KLMZ MRZ 2011

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Erinnerungen an den Kleinmachnower Marinemaler Gerhard Geidel Seite 10 Autostau & Bahnbau S. 9 Topthema: RWK adieu S. 12 100 Jahre Frauentag S. 30 www.aerztehauskleinmachnow.de Kleinmachnow – Vorwahl: (03 32 03)

Transcript of KLMZ MRZ 2011

  • 1,10 Nr. 3/JG 19 Mrz 2011mit Amtsblatt der Gemeinde Kleinmachnow

    das Monatsjournal

    Autostau & Bahnbau S. 9 Topthema: RWK adieu S. 12 100 Jahre Frauentag S. 30

    Erinnerungen an den Kleinmachnower Marinemaler Gerhard Geidel Seite 10

    Kleinmachnow Vorwahl: (03 32 03)

    www.aerztehauskleinmachnow.de

    Dr. med. Petra Buder F f. Neurol./Psychiatrie 7 82 05

    Dr. med. dent. C. Djamchidi FZA f. Kieferorthopdie 8 69 10

    Dr. med. dent. Andi Kison Zahnarzt 8 33 42

    Dipl.-Med. A. Langhein Zahnrztin 2 28 62

    Dr. med. Petra Ganal F f. Allgemeinmedizin 2 28 61

    Dr. med. C. M. Opdensteinen F f. Innere Medizin 87 98 55

    PD Dr. med. D. Pfeiffer Frauenrztin 2 28 63

    Apotheke am August-Bebel-Platz 7 14 12

  • Kleinmachnower Zeitung 03 2011

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    ... im Mrzen der Bauer ...auf dem Rathausmarkt einkauft!

    Saison-Starter-Partyin Axels FahrradladenDas Team von Axels Fahrradladen ldt sie herzlich zur Saison-Starter-Party 2011 ein.

    Am Samstag, den 26. Mrz, erffnen wir in der Zeit von 1018 Uhr die diesjhrige Fahrrad -saison mit einer znftigen Party.

    Erleben Sie ein vielfltiges Angebot rund um das Fahrrad und natrlich mit den heiesten Fahrrdern fr die neue Saison.

    Kleine berraschungen und Live Musik wer-den Ihnen den Besuch noch angenehmer gestalten.

    Wir freuen uns, Sie an diesem Tag begren zu knnen!

    4. bis 27. MrzFischwochen im AlfredsWir servieren Ihnen tglich vielfltige Fisch-spezialitten raffiniert zubereitet!Genieen Sie solche Leckerbissen wie Rouget Barbetfilets, Filets von der Meerzun-ge und vieles mehr.

    Schn, wenn wir Sie bei uns begren drfen.

    Zwergkaninchen sind Haustiere die prob-lemlos im Garten gehalten werden knnen.Kaninchen sind robust und widerstandsf-hig. Sie lassen sich so auch problemlos in der kalten Jahreszeit drauen halten. Wichtig fr eine sichere Winterunterkunft ist ein ausreichend isolierter Kaninchenstall vorzugsweise aus Holz. Der Platz an dem der Stall stehen soll, sollte so gewhlt werden, dass dieser vor Wind, Regen und Schnee geschtzt ist.Im Angebot bei ESCA-ANIMALIS finden Sie extra fr den Winter spezielle Hasenstlle mit einer entsprechenden Isolierung. Aber auch der normale Hasenstall kann mit we-nig Aufwand winterfest gemacht werden. Mit Schutzhllen, die Sie auch bei uns im Sortiment finden, ist das im Handumdrehen erledigt.Sorgen Sie in der kalten Jahreszeit fr zu-stzliche Wrme und achten Sie auf viel tro-ckenes Einstreu, Heu und Stroh entfernen Sie unbedingt tglich nasses oder feuchtes Einstreu.Im Frhjahr und Sommer kommt zustzlich Spa mit verschiedenen Spielzeugen auf. Sehr beliebt bei Kaninchen-Fans ist fr den Bunny-Sport die Hindernisanlage. Im Fachgeschft von ESCA-ANIMALIS erhal-ten Sie speziell fr Ihre eigene kleine Olym-piade das komplette Bunny-Sports-Hinder-nis-Set und viele andere Zubehrartikel fr ihren kleinen Nager. Der Hoppler-Olympia-de steht so nichts mehr im Wege.

    Kaninchen im Garten Freu(n)de das ganze Jahr ber

    Spezielle Hasenstlle und Spielzeug fr Ihren Nager finden Sie bei ESCA-ANIMALIS.

  • Kleinmachnower Zeitung 03 2011

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    Aktuelles/Inhalt

    Inhalt

    Regionales Die Region auf einen Blick 4 Anschlge 5 Rand-GLOSSE: Usurpationsregion 6 Fluglrmradio 9 Autostau & Bahnbau 9 Topthema: Nein, jetzt erst recht ... 12

    Kommunales Die Gemeindevertretung tagte 6 Kmmer Michael Ecker geht in den Ruhestand 6 3 Fragen an den Brgermeister 7 Straengesprche 8 Beim Forschen zum Knstlerort 10 Kulturhaus mit Zukunft oder Ruine? 11 Leserpost 28

    Wirtschaft/Recht Kein wirtschaftlicher Vorteil durch grere Schleuse 14

    Kultur Portrt: Monika Huhn- Khnapfel 15 Raubzge und Multikulti 16 2. Gitarrentage 17 Buchvorstellung 17

    Jugend/Bildung Wir wollen hier nur sitzen und chillen ... 18

    Senioren Kleinmachnow altert 20 Hilfe auf Knopfdruck 21

    Gesundheit Das ndert sich 2011 22

    Querbeet Feuerwehrreport 24 gewog jubiliert/ Frauengesprche 24 Zurckgeblttert 25 Lokale Agenda 21: Unendlich viel Energie 25 Sport Ab in den Frhling 26 Erfolgreicher Start 27 Taekwondo-Jugend 27 Heimatgeschichten Ohne Frauen ist kein Staat ... 30

    Als vor rund 50 Jahren der letzte Ort im Nor-den Brandenburgs stromtechnisch erschlossen wurde, war die Freude ber den Elektrizitts-segen so gro, dass dort eine Woche lang ein Lichtfest gefeiert wurde.Vermutlich htte hier ein Regionales Netzwerk fr ein neuerliches Lichtfest gesorgt wenn es nach einigen Politikern der Region gegan-gen wre. In Teltow warben Linke und Gr-ne bis zuletzt fr die Betreibung eigener Net-ze. Aber die Zeiten sind vorbei, dass man mit Netzen, die man selbst betreibt, Geld verdienen kann, erklrt Gerald Schulz, Leiter des Regio-nalbereichs Teltow-Flming bei E.ON edis. Die Abgeordneten von SPD, B.I.T., FDP und CDU allen voran Brgermeister Thomas Schmidt waren sich des groen wirtschaftlichen Risi-kos bewusst und sprachen sich gegen die Fort-fhrung der Machbarkeitsstudie aus, deren nchste Teiluntersuchung einem Interessenbe-kundungsverfahren gegolten htte. Dies ht-te womglich in ferner Zukungt ein regionales Stadtwerk zur Folge gehabt. Aber diesen vor-bereitenden Schritt muss jede Kommune fr sich selber gehen oder eben nicht.In Kleinmachnow geht man diesen Weg kon-sequent bis zum Ende. Das im Falle Teltows abgelehnte Interessenbekundungsverfahren wurde noch im Februar ausgeschrieben. Mit der Bewertung und qualifizierten Ergebnis-sen rechnen wir frhestens Mitte 2011, u-ert sich dazu Jrgen Piekarski, in der Gemein-de Kleinmachnow zustndig fr Regionale Zusammenarbeit/Klimaschutz/Lokale Agen-da. Auch wenn Teltow aus der Nummer raus ist, verliert man in der Nachbarkommune den Wunsch nach eigenen oder gemeinsamen Net-

    zen noch nicht aus den Augen. Die Grndung von Stadtwerken ist weiterhin mglich und ge-hrt auf den Prfstein der ffentlichen Diskus-sionen, glaubt Piekarski. Darunter mch-te ich verstehen, dass einzelne Einrichtungen der Daseinsvorsorge unter einer gemeinsamen Steuerung integriert werden, unabhngig da-von ob die Kommunen zu 100 Prozent Eigner oder nur beteiligt sind. Entsprechend ihres Ge-sellschaftervertrages behielten Einrichtungen ihren Aufgabenbereich, aber Synergieeffekte fhrten zu einem effizienteren, organisatorisch, wirtschaftlich und funktional optimalen Sys-tem, ist sich Jrgen Piekarski sicher. Stadtwer-ke sind in der Lage die Haushalte der Kommu-nen zu entlasten bzw. zustzliche Einnahmen zu sichern. In allen drei Orten gibt es Einrich-tungen, die hier zweckmigerweise integriert werden knnen, auch wenn Teltow keine Betei-ligungsgesellschaft fr die Stromnetze grnden wird, so Piekarski weiter. Seine Kritik richtet sich an Teltow. Dort seien komplexere Aussa-gen oder Beschlsse getroffen worden, ohne das vorher eine fachliche qualifizierte Betrach-tung erfolgt sei. Dies fhre automatisch auch zu nicht nachvollziehbaren Entscheidungen.Der Ruf nach einem regionalen Netzwerk wur-de laut, weil mit dem 30. Juni 2011 die Konzes-sionsvertrge zwischen E.ON edis und Teltow bzw. Kleinmachnow auslaufen. So schien auf den ersten Blick der Zeitpunkt fr eigene Stadt-werke gnstig aus finanzieller Sicht allerdings nicht wirklich. In Teltow setzt man deshalb nun auf die Fortfhrung der Zusammenarbeit mit E.ON und bert ber einen Wegenutzungsver-trag anstelle eines Konzessionsvertrages.

    Cornelia Schimpf

    Aber Hauptsache, der Strom kommt aus der DoseRegionale Stadtwerke sind erstmal pass

    Foto: Johannes Mller

  • Kleinmachnower Zeitung 03 2011

    4

    Aus der Region

    Die Region auf einen BlickStahnsdorf Einladung zum Jahreszeitenge-

    sprch 2011. Dipl.-Ing. Bernd Mengelkamp ldt am Samstag, dem 12. Mrz, herzlich zu einem Bericht ber eine Indienreise mit etwa 50 Fotos und anschlieendem Gedanken-austausch ein. Die Eindrcke der 14-tgigen Rundreise kreisen immer wieder darum, die gezeigten touristischen Highlights und die vllig fremden Lebenssituationen zu einem dem Land und den Menschen gerecht werden-den Bild zu vereinen. Beginn ist um 16 Uhr: Indien Ein Bilderreigen durch das unglaub-liche Rajasthan im GEO-Haus Branden-burg, Annastrae 4 in Stahnsdorf. TSB

    Foto: pixelio.de/Arno Bachert

    Foto: Mengelkamp Foto: Rolf Niebel

    Foto: Cornelia Schimpf

    Teltow Kleinmachnow Stahnsdorf

    Kleinmachnow Mit dem Projekt Autofreie Waldorfschule werden die Eltern ermuntert, ihren Kindern einen kleinen Fuweg zur Schule zu belassen. Autofahrer sollen die Schler sptes-tens am Rathausmarkt absetzen und per pedes zur Waldorfschule schicken. Die Waldorfschu-le richtet fr kleinere Kinder einen Fugnger-transfer im Fnf-Minuten-Takt ein, sodass ltere Schler die Kleineren zur Schule begleiten. Die Schule hofft, dass sich mglichst viele Eltern von diesem Konzept berzeugen lassen. Das Projekt geht vom 01. Mrz bis zum 30. April und fhrt zu einer Sperrung der Parkflchen der Waldorf-schule in der morgendlichen Bringezeit. PI

    Teltow Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! lautet der Schwur der Buchenwald-Hftlinge, geleistet wenige Tage nach ihrer Selbstbefreiung 1945. Doch er gert zusehends in Vergessenheit. Zhlte die Ausstellung ber jdisches Leben in Teltow krzlich sehr viele Besucher, war von einem ffentlichen Erinnern am 15. Holocaust-Gedenktag kaum etwas zu spren. Gerade junge Leute fehlten gnzlich. Beschftigen sich so wenig Menschen in der Region mit dieser Vergangenheit und dem Ge-denken an sich? Die Resonanz auf die Kranz-niederlegungen in Teltow und Kleinmachnow war jedenfalls erschreckend gering. cos

    Teltow Stephanie Heese, Leiterin der Pen-ny-Filiale in der Lichterfelder Allee, ist stolz: Ihre Filiale trgt seit dem 14. Februar das HDE-Qualittszeichen Generationenfreundliches Einkaufen. Unabhngige Prfer bewerteten zuvor anh