Immobilienbrief Nr. 99 vom 9. August 2010

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- Einstiegszeitpunkt für Auslandsimmobilien - AFIAA investiert erneut in Grossbritannien - Adelboden sucht neue Investoren

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  • SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF

    // Schweizer Immobilienbrief / Immobilien Business Verlags AG / 8045 Zrich / www.immobilienbusiness.ch //

    Das e-Magazin der Schweizer Immobilienwirtschaft

    Ausgabe 099_ 5. Jahrgang / 9. August 2010

    INHALT

    2 IdealerEinstiegszeitpunkt frAuslandsimmobilien

    4 AFIAAsetztaufEdinburgh

    4 Nachrichten: MietpreiseZrich/Genf

    6 RICS:NeuerGlobal CommercialPropertySurvey

    9 ImInterview:Thomas Gtle,ManagingDirector derCordeaSavillsGmbH

    10Nachrichten:Implenia

    11Nachrichten:Dorint

    12Immo-Fonds/AGs

    13Immobiliennebenwerte

    14JLL-Immobilienuhr

    14Impressum

    15Adelbodensucht neueInvestoren

    EDITORIAL

    Zeit, die Strategie zu wechselnJngsten Studien zufolge haben sich die Immo-bilienpreise in Genf im vergangenen Jahrzehnt verdreifacht, in Zrich knapp verdoppelt. Eine Ursache: Die anhaltende Zuwanderung, vor allem in den Agglomerationen. Angesichts des hohen Preisniveaus stellt sich die Frage, wie lange der Aufwrtstrend anhalten wird. Fraglich ist auch, ob die bisher fast nur auf das Inland fokussierten Schweizer Institutionellen Investoren ihren Kurs beibehalten. Wie es ausschaut, zeichnet sich bei einigen Versicherungen und Pensionskassen ein

    Strategiewechsel ab, was Immobilien-Investmentgesellschaften freuen drfte.Der Zeitpunkt fr einen (Wieder-)Einstieg in Auslandsmrkte sei ideal, meint Turicon-Chef Ralf Labrenz. Top-Immobilien seien aktuell oft gns-tig bewertet. Zudem von Vorteil: Der starke CHF-Kurs. Ankaufsrenditen fr Core-Objekte in der Schweiz liegen bei rund vier, in den europischen Metropolen noch ber fnf Prozent; und Broimmobilien in Mnchen oder Hamburg sind nicht risikoreicher als in Zrich, heisst es bei Cordea Savills. Besonders rentierlich scheinen Direktinvestments in Auslandsimmobilien zu sein vorausgesetzt, man verfgt ber das dafr notwendige Know-how. So sieht Hans Brauwers, CEO der Zrcher AFIAA, die Gesamtkapitalren-dite von 6,75 Prozent beim jngsten Zukauf ein Broobjekt in Edinburgh klar oberhalb von Alternativangeboten. Mehr hierzu und zu weiteren Themen lesen Sie auf den folgenden Seiten. Beste Grsse,Birgitt Wst

    SponsorenImmobilienbrief

    Birgitt WstRedaktionsleiterin

    Auslandsimmobilien: Ist die Zeit fr einen Wiedereinstieg gekommen?

    Donnerstag 26. August 2010 um 17.30 Uhr im Kongresshaus (Vortragssaal) in Zrich

    Anmeldung unter: www.immobilienbusiness.ch

    18. Februar 2010 um 17.30 Uhr im Kongresshaus (Vortragssaal) in Zrich

    Wie macht Steuerwissen Immobilien rentabler?Referenten: Rudolf Schumacher, Schumacher swisstax AG, Kniz; Simeon L. Probst, Director, Tax and Legal Services, PricewaterhouseCoopers AG, Basel; Samuel Gerber, samuel-gerber.ch AG, Raumbewltigung, Zrich.

    Das neue Mehrwertsteuergesetz per 1.01.2010 als Chance fr die Immobilienbranche.Einkommens- und Vermgenssteuern sowie Liegenschaftssteuern beeinflussen in der Schweiz die Rentabilitt von Immobilien. Wir erlutern, wie optimiert werden kann.

    18. Mrz 2010 um 17.30 Uhr im Kongresshaus (Vortragssaal) in Zrich

    Mediation und Schiedsgerichtsbarkeit Andere Arten der Konfliktlsung?Referenten: Prof. Dr. Winfried Schwatlo, Focus Real Estate AG, Mnchen; Jrg Gasche Bhler, Rechtsanwalt und Mediator, Zrich; Alex Keller, Baudepartement, St. Gallen.

    Konflikte in den Bereichen Planen, Bauen und Immobilien sind alltglich. Ordentliche Gerich-te sind berlastet. Wir zeigen auf, wie man sich durch den Einsatz von Mediationstechniken und geeignete Schiedsgerichtsmodelle Zeit, Geld und rger ersparen kann.

    Moderation: Beatrice Hofmann, MRICS, moderiert die beiden Anlsse. Beatrice Hofmann ist Systemischer Business Coach, Business Mediator RICS sowie Master of Science in Real Estate (CUREM). Sie ist seit mehr als 20 Jahren in der Immobilienbranche ttig.

    Die Teilnahme kostet 70 Franken. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter: www.immobilienbusiness.ch.

    Die Schweizer Immobiliengesprche finden achtmal im Jahr statt. Die Veranstaltungen richten sich primr an Immobilienprofis die in diesem Wirtschaftssegment ttig sind sowie an alle, am Thema Immobilien interessierte Personen. Namhafte ReferentInnen halten Vortrge, diskutieren auf dem Podium und beantworten Fragen zu aktuellen und spannenden Themen. Anschliessender Apro mit Networking und Erfahrungsaustausch.

    SCHWEIZER IMMOBILIENGESPRCHE

    Medienpartner:

    Legal Partner:

    IMMOBILIENBUSINESSDas Schweizer Immobilien-Magazin

    IG_2010_01_Inserat_A4.indd 1 18.12.09 21:10

    SCHWEIZER IMMOBILIENGESPRCHE

  • // Schweizer Immobilienbrief / Immobilien Business Verlags AG / 8045 Zrich / www.immobilienbusiness.ch //

    SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF /// 13_2010 / Seite 2

    ImmobIlIenInVestments Im AUslAnD gewInnen fr InstI-tUtIonelle InVestoren mehr UnD mehr An beDeUtUng.

    BW. Aktuell rcken internationa-le Immobilienanlagen als die mit Abstand grssten und langlebigsten Substanzwerte der Volkswirtschaften verstrkt auch in den Investitions-horizont von Schweizer Pensions-kassen und anderen institutionellen Anlegern, berichtet Ralf Labrenz, CEO der Turicon Asset Management AG in Zrich.Aus Sicht des Experten erffnen sich fr Schweizer Immo-bilien-Investoren aktuell drei gute Chancen, in hochwertige Auslan-dimmobilien zu investieren: Erstens warnen sowohl die Nationalbank als auch die Finma vor einer Immobili-enblase in der Schweiz, weil tiefe Zin-sen ber lange Zeit zu Verzerrungen insbesondere im Kreditverhalten und in der Preisentwicklung bei den Im-mobilien fhren knnen. Dies zeige sich unter anderem an dem seit Jahren andauernden Anla-genotstand fr nachhaltige Investiti-onsimmobilien: Da Schweizer Immo-bilien in den letzten 20 Jahren eine konstante Aufwertung erfahren ha-ben, stellt sich fr Labrenz die Frage, ob der bisher fast linear verlaufende Aufwrtstrend weiter anhalten wird. Zweitens ist der Zeitpunkt fr einen Einstieg in auslndische Immobilien wegen des innerhalb krzester Zeit sehr stark aufgewerteten Franken-Kurses ideal, so der Turicon-Chef. Und drittens bten ausgewhlte Im-mobilienanlagen im Ausland auf-grund der aktuellen Bewertungen gnstige Einstiegschancen. >>>

    INSTITuTIONELLEINvESTOREN

    Idealer Einstiegszeitpunkt fr Auslandimmobilien

    Das 1902 erbaute Flatiron Building an der Kreuzung von 5th Avenue und /Broadway im Herzen von Manhattan

    gilt als Ikone der US-Hochhaus-Architektur.

  • // Schweizer Immobilienbrief / Immobilien Business Verlags AG / 8045 Zrich / www.immobilienbusiness.ch //

    SCHWEIZER IMMOBILIENBRIEF /// 13_2010 / Seite 3

    Fr Pensionskassen mit we-nig Know-how in Auslandimmo-bilien biete sich der indirekte Weg ber qualitative Anlagen an, meint Labrenz. Da der Bedarf an Immobi-lienanlagen in den kommenden Jah-ren zunehmen werde, stehe fr die Investoren vor allem die Qualitt der Anlagevehikel im Vordergrund: Interessant sind nachhaltige Fonds,

    die das Augenmerk auf beste Lagen, hchste Qualitt und langfristige Renditen legen. Sein Unternehmen biete institutionellen Anlegern ausge-whlte und direkt investierende Aus-land-Immobilienfonds von Partner-firmen an, welche einen langjhrigen und erfolgreichen Track Record und eine negative Korrelation zu anderen Anlagen aufweisen. Dazu gehren auch neu aufgelegte Immobilienfonds mit grossem Potenzial, so Labrenz. Mit der exklusiven Vertriebsverein-barung mit der italienischen Sor-gente Group konnte Turicon einen ersten renommierten Partner gewin-nen. Sorgente gilt als Spezialist fr qualitativ hochstehende Ausland-simmobilien mit baugeschichtlichem Hintergrund. So ist die Sorgente Group beispielsweise Eigentmerin des Flatiron Building, eines der l-testen Hochhuser New Yorks. Die Investmentstrategie des italienischen Unternehmens zielt ausser auf das Erwirtschaften von regelmssigen Returns auch auf die Bewahrung des weltweiten Kulturerbes ab.

    stAbIle renDIten mIt PremIUm-AnlAgenMit dem Angebot der Sorgente Group erhalten institutionelle und qualifizierte Investoren in der Schweiz jetzt Zugang zu drei Subfonds des Historic & Trophy Buildings Fund in CHF, USD und Euro, erklrt Labrenz. Die Fonds mit einem Ziel-volumen von knapp einer Milliarde Franken fokussieren sich auf Investi-tionen in prestigetrchtige Gebude,

    die sich in historischen gewachsenen Quartieren von ausgewhlten Metro-polen der USA und Europa befinden. Aus Sicht des Turicon-Chefs bieten solche Premium-Anlagen dank ih-rer Qualitt nachhaltige, stabile und inflationsgeschtzte Renditen: Die lang laufenden Mietvertrge sind mit der Inflationsrate indexiert. Zudem bildeten sie eine wichtige Diversi-fikation, denn das einseitige Setzen auf beispielsweise den Schweizer Immobilienmarkt berge Risiken, be-tont Labrenz: Das zeigt sich schon am Potenzial des Lebensraums den damit zur Verfgung stehenden Im-mobilien von knapp acht Millionen Einwohnern am Beispiel der Schweiz gegenber von ber 800 Millionen in den relevanten Investitionslndern Europas und Amerikas.

    >>>

    Ralf Labrenz, CEO der Turicon Asset Management AG

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    SorgenteDie Sorgente Group, Rom, kontrol-liert seit 1999 weltweit Core-Im-mobilien an Toplagen im Wert von mehr als zwei Milliarden US-Dollar. Zum Portfolio zhlen u.a. das Gal-leria Colonna Shopping Center in Rom, die Baglioni Luxushotelket-te oder das Hotel Le Saint Paul an der franzsischen Kste. Die Gruppe verfgt aktuell ber fnf Investment Funds, vier in Italien und einen in Luxemburg. Zudem verfgt Sorgente ber ein internes Netzwerk mit mehr als zehn Invest-mentfirmen an Standorten in Ita-lien, Frankreich, Grossbritannien, Holland, Luxemburg und der USA.

    TuriconDie Turicon Asset Management AG wurde Anfang 2009 als unab-hngiges Unternehmen mit Sitz in Zrich gegrndet. Das Unternehm-en konzentriert sich auf das In-vestment Management sowie den Vertrieb von Immobilienfonds mit Fokus Ausland. Turicon arbeitet mit