KREATIVES POTENZIAL

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    27-Apr-2022
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B 4
12 48
LINKIN PARK
THE DOORS
Roadhouse Blues
TECH-TALK: NICK PAGE MAYBACH · SAITENKRAFT D’ANGELICO · BABOUSHKA EVENTIDE · SCHECTER HARMONY · FORTIN u. v. m.
ÜBER 80 SEITEN NOTEN, TABS & TECHNIK D: € 7,50 · A: € 8,50 · B: € 8,70 · L: € 8,70 · E: € 10,10 · I: € 10,10 · CH: SFR 12,00
HARMONY JUNO ELECTRIC GUITAR, Pearl White im Wert
von 1479 Euro
das magazin für gitarristen und bassistendas magazin für gitarristen und bassisten
guitar 3
Wir sind alle Fans …
…und das ist auch gut so. Joe Bonamassa ist ein Parade-Beispiel für dieses leidenschaftliche Phänomen. Klar ist un- ser Freund und Titelheld Joe selbst ein Star und zweifellos Meister seines Fachs. Seine Fans und auch wir als Redaktion fiebern auf jedes neue Album hin und freuen uns immer auf frische Songs und Stories des Saiten-Zauberers Bonamassa. Umso schöner ist es, wenn er entwaffnend ehrlich und fast demütig von seinen Vorbildern und Einflüssen schwärmt. Lesen könnt ihr all das (und noch viel mehr!) in unserem großen Titel-Inter- view unseres Kollegen Chris Franzko- wiak ab Seite 58. Das komplette Inter- view findet ihr natürlich auf unserem Youtube-Kanal.
Dass unsere geschätzten Gitarristen froh sind, nach langer Pandemie- bedingter Pause endlich wieder vor einem richtigen Live-Publikum spie- len zu können, scheint das kreative Potenzial im Studio ebenfalls beflügelt zu haben. Zumindest haben uns das in diesem Monat die Kollegen Corey Be- aulieu (Trivium), Matt Tuck (Bullet For My Valentine), Teppei Teranishi (Thri- ce), Max Gruber (Drangsal) und nicht
zuletzt Samantha Fish und Carlos Santana klar bestätigen können.
Mehr von Bonamas- sa, Matthew Tuck Drangsal und Co. gibt es wie immer in unsem guitar-Podcaster. Den erreicht ihr über die gängigen Kanäle Spo- tify, Deezer & YouTube. Ganz neu gibt es diesen Monat QR-Codes pas- send zu allen Song- und Workshop-Files. Pro- biert es aus. Wir freuen
uns jetzt schon auf euer Feedback. Ab Seite 74 haben sich unser Tech-
nik-Präsi Olli und sein treuer, neuer Volontär Bruno Wolf für euch mächtig ins Zeug gelegt. Die Jungs präsentie- ren euch hier die heißesten Teile, die ihr diesen Monat anchecken solltet. Darunter Neues von Maybach, Ba- boushka, D’Angelico, Schecter, FGN, Harmony, Saitenkraft, Guild, Artesano, Fortin, Tech 21 und vielen mehr!
So, jetzt erstmal viel Spaß beim Rocken!
Euer Marcel
KREATIVES POTENZIAL
ce), Max Gruber (Drangsal) und nicht ce), Max Gruber (Drangsal) und nicht
Instagram:Instagram:
PS: Damit ihr von Rechner und CD oder Download noch unabhängiger werdet, haben wir unseren Soundfiles und Playalongs jeweils einen QR-
Code verpasst. Einfach mit der Smartphone-Kamera drauf
und der passende Track wird abgespielt – einfacher geht
es kaum. Probiert es aus und gebt uns Feedback an [email protected]!
4 guitar 11/21
Inhalt 11 2021
Georgia Thunderbolts
53 Max Gruber/Drangsal
54 Carlos Santana
56 Samantha Fish
Workshops 58 Workshop-Special:
121 KISS – „I Was Made For Lovin‘ You“
128 The Doors – „Roadhouse Blues“
135 Queen – „Fat Bottomed Girls“
C B
ob G
ru en
Workshop-Special: Joe Bonamassa
78 Guitar-Dreams: Maybach Custom Shop by Nick Page Teleman
81 Tech-Talk: Nick Page
86 Guitar-Dreams: D’Angelico Deluxe Atlantic
90 Schecter Nick Johnston Traditional H/S/S
92 FGN J-Standard Iliad 7 Dark
Evolution Open Pore White
96 Saitenkraft Nazgul 7 White Wolf
98 Guild F-2512E Maple BLD
100 Artesano Nuevo Rojo Cut
102 Tech 21 SansAmp Classic
104 Fortin Fuzz )))
106 Eventide TriceraChorus
109 Mr. Black Deluxe DeluxePlus
110 Mad Professor Amplification Electric Blue II – Chorus Vibrato
Rubriken 3 Intro
6 CD-Inhalt & Downloads
85 Pickup – zu gewinnen: Harmony Juno Electric Guitar Pearl White
112 Händlerverzeichnis
114 Letzte Saite & Impressum
Guitar-Dreams: Maybach Custom Shop by Nick Page Teleman + Tech-Talk: Nick Page
78
74 Laden-Porträt: GuitArT Heilbronn – Jürgen Kimmel
Im Test + Pickup – zu gewinnen: Harmony Juno Electric Guitar Pearl White
94 + 85
22 CD-Rezensionen 22 CD-Rezensionen
Im Test + Im Test + Harmony Juno Electric Guitar Pearl WhiteHarmony Juno Electric Guitar Pearl White
94 +94 + 85 85
INHALT
Der Start der Kreativsessions war im Frühjahr 2019. Wir sind damals gera- de von der Gravity-Tour heimgekom- men und haben sofort beschlossen, ohne Auszeit mit der Arbeit am kom- menden Album durchzustarten. Dabei sind wir nicht mit der Brechstange, sondern völlig ohne Druck ins Studio eingezogen. Ein paar Riffs hier, einige
Melodielinien dort und generell das Sammeln von Ideen hat auf unserer Agenda gestanden. Dieser Prozess hat sich bis Dezember 2019 hingezogen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir dann klar vor Augen, wohin die Reise mit der nächsten Bullet-Scheibe gehen soll. Damals gab es übrigens noch kei- nen einzigen fertigen Song, sondern
lediglich erste Demos, die die Marsch- richtung verdeutlichen sollten.
Hat euch der weltweite Lockdown und der Wegfall von Liveaktivitäten irgendwo mehr kreativen Freiraum verschafft? Absolut. Über diesen Faktor habe ich den letzten Wochen viel nachgedacht und mit Kollegen gesprochen, Covid-19 hat uns definitiv eine ganze Menge Zeit für diese Scheibe freigeschaufelt. Als die Pandemie im März 2020 ein all- gegenwärtiges Thema war und unser aller Leben eingeschränkt hat, konn- ten wir mit der ausgearbeiteten Blau- pause locker ins Songwriting starten. Für uns waren diese Monate normaler Alltag, wie vor dem Lockdown. Die Si- tuation hat sich meiner Meinung nach in keiner Weise negativ auf unsere Band ausgewirkt. Rückblickend hat- ten wir aber einfach auch verdammt viel Glück. Viele unserer Kollegen sind geschäftstechnisch von Covid-19 – sor- ry wenn ich das so harsch ausdrücke – richtig böse in den Arsch getreten worden.
M att, warum ist genau jetzt mit eurer siebten LP der richtige Zeitpunkt für ein selbstbetiteltes Album? Matt Tuck: Das war schlicht und ergreifend eine Gefühls- sache. Die Scheibe klingt für mich selbstsicher, aggres-
siv und wegweisend. Die Platte ist in meinen Ohren definitiv ein Bullet-For- My-Valentine-Album. Diesen Eindruck teilen mit uns viele Leute aus unserem Umfeld. Für sie beinhalten die Songs die Quintessenz unseres Schaffens. Der komplette Vibe, der diese Veröf- fentlichung umweht hat förmlich da- nach geschrien, dass wir genau jetzt dieses Ass aus dem Ärmel schütteln. Ich bin echt zuversichtlich, dass das aktuelle Album bei den Fans genauso gut ankommt und sie gemeinsam mit uns das nächste Kapitel der Band auf- schlagen. Bei mir stehen die Zeichen auf Sturm – mit viel Hunger, Motivati- on und Selbstvertrauen.
Habt ihr lange an Bullet For My Va- lentine gefeilt? Wann ging es los?
Sechzehn Jahre nach ihrem erfolgreichen Debüt läuten Matt Tuck und Kollegen mit ihrem selbstbetitelten aktuellen Album Bullet For My Valentine eine neue, stilistische Zeitrechnung in ihrer Bandgeschichte ein. Das hält Matt jedoch nicht davon ab, an diesem historischen Punkt
zu den Wurzeln seines Gitarrensounds zurückzukehren.
C R
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MATT TUCK/BULLET FOR MY VALENTINE
30 guitar 11/21
IntervIew Matt Tuck/Bullet For My Valentine
C orey erzählt: „Die Platte entstand tatsächlich ziemlich unerwartet. Nach der Ver- öffentlichung von What The Dead Men Say waren allerlei Tourneen für die kommenden eineinhalb Jahre durchgeplant, wie es normalerweise bei uns
der Fall ist. Zuerst sollte es nach Asien gehen und diesmal auch nach Singapur und Thailand,
worauf wir uns sehr gefreut hatten, denn in beiden Ländern haben
wir noch nie gespielt. Aber ein paar Wochen vorher kam diese Covid-Geschichte auf, erstmal nur in China, dann aber auch in Korea und schließlich hat es sich überall verbreitet. Leider mussten wir die Asien-Shows deswegen canceln und letztlich kam damit eine Lawine ins Rollen, die alles weggefegt hat. Es war klar, dass wir auf absehbare Zeit nicht touren können, wir wollten den
Release von What The Dead Men Say aber auch nicht verschieben,
weil die ganze Promo schon gelaufen und die Leute heiss waren. Also haben wir die Platte rausgebracht und schon einen Monat danach angefangen, an neuen Songs zu arbeiten. Wir wollten einfach nicht mit einer „alten“ Platte auf Tour gehen, sobald es wieder losgeht. Wir haben die Zeit deshalb intensiv genutzt und ich glaube, die Fans werden das Album feiern.“ So ganz ungelegen kam die erzwungene Tourpause tatsächlich nicht, denn Sänger Matt ist stolzer Papa von
Nachdem Covid-19 alle Tourneen 2020 abgeblasen hat, beglücken uns Trivium gerade einmal
anderthalb Jahre nach What The Dead Men Say mit dem Nachfolger In The Court Of
The Dragon. Was sonst noch im Trivium-Lager passiert ist, erzählt uns Lead-Gitarrist Corey.
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„Jackson-Mann“ Corey
COREY BEAULIEU/TRIVIUM
46 guitar 11/21
STORY Corey Beaulieu/Trivium
Für Joe Bonamassa gab es in den letzten elf Jahren bei Albumproduktionen keine Komfortzone. Egal ob Arbeitsumfeld oder Instrumentarium – Time Clocks ist das exakte
Gegenstück zu seinem Vorgänger Royal Tea (2020). Im Interview gibt uns Joe einen Einblick in seine Rückbesinnung auf alte Tugenden.
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Das komplette Interview im guitar- Podcaster + Workshop-Video mit allen Beispielen!
Für Joe Bonamassa gab es in den letzten elf Jahren bei Albumproduktionen keine Für Joe Bonamassa gab es in den letzten elf Jahren bei Albumproduktionen keine
allen Beispielen! allen Beispielen!
(1)
WORKSHOP-SPECIAL Joe Bonamassa
58 guitar 11/21
J ürgen, du betreibst in Heilbronn den La- den GuitArT. Wieso, weshalb, warum? Jürgen Kimmel: Gu- itArT gibt es seit Ende 2014, das war eine Zeit in der immer
mehr Musikalienhändler dicht gemacht haben. Naja, und genau das war eine der Antriebsfedern – so nach dem Motto „Wenn alle ih- ren Laden zu machen, dann
Laden-Porträt GuitArT Heilbronn – Jürgen Kimmel
„Wenn die Gitarre tut, ist alles andere zweitrangig“
Feinste Instrumente bester Machart findet man im GuitArT in Heilbronn – und zwar nicht nur eines oder zwei. Jürgen Kimmel ist absoluter Überzeugungstäter und steht mit Rat, Tat und Kreativität parat. Gamble, Tausch, Sandberg, Quenzel, KML – was darf’s denn
sein? Jürgen weiß Bescheid.
rT
minabsprache oder online, sondern einfach in einem richtigen Laden. Einfach um Instrumente dieser Qua- lität auch dem Gitarristen zugänglich zu machen, der sich nicht in dieser Custom- Gemeinde bewegt, sondern sonst vielleicht eher nach Fender oder Gibson sucht. Der wird so eben auf unsere heimische Szene aufmerk- sam.
Welche Kriterien muss ein Instrument oder der Gitar- renbauer dahinter erfüllen, damit du sagst: „Passt, nehm ich mit rein“? In erster Linie muss mich das Instrument ganz grund- sätzlich überzeugen, also in Sachen klangliche Qualität und Handwerkskunst. Mir persönlich sehr wichtig ist auch eine gewisse Eigen-
mach ich eben einen auf“. Eine gewisse Portion Idealismus spielt auch mit rein, ich bin ganz klar ein Gitarren-Nerd und ehrlich gesagt, wollte ich schon ewig einen sol- chen Laden haben. Und Musiker sind nun mal einfach
ein echt angenehmer Men- schenschlag.
GuitArT ist kein „norma- ler“ Laden, du hast dich auf High-End-Custom-In- strumente deutscher und europäischer Gitarrenbau- er spezialisiert … Korrekt, mein Ziel ist eine intensive Auseinanderset- zung mit solchen Instru- menten möglich zu machen. Aber eben nicht mit Ter-
ständigkeit, also die hun- dertste Tele- oder Les-Paul- Interpretation ist nicht mein oberstes Ziel, wobei man klar sagen muss, ohne geht es auch nicht. Grade Kolle- gen wie Rainer Tausch, der die Tele und die Les Paul als Inspiration für die Silhou- etten seiner Instrumente hernimmt, bieten dann aber eben auch einen ganz indi- viduellen Touch. Das ist ein interessantes Feld, aber es sollte doch nicht das einzige sein.
Frank Hartung zum Bei- spiel ist auch irgendwo klas- sisch orientiert, hat aber eben sehr viele spannende Elemente in seinen Model- len. Oder auch Teye Guitars, die Einflüsse von Zemaitis haben, Alu-Beschläge und Mosaik-Inlays, die kriegen viel Aufmerksamkeit, wer-
JJ ürgen, du betreibst ürgen, du betreibst
Heilbronn – und zwar nicht nur eines oder zwei. Jürgen Kimmel ist Heilbronn – und zwar nicht nur eines oder zwei. Jürgen Kimmel ist absoluter Überzeugungstäter und steht mit Rat, Tat und Kreativität absoluter Überzeugungstäter und steht mit Rat, Tat und Kreativität parat. Gamble, Tausch, Sandberg, Quenzel, KML – was darf’s denn parat. Gamble, Tausch, Sandberg, Quenzel, KML – was darf’s denn
mach ich eben einen mach ich eben einen auf“. Eine gewisse auf“. Eine gewisse Portion Idealismus Portion Idealismus spielt auch mit rein, spielt auch mit rein, ich bin ganz klar ich bin ganz klar ein Gitarren-Nerd ein Gitarren-Nerd und ehrlich gesagt, und ehrlich gesagt, wollte ich schon wollte ich schon ewig einen sol-ewig einen sol- chen Laden haben. chen Laden haben. Und Musiker sind Und Musiker sind nun mal einfach nun mal einfach
ein echt angenehmer Men-ein echt angenehmer Men-
Ladeninhaber bei GuitArT in Heilbron:
Jürgen Kimmel
TEST & TECHNIK Laden-Porträt GuitArT Heilbronn
I nstrumente aus Manu- fakturen bieten in vie- len Fällen kleine Twists und Kniffe, die im Main- stream nicht umsetzbar sind, sei es aus Kosten- gründen, der Massen- kompatibilität oder
schlicht der Verfügbarkeit bestimmter Materialien. Im Falle der Stardust The Holy Spirit von Baboushka Guitars kommen in der Tat alle drei genannten Fak- toren zum Zuge. So greift Nikolai beim Korpusholz
Baboushka Guitars Stardust The Holy Spirit
Der Herr hat’s gegeben! Der Herr ist im Falle der Holy Spirit natürlich Gitarrenbauer Nikolai Tomás, der unter dem Banner Baboushka Guitars in Berlin exquisite und nicht unbedingt alltägliche Instrumente baut. Beispiel
gefällig? Die Holy Spirit steht bereit.
nstrumente aus Manu-nstrumente aus Manu- fakturen bieten in vie-fakturen bieten in vie- len Fällen kleine Twists len Fällen kleine Twists und Kniffe, die im Main-und Kniffe, die im Main- stream nicht umsetzbar stream nicht umsetzbar sind, sei es aus Kosten-sind, sei es aus Kosten- gründen, der Massen-gründen, der Massen-
schlicht der Verfügbarkeit schlicht der Verfügbarkeit
Im Falle der Stardust The Im Falle der Stardust The Holy Spirit von Baboushka Holy Spirit von Baboushka Guitars kommen in der Tat Guitars kommen in der Tat
toren zum Zuge. So greift toren zum Zuge. So greift
auf Kiefernholz (!), das einer Kirchenbank (!!) ent- stammt, die schlappe 250 (!!!) Jahre auf dem Buckel hat. Soweit, so ungewöhn- lich. Rein optisch bleibt Nikolai der Original-Optik der Bank treu, so finden sich Spuren der Benutzung, Astlöcher und tiefe Riefen in der Decke, das vorder- seitige dezente Shaping des Korpus zeigt eine wunder- bare Maserung. Man muss definitiv nicht gläubig sein, um einem derart alten C
P hi
eld
einer Kirchenbank (!!) ent-einer Kirchenbank (!!) ent- stammt, die schlappe 250 stammt, die schlappe 250 (!!!) Jahre auf dem Buckel (!!!) Jahre auf dem Buckel hat. Soweit, so ungewöhn-hat. Soweit, so ungewöhn-
Nikolai der Original-Optik Nikolai der Original-Optik
sich Spuren der Benutzung, sich Spuren der Benutzung, Astlöcher und tiefe Riefen Astlöcher und tiefe Riefen in der Decke, das vorder-in der Decke, das vorder- seitige dezente Shaping des seitige dezente Shaping des Korpus zeigt eine wunder-Korpus zeigt eine wunder- bare Maserung. Man muss bare Maserung. Man muss definitiv nicht gläubig sein, definitiv nicht gläubig sein,
Stück Holz mit einer ge- hörigen Portion Ehrfurcht gegenüberzutreten. Das ist schlicht und ergreifend et- was Besonderes. Einerseits bedingt durch das bloße Alter des Holzes, anderer- seits auch durch Details wie das Zapfenloch auf der Rückseite – dieses Holz hat gelebt. Soviel vorab, in die- sem Instrument erlebt es einen zweiten Frühling!
In Sachen Holz geht es beim Rest vom Schützenfest im Vergleich dazu relativ normal vonstatten. Der Ahornhals ist eine Maple- cab-Variante, hier wurde das Griffbrett (ebenfalls aus
hörigen Portion Ehrfurcht hörigen Portion Ehrfurcht gegenüberzutreten. Das ist gegenüberzutreten. Das ist schlicht und ergreifend et-schlicht und ergreifend et- was Besonderes. Einerseits was Besonderes. Einerseits
Alter des Holzes, anderer-Alter des Holzes, anderer-
wie das Zapfenloch auf der wie das Zapfenloch auf der Rückseite – dieses Holz hat Rückseite – dieses Holz hat gelebt. Soviel vorab, in die-gelebt. Soviel vorab, in die-
In Sachen Holz geht es In Sachen Holz geht es beim Rest vom Schützenfest beim Rest vom Schützenfest
Ahornhals ist eine Maple-Ahornhals ist eine Maple- cab-Variante, hier wurde cab-Variante, hier wurde das Griffbrett (ebenfalls aus das Griffbrett (ebenfalls aus
Ahorn natürlich) separat aufgeleimt, die Fräsung für den Halsstab wurde von oben vor dem Verleimen des Griffbretts gemacht. Daher findet sich hier eben auch nicht der von zahl- reichen Gitarren bekannte „skunk stripe“ genannte Nussbaum-Streifen auf der Rückseite. Zieht einfach eure 1952er Telecaster aus dem Safe und ihr findet den skunk stripe. Spaß beiseite, auch die Maserung des Ahorns ist attraktiv in Sa- chen Wuchs, die dezente Farbgebung und das Öl- Finish machen den Kolle- gen zum Augen- und Hand-
82 guitar 11/21