Juni / Juli / August // 2012 Bauindustrie · Tag der Deutschen Bauindustrie – Bauer als...

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Tag der Deutschen Bauindustrie – Bauer als Präsident wiedergewählt Gastbeitrag von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer Baden-Württemberg – Land blockiert Ausbau der A 6 Juni / Juli / August // 2012 Bauindustrie / aktuell
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Tag der Deutschen Bauindustrie

Bauer als Prsident wiedergewhlt

Gastbeitrag von Bundesverkehrsminister

Dr. Peter Ramsauer

Baden-Wrttemberg

Land blockiert Ausbau der A 6

Juni / Juli / August // 2012

Bauindustrie/aktuell

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Daten zur Baukonjunktur

fi nden Sie auf der Seite 27

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/ GASTKOMMENTAR 3Leistungsfhige Verkehrsinfrastruktur braucht ausgeprgte Dafr-Mentalitt, Dr. Peter Ramsauer, MdB, Bundesminister fr Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

/ TAG DER DEUTSCHEN BAUINDUSTRIE 2012 4Herausforderung Energiewende Chancen und Risiken fr die deut-sche Bauindustrie Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer als Prsident des Hauptverbandes wiedergewhlt Bauer vor ber 800 Gsten aus Unternehmen, Politik und Wissenschaft: Energiewende und Aus-bau der Infrastruktur sind die Zukunftsthemen der Bauindustrie Abendveranstaltung im TIPI am Kanzleramt Der Tag der Deutschen Bauindustrie wurde untersttzt von ...

/ VERBANDSINFORMATIONEN 12Prsident Bauer an der Hochschule Biberach: Masterstudium Unternehmensfhrung Bau schafft beste Voraussetzungen fr Erfolg Sozialpolitischer Ausschuss: Letzte Sitzung der Sozial-politischen Vertretung Bulgariens Staatsprsident in Berlin emp-fangen: Bauindustrie sichert Bulgarien Untersttzung beim Aufbau der Infrastruktur zu SOKA-BAU Praktiker-Tagung: Attraktive Bauwirtschaft? Fachkrfte gewinnen und binden FIEC-General-versammlung in Istanbul: Thomas Schleicher zum neuen Prsidenten gewhlt Neue ATV Horizontalsplbohrarbeiten Mitglieder-versammlung des Rohrleitungsbauverbandes in Erfurt: Gudrun Lohr-Kapfer neue Prsidentin Ksel verabschiedet Bundesfachabteilung Leitungsbau: Neuer Vorstand gewhlt Bundesfachabteilung Spezialtiefbau: 2. Risikoworkshop Spezialtiefbau Wir akzeptieren nur die bernahme beherrschbarer Risiken. Bundesfachabteilung Akustik- und Trockenbau: Raumlichtgestaltung in der Schweiz Bundesfachabteilung Straenbau: Verkehrsinfrastruktur chronisch unterfi nanziert, Substanzverlust lsst sich nicht aufhalten Diskussion zur Enforcement Directive Ausschuss groer Unter-nehmen: Keysberg neuer AGU-Vorsitzender Strategiekreis Technik-politik etabliert Berufsbildungsausschuss: Schwerpunkte der Berufsausbildung

/ LNDERSPIEGEL 19Baden-Wrttemberg: Bund will 1 Milliarde Euro in A 6-Ausbau investieren Land blockiert Baden-Wrttemberg: Neue Landes-fachabteilung Leitungsbau gegrndet Bayern: Beste Auszubildende 2011 ausgezeichnet Bayern: Neue Wege in der Nachwuchswerbung Hamburg: Bauindustrie zeichnet Studenten aus Hamburg: Wett-bewerb Jugend baut Nordrhein-Westfalen: Martin Schlegel neuer Prsident der NRW-Bauindustrie Sachsen/Sachsen-Anhalt: Verband warnt vor groen Investitionslcken in Kommunen Sachsen: EU-Plne zum Radonschutz Nordrhein-Westfalen: Projekt Erhalt der Beschftigungsfhigkeit fr Baustellenfhrungskrfte (EBBF) gestartet

/ SONSTIGES 23Bauingenieur-Kampagne Schaffen was bleibt gewinnt Online-Kommunikationspreis Auf IT gebaut jetzt beim Wettbewerb 2013 mitmachen Jetzt unter www.bauindustrie.de zu bestellen: Neue Publikationen

/ PERSONALIEN 26 Personalien aktuell IMPRESSUM

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GASTKOMMENTAR /3

Leistungsfhige Verkehrsinfrastruktur braucht ausgeprgte Dafr-Mentalitt

Bundesminister fr Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

ber die Bedeutung umfassender Mobilitt fr eine freiheitliche Gesellschaft und star-ke Wirtschaftsnation bruchte man eigent-lich nicht viele Worte verlieren. Und auch nicht darber, dass die damit verbundene Verkehrsinfrastruktur einen Standortfaktor allerersten Ranges darstellt. Dennoch haben wir allen Anlass, uns die grundlegende Be-deutung leistungsfhiger Verkehrswege im-mer wieder neu vor Augen zu fhren. Wert-schpfung kann nur dort stattfi nden, wo Handel und Wandel nicht durch verstopfte oder verschlissene Lebensadern behindert werden.

Keine Wachstumsimpulse verschenkenKlar ist zudem, dass ein Verzicht auf leis-tungsfhige Verkehrswege Wachstumsim-pulse verschenken wrde. Wer die Planungs-vorlufe grerer Infrastrukturvorhaben kennt, der wei, dass wir also bereits heute Vorsorge treffen mssen fr die Sicherung der Mobilitt von bermorgen. Das zeigt schon das weiter ansteigende Verkehrsauf-kommen insbesondere im Straengter-verkehr, wo Prognosen bis zum Jahr 2025 von

einem Zuwachs um bis ca. 70 Prozent gegen-ber 2004 sprechen.

Dafr-Mentalitt ausbauenNoch verfgt Deutschland ber eine im in-ternationalen Vergleich hervorragend ausge-baute Verkehrsinfrastruktur. Hinsichtlichder Qualitt seiner Infrastruktur belegt Deutschland einen hervorragenden zweitenPlatz. Insbesondere verfgt es ber erst-klassige Einrichtungen bei allen Verkehrs-trgern so das Weltwirtschaftsforum in seinem aktuellen Bericht zur Globalen Wett-bewerbsfhigkeit. Dieser Spitzenplatz ist er-freulich. Ihn zu sichern erfordert allerdings erhebliche Anstrengungen. Jahr fr Jahr sind Milliardeninvestitionen notwendig, um un-sere Verkehrswege zu erhalten, zu moderni-sieren und wo notwendig auszubauen. Die 10 Milliarden Euro, die wir fr die Ver-kehrswege des Bundes in den nchsten Jah-ren durchschnittlich zur Verfgung haben, sind jedenfalls nicht genug. Wir stecken in einem erheblichen Finanzierungsdilemma, das wir aufl sen mssen umso schneller, umso besser.

Ausreichende Investitionsmittel sind die eineSache. Was wir aber mindestens ebenso brauchen, ist ein verstrktes Bewusstsein fr den bergeordneten Sinn von Verkehrs-infrastrukturprojekten. Wir alle kennen die Konfl ikte und Widerstnde, die sich beinahe refl exartig gegen jedes neue Infrastruktur-projekt erheben egal ob es sich um Straen-oder Schienenbauprojekte, Flughfen oder Wasserwege handelt. Wir drfen den Prota-gonisten dieser Dagegen-Haltung jedoch nicht das Feld berlassen. Im Gegenteil: Wir brauchen eine deutlich strkere Dafr-Men-talitt und Menschen, die dies auch zum Ausdruck bringen. Und hier wrde ich mir manches Mal wnschen, dass gerade auch unsere Unternehmen deutlich strker in Er-scheinung treten, um den Mehrwert einzel-ner Projekte zu verdeutlichen. Es ist gut und richtig, wenn etwa die Industrie- und Han-delskammern zu einzelnen Projekten vor Ort entsprechende Resolutionen verfassen. Noch durchschlagskrftiger wre es allerdings, wenn sich auch die einzelnen Unternehmen unmittelbar zu Wort melden wrden. Wir brauchen dieses nachhaltige Bekenntnis zu wichtigen Zukunftsprojekten.

/ Dr. Peter Ramsauer, MdB

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Tag der Deutschen Bauindustrie 2012Der Tag der Deutschen Bauindustrie stand ganz im Zeichen der Energie-wende. Hochkartige Redner beleuchteten die Chancen und Risiken fr die deutsche Bauindustrie und verdeutlichten, dass ohne das groe tech-nische Know-how und Erfahrungen im Management groer Projektedie Herausforderungen nicht zu stemmen sind. Beides bringt die Bau-industrie mit und ist damit unverzichtbarer Partner der Energiewende.

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Flankiert wurde die mit ber 800 Gsten gut besuchte Veranstaltung von einem positiven baukonjunkturellen Umfeld. Mit einem nomi-nalen Umsatzplus von 4 Prozent knne die Bauwirtschaft an das erfolgreiche Jahr 2011anknpfen. Schwierig bleibe jedoch die Si-tuation auf dem Bauarbeitsmarkt. Der Fach-krftemangel habe die Bauwirtschaft erreichtund Nachwuchskrfte knnten die entstehen-den Lcken nicht ausgleichen, erluterte der Prsident des Hauptverbandes, Prof. Dipl.-Kfm.Thomas Bauer, auf der Jahrespressekonferenz zum Tag der Deutschen Bauindustrie in Berlin. Treiber des baukonjunkturellen Aufschwungssei wie schon im Vorjahr der Wohnungs-bau. Rcklufi ge Arbeitslosenzahlen, steigendeBeschftigung, steigende verfgbare Einkom-men, historisch niedrige Hypothekenzinsenund ein wieder erwachtes Interesse der Kapi-talanleger an der Immobilie htten dafr ge-sorgt, dass die Wohnungsbauumstze imersten Quartal 2012 um 7 Prozent gestiegen seien. Bauer: Die wohnungswirtschaftlichen Rahmenbedingungen lesen sich derzeit wie eine Blaupause fr ein mittelfristig stabiles Wachstumsszenario. Die Gefahr einer Preis- und Immobilien-blase nach spanischem Vorbild sieht Bauer derzeit nicht. Zum einen sei der Immobilien-markt robust, die Preise stabil bis leicht stei-gend. Zum anderen enthielten die aktuellen Fertigstellungszahlen noch viel Luft nach oben. Selbst wenn die Zahl der fertiggestell-ten Wohnungen 2012 auf rund 210.000 Ein-heiten steigen sollte, bleibe der Markt damit doch noch hinter den Bedarfsschtzungen der Forschungsinstitute zurck, die in ihrerMehrheit den Wohnungsbedarf bis 2020 auf 225.000 bis 300.000 Einheiten pro Jahr schtzten. Auch den Wirtschaftsbau sieht Bauer der-zeit auf einem moderaten Expansionskurs: In den Segmenten Bro- und Verwaltungs-gebude sowie Handels- und Lagergebude profi tiere der Wirtschaftsbau weiterhin von dem wieder wachsenden Interesse der An-leger an der Gewerbeimmobilie als wertbe-stndiger Kapitalanlage. Auch das Segment Fabrik- und Werkstattgebude entwickle sich

weiterhin positiv, da das zu Jahresbeginn be-frchtete Einknicken der Investitionsttig-keit im Verarbeitenden Gewerbe ausgeblie-ben sei. Der Wirtschaftsbau werde deshalb2012 um nominal 5 Prozent steigen. Schwieriger einzuschtzen seien jedoch die Perspektiven fr den ffentlichen Bau, warnt Bauer. Zwar htten sich die Rahmenbedingun-gen dank steigender Steuermehreinnahmen,des Infrastrukturbeschleunigungsprogrammsdes Bundes und vermehrter Investitionen derKommunen in ihre Verkehrswege gnstiger entwickelt als erwartet, trotzdem erwarte die Bauindustrie aufgrund des schwachen ers-ten Quartals fr das Gesamtjahr 2012 einen leichten Rckgang der Umstze von einem Prozent.

Herausforderung Energiewende Chancen und Risiken fr die deutsche Bauindustrie

ber 800 Gste kamen zum Tag der Deut-schen Bauindustrie, um sich ber die Chancen und Risiken der Energiewende zu informieren

Bauindustrieprsident Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer prognostizierte eine stabile Baukonjunktur

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Bauer: Investitionen mssen Vorrang vor Konsum haben

Staatssekretr Kapferer: Ohne die Bauindus-trie ist die Energiewende nicht zu schaffen

In seiner Grundsatzrede zum Tag der Deut-schen Bauindustrie bezeichnete Bauer nebender Energiewende die Erhaltung und den Aus-bau leistungsfhiger Infrastrukturnetze als ei-ne weitere Zukunftsaufgabe. Bei ffentlichen Investitionen habe sich allein im kommuna-len Bereich ein Investitionsstau von 100 Milli-arden Euro aufgetrmt: Aber auch Verkehrs-wege des Bundes wrden weiter an Substanz verlieren: Ein Fnftel unserer Bundesfernstra-en seien in einem kritischen Zustand. Mehrnoch: Das Brckengutachten von BDI, Bauin-dustrie und Baustoffindustrie hat gezeigt, dass wir gerade fr die Talbrcken auf den Ver-kehrsmagistralen zwischen Nord- und Sd-deutschland ein Sofortprogramm zur Brcken-ertchtigung brauchen, argumentierte Bauer.

Die Menschen htten viel zu lange gemeint, alles sei fertig gebaut. Die Wahrheit sei, dass auch Gebude und Straen eine Lebensdauer

haben. Das msse Politikern wie Brgern str-ker ins Gedchtnis zurckgerufen werden.

Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer als Prsident des Hauptverbandes wiedergewhltDie Mitgliederversammlung des Hauptver-bandes hat Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, Vorsitzender des Vorstandes der Bauer Aktien-gesellschaft, fr weitere vier Jahre in seinem

Amt als Prsident besttigt. Bauer war im Juni 2011 in die Amtszeit von Dipl.-Ing.Herbert Bodner eingetreten, der sein Amt vorzeitig niedergelegt hatte, nachdem er aus

Altersgrnden sein Ausscheiden als Vor-standsvorsitzender der Bilfi nger Berger SE angekndigt hatte.

Dipl.-oec. Andreas Schmieg, Vizeprsident Sozialpolitik, RA Michael Knipper, Hauptgeschftsfhrer, Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, Prsident, Dipl.-Ing. Klaus Pllath, Vizeprsident Technik, und Dipl.-Ing. Marcus Becker, Vizeprsident Wirtschaft (v.l.)

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Bauer vor ber 800 Gsten aus Unternehmen, Politik und Wissenschaft:

Energiewende und Ausbau der Infrastruktur sind die Zukunftsthemen der Bauindustrie

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Bundesregierung setzt bei der energetischen Sanierung des Gebudebestandes auf Eigen-verantwortung der Eigentmer. Prsident Thomas Bauer mit BMWi-Staatssekretr Kapferer und Hauptgeschftsfhrer RA Michael Knipper (v.l.)

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ber Chancen und Risiken der Energiewende diskutierten Jochen Homann, Prsident der Bundesnetzagentur, Stephan Kohler, Vorsitzenderder Geschftsfhrung der Deutschen Energie-Agentur (dena), Anja Kohl, Moderatorin, Dipl.-Ing. Klaus Pllath, Vizeprsident Technik Hauptverband, und Dr. Hans Friedrich Bnting, Chief Financial Offi cer RWE Innogy GmbH (v.l.)

Investitionen mssten wieder Vorrang vor Konsum genieen. Der Verfall der Investi-tionsquoten in allen ffentlichen Haushalten beim Bund von 15 Prozent im Jahre 1995 auf nur noch knapp 9 Prozent im Jahre 2011 msse gestoppt werden. Wir sollten auch auf der Ebene des Bundes zu einer Mindestinves-titionsquote von 15 Prozent zurckkehren,so Bauer. Die Nutznieer ffentlicher Investitionen mssten knftig strker zu deren Finanzie-rung herangezogen werden. Die deutsche Bauindustrie setze sich deshalb dafr ein, die Verkehrswegefi nanzierung des Bundes von der bisherigen Haushaltsfi nanzierung auf Nutzerfi nanzierung umzustellen. Mit der Zuweisung smtlicher Lkw-Maut-einnahmen an die Verkehrsinfrastruktur-fi nanzierungsgesellschaft (VIFG) habe das BMVBS einen ersten Schritt in Richtung ei-nes geschlossenen Finanzierungskreislaufs Bundesfernstrae und damit einer Verste-tigung der Fernstraeninvestitionen getan; weitere Schritte mssten folgen. Mittelfristig msse die Lkw-Gebhr auf alle Fahrzeuge ber 7,5 Tonnen Gesamtgewicht ausgeweitet und eine Vignette fr Pkw und leichte Lkw eingefhrt werden. Fr diesen Vorschlag sprechen: die ber-schaubaren Investitions- und Betriebskosten von etwa 5 Prozent des jhrlich zu erwartendenMautaufkommens, die kurze Vorlaufzeit frdie Einfhrung einer Vignette von nur sechs

bis neun Monaten, die einfache und diskri-minierungsfreie Einbeziehung auslndischerStraen benutzer, die damit ebenfalls zurDeckung der Wegekosten herangezogen wer-den knnten, die Vermeidung von Ausweich-verkehren und einer bermigen Belastung der Berufspendler (Flatrate-Charakter der Vignette), so Bauer vor den Gsten des Ta-ges der Deutschen Bauindustrie. Auch der Staatssekretr im Bundeswirt-schaftsministerium Stefan Kapferer betonte,dass ohne die Unternehmen der Bauwirtschaft der Umbau der Energieversorgung nicht zu schaffen sei. Im Bereich der energetischen Gebudesanierung sei das Ziel, bis 2050 einenklimaneutralen Bestand zu haben. Derzeit werde eine Novelle des Energieeinsparrechts vorbereitet, mit der auch europische Vorgabenumgesetzt wrden. Danach sollen ab demJahr 2021 alle Neubauten in Europa Niedrigst-energiegebude sein. Der gemeinsame Ent-

wurf des Bundeswirtschafts- und des Bundes-bauministeriums sehe deshalb vor, dass die energetischen Anforderungen an Neubauten moderat angehoben wrden. Dabei setze die Bundesregierung auf Eigenverantwortung und Investitionsanreize der Eigentmer. Beim Netzausbau werde die Bundesregie-rung die notwendigen Voraussetzungen mit-tels eines Netzentwicklungsplans schaffen, damit eine schnellere Planung mglich wer-de. Auch die Brgerbeteiligung solle verbes-sert werden, denn ohne hinreichende Ak-zeptanz der Bevlkerung sei der Netzausbau nicht zu schaffen. Zuknftig knnten neue Leitungen auch als Erdkabel verlegt werden, wenn die Mehrkosten vertretbar seien. Erd-verkabelung fr die Hchstspannungsebene lehne das Bundeswirtschaftsministerium al-lerdings ab.

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Abendveranstaltung im TIPI am Kanzleramt

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TAG DER DEUTSCHEN BAUINDUSTRIE 2012 /9

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Der Tag der Deutschen Bauindustrie wurde untersttzt von ...

Weitere Untersttzer: Bauverlag BV GmbH, bi medien GmbH, Fraunhofer Informationszentrum Raum und Bau, Hochschule Biberach

Zeppelin/CAT Lindner Group

Herrenknecht Saint-Gobain

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Technisches Wissen in konomische Erfolge umzusetzen, erfordert ein umfassendes Ver-stndnis der Prozessketten. Effi ziente Ablu-fe, Controlling, Logistik sowie die Fhigkeit, Vertrge klug zu verhandeln und umzuset-zen, sind heute wesentliche Erfolgsfaktoren im Bauunternehmen. Deshalb suchen die Unternehmen fr Fhrungsaufgaben Mit-arbeiter mit technischen und betriebswirt-schaftlichen Qualifi kationen. Dies erklrteder Prsident des Hauptverbandes, Prof.Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, vor Absolventen desberufsbegleitenden Masterstudiums Unter-nehmensfhrung Bau an der Akademie der Hochschule Biberach am 16. Juni.

Unternehmensstrategien zu entwickeln, verlan-ge Marktorientierung und Kreativitt, kombi-niert mit angemessenem Risikobewusstsein.Gleiches gelte fr die Herausforderungen, diesich durch den Nachholbedarf bei der Infra-struktur, der Ressourcenknappheit, der Umwelt-problematik und der Globalisierung ergben. Bei der Wahl eines betriebswirtschaftlichen Aufbaustudiums fr Ingenieure gebe es ein vielfltiges Angebot. Sehr interessant seien dabei Angebote, die die Besonderheiten der Bauwirtschaft in allen Fchern explizit be-rcksichtigten, so wie das berufsbegleitendeMasterstudium Unternehmensfhrung Bau

der Akademie der Hochschule Biberach. Bau-unternehmen mssten sich nicht nur auf zu-nehmende Fachkrfteknappheit einstellen. Sie mssten sich auch bewusst werden, dass durch die modernen elektronischen Netz-werke eine Art permanenter Arbeitsmarkt entstehe, in dem sich die Mitarbeiter lau-fend bewegten. Zustzliche Anstrengungen seien also ntig, nicht nur bei der Personal-rekrutierung, sondern auch bei der Perso-nalbindung. Wer attraktive und umfassen-de Weiterbildung ermgliche, wie z.B. ein berufsbegleitendes Aufbaustudium, erhhe nicht nur die Fhigkeiten im Unternehmen, sondern vertiefe auch die Bindung des Mit-arbeiters zum Unternehmen. Das Studium Unternehmensfhrung Bau ist mit drei berufsbegleitenden Intensivblcken in Betriebswirtschaft, Recht und Organisa-tion/Fhrung inhaltlich und zeitlich auf die Bauwirtschaft zugeschnitten. Zugelassen sindBauingenieure und Architekten mit einem ersten Hochschulabschluss als Diplom oder Bachelor. Nach erfolgreichem Abschluss er-halten die Teilnehmer den staatlichen akade-mischen Grad Master of Business Adminis-tration (MBA).

www.akademie-biberach.de/master/unternehmensfuehrung

Ausknfte erteilt die Akademie der Hoch-schule Biberach Prof. Dr. Gisela Gtz (Studienleitung)Miriam Rehm (Geschftsfhrung)Memelstrae 788400 BiberachTelefon: 07351 582-551E-Mail: [email protected] Web: www.akademie-biberach.de

Prsident Bauer an der Hochschule Biberach:

Masterstudium Unternehmens-fhrung Bau schafft beste Voraussetzungen fr Erfolg

Bauindustrieprsident Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer an der Akademie der Hochschule Biberach: Betriebswirtschaftliches Denken ist fr den Erfolg als Fhrungskraft in Bau-unternehmen unabdingbar

Sozialpolitischer Ausschuss:

Letzte Sitzung der Sozialpolitischen VertretungAm 26. Juni fand die letzte Sitzung derSozialpolitischen Vertretung (SPV) des Haupt-verbandes in Frankfurt statt. Zuknftig wird das Gremium Sozialpolitischer Aus-schuss (SPA) heien. Darauf wies der Vor-sitzende der SPV, Vizeprsident Dipl.-oec. Andreas Schmieg, zu Beginn der Sitzunghin. Die Namensnderung erfolgte im Zu-ge einer internen Umstrukturierung beim Hauptverband.

Schwerpunkt der Beratung war die Weiter-entwicklung der Zusatzversorgungskasseund die Einfhrung der Tarifrente Bau (TRB). Die Sozialpolitische Vertretung er-teilte dem Vorstand ein umfassendes Man-dat zur Aufnahme von Tarifverhandlungen. Die Diskussion zeigte, dass der Einstieg in die TRB nur dann erfolgreich mglich ist,wenn dieser weitgehend kostenneutralgelingt. Mit der Aufnahme der Tarifver-

handlungen ist nach der Sommerpause zu rechnen.

Daneben wurden Fragen des Mindestur-laubs und die Fachkrftesicherung beraten. Es wurde festgelegt, das Thema Fachkrf-tesicherung zuknftig als festen Tagesord-nungspunkt zu behandeln.

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VERBANDSINFORMATIONEN /13

Deutsche Bauindustrie will Bulgarien beim Aufbau der Infrastruktur untersttzen. Menda Stoyanova, Abgeordnete, Vorsitzende des Haushalts- und Finanzausschusses, Delian Dobrev, Minister fr Wirtschaft, Energie und Tourismus, Dr.-Ing. Hans-Wilhelm Funke-Oberhag, Segmentleitung Energy and Infrastructure Solutions, Hochtief Solutions AG, Dr.-Ing. Wal-ter Fleischer, Mitglied des Vorstands, Strabag AG, S.E. Rossen Plevneliev, Staatsprsident der Republik Bulgarien, Dipl.-Ing. Ludger Koch, Geschftsfhrer, Bilfi nger Berger Civil, ster-reich, Udo Berner, Mitglied der Geschftsleitung, Wolff & Mller Holding GmbH & Co. KG, RA Michael Knipper, Hauptgeschftsfhrer Hauptverband, Dr.-Ing. Alexander Schneider, Leiter Osteuropa, Leonhard Weiss GmbH & Co. KG (v.l.)

Die Deutsche Bauindustrie will Bulgarien beim Ausbau seiner Verkehrs- und Umwelt-infrastruktur untersttzen, fordert jedoch mehr Transparenz bei der Vergabe ffentli-cher Auftrge und den Abbau brokratischer Hrden bei der Prqualifi kation. Bei einem Treffen von Vertretern des Hauptverbandes mit dem Bulgarischen Staatsprsidenten und vormaligen Bauminister S.E. Rossen Plevne-liev sowie dem Wirtschaftsminister DelianDobrev und der Vorsitzenden des Bulgari-schen Parlaments, Menda Stoyanova, im Juli in Berlin erklrte der Vorsitzende der Bundesfachabteilung Straenbau des Haupt-verbandes, Dr.-Ing. Walter Fleischer, dass die Deutsche Bauindustrie fr ihr Engagement in Bulgarien politische Untersttzung bei der Durchsetzung eines fairen Qualittswettbe-werbs im Lande brauche. Plevneliev sagtezu, dass die administrative Reform eine der Prioritten seiner Amtszeit sei und die Ein-fhrung von E-Government bereits im Stra-tegieprogramm verankert sei.

Der Hauptgeschftsfhrer des Hauptverban-des, RA Michael Knipper, erluterte, dass die Deutsche Bauindustrie fr einen Quali-tts- und Kompetenzwettbewerb in Bulgari-en stehe, und empfahl, insbesondere bei an-spruchsvollen Infrastrukturvorhaben das Kriterium des wirtschaftlich gnstigsten Angebots zu etablieren. Plevneliev erwider-

Bulgariens Staatsprsident in Berlin empfangen:

Bauindustrie sichert Bulgarien Untersttzung beim Aufbau der Infrastruktur zu

Wie gewinnt man neue Fachkrfte? war nur eine von vielen Fragen im Rahmen der SOKA-BAU Praktiker-Tagung. Heinrich Alt, Vorstand Bundesagentur fr Arbeit, Klaus Wiesehgel, IG-BAU-Vorsitzender, Frank Lehmann, Moderator, Frank Dupr, Vizeprsident Sozialpolitik ZDB, RA Oliver Zander, Geschftsfhrer Tarif- und Sozial-politik HDB (v.l.)

Der demografi sche Wandel stellt die Bau-wirtschaft vor groe Herausforderungen. Schon jetzt sind die Belegschaften zum Teil beraltert, mit der Folge, dass in den kom-menden Jahren bis zu 20.000 Poliere feh-len werden. Dies war die Kernbotschaft der diesjhrigen SOKA-BAU Praktiker-Tagung, die am 10. Mai in Wiesbaden unter dem Motto Attraktive Bauwirtschaft? Pers-pektiven zur erfolgreichen Gewinnung und Bindung von Fachkrften stattfand.

Wie man neue Fachkrfte hinzugewinnt, wurde im zweiten Teil der Tagung diskutiert. Zu Wort kamen auch Auszubildende, die von ihren Erfahrungen berichteten. Es wurde deutlich, dass die Unternehmen ihre Fach-krfte unbedingt halten mssen, um dauer-haft am Markt bestehen zu knnen. In die-sem Zusammenhang wurde auch ber das vernderte Kommunikationsverhalten der jungen Generation diskutiert und ob es sinn-voll ist, die Jugendlichen ber die bekannten Social-Media-Plattformen anzusprechen.

Die Teilnehmer der abschlieenden Podiums-diskussion waren sich einig, dass es knftig wichtig ist, gemeinsam Strategien zur Siche-rung des Fachkrftebedarfs in der Bauwirt-schaft zu entwickeln.

SOKA-BAU Praktiker-Tagung:

Attraktive Bau-wirtschaft? Fachkrfte gewin-nen und bindente, dass aufgrund der von der Europischen

Kommission am Anfang seiner Amtszeit als Bauminister 2009 eingefrorenen Hilfsmittel Bulgarien zunchst gezwungen gewesen sei, den niedrigsten Preis als Vergabekriterium festzulegen, um das Vertrauen der EU-Behr-den zurckzugewinnen. Er kndigte die bal-dige Verffentlichung eines gemeinsam mit der Regierung entwickelten Strategiepro-gramms Bulgarien 2020 an, das alle wich-tigen Vorhaben im Bereich Infrastruktur bis 2020 prsentieren soll. Diese Vorhaben sollen Investitionen von etwa 10 Milliarden Euro beanspruchen, die zu einem Drittel aus EU-Frdermitteln bestritten werden sollen. Der Rest soll nach Vorstellung der bulgarischen Regierung ber PP-Projekte und die Einfh-rung eines Mautsystems fi nanziert werden.

Ferner informierte er, dass das erste Gesetz fr ffentlich Private Partnerschaften geradevom bulgarischen Parlament verabschiedet worden sei und konkrete Plne fr die Verga-be von Brcken-, Tunnel- und Autobahnpro-jekten als PP bestnden.

Der bulgarische Prsident sagte zudem sei-ne Untersttzung fr die Grndung einer Arbeitsgruppe fr den Ausbau der Zusam-menarbeit im Bereich Berufsbildung zu. Ab-schlieend lud er den Hauptverband zu Ge-sprchen nach Sofi a ein.

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Der Hauptausschuss Tief-bau (HAT) des DeutschenVergabe- und Vertragsaus-schusses fr Bauleistun-gen (DVA) hat auf seinerSitzung am 12./13. Juni

in Mnchen auf Antrag des Hauptverbandes beschlossen, eine neue ATV zur Regelung der Horizontalsplbohrverfahren (HDD) zu erarbeiten.

Hintergrund: Bis 2009 wurde die ATV DIN

18319 Rohrvortriebsarbeiten auch fr HDD herangezogen. Zwar waren die Regelungen we-nig spezifi sch fr HDD, konnten aber analog verwendet werden. Mit der Gesamtausgabe 2009 erschien jedoch eine berarbeitete Fas-sung. Seitdem sind HDD explizit vom Geltungs-bereich der ATV DIN 18319 ausgeschlossen.

Die Bundesfachabteilung Leitungsbau nahmsich der Sache an und stellte an den DVA einen Antrag auf Erstellung einer eigenen ATV fr HDD. Diesem Antrag wurde nun stattgegeben.

Bis zum Herbst soll sich der Fachberater-kreis konstituieren. Die Herausgabe der neu-en ATV Horizontalsplbohrarbeiten ist fr die nchste Gesamtausgabe der VOB geplant, die fr 2014 erwartet wird.

Bei Interesse an der Mitarbeit in diesem Fachberaterkreis wenden Sie sich bitte anDipl.-Ing. Joachim Simon Telefon: 030 [email protected]

Neue ATV Horizontalsplbohrarbeiten

VOB/aktuell

Die Generalversammlung des Europischen Bauverbandes FIEC hat am 8. Juni in Istan-bul den deutschen Bauunternehmer Thomas Schleicher, geschftsfhrender Gesellschaf-ter der Michael Grtner GmbH, zum neuen Prsidenten gewhlt. Schleicher, der bereits seit 2010 Vizeprsident der FIEC war, folgt der Italienerin Luisa Todini, die das Amt tur-nusgem nach zweijhriger Amtszeit abgab.

Nach seiner Wahl bezeichnete Schleicher die Positionierung der europischen Bauwirt-schaft als Schaffer und Bewahrer realer Wer-te als zentrales Anliegen. Vor dem Hinter-grund der akuten Staatsschuldenkrise stehe die europische Bauwirtschaft vor groen Herausforderungen. Umso wichtiger sei es, die Bauwirtschaft als Problemlser in den Bereichen Klimaschutz und Infrastruktur im Bewusstsein des europischen Brgers zu verankern. Thomas Schleicher ist seit 1994 Prsident der Bauindustrie/Bauwirtschaft in

Nordbaden und seit 2000 Prsident der Lan-desvereinigung Bauwirtschaft Baden-Wrt-temberg.

Im Anschluss an die Generalversammlung fand die FIEC-Konferenz statt, die sich mit Fragen der Modernisierung des europischenVergaberechts sowie mit fairen Vertragsbe-dingungen innerhalb der Europischen Unionbefasste. Darber hinaus informierte der Ge-neraldirektor der DG Unternehmen und In-dustrie, Daniel Calleja, die Kongressteilnehmerber die geplante Mitteilung der EuropischenKommission zur Verbesserung der Wettbe-werbsfhigkeit der europischen Bauwirt-schaft. Zum Abschluss des ersten Konferenz-tages prsentierte der trkische Minister fr Europaangelegenheiten und Chefverhandler fr den EU-Beitritt der Trkei, Egemen Bagis, die Chancen und Geschftsmglichkeiten, die sich fr europische Unternehmen nach einem Beitritt der Trkei ergeben knnten.

Am 9. Juni fand als auerordentlicher Tages-ordnungspunkt ein Gipfeltreffen zur Bau-wirtschaft mit dem Vizeprsidenten der Europischen Kommission, Antonio Tajani, statt, der auch als EU-Kommissar fr Indus-trie und Unternehmen verantwortlich zeich-net. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellte Tajani den Aktionsplan fr die Bauwirtschaft vor, den die Europische Kommission im Verlauf der nchsten Wochen besttigenwird. Des Weiteren hob er die Bedeutung desBausektors fr die gesamte Volkswirtschaft hervor und betonte ihre strategische Bedeu-tung fr die europische Wachstumsstrate-gie Europa 2020.

Im Bereich der Auenwirtschaft kritisierte der EU-Kommissar, dass die ffentlichen Be-schaffungsmrkte vieler Schwellenlnder fr europische Baufi rmen geschlossen blieben, whrend die EU wie das Beispiel der chi-nesischen Staatsbaufi rma COVEC in Polenzeige ihren Beschaffungsmarkt grundstz-lich fr Anbieter aus Drittstaaten geffnet habe. Die Kommission habe dieses Problem erkannt und arbeite derzeit an einem Ver-ordnungsvorschlag, um mehr Reziprozitt im ffentlichen Auftragswesen herzustellen.

Zum Abschluss der Dialogveranstaltung er-klrte Vizeprsident Tajani seine Bereit-schaft, in regelmigen Abstnden mit den Verbnden der europischen Bauwirtschaft zusammenzutreffen, um gemeinsam Ideenfr eine Verbesserung der Wettbewerbs-fhigkeit zu erarbeiten. Die Prsidenten der FIEC, Luisa Todini und Thomas Schleicher, sowie der EIC-Prsident, Duccio Astaldi, be-grten dieses Angebot und versicherten dem EU-Kommissar ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit, um die EU-Initiative zum Erfolg zu fhren.

FIEC-Generalversammlung in Istanbul:

Thomas Schleicher zum neuen Prsidenten gewhlt

Neuer FIEC-Prsident Schleicher sieht die europische Bauwirtschaft vor groen Heraus-forderungen. Emin Sazak, Prsident des trkischen Bauindustrieverbandes TCA, Daniel Calleja, Generaldirektor der GD Unternehmen und Industrie, Luisa Todini, ehemalige Pr-sidentin der FIEC, Egemen Bagis, trkischer Minister fr europische Angelegenheiten,Thomas Schleicher, Prsident der FIEC, Emre Aykar, Vizeprsident der FIEC (Trkei) (v.l.)

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VERBANDSINFORMATIONEN /15

Zur neuen Prsidentin des Rohrleitungsbau-verbandes (rbv) wurde auf der Mitgliederver-sammlung am 26. April in Erfurt Dipl.-Volksw.Gudrun Lohr-Kapfer, geschftsfhrende Ge-sellschafterin der Franz Lohr GmbH und Vor-sitzende der rbv-Landesgruppe Baden-Wrt-temberg, gewhlt. Sie tritt die Nachfolge von Dipl.-Ing. Klaus Ksel an, der sich aus Alters-grnden nicht mehr zur Wahl stellte und zumEhrenprsidenten gewhlt wurde. Neben den Wahlen waren der Bericht der Geschfts-fhrung, die Berichte ber die Arbeit der technischen Gremien und des Bundesfachab-teilungs-/rbv-Ausschusses fr Personalent-wicklung, die Entlastung von Vorstand und Geschftsfhrung sowie die Ehrung von langjhrigen Mitgliedern weitere Tagesord-nungspunkte.

Ksel zog in seiner Abschiedsrede eine po-sitive Bilanz seiner zehnjhrigen Amtszeit. Wir haben unsere Stimme erhoben und den Leitungsbau und die notwendige Erhaltung der Netze an die ffentlichkeit gebracht, da-bei aber auch gleichzeitig unsere Qualitts-ziele verbessert und das betriebliche Quali-ttsmanagement aufgebaut und zertifi ziert, erklrte er. Die Ausweitung der Berufsbil-dung, die nderung der Satzung und das En-gagement auf technisch-wissenschaftlicher, aber auch auf politischer Ebene, bezeichnete er als Meilensteine der Verbandsarbeit in den zurckliegenden Jahren. Bei der Energie-

wende mssen die Leitungsbauer ganz vorne mitreden, denn wir sind es letztendlich, die den Nagel in die Wand schlagen, so seine Vi-sion, die er gleichzeitig als Auftrag fr seine Nachfolgerin Gudrun Lohr-Kapfer und die Vizeprsidenten verstanden wissen wollte.

In ihrer Antrittsrede unterstrich die neue Pr-sidentin Lohr-Kapfer die Bedeutung des The-mas Energie und erklrte: Die Energiewende kann nur als Gemeinschaftswerk von Wirt-schaft, Verbnden und Gesellschaft erfolg-reich umgesetzt werden. Gleichzeitig betonte sie die Bedeutung der Arbeit der rbv-Landes-gruppen, die in den Regionen die Werbung in eigener Sache bei Verbrauchern, Wirtschaft und Politik vorantreiben wrden.

Mitgliederversammlung des Rohrleitungsbauverbandes in Erfurt:

Gudrun Lohr-Kapfer neue Prsidentin Ksel verabschiedet

Die Prsidentin des Rohrleitungsbauverbandes, Dipl.-Volksw. Gudrun Lohr-Kapfer mit den Vizeprsidenten Dipl.-Ing. (FH) Manfred Vogelbacher (l.) und Dipl.-Ing. (FH) Fritz Eckard Lang (r.)

Neuer Vorstand der BFA Leitungsbau: Dipl.-Ing. Thomas Wenzel, stellv. Vorsitzender, Dipl.-Ing. Andreas Burger, Vorsitzender, Gunter Httner, stellv. Vorsitzender (v.l.)

Die Bundesfachabteilung Leitungsbau hat am 26. April in Erfurt ihren Vorstand neu besetzt. Dipl.-Ing. Andreas Burger, Landes-fachabteilung Baden-Wrttemberg, wurde einstimmig zum Vorsitzenden der Bundes-fachabteilung Leitungsbau und Dipl.-Ing. Gunter Httner, Sachsen/Sachsen-Anhalt, sowie Dipl.-Ing. Thomas Wenzel, Nord, zu Stellvertretern gewhlt.

In ihren mtern als Vorstandsmitglieder besttigt wurden Dipl.-Ing. (FH) Ewald We-ber, Bayern, Dipl.-Ing. (FH) Peter Scholz, Hessen/Thringen, Dipl.-Ing. Karl Jelinski, Baden-Wrttemberg, und Gunnar Hunold, Niedersachsen.

Aus dem Amt schieden Ewald Weber als Vorsitzender und Dipl.-Ing. Klaus Ksel als stellvertretender Vorsitzender. Weber stand fr das Amt des Vorsitzenden auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Verfgung. Ksel schied auf eigenen Wunsch altersbedingt aus dem Vorstand aus.

// BUNDESFACHABTEILUNG LEITUNGSBAU

Neuer Vorstand gewhlt

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Gudrun Lohr-Kapfer dankte dem neuen rbv-Ehrenprsidenten Klaus Ksel fr seine herausragende Leistung

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Wir akzeptieren nur die bernahme be-herrschbarer Risiken. So lautete auch das Fazit des zweiten Risikoworkshops Spezial-tiefbau, den die Bundesfachabteilung Spe-

zialtiefbau gemeinsam mit dem Verein zurFrderung fairer Bedingungen am Bau Konditionenverein Spezialtiefbau am 31. Mai in Frankfurt am Main durchfhrte und an

dem ber 50 Fachleute aus der Spezialtief-baubranche teilnahmen.

Gerade im Spezialtiefbau komme es wegender Besonderheiten des natrlichen BaustoffsBaugrund aufgrund von Kampfmitteln und der zu bercksichtigenden Nachbarbebauung zu besonderen Ausfhrungsrisiken fr den Bauunternehmer. Hinzu kommen knnten Probleme aus einer unangemessenen Risikover-teilung bei der Vertragsabwicklung und einerunzureichenden Qualittssicherung.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass die ver-bindliche Nutzung der vom Konditionenver-ein Spezialtiefbau erstmals im Jahre 2004 he-rausgegebenen Einheitlichen Angebots- und Vertragsbedingungen im Deutschen Spezial-tiefbau (aktuelle Fassung vom 2. September 2010) ein wichtiger Baustein fr erfolgreiches Risikomanagement sei. Dies habe die jahre-lange erfolgreiche Anwendung gezeigt.

Das Organisatorenteam: RA Dr. jur. Bastian Fuchs, TOPJUS Rechtsanwlte, Dipl.-Ing. Wal-ter Haus, Mitglied der Geschftsleitung Bauer Spezialtiefbau GmbH, Dipl.-Ing. Uwe Hinz-mann, Leiter Zentraleuropa Keller Grundbau GmbH, Dipl.-Ing. Dirk Siewert, Hauptver-band, Dipl.-Ing. Roland Wend, Geschftsfhrer Bilfi nger Spezialtiefbau GmbH, Ing. Ronald Bruckner, Geschftsfhrer Universale Grund- und Sonderbau GmbH (v.l.)

// BUNDESFACHABTEILUNG SPEZIALTIEFBAU:

2. Risikoworkshop Spezialtiefbau Wir akzeptieren nur die bernahme beherrschbarer Risiken

// BUNDESFACHABTEILUNG AKUSTIK- UND TROCKENBAU:

Raumlichtgestaltung in der SchweizNeue Entwicklungen aus den Bereichen Ta-geslichtsysteme sowie Kunst- und Natur-lichtplanung in Innenrumen standen im Mittelpunkt der diesjhrigen Jahreshaupt-versammlung der BFA Akustik- und Tro-ckenbau am 4. Mai in Basel.

Neben dem Vorstandsbericht ber aktuelle Normungsprojekte und den Fortgang des be-

Begutachtung innovativer Tageslichttechnik. Der Vorstand der BFA ATB Thomas Link, Sabine Manig, Helmut Bramann (HDB), Thomas Weinrich, Suitbert Nchel, Felizitas Skala, Claudio Liguori (v.l.). Es fehlt: Steffen Schulz

treuten Forschungsvorhabens Bauteilkata-log im Bereich Schallschutz standen Ergeb-nisberichte der BFA-Arbeitskreise Ausbildung zur praxisnahen Anpassung der berbetrieb-lichen Ausbildung, die VOB/C zur begonnenenberarbeitung der ATV DIN 18340 Trocken-bauarbeiten sowie der Tarifkommission Tro-ckenbau ber bisherige Ergebnisse und die

Zielrichtung weiterer Gesprche zu Sonder-lhnen im Vordergrund der Tagung.

Die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Ausbau und Fassade des Zentralverbandes des deutschen Baugewerbes im Gesprchskreis Ausbau wurde gewrdigt und die Abkehr des Bundesverbandes in den Gewerken Ausbau und Fassade (BIG) per Satzungsnderung von tarifpolitischen Ambitionen begrt.

Die Besprechung neuer technischer Merk-bltter rundete die Veranstaltung ab. Der Vorstand konnte zum Abschluss ein positives Fazit ziehen. Die Jahreshauptversammlung der BFA Akustik- und Trockenbau habe sich mit ber hundert Teilnehmern erneut wach-senden Unternehmerzuspruches erfreut.

Im Vorfeld der Tagung hatten die Teilnehmer die in Schopfheim ansssige Firmenzentrale der Durlum GmbH, einer der fhrenden An-bieter von Lsungen im Bereich Metallde-cken, Lichtdecken, Leuchten und Lichtsyste-men, besucht.

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VERBANDSINFORMATIONEN /17

// BUNDESFACHABTEILUNG STRASSENBAU:

Verkehrsinfrastruktur chronisch unterfi nanziert, Substanzverlust lsst sich nicht aufhaltenAuch mit zustzlichen Mitteln aus Konjunk-turpaketen und dem Infrastrukturbeschleu-nigungsprogramm lsst sich der substanzielleVerfall unserer Verkehrswege nicht aufhalten.Die chronische Unterfi nanzierung ist allgegen-wrtig. Dies zeigen vor allem unsere Brcken-bauwerke, deren Tragfhigkeitsreserven allmh-lich aufgebraucht sind. Mit diesen Worten er-ffnete der Vorsitzende der BundesfachabteilungStraenbau, Dr.-Ing. Walter Fleischer, die De-legiertenversammlung am 10. Mai in Rostock.

Insgesamt mssten mindestens 2.500 kritischeBrckenteilbauwerke in Spann-, Stahl- oder Verbundbauweise nachgerechnet werden. Das habe zur Folge, dass in den kommenden Jahren mehr Mittel in die Brckenerhaltung fl ieenmssten. Der Mittelbedarf fr die Erhaltung, Instandsetzung oder Verstrkung des Br-ckenbestandes der Bundesfernstraen werdeauf etwa 5 bis 7 Milliarden Euro beziffert.Die Mittel dafr stammten aus dem Gesamt-etat fr Erhaltungsmanahmen, der insge-samt 2,4 Milliarden im Jahr 2012 betrgt.Davon wrden 2012 670 Millionen Euro und 2013 750 Millionen Euro in die Brckener-tchtigung fl ieen. Brcken seien neben

Tunneln mit Abstand die kostenintensivstenAnlagenteile von Straen. Diese Mittel stn-den letztlich zur Sanierung der Bundesfern-straen nicht zur Verfgung mit der Folge, dass sich der Zustand der Straenbefesti-gung fortwhrend verschlechtere.

Im Rahmen der Delegiertenversammlung hielt Dipl.-Ing. Geologe Thomas Leister (TPA)als Experte der Erdbaunormung einen Gast-vortrag zur aktuellen Entwicklung der ATV DIN 18300 Erdarbeiten. Er informierte ineiner Synopse ber den berarbeitungsstand der ATV DIN 18300, die ein vllig neues Kon-zept zur Beschreibung von Boden und Fels vorsieht. Aktuell werde in einer Pilotphasebei diversen Straenbaumanahmen das Konzept der Homogenbereiche erprobt.

Dr. Reinhold Rhl, Leiter des Zentralreferats fr Gefahrstoffe bei der BG BAU, berichtete in seinem Vortrag ber Dmpfe und Aerosoleaus Bitumen und die damit verbundenenAktivitten im Gesprchskreis Bitumen. Knftig werde beim Asphalteinbau in Tunnel-bauwerke der Einbau von temperaturabge-senktem Asphalt erforderlich.

Delegierte der Bundesfachabteilung Straenbau und Vertreter der Landesverbnde bei der Besichtigung des Firmengelndes Liebherr-MCCtec Rostock GmbH, Fertigungsstandort fr maritime Krane

Friedrich von Heusinger, Leiter der Landesvertretung Hessen in Brssel, Sjoerd Feenstra, Europische Kommis-sion, Thomas Mann, MdEP, Danuta Jazlowiecka, MdEP, Detlef Fechtner, Moderator, EU-Korrespondent Brsen-zeitung, Sam Hgglund, Europische Baugewerkschaft, Oliver Zander, Haupt-verband (v.l.)

Der Vorschlag der EU-Kommission zur soge-nannten Durchsetzungsrichtlinie (Enforce-ment Directive) und Monti-II-Verordnung fhrt nicht zu einer Verbesserung der Kontroll-mechanismen fr Mindestlhne und ande-re zwingende Arbeitsbedingungen. Das war die einhellige Meinung von Arbeitgeber- undGewerkschaftsvertretern bei einer Podiums-diskussion mit Abgeordneten des Europ-ischen Parlaments am 20. Juni in der Hes-sischen Landesvertretung in Brssel. Auchdas deutsche Mitglied im EuropischenParlament (MdEP), Thomas Mann, bewerteteden Richtlinienvorschlag kritisch. Die EU-Kommission will mit ihren Vorschlgen zur besseren Durchsetzung der Entsendelinie beitragen, die den Schutz und die Gleichstel-lung grenzberschreitend entsandter Arbeit-nehmer sicherstellen soll. Der Geschftsfhrer Tarif- und Sozialpoli-tik des Hauptverbandes, RA Oliver Zander, unterstrich, dass eine erhebliche Erschwe-rung der Kontrollmglichkeiten fr die Be-hrden als Folge der Durchsetzungsrichtlinie drohe. Die Berichterstatterin des Entsende-pakets im Europischen Parlament, Danu-ta Jazlowiecka, erklrte, konstruktiven Vor-schlgen der Sozialpartner gegenber offenzu sein. Die Diskussion in den Ausschssen des Europischen Parlaments beginnt nach der Sommerpause. Die Ratsarbeitsgruppen haben sich bereits konstituiert.

Diskussion zur Enforcement Directive

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Die Frderung Jugendlicher unterschiedlicher Leistungsniveaus, die Qualittssicherung in den Ausbildungszentren und die einheitliche Gestaltung von Kommunikationsmitteln zur Nachwuchswerbung standen im Mittelpunkt der Sitzung des Berufsbildungsausschusses

am 27. Mrz, die auf Einladung des Vorsitzen-den Prof. Dr.-Ing. Hans-Josef Krmer bei der Leonhard Weiss GmbH in Satteldorf stattfand.

Es bestand Einvernehmen, dass knftig einebundesweite gemeinsame Vermarktung der

Berufsbilder angestrebt werden soll. Dar-ber hinaus waren sich die Teilnehmer einig, dass die sehr guten und vielseitigen Karriere-mglichkeiten der Branche vermehrt in die ffentlichkeit getragen werden sollen.

Berufsbildungsausschuss:

Schwerpunkte der Berufsausbildung

Der Berufsbildungsausschuss des Hauptverbandes strebt ein bundesweites Marketing fr Bauberufe an

/ VERBANDSINFORMATIONEN

Der Ausschuss gro-er Unternehmen derBauindustrie (AGU) whlte auf seiner Sit-zung am 5. Juni in Wiesbaden Dr.-Ing. Jochen Keysberg, Bil-fi nger Berger Inge-nieurbau GmbH, alsNachfolger von Dipl.-

Ing. Klaus Pllath einstimmig zum neuen Vor-sitzenden. Pllath hatte zuvor das Amt des Vizeprsidenten Technik des Hauptverbandes bernommen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden un-ter anderem die Themen Auswirkungen der Energiewende auf die Bauindustrie, ffnung der europischen Beschaffungsmrkte, die aktuelle Situation der beteiligten Unterneh-men beim Flughafen Berlin-Brandenburg so-wie weitere aktuelle verbandspolitische The-men diskutiert.

Ausschuss groer Unternehmen :

Keysberg neuer AGU-Vorsitzender

Das technik-politische Lobbying des Haupt-verbandes zu strken und den Austausch mit den entsprechenden Ausschssen und Ar-beitskreisen des Hauptausschusses Technik (HATECH) enger zu vernetzen, ist die Auf-gabe des Strategiekreises Technik, der am 23. Mai erstmals in Berlin zusammentrat.

Der HATECH-Vorstand sowie die Vorsitzen-den der technik-politischen Ausschsse undArbeitskreise haben gemeinsam mit demVizeprsidenten Technik, Dipl.-Ing. Klaus Pllath, Trends und Zukunftsthemen disku-tiert, um daraus strategische Weichenstel-lungen fr die technik-politische Verbands-arbeit abzuleiten.

Vor dem Hintergrund absehbar zunehmender Klima- und Umweltextremereignisse wurdeals strategisches Zukunftsthema unter anderemdie Vulnerabilitt von Gebuden und Infra-strukturen errtert und die Einrichtung eines Arbeitskreises empfohlen. Auerdem wurden die Zielsetzungen und Schwerpunkte der bau-industriellen Normungsstrategie diskutiert

Strategiekreis Technikpolitik etabliert

und die aktuelle Begleitung wichtiger Bauaus-fhrungsnormen besttigt.

Weiterhin standen die Defi nition deutscher Forschungsinteressen im Bausektor und dies-bezgliche Festlegung von Rahmenbedingun-gen zur Weiterentwicklung der GCTP German Construction Technology Platform im Fokus der Beratungen.

Als Gast referierte Prof. Dr. Jrgen Krieger, Lei-ter der Abteilung Brcken- und Ingenieurbau, Bundesanstalt fr Straenwesen (BASt), zum Thema Forschung fr die Strae der Zukunft.

Pllath zog ein positives Fazit: Der neue Strategiekreis vernetzt das Know-how der technik-politischen Ausschsse und Arbeits-kreise im Geschftsbereich Technik und hilft, die Zielausrichtung technik-politischen Lob-byings des Hauptverbandes noch besser zu gestalten.

Der Strategiekreis Technikpolitik wird knf-tig einmal im Jahr zusammentreten.

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Das Bundesverkehrsministerium will ab 2013 fr das lang geplante und bereits ausschrei-bungsreife PP-Vorhaben auf der A 6 zwi-schen Wiesloch/Rauenberg und dem Auto-bahnkreuz Weinsberg Gelder in Hhe von rund einer Milliarde Euro zur Verfgung stellen. Die Mittel stammen aus den Einnah-men der Lkw-Maut und sollen ber einen Zeitraum von 30 Jahren investiert werden. Landesverkehrsminister Winfried Hermann(B90/Die Grnen), als Auftragsverwalter desBundes fr die Vergabe zustndig, stellt das PP-Projekt A 6 infrage und mchte einzweites Gutachten in Auftrag geben, um er-neut die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens zu untersuchen.

Thomas Schleicher, Prsident der Landes-vereinigung Bauwirtschaft Baden-Wrttem-berg dazu: Seit Jahren kmpft die heimischeWirtschaft untersttzt von der damaligen Landesregierung dafr, dass die extrem starkbefahrene Ost-West-Magistrale zwischen Wies-loch und Weinsberg sechsstreifi g ausge-baut wird. Und nun, da Baden-Wrttemberg endlich grnes Licht vom Bund bekommt, blockiert unser hiesiger Verkehrsministerdieses wichtige Ausbauprojekt. Dies ist schlichtweg paradox!

Der Ausbau der A 6 steht seit Lngerem auf der Agenda. Seit der Wiedervereinigung und der Osterweiterung der EU hat das Verkehrsauf-kommen auf dem Autobahnabschnitt zwischen

Franken und Heilbronn stark zugenommen. Allein der Anteil des Schwerlastverkehrs liegt hier mit 30 Prozent gut doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Durch die Zunahme der Schwerlasttransporte ist auerdem der Straenunterbau beschdigt. Die Notwendig-keit zum Ausbau und zur Sanierung der A 6 istdaher gegeben. In einem Gutachten heit es zu-dem, dass das PP-Projekt A 6 Vorteile gegen-ber einer konventionellen Umsetzung habe.

Um das Bauvorhaben mglichst rasch voranzu bringen, hat die regionale Wirtschaftsogar einen Teil der Planungskosten fr das Projekt vorfi nanziert. Ab 2013 sollen laut Bundhaushaltsentwurf nun die Bauauftrge vergeben und ab 2014 mit dem eigentlichen Ausbau der A 6 begonnen werden.

Fr Verbandsprsident Thomas Schleichereine mehr als ungewhnliche Vorgehensweise,die zudem im Widerspruch steht zu vielfachen uerungen des Ministers, wonach er vor-handene Bundesstraen in Baden-Wrttem-berg ausbauen und sanieren wrde, wenn es nur ausreichend Mittel vom Bund gbe. Wir befrchten, dass durch die ablehnende Hal-tung unseres eigenen Verkehrsministers die bewilligten Gelder nun womglich in andere Bundeslnder abfl ieen. Dabei bentigen wir als stark befahrenes Transitland dringend ein modernes und leistungsfhiges Verkehrssys-tem, um unsere Wettbewerbsfhigkeit weiter-hin zu sichern.

Baden-Wrttemberg:

Bund will 1 Milliarde Euro in A 6-Ausbau investieren Land blockiert

Die baden-wrttembergische Bauwirtschaft hat am 20. Juni eine neue Landesfachabteilung Leitungsbau gegrndet, um die Anliegen der Leitungsbauunternehmen im Land knftigstrker zu bndeln und fachlich enger zusam-menzuarbeiten. Vorsitzender der neuen Landes-fachgruppe Leitungsbau ist Karl Jelinski von derBauunternehmung Leonhard Weiss GmbH &Co. KG, Gppingen. Zu seinen beiden Stell-vertretern wurden auf der Grndungsversamm-lung in Stuttgart Andreas Burger, Sax + KleeGmbH, Mannheim, sowie Martin Weitbrecht,Schenek Tiefbau GmbH, Stuttgart, gewhlt.

Die neue Landesfachabteilung vertritt dieInteressen der Leitungsbauunternehmen desVerbandes der Bauwirtschaft Baden-Wrt-temberg und des Verbandes der BauwirtschaftNordbaden gegenber Landesregierung, Lan-desbehrden sowie den verschiedenen Organi-sationen der Ver- und Entsorgungswirtschaft.Auerdem arbeitet sie eng mit der Bundes-fachabteilung Leitungsbau im Hauptver-band, dem Rohrleitungsbauverband und ver-schiedenen Gtegemeinschaften zusammen.

Ziel der Landesfachabteilung ist die besse-re Positionierung der Leitungsbauunterneh-men gegenber zahlreichen neuen Energie-versorgern in Baden-Wrttemberg und die Vereinheitlichung des Prqualifi kationsver-fahrens.

Baden-Wrttemberg:

Neue Landes-fachabteilung Leitungsbau gegrndet

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Prsident Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer (BBIV), Sebastian Krmer und sein Ausbil-der Herbert Laumeyer (Ed. Zblin AG, Be-reich Mnchen) (v.l.)

Prsident Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer (BBIV), Klaus Strohmeyer und sein Mentor Dipl.-Ing. Franz Leutgb (Guggenberger GmbH) (v.l.)

Sebastian Krmer und Klaus Strohmeyer sinddie besten Auszubildenden 2011 in den Bau-industriezentren Stockdorf bei Mnchen undNrnberg-Wetzendorf des Bayerischen Bau-industrieverbandes. Die Auszeichnung wurdeden 23-Jhrigen auf der Mitgliederversamm-lung des Bayerischen Bauindustrieverbandes am 19. April in Mnchen verliehen.

Whrend der bei der Firma Ed. Zblin AG, Be-reich Mnchen, beschftigte Sebastian Krmerder erste duale Student der sdbayerischen Bauindustrie ist, dem diese Ehrung zuteil- wird, ist es fr Nordbayern der bei der FirmaGuggenberger in Mintraching beschftigte Klaus Strohmeyer.

Die Dualen Studiengnge Bauingenieurwesenbieten einen frhen Einstieg in die betriebli-che Praxis, eine umfassend ausgerichtete Aus-bildung sowie hervorragende Chancen freine aussichtsreiche Karriereentwicklung,lobte der Prsident des Hauptverbandes und des Bayerischen Bauindustrieverbandes, Prof.Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, das Konzept desStudiums mit parallel laufender gewerblicher Ausbildung in einem Bauberuf. Die Nach-frage zeigt, dass wir ein auf die Bedrfnissedes Marktes zugeschnittenes Angebot gefun-den haben, so Bauer. Allein im Bauindus-triezentrum Stockdorf haben zu Beginn diesesAusbildungsjahres 40 duale Bauingenieurstu-denten begonnen, im Bauindustriezentrum Nrnberg-Wetzendorf sind es 25.

Bayern:

Beste Auszubildende 2011 ausgezeichnet

Mit zielgruppengerechten digitalen Angebo-ten geht der Bayerische Bauindustrieverband neue Wege in der Nachwuchswerbung. Un-ter www.darauf-kannst-du-bauen.de fi nden Schlerinnen und Schler umfassende In-formationen ber die verschiedenen Baube-rufe, dazu viele Bilder, Filmausschnitte und konkrete Details zur Ausbildung.

Welche Unternehmen freie Pltze anbieten, lsst sich ber den Ausbildungsplatz-Finderermitteln. Hier kann nach einzelnen Firmen oder ber Postleitzahlen gesucht werden. Zur schnellen Kontaktaufnahme mit den Unter-nehmen dient ein Formular, das Angaben zu Schule, Alter, Klasse, zum angestrebten

Schulabschluss, zum voraussichtlichen Ab-schlussjahr sowie Kontaktdaten abfragt.

Wir holen die 14- bis 17-Jhrigen in ihrer Welt ab und verknpfen die Lebensbereiche Wohnen, Lernen, Freizeit mit der Welt des Bauens, erlutert Susanne Niewalda, die beim Bayerischen Bauindustrieverband den Bereich Bildung verantwortet, das Konzept. Das Ergebnis ist spektakulr spannender und zugleich einfacher kann man Berufsori-entierung kaum anbieten, so Niewalda.

Das digitale Angebot ist brigens auch mobil via Smartphone nutzbar. www.darauf-kannst-du-bauen.de

Bayern:

Neue Wege in der Nachwuchs-werbung

Hamburg:

Bauindustrie zeichnet Studenten aus

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Die Preistrger des Hamburger Bautages 2012 Sebastian Ha, Johann Ch. Haker, beides Bachelor-Preistrger, Dr. Friedrich Oeser, Stiftung der Hamburger Bauindus-trie und Torben Pichler, Diplom-Preistr-ger (v.l.)

Torben Pichler und Yvonne Reinke sind fr ihre Leistungen in ihren Diplomarbeiten, Jo-hann Christian Haker und Sebastian Ha fr ihre hervorragenden Bachelorarbeiten auf dem Hamburger Bautag mit dem Frderpreis der Stiftung der Bauindustrie Hamburg aus-gezeichnet worden. Die Preisverleihung er-folgte am 9. Mai an der Technischen Univer-sitt Hamburg-Harburg (TUHH) im Beisein des Prsidenten der TUHH, Prof. Dr. Garo Antranikian, durch Dr.-Ing. Friedrich W. Oeser,Vorstandsvorsitzender des Bauindustriever-bandes Hamburg Schleswig-Holstein und der Stiftung der Bauindustrie Hamburg.

Mit der Preisvergabe fr diese Arbeiten un-tersttzt die Stiftung der Bauindustrie Ham-burg das Ziel der TUHH im besonderen Ma-e, Anreize fr ein hochwertiges und zgiges Studium zu geben. Wir brauchen dringend gut ausgebildete Bauingenieure. Wer jetzt in der Bauwirtschaft ein Studium absolviert, fi ndet als Bauingenieur so gute Voraussetzungen wielange nicht mehr, sagte Oeser. Insgesamt wurden bei der Preisverleihung Frdergelder in Hhe von 5.000 Euro vergeben.

Der bereits zum neunten Mal stattfi ndende Hamburger Bautag versteht sich als Forum zwischen Wissenschaft und Praxis, auf dem die Zukunftsperspektiven der Bauindustrie sowie ihre Auswirkung auf die universitre Ausbil-dung von Bauingenieuren diskutiert werden.

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Hamburg:

Wettbewerb Jugend bautEin Becken mit frei gewhlter Geometrieund Neigung zur bestmglichen Trennungvon Feststoffen aus dem Abwasser herstellen so lautete die Aufgabe beim WettbewerbJugend baut, der im Rahmen des Tages der offenen Tr am 31. Mai an der Technischen

Universitt Hamburg-Harburg stattfand und von der Stiftung der Bauindustrie Hamburg veranstaltet wurde. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen fr den Bauberuf zu mo-tivieren.

Paul Dahlke, Moritz Mller und Jannes Pahl, Schler des Gymnasiums Hittfeld, machten unter den Schlern den 1. und in der Gesamt-betrachtung den 3. Platz und berholten da-mit sogar eine Studentin. Wir haben vorher mit unserem Lehrer ein Klrwerk besucht und wertvolle Tipps erhalten, erklrten die Schler.

Bei den Studierenden siegte Manuela Lesch vor den Zweitplatzierten Annette Francke und Natalia Hewelt sowie der Drittplatzier-ten Carolin Drauschke.

Der Vertreter des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein, RA Peter Wa-genmann, berreichte die Preise der Stif-tung im Rahmen einer kleinen Feierstunde. Schlerinnen und Schler sollen in diesem Wettbewerb einen ersten Kontakt zu der Welt des Bauingenieurs fi nden. Sie sollen Technik erleben und verstehen und motiviert werden, wie Bauingenieure zu planen, zu entwerfen und anhand von Modellen die Theorie in die Praxis umzusetzen, sagte Wagenmann.

Die jungen Preistrger freuen sich ber ihre Auszeichnungen: Paul Dahlke, Moritz Mller, Jannes Pahl, Carolin Drauschke, Natalia Hewelt, Manuela Lesch und RA Peter Wagenmann (v.l.)

Die Mitgliederversammlung des Bauindustrieverbandes NRW whlte Martin Schlegel (M.) zum neuen Prsidenten. Lothar Schulz (l.) wurde Vizeprsident und Achim Mllerschn (r.) neues Vorstandsmitglied

Nordrhein-Westfalen:

Martin Schlegel neuer Prsident der NRW-BauindustrieDipl.-Ing. Martin Schlegel (56), Mitglied des Vorstandes der August Heine Baugesell-schaft AG, Oberhausen, ist neuer Prsident der nordrhein-westflischen Bauindustrie. Die Mitgliederversammlung whlte Schlegel, der zuvor schon Mitglied im Vorstand des Verbandes war, am 31. Mai in Aachen zum Nachfolger von Dipl.-oec. Andreas Schmieg, der sein Prsidentenamt im Mrz nach sechs

erfolgreichen Jahren aus persnlichen Grn-den zur Verfgung gestellt hat.

Nach seinem Studium des KonstruktivenIngenieurbaus trat Schlegel in die Baugesell-schaft Th. Kppers Oberhausen ein, in der er sechs Jahre lang als Bauleiter im Ingenieur- und Hochbau beschftigt war. Anschlieend wechselte er fr 13 Jahre in die Ed. Zblin

AG, Duisburg, in der er zuletzt die Nieder-lassung leitete. Als Mitglied des Vorstandes der Duisburger Hafen AG zeichnete er zwei Jahre lang verantwortlich fr den Bereich Technik, Betrieb und Unterhaltung. Danach leitete er die Niederlassung Ingenieurbau Dsseldorf der Walter Bau AG. Generalbe-vollmchtigter des Servicebereichs Immo-bilien und Facility Management der Fraport AG, Frankfurt, war Schlegel bis 2012. SeitJuni dieses Jahres ist er Mitglied des Vorstan-des der August Heine Baugesellschaft AG, Oberhausen.

Dipl.-Ing. Lothar Schulz (48), Mitglied des Vorstandes der Strabag SE, Kln, wurdevon den Mitgliedsunternehmen zum neuen Vizeprsidenten bestimmt. Er arbeitet be-reits seit 2011 im Vorstand des Bauindustrie-verbandes mit. Neu in den Vorstand whltedie Mitgliederversammlung Dipl.-Ing. AchimMllerschn (52), Mitglied des Vorstandesder Alpine Bau Deutschland AG, Kln. Mllerschn ist seit 2010 ehrenamtlich im Verbandsbezirk Kln des Bauindustriever-bandes NRW ttig.

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Die anstehenden Investitionsaufgaben knn-ten die Kommunen nur durch die Erhhung der Einnahmen sowie die Optimierung der Ausgaben bewltigen. Bund und Lnderdrften die Kommunen mit ihren riesigenInvestitionsaufgaben dabei nicht im Regen stehen lassen. Betrachte man die zuknftige fi nanzielle Situation der Kommunen, werde eines deutlich: Staat und Kommunen knn-ten wichtige Aufgaben gegenber den Br-gern nicht mehr ohne private Partner erfllen.

Das Schwarzbuch Bauwirtschaft Kom-munaler Investitionsbedarf in Sachsen und Sachsen-Anhalt 20112020 kann bezogen werden bei:

Bauindustrieverband Sachsen/Sachsen-Anhalt Heiterblickstrae 3504347 [email protected]

Sachsen/Sachsen-Anhalt:

Verband warnt vor groen Investitionslcken in Kommunen Obwohl seit der Wiedervereinigung bereits groe Summen in die Infrastrukturausstat-tung der ostdeutschen Kommunen gefl ossen sind, besteht noch immer ein sehr hoher In-vestitionsbedarf, sowohl in der technischen als auch in der sozialen Infrastruktur. Da-rauf weist der Bauindustrieverband Sach-sen/Sachsen-Anhalt (BISA) in seinem neuenSchwarzbuch Bauwirtschaft hin. Auf der Grundlage einer Studie des Deutschen Insti-tuts fr Urbanistik (Difu) hat der Verband frSachsen einen Investitionsbedarf von 27 Milli-arden Euro und fr Sachsen-Anhalt von 16 Milliarden Euro fr den Zeitraum 2011 bis 2020 ermittelt.

Besonders betroffen sind demnach die Berei-che Verkehrsinfrastruktur (Sachsen: 6,6 Mil-liarden Euro, Sachsen-Anhalt: 4,7 Milli-arden Euro), das Abwassernetz (Sachsen:2,5 Milliarden Euro, Sachsen-Anhalt: 1,1 Milli-arden Euro) sowie die ffentlichen Schulen (Sachsen: 2 Milliarden Euro, Sachsen-Anhalt:1,3 Milliarden Euro). Der BISA weist darauf hin, dass der fi nanzielle Spielraum der Kom-munen in den nchsten Jahren auch durch das Auslaufen des Solidarpaktes sowie den Rck-gang der EU-Frderung immer enger werde. ndere sich nichts an der fi nanziellen Aus-stattung der Kommunen, werde die Investiti-onslcke in den schsischen Kommunen bis 2020 auf 11 Milliarden Euro und in Sachsen-Anhalt auf 8 Milliarden Euro anwachsen.

Sachsen:

EU-Plne zum RadonschutzPlne der Europischen Union zum Radon-schutz in Gebuden fhren bei Altbauten zu erheblichem Sanierungsaufwand und damitzu deutlichen Mehrkosten. Bei Neubautenist grundstzlich ein kostengnstiger Ra-donschutz mglich, wenn dies schon in der Planungsphase beachtet wird. Dies war der Tenor der ersten nationalen Radonschutz-konferenz am 25. und 26. Juni im schsischenBad Schlema. Derzeit werden Referenzwerte von 200 Becquerel je Kubikmeter Raumluft in Neubauten und 300 Becquerel in Altbautendiskutiert. In Deutschland existieren keine verbindlichen Regelungen zum Radonschutz in Gebuden.

Ziel msse es sein, ein angemessenes Schutz-niveau der Bevlkerung zu gewhrleisten, welches den rtlichen Gegebenheiten entspre-che und umgesetzt werden knne. Es drfezu keinem unverhltnismigen Aufwand und unntigen Brokratismus kommen.

Radon ist ein natrlich vorkommendes ra-dioaktives Edelgas ohne Geruch, Farbe oder Geschmack. Es entsteht durch die Zerfalls-produkte des Urans, das in unterschiedli-chen Konzentrationen in Gesteinen und B-den berall auf der Welt vorkommt. Nach internationalen Studien gelten erhhte Ra-donkonzentrationen in der Luft als mgliche Ursache fr Lungenkrebs. Radon kommt in allen Gebuden vor.

/ LNDERSPIEGEL

Das gemeinsame Projekt Erhalt der Beschf-tigungsfhigkeit fr Baustellenfhrungs-krfte (EBBF) des Berufsfrderungswerkes der Bauindustrie Nordrhein-Westfalen, der Bergischen Universitt Wuppertal (Baube-trieb und Bauwirtschaft) sowie der conparaGesellschaft fr Unternehmensberatung ist gestartet. Ziel des Projekts ist die Entwick-lung neuer Organisationsformen, um Bau-stellenfhrungskrfte lnger im Beruf zu halten, die Arbeitsplatzsituation zu verbes-sern und die Vereinbarkeit von Familie und

Beruf zu steigern. Assoziierter Partner sind die Baugewerblichen Verbnde Nordrhein.

Darber hinaus soll das Image von Bauinge-nieurinnen und Bauingenieuren verbessert sowie grundstzlich zu einer Steigerung der Studierendenzahlen und damit zu einer hhe-ren Zahl von Absolventen beigetragen werden.

Das Vorhaben zielt auf die Arbeitssituation von Fhrungskrften in kleinen und mitt-leren Unternehmen der Bauwirtschaft, die

Nordrhein-Westfalen:

Projekt Erhalt der Beschftigungsfhigkeit fr Bau-stellenfhrungskrfte (EBBF) gestartet

entweder als Bauleiter/Bauleiterinnen oder als Poliere/Polierinnen mit den Aufgaben der Bauleitung betraut werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Projekthomepage www.ebbfue.de. Die Online-Befragung fi ndet sich auch unter:http://www.ebbfue.de/online-befragung

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PUBLIC RELATIONS /23

Bauingenieur-Kampagne Schaffen was bleibt gewinnt Online-Kommunikationspreis Der Hauptverband ist fr seine Bauinge-nieur-Nachwuchskampagne Schaffen was bleibt, die gemeinsam mit Freshmilk Crea-tive Media fr das Internet realisiert wurde, mit dem Deutschen Preis fr Onlinekommu-nikation in der Kategorie Corporate Web TV ausgezeichnet worden. Die Jury berzeugte

vor allem die hohe Authentizitt der Darstel-lung des Berufsalltags von Bauingenieuren.

Die Kampagne luft seit 2010 unter www.schaffen-was-bleibt.de. Im Mittelpunkt ste-hen junge Bauingenieure, die in ihrem Ar-beitsalltag auf der Baustelle mit der Kamera begleitet werden. Zu sehen ist neben der nor-malen Broarbeit im Baucontainer die Kont-rolle des Arbeitsfortschritts auf der Baustel-le sowie Abstimmungen mit dem Team und dem Kunden. Darber hinaus berichten die jungen Bauleiter, warum sie sich gerade fr diesen Beruf entschieden haben.

Der Deutsche Preis fr Onlinekommunika-tion wird vom Magazin Pressesprecher ver-geben und ehrt Leistungen und Arbeiten der digitalen Kommunikation.

Update: Die Kampagne ist jetzt auch fr den Internationalen Deutschen PR-Preis nomi-niert, der von der Deutschen Public Relations Gesellschaft und dem FAZ-Institut ausgelobt wird. Die Preisverleihung fi ndet am 26. Okto-ber in Wiesbaden statt.

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wesen, Baubetriebswirtschaft und Architektur) online fr den Wettbewerb 2013 eingereicht werden. Gesucht werden wieder innovative

Arbeiten im Themenbereich IT und Bauen. Es gibt kaum Einschrnkungen alle Arbei-ten mit IT und Baubezug sind willkommen. Auf die Gewinner warten wertvolle Preise, ins-gesamt werden Preisgelder in Hhe von 20.000 Euro vergeben. Fr viele Teilnehmer war ihr Engagement auch der Beginn einer erfolgrei-chen berufl ichen Laufbahn. Alle Teilnehmer des Wettbewerbs erhalten eine Urkunde und werden zur Preisverleihung zur internationalen Baufachmesse BAU 2013 in Mnchen einge-laden.

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28. September 2012

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Die scheidende Frankfurter Ober-brgermeisterin Petra Roth wird Vorstandsvorsit-zende der Stiftung Schloss Ettersburg Gestaltung des demografi schen Wandels.

Der ehemalige Hauptgeschftsfhrer des Bauindustrieverbandes Hamburg Schles-wig-Holstein, RA Klaus Pautzke, wurde 75 Jahre alt.

/ PERSONALIEN

RA Egon Schlenke, ehemaliger Hauptge-schftsfhrer des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen, feierte seinen 80. Geburtstag.

Peter H. Coenen, Vorsitzender der Segmentleitung von PPP Solutions der Hochtief AG, und Dr.-Ing. Walter Fleischer, Mitglied des Vorstands der Strabag SE und Vor-

sitzender der Bundesfachabteilung Stra-enbau im Hauptverband, wurden neu ins Prsidium von Pro Mobilitt gewhlt.

Auf der Mitglieder-versammlung der Landesvereinigung Bauwirtschaft Ba-den-Wrttemberg wurde der bisherigePrsident der Lan-desvereinigung, Thomas Schleicher,

fr weitere drei Jahre in seinem Amt best-tigt. Der 61-jhrige Bauunternehmer ist geschftsfhrender Gesellschafter der Bauunternehmung Michael Grtner GmbH im nordbadischen Eberbach und seit Juni 2012 zudem Prsident des Europischen Bauwirtschaftsverbandes (FIEC). Lesen Sie hierzu auch den Bericht auf Seite 14.

Dipl.-Ing. Rai-ner Eder, ehema-liger Prsident und Ehrenprsident des Bauindustrie-verbandes Berlin-Brandenburg sowie ehemaliges Mitglied des Prsidiums des

Hauptverbandes, vollendete sein 70. Le-bensjahr.

Dipl.-Ing. (FH) Herbert Dechant ist neuer Leiter des BauindustrieZen-trums Nrnberg-Wetzendorf. Der 48-Jhrige folgt Dipl.-Ing. Herbert Kraus, der altersbe-

dingt ausgeschieden ist.

Dipl.-Ing. Klaus Ehrhardt, Vorsit-zender der Saarln-dischen Bauindus-trie, feierte seinen 60. Geburtstag.

Die Konferenz der Bundesfachabtei-lungen des Haupt-verbandes hat Dr.-Ing. Walter Fleischer einstim-mig zu ihrem neuen Vorsitzenden ge-whlt. Der bishe-

rige Vorsitzende Dr.-Ing. Michael Brhl hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Zur Stellvertreterin von Fleischer wurde Dipl.-Ing. Felizitas Skala, Vorsitzende der Bundesfachabteilung Akustik- und Tro-ckenbau, bestimmt. In der Nachfolge von Brhl wurde Fleischer auch einstimmig in den WIPOHAU delegiert.

Dipl.-Ing. Bernhard Snger ist neuer Prsident der Bau-wirtschaft Baden-Wrttemberg. Er lst Dr.-Ing. Dieter Meyer-Keller ab, der turnusgem ausge-schieden ist.

Im Alter von 61 Jahren ist Carl-Friedrich Thymian, Grnder und Geschftsfhrer der Beton & Rohrbau C.-F. Thymian GmbH & Co. KG, Berlin, verstorben. Thymian warGrndungsprsident des Bauindustriever-bandes Berlin, der sich ab 1993 zum Bauin-dustrieverband Berlin-Brandenburg formier-te. Zunchst als stellvertretender Prsident, dann von 1994 bis 1996 als Prsident leitete er die Geschicke des neuen Verbandes und erwarb sich weit ber die Grenzen Berlins und Brandenburgs Anerkennung. Thymian blieb bis zu seinem Tode Mitglied im Pr-sidium. Darber hinaus leitete er von 2008 bis 2010 die Landesfachabteilung Leitungs-bau und war Delegierter in der Bundes-fachabteilung Leitungsbau des Hauptver-bandes der Deutschen Bauindustrie.

IMPRESSUMHerausgeberHauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

RedaktionDipl.-Volkswirt Dr. Heiko Stiepelmann (verantw.)Iris Grundmann, M.A.Dipl.-Volkswirtin Petra Kraus (Daten zur Baukonjunktur)

Kurfrstenstrae 129, 10785 BerlinTel.: 030 21286-0Fax: 030 21286-189

Nachdruck mit Quellenangabe honorarfrei gestattet. Belegexemplar erbeten.

Gestaltungskonzept, Layout und Realisationconstruktiv GmbH, Agentur fr Online + Print + PR, Bremen/Berlin

DruckereiGraphia Huss, Frankfurt a. M.

ISSN 0940-7367

Personalien/ aktuell

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DATEN ZUR BAUKONJUNKTUR IN DEUTSCHLAND /27

ffentlicher Bau belastet Umsatz

Auftragseingang1 im Bauhauptgewerbe (in Mio. Euro)Nominal Jan. Mai 2012Bauart in Mio. Euro in % z. Vj.Wohnungsbau 4.153,4 8,1Wirtschaftsbau 9.656 4,6ffentlicher Bau 8.334,6 14,0

ffentlicher Hochbau 1.482,3 4,7Straenbau 3.862,6 10,5Sonstiger Tiefbau 2.989,7 24,6

Insgesamt 22.144 8,6

Umsatz im Bauhauptgewerbe (in Mio. Euro)Nominal Jan. Mai 20122

Bauart in Mio. Euro in % z. Vj.Wohnungsbau 10.891,7 4,9Wirtschaftsbau 11.377 1,0ffentlicher Bau 7.772 10,9

ffentlicher Hochbau 1.873,2 16,8Straenbau 3.216,6 9,7Sonstiger Tiefbau 2.682,2 7,6

Insgesamt 30.040,7 1,1

Beschftigte im Bauhauptgewerbe (Anzahl)*Jan.Mai 20122

Anzahl in % z. Vj.Insgesamt 714.825 0,1 *Durchschnitt.

Hochbaugenehmigungen (Neubau)Gebudeart Jan. Mai 2012Zahl der genehmigten Wohnungen absolut in % z. Vj.Wohn- und Nichtwohngebude insg.* 90.196 0,6

dar.: Wohngebude insg. 78.699 1,0dar.: Einfamilienhuser 35.123 10,2 Zweifamilienhuser 7.076 3,1 Mehrfamilienhuser 33.682 9,8

Geleistete Arbeitsstunden im Bauhauptgewerbe (in 1.000 Std.)Bauart Jan. Mai 20122

in 1.000 Std. in % z. Vj.Wohnungsbau 137.289 3,1Wirtschaftsbau 105.361 5,2ffentlicher Bau 82.443 13,3

ffentlicher Hochbau 18.636 17,3Straenbau 33.745 12,6Sonstiger Tiefbau 30.062 11,5

Insgesamt 325.093 6,6

Arbeitslose und offene Stellen (Anzahl) im BauhauptgewerbeJun.2012

Mai2012

Jun.2011

Mai2011

Offene Stellenfr Baufacharbeiter* 8.844 9.186 10.248 10.653Arbeitslose Baufacharbeiter* 31.077 33.276 33.337 36.674Offene Stellenfr Bauingenieure 1.772 1.806 1.543 1.525Arbeitslose Bauingenieure 2.669 2.629 2.931 3.046

* Bauarbeiter ohne Helferberufe.

Veranschlagte Baukosten (Mio. Euro)Nichtwohngebude insgesamt 9.046 3,9

dar.: Wirtschaftsbauten 7.439 10,5 ffentliche Gebude 1.607 18,6dar.: Bro- und Verwaltungsgeb. 1.444 1,4 Fabrik- und Werkstattgeb. 1.626 1,8 Handels- und Lagergeb. 2.273 14,0

*Einschl. Umbauten.

Auftragsbestand im Bauhauptgewerbe (Reichweite in Monaten)

Bauart Jun.2012

Mai2012

Apr.2012

Jun.2011

Mai2011

Apr.2011

Wohnungsbau 2,8 2,7 2,8 2,8 2,7 2,7Wirtschaftshochbau 3,5 3,3 3,3 3,4 3,4 3,2ffentlicher Hochbau 2,4 2,3 2,2 2,4 2,3 2,6Straenbau 2,7 2,7 2,5 2,8 2,8 2,7Sonstiger Tiefbau 3,0 2,9 2,7 3,0 3,0 2,9Insgesamt 3,0 2,9 2,8 3,0 2,9 2,9

Baunachfrage

Auftragseingang1 im Bauhauptgewerbe, JanuarMai 2012, in % zum Vorjahreszeitraum

Bauleistung

Arbeitsmarkt

Wohnungsbau 8,1

Wirtschaftsbau 4,6

ffentlicher Bau 14

ffentlicher Hochbau 4,7

Straenbau 10,5

Sonstiger Tiefbau 24,6

Insgesamt 8,6

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1 Betriebe mit 20 und mehr Beschftigten. 2 Daten ab Mrz vorlufi g. Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur fr Arbeit , ifo Institut

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