Kulturgut â€‍lebensmittel“ im herbst leseprobe

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    03-Jul-2015
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Kulturgut „Lebensmittel“ im Herbst – der Wissensratgeber für eine gesunde Ernährung im Herbst. Ernährung im 21. Jahrhundert bedeutet Fertigprodukte und Convenience Food. Doch es gibt Gegenstimmen, wie zum Beispiel die Ernährungswissenschaftlerin Susann Schubert in Berlin, die diese Mentalität nicht mehr hinnehmen wollen. Sie setzen sich für eine bewusste Auseinandersetzung mit unserem ältesten Kulturgut „Lebensmittel“ ein. Grundnahrungsmittel sollen wieder eine tragende Rolle spielen und durch die Kunst des Kochhandwerks zum Hauptvertreter in Speisen werden. „Aus wenig mach Gutes und Genussvolles!“ heißt es nun in der Küche. Doch bevor es in die Küche geht, sollten wir wieder mehr über den Hintergrund eines Nahrungsmittels wissen. Unsere Urgroßeltern wussten noch, was es bedeutet, Gemüse und Obst anzubauen und zu pflegen. Sie schätzten diese Nahrungsmittel und wussten intuitiv Speisen daraus herzustellen. Dieses Wissen ist immer mehr verloren gegangen und soll nun wieder belebt werden. Beginnend mit dem Herbst deckt dieser Ratgeber auf, was es mit ausgewählten Lebensmitteln auf sich hat und thematisiert sowohl die gesunden Seiten dieser, als auch ihre Herkunft, ihr Aussehen, ihre Weiterverarbeitung und ihre Pflege. Beginnend mit den Obstsorten Pflaume, Birne und Apfel, folgen die Gemüsevertreter des Herbstes, wie der Kürbis, die Rote Bete, der Pastinak und der Sellerie. Inhaltlich gibt dieser Ratgeber geschichtliche Informationen über die globale Verbreitung der Herbstvertreter und die Entwicklung der verschiedensten Sorten im Lauf der Zeit weiter. Alte Völker benutzten ihr Wissen und ihre Kraft, damit wir heute Essbares auf den Tellern haben. Wir sollten dieses Knowhow wieder aufnehmen und an kommende Generationen weitergeben, damit auch diese in der Zukunft davon profitieren und leben können. Wer diesen Ratgeber sein eigen nennen darf, der bekommt Tipps über eine gesunde Ernährung im Herbst und weiß in Zukunf mehr über die Wirkung und die Notwendigkeit der Inhaltsstoffe in Lebensmitteln. Saisonale Verfügbarkeit und Regionalität werden wieder ein Thema und man erhält Einblick in die Lagerfähigkeit einiger Herbstvertreter. Links zum Bestellen von Samen und Tipps für Orte zum Selberernten von Obst und Nüssen in seiner direkten Umgebung gibt es ebenfalls dazu. Ob Hobbyköche, Hobbygärtner oder Fitnessbegeisterte, jeder kann sich hier angesprochen fühlen und einen genaueren Blick hinter die Kulissen des essbaren Herbstes vornehmen.

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  • 1. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 1 Inhaltsverzeichnis Einleitung 1. Die Pflaume 1.1 Kulturgeschichte der Pflaume 1.2 Wachstum des Pflaumenbaums und Ernte von reifen Pflaumen 1.3 Sortenvielfalt der Pflaume 1.4 Einkauf und Lagerung von frischen Pflaumen 1.5 Ernhrung Inhaltsstoffe der Pflaume und ihre Wirkungen im Krper 2. Die Birne 2.1 Kulturgeschichte der Birne 2.2 Wachstum des Birnenbaums und Erntezeitpunkt von reifen Birnen 2.3 Sortenvielfalt der Birne 2.4 Einkauf und Lagerung von frischen Birnen 2.5 Ernhrung Inhaltsstoffe der Birne und ihre Wirkungen im Krper 3. Der Apfel 3.1 Kulturgeschichte des Apfels

2. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 2 3.2 Wachstum des Apfelbaums und Erntezeitpunkt von reifen pfeln 3.3 Sortenvielfalt des Apfels 3.4 Einkauf und Lagerung von frischen pfeln 3.5 Ernhrung Inhaltsstoffe des Apfels und ihre Wirkungen im Krper 4. Der Krbis 4.1 Kulturgeschichte des Krbis 4.2 Wachstum der Krbispflanze und Erntezeitpunkt des Krbis 4.3 Sortenvielfalt des Krbis 4.4 Einkauf und Lagerung von frischen Krbissen 4.5 Ernhrung Inhaltsstoffe des Krbis und ihre Wirkungen im Krper 5. Die Rote Bete 5.1 Kulturgeschichte der Roten Bete 5.2 Wachstum der Rote Betepflanze und Erntezeitpunkt der Roten Bete 5.3 Sortenvielfalt der Roten Bete 5.4 Einkauf und Lagerung von frischen Roten Beten 5.5 Ernhrung Inhaltsstoffe der Roten Bete und ihre Wirkungen im Krper 6. Der Pastinak 3. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 3 6.1 Kulturgeschichte des Pastinaken 6.2 Wachstum der Pastinakenpflanze und Erntezeitpunkt vom Pastinaken 6.3 Sortenvielfalt des Pastinaken 6.4 Einkauf und Lagerung von frischen Pastinaken 6.5 Ernhrung Inhaltsstoffe des Pastinaken und ihre Wirkungen im Krper 7. Der Sellerie 7.1 Kulturgeschichte des Selleries 7.2 Wachstum der Selleriepflanze und Erntezeitpunkt des Selleries 7.3 Sortenvielfalt des Selleries 7.4 Einkauf und Lagerung von frischem Sellerie 7.5 Ernhrung Inhaltsstoffe des Selleries und ihre Wirkungen im Krper ber die Autorin: 4. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 4 digiload24 GbR www.digiload24.de support@digiload24.de ISBN 978-3-944793-20-7 Copyright digiload24 GbR, Nittendorf Das Werk einschlielich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschtzt. Jede Verwertung - auch auszugsweise - ist nur mit Zustimmung von digiload24 erlaubt. Alle Rechte vorbehalten. 1. Auflage, Juli 2013 Trotz sorgfltigen Lektorats knnen sich Fehler einschleichen. Autor und digiload24 sind deshalb dankbar fr Hinweise. Jegliche Haftung fr Folgen, die auf unvollstndige oder fehlerhafte Angaben zurckzufhren sind, ist ausgeschlossen. Coverbild und Bilder unterliegen dem Copyright und entstammen folgenden Quellen: Coverbild Markus Mainka - Fotolia.com; Anette Linnea Rasmus, Anna Ziebold, Cachaco, Christian Jung, Creatix, don57, HandmadePictures, Jan Matoska, juniart, marcodeepsub, Paulista, petrabarz, snapshotfr, Raffalo, Thierry RYO, TwilightArtPictures, wolfgangtheuner alle Fotolia.com 5. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 5 Probleme bei der Darstellung? Sollten Sie Probleme bei der Auflsung oder richtigen Darstellung der Inhalte auf Ihrem Endgert haben, so senden Sie an unseren Kundenservice eine E-Mail (support@digiload24.de) mit einer Kopie der Rechnung im Anhang. Wir werden Ihnen dann ein anderes Format zukommen lassen, damit Sie auch ohne Probleme unsere Ratgeber lesen und anwenden knnen. Folgen Sie uns! Profitieren Sie von unseren Gewinnspielen, Gutscheinaktionen, Rabattaktionen und verpassen Sie keine Neuverffentlichung! http://facebook.com/digiload24 http://twitter.com/digiload24 6. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 6 Einleitung Der Sommer neigt sich dem Ende zu und die Tage werden immer krzer. Die Wrme lsst langsam nach und die Natur verndert ihr Farbenspiel. Es wird Zeit, sich vom Trubel dieser Jahreszeit zurckzuziehen und sich auf kommende Abende daheim zu freuen, denn der Herbst zieht ein. Auch an den Bumen und auf dem Feld zeigt sich der Wetterumschwung. So wollen die letzten Gemsesorten des Jahres, wie zum Beispiel der Krbis, der Pastinak, die Rote Bete und der Sellerie, vor dem ersten Frost ihre Frchte hervorbringen oder ihre Wurzelbildung beenden. Das sptreife Kern- und Steinobst mchte ebenfalls geerntet werden. Sie alle sind die Fitmacher des Herbstes und knnen vielfltige Verwendungen in unseren Kchen finden. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe halten uns gesund und munter, um mit Kraft in die kltere Jahreszeit zu starten. 7. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 7 Ob gesundheitsbewusster Genieer, leidenschaftlicher Hobbykoch oder selbst ernannter Pflanzenpfleger, dieser Ratgeber liefert ein allumfassendes Grundwissen ber ausgewhlte, herbstliche Lebensmittel und lsst einen anderen Blick auf unser wichtigstes Kulturgut, dem Nahrungsmittel, zu. Die zusammengetragenen Informationen ber die jeweiligen Kulturgeschichten, das Pflanzenwachstum, die Sortenvielfalt und die ernhrungsphysiologische Wirkung der Inhaltsstoffe im Krper sowie Tipps und Hinweise fr den Einkauf und die Lagerung, sollen uns also wach machen, gegenber dem, was uns die Natur zur Verfgung stellt. Viel Spa beim Lesen, Ausprobieren, Pflegen, Ernten, Staunen und Einkaufen! Mein Tipp: Gerade bei einheimischen Obstsorten lohnt es sich auf www.mundraub.org nachzuschauen. Auf dieser Webseite findet man frei stehende Obstbume in seiner direkten Umgebung zum Selbsternten. 8. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 8 1. Die Pflaume Wer kennt sie nicht, die kleinen, weichen, lilafarbenen Kugeln, die Pflaumen? Wer sehnt sich nicht nach der kurzen, aber erfrischenden Pflaumenzeit und nach dem selbst vom Baum ernten? Diese Frchtchen sind schon sehr lange ein Genuss fr uns Menschen. In den ersten Herbstwochen sind sie seit jeher fester Bestandteil unseres Speiseplans und haben ihren gesicherten Platz auf unseren Esstischen. Lasst uns also mehr ber die kleinen Wunder erfahren und mit ihnen gemeinsam die Tradition der herbstlichen Pflaumenernte leben! 9. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 9 1.1 Kulturgeschichte der Pflaume Die Kulturpflaume ist eine Kreuzung aus der Schlehe und der Kirschpflaume. Aus Vorderasien, vor allem aus dem Gebiet des Kaukasus, brachte vermutlich Alexander der Groe die Frucht des Baumes whrend seiner Eroberungskriege mit nach Makedonien, das sptere Griechenland. Vor 2500 Jahren kultivierten sowohl die Griechen als auch spter die Rmer diese aromatische Frucht. Sie beschftigten sich intensiv mit der Zchtung neuer Pflaumensorten und aen die Frchte tglich. Zu dieser Zeit war bereits die Zwetschge, die heutige Hauspflaume, bekannt. Das Harz des Baumes wurde als Arzneimittel genutzt und das Holz fand Verwendung im Mbel- und Instrumentenbau. Durch die Rmer gelangten die Zwetschge und neue Sorten nach Mitteleuropa. Unterarten, wie die Reneklode und die Mirabelle, wurden schlielich im 16. Jahrhundert bekannt. Bis heute befinden sich typische Anbaugebiete fr Pflaumenbume aller Art in Europa. 10. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 10 1.2 Wachstum des Pflaumenbaums und Ernte von reifen Pflaumen Der Pflaumenbaum gehrt zur Familie der Rosengewchse und bildet im April seine Blten aus. Der Baum kann bis zu 10 Meter hoch werden, hat eine raue, gefurchte Rinde und bildet ein knochiges Astgerst aus. Whrend der Fruchtbildung ber die Sommermonate mag der Baum es gern warm. Dabei sollte er aber vor Wind und starken Niederschlgen geschtzt mit gengend Sonneneinstrahlung gepflanzt werden. Er bevorzugt humusreiche und feuchte Bden, in welchen er sein flaches Wurzelwerk gut ausbilden kann. 11. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 11 Bis in den September hinein braucht der Baum, um saftige Frchte auszubilden. Er kann mehrere Kilo Pflaumen tragen, weswegen Anfang Herbst oft hngende ste an ihm zu sehen sind. Im Frhjahr sollte man einige ste zurck schneiden, damit in der kommenden Saison gengend Frchte wachsen, die ausreichend und gleichmig viel 12. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 12 Licht bekommen. Dabei werden die Seitentriebe um ein Drittel oberhalb eines Auges gekrzt. Dies sind Stellen am Ast, an denen wieder neue Triebe wachsen knnen. Mein Tipp: Beim Kauf eines Pflaumenbumchens in der Baumschule nach weiteren Tipps und Hinweisen fragen! 13. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 13 1.3 Sortenvielfalt der Pflaume Die Pflaume wird in verschiedene Unterarten aufgegliedert. Einige davon sind die Zwetschge, die Mirabelle und sogenannte Zibarten. Letztere sind wilde, kleine Strauchpflaumen. Auch die Edel-Pflaume ist eine Pflaumenart, zu welcher die Reneclaude gehrt. Sorten mit Namen wie Jojo, Elena, Herman, Katinka, Opal oder auch Grfin Cosel lcheln uns nun auf Wochenmrkten und im Lebensmittelhandel an. Ihre Farben reichen von Hellgelb, ber Grn und Rosarot bis hin zu den unterschiedlichsten Blau- und Lilatnen. Bezeichnend fr die Pflaume ist ihre leicht bereifte Fruchtschale, welche das Fruchtfleisch als matten Film umschliet und schtzt. Bekannt sind natrlich runde, aber auch ovale, spitz zulaufende und tropfenfrmige Formen. Dabei knnen die Gren der Unterarten stark variieren. Von kleinen Kugeln bis hin zu groen, circa 6 cm langen Frchten, ist fast alles vertreten. 14. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 14 Mein Tipp: Immer frische verschiedene Sorten zum Naschen fr zwischendurch bereithalten. Das erfrischt und man bekommt beim bunten Anblick gute Laune! 15. Copyright 2013 digiload24 Kulturgut Lebensmittel | Susann Schubert | Seite 15 1.4 Eink