LEADER Juni/Juli 2016

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    04-Aug-2016
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  • In dieser Ausgabe: David Zuberbhler, Barbara Keller, Christian Lohr, Markus Ritter, Andreas Schweiss, Christian Thiel, Katrin Frick

    Daniel Steffen, CEO des Flughafens Altenrhein:

    Der harte Kampf um mehr AkzeptanzSeite 20

    DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

    Juni/Juli 7/2016Preis Fr. 8.50

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    e.ch

    Ausgabe fr die Ostschweiz und das Frstentum

    Liechtenstein

    Fokus All IP All IP fordert sowohl die Unternehmen als auch die Profis aus der Elektrobranche. Denn die Zeit ist knapp und die Umstellung teilweise mit hohen Kosten verbunden.

    Ab Seite 39pronto-ag.ch

    Sauber bleiben!

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  • 3LEADER | Juni/Juli 2016

    Editorial

    Wenn einem Politiker nichts Konstruktives mehr einfllt, dann stellt er ganz einfach eine Forde-rung in den Raum. Forderungen sind ein praktisches Instrument: Sie kosten nichts, sind schnell formuliert, und die Medien greifen sie gerne auf. Jngstes Beispiel ist die St.Galler SP, die den Rcktritt von Kantonalbank-CEO Roland Ledergerber fordert. Begrndung: Ledergerber sei verantwortlich fr Fehler, die bei der frheren KB-Tochter Hyposwiss begangen worden seien. Die Rede ist nicht etwa von einem bewusst schdigenden Verhalten oder von krimineller Energie, der SP reichen unternehmerische Fehler als Forderungsgrund.

    Die Ereignisse rund um die Hyposwiss knnen und sollen nicht an dieser Stelle noch einmal auf-gerollt werden, dafr gibt es berufenere Stellen. Aber der SP sei doch erklrt: In der freien Wirt-schaft lebt man eine andere Fehlerkultur als in sozialistischen Kreisen. Immer wieder kommt es vor, dass ein Unternehmen zu einem spteren Zeitpunkt unglcklich ist mit seinerzeit getroffenen Entscheidungen. Solche Flle kann und soll man analysieren und an Verbesserungen fr die Zukunft arbeiten. In aller Regel gab es aber zum Zeitpunkt X gute Grnde fr ein bestimmtes Vorgehen, und auch wenn die weitere Entwicklung dann zeigt, dass man besser einen anderen Weg eingeschlagen htte, ist nicht zwingend ein grosses Kpferollen angezeigt.

    Die Forderung der SP erstaunt umso mehr, als die Partei gegenber sich selbst und ihren Amts-trgern beraus grosszgig ist, was den Umgang mit Fehlern angeht. SP-Regierungsrtin Heidi Hanselmann hat im Fall ihres frheren Generalsekretrs eklatante Fhrungsschwche offenbart, aber ihre Partei hlt das nicht fr weiter erwhnenswert. Das zeigt exemplarisch, dass es bei Rcktrittsforderungen selten um das Ereignis an sich geht, sondern um die Frage, auf welcher Seite die Person hinter dem Ereignis steht. Ein Bank-CEO ist fr die SP, die nach wie vor gerne den Kapitalismus berwinden wrde, die Verkrperung des Bsen. Eine SP-Regierungsrtin hingegen kann sich erlauben, was sie will, denn schliesslich steht sie auf der guten Seite.

    Die Forderung der SP wird natrlich folgenlos bleiben. Und es fragt sich sogar, ob eine so inhalts-leere Forderung nicht selbst bei der eigenen Klientel als das enttarnt wird, was sie ist: Reine Pro-vokation zum Zweck der Profilierung.

    Natal SchnetzerVerleger

    Absurde Forderung von links

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  • LEADER | Juni/Juli 2016

    5Im Fokus

    Expo2027 Bodensee-Ostschweiz

    Oktober 2013 5. Juni 2016

    Wir vermissen Dich:

    berkantonales Komitee Chance Expo2027

    Du bist nicht mehr da, wo du warst aber du bist berall, wo wir sind.

    Victor Hugo

    A B S C H I E D

  • LEADER | Juni/Juli 2016

    6 Inhalt

    29 Michael GtteUmstrittenes Prsidium

    30 Andreas Mller, BraumeisterBier braucht Heimat

    32 Momentum OstInnovatives Geschftskosystem Ostschweiz

    37 Kantonsrtin Katrin FrickDie Idealbesetzung

    39 Die Zukunft heisst All IPWas KMU ber die neue Lsung wissen mssen

    46 Den Wandel nicht auf die lange Bank schieben

    Wozu Profis bezglich All IP raten

    52 Christian Thiel, Diplom-InformatikerVoIP passt sich den wachsenden Bedrfnissen an

    60 SpotlightKurznews aus der Ostschweizer Wirtschaftsszene

    8 Roland Rino BchelSchlaraffenland

    10 AusgabenwachstumDer Staat liebt die Kr

    12 David ZuberbhlerEine Besserung ist nicht in Sicht

    13 Christan LohrFreiheit bedeutet auch Verantwortung

    15 Barbara Keller-InhelderStaatliche Bevormundung korrigieren

    16 Markus RitterMeine Rhetorik habe ich gut im Griff

    20 Daniel Steffen, Flughafen AltenrheinDer Luftfahrt fehlt eine Lobby

    23 Sven BradkeDie Krise als Chance nutzen

    26 Andreas Schweiss, Ka Boom AGEverybodys Darling kann man sowieso nicht sein

    22

    10 26

    40

    70

  • LEADER | Juni/Juli 2016

    7Inhalt

    63 CSIO St.GallenDer LEADER gibt sich die Ehre

    65 GrassForumPferd mit neuem Reiter

    66 Ostschweizer PersonaltagUngewohnte Ideen sind gefragt

    67 Startfeld DiamantFrontify gewinnt Jungunternehmerpreis der SGKB

    70 Autorin Anitra EgglerSpricht am KMU-Tag zum Thema Digitaltherapie

    72 SGKB-CEO Roland Ledergerberber das Engagement am WTT Young Leader Award

    73 Axel Thoma, E,T&HKundenbindung ber alles?

    Markt/Publireportagen02 City-Garage AG04 Cofox24 Bank fr Tirol und Vorarlberg 28 Schweizer KMU-Tag St.Gallen38 Swisscom42 Huber+Monsch AG44 Sunrise Communications AG48 Eastphone AG50 Telecom Liechtenstein AG55 Ngele-Capaul communications AG56 E-Fon AG62 Wirtschaftsforum Thurgau68 Bildungszentrum Wirtschaft Weinfelden75 Nacht des Ostschweizer Fussballs76 E-Fon AG

    1630

    52

    12

  • LEADER | Juni/Juli 2016

    Rubrik8

    Alle Expo-Gegner sind mutlose und mit-telmssige Personen. Das wollen uns Medien und Parteien weis-machen. Eigentlich ziemlich frech.

    Von Marcel Baumgartner

    Die Planungskredite fr die Expo 2027 sind im Kanton St.Gallen wie im Thurgau an den Urnen gescheitert. Und einmal mehr zeigen sich die Befrworter einer Vorlage als schlechte Verlierer.

    Im Tagblatt kommentiert Silvan Lchinger: Daraus spricht eine grundstzliche Abwehr-haltung gegenber Unwgbarem, aber auch feh-lender Mut und unterschwellig sogar mangelndes Selbstvertrauen.

    Die FDP St.Gallen schreibt: Es bleibt die enttu-schende Erkenntnis, dass in der Ostschweiz Pro-jekte, die bezglich ihrer Ambitionen ber das Mittelmass hinausragen, offensichtlich nicht mehrheitsfhig sind.

    Und die CVP St.Gallen spricht davon, dass nun die Gegner in der Pflicht seien: Die CVP wird nun die Gegner der Landesausstellung beim Wort nehmen und auf die versprochenen dezentralen Investitio-nen im Kanton pochen.

    Der Entscheid der Stimmbrgerinnen und Stimm-brger hat nichts mit Mutlosigkeit zu tun. Im Ge-genteil: Sie liessen sich nicht von der Mglichkeit eines grossen Volksfestes blenden und sprachen sich fr einen sorgsamen Umgang mit Steuer-geldern aus. Verzicht darf nicht gleichgesetzt werden mit einer Abwehrhaltung, mit Mutlosig-keit oder gar mit mangelndem Selbstvertrauen.

    Es ist korrekt, dass nach Massnahmen gefordert wird, welche die Ostschweiz vorantreiben und ihr ein positives und innovatives Bild nach innen wie auch nach aussen verschaffen. Aber diese Forderung hat nicht die Politik zu stellen. Diese Forderung darf das Volk stellen. Es ist dann die Aufgabe der gewhlten Politikerinnen und Politi-ker von links bis rechts , die entsprechende Umsetzung voranzutreiben. Die CVP sieht die Gegner in der Pflicht. Damit drckt sie sich vor der Verantwortung. Und jeder Politiker, welcher gerne davon spricht, wie schwach die Ostschweiz doch grundstzlich aufgestellt sei, sollt