#Impulse4 travel thesen

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    29-Nov-2014
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  • 1. IMPULSE TRAVEL Manifest zur Zukunft des Tourismus in einer digitalen Gesellschaft Die MitwirkendenDaniel Amersdorffer, Robert Basic, Florian Bauhuber, Michael Buller, Prof. Dr. Roland Conrady, Markus Einfinger, Michael Faber, Dirk Fste, Fabian Heuer, Karina Kaestner, Andreas Kurth,Jan Mauelshagen, Jens Oellrich, Bjrn Ognibeni, Prof. Harald Eichsteller, Thomas Promny, Armin Puch, Ronjon Markus Sarcar, Benedikt Scheerer, Stefanie Schulze zur Wiesch, Tim Schtrumpf, Jrgen Sievers, Frank Sonder, Marc Stickdorn, Leila Summa Powered by & http://creativecommons.org
  • 2. IMPULSE TRAVEL Manifest zur Zukunft des Tourismus in einer digitalen GesellschaftInhaltDie Veranstaltung .............................................................................................................. 3Perspektive: Konsumenten ..................................................................................................... 4Perspektive: Unternehmen & ihre Kunden .................................................................................... 6Perspektive: Unternehmensorganisation ...................................................................................... 9Perspektive: Wissenschaft & (Markt-)Forschung ........................................................................... 12Die Mitwirkenden der Veranstaltung ........................................................................................ 14Anhang: Die Thesen im berblickImpulse4Travel powered by Tourismuszukunft Institut fr eTourismus & TUI Deutschland GmbH 2 http://creativecommons.org
  • 3. IMPULSE TRAVEL Manifest zur Zukunft des Tourismus in einer digitalen Gesellschaft Die VeranstaltungDie TUI Deutschland GmbH und Tourismuszukunft Institut fr eTourismus haben im Juni 2012 25Experten nach Mallorca eingeladen, um die Zukunft des eTourismus zu diskutieren. Im Rahmen desImpulse4Travel wurde im Hotel PuraVida Resort Blau in Porto Petro vom 26. bis 29. Juni 2012intensiv diskutiert, um Thesen zu zuknftigen Entwicklungen des eTourismus zu zeichnen. Dabeiverlief die Veranstaltung unter der Prmisse: Soziale Innovationen im Tourismus ausgelst durchdie Digitalisierung der Gesellschaft. Innovative Workshopmethoden, Ideenreichtum, vielseitigesWissen und Interdisziplinaritt dienten als Grundlage fr die nachstehenden Ergebnisse.Zur Ausarbeitung der Thesen wurden aktuelle und zuknftige Entwicklungen aus vier Perspektivenheraus diskutiert: Konsumenten Unternehmen & ihre Kunden Unternehmensorganisation Wissenschaft & (Markt-)ForschungAuf Basis von Pecha-Kucha-Prsentationen, Diskussionen, World Cafs und einer Cluster Sessionwurde das vorliegende Thesenpapier zusammengestellt. Das Ergebnis und die 25 entstandenenThesen verstehen sich als Beitrag und Anregung zur Diskussion innerhalb der eTourismus-Branche.Die entworfenen Thesen stellen einen Moment der Diskussion dar so dynamisch wie der Prozess derEntwicklung war, so dynamisch werden sich die Thesen weiterentwickeln. Jede/r ist dazuaufgefordert unter www.impulse4travel.de ihren/seinen Beitrag zu dieser Weiterentwicklung zuleisten!Lizenz:Alle erarbeiteten Inhalte von Impulse4Travel 2012 und des vorliegenden Thesenpapiers sind unter einer Creative CommonsLizenz lizensiert und damit fr jeden frei nutzbar, sofern die Mitwirkenden der Veranstaltung genannt werden.Impulse4Travel powered by Tourismuszukunft Institut fr eTourismus & TUI Deutschland GmbH 3 http://creativecommons.org
  • 4. IMPULSE TRAVEL Manifest zur Zukunft des Tourismus in einer digitalen Gesellschaft Perspektive: Konsumenten Das Modell des hybriden Kunden ist eben so wenig eine Neuigkeit wie 1. Fragmentierung im die Antwort der Mrkte in Form einer starken Segmentierung. Die Quadrat: Hybrider Vielfalt der Urlaubsformen nimmt zu. Neben Produkten die ein spezifisches Interesse in den Vordergrund stellen, sind auch neue Kunde multipliziert Reiseformate wie eine Produktprobe, ein Vorab-Erleben, eine Ultra- sich mit segmentierten Kurz-Reise oder sogar eine virtuelle Reise ohne Ortsvernderung Mrkten denkbar. Die groe Anzahl der Mglichkeiten Angebot und Nachfrage zu kombinieren ist eine Herausforderung, die mit Hilfe aktuellertechnologischer Entwicklungen mglich wird. Neue Modelle z.B. auf Basis von Algorithmen,ermglichen eine viel gezieltere Steuerung der Anbieter und Nachfrager, so dass es mglich wird dieChancen der Vielfalt zu beherrschen. Wichtig ist dabei, dass Kunden eine Personalisierung wollen,ohne stndig mit deren Mglichkeiten und Prozessen konfrontiert zu sein - die Filter undDienstleister im Hintergrund mssen funktionieren ohne fr den Kunden direkt sichtbar zu sein. Die technologische Welt besteht aus Prozessen der Verkleinerung und Beschleunigung. Chips, Speicher und damit Handys und 2. Verschmelzung von Computer werden tagtglich kleiner, leichter und flexibler. Dieser Urlaub und Arbeit durch Prozess beeinflusst zwei Aspekte des Urlaubs: Zum einen ist das die mobile Arbeit und technologische Grundlage fr eine Vermischung von Berufswelt und Freizeitwelt whrend des Urlaubs. Urlaub kann, beispielwiese Instant-Urlaub ausgehend von mobilen Endgerten, durchsetzt sein von Arbeitszeit. Auf der anderen Seite kann die Arbeitswelt von Freizeitelementen unterbrochen sein, was in Bezug auf Urlaub Instant-Erlebnisse im Kontext der Arbeit notwendig macht. Dies stellt auch die zweitePerspektive des oben genannten Prozess dar: Wie knnen Urlaubserlebnisse verkleinert werden, sodass diese die gleiche Intensitt haben, aber kleiner leichter und flexibler in die Arbeitsweltmitgenommen werden knnen. Kunden mchten whrend Arbeitszeiten in ihrer direkten rumlichenNhe Urlaubserlebnisse jederzeit konsumieren knnen. Menschen reisen gerne mit Menschen und auf menschliche Art und 3. Menschen vor Weise. Der Verkauf von Urlaub ist bisher stark geprgt von harten Angebotsdaten Eigenschaften des Urlaubsprodukts: Zielgebiet, Hotelausstattung, Sternekategorien. Urlaubserlebnisse werden aber selten von der und Destinationen Infrastruktur ausgelst, sondern von den Menschen und Mitreisenden vor Ort. Die Community vor Ort (Reisende, Einheimische und Anbieter) prgt zuknftig Reiseerlebnisse in den Kpfen der Urlauber -Impulse4Travel powered by Tourismuszukunft Institut fr eTourismus & TUI Deutschland GmbH 4 http://creativecommons.org
  • 5. IMPULSE TRAVEL Manifest zur Zukunft des Tourismus in einer digitalen Gesellschafttouristische Hardware wird als Basisfaktor von den Konsumenten vorausgesetzt.ber soziale Netzwerke ist es leichter, einen losen Kontakt zu sympathischen Menschen zu halten.Entsprechend kann jede Person in einem rumlich nicht beschrnkten Umfeld ihr individuellesFreundesnetzwerk aufbauen und erhalten Freundschaften und Kontakte aus dem Urlaub knnen soerhalten werden.Die Reiseentscheidung wird ausgelst oder verstrkt durch die (virtuelle) Peer Group bzw. denpersnlichen Kontakten aus sozialen Netzwerken. Soziale Netzwerke geben die Antwort auf dieFrage: wann fhrt welche Person wohin in den Urlaub und besteht die Mglichkeit diese Zeitgemeinsam zu verbringen?. Nicht die touristische Ausstattung bestimmt das Urlaubsziel, sonderndie Kristallisationspunkte an dem ausgewhlte Multiplikatoren des eigenen Netzwerks ihren Urlaubverbringen. Der Kunde muss bis jetzt zu seiner Meinungsuerung gezielt ein 4. Hot or not? spezielles Bewertungsportal besuchen und dort seine Meinung Konsumenten verffentlichen. Zuknftig werden nicht nur diese Bewertungen bei der bewerten radikaler Urlaubsentscheidung einflieen, sondern auch explizite und implizite uerungen auf diversen Plattformen im Netz seien dies Facebook und fordern Posts oder Reiseberichte anderer Gste. Das fhrt zu einem Bewertungen vielschichtigen Bild des jeweiligen Objektes oder der jeweiligen Destination. Die Basis dafr ist die Weiterentwicklung entsprechender Dienstleistungen und Technologien im Bereich Social Media, Search und Semantik.Damit werden die Vorteile von Bewertungen und dezentral ver