Korpusbasierte Ansätze zur historischen Soziolinguistik am ...· Erkenntnisleitend für die...

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  • Erkenntnisleitend für die Sprachbeschreibung ist die soziolinguistische Einsicht, dass die Vielfalt des regelhaften Sprechens in einer Kommunikations‐g f p gemeinschaft nicht durch die Intuition eines lingu‐ istischen Experten, sondern nur durch sorgfältig erhobene Korpora erfasst werden kann.

    Norbert Dittmar 2004

    Korpusbasierte Ansätze zur historischen SoziolinguistikKorpusbasierte Ansätze zur historischen Soziolinguistik am Beispiel von "ABaC:us – Austrian Baroque Corpus"

    Dr. Claudia Resch  Institut für Corpuslinguistik und Texttechnologie Österreichische Akademie der WissenschaftenÖsterreichische Akademie der Wissenschaften

    Sonnenfelsgasse 19/8 1010 WienSonnenfelsgasse 19/8, 1010 Wien claudia.resch@oeaw.ac.at

  • ABaC:us – Austrian Baroque Corpus

  • 2009 Wissenschaftsstipendium der Stadt Wien 300. Todestag von Abraham a Sancta Clara (1644‐1709)

    2012 Förderung durch die Österreichische Nationalbank „Texttechnologische Methoden zur Analyse  öster‐ reichischer Barockliteratur”  (Projekt Nr. 14738)

    Historische Sprachdaten aus dem Zeitraum 1650‐1750

    Älteres Neuhochdeutsch / mittelbairisch (Wien)

    Theologisch‐erbauliche Volltexte in Prosa und Vers (Memento mori‐Schriften Predigten Liedtexte )(Memento mori Schriften, Predigten, Liedtexte, …) 

    Aufbereitung im XML‐Format gemäß TEI Version P5

    ErstdruckprinzipErstdruckprinzip

    Etwa 200.000 running words

  • Ebenen der Annotation (Markup)‐ Ebenen der Annotation (Markup)

    Textstruktur wie: Kapitel, Überschriften Paragrafen VerszeilenParagrafen, Verszeilen typografische Details (z.B. Initialen)

    Personennamen (historisch, mythologisch, biblisch) Ortsnamen

    Bibelstellenangabeng

    d it i K kt hl hwerden mit einem Korrekturvorschlag versehen

    Linguistische Annotation: Tokenisierung, POS und Lemma

  • Bewahrung, Erschließung und Interpretation sprachlich‐kulturellen Erbes

    Erprobung linguistischer Werkzeuge zur Annotation älterer SprachstadienErprobung linguistischer Werkzeuge zur Annotation älterer Sprachstadien

    Entwicklung eines stabilen Methodeninventars für non‐standard varieties

    Annotationsforschung / Weiterentwicklung der ICLTT‐ToolboxAnnotationsforschung / Weiterentwicklung der ICLTT Toolbox

    Gewinnung digitaler sprachlicher Ressourcen, E‐Lexicography

    Zielgruppen:  Sprachwissenschaftlerinnen  Lit t i h ftl ILiteraturwissenschaftlerInnen HistorikerInnen KunsthistorikerInnen TheologInnenTheologInnen Interessierte Öffentlichkeit