Längs und Quer, Igor Bulatovsky

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Längs und Quer, Gedichte von Igor Bulatovsky

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  • 2012 Igor Bulatovsky 2012 Verlag Das Wunderhorn GmbHRohrbacher Strae 18D-69115 Heidelbergwww.wunderhorn.deAlle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotografie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlags reproduziert werden oder unter Verwendung elek-tronischer Systeme verarbeitet, vervielfltigt oder verbreitet werden.Satz: Cyan, HeidelbergDruck: NINO Druck GmbH, Neustadt/WeinstraeISBN: 978-3-88423-409-9

    Band 7 der Reihe P, herausgegeben von Joachim Sartorius, Hans Thill, Ernest Wichner

  • Igor Bulatovsky

    Lngs und Quer

    Gedichte russisch-deutsch

    bersetzt von Daniel Jurjew, Olga Martynova, Gregor Laschen und Elke Erb

    Mit einem Nachwort von Oleg Jurjew

    Wunderhorn

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    Nur vor dem Liedchen schm ich mich nicht,Es allein tut mir leid.Hinter ihm allein Ist die Ferne nicht weit.

    Dort ist rein nichts.Wie es auch sein mu,Und es lohnte sich nichtzu ziehn diesen Strich.

    bersetzt von Elke Erb und Olga Martynova

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  • 7* * * fr O.J. und O.M.

    Wird das Heupferdchen schwer,Blht der Mandelbaum auf Werden die Wrtchen dir dannLeid tun? Na, also.

    Oder tun dir eben dannDie Wrterchen leid,Wenn das Heupferdchen aufblht,Der Mandelbaum schwer wird?

    bersetzt von Elke Erb und Olga Martynova

  • 8* * *

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  • 9* * *

    Sprich, wovon du willst,Sage nichts, Diese Dame ist vergeben,Und eins-zwei-drei, eins-zwei-drei.

    Aber wenn du nicht anders kannstAls Wrter sprechen mit deinem Mund:Links-rechts, links-rechts-umHat die bessere Resonanz.

    bersetzt von Elke Erb und Olga Martynova

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    Psalm CXXL

    Herr, hoffrtig war ich nie, Mein Herz ganz ohne Stolz, Ich gab mich nicht mit groen Dingen ab, Was wunderbar mir schien, dem wich ich aus.

    Und meine Seele war ein kleines Kind, Soeben abgestillt, Soeben aufgeweckt, beruhigte ich sie, Beruhigte ich nur. Nun richte du.

    bersetzt von Gregor Laschen und Olga Martynova

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  • 13

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    Sie sind wie Bergleut, Ganz im Staub der Kohle,Letzte Worte, einfach hingesprochen, Unbeschwert, bedeutungslos.

    Mde Kumpel, Verwischte Gesichter, Vom Phosphor Beleuchtet ein wenig die Wangen.

    So hrst du vom Leben, Das schlaftrunkne Gemurmel, Als rauschten im Ohr Die Murmeln aus Kohlestaub.

    bersetzt von Gregor Laschen und Olga Martynova

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  • 15

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    Wo hrst du hin? Heut Gibts doch keinen Ton auf dieser Welle, Kein Stich ins Herz, kein Stoen. Gut, gut, so ists wohl einfacher!

    La doch, wird dir gesagt. Die Tnemacher flogen alle heim Und flochten Fetzen ihres Singsangs In die Wrternester ein.

    bersetzt von Gregor Laschen und Olga Martynova

  • 16

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