Kontakte - Die Startseite | EJS ... Jg. 51 Ausgabe 547 4 | 2019 Kontakte Infos aus dem Gemeinwesen...

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  • Jg. 51 Ausgabe 547 4 | 2019

    Kontakte Infos aus dem Gemeinwesen Schönwalder Allee 26

    Jesus Christus spricht: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Matthäus 28,20

    7 Einladung zu Aktivitäten rund um Ostern

    16 Bericht von der Sitzung des Gemeinwesenbeirates am 16. März

    21 Die ersten 100 Tage der Wohngruppe Findus

  • ED IT

    O RI

    AL Von Bräuchen und Symbolen

    Rund um den Globus finden wir verschiedene Bräuche und Symbole. Manche davon sind uns fremd, einige sind uns vertraut. Meist werden sie uns vorgelebt und so an die nächste Generation weitergetragen. Viele sind mittlerweile fest in der Gesellschaft als allgemeines Kulturgut veran- kert. Fast immer sind Bräuche und Symbole an bestimmte Jahreszeiten gebunden oder haben einen religiösen Hinter- grund. Ostern beispielsweise ist neben Pfingsten das älteste und höchste Fest der Christenheit. Symbolhaft steht die Osterkerze für den über Tod und Sterben siegenden und auferstandenen Jesus Christus. Ostereier bemalen hingegen ist heidnischen Ursprungs. Das Verschenken bunter Eier war bereits im alten Babylonien, Ägypten und Persien ein Brauch. Gilt doch das Ei als Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben.

    Bräuche und ihre Symbole sind gerade heute in der für viele immer unübersichtlicher werdenden und schnell- lebigeren Welt von besonderer Bedeutung: Sie geben uns Identität, Halt und Orientierung. Sie vermitteln ein Gefühl von Heimat und Verwurzelung sowie Zusammengehörig- keit, sei es im Glauben oder in einer sozialen Gemeinschaft.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für das Osterfest eine schöne Zeit in der Gemeinschaft mit traditionellen Bräuchen und Symbolen.

    Ihre Dr. Katharina Wimmer Redaktionsleitung / PR-Referentin Zentrale Dienste Kommunikation und Marketing

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    Kontakte 4 | 2019 inhalt & editorial

    INHALT

    Von Bräuchen und Symbolen 2

    Nachgedacht 3

    Der Vorstand informiert: InCluisine: Mobiles Powerfood für Geist und Körper

    4

    GOTTESDIENST- UND PREDIGTPLAN 5

    TREFFPUNKT BIBEL Sprechzeiten/Gratulation/Kondolenz

    6

    Einladung zu Aktivitäten rund um Ostern 7

    2019 – das Superwahljahr? 8

    Der Gemeindekirchenrat informiert 9

    Schwestern- und Brüdertag 2019 10

    Termine der Schwestern- und Brüderschaft 11

    VERANSTALTUNGEN IM APRIL 12

    Der traditionelle Flohmarkt im Johannesstift am 1. Mai

    14

    GEHEIMNISVOLLE ORTE RÜCKBLICK – 50 Jahre Kontakte

    15

    Bericht von der Sitzung des Gemeinwesenbeirates Boule im Johannesstift – Jo-Bo-Groupe

    16

    Sankt Patrick trifft Christophorus 17

    Die Kinder der UTOPIE – Bundesweiter Aktionstag kommt ins Johannesstift

    Filmset Johannesstift

    18

    Geänderte Öffnungszeiten des Sachspendenhäuschens Gutes tun mit Nachlass und Stiftung

    BUCHTIPP

    19

    Run of Spirit 2019 – wir kommen! Fortbildungsangebot für Ehrenamtliche

    20

    5 FRAGEN AN … Nelli Elkind Die ersten 100 Tage der Wohngruppe Findus

    21

    Wir bleiben in Kontakt 23

    2

  • Ostern. Das ist ganz großes Kino! Es geht um nichts weniger, als um die Rettung der Menschheit.

    Schon am Palmsonntag stand Jerusa- lem Kopf. Jesus, der Wundertäter, Visio- när und Rabbi bekam einen triumphalen Empfang bereitet. Er brachte die Dinge – um Gottes Willen – durcheinander und wurde auch hier seinem Ruf gerecht, als einer, der die Machverhältnisse neu definiert. Oben ist unten und unten ist das Große.

    Statt hoch zu Ross, kam er auf einem Esel, ein starkes Zeichen. Es geht um eine Macht, die nicht von dieser Welt ist. Und die Leute waren völlig aus dem Häuschen im wahrsten Sinne des Wor- tes. „Hosianna“, riefen sie. Gesegnet sei der, der da kommt im Namen des Herrn.

    Doch dann haben sich die Dinge im Laufe der Woche in Jerusalem zuge- spitzt. Die Stimmung kippte. Da musste im Hintergrund viel gelaufen sein. Für diejenigen, die ihn ausradieren wollten, schien der Zeitpunkt günstig. Vielleicht ist Geld geflossen. Vermutlich. Wie auch immer. Am Ende dieser denk-

    würdigen Woche steht der grausame Kreuzestod von Jesus. Es ist das Werk vieler. Und es brauchte Handlanger, damit das Schicksal seinen Lauf nehmen konnte.

    Beeindruckend, wie Jesus damit umging. Dahinter stecken nicht die Menschen, sondern ein Masterplan Gottes, der nichts Geringeres will, als die Menschheit zu retten. Es musste so kommen – und manche konnten die alten Schriften genauso deuten. Dort war alles vorhergesagt.

    Er war Hoffnungsträger. Die Men- schen sahen in ihm den Retter, den Heilsbringer, den Meister. Herrgott: Und nun das! Die Enttäuschung war unaussprechlich. Die Hoffnung zerstört. Verzweiflung und Erschrecken in den Gesichtern. Wie konnte es nur so weit kommen? Wie nur?

    Die Demütigung ist schwer zu ertragen. Man möchte am liebsten wegschauen. Misshandlung und Spott. Gejohle und Schadenfreude darüber, dass man diesem Hochstapler endlich das Handwerk legen konnte. Wer von sich behauptet, er sei Gottes Sohn ist

    entweder ein Großmaul oder er muss den Beweis antreten. Letzteres ist er schuldig geblieben.

    Es kommt, wie es kommen musste. Jesus stirbt. Seine letzten Worte überlie- fert der Schreiber Markus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlas- sen.“ Aus. Vorbei.

    Was nun kommt, hatten die We- nigsten auf dem Zettel – am ehesten wie mir scheint noch die Frauen: Maria Magdalena ist die prominenteste davon. Sie rechnete mit einem Wunder. Und es geschah. Nach drei Tagen war das Grab leer. Der Stein zur Seite gerollt. Die Sol- daten hatten keinen blassen Schimmer. War es Diebstahl?

    Doch dann irrlichterte er durch die Gegend. Mal erschien er als Gärtner. Mal war er Wegbegleiter. Mal sprach er das Tischgebet. Mal kam er durch verschlos- sene Türen und zeigte seine Wundmale. Er war da und doch unfassbar. Die Welt ist seitdem eine andere. Mission erfüllt. Menschheit gerettet. Dem Tod hat er gezeigt, wer der Herr im Hause ist.

    Es ist nicht zu begreifen, was sich da ereignet hat. Ein Wort genügt nicht, zu beschreiben, was das bedeutet. Ich habe viele dafür gefunden:

    Leben. Hoffnung. Trotzdem. Zuver- sicht. Freude. Begeisterung. Halleluja. Sehnsucht. Glück. Neubeginn. Aufbruch. Liebe. Sonne. Licht. Herrlichkeit. Zukunft. Morgenrot. Triumph. Ewigkeit. Erwachen. Segen. Kraft. Mut. Glanz. Unglaublich. Rettung. Unaussprechlich. Vision. Stärke. Macht. Sieg. Chance. Dank. Gewissheit. Jubel. Lust. Liebe. Singen. Tanz. Vertrauen. Wunder. Friede ...

    Oder kurz gesagt: Auferstehung. So sagen es wir Christen. „Christus ist aufer- standen. Er ist wahrhaftig auferstanden.“

    Wir sind gerettet. Ganz großes Kino! Ein Film, der nie endet. Gott sei Dank.

    Wolfgang Kern

    Kreuzwege wie rund um Eichstätt/Bayern halten Passion und Ostern lebendig.

    „Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“

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    3Kontakte 4 | 2019 nachgedacht

    Sie rechnete mit einem Wunder. Und es geschah.

    5 FRAGEN AN … NELLI ELKIND, STANDORTKOORDINATORIN „DIE MACHEREI“

    3

  • InCluisine: Mobiles Powerfood für Geist und Körper Die Foodtruck-Saison beginnt: Am 27. März rollte unsere barrierefreie „InCluisine“ das erste Mal nach der Winterpause wieder durch Berlin. Ab sofort soll er unsere Einrichtungen mit frisch zubereiteten Essen von PAULS Deli versorgen und damit ein Zusatzangebot zum Mitarbeiterrestaurant sein – von Mango-Lassie über Green-Power Smoothie, von Quinoa-Wild- reissalat bis Halloumi-Burger ist alles dabei. Hier kann jede und jeder etwas für ihren oder seinen Geschmack finden und dabei gleichzeitig ein Gespräch mit der Kollegin oder dem Kollegen führen. Erster Halt war das Evangelische Johannesstift.

    Wie der Name des Fahrzeugs es bereits vermuten lässt, ist dieser Imbisswagen etwas ganz Besonderes. Der Foodtruck ist sowohl außen als auch innen weitgehend barrierefrei und bietet somit Arbeits- und Beschäftigungsplätze für Menschen mit Einschränkungen. Um dies zu realisieren, waren jedoch einige Umbaumaßnahmen nötig. Denn eigentlich war die „InClui- sine“ ein normaler Imbisswagen. So musste unter anderem der Verkaufswagen tiefer gelegt werden, so dass Menschen, die einen Rollstuhl nutzen, auf Augenhöhe bestellen können. Eine Kamera und ein großer Bildschirm bietendie Möglichkeit, dass Kunden von außen das Speisenangebot in der Auslage einse- hen, auch wenn sie kleiner sind, im Rollstuhl sitzen und nicht

    von oben in den Tresen schauen können. Darüber hinaus ist im Innern des Trucks die Küche so breit gestaltet worden, dass auch Köche im Rollstuhl bequem darin arbeiten können.

    Der Foodtruck ist ein Kooperationsprojekt von der Behin- dertenhilfe, der Paul Gerhardt Diakonie Services sowie dem Hotel Christophorus.

    Die „InCluisine“ ist nach dem bundesweit einheitlichen Kennzeichnungssystem „Reisen für alle“ zertifiziert und gilt als Prototyp im Bereich inklusiver Verkaufswagen. Das Projekt „Einführung des Kennzeichnungssystems‚ Reisen für Alle im Sinne eines Tourismus für Alle in Deutschland“ ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördertes Kooperationsvorhaben des Deutschen Seminar für Touris