KMZ Mrz 2010

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1,10 € Nr. 3/JG 19 März 2010 mit Amtsblatt der Gemeinde Kleinmachnow „Interessieren Sie sich für Kunst -?“ www.aerztehauskleinmachnow.de Kleinmachnow – Vorwahl: (03 32 03) Kleinmachnower Zeitung 03 2010 2 Kommen, sehen, staunen! Steffi Draheim und ihr Team freuen sich auf Sie und Ihre Kinder. Wir laden alle Schulanfänger 2010 am 5. März von 14–18 Uhr zur Schulmappen- messe ein. Es werden die neuesten Modelle der Firmen Scout, Esprit, Samsonite und Friedrich präsentiert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Transcript of KMZ Mrz 2010

  • 1,10 Nr. 3/JG 19 Mrz 2010mit Amtsblatt der Gemeinde Kleinmachnow

    das Monatsjournal

    Kleinmachnow Vorwahl: (03 32 03)

    www.aerztehauskleinmachnow.de

    Dr. med. Petra Buder F f. Neurol./Psychiatrie 7 82 05

    Dr. med. dent. C. Djamchidi FZA f. Kieferorthopdie 8 69 10

    Dr. med. dent. Andi Kison Zahnarzt 8 33 42

    Dipl.-Med. A. Langhein Zahnrztin 2 28 62

    Dr. med. Petra Ganal F f. Allgemeinmedizin 2 28 61

    Dr. med. C. M. Opdensteinen F f. Innere Medizin 87 98 55

    PD Dr. med. D. Pfeiffer Frauenrztin 2 28 63

    Apotheke am August-Bebel-Platz 7 14 12

    Kurt TucholskyInteressieren Sie sich fr Kunst -?

  • Kleinmachnower Zeitung 03 2010

    2

    Anzeige

    Den Frhling auf dem Rathausmarkt genieenWeltneuheit: Anti-Aging durch mon amieJugendliche Frische und zeitlose Schnheit? In Kleinmachnow erfllt sich dieser Traum jetzt fr jede Frau! Denn mit der Weltneuheit Collarium mon amie bietet das Sonnenstu-dio Ambiente eine einzigartige und regional einmalige Dienstleistung an: Die Collagen-Licht-Therapie mit optionaler Besonnung!

    Collagene sind hautstraffende Eiweie, die als wichtiger Bestandteil unseres Bindegewebes fr Form und Elastizitt sorgen. Mit den Le-bensjahren verhrten die Collagen-Depots der Haut und fhren so zu Erschlaffung und Faltenbildung. Doch der Wiederaufbau von Collagen kann aktiviert werden! Das ist jetzt mit der Collagen-Licht-Therapie von mon amie mglich: Durch das Licht-Spektrum der speziell entwickelten Collagen Plus-Rhren baut das Collarium mon amie die Collagen-Depots am ganzen Krper wieder auf!

    Ein vitales, frisches Aussehen verdrngt da-durch kleine Linien und reduziert Falten. Tief-ere Konturen, gerade im Gesicht, an Hals und Dekollet, straffen sich merklich und werden re-modelliert. Die Haut erhlt so ihre verlo-rene Spannkraft zurck und wirkt wesentlich glatter und frischer Anti-Aging pur!Zeitlose Schnheit und ein attraktiver Teint: Das ist die Weltneuheit mon amie! Wer die neue Welt von mon amie kennen lernen mchte, ist im Sonnenstudio Ambiente herz-lich willkommen!

    Fischwochen imRestaurant Alfred`s!Vom 1. bis 14. Mrz 2010 servieren wir Ihnen tglich vielfltige Fischgerichte, raffiniert zubereitet. Von warmen Rucheraal bis gratiniertem Zanderfilet, frischen oder gebackenen Au-stern, lassen Sie sich berraschen!

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    Schulmappenmesse im Schreibwarengeschft Steffi Draheim!Wir laden alle Schulanfnger 2010 am 5. Mrz von 1418 Uhr zur Schulmappen-messe ein.Es werden die neuesten Modelle der Firmen Scout, Esprit, Samsonite und Friedrich prsentiert.

    Lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern und den Repsentanten der Marken kom-petent beraten, whrend Ihre Kinder sich die schnsten Schulranzen auswhlen.

    Kommen, sehen, staunen! Steffi Draheim und ihr Team freuen sich auf Sie und Ihre Kinder.

  • Kleinmachnower Zeitung 03 2010

    3

    Aktuell/Inhalt

    Inhalt

    Regionales Die Region auf einen Blick 4 Anschlge 5 Die Region als Versuchslabor 8 Kleinmachnow Rathausmarkt 11

    Kommunales Rand-Glosse: Brgerwehr? 6 Die Gemeindevetretung tagte 6 Der Wechsel ist vollzogen 6 3 Fragen an den Brgermeister 7 Ameisenburg mit Integration 8 Waldorfschule weiht Neubau ein 9 Termine 9 Straengesprche 10

    Topthema des Monats Interessieren Sie sich fr Satire? 12 Hohes Alter in der Hohen Kiefer 14 Vom Eigenheim ins Altersheim 15

    Querbeet Feuerwehrbericht 16 Lokale Agenda 21 17 Gottesdienste 17

    Sport Anton Kuck 18 Fuballfrust durch Winterfrost 19

    Jugend und Bildung Schrecken der Jugend 20 Die Freshmaker aus Teltow 21 Kampf gegen Unterrichtsausfall 21

    Kultur Portrt: Frank Ldecke 23 Wozu brauch ich Fe, wenn ich fliegen kann? 24 Empfang mit Benefiz 25

    Gesundheit Keine Angst vor dem Beipackzettel 26 Selbsthilfegruppen/Bereitschaften 27

    Kinder Lassen Sie mich in Ruhe! 28

    Winter ad Schnee auf Dchern 29 Erstmal Kaltasphalt 29 Recht Erlebnisauktionen 30 Mieteranspruch auf Steuern 30 Bankkarten Softwarefehler 30

    Heimatgeschichte(n) Der fliegende Brieftrger 32

    Eigentlich sollte die geschmackvoll gestaltete Titelseite nur auf das Topthema hinweisen. Nun hat sich einmal mehr herausgestellt, Kurt Tu-cholsky hat an Aktualitt nicht verloren.Eines seiner Pseudonyme, Kasper Hauser, cha-rakterisierte Tucholsky einst so: Er sah in die Welt und verstand sie nicht. So hnlich mag es einem ergehen, wenn man sich den jngsten Zir-kus um die Kleinmachnower Schleuse anschaut. Noch Anfang Dezember bliesen Vertreter nahe-zu aller Parteien in ein Horn: die kleinere Schleu-senvariante mit 115 Metern Kammerlnge soll-te es sein. Man gab sich die Klinke in die Hand auf Protestveranstaltungen und bei Vortrgen. Entgegen allen Unkenrufen die 190-Meter-Monsterschleuse sei eh nicht mehr zu verhin-dern wurde versucht, des Volkes Wille aufzu-nehmen. Auch wenn das Volk seinen Willen oft diskontinuierlich artikulierte. Naturschutz- und Interessenverbnde machten sich umso mehr stark. Und da die Argumente der Gegner der gro-en Schleuse bislang immer einen Tick berzeu-gender waren, sollte sich der Potsdamer Landtag am 16. Dezember zum Schleusenausbau posi-tionieren. Sptestens hier begann ein Kabinett-stckchen, das den guten alten Tucholsky htte die Schreibmaschine len lassen. Es ist nicht ganz klar, warum der Potsdamer Landtag das Thema wieder in die Ausschs-se verwiesen hat. Haben sich doch bis auf we-nige Ausnahmen die Befrworter der 190-Me-ter-Variante, so der Augenschein, selten wirklich groe Mhe gegeben, ihren Standpunkt plausi-bel darzulegen. Gebetsmhlenartig wurden die ewig gleichen Argumente durch die Medien li-turgiert: Die kleine Schleuse bentige Koppel-stellen, die das schtzenswerte Ufer nachhaltiger schdigen wrden, als eine groe Schleusen-kammer, bis hin zur rigiden Berufung auf Recht und Gesetz oder den nebulsen Verweis auf eine Ausbaufhigkeit in ferner Zukunft. Bis in den Fe-bruar hinein hatten Umwelt- und Interessenver-

    bnde, wie der BUND, widersprochen. Noch am 15. Februar luden der BUND, der Frderverein Landschaftsschutzgebiet Buschgraben/Bketal und die Brgerinitiative pro Kanallandschaft Kleinmachnower Schleuse zum Pressetermin ins Kleinmachnower Rathaus. Plne waren aus-gebreitet, Richtlinien fr die Gestaltung der Schleusenvorhfen wurden zur Argumentati-on herangezogen, neue Erkenntnisse vorgestellt und Alternativen aufgezeigt, dargelegt, dass man mit noch weniger Umwelteingriffen bauen kn-ne, wenn man nur wolle. Doch am 18. Februar kam der Rckschlag. Der Landesverkehrsausschuss hatte den Antrag von FDP und Grnen auf einen kleineren Schleu-senausbau mit den Stimmen der anderen Partei-en geschlossen abgelehnt. Da werden auch die 20 Pappkobolde, die seit dem 14. Februar sym-bolisch die 140 Bume, davon 89 sehr wertvol-le, am Machnower See schtzen sollen, wenig ntzen. Bald werden die Mnner mit den Mo-torsgen kommen. Dann kommen die Bagger. Man fragt sich, wer dahinter steht, dass die Po-litiker auf die Initiative der Bevlkerung nur un-gengend oder gar nicht reagieren, uerte ein Demonstrationsteilnehmer gegen den Schleu-senausbau im letzten Dezember. Und die vor-sichtige Frage nach einer Lobby, die den Ausbau zur Groschleuse vorantreibt msste sich wohl auch ein Kaspar Hauser stellen. Immerhin gilt es ein Budget von etwa 40 Millionen Euro abzu-holen. Sollte da das eine oder andere politische Rckgrat eingeknickt sein? Ziel der satirischen Schriften Tucholskys waren Brokraten und Re-alpolitiker. Die Entscheidung Tucholskys, kei-ne weiteren Arbeiten mehr drucken zu lassen, so notiert Bryan P. Grenville in seinem Tuchols-ky-Bndchen: lt sich sicherlich aus der Ein-sicht in die Fruchtlosigkeit seines publizistischen Kampfes und der daraus entstandenen Resigna-tion erklren. Und Kasper Hauser schaut in die Welt und versteht sie nicht. Rolf Niebel

    Weg damit? Fotos: Niebel/Bttger, Montage: Strauer

    So etwas wie ein Abgesang

  • Kleinmachnower Zeitung 03 2010

    4

    Regionales

    B. Albers, A. Wicklein, S. Kosanke Foto: Kuhlbrodt

    Die Region auf einen BlickRegion Die 100 Tage Schonzeit fr die neu-

    en Landtagsabgeordneten sind um, auch fr den frischgebackenen SPD-Volksvertreter Sren Ko-sanke. Gemeinsam mit der SPD-Bundestagsabge-ordneten Andrea Wicklein bezog er vor kurzem das Wahlkreisbro im 1. Stock der Potsdamer Stra-e 62 in Teltow. Beide haben mit diesen Rum-lichkeiten nun auch in ihrem Wahlkreis eine Resi-denz. Zur feierlichen Einweihung waren honorige Gste, wie der ehemalige Kleinmachnower Br-germeister und derzeitige Landrat Wolfgang Bla-sig oder der Stahnsdorfer Brgermeister Bernd Albers zugegen. Nchste Sprechstunde von Sren Kosanke: 15. Mrz, 1518 Uhr. Um Anmeldung unter (0 33 28) 33 73 07 wird gebeten. R.N.

    Teltow Auf den Spuren Paul Klees wandelt die Jugendkunstschule Teltow. Alle Kurse ha-ben die technische Vielfalt und das Farbenspiel im Gesamtschaffen des Knstlers zum Anlass ge-nommen, um diese unter Anleitung von Kurslei-ter Hans-Jrgen Brauer selbst auszuprobieren. Das gesamte Projekt ist Teil der Zusammenar-beit mit dem Kleinmachnower Theaterverein Arlecchino, die bereits seit 2007 intensiv besteht. Eine Auswahl der nun entstandenen Klee-Ar-beiten wird in einer Ausstellung im ersten Ober-geschoss des Neuen Rathauses der Stadt Tel-tow vom 8. Mrz bis 6. Mai zu bewundern sein. Zur Vernissage am 8. Mrz um 16 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. TSB

    Teltow Vor rund einem Jahr entstand in den Teltower Diakonischen Werksttten die Idee, eine Band aus Menschen mit und ohne Behinderung zu grnden. Voraussichtlich in Krze steht die erste CD-Verffentlichung der Werkstatt-Band ART GERECHT an. Insgesamt fnf Songs, im Original von CAN, den EELS oder Karat, wer-den auf dem Album, erhltlich zum Selbstkos-tenbeitrag von 5,00 Euro, erklingen. Ab Mrz werden die Musiker auch in unserer