Keynote (DE): Führen mit flexiblen Zielen, at Wirtschaftsinformatik-Herbstseminar,...

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Keynote at FH Reutlingen

Transcript of Keynote (DE): Führen mit flexiblen Zielen, at Wirtschaftsinformatik-Herbstseminar,...

Microsoft PowerPoint - BB2008-11-12

>beyond budgetingtransformation network.

Make it real!

Fhren mit flexiblen Zielen.Mit Performance Management nach Beyond-Budgeting-Prinzipien zu berdurchschnittlichem Erfolg im Wettbewerb

Fhren mit flexiblen Zielen.Mit Performance Management nach Beyond-Budgeting-Prinzipien zu berdurchschnittlichem Erfolg im Wettbewerb

Niels PflgingBeyond Budgeting Transformation Network & MetaManagement Group

Vortrag beim Wirtschaftsinformatik-Herbstseminar12.11.2008, Reutlingen

Niels PflgingBeyond Budgeting Transformation Network & MetaManagement Group

Vortrag beim Wirtschaftsinformatik-Herbstseminar12.11.2008, Reutlingen

Vortrag: Niels Pflging 2

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Vortrag: Niels Pflging 3

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Vortrag: Niels Pflging 4

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Industriezeitalter am Ende: Anbieter an der Macht,

Entstehung von Massenmrkten: Taylorismus als berlegenes Modell

Merkmale: Inkrementeller Wandel Lange Lebenszyklen Stabile Preise Loyale Kunden Whlerische Arbeitgeber Gemanagte Ergebnisse

Dynamik und

Komplexitt

1890 1980 1990

gering

hoch

2000 2010 2020 2030

1. Diskontinuierlicher Wandel2. Kurze Lebenszyklen 3. Andauernder Preisverfall4. Wenig loyale Kunden 5. Whlerische Arbeitnehmer6. Transparenzforderung,

gesellschaftlicher Druck Hohe finanzielle

Erwartungen

Wissenskonomie im Kommen: Kunden an der Macht,

starker Wettbewerb, individualisierte Kundennachfrage: Dezentralisiert-anpassungsfhiges Modell ist berlegen!

Peters/Watermanverffentlichen Auf der Suche

nach Spitzenleistungen

KritischeErfolgsfaktoren- Schnelle Reaktion- Innovation- Operationale Exzellenz- Kundennhe- Beste Teams- Ethisches und soziales

Verhalten- Nachhaltige

Wertschpfung

Heute

Alles, was fest erschien, lst

sich in Luft auf!

Die Welt hat sich verndert.

Heute sind alle Er-folgsfaktoren wichtig!

Hier ging es alleinum Effizienz!

Die meisten Organisationen wenden nach wie vor ein mentales - und Organisationsmodell an, das auf maximale Effizienz hinsteuert dabei ist das

Problem heute nicht mehr Effizienz, sondern Komplexitt!

Vortrag: Niels Pflging 5

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Unternehmen.

Keine.

Vortrag: Niels Pflging 6

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Industrie, USA

Was ist es, das diese Unternehmen gemein haben?Ausnahmeunternehmen weltweit, die fast alles anders machen!

Erneuerer: Krise des Unternehmens oder der Industrie fhrten zu tief greifendem Wandel

Exoten: Ungewhnliches Fhrungsmodell

Performer: berdurchschnittlich erfolgreich

Auf die Kohrenz des Management-Modells kommt es an!

Airline, USA

Firmaing,Schweden

Handel, Deutschland

Handel, Schweden

Industrie, Japan

Dienstleistung, Brasilien

Energie, USA

Industrie, USA

Dienstleistung, Schweiz

Industrie, USA

Handel, Deutschland

Quelle: Niels Pflging

Dienstleistung, Australien

Handel, Schweden

Technologie, USA

Dienstleistung, Brasilien

Vortrag: Niels Pflging 7

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Vortrag: Niels Pflging 8

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Vortrag: Niels Pflging 9

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Unsere Organisationen sind nach Machtkriterien strukturiert und wenn ntig auch re-organisiert. Dabei gehen wir immer nach dem Prinzip des Teilens vor.

Probleme:

zu zentralistisch

zu hierarchisch

zu funktionell

zu brokratisch

zu kontrollorientiert

zu innengerichtet

zu langsam

Quelle: BBRT

Vortrag: Niels Pflging 10

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Peripherie

Zentrum

Markt

In Wirklichkeit aber sehen Organisationen ganz anders aus.

InformationEntschei-

dung

Reiz

Weisung

Reaktion!

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Zentralistische Steuerung kollabiert

bei zunehmender Dynamik.

Quelle: Gerhard Wohland

Vortrag: Niels Pflging 11

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Was wir brauchen ist Dezentralisierung oder Devolution also die Rckgabe von Entscheidungsmacht an die Peripherie!

Devolviert/Dezentralisiert!Zentralisiert!

Mitarbeiter sind unterteilt in Funktionen und klassifiziert nach Ausfhrenden

und Managern. In der Konsequenz mssen viele Entscheidungen zentral

getroffen werden, nachdem sie in der Hierarchie nach oben weitergeleitet wurden.

Fhrung ist an die Schnittstelle zum Kunden zurckgegeben (innerhalb

vorgegebener Begrenzungen) so nah wie mglich an den Kunden heran

und an so viele Personen wie mglich, mit so viel Autonomie wie mglich.

Vortrag: Niels Pflging 12

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Unsere Reise seit 1998, innerhalb derinternationalen Beyond-Budgeting-Bewegung

Jenseits der Budgetsteuerung (1998-2002)

Jenseits von Weisung und Kontrolle (2003-2007)

Jenseits kleinschrittiger Vernderung (2008-)

Vortrag: Niels Pflging 13

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The new model is supported by science and practice

Wissenschaften: Fhrende Akademiker und Vordenker(Auswahl)

Praxis: Fhrende Unternehmen

(Auswahl)

Complexity theories

Social sciences & HR

Leadership & Change

Strategy & performance

management

Manufacturing

Distribution

Services

Government & Not-for profit

Charles Horngren Henry Mintzberg Gary Hamel Jeremy Hope Michael Hammer Thomas Johnson

Stafford Beer Margareth Wheatley Niklas Luhmann Kevin Kelly Ross Ashby Joseph Bragdon

Douglas McGregor Chris Argyris Jeffrey Pfeffer Reinhard Sprenger Stephen Covey Howard Gardner Viktor Frankl

Peter Drucker Tom Peters Charles Handy John Kotter Peter Senge Thomas Davenport Peter Block

Vortrag: Niels Pflging 14

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Warum die meisten Praktiken, Konzepte, Projekte und Bcher zumThema Fhrung wenig taugen...

Man kann nichts Sinnvolles ber Fhrung, Personalmanagementoder Performance Management in einer Organisation sagen, wennman sich nicht zuerst darber klar wird, auf Grundlage welchenMenschenbildes man eigentlich argumentiert.

Fhren mit flexiblen Zielen

Vortrag: Niels Pflging 15

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vs.

Douglas McGregor

Vortrag: Niels Pflging 16

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Das tayloristische Steuerungsmodell versagt nicht nur bei Dynamik. Es widerspricht auch der Natur des Menschen

Theorie X (0%) Theorie Y (100%)

Einstellungen Menschen brauchen Arbeit und wollen sich fr sie interessieren. Unter den richtigen Bedingungen macht Arbeit Spass

Orientierung Menschen steuern und regulieren sich selbst in Richtung von Zielen, die sie akzeptieren.

Verantwortung Menschen suchen und akzeptieren Verantwortung, wenn die Bedingungen dafr stimmen

Motivation Unter den richtigen Umstnden sind Menschen durch den Wunsch motiviert, ihr eigenes Potenzial zu entfalten

Kreativitt Kreativitt und Vorstellungskraft sind weit verbreitet und werden nur selten angemessen ausgeschpft

Einstellungen Die Menschen arbeiten nicht gern, finden Arbeit langweilig und werden versuchen sie so weit mglich zu vermeiden

Orientierung Menschen mssen gezwungen oder bestochen werden um die angemessene Anstrengung zu entwickeln

Verantwortung Menschen bevorzugen es angewiesen zu werden, statt Verantwortung zu bernehmen (die sie gern vermeiden)

Motivation Menschen werden im Wesentlichen durch Geld motiviert und haben Angst um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes

Kreativit