Konflikte lösen

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Was tun, wenn die Fetzen fliegen? Tipps für ein besseres Betriebklima: Warum es klüger ist, Konflikte nicht eskalieren zu lassen und wie Sie sich im Streitfall richtig verhalten

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  • Ein Medienprodukt der karp | communication company

    BILDUNGaktuell Das eMagazin fr Management, Personalwesen und Weiterbildung

    #1102.11.2010

    KONFLIKT-LSUNG

    Was tun, wenn die Fetzen fliegen Tipps fr ein besseres Betriebsklima: Warum es klger ist, Konflikte nicht eskalieren zu lassen und wie Sie sich im Streitfall richtig verhalten.

    Foto: istoc

    kpho

    to

  • Ein Verkufer hatte frher mehrere Jahre Zeit, um produktiv zu werden. Heute verlangt man bereits oft im ersten Jahr, dass er viel mehr bringt, als er kostet, schreibt Prof. Dr. Karl Pinczolits. Kein Grund zum Verzweifeln, der Verkaufsprofi wei, wie Sie noch besser werden. ab Seite 12

    Fotos: beige

    stellt

    Themen. Autoren. Inhalte.

    Herausgeber: Alexander Karpkarp | communication companyLayout & Grafik: Anton Froschauer Redaktion & Anzeigenverwaltung:Siegfriedgasse 52/19, 1210 WienE-Mail: redaktion@bildungaktuell.atWeb: www.bildungaktuell.at

    Medieninhaber & Herausgeber:karp | communication companywww.karp.atSiegfriedgasse 52/19, 1210 WienGrundlegende Richtung: Journali-stisch unabhngige Berichterstattung und Hintergrundberichte zu den

    Themen Aus- und Weiterbildung, Karriere, Lernen, Bildungspolitik.Hinweis: Bei allen personenbezo-genen Bezeichnungen gilt die ge-whlte Form fr beide Geschlechter. Alle im Inhalt angefhrten Preis- und Terminangaben sind vorbehalt-

    lich Druckfehler und nderungen. Bezahlte Texte sind als Werbung gekennzeichnet.COPYRIGHT: Alle Rechte vorbe-halten. bernahme und Nutzung der Daten bedarf der schriftlichen Zustimmung des Herausgebers.

    Mit Social Media sind Sie dort prsent, wo Meinungen gemacht und Kaufentscheidungen getroffen

    werden, schreibt Claudia Hilker. Die Marketing-Expertin wei, warum immer mehr Unternehmen auf Facebook & Co

    setzen und gibt Tipps fr den Einstieg. ab Seite 3

    Im Konflikt mchte man gerne gewinnen, aber es gibt immer eine Zeit danach, warnt Mag. Christian Albert. Deshalb empfiehlt der Konfliktbeauftragte der Universitt Wien: Spannungen erkennen. Denn Konflikte weiten sich aus, wenn sie verschleppt werden. ab Seite 7

    Impressum

    Arbeitgeber brauchen ein glaubwrdiges Image, damit sie den War for Talents gewinnen. Denn: Jeder Employer- Branding-Strategie sollte eine Identifikation der Mitarbeiter mit der Arbeitgebermarke vorausgehen, rt die Recruiting-

    Expertin Mag. Heike Schreiner, ab Seite 10

    Werbu

    ng

    Business-Events: Lnder, Stdte und Hotels konkurrieren darum, der beste Treffpunkt fr Kongresse, Tagungen und Firmen-Veranstaltungen zu sein. sterreich und Wien sind hier Spitzenreiter, aber auch Destinationen wie Schottland locken mit auergewhnlichen Angeboten. ab Seite 15

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    Seite 2BILDUNGaktuell 11/2010

  • Seite 3

    Wir sind alle FreundeFacebook, Twitter, YouTube und Co. sind lngst mehr als ein schnelllebiger

    Trend: Warum soziale Netzwerke fr Unternehmen so wichtig sind und wie sie diese erfolgreich einsetzen knnen, erklrt Claudia Hilker

    BILDUNGaktuell 11/2010

    Foto: istoc

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  • BILDUNGaktuell 11/2010

    ob Konzern, Mittelstand oder Einzelkmpfer: Die sozialen Netzwerke sind fr Unternehmer jeder Gre interessant. Der groe Vorteil von Social Media ist der direkte Austausch mit den Kunden. Durch den offenen Dialog mit Kun-den erffnen sich vllig neue Mglichkeiten.

    Investieren in Social MediaNach einer Umfrage des Bundesverbands Di-gitale Wirtschaft (BVDW) gaben mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen an, dass die Budgets fr Social Media steigen. Der Grund liegt darin, dass man viele Zielkunden mit klassischer Werbung nicht mehr erreicht. Fr die Markenkommunikation, PR, Kunden-betreuung und den Vertrieb wird deshalb So-cial Media immer wichtiger. Schon heute ist fr viele Branchen eine aktive Social-Media-Prsenz selbstverstndlich. Branchen wie Handel, Telekommunikation und Tourismus sind dabei Vorreiter.

    Chancen und Risiken Den sozialen Netzwerken gehrt die Zukunft, sagen die Befrworter. Die Skeptiker befrch-ten Datenmissbrauch (insbesondere bei Fa-cebook), Verlust von Intimsphre und Krimi-nalitt. Gerade Social-Media-Anfnger soll-ten sich zunchst einen berblick verschaffen, welche Chancen und Gefahren in den sozialen Netzwerken verborgen sind.

    Marketing der ZukunftSocial Media sind kein Hype, sondern das Marketing der Zukunft. Gerade KMU ste-hen vor der Herausforderung, diese neuen

    Viele Kunden sind ber klassisches Marke-ting nicht mehr erreichbar. Gleichzeitig explo-dieren die Nutzerzahlen in Social Media: Fa-cebook hat ein Plus von 55 Prozent auf 571 Mio. Besucher pro Monat im Jahresvergleich erzielt. Twitter legt um 84 Prozent auf 94 Mio. Besucher zu. Auch die Nutzungszeit hat sich verlngert: Fr Deutschland hat Nielsen 12 Millionen Nutzer ermittelt, die durchschnitt-lich dreieinhalb Stunden tglich in Social Net-works verweilen. Fr Unternehmer wird es immer schwieriger, Kunden ber klassisches Marketing zu erreichen.

    Die neue Macht des KundenIn sozialen Medien vernetzen sich immer mehr Menschen miteinander. Sie stellen Tex-te, Bilder und Videos ins Netz. Sie teilen mit, was sie gerade tun, und bewerten die Inhal-te anderer Nutzer. Viele Marketing-Experten beschreiben das als Revolution, weil sich die Machtverhltnisse, Kommunikationsmuster und Kaufentscheidungen massiv verndern. Netzwerke werden deshalb in Zukunft immer wichtiger fr das Marketing.

    Freunden vertraut man mehrLaut Nielsen wird Social Media fr Unterneh-men immer relevanter. So vertrauen bereits 61 Prozent der Menschen bei ihrer Kaufent-scheidung der Online-Empfehlung von Freun-den. Von klassischer Werbung lassen sich da-gegen gerademal nur noch 14 Prozent beein-flussen. Soziale Netzwerke wie XING, Face-book, Twitter stellen somit eine Chance dar, Zielkunden im Web effektiv zu erreichen. Egal,

    Zehn Beispiele fr den erfolgreichen Social-Media-EinsatzWie bei jeder Marketing-Aktion sollte Ihr Social-Media-Engagement Ihre Unternehmensziele untersttzen. Es folgen zehn vereinfachte Praxis-Beispiele, wie das konkret aussehen kann.

    1. Sie wollen Ihre Leistungen an eine social-media-affine Zielgruppe vermarkten und Ihre Investitionen dafr niedrig halten: Facebook kann fr Sie interessant sein.

    2. Sie wollen sich mit gleichgesinnten Kollegen zeit- und ortsunabhngig austauschen: Die Business Community XING kann fr Sie relevant sein.

    3. Sie wollen eine Community zu Ihrem Produkt aufbauen, um Kundenbindung zu erzeugen: Ein Corporate Blog kann fr Sie interessant sein, der Frosta Blog ist ein Beispiel dafr.

    4. Sie mchten die Kreativitt von Menschen online nutzen, um Innovationen fr Ihre Produkte zu gewinnen: Beschftigen Sie sich mit Crowdsourcing, Tchibo Ideas ist ein Praxis-Beispiel dafr.

    5. Sie wollen die Inhalte Ihrer Website oder Ihres Blogs automatisch einer greren Leserschaft zugnglich machen: Ein RSS-Feed kann eine Lsung sein.

    6. Sie suchen neue Mitarbeiter und wollen Kosten fr Personalberater einsparen: LinkedIn kann fr Sie interessant sein.

    7. Sie wollen sich lokal kostengnstig online vermarkten: Prsentieren Sie sich auf Qype.de.

    8. Sie haben bundesweite Geschftskontakte und wollen kostspielige Geschftsreisen fr das Erstgesprch einsparen: Dann ist ein persnliches Webvideo auf YouTube empfehlenswert.

    9. Sie wollen neue Kunden online gewinnen und ihnen vorab eine Gratis-Kostprobe online geben: Webmeetings, Web- konferenzen oder Webinare knnen fr Sie interessant sein.

    10. Sie wollen erfahren, wie ber Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Ihre Mitbewerber am Markt gesprochen wird: Webmonitoring und Social Media Monitoring bieten dazu vielfltige Mglichkeiten. Gr

    afik: istockph

    oto

  • BILDUNGaktuell 11/2010

    Sie diese vier Fragen, bevor Sie mit Social Me-dia starten:1. Welche Zielkunden will ich mit Social Me-

    dia erreichen? 2. Wo sind meine Zielkunden im Netz pr-

    sent?3. Was sagen die Menschen ber mich, mein

    Unternehmen und meine Dienstleistungen?4. Welche Inhalte (Audio, Video, Artikel) kon-

    sumiert meine Zielgruppe am liebsten?

    Das Wichtigste im berblick Soziale Netzwerke sind fr viele Menschen

    selbstverstndlich geworden. Unternehmer knnen soziale Netzwerke

    zur Kundenbindung und zum Neugeschft nutzen auch fr regionale Marketing- und Vertriebsaktivitten.

    Zum Einstieg bietet sich Xing an: Profil an-legen, Netzwerk aufbauen, Kompetenz zeigen, Geduld haben.

    Authentisch, offen und ehrlich kommuni-zieren ist extrem wichtig.

    Claudia Hilker ist Unternehmensberaterin fr strategische Marketing-Kommunikation. Sie bert Kunden in Marketing, Public Rela-tions und Social Media. Die Marketing-Exper-tin gibt Seminare, Trainings und Vortrge. Zu-dem ist sie Autorin des Buches Social Media fr Unternehmer (Linde Verlag). Drei weite-re Bcher der Autorin: Kunden gewinnen und binden, WOW-Marketing und Web 2.0 in der Finanzbranche.

    Klick! www.hilker-consulting.de

    Chancen fr sich zu erschlieen. Das Internet ist zum wichtigen Informationsmedium ge-worden. Eine statische Unternehmenswebsei-te reicht heute nicht mehr aus. Klassische Ein-weg- und Marken-Kommunikation funktionie-ren auch nicht mehr. Kunden und Konsumen-ten suchen den Dialog untereinander und mit den Anbietern. Ein aktives Managen der eige-nen Online-Reputation sowie Webmonitoring sind also erforderlich. Die neuen Chancen liegen darin, neue (Ver-kaufs-)Kanle zu nutzen, den Kundenstamm zu vergrern und den Umsatz zu steigern. Mit Social Media sind Sie dort prsent