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Literaturwissenschaft (Englische Literaturwissenschaft und Amerikanistik)

Kommentiertes

Vorlesungs-

Verzeichnis

Romanistik Französisch Italienisch

Spanisch

Sommersemester 2013

Liebe Studierende der Romanistik,

mit dem gedruckten Vorlesungsverzeichnis wollen wir Ihnen auch im kommenden Sommersemester eine einfache und umfassende Orientierung bieten.

Bitte beachten Sie, dass die Zeiten, die hier angegeben sind, vorläufig sind. Überprüfen Sie bitte in KU.campus, ob es zu Veränderungen gekommen ist. Dort erfahren Sie auch, in welchen Räumen die Veranstaltungen stattfinden.

Das kommentierte Vorlesungsverzeichnis finden Sie außerdem auch als pdf-Datei auf unserer Homepage.

Wir wünschen Ihnen allen ein interessantes und erfolgreiches Sommersemester 2013!

Christian Wehr

im Namen der Lehrenden des Faches

Inhaltsverzeichnis

1Französisch

1Literaturwissenschaft

5Sprachwissenschaft

8Didaktik

10Sprachpraxis

13Italienisch

13Literaturwissenschaft

15Sprachwissenschaft

16Didaktik

18Sprachpraxis

20Spanisch

20Literaturwissenschaft

24Sprachwissenschaft

26Didaktik

27Sprachpraxis

30Fachgruppe Romanistik

30Sprechstunden im Sommersemester 2013

Französisch

Die Sektionen der Literatur- und Sprachwissenschaft sind nach Modulen, die Veranstaltungen der Sprachpraxis nach Zielgruppen geordnet.

Literaturwissenschaft

Liebermann, Marita: Text- oder Filmanalyse: Erzählwerke des Maghreb: Driss Chraibi, Kateb Yacine, Assia Djebar, Mittwoch 10-12 Uhr

Die revolutionären Umbrüche in verschiedenen arabischen Staaten, von den hiesigen Medien mit Schlagworten wie ‚arabischer Frühling‘ oder ‚Arabellion‘ kommentiert, mögen einen Anlass bilden, sich mit neu geschärftem Blick der französischsprachigen Prosa des Maghreb zu widmen. Diese hat sich längst und unabhängig vom aktuellen Medieninteresse am arabischen Raum ein großes, internationales Publikum erobert; nicht zufällig gehört eine Autorin wie Assia Djebar zum Kanon unserer Zeit. Doch nicht erst im Werk dieser verhältnismäßig jungen Repräsentantin der maghrebinischen Literatur entfalten sich jene ebenso faszinierenden wie problematischen Welten, die vom Zusammenprall der arabischen mit der europäischen Kultur, von der Geschichte der Kolonisation und Dekolonisation sowie der damit einhergehenden und nun aufs Neue dringlich gewordenen Suche nach Identität geprägt sind. Die Veranstaltung will fragen, ob und wie zu einer solchen Suche auch die Suche nach einer eigenen Sprache, nach erzählerischen Ausdrucksformen gehört. Aufbauend auf einer allgemeinen, literaturgeschichtlichen Einordnung der französischsprachigen maghrebinischen Literatur werden beispielhaft Erzählwerke aus drei Jahrzehnten gelesen und analysiert: Kateb Yacines Roman Nedjma (1956), Driss Chraibis Roman La civilisation, ma mère! (1972) und Assia Djebars Novellen Femmes d’Alger dans leur appartement (1980). Zumindest die Kenntnis des Textes von Djebar wird am Semesterbeginn vorausgesetzt.

Die Anschaffung der Texte im französischen Original wird empfohlen; folgende Ausgaben lassen sich (z.T. über das Internet) günstig erwerben: Kateb Yacine, Nedjma, Points: Paris 1996 (EAN 9782020289474); Driss Chraibi, La civilisation, ma mère!..., Gallimard/Folio: Paris 1988 (EAN 9782070379026); Assia Djebar, Femmes d’Alger dans leur appartement, Éditions Albin Michel/Le livre de poche: Paris 2002 (ISBN 978-2-253-06821-1).

Wehr, Christian: Text- oder Filmanalyse: Die Filme der Nouvelle Vague, Mittwoch 10-11.30 Uhr

Die Nouvelle Vague revolutionierte zwischen 1959 und 1975 die kinematographische Sprache wie kaum eine andere Epoche des europäischen Filmes. Dies gilt für die Entwicklung innovativer filmtechnischer Verfahren (Schnitt, Narration) ebenso wie für die Entdeckung neuer Themen (Adoleszenz und Jugend, Aberranz, innovative Konzeption der Geschlechterrollen). Um beidem gerecht zu werden, steht im Mittelpunkt des Seminars zum einen die grundsätzliche Auseinandersetzung mit den Instrumentarien der Filmtheorie- und analyse, zum anderen aber auch die Bestimmung der besonderen filmischen Ästhetik der Nouvelle Vague, die mit Truffauts wegweisendem Debut Les quatre cents coups (Sie küssten und sie schlugen ihn, 1959) ihren Anfang nimmt. Behandelt werden u.a. Filme und theoretische Schriften von Claude Chabrol, Jean-Luc Godard, Jacques Rivette, Eric Rohmer, François Truffaut und Claude Sautet.

Zur Einführung eignen sich Simon Frisch: Mythos Nouvelle Vague. Wie das Kino in Frankreich neu erfunden wurde, Marburg: Schüren Verlag, 2007; Norbert Grob u.a. (Hg.): Nouvelle Vague, Mainz: Bender, 2006; Michel Marie: La Nouvelle Vague. Armand Colin 2005. Zur Filmanalyse sind empfehlenswert James Monaco: Film verstehen, Hamburg 1980, sowie David Bordwell/Kristin Thompsom: Film art. An introduction.

Kuhn, Barbara: Französische Literatur vom Mittelalter bis 1800: Montesquieus Lettres persanes und der Beginn der Aufklärung, Mittwoch 8-10 Uhr

Wenngleich eingefügte Briefe schon immer ein beliebtes Verfahren in Romanen darstellten, ist doch die Geschichte des Briefromans, abgesehen von wenigen Vorläufern im ausgehenden 17. Jahrhundert und wenigen Nachfolgern im 19., wesentlich und nicht zufällig mit der Geschichte des 18. Jahrhunderts als dem Jahrhundert der Aufklärung und der Empfindsamkeit verbunden. Schon 1721 erscheint mit Montesquieus polyphonem Briefroman Lettres persanes ein Meisterwerk der Gattung, an dem sich die späteren Texte – etwa Rousseaus Julie ou La nouvelle Heloïse und Laclos’ Les Liaisons dangereuses abarbeiten werden. Zugleich jedoch wirft dieser Text Fragen religiöser, politischer, wirtschaftlicher und ganz allgemein anthropologischer Natur auf, die für das ganze Jahrhundert der Aufklärung relevant sein sollten und die sich bis in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts immer wieder stellen: Genannt sei nur die Frage nach dem Blick der Europäer auf andere Kulturen und dem Blick anderer auf Europa und die Europäer. In diesem Sinne werden wir uns im Seminar den Text und seinen Kontext sowohl in ästhetischer und vor allem gattungspoetologischer als auch in epistemologischer und anthropologischer Hinsicht erarbeiten.

Die Kenntnis des Romans zu Semesterbeginn ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar.

Zur Einführung: Jean Goldzink: Charles-Louis de Montesquieu, Lettres persanes. Paris: Presses Universitaires de France 1989.

Jean Starobinski: Montesquieu. Paris: Seuil 1953/1989.

Zur Anschaffung empfohlen: Montesquieu: Lettres persanes. Édition établie et présentée par Jean Starobinski. Paris: Gallimard 2003 (folio classique) – oder eine andere Ausgabe, vorausgesetzt, sie ist vollständig und in französischer Sprache.

N.N.: Wahlmodul: Theorien und Methoden der Literaturwissenschaft, Zeit n.V.

(Wahlmodul ab 5. Semester, Französisch/Italienisch/Spanisch)

Die Veranstaltung behandelt zentrale Theorien und Methoden der Literatur- und Kulturwissenschaft (z.B. Hermeneutik, Literatursoziologie, Psychoanalytische Literaturtheorie, Strukturalismus, Diskursanalyse, Dekonstruktion, Gender Studies) und zielt u.a. auf eine vergleichende Einschätzung ihres jeweils spezifischen Erkenntnispotentials.

Zur Einarbeitung wird empfohlen: Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart, hg. von D. Kimmich, R. G. Renner, B. Stiegler, Stuttgart 2008. [Reclam]

Kuhn, Barbara: Wahlmodul: Wissenschaftliche Präsentation (Literaturwissenschaft Französisch / Italienisch), Donnerstag 8-10 Uhr

(Zielgruppe: alle Interessierten, insbesondere Kandidatinnen und Kandidaten, die sich auf die literaturwissenschaftliche Klausur im Rahmen des Staatsexamens vorbereiten)

Der Kurs orientiert sich am Prüfungskanon für die literaturwissenschaftliche Klausur des Bayerischen Staatsexamens. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden einzelne Texte aus den hier vorgegebenen Bereichen Lyrik, Dramatik und Narrativik/Expositorik samt ihren Kontexten präsentieren und mit der Gruppe diskutieren. Zur Orientierung für Analyse und Interpretation dienen Probeklausuren oder frühere Staatsexamensklausuren, die teils mündlich, teils schriftlich bearbeitet werden.

Liebermann, Marita: Wahlmodul: Französische/italienische Literaturgeschichte, Blockveranstaltung

Die Veranstaltung behandelt die Entwicklung der französischen bzw. italienischen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart anhand ausgewählter Schwerpunkte. Die Epochen- und Gattungsprofile sollen von den Teilnehmern erarbeitet und im Plenum präsentiert und diskutiert werden. Die Veranstaltung findet als Blockveranstaltung statt. Die Termine werden in der ersten Sitzung, die nach Absprache mit den angemeldeten Studenten stattfindet, festgelegt.

Kuhn, Barbara: Modul zur Bachelorarbeit (auch für Master-Kandidatinnen und -Kandidaten): Forschungskolloquium Französisch / Italienisch, n.V.

(Zielgruppe: alle, die bei mir eine Abschlussarbeit planen oder gerade in Arbeit haben)

Das Kolloquium bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, ihre derzeit laufenden Forschungsprojekte (Bachelor-, Master-, Magister-, Zulassungsarbeit, Promotions- und Habilitationsvorhaben) zu präsentieren und zu diskutieren.

Zur Vereinbarung eines Termins mögen sich insbesondere all diejenigen, die mit ihrer Bachelor- oder Masterarbeit befaßt sind, bitte per E-Mail an mich wenden.

Sprachwissenschaft

Gaidolfi, Susanna: Gegenwartssprache: Französisch in Kanada, Mittwoch 8:30-10 Uhr

(Modul 2. Semester)

Im Seminar werden wir die Situation des Französischen außerhalb Frankreichs betrac