Kursprogramm „Pflege & Gesundheit“...mit Methoden der Transaktionsanalyse kennenlernen Umgang...

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    07-Oct-2020
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  • Fortbildungen Weiterbildungen

    2015

    Kursprogramm„Pflege & Gesundheit“

  • | 3 |

    Vorwort

    Guten Tag,

    den demografischen Wandel erfolgreich meistern heißt, ein umfassendes Fort- und Weiterbildungskonzept erstens zu entwickeln und zweitens, wie in der vorigen Broschüre auch, umzusetzen! Deswegen bin ich stolz, Ihnen heute ein sehr anspruchsvolles und zukunftsorientiertes Fort- und Weiter-bildungsangebot unterbreiten zu können.

    In den nächsten Jahren steht der Gesundheitsbereich vor großen Herausforderungen – nicht zuletzt verursacht durch gesetzliche Änderungen und dem demografischen Wandel. Wir als ESI stellen uns diesen Entwicklungen durch eine enge

    Vernetzung mit Akteuren im Gesundheitsbereich. Neu in diesem Programm ist der Start unseres Bildungsnetzwerkes mit der Gesundheit Nord (GENO), dem Martinsclub Bremen, der Volkshochschule Bremen sowie der Hochschule Bremen und mehreren Bremer Klini-ken. Dieses Netzwerk führt zu einer Stärkung der Bildungsangebote und darüber hinaus zur Öffnung in die sogenannte „Zivilgesellschaft“. Zivilgesellschaft meint das Engagement der vielen nicht hauptberuflich Engagierten (auf deren Einsatz wir in Zukunft als spannen-de Folge des demografischen Wandels nicht verzichten können) im Gesundheitsbereich.

    Täglich werden Sie in Ihrem Berufsalltag vor große und oft auch unverhersehbare Heraus-forderungen gestellt. Die Arbeitsbedingungen in Ihren Arbeitsbereichen sind anspruchs-voll, Sie gehen bis an Ihre körperlichen und seelischen Belastungsgrenzen, nicht selten auch darüber hinaus. Das ESI hat deshalb ein umfangreiches Gesundheitsförderungs-programm entwickelt. Damit wollen wir dazu beitragen, dass Sie eine Balance zwischen Belastung und Entlastung in Beruf, Familie und Freizeit (wieder-)finden. Das Programm umfasst vielfältige Angebote, in denen Sie selbst aktiv werden können: Von Bewegungs-angeboten zu Seminaren zur Stressbewältigung über verschiedenste Angebote, z. B. zu Ernährung, Kommunikation, Lebensphasen und vielem mehr. Schauen Sie rein und finden Sie das Passende für sich!

    Gerne steht Ihnen das kompetente Team von Herrn Thomas Aretz und Frau Sandra Rehme unter der fachlichen Leitung von Frau Dr. Angela Sallermann für weitere Fragen zum Programm zur Verfügung.

    Ich wünsche Ihnen allen viel Spaß im Netzwerk und viel Erfolg beim Erschließen neuer Bildungshorizonte.

    Ihr

    Alexander Künzel

    Geschäftsführer Erwin-Stauss-Institut und Vorstandsvorsitzender Bremer Heimstiftung

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    Inhalte

    | 27 | Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege – Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen

    | 28 | Qualifizierung für Pflegefachkräfte – Sicherer Umgang mit Arzneimitteln

    | 28 | Qualifizierung für Pflegefachkräfte – Pharmakologie in der Altenpflege

    | 29 | Qualifizierung für Pflegefachkräfte – Injektionen und subkutane Infusionen

    | 30 | Qualifizierungsmaßnahme für PflegehelferInnen im Bereich deligierbare Behandlungspflege

    | 32 | Qualifizierung für PflegehelferInnen – Deligierbare Behandlungspflege

    | 32 | „Fresh up“ für PflegehelferInnen – Umsetzung von Prophylaxen in der Grundpflege

    | 33 | Schwierige Situationen erfolgreich meistern – Modernes Konfliktmanagement mit Methoden der Transaktionsanalyse kennenlernen

    Umgang mit demenzkranken Bewohnern| 34 | „Erinnern heißt leben“! – Biographiearbeit für Menschen mit Demenz

    | 35 | „Warum kann ich dich nicht verstehen …?“ Teil 1 – Wertschätzende Kommunikation für und mit Menschen mit Demenz

    | 36 | „Warum kann ich dich nicht verstehen …?“ Teil 2 – Wertschätzende Kommunikation für und mit Menschen mit Demenz

    | 37 | „Was trotz Demenz alles möglich ist …!“ Teil 1 und Teil 2 – Sinnvolle Beschäftigung für Menschen mit Demenz

    | 39 | „Farben für die Seele!“ – Malen mit Menschen mit Demenz

    | 40 | „Zuerst muss die Seele bewegt werden …!“ – Bewegungstherapie für Menschen mit Demenz

    | 41 | „Mit allen Sinnen wahrnehmen …!“ – Basale Stimulation für Menschen mit Demenz

    | 42 | „Ich will so bleiben, wie ich bin …!“ – Der person-zentrierte Ansatz nach Tom Kitwood

    | 43 | Sozialer Rückzug im Alter – Deprivationsprophylaxe – Eine Prophylaxe zum Erhalt der seelischen Gesundheit im Alter

    | 43 | Kommunikation mit dementiell Erkrankten

    | 44 | Therapiepuppen – „Es scheint wie Magie zu sein“

    | 45 | „Mit-Gefühlt“ – Eine Begleitung Demenzkranker in ihrer letzten Lebensphase

    Fortbildungen

    Pflege und medizinische Versorgung| 9 | Mobilisation in der Pflege – In Anlehnung an den Expertenstandard „Erhaltung

    und Förderung der Mobilität“ 2014

    | 10 | Förderung der Kontinenz in der Pflege – In Anlehnung an den Expertenstandard „Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“ 2007 (Aktualisierung: 2014)

    | 11 | Pflege von Menschen mit chronischen Wunden – In Anlehnung an den Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ 2008 (Aktualisierung: geplant Frühjahr 2015)

    | 12 | Dekubitusprophylaxe und Lagerungen – In Anlehnung an den Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ (Aktualisierung: 2010)

    | 13 | Sturzprävention in Pflege und Betreuung – In Anlehnung an den Experten-standard „Sturzprophylaxe in der Pflege“ (Aktualisierung: 2013)

    | 14 | Ernährungsmanagement in der Pflege – In Anlehnung an den Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ 2009

    | 15 | Neuer Expertenstandard Schmerzmanagement – Pflege bei chronischen Schmerzen – Schwerpunkt Medikation

    | 15 | Pneumonie- und Aspirationsprophylaxe

    | 16 | Mobilisation und Kontrakturenprophylaxe

    | 16 | Neurologische Krankheitsbilder – Morbus Parkinson – Depressionen – Demenz

    | 17 | Pflege von Menschen mit Multiple Sklerose

    | 17 | Die Thrombose als Ursache für Embolie, Herzinfarkt oder Schlaganfall

    | 18 | Pflege von Senioren mit psychischen Störungen

    | 19 | Professioneller Umgang mit Depressionen in der Pflege

    | 20 | Basale Stimulation im Pflegealltag

    | 20 | „Fordern um zu fördern, ohne zu überfordern“ – Therapeutisch-aktivierende Pflege

    | 21 | Professionelle Begleitung im Sterbeprozess

    | 22 | Palliative Pflege in der stationären Versorgung

    | 23 | SAPV – Spezialisierte ambulante Palliativversorgung

    | 24 | Was tun, wenn der Notfall eintritt?

    | 26 | Umgang mit Nofällen in Pflegeeinrichtungen – Vorbeugen statt Eilen

    | 27 | Haftungsrecht in der Pflege

    Inhalte

  • | 6 | | 7 |

    InhalteInhalte

    | 64 | Der gesunde Umgang mit Belastung – für MitarbeiterInnen

    | 65 | Emotionale und taktische Kommunikationstechniken – für MitarbeiterInnen

    | 66 | Positiv-konstruktiv kommunizieren & Der professionelle Umgang mit Kritik – für MitarbeiterInnen

    | 67 | Professioneller Umgang mit Kritiken und Beschwerden

    | 67 | Yoga für ein klare Kommunikation

    | 68 | Fünf Schritte für bewusstes Leben

    Gesund und Fit| 69 | Stressverminderung durch Achtsamkeit – für Pflegekräfte

    | 70 | Raus aus dem Stress – rein ins Wohlbefinden!

    | 71 | Stressbewältigung in stressigen Zeiten

    | 72 | Yoga für eine belebte Wirbelsäule und entspannte Augen

    | 72 | Kundalini Yoga – Vitalisiert und entspannt mit Kundalini Yoga beruflichen Herausforderungen begegnen

    | 73 | Qi Gong-Workshop – Alte chinesische Übungen, um die Lebensenergie zu erhöhen

    | 74 | Tai Chi-Workshop – Für eine entspannte, aufmerksame und starke Haltung!

    | 75 | Das Burn-out-Syndrom

    | 76 | Auftanken, bevor der Akku leer ist! Burnout-Prophylaxe

    | 77 | Rückenfitness – Effektive Übungen für eine gesunde Haltung und einen gesunden Rücken

    Dokumentation und Organisation| 78 | Qualifizierung der Pflegefachkräfte zu MDK-Prüfbegleitern

    | 78 | Die richtige Pflegestufe – mit dem MDK eine Sprache sprechen

    | 79 | Dokumentation nach MDK-Kriterien

    | 79 | Kundenorientierte Pflegeberatung unter rechtlichen Aspekten

    Management und Personalführung| 80 | Echte Kundenorientierung (funktioniert) Außen wie Innen gleichermaßen –

    für Führungskräfte

    | 82 | Die Philosophie der Gewinnerführung – für Führungskräfte

    Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung| 46 | Auffrischungskurs für Betreuungskräfte nach § 87 b SGB XI

    | 48 | Betreuungsrecht – Patientenverfügung – Betreuungsvollmacht

    | 49 | Unterstützte Kommunikation bei Erkrankungen mit Einschränkungen der lautsprachlichen Verständigung im Alter – Teil 1: Einführung

    | 50 | Unterstützte Kommunikation bei Erkrankungen mit Einschränkungen der lautsprachlichen Verständigung im Alter – Teil 2: UK bei Demenz im Pflegealltag

    | 51 | „Wortsalat – wenn die Kommunikation nicht mehr stimmt“ – Menschen mit Sprach-, Sprech- und Kommunikationsstörungen im Pflegealltag

    | 52 | „Verflixt – wie heißt noch mal …?“ – Gedächtnis – Sprache – Kommunikation fördern mit Übungen und Spielen

    | 53 | Badewannentango – Ganzheitliche Sitzgymnastik für Hochbetagte und Menschen mit Demenz

    | 54 | „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“ – Singen für und mit Menschen mit Demenz

    Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene| 55 | Praxisnahe Dokumentation für MitarbeiterInnen in der Hauswirtschaft

    | 55 | Ernährungsmanagement in der Pflege – Essen und Trinken, ein menschliches Grundbedürfnis

    | 56 | Umgang mit Schluckstörungen – Schlucken, eine lebenswichtige Fähigkeit

    | 57 | Keine Angst vor herausforderndem Verhalten – Vom Umgang mit psychischen Erkrankungen und herausfordernden Verhaltensweisen

    | 58 | Mit dem Power-Dekoseminar Wohlfühlambiente schaffen – Teil 1

    | 59 | Mit dem Power-Dekoseminar Wohlfühlambiente schaffen – Teil 2

    Kommunikation und Gesundheit| 60 | Workshop – Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile

    | 60 | Mal schüchtern, mal dominant – Statusverhalten im Berufsalltag

    | 61 | Präsent sein mit Körper, Stimme und allen Sinnen

    | 61 | Mobbing oder alltäglicher Konflikt?

    | 62 | Spielregeln der Kommunikation

    | 62 | Gewalt hat viele Gesichter – Gewaltprävention in Pflegeeinrichtungen

    | 63 | Workshop – Mut zur Entschleunigung – Resilienzschulung

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    Inhalte

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    genFortbildungen

    Pflege und medizinische Versorgung

    Hinweis: Im Rahmen der „Registrierung beruflich Pflegender“ können für unsere Fort- und Weiterbildungsangebote Punkte ange-rechnet werden. Bitte achten Sie auf die Angabe in den seitlichen Informationskästen. Ident Nr. 200 90 746

    Mobilisation in der PflegeIn Anlehnung an den Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mobilität“ 2014

    Mobil zu sein, bedeutet am Leben teilnehmen zu können, weniger abhängig zu sein. Mobilität besitzt somit eine zentrale Bedeutung für Lebensqualität und subjektives Wohlbefinden. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch das Risiko, von Mobilitätseinbußen betroffen zu sein. Pro-fessionell Pflegende können durch die Erhaltung oder Förderung von Mobilität dazu beitragen, dass neue Funk-tionseinbußen vermieden werden und letztlich einer ver-stärkten Pflegebedürftigkeit entgegengewirkt wird.

    Inhalte:

    ✔ Vorstellung des neuen Expertenstandards

    ✔ Konsequenzen aus dem Expertenstandard für die Pflege

    ✔ Risikofaktoren, Anzeichen und Folgen einer Bewegungseinschränkung

    ✔ Maßnahmen bei Mobilitätseinbußen

    ✔ Durchführung einer fachgerechten Dokumentation

    Kursnr. Termin

    FoB 101 09.11.2015 9.00 – 13.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    75,00 EUR

    Leitung

    Ilke Schulte-Guhlke

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    4 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    | 83 | Emotionale und taktische Kommunikationstechniken – für Führungskräfte

    | 84 | Junge Führungskräfte werden gute Führungskräfte

    | 85 | Wertschätzend und sicher führen in der Sandwich-Position

    Weiterbildungen

    | 86 | Übersicht über die staatlich anerkannten Weiterbildungen

    | 87 | Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege

    | 88 | Verantwortliche Pflegefachkraft nach SGB XI / Wohn-, Stations- und Pflegegruppenleitung und Fachpfleger/in für Praxisanleitung

    | 90 | Fachpfleger/in für Praxisanleitung

    | 92 | Qualifizierung zum/zur Casemanager/in und Pflegeberater/in

    | 94 | Demenzexperte / Demenzexpertin im Krankenhaus

    | 96 | Fachpfleger/in für Gerontologie und Gerontopsychiatrie, Fachmodul 1 – 3

    | 98 | Palliative Care für Assistenzberufe in der Pflege

    | 100 | Betreuungsassistent/in in stat. Pflegeeinrichtungen nach § 87 b Abs. 3 SGB XI

    Allgemeine Informationen| 102 | Veranstaltungsübersicht 2015

    | 106 | Unsere Partner im Bildungsnetzwerk

    | 108 | Informationen zur Finanzierung

    | 109 | Veranstaltungsort mit Anfahrtsskizze

    | 110 | Das ESI-Team

    | 111 | Unsere Dozentinnen und Dozenten

    | 114 | Allgemeine Geschäftsbedingungen

    | 117 | Anmeldeformular

    | 118 | Notizen

    | 119 | Impressum

    NEU

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    genFortbildungen

    Pflege und medizinische VersorgungPflege und medizinische Versorgung

    Kursnr. Termin

    FoB 056 11.05.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Ilke Schulte-Guhlke

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    6 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Kursnr. Termin

    FoB 024 02.03.2015 9.00 – 13.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    75,00 EUR

    Leitung

    Ilke Schulte-Guhlke

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    4 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Förderung der Kontinenz in der PflegeIn Anlehnung an den Expertenstandard „Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“ 2007 (Aktualisierung: 2014)

    Das Thema „Inkontinenz“ wird oft tabuisiert, dabei sind gerade ältere Menschen häufig von diesem Problem betroffen. Hier ist ein offener und feinfühliger Umgang seitens der professionell Pflegenden unabdingbar. In-kontinenz ist kein altersbedingtes und unabwendbares Schicksal. Das primäre Ziel pflegerischen Handelns ist es, Harnkontinenz der Bewohner zu erhalten und zu för-dern. Oder, falls das nicht möglich ist, Harninkontinenz zu reduzieren oder zu kompensieren, sowie Folgeschä-den der Inkontinenz zu vermeiden. Wie diese Aufgaben gelingen können, ist Thema dieses Seminars.

    Inhalte:

    ✔ Erläuterungen zur Aktualisierung

    ✔ Risikofaktoren der Harninkontinenz

    ✔ Anzeichen und Formen einer Inkontinenz

    ✔ Die 6 Kontinenzprofile

    ✔ Maßnahmen zur Kontinenzförderung

    ✔ Durchführung einer fachgerechten Dokumentation

    Pflege von Menschen mit chronischen WundenIn Anlehnung an den Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ 2008 (Aktualisierung: geplant Frühjahr 2015)

    Wer schon einmal mit einer Wunde leben musste weiß, wie schmerzhaft dieses sein kann. Folgen einer chroni-schen Wunde wie Schmerzen, Mobilisationseinschrän-kungen und eventuell auftretende Geruchs– und Ex-sudatsbelästigung können die Lebensqualität eines betroffenen Menschen stark einschränken. Hier sind professionell Pflegende aufgerufen, neben einer fachge-rechten Versorgung der Wunde den „ganzen“ Menschen mit seinen Nöten und Bedürfnissen zu sehen und in den Mittelpunkt ihres pflegerischen Handelns zu stellen.

    Inhalte:

    ✔ Erläuterungen zur Aktualisierung

    ✔ Entstehung und Ursachen chronischer Wunden: Pathophysiologie von Ulcus cruris, Diabetisches Fußsyndrom, Dekubitus

    ✔ Assessmentinstrumente im Wundmanagement

    ✔ Wundanamnese

    ✔ Interventionen

    ✔ Durchführung einer fachgerechten Dokumentation

    ✔ Kompressionstechniken (praktische Übungen)

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    genFortbildungen

    Pflege und medizinische VersorgungPflege und medizinische Versorgung

    Sturzprävention in Pflege und BetreuungIn Anlehnung an den Expertenstandard „Sturzprophylaxe in der Pflege“ (Aktualisierung: 2013)

    Das Thema Sturz ist bei älteren Menschen ein hochrele-vantes Thema. Wenn Stürze auch nicht immer vermieden werden können, gilt es, deren Häufigkeit zu minimieren. Dabei sind professionell Pflegende für die Erfassung von Sturzrisiken und die Durchführung einer Sturzprophyla-xe, die sich an die individuellen Sturzrisiken eines älteren Menschen richtet, verantwortlich. Wie Pflegende diese Aufgaben fachgerecht ausführen können, ist u. a. Thema dieses Seminars.

    Inhalte:

    ✔ Sturzrisikofaktoren

    ✔ Einschätzung des individuellen Sturzrisikos durch die Pflegekraft (individuelles Risiko ist mehr als die Summe der Risikofaktoren)

    ✔ Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen (praktische Übungen)

    ✔ Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einem Sturz (praktische Übungen)

    ✔ Durchführung einer fachgerechten Dokumentation

    Kursnr. Termin

    FoB 084 14.09.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Ilke Schulte-Guhlke

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    6 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Dekubitusprophylaxe und LagerungenIn Anlehnung an den Expertenstandard „Dekubitus-prophylaxe in der Pflege“ (Aktualisierung: 2010)

    Das Nichtvorhandensein eines Dekubitus gilt als das pflegerische Qualitätsmerkmal.

    Menschen, die unter einem Druckgeschwür leiden, sind in ihrer Gesundheit und ihrer Lebensqualität stark ein-geschränkt. Oft genießt die Dekubitustherapie ein höhe-res Ansehen als die Prophylaxe, dabei sollte das primäre Ziel pflegerischen Handelns stets die Vermeidung eines Dekubitus sein. Das Erreichen des Ziels ist für Pflegende nach wie vor eine große Herausforderung. Beispiele aus der Praxis sollen den Teilnehmer des Seminars helfen, dieses Ziel zu verwirklichen.

    Inhalte:

    ✔ Entstehungsmechanismus eines Dekubitus

    ✔ Risikofaktoren / individuelle, differenzierte Risiko einschätzung

    ✔ Maßnahmen zur Dekubitusprophylaxe

    ✔ Durchführung einer fachgerechten Dokumentation

    ✔ Lagerungs- und Transfertechniken (praktische Übungen)

    Kursnr. Termin

    FoB 070 02.07.2015 10.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Ilke Schulte-Guhlke

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    7 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    genFortbildungen

    Pflege und medizinische VersorgungPflege und medizinische Versorgung

    Neuer Expertenstandard SchmerzmanagementPflege bei chronischen Schmerzen – Schwerpunkt Medikation

    Inhalte:

    ✔ Durchführung einer individuellen Schmerz-einschätzung (Selbst- und Fremdeinschätzung durchführen und dokumentieren)

    ✔ Umgang mit Schmerzen bei Menschen mit Demenz

    ✔ Welche Faktoren spielen für das Erleben und die Mitteilung von Schmerzen eine Rolle?

    ✔ Kennen lernen von verschiedenen Arten von Schmerz

    ✔ Medikamentöse Schmerztherapie – eine fachliche Herausforderung für Pflegefachkräfte

    ✔ Einsatz von nicht-medikamentösen Maßnahmen

    Kursnr. Termin

    FoB 003 20.01.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Simone Bolte

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    6 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Ernährungsmanagement in der PflegeIn Anlehnung an den Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ 2009

    Essen und Trinken gehören zu den menschlichen Grund-bedürfnissen. Ist ein Mensch selbst nicht mehr in der Lage, diese Bedürfnisse zu befriedigen, sinkt seine Le-bensqualität und die Gefahr einer Mangelernährung ent-steht. Pflegende haben einen großen Einfluss auf das Ernährungsverhalten pflegebedürftiger Menschen. Sie können durch ein gutes Ernährungsmanagement, wel-ches sich an die individuelle Bedürfnissen und Bedarfe der Pflegebedürftigen orientiert, zu mehr Wohlbefinden und Gesundheit der Betroffenen beitragen. Wie das ge-lingen kann, ist Inhalt dieses Seminars.

    Inhalte:

    ✔ Risikofaktoren, Anzeichen und Folgen einer Mangelernährung

    ✔ Dehydration beim pflegebedürftigen Menschen

    ✔ Assessmentinstrumente im Ernährungsmanagement (PEMU, Ess-und Trinkprotokolle, Essbiografie)

    ✔ Geeignete Pflegemaßnahmen

    ✔ Durchführung einer fachgerechten Dokumentation

    Kursnr. Termin

    FoB 106 07.12.2015 9.00 – 13.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    75,00 EUR

    Leitung

    Ilke Schulte-Guhlke

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    4 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    NEU

    Pneumonie- und Aspirationsprophylaxe Etwa 10 % aller HeimbewohnerInnen entwickeln in Pfle-geeinrichtungen eine Pneumonie. Neben den Infektionen durch Erreger spielen oft die falsche Sitzpositionen, un-geeignetes Essen und unzureichende Mund- und Nasen-hygiene eine große Rolle.

    In der Schulung soll das Bewusstsein für diese wichtige Prophylaxe geschärft und die möglichen Maßnahmen erlernt werden.

    Inhalte:

    ✔ Arten und Entstehung von Pneumonien (Lungenentzündung)

    ✔ Pneumonie durch Aspiration

    ✔ Prophylaxe bei Pneumonie- und Aspirationsgefahr

    ✔ Basal stimulierende Übungen und Schlucktraining

    ✔ Praktische Übungen zum Verbessern des Sekretabflusses

    ✔ Atemunterstützende Lagerungen

    Kursnr. Termin

    FoB 004 21.01.2015 9.00 – 12.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    75,00 EUR

    Leitung

    Elsbeth Franzen

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    3 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    Mobilisation und Kontrakturenprophylaxe Was sagt das alte Sprichwort: „Wer rastet, der rostet!“

    Durch Bewegung werden Schmerzen vorgebeugt und ge-lindert. Der Kreislauf bleibt stabil und die Denkfähigkeit erhalten.

    Bewegung und Mobilität stehen im Mittelpunkt des pfle-gerischen Handels und sorgen für mehr Lebensqualität und Verbesserung der Gesundheit.

    Inhalte:

    ✔ Maßnahmen zur Prophylaxe und Mobilisations-möglichkeiten im Alltag

    ✔ Erkenntnisse bezüglich der Kontrakturenprophylaxe

    ✔ Erkennen von endogenen und exogenen Ursachen für Kontrakturen

    ✔ Physiologische Nullstellung der Extremitäten

    ✔ Dokumentationsanforderungen von Lagerung und Mobilisation

    ✔ Praktischen Übungen zu passiven, aktiv-assistiven und aktiven Bewegungen

    Kursnr. Termin

    FoB 001 12.01.2015 9.00 – 12.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    75,00 EUR

    Leitung

    Elsbeth Franzen

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    3 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Pflege von Menschen mit Multiple SkleroseDas Ziel der Schulung ist es, durch das Verstehen des „multiplen“ Krankheitsbildes die umfassende pflegeri-sche Versorgung sicherstellen zu können. Des weiteren erlernen Sie, durch professionelle Kommunikation „ein besseres Miteinander“ zu erzielen.

    Inhalte:

    ✔ Symptome und Ursachen von MS

    ✔ Verlaufsformen bei MS und Stadien

    ✔ Pflegerelevante Prophylaxen und Notfallmaßnahmen

    ✔ Kommunikative Fähigkeiten

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    genFortbildungen

    Pflege und medizinische VersorgungPflege und medizinische Versorgung

    Kursnr. Termin

    FoB 006 28.01.2015 10.00 – 16.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Elsbeth Franzen

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    6 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Neurologische Krankheitsbilder Morbus Parkinson – Depressionen – Demenz

    Inhalte:

    ✔ Symptome und Ursachen der Krankheitsbilder

    ✔ Diagnoseverfahren und medizinische Behandlungsmethoden

    ✔ Vorstellung von Behandlungsformen

    ✔ Umsetzung von Prophylaxen und Maßnahmen

    ✔ Durch pflegerische Maßnahmen die Lebensqualität erhalten bzw. verbessern

    Kursnr. Termin

    FoB 013 06.02.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Simone Bolte

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    6 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Die Thrombose als Ursache für Embolie, Herzinfarkt oder SchlaganfallDas Thromboserisiko wird sehr oft in der Pflege unter-schätzt. In der Schulung sollen die Sinne für das Risiko und seine Folgen geschärft werden. Des Weiteren werden die Folgen von geschädigten Blutgefäßen zum Beispiel bei Diabetikern und adipösen Bewohnern erläutert.

    Inhalte:

    ✔ Risikofaktoren und Risikogruppen zur Entstehung von Thrombosen und Embolien

    ✔ Symptome erkennen und Vorbeugemaßnahmen anwenden

    ✔ Praktische Übungen zum Pütterverband

    ✔ Dokumentationsanforderungen an Pflegeeinrichtungen

    Kursnr. Termin

    FoB 015 11.02.2015 9.00 – 12.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    75,00 EUR

    Leitung

    Elsbeth Franzen

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    3 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenPflege und medizinische VersorgungPflege und medizinische Versorgung

    Kursnr. Termin

    FoB 031 11.03.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Simone Bolte

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    6 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Pflege von Senioren mit psychischen Störungen Inhalte:

    ✔ Entstehung von psychischen Störungen im Alter

    ✔ Zur Situation psychisch kranker älterer Menschen

    ✔ Schwerpunkte in der Pflege psychisch gestörter Menschen

    ✔ Umgang mit den Krankheitsbildern Medikamentenabhängigkeit und Depressionen

    Professioneller Umgang mit Depressionen in der Pflege Das Altern und die damit einhergehenden Einschränkun-gen körperlicher und psychischer Natur führen nicht sel-ten zu depressiven Verstimmungen oder Depressionen.

    Dieses Thema verlangt von agierenden Pflegekräften eine gesteigerte Sensibilität im Hinblick auf Früherken-nung, Behandlung der Indikatoren für einen depressiven Hintergrund eines Menschen.

    Ziel des Seminars ist es, die unterschiedlichen Arten der Depressionen kennenzulernen, den Blick der Teilneh-menden für erste Anzeichen zu schärfen und entspre-chende Hilfen und Unterstützungen geben zu können. Dabei kommt der Kommunikation mit depressiv erkrank-ten Menschen ein besonderes Gewicht zu.

    Inhalte:

    ✔ Depressive Verstimmungen

    ✔ Arten der Depressionen und daraus resultierende Interaktionen

    ✔ Pflegerischer Umgang mit depressiv erkrankten Menschen

    ✔ Hilfreiche Kommunikation mit depressiv erkrankten Menschen

    ✔ Helfen statt Retten

    ✔ Professionelle Nähe-Distanz herstellen

    ✔ Fallbeispiele der Teilnehmenden

    Kursnr. Termin

    FoB 105 01.12.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Heiko Fahrenholz

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenPflege und medizinische VersorgungPflege und medizinische Versorgung

    Basale Stimulation im PflegealltagMit dem Konzept der Basalen Stimulation lassen sich positive Effekte für Pflegeempfänger und Pflegepersonal erzielen – sie dient als Instrument, um Pflegesituationen zu professionalisieren.

    In dieser Fortbildung werden Einsatzmöglichkeiten der Basalen Stimulation aufgezeigt sowie deren Umsetzung in die Praxis.

    Inhalte:

    ✔ Theoretischer Einstieg, Hintergründe und Biografisches

    ✔ Vorbereitung und begünstigende Umgebungsfaktoren für Basale Stimulation

    ✔ Nonverbale Reaktionen

    ✔ Basale Stimulation in der Anwendung bei dementiell Erkrankten

    ✔ Die verschiedenen Stimulationsarten mit den entsprechenden Übungen

    ✔ Die atemstimulierende Einreibung und ihre Anwen-dungsmöglichkeiten kennenlernen und einüben

    „Fordern um zu fördern, ohne zu überfordern“ Therapeutisch-aktivierende Pflege

    Die Pflege eines Menschen bedeutet sehr viel mehr als Patienten zu versorgen. Im Mittelpunkt steht der Mensch und im Besonderen die Fähigkeiten und Ressourcen, die auch bei schweren Beeinträchtigungen von Wahrneh-mung und Bewegung vorhanden sind. Diese gilt es zu entdecken und zu fördern. Eines der Grundprinzipien in der Gesundheitsversorgung ist „Rehabilitation vor Pfle-ge“. Dieser rehabilitative Ansatz kann in jede Form pfle-gerischer Versorgung einfließen- im Rahmen therapeu-tisch-aktivierender Pflege.

    Dieser Herausforderung gilt es, sich im pflegerischen Alltag zu stellen und den Menschen im Rahmen pflege-rischer Versorgung therapeutisch-aktivierende Angebote zu machen, die auf einfache Weise in den Arbeitsalltag integrierbar sind.

    Professionelle Begleitung im SterbeprozessWenn wir betagte oder schwersterkrankte Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten, dann sollten die Bedürfnisse des Sterbenden im Mittelpunkt stehen.

    Institutionelle Rahmenbedingungen, personelle Beset-zungen und sich manchmal widersprechende Bedürf-nisse (z. B. zwischen Angehörigen und Sterbenden) sind dabei Herausforderungen, die oft genug Kompromiss-bereitschaft abverlangen.

    In diesem Tagesseminar werden sowohl die Grundlagen „professioneller Sterbebegleitung“ als auch die eigene Rolle als „Profi“ beleuchtet.

    Inhalte:

    ✔ Verschiedene Arten Sterbende zu begleiten

    ✔ Ziele der Sterbebegleitung

    ✔ Trauerrituale und Trauerkulturen

    ✔ Symbolsprache von Sterbenden und deren mögliche Bedeutungen

    ✔ Abwehrende Mechanismen erkennen und folge richtig damit umgehen

    ✔ Umgangsmöglichkeiten mit eigenen und anderen Emotionen

    ✔ Einbeziehung Angehöriger in die Sterbebegleitung

    ✔ Wie können wir eine angemessene Sterbebegleitung in unserer Einrichtung implementieren?

    Kursnr. Termin

    FoB 096 14.10.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Heiko Fahrenholz

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Kursnr. Termin

    FoB 002 13.01.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Simone Bolte

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    6 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Kursnr. Termin

    FoB 032 12.03.2015 10.00 – 16.30 Uhr

    FoB 095 08.10.2015 10.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Kerstin Dengler

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    7 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    NEU

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    FortbildungenPflege und medizinische VersorgungPflege und medizinische Versorgung

    Palliative Pflege in der stationären VersorgungStationäre Pflegeeinrichtungen zählen zu den häufigsten Sterbeorten in Deutschland. Die rechtliche Grundlage, nach der stat. Pflegeeinrichtungen verpflichtet sind ihre Dienstleistung Pflege zu erbringen, ist die aktivierende Pflege.

    Doch dort, wo Menschen sterben, verändern sich die Ziel-setzungen. Es geht nicht mehr um Aktivierung sondern um Symptomlinderung, um Wohlbefinden und verblei-bende Lebensqualität. Häufig stehen Pflege(fach)kräfte hilflos vor diesen Krisensituationen, wissen sich keinen Rat in der Symptomlinderung oder der Kommunikation mit dem Sterbenden und häufiger noch mit den Ange-hörigen so dass es zur Einweisung in ein Krankenhaus kommt, wo der schwerkranke, alte Mensch dann häufig verstirbt.

    Das lässt sich verändern! Und glücklicherweise erkennen mittlerweile immer mehr stationäre Pflegeeinrichtungen die Bedeutung und Notwendigkeit, eine Hospizkultur und Palliativkompetenz in ihre Pflegekonzepte zu integrieren.

    Diese Fortbildung soll Pflege(fach)kräften helfen, dem sterbenden Bewohner aber auch seinen Angehörigen si-cher und ohne Angst zu begegnen und sie in ihrer letzten Lebensphase sowie bei auftretenden Symptomkrisen in der vertrauten Umgebung sicher zu begleiten.

    Inhalte:

    ✔ Grundlagen der Palliativpflege

    ✔ Umgang mit Schmerzen

    ✔ Umgang mit Übelkeit und Erbrechen

    ✔ Ablehnung von Ernährung am Lebensende

    ✔ Mundpflege bei Mundtrockenheit durch „Austrocknen“ am Lebensende

    ✔ Umgang mit Luftnot und der Rasselatmung am Lebensende

    ✔ Kommunikation mit Angehörigen

    Kursnr. Termin

    FoB 041 13.04.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Daniela Wilhelm

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    SAPV – Spezialisierte ambulante PalliativversorgungEine allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV) wird ganz selbstverständlich von nahezu allen ambulan-ten Pflegediensten erbracht.

    Doch was, wenn die auftretenden, palliativen Symptome in der Häuslichkeit plötzlich so belastend, intensiv oder komplex werden, dass eine häusliche Versorgung fast un-möglich erscheint? Wie schaffen Pflegedienste es dann, dem Wunsch vieler Sterbender, in der vertrauten Um-gebung, im Kreise der Familie zu versterben, gerecht zu werden?

    Hier greift dann ergänzend zur AAPV die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV).

    Sie verfolgt in diesen Krisen das Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung von Palliativpatienten so weit wie möglich zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer gewohnten Umgebung, zu ermöglichen. Dadurch hilft die SAPV, das Phänomen „Drehtürpatient“ zu verhin-dern.

    Inhalte:

    ✔ Grundlagen der Palliativpflege

    ✔ Abgrenzung AAPV und SAPV

    ✔ Gesetzliche Grundlagen SAPV

    ✔ Zusammensetzung Palliative Care Team (Spezialistenstatus)

    ✔ SAPV Dokumentation

    ✔ Die Hauptsymptome in der Palliativpflege und Möglichkeiten der Linderung

    NEU NEU

    Kursnr. Termin

    FoB 079 20.07.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Daniela Wilhelm

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenPflege und medizinische VersorgungPflege und medizinische Versorgung

    Was tun, wenn der Notfall eintritt?Dieses Seminar ist ein verkürztes Modell mit den wich-tigsten Auszügen aus der mehrtägigen Weiterbildung Notfallmanager der Pflege© und richtet sich im Gegen-satz zu dieser Weiterbildung an alle im Pflegeheim ar beitenden Pflegekräfte.

    Beide Seminare sind ausschließlich für im Pflegeheim arbeitende Kräfte entwickelt worden.

    Im Pflegealltag gehören Unfälle beinahe zum Tagesge-schäft, aber was ist wenn es Konflikte mit dem Wissen-stand und der eigenen Selbstsicherheit gibt:

    Kommunikationsprobleme mit dem Rettungsdienst, Abrechnungsprobleme mit den Krankenkassen, Dele-gationen von Hausärzten über das Telefon.

    ✔ Wann bestelle ich einen Rettungswagen und wann einen Krankentransport und wo ist der Unterschied?

    ✔ Warum ist der Beförderungsschein so wichtig?

    ✔ Wann darf ich dem gestürzten Bewohner aufhelfen und wann nicht?

    ✔ Wann ist der Fall ein Notfall?

    Die Seminare, sind von Rettungsdienstmitarbeitern und Altenpflegern zusammen für die Altenpflege konzipiert und abgestimmt worden und dienen zur Kommunika-tionsverbesserung und Selbstsicherheit durch Konflikt-prävention.

    Durch die praktischen Übungen lernen Sie neue Wege kennen, um mit Verletzten und akut kranken Bewohnern so umzugehen, dass Sie gesetzeskonform und konflikt-präventiv die Lage beherrschen.

    NEU

    Kursnr. Termin

    FoB 049 28.04.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Sebastian Jablonski

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Bitte lesen Sie auf der rechten Seite weiter ➜

    Inhalte:

    Theorie

    ✔ Der „Rattenschwanz“ der Rettungskette

    ✔ Das Rettungsdienstsystem in Deutschland

    ✔ Gesetzliche Konflikte

    ✔ Aus der Notfallmedizin: Akute Erkrankungen und Verletzungen

    ✔ Kommunikationsoptimierung

    ✔ Konfliktprävention

    ✔ Innovationen für den Notfall im Pflegeheim

    Praxis

    ✔ Ganzkörperuntersuchung (Bodycheck) vs. Schnelle Trauma-Untersuchung

    ✔ Fallbeispieltraining

    ✔ Prof. Patientendarsteller / Verletztenmime (mit Kunstblut)

    Hinweis:

    Bitte bequeme Kleidung anziehen, die ggf. schmutzig werden kann.

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    Pflege und medizinische VersorgungFortbildungen

    Pflege und medizinische Versorgung

    Haftungsrecht in der PflegeHäufig stellt sich für MitarbeiterInnen in der Pflege die Frage: „Habe ich einen Fehler gemacht? Hafte ich?“

    Das Seminar vermittelt Grundlagenkenntnisse im Haf-tungsrecht und soll so den Mitarbeitern ermöglichen, Risiken und Haftungsfallen im täglichen Arbeitsalltag zu erkennen und zu vermeiden.

    Beispiele aus der Praxis verdeutlichen, wo rechtliche Ge-fahren lauern können und mit welchen praktischen Vorge-hensweisen eine Haftung minimiert werden kann. Aktuel-le Gerichtsentscheidungen werden dabei auch erläutert.

    Inhalte:

    ✔ Wann liegt ein Pflegefehler vor?

    ✔ Welche Rolle spielt die Dokumentation?

    ✔ Qualitätssicherung: Was hat das mit Haftung zu tun?

    ✔ Verletzung von Aufsichts- und Sorgfaltspflichten

    ✔ Werde ich verhaftet, wenn ich hafte?

    Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeiter in der Pflege, die sich mit der juristischen Gedankenwelt auseinander-setzen möchten, um noch mehr Sicherheit im Umgang mit juristischen Sachverhalten zu bekommen.

    Kursnr. Termin

    FoB 023 26.02.2015 9.00 – 16.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Judith Ahrend

    Zielgruppe

    Fachkräfte aus der Alten hil-fe und dem Gesundheitswe-sen, Sozialdienstleitungen, Einrichtungs- und Pflege-dienstleitungen

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen

    Inhalte:

    ✔ Was sind freiheitsentziehende Maßnahmen?

    ✔ Rechtliche Aspekte – wann sind freiheitsentziehende Maßnahmen zulässig?

    ✔ Was ist der „Werdenfelser Weg“? Eine Alternative zu FeM

    ✔ Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um FeM zu vermeiden?

    ✔ Rechtssicherheit durch professionelle Dokumentation

    Kursnr. Termin

    FoB 033 16.03.2015 9.00 – 12.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    75,00 EUR

    Leitung

    Simone Bolte

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    3 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Umgang mit Notfällen in Pflegeeinrichtungen Vorbeugen statt Eilen

    Wer hier einen klassischen Erste-Hilfe-Kurs erwartet, wird überrascht sein. In der Schulung geht es darum, Situationen besser einschätzen zu lernen und professio-nell zu handeln. In der Vorbeugung spielt es eine große Rolle, wie gut ich den Kunden mit seinen Erkrankungen und seiner Biografie kenne.

    Inhalte:

    ✔ Allgemeine Notfallmaßnahmen

    ✔ Fachgerecht Handeln im Notfall unter Stress

    ✔ Vorbeugende Maßnahmen kennen und Symptome deuten können

    ✔ Erstmaßnahmen bei Sturz, Verschlucken, Schlag anfall, Herzinfarkt und Blutzucker- Entgleisung

    ✔ Verhalten bei drohender Gewalt

    ✔ Praktische Übungen bei Sturz, unklarer Bewusst losigkeit und bei Schock

    Kursnr. Termin

    FoB 018 17.02.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    FoB 063 22.06.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Elsbeth Franzen

    Zielgruppe

    Alle Berufsgruppen

    Punkte

    6 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenPflege und medizinische VersorgungPflege und medizinische Versorgung

    Qualifizierung für Pflegefachkräfte Injektionen und subkutane Infusionen

    Inhalte:

    ✔ Vorteile und Nachteile von Injektionen

    ✔ Rechtliche Aspekte von Injektionen

    ✔ Vor- und Nachbereiten von Injektionen

    ✔ Durchführen von s.c. und i.m. Injektionen

    ✔ Auffinden von Injektionsstellen

    ✔ Zwischenfälle und Komplikationen

    Kursnr. Termin

    FoB 071 07.07.2015 9.00 – 12.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    75,00 EUR

    Leitung

    Simone Bolte

    Zielgruppe

    Pflegefachkräfte

    Punkte

    3 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Qualifizierung für Pflegefachkräfte Sicherer Umgang mit Arzneimitteln

    Inhalte:

    ✔ Beobachten und dokumentieren von Wirkung und Nebenwirkung

    ✔ Wechselwirkung mit Nahrungsmitteln

    ✔ Fachgerechte Lagerung

    ✔ Einhaltung der 6-R-Regel

    ✔ Rechtliche Aspekte der Arzneimittelvergabe

    ✔ Fachgerechte Dokumentation

    Kursnr. Termin

    FoB 029 09.03.2015 9.00 – 12.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    75,00 EUR

    Leitung

    Simone Bolte

    Zielgruppe

    Pflegefachkräfte

    Punkte

    3 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Qualifizierung für PflegefachkräftePharmakologie in der Altenpflege

    Inhalte:

    ✔ Besonderheiten bei älteren Menschen

    ✔ Wirkungsprinzip von Psychopharmaka

    ✔ Zehn Regeln für den Umgang mit Psychopharmaka

    ✔ Umgang mit Zwangsmedikation

    ✔ Medikamente gegen Demenz, affektive Störungen, Schlafstörungen und Angst

    ✔ Dokumentation: Um Psychopharmaka gezielt ein setzen zu können und die Lebensqualität des Pflege bedürftigen zu steigern, müssen die Symptome möglichst konkret beschrieben und dokumentiert werden

    Kursnr. Termin

    FoB 030 10.03.2015 9.00 – 12.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    75,00 EUR

    Leitung

    Simone Bolte

    Zielgruppe

    Pflegefachkräfte

    Punkte

    3 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenPflege und medizinische VersorgungPflege und medizinische Versorgung

    3. Tag

    Umgang mit Notfällen und Kompressionstherapie

    ✔ Fachgerecht handeln im Notfall

    ✔ Erstmaßnahmen bei Sturz, Verschlucken, Schlag-anfall, Herzinfarkt und Blutzuckerentgleisung

    ✔ Praktische Übungen bei Sturz, unklarer Bewusst-losigkeit und bei Schock

    ✔ Thromboseprophylaxe und Maßnahmen zur Kompressionstherapie

    4. Tag

    Versorgung von PEG und SPF und „kleine“ Verbände

    ✔ PEG-Pflege nach Einheilung

    ✔ Verbandswechsel bei intakter Einstichstelle

    ✔ Erforderliche Kontrollen bei PEG (Hautverhältnisse, Lage, Durchgängigkeit, Knickstellen)

    ✔ Gabe von Sondenkost / Komplikationen bei der Sondenkostgabe

    ✔ Basale Stimulation bei massiven Schluck-beschwerden

    ✔ Versorgung einer SPF

    ✔ Umgang mit Harnableitungssystemen (5-R-Regel)

    ✔ Verbandswechsel bei „kleinen“ reizlosen Wunden (z. B. Schürfwunden)

    5. Tag

    Einführung in das Krankheitsbild Diabetes Mellitus – Subkutane Injektionen

    ✔ Krankheitsbild Diabetes Mellitus

    ✔ Umgang und Aufbewahrung von verschiedenen Insulinarten

    ✔ Ermitteln von Blutzuckerwerten

    ✔ Verabreichung einer subkutanen Injektion

    ✔ Rechtliche Aspekte einer Injektion

    Qualifizierungsmaßnahme für Pflege helferInnen im Bereich deligierbare Behandlungspflege Im Rahmen dieser Maßnahme werden PflegehelferInnen qualifiziert, delegierbare Behandlungspflege fachgerecht durchzuführen.

    Inhalte:

    1. Tag

    Sicherer Umgang mit Arzneimitteln und Physikalischen Maßnahmen

    ✔ Lagerung von Arzneimitteln

    ✔ Beachtung der 6-R-Regel

    ✔ Umgang mit Bedarfsmedikation

    ✔ Rechtliche Aspekte der Medikamenten-dokumentation

    ✔ Nicht-medikamentöse Maßnahmen bei Schmerzen

    ✔ Umgang mit Kälte- und Wärmeträgern

    ✔ Einreibungen und Inhalationen

    2. Tag

    Dokumentation und Blutdruckmessung

    ✔ Einführung in den Pflegeprozess

    ✔ Schreiben von Ablaufplänen

    ✔ Verläufe und Befinden professionell im Pflegebericht dokumentieren

    ✔ Einführung in die Krankheitsbilder Hyper- und Hypotonie

    ✔ Durchführung von Blutdruckmessungen

    Bitte lesen Sie auf der rechten Seite weiter ➜

    Kursnr. Termin

    1. Tag 13.07.2015 FoB 074 9.00 – 15.00 Uhr

    2. Tag 14.07.2015 FoB 075 9.00 – 15.00 Uhr

    3. Tag 15.07.2015 FoB 076 9.00 – 15.00 Uhr

    4. Tag 16.07.2015 FoB 077 9.00 – 15.00 Uhr

    5. Tag 17.07.2015 FoB 078 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    110,00 EUR / Tag 495,00 EUR / 5 Tage *

    Leitung

    Simone Bolte Elsbeth Franzen

    Zielgruppe

    PflegehelferInnen aus sta-tionären und ambulanten Pflegeeinrichtungen

    Punkte

    0 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    * Hinweis: Im Rahmen die-ser Qualifizierungsmaßnahme können auch einzelne Tage gebucht werden. Bei einer Buchung als Gesamtpaket – 5 Tage – gewähren wir einen Rabatt von 10 % auf den Preis pro Veranstaltungstag.

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    FortbildungenPflege und medizinische VersorgungPflege und medizinische Versorgung

    Schwierige Situationen erfolgreich meisternModernes Konfliktmanagement mit Methoden der Transaktionsanalyse kennenlernen

    Im Berufsfeld der ambulanten Altenpflege treffen wir zu-nehmend auf Menschen mit psychischen Erkrankungen bzw. herausfordernden Verhaltensweisen. Die alte Frau, die unter Zwängen leidet, keine Minute allein sein kann und die hilfreichen Medikamente verweigert. Der depres-sive alte Mann, der sich in seiner Wohnung völlig vom Außen isoliert hat und droht zu verwahrlosen.

    Im Alltag fordern uns diese Menschen besonders heraus und stellen uns vor neue Aufgaben. Im praxisorientier-ten Seminar biete ich einen Überblick über psychische Erkrankungen und vermittle einen Einblick in die Mo-delle der Transaktionsanalyse. Die TA ist eine effektive Methode, menschliches bzw. abweichendes Verhalten wahrzunehmen und richtig einschätzen zu können. Durch ausgewählte Konzepte werden die eigenen Handlungs-kompetenzen im Umgang mit psychisch Kranken / bzw. herausforderndem Verhalten verbessert und erweitert.

    Inhalte:

    ✔ Grundsätzliche Basiskenntnisse der verschiedenen Krankheitsformen (u. a. Demenz, Persönlichkeits-störungen, Schizophrenie etc.)

    ✔ Herausforderndes (psychiatrisches) Verhalten: Gewalt und Eskalation

    ✔ Wahrnehmen und Beobachten von Krankheits-zustand und -entwicklung

    ✔ Kommunikationsmodelle und Übungen zur Gesprächsführung

    ✔ Professionelles Nähe- und Distanzverhältnis zu Menschen mit einer psychischen Erkrankung

    ✔ Krisensituationen erkennen und frühzeitig handeln

    ✔ Selbstsorge – Wie sorge ich gut für mich als Helfer?

    Qualifizierung für PflegehelferInnen Deligierbare Behandlungspflege

    Inhalte:

    ✔ Arzneimittelgabe nach 6-R-Regel, Aufbewahrung, Wirkung und Nebenwirkungen und rechtliche Aspekte

    ✔ Anlegen von Kompressionsstrümpfen und -verbänden

    ✔ Umgang mit Kälte- und Wärmeanwendungen

    ✔ Umgang mit Blutzucker- und Blutdruckmessungen

    ✔ Professionelle Dokumentation von behandlungs-pflegerischen Maßnahmen

    NEU

    Kursnr. Termin

    FoB 097 15.10.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Katharina Leenen

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Kursnr. Termin

    FoB 054 07.05.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Simone Bolte

    Zielgruppe

    PflegehelferInnen

    Punkte

    0 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    „Fresh up“ für PflegehelferInnen Umsetzung von Prophylaxen in der Grundpflege

    Inhalte:

    ✔ In der Schulung findet eine Auffrischung von grundpflegerischen Tätigkeiten statt

    ✔ Den PflegehelferInnen wird bewusst gemacht, welche Prophylaxen sie täglich während der Grundpflege durchführen

    ✔ Es findet eine Einführung in die Prophylaxen: Dekubitus, Thrombose, Pneumonie, Kontrakturen, Intertrigo und Soor statt

    Kursnr. Termin

    FoB 053 06.05.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Simone Bolte

    Zielgruppe

    PflegehelferInnen

    Punkte

    0 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenUmgang mit demenzkranken Bewohnern

    „Erinnern heißt leben!“ Biographiearbeit für Menschen mit Demenz

    Wie ein Mensch sein bisheriges Leben erfahren hat, mit welchen Aufgaben und Lebensereignissen er sich im Laufe seiner Kindheit, seiner Jugend und seines Erwach-senseins auseinandergesetzt hat, wie er gelernt hat mit Lebensereignissen umzugehen und Krisen zu meistern, übt Einfluss darauf aus, wie er im Alter mit neuen Le-bensaufgaben umgehen wird. Oder wie sich ein Mensch mit Demenz in seiner Desorientiertheit verhalten wird.

    Die Identität oder Persönlichkeit eines Menschen besteht aus der äußeren und der inneren Lebensgeschichte. In-nere Aspekte einer Lebensgeschichte sind das, was dem Menschen über sich selbst bewusst ist, sein Wissen über die eigene Person, sein Selbstwertgefühl, sein Selbstbild, seine Gefühle und Befindlichkeit, seine individuelle Wahr-nehmung und Bewertung von Menschen und Dingen, sei-ne ganz persönliche Wertorientierung.

    Desorientierte Menschen erfahren auch eine Desorien-tiertheit im eigenen Leben. Sie haben Mühe, reflektierend Ordnung zu schaffen und Lebensereignisse sinnvoll zu sammeln und zu ordnen. Deshalb benötigen besonders Menschen mit Demenz eine erinnerungsspiegelnde Um-welt, denn Erinnern heißt leben!

    In diesem Tagesseminar wird die Theorie von Biogra-phiearbeit erläutert. Anhand von Beispielen werden ge-meinsam Ideen entwickelt, wie sich Biographiearbeit gut in den Pflege- und Betreuungsalltag einbauen lässt. Die unterschiedlichen Methoden der Biographiearbeit wer-den ebenfalls Bestandteile des Tagesseminares sein.

    „Biographiearbeit ist die Einbeziehung der Vergangenheit in die augenblickliche Gegenwart und die mögliche Zu-kunft!“

    Umgang mit demenzkranken Bewohnern

    Kursnr. Termin

    FoB 011 04.02.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Beate Brokmann

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    „ Warum kann ich dich nicht verstehen … ?“ Teil 1 Wertschätzende Kommunikation für und mit Menschen mit Demenz

    Wir wissen, bei Menschen mit Demenz gehen die kogni-tiven Hirnleistungen mehr und mehr verloren. Erhalten bleiben jedoch die Gefühle, die Befindlichkeit und das in-dividuelle Empfinden bei jedem Menschen mit Demenz.

    Wie kann ich mich mit Menschen verständigen, die ihre Sprachkompetenz verlieren und nicht mehr die richtigen Worte finden können? Deren Ausdrucksmöglichkeiten sich immer mehr einschränken? Wir sind es im Alltag gewohnt über unsere Sprache zu kommunizieren. Sich auf der Gefühlsebene zu begegnen und zu verständigen fällt uns sehr schwer. Besonders, wenn es um negative Gefühle geht.

    Im diesem Tagesseminar lernen wir, Gefühlslagen bei Menschen mit Demenz zu erkennen und auf der Ge-fühlsebene darauf einzugehen.

    Wir werden erkennen, dass eine Verständigung auf der Gefühlsebene durchaus möglich ist und wir so in die Erlebniswelt von Menschen mit Demenz eintauchen können. Das schafft Nähe und Vertrauen. Kommunika-tion kann auch ohne Sprache stattfinden. Wir werden in diesem Tagesseminar versuchen, durch Empathie in die innere Realität des alten desorientierten Menschen mit-zugehen. So stellen wir Kontakt her und bauen Vertrauen auf. Wir erkennen spontan ausgedrückte Gefühle, neh-men sie ernst und bestätigen sie positiv.

    Angenehme Gefühle zu teilen ist leicht, aber negative Ge-fühle wie Trauer, Hass, Wut, Aggression, etc. positiv zu bestätigen, ist eine wirkliche Aufgabe. Fast automatisch versucht man, solche Gefühle zu ignorieren, zu negieren oder davon abzulenken. Negative Gefühle bedeuten aber auch „aktives Leben“, das wir bei alten und desorientier-ten Menschen fördern und nicht unterdrücken wollen.

    Kursnr. Termin

    FoB 026 04.03.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Beate Brokmann

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte

    Punkte

    „Registrierung beruflich Pfle-gender“: 8 Punkte bei Einzel-teilnahme bzw. 10 Punkte bei Teilnahme an Teil 1 + Teil 2

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    FortbildungenUmgang mit demenzkranken BewohnernUmgang mit demenzkranken Bewohnern

    „Warum kann ich dich nicht verstehen … ?“ Teil 2Wertschätzende Kommunikation für und mit Menschen mit Demenz

    In diesem Tagesseminar werden die Grundlagen aus Teil 1 noch einmal kurz wiederholt und vertieft.

    Über eine wertschätzende Grundhaltung hinausgehend werden die unterschiedlichen Stadien und Phasen einer Demenz berücksichtigt und die unterschiedlichen Kom-munikationsstrategien entsprechend angepasst. Das er-fordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und eine besonders gute Beobachtungsgabe. Anhand von eigenen Beispielen und Filmmaterial sollen die Teilnehmer/in-nen dieses Tagesseminares in die Lage versetzt werden, selbst die unterschiedlichen Stadien von demenziell er-krankten alten Menschen zu erkennen und entsprechend darauf einzugehen. Das verbessert die Kommunikation und erleichtert die Bewältigung der Alltagsaufgaben in Pflege und Betreuung.

    Elemente der klientenzentrierten Gesprächsführung bil-den dabei die theoretische Grundlage. Übungen in Klein- und in der Gesamtgruppe sollen helfen, die entsprechen-den Techniken leichter in den praktischen Arbeitsalltag umzusetzen.

    Dieses Tagesseminar richtet sich ausschließlich an Teil-nehmer/innen, die Teil 1 schon absolviert haben. Grund-kenntnisse einer wertschätzenden Kommunikationsform sollten unbedingt vorhanden sein.

    Ziel beider Tagesseminare ist es, eine wertschätzende Grundhaltung zu entwickeln und zu verinnerlichen, so dass eine Kommunikation von Menschen mit und ohne Demenz ständig stattfinden kann und im Alltag selbst-verständlich wird.

    Kursnr. Termin

    FoB 036 18.03.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Beate Brokmann

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte

    Punkte

    „Registrierung beruflich Pfle-gender“: 8 Punkte bei Einzel-teilnahme bzw. 10 Punkte bei Teilnahme an Teil 1 + Teil 2

    „Was trotz Demenz alles möglich ist … !“ Teil 1 + Teil 2Sinnvolle Beschäftigung für Menschen mit Demenz

    Die Betreuung und Beschäftigung von Menschen mit De-menz stellt uns häufig vor eine große Herausforderung. Wie kann ich mich sinnvoll mit einem Menschen beschäf-tigen oder ihm Aufgaben anbieten, die er noch bewältigen kann? Was kann ich überhaupt noch mit einem Menschen anfangen, dessen geistige Fähigkeiten mehr und mehr nachlassen? Gibt es Möglichkeiten der Beschäftigung, die sich dem Krankheitsverlauf des einzelnen Betroffe-nen anpassen, ohne die Würde und das Selbstwertgefühl zu verletzen? Wie kann ich Menschen mit einer Demenz-erkrankung gezielt erreichen und aktivieren?

    In den zwei Tagesseminaren lernen Sie, wie Sie mit Men-schen mit Demenz in Gruppen oder in Einzelbetreuung umgehen können und welche Beschäftigungsangebote möglich und vor allen Dingen sinnvoll sind. Sie werden unterschiedliche therapeutische Ansätze in der Theorie kennen lernen. Alle theoretischen Inhalte werden an-hand von praktischen Übungen selbst ausprobiert, um so Sicherheit für den Alltag zu erlangen.

    Gemeinsam werden wir weitere Ideen entwickeln, die Sie für Ihre Zielgruppe oder in Ihrem Arbeitszusammenhang praktisch anwenden können. Die sinnvolle Beschäftigung bezieht sich sowohl auf Gruppenangebote als auch auf die Einzelarbeit mit Menschen mit Demenz. Ebenso wird der Demenzgrad im Krankheitsverlauf (leicht dement, mittelschwer dement, schwerst dement) berücksichtigt.

    Die Tagesseminare bauen inhaltlich aufeinander auf, können aber auch unabhängig voneinander besucht wer-den. Zielgruppe sind alle Mitarbeiter/innen, die mit der Betreuung und Beschäftigung von demenziell erkrankten Menschen zu tun haben, auch Betreuungskräfte nach § 87 b und § 45 b des Pflegeversicherungsgesetzes.

    Kursnr. Termin

    Teil 1 29.04.2015 FoB 050 9.00 – 16.30 Uhr

    Teil 2 20.05.2015 FoB 059 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR / Teil

    Leitung

    Beate Brokmann

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte

    Punkte

    „Registrierung beruflich Pfle-gender“: 8 Punkte bei Einzel-teilnahme bzw. 10 Punkte bei Teilnahme an Teil 1 + Teil 2

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    FortbildungenUmgang mit demenzkranken BewohnernUmgang mit demenzkranken Bewohnern

    Teil 1:

    ✔ Milieutherapie

    ✔ Kurzzeitaktivierung / Erinnerungsarbeit

    ✔ Tiertherapie

    ✔ Clownarbeit

    Hinweis:

    Dieses Tagesseminar wird manchmal von Therapiehund „Leo“ begleitet. Anhand von praktischen Übungen soll gezeigt werden, was für eine positive Wirkung Tiere auf Menschen mit Hirnleistungsabbau haben können. Leo zeigt, wie´s geht.

    An diesem Seminar können nur Mitarbeiter/innen teil-nehmen, die Tiere (Hunde) mögen, keine Angst und keine Tierhaar-Allergie haben.

    Teil 2:

    ✔ Aromatherapie

    ✔ Snoezelen / Entspannungstherapie

    ✔ Musik- und Klangtherapie

    ✔ Essen und Trinken als therapeutische Maßnahme

    „Farben für die Seele!“ Malen mit Menschen mit Demenz

    Was können wir mit Menschen tun, die dement werden, deren geistiger Abbau fortschreitet und die uns „Ge-sunden“ in ihrem Verhalten immer ferner zu werden scheinen? Diese Frage stellen sich viele, die engagiert und tatkräftig in Einrichtungen der Altenhilfe arbeiten. Menschen mit einer Demenz sind nicht mehr in der Lage komplexe Zusammenhänge zu verstehen, deshalb bietet ihnen das „Malen“ eine Möglichkeit, sich auf ihre Art und Weise auszudrücken und zu kommunizieren. Wenn das sprachgebundene Denken mehr und mehr nachlässt, ist es umso wichtiger, das bildhafte Denken zu fördern. Et-was bildhaft auszudrücken kompensiert den Verlust des sprachgebundenen Denkens.

    In diesem Tagesseminar lernen Sie die Theorie und die Bedeutung des Malens für Menschen mit Demenz ken-nen. Der Schwerpunkt liegt jedoch in den praktischen Übungen. Die Teilnehmer/innen können selbst auspro-bieren, wie sich das Malen „anfühlt“ und die Ergebnisse in der Gesamtgruppe präsentieren, diskutieren und be-werten.

    Die praktischen Übungen beziehen sich auf:

    Einzelbilder, Gruppenbilder, Bewegungsbilder, themen-orientiertes Malen, gelenktes Malen, freies Malen und die Präsentation der Bilder.

    Als Ergebnis des Seminars soll jede/r Teilnehmer/in in der Lage sein, eine maltherapeutische Einheit für Men-schen mit Demenz vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten und/oder ein Malangebot in seiner Ein-richtung zu etablieren.

    Hinweis:

    Achten Sie bitte auf bequeme Kleidung und bringen Sie eine Schürze / Kittel oder ein altes Oberhemd zum Schutz Ihrer Kleidung mit.

    Kursnr. Termin

    FoB 061 17.06.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    FoB 094 07.10.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Beate Brokmann

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenUmgang mit demenzkranken BewohnernUmgang mit demenzkranken Bewohnern

    Kursnr. Termin

    FoB 091 30.09.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Beate Brokmann

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    „Zuerst muss die Seele bewegt werden … !“Bewegungstherapie für Menschen mit Demenz

    Bewegung ist Grundelement jeglichen Lebens. Jedes lebendige Wesen ist in Bewegung, auch im Schlaf, und braucht Bewegung, um lebendig zu bleiben.

    Unser Leben ist auf Fortbewegung ausgerichtet. Die Fä-higkeit, sich zu bewegen, ist ein ganz wichtiges Kriteri-um für Lebensqualität, Wohlbefinden, Selbstbestimmung und Selbständigkeit.

    Im Verlauf einer Demenzerkrankung treten aber auch Veränderungen auf, die die Bewegungsfähigkeit ein-schränken. Der Gang wird kurzschrittig, das Gleichge-wichtsgefühl lässt nach, die Orientierung geht verloren.

    Ein häufiges Symptom ist der gesteigerte Bewegungsan-trieb oder aber auch der Verlust des Bewegungsantrie-bes. Wie kann ein gesteigerter Bewegungsdrang gedros-selt und ein geringer Bewegungsdrang gefördert werden?

    Die seelische Befindlichkeit spielt in Bezug auf Bewe-gung eine sehr wesentliche Rolle.

    Um aufzustehen, brauche ich einen Grund. Es gilt also von außen möglichst viele Impulse und Reize anzubieten, damit der Mensch mit Demenz einen Grund hat, sich zu bewegen.

    Hier kann Kinästhetik helfen. Kinästhetik ist eine Bewe-gungslehre, die die Fähigkeit vermittelt, Bewegung und Gefühl (Bewegungsempfinden) im Betreuungsalltag um-zusetzen. Kinästhetik als Bewegungskonzept bietet sich besonders bei allen Menschen an, die Hilfe und Unter-stützung bei der Bewegung brauchen.

    Die desorientierten Menschen erleben durch gezielte Be-wegungsunterstützung auch eine Orientierungshilfe im eigenen Körper. Dadurch können Verwirrtheitszustände reduziert werden. Anhand von sachgemäßen Berührun-gen bei der Bewegung werden Schmerzen verringert und die Abwehrmechanismen lassen nach.

    In diesem Tagesseminar lernen Sie Bewegungstherapie und Kinästhetik in Theorie und Praxis kennen. Gemeinsam wer-den zahlreiche Möglichkeiten und Übungen für den prakti-schen Arbeitsalltag entwickelt und selbst ausprobiert.

    Hinweis: Tragen Sie bitte bequeme Kleidung.

    „Mit allen Sinnen wahrnehmen … !“Basale Stimulation für Menschen mit Demenz

    Es kommt nicht nur darauf an, was man Menschen mit De-menz anbietet, sondern auch darauf, wie man es tut. Wer zum Beispiel bewusst unterschiedliche Reize einsetzt, hilft dem desorientierten Menschen, Körper und Umwelt besser wahrzunehmen, wie etwa durch unterschiedlichen Druck, die Verwendung unterschiedlicher Materialien und die Wahrnehmung unterschiedlicher Sinnesreize.

    Menschen nehmen ihre Umgebung und auch ihren Kör-per auf Dauer nur wahr, wenn ihre körperlichen Sinne unterschiedlich und wechselnd gereizt oder stimuliert werden. Dagegen gewöhnt man sich an eintönige und einförmige Reize, so dass man sie nach einiger Zeit nicht mehr wahrnimmt. Dies gilt zum Beispiel für Schmerz und Temperatur ebenso wie für das Sehen, Hören, Riechen, Tasten und Schmecken. Wer so an Reizen verarmt, blen-det über kurz oder lang die äußere Realität aus und ver-liert die Orientierung.

    Nach dem Ansatz der Basalen Stimulation ist eine mono-tone Selbststimulation (Schreien, Klopfen, Nesteln, etc.) ein Hilfeschrei von Menschen, die unter einem Mangel an sinnlichen Reizen leiden. Dabei sind die Möglichkeiten der Basalen Simulation sehr umfangreich und relativ ein-fach anzuwenden.

    Dies gilt nicht nur für die somatische Pflege, sondern kann auch sehr gut von Betreuungskräften angewendet werden.

    In diesem Tagesseminar lernen Sie Möglichkeiten der Körperstimulation, Anregungen des Gleichgewichtssin-nes, des Tastsinnes, des Geruchsinnes, des Sehsinnes, Vibratorische Anregung und Orale Stimulation in Theorie und Praxis kennen.

    Schon ein einziger Gegenstand, der ins Blickfeld gerückt wird, kann den Tag eines desorientierten Menschen ver-ändern. Die genannten Beispiele dienen der Anregung. Die Kreativität und die Phantasie kennen hier keine Grenzen.

    Hinweis:

    Bringen Sie bitte zu diesem Tagesseminar eine Decke, ihre übliche Gesichtscreme und eine mittelgroße Plas-tikschüssel mit. Tragen Sie bequeme Kleidung, um die praktischen Übungen mitmachen zu können.

    Kursnr. Termin

    FoB 072 08.07.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    FoB 100 04.11.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Beate Brokmann

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenUmgang mit demenzkranken BewohnernUmgang mit demenzkranken Bewohnern

    Kursnr. Termin

    FoB 085 16.09.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Beate Brokmann

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    „Ich will so bleiben, wie ich bin … !“Der person-zentrierte Ansatz nach Tom Kitwood

    Menschen mit Demenzerkrankungen benötigen einen besonderen Umgang. Obwohl wir das wissen, erscheint es uns häufig so, als erreichten wir sie nicht, als wäre die Kontaktaufnahme oder die Kommunikation zwischen ihnen und uns gestört. Der Umgang also, genauer die In-teraktion, scheint der „Schlüssel“ zu sein, der oft nicht passt, um zu Menschen mit Demenz vorzudringen und eine menschenwürdige Pflege und Betreuung zu gewähr-leisten.

    Liegt die Ursache dafür allein bei der Erkrankung „De-menz“, der neurologischen Schädigungen im Gehirn der Betroffenen?

    Verlieren sie mehr und mehr ihre Persönlichkeit und ent-fernen sich deshalb so weit von uns, dass wir sie nicht mehr erreichen können?

    Der person-zentrierte Ansatz nach Tom Kitwood beant-wortet diese Fragen mit „Nein“.

    Weniger die Erkrankungen, sondern vielmehr unsere Grundhaltungen und unsere Formen des Umgangs sind häufig für missglückte oder scheiternde Interaktionen verantwortlich.

    Im Mittelpunkt des person-zentrierten Ansatzes nach Tom Kitwood steht die Anerkennung und die Förderung des Person-Seins eines Menschen mit Demenz. Doch wie geht das?

    Im diesem Tagesseminar werden die theoretischen Grundlagen des Ansatzes von der Dozentin näher erläu-tert. Gemeinsam werden Möglichkeiten und Verhaltens-weisen erarbeitet, die den Menschen mit Demenz ernst nehmen und ihn in seinem Person-Sein stärken. Stra-tegien für sinnvolle Interaktionsmöglichkeiten im Alltag werden anhand von praktischen Beispielen in Kleingrup-pen eingeübt.

    Kommunikation mit dementiell ErkranktenDer wichtigste Aspekt bei der Kommunikation mit de-mentiell Erkrankten ist , seine Stärken zu fördern und die Schwächen zu umgehen.

    Inhalte:

    ✔ Was bedeutet eine Demenz für die erkrankte Person?

    ✔ Verbale und nonverbale Kommunikation

    ✔ Kommunikationswege: Stärken fördern und Schwächen umgehen

    ✔ Gründe für herausforderndes Verhalten

    ✔ Umgang mit herausforderndem Verhalten

    Kursnr. Termin

    FoB 035 17.03.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Simone Bolte

    Zielgruppe

    Alle Berufsgruppen

    Punkte

    6 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    NEU

    Sozialer Rückzug im Alter – Deprivationsprophylaxe Eine Prophylaxe zum Erhalt der seelischen Gesundheit im Alter

    Inhalte:

    ✔ Welche Ursachen können zu einer Deprivation führen?

    ✔ Symptome einer sensorischen Deprivation

    ✔ Deprivation durch Schwerhörigkeit im Alter – ein Teufelskreis

    ✔ Deprivierende Faktoren in Senioreneinrichtungen

    ✔ Pflegerische Maßnahmen zur Deprivations-prophylaxe

    Kursnr. Termin

    FoB 012 05.02.2015 9.00 – 12.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    75,00 EUR

    Leitung

    Simone Bolte

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte

    Punkte

    3 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenUmgang mit demenzkranken BewohnernUmgang mit demenzkranken Bewohnern

    Therapiepuppen„Es scheint wie Magie zu sein“

    Rückmeldungen wie diese geben die Seminarteilnehmer von Walter Görg immer wieder, wenn Sie erleben, welch positive Reaktionen sein Puppenspiel bei den dementen Bewohnern hervorruft.

    Seit etwa 17 Jahren gibt Walter Görg als freier Dozent bundesweit offene Seminare und Inhouse-Schulungen zum professionellen Einsatz von Therapiepuppen.

    Seine langjährige Erfahrung zeigt – bei demenziell verän-derten Bewohnern sind mindestens 80 % positive Reak-tionen garantiert.

    Inhalte:

    ✔ Einsatz von Therapiepuppen im Bereich der Pflege älterer Menschen

    ✔ Erste Kontaktaufnahme

    ✔ Lösen von Problemsituationen mittels Puppen

    ✔ Vertrauensaufbau

    ✔ Unterhaltung und Humor in der Altenpflege

    ✔ Betreuung von demenziell veränderten Bewohnern

    ✔ Genaue Handhabung der Therapiepuppe

    ✔ Vermeidung von unangenehmen Situationen

    Kursnr. Termin

    FoB 020 19.02.2015 9.00 – 15.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Walter Görg

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte Ergotherapeuten

    Punkte

    7 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    „Mit-Gefühlt“Eine Begleitung Demenzkranker in ihrer letzten Lebensphase

    Diese palliativ-geriatrische Fortbildung ist angelehnt an das Curriculum „zur Begleitung Demenzkranker in ihrer letzten Lebensphase“ des deutschen Hospiz- und Pallia-tivverbandes sowie der deutschen Alzheimer Gesell-schaft.

    Die Sterbebegleitung an Demenz erkrankter Menschen hatte in der Vergangenheit eher eine nachrangige Be-deutung.

    Immer mehr stationäre Pflegeeinrichtungen erkennen aber mittlerweile die Bedeutung und Notwendigkeit, Hospizkultur und Palliativkompetenz in ihre Konzepte zu integrieren. Auch wurde die ehrenamtliche Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen in stationä-ren Einrichtungen durch ambulante Hospizdienste ge-stärkt und die spezialisierte ambulante Palliativpflege gilt auch für Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen.

    Dadurch rückt zu Recht auch endlich die Sterbebeglei-tung an Demenz erkrankter, die in großer Zahl in Pflege-einrichtungen leben und fast keine Möglichkeit (Recht) haben, bei auftretenden Symptomkrisen z. B. in stationä-re Hospize umzuziehen, in den Mittelpunkt.

    Diese Fortbildung soll Ihnen helfen, an Demenz erkrankte Menschen in ihrer Welt zu verstehen, ihnen zu begegnen und sie in ihrer letzten Lebensphase und bei auftretenden Symptomkrisen sicher zu begleiten.

    Denn die Würde des Demenzkranken ist auch im Sterben unantastbar.

    Inhalte:

    ✔ Grundlagen der Palliativpflege und der Demenz

    ✔ Kommunikation bei Demenz

    ✔ Schmerzerfassung bei Demenz

    ✔ Weitere Hauptsymptome in der Palliativpflege und Möglichkeiten zur Linderung

    NEU Kursnr. Termin

    FoB 086 22.09.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Daniela Wilhelm

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    8 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenSoziale Betreuung und AlltagsgestaltungSoziale Betreuung und Alltagsgestaltung

    Auffrischungskurs für Betreuungs-kräfte nach § 87 b SGB XIDieses Seminar richtet sich an alle Betreuungskräfte nach § 87 b, die laut Richtlinien nach § 87 b Abs. 3 SGB XI mindestens einmal im Jahr ihr Wissen in einer zweitägi-gen Fortbildungsmaßnahme vertiefen müssen.

    Sätze wie: „So schön möchte ich es auch einmal haben, den ganzen Tag nur basteln und nett plauschen“ haben sicherlich schon alle Betreuungskräfte in ihrem Berufs-alltag gehört. Eine solche Bemerkung tut weh und zeigt, dass Betreuungstätigkeit in der heutigen Qualität häufig verkannt wird. In diesem Seminar haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Arbeit zu reflektieren und sich unter-einander auszutauschen. Ein Schwerpunkt des Seminars ist dabei die wertschätzende Kommunikation mit demen-tiell erkrankten Menschen. Dabei spielt die Wahrneh-mung der Körpersprache eine große Rolle.

    Dass das Leben von Menschen mit einer Demenz nicht nur von Verlusten geprägt ist, sondern die Betroffenen auch mit Fortschreiten der Erkrankung über eine Viel-zahl von Fähigkeiten und Ressourcen verfügen, wird ein weiteres Thema des Seminars sein. Am Ende des ersten Seminartages geht es dann um die Bedeutung unter-schiedlicher Interaktionsformen. Diese werden anhand von Alltagssituationen gemeinsam erarbeitet.

    Inhalte:

    1. Tag

    ✔ Reflexion der eigenen Tätigkeit

    ✔ Was uns der Körper verrät – Gefühle und Körpersprache wahrnehmen und beobachten

    ✔ Ressourcen, Verluste und Bedürfnisse einschätzen

    ✔ Wie wir miteinander umgehen – Interaktionen mit Menschen mit Demenz

    Kursnr. Termin

    FoB 014 09.02.– 10.02.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    FoB 093 05.10.– 06.10.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    205,00 EUR

    Leitung

    Ilke Schulte-Guhlke

    Zielgruppe

    BetreuungsassistentInnen nach § 87 b SGB XI

    Punkte

    0 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Am zweiten Seminartag werden zunächst anhand von praktischen Beispielen Situationen erläutert und durch-gespielt, in denen Betreuungskräfte pflegerische Tätig-keiten, wie z. B. das Essensanreichen, durchführen.

    Wie eine fachgerechte Dokumentation aussehen muss, ist ein weiteres Thema des zweiten Tages. Dabei beste-hen in der Praxis oft Schwierigkeiten beim Dokumentie-ren von „herausfordernden“ Verhalten. Hier werden Tipps für eine wertfreie Dokumentation gegeben.

    Am Ende des Seminars haben die Teilnehmer die Mög-lichkeit, Beschäftigungsangebote vorzustellen, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben.

    2.Tag

    ✔ Hilfe bei pflegerischen Situationen, u. a. Ernährungsmanagement und Aspirationsprophylaxe

    ✔ Dokumentation der eigenen Tätigkeit und die Integration in den Pflegeprozess

    ✔ Alltagsgestaltung und -begleitung (Markt der Möglichkeiten – konkrete Angebote)

    NEU

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    Kursnr. Termin

    FoB 055 08.05.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Birgit Hennig

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte

    Punkte

    „Registrierung beruflich Pfle-gender“: 8 Punkte bei Einzel-teilnahme bzw. 10 Punkte bei Teilnahme an Teil 1 + Teil 2

    FortbildungenSoziale Betreuung und AlltagsgestaltungSoziale Betreuung und Alltagsgestaltung

    Unterstützte Kommunikation bei Erkrankungen mit Einschränkungen der lautsprachlichen Verständigung im Alter, Teil 1: EinführungUnterstützte Kommunikation (UK) ist ein Oberbegriff für alle Maßnahmen, die eine Erweiterung der kommunika-tiven Möglichkeiten von Menschen ohne oder mit erheb-lich eingeschränkter Lautsprache und ihrer sprechenden Kommunikationspartner bezwecken.

    In der Kommunikation kommen dabei zum Beispiel Bezugsobjekte, Bildkarten, Symboltafeln, einfache elek-tronische Hilfen mit und ohne Sprachausgabe sowie komplexe elektronische Hilfen, sogenannte „Talker“, zum Einsatz.

    Zur Zielgruppe der Unterstützten Kommunikation im Alter gehören:

    ✔ Menschen mit Demenz

    ✔ Menschen, die erlernte Fähigkeiten des Sprechens oder des Sprachverstehens durch einen Schlaganfall verloren haben sowie

    ✔ Menschen, bei denen solche Einschränkungen durch eine neurodegenerative Erkrankung langfristig zu erwarten sind.

    Inhalte:

    Der Workshop gibt eine Einführung in die Mittel und Strategien der UK und zeigt exemplarisch auf, wie die-se Möglichkeiten in den (Pflege-)Alltag integriert werden können. Die Mittel und Prinzipien der UK werden vorge-stellt und im Rollenspiel mit den TeilnehmerInnen auch praktisch erprobt.

    NEU

    Betreuungsrecht – Patienten verfügung – Betreuungsvollmacht „Solange wir sterben, leben wir!“

    Wann ist es hilfreich, einen Antrag bei dem Gericht zu stellen, dass ein/e Betreuer/in eingesetzt wird?

    Wer spricht und entscheidet für mich, wenn ich selber dazu nicht mehr in der Lage bin?

    Inwieweit helfen Patientenverfügungen, die medizinische und pflegerische Behandlung im Sinne der Betroffenen durchführen zu können?

    Inhalte:

    ✔ Gesetzliche Voraussetzungen der Betreuung

    ✔ Fixierungen

    ✔ Medizinische Behandlungen

    ✔ Inhalt und gesetzliche Möglichkeiten der Patientenverfügung

    ✔ Vollmacht in Gesundheitsangelegenheiten, gesetzliche Voraussetzungen und Folgen

    Kursnr. Termin

    FoB 028 06.03.2015 9.00 – 16.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Judith Ahrend

    Zielgruppe

    Fachkräfte aus der Altenhilfe und dem Gesundheitswesen, Sozialdienstleitungen, Ein-richtungs- und Pflegedienst-leitungen

    Punkte

    7 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenSoziale Betreuung und AlltagsgestaltungSoziale Betreuung und Alltagsgestaltung

    Unterstützte Kommunikation bei Erkrankungen mit Einschränkungen der lautsprachlichen Verständigung im Alter, Teil 2: UK bei Demenz im PflegealltagSchwerpunkt des Workshops sind konkrete Überlegun-gen zur Einführung und Umsetzung von Unterstützter Kommunikation bei Menschen mit Demenz im Pflege- und Gruppenalltag. Übergeordnetes Ziel von UK ist der Erhalt einer größtmöglichen Selbstständigkeit und sozia-ler Teilhabe.

    Inhalte:

    Strategien der Unterstützten Kommunikation bei Demenz:

    ✔ Visualisierung und darauf basierende Strukturierungshilfen zur besseren Orientierung in Handlungsabläufen

    ✔ Konkrete Hilfen zur Orientierung in Raum und Zeit

    ✔ Kontinuität vertrauter Themen und sozialer Rollen in der Interaktion mit sogenannten „Plaudertafeln“ und „Erinnerungsboxen“

    ✔ Mittel zur Umfeldsteuerung und zur Erfahrung von Selbstwirksamkeit bei zunehmenden Einschränkungen der Mobilität

    ✔ Herausforderungen im Prozess des Fortschreitens der Erkrankung: Hinweise zur schrittweisen Adaption von Mitteln und Strategien

    Kursnr. Termin

    FoB 066 26.06.2015 9.00 – 16.30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    120,00 EUR

    Leitung

    Birgit Hennig

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte

    Punkte

    „Registrierung beruflich Pfle-gender“: 8 Punkte bei Einzel-teilnahme bzw. 10 Punkte bei Teilnahme an Teil 1 + Teil 2

    „Wortsalat – wenn die Kommunikation nicht mehr stimmt“ Menschen mit Sprach-, Sprech- und Kommunikations-störungen im Pflegealltag

    Die Kommunikation zwischen Menschen ist elementar. Sie ermöglicht uns, Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle zu äußern, uns mitzuteilen und auszutauschen.

    Sie hat damit eine wichtige soziale Funktion.

    Menschen, die sich nicht mehr ausreichend mitteilen können, sind oft verzweifelt und isoliert, sie werden häu-fig nicht verstanden und in ihren Kompetenzen falsch ein-geschätzt.

    Der Kurs soll einen Einblick in die zugrundeliegenden, überwiegend neurologischen Krankheitsbilder geben und besonders für Sprachverständnisstörungen sensibilisie-ren.

    Neben einem theoretischen Teil mit ergänzenden Video- und Hörbeispielen soll es in einem Praxisteil um den ad-äquaten Umgang mit Sprach- und Sprechstörungen im Pflegealltag gehen.

    Inhalte:

    ✔ Sprache – Sprechen – Kommunikation. Wie funktioniert das eigentlich?

    ✔ Sprach- und Sprechstörungen bei älteren Menschen – Ursachen und Erscheinungsformen

    ✔ Wenn „Ja“ nicht „Ja“ bedeutet – Sprachverständnisstörungen und Missverständnisse im Alltag

    ✔ Umgang mit Sprach- und Sprechstörungen im Pflegealltag

    ✔ Was unterstützt, was erschwert die Kommunikation?

    NEU

    Kursnr. Termin

    FoB 017 16.02.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Elke Rohlfing

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    6 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenSoziale Betreuung und Alltagsgestaltung

    BadewannentangoGanzheitliche Sitzgymnastik für Hochbetagte und Menschen mit Demenz

    Vorstellung kompletter Stundenpakete, die leicht je nach Gruppengröße, Raum, Zeit und Thema abgewandelt oder vereinfacht werden können. In Gruppenarbeit werden noch mehr Stunden erarbeitet für möglichst viel „Futter“ zum Weitermachen!

    Inhalte:

    ✔ Gymnastik mit Alltagsmaterialien

    ✔ Psychomotorische Spiele

    ✔ Einfache Sitztänze

    ✔ Bewegungsabfolgen aus dem Flowyoga

    ✔ Einfache rhythmische und themenbezogene Massagen

    ✔ Passende Musik- und Liederauswahl

    „Verflixt – wie heißt noch mal … ?“ Gedächtnis – Sprache – Kommunikation fördern mit Übungen und Spielen

    Im Seminar soll ein Überblick über die Funktionen von Gedächtnis und Sprache gegeben werden.

    Die Bereiche sind eng miteinander verbunden, nach Schlaganfällen kann es zu speziellen Sprachstörungen kommen.

    Ob durch eine Erkrankung oder altersbedingt – die geisti-gen und sprachlichen Fähigkeiten lassen oft nach.

    Nach einer theoretischen Einführung soll anhand von praktischen Beispielen ein Überblick über mögliche Gruppen- oder Einzelübungen aus den Bereichen Spra-che / Gedächtnis / Kommunikation gegeben werden. Deren Ziel ist die Stärkung und Erhaltung vorhandener, aber weniger genutzter Ressourcen.

    Spiel- und Sprechfreude sind gefragt!

    Inhalte:

    ✔ Was haben Sprache, Denken, Gedächtnis und Kommunikation miteinander zu tun?

    ✔ Alters- und krankheitsbedingte Veränderungen

    ✔ Den Wörtern auf der Spur – wie ziehe ich die richtige „Schublade“ im Kopf auf?

    ✔ Wie können wir die „geistige Fitness“ im Pflegealltag unterstützen?

    ✔ Ideen für Spiele / Übungen für Gedächtnis / Sprache / Kommunikation

    Kursnr. Termin

    FoB 058 19.05.2015 9.00 – 14.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    85,00 EUR

    Leitung

    Elke Rohlfing

    Zielgruppe

    Pflegekräfte

    Punkte

    5 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

    Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung

    NEU Kursnr. Termin

    FoB 021 24.02.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    FoB 104 17.11.2015 9.00 – 15.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

    Kosten

    105,00 EUR

    Leitung

    Verena Reincke

    Zielgruppe

    Pflegekräfte Hauswirtschaftskräfte Betreuungskräfte

    Punkte

    6 Punkte „Registrierung beruflich Pflegender“

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    FortbildungenWohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und HygieneSoziale Betreuung und Alltagsgestaltung

    „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“ Singen für und mit Menschen mit Demenz

    Der berühmte Geiger Yehudi Menuhin sagte: „Das Singen ist die eigentliche Muttersprache aller Menschen, denn sie ist die natürlichste und einfachste Weise, in der wir ungeteilt da sind und uns ganz mitteilen können – mit all unseren Erfahrungen, Empfindungen und Hoffnungen.“

    Dieser für alle Menschen gültige Satz behält seine Be-deutung auch für an Demenz erkrankte Personen, denn Gesang und Musik begleiten uns unser gesamtes Leben lang. Gemeinsames Singen