Informationsblatt Juli / August 2012

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Editorial Informationsblatt Juli/August 2012 Eine so lebendige und traditionsreiche Gemeinschaft wie die der italienisch- sprachigen Katholikinnen und Katholiken in unserem Kanton gehört wahr- genommen und verdient Unterstützung. Deswegen freue ich mich über den Beschluss der Synode, die Missione Cattolica di Lingua Italiana (MCLI) ab dem Jahr 2013 kantonal zu organisieren und zu finanzieren. Mit dieser Kantonalisierung können Ressourcen genutzt und die Zusammenarbeit mit den Ortspfarreien gefordert und gefördert werden. Schon heute nehmen einige Pfarreien und Missionen gegenseitig in ihren Gremien Einsitz, die Seelsorgenden vertreten einander. Seit einem Jahr habe ich mich intensiv mit der zukünftigen Struktur der MCLI beschäftigt. Gemeinsam mit den italienischsprachigen Missionaren, den Missionsräten und den Kirchge- meinden wurde der Prozess vorangetrieben. Als Grundlage diente der neu erstellte Pastoralplan für die MCLI. Die Missionare habe hier ein sehr ein- drückliches Werk erstellt, das vielleicht auch in anderen Missionen Verwen- dung finden wird. Es ist unterdessen allen klar, dass die italienischsprachi- gen Missionen ein beständiger Teil unserer grossen Gemeinschaft sind. Wenn Sorgen und Nöte in der neuen Heimat drücken, ist das Gespräch mit dem Pfarrer der Mission für viele Italienerinnen und Italiener selbstver- ständlich und hilfreich. Gerade jetzt, wo wieder junge italienische Familien neu in die Schweiz kommen. Eine Bitte: Treten Sie eine kleine Weltreise an und besuchen die Gottesdienste der MCLI oder auch der anderen Missio- nen. Eine wirkliche Bereicherung im Glauben! Franziska Driessen-Reding, Synodalrätin Kantonalisierung der Missione Cattolica di Lingua Italiana (MCLI) beschlossen //////////// Die English Mission feiert ihr 50-Jahr-Jubiläum /////////////////////////////// ////////////// Preisträger im Freiwilligen-Wettbewerb ausgezeichnet ///////////////// ///// Helfer(innen) für Behindertenreise gesucht //////////////////////////////////////////// ////// Tagung zur Frage: Laienengagement als Chance?/////////////////////////////////// Franziska Driessen-Reding, im Synodalrat für das Ressort Migrantenseelsorge zuständig Foto: C. Wider
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    Informationsblatt Juli/August 2012

    Eine so lebendige und traditionsreiche Gemeinschaft wie die der italienisch-sprachigen Katholikinnen und Katholiken in unserem Kanton gehrt wahr-genommen und verdient Untersttzung. Deswegen freue ich mich ber den Beschluss der Synode, die Missione Cattolica di Lingua Italiana (MCLI) ab dem Jahr 2013 kantonal zu organisieren und zu finanzieren. Mit dieser Kantonalisierung knnen Ressourcen genutzt und die Zusammenarbeit mit den Ortspfarreien gefordert und gefrdert werden. Schon heute nehmen einige Pfarreien und Missionen gegenseitig in ihren Gremien Einsitz, die Seelsorgenden vertreten einander. Seit einem Jahr habe ich mich intensiv mit der zuknftigen Struktur der MCLI beschftigt. Gemeinsam mit den italienischsprachigen Missionaren, den Missionsrten und den Kirchge-meinden wurde der Prozess vorangetrieben. Als Grundlage diente der neu erstellte Pastoralplan fr die MCLI. Die Missionare habe hier ein sehr ein-drckliches Werk erstellt, das vielleicht auch in anderen Missionen Verwen-dung finden wird. Es ist unterdessen allen klar, dass die italienischsprachi-gen Missionen ein bestndiger Teil unserer grossen Gemeinschaft sind. Wenn Sorgen und Nte in der neuen Heimat drcken, ist das Gesprch mit dem Pfarrer der Mission fr viele Italienerinnen und Italiener selbstver-stndlich und hilfreich. Gerade jetzt, wo wieder junge italienische Familien neu in die Schweiz kommen. Eine Bitte: Treten Sie eine kleine Weltreise an und besuchen die Gottesdienste der MCLI oder auch der anderen Missio-nen. Eine wirkliche Bereicherung im Glauben! Franziska Driessen-Reding, Synodalrtin

    Kantonalisierung der Missione Cattolica di Lingua Italiana (MCLI) beschlossen //////////// Die English Mission feiert ihr 50-Jahr-Jubilum /////////////////////////////// ////////////// Preistrger im Freiwilligen-Wettbewerb ausgezeichnet ////////////////////// Helfer(innen) fr Behindertenreise gesucht ////////////////////////////////////////////////// Tagung zur Frage: Laienengagement als Chance?///////////////////////////////////

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    Mit einem Festgottesdienst erffnete die English Speaking Catholic Mission am 10. Juni 2012 offiziell ihr Jubeljahr zum 50-jhrigen Bestehen. Die Mutterkirche der ESCM, St. Anton (Hottingen), war wie jeden Sonntag bis auf wenige Pltze voll besetzt, als Hauptzelebrant Pfarrer Franz Stampf-li zusammen mit seinem englischsprachigen Kollegen Father John Scally die Glubigen zur Heiligen Messe begrsste.

    Offene EinladungSeit Pater Josef Zihler (19081969) als Mitarbeiter des Apologetischen Instituts in Zrich angefangen hatte, sich um die englischsprachigen Katho- liken zu kmmern, und seit unter dem ersten Generalvikar fr Zrich, Alfred Teobaldi, die ESCM 1962 aus der Taufe gehoben wurde, hat sich diese katholische Gemeinde zu einer der multikulturellsten und vielfltigs-ten aller Missionen entwickelt. Von Anfang an waren es in der Regel gut ausgebildete Spezialisten, die aus dem ganzen angloamerikanischen Sprach- raum kamen, um in Zrich und Umgebung gezielt ihre Arbeit zu verrich-ten. Fr die meisten von ihnen war klar, dass der Aufenthalt in der Schweiz auf kurze Zeit begrenzt war und somit herrschte in der ESCM ein stndiges Kommen und Gehen. Es entstand die offene Einladung, welche Missionar John Scally im Flyer zum Jubilumsjahr fr alle Englischsprachigen aus- spricht: We promise to make you welcome but not to put you under any pressure. You are free to come, have a look, and, if you prefer, not to come back! Wir versprechen Ihnen, hier willkommen zu sein, ohne Sie unter Druck zu setzen. Sie drfen einfach vorbeikommen, reinschauen und, wenn Sie wollen, nicht mehr wiederkehren!

    Permanent im Aufbau Da Englisch zur Weltsprache schlechthin geworden ist, finden auch immer mehr Anderssprachige ihren Weg in die ESCM. Selbst Einheimische und Mitglieder von anderen Missionen, die in Zrich genauso fest installiert sind, interessieren sich fr das stark angloamerikanisch und afrikanisch geprgte Angebot der ESCM. So entsteht ein wahrhaftiges Bild der katholi-schen Weltkirche mitten in Zrich. Was auf der einen Seite kulturell span-nend und inspirierend wirkt, birgt auf der anderen Seite auch Nachteile fr den Aufbau einer soliden Gemeinschaft. So mahnt Generalvikar Josef Annen in seinem Vorwort zur Festschrift der ESCM The First 50 Years (Die ersten 50 Jahre): Die weltumfassende Katholizitt der Kirche ist zwar ein Vorteil fr denjenigen, der um die Vorlufigkeit seines Aufenthaltes weiss, aber sie kann auch eine Gefahr werden fr die Inkulturation im Auf-enthaltsland. Es besteht die Versuchung, sich unabhngig vom kirchlichen Leben in der Schweiz eine eigene Glaubenswelt aufzubauen. Das Jubilum des ESCM mge mithelfen, die Zusammenarbeit zwischen Ortspfarreien und Mission zu strken. Bilder der Feier und Informationen zu den nchs-ten Events im Jubilumsjahr finden sich auf: www.englishmission.ch

    Coole Kirche 50 Jahre ESCM in Zrich

    Festgottesdienst in der Kirche St. Anton Zrich

    Picknick zur Feier des Tages im Garten des Pfarreizentrums

    Die English Speaking Catholic Mission (ESCM) nimmt im Reigen der fremdsprachigen Missionen im Kanton Zrich eine Sonderstellung ein. Sie ist seit nunmehr 50 Jahren eine Heimat auf Zeit fr katholische Glubige aus mehr als 50 Nationen.

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    Die Synodalen nahmen mit grosser Mehrheit sowohl den Jahresbericht 2011 des Synodalrats als auch jenen der Personalombudsstelle ab. Ebenso nahmen sie den Jahresbericht 2011 der Rekurskommission zur Kenntnis. Als Vertreter der Synode in die Fachkommission Spital- und Klinikseelsor-ge schlug die Synode dem Synodalrat Louis Borgogno, Winterthur, vor. Im Weiteren beantwortete der Synodalrat die Interpellation zu Chur und Pfarrblatt mit Fragen zur publizistischen Integritt des forum.

    MCLI aus der Zentralkasse finanziertDie Synodalen folgten den gleichlautenden Antrgen des Synodalrats und der vorberatenden Sachkommission der Synode und stimmten dem Pasto-ralplan und der Kantonalisierung der Struktur und Finanzierung fr die italienischsprachige Missione Cattolica di Lingua Italiana (MCLI) zu. Sie bewilligten fr das Jahr 2013 insgesamt 3,65 Mio. Franken mit der Auflage, diese Neuregelung nach vier Jahren zu berprfen.

    Finanzplan 2013-2015 entlastet Kirchgemeinden weiterIn der Abstimmung ber den Finanzplan 20132015 wurde der Beitrags- satz der Kirchgemeinden an die Zentralkasse moderat gesenkt. Neu gelten fr natrliche Personen 1,4 (aktuell: 1,5 %), fr juristische Personen 2,1 Staatssteuerprozentpunkte (aktuell 2,25 %). Eine Minderheit der Finanz-kommission blitzte mit dem Antrag eines tieferen Beitragssatzes (1,3 respektive 1,95 Staatssteuerprozente) ab. Diskussionslos beschloss die Synode zudem, dem Personal auf den 1. Januar 2013 keinen Teuerungsaus-gleich zu gewhren. Die Rechnung 2011 der Zentralkasse schliesst bei einem Ertrag von Mio. CHF 52,35 und einem Aufwand von Mio. CHF 48,82 mit einem Ertragsberschuss von Mio. CHF 3,53 ab. Sie prsentiert sich damit um fast 3 Mio. Franken besser als budgetiert. Zu diesem Ergebnis fhrten die wesentlich hheren Beitrge der Kirchgemeinden (+ Mio. CHF 1,8).

    50-Jahr-Jubilum der KrperschaftSeinen Antrag zum 50-Jahr-Jubilum der Krperschaft 2013 mit einem Bndel an verschiedenen Projekten hatte der Synodalrat mit der Begrn-dung zurckgezogen, dass aufgrund der Rckmeldungen aus den vier Fraktionen weder sein Antrag noch jener der vorberatenden Kommission mehrheitsfhig sei. Synodenprsident Andr Fglister kommentierte diesen Rckzug so: Einerseits bedaure ich, dass diese Situation eingetreten ist. Aber ich verstehe den Rckzug auch als eine Geste sinnvoller Entkramp-fung, die Respekt verdient und einen kreativen Neuanfang ermglichen wird. Whrend des Sommers wird sich der Synodalrat Gedanken darber machen, wie dem 50jhrigen Bestehen der kantonalen katholischen Krper-schaft wrdig und deutlich mehrheitsfhig doch noch Rechnung getragen werden knnte. www.zh.kath.ch

    Synode fr Kantonalisierung der MCLI

    An ihrer Sitzung Ende Juni hat die Synode die Kantonalisierung von Organisation und Finanzierung der italienischsprachigen Seelsorge beschlossen. Das Parlament stimmte auch dem Finanzplan 2013-2015 zu, der die Kirchgemeinden entlastet.

    Gottesdienst in der MCLI Winterthur mit Don Alberto Ferrara

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    Der Kindergarten des Asilo Italiano di Winterthur in den 60er Jahren, gefhrt von Nonnen

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    Auszeichnungen fr ffentlichkeitsarbeit

    Fr seinen Dokumentarfilm Hunger Genug ist nicht genug hat David Syz von der Kommission fr Kommunikation der Schweizer Bischfe den diesjhrigen Medienpreis erhalten. Sandra Rupp Fischer wurde fr die Idee und Organisation des Kirchengesangfests Cantars ausgezeichnet. Die Ordensschwester Clarie Marie Jannotat (89) bloggt regelmssig in der Westschweiz zu religisen Themen und spendete ihr Preisgeld von 1000 Franken den Menzingerschwestern. Die dritte mit dem sprachregionalen Good-News-Preis ausgezeichnete Frau heisst Daria Lepori. Die Leiterin der kumenischen Fastenopferkampagne erlangte als Stimme und Ge-sicht der Kampagne im Fernsehen und Radio das Vertrauen der Tessiner Bevlkerung.www.bischoefe.ch

    Neuer Informationsbeauftragter im Generalvikariat

    Arnold Landtwing heisst der neue Informationsbeauftragte des Generalvi-kariates fr die Kantone Zrich und Glarus. Der 50-jhrige Landtwing folgt Christian Breitschmid-Gabriel, der bereits Anfang August der Kom-munikationsbeauftragte der Katholischen Landeskirche im Aargau wird. Der 50-jhrige Theologe Landtwing ist verheiratet und Vater von drei Kin-dern. In den vergangenen sechs Jahren unterrichtete er an der Einsiedler Oberstufe Religion. Spezielle Aus- und Weiterbildungen eignete sich Landt-wing an in den Bereichen Kommunikation und Konfliktmanagement. Er tritt seine Stelle im Februar 2013 an und wird dafr sorgen, dass die Kom-munikation sowohl innerhalb kirchlicher Gremien und Institutionen wie auch nach aussen in die ffentlichkeit hin funktioniert und gepflegt wird.www.zh.kath.ch

    Preis fr Gemeindeleiterin der Pfarrei Effretikon

    Die Herbert Haag-Stiftung verleiht den Preis 2012 fr Freiheit in der Kirche an Monika Schmid. Die Effretiker Gemeindeleiterin wird fr ihr couragiertes Wirken in Pfarrei und ffentlichkeit, fr ihre kreative Liturgie und Verkndigung, fr ihre menschennahe Seelsorge und fr ihr hartncki-ges Einstehen fr Reformen ausgezeichnet. Monika Schmid setzt sich in beispielloser Weise fr eine offene Kirche ein, sagt der Effretiker Kirchenpflegeprsident Christoph Spirig dazu. Wir freuen uns, dass ihr Einsatz mit so einem renommierten Preis belohnt wird. Im Vorstand der Herbert-Haag-Stiftung sitzen die Theologen Hans Kng und Erwin Koller.www.herberthaag-stiftung.ch

    Arnold Landtwing: Theologe, Mediator, Religionslehrer und Kommunikator

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    Die 55jhrige Theologin Monika Schmid war auch Sprecherin beim Wort zum Sonntag

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    Wallfahrt: Da berhren sich Himmel und Erde

    Zum siebten Mal in Folge hat der Seelsorgerat der Katholischen Kirche im Kanton Zrich am ersten Juli-Wochenende eine Wallfahrt nach Einsiedeln organisiert. Zu Fuss, per Velo, mit Bus und Bahn fanden einige hundert Pilger ihren Weg zum Marienheiligtum des Heiligen Meinrad. Das Motto der diesjhrigen Wallfahrt der Zrcher Katholiken nach Einsiedeln entstammt dem Kirchenlied von Thomas Laubach (Text) und Christoph Lehmann (Musik). Es bezeichnet schlicht, worum es den Organisatoren dieser Wallfahrt ging: Alle Glubigen machen sich auf den Weg, sind zusammen, um den Kern ihres Glaubens zu erkennen und zu finden. In der Klosterkirche von Einsiedeln begrsste Abt Martin Werlen die gut 600 Pilger aus den Kirchgemeinden im Kanton Zrich herzlich. Anschliessend bernahm Hauptzelebrant Generalvikar Josef Annen das Zepter und feierte, untersttzt von einer grossen Schar konzelebrierender Priester sowie von zahlreichen Diakonen, Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten, eine berhrende und feierliche Messe, welche durch Wort und Klang das starke Gefhl der Zusammengehrigkeit unter den Wallfahrenden noch verstrkte.www.zh.kath.ch

    Soziales und Diakonie an den Kirchenpflegetreffen

    Rund 150 Mitglieder der Kirchenpflegen aus mehr als 60 Kirchgemeinden haben sich im Juni in den vier Dekanaten zum Austausch getroffen. Schwerpunkt der Abende war das sozial-diakonische Engagement der Pfar reien, Kirchgemeinden und der Krperschaft. Neuzuzger-Anlsse, Senioren-Mittagstische oder auch ein Ksseli fr Bedrftige sind nur einige Beispiele, die in den Kirchgemeinden im Kanton Zrich angeboten werden. Generalvikar Josef Annen und Synodalratsprsident Benno Schn-riger betonten die Pflicht der Katholischen Kirche im Kanton Zrich, sich besonders fr sozial Bedrftige einzusetzen.

    Erffnung Raum der Stille im Spital Affoltern a. A.

    Seit Anfang Juni hat das Spital Affoltern a. A. einen Raum der Stille im Neubau des Hauses Pilatus. Die Spitalseelsorgenden Verena Hofer (refor-miert) und Daniel Burger (katholisch) haben diesen fensterlosen Raum gemeinsam mit Spitalvertreterinnen und -vertretern geplant und realisieren lassen. Finanziert wurde die Neugestaltung vom Spital Affoltern und von beiden Landeskirchen. Der Raum der Stille im Spital Affoltern ist mit Lehm und Lehmfarbe in gedeckten Tnen gestaltet und erinnert an eine Krypta.www.spitalseelsorgezh.ch

    Benno Schnriger, Synodalrats-prsident, anlsslich der Kirchen-pflegetreffen

    Fr alle offen: Raum der Stille im Spital Affoltern am Albis

    Zrcher Katholikinnen und Katholiken auf dem Weg

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    Behindertenreise: Helfer(innen) gesucht!

    Fr den Besinnungs- und Ferienkurs in Delsberg vom 7. bis 18. August sucht die Behindertenseelsorge noch Menschen, die mitreisen und helfen mchten. Geeignet sind ber 18-jhrige Menschen, die in Heil- oder Sozial- berufen ausgebildet sind oder werden, Freude am Umgang mit Menschen haben und ber pflegerische Erfahrung verfgen, auch mit Menschen im Rollstuhl. Drei ausgebildete Krankenschwestern, die ebenfalls mitreisen, untersttzen die Helferinnen und Helfer professionell. Ausknfte erteilt Britta Berti von der Gehrlosenseelsorge. ([email protected])

    Preise im Freiwilligen-Wettbewerb vergeben

    Ausgezeichnet wurden die Projekte der Kirchgemeinde Winterthur (1. Platz), des Frdervereins Nachbarschaftshilfe Zrich (2. Platz) und der Pfarrei St. Katharina Fllanden (3. Platz). Sie durften Preisgelder von 5000, 3000 und 2000 Franken entgegennehmen fr die weitere Frderung ihrer Freiwilligenarbeit. Die Freiwilligenarbeit der Kirchgemeinde Winterthur mit acht angeschlossenen Pfarreien bestach durch ein ausgearbeitetes Leitbild und einheitliche Standards mit Spesenregelungen und Fortbildun-gen fr alle. Susanne Horak prsentierte das Konzept der KG Winterthur am Abend der Preisverleihung Anfang Juni: Die Freiwilligen sind die Blumen einer Pfarrei. Jede ist besonders und auf jede muss einzeln einge-gangen werden, damit sie voll erblhen kann. Die Kommission Freiwillige des Kantonalen Seelsorgerates hatte den Wettbewerb 2011 erstmals lanciert - untersttzt von Generalvikariat und Synodalrat. Der Preis Freiwilligenarbeit SICHTBAR soll in zwei Jahren nochmals ausgeschrieben werden.www.zh.kath.ch

    Zusammenarbeit in der Jugendarbeiter-Ausbildung

    Der Bildungsgang Formodula zur Ausbildung kirchlicher Jugendarbeiter wird neu berregional organisiert und finanziert. Die Katholischen Kirchen der Kantone Aargau, Luzern, St.Gallen und Solothurn haben eine weitrei-chende Zusammenarbeit in diversen Gremien bei den Ausbildungen fr den Bereich Jugend beschlossen. Das ist ein Meilenstein in der kirchlichen Jugendarbeit, kommentiert Norbert Hnsli, Leiter der Jugendseelsorge Zrich. Die Ausbildung Formodula steht sowohl Interessierten aus den Mitglieds-Kantonen als auch allen anderen Deutschschweizer Kantonen offen. www.formodula.ch

    Kurt Zogg, Susanne Horak und Meinrad Furrer (v.l.) nahmen stellvertretend fr ihre Organisati-onen die Preise entgegen

    Besondere Tage fr Menschen mit Behinderungen und ihre Begleite-rinnen - Ferien in Delsberg

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    Tagung: Kirche im Umbruch

    Laienengagement als Chance?, fragt der Flyer der Tagung, die am 21. Sep-tember in Freiburg stattfindet. Wie steht es um die Laien in der rmisch- katholischen Kirche? Was ist von der Aufbruchsstimmung nach dem 2. Vatikanischen Konzil brig? Zur staatskirchenrechtlichen Tagung ldt die Universitt Freiburg ein. Referenten sind Ren Pahud des Mortanges, Daniel Kosch von der RKZ sowie Fachleute aus Deutschland und Frank-reich. Anmeldung an [email protected], Tagungspreis 80 Franken (inkl. Unterlagen und Verpflegung) www.unifr.ch In der Pfarrei einen Kurs fr Erstkommunioneltern anbieten

    In diesem Kurs mit Claudine Jaussi (Katechetin, Uster) lernen die Teilnehmer(innen) Methoden und Inhalte fr drei Elterntreffen kennen, die die Eltern von Kommunionkindern zur Auseinandersetzung mit dem Glauben anregen sollen. Das Konzept orientiert sich am Erstkommunion-modell Gott mit neuen Augen sehen. Der Kursabend am 30. August (1921 Uhr) richtet sich an Katecheten(-innen), die die Erstkommunion vorbereiten. Ort: C66, Hirschengraben 66, 8001 Zrich www.religionspaedagogikzh.ch

    Impulstagung: Kirche in der Stadt

    Die sogenannte Citypastoral nimmt jene Menschen in den Blick, die in Stdten mit attraktiven Centren leben und sich dort aufhalten. So soll Citypastoral niederschwellig, offen, punktuell und akzentuiert wirken. Die Tagung am 31. August und 1. September in Zrich bietet genug Platz fr Austausch und Ideen. Eingeladen sind Verantwortliche und Interessierte aller christlichen Kirchen aus Stdten der Deutschschweiz. www.zh.kath.ch/generalvikariat

    Buchtipp: Geistbestimmtes Leben

    Dieser Band aus der Edition NZN lsst sich ein auf die Quellen christlicher Spiritualitt. Im Zentrum steht dabei die Erfahrung, dass sich Gottes Geist auf berraschende Weise vergegenwrtigt. Von der Bibel bis in die heutige Zeit erkundet das Buch die Dimensionen dieser Erfahrung. Der zweite Teil widmet sich der Spannung zwischen spiritueller Gottunmittelbarkeit, kirch-licher Verortung und weltlichem Auftrag. Der Autor und Theologe Simon Peng-Keller lehrt an der Hochschule Chur und arbeitet als Exerzitienbeglei-ter im Lassalle Haus. www.tvz-verlag.ch

    Erstkommunion in der katholi-schen Kirchgemeinde Mnnedorf

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    Das Informationsblatt geht elektronisch oder per Post an die Mitarbeitenden und ehrenamtlich ttigen Personen der Katholischen Kirche im Kanton Zrich.

    Herausgeber: Synodalrat der Katholischen Kirche im Kanton Zrich, Kommunikationsstelle, Hirschengraben 66, 8001 Zrich, Tel. 044 266 12 32, Fax 044 266 12 [email protected], www.zh.kath.ch

    Redaktion: Dominique Anderes, Christian Breitschmid (Generalvikariat), Kerstin Lenz, Aschi Rutz

    Layout: Liz Ammann Grafik Design, ZrichDruck: Staffel Druck AG, ZrichErscheinungsweise: Die nchste Ausgabe erscheint Anfang September.

    12. Juli Fasten des 9. Av

    Am neunten Tage des Monats Av geht eine dreiwchige Trauerzeit zu Ende. In den Synagogen ertnen Klagelieder, um an die zweifache Tempelzerst-rung zu erinnern, zu Hause wird 25 Stunden gefastet. Doch mit dem Erscheinen der Sterne am nchsten Tag kehrt die Freude ins jdische Leben zurck. Diesem Wechselspiel von Dunkelheit und Licht ist der Abend gewidmet. Zum Gedenken der Zerstrung des Jerusalemer Tempels ldt die israelitische Kultusgemeinde Zrich in ihre Synagoge (Lwenstrasse 10) ab 19 Uhr ein. www.forum-der-religionen.ch

    30. August Freaks oder ziemlich beste Freunde?

    Der Film Intouchables hat Scharen von Zuschauern in die Kinos gelockt. Mit dem Film ist das Thema Behinderung ins Bewusstsein einer breiten ffentlichkeit gerckt. Das Leben mit Einschrnkungen ist auch das Thema des internationalen Kurzfilmfestivals look&roll, das im Septem-ber in Basel stattfindet. Grund genug mit dem Filmjournalisten Alex Oberholzer und dem Festivalleiter Gerhard Protschka folgenden Fragen nachzugehen: Wie wurde Behinderung historisch im Film thematisiert und wie geschieht das heute? Welches sind die Kennzeichen fr besonders gute, welches die Merkmale fr besonders schlechte Beispiele? (Volkshaus Zrich, 19 bis 21 Uhr)www.paulus-akademie.ch

    15. September Tanztag im aki

    Dass Gott unsere Urquelle ist, erfuhren bereits die Menschen der Bibel beim Reigentanz! Die Theologin und Tanzleiterin Alexandra Dosch fhrt durch den Tanztag mit dem Psalm-Motto All meine Quellen entspringen in Dir. Durch den Tag knnen Teilnehmende erfahren, wie die tanzende Ausrichtung auf die Mitte ihre Quellen zum Sprudeln bringt: die Freude, die Lebendigkeit, aber auch Ruhe und Frieden.Anmeldungen bis zum 4. September an den Katholischen Frauenbund Zrich (Mitglieder 80 CHF, Nichtmitglieder 90 CHF, 9 bis 16 Uhr). www.frauenbund-zh.ch

    Plakat zum Kinoerfolg Ziemlich beste Freunde

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    Die Synagoge in Zrich an der Lwenstrasse

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