ICT 02/2010

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Das Praxismagazin für Banken und Versicherungen

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  • HOCHFREQUENZHANDEL REGELN SIND BESSER ALS VERBOTE Seite 36

    INTERNET-INFRASTRUKTUREN ANPASSEN

    VON IPV4 AUF IPV6 Seite 10

    KATALYSATOREN FR DIGITAL INSURANCE

    SOA UND CLOUD: NEUE INSTRUMENTE

    ZUR KUNDENBINDUNG Seite 16

    ADVICE-ON-DEMAND AND

    PERSONAL FINANCIAL MANAGEMENT

    AUSRICHTUNG AUF DIE GENERATION Y Seite 20

    Nr. 2 I Juni 20104. Jahrgang CHF 9.60

  • Die Business Solution Group setzt als fhrender Dienstleistungsanbieter auf Erfahrung, Innovation und zukunftsweisende

    Lsungen. Der konstante Wille zu Spitzenleistung und ein hoher Grad an sozialer Kompetenz ergnzen das grosse

    fachliche Know-how unserer 250 Spezialisten. Fr unsere Kunden bedeutet das Erfolg und nachhaltigen Mehrwert.

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  • BANKING & INSURANCE

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    ict in finance i nr. 2 i Juni 2010

    INHALTSVERZEICHNIS

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    ict in finance i nr. 2 i Juni 2010

    5 Editorial

    FINANCEFORUM

    8 Fels in der Brandung I 20 Jahre Banken- und it-community

    TECHNOLOGY REPORT

    10 IPv4-Adressen werden knapp I rechtzeitig auf iPv6-infrastruktur wech seln

    14 Mobile Apps und Cloud Computing I feste Denkmuster aufbrechen

    BANKING & INSURANCE

    16 Katalysatoren fr Digital Insurance I SOa und cloud: neue instrumente zur Kundenbindung

    17 Profitable Strategien fr Retail-banker I Kostenmanagement allein greift zu kurz. Kunden und Vertriebs-orientierung sind gefragt

    20 Advice on Demand und Personal Financial Management I ausrich-tung auf die Generation Y

    25 Flexibilitt bringt Kundennhe I SiX telekurs berechnet evaluated-

    Preise fr toxische illiquide assets

    INTERVIEw

    22 Das Risiko mit dem Anleger teilen I nettobank mischt mit mehrwertori-entiertem Gebhrenmodell den Markt auf

    @ ANALYSE

    24 Neue Trends im E-Private-Banking

    PUBLIREPORTAGE

    13 Die Datenqualitt entscheidet I Zuverlssige Datenbasis erhht die entscheidungskriterien

    28 Erfolgskritisches Provisions- und Gebhrenmanagement

    RUBRIKEN6 TOP 6 I Wichtige firmennews kurz

    zusammengefasst7 TOP 6 I interessante Wechsel im Ma-

    nagement46 AdvoCatus Diaboli I confused loud

    orbital ubiquitious disorientation

    Strategien gegen

    den Datengau

    Neue Infrastrukturen fr

    Hochgeschwindigkeitszge

    Katalysatoren

    fr Digital Insurance

    Vor- und Nachteile

    des Hochfrequenzhandels

    10 Advice on Demand fr die Generation Y2016

    36 39Flexibilitt und Agilitt bringen Kundennhe25

    28 Prioritres Kosten- und Qualitts-management I Der umbruch im custody-Geschft fordert die it-L-sungsanbieter heraus

    BUSINESS SOLUTIONS

    33 Compliant Confidentiality I Das neue Geschftsmodell heisst legaler Datenschutz und massgeschneider-ter informationsservice

    TITELSTORY

    36 Hochfrequenzhandel: Fluch oder Segen? I technisierung des Handels beanachteiligt kleine Banken

    38 In der interdependenten Welt sind Verbote keine Lsung I Brsenauf-sicht und Selbstregulierung verbes-sern

    ICT MANAGEMENT

    39 Strategien gegen den Datengau I information Overload berfordert das

    Management40 Vor dem nchsten Quantensprung

    I Langfristiger Visa-Pilotversuch42 Schneller, einfacher und besser

    werden I erfolgsrezept der Grau-bndner Kantonalbank

  • Trademark information: SunGard, the SunGard logo, and Ambit Apsys are trademarks or registered trademarks of SunGard Data Systems Inc. or its subsidiaries in the U.S. and other countries. All other trade names are trademarks or registered trademarks of their respective holders.

    2010 SunGard

    AMBIT MOBILE BANKING

    www.sungard.com/ambitprivatebanking

    Thierry Moss

    Executive Director

    C.I.M. Banque, Geneva

    Internet, e-Banking und Mobile

    Banking sind die neuen Trends,

    die in unserem Geschft den Ton

    angeben. Wir haben SunGard als

    Geschftspartner gewhlt, weil

    uns das grosse Software- und

    IT-Dienstleistungsangebot und

    die reiche Erfahrung im

    Schweizer Private Banking

    berzeugen.

    Das Private Banking Umfeld verndert sich, doch die Beziehung zwischen der Bank und dem Kunden bleibt zentral. Kunden erwarten heute Vertraulichkeit, Transparenz und Zugang in Echtzeit. Mit ber 70 Ambit Private Banking-Kunden macht SunGard nun Mobile Banking fr die Portfolio- und Performance-Bewertung, Zahlungen und Brsenauftrge mglich. Mit Ambit Mobile Banking profitieren auch Portfoliomanager von einem praktischen Fernzugriff, dank dem sie den Ansprchen ihrer Kunden gerecht werden knnen.

    Reden Sie mit uns. Telefon 044 560 84 00.

    Folgen Sie uns auf Twitter http://twitter.com/SGPrivateBanking

    Treten Sie unserer Gruppe auf LinkedIn bei SunGard Ambit Private Banking Group

    Die gut gefhrte BankSunGard untersttzt Banken, ihre Kunden optimal zu verwalten

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  • ICT MANAGEMENT

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    ict in finance i nr. 2 i Juni 2010

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    nehmen musste, fielen die eigenmittelan-forderungen tiefer aus, als jene, nach de-nen sich zum Beispiel die Schweizer Ban-ken ausgerichtet hatten. in der folge bauten diese ihre berhhten eigen-mittelbestnde ab, kauften eigene aktien zurck und vernichteten diese. Gleichzei-tig richtete die Schweiz ihre rechnungs-legung nach europischen normen aus, welche die Bildung stiller reserven ver-boten. all dies machte die Banken anfl-liger auf Kursschwankungen und die Wertpapiermrkte volatiler.

    inzwischen will SnB-Prsident Philipp Hildebrand das rad der Geschichte zu-rckdrehen und die Grossbanken mit der Leverage ratio zu einer erhhten ei-genmittelunterlegung verpflichten. Damit setzt er eckpfeiler, die neue rahmenbe-dingungen setzen, ohne das regeldick-icht zu erhhen. Letztlich geht es darum, die eigenverantwortung der Marktteilneh-mer zu erhhen. Detailversessene rege-lungen eignen sich dafr nicht, weil sie auch technologisch kaum umsetzbar sind. Je mehr regeln, desto strker die infor-mations- und Datenflut. Das fhrt letzt-lich zum ultimativen Datengau und damit zur vollstndigen Desinformation. ausge-rechnet im informationszeitalter.

    Brigitte Strebel-aernichefredaktorin

    im Sog der internationalen finanzmarkt-krise wird lautstark mehr regulierung ge-fordert. aber niemand macht sich Gedan-ken darber, wie diese neue regulie - rungsflut effizient und realittsgetreu umgesetzt werden kann. assoziationen zum risikomanagement werden wach: Vor drei Jahren zweifelte niemand daran, dass die komplexen risikomanagement-Modelle der Banken eins zu eins umge-setzt werden knnen. aber mit dem ein-bruch an den finanzmrkten kam das bru -tale erwachen. Die komplexen Modelle entsprachen halt doch nicht ganz der Wirklichkeit.

    Das haben inzwischen auch die auf-sichtsbehrden erkannt. Schliesslich wur-

    KONtRAPRODUKtiVe ReGULieRUNGSFLUt

    den auch sie von der Geschwindigkeit der Marktkrfte berrascht und berfordert. Warum zum teufel schlitterte die am strksten regulierte Branche die Ban-ken so stark in die Krise? Je grsser das regeldickicht, desto schwieriger wird dessen umsetzung. niemand hat den berblick und niemand fhlt sich verant-wortlich. Man fllt die ntigen formulare aus und damit hat es sich.

    angefangen hat es mit den eigenmit-telunterlegungs-Vorschriften im rahmen des Basler Komitees fr Bankenaufsicht ende der 80er-Jahre. Sie wurden wegen der damaligen japanischen Bankenkrise erlassen. und weil man rcksicht auf die schwach dotierten japanischen Banken

    Brigitte Strebel-aerni

  • 6SHORT NEwS

    ict in finance i nr. 2 i Juni 2010

    ENTRIS BANKING AG ENTSCHEIDET SICH FR FINNOVA CONTROL

    Die entris Banking aG hat entschieden, ihren Kundenban-ken im Bereich controlling zuknftig das Modul finnova control zur nutzung anzubieten. im Zuge der Migration der rBa-Banken auf die finnova-Plattform werden die Valiant Bank und die clientis-Gruppe als erste finnova control einfhren. Die mandantenfhige Banksteuerungs-Plattform steht auch weiteren rBa-Banken zur nutzung offen. Die nOVO Business consultants aG untersttzt die Banken als Generalunternehmerin bei der einfhrung.

    SWISSCOM ERWEITERT IT-SERVICEGESCHFT MIT ZUKUFEN

    Swisscom baut das it-Dienstleistungsgeschft aus und bernimmt gleich 3 firmen mit insgesamt rund 140 Mitar-beitenden. Gemeinsam mit bestehendem Personal der Swisscom it Services entsteht eine eigenstndige toch-ter fr die Betreuung von it-arbeitspltzen in der Schweiz mit mehr als 500 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von rund 180 Mio. cHf. Bei den zugekauften firmen han-delt es sich um die Panatronic (Schweiz) aG, die eccotrust Solutions aG und die it Services + Logistik aG.

    LANDESBANK BERLIN INVESTMENT SCHLIESST XENTIS-IMPLEMENTIERUNG AB

    Die LBB-inVeSt hat die implementierung des voll integ-rierten investment-Management-Systems XentiS von Profidata erfolgreich abgeschlossen. anfang april 2010 wurde nun die Migration aller fonds auf XentiS abge-schlossen und das alte fondsbuchhaltungssystem abge-schaltet. es ersetzt vormals im einsatz befindliche Lsun-gen fr Ordermanagement, compliance und fondsbuch- haltung anderer Hersteller.

    Top 6DIE AM HUFIGSTEN ANGEKLICKTEN FIRMENNEWS AUF MONEYCAB.COM

    STELINK FINANCIAL MESSAG-ING HUB IST AVALOQ ZERTIFI-ZIERT

    Sterci, der inter-nationale Her-

    steller von SOa-basierten Lsungen fr StP hat bekannt gegeben, dass die Schnittstelle zwischen Stelink und dem avaloq Banking System von avaloq