Kooperation - ihk- · PDF fileINHALT | 3 Inhalt Technologietransfer: Innovation durch...

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    18-Sep-2018
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  • Industrie- und Handelskammernin Bayern

    Technologietransfer und Forschungskooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft strken

    Stark durch Kooperation

  • 2 | IMPRESSUM

    Impressum

    Herausgeber und Verleger:Bayerischer Industrie- und Handelskammertag (BIHK) e. V.Vorstand Dr. Eberhard Sasse und Peter Driessen

    Balanstrae 55-59, 81541 Mnchen +49 89-5116-0 [email protected].de bihk.de

    Redaktionsteam:Klaus Appelt, IHK Wuppertal- Solingen-Remscheid

    Stefanie Dmmig, IHK zu Berlin

    Dr. Susanne Gewinnus, DIHK

    Elke Hohmann, IHK Mittlerer Niederrhein

    Dr. Sophie Khling, IHK Halle Dessau

    Sven Rhl, IHK zu Kiel

    Dr. Dirk Schlotbller, DIHK

    Heike Schning, IHK zu Berlin

    Anke Schweda, IHK Osnabrck Emsland Grafschaft Bentheim

    Steffen Waurick, IHK Dresden

    Redaktion und verantwortlich fr den Inhalt:

    Birgit Petzold, IHK fr Mnchen und Oberbayern

    Gestaltung: Word Wide KG, Mnchen

    Druck: Oberlnder GmbH & Co. KG Bodenseestrae 18, 81241 Mnchen

    Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Ein Nachdruck auch auszugsweise ist nur mit ausdrcklicher schriftlicher Ge-nehmigung des Herausgebers gestattet.

    Fotos: Titel: iStock alvarez; S. 4: FotoliaStockPhotoPro; S. 5: FotoliaSFIO CRACHO;S. 6: shutterstock4 PM production;S. 7: shutterstockGorodenkoff;S. 8: FotoliaProstock-studio;S. 11: Fotolia goodluz;S. 12: iStockryasick;S. 13+16: iStockMartin Barraud.

    Stand: Januar 2018

    http://www.bihk.de

  • INHALT | 3

    Inhalt

    Technologietransfer: Innovation durch Kooperation 4

    Warum lohnt sich fr KMU eine Zusammenarbeit mit Hochschul- und Forschungseinrichtungen? 5

    Wer bietet Forschungsdienstleistungen an? 6

    Formen des Technologietransfers fr Unternehmen von A-Z 8

    Wo liegen die Stolpersteine bei einer Kooperation? 12

    Tipps fr Unternehmen rund um Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen 13

    Ntzliche Adressen und Links auf Bundesebene 17

    Clusterplattform 17

    Forschungseinrichtungen 17

    Forschung an Fachhochschulen 18

    Frderung auf Bundesebene 18

    Mustervereinbarungen fr Forschungs- und Entwicklungskooperationen 19

    Ntzliche Adressen und Links auf Landesebene - Bayern 20

    Ansprechpartner BIHK Bayerische IHKs 20

    Forschungseinrichtungen und Technologietransfer-Stellen in Bayern 22

    Weitere wichtige Adressen 24

    Cluster Bayern 25

    Frderprogramme auf Landesebene Bayern 26

    Hinweis: Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird in den Texten auf dieser Website der Einfachheit halber teilweise nur die mnnliche Form verwendet. Die weibliche Form ist selbstverstndlich immer mit eingeschlossen.

  • 4 | TECHNOLOGIETRANSFER: INNOVATION DURCH KOOPERATION

    Technologietransfer: Innovation durch Kooperation

    Stark durch Kooperation Technologietransfer und Forschungskooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft strken

    Empfehlungen fr eine verstrkte Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, For-schungseinrichtungen und mittelstndischen Unternehmen in Deutschland

    Der technologische Wettbewerb verschrft sich nicht zuletzt durch die Digitalisierung. Das Innovationstempo nimmt zu, die Produktlebenszyklen werden krzer und die Forschung wird zunehmend komplexer.

    Dies ist die aktuelle Situation, mit der Unternehmen heute umgehen mssen. Um in diesem Umfeld Schritt halten zu knnen, ist zustzliches Knowhow aus der Wissen-schaft unerlsslich. Die Lsung findet sich oft direkt vor der Tr in der Universitt, in der Hochschule oder in aueruniversitren Forschungseinrichtungen.

    Vom Technologie- und Wissenstransfer profitieren beide Seiten: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind nicht nur Impulsgeber fr neue Forschungsziele auf Seiten der Hochschulen oder Forschungseinrichtungen, sondern bereichern gleichzeitig mit Praxiswissen auch die Wissenschaft. Denn oftmals fehlt bei Erfindungen, die in Hoch-schul- und Forschungseinrichtungen entstehen, die Entwicklung bis zur Marktreife, um zu einer erfolgreichen Innovation zu werden. Zugleich erhalten Unternehmen neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Forschung, die sie in neue Verfahren, Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen umsetzen knnen.

    Diese Broschre gibt Unternehmen und den wissenschaftlichen Einrichtungen eine Hilfestellung, um vorhandenes Innovationspotenzial so zusammenzufhren, dass eine erfolgreiche Partnerschaft gelingen kann.

    Die Produktlebenszyklen werden krzer, der Innovationsdruck steigt nicht zuletzt eine Folge der fort-schreitenden Digitalisierung

    Von Kooperationen profitieren beide Seiten: Unternehmen und Forschungseinrichtungen

  • 5

    WARUM LOHNT SICH FR KMU EINE ZUSAMMENARBEIT MIT HOCHSCHUL- UND FORSCHUNGSEINRICHTUNGEN? |

    Warum lohnt sich fr KMU eine Zusammenarbeit mit Hochschul- und Forschungseinrichtungen?

    Strkung der eigenen Innovationskraft

    Besonders KMU verfgen oftmals nicht ber die notwendige eigene Forschungsinfra-struktur, um ihre Produkte und Verfahren selbst weiterentwickeln zu knnen bzw. neue Technologien wie z. B. Nanotechnologien oder Life Sciences zu erforschen. Zudem erfordert die zunehmende Komplexitt von Innovationen vielfach wissenschaftliche Expertise, die oftmals nicht im eigenen Unternehmen, sondern nur extern verfgbar ist. Eine Zusammen-arbeit von Experten unterschiedlicher Disziplinen erhht dabei die Innovationskraft, nicht nur bei Unternehmen, sondern auch bei Hochschul- und Forschungseinrichtungen.

    Ausbau der eigenen Netzwerke

    Unternehmen knnen ber wissenschaftliche FuE-Kooperationen ihr Netzwerk mit Forschern und Praktikern in den unterschiedlichen Disziplinen bedeutend erweitern, auch international, und damit enorm an Reputation fr Kunden und Geldgeber gewinnen. Zugleich knnen sie dadurch neue Innovationsformen wie z. B. Open-In-novation d. h. die Einbeziehung externer sowie interner Partner in den Innovations-prozess wie z. B. die Wissenschaft, aber auch Kunden, Zulieferer und Mitarbeiter (aller Hierarchien/Abteilungen) ausprobieren.

    Sicherung von Fachkrften

    Die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft erffnet den Unternehmen eine einzigartige Mglichkeit, gut ausgebildete Forscher und Akademiker in Projekten kennenzulernen, sich als potenziellen Arbeitgeber zu prsentieren und so neue Mitarbeiter zu gewinnen.

    Forschungseinrichtungen verfgen ber FuE-Infrastruktur und wissen-schaftliche Expertise

    Netzwerke fachlich und geographisch erweitern, Reputation gewinnen

    Knftige Mitarbeiter kennenlernen

    INHALT

  • 6 | WER BIETET FORSCHUNGSDIENSTLEISTUNGEN AN?

    Wer bietet Forschungsdienstleistungen an?

    Universitten

    Der Fokus der Universitten liegt in der mittel- und langfristigen Forschung. Sie eig-nen sich aufgrund des breiten Angebotes an Fachgebieten besonders gut fr grund-legende Neuentwicklungen und interdisziplinre Forschungs- und Entwicklungs-projekte. Ob Ingenieur, Mathematiker, Naturwissenschaftler oder Betriebswirt die Universitten verfgen ber viele Experten, die gemeinsam in ein Projekt eingebunden werden knnen.

    Fachhochschulen Hochschulen fr angewandte Wissenschaften

    Die spezifische Kompetenz der Fachhochschulen liegt im Bereich der umsetzungs- und anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung (FuE). Professoren an Fach-hochschulen sind praxiserfahren und kennen daher die inhaltlichen und zeitlichen Anforderungen von Unternehmensprojekten. Die groen regionalen Fachhochschulen bieten ein fachliches Spektrum, das mit dem einer Universitt vergleichbar ist.

    Universitten sind gute Partner fr interdisziplinre Projekte oder grund-legende Neuentwicklungen

    Fachhochschulen bieten umsetzungs- und anwendungsorientierte FuE

  • 7

    WER BIETET FORSCHUNGSDIENSTLEISTUNGEN AN? |

    Aueruniversitre Forschungseinrichtungen

    Daneben gibt es eine groe Zahl von Forschungseinrichtungen, die sich in Auf-gabenstellung und Gre stark unterscheiden. Dazu zhlen Fraunhofer-Institute, Max-Planck-Institute, Helmholtz-Zentren sowie die Institute der Leibniz-Gemein-schaft, die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen Otto von Guericke e. V. (AiF), die Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e. V. und die Steinbeis-Stiftung. Einige dieser Forschungseinrichtungen beschftigen sich mit Grundlagenforschung und sind daher fr die Zusammenarbeit mit KMU nur be-dingt geeignet. Der grte Teil widmet sich jedoch anwendungsnaher Forschung und ist damit fr Unternehmen interessant. Oftmals knnen sie in vielen Aspekten freier agieren als Hochschulinstitute.

    Forschungsdienstleister

    Privatwirtschaftliche Forschungs- und Ingenieurdienstleister sowie Labore, die in der Regel eine intensive Zusammenarbeit mit Unternehmen pflegen, sind hilfreiche Dienstleister, um besonders kurzfristige FuE-Problemstellungen zu bearbeiten oder Standard-Laborleistungen auszufhren.

    Anwendungsnah forschende Institute knnen oft freier agieren als Hoch-schulinstitute

    Privatwirtschaftliche Forschungs- und Ingenieurdienstleister fr kurz-fristige FuE-Projekte nutzen

    INHALT

  • 8 | FORMEN DES TECHNOLOGIETRANSFERS FR UNTERNEHMEN VON A-Z

    Formen des Technologietransfers fr Unternehmen von A-Z

    Es gibt eine Vielzahl von Mglichkeiten, wie Forschungseinrichtungen und Unterneh-men zusammenarbeiten knnen. Entscheidende Kriterien fr die Auswahl sind neben der Intensitt der Zusammenarbeit der zeitliche und organisatorische Aufwand.

    Abschluss- und Studienarbeiten

    FuE-Fragestellungen knnen ber Abschluss- oder lngere Studienarbeiten wissen- schaftlich bearbeitet werden. Neben den wissenschaftlichen Erkenntnissen des Studierenden kann das Unternehmen erste Kontakte zu Wissenschaftlern aufbauen. Zustzlich erhlt das Unternehmen die Mglichkeit, potenzielle neue Mitarbeit