INTEGRIERTES KOMMUNALES ENTWICKLUNGSKONZET DER … · integriertes kommunales entwicklungskonzet...

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  • INTEGRIERTES KOMMUNALES ENTWICKLUNGSKONZEPT DER KREIS- UND HOCHSCHULSTADT MESCHEDE

    INTEGRIERTES KOMMUNALES ENTWICKLUNGSKONZEPT DER KREIS- UND HOCHSCHULSTADT MESCHEDE

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    6.2 Leitmaßnahmen

    Für das gesamte Stadtgebiet wurden in den einzelnen Handlungsfeldern folgende Maß- nahmen priorisiert und als Leitmaßnahmen (LM) definiert:

    HF 1 Stadt- und Stadtteilentwicklung

    LM 1: Erhalt baukulturell bedeutsamer Gebäude und Stärkung des Ortsbildes > Konzeptentwicklung (Modellcharakter)

    Umsetzung: kurzfristig14, verantwortlich: Stadt Meschede

    HF 2 Nah-/Gesundheitsversorgung und Mobilität:

    LM 2: Aufbau zentraler medizinischer Versorgungsstrukturen, 1. Schritt: Strategieentwicklung

    Umsetzung: kurzfristig, verantwortlich: Stadt Meschede

    HF 3 Naherholung und Tourismus:

    LM 3: Profilierung über Themenwege > Ausarbeitung und Ausstattung von Wegen Umsetzung: kurzfristig, verantwortlich: Stadt Meschede in Zusammenarbeit mit

    den Stadtteilen und der Touristischen Arbeitsgemeinschaft „Rund um den Hennesee“

    HF 4 Bildung und Betreuung:

    LM 4: Ausstattung der Schulen mit einer technischen Grundversorgung durch den Schulträger

    und LM 5: Bildung eines „runden Tisches“ (Jugendamt, Stadt, Träger, Eltern, Politik) für

    attraktive und bedarfsgerechte Betreuungsangebote in Kindergärten (Öffnungs- zeiten, Schwerpunkte)

    Umsetzung: kurzfristig, verantwortlich: Stadt Meschede in Zusammenarbeit mit den Schulen, Jugendamt, Trägereinrichtungen der KITAs und Elternvertretern

    HF 5 Wirtschaft, Klima- und Ressourcenschutz:

    LM 6: Aufbau und Umsetzung digitaler Strategien und moderner Arbeitswelten Umsetzung: kurzfristig, verantwortlich: Stadt Meschede in Zusammenarbeit mit

    Unternehmen und der Wirtschaftsförderung.

    STADTTEILBEZOGENE AUSSAGEN

    Berge und VisbeckCalle und Wallen

    EversbergFreienohl

    GrevensteinHeinrichsthal und Wehrstapel

    Olpe Remblinghausen

    Wennemen und Stockhausen14 kurzfristig = in den kommenden 1 bis 3 Jahren (2017 – 2020)

  • INTEGRIERTES KOMMUNALES ENTWICKLUNGSKONZEPT DER KREIS- UND HOCHSCHULSTADT MESCHEDE

    INTEGRIERTES KOMMUNALES ENTWICKLUNGSKONZEPT DER KREIS- UND HOCHSCHULSTADT MESCHEDE

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    7 STADTTEILPROFILE

    Strategien oder Konzepte zur Kommunalentwicklung setzen den Rahmen für die künftige räum-liche und strukturelle Gesamtentwicklung einer Stadt und der Entwicklungen in den einzelnen Stadtteilen. Im Kapitel 7 werden die Entwicklungen auf lokaler Ebene beschrieben.

    Die Stadtteilprofile beschreiben den aktuellen Entwicklungsstand, die Stärken und Schwächen, die daraus resultierenden Handlungsfelder, Ziele und Leitbilder für die Stadtteile der Kreis- und Hochschulstadt Meschede, deren Einwohnerzahl über 500 Personen liegt.

    In diesem hier vorliegenden Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) werden die Stadtteile Berge, Eversberg, Remblinghausen, Wehrstapel und Wennemen (Ergänzungskerne) und die Stadtteile Grevenstein, Calle, Wallen, Olpe, Visbeck, Heinrichsthal und Stockhausen auf Stadtteilebene betrachtet.

    Für die kleineren Wohnstätten, Weiler und einzelnen Hofstellen, wurden im Rahmen der Analyse Steckbriefe auf der Grundlage einer Vor-Ort-Begehung (September 2016) und einer Auswertung der vorliegenden Daten erarbeitet. Die Ergebnisse dieser Analyse fließen an den Stellen in das Konzept ein, wo sich Synergien und/oder Handlungsbedarfe ergeben, die Einfluss auf die Ent-wicklung anderer Stadtteile bzw. auf die gesamtkommunale Entwicklung haben.

    In Anlehnung an das Siedlungsstrukturkonzept der Stadt Meschede, welches die Siedlungs-bereiche in drei Gebiete unterscheidet und damit die Entwicklungsschwerpunkte definiert, werden nachfolgend die einzelnen Stadtteile entsprechend ihrer Entwicklungsschwerpunkte und Funktion für die gesamtkommunale Ebene zugeordnet.

    Die Entwicklungsschwerpunkte stellen sich folgendermaßen dar:

    ▪ Entwicklungskerne: Meschede (Stadt) und Freienohl▪ Ergänzungskerne: Berge, Eversberg, Remblinghausen, Wehrstapel und Wennemen▪ alle übrigen Siedlungsbereiche.

    Parallel zu den zuvor beschriebenen Entwicklungsschwerpunkten werden Aussagen zu der funktionalen Stellung der einzelnen Stadtteile getroffen.

    Dazu sind drei übergeordnete thematische Schwerpunkte definiert:

    ▪ Tourismus & Wohnen▪ Arbeiten & Wohnen▪ Versorgung & Wohnen

    In der Kategorie Tourismus & Wohnen haben die Stadtteile Calle und Wallen, Eversberg, Grevenstein und Remblinghausen eine zentrale Bedeutung für die stadtteil- und gesamt- kommunale Entwicklung.

    In der Kategorie Arbeiten & Wohnen finden sich die Stadteile Berge, Olpe, Wennemen, Wehrstapel und Heinrichsthal.

    Der Kategorie Versorgung & Wohnen ist, neben Meschede (Stadt) das zweite bedeutende Versorgungszentrum im Stadtgebiet, der Stadtteil Freienohl, zugeordnet. Neben den klassischen Versorgungsfunktionen Nahversorgung, medizinische Versorgung und Mobilität, ist die vorhandene Bildungsinfrastruktur (Schulen, Kindergärten) ein weiterer Schwerpunkt in dieser Kategorie.

    Der Stadtteil Berge übernimmt als Schulstandort im weitesten Sinne ebenfalls eine Versor-gungsfunktion.

    Die Schwerpunkte geben den Stadtteilen eine Orientierung für die zukünftige Entwicklung und ermöglichen der Kreis- und Hochschulstadt Meschede – im Rahmen der gesamtkommunalen Entwicklungsstrategie – eine zielgerichtete Entwicklung der Stadtteile.

    Für das IKEK wird der Stadtteil Freienohl auf der Grundlage des bereits erarbeiteten und vor-liegenden Konzeptes (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Freienohl aus dem Jahr 2015) dargestellt.

    Die Inhalte der Stadtteilprofile sind:

    ▪ Leitideen für die einzelnen Orte, ▪ Analysen und Darstellung der Charakteristik der einzelnen Orte,▪ Darstellung der Bevölkerungsentwicklung,▪ Angaben zu den vorhandenen Infrastruktureinrichtungen,▪ Aussagen zur städtebaulichen Entwicklung (Baugebiete, Leerstand und Baulücken),▪ Aussagen zu den prägenden Stärken und Schwächen anhand einer SWOT-Analyse,▪ Aussagen zu den zentralen Handlungsfeldern und den Leitzielen,▪ Auflistung der Projektideen, inkl. der Leitprojekte für die einzelnen Orte,▪ Darstellung und Abgrenzung der Förderbereiche der einzelnen Orte.