Marcus-Matthias Gellrich - Kaden-Verlag .Marcus-Matthias Gellrich mit einem Beitrag von Dieter...

download Marcus-Matthias Gellrich - Kaden-Verlag .Marcus-Matthias Gellrich mit einem Beitrag von Dieter Schmidt

of 21

  • date post

    24-Mar-2019
  • Category

    Documents

  • view

    213
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of Marcus-Matthias Gellrich - Kaden-Verlag .Marcus-Matthias Gellrich mit einem Beitrag von Dieter...

Marcus-Matthias Gellrich

mit einem Beitrag von Dieter Schmidt

Die SpaltlampeUntersuchungsmethoden

VideografieKonstruktionsgeschichte

VI

AutorenDr. med. Marcus-M. GellrichLehmbergstrae 31 25548 Kellinghusen

Prof. Dr. med. Dieter SchmidtUniv.-AugenklinikKillianstrae 579106 Freiburg

Bibliografische Information der Deutschen BibliothekDie Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der deutschen Nationalbiblio-grafie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet ber http://www.dnb.ddb.de abrufbar.

ISBN 978-3-942825-00-9

LektoratDr. med. Reinhard Kaden

Satz, Grafiken und LayoutChristian Molter, Heidelberg

UmschlagAlexander Lorenz, Mannheim

Bildrechte Carl Zeiss ArchivSeiten 165177

Druck und VerarbeitungBeltz Druckpartner GmbH & Co. KG69502 Hemsbach

Copyright 2011Dr. Reinhard Kaden Verlag GmbH & Co. KG,Maastrae 32/1, 69123 Heidelberg

Das Werk ist urheberrechtlich geschtzt. Nachdruck, bersetzung, Entnahme von Abbildungen, Wiedergabe auf photomecha-nischem oder hnlichem Wege, Speicherung in DV-Systemen oder auf elektronischen Da-tentrgern sowie die Bereitstellung der Inhalte im Internet oder anderen Kommunikationssy-stemen ist ohne vorherige schriftliche Geneh-migung des Verlages auch nur bei auszugs-weiser Verwertung strafbar.Die Ratschlge und Empfehlungen dieses Buches wurden vom Autor und Verlag nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet und sorgfltig geprft. Dennoch kann eine Garan-tie nicht bernommen werden. Eine Haftung des Autors, des Verlages oder seiner Beauf-tragten fr Personen-, Sach- oder Vermgens-schden ist ausgeschlossen.Sofern in diesem Buch eingetragene Waren-zeichen, Handelsnamen und Gebrauchsnamen verwendet werden, auch wenn diese nicht als solche gekennzeichnet sind, gelten die ent-sprechenden Schutzbestimmungen.

www.kaden-verlag.de

Impressum

VII

Geleitwort

Das Jahr 2011 ist ein wichtiges Jahr fr die Augenheilkunde: 100 Jahre zuvor, im Jahre 1911 erhielt Allvar Gullstrand den Nobelpreis fr Physiologie/Medizin fr seine Arbeiten ber die dioptrics of the eye. Im selben Jahr stellte Allvar Gullstrand auf der Tagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Heidelberg auch die Spaltlampe erstmals als augenrztliches Instrument vor. Gullstrand hat es in Zusammenarbeit mit Carl Zeiss Jena entwickelt. Seit dieser Zeit und bis zum heutigen Tag ist die Spaltlampe das zentrale Untersuchungsinstrument des Au-genarztes, vielfach modifiziert und weiterent-wickelt, jedoch im Prinzip unverndert. Genau 100 Jahre spter bringt Dr. Marcus-Matthias Gellrich ein Buch ber die Spaltlam-pe heraus, in dem er exzellent darstellt, was alles in der Praxis mit der Spaltlampe mglich ist. Initialzndung fr dieses Werk war der Vi-deopreis der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, der dem Autor auf der Tagung der DOG 2007 fr einen Film verliehen wurde,

in dem er die fotografischen Dokumentations-mglichkeiten mit diesem ureigensten Instru-ment des Augenarztes darstellte.Der Charme des Ansatzes von Dr. Gellrich liegt in der Einfachheit seines Vorgehens bei der von ihm entwickelten Videografie. Da-bei werden mit einer Videokamera nicht nur Befunde am Augenhintergrund durch ein vor-gehaltenes hohes Plusglas dokumentiert. Die kurzsichtige Spaltlampe wird mit einem Minusglas versorgt und ist dann in der Lage, auch Objekte in weiterer Entfernung zu sehen wie z. B. Augenmuskelstrungen oder das Ge-sicht des Patienten. Welch eine brillante Idee! Ihr zu folgen und dabei neben den traditio-nellen Untersuchungstechniken mit der Spalt-lampe auch neue zu entdecken, macht Spa und ist zudem ntzlich. Dadurch ist das Buch fr den Augenarzt in der Klinik wie in der Praxis ganz besonders lesenswert.

Professor Dr. med. Gerhard K. Lang Universittsaugenklinik Ulm, im Mrz 2011

Dieses Buch ist meinen Patienten gewidmet,

den groen und vor allem den kleinen

IX

Vorwort

Um Ursprung und Ziel dieses Buches zu ver-deutlichen, stelle ich eine scheinbar unwich-tige Frage: Wo liegt Kellinghusen? Darauf gibt es zwei Antworten: Die erste auf halbem Weg zwischen Hamburg und der deutsch- dnischen Grenze. Hier auf dem Lande zwi-schen Nord- und Ostsee herrscht der normale augenrztliche Alltag in der Praxis. Die ande-re Antwort lautet: Kellinghusen ist berall, in der Ukraine genauso wie in Thailand oder Bra-silien berall dort, wo Augenrzte auerhalb von Kliniken und groen Versorgungszentren ihr Fach zum Wohle der Patienten ausben. Hier wie dort gehrt es zu den Aufgaben des Augenarztes, Erkrankungen zu diagnostizie-ren, zu therapieren und gegebenenfalls wei-terzuverfolgen. Voraussetzung dafr ist es, dass der Augenarzt sein diagnostisches In-strumentarium optimal nutzt. Das Spaltlam-penmikroskop kurz gesagt: die Spaltlampe ist zweifellos das Basisgert der augenrzt-lichen Untersuchung. Wengleich sich die An-fnge der Spaltlampe nicht exakt datieren lassen, wird doch die Vorstellung des Gertes durch Gullstrand 1911 als ihr Geburtsjahr ge-sehen [Gullstrand 1911, Kroll]. Seitdem haben sich nicht nur ihr Gesicht verndert und die Handhabung deutlich verbessert, sondern es sind auch weitere Einsatzmglichkeiten hinzugekommen. So gelingt es, nicht nur den vorderen Augen-abschnitt, sondern mit Hilfe von Vorsatz- oder Aufsatzglsern auch den Fundus sowie den Kammerwinkel und damit den gesamten Bulbus zu betrachten. In diesem Buch werden die Konstruktions-geschichte, die Technik sowie die Untersu-chungsmglichkeiten detailliert dargelegt und es wird eine neue Form der Befunddokumen-tation, die Videografie mit der Spaltlampe, beschrieben.

100 Jahre nach der Einfhrung der Spaltlampe in die Augenheilkunde setzt sich so die Ent-wicklung der Untersuchungstechnik weiter fort.Bei der Kontrolle eines Befundes, bei der Be-wertung des Krankheitsverlaufes greift der Arzt in der Regel auf seine Notizen zurck. Dies reicht in vielen den einfachen Fllen auch aus. Bei differenzierteren, komplizierten und langwierigen Erkrankungen bilden schriftliche Notizen aber eine nur ungen-gende Basis, um die Frage Was hat sich ver-ndert? exakt zu beantworten. Durch die in diesem Buch beschriebene oph-thalmologische Videografie gelingt es dem Au-genarzt, alle (!) Augenkrankheiten mit der ihm vertrauten Spaltlampe und einer Videokamera praxisnah, schnell und kostengnstig zu doku-mentieren. Zustzlich werden fr den hinteren Augenabschnitt eine Sammellinse (Lupe), fr Portrt- und strabologische Aufnahmen Zer-streuungslinsen und fr den Kammerwinkel ein Kontaktglas verwendet. Am Ende dieses Teiles stehen zunchst 20 fotografische Grund-einstellungen. In der weiteren Folge wird dann in einer Art Kochanleitung die Anwendung dieser Grundeinstellungen auf die relevanten Kapitel der Ophthalmologie erlutert und auf der beiliegenden DVD mit jeweils einigen klinischen Beispielen belegt. Diese Samm-lung klinischer Bilder ist der erste Atlas der gesamten Augenheilkunde aus der Sicht der Spaltlampe.Die Vorstellung der ophthalmologische Video-grafie mit ihren zahlreichen bisher so nie mit der Spaltlampe erstellten Bildern soll Beleg und zugleich Ansporn dafr sein, diese neue Technik einzusetzen. In meiner Praxis hat sie lngst den Praxistest bestanden insofern knnte Kellinghusen tatschlich berall sein.

Marcus-Matthias Gellrich Kellinghusen, im Februar 2011

X

Dieses Buches htte es sicher nicht ohne ei-nen Film gegeben, den ich bei der Jahres-tagung 2007 der Deutschen Ophthalmolo-gischen Gesellschaft eingereicht habe er befindet sich auf der beiliegenden DVD. Ich danke der DOG-Film-Jury, insbesondere Prof. Dr. Gerhard Lang (Ulm), dass sie meinen Film Eine Spaltlampe berwindet ihre Kurzsichtig-keit prmierte und damit den entscheidenden Ansto fr meine weitere Beschftigung mit der Spaltlampenvideografie gab.

Als ich meinte, ausreichend viel Neues bei-sammen zu haben, erhielt ich am Rande des DOG-Kongresses 2009 Gelegenheit, meine Ideen dem Verleger Dr. Reinhard Kaden vor-zutragen. Hier nahm ein enger gedanklicher Austausch seinen Anfang, fr den ich grte Dankbarkeit empfinde. Der erfahrene Verleger lenkte als Lektor nicht nur manch ungezgel-te Formulierung in geordnete Bahnen. Sei-nem Hintergrund einer eigenen langjhrigen beruflichen Ttigkeit als niedergelassener Augenarzt hat dieses Buch auch zahlreiche inhaltliche Hinweise und Anregungen zu ver-danken, insbesondere die Aufnahme der Ka-pitel ber die klassischen Anwendungen der Spaltlampe.

Der Firma Carl Zeiss danke ich sowohl dafr, dass sie das Gert gebaut hat, mit dem ich meine Spaltlampenvideografie entwickeln konnte, als auch dafr, dass sie dieses Buch

in der Form ermglicht hat, in der es jetzt vorliegt. Frau Heide Walther und Frau Sophia Fischer waren mir dankenswerterweise stets zugewandte Ansprechpartnerinnen.

Dankbar bin ich auch meinem frheren Leh-rer, Prof. Dr. Dieter Schmidt (Freiburg), dass er nicht nur den historischen Teil dieses Buches so kompetent erstellt hat, sondern sich auch durch die Atlaskapitel gearbeitet hat.

Unter meinen Mitarbeiterinnen danke ich vor allem Frau Nathalie Bolz, die im Vorfeld mit groer Sorgfalt den Bild- und Textdateien des Atlas eine Form zu geben verstand, die prsentabel war. Im Kaden Verlag danke ich Christian Molter, der das Layout sehr kompe-tent erstellt und auch meine nachtrglichen nderungen sehr geduldig eingearbeitet hat.

Wie leicht vergisst man doch diejenigen, die am nchsten sind, die einen gelassen haben, ohne dass ich sie je um ihr Einverstndnis gefragt habe. Die neben meiner nahezu unbe-schrnkt fortlaufenden Praxisttigkeit verblie-bene Zeit haben vor allem meine liebe Frau Imme und unsere beiden Shne Finn und Lasse mit der Entstehung dieses Buches teilen mssen. Unsere Shne sind mir in dieser Zeit ber den Kopf gewachsen. Ich wei, dass mir einige der Zentimeter davon entgangen sind