Kursbuch Tourismus Oberösterreich 2011 bis 2016

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    25-Jan-2015
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‎Gemeinsam mit mehr als 600 engagierten Touristikern, Tourismusexperten und Entscheidungsträgern im ganzen Land wurde die Strategie zur touristischen Weiterentwicklung und Vermarktung des Tourismuslandes Oberösterreich erarbeitet. Dieses "Kursbuch Tourismus Oberösterreich 2011 bis 2016" setzt österreichweit neue Maßstäbe. Es ist die erste österreichische Landestourismusstrategie, die von Land, Wirtschaftskammer und Landes-Tourismusorganisation erarbeitet, getragen und umgesetzt wird. Zudem greift das Kursbuch als erste Landestourismusstrategie die bundesweite Strategie "Neue Wege im Tourismus" auf, um Synergien und Ressourcen optimal für das Bundesland zu nutzen.

Transcript of Kursbuch Tourismus Oberösterreich 2011 bis 2016

  • 1. 2AKTUELLE TOURISMUSSITUATION IN OBERSTERREICH 2,3 Millionen Anknfte 6,7 Millionen Nchtigungen 3 Milliarden Euro Wertschpfung Arbeit und Lebensqualitt fr alle ObersterreicherInnen Das Kursbuch Tourismus Obersterreich 2011 2016ermglicht eine klare Positionierung fr eine positiveWeiterentwicklung der Tourismuswirtschaft in Obersterreich

2. 3INNOVATIVER KURSBUCHPROZESS Auftraggeber = Land O.Entwicklung und Umsetzung von Land, Wirtschaftskammer und Landes-Tourismusorganisation getragen Breite Einbindung aller Systempartner(Bsp. Tourismusverbnde, Betriebe) Beinhaltet marketingstrategischeGrundstze undObersterreich-Strategiezu legistischen Rahmenbedingungen,Frderpolitik und Aufgabenteilung Integration der bundesweiten Strategie Neue Wege im Tourismus Obersterreich ist Vorreiter 3. 4UNSER SELBSTVERSTNDNIS / UNSERE VISION Neue Form der partnerschaftlichen auf klaren Regeln aufbauenden vertrauensvollen professionellen verbindlichen Zusammenarbeit fr die gesamte Branche Kultur des Miteinanderwird im Tourismus-Unternehmen Obersterreich gelebt 4. 5UNSER SELBSTVERSTNDNIS / UNSERE VISION Bekenntnis zu Qualittstourismus(Nchtigungs- und Ausflugstourismus, Wertschpfung) Fundierte tourismus-fachliche Aus- und Weiterbildung Innovation und Flexibilittim Marketing und Vertrieb (Online) Vernetzung der Themenzu begehrten Produkt-Weltenund Markenprodukten Unverwechselbare und geprfteQualittsprodukte (Leuchttrme)werden in die Auslage gestelltund erzeugen Sog-Wirkung fr dasgesamte QualittsangebotObersterreichs 5. 6DIE ZIELEObersterreich profitiert von der gemeinsamen Umsetzung des Kursbuches 6. 7DIE PRINZIPIEN UND WERTE Kursbuch als Drehbuch fr eine offensive Innovationsorientierung Ganzheitliche, konsequente Umsetzung durch alle Systempartner undbegleitende Steuerungsmechanismen Vernetzung (Bsp. Tourismusstrategie des Bundes, auf Organisationsebene,Produkt- und Vertriebsvernetzung, Wissenstransfer innerhalb der Branche) Wertecode wirkt nach innen und auen:dynamisch-innovativ, design-orientiert, selbstbewusst, heimatverbunden,entschleunigt, traditionsreich, authentisch, polarisierend, kulturell-musikalisch, kologisch-nachhaltig wasserreich 7. 8DIE PRINZIPIEN UND WERTEDank seiner vielfltigenLandschaftsrume kannObersterreich dieAlleinstellungsmerkmale lautTourismusstrategie des BundesAlpen, Stdte, Donau und Seenaufgreifen und darber die frObersterreich typischen Thementransportieren. Am Markt werdendie Themen im Sinne von Produkt-Marken ber ausgewhlteLeuchtturm-Produktekommuniziert. 8. 9DIE INNOVATIONSFELDER Markenstrategie (Destinations- und Produktmarken) Zielmrkte Kommunikation und Vertrieb Wissensmanagement Professionalisierung Organisation und Rahmenbedingungen 9. 10DIE INNOVATIONSFELDERMarkenstrategie (Inter)national bekannteMarken-Destinationen undRegionsnamen Tourismusthemen werden zuspannenden Produktmarken Leuchttrme:Qualittsprodukte werdenin die Auslage gestellt Marke Obersterreich alsOrientierungsmarke(endorsed brand-Strategie) 10. 11DIE INNOVATIONSFELDER Produktmarken-StrategieOBERSTERREICHS PRODUKTMARKEN-SPIELFELD ZUM LOG IN FR ALLE SYSTEMPARTNER Themen werden zu Motivbndel verknpft und ber Leuchtturm-Produktevertrieben Bewegung GesundheitBusiness- Kultur &Sonder-& Natur-Ausflug & WellnessTourismusStdteInitiativenerlebnisGesundheit Fokus 1:Rad WellnessTagungLandes- (befristete)www.ausflugs- hauptstadt tourismus- O-Kern-Wandern Thermen- tipps.atKongresseaffine (externWintersportMessenLinz ThemenSpafinanzierte)Projekte z.B. Genussland,Alpine Wellness Sportland Fokus 2: Regionalkultur GolfSpirituelle Seminar SpecialReitenProgrammeTOP-Incentive Stifte Interest Ausflugstipps Bezirkshaupt-WassersportMedizinischeBankett stdte Themen Spezialangebote Leuchtturm- Produkte mit Situative Spezial- Spezial- situativsituativ situativsituativ situativPositionierung ProjekteO PRODUKTMARKEN DESIGN (perfekte Verknpfung aus Hardware (Thema) und Software (Service, Kulinarik, E-Mobilitt) 11. 12DIE INNOVATIONSFELDER Produktmarken-StrategiePRODUKTMARKEN-BEWEIS DURCH LEUCHTTRME Leuchtturm-Produkten stehen als Beweisfhrer der Produktmarken im Leuchtturm-FormelSchaufenster, deren Kategorisierung erfolgt mittels transparenter undnachvollziehbarer Kriterien im Rahmen eines Objektivierungs-Betrieb / DL-systems hinsichtlich:Kette Perfektion der Dienstleistungskette Marktseitige Prferenz: Einspeisung von Rankings in Bewertungsportalen (Holiday Check, Tripadvisor,), Awards, erhaltene Auszeichnungen, Landschaft Wo immer mglich, werden die Produkte / Themen mit denentsprechenden Destinations-Marken verknpft aufbereitet. Die spezifische O-Produkt DNA wird in alle Leuchtturm-Produkte als Leucht-Produkt-Kern verpflichtend integriert (O inside).Aktivitt/Motivturm-Produkt LEUCHTTURM-Klassiker: gerade bewhrte Klassiker sollenLeuchtturm-Status erreichen und sich innovativ neu erfinden.Service Design Das O Service Design soll sicherstellen, dass bei allen Leuchttrmeninsbesondere auch die Software im Sinne perfekter Schnittstellen undhchster Service-Kultur berzeugen (zB. im Bereich der kulinarischenKomponente).Mehrwert/O- Leuchtturm-Angebote werden dezentral konzipiert und dann von allenDNAEbenen (Betriebe, TVBs, LTO) einheitlich kommuniziert bzw. vertrieben. 12. 13DIE INNOVATIONSFELDERZielmrkte Fokus: Nahmarktsterreich, Deutschland, Tschechien Obersterreich ist attraktiveKurzreisedestination Internationalisierung: frThemen/Destinationen interessanteSpot-Mrkte nur in Kooperation mitPartnern (Bsp. W) und Bndelungder Marketingbudgets 13. 14DIE INNOVATIONSFELDERKommunikation und Vertrieb Schwerpunkt ONLINE Klassische Offline-Kommunikation(Bsp. Broschren, Messen)= Basisinformation Fokus Verkaufsfrderungund Vertrieb 14. 15 DIE INNOVATIONSFELDER Wissensmanagement Wissen teilen= Vertrauen= Nutzen fr alle Interaktive Plattform Netzwerk der Tourismuspartnerund Integration branchennaherOrganisationen und Betriebestrkt das Tourismusbewusstsein 15. 16DIE INNOVATIONSFELDERProfessionalisierung Betriebliche Aus- undWeiterbildung Individuelle, bedarfsorientierteUntersttzungsleistungen frBetriebe 16. 17DIE INNOVATIONSFELDEROrganisation und Rahmenbedingungen Aufgabenteilung: Kernaufgaben fr einzelne Systempartner sind klardefiniert und tragen zur Erfllung der Kursbuchziele bei.Voraussetzung: Wandel von der Struktur- zur ProjektfinanzierungWirtschaftskammer O, O. Tourismus und Destinations- und Produktmarken definieren gemeinsamein Metaziel und tragen in ihren eigenen Wirkungsbereichen durch entsprechende Projekte undManahmen zu deren Zielerreichung bei. 17. 18DIE INNOVATIONSFELDEROrganisation und RahmenbedingungenTOURISMUSGEMEINDEN KernaufgabenTouristische Konsequente und nachhaltige Kommunikation der Kursbuch-Zielsetzungen und Organisations-der umzusetzenden Manahmen durch alle Entscheidungstrger an die Basis. einheiten Abwicklung der Basis-Kommunikationsleistungen vor Ort (Mitglieder-orientiert:Betreuung der touristischen Leistungstrger / Gste-orientiert: Gsteinformation /Bewohner-orientiert: Tourismusgesinnung).Tourismus- Errichtung, Erhaltung, Wartung und Betrieb touristisch relevanter Infrastruktur & gemeindeSchaffung von Standortattraktivitt fr die Bevlkerung. Manahmen der Ortsbildattraktivierung. rtliche Organisation und Abwicklung tourismusrelevanter Veranstaltungen.TVBMarken- Destinati- onen LTO & Tchter 18. 19DIE INNOVATIONSFELDEROrganisation und RahmenbedingungenRTLICHE UND REGIONALE TOURISMUSVERBNDE Kernaufgaben Touristische Konsequente und nachhaltige Kommunikation der Kursbuch-Zielsetzungen und Organisations-der umzusetzenden Manahmen durch alle Entscheidungstrger an die Basis.einheiten Abwicklung der Basis-Kommunikationsleistungen vor Ort (Mitglieder-orientiert:Betreuung der touristischen Leistungstrger / Gste-orientiert: Gsteinformation /Bewohner-orientiert: Tourismusgesinnung). Tourismus- Touristische Infrastrukturkoordination (Betreiber-Vernetzung ohne kaufmnnischer gemeindeVerantwortung) in den einzelnen Verbandsgemeinden. Touristische Angebotskoordination (Entwicklung von Dienstleistungsketten ber dieeinzelnen Verbandsgemeinden). Touristische Veranstaltungskoordination und fakultatives Ausrichten touristischTVBrelevanter Veranstaltungen. Entwicklung von Leuchtturm-Produkten fr Produkt- und Destinationsmarken. Sicherstellung der Integration der O-DNA und der O-Service-Designs in die Marken-rtlichen (Leuchtturm-)ProdukteDestinati- Einhaltung der vereinbarten Markenpolitik (= Integration in Produkt- und onenstarke bergeordnete Destinationsmarken). Vermarktung allflliger regionaler Sonder-Themen. Verkaufsfrderung von (ber-)betrieblichen Tourismusprodukten.LTO & Tchter Abstimmung/Ergnzung zu Incomern. 19. 20DIE INNOVATIONSFELDEROrganisation und RahmenbedingungenMARKEN-DESTINATIONEN Kernaufgaben Touristische Konsequente und nachhaltige Kommunikation der Kursbuch-Zielsetzungen und Organisations-der umzusetzenden Manahmen durch alle Entscheidungstrger an die Basis.einheiten Markenpflege, Marken-Management und Marken-Kommunikation nach innen undauen. Vermarktung spezieller eigenstndiger Destinations-Themen bzw. integrativeTourismus-Vermarktung mit den Produkt-Marken.gemeinde Destinationsspezifische Presse- und PR Arbeit. Entwicklung destinationsspezifischer Leuchtturm-Produkte bzw. paralleleEinspeisung der Destinations-Leuchttrme in die Produkt-Marken. Verantwortung fr gemeinschaftlich abgestimmte Aus- und Weiterbildung in TVBHinblick auf deren Kommunikation und Vertrieb. OrganisationsstrukturMarken-Destinati- Schaffung von Synergien durch Bndelung/Harmonisierung vononen(Marketing-)Back-Office-Funktionen (z.B. Vergabe von Agenturleistungen) derregionalen Verbnde. Anpassung der eigenen Organisations-Strukturen (insbesondere Schnittstellen LTO & Tchterzur LTO und zu den Verbnden) an die genderten Kern-Aufgaben. 20. 21DIE INNOVATIONSFELDEROrganisation und RahmenbedingungenLTO & TCHTER Kernaufgaben Konsequente und nachhaltige Kommunikation der Kursbuch-Zielsetzungen und Tour