im Brgerbrukeller am 9. November 1933 nennt er dendamaligen Zusammenbruch Weisheit der Vorsehung", aber er fgt hinzu: und doch bin ich davonberzeugt, da wir, als wir damals so handelten, im Auftrag einer hheren Gewalt so handelnmuten und nicht anders".Die unter der Fahne des Hakenkreuzes zur Feldherrnhalle marschierten, dem neuenReich entgegen, sie sind keinem Phantom gefolgt, sondern dem Zug ihres Herzens,dem lauten Ruf eines Ideals, das durch die Stimme des Fhrers zu ihnen sprach.Alle waren sie bereit, das Hchste hinzugeben, das sie zu geben hatten, weil sie die inAdolf Hitler verkrperte Idee hher stellten als das eigene Leben. Aber sechzehnMnner sind es, von denen das Schicksal dieses Opfer angenommen hat.Und so sind die Toten des 9. November die ersten Mrtyrer des nationalsozialisti-schenKampfes geworden. Viele sind ihnen nachgefolgt und haben wie sie Blut undLeben geopfert auf dem Altar des Vaterlandes. Aber sie waren die ersten. Ihr Kampfwar um vieles aussichtsloser als der in den spteren Jahren., Daher war auch ihr -Einsatz grer. Sie erbrachten vor der Welt den Beweis dafr, da diese neue Be-wegungbereit war, mit dem Blut ihrer Kmpfer den Weg in die deutsche Freiheitzu dngen.Nicht umsonst hat der Fhrer die sechzehn Gefallenen des 9. November herausgehoben aus derMarschkolonne der Kameraden, die Rotfront und Reaktion erschossen", um ihnen in denEhrentempeln am Knigsplatz zu Mnchen ein Denkmal zu setzen, das durch die Schlichtheit undden Adel seiner Form Zeugnis ablegt fr die Gre ihres Opfers und zugleich fr die Wertung, dieihnen durch die Bewegung zuteil wird. Darum wurden ihre sterblichen berreste am 9. November1935 aus ihren anspruchslosen Grbern, zerstreut in verschiedenen Friedhfen von Mnchen undUmgebung, herausgenommen und nach nchtlicher Aufbahrung in der Feldherrnhalle am nchstenTage in feierlichem Zuge in ihre neue Gruft berfhrt. Dort werden sie fr immer als EwigeWache" das Andenken dieses Tages fr die kommenden Geschlechter bewahren. Mehr als ein Jahr des Versuches, nach dem Zusammenbruch, des 9. November'1923 wieder zueinem organisatorischen Gefge zu kommen, der inneren Grung, des Zwiespalts und derFhrerstreitigkeiten lag hinter der Bewegung. Der zunchst unter dem Eindruck des groenProzesses vor dem Volksgerichtshof in Mnchen einsetzende gewaltige Aufschwung desnationalsozialistischen Gedankens im ganzen Reiche hatte lngst einem schweren Rckschlag Platzgemacht. Eine tiefe Ernchterung und Hoffnungslosigkeit hatte viele alte Kmpfer befallen.Mancher hatte der11 10. Bewegung den Rcken gekehrt. In Norddeutschland versuchten einige ehrgeizige deutschvlkischeFhrer, das Erbe Adolf Hitlers anzutreten und seine Bewegung fr ihre Zwecke umzubiegen, und eswar eine verhltnismig kleine Schar, die treu zur alten Fahne stand.-^ Da ffneten sich am 20.Dezember 1924 fr Adolf Hitler die Tore der Festung Landsberg am Lech. Fr den Rest der Strafe"von fnf Jahren, zu der er wegen Hochverrats" verurteilt worden war, erhielt er Bewhrungsfristzugebilligt. Ein befreites Aufatmen ging durch die Reihen seiner Mitkmpfer. Nun der Fhrer wiederunter ihnen war, um die Fahne entschlossener denn je voranzutragen, war ihnen nicht mehr bange umdie Zukunft.Was fr manche eine herbe Enttuschung bedeutete, war fr ihn selbst und seine Getreuen eineSelbstverstndlichkeit: nmlich, da er sich nicht auf eine der bestehenden vlkischenOrganisationen sttzte, sondern seine alte NSDAP wieder aufrichtete. Schon am 27. Februar 1925konnte er unter unbeschreiblichem Jubel seiner Anhnger im historischen Brgerbrukeller zuMnchen, der wegen berfllung polizeilich gesperrt werden mute, die Neugrndung seinerBewegung proklamieren. Es bedeutete frwahr keine geringe Leistung, da es Adolf Hitler miteiner meisterhaften Rede gelang, die zum Teil miteinander aufs tdlichste verfeindetenAngehrigen der Grodeutschen Volksgemeinschaft" und der ^NationalsozialistischenFreiheitsbewegung", wie die beiden sich bekmpfenden Richtungen damals hieen, wiederzusammenzubringen.Der Anfang war gemacht. Der Kampf konnte im Zeichen der alten Idee von neuem beginnen. Aberer unterschied sich in einem grundstzlich von den Methoden, die bis zum 9. November 1923angewandt worden waren. Whrend bis dahin alles auf einen gewaltsamen Umsturz desbestehenden Systems eingestellt war, erkannte der Fhrer klar die Notwendigkeit, nunmehr seinenKampf auf legalem Wege durchzufhren. Das bedeutete aber nur eine nderung der Taktik,keinesfalls eine Verrckung des Zieles, das nach wie vor hie: Eroberung der politischen Macht inDeutschland. Die Verfassung der Novemberrepublik mit ihrer demokratischen Grundlage bot dieMglichkeit, durch unermdliche Propaganda mehr und mehr das Volk fr sich zu gewinnen, imZuge der Wahlen in die parlamentarischen Volksvertretungen einzudringen und so auf durchausgesetzmigem Wege sein Ziel zu erreichen. Man mute also die Demokratie mit ihren eigenenWaffen schlagen.Da aber der Fhrer trotzdem in seiner Kampfansage an das politische Regime in Deutschland anDeutlichkeit nichts zu wnschen brig lie, trafen die damaligen Machthaber' in Deutschland sofortihre Gegenmanahmen, um eine Festigung der Partei und eine Ausbreitung ihrer Idee zuverhindern. Zunchst begann die bayrische Regierung mit einem Redeverbot gegen Adolf Hitler,das sie durch eine entstellte Wiedergabe seiner Rede begrndete, eine Kette behrdlicherUnterdrckungen und Schikanen einzuleiten.12 11. Ehrenmal fr die Gefallenen des Wellkrieges in MnchenWas unseren gefallenen Heldenhoch genug war, um, wenn notwendig, dafr zu sterben,soll uns in jeder Stunde zu gleicher Tat bereit findenA D O L F H I T L E R 12. Andere Lnder schlssen sich an und Jahre hindurch konnte der Fhrer selbst nur in geschlossenenMitgliederversammlungen sprechen. Dazu kam, da ein nochmaliges Verbot der Partei um jedenPreis vermieden werden mute. Waren somit auch die Propagandamglichkeiten von vornhereinbeschrankt, so wurde doch der Kampf 'gegen die Versklavungsvertrge und gegen die schwchlicheVerstndigungspolitik der Regierung unerbittlich und mit allen erlaubten Mitteln gefhrt. Ebensonahm die Auseinandersetzung mit dem Marxismus und mit seinen zersetzenden Einflssen auf allenGebieten ihren Fortgang. Langsam konnte die Bewegung auch auf parlamentarischem Wege in denLnderregierungen, erstmals in Thringen 1930, dann in Braunschweig und Anhalt Fu fassen.Whrend so der politische Kampf mit unverminderter Erbitterung und Zhigkeit weitergefhrtwurde, trmten sich groe organisatorische. Auf gaben vor der Bewegung auf. Man nahm keineEinteilungen vom grnen Tisch aus vor, sondern lie das Gebilde der Partei von unten her organischwachsen. Im Spiel der freien Krfte muten sich die Fhrernaturen herausschlen. Aber endlichmute dieses wild Gewachsene auch aufgefangen und in geordnete Bahnen gelenkt werden. Wereine Ortsgruppe aufgebaut hatte, wer gezeigt hatte, da er ein Kerl war und sich durchzusetzenvermochte, wurde anerkannt und von nun an auch gegen alle Angriffe gesttzt. Und erst, als dieOrtsgruppen berall im Lande wie Pilze aus der Erde schssen, ging man daran, sie nach und nachin Gaue zusammenzufassen. Als Gauleiter wurden nur Mnner eingesetzt, die, aus dem Kampfheraus geboren, ihr Gebiet selbst erobert hatten.So wuchsen in allen Teilen Deutschlands aus Kampf, Arbeit und steter Einsatzbereitschaft herausdie Apostel des Nationalsozialismus, die unermdlich umherfuhren, redeten, kmpften; harteknorrige, kantige Mnner, keineswegs immer so ganz einfache Naturen, sondern oft stur undeigenwillig. Aber wie htten sie sonst auch die schier bermenschliche Aufgabe meistern knnen,den Boden zu bereiten fr die Saat Adolf Hitlers?Es gab eine Zeit, in der unzhlige Gefahren am Wege lauerten, um die Partei zu zerschmettern:Rebellen in den eigenen Reihen, selbstschtige Ehrgeizlinge oder bestochene Subjekte, welche dieNSDAP fr ihre eigenen Zwecke mibrauchen oder sie spalten und damit schwchen wollten;zahllose haerfllte Feinde aller Richtungen, die mit allen Mitteln der Lge und der Verleumdung,des Boykotts und des Terrors ihre einzigen wirklichen Gegner zu vernichten suchten; bereifrigeParteigenossen, die in falsch verstandenem revolutionren Geist vorprellten und damit dieBewegung gefhrdeten, weil sie den Behrden willkommenen Anla zum Einschreiten boten mitallen ist der Fhrer dank seiner hheren Einsicht, seiner Klugheit, seinem Mut und seinerEntschlossenheit fertig geworden, und es erscheint uns heute als ein groes und unerhrtes Wunder,da er das Schifflein seiner Partei durch alle Fhrnisse glcklich hindurchsteuern konnte.14 13. Nichts war der Bewegung erspart geblieben. In Kampf, Not, Opfern und Entbehrung war siegewachsen, war sie gehrtet und gelutert worden. Ihre Anhnger waren tausendfachenVerfolgungen ausgesetzt gewesen. Man hatte ihnen die Braunhemden ausgezogen, hatte siegeschlagen, in die Gefngnisse geworfen. Man hatte sie mit Schmutzkbeln der Verleumdungbergssen, wirtschaftlich geschdigt, um ihre Existenz gebracht, und hatte sie durch Prozesse zuzermrben versucht. In blutigen Saalschlachten hatten Tausende und aber Tausende vonNationalsozialisten ehrenvolle Wunden davongetragen. Viele waren von vertierten Genossen" aufnchtlichen Straen gemeuchelt worden. Das unerbittliche Mu peitschte alle ohne Aufhren durchPropagandafeldzge und Wahlkmpfe, durch Versammlungen und Aufmrsche. Ein Privatlebenkannte der Nationalsozialist kaum mehr. Immer unterwegs, im Dienst, im Kampf. Am Ende jedesErfolges sogar stand das eiserne Wort des Fhrers Der Kampf geht weiter!", ein Befehl, dem erselbst bis zur Aufopferung gehorchte. Mancher sank mutlos am Wege nieder, mancher verzweifelteam Endsieg, mancher brach physisch zusammen. Nur der Glaube hielt die Bewegung aufrecht undihr Symbol, der Fhrer, der ihr wie eine Fahne im Schlachtengetmmel voranleuchtete ... Und dochstand ihr das schwerste Jahr noch bevor.Das Jahr 1932 mit seiner uersten Zusammenballung aller Krfte, die von jedem einzelnen, vomFhrer angefangen bis zum unbekannten SA-Mann, das letzte herausholte, dieses Jahr mit seinenReichsprsidentenwahlen, den beiden Reichstagswahlen, den zahlreichen Landtags- undBrgerratswahlen, mit den vier Deutschlandflgen Adolf Hitlers allein beim dritten sprach derFhrer innerhalb von 14 Tagen in 49 Riesenversammlungen mit denen Hand in Hand eine bisdahin unerhrte Propagandawelle ging!Dieses Jahr 1932 mit seinem bunten Wechsel der Kabinette Brning, Papen, Schleicher, seinem SA-Verbotund seinen Notverordnungen; mit dem vergeblichen Versuch der Regierung, den Fhrerdurch das Angebot des Vizekanzlerpostens auf ein totes Geleise zu schieben; mit dem erheblichennationalsozialistischen Stimmenrckgang bei den zweiten, Reichstagswahlen im November, mitdem steten Anwachsen der kommunistischen Welle, mit dem Dolchsto Gregor Strassers undendlich mit den Strmen besten deutschen Blutes, das fr die Neugeburt des Reiches geflossen ist!Aber auch dieses Jahr ging vorber, und die Nachricht Hindenburg beruft Hitler als ReichskanzlerI" erschtterte am 30. Januar 1933 ganz Deutschland. Die einen, welche ihre Snden widerBewegung und Nation bedrckten, blickten bangen Herzens in die Zukunft, soweit sie es nichtvorzogen, unter Mitnahme ihres Geldes ber die Grenze zu flchten, um aus dem schtzendenAusland ihre vergifteten Pfeile gegen Deutschland zu verschieen. Die anderen, die schwer genugunter der Not der vergangenen Jahre geseufzt hatten, dankten der Vorsehung, die endlich einenUmschwung der Dinge herbeigefhrt hatte. In der Garnisonkirche zu Potsdam versammelte sich am21. Mrz zum ersten Male15 14. wieder ein deutscher Reichstag. An historischem Platze, dort, wo verblichene Fahnen desRuhms die letzte Ruhesttte des groen Preuenknigs beschatten, fand der Staatsakt statt,welcher eine neue Epoche deutscher Geschichte festlich einleitete. Deutschland gehrtewieder den Deutschen! .Der Weg in eine schnere Zukunft war frei!Adolf Hitler konnte mit dem Aufbau des Dritten Reiches beginnen! Schon 1926 hatten diesterreichischen Nationalsozialisten, mit denen die NSDAP ebenso wie mit der deutsch-bhmischenBruderpartei seit Jahren in enger Fhlung gewesen war, sich organisatorisch indie Bewegung eingegliedert. Whrend aber Adolf Hitler mit seiner braunen Armee dasReich gewann, wurde die nationalsozialistische Bewegung in Deutsch-sterreich nur nochbrutaler unterdrckt. Und als gar der spontane Versuch des Volkes, die Kettenabzuschtteln, im Sommer 1934 fehlgeschlagen war, da begann fr unserenationalsozialistisch und damit grodeutsch empfindenden Brder jenseits der Grenzpfhleeine Zeit unermelichen Leides. Aber auch hier zeigte es sich, da Terror undUnterdrckung niemals imstande sind, eine Idee auszulschen aus den Herzen derer, die vonihr im Innersten erfllt sind. Wohl wurde die Partei mit ihren Gliederungen aufgelst undjede illegale Bettigung unter schwerste Strafen gestellt. Wohl verbot man das Tragen desHakenkreuzes und den Deutschen Gru. Aber Hunderttausende waren freudig bereit, dieverbotene und geschmhte Fahne durch Nacht und Elend zu tragen bis zum Morgen desSieges^ der einmal anbrechen mute. Fr viele ging der opfervolle Weg durch die Kerkerdes Systems, durch Schmach und durch Schande. Mancher mute seinen letzten Gangantreten, aber er tat es aufrechten Sinnes und ungebrochen, mit harten Zgen, aber verklrtvon dem Wissen um eine baldige Wandlung und mit einem Heil Hitler" auf denerblassenden Lippen. Kein Machtmittel reaktionrer Staatsgewalt konnte es hindern, daimmer dumpfer drhnend der Ruf Ein Volk ein Reich ein Fhrer I" diesterreichischen Lande durchhallte und jenseits der Grenzpfhle in der groen Heimataufgeschlossene Herzen fand.,Schon im Juli 1936 hatte der Fhrer auf dem Wege eines Abkommens mit sterreichversucht, die Spannungen zu beseitigen. Trotz aller Versprechungen aber gab diesterreichische Regierung ihre feindliche Haltung gegenber den Nationalsozialisten nichtauf. Da fand am 12. Februar 1938 auf dem Obersalzberg jene Begegnung zwischen demFhrer und dem sterreichischen Bundeskanzler statt, in welcher sich Herr Schuschniggverpflichtete, den Nationalsozialisten sterreichs volle Gleichberechtigung zu gewhren.Aber kaum zu Hause angelangt, sann er auf Verrat. Am 9. Mrz schon kndigte er inInnsbruck eine verfassungswidrige, allen staatsrechtlichen Grundstzen hohnsprechendeVolksbefragung" ber die Unabhngigkeit sterreichs an. Niemand konnte daran zweifeln,da eine gerechte Volksabstimmung nach Verlauf von drei Tagen ohne jede Vorbereitungund bei dem Fehlen jeglicher Wahllisten unmglich was. Schuschnigg wollte aber garkeinen ehrlichen16 15. Gedenkhalle in Pascwalk.Wenn Das Licht mit der Finsternis zusammenprallt,gibt es kein Paktieren! Da gibt es nur Kampf auf Leben und Tod,bis zur Vernichtung de einen oder anderen Teiles.DIETRICH ECKART 16. Volksentscheid, sondern er suchte durch Betrug und Terror ein ihm selbst gnstigesWahlergebnis zu erreichen, auf Grund dessen er seine Politik der Unterdrckung desDeutschtums hoffte fortsetzen zu knnen. Er hatte vergessen, da Deutschland unter derFahne Adolf Hitlers wieder zur Gromacht geworden war, die den Wort-brucheines Verrters und die Knechtung von Millionen deutscher Volksgenossen nicht mehrzu dulden gesonnen war.Rasch senkte sich nun der Vorhang ber dem Spiel der Schande, das lange genug gedauerthatte. Nach anfnglichen Versuchen, die allerorts aufflammende Emprung der Bevlkerungblutig niederzuwerfen, trat Schuschnigg schon am 11. Mrz zurck. Die Regierungsgewaltlag nunmehr in den Hnden von Sey-Inquart, welcher als Nationalsozialist dem Kabinettseit dem Berchtesgadener Abkommen angehrt hatte. Zur Wiederherstellung der Ruhe undOrdnung erbat er den Einmarsch deutscher Truppen, denn schon glaubte der Marxismus, imTrben fischen zu knnen. Tags darauf donnern die deutschen Flugzeuggeschwader ber densterreichischen Landen und gren das nationalsozialistische Osterreich mit Millionen vonFlugblttern. Der Fhrer aber, zugleich mit den berall marschierenden Soldaten derdeutschen Wehrmacht, zieht wie ein Triumphator in seine Heimat ein.Der Ruf der Sehnsucht hat sich erfllt: Ein Volk ein Reich ein Fhrer! So ist es eineinziger Schrei des Dankes, der dem Befreier entgegenjauchzt, wie er am nchsten Tag durchein Meer jubelnder und Fhnchen schwingender Menschen in Wien einzieht.Deutlicher, als es je eine Abstimmung auszudrcken vermchte, hatte das deutsche Volk insterreich schon gesprochen, als es in jenen unvergessenen Mrztagen Adolf Hitler aufWogen der Begeisterung durch seine Heimat trug. Und so war das Ergebnis desVolksentscheids, der jetzt fr das ganze deutsche Volk zum 10. April angesetzt wurde, nurmehr die uere Besttigung einer vollendeten Tatsache. Es konnte nichts anderes sein, alsein berwltigendes Bekenntnis zum Grodeutschen Reich und zu seinem Schpfer undFhrer.Nicht die Idee allein, die mit ihrer dynamischen Kraft die Bastionen der alten Ordnungniederwarf, hat Deutschland erobert; nicht allein die Gewalt der Rede, mit der der Fhrer dieneue Weltanschauung in die Herzen und Hirne unserer Generation hmmerte, es war diePersnlichkeit Adolf Hitlers, welche als bewegende Kraft von Anfang an hinter der Idee standund den Erfolg verbrgte.- Die Einmaligkeit der Erscheinung des Fhrers und die Kraft seiner Ausstrahlung liegenbegrndet in der Totalitt seines Genies und in der Harmonie seiner Persn-. lichkeit, jener seltenen Verbindung, deren sich die Vorsehung bedient, um eine Wende imGeschehen auf dieser Erde herbeizufhren. So verblffend manchmal die Gegenstzlichkeitwirken mag, die in der Genialitt des Fhrers zu Tage tritt, die Verschiedenartigkeit derInteressengebiete, die ihn anziehen und die er beherrscht diese Vielfalt der sich gegenseitigergnzenden Begabungen und Neigungen ist esi18 17. Sterneckerbru Mnchen. Grndungslokal der Deutschen Arbeiterparteigerade, was zur harmonischen und gigantischen Vollkommenheit des Genies ver-schmilzt.So hat der Fhrer, dessen Wurzeln im Knstlerischen liegen, erfllt von denschnsten Soldatentugenden den Weg ins politische Leben angetreten und das Werkdes Staatsmannes mit den Waffenerfolgen seines Feldherrntums gekrnt. Seineschpferische Phantasie, der er seine groen Konzeptionen und Planungen verdankt,wird gebndigt von einer messerscharfen Logik und einem ungewhnlichen Sinn frdas Reale. Sein Blick fr die Bedrfnisse und Notwendigkeiten des tglichen Lebensist ebenso klar und ungetrbt wie sein Urteil in allen Fragen der Kunst und sthetik;seine politische Haltung ist immer soldatisch gewesen, seine Kriegfhrung ist denpolitischen Notwendigkeiten Untertan, und Staatsfhrung wie Kriegfhrung sind durchihn zur Staatskunst und zur Kriegskunst erhoben. So ist es nur folgerichtig, da derFhrer schon in der Zeit des Kampfes um Deutschland, als er sich, oft auch mitBrachialgewalt, mit den zersetzenden Erscheinungen des jdisch-marxistischenSystems auseinanderzusetzen hatte, in groen Zgen sein19 18. Kulturprogramm niederlegte, Plne fr gewaltige Bauten entwarf und umwlzende stdtebaulicheProjekte vorbereitete, da er in den Jahren des innen- und auenpolitischen Aufbaus des neuenReiches und der Schaffung seiner Wehrmacht zugleich mit der Durchfhrung dieser kulturellenAufgaben begann, der deutschen Kunst einen neuen Auftrieb gab und zur selben Zeit dieVoraussetzungen fr den wirtschaftlichen Aufbau schuf.Der khl rechnende Verstand hat den Fhrer erst begriffen zu einer Zeit, als die eingetretenenEreignisse seinen Prophezeiungen Recht gaben, als sich die eherne Logik seiner Beweisfhrungenergab und sein Fhrungsanspruch durch die gegebenen Tatsachen und durch den Erfolggleichermaen erhrtet war. Aber lange vorher war in den Herzen vieler Tausende der Glaubelebendig an den Mann, der allen realen Gegebenheiten zum Trotz versprach, das niedergetreteneDeutschland wieder aufzurichten und zu nie geahnter Gre empor zufhren. Dieser Glaube derMassen aber galt nicht den Worten, er galt dem Manne, dem Menschen Adolf Hitler. Das war dasGeheimnis der Kampfzeit, da er wie ein Magnet Kmpfer aus allen Gauen des Reiches anzog undsie durch die Kraft seiner Persnlichkeit zu einer verschworenen Gemeinschaftzusammenschweite, mit welcher er das Reich gewann. Und wenn heute die ganze deutsche Nationdem Fhrer nicht nur die hchste Verehrung entgegenbringt, sondern, zu jedem Opfer bereit inheier Liebe an ihm als dem Vater des Volkes hngt, so hat dies nicht zuletzt seinen Grund in denmenschlichen Zgen Adolf Hitlers. Das Verstndnis, mit dem dieser Mann, selbst aus dem Volkeherausgestiegen, den Sorgen und Nten des Volkes gegenbersteht, die Verbundenheit mit derMasse, die Treue gegenber seinen Mitkmpfern, sein ausgeprgter Gerechtigkeitssinn, die groeinnere Gte, die auch noch hinter harten Entscheidungen durchleuchtet, die er im Interesse desVolksganzen treffen mu, sein tiefes Gefhl fr alles Hohe und Schne, all dies strahlt auf dieMassen zurck und erfllt sie mit glubigem Vertrauen. Was aber die Persnlichkeit des Fhrers sober alles erhaben macht, das ist das leuchtende Beispiel, das er tagtglich von neuem dem Volkegibt. Das Volk wei, da der Fhrer an sich selbst die hrtesten Anforderungen stellt, da er vonkeinem einen Tribut verlangt, den er nicht selbst jeden Augenblick zu leisten bereit wre, da seineArbeit und sein ganzes Sein nur Deutschland gehren und da er selbst das Opfer des Verzichtesauf jegliches Privatleben bringt. So geht er in des Wortes schnstem Sinne als Fahnentrger seinemVolke voran, allen sichtbar, Fhrer der Nation, Schpfer des Reiches, Wegbereiter einer neuenZeit!20 19. Hofbruhaussaal in MnchenWas damals ein Parteiprogramm war, sind heuteschon die Thesen einer neuen und besser werdendenWeltADOLF H I T L ER Hauptquartier, den 24. Februar 1942 20. Das Programm derNationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei1. Wir fordern den Zusammenschlu aller Deutschen auf Grund des Selbstbestimmungsrechtes derVlker zu einem Gro-Deutschland.2. Wir fordern die Gleichberechtigung des Deutschen Volkes gegenber den anderen Nationen,Aufhebung der Friedensvertrge von Versailles und St. Germain.3. Wir fordern Land und Boden (Kolonien) zur Ernhrung unseres Volkes und Ansiedelung unseresBevlkerungs-berschusses.4. Staatsbrger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschenBlutes ist, ohne Rcksichtnahme auf Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein.5. Wer nicht Staatsbrger ist, soll nur als Gast in Deutschland leben knnen und mu unter Fremden-Gesetzgebung stehen.r6. Das Recht, ber Fhrung und Gesetze des Staates zu bestimmen, darf nur dem Staatsbrgerzustehen. Daher fordern wir, da jedes ffentliche Amt, gleichgltig welcher Art, gleich ob imReich, Land oder Gemeinde, nur durch Staatsbrger bekleidet werden darf.Wir bekmpfen die korrumpierende Parlamentswirtschaft einer Stellenbesetzung nur nachParteigesichtspunkten ohne Rcksichten auf Charakter und Fhigkeiten.7. Wir .fordern, da sich der Staat verpflichtet, in erster Linie fr die Erwerbs- undLebensmglichkeiten der Staatsbrger zu sorgen. Wenn es nicht mglich ist, dieGesamtbevlkerung des Staates zu ernhren, so sind die Angehrigen fremder Nationen (Nicht-Staatsbrger) aus dem Reiche auszuweisen.8. Jede weitere Einwanderung Nicht-Deutscher ist zu verhindern. Wir fordern, da alle Nicht-Deutschen, die seit 2. August 1914 in Deutschland eingewandert sind, sofort zum Verlassen desReiches gezwungen werden.9. Alle Staatsbrger mssen gleiche Rechte und Pflichten besitzen.10. Erste Pflicht jedes Staatsbrgers mu sein, geistig oder krperlich zu schaffen. DieTtigkeit des Einzelnen darf nicht gegen die Interessen der Allgemeinheit verstoen,sondern mu im Rahmen des Gesamten und zum Nutzen aller erfolgen.Daher fordern wir:11. Abschaffung des arbeits- und mhelosen Einkommens. Brechung der Zinsknechtschaft.12. Im Hinblick auf die ungeheuren Opfer an Gut und Blut, die jeder Krieg vom Volke fordert, mu diepersnliche Bereicherung durch den Krieg als Verbrechen am Volke bezeichnet werden. Wirfordern daher restlose Einziehung aller Kriegsgewinne. 21. 13. Wir fordern die Verstaatlichung aller (bisher) bereits vergesellschafteten (Trusts) Betriebe.14. Wir fordern Gewinnbeteiligung an Grobetrieben.15. Wir fordern einen grozgigen Ausbau der Alters-Versorgung.16. Wir fordern die Schaffung eines gesunden Mittelstandes und seine Erhaltung, sofortigeKommunalisierung der Gro-Warenhuser und ihre Vermietung zu billigen Preisen an kleineGewerbetreibende, schrfste Bercksichtigung aller kleinen Gewerbetreibenden bei Lieferung anden Staat, die Lnder oder Gemeinden.17'. Wir fordern eine unseren nationalen Bedrfnissen angepasste Bodenreform, Schaffung einesGesetzes zur unentgeltlichen Enteignung von Boden fr gemeinntzige Zwecke. Abschaffung desBodenzinses und Verhinderung jeder Bodenspekulation.18. Wir fordern den rcksichtslosen Kampf gegen diejenigen, die durch ihre Ttigkeit das Gemein-Interesse schdigen. Gemeine Volksverbrecher, Wucherer, Schieber usw. sind mit dem Tode zubestrafen, ohne Rcksichtnahme auf Konfession und Rasse.19. Wir fordern Ersatz fr das der materialistischen Weltordnung dienende rmische Recht durch einDeutsches Gemein-Recht.20. Um jedem fhigen und fleiigen Deutschen das_ Erreichen hherer Bildung und damit dasEinrcken in fhrende Stellungen zu ermglichen, hat der Staat fr einen grndlichen Ausbauunseres gesamten Volksbildungswesens Sorge zu tragen. Die Lehrplne aller Bildungsanstalten sindden Erfordernissen des praktischen Lebens anzupassen. Das Erfassen des Staatsgedankens mubereits mit dem Beginn des Verstndnisses durch die Schule (Staatsbrgerkunde) erzielt werden.Wir fordern die Ausbildung geistig besonders veranlagter Kinder armer Eltern ohne Rcksicht aufderen Stand oder Beruf auf Staatskosten.21. Der Staat hat fr die Hebung der Volksgesundheit zu sorgen durch den Schutz der Mutter und desKindes, durch Verbot der Jugendarbeit, durch Herbeifhrung der krperlichen Ertchtigung mittelsgesetzlicher Festlegung einer Turn- und Sportpflicht, durch grte Untersttzung aller sich mitkrperlicher Jugend-Ausbildung beschftigenden Vereine.22i Wir fordern die Abschaffung der Sldnertruppe und die Bildung eines Volksheeres.23. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die bewute politische Lge und ihre Verbreitung durchdie Presse. Um die Schaffung einer deutschen Presse zu ermglichen, fordern wir, da:a) smtliche Schriftleiter und Mitarbeiter von Zeitungen, die in deutscher Sprache erscheinen,Volksgenossen sein mssen.b) nichtdeutsche Zeitungen zu ihrem Erscheinen der ausdrcklichen Genehmigung des Staates,bedrfen. Sie drfen nicht in deutscher Sprache gedruckt werden, 22. c) jede finanzielle Beteiligung an deutschen Zeitungen oder deren Beeinflussung durch Nicht-Deutschegesetzlich verboten wird und fordern als Strafe fr bertretungen die Schlieung einer solchenZeitung, sowie die sofortige Ausweisung der daran beteiligten Nicht-Deutschen aus dem Reich.Zeitungen, die gegen das Gemeinwohl verstoen, sind zu verbieten. Wir fordern den gesetzlichenKampf gegen eine Kunst- und Literatur-Richtung, die einen zersetzenden Einflu auf unserVolksleben ausbt und die Schlieung von Veranstaltungen, die gegen vorstehende Forderungenverstoen.24. Wir fordern die Freiheit aller religisen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessenBestand gefhrden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefhl der germanischenRasse verstoen.Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven Christentums, ohne sich konfessionellan ein bestimmtes Bekenntnis zu binden. Sie bekmpft den jdisch-materialistischen Geist in undauer uns und ist berzeugt, da eine dauernde Genesung unseres Volkes nur erfolgen kann voninnen heraus auf der Grundlage: Gemeinnutz geht vor Eigennutz.25. Zur Durchfhrung alles dessen fordern wir die Schaffung einer starken Zentral-gewaltdes Reiches. Unbedingte Autoritt des politischen Zentralparlaments ber dasgesamte Reich und seine Organisation im allgemeinen.Die Bildung von Stnde- und Berufskammern zur Durchfhrung der vom Reich erlassenenRahmengesetze in den einzelnen Bundesstaaten.Die Fhrer der Partei versprechen, wenn ntig unter Einsatz des eigenen Lebens, fr dieDurchfhrung der vorstehenden Punkte rcksichtslos .einzutreten,Mnchen, den 24. Februar 1920Das Programm, das nichts anderes besagt, als unserem Volke Leben und Dasein auf dieserWelt sicherzustellen, das war der erste Einleitungssatz unseres nationalsozialistischenGlaubens bekenntnisses, und das wird der letzte Satz sein, der ber jedem einzelnenNationalsozialisten geschrieben steht, dann, wenn er am Ende seiner Pflichterfllung vondieser Welt scheidet.ADOLF HITLER, 8. November 1939 23. Mahnmal an der Feldhernhalle in Mnchen 24. Innere und uere Freiheit der DeutschenVon Reichsleiter Alfred RosenbergWenn ber die Freiheit gesprochen wird, dann steigen vor unserem inneren Auge die grtenAuseinandersetzungen der Weltgeschichte auf. Mit der Idee der Freiheit sind alle groenRevolutionen verbunden, aber ebenso sind mit ihr grte tyrannische Erscheinungen der Geschichteaufgetreten. Nach Freiheit riefen die antiken Tyrannenmrder, nach Freiheit schrien die Sklaven imalten Rom, als sie einem ehrwrdigen Gebilde einen letzten Sto versetzten; um Gewissensfreiheitkmpften stets die religisen Neuerer gegen alte Dogmen; die Freiheit der Wissenschaft wurdegegen die mittelalterliche Kirche aus tausend Forscherstuben ^verteidigt. Und schlielich wurde dasProblem, ob es eine menschliche Freiheit, einen freien Willen berhaupt gibt, ein Gegenstand derUntersuchung groer Philosophen, berall also, wo eine groe Bewegung im religisen,wissenschaftlichen oder politischen Leben auftrat, da war sie fast immer mit dem Gedanken derFreiheit verbunden worden, und die Tatsache, da Millionen und Abermillionen hinter einer solchenIdee marschierten und im Kampf fr sie auf allen Gebieten eintraten, macht sie trotz aller ihr so oftanhaftenden Schlacken uns fr alle Zeiten ehrwrdig.Niemand von uns wagt eine dogmatische Entscheidung darber, ob der Mensch frei sei oder nicht.Die eine und die andere These sind von ihren jeweiligen Vertretern mit gleicher Erbitterung und mitdem Einsatz aller berzeugungskraft vertreten worden; namentlich seit dem Emporblhen derexakten Wissenschaft ist der Versuch, den Menschen restlos in das Naturgeschehen einzubeziehen,in steigendem" Mae von der berlegung begleitet worden, da die Vorstellung eines freien Willenseine Illusion und alle Folgerungen daraus deshalb unrichtig und berholt seien. Es hat nur wenigeKpfe gegeben, die, nach beiden Seiten hin ehrlich und alle Konsequenzen anerkennend, eineLsungsmglichkeit wenigstens ahnen lieen. Kant ist es vor allem gewesen, der einerseits alleBeweise der exakten Naturwissenschaft vorwegnahm und den Menschen als naturgegebeneErscheinung einfgte in die ganze. Gesetzlichkeit- des Geschehens wie jede andere Erscheinung derNatur und des Lebens. Nachdem Kant gerade hier als Naturforscher wahrheitsgem alle physischenund physikalischen Folgerungen gezogen hatte, untersuchte er ebenso gewissenhaftinnermenschliches. Wesen, die uerungen des Menschen in der Tatschlichkeit seiner Geschichteund kam zu dem scheinbar paradoxen Ergebnis, da der Mensch einerseits gnzlich unfrei undandererseits doch wieder frei sei. Er erblickte, hnlich wie Goethe, bei ihm einen Anteil an zweiWelten, die in Wechselwirkung stehen, "doch von verschiedener, nicht bis in dieletzte Wurzeldeutbarer Herkunft seien. Und ohne uns irgendwie dogmatisch uern zu wollen, knnen wir wohlauf dieser Kantschen Grundlage zunchst verharren und ebenso wahrheitsgem der26 25. Tatsache ins Auge schauen, da das Menschenleben von so vielen Bedingungen der Weltund Umwelt abhngig ist und in dem Lebensspiel, das wir nicht zu berschauen vermgen,nur eine berbrckungsspanne von Kraft darstellt wie anderes Leben auch. Umgekehrtmssen wir ebenso anerkennen, da die innere Kraft, die den Menschen fhig macht, mitvollem Bewutsein einer Idee zu leben und fr sie zu sterben, den ebenso sicherenNachweis einer anderen Kraft bedeutet, die den sonstigen Grundstzen des Daseinszuwiderluft und die Ahnung an eine andere mit den Vorstellungen von Raum, Zeit undKausalitt nicht mehr faliche Macht briglt. Gewi, die Freiheit ist niemals absolut,auch wenn wir diesen freien Willen einmal als solchen ehrfrchtig anerkennen wollen. Sieist bedingt durch uere Mglichkeiten und innere Gestalt*, aber gerade da es so ist,erscheint mir als die einzige Darstellung der Freiheit berhaupt. Freiheit ist deshalb imStaatsleben nicht die Mglichkeit, alles tun zu knnen, und sie bedeutet fr diePersnlichkeit nicht die Mglichkeit, alles erschaffen, erfinden, formen zu knnen, sondernFreiheit ist stets Gestalt, d.h. sie tritt wesentlich hervor im Rahmen einer Schpferkraft alsdas Gegenteil von Tyrannei, d. h. einer Schablone, und ebenso als das Gegenteil vonWillkr, d. h. Gestaltlosigkeit und Chaos.Sehen wir von diesem Standpunkt aus die geistigen und politischen Kmpfe ah, dann findenwir eben, da Freiheit nirgends gleich Freiheit ist, und da Anspruch auf Freiheit, d. h.Gestaltungsmglichkeit, nicht alle haben und nicht haben drfen, sondern da sowohlbiologische Kraft als auch Charakter und seelische Schpfermglichkeit die Idee der echtenFreiheit als Forderung und Mglichkeit stets begleiten. Es gibt Einzelpersnlichkeiten undes gibt Volkspersnlichkeiten, fr die eine bergroe Ausweitung der Freiheitsmglichkeitnicht gestattet sein kann und fr die eine Beschrnkung eine fr alle WohlttigeNotwendigkeit ist. Tat und Schicksal so mancher fanatischer Philosophen unddemagogischer Volkstribunen zeigt, wie sehr das Fehlen bestimmter uerer Krfte desWiderstandes zu einer verhngnisvollen Kraftverlagerung durch triebhaften Ehrgeiz undberspanntes Wollen zu verleiten vermag. Das Beispiel der Gracchen, des Rienzi, desMirabeau und vieler Gestalten der heutigen Politik zeigt nur zu deutlich, wie sehr Freiheitund Gesetz zusammengehren, entsprechend der tiefsten Goethischen berzeugung: Nurdas Gesetz kann uns die Freiheit geben", nur uere Bindung innerer Schpfung Gestaltverleihen. Hier tritt die heute vom Nationalsozialismus wieder aufgenommene alte deutscheAuffassung der Freiheit wieder in Erscheinung, die sich streng scheidet von der Liberte derfranzsischen Revolution und dem tobschtigen Herumtoben der marxistisch-bolschewisti-schenZerstrung. Die anderen Vlker haben diese deutsche Freiheitsauffassung niebegriffen, weil sie berhaupt die innere Seite der Idee der Persnlichkeit nicht verstanden.Einst uerte der franzsische Historiker Guizot ein Wort, das Goethe besonders liebte: DieGermanen seien es gewesen, die den europischen Vlkern berhaupt den Begriff derPersnlichkeit gebracht htten, d. h. den Begriff einer27 26. Gestalt im Unterschied zur alles gleichmachenden Phrase und ungeregelten politischen Konstruktion,den Begriff der Persnlichkeit auch, die ihr Eigenstes aber bewut verteidigt und um einen tiefen,festen inneren Kern Ring um Ring schpferischer Leistung legt, damit hinausgreifend wirkt unddoch an ein Zentrum gebunden bleibt. Das war jene deutsche Idee der Freiheit, die Martin Luthervertrat, als er von der seelisch-religisen Freiheit sprach und fr sie sein Leben einsetzte, zugleichaber auch ein strenges politisches Regiment forderte, das diese innere Freiheit gegen die Willkr derNachbarn und auch gegen die Willkr der einzelnen in Schutz zu nehmen vermochte. Das ist genaudie gleiche berzeugung, die Goethe ber das Vorhandensein der Ehrfurcht aussprach, von derEhrfurcht namentlich vor sich selbst, nicht in dem Sinne einer oberflchlichen, anmaendenSelbstberschtzung, sondern in der Anerkennung eines unzerstrbaren metaphysischen Kerns, ausdem heraus die wirklich groen Schpfungen der Kunst, Forschung und Staatsbildung erstverstndlich werden. Das ist im wesentlichen auch jener Begriff der Freiheit, der, vielleicht nichtimmer philosophisch bewut, jedoch in steigernder Klarheit in einem Verhltnis zum Ausdruckkommt, das wir heute mit Persnlichkeit und Gemeinschaft umschreiben. Wir erstreben eineMillionengemeinschaft aller Deutschen in fester Formung und Fhrung, und zugleich fordern wirRaum fr groe schpferische Persnlichkeiten. Wir empfinden beide Forderungen nicht alsgegnerisch, wie manche andere Vlker, die entweder Tyrannei oder Chaos ab Alternative kennen,und deshalb sind wir der berzeugung, da die nationalsozialistische Bewegung, die auch im Kampfum eine Freiheit einmal ins Leben trat, gerade weil Deutsche sie fhrten, aus innerem Instinkt aufpolitischem Wege zum gleichen Ergebnis gekommen ist wie die groen religisen Fhrer desdeutschen Volkes, seine Denker und seine groen Dichter.Auch als ganze Volkspersnlichkeit genommen, steht die deutsche Nation nicht ungehemmt undwird niemals durch uere Bedingungen ungehindert in der Weltgeschichte wirken. Die staatlicheSouvernitt ist weder fr Deutschland noch fr andere Vlker eine absolute, und es wre nachunserer berzeugung auch schlecht und fr die Schpferkraft einer Nation gefhrlich, wenn einVolk keine Grenzen auf diesem Erdball htte. Denn eine Abgrenzung, ein Wettstreit und ein ewigesberprfen seiner Mglichkeiten gehrt zum Dasein des einzelnen ebenso wie zum Dasein groerNationen. Schon aus diesem erzieherischen und philosophischen Gedanken heraus kann derNationalsozialismus also gar keine Weltherrschaft fr Deutschland wollen. Gerade aus seiner so vielbefehdeten Weltanschauung heraus wnscht er, da dieser Erdball nach einer chaotisch-liberalistischenZeit, die ber demokratische Internationalitt und Marxismus auf der einen Seiteeinen Welttrust als Weltrepublik erstrebte und auf der anderen Seite eine Weltrevolution allersogenannten Proletarier, endlich eine Gestalt erhlt. Die Erde ist nicht von einer abstraktenMenschheit bevlkert, sondern von bestimmten Rassen und Vlkern. Diese Vlker und Rassen28 27. Festung LandsbergSeit dem Versinken der mittelalterlichen Weltanschauung haben wir zwarviele Konfessionen, viele Kunsttheorien, viele Philosophenschulen gehabt,aber keine groe Weltanschauung. Eine solche Weltanschauung, d. h. eineSchau, die eine alle Gebiete des Lebens umfassende innere Bindung schafft,ist erst mit dem Nationalsozialismus geboren worden.ALFRED ROSENBERG Revolution und Erfllung" 28. Gedenktafel in Landsberghaben ihre eigene Vergangenheit, ihre immer deutlicher fabare Geschichte als imKampf dargestellte Auenseite ihre* Wesens, sie offenbaren damit ihre Leistungen underheben einen bestimmten Anspruch auf weitere Leistungsmglichkeit. Inmitten derpolitischen Gestaltung tritt dann ein Gesetz der Natur auf, gegen das anzugehen imletzten sinnlos ist, weil ein Ablehnen einer Naturgegebenheit an ihrem Dasein nichtsndert. Das ist die Tatsache, da es im Laufe der Entwicklung zahlenmig groeNationen und zahlenmig kleine Nationen gibt. Es ist klar, da ein groer Baum ebenhher in den Himmel ragt und tiefere Wurzeln in die Erde schlgt als ein kleiner oderals Strucher oder Blumen. Nichts ist dabei noch ausgesagt ber die Schnheit dereinen oder anderen Lebensgestalt und nichts verurteilend ber dieSchpfermglichkeiten sogenannter kleiner Nationen ausgesprochen. Die Griechenwaren einst zahlenmig ein kleines Volk und sind die grten Schpfer alt-indo-germanischerKultur geworden, deren Erziehungskraft ber die Jahrtausende bei denihnen verwandten germanischen Vlkern weiter gezeugt hat und gerade jetzt, imZeichen eines nordischen Erwachens, jung wie nur irgend je in unsere Zeitherberwirkt. Und es hat zahlenmig Riesenvlker gegeben, die alle Grenzen zusprengen drohten, die selbst vielleicht auch in ihrer Zerstrungskraft noch neue30 29. Voraussetzungen des Schicksals schufen, die aber sonst, gemessen etwa an Hellas, wenig mehr alseine dstere Erinnerung hinterlassen haben.Darum ergibt sich fr die politische Erziehung der deutschen Nation ein Gesetz der Begrenzung,ebenso wie das Recht auf die Forderung einer europischen Gestaltung, nachdem die Chancen freine solche Sendung im Laufe der Jahrhunderte von den anderen Vlkern verspielt worden sind. Esist fr die deutsche Nation keine Schande, Lebensrume und Rechte anderer groer Nationen aufdiesem Erdball anzuerkennen, ja, sie ist bereit, diese schpferischen Krfte zu frdern; es ist fr diedeutsche Nation dabei aber auch eine schne Pflicht, jene zahlenmig kleinen Vlker, die unterdem Schutz des grodeutschen Volkes stehen oder sich unter seinen Schutz zu stellen ge-denken,behutsam in ihrer Seelezu behandeln und sie, soweit auchsie ihr ueres Schicksal erkannthaben, groherzig teilnehmen zulassen an allem, was nun einmalzu der inneren Gestaltung unseresalten, ehrwrdigen Kontinentsgehrt. Das ist eine Haltung,welche in der Vergangenheit freine kurze Zeit im alten Romeinmal vorhanden gewesen ist;damals, als das wuchtigstarkeRmer volk sich seinen Staatgegen orientalische Einflsseerschuf und in einer Synthesezwischen hartem rmischemGesetz und dem Stolz aufrmisches Brgertum ebenfallseinmal ein groes Beispiel antiker und das heit nach unseremheutigen Begriff groer indo-germanischer Haltungerwiesen hat. ImDerFhrerin Festungshaft 30. kleinen haben manche Stdte des deutschen Mittelalters Lebensformen gezeigt, die uere Festigkeitund innere Schaffensfreude zu verbinden vermochten. Umdrngt von vielen Gegnern ist dann dasviel verlsterte Preuen doch in vielem Beispiel eines solchen nordisch-germanischen Versuchesgewesen, Gesetz und Freiheit zu ver-- binden, und die straffe friderizianische Ordnung ist durchausnahe verwandt mit jenen Gedanken, die von Kant und anderen groen Deutschen verkndet werdenkonnten. Deshalb ist die Idee der Freiheit beim deutschen Volke nie so sehr mit Rechten als mitPflichten zusammen gedacht forden. Freiheit ist nach einem schnen deutschen Philosophen wortniemals mit der Frage verknpft gewesen: frei wovon ?, sondern: frei wozu? In dieser einenentscheidenden Wendung liegt eine ganze Charakterhaltung eingeschlossen. Der deutsche Kampf,wenn wir ihn recht verstehen, ist nicht ein Freiheitskampf, um von Pflichten ledig zu werden,sondern nur ein Kampf, um eine Aufgabe, d. h. eine groe Pflicht zu erhalten und zu erfllen. Darumist das deutsche Volk das unrevolutionrste Volk Europas und zugleich jene Nation, von der aus allezndenden Gedanken der inneren Freiheit ausgegangen sind. Wir sind der berzeugung, da wir mitden inneren Werten des germanischen Bewutseins wie Ehre, Treue, Gefolgschaft und Stolz zugleich die besten Elemente des europischen Menschentums berhaupt vertreten, und da einepolitische Macht gerade dadurch ihre Berechtigung erhlt, da diese Werte von ihr beschtzt werden.Wenn wir rckschauend an die Grndung der nationalsozialistischen Bewegung denken", sehen wirin ihr eine geheimnisvolle Gesetzmigkeit am Werke. Sie entstand als Seelenprotest gegen dieSchande, die ber das deutsche Volk im November 1918 gekommen war. Millionen vonEinzelwesen, die frher manche warnende Stimme nicht gehrt hatten, sie merkten pltzlichtagtglich am eigenen Leibe, wie eine scheinbar nur theoretische Anerkennung fremder Rassen undfremder Grundstze des Lebens das .privateste, geschftliche und politische Wirken zersetzte undzerstrte. Und dieses Schicksal, das mit der Strenge eines Entweder-Oder an uns herantrat, zwangjeden zur tiefsten Rechenschaft ber das Geschehen und, in dem fortschreitenden Kampf des Fhrers,zur Rechenschaft ber die ganze deutsche Geschichte und zur Bewertung der Krfte, die in ihrwirksam gewesen waren. Das Leben mit seiner harten Auslese forderte von manchem von uns dannAntworten, die er 1919 sich vielleicht noch nicht zu geben getraut htte. Eine Tradition nach deranderen, die noch dogmatisch ber uns herrschen wollte, sank in sich zusammen, weil ihre Vertreterkeine Schpferkrfte mehr besaen oder weil die politische Sendung, die auch sie einmal hatten,nicht mehr lebensfhig war. Mit starker Hand aber holte der Nationalsozialismus aus eben diesergleichen deutschen Geschichte sich andere groe Persnlichkeiten heraus und stellte sie alsGleichnisse einer ewigen Dauer des deutschen Volkstums hin, die- ber alle Jahrhunderte hinwegunter verschiedenen Formen das gleiche Wesen verkrpert und verteidigt hatten, das heute in derForm des 20. Jahrhunderts lebendiges Leben wurde.32 31. Zelle des Fhrers in LandsbergWas an Waffen fr Die Freiheit fehlt, mu immer Der WilleersetzenADOLF HITLER in Landsberg am 11.5.1925 32. Aus dem Kampfe um dasdeutsche Leben ist nunmehrseit 1933 ein europischesRingen, seit 1939 einWeltkampf grten Ausmaesgeworden. Die national-sozialistischeBewegung stehtin diesem Kampfe fester alsjemals zuvor. Sie erblickt indem groen Ringen dieserJahre letzte Bewhrung, letztenAntrieb und letzte Mglichkeit.In der Erkenntnis ihrergeschichtlichen Stellung undder Unaus weich -barkeit derKonflikte zeigt sie jene innereRuhe, die nur im Herzen vonihrer Sendung berzeugterMenschen wohnen kann.Inmitten pflichtvergessenerDemokratien bei Vlkern, diean sich mit berufen waren, dieWelt gestalten zu helfen,inmitten eines bestiali-siertenchaotischen Wesens imOsten, ist dienationalsozialistischeRevolution Vortrupp von 80Millionen Deutschen, die ihrer-seitsdie grte Kolonneindogermanischer Kraft, indogermanischer Geisteshaltung und indogermanischen Freiheitswillenssind. Wir fhlen uns als Nachfolger jener alten indischen Helden-, die einmal das noch unbewuteEuropa in diesem weiten Raum des Ostens vertraten, wir fhlen uns als Nachfolger jener Iranier,die als erste ein groes religises Weltbild gestalteten, als jngere Brder der Erbauer desParthenon von Athen, als nahe Verwandte der altrmischen Brgerkraft, vor allem aber alsunmittelbare Erben der groen deutschen Kaisergeschlechter, aber ebenso als Verteidiger desgroen Kulturerbes, das heute durch wenige in Namen gefate Symbole wie Marienburg,Wittenberg, Potsdam, Knigsberg, Weimar, Bayreuth,34 33. verkrpert wird. Wir sindder tiefen berzeugung,da dort im O s t e n vonD e u t s c h l a n d undseinen Verbndetenh e u t e Homer ebens ov e r t e i d i g t wird wieAugustus, ebenso wie dieHohenstaufen, Beethovenund Goethe. DieGestaltungsmglichkeitinmitten eines erkanntenund innerlich anerkanntenGesetzes ist das, was wirunter Freiheit verstehensollen; es ist dieselbstbewute Bndigungder Willkr, und ber alleMenschlichkeiten hinweg,denen auch wir nichtentgehen knnen, schwebtuns nicht eine Zerstrung,nicht eine, universali-stischeWeltherrschaft Der Fhrer weiht mit der Blutfahne des 9. November Sturmfahnen der Bewegungkirchlicher, wirtschaftlicher oder politischer Form vor, sondern ein gegliedertes Universum,eine Abgrenzung rassisch bedingter Staatensysteme, eine organisch-schpferischeGliederung in Europa, entsprechend den biologischen Krften und politischenWirkungsmglichkeiten der Nationen eines vom Schicksal gesetzten Lebensraumes. Wennwir deshalb sagen, da Deutschland heute Europa vertritt, dann ist das nicht ein politischesSchlagwort, sondern darf als symbolische Zusammenfassung eines tiefen Gefhls, eineshohen Bewutseins von einem geschichtlichen Auftrag gelten. Wir hoffen unel wissendabei, da die Leistungen des deutschen Volkes, seine Hingabe und Disziplin der lebendigeEinsatz fr seine Sendung einmal auch bei den brigen Vlkern jene Achtung erringenwerden, auf die wir ehrlich glauben Anspruch zu haben. Macht und Idee, Freiheit undPflicht sollen bei uns eine untrennbare Einheit ergeben, und die groe Stunde des Deutschensoll damit zugleich die Stunde der Wiedergeburt auch fr die anderen schpferischenNationen Europas werden.35 34. Der Glaube Kann Berge versetzen, der Glaube kann auch Vlker befreien, der Glaube kannNationen strken und wieder emporfhren und mgen sie noch so gedemtigt gewesen f ein...Als es Deutschland am schlechtesten ging, da haben wir die Fahne hochgezogen. Als Deutsch-landam tiefsten gedemtigt war, da zogen wir unsere Fahne des Glaubens auf, die Fahneder Verpflichtung fr dieses Deutschland. Da sagten wir nicht: Wir schmen uns, Deutschezu sein", sondern da sagten wir: Wir sind erst recht stolz, Deutsche zu sein". Und wir habennie gefragt, was man uns denn sonst bieten wrde, haben nie abgewogen, was man unstatschlich bot, mir glaubten an Deutschland, und wir sind ihm treu geblieben in jederStunde, in jeder Not, in jeder Gefahr, in allem Jammer und in allem Elend.A D O L F H I T L E R , 1. Mrt 1935Rei'chsparferlcrg 1927 in Nrnberg 35. Braunes Haus in Mnchen, seil 1930 Sitz der ReichsparteileitungDie Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei erhielt mit ihrem Programm derfnfundzwanzig Thesen eine Grundlage, die unerschtterlich sein mu. Die Aufgabeder heutigen und der kommenden Mitglieder unserer Bewegung darf nicht in einerkritischen Umarbeitung dieser Leitstze, sondern viel mehr In Ihrer Verpflichtung aufsie bestehen. Denn sonst knnte die nchste Generation mit dem selben Rechtihrerseits wieder ihre Kraft fr eine solche rein formale Arbeit innerhalb der Partei ver-schwenden,anstatt der Bewegung neue Anhnger und dadurch neue Krfte zuzufhren.Fr die groe Zahl der Anhnger wird das Wesen unserer Bewegung weniger imBuchstaben unserer Leitstze liegen als vielmehr in dem Sinne, den wir ihnen zu gebenimstande sind. (Seite513-514) Wir aber werden, und war in den Formen des Angriffs,durch die Aufstellung einer neuen Weltanschauung und der fanatischenunerschtterlichen Verteidigung ihrer Grundstze unserem Volke die Stufen bauen, aufdenen es dereinst in den Tempel der Freiheit wieder emporzusteigen vermag.ADOLF HITLER in Mein Kampf" (Seite 514) 36. Die Fahne hochDie Fahne hoch!Die Reihen dicht geschlossen!SA marschiertmit ruhig festem Schritt.Kameraden, die Rotfrontund Reaktion erschossen,marschiern im Geistin unfern Reihen mit.Die Strae freiden braunen Bataillonen ! DieStrae freiDem Sturmabteilungemann!Es schaun auf's Hakenkreuz vollHoffnung schon Millionen,Der Tag der Freiheitund fr Brot bricht an.Zum letztenmalwird zum Appell geblasen,zum Kampfestehn mir alle schon bereit.Bald flattern Hitlerfahnenber allen Straen,die Knechtschaftdauert nur noch kurze Zeit.HORST WESSELHorst Wessel an der Spitze seines Sturmes beim Reichsparteitag 1929 37. Die nationalsozialistische RevolutionVon Reichsleiter Dr. GoebbelsDie Revolution, die wir gemacht haben, ist eine totale. Sie hat alle Gebiete desffentlichen Lebens erfat und von Grund auf umgestaltet. Sie hat die Beziehungen derMenschen untereinander, die Beziehungen der Menschen zum Staat und zu den Fragendes Daseins vollkommen gendert und neu geformt. Es war in der Tat der Durchbrucheiner jungen Weltanschauung, die 14 Jahre lang in der Opposition um die Machtgekmpft hatte, um dann unter ihrer Zuhilfenahme dem deutschen Volk ein neuesStaatsgefhl zu geben. Das, was sich seit dem 30. Januar 1933 abgespielt hat, ist nurder sichtbare Ausdruck dieses revolutionren Prozesses. Hier aber hat die Revolutionan sich nicht begonnen. Sie ist damit nur zu Ende gefhrt worden. Es handelte sich umden Daseinskampf eines Volkes, das nach seinen alten Lebensformen undberwundenen Anschauungen sonst reif gewesen wre fr den Zusammenbruch.Revolutionen haben ihre eigene Gesetzlichkeit und auch ihre eigene Dynamik. WennDr. Goebbels im Kampf um Berlin 119281 39 38. Ewige WacheIn der Hingabe des eigenen Lebens fr dieExistenz der Gemeinschaft liegt die Krnungallen Opfersinnes.ADOLF HITLER Mein Kampf" 39. Ehrentempel am Kniglichen Platz in MnchenWenn der Kampf fr eine Weltanschauung nicht vonaufopferungsbereiten Helfen gefhrt wird, werden sich inkurzer Zeit auch keine todesmutigen Kmpfer mehr finden.ADOLF H ITLER ,/Mein Kampf" 40. sie eine bestimmte Phase ihrer Entwicklung berschritten haben, entziehen sie sich der Machtder Menschen und gehorchen nur noch dem Gesetz, nach dem sie angetreten sind. Es liegt imWesen jeder echten Revolution, da sie auf das Ganze geht und keine Kompromisse kennt.Entweder hat sie die Absicht, bis zum letzten Ziele .durchzustoen, dann wird sie von Dauerund Bestand sein, oder aber sie begngt sich mit halben Erfolgen, dann wre es besser, siewrde berhaupt nicht gemacht. Revolutionen beschrnken sich niemals auf das rein politischeGebiet; sie greifen von da ber auf alle anderen Bezirke menschlichen Zusammenlebens.Wirtschaft und Kultur, Wissenschaft und Kunst bleiben davon nicht verschont. Es ist Politik ineinem hheren Sinne, als wir ihn gemeinhin verstehen.Jede Revolution hat ihre Tendenz; sie hat ein Ziel, das sie verficht und dem sie mitleidenschaftlichem Bemhen zustrebt Sie wird nicht Ruhe geben knnen, bis dieses Zielerreicht ist; und ist es erreicht, dann mu sie eiferschtig darber wachen, da es ausgebautund gesichert wird. Hier aber wird das Wort Tendenz in eine hhere Bedeutunghineingehoben, als es sie im trivialen Sinne geniet. Tendenz an sich ist weder gut noch bseund weder bejahens-, noch verneinenswert. Es geht immer um das Ziel, das sie will. SeineGre gibt auch der Tendenz ihre Gre, und seine Bedeutungslosigkeit lt auch sie zumbloen Schemen verblassen. Revolutionen, die eine Umwlzung grten historischenAusmaes vollziehen, verfechten eine Tendenz, deren Gre dementsprechend ist. Sie mubejaht werden, wenn man die Revolutionen bejaht. Verneint man sie, dann stellt man sichnicht gegen die Tendenz, sondern gegen die Revolution selbst und wird frher oder spter inihrem Strudel untergehen.Der Sinn der Revolution, die wir gemacht haben, ist die Volkwerdung der deutschen Nation.Diese Volkwerdung war zweitausend Jahre lang die Sehnsucht aller guten Deutschen. Manhatte sie auf gesetzmige Weise oft genug versucht; jeder dieser Versuche warfehlgeschlagen. Erst in diesem heien Ausbruch der nationalen Leidenschaft unseres Volkeswurde sie mglich. Ihr Vollzug war um so mitreiender, spontaner und wilder, je lnger manversucht hatte, sie durch knstliche Staudmme aufzuhalten. Was von oben nicht gekonnt undmeistenteils auch nicht gewollt wurde, das haben wir von unten praktisch durchgefhrt. Dasdeutsche Volk, einst das zerrissenste der Welt, durch Parteien und Meinungen fast atomisiert,in seine Bestandteile aufgelst und damit zur weltpolitischen Ohnmacht verurteilt, seit 1918ohne Waffen, und was schlimmer noch war, ohne Willen, sich unter den anderen Vlkern zubehaupten, erhob sich in einer, einzigartigen Demonstration seines nationalen Kraftgefhlsund vollzog damit eine Einigung, die bis dahin nur von wenigen starken, glubigen Menschenfr mglich gehalten, von allen anderen aber als unwahrscheinlich gegen jede Erfahrung undLehre der Geschichte verstoend, belchelt und abgelehnt wurde. ,Wir knnen heute diehistorische Tragweite dieses Volkswerdungsprozesses ber-42 41. Von Rotfront verwundete Nationalsozialisten werden vom Fhrer begrthaupt noch nicht berblicken. Wir selbst, die wir ihn vorbereitet haben, stehen vor ihmin staunender Bewunderung, ohne uns seiner Gre und seiner in die Zukunfthineinwirkenden Bedeutsamkeit berhaupt bewut zu sein. Wir haben durch unsereRevolution eine Vergangenheit deutscher Ohnmacht berwunden, das deutsche Volkhat sich in ihr selbst wiedergefunden, sie hat dem deutschen Wesen einen neuenCharakterzug aufgeprgt. Man wird fr alle Zukunft von Deutschland nicht redenknnen, ohne von ihr auszugehen.Wenn wir stark bleiben, bleibt das Volk stark. Als Nation kann uns nichts passieren,solange die Partei fest und stark bleibt. Aber warten wir nicht auf Wunder: Wunder Indem Sinne gibt es nicht, sie sind begrndet allein im Idealismus, im Opfersinn und in derHingabebereitschaft. Unsere Parole bleibt die gleiche wie gestern und ehedem:weitermarschieren! Wenn wir auf unsere Kraft vertrauen so knnen die anderen tun, wassie wollen, wir bauen unser Werk, das Reich!DR. GOE B B E L S43 42. UNSER WILLEWir wollen wieder herstellen die Einheit des Geistes und des Willens derdeutschen NationWir wollen wahren die ewigen Fundamente unseres Lebens: unser Volkstumund die ihm gegebenen Krfte und WerteWir wollen die Organisation und die Fhrung unseres Staates wieder jenenGrundstzen unterwerfen, die zu allen Zeiten die Vorbedingungen der Greder Vlker und Reiche warenWir wollen die groen Traditionen unseres Volkes, seiner Geschichte und feinerKultur in demtiger Ehrfurcht pflegen als unversiegbare Quellen einerwirklichen inneren Strke und einer mglichen Erneuerung in trben ZeitenWir wollen das Vertrauen in die gefunden, weil natrlichen und richtigenGrundlagen der Lebensfhrung verbinden mit einer Stetigkeit der politischenEntwicklung im Inneren und uerenWir wollen an die Stelle des ewigen Schwankens die Festigkeit einer Regierungsetzen, die unserem Volk damit wieder eine unerschtterliche Autoritt gebensollWir wollen alle die Erfahrungen bercksichtigen, sowohl im Einzel= und imGemeinschaftsleben, wie aber auch in unserer Wirtschaft, die sich in Jahr=taufenden als ntzlich fr die Wohlfahrt der Menschen erwiesen habenWir wollen wieder herstellen das Primat der Politik, die berufen ist, denLebenskampf der Nation zu organisieren und zu leitenWir wollen aber auch alle wirklich lebendigen Krfte des Volkes als die tra-gendenFaktoren der deutschen Zukunft erfassen, wollen uns redlich be=mhen, diejenigen zusammenzufgen, die eines guten Willens sind, unddiejenigen unschdlich zu machen, die dem Volk zu schaden versuchenAufbauen wollen wir eine wahre Gemeinschaft aus den deutschen Stmmen,aus den Stnden, den Berufen und den bisherigen Klassen. Sie soll zu jenem ge=rechten Ausgleich der Lebensinteressen befhigt sein, den des gesamtenVolkes Zukunft erfordert. Aus Bauern, Arbeitern und Brgern mu wiederwerden ein deutsches Volk. Es soll dann fr ewige Zeiten in seine eigene treueVerwahrung nehmen unseren Glauben, unsere Kultur, unsere Ehre und unsereFreiheitDER FHRER am Tag von Potsdam, 21. Mrz 1933 43. MarschdurchsBrandenburger Toram TagederMachtergreifung 44. Der Fhrer fordert:Parteigenosse, vergi niemals und an keiner Stelle, da Du Vertreter und Reprsentant dernationalsozialistischen Bewegung, ja unserer Weltanschauung bist! Der Fremde beurteilt dieBewegung nach dem Bilde, das er von Dir erhlt. Sei also in Deinem ganzen Handeln, Tun undLassen ein Nationalsozialist! Gib den andern ein Vorbild von Khnheit, Opferwilligkeit undDisziplin! Sei als Mensch fleiig, arbeits- und gengsam. Behandle Deine Untergebenen alsVolksgenossen und nicht als Lasttiere, erblicke in ihnen keine Ausbeutungsobjekte, sondernMitstreiter und Mitarbeiter im Erhaltungs- und Lebenskampfe unseres gesamten Volkes! Gib ihnenkeine Behandlung, die Du selbst als Deutscher und Nationalsozialist nicht gerne erdulden wrdestund fhle Dich deshalb nie als ihr Sklavenherr, sondern immer nur als ihr Fhrer. Vergi nie, danicht nur die andern Dir etwas schulden, sondern da auch Du den andern das Gleiche schuldig bist!Handle dabei in allem, als ob das Schicksal Deines ganzen Volkes nur auf Deinen Schultern alleinlge und erwarte nichts von anderen, was Du nicht selbst zu geben und zu tun bereit bist, bleibe stetsdas Vorbild fr Deine Mitgenossen! Als Fhrer sei hart in Deiner eigenen Pflichterfllung,entschlossen in der Vertretung des Notwendigen;, hilfreich und gut zu Deinen Untergebenen, niekleinlich in der Beurteilung menschlicher Schwchen, gro im Erkennen der Bedrfnisse andererund bescheiden in Deinen eigenen! Betrinke Dich nie!Erflle alle Deine Verpflichtungen der Bewegung gegenber und bedenke, da dasgrte Werk nur dann von Menschen vollendet werden kann, wenn diese bereit sind,ihr eigenes Ich der greren gemeinsamen Notwendigkeit und dem gemeinsamenNutzen unterzuordnen. Gib dabei Deinen Volks- und Parteigenossen in allem jenesBeispiel, das Du selber gerne an ihnen sehen mchtest. Sieh' im Letzten DeinerVolksgenossen immer noch den Trger Deines Blutes, mit dem Dich das Schicksalauf dieser Erde unzertrennlich verbunden hat und schtze deshalb in Deinem Volkeden letzten Straenfeger hher als den Knig eines fremden Landes!Vergi nie, da die Freiheit eines Volkes das hchste Gut auf dieser Erde ist, daes ohne diese kein Leben gibt und da ihr Verlust nicht durch Reden und aberauch nicht allein durch Arbeit, sondern nur durch opfervollsten Kampf wieder gutgemacht werden kann. Bedenke aber, da einen Kampf fr die Freiheit niemalsKlassen zu fhren vermgen, sondern nur ein Volk! Die Klassen zu berwinden undein zum Hchsten fhiges und bereites Volk zu schaffen, ist aber die AufgabeDeiner Bewegung. ,Wenn Du fr die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei kmpfst, so kmpfst Du damit frDein Volk.Mnchen, den 9. Januar 1927 Adolf Hitler 45. Der erste Spatenstich : Fanget an /" 46. DerPolitische Leiter und Hoheitstrgerund seine AufgabenVon Reichsorganisationsleiter Dr. Robert LeyZiel und Aufgabe unseres nationalsozialistischen Wollens ist die Ewigkeit der deutschenNation. Jeder Deutsche mu sich darber klar sein, da er vom Herrgott in diese Weltgeschickt ist, um dem Deutschen Volk zu helfen und die Existenz des Deutschen Volkes zusichern.Vor allen Menschheitsidealen steht primr die Aufgabe, D e u t s c h l a n d s o s t a r k wienur eben mglich zu machen, um sich fr alle Zeiten in der Welt zu behaupten. DieAngehrigen anderer Vlker und Rassen mgen ebenso denken; das strt uns nicht, dennwir sind berzeugt, da die Gte unserer Rasse .und der Wert unserer Nation immerdarauch ihren Bestand sichern werden, wenn alle deutschen Menschen so denken, wie ich eshier zeigte.Unsere Geschichte weist Hhen und Tiefen auf, und oft schien es, als ob das Deutsche Volkam Ende seiner Entwicklung angekommen sei. Die deutsche Geschichte hat derartig tiefePunkte erreicht und wir Menschen der Gegenwart haben es noch erlebt , da man nurmit Schaudern daran zurckdenken kann. Deutschland sah dabei nicht nur in den Abgrund,sondern es befand sich wie uns der schndliche Verrat des 9. November 1918 lehrt *bereits darinnen. Es erscheint uns heute wie ein Wunder, da dieses Volk berhaupt wiederden Weg zum Aufstieg gefunden hat. Dafr mssen alle deutschen Menschen, besonders inder fernen Zukunft dem Schicksal danken, da es in der Stunde der hchsten Not und destiefsten Falles Deutschland einen Fhrer sandte, der die Nation wieder emporri und ihr denWeg und die Mittel zum Wiederaufstieg gewiesen hat.Was ist nun die Grotat des Fhrers? Bei all seinen genialen und gigantischen Leistungenals Staatsmann, Feldherr und Volksfhrer ist die grte Tat die, da er dem Deutschen Volkzum ersten Mal eine wirkliche Menschenfhrung gegeben hat. Gewi hat die Nation immereine Staatsverwaltung gehabt, die mehr oder weniger gut und sauber war, und es war auchoft so, da verschiedene Einrichtungen sich anmaten, dem Deutschen Volke eineMenschenfhrung zu geben. Jedoch blieben all diese Versuche entweder in den Anfngenstecken, oder aber sie wurden von fremden Elementen dazu benutzt, um fremden Idealenund fremdlndischen Elementen die Herrschaft ber die. Nation zu sichern. Die.nationalsozialistische Bewegung hat es zum ersten Mal vermocht, der deutschen Nation eineartgeme,51 47. bluteigene und rassisch verbundene Menschenfhrung zu geben. Der uere Ausdruckdieser Menschenfhrung ist die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Sievereinigt in sich all jene rassischen Werte, die in Auslese und Gte als die besten derNation anzusprechen sind. , Diese Auslese wurde wiederum durch die besten Methodengefunden, die je eine Fhrung sich zu eigen machen kann. Der nationalsozialistischeKampf verhinderte, da trge, faule und bequeme Elemente Eingang in die Parteierhielten. Nur die Besten an Mut, Tapferkeit, Zhigkeit und Flei wurden angezogen undden nationalsozialistischen Idealen auf die Dauer verhaftet. Es war, als ob ein Magnetber die Nation ging, der aus allen Schichten, Berufen, Stnden und Klassen, aus allenStmmen, Sippen und Familien die rassisch Wertvollsten angezogen hat.Die Partei bot demeinzelnen keine, aber auchgar keine Vorteile. Sieverlangte von allen immernur Opfer, Opfer an Gut undBlut, und die vielen Totenund Verwundeten derBewegung sind einlebendiges Beispiel dafr,was eine Idee von denMenschen verlangen kann.Fr die na-tionalsozialistischeIdee,ihren Kampf und ihrenErfolg gilt unbedingt derSatz: Eine Idee ist so vielwert, als die M e n s c h e nb e r e i t sind, d a f rO p f e r zu b r i n g e n ,und das Schicksal zahlt denMenschen nur das zurck,was sie selber gewillt waren,an Opfern zu bringen."Danach gesehen und danachgeurteilt, hat dienationalsozialistische Be-wegungdem Schicksaleinen derartig groen undBlick auf den Maibaum imLustgarten Berlin. Nationaler Feierlag des Deutschen Volkes52 48. Erste Strecke der ReichsautobahnMan mu an die Zukunft eines Volkesglauben, wenn man Werke in Angriff nehmen will,die in ihrer Ausfhrung Jahrzehnte dauern,man mu an Adolf Hitler glauben.DR.TODT 49. Der Fhrer bei seinen Arbeiterneinmaligen Wechsel ausgestellt, da mehr als ein Jahrtausend nationalsozialistischerGeschichte und nationalsozialistischen Aufstiegs und Entwicklung diesen Wechselwieder einlsen knnen.Es gengt jedoch nicht allein, Mitglieder zu sammeln, Hunderte, Tausende undMillionen Menschen in der Bewegung zu verankern, sondern es ist notwendig, um ausdiesen Menschen hhere Leistungen zu erzielen und sie zum besten Erfolg anzusetzen,da man sie sinnvoll ordnet und sie nach ihren Fhigkeiten und nach ihrem Knnenorganisiert. Eine vernunftgeme Organisation, die dem einzelnen eineHherentfaltung seiner Krfte gestattet, ist die Vorbedingung zum hchsten Effekt. Soauch in der nationalsozialistischen Partei.Die NSDAP stellt ein Kraftfeld dar, das sich von dem politischen Kern ber dieGliederungen und Verbnde auf das gesamte Deutsche Volk ausdehnt. Im Mittelpunktdieses Kraftfeldes steht d e r Ho h e i t s t r g e r als der S t a t t h a l t e r desF h r e r s , umgeben von einem Kreis politischer Sachbearbeiter, die es ihm54 50. Reichsarbeitsdienst bei der Aufbau- Arbeitermglichen, sich mit jedem anfallenden Problem zu beschftigen und jede Frage, diedas Volk berhrt, zu meistern. Es gibt nichts in der Fhrung der Nation, was denHoheitstrger der NSDAP nicht anginge, und es darf kein Problem geben, das ihm zugering oder zu hoch und zu gro erscheint, als da er sich damit nicht beschftigt. DasVolk mu die unbedingte Gewiheit erhalten, da es sich bei der NSDAP und seinemFhrer geborgen fhlt, da diese Bewegung fr das Volk handelt, fhlt und denkt undan allem, was das Volk berhrt, an all seinen Freuden und Sorgen Anteil nimmt. DasVolk ist ein Kind, vor allem wenn es, wie das deutsche Volk, jung ist,, und es verlangt,als ein solches behandelt zu werden, das heit, da die Partei sich um die Menschenwie ein gtiger Vater und wie treusorgende Eltern bekmmert, sorgt und bemht.Daraus erwchst das grenzenlose Vertrauen, das die Partei und ihre Politischen Leiter,insonderheit der Hoheitstrger der NSDAP, unbedingt bentigen, um berhaupt ihreAufgabe der Menschenfhrung durchfhren zu knnen. Aus diesem Vertrauenerwchst die Autoritt und die Hoheit, die in dem Wort55 51. .Hoheitstrger der Partei" zum Ausdruck kommt. Die Autoritt ist ein seltener Schatz, underst sie allein ist der Garant dafr, ein Volk wirklich fhren zu knnen. Nicht umsonst gilt diekaiserlose als die schreckliche Zeit, und es kann dem Volke nichts Furchtbareres passieren, alswenn seine Fhrung versagt oder wenn berhaupt t keine Fhrung mehr vorhanden ist. DieAutoritt ist die Voraussetzung jedes Gemeinschaftslebens aller Art und Rasse und damit dieVoraussetzung des Wohlstandes, des Eigentums, des Lohnes, mit einem Wort, derLebensvoraussetzungen insgesamt. Ohne Autoritt gibt es keine Kultur, und die Freudewandelt sich in niedrige Triebhaftigkeit: Schnheit und Gre sind gebannt, wo die Autorittnicht mehr vorhanden ist. Deshalb ist der Begriff Ho h e i t s t r g e r d e r P a r t e i " derhchste und erhabenste, den die Nation berhaupt zu vergeben hat. Der Fhrer hat die grteAutoritt, die jemals ein deutscher Mensch in deutschen Landen besa. Diese Autorittwandelt sich ab von dem unbndigen Glauben, "den das Deutsche Volk zu seinem FhrerAdolf Hitler besitzt. Von dieser Autoritt des Fhrers leiten wir alle, die das Glck und dieEhre haben, in der Partei arbeiten zu knnen, ob Reichsleiter, Gauleiter, Kreisleiter oderOrtsgruppenleiter, unsere Autoritt ab, und das Deutsche Volk hat ein feines Gefhl dafr, wieviel- Vertrauen der Fhrer dem einzelnen seiner Politischen Leiter und Hoheitstrger schenkt.Das V e r t r a uen des F h r e r s ist unsere Autoritt. Es ist unsere Pflicht, durchunablssigen Flei, Umsicht und Hingabe uns dieses Vertrauen immer von neuem zuerwerben. Wer durch Bequemlichkeit und Nachlssigkeit versagt, verliert das Vertrauen desFhrers und damit auch das Vertrauen der Nation. Wir alle sind Statthalter des Fhrers inunserem Aufgabenkreis und in unserem Gebiet, und es ist das schnste und herrlichsteGefhl, gesttzt auf das Vertrauen des Fhrers, deutsche Menschen fhren zu knnen.Damit ist die Partei durch ihren Glauben und ihre Organisation der strkste Garant desdeutschen Sieges geworden. Erstmalig seit 2000 Jahren, solange wir in der deutschenGeschichte zurckdenken knnen, stellt die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterparteieine wahrhafte Menschenfhrung der deutschen Nation dar, die so vollendet und soschlagkrftig ist, da sie alles, was sich ihr entgegenstellt, zu Boden schlgt und vernichtet. Esb e s t e h t f r mich g a r k e i n Z w e i f e l , und ich mchte es auch hier wieder aussprechen,d a die N a t i o n mit der P a r t e i im I n n e r n und mit u n s e r e r h e r r l i c h e nWehrmacht nach auen alle Schwierigkeiten berwinden wird und den Sieg, komme was dawolle, an ihre Fahnen heftet. E i n e Fahne, eine n a t i o n a l s o z i a l i s t i s c h e Partei, einen a t i o n a l s o z i a l i s t i s c h e Wehrmacht, ein Volk und ein Fhrer ! Das ist uns e r Sieg.56 52. Nationalsozialistische Siedlungshuser. Gesundes Wohnen ist eine Voraussetzung fr die Zukunftdes Volkes.Verget nie, da das heiligste Recht auf dieser Welt dasRecht auf Erde ist, die man selbst bebauen will, und dasheiligste Opfer das Blut, das man fr diese Erde vergiet.ADOLF HITLER Mein Kampf" 53. Fr was wir zu kmpfenhaben, ist Die Sicherungdes Bestehens und derVermehrung unserer Raffeund unseres Volkes, Die Ernhrung seiner Kinder und Reinhaltung desBlutes, Die Freiheit und Unabhngigkeit des Vaterlandes, auf da unserVolk zur Erfllung der auch ihm vom Schpfer zugewiesenen Missionheranzureifen vermag. ADOLF HITLER Mein Kampf 54. Nationalsozialistische LebensfhrungVon Hauptdienstleiter Prof. Dr. W. Gro, Leiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAPDer Nationalsozialismus als politische Bewegung hat sein Ziel erreicht, wenn das Reich seineStellung unter den Mchten in der ihm zukommenden Form endgltig gesichert hat. DerNationalsozialismus als Weltanschauung aber hat erst dann seine geschichtliche Aufgabe erfllt,wenn er das Deutsche Volk in allen seinen Schichten vllig durchdrungen und ihm ein neueseinheitliches Geprge gegeben hat. Die poetische Verwirklichung des Nationalsozialismus ist dieMacht des Reiches und die Neuordnung seines Lebensraumes; die Weltanschauung desNationalsozialismus aber mu in Haltung und Lebensfhrung des Volkes und seiner einzelnenGlieder sichtbare Gestalt gewinnen.Die Lebensfhrung des nationalsozialistischen Deutschland wird auf manchem Gebiet andersaussehen als in der vergangenen Zeit. Zahlreiche unvergngliche Werte unserer Vergangenheithaben auch fr die Zukunft Geltung-, auf anderen Gebieten aber wird die Haltung des deutschenLebens entsprechend der neuen sieghaften Weltanschauung sprbar von berkommenen Formensich unterscheiden mssen. Wie die Weltanschauung des Nationalsozialismus, so ruht auch ihrepraktische Verwirklichung in der Lebensfhrung der deutschen Menschen auf zwei tragenden Su-len:Die Entfaltung und mglichst vollkommene Ausbildung der Persnlichkeit und der Dienst desEinzelnen an der Gemeinschaft sind die beiden Pole, zwischen denen die fruchtbare Spannungnationalsozialistischen Lebens in Deutschland entsteht. In der Entfaltung und Ausbildung dereigenen Krfte findet der Einzelmensch Bewutsein und Freude seines Lebens, und zugleich sind sieVoraussetzung des vollen Einsatzes und hchsten Wertes fr die Gemeinschaft des Volkes..Umgekehrt aber verleiht erst dieser Dienst am Ganzen dem eigenen Ich und seiner Entwicklung denletzten Adel und den tiefsten Sinn. Persnlichkeit und Gemeinschaft, in einer kranken Zeit zuGegenstzen entwickelt, sind fr uns ein voller, tnender Akkord, in dem die Einzelsaiten unseresLebens zusammenklingen.Den Grundton in der Lebensfhrung des nationalsozialistischen Deutschen gibt die Freude amDasein und Leben ab. Hier ist nicht die Rede von flacher Oberflchlichkeit, die die Tiefen, den Ernstund die Schmerzen des Lebens verkennt oder ihnen ausweicht. Vielmehr kommt hier die Haltungund das Gefhl des gesunden, starken Menschen zum Ausdruck, dem das Leben an sich Freude istund schn erscheint, so wie das unbeschwerte Kind sich seines Daseins bis zum Aufjauchzen hinfreut; und dem werdenden und reifen Menschen wird auch noch der Kampf mit Widerstnden undSchwierigkeiten, die berwindung des Harten und Schweren zu einer Probe der Kraft, die ihm dasGefhl gesteigerten Daseins mit erhhter Freude gibt. Nationalsozialistische Lebensfhrung schlietdeshalb das volle Ja zu allem ein, das59 55. die Freude am Leben erhht. Sie schliet nur das aus, was niederzieht und zerstrt: den Mibrauchkrperlicher und geistiger Krfte, die Schwchung der eigenen Kraft durch unsinnige Reiz- undPeitschmittel, die leichtfertige Gefhrdung der eigenen Gesundheit oder gar des Lebens, die beidenicht uns allein, sondern zugleich dem - Volke gehren. Was aber strkt und Freude bringt, ist imtiefsten Sinne gut, und die Lebensfhrung des neuen deutschen Menschen fordert es ebenso, wie siedie zerstrenden und. zersetzenden Krfte ausschliet, mgen sie dem Volk oder auch nur demEinzelnen schdlich sein.Das gilt fr beide Seiten unseres Seins: Fr den Leib und seine Ausbildung genau so wie fr Geistund Seele. Der vernnftige Sport, der gebte und beherrschte Krper mit seinen Krften stehtgleichwertig neben dem entwickelten Geist, dem gebten Denken, dem Reichtum seelischer undknstlerischer Erfahrungen und Erlebnisse. Aus beiden Krften besteht der ganze und volle Mensch,der allein zum hchsten Dienst an der Zukunft des Volkes taugt.Auf beiden Gebieten aber, dem leiblichen wie dem seelischen, sind dem Einzelmenschen Grenzenseiner Mglichkeit gesetzt und Richtungen der besonderen Fhigkeit vorgeschrieben; hier formt unslange vor dem Erwachen des eigenen Bewutseins das unerbittliche Gesetz der Erblichkeit, dem wirdie Vielfltigkeit und Unterschiedlichkeit der Einzelmenschen und damit zugleich die bunteergnzende Flle der Anlagen und Fhigkeiten in der Gemeinschaft des Volkes verdanken. Darumkann nationalsozialistische Lebensfhrung nicht dem falschen Trugbild der Gleichmacherei undverbindlicher Normen fr Alle dienen. Nicht ein langweiliges Modeideal, nicht ein genormterMassentypus Mensch ist ihr Ziel, sondern die Mannigfaltigkeit eigenartiger, nach ihrer jeweiligenAnlage entwickelter und ausgebildeter Persnlichkeiten, deren Vielfalt und gegenseitige Ergnzungden Einzelnen erhht, dem Volke aber erst seine geschichtliche Kraft und Schnheit verleiht. Nebender Freude am Leben steht fr den neuen deutschen Menschen die Tapferkeit als tragender Wert.Der Nationalsozialismus hat die heldische Haltung, von der die groe Geschichte deutschenSoldatentums zeugt,' zur Pflicht und zum Vorbild der ganzen Nation erhoben. Tapferkeit in seinemSinne bewhrt sich am sichtbarsten im Kriege. Aber auch das alltgliche Leben in friedlichen Zeitensoll tapfer und heldisch gelebt sein, und diese Forderung gilt fr den Mann und die Frau. Dastgliche Leben gibt zahllose Mglichkeiten zu solcher Bewhrung. Der Schwierigkeit nichtausweichen, geradeaus gehen, auch wenn ein krummer Weg bequemer wre, ein Ziel hher stellenals die eigene Behaglichkeit, hart sein in der Forderung an sich selbst, hart aber auch gelegentlich imVersagen bequemer Wnsche, den groen Gesetzen der Nation lieber gehorchen als der kleinenEigensucht, in den ernsten Entscheidungen des persnlichen Lebens dem eigenen Gewissen folgenund selbst Verantwortung tragen, statt sich hinter billigen Ausreden und feiger Unterwrfigkeitverstecken alles das ist Tapferkeit, alles das gehrt zur Lebensfhrung6O 56. Kindersegen - das ist die Anwartschaft eines Volkes auf die Ewigkeit;deshalb ist und bleibt der vornehmste und hchste Beruf einer Frau derBeruf als Frau und Mutter.DR. GOEBBELS 57. des neuen deutschen Menschen, wie ihn der Nationalsozialismus fordert und erzieht. Auch dieTapferkeit des Geistes gehrt hierher, auch das Kmpfen und Ringen mit neuen groen Gedanken;denn einen Wert fr den Einzelnen und die Gemeinschaft hat am Ende nur die berzeugung und derGlaube, die in ehrlichem Bemhen selbst .gewonnen sind, und nicht das faule und bequemeNachsprechen unverstandener Meinungen des Anderen.Tapferkeit ist es, auch uere und innere Wunden und Schmerzen zu ertragen, ohne darum demLeben gram zu werden. Mimut und Lebensfeindschaft, Entsagung und, Verzweiflung sind im Grunde nur Schwche und vertragen sich nicht mit der tapferen Art, in der einneues Geschlecht der Deutschen sein Leben fhren will, ber dem eigenen Leben, dem Kmpfen undSiegen des Einzelnen und des Volkes erhebt sich aber die unendliche Zukunft der Deutschen aufdieser Welt. Der Weg zu ihr ist der Weg immer neuer Geschlechter, die, heute Kinder, morgenMenschen, bermorgen Ahnen neuer Generationen, uns mit allem Gewesenen und allem Kommendenunlsbar verbinden. Nationalsozialistische Lebensfhrung schliet diese Bindung ein: Familie undKind sind ihr ein unerllicher Bestandteil. In der Bildung der eigenen Familie, in der Geburt und derAufzucht 'zahlreicher eigener Kinder findet das Leben des Einzelnen seine besondere Erfllung, einhchstes Ziel fr die Frau, unersetzlich aber auch dem Mann, wenn er nicht auf strkste Krfte desmenschlichen Lebens tricht verzichten will. Familien und Kinder aber sind zugleich die einzigeSicherung des ewigen Lebens der Nation und darum eine Forderung der vlkischen Zukunft an jedenMenschen der Gegenwart. Das aufsteigende Deutsche Reich, gewaltig in der Entfaltung seiner Macht,gesichert durch die Schrfe des Schwertes, bedarf heute und in den kommenden Jahrzehnten erst rechtungezhlterv Familien und zahlloser Kinder besten eigenen Blutes, um die Rume zu fllen, die sich uns heuteerschlieen, und dem geschichtliche Dauer zu verleihen, was heute die Tapferkeit desgegenwrtigen Geschlechts uns gewinnt.In den lebensfrohen kinderreichen Familien der nationalsozialistischen Nation findet dieVerschmelzung persnlichen Lebens mit dem Dienst an der Gemeinschaft ihren berzeugendstenAusdruck. Die persnlichsten Krfte der Liebe, die starke Spannung zwischen den Geschlechternfhrt hier gleichzeitig zu hchster Erfllung des eigenen Lebens und zum sinnvollsten Dienst an derGeschichte des ganzen Volkes. Gleichweit entfernt von falscher Verneinung, von unnatrlicherAskese wie von der Selbstsucht zersetzender Bindungslosigkeit lassen sie Familien und Kinder alskostbarsten Besitz der deutschen Geschichte entstehen, in dem sich die Freude des Einzelnen mitdem Nutzen und Gewinn der Gemeinschaft verbindet.Bei solcher Haltung wird der Stolz des Mannes und der Frau auf die eigene rassische Artung zurSelbstverstndlichkeit. Achtung vor dem Fremden, Kameradschaft und Zusammenarbeit imUmgang mit ihm wird in Zukunft genau so zur Haltung des deutschen Menschen gehren wie seinunerschtterliches Selbstbewutsein und sein62 58. Ordensburg Vogelsang in der Eifel: Auf den Ordensburgen wird der Fhrernachwuchs fr die Parteierzogen 59. rassischer Stolz, der in der Snde wider das Blut wieder die Todsnde eines Volkes erblickt.In der Einstellung zur Familie und zum Kind findet die nationalsozialistische Lebensfhrungihre entscheidende geschichtliche Prfung. Immer wird das Schicksal einzelnen Menschendiese volle Erfllung eigenen Lebens versagen, und sie werden dann, ungeschmlert in ihremWert, in verdoppeltem Arbeiten und Wirken an Leistung ersetzen, was ihnen auf diesem Gebietnicht vergnnt war. Niemals aber kann von echtem Nationalsozialismus in Haltung undGestaltung des Lebens die Rede sein, wo nicht der Wunsch nach der eigenen Familie und dergroen Zahl eigener Kinder und das Bewutsein von Glck und Pflicht zugleich vorhandensind, die im Kinderreichtum des Volkes liegen.Denn unsere Kinder sind es, durch die wir leibhaft Anteil an der Ewigkeit des deutschenLebens haben, und nur ein flacher oder feiger Mensch fhlt kein Bedrfnis nach ihr.Wer aber sein Leben nach solchen Grundstzen in guten und bsen Tagen gefhrt hat, derwird, wenn die Stunde kommt, auch dem Tod gefat ins Antlitz sehen. Er wird ihn- nichtherbeisehnen und nicht leichtfertig suchen; denn sein Leben war schn und auch in denhrtesten Stunden sinnvoll und lebenswert. Er wird aber ebensowenig das Ende frchten undjmmerlich vor ihm fliehen; denn der Tod ist ein Teil des Lebens, natrlich und unentrinnbarwie die Geburt, und vershnlich in seiner Unerbittlichkeit wie alle Gesetze der unendlichenNatur. Was nach ihm kommt, das wei kein Mensch.' Der Einzelne mag darber denken undglauben, was ihm Einsicht oder Gefhl befiehlt. Ein frohes und tapferes Leben aber schli