Legacy 2018. 12. 4.آ  Legacy آ«Vermأ¤chtnisآ» ... Hier wirkt die Oboe als...

Legacy 2018. 12. 4.آ  Legacy آ«Vermأ¤chtnisآ» ... Hier wirkt die Oboe als Zigeuner-Sأ¤ngerin, die durch
Legacy 2018. 12. 4.آ  Legacy آ«Vermأ¤chtnisآ» ... Hier wirkt die Oboe als Zigeuner-Sأ¤ngerin, die durch
download Legacy 2018. 12. 4.آ  Legacy آ«Vermأ¤chtnisآ» ... Hier wirkt die Oboe als Zigeuner-Sأ¤ngerin, die durch

of 2

  • date post

    11-Mar-2021
  • Category

    Documents

  • view

    0
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of Legacy 2018. 12. 4.آ  Legacy آ«Vermأ¤chtnisآ» ... Hier wirkt die Oboe als...

  • Fotobücher · Aufkleber · Beachflags · Briefpapier · Broschüren/Prospekte · Flyer/Falzflyer · Kalender · Plakate · Blachen · Foto- und Postkarten · Rollups · Visitenkarten · Kuverts · Fotobücher · Aufkleber · Beachflags · Briefpapier · Broschü- ren/Prospekte · Flyer/Falzflyer · Kalender · Plakate · Blachen · Foto- und Postkarten · Rollups · Visitenkarten · Kuverts · Fotobücher · Aufkleber · Beachflags · Briefpapier · Broschüren/Prospekte · Flyer/Falzflyer · Kalender · Plakate · Blachen · Foto- und Postkarten · Rollups · Visitenkarten · Kuverts · Fotobücher · Aufkleber · Beachflags · Briefpapier · Broschü- ren/Prospekte · Flyer/Falzflyer · Kalender · Plakate · Blachen · Foto- und Postkarten · Rollups · Visitenkarten · Kuverts · Fotobücher · Aufkleber · Beachflags · Briefpapier · Broschüren/Prospekte · Flyer/Falzflyer · Kalender · Plakate · Blachen · Foto- und Postkarten · Rollups · Visitenkarten · Kuverts · Fotobücher · Aufkleber · Beachflags · Briefpapier · Broschüren/ Prospekte · Flyer/Falzflyer · Kalender · Plakate · Blachen · Foto- und Postkarten · Rollups · Visitenkarten · Kuverts · Foto-

    Gliserallee 6 · 3902 Brig-Glis · Telefon 027 530 10 50 · www.simplondruck.ch Gliserallee 6 | 3902 Brig-Glis | Telefon 027 530 10 50

    simplondruck.ch | info@simplondruck.ch

    allen viel Spass!

    Ihr Medien-Partner für Drucksachen vor Ort in Brig-Glis und überall schnell, bequem und günstig im Internet.

    Wir wünsc hen

    simplonmedien.ch

    Leitung: Armin Renggli Oboe: Isaac Duarte

    ADVENTSKONZERT ADVENTSKONZERT 8. Dezember 2018 · 16.30 Uhr · Pfarrkirche Brig8. Dezember 2018 · 16.30 Uhr · Pfarrkirche Brig

    ·Legacy··Legacy· «Vermächtnis»«Vermächtnis»

    Blasorchester Stadtmusik «Saltina» Brig

  • Programm Die Ankunft der Königin von Saba Georg Friedrich Händel Legacy Oscar Navarro Ishmael aus «Of Sailors and Whales» Francis McBeth Molly on the Shore Percy Grainger Renouncement Michael Hoppé Der Freischütz, Ouvertüre Carl Maria von Weber

    Adventskonzert 2018

    Die Ankunft der Königin von Saba - Für zwei Trompeten und Blasorchester Georg Friedrich Händel 1685-1759: Die Melo- die, welche unsere zwei Trompeter Pascal Studer und Michael Steiner über das Orchester hinweg blasen wer- den, wird wohl den meisten Zuhörer/innen bekannt vorkommen. Händels Werk in drei Teilen erzählt die Ge- schichte der pompösen Königin von Saba. Dementspre- chend schwungvoll ist dieses Stück. Es entfaltet seine Kraft insbesondere in den perlenden Sechzehntel-Ketten. Hän- del wusste ganz genau, dass dadurch ein unverkennbarer «Groove» entsteht, dem sich kein Ohr entziehen kann.

    Legacy Oscar Navarro 1981 Stückbeschreibung des Komponisten (gekürzte Version): «Die Zeit fliesst unaufhörlich und sie ist nicht zu stoppen. Wir können uns an Momente aus der Vergangenheit er- innern, die Gegenwart geniessen und uns die Zukunft ausmalen. Entlang unseres Lebenswegs hinterlassen wir unvergängliche Spuren und es gibt Momente im Leben, die uns prägen und ihre Spuren auf uns hinterlassen. Mit diesem Konzert möchte ich meine Spuren hinterlassen. Ich schaue in die Vergangenheit, in die Gegenwart und in die Zukunft, wobei dies über einen Grossteil des Werks mit einem versteckten „Tick-Tack“ einer Uhr symbolisiert wird. Wir beginnen in der Antike. Diese ist durch eine improvisierte Melodie symbolisiert, welche mysteriös, geheimnisvoll und himmlisch daherkommt. Später sprin- gen wir in die Epoche, in der die spanischen Nationalisten die Führung übernahmen. Im nächsten Abschnitt – dargestellt durch ein Zigeu- nerlied – landen wir in einem emotional aufgeladenen Spanien. Hier wirkt die Oboe als Zigeuner-Sängerin, die durch eine Passage führt, welche prall gefüllt ist mit Lei- denschaft, Gefühlen und wahnsinniger Hingabe. Nach diesem Einblick in die spanischen Wurzeln eröffnet sich ein neuer Abschnitt, der uns in eine romantische Pe- riode überführt. Diese ist geprägt von grossen Melodien, Leidenschaft und Emotionen. Die Oboe initiiert diesen Abschnitt mit einer Hauptmelodie, die immer verschnör- kelter wird und sich mehr und mehr mit Energie auflädt währenddessen das ganze Orchester zusammen den Hö- hepunkt des Stücks erreicht. Die Fülle an Gefühlens verblasst langsam in ein unendli- ches Pianissimo, dem ein erneuter Sprung in die heutige Zeit folgt. Dieser letzte Abschnitt, frisch und rhythmisch, bringt uns in die heutige Musikwelt mit Filmmusik und ausgewogenem Orchesterklang.

    Isaac Duarte spielt im Tonhalle Orchester Zürich als Stellvertre- ter für Solo- Oboe und Solo- Englischhorn. Er ist in Olinda geboren (Pernambuco/Brasilien) und studierte an der Bundesuniversität von Pa- raiba. Schon mit 17 Jahren spielte er als Solo- Oboist im Sinfonischen Orchester von Recife. Ausserdem war er Lehrer am «Centro de Criativi- dade Musical de Pernambuco». Später bildete er sich bei Peter Fuchs am Konservatorium und an der Hochschule für Musik in Zürich weiter. Mit dem Brixi Kammerorchester Prag, unter der Leitung von Christoph Meister, hat Isaac Duarte die Oboenkonzerte von Mozart, Haydn und Fiala sowie das Konzert für Violine, Oboe und Streich- orchester von J.S. Bach eingespielt. Sowie mit der Pianistin Mônica S. Kato Duarte die CDs «Palheta Brasileira» und «DUoARTE» mit Werken von R. Schumann, H. Villa- Lobos und H. Birnbach.

    Als Lehrer ist er in verschiedenen Musikfestivals tätig. So unterrichtete er am «Festival de Inverno de Campos do Jordão», «Oficina de Música de Cu- ritiba» (Brasilien) und am «Festival Instrumenta» (Mexiko). Er leitet zudem Oboenmeisterkurse im Nordosten Brasiliens, in Portugal, sowie im «Doppelrohr- Festival“ in Herzberg (AG) in der Schweiz.

    Abschliessen konnte ich das Werk nicht ohne einen Abste- cher in die Barockzeit. Eine Kadenz ist dieser grossartigen Musikepoche gewidmet, welche so viele Werke für Oboen hervorbrachte. Nach diesem Augenblick in der Barockzeit, beschleu- nigt das Stück nochmals. Die chaotische Uhr zerrt uns in das lebhafte, rasende Finale, in welchem die Oboe all ihre technischen Möglichkeiten ausschöpft und die Uhr schliesslich das Ende unserer Reise enthüllt.»

    Ishmael aus „Of Sailors and Whales“ Francis McBeth 1833-1912: Diese Tondichtung orien- tiert sich an fünf Szenen aus Hermann Melville’s «Moby Dick»-Geschichte. Im von uns vorgetragenen ersten Satz mit dem Untertitel «I go to sea as a simple sailor» be- schreibt der Komponist die völlig entspannte Morgen- stimmung, die ein einsamer Matrose auf offener See erlebt. Die Musik beschreibt dabei zu Beginn das ruhende Meer und später den Sonnenaufgang.

    Molly on the Shore Percy Grainger 1882-1961: Der amerikanische Pianist und gebürtige Australier konnte seine Vorliebe für die bri- tische Volksmusik nie abstreiten. In «Molly on the Shore» verarbeitet er eine irische Tanzmelodie, zu welcher mit Stepschuhen getanzt wird. Entsprechend virtuos ist dieses originale Blasorchesterwerk gestaltet. Ein humorvoller Tanz über die Holzbretter in einem nach Whisky riechen- dem irischen Pub. «Cheers!»

    Renouncement Michael Hoppé 1944: Eine Komposition, inspiriert von den Gedichten der englischen Dichterin, Schriftstellerin und Literaturkritikerin Alice Meynell. Die um 1900 leben- de Londonerin schrieb mehrere Gedichtbände. Alle ihre Werke waren hoch romantisch und melancholisch. Die Melancholie nahm der Komponist direkt in seine Harmo- nik auf. Die Romantik wird symbolisiert durch den Klang des Englischhorns.

    Der Freischütz, Ouvertüre Carl Maria von Weber 1786-1826: Die Freischütz-Ou- vertüre ist neben ihrer ursprünglichen Funktion für die Oper seit jeher ein ausserordentlich beliebtes Konzert- werk. Carl Maria von Weber greift dabei in Auszügen die zentralen Elemente der Opernhandlung auf: Die unver- kennbare Wald- und Jagdstimmung der Waldhörner am Anfang, die Wolfsschlucht über den der erste schnelle Teil hinwegfegt und die berühmte Liebesarie der Agathe, hier gespielt von der Klarinette. All diese Bilder prägen atmo- sphärisch und thematisch den Ablauf des Orchesterstücks, das in strahlendem C-Dur auch das glückliche Ende der Oper vorwegnimmt.