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Volker Buntrock Das Pinterest- Universum Mehr Umsatz durch visuelles Marketing! Das gedruckte Buch mit 376 Seiten Umfang und vielen Fotos gibt es zum Preis von 29,90 Euro unter diesem Link: http://www.lulu.com/spotlight/pinterestbuch
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    11-Jun-2020
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  • Volker Buntrock

    Das Pinterest-

    Universum Mehr Umsatz durch visuelles Marketing!

    Das gedruckte Buch mit 376 Seiten Umfang und vielen

    Fotos gibt es zum Preis von 29,90 Euro unter diesem

    Link:

    http://www.lulu.com/spotlight/pinterestbuch

    http://www.lulu.com/spotlight/pinterestbuch

  • Copyright:

    © ROHINIE.COM LIMITED

    6 Bath Street

    Ashby de la Zouch

    Leicestershire

    LE65 2FH

    United Kingdom

    Registered in England and Wales No. 7590879

    Internet: http://www.rohinie.eu/

    E-Mail: [email protected]

    Autor: Volker Buntrock

    Layout: Volker Buntrock

    Grafiken: Volker Buntrock

    ISBN 978-3-00-042556-1

    Die Auftritte in allen sozialen Medien finden Sie unter diesem Link:

    http://xeeme.com/volkerbuntrock

    Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Buches darf in irgendeiner Form

    (Druck, Fotokopie oder einem anderen Verfahren) ohne schriftliche

    Genehmigung der ROHINIE.COM LIMITED reproduziert oder unter

    Verwendung elektronischer Systeme vervielfältigt, verbreitet oder verarbeitet

    werden.

    Wichtiger Hinweis: Die in diesem Buch wiedergegebenen Verfahren und Programme werden ohne

    Rücksicht auf die Patentlage mitgeteilt. Sie sind für Amateur- und Lehrzwecke

    bestimmt. Alle Angaben in diesem Buch wurden vom Autor mit größter Sorgfalt

    erarbeitet bzw. Zusammengestellt und unter Einschaltung wirksamer

    Kontrollmaßnahmen reproduziert. Trotzdem sind Fehler nicht ganz auszuschließen.

    Der Herausgeber und der Autor sehen sich daher gezwungen, darauf hinzuweisen, dass

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    verfügbaren Informationsstand dar. Herausgeber und Autor übernehmen keinerlei

    Verantwortung oder Haftung für Veränderungen, die sich aus nicht von ihnen zu

    vertretenden Umständen ergeben. Die meisten Produktbezeichnungen von Hard- und

    Software sowie Firmennamen und Firmenlogos, die in diesem Werk genannt werden,

    sind in der Regel gleichzeitig auch eingetragene Warenzeichen und sollten als solche

    http://www.rohinie.eu/http://xeeme.com/volkerbuntrock

  • betrachtet werden. Der Herausgeber folgt im Wesentlichen den Schreibweisen der

    Hersteller. Es gilt das Recht von England und Wales.

  • Inhaltsverzeichnis

    Vorwort

    Teil 1 - Gedanken zum Thema visuelles Marketing

    Kapitel 1-1: Eine Erfolgsgeschichte

    Kapitel 1-2: Die Macht der Bilder

    Kapitel 1-3: Visuelle Kampagnen entwickeln - wie und warum?

    Kapitel 1-4: Gedanken zum Video-Marketing

    Kapitel 1-5: Video-Strategien für kleine Unternehmen

    Kapitel 1-6: Mit Mythen im Video-Marketing aufgeräumt

    Teil 2: Überblick und praktische Ideen

    Kapitel 2-1: Wie funktioniert Pinterest?

    Kapitel 2-2: Wichtige Einblicke in Pinterest!

    Kapitel 2-3: Pinterest für Männer

    Kapitel 2-4: 33 Pinterest-Tipps im Schnelldurchgang

    Kapitel 2-5: Kreative Pinterest-Ideen

    Kapitel 2-6: Goldene Regeln auf Pinterest

    Kapitel 2-7: Pinterest und sinnvolles Video-Sharing

    Kapitel 2-8: Einfache Pinterest-SEO-Tipps

    Kapitel 2-9 Beeindruckende Bilder erstellen

    Kapitel 2-10: Wettbewerbe auf Pinterest veranstalten

    Kapitel 2-11: Wann wird User-Blockieren antisozial?

    Kapitel 2-12: Geheime Pinterest-Boards

    Kapitel 2-13: Die eigene WEB-Seite verifizieren lassen

    Kapitel 2-14: Pinterest-Verifizierung für einen wordpress.com-Blog

    Kapitel 2-15: Mehr Pinterest-Follower durch Twitter

    Kapitel 2-16: Mehr Pinterest-Follower durch Facebook

    Kapitel 2-17: Pinterest & SlideShare im Team

    Kapitel 2-18: Vertrauen und Loyalität aufbauen

    Kapitel 2-19: Pinterest "Best Practices"

    Kapitel 2-20: Der Pinterest-New-Look ab März 2013

    Kapitel 2-21: Wie Pinterest-Analytics nutzen

    Kapitel 2-22: Vermeidbare Fehler zum Schluss

    Teil 3 - Pinterest für Unternehmen

    Kapitel 3-1: So sollten Unternehmen Pinterest nutzen

    Kapitel 3-2: Einige Tipps zur Vermarktung Ihres Unternehmens auf Pinterest

  • Kapitel 3-3: Firmenseiten auf Pinterest

    Kapitel 3-4: Effektives Pinterest-Marketing

    Kapitel 3-5: Pinterest für Hotels

    Kapitel 3-6: Pinterest für Restaurants

    Kapitel 3-7: Pinterest für die Immobilien-Branche

    Kapitel 3-8: Pinterest für Musiker

    Kapitel 3.9: Pinterest für Schriftsteller

    Kapitel 3-10: Pinterest für Museen

    Kapitel 3-11: Pinterest für Krankenhäuser

    Kapitel 3-12: Pinterest für Ärzte und Therapeuten

    Kapitel 3.13: Pinterest für Zahnärzte

    Kapitel 3.14: Pinterest für Rechtsanwälte

    Kapitel 3.15: Pinterest für Geistes- & Sozialwissenschaftler

    Kapitel 3-16: Pinterest für Rekruter

    Kapitel 3.17: Pinterest für Kirchen

    Kapitel 3.18: Pinterest für Event-Veranstalter

    Kapitel 3.19: Pinterest für B2B-Unternehmen

    Kapitel 3-20: Pinterest für den Einzelhandel

    Kapitel 3-21: Pinterest für Werbeagenturen

    Teil 4 - Pinterest im Vergleich mit anderen Netzwerken

    Kapitel 4-1: Vergleich Pinterest & Twitter

    Kapitel 4-2: Vergleich Pinterest & Google+

    Kapitel 4-3: Vergleich Pinterest & Facebook

    Kapitel 4-4: Vergleich Pinterest & The Fancy

    Kapitel 4-5: Vergleich Pinterest & Instagram

    Kapitel 4-6: Vergleich Pinterest & Flickr

    Kapitel 4-7: Vergleich Pinterest & Tumblr

    Teil 5 - Nützliche Tools

    Kapitel 5-1: Pinstamatic - 8 atemberaubende Optionen

    Kapitel 5-2: Share As Image - von jeder Seite aus Zitate erstellen

    Kapitel 5-3: Quozio - Zitat-Erstellung auf elegante Art

    Kapitel 5-4: PinAlerts - Analysieren leicht gemacht

    Kapitel 5-5: Pinvolve synchronisiert Pinterest und Facebook

    Kapitel 5-6: Pinpuff - „Pinfluence“ und Statistiken

    Kapitel 5-7: Pinbooster - für das Pinnen bezahlt werden

    Kapitel 5-8: PinReach - Pinterest Influence & Analytics

  • Kapitel 5-9: PinGraphy - Pinnen nach Zeitplan

    Kapitel 5-10: Pinalytics - ein kleines aber feines Tool

    Kapitel 5-11: Curalate - die Profi-Analyse-Suite für Pinterest & Instagram

    Kapitel 5-12: Snapito! - WEB-Screen-Shots extrem einfach erstellt

    Kapitel 5-13: Pin4Ever - Datensicherung muss sein

    Kapitel 5-14: tailwind liefert Profi-Tools aus einer Hand

    Kapitel 5-15: Reachli - Pinterest-Kampagnen leicht gemacht

    Kapitel 5-16: Ninja Pinner - die Geheimwaffe zum Gefolgschaftsaufbau

    Teil 6 - Weitere spannende visuelle Netzwerke

    Kapitel 6-1: RebelMouse - das Schaufenster zum sozialen Internet

    Kapitel 6-2: RebelMouse für Unternehmen

    Kapitel 6-3: RebelMouse - das „Powered Side“Angebot

    Kapitel 6-4: The Fancy - Fotosharing mit Kauffunktion

    Kapitel 6-5: The Fancy für Unternehmen

    Kapitel 6-6: Flipboard - Marketing mit dem eigenen Kundenmagazin

    Kapitel 6-7: Pose - ein Instagram für Fashionistas

    Kapitel 6-8: Pingram vereint Pinterest und Instagram

    Kapitel 6-9: Tadaa - die Instagram-Alternative aus Hamburg

    Kapitel 6-10: EyeEm - die Instagram-Alternative aus Berlin

    Kapitel 6-11: Socl - der Pinterest-Wettbewerber von Mircosoft

    Kapitel 6-12: Lyst - das Mode-Netzwerk mit Affiliate-Programm

    Kapitel 6-13: We Heart It - das Foto-Netzwerk mit Anzeigenverkauf

    Kapitel 6-14: Luvocracy - das Foto-Netzwerk mit Mundpropaganda

    Kapitel 6-15: Yumpu - von der PDF-Datei zum Kundenmagazin

    Kapitel 6-16: Juxtapost - das Foto-Netzwerk mit Excel-Export

    Kapitel 6-17: Springpad - das Foto-Netzwerk mit Alarmfunktion

    Kapitel 6-18: pSocial - das Foto-Netzwerk mit Score-Card

    Kapitel 6-19: Instagram - der Überblick

    Kapitel 6-20: Instagram für Unternehmen

    Teil 7 - Infografiken / Tipps & Tools

    Kapitel 7-1: Infografiken - Marketing der besonderen Art

    Kapitel 7-2: Infografiken - grundlegende Basis-Tipps

    Kapitel 7-3: Piktochart - make information beautyful

    Kapitel 7-4: Infogr.am - create interactive infographics

    Kapitel 7-5: Many Eyes - Visualisierung aus dem Hause IBM

    Kapitel 7-6: Visual.ly - Telling Stories with Data

  • Kapitel 7-7: Creatly - Beautiful Diagrams In No Time

    Kapitel 7-8: Cacoo - Real Time Collaboration!

    Anhang A - wichtige Links

  • VORWORT Pinterest entwickelte sich im Jahre 2012 zum Lieblingskind in den sozialen Medien,

    besonders in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Großbritannien. Pinterest

    wuchs im Jahr 2012 auf 10 Millionen aktive Nutzer und hat inzwischen die Grenze

    von 40 Millionen überschritten.

    Im Zuge des Erfolges des Foto-Netzwerkes entwickelten sich weitere ähnlich gelagerte

    Plattformen. Ich möchte hier nur The Fancy, Lyst, Pose und RebelMouse nennen.

    Auch im deutschsprachigen Raum wächst die Bedeutung von Pinterest mehr und

    mehr, nach den mir vorliegenden Informationen stieg die Zahl der Nutzer von 68.000

    im Mai 2012 auf rund 400.000 im März 2013.

    Es ist jedoch noch immer aufwendig und mühsam, deutschsprachige Informationen

    und Angebote zum Thema Pinterest zu finden. Ein Artikel hier, ein Video dort – so

    sieht die Realität aus. Nicht jeder Interessierte möchte oder kann sich seine

    Informationen in englischsprachigen Foren, Blogs und Youtube-Kanälen besorgen.

    An diesem Punkte setze ich mit diesem Buch an. Ich möchte interessierten Lesern

    einen umfangreichen aber gleichzeitig konzentrierten Überblick über das schöne und

    bunte Pinterest-Universum mit all seinen Facetten und Spielarten geben.

    Ziel des Buches ist es nicht, eine Bedienungsanleitung zu geben, in der genau

    beschrieben wird, wann die linke oder rechte Maustaste zu betätigen ist.

    Es geht vielmehr darum Ihnen die Hintergründe zu erklären, damit Sie in der Lage

    sind, genau zu verstehen, wie die Möglichkeiten genutzt werden können und Sie die

    für Sie passende Strategie entwickeln können.

    Aus diesem Grunde ist das Buch nicht allein auf Pinterest beschränkt. Im Teil 5

    werden Tools und Hilfsmittel von Drittanbietern, die den Einsatz von Pinterest noch

    erfolgreicher machen, vorgestellt.

    Der Teil 6 ist weiteren Foto-Netzwerken gewidmet, welche die Möglichkeiten des

    visuellen Marketings noch erweitern und abrunden.

    Sehr beliebt sind inzwischen Infografiken geworden, unabhängig vom Einsatz auf

    Pinterest. Infografiken bieten sich auch für die eigene Internetseite und den eigenen

    Blog sowie zur Integration in PowerPoint-Präsentationen an. Aus diesem Grunde

    erhalten Sie im Teil 7 des Buches detaillierte Informationen zu diesem faszinierenden

    Thema und ich stelle 6 Tools vor, mit denen ohne technisches Fachwissen

    Infografiken für den eigenen Einsatz erstellt werden können.

    Manchmal ist es so, dass nach der Lektüre eines Fachbuches Fragen auftreten. In

    diesem Falle stehen Sie als geschätzte Leserin oder geschätzter Leser nicht allein im

    Regen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Fragen an die E-Mail-Adresse [email protected]

    mailto:[email protected]

  • senden. Ich werde Ihre fachbezogenen Fragen schnellstmöglich persönlich

    beantworten.

    Wenn Sie nach der Lektüre des Buches mit Ihrem eigenen Auftritt im visuellen

    Marketing beginnen oder diesen erweitern möchten stehe ich Ihnen gerne beratend zur

    Seite – kontaktieren Sie mich unter der oben genannten E-Mail-Adresse und wir

    werden gemeinsam Ihr professionelles Marketing starten oder weiter entwickeln.

    Wenn Sie für Seminare, Kongresse, Messen oder Kundenveranstaltungen einen

    Referenten benötigen stehe ich Ihnen mit meinem Fachwissen gerne zur Verfügung.

    Nutzen Sie auch in diesem Fall die E-Mail-Adresse – ich melde mich bei Ihnen.

    Ich wünsche Ihnen jetzt viel Spaß bei der Lektüre des Pinterest-Universums und

    denke, die Möglichkeiten werden Begeisterung in Ihnen erwecken.

    Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit!

    Volker Buntrock

    (im September 2013)

  • TEIL 1 - GEDANKEN ZUM THEMA VISUELLES MARKETING In diesem ersten Teil des Buches mache ich Sie als Einleitung mit dem Umfeld des

    visuellen Marketings mit Fotos und Videos vertraut.

    Sie werden erfahren, warum sich diese Form des Marketings immer stärker etabliert

    und wie die Spielregeln für den Erfolg lauten.

    Visuelles Marketing ist im Jahre 2013 ohne Video-Marketing nicht mehr denkbar. Aus

    diesem Grunde habe ich 3 Kapitel diesem Thema gewidmet, um Ihnen auch

    Hintergrundwissen zu dieser Option zu geben.

    Nach der Lektüre dieses Teils mit 6 Kapiteln verfügen Sie über das erforderliche

    Basiswissen, um die weiteren Informationen problemlos zu verstehen und in den

    eigenen Arbeitsablauf zu integrieren.

  • KAPITEL 1-1: EINE ERFOLGSGESCHICHTE Das erste Kapitel dieses Buches ist Stacy Teet gewidmet, einer Amerikanerin, Mutter

    von 3 Kindern, die mit Erfolg ihren Weg in der Online-Welt geht und dient Ihrer

    Inspiration.

    Der Grund hierfür ist, dass dieses Buch nicht einfach nur eine Bedienungsanleitung für

    Pinterest ist, sondern viel mehr Informationen und Anregungen geben soll, sich mit

    neuen Dingen zu beschäftigen sowie neue Netzwerke und Tools zu finden, zu testen

    und zu nutzen.

    Stacy Teet ist geradezu beispielhaft für diesen Wunsch Ihnen ein Leitbild zu liefern.

    Diese Geschichte zeigt auf, wie eine Mutter von 3 Kindern mit Hilfe von u. a. Pinterest

    ihr eigenes Unternehmen erfolgreich führt und auch mit den großen Namen in Kontakt

    kommt.

    Zugegeben, dies passierte in den USA, dem Mutterland der Social-Media-Aktivitäten

    und ist sicher nicht 1:1 auf deutschsprachige Verhältnisse zu übertragen.

    Stacy Teet ist eine ehemalige Mitarbeiterin der amerikanischen Luftwaffe, Mutter von

    3 Kindern und wird oft als beeindruckende Kuratorin von visuellen Inhalten

    beschrieben. Sie hat sich inzwischen zur gefragten Teilnehmerin von neuen

    Netzwerken entwickelt und ist Markenbotschafterin von Top-Marken in den USA.

    Dies ist ihre Geschichte, in der erklärt wird, wie sie mit Hilfe von sozialen Medien ihr

    privates und vor allem geschäftliches Leben meistert.

    Teet begann im Jahre 2008 als Bloggerin. "Wie so viele Andere auch" scherzte sie in

    einem Interview. Sie schrieb über Themen wie Elternschaft und Familie auf ihrer Seite

    "Kids Stuff World".

    Nach kurzer Zeit erkannte Teet, dass ihre Stärken mehr in den sozialen Vernetzungen

    und den Gesprächen in den sozialen Medien lagen als beim Schreiben von Blog-

    Artikeln. Aber sie verstand es, ihr Blogging mit ihren Beratertätigkeiten zu verbinden

    und insgesamt ihre Stärken auszuspielen.

    Hier vorab einige Daten über Stacy Teet :

    Unternehmen: Stacy Teet, KSW Media, LLC

    Social-Media-Mitgliedschaften & -Statistiken (März 2013):

    Internet-Seite --- Kids Stuff World

    Pinterest --- 252.525 Follower

    Twitter --- 6.038 Follower

    Facebook --- 3.781 Likes

    Google+ --- 929 Follower

  • Instagram --- 808 Follower

    Highlights:

    - Markenbotschafterin für SeaWorld, Melissa & Doug, A Westin Resort Property,

    Disney Nature Rocks Programm und andere.

    Social-Media-Beraterin für einen Themenpark, Spielwarenhändler, Kinderbekleidung-

    unternehmen, ein Ad-Netzwerk und andere.

    Sprecherin bei Texas Blog Chat, Blogalicious, BlogIt San Antonio

    Autorin des Artikels "How to Rock Pinterest Like a Pro", der auf Momcomm

    veröffentlicht und einer der meist gelesenen Artikel des Jahres 2012 auf der Plattform

    war.

    Mitglied der Initiative "No Kid Hungry" zusammen mit dem in Nordamerika

    sehr bekannten Scott Stratton, Chef der Firma Unmarketing.

    Vervierfachung ihres Gewinnes von August bis Dezember 2012.

    Hier ist der Weg, den sie konsequent ging:

    #1 - Sei ein "Early Adopter"!

    Stacy Teet hat es immer geliebt, neue Plattformen und Tools auszuprobieren und zu

    testen. Sie hat ständig ihre Augen auf die neuesten Entwicklungen gerichtet.

    Im Jahre 2010 war Pinterest für sie der letzte Schrei und sie kämpfte darum, eine

    Einladung zur Teilnahme an dem damals ganz neuen Netzwerk zu bekommen, was ihr

    auch gelang (Anmerkung: bis Mai 2012 war es nur möglich, Mitglied auf Pinterest zu

    werden, wenn man eingeladen wurde).

    Sie nutzte ihr Profil um Dinge, die Mütter lieben, zu katalogisieren und zu

    veröffentlichen - Rezepte, Projekte für Kinder, Kleidung, Mode, u.s.w..

    Schon nach kurzer Zeit hatte sie 65.000 Follower, dann 125.000 und heute mehr als

    eine viertel Million!

    Stacey Teet's entscheidendes Kriterium für die Nutzung einer neuen Plattform oder

    eines neuen Tools ist, das etwas wirklich Neues auf den Tisch kommt.

    Ihre Faustregel ist, etwas Neues 6 Wochen lang zu probieren und zu testen, um dann

    die Entscheidung zu treffen, weiterhin dabei zu sein oder das Angebot zu vergessen.

    Bei Pinterest liebte sie die visuelle Natur der Plattform und erkannte von Anfang an

    das Potential, das in diesem Netzwerk steckt. Da sie als "Early Adopter" sehr früh

  • dabei war, konnte sie die Vorteile, die der ständig steigende Erfolg von Pinterest

    brachte, für ihre Aktivitäten in Anspruch nehmen.

    Durch den strategischen Einsatz ihrer Inhalte erhielt sie sehr schnell große

    Aufmerksamkeit.

    Seit dem vergangenen Jahr ist sie wegen ihres großen Erfolges Pinterest- Beraterin für

    den Spielwarenhersteller Melissa & Soug sowie für einige weitere bedeutende

    Unternehmen.

    Qualifizierte Entwickler suchen heute Stacy's Rat und sie ist noch immer ständig auf

    der Suche nach neuen und frischen Netzwerken und Tools, denn Innovation zahlt sich

    letztendlich mehr aus als das Beharren auf Bekanntem.

    #2 - Immer am Ball bleiben!

    Während ihrer Zeit bei der Luftwaffe war Stacy Teet es gewohnt, jeden Morgen eine

    Datei zu lesen, in der sie die benötigten Informationen für ihre Tagesarbeit bekam.

    Als selbständige "Mumpreneur" hält sie an dieser Einrichtung mit Hilfe eines

    selbstgeschaffenen "Informations-Brettes" fest.

    "Mein Ziel ist es, nie alles, was die Menschen schaffen, nur zu konsumieren, sondern

    Neues so schnell wie möglich zu verstehen und an der Spitze der Entwicklung zu sein"

    sagt Stacy heute.

    Sie möchte immer auf dem schnellstmöglichen Weg neue Informationen erkennen und

    das heißt für sie, Informationen auf visuellem Wege zu erhalten und zu verarbeiten.

    Ihre bevorzugten Informationsquellen sind derzeit daher Pinterest und Flipboard.

    Stacey liebt Flipboard, weil diese Plattform Dinge visualisiert, die von Hause aus

    nicht visuell sind, z.B. Twitter-Streams und RSS-Feeds. Die mobile App vermittelt ein

    "Magazin-Gefühl" für die Informationen, mit denen sie versorgt wird.

    Sie nutzt diese im deutschsprachigen Raum noch recht unbekannte App für ihre

    Accounts auf Twitter, Facebook, Google+ und weiteren Netzwerken sowie für rund

    600 Blogs, denen sie auf "Google Reader" folgt. Mehr zu Flipboard im Kapitel 6-6.

    Stacys Leitspruch ist, dass es auf den meisten sozialen Plattformen relativ egal ist, wie

    viele Leute folgen, solange man die Follower nur richtig katalogisieren kann.

    Sie kategorisiert ihre Follower in rund 80 Kanälen auf Flipboard und ist so in der

    Lage, sich schnell einen Überblick über relevante Informationen zu verschaffen. "Es

    ist wirklich ein mächtiges Werkzeug", sagte sie. "Es ist wirklich eine große

    Zeitersparnis".

  • Wenn sie schnell durch die Inhalte auf Twitter, Google+ und anderen Seiten geht,

    dann kennzeichnet sie manche Informationen für späteres Lesen mit Pocket

    (Entschuldigung, schon wieder etwas Neues).

    Die große Sache an Pocket ist, dass man alle auf den ersten Blick interessanten

    Informationen schnell und unkompliziert markieren kann. Später kann man dann in

    aller Ruhe die wichtigen von den etwas weniger wichtigen Dingen separieren. Dies ist

    zumindest die Meinung von Stacy Teet.

    #3 - Werde mobil! Als Mutter von drei kleinen Kindern hat Teet nicht die Möglichkeit, sich regelmäßige

    Zeiten zu schaffen, um ihren Aktivitäten zu folgen. Stattdessen nutzt sie mobile

    Technologien, um immer dann zugreifen zu können, wenn die Familie ihr die Zeit für

    ihre geschäftlichen

    Aktivitäten gibt.

    "Alles was ich mache, dass mache ich mobil. Ich erledige mehr Dinge mit meinem

    iPhone und meinem iPad als mit meinem Desktop-Computer", sagte sie in einem

    Interview.

    Die einzigen Arbeiten, die sie heute lieber auf dem Computer als auf den mobilen

    Geräten erledigt, sind Blog-Posts und Bildbearbeitung.

    Sicher, nicht jeder Mensch kann sich zu einer Stacy Teet entwickeln. Aber die Art und

    Weise, wie sie ihr Unternehmen mit den vielfältigsten Online-Tools steuert und ihren

    Erfolg aufbaut, gibt einen Hinweis darauf, wie man auch in einem ausgefüllten Leben

    als Mutter oder Angestellter weitere Aktivitäten in das eigene Leben einbauen kann.

    Vielleicht gibt dieses Beispiel dem einen oder anderen Leser das Bedürfnis, die eigene

    Welt nicht bei Facebook, Twitter und XING enden zu lassen.

    Gerade die visuellen Plattformen wie Pinterest, Instagram, Fancy, Lyst, Pose,

    Twyllah, Flipboard oder RebelMouse geben ungeahnte Marketing-Möglichkeiten

    durch optische Faszination bei vergleichsweise geringen Kosten.

  • KAPITEL 1-2: DIE MACHT DER BILDER In der heutigen Online-Zeit denken sehr viele Internet-Benutzer, dass sie viel zu

    beschäftigt seien, um intensiv lange Texte zu lesen. Sie überfliegen daher angebotene

    Seiten nur und suchen nach Eye-Catchern.

    Bekanntlich können Bilder ganz von allein Geschichten erzählen und das macht den

    geradezu explosiven Erfolg von Plattformen wie Pinterest, Instagram oder auch

    Tumblr aus und gibt diesen weiterhin eine enorme Popularität und sorgt für

    sprunghaftes Wachstum!

    Firmen nutzen jetzt verstärkt den Trend zum Visuellen und veröffentlichen gerne

    ansprechende Infografiken und Geschichten. Diese auf visuelle Art verbreiteten

    Informationen sind wesentlich einfacher zu finden und machen dem Nutzer wesentlich

    mehr Spaß als das Lesen von langen und eintönigen Texten.

    Bilder sind ein faszinierend einfacher Weg um Ideen zu teilen sowie Kunden und

    Interessenten sich für die eigenen Offerten engagieren zu lassen. Die Vermarkter sind

    nicht nur auf das geschriebene Wort begrenzt!

    Teilen Sie Ihre Lieblingsdinge aus dem Umfeld Ihrer Firma mit Kunden, Interessenten

    und neuen Besuchern Ihres Online-Auftritts: ausgefallene Kleidung, schöne Frisuren,

    Urlaubslandschaften, dekorative Möbel, schnelle Autos – was auch immer am besten

    zu Ihnen und Ihrem Unternehmen sowie Ihrer Branche passt.

    Sie werden sich wundern wie schnell Sie auf diese Weise sogar ein Gespräch mit der

    Öffentlichkeit beginnen können.

    Pinterest ist ein exzellentes Beispiel dafür wie publizierte Bilder Traffic auf Ihre

    Internet-Seite bzw. Ihren Blog bringen können. Interessant ist, dass Pinterest in diesem

    Jahr wesentlich schneller gewachsen ist als Facebook oder Twitter zum Zeitpunkt der

    Markteinführung. Derzeit bringt Pinterest mehr Traffic auf passende Seiten als

    Twitter, YouTube und LinkedIn zusammen.

    Ein Grund für das rapide Wachstum ist die Möglichkeit, veröffentlichte Bilder von

    Ihrem Blog oder Ihrer Internetseite zu “pinnen” und dabei einen Backlink zur

    Originalseite zu erstellen.

    Dadurch sind Sie in der Lage zu analysieren, wie viele Besucher durch Pinterest zu

    Ihnen gekommen sind.

    Seit Facebook eine Milliarde Dollar in den Kauf von Instagram investierte spricht die

    Welt noch mehr über Fotos. Das Social-Media-Ökosystem, das heute von Inhalten

    getrieben wird, verlangt geradezu nach Fotos und Bildern - Infografiken, Cartoons und

    Zeichnungen eingeschlossen.

    Warum ist das so? Die Antwort ist einfach: Fotos durchbrechen die Barrieren in einer

    durch Kommunikation überladenen Welt.

  • Hier sind einige Anregungen wie Fotos auch Ihr Marketing unterstützen können und

    die Gründe, warum Sie sie brauchen:

    Fotografien sind allgegenwärtig! Spezielle Ausrüstung wird kaum mehr benötigt, um ein Foto von hoher Qualität zu

    erstellen. Jedes Handy verfügt über eine Kamera, erst recht die leistungsfähigeren

    Smartphones. Auch Tablett-PCs wie das iPad sind bestens ausgestattet.

    Dadurch ist es wesentlich einfacher geworden einen schnellen Schnappschuss zu

    machen und viel einfacher eine Erinnerung festzuhalten als per schriftlicher Notiz.

    Fotografien schaffen soziale Verbindungen! Fotografien werden ganz einfach mit mobilen Geräten gemacht und problemlos auf

    Plattformen wie Pinterest, Facebook, Flickr, Instagram und Tumblr mit Anderen

    geteilt.

    In den sozialen Medien, in denen 90% der Nutzer auf etwas Neues lauern, 9% nominal

    etwas tun und nur 1% wirklich aktiv Inhalte erstellt, sind Fotos ein einfacher und

    risikoloser Weg, um sich mit Verbrauchern und Kunden zu verbinden.

    Fotos sind ein einfacher Weg zur Teilung von Inhalten, denn es gibt keine Probleme

    mit der Rechtschreibung oder der Grammatik. Derartige Probleme in der schriftlichen

    Kommunikation halten oft Personen von der aktiven Teilnahme ab, beim Fotosharing

    sind sie dann aber dabei.

    Fotos geben einen 360-Grad-Blick auf Ihre Firma!

    Neben visuellen Elementen wie einem Logo sind Fotos ein wichtiger Weg, um die

    Bekanntheit Ihres Unternehmens zu steigern.

    Überlegen Sie welche Art von Fotos Sie für Ihre Imagewerbung nehmen wollen -

    Farbfotos oder schwarz-weiß. Alternativ könnte man ihnen einen Retro-Look geben.

    Verwenden Sie Fotos und ähnliche Bilder oder Grafiken, um Ihre Produkte und deren

    beste Eigenschaften zu präsentieren.

    Für Online-Präsentationen werden auch Videos, die alle Blickwinkel in einer

    ansprechenden und unterhaltsamen Form zeigen, immer wichtiger.

    Neben der Produktdarstellung geben Fotografien Interessenten, Kunden und der

    Öffentlichkeit einen Einblick in Ihre Organisation.

    Zeigen Sie Ihre Büros und stellen Sie Ihre Mitarbeiter vor. Dies ist ein großartiger

    Weg, um die Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu steigern.

  • Fotos erregen Aufmerksamkeit!

    Images einschließlich Fotos ziehen Leser an. Wo immer möglich verwenden Sie

    Aufnahmen von Personen, denn die Menschen lieben Bilder von anderen Menschen.

    Fotos kommunizieren besser als Text!

    Vergessen Sie die tausend Worte, die manch einer geneigt ist, für die Kommunikation

    zu benutzen. Nehmen Sie ein Bild und schon erklären Sie genau worum es eigentlich

    geht.

    Dies gilt vor allem für Mode-orientierte Unternehmen wie Kleidung und Make-up. Mit

    einem Foto gibt es wenige Probleme eine Farbe zu erkennen.

    Fotos überwinden Sprachprobleme!

    Fotos sind ein visuelles Kommunikationsmittel und müssen nicht in andere Sprachen

    übersetzt werden.

    Sie vermitteln auch dann einen Sinn, wenn Wörter oder Sprache versagen.

    Dies ist besonders wichtig in der heutigen zunehmend vielfältigen Welt mit

    sprachlichen Unterschieden. Fotos als Einheitssprache, das hat doch was.

    Fotos liefern Content!

    Wenn es um die Content-Vermarktung geht ist es natürlich wichtig, über mehr

    als nur den Text nachzudenken! Sie sollten sich auch darüber Gedanken

    machen, welche Informationen Ihre Interessenten haben möchten und welche

    Fragen Ihre Kunden stellen.

    Verwenden Sie daher Fotos für die Übermittlung von Informationen sowie die

    Gewinnung neuer Kunden.

    Sicher werden auch Sie sich nach diesen Tipps intensiver mit der Verwendung

    von

    Fotos, Grafiken und ähnlichem in Ihrem Marketing beschäftigen.

    Denken Sie dabei auch an die faszinierenden und gleichzeitig erfolgreichen

    Marketingmöglichkeiten auf Pinterest.

    Wenn Sie sich in die Materie eingearbeitet haben, beschäftigen Sie sich am

    besten gleich mit dem nächsten Schritt - Videomarketing.

  • Sie werden in der heutigen bunten und vielfältigen Welt mit visuellen Effekten

    im Marketing das erreichen, was mit reinen Texten unmöglich ist.

    Und, wenn Sie ganz kreativ sind, denken Sie auch an eine weitere Möglichkeit -

    Audio.

  • KAPITEL 1-3: VISUELLE KAMPAGNEN ENTWICKELN - WIE

    UND WARUM?

    Bilder, ganz besonders Fotos, haben im Jahre 2012 durch das explosive Wachstum von

    Pinterest und die unglaubliche Akzeptanz von Instagram sowie die Dominanz im

    Newsfeed von Facebook ihre Bedeutung im Marketing des 21. Jahrhunderts

    unterstrichen.

    Aber auch jenseits dieser Plattformen ziehen visuelle Elemente das Publikum

    magnetisch an, ich möchte hier nur die Stichwörter Tumblr, Blog-Posts, Infografiken

    und Präsentationen nennen.

    Für Sie als interessierte Leser möchte ich jetzt einige Gründe nennen, die Sie davon

    überzeugen werden, sich intensiv mit dieser modernen Form des Marketings zu

    beschäftigen.

    Bilder erlangen Aufmerksamkeit!

    Menschen sind visuelle Wesen. Sie reagieren viel stärker auf aussagekräftige Bilder

    als auf noch so gut formulierte Texte.

    Bilder sind die Währung der Social-Media!

    Bilder geben die Informationen, die Menschen in den sozialen Medien suchen,

    besonders dann, wenn Sie Abbildungen von Personen enthalten. Der Betrachter

    bekommt dadurch ein Gefühl von Wichtigkeit vermittelt.

    Bilder sind einfach zu konsumieren!

    Bilder liefern mundgerechte Stücke von Informationen, der Betrachter kann die

    Bedeutung schnell erfassen, ohne großartig darüber nachzudenken zu müssen.

    Bilder ermutigen zum Teilen!

    Bilder können einfach in einer Vielzahl von Social-Media-Plattformen wie Instagram,

    Pinterest und Facebook mit Freunden, Bekannten und Followern geteilt werden.

    Natürlich ist es sinnvoll, die entsprechenden Social-Sharing-Buttons wie "PinIt" und

    "Like" in der Nähe der Bilder zu platzieren, um Benutzer daran erinnern, auch wirklich

    für die virale Verbreitung der Bilder mit einem einfachen Mausklick zu sorgen.

    Bilder können hilfreiche Informationen enthalten!

    Bilder können hilfreiche Informationen über Standorte, Artikel und andere Daten

    enthalten, die von Vermarktern genutzt werden können.

  • Als Marketing-Verantwortliche müssen Sie nicht alle visuellen Inhalte und die

    erforderliche Strategie selbst erstellen. Ich geben Ihnen einige Tipps mit auf den Weg,

    die Ihnen dabei helfen werden, visuelle Effekte in Ihr Marketing zu integrieren.

    Erstellen Sie Bilder!

    Erstellen Sie eindrucksvolle Bilder mit speziellen Inhalten rund um Ihr Unternehmen.

    Stellen Sie sicher, dass die Darstellungen im Einklang mit Ihrer Markenstrategie

    stehen. Dies muss nicht unbedingt die Einbeziehung eines professionellen Fotografen

    bedeuten. Sie können auch Abbildungen und Textillustrationen einsetzen. Als Bild

    aufbereitete Zitate sind ein gute Möglichkeit, um visuelle Inhalte zu veröffentlichen.

    Es gibt im Internet eine Vielzahl von Seiten, um diese Grafiken in kurzer Zeit ohne

    technisches Fachwissen zu erstellen.

    Veröffentlichen Sie spezielle Grafiken!

    Erstellen Sie spezielle visuelle Inhalte, die Sie mit Ihren Kunden und Interessenten

    teilen. Dies kann gerne auch eine aussagekräftige Infografik sein (Mehr zu

    Infografiken im Teil 7). Auf diesem Wege teilen Sie Marketinginformationen mit Ihrer

    Gemeinschaft ohne diese mit pausenlosen Werbeslogans zu erdrücken.

    Fortsetzung einer Kampagne!

    Nutzen Sie Inhalte, die Sie vielleicht für andere Marketing-Kampagnen bereits

    entwickelt haben, auch für Ihr visuelles Content-Marketing. Dies ist besonders dann

    aus Gründen der Kostenreduzierung wichtig, wenn Sie mit professionellen Fotografen

    und Künstlern zusammen gearbeitet haben. Bauen Sie verwandte oder ergänzende

    Informationen in Ihre Inhalte ein.

    Kuratieren Sie Bilder!

    Sie müssen nicht alle Bilder Ihrer Kampagnen selbst erstellen. Es gibt sehr viele

    Angebote auf dem Markt, die Sie für Ihre Zwecke nutzen können. Wenn Sie Zweifel

    an der Nutzungsberechtigung haben, konsultieren Sie Ihre Rechtsabteilung oder Ihren

    Anwalt! Auf die Einhaltung der Urheberrechte kann nicht oft genug hingewiesen

    werden.

    Konvertieren Sie ältere Inhalte!

    Die Social-Media-Plattformen müssen nicht immer vollkommen neue Inhalte erhalten.

    Denken Sie darüber nach, wie Sie Ihre archivierten Informationen in nützliche Bilder

    umwandeln können. Versehen Sie ältere Bilder mit einem aussagekräftigen oder

    humorvollen Text und schon machen "alte" Veröffentlichungen gleich einen neuen

    und interessanten Eindruck.

  • Ich denke, diese Informationen übermitteln Ihnen die Bedeutung von visuellen

    Inhalten im modernen Marketing und geben Ihnen pragmatische Lösungen für den

    Beginn Ihrer Kampagnen.

    Diese Ratschläge sind unabhängig von Ihren Aktivitäten auf Pinterest sinnvoll. Sie

    können sie für jede Art von optischem Marketing nutzen - Pinterest ist ja nur ein Weg.

  • KAPITEL 1-4: GEDANKEN ZUM VIDEO-MARKETING

    Wie bereits im Vorwort erwähnt, ist der Zweck dieses Buches nicht eine

    Bedienungsanleitung für Pinterest zu sein. Vielmehr geht es darum den Lesern auch

    Hintergrundinformationen über Themen zu geben, deren Nutzung Ihre Bemühungen

    im visuellen Marketing erfolgreicher machen.

    In diesem Kapitel teile ich mit Ihnen einige Gedanken zum Thema Videomarketing

    mit, denn Videos gehören zu den beliebtesten Inhalten auf Pinterest. Im Kapitel 2-7

    erhalten Sie dann gezielte Informationen über die Nutzung von Pinterest im Video-

    Sharing.

    Video-Marketing ist nicht neu, aber als ein leistungsstarkes Marketing-Tool gewinnt

    es deutlich an Bedeutung. Online- und WEB-Video-Marketing wurde über eine Reihe

    von Jahren voran getrieben und ist ein Bereich des Marketings, der sich im Lauf der

    Zeit weiter entwickeln wird.

    Die Technologien für Video-Produktion, Video-E-Mail und Video-Streaming erlauben

    es den Unternehmen, Videos ihrem Marketing-Mix hinzuzufügen. Dies macht es sehr

    wichtig, sich mit Video-Marketing zu beschäftigen, unabhängig davon, in welcher

    Branche Sie tätig sind.

    Hier sind einige grundsätzliche Gedanken:

    Machen Sie mehr als nur YouTube Obwohl YouTube die größte Video-Sharing-Seite ist, die Sie finden können, stellt

    sich die Frage, ob es wirklich die einzige Wahl für Ihre Videos ist. Video-Marketing

    kann direkt an Ihre Kunden herangetragen werden, wenn ein Video auf Ihrer WEB-

    Site gestreamt wird oder in Ihrem Blog sofort ins Auge springt. Zu einer

    Verbesserung der Klickrate führt es auch wenn ein Video per E-Mail an Ihren

    Kundenstamm heran geführt wird.

    Die Menschen lieben das Ansehen von Videos und finden es nicht aufdringlich. In der

    Tat zeigen Studien, die meisten Leute würden sich eher ein Video ansehen als Texte

    zu lesen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Unternehmen Produkte oder Services

    prüfen, die tiefer gehende Erklärungen benötigen oder von hohem Wert sind.

    Statistiken beweisen, dass die Absprungrate auf Ihrer WEB-Site durch Video-Clips

    verringert wird. Abhängig von der Qualität des Videos und wie lange es spielt, kann

    das Video einen Besucher wirklich länger auf Ihrer Website halten, viel länger.

    Video-SEO

    Jedes Unternehmen sollte SEO für Videos prüfen. Wenn ein Video in Suchmaschinen-

    Ergebnissen angezeigt wird, ändert sich die Art, wie Menschen auf Links innerhalb

    http://www.youtube.com/

  • dieser Seite klicken. Ein Video-Ergebnis in Position 4 oder 5 erhält eine bessere

    Klickrate als ein Nicht-Video-Ergebnis in einer Position weiter oben.

    Wenn Sie ein Video hochladen oder in Ihrem Blog streamen, dann optimieren sie es

    mit einem netten, freundlichen Titel und aussagekräftigen Beschreibungen. Dieses

    Video wird ein großer Kandidat, um Ihre Website-Rankings deutlich zu verbessern.

    Forrester Research fand bereits 2011 heraus, dass Video-Sites 53 mal häufiger auf

    der ersten Ranking-Seite angezeigt wurden als die gleichen Seiten als herkömmliche

    Text-Seiten.

    Die Video-Produktion ist nicht teuer!

    Es gibt so viele Möglichkeiten wie Sie Video-Marketing machen können. Es

    gibt preiswerte Video-Vorlagen, die für Marketingzwecke genutzt werden

    können. Sie können sich selbst filmen oder Screenshot benutzen, um Ihre

    Geschichte mit bewegten Bildern zu erzählen. Und natürlich gibt es

    spezialisierte Agenturen, die Ihnen ein kostengünstiges Angebot machen

    können.

    Video-Marketing ist kompliziert? Falsch. Versuchen Sie es! Je länger Sie

    zögern, desto schneller wird sich Ihr Wettbewerb als Video-Marketing-Guru

    etablieren und Ihnen die Show stehlen.

  • KAPITEL 1-5: VIDEO-STRATEGIEN FÜR KLEINE

    UNTERNEHMEN

    Für Kleinunternehmer ist einer der Hinderungsgründe für ein effektives

    Videomarketing die Angst vor den anfallenden Marketing-Kosten.

    Im Gegensatz zu Coca-Cola und Red Bull haben sie wahrscheinlich nicht das Budget,

    um ein teures Produktions-Team zu mieten. Alles, was sie zu Ihrer Verfügung haben,

    ist wohl eine High-Definition-Kamera und ein Computer - aber das ist wahrscheinlich

    auch schon alles, was Sie brauchen.

    Es gibt immer die Möglichkeit, mit einem professionellen Kameramann zu arbeiten,

    aber schauen Sie sich vorher einige der spannendsten Inhalte auf YouTube an.

    Von Studenten über den Produkt-Rezensenten bis zum Amateurfilmer hat, so scheint

    es jedenfalls, jeder eine überzeugende Botschaft zu kommunizieren, unabhängig von

    den Kosten.

    Noch wichtiger als Ihr Produktions-Budget ist eine starke Content-Marketing-

    Strategie. Welche Ziele möchten Sie mit Ihrem Video-Marketing erreichen? Wie

    werden Sie Ihre Videos nutzen, um sich mit Ihren Interessenten verbinden? Wie soll

    Ihr Video-Marketing Ihnen dabei helfen, die Kundenbindungen zu festigen und Ihre

    Umsatzziele zu erreichen?

    Hier sind sechs hochwertige Low-Budget-Vorschläge zur Inspiration und für den

    Einstieg:

    Landing-Page-Intros Ein Video auf einer Landing-Page kann die Konversions-Raten drastisch erhöhen.

    Videos halten die Aufmerksamkeit der Menschen länger fest, was besonders wichtig

    ist, wenn Sie eine bestimme Aktion von Ihren Besuchern erwarten.

    Sie können sogar A/B-Tests durchführen und dabei Landing-Pages mit langen und

    kurzen Videos einsetzen oder verschiedene Nachrichten zeigen, um zu sehen, welche

    Option das beste Ergebnis liefert:

    Welche Version hält die Besucher länger engagiert?

    Welche Version steigert Ihre Lead-Generierung?

    Aber achten Sie bitte darauf, dass Sie die Erwartungen der Zuschauer erfüllen und

    vermeiden Sie in jedem Falle unangenehme Überraschungen wie den automatischen

    Start Ihres Videos.

  • Lassen Sie besser Ihre Besucher entscheiden, ob und wann Sie das Video starten

    wollen.

    Kunden-Meinungen! Social-Proof ist von unschätzbarem Wert für die Neukundengewinnung!

    Unabhängig davon, ob Sie im B2B- oder B2C-Bereich tätig sind, müssen Sie sich

    einen guten Ruf in Ihrer Zielgruppe aufbauen.

    Warum liefern Sie diese "sozialen Beweise" nicht in Form von einem Video, dass

    wahre Geschichten von echten Menschen kommuniziert?

    Es ist die eine Sache, zu zeigen, dass Ihre Produkte und Dienstleistungen die für den

    Kunden wichtigen Ergebnisse liefern. Aber es ist eine andere und wesentlich

    erfolgreichere Sache, genau diese Ergebnisse von einem Kunden visuell im Video

    bestätigen zu lassen.

    So geben Sie der normalen Marketing-Anonymität ein sprechendes Gesicht und

    schaffen sich ein wesentlich größeres Potential, um Vertrauen zu gewinnen.

    Sie wissen, dass die Mund-zu-Mund-Empfehlungen sehr mächtig sind! Warum also

    nicht genau diese Macht nutzen und Mund-zu-Mund-Empfehlungen in der Form eines

    Videos auf der WEB-Seite zeigen?

    Video-Blogs (Vlogs)! Wenn Sie es nicht mögen, schriftlich einen Firmen-Blog für Ihre Kunden zu betreiben,

    dann kann ein Video-Blog für Sie perfekt sein.

    Selbst wenn Sie bereits einen traditionellen Blog betreiben, kann die Zugabe von

    einem Video-Blog einen Wettbewerbsvorteil in Ihrer Content-Strategie bieten.

    Egal, ob Sie ein Video jeden Tag oder in einem anderen Rhythmus veröffentlichen,

    Video-Blogs sind ein einzigartiges Angebot, um Ihre Kunden an sich zu binden und

    mit aktuellen Informationen zu versorgen.

    Veröffentlichen Sie ein Tutorial, stellen Sie Ihren Kunden ein neues Produkt vor oder

    sagen Sie einfach, was Sie sonst in einem Blog schreiben würden.

    Durch YouTube und andere benutzerdefinierte Partnerschaften können Sie Ihrer

    Inhalte Reichweite erweitern und neues Publikum anziehen.

    Wichtig: Wenn Sie im B2B-Bereich tätig sind, sollten Sie Ihre Videos in jedem Falle

    auch auf SlideShare veröffentlichen! Wir haben mit SlideShare bessere Erfahrungen

    was das Interesse des Publikums angeht gemacht als mit Youtube oder Vimeo!

  • Es ist sehr wichtig, die Videos den "Massen" zu präsentieren, aber stellen Sie auch

    sicher, dass Ihre Zuschauer einen Weg zurück zu Ihnen finden, z.B. durch die

    Verlinkung zu Ihrer WEB-Seite.

    Social-Media! Social Media ist ein großartiger Ort, um Ihre Video-Inhalte zu veröffentlichen und um

    sich weiter mit Kunden und Interessenten gleichermaßen zu verbinden.

    Sie können Ihre Video-Inhalte auf Pinterest, SlideShare, Facebook, Twitter, Google+,

    etc. veröffentlichen.

    Wenn Sie bereits Status-Updates mit Text und Fotos veröffentlichen, warum nicht

    auch mit Videos (geht jetzt auch bei LinkedIn).

    Dieses Kommunikationsmedium kann Ihnen dabei helfen, dass sich Ihre Kunden und

    Interessenten längere Zeit mit Ihrer Marke beschäftigen und ein besseres Verständnis

    von dem bekommen, was Sie anbieten.

    Anleitungen, Tipps & Tricks und Tutorials sind weitere starke Kandidaten für diese

    Art der Verteilung von Informationen.

    Yelp-Integration! Wenn Sie ein Restaurant oder Modegeschäft betreiben und versuchen, ein lokales

    Publikum zu erreichen, werden Sie wahrscheinlich wissen, dass Ihr Unternehmen auf

    Yelp sein muss.

    Wenn Sie sich bereits für die kostenpflichtige Plattform von Yelp angemeldet haben

    oder mit dem Gedanken spielen, dann sollten Sie wissen, dass Video-Integration Teil

    des kostenpflichtigen Angebotes ist.

    Auf Ihrem Yelp-Profil können Sie tatsächlich ein kurzes Einführungs-Video über Ihr

    Unternehmen zeigen.

    Produkt- und Service-Beschreibungen! Das Internet hat den Verbrauchern die Macht der Information und Auswahl gegeben.

    Die Chancen auf Erfolg stehen gut, wenn Sie Ihre Hausaufgaben machen, bevor Sie

    mit dem neuen Mittel Video-Marketing beginnen.

    Warum greifen Sie nicht vorab in den Prozess der Meinungsbildung ein, indem Sie

    Ihrer Kunden Bedürfnisse und Fragen direkt auf Ihrer Website oder über einen Peer-

    to-Peer-Kanal wie YouTube per Video beantworten?

  • Videos sind mehr als nur die Kommunikation der Grundlagen - sie verbinden Ihr

    Unternehmen mit den Wünschen und Bedürfnissen Ihrer Kunden und Interessenten.

    Ihre Website-Besucher kommen immer mit der gleichen Frage: "Wie kann dieses

    Unternehmen mir helfen?"!

    Ein beschreibendes Video kann diese Frage bereits im Vorfeld beantworten.

    Zur Inspiration sehen Sie sich einfach einmal die Video-Produktbeschreibungen der

    Firma Wrappled an, einem kleinen Unternehmen, das einzigartige Gadgets verkauft.

    Ich finde, diese Videos sind perfekt und professionell gemacht - aber sehen Sie selbst.

    Was auch immer Sie tun, beginnen Sie die Aufnahme Ihrer Videos nicht bevor Sie

    einen Marketing-Plan für das Endprodukt entwickelt haben.

    Sie müssen das Beste aus Ihrer Produktionszeit machen.

    Sie müssen Inhalte liefern, die interessant, einzigartig und überzeugend sind.

    Wie Ihr Plan auch aussehen wird, Ihre Videos dürfen nicht als Dauerwerbesendung

    oder reiner Hard-Seller angesehen werden, sonst wird sich der Erfolg nicht einstellen.

    Seien Sie informativ und unterhaltsam und halten Sie Ihre Kunden-Community

    engagiert.

    Wie Sie alle erfolgreich gelernten Video-Marketing-Tipps auch auf Pinterest

    verwenden erfahren Sie im Kapitel 2-7.

    http://www.wrappled.com/

  • KAPITEL 1-6: MIT MYTHEN IM VIDEO-MARKETING

    AUFGERÄUMT

    In diesem Kapitel gibt es noch einen letzten Abstecher in die Welt des Video-

    Marketing, das wie im Kapitel 2-7 beschrieben bestens in den eigenen Pinterest-

    Auftritt integriert werden kann.

    Wie in den beiden voran gehenden Kapiteln bereits bemerkt hat sich Online-Video-

    Marketing zu einer großartigen Plattform für Unternehmen entwickelt, um ihre

    Produkte und Dienstleistungen zu promoten. Allerdings werden Unternehmer und

    Führungskräfte oft von einigen geheimen Mythen über Video-Marketing, die die

    meisten Menschen nicht kennen, noch immer irregeführt.

    Als Ergebnis verzichten sie auf die Verwendung dieses effektiven Mediums zur

    Erreichung ihrer Zielgruppe.

    Bevor es im nächsten Kapitel mit dem Einstieg in die Welt von Pinterest los geht, soll

    hier noch einmal etwas Aufklärungsarbeit geleistet werden, die Sie bei der Planung

    Ihres eigenen Pinterest-Auftrittes unterstützen wird.

    Kurze Videos erreichen die Zielgruppe! Unter den am häufigsten zitierten Video-Marketing-Tipps findet man, dass die Länge

    der Videos kürzer als drei Minuten sein sollte. Es ist zwar richtig, dass mit kürzeren

    Videos die Aufmerksamkeit der Zuschauer leichter erreicht werden kann, aber zu

    kurze Videos gehen bei der Vorstellung komplexer Sachverhalte eindeutig zu Lasten

    der Qualität. Es hängt also von der Art des Inhaltes ab, wie lang ein Video sein sollte,

    die 3 Minuten-Grenze ist nicht in Stein gemeißelt.

    Die Produktion erklärender Videos ist teuer! Unternehmen haben oft falsche Vorstellungen von den Kosten, die die Produktion von

    erklärenden Videos verursachen. Es ist meist jedoch nicht erforderlich einen großen

    Betrag in ein erfolgreiches Video zu investieren. Solange ein Video bei der Promotion

    Ihrer Produkte erfolgreich ist und letztendlich für die gewünschten Umsätze sorgt, sind

    die Produktionskosten zweitrangig.

    Es gibt nichts, was es wert ist gezeigt zu werden! Allein schon die Tatsache, dass Sie ein Unternehmen betreiben, bedeutet, dass Sie

    etwas haben, um mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Zeigen Sie per Video was

    Sie von den Anderen unterscheidet und welche Problemlösungen Sie anbieten.

    Der einzige Zweck der Videos ist Lead-Generation!

  • Online-Videos können für verschiedene andere Zwecke als nur die Generierung von

    Leads verwendet werden. In der Tat kann man Glaubwürdigkeit des Unternehmens

    durch Online-Videos stärken. Veröffentlichen Sie aufschlussreiche Videos, die Fragen

    beantworten und Ihrer Zielgruppe andere wertvolle Informationen über Ihr

    Unternehmen und Ihre Angebote geben.

    Online-Videos verbessern die SEO! Online-Video-Marketing kann Ihnen bei Ihren SEO-Bemühungen helfen, aber nur,

    wenn Sie regelmäßig Videos veröffentlichen. Die einmalige Veröffentlichung eines

    Videos wird keine spürbaren Erfolge bringen.

    Nur virale Videos liefern Ergebnisse! Wenn eine kleine und spezialisierte Nische Ihr Geschäftsgebiet ist kann Ihr Ziel nur

    sein, genau die potentiellen Kunden, die zu dieser Nische gehören, mit den Videos zu

    erreichen. Generell wird ein Video nur viral, wenn es ein globales Publikum hat. Sie

    müssen sich also nicht in erster Linie um die Viralität kümmern. Solange Sie Ihre

    Zielgruppe ansprechen sind Ihre Videos effektiv.

    Es ist zeitaufwändig! Die Erstellung von Videos dauert länger als jede andere Form von Online-Marketing.

    Sie können jedoch einen professionellen Anbieter einbinden, um die Arbeit für Sie zu

    erledigen. Es ist keine Zeitverschwendung, wenn Sie selbst z.B. 20 Stunden in die

    Produktion eines Videos, das Ihre Umsätze wesentlich steigert, investieren.

    Das Stehlen von Beschreibungen ist erlaubt! Es war lange Zeit üblich, Tags von ähnlichen Videos in die eigenen Beschreibungen

    zu integrieren. Aber Youtube hat sich weiter entwickelt und reagiert nicht gerade

    positiv auf diese Art von "Diebstahl". Wenn Sie Tags aus anderen Videos übernehmen

    werden Sie wahrscheinlich dabei erwischt und Ihre Video-Marketing-Bemühungen

    werden darunter leiden. Stattdessen sollten Sie lieber die für Ihr Video relevanten

    Schlüsselwörter finden und in Ihre Beschreibungen integrieren.

    Online-Video-Marketing ist der Weg für die Zukunft! Online-Video-Marketing ist die effektivste Art das Internet-Marketing zu präsentieren.

    Wenn Sie daher glauben, die Zukunft wird dem Video-Marketing gehören, dann

    dürfen Sie nicht vergessen, endlich auf diesen Zug zu springen, sonst vergessen Sie

    vor lauter Glauben an die Zukunft jetzt, in der Gegenwart, Erfolge zu erzielen.

    Ich hoffe, die letzten 6 Kapitel, die Sie mit mehr allgemeinen Informationen in die

    Welt des visuellen Marketings mit Bildern, Fotos und Videos einführten, waren

    interessant für Sie und vermittelten Ihnen das Basiswissen, dass Ihnen das Verständnis

    für die Welt von Pinterest erleichtert.

  • Den Teil 1 des Buches haben Sie jetzt überstanden, im nächsten Kapitel tauchen Sie in

    die schöne bunte Welt von Pinterest ein - dann wird es ernst.

  • TEIL 2: ÜBERBLICK UND PRAKTISCHE IDEEN

    In diesem zweiten Teil des Buches erhalten Sie alle sinnvollen Informationen zur

    Nutzung von Pinterest.

    In den insgesamt 22 Kapiteln erfahren Sie die grundsätzlichen Dinge, die Sie als

    Basiswissen haben sollten, um alle Elemente für einen erfolgreichen Pinterest-Auftritt

    zu verstehen und zu nutzen.

    Dazu gehört der allgemeine Überblick, die auf Pinterest gewünschten

    Verhaltensweisen, Tipps für eine erfolgreiche SEO, die Video-Sharing-Funktion bis

    hin zur genauen Erklärung des im März 2013 eingeführten „New Look“ und der

    Nutzung von „Pinterest Analytics“ für Unternehmen.

    Die vorgestellten Tipps können weitgehend sowohl im geschäftlichen als auch im

    privaten Einsatz genutzt werden.

  • KAPITEL 2-1: WIE FUNKTIONIERT PINTEREST?

    Pinterest – Sie haben sicher schon von Freunden darüber gehört! Sie haben bestimmt

    darüber auf Blogs gelesen! Sie sind davon überzeugt, dass es sich um die heißeste

    neue Sache im Internet handelt!

    Fast jeder ist auf Pinterest und es sieht so aus, dass fast jeder Pinterest liebt, nur in

    Deutschland ist man leider noch nicht soweit! Aber Besserung ist in Sichtweite, denn

    Pinterest ist jetzt auch auf Deutsch verfügbar, nicht mehr nur in Englisch.

    Was ist Pinterest? Bevor Sie sich dazu gesellen und auch an Bord gehen, sollten Sie genau verstehen, um

    was es bei Pinterest eigentlich geht und wie alles so funktioniert.

    Ganz einfach ausgedrückt ist Pinterest eine Art von Online-Pinnwand – meist zum

    Sammeln und Präsentieren von Fotos und Videos gedacht. Bilder sind das, was am

    meisten auf Pinterest mit den Freunden und der Öffentlichkeit geteilt wird.

    Sie können so viele Pinnwände anlegen wie Sie mögen – eine großartige Möglichkeit

    insbesondere auch und gerade für Firmen.

    Wenn Sie z.B. Tiere mögen, können Sie eine eigene Pinnwand, im Fachjargon Board

    genannt, anlegen, ihr den Namen “Tiere” geben und dort Fotos und Videos über das

    Tierreich einstellen – dies ist natürlich in erster Linie eine private Nutzung, es sei

    denn, Sie sind Tierarzt oder betreiben einen Zoofachhandel.

    Auf der anderen Seite sammeln Sie vielleicht gerne Rezepte, also legen Sie eine

    weitere Pinnwand mit dem Namen Rezepte an und veröffentlichen diese dort.

    Pinterest-User interagieren durch Sympathie, kommentieren und “repinnen” einander

    gegenseitig die eingestellten Beiträge. Das macht dieses soziale Netzwerk so “heiß”!

    Technisch gesehen unterscheiden sich private und geschäftliche Nutzung nicht, die

    Unterschiede liegen in der Organisation.

    Bearbeiten Sie Ihre persönlichen Einstellungen! (Klassische Ansicht) In der rechten oberen Ecke werden Sie Ihren Namen und ein Avatar-Bild sehen. Wenn

    Sie mit der Maus darüber gehen, werden alle Ihre persönlichen Einstellungen

    angezeigt.

    Freunde einladen / Freunde finden: Sie können Freunde, die noch über keinen

    Pinterest-Account verfügen, zur Teilnahme einladen oder Sie suchen Freunde, die

    bereits auf Pinterest angemeldet sind, mit Hilfe der E-Mail-Adresse oder des

    Facebook-Accounts.

    http://pinterest.com/

  • Pinnwände (Boards): Das sind alle von Ihnen angelegten Pinnwände.

    Pins: Das sind die von Ihnen in die Boards gepinnten Objekte, Fotos und

    Videos.

    Likes: Alle die Pins, die Sie durch Klick auf den entsprechenden Button markiert

    haben.

    Settings: Hier verändern Sie Ihre persönlichen Einstellungen wie E-Mail-Adresse, E-

    Mail-Einstellungen, Passwort, Profilfoto oder Lebenslauf/über mich.

    (

    Fügen Sie Beiträge hinzu! (Klassische Ansicht) Hier kommt der spaßige Teil. Nachdem Sie nun etwas Zeit mit der Einrichtung Ihres

    Kontos verbracht haben und verstehen, wie die Funktionsweise von Pinterest ist,

    können Sie damit beginnen, Ihre eigenen Pins zu sammeln.

    Um etwas hinzuzufügen brauchen Sie nur auf den “Add”Button zu klicken.

    Add a pin: Verwenden Sie diese Option, wenn es eine direkte URL zu einem

    bestimmten Bild gibt, das Sie in Ihr Board übernehmen wollen. Denken Sie aber an die

    Urheberrechte, ganz besonders in Deutschland, damit Sie keine Abmahnung

    bekommen!

    Upload a pin: Mit dieser Funktion laden Sie Fotos/Videos von Ihrem Computer in die

    gewünschte Pinnwand.

    Create a board: Mit dieser Funktion legen Sie eine neue Pinnwand an. Dies ist

    nützlich, um Ihre Pins gut zu organisieren.

    Hinweis: Sie können eine neue Pinnwand auch während des Pin-Vorgangs anlegen.

    Pinterest fragt Sie immer, in welches Board Sie Ihren neuen Pin ablegen möchten. Sie

    können in diesem Moment aber auch eine neue Pinnwand anlegen und das Foto/Video

    dort ablegen.

    Folgen Sie anderen Usern! Wenn Sie auf Pinterest auf ein Board stoßen, dessen Pins Sie wirklich mögen, können

    Sie diesem Board folgen. Dadurch werden die Inhalte auf Ihrem persönlichen

    Heimatboard angezeigt (wenn Sie bei Pinterest angemeldet sind).

    Sie können auch einfach auf den Benutzernamen eines User klicken und dann durch

    Klick auf “Follow all” allen Boards eines Users statt nur einzelnen Boards folgen.

  • Interagieren Sie mit anderen Benutzern! (Klassische Ansicht) Pinterest´s extrem einfache Benutzeroberfläche macht es Ihnen sehr einfach, mit

    anderen Benutzern zu kommunizieren und zu agieren.

    Wenn Sie die Maus sich über einen Pin bewegen lassen, werden Ihnen folgende

    Möglichkeiten angezeigt:

    Repin: Benutzen Sie diese Funktion, um das Foto/Video in einem Ihrer eigenen

    Boards

    anzeigen zu lassen.

    Like: Klicken Sie hier, wenn Ihnen ein Pin ganz besonders gut gefällt. Sie vergeben

    eine Art von persönlichem Gütesiegel und erfreuen damit den Benutzer.

    Comment: Wenn Sie zu einem bestimmten Pin eine Meinung schreiben, wollen

    nutzen Sie diese Kommentarfunktion. Durch Kommentar und Erwiderung kann leicht

    ein persönliches “Gespräch” in Gang kommen.

    Wenn Sie auf einen Pin klicken, erhalten Sie eine größere Anzeige des Bildes und Sie

    sehen es in einem größeren Rahmen mit mehr Möglichkeiten.

    Sie können den Link sogar sofort “tweeten”, auf Facebook veröffentlichen, den Code

    auf Ihrer eigenen WEB-Seite einbinden, zur Ursprungsseite des Bildes (z.B. Shop)

    wechseln und verwandte Pins im gleichen Board vom gleichen User sehen.

    Neues durch Navigation in Pinterest entdecken! (Klassische Ansicht) Sobald Sie bei Pinterest angemeldet sind, sehen Sie in der Mitte Ihrer Startseite einige

    weitere Möglichkeiten. Diese helfen Ihnen dabei, neue Nutzer zu verfolgen und neue

    Dinge für Ihre Pin-Boards zu entdecken.

    Pinners you follow: Diese Standardeinstellung zeigt Ihnen alle User an, denen Sie

    folgen.

    Everything: Bewegen Sie Ihre Maus über diese Option und es werden Ihnen ein

    Vielzahl von Kategorien, die Sie durchsuchen können, angezeigt.

    Videos: Obwohl Fotos mit Abstand am meisten auf Pinterest veröffentlicht werden,

    gibt es eine spezielle Sektion für Videos. Dies ist interessant für alle die Pinterest auch

    für ihr Videomarketing einsetzen wollen. Videos können derzeit von YouTube und

    Vimeo aus gepinnt werden.

    Popular: Mit dieser Optionen werden Ihnen Pins und Themen angezeigt, die derzeit

    auf Pinterest angesagt sind und das meiste Interesse der User finden.

  • Gifts: User mögen es, Dinge zu kommentieren, die Sie selbst kaufen oder verkaufen

    sowie den einfachen Zugriff auf Geschenkmöglichkeiten. Geschenke sind in

    Preiskategorien eingeteilt, unter denen Sie die Kategorie, die Ihnen gefällt, aussuchen

    können. Sie können dann auf ein beliebiges angezeigtes Objekt klicken und

    bekommen eine größere Darstellung.

    Durch einen weiteren Klick besteht die Möglichkeit, sofort den entsprechenden Shop

    aufzurufen.

    Wichtig: Bilder werden nur dann unter Gifts angezeigt, wenn Sie in der Beschreibung

    ein $-Zeichen und einen Betrag haben, z.B. $25. Diese Funktion ist Stand März 2013

    nur für Preise in Dollar und britische Pound, nicht in anderen Währungen möglich!

    Pinterest ist ein sehr einfach zu bedienendes Netzwerk mit sehr vielen Möglichkeiten,

    die es zu entdecken gilt.

  • KAPITEL 2-2: WICHTIGE EINBLICKE IN PINTEREST!

    Machen Sie vielleicht als gestandener Mann einen großen Bogen um Pinterest, weil

    Sie gehört haben, Pinterest ist ein von Hausfrauen dominiertes Netzwerk?

    Wenn das so sein sollte verzichten Sie dünkelhaft auf eine effektive

    Marketingmöglichkeit, egal ob Sie vorrangig im B2B, B2C oder non-profit-Bereich

    tätig sind.

    Als Social-Media-Antwort auf Scrapbooking begann Pinterest als eines der ganz

    wenigen Netzwerke, deren “Early Adopter” Frauen waren. Der kometenhafte Aufstieg

    von Pinterest im Jahr 2012 sorgte allerdings dafür, dass sich dies änderte.

    Wie bei anderen Möglichkeiten und Neuerungen auch ist es sehr wichtig, frühzeitig

    seinen eigenen Platz auf Pinterest zu besetzen, möglichst bevor die Konkurrenz

    auftaucht.

    In diesem Kapitel bekommen Sie einige auf Daten gestützte Erkenntnisse über

    Pinterest. Diese sollten auch einen eingefleischten Macho davon überzeugen, dass es

    an der Zeit ist, auf Pinterest Stellung zu beziehen.

    Die Daten wurden von der britischen Agentur Tamba erhoben, die originale

    Infografik finden Sie am Ende des Kapitels.

    Das Publikum verändert sich! Im März 2012 waren bereits 28% der Pinterest-User männlich. Dies ist ein

    gravierender Anstieg, denn im Januar waren es erst 20%. Das stellt eine deutliche

    Verschiebung in einer kurzen Zeitspanne dar.

    Schlussfolgerung: Wenn Ihre bevorzugte Zielgruppe vielleicht derzeit noch nicht

    aktiv auf Pinterest ist, muss man aber davon ausgehen, dass es bald so weit ist. Daher

    sollten Sie vorsorglich zeitnah mit der Planung und Realisierung Ihres Pinterest-

    Auftritts beginnen. Zu diesem Zweck ist es sinnvoll, Ihre eigenen Möglichkeiten zu

    analysieren.

    Das Publikum ist nicht zu jung und nicht zu alt! Etwa 4 von 5 Pinterest-Nutzern im Monat März 2012 waren im Alter von 25 bis 54

    Jahren. Weiterhin verteilen sich die Sub-Altersgruppen recht gleichmäßig im

    Netzwerk.

    Schlussfolgerung: Bei der Breite der Verteilung nach Altersgruppen darf man nicht

    davon ausgehen, dass die Mehrzahl der Teilnehmer auf Pinterest Mütter sind, die zu

    Hause zu viel Zeit haben. Man muss vielmehr davon ausgehen, dass der Stil der

  • Präsentation auf Pinterest eine Art Augenschmaus quer durch alle Altersgruppen ist.

    Auf Pinterest angemeldet zu sein bedeutet einfach, visuellen Inhalt bequem zu

    konsumieren.

    Das Publikum ist engagiert und aktiv! Die durchschnittliche Verweildauer auf Pinterest betrug im März 2012 etwa 14,2

    Minuten pro Besuch und es gab täglich rund 4 Millionen eindeutige Besucher.

    Schlussfolgerung: Die Nutzer sind auf Pinterest, um sich zu engagieren. Sie suchen

    Informationen und Spaß. Finden Sie heraus, wie Sie Ihr Angebot und Ihre Produkte

    am besten auf dieser Plattform zugänglich machen. Denken Sie dabei auch an eine gut

    organisierte Darstellung Ihrer Inhalte, damit sich Ihre Besucher auf Ihren Boards wohl

    fühlen und sich mit Ihnen identifizieren und aktiv werden (Like, Repin, Kommentare).

    Das Publikum ist motiviert von Pinterest aus andere Seiten zu

    besuchen! Der Pinterest-Anteil für Verweise auf andere WEB-Seiten stieg von 0,85% im Januar

    2012 auf 1,05% im Februar 2012, während die Anteile von Facebook und Twitter im

    gleichen Zeitraum zurück gingen. Im Juli 2012 lag der Anteil bereits bei 1,19% und

    hat damit Bing und Twitter überholt, im August 2012 wurde mit 1,84% auch Yahoo

    übertroffen (Quelle: Shareholic).

    Schlussfolgerung: Mehr als bei anderen Plattformen sollten Sie davon ausgehen, dass

    die Benutzer bereit sind, Pinterest zu verlassen und auf Ihre Seite zu wechseln. Das

    heißt, ein gelungener Pinterest-Auftritt verleitet viel leichter zum Betreten Ihrer

    eigentlichen Homepage bzw. Ihres Shops. Sie sollten daher unbedingt gewährleisten,

    dass Ihre Bilder immer mit dem richtigen Link versehen sind, um engagierte Besucher

    nicht durch fehlerhafte oder tote Links zu verärgern – Sorgfalt kommt vor Masse.

    Das Publikum hat Kaufkraft! Rund 50% der Benutzer und Benutzerinnen verfügen über ein Haushalt-Netto-

    Einkommen von 50.000$ und mehr. Fast ein Zehntel der Teilnehmer nennen 100.000$

    und mehr ihr eigen.

    Schlussfolgerung: Da das Pinterest-Publikum meistens auch über die finanziellen

    Mittel verfügt, um die Dinge, die gefallen, auch zu kaufen, sollten Sie die Dinge, die

    Sie anbieten, im besten Licht erscheinen lassen. Dazu gehören auch

    Zusatzinformationen wie z.B. welches Outfit lässt sich gut miteinander kombinieren,

    wie funktioniert ein bestimmtes Gerät oder wie sehen die Spezialitäten aus der Küche

    auf dem Teller aus. Wichtig ist es auch, den Kaufvorgang so einfach wie möglich zu

    machen.

  • Das Publikum ist Smartphone-begeistert! Über 250.000 Pinterest-Apps für das iPhone wurden bereits bis April 2012 herunter

    geladen.

    Schlussfolgerung: Ein Smartphone ist ein “immer-bereit”Gerät. Planen Sie daher

    Ihren Auftritt soweit irgend möglich für die problemlose Nutzung durch diese Geräte.

    Seien Sie kreativ in der Art und Weise, wie Sie Pinterest für Interessenten mit

    verschiedenen Internet-Geräten nutzen. Denken Sie daran, dass rund ein Drittel der

    Nutzer ein Smartphone dazu nutzt, um Bilder von Dingen, die gefallen, herunter zu

    laden.

    Die Publikumsinteressen verlagern sich! Wir befinden uns auf Pinterest nicht mehr länger nur im Land des Kunsthandwerks. Zu

    den Top-Ten der Interessengebiete auf Pinterest zählen heute Mode-Designer und ihre

    Kollektionen, Musik, Kunst, Weinberge und Weintourismus, Kunsthandwerk (es ist

    nicht tot), Public Relations, Suchmaschinenoptimierung und Grafik-Design. Wenn Sie

    sich diese Liste ansehen werden Sie erkennen, dass die Interessen sehr unterschiedlich

    sind und viele Lebensbereiche abdecken.

    Schlussfolgerung: Jedes Unternehmen kann einen Weg finden, um das eigene

    Angebot ansprechend zu präsentieren. Das kann mit Fotos, Bildern, Infografiken, Text

    und Videos erfolgen.

    Sie haben nun einige neue Erkenntnisse über Pinterest erhalten. Einige vorhandene

    Vorurteile sollten sich erledigt haben. Wann fangen Sie mit der Planung und

    Umsetzung an?

  • KAPITEL 2-3: PINTEREST FÜR MÄNNER

    Dieses Kapitel gibt einige Tipps gezielt für Männer, um das Vorurteil, dieses Netz-

    werk ist nur für Frauen interessant, abzubauen. Selbstverständlich können

    engagierte Frauen, die bei den „Herren der Schöpfung“ noch Überzeugungsarbeit

    leisten müssen, diese etwas humorvoll gemeinten Ratschläge als Argumentations-

    hilfe gerne nutzen.

    Pinterest ist ein interessantes soziales Netzwerk, das es Benutzern ermöglicht, jede Art

    von Bildern und Videos mit anderen Personen zu teilen und in Pinnwänden (Boards)

    themenbezogen zu organisieren.

    Häufig herrscht noch die Meinung vor, Pinterest wäre ein Netzwerk für Frauen, die zu

    viel Zeit haben, denn in der Anfangsphase waren 80% der Nutzer Frauen im Alter

    von 18 bis 35 Jahren.

    Diese Situation gehört längst der Vergangenheit an. In Großbritannien ist z.B. die

    stärkste demografische Gruppe, die auf Pinterest vertreten ist, Männer im Alter von 35

    bis 44 Jahren. Trotz allem hält sich das Vorurteil, Pinterest hat Männern nicht viel zu

    bieten, hartnäckig.

    Hier sind nun einige Anregungen für Männer, wie auch sie mit Pinterest arbeiten

    können und sollen:

    Reparaturprojekte für das eigene Heim! Männer wurden im Allgemeinen dazu geboren, um Dinge zu reparieren - dies ist

    "Bestandteil" ihrer DNA.

    Auf Pinterest können Männer großartige Ideen für die Verbesserung der eigenen 4

    Wände oder das "Schrauben" am eigenen Auto finden. Manchmal findet man auf

    Pinterest sogar neue Bezugsquellen für das gesuchte Werkzeug.

    Herzhafte Kochrezepte!

    Es ist eine Tatsache, dass die meisten Chefköche Männer sind!

    Vergessen Sie also die Vorstellung, dass nur Frauen kochen und erhalten Sie auf

    Pinterest auch einige Rezepte für gesunde männliche Mahlzeiten. Insbesondere der

    Grill im Garten ist meist eine männliche Domäne.

    Urkomische Fotos! Es gibt eine Menge lustiger Fotos dort draußen im Netz, einige sind seriös, einige

    nicht.

  • Das Beste daran ist, dass Sie diese an einem zentralen Ort sammeln und zur Verfügung

    stellen können - Pinterest.

    Technik und Spielzeug! Lasst uns ehrlich sein - wir Männer lieben unser Spielzeug. Egal, ob es sich um das

    neueste Apple-Produkt oder die Fernbedienung, die jedes Ding in unserem Haus

    kontrolliert, handelt - wir brauchen es.

    Nutzen Sie doch einfach Pinterest, um die Dinge, die Sie brauchen, von den Dingen,

    die Sie einfach nur wollen, zu separieren.

    Filme, Musik und Bücher! Ob John Wayne, die Beatles oder der Herr der Ringe - zeigen Sie per Pinterest der

    Öffentlichkeit, wie erlesen Ihr Geschmack ist und schinden Sie Eindruck bei Ihren

    Freunden durch die Ihnen bekannte große Auswahl an wissenschaftlichen

    Publikationen.

    Kleidung & Accessoires! Wir können es nicht abstreiten, die meisten von uns Männern haben weder das

    Interesse noch das erforderliche Wissen, um uns allein modisch zu kleiden und

    auszustatten.

    Benutzen Sie die Inspirationen auf Pinterest, um die Damenwelt mit Ihren modischen

    Kenntnissen und Fähigkeiten sowie Ihrem persönlichen Stil zu beeindrucken.

    Die Psyche der Frauen! Es ist kein wohlbehütetes Geheimnis, dass die Psyche der Frauen für den

    überwiegenden Teil der Männer fremd und geheimnisvoll ist.

    Pinterest ist Ihre Chance, um einen ersten Blick auf das zu bekommen, was sich in der

    Psyche der Frauen "hinter den Kulissen" abspielt.

    Mit dem Wissen, das Sie auf Pinterest bekommen, werden Sie die Damenwelt

    zukünftig viel besser verstehen und entwickeln sich zum geschätzten Hahn im Korb.

    Es gibt auf Pinterest sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich viel mehr

    Möglichkeiten als die für Männer meist uninteressanten Themen Mode, Kosmetik und

    Hairstyle.

    Vielleicht hilft dieses Kapitel dabei, die Akzeptanz des Netzwerkes bei den

    geschätzten männlichen Lesern zu erhöhen.

  • KAPITEL 2-4: 33 PINTEREST-TIPPS IM

    SCHNELLDURCHGANG

    Viele Firmen sind immer noch am kämpfen, um festzustellen, ob Pinterest eine

    Plattform ist, die für ihr Geschäft funktioniert.

    Unternehmen, die den Sprung gewagt haben, sind vielleicht noch unsicher, wie genau

    Pinterest funktioniert und wie ihre Strategie sein sollte, um Pinterest erfolgreich zu

    verwenden.

    Für den schnellen Überblick kommen hier 33 in der Praxis bewährte Pinterest-Tipps,

    deren Umsetzung Ihnen dabei helfen werden, in kurzer Zeit selbst einen erfolgreichen

    Pinterest-Auftritt zu betreiben und damit Leads und Verkäufe zu generieren:

    1. Benutzer folgen nur Auftritten, die sie interessieren: Das heißt, Sie haben die

    Möglichkeit, sich nur mit den Kategorien zu beschäftigen, die Sie interessieren und

    vermeiden so sich Ihren Feed zu verstopfen (wie auf Twitter).

    2. Ihre Pins sind für immer: Im Gegensatz zu einem Tweet, der das

    Durchhaltevermögen von nur wenigen Sekunden hat, bekommt ein Pin einen festen

    Platz auf Ihrem Board.

    3. Es gibt SEO-Vorteile: Pinterest wird von Google indiziert und sollte Teil Ihrer

    Backlinking-Strategie sein.

    4. Der Inhalt ist durchsuchbar: Benutzer können Inhalte nach Schlüsselwörter,

    Hashtags oder Kategorien suchen.

    5. Repins ermutigen zu Folgendem: Nachdem jemand Repins von einem Bild von

    einem Ihrer Boards gemacht hat, sollten auch Sie damit beginnen!

    6. Ihre Kunden und Interessenten sind auf Pinterest.

    7. Ihre Wettbewerber sind auf Pinterest.

    8. Beginnen Sie das Gespräch: Sie haben die Möglichkeit, ein Gespräch zu beginnen,

    in dem Sie mit Anwendern Ihre Produkte und Unternehmensziele erörtern und sie zur

    Erforschung Ihrer Website/Ihres Shops bewegen.

    9. Finden Sie eine Gefolgschaft: Benutzer können ihre sozialen Websites leicht

    einbetten und die Kontaktinformationen in der Pinterest-Profil-Beschreibung

    veröffentlichen. Dies weist die Besucher auf alle Möglichkeiten hin, wie sie sich mit

    Ihnen und Ihrem Unternehmen verbinden können.

  • 10. Messen, verfeinern, wiederholen: Um festzustellen, was aus Ihrem Pinterest-

    Auftritt geworden ist, können Sie Tools wie Repinly.com nutzen. Das Anzeigen Ihrer

    begehrtesten Pins wird helfen, Ihre Content-Strategie zu verfeinern.

    11. Ein "like" ist nett, aber ein Repin hält ewig.

    12. Alles beginnt und endet mit einem Foto: Die Macht von Pinterest steckt in den

    Bildern, die Sie verwenden, um Ihr Publikum zu gewinnen und zu binden.

    13. Ihre Fotos sollten glänzen: Jedes Foto sollte qualitativ hochwertig sein,

    einnehmend, konzentriert, richtig beschnitten und es sollte leicht sein, das Thema, um

    das es geht, zu identifizieren.

    14. Kennzeichnen Sie Ihre Bilder: Sie sollten die Bilder, die Sie auf Pinterest

    veröffentlichen, mit einem Text/einem Logo versehen. Dies dient sowohl dazu, Ihre

    Bilder zu beschreiben, als auch dazu, Ihr Urheberecht zu schützen. Zu den

    Werkzeugen, die genutzt werden können, gehören picmonkey.com, iWatermark.com

    und pixlr.com.

    15. Bildname: Achten Sie darauf, Suchbegriffe und Keywords in Ihrem Bildnamen zu

    verwenden.

    16. Vorher und nachher: Bilder, die vorher und nachher z.B. im Handwerk oder bei

    Angeboten zur Gewichtsabnahme zeigen, erwecken großes Interesse auf Pinterest.

    17. Kennen Sie Ihre Zielgruppe: Es ist wichtig, dass Sie im Einklang mit dem stehen,

    was Ihr Publikum gerne konsumiert und mit Freunden und Bekannten teilt.

    18. Organisieren Sie Ihre Themen: Wenn Sie Ihre Boards sauber organisieren, werden

    Sie die Verwendbarkeit für Ihre Follower verbessern.

    19. Die Leute wollen lachen: Lustige Zitate sind tendenziell begehrt in jedem

    Zielmarkt.

    20. Begeistern Sie Ihre Anhänger: Finden Sie heraus, was Ihr Publikum auf Pinterest

    dazu motiviert, Ihren Handlungsaufrufen zu folgen.

    21. Pinterest wurde auf den Begriff der "mach es selbst"-Projekte und Rezepte

    aufgebaut. Falls das zutreffend ist, teilen Sie so viel wie möglich mit Ihrem Publikum.

    22. Wählen Sie eine beliebte Kategorie: Die beliebtesten Kategorien auf Pinterest sind:

    zu Hause, Kunst und Handwerk, Stil / Mode, Lebensmittel, Inspiration / Bildung,

    Ferien /Saisonangebote, Humorprodukte, Reisen, Kinder, Immobilien.

    23. Konsistenz ist der Schlüssel: Machen Sie es sich zum Ziel, einen nützlichen Tipp /

    ein nützliches Bild täglich zu veröffentlichen.

    http://picmonkey.com/http://iwatermark.com/http://pixlr.com/

  • 24. Infografiken "rocken" auf Pinterest: Infografiken zeigen Informationen auf einem

    sehr schönen Weg auf Pinterest und sind ein Blickfang für Ihr Publikum. Mehr zu

    Infografiken finden Sie im Teil 7 dieses Buches!

    25. Uploaden Sie Pins, die im Zusammenhang mit Trendthemen stehen: Wenn Sie

    etwas finden, können Sie über verwandte Trend-Themen veröffentlichen und machen

    sich dadurch interessanter!

    26. Verwenden Sie Stichworte in Ihren Bild-Beschreibungen: Die häufigsten

    Stichworte sind: Rezept, Huhn, Minuten, backen, Kuchen, Käse, Flasche, Schritt, mix,

    Liebling, cool, top, Butter, Schokolade, Zutaten, versuchen, Backen, gießen. Es mag

    natürlich sein, dass diese Stichworte gerade im B2B-Pinterest-Auftritt keinen Sinn

    ergeben, aber es gibt ja branchenbezogene Alternativen!

    27. Verwenden Sie Hashtags (#) in Beschreibungen: Hashtags legen den Fokus auf

    Ihre Bild-Beschreibungen.

    28. Beschreibend sein: Verwenden Sie bildhafte Wörter in Ihrem Beschreibungen und

    locken und engagieren Sie so Ihre Anhänger.

    29. Fassen Sie sich kurz: Kürzere Beschreibungen sind wirksamer, so halten Sie alles

    kurz und süß.

    30. Produkt-Bilder: Wenn Sie Bilder Ihrer Produkte hochladen, sollten Sie sicher sein,

    dass Sie auch den Preis in der Beschreibung auflisten.

    31. Erstellen Sie einen Handlungsaufruf: In der Regel führt ein Handlungsaufruf zu

    einem Anstieg von 80% in der Aktivität Ihrer Besucher.

    32. Länger ist besser: Je länger Ihr Bild ist, desto besser wird es auf Pinterest

    angezeigt. Sehr beliebt sind auch lange, schmale Bilder, die aus mehreren

    Einzelbildern in normaler Größe bestehen.

    33. Wissen Sie wann Sie pinnen sollten: Es ist wichtig, zu wissen, wann man Bilder

    veröffentlichen sollte, hauptsächlich dann, wenn Ihre Follower und Ihre Ziel-

    gruppe auf Pinterest aktiv ist.

    Jedes Unternehmen hat eine einzigartige Gruppe von Anhängern mit individuellen

    Bedürfnissen.

    Allerdings können die Best-Practices, die oben aufgeführt sind, in vielen Branchen

    umgesetzt werden, um besser und erfolgreicher Anhänger für den eigenen Pinterest-

    Auftritt zu gewinnen.

    Wählen Sie die Tipps aus, die Sie am leichtesten umsetzen können und beschäftigen

    Sie sich später mit den anderen Ideen.

  • So, das war es mit dem Pinterest-Schnelldurchgang. Hoffentlich war er interessant

    für Sie.

  • KAPITEL 2-5: KREATIVE PINTEREST-IDEEN

    Früher war Marketing viel einfacher als heute!

    Es wurde einfach nur eine Anzeige in einer Zeitschrift, einer Zeitung oder den gelben

    Seiten platziert und schon kamen die Leute ins Geschäft oder riefen das Unternehmen

    an.

    Heute gibt es Dutzende von Marketing-Kanälen, die verwendet werden können und

    nicht mehr einfach nur Printmedien, Radio und TV. Das Zeitalter von Multimedia und

    sozialen Netzwerken hält sehr viele Marketing-Möglichkeiten und Marketing-

    Optionen bereit.

    Jetzt gibt es die Freiheit der Wahl. Dies ist einerseits gut, denn Sie können aus den

    vielen Möglichkeiten die für Sie passende Option auswählen. Gleichzeitig hat sich

    Marketing aber auch für den durchschnittlichen Unternehmer zu einem Minenfeld

    entwickelt.

    Welchen Weg sollten Sie wählen? Bezahltes Marketing mit Google Adwords? Eine

    Facebook-Kampagne? Eine E-Mail-Aktion? Sollten Sie Ihre Zeit in die Optimierung

    Ihrer WEB-Seite investieren oder ist eine Mischung aus allem die beste Lösung?

    Das digitale Marketing ist eine große Herausforderung für alle Unternehmer, die von

    ihren Kunden und Interessenten bemerkt werden und deren Aufmerksamkeit auf sich

    ziehen wollen.

    Das Internet ist heute ein sehr überfüllter Platz auf diesem Planeten und bei mehr als

    550 Millionen abrufbaren Seiten muss man schon etwas innovativer sein und die

    Dinge etwas anders machen als der Durchschnitt, um wahrgenommen zu werden.

    Pinterest ist ein plötzlich aufgetauchtes Netzwerk. Es wächst sehr schnell, ist visuell

    orientiert und kann dem kreativen Marketing-Enthusiasten das geben, was für den

    etwas anderen Online-Auftritt erforderlich ist.

    Online-Shops wie Botecca haben in ihren Analysen mit Verwunderung festgestellt,

    dass Pinterest ein besserer Umsatztreiber als Facebook ist.

    Der Einzelhandel, die Modebranche und andere B2C-Firmen stehen oft in dem Ruf,

    besonders kreativ im Marketing zu sein. Kreativität ist aber nicht auf die Fashionistas,

    Designer und B2C-Vermarkter begrenzt.

    Doch wie funktioniert kreatives B2B-Marketing auf Pinterest? Sie bekommen in den

    folgenden Zeilen einige kreative Ideen. Diese können meistens sowohl von B2B- als

    auch von B2C-Firmen umgesetzt werden.

  • Pinnen Sie auch Ihre Videos! Vielleicht sind Sie für ein Unternehmen verantwortlich, das Maschinen oder andere

    Investitionsgüter produziert und Online-Videos nutzt, um diese Produkte und die

    damit verbundenen Dienstleistungen zu vermarkten. Sie könnten sogar “Wie geht

    das”Lernvideos einsetzen.

    Typischerweise laden diese Firmen ihre Videos nach YouTube hoch und integrieren

    sie selbstverständlich auch in ihre WEB-Seite.

    Diese Videos konnten in der Vergangenheit nur von YouTube nach Pinterest gepinnt

    werden. Pinterest hat es aber jetzt ermöglicht, dass Videos auch von der Plattform

    Vimeo aus gepinnt werden können.

    Erstellen Sie ein “Hinter den Kulissen”Board! Die Firma Hubspot aus den USA personalisierte den eigenen Pinterest-Auftritt durch

    ein “Hinter den Kulissen”Board. Die Mitarbeiter können dort Fotos von sich und

    ihrem Arbeitstag veröffentlichen. Gerade in dieser Branche verschaffte dieses Board

    die gewünschte Aufmerksamkeit für den gesamten Auftritt.

    Diese Taktik zur Erlangung von Aufmerksamkeit verbreitet sich inzwischen weiter.

    Implementieren Sie ein “Event”Board! Wenn Ihr Unternehmen eine Veranstaltung durchführt, egal ob jährlich, regelmäßig

    oder einmalig, dann publizieren Sie Fotos von den Referenten und Teilnehmern auf

    einem eigens dafür geschaffenen Board auf Pinterest.

    Man kann es fast garantieren: die Teilnehmer werden die Fotos per Repin verbreiten

    und wohl auch den einen oder anderen Tweet senden – dies wiederum fördert Ihre

    Veranstaltungen und ergänzt die Viralität Ihrer Inhalte und Ihrer Marke.

    Erstellen Sie ein Buch-Cover-Pinterest-Board! Viele versierte Vermarkter haben die Kraft von E-Books für ihr Marketing entdeckt,

    unabhängig davon, ob sie im B2B- oder B2C-Bereich tätig sind. Wenn Sie dazu

    gehören, sollten Sie nicht vergessen, Bilder der Titelseite Ihrer E-Books (oder auch des

    gedruckten Buches) in einem Board auf Pinterest zu veröffentlichen.

    Ihre Pins könnten auch auf den Amazon-Store durch Pinning verweisen wenn Sie über

    Amazon verkaufen.

    Wenn Sie kostenlose E-Books als Service auf Ihrer WEB-Seite anbieten, sollten Sie

    auch deren Titelbilder auf einem passenden Pinterest-Board zur Verfügung stellen und

    auf diese Weise Traffic für Ihre Download-Angebote generieren.

  • Veröffentlichen Sie visuelle Blog-Elemente!

    Die Bilder, die sie in Ihre Blog-Artikel einbauen, sollten in jedem Falle auch auf

    Pinterest veröffentlicht werden.

    Überzeugende und beeindruckende Bilder, die auf Pinterest gefunden werden, machen

    die Besucher neugierig auf Ihre Blog-Artikel und werden per Klick auf das Foto im

    Pinterest- Board zu Ihrem Blog leiten.

    Es geht um die Verbreitung Ihrer Links.

    Nutzen Sie die Kraft von Infografiken! Infografiken sind “heiß” und für fast jede Branche sind inzwischen einige erstellt

    worden. In bestimmten Branchen sind Infografiken sehr beliebt, insbesondere dort, wo

    es viele Daten gibt.

    Infografiken sind die Aufbereitung von Informationen zu Bildern, die Ihnen zum

    Vorteil gereichen und Ihnen Traffic bringen werden.

    Mehr zu Infografiken finden Sie im Teil 7 dieses Buches!

    Erstellen Sie ein Mitarbeiter-Board! Machen Sie Fotos von Ihren Mitarbeitern und veröffentlichen Sie diese als Beitrag

    zum besseren Verständnis. Kunden mögen es zu wissen, mit wem Sie es zu tun haben.

    Unterstreichen Sie die Fähigkeiten Ihres Teams und geben Sie Ihrem Geschäft ein

    menschliches Gesicht.

    Stellen Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen heraus! Alle Unternehmen haben Fotos über ihre Produkte und Dienstleistungen und können

    diese für die Veröffentlichung ihrer Leistungen auf einem Pinterest-Board verwenden.

    Sie können sogar Grafiken, Diagramme und Icons benutzen.

    Denken Sie darüber nach, was Ihnen an Bildern über Ihre Produkte und

    Dienstleistungen zur Verfügung steht und veröffentlichen Sie diese auf Pinterest.

    Eine Druckerei könnte z.B. für alle Kategorien von Druckerzeugnissen, die sie

    anbietet, ein Board anlegen, dort die passenden Bilder hinterlegen und mit den

    richtigen Handlungsaufrufen zu einer Landing-Page oder zur Bestellannahme

    leiten.

    Erstellen Sie ein Board für Ihre SlideShare-Präsentationen!

  • Dieser Vorschlag ist für den deutschsprachigen Raum sicher etwas ungewohnt, aber

    trotzdem ein erfolgreicher Weg:

    Viele Unternehmen, besonders im B2B-Bereich, verfügen intern über eindrucksvolle

    und informationskräftige PowerPoint-Präsentationen. Doch meist schlummern diese so

    vor sich hin statt aktiv im Marketing zu arbeiten. Die Präsentationen sollten wie folgt

    genutzt werden:

    Upload der PowerPoint-Präsentation zu SlideShare

    die Präsentation in einem Blog-Artikel erwähnen und so bekannt machen

    eine Promotion für die Präsentation auf Facebook, Twitter, LinkedIn, Google+ und im deutschsprachigen Raum auf XING machen

    die Präsentation auf Pinterest als Pin mit Link zu SlideShare integrieren

    Machen Sie sich diese Vorgehensweise zur Gewohnheit, lassen Sie Ihre Möglichkeiten

    nicht intern schlummern. Millionen von Menschen sind täglich über Schlüsselwörter

    auf der Suche nach Ihnen – es ist Ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass Sie auch

    gefunden werden.

    Die heutige Marketingsituation verlangt mehr Kreativität als 08/15. Ob uns das gefällt

    oder nicht, es ist die Realität. Pinterest ist ein schönes Werkzeug, um die Kreativität

    voll ausleben zu können.

  • KAPITEL 2-6: GOLDENE REGELN AUF PINTEREST

    Die goldene Regel zivilisierter Menschen „Behandle andere so, wie du von ihnen

    behandelt werden willst“ gilt auch auf Pinterest.

    Auf einer Plattform zur Visualisierung sind die von der Plattform vorgegebenen

    Spielregeln, insbesondere für Vermarkter, nicht immer ganz einfach zu verstehen.

    Um Ihnen zu helfen, auf Pinterest keine Probleme durch Missverständnisse zu

    erhalten, sind hier einige Ratschläge für die Verhaltensweise auf dieser Plattform:

    Teilen Sie interessante und qualitativ hochwertige Inhalte! Denken Sie daran, dass Ihre Boards und Ihre Pins Ihr Unternehmen reflektieren.

    Deshalb sollten Sie Boards entwickeln, die Ihr Unternehmen und Ihre Tätigkeiten

    wieder geben. Denken Sie frühzeitig darüber nach, ob Ihre Beiträge für Ihr

    Zielpublikum attraktiv und/oder nützlich sind.

    Nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Follower! Bedenken Sie, dass die Mitglieder Ihres Publikums eine ganz andere Perspektive

    haben können und Ihre Sprache und Ihre Überzeugungen nicht unbedingt teilen.

    Respektieren Sie dies durch die Vermeidung von störenden oder zu aggressiv

    werbenden Beiträgen.

    Seien Sie selektiv! Veröffentlichen Sie nicht Alles und Jedes. Pinnen Sie Ihre Inhalte nicht pausenlos.

    Dadurch vermeiden Sie die Gefahr, von Ihren Followern als Spammer angesehen zu

    werden, der aus purem Selbstzweck und als reine Werbemaßnahme publiziert.

    Respektieren Sie Ihren Platz im News-Stream Ihre Follower. Wählen Sie sorgfältig

    aus, was und wann Sie pinnen. Betrachte