Lean Management - Die LEAN Idee 3 Faktoren zur LEAN Transformation 4 Ziele von LEAN Management 5...

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    24-Aug-2020
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  • Lean Management

    Lösungsansätze zur stetigen Verbesserung: 1. Einfacher, 2. Besser, 3. Schneller, 4. Billiger. In dieser Reihenfolge.

    Die gefährlichste Art von Verschwendung ist die, die wir nicht erkennen.

    James P. Womack

    Shigeo Shingo

    Daniel T. Jones Daniel Roos

    The Machine That Changed The World (1991) ist ein Buch, das den Begriff Lean Production weltweit

    bekannt gemacht hat und auf einer 5 Mio. USD Studie des MIT über die Zukunft des Automobils beruht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/James_P._Womack https://de.wikipedia.org/wiki/Shigeo_Shing%C5%8D https://www.lean.org/WhoWeAre/LeanPerson.cfm?LeanPersonId=2 https://idss.mit.edu/staff/daniel-roos/ https://www.lean.org/Bookstore/ProductDetails.cfm?SelectedProductId=160 https://de.wikipedia.org/wiki/Schlanke_Produktion

  • ➢ Die LEAN Idee 3

    ➢ Faktoren zur LEAN Transformation 4

    ➢ Ziele von LEAN Management 5

    ➢ LEAN Management Prinzipien 6

    o Beispiel Wertstromanalyse 7

    ➢ KAIZEN, Prinzipien & Ziele 8

    o Verschwendung (MUDA): TIMWOOD+ 9

    ▪ Verschwendung in der Produktion 10

    ▪ Verschwendung im Büro 11

    o KVP: Plan, Do, Check, Act (PDCA) 12

    o Die 5S Methodik: Was ist 5S? 13 ▪ Gründe für die Einführung 14

    ▪ Beispiele aus der Praxis (“So geht’s”) 15

    o KANBAN Ziele und Voraussetzungen 16 ▪ Anwendungsbeispiele 17

    ▪ Beispiele Karten und Behälter 18

    ▪ Beispiel Board: Die Workflow Tafel 19

    ➢ KAIZEN und KANBAN online 20

    Lean Management 2

    Inhalt

  • ➢ Die LEAN Idee

    Lean Management 3

    Kundenbedürfnisse

    ► WERTSCHÖPFUNG ERHÖHEN

    Fokus auf wertsteigernde

    Tätigkeiten, die für den Kunden

    von Nutzen sind und wofür er

    bereit ist einen (höheren) Preis

    zu zahlen.

    Organisation

    ► DAS “GOLDENE DREIECK”

    Wege aufzeigen wie

    wertschöpfende Aktivitäten

    erkannt / organisisert werden

    können, um Zeit, Kosten und

    Qualität zu optimieren.

    Verschwendung

    ► REDUZIEREN & ELIMINIEREN

    Jede Aktivität, die Ressourcen in

    irgendeiner Form (Arbeitskraft,

    Flächen, Maschinen etc.) verbraucht,

    aber keinen Wert erzeugt.

    Anwendung

    ► 3S PRINZIP: SINN, SPASS, STOLZ

    In allen Unternehmensbereichen

    (Produktion, Dienstleistung,

    Verwaltung, Vertrieb, Lager etc.)

    das Richtige richtig tun.

  • ➢ Faktoren zur LEAN Transformation

    Lean Management 4

    Was braucht es, was sind die Voraussetzungen, die Faktoren für eine erfolgreiche LEAN

    Transformation?

    Verbesserungs-

    rhythmus

    Führungskräfte,

    die vorleben

    Strukturiertes

    Vorgehen

    Respect

    4 People

    Handlungs-

    druck ?

  • ➢ Ziele von LEAN Management

    Lean Management 5

    E ff

    iz ie

    n z Prozess-

    orientierte Unternehme nsführung & höchstmögli che Effizienz

    K la

    rh e

    it Eindeutig definierte Prozesse & Abläufe

    S tr

    u k

    tu r Logische

    Gestaltung von Verantwortli chkeiten & Kommunikati onswegen

    O p

    ti m

    ie ru

    n g Minimierung

    von Verschwend ung & Optimierung von Prozessen

    Q u

    a li tä

    t Senkung von Fehlerquote n & operativen Schadens- fällen

    P ro

    d u

    k ti v it ä

    t Erhöhung der Produktivität durch Eliminierung von unnötigen Tätigkeiten

    K e

    n n

    za h

    le n Weiter-

    entwicklung Prozess- modell mit klar definierten KPIs

    O rg

    a n

    is a

    ti o

    n Organisation mit klarer Ausrichtung nach Kunden- und rechtlichen Anforderung en

    W e

    rt e Etablierung

    einer modernen Führungs- und Werte- struktur

    V e

    ra n

    tw o

    rt u

    n g Stärkung der

    Übernahme von Eigenverant wortung der Mitarbeitend en

  • ➢ LEAN Management Prinzipien

    Lean Management 6

    K u

    n d

    e n

    si c

    h t

    ➢ Genau prüfen, was produziert werden soll.

    ➢ Produkte / Dienstleistun g exakt auf Kundenbedü rfnisse einstellen.

    ➢ Kunde soll zur richtigen Zeit am richtigen Ort das passende Produkt bekommen.

    ➢ Bestmöglich e Qualität mit adäquaten Preisen.

    W e

    rt st

    ro m ➢ Prozesse vom

    Rohmaterial bis Fertigprodukt beim Kunden.

    ➢ Vermeide Verschwend ung und unterstütze Ausrichtung auf Kunden- bedürfnisse.

    ➢ Wertschöpfe nde Prozesse zu einer logischen Kette verknüpfen

    F lu

    ss -P

    ri n

    zi p ➢ Kontinuierlich er und geglätteter Ablauf der Produktion.

    ➢ Schaut man aus Produktsicht auf die Produktions- prozesse, stellt man viele Stopps fest.

    ➢ Hier können Verbesserun gen grosse Auswirkunge n auf die Effizienz des Wertstroms haben.

    P u

    ll- P

    ri n

    zi p ➢ Möglichst

    erst dann produzieren, sobald der Kunde bestellt.

    ➢ Material durch die Produktion “ziehen” (Pull), anstatt durch Planungs- vorgaben hindurch zu “stossen” (Push).

    ➢ Lagerung von Teilprodukte n soll entfallen.

    P e

    rf e

    k ti o

    n ➢ Rahmenbedi ngungen wandeln sich laufend: Also auch Prozesse entsprechen d anpassen.

    ➢ Methoden anwenden, mit denen Mitarbeitend e stetig dazu aufgefordert werden Abläufe zu hinterfragen und Ideen einzubringen

    ➢ Flache Hierarchie / Entscheidun gswege

  • Lean Management 7

    o Beispiel Wertstromanalyse

    Falls bereits vorhanden, kann man sich die bestehenden

    Prozesse als Basis für die Wertstromanalyse nehmen.

    Falls nicht können aus der Wertstromanalyse heraus

    optimierte Prozesse definiert werden.

  • ➢ KAIZEN, Prinzipien & Ziele

    Lean Management 8

    KAI „Veränderung, Wandel“ / ZEN „zum Besseren“

    Prinzipien

    ➢ Rechtfertige Dich nicht für Vergangenes, sondern stelle Dich den Herausforderungen.

    ➢ Überlege wie Dinge getan werden können, nicht warum sie nicht getan werden können.

    ➢ Nutze Daten, keine Theorien. ➢ Nutze Weisheit, nicht Geld. ➢ Arbeite clever, nicht härter. ➢ Setze hohe Standards. ➢ Korrigiere Fehler sofort. 70% jetzt sind besser

    als 100% später. ➢ Ein Team ist besser als ein Experte. ➢ Seit Vorbild, gehe mit gutem Beispiel voran. ➢ Ermittle die Fehlerursache, nicht den

    Verursacher.

    Ziele

    ➢ Eigenständiges Erkennen von Schwachstellen. ➢ Bewusste und eigenverantwortliche

    Vermeidung von Verschwendung (Zeit, Material etc.)

    ➢ Kostensenkung, Qualitätssteigerung, Verkürzung der Durchlaufzeit durch Eliminierung nicht wertschöpfender Tätigkeiten.

    ➢ In allen Arbeitsabläufen steckt ungenutztes Potential, welches auf jeder Ebene freigelegt werden soll.

    ➢ Standardisierung der Arbeitsvorgänge nach Vorschlägen der Mitarbeitenden; Identifikation mit und Befolgen der selbst gesetzten Standards.

  • o Verschwendung (MUDA): TIMWOOD+

    Lean Management 9

    Um Verschwendung zu

    minimieren, muss sie

    zunächst als solche erkannt

    werden.

    Hier bietet die Lean-

    Methodik die Abkürzung

    TIMWOOD als Eselsbrücke.

    Intellekt: Eine Verschwendung kann auch das Nichterkennen oder Falscheinsetzen von vorhandenem Wissen / Talenten / Kapazitäten der Mitarbeitenden sein.

    Normalleistung: Das Nichteinfordern der Normalleistung von sich selbst / Mitarbeitenden kann ebenfalls eine Veschwendung sein.

  • Lean Management 10

    Tr a

    n sp

    o rt Bewegen von

    Material / Produkten / Arbeiten ohne Mehrwert zu schaffen. B

    e st

    ä n

    d e (Gehortetes)

    Material wartet im Lager darauf bearbeitet zu werden.

    B e

    w e

    g u

    n g Überschuss an

    Bewegung oder schlechte Ergonomie.

    W a

    rt e

    ze it Verzögerung

    durch Engpässe, warten auf Freigaben, Stillstände.

    Ü b

    e rp

    ro d

    u k

    ti o

    n Es wird mehr produziert als benötigt / als der Kunde bestellt hat.

    K o

    m p

    le x it ä

    t

    Mehr Wertschöpfung als der Kunde verlang und Verschwendun g im Prozess.

    D e

    fe k

    te Fehler- korrekturen, Nacharbeiten und Wieder- holungen. In

    te ll e

    k t

    Fähigkeiten und Kapazitäten der Mitarbeitenden werden nicht voll genutzt.

    o Verschwendung (MUDA): TIMWOOD+

    ▪ Verschwendung in der Produktion

  • Lean Management 11

    Z u

    w e

    n ig

    In fo Rückfragen,

    Doppelarbeit, Suche nach Akten oder Personen, fehlerhaft oder unvollständige Ausführung der Aufgaben.

    Z u

    v ie

    l In

    fo Zu grosse Mailverteiler, überflüssige Kopien, Info- Generierung ohne Auftrag, Meetings statt Telefonkon- ferenzen.

    In fo

    T ra

    n sp

    o rt Mehrfacher

    Informationsfluss (Cc), mangelnde Verständlichkeit, langsame Hauspost, Rundläufe.

    F e

    h le