Maiser Wochenblatt Ausgabe 08-2013

Click here to load reader

  • date post

    28-Mar-2016
  • Category

    Documents

  • view

    225
  • download

    10

Embed Size (px)

description

Generalanzeiger der Unter- und Obermaiser Vereine und Verbände für die Stadt Meran

Transcript of Maiser Wochenblatt Ausgabe 08-2013

  • Das Fertighaus - der Traum von den eigenen vier Wnden?

    WochenblattGeneralanzeiger der Unter- und Obermaiser Vereine und Verbnde fr die Stadt Meran

    08 Freitag, 12. 04. 2013Jahrgang 11

    14-tgig - Poste Italiane SpA Versand im Postabonnement 70 % - NE BOZEN, Gebhr bezahlt / taxe percue. Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurcksenden, kostenpflichtige Rckgabe an den Absender. Nur im Abonnement erhltlich. Mit Werbebeilage I.P.

  • In guten Hnden bei Ihrem Handwerker

  • Seite 3

    Lieber Leserin, lieber Leser,Schaffe, schaffe, Husle baue, so wrde mglicherweise ein Schwabe (angeblich gleich nach den Schotten der sparsamste Menschen-schlag) unseren Titel benennen. In der Tat geht es hier darum, mglichst kostengnstig zu ei-nem Eigenheim zu kommen, aber auch Zeit und Nerven dabei zu sparen.Fertighuser hatten frher einmal den Ruf, qua-litativ nicht besonders hochwertig zu sein, Ver-gleiche mit einer Schuhschachtel oder einem Kartenhaus wurden ganz hufig herangezogen. Dass sich dieses Vorurteil heute nicht mehr be-sttigen lsst, sondern dass Fertighuser eine ganze Reihe von Vorteilen bieten, hat unsere Recherche ergeben, die wir Ihnen ab Seite vier nicht vorenthalten wollen.An dieser Stelle darf ich Ihnen schon eine An-kndigung machen: Ab der nchsten Ausgabe prsentieren wir Ihnen einen neu berarbeite-ten Service-Block. Schwerpunkt sind darin na-trlich die Kleinanzeigen, die beim Maiser Wo-chenblatt selbstverstndlich fr Private kosten-los sind. Weiters werden Veranstaltungen, Ter-mine, Tipps und Infos in bersichtlicher Form prsentiert, damit Sie diese interessanten Infor-mationen in gebndelter Form an einer Stelle finden. Sollten Sie noch Anregungen oder Vor-schlge haben, was fr Sie in einem solchen Service-Block wichtig ist, freuen wir uns schon auf Ihre Mitteilung.Ich wnsche Ihnen eine gute Zeit.

    Ernst Mller

    O: ...wos isch jetzt mit den Pferderennplotz in Untermoas?

    St: ... der keart iatz uan fan uns aus der Stodt ...

    U: ... ah deswegn hot man beim Ha ingerrennen in die Reiter die Lederhosn spendiert ...

    Maiser Wochenblatt - Info-Boxnchste Ausgabe: Freitag, 26. 04. 2013Redaktionsschluss: Freitag, 19. 04. 2013Internet: www.wochenblatt.itKontakte: Telefon E-MailRedaktion Ernst Mller 333 - 464 333 4 [email protected] Robert Bernard 338 - 303 74 66 [email protected] Gerti Morandell 331 - 41 949 14 [email protected] allgemein 0473 - 49 15 05 [email protected] Helmuth Fritz 0473 - 49 15 01 [email protected] Fax 0473 - 49 15 03

    Postanschrift: Pfarrgasse 2/b, 39012 Meran (BZ)

    InhaltEditorial & Inhalt........................................................................03Fertighuser ...............................................................................04Fertighaus: Individuell geplant - schlsselfertig ausgefhrt ....07Informationen aus der Gemeinde Meran ................................08Abkommen zwischen Etschwerke Trading und Weies Kreuz 09Gastknstler berreicht Brgermeister Januth Geschenk .......09Vortrag ber Russlanddeutsche in der Enklave Knigsberg ...10Stadtviertelkomitee Wolkenstein ..............................................10In der Gemeinschaft Erlebnisse schaffen und umsetzen .........11Barcamp Sdtirol .......................................................................11Aus dem Kurbezirk Meran-Mais und Umgebung ....................12Kleindenkmler in Untermais, Freiberg und Sinich ..................12Dr. Mazegger und das Kegelspiel .............................................13VSS-Kinderwettkampf - Meran feiert tollen Erfolg ..................14Think City erkmpft Spitzenplatz bei der Rallye Monte Carlo 14Jubilumsauflage des Frhlings Halbmarathons .....................15Beda Weber fit fr Europa: Fahrt zu den EU-Institutionen ......16Die Freiberger stellen wieder ihren Maibaum auf ...................17KVW Lana setzt sich fr Organspende ein! .............................18Neuer Vorstand bei Blutspender Vereinigung ..........................18Junge Jazzband begeistert Bad Goisern...................................19Pflanzenfiguren in der Gilfpromenade werden renoviert ...19Kieferchirurgie auf hohem Niveau............................................20Gegen trockene Augen .............................................................21Neu in Meran - VITAPLUS Sanittshaus ...................................21Pfarrnachrichten ........................................................................22Ostereieraktion der Meraner Jungschtzen ........................23Kfb Maria Himmelfahrt im Garten der Religionen ..................23Fortbildung .................................................................................24Elektriker Stammtisch: Jahreshauptversammlung ...................25Kleinanzeiger .............................................................................26Impressum .................................................................................27145 Jahre Freiwillige Feuerwehr Meran ...................................28Leute von heute .........................................................................31

    Editorial & Inhalt

  • Titelthema

    FertighuserAls Fertighuser werden Huser bezeichnet, die in Teilen vorgefertigt werden. Die vorproduzierten Bauwerksteile werden auf die Baustelle transpor-tiert und dort Stck fr Stck von Fachpersonal zu-sammengesetzt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch die Produktion der Bauteile im Werk ist eine hohe Genauigkeit gegeben, das Wetter spielt dabei keine Rolle. Das Gebude kann in der Regel in we-nigen Tagen errichtet werden. Da Nebengewerke wie Elektrokanle, Wasserleitungen oder die Hei-zungsinstallation meist bereits in den Wandteilen mit eingebaut sind, verkrzt sich der Zeitraum bis das neue Eigenheim schlsselfertig ist und bezo-gen werden kann auf wenige Wochen.Fertighaus ist nicht gleich FertighausLange hatten Fertighuser den Ruf von instabilen Pappkartons, die nur ein oder zwei Generationen berdauern. Diese Zeiten sind lngst vorbei, der Fertighausbau ist den Kinderschuhen entwachsen und wird immer mehr perfektioniert. Heute hat der Bauherr die Auswahl zwischen ganz unterschiedli-chen, hoch entwickelten Bauweisen: Unter dem Begriff der Holzskelettbauweise wer-

    den Holzstnderbau, Holzrahmenbau und Holz-tafelbau zusammengefasst. Allen Bauweisen ge-meinsam ist die Tatsache, dass das tragende Ge-rst das Skelett aus Holz besteht. Die Unter-schiede liegen im Grad der Vorfertigung und in der Umsetzung der statischen Anforderungen.

    Bei der Ziegelverbundbauweise werden Ziegel im Produktionswerk zu Mauertafeln verarbeitet, die auf der Baustelle als Wandelement aufge-stellt werden. Der groe Vorteil liegt darin, dass das Haus einerseits ein echter Massivbau ist, zum anderen aber die Nachteile wie die Neubau-feuchte ausgeschaltet werden.

    Schlielich gibt es auch Fertighuser aus Beton, bei denen als Material berwiegend Leichtbeton eingesetzt wird. Wand- und Deckenelemente werden im Werk als Betonfertigteile im Schalen-guss hergestellt und auf der Baustelle zusam-mengefgt.

    Eine Sonderform des Fertighauses ist das Bau-satzhaus. Hier werden dem Bauherrn vorgefer-tigte Einzelbauteile geliefert, die er dann in Ei-genregie zusammensetzt. Fr Hallen oder ande-re Objektbauten wird ebenfalls hufig die Fertig-bauweise eingesetzt, wobei fr Industriebauten vor allem die Stahlbeton-Skelettbauweise ange-wandt wird.

    Maximale Individualittbeim Bau von Fertighusern

    Den Gestaltungsmglichkeiten im Fertighausbau sind ebenso wie im Massivhausbau lediglich durch Material und Statik Grenzen gesetzt. Generell knnen alle Bauherrentrume auch beim Fertighaus verwirk-licht werden, da es sich dabei keineswegs um ein Haus von der Stange handelt. Auf der Basis vorhande-ner Bauplne knnen Sie Ihr ganz persnliches Haus, egal ob Einfamilienhaus, Holzhaus oder Bungalow, Passivhaus oder Energiesparhaus, zusammen mit dem Planer entwickeln. Diese Gestaltungsmglichkeit setzt sich brigens auch beim Hausbau selbst fort: Fertighuser knnen in der Regel in verschiedenen Ausbaustufen hergestellt werden. Dies ist besonders fr preisbewusste Kunden interessant, denn je mehr Eigenleistung eingebracht werden kann, umso gns-tiger wird der Bau des Eigenheims. Entwicklung

    Im Lauf der Zeit hat sich die Fertighausbranche von der Billigbauweise der 1970er Jahre entfernt und alternative Techniken entwickelt, die es er-mglichen, dass die Huser heute individuell nach

    Kundenwunsch konzipiert werden knnen. Fertig-huser haben bei Ein- und Zweifamilienhusern gemessen an den gesamten Neubauvorhaben ei-nen Anteil von ca. 1015 %. Die geforderten Ener-giewerte fr Neubauten KFW 60 oder KFW 40 so-wie KFW 15 (Passivhuser) knnen bei der Holz-rahmen- und Holztafelbauweise im Wandbereich einfacher erreicht werden als bei Massivhusern.Ablauf eines BauvorhabensBauplanung

    Der Bauherr wendet sich fr die Bauplanung an einen Architekten oder direkt an die Fertighaus-firma seiner Wahl.

    Ein beauftragter Architekt entwickelt nach den Bedrfnissen des Bauherren und seiner finanzi-ellen Vorstellungen einen Entwurf. In der Praxis werden Fertighausproduzenten jedoch direkt angesprochen, die Planung erfolgt dann von Mitarbeitern des Produzenten nach einem Bau-kastensystem.

    Kriterien bei der Auswahl sind Bauart und Aus-fhrungsqualitt. Von den Anbietern gibt es oft Kataloge oder Musterhuser, aus denen man sich ein Haus aussuchen kann. Natrlich muss sich dieses hinsichtlich des Bebauungsplanes fr das Grundstck eignen, bzw. entsprechend an-gepasst werden. Die Haustypen der Hersteller bilden gelegentlich ein Baukastensystem und lassen sich zu unterschiedlichen Varianten zu-sammensetzen.

    Dann muss wie bei jedem Bauvorhaben eine Baugenehmigung eingeholt werden. Diese (zu-stzlichen) Kosten flieen in die Baukosten ein, ebenso wie Steuer, Register- und Nota