MASTERARBEIT - 2014. 3. 3.آ  meine Helden des Alltags, meine Freunde und meine Familie. Meinen...

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  • MASTERARBEIT

    Titel der Masterarbeit

    Sprachstandsdiagnose – und dann? Exemplarische Sprachförderungsmaßnahmen nach einer Erhebung mit

    USB DaZ

    Verfasserin

    Nicole Sylvia Huber, Bakk. phil.

    angestrebter akademischer Grad

    Master of Arts (MA)

    Wien, 2014

    Studienkennzahl lt. Studienblatt: A 066 814

    Studienrichtung lt. Studienblatt: Deutsch als Fremd- und Zweitsprache

    Betreuerin: Dr. phil. Marion Döll

    - Seite 1 -

  • - Seite 2 -

  • Danke an...

    ...Frau Doktor Döll, die Betreuerin meiner Masterarbeit, die mir im Zuge meines

    Studiums gezeigt hat, dass die Leidenschaf am Fach, Berge versetzen kann. Sie hat mir

    durch ihre Begeisterung und ihre Kompetenz nicht nur den Weg zur Thematk geebnet,

    sondern auch Spaß an der wissenschaflichen Arbeit selbst vermitelt. Ich schätze ihr

    Engagement, ihre Visionen und ihr Wissen.

    ...die NMS Selzergasse, die viel Aufmerksamkeit in die Förderung unserer Zukunf

    investert, indem sie Lehrkräfe aktviert, welche ihre Zeit und Motvaton in das

    Vorankommen und die Chancengleichheit von SchülerInnen stecken.

    …meine Helden des Alltags, meine Freunde und meine Familie.

    Meinen Alltagsheldinnen und -helden gilt Dank, weil sie mich inspirieren, zu sein wer

    ich bin, dann, wenn sie es selbst am wenigsten vermuten: beim gemeinsamen Kafee,

    beim lauthals Lachen, durch das Teilen ihrer Lebenserfahrung. Danke liebe Goli, lieber

    Göd, liebe Oma, danke liebe Nachbarn, liebe Spar-Familie! Ihr habt mir gezeigt, was im

    Leben zählt, und dass nach harter Arbeit der Spaß niemals zu kurz kommen darf.

    Liebe Freunde, ich danke euch, weil ihr wild nach dem Leben seid. Ihr gebt mir alles,

    was ich brauche und noch so viel mehr. Ihr seid meine Herzmenschen, meine Anker,

    meine Leuchtürme, „durch euch ändert sich der Blick auf alles“ (Fiva 2012).

    Liebe Mama, lieber Papa! Danke für eure Liebe, euer großes Verständnis, eure

    grenzenlose Weisheit, euer Vertrauen in mich. Ihr habt mir mehr gelernt als all die

    Bücher es je könnten. Ich bin unheimlich stolz auf euch. Mama, Papa, ihr seid meine

    größten Vorbilder, ihr seid meine besten Freunde.

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  • - Seite 4 -

  • Inhaltsverzeichnis Einleitung ..........................................................................................................................9 1 Sprachdiagnostik ..........................................................................................................11

    1.1 Geschichte der Sprachstandsanalyse bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ................................................................................................................................12 1.2 Anforderungen an ein Verfahren...................................................................... 15

    1.2.1. Allgemeine Anforderungen an pädagogische Diagnoseverfahren .....15 1.2.2 Nebengütekriterien ............................................................................. 17 1.2.3 Spezifische Kriterien .......................................................................... 17 1.2.4 Die Basisqualifikationen von Ehlich .................................................. 19

    1. 3 Verfahren zur Feststellung des Sprachstandes................................................21 1.3.1 Schätzverfahren .................................................................................. 22 1.3.2 Profilanalysen...................................................................................... 22 1.3.3 Tests..................................................................................................... 26 1.3.4 Beobachtungsverfahren....................................................................... 26

    1. 4 Sprachstandsdiagnose – warum denn nun wirklich?......................................30 1.4.1 Verfahren, mit politischer Funktion .................................................... 31 1.4.2 Verfahren mit pädagogischer Funktion................................................32

    1.5 Sprachstandsdiagnose – ein Resümee.............................................................. 34 2 Unterrichtsbegleitende Sprachstandsbeobachtung DaZ (USB DaZ) in Österreich......38

    2.1 Was ist ein Beoachtungsverfahren?..................................................................38 2.2 Niveaubeschreibungen DaZ als Vorbild für USB DaZ....................................40 2.3 Unterrichtsbegleitendende Sprachstandsbeobachtung DaZ in Österreich (USB DaZ in Österreich)..................................................................................................41

    2.3.1 Vorstellung des Beobachtungsinstruments USB DaZ..........................41 2.3.2 Die Beobachtungsbereiche von USB DaZ...........................................43

    3 Sprachdiagnose – und dann? Von der Diagnose zur Förderung.....................................................................................47

    3.1 Sprachdiagnose UND Förderung – wie das?................................................... 47 3.2 Beispiele „diagnosegestützter Sprachförderung“.............................................50

    3.2.1 Das Kieler Modell................................................................................50 3.2.2 Das Projekt Förderunterricht der Stiftung Mercator............................55 3.3.3 Sprachförderung „hoffnungsloser Fälle“............................................. 57

    4 FÖRMIG als Beispiel für ein Modellprogramm zur Förderung von SchülerInnen mit Migrationshintergrund..................................................................................................... 66

    4.1 Einführung zum Modellprogramm FÖRMIG.................................................. 66 4.2 Von der Sprachförderung zur Sprachbildung................................................... 69 4.3 Das Modell der Durchgängigen Sprachbildung............................................... 71

    4.3.1 Qualitätsmerkmal I.............................................................................. 73 4.3.2 Qualitätsmerkmal II............................................................................. 76 4.3.3 Qualitätsmerkmal III............................................................................79 4.3.4 Qualitätsmerkmal IV........................................................................... 84 4.3.5 Qualitätsmerkmal V.............................................................................87 4.3.6 Qualitätsmerkmal VI............................................................................88

    - Seite 5 -

  • 4.3.7 Der Einsatz der Qualitätsmerkmale im Unterricht..............................89 4.3.8 Konkrete Übungsvorschläge für den Unterricht..................................91

    4.4 Organistatorische Prinzipien von FÖRMIG.....................................................96 5 Erhebung und Auswertung des Sprachstandes mit dem Beobachtungsinstrument USB DaZ.................................................................................................................................. 99

    5.1 Auswertung der Ergebnisse von Schülerin A.................................................101 5.2 Auswertung der Ergebnisse von Schüler B.................................................... 104 5.3 Auswertung der Ergebnisse von Schülerin C.................................................106 5.4 Reflexion der Erhebung................................................................................. 109

    6 Individuelle, exemplarische Fördervorschläge für drei SchülerInnen........................110 6.1 Vorschläge von Fördermaßnahmen für die gesamte Klasse nach dem Modell der Durchgängigen Sprachbildung............................................................................. 110 6.2 Vorschläge für individuelle Fördermaßnahmen der Schülerin A...................116 6.3 Vorschläge für individuelle Fördermaßnahmen des Schülers B....................121 6.4 Vorschläge für individuelle Fördermaßnahmen der Schülerin C...................126

    7 Sprachstandsdiagnose – und dann? Ein Resümee...................................................... 131 Literaturverzeichnis....................................................................................................... 136 Internetquellen .............................................................................................................. 148 Anhang ..........................................................................................................................151

    Kurzfassung Deutsch........................................................................................... 151 Eidesstattliche Erklärung..................................................................................... 153 Lebenslauf ..............................................................................................................................155

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  • Einleitung

    SchülerInnen mit anderer Erstsprache als Deutsch brauchen meist verstärkt Förderung

    in ihrer Zweitsprache Deutsch, um den Anforderungen des monolinguistsch

    orienterten österreichischen Schulsystems gerecht zu werden. Wenn ihnen Erfolg in

    der Schule, beziehungsweise gute Bildungschancen im österreichischen Schulsystem

    wichtg sind, so hängen diese in diesem Land of auch stark mit dem s