medianet industrial

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industrial technology GETRÜBTE AUSSICHTEN Unsicherheiten im Export bremsen die Erwartungen der Industrie Seite 55 BOGNER EDELSTAHL Der neu formierte Strategiebeirat soll das Wachstum weiter pushen Seite 56 ADEPT GLEICH DREI NEUHEITEN © Bogner Edelstahl © Adept Technology medianet INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY. FREITAG, 13. APRIL 2012 – 53 Schwertberg. Um die spezifischen Anforderungen des chinesischen Marktes in Zukunft noch besser er- füllen zu können, haben der Werk- zeugbauer Plastisud und Spritz- gießmaschinenbauer Engel Austria ein Joint Venture gegründet. Unter dem Namen „Green Cap“ bieten sie gemeinsam Turn-key-Lösungen für die Herstellung von Verschluss- kappen für Wasser und Softdrinks in China an. Auf der diesjährigen „Chinaplas“ vom 18. bis 21. April in Shanghai werden die beiden Unternehmen ihr neues Konzept erstmals dem Fachpublikum vorstellen. www.engelglobal.com Engel Austria Neues Joint Venture mit Plastisud Großer Markt für kleine Kappen Vollelektrische Engel e-cap 3440/420 Spritzgießmaschine. © Engel Linz. Am 27. November 1952 nahm in Linz das erste LD-Stahlwerk der Welt die Produktion auf. Die- se österreichische Innovation hat die Stahlindustrie auf der ganzen Welt nachhaltig beeinflusst. Noch heute werden rund zwei Drittel der weltweiten Stahlproduktion nach diesem Verfahren hergestellt. Die voestalpine widmet dem Verfah- ren seit dem 12. April in der „Stahl- welt“ eine eigene Ausstellung. Im Rahmen von Sonderfüh- rungen, zu denen man sich online anmelden kann, steht auch die Be- sichtigung des LD-Stahlwerks 3 auf dem Programm. www.voestalpine-stahlwelt voestalpine Ausstellung ehrt das revolutionäre Verfahren LD-Verfahren feiert 60. Geburtstag Ausstellung „60 Jahre LD-Verfahren – eine Innovation verändert die Welt“. © voestalpine Einfacher wird es für die Industrie nicht Aktuelle Umfrage Nicht unbedingt komplizierter, aber auf jeden Fall komplexer sieht die produzierende Industrie ihre Zukunft. Vor allem interne Prozesse und die IT müssen an die neuen Anforderungen dringend angepasst werden. Seite 54 © Panthermedia.net/Norma Cornes SHORT Salzburg. High Tech und Low Weight – das sind die zentra- len Themen der „HiLight 2013“, Österreichs einziger Messe für Leichtbau und innovative Technik, die erstmals vom 30. Jänner bis 1. Februar 2013 im Messezentrum Salzburg stattfinden wird. Im Mittel- punkt stehen Materialien wie Aluminium, Magnesium, Stahl oder Carbon, die Verarbeitung sowie die Produktion von Leichtbaulösungen und Füge- technologien. Abgerundet wird das Messeprogramm durch verschiedene Fachsymposien. www.messezentrum- salzburg.at Kremsmünster. Greiner Packa- ging International setzt seinen Expansionskurs in Südosteu- ropa fort und hat kürzlich über seine Tochtergesellschaft Grei- ner Packaging Serbien einen Teil des serbischen Industrie- konglomerats Hipol übernom- men. „Wir übernehmen einen Bereich mit 60 Mitarbeitern und technischen Einrichtungen für Extrusion, Tiefziehen, Druck und Spritzguss. In den kommenden drei Jahren wollen wir den Mitarbeiterstand in Odzaci auf 150 anheben“, so Willi Eibner, CEO von Greiner Packaging International (Bild). www.greiner-gpi.com © www.kaindl-hoenig.com © Christian Husar © Greiner Packaging International Frankfurt. Trotz der äußerst schlechten Flachs-Ernte im letzten Jahr kam es nach Aussage des Arbeitskreises Naturfaserverstärkte Kunst- stoffe der AVK – Indus- trievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. zu keinen Lieferengpässen bei Naturfa- ser-Verbundwerkstoffen, die besonders im Leichtbau und in der Automobilindustrie (etwa für Türverkleidungen und als Dämmmaterialien) eine immer wichtigere Rolle spielen. Grund dafür sei, dass die Hersteller rechtzeitig ihren Materialmix angepasst haben und alternative Naturfasern, etwa Jute und Kenaf aus Asien oder Hanf aus Europa, einge- setzt haben. www.avk-tv.de
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medianet industrial - die wöchentliche Berichterstattung über die Industriebranche- jeden Freitag in der Wirtschaftsfachtageszeitung medianet

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  • industrialtechnologygetrbte aussichten

    Unsicherheiten im Export bremsen die Erwartungen der Industrie Seite 55

    bogner edelstahl

    Der neu formierte Strategiebeirat soll das Wachstum weiter pushen Seite 56

    adept gleich drei neuheiten B

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    medianet inside your Business. todAy. freitAg, 13. April 2012 53

    Schwertberg. Um die spezifischen Anforderungen des chinesischen Marktes in Zukunft noch besser er-fllen zu knnen, haben der Werk-zeugbauer Plastisud und Spritz-giemaschinenbauer Engel Austria ein Joint Venture gegrndet. Unter dem Namen Green Cap bieten sie gemeinsam Turn-key-Lsungen fr die Herstellung von Verschluss-kappen fr Wasser und Softdrinks in China an.

    Auf der diesjhrigen Chinaplas vom 18. bis 21. April in Shanghai werden die beiden Unternehmen ihr neues Konzept erstmals dem Fachpublikum vorstellen. www.engelglobal.com

    Engel Austria neues Joint Venture mit plastisud

    Groer Markt fr kleine Kappen

    Vollelektrische Engel e-cap 3440/420 Spritzgiemaschine.

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    Linz. Am 27. November 1952 nahm in Linz das erste LD-Stahlwerk der Welt die Produktion auf. Die-se sterreichische Innovation hat die Stahlindustrie auf der ganzen Welt nachhaltig beeinflusst. Noch heute werden rund zwei Drittel der weltweiten Stahlproduktion nach diesem Verfahren hergestellt. Die voestalpine widmet dem Verfah-ren seit dem 12. April in der Stahl-welt eine eigene Ausstellung.

    Im Rahmen von Sonderfh-rungen, zu denen man sich online anmelden kann, steht auch die Be-sichtigung des LD-Stahlwerks 3 auf dem Programm. www.voestalpine-stahlwelt

    voestalpine Ausstellung ehrt das revolutionre Verfahren

    LD-Verfahren feiert 60. Geburtstag

    Ausstellung 60 Jahre LD-Verfahren eine Innovation verndert die Welt.

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    Einfacher wird es fr die Industrie nicht

    Aktuelle Umfrage nicht unbedingt komplizierter, aber auf jeden fall komplexer sieht die produzierende industrie ihre Zukunft. Vor allem interne prozesse und die it mssen an die neuen Anforderungen dringend angepasst werden. Seite 54

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    Salzburg. High Tech und Low Weight das sind die zentra-len Themen der HiLight 2013, sterreichs einziger Messe fr Leichtbau und innovative Technik, die erstmals vom 30. Jnner bis 1. Februar 2013 im Messezentrum Salzburg stattfinden wird. Im Mittel-punkt stehen Materialien wie Aluminium, Magnesium, Stahl oder Carbon, die Verarbeitung sowie die Produktion von Leichtbaulsungen und Fge-technologien. Abgerundet wird das Messeprogramm durch verschiedene Fachsymposien. www.messezentrum- salzburg.at

    Kremsmnster. Greiner Packa-ging International setzt seinen Expansionskurs in Sdosteu-ropa fort und hat krzlich ber seine Tochtergesellschaft Grei-ner Packaging Serbien einen Teil des serbischen Industrie-konglomerats Hipol bernom-men. Wir bernehmen einen Bereich mit 60 Mitarbeitern und technischen Einrichtungen fr Extrusion, Tiefziehen, Druck und Spritzguss. In den kommenden drei Jahren wollen wir den Mitarbeiterstand in Odzaci auf 150 anheben, so Willi Eibner, CEO von Greiner Packaging International (Bild). www.greiner-gpi.com

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    Frankfurt. Trotz der uerst schlechten Flachs-Ernte im letzten Jahr kam es nach Aussage des Arbeitskreises Naturfaserverstrkte Kunst-stoffe der AVK Indus-trievereinigung Verstrkte Kunststoffe e.V. zu keinen Lieferengpssen bei Naturfa-ser-Verbundwerkstoffen, die besonders im Leichtbau und in der Automobilindustrie (etwa fr Trverkleidungen und als Dmmmaterialien) eine immer wichtigere Rolle spielen.

    Grund dafr sei, dass die Hersteller rechtzeitig ihren Materialmix angepasst haben und alternative Naturfasern, etwa Jute und Kenaf aus Asien oder Hanf aus Europa, einge-setzt haben. www.avk-tv.de

  • Mnchen. Die Komplexitt in der Fertigung ist in den vergangenen fnf Jahren gestiegen und wird in den kommenden drei Jahren vor-aussichtlich weiter zunehmen. Das zeigt eine weltweite Umfrage unter 378 Herstellern in der Automobil-, Luftfahrt-, Hightech-Elektronik und industriellen Ausrstungs- industrie, die IDC Manufactu-ring Insights unterttzt vom Geschftssoftware und Services- Anbieter Infor durchgefhrt hat. 57% der Befragten gehen von ei-ner steigenden Komplexitt aus, der Rest rechnet damit, dass sie auf dem aktuellen Niveau bleiben wird; ein Abnahme der Komplexi-tt erwartet niemand.

    Wenig berraschend ist, dass alle Branchen die strkste Zu-nahme in ihren eigenen Mrkten erwarten, dicht gefolgt von der Komplexitt interner Prozesse. Luft- und Raumfahrt, Maschi-nen- und Hightech-Elektronik-In-dustrie sehen die Technologie als einen dritten Bereich, der wahr-scheinlich immer komplexer wer-den wird. Fr Unternehmen in der Automobilindustrie steht dagegen die Lieferkette an dritter Stelle.

    Unterschiedliche Strategien

    hnlich wie bei der Umfrage von 2010 bleibt hohe Komplexitt weiterhin ganz oben auf der Liste der Prioritten fr Hersteller vor allem fr jene, deren Produktaus-wahl und differenzierte Services zustzlich betriebliche Komplexi-tt und versteckte Kosten bedeu-ten, erklrt Andrew Kinder, Direc-tor Product Marketing, Infor.

    Die Strategien, mit denen die Unternehmen diesen Herausfor-derung begegnen, variieren stark

    nach Branchen und industriespezi-fischen Faktoren. Automobil- und Luftfahrtindustrie etwa konzent-rieren sich auf eine verbesserte Bedarfsplanung (60% bzw. 57%), um die betriebliche Effizienz zu erhhen. In der Hightech-Elek-tronik setzt man vor allem auf Beschaffung aus Niedrigpreisln-dern (49%) und eine verbesserte Ausrichtung der IT (49%). Herstel-ler von Industriemaschinen hal-ten ein genaueres Eingehen auf Kundenwnsche (53%) fr ziel- fhrend.

    Zwei Drittel der Unternehmen gaben an, dass ihre Geschftspro-zesse und IT-Systeme schon dem derzeitigen Niveau an Komplexitt kaum gewachsen sind und bemn-geln das Fehlen entsprechender Instrumente. So seien etwa die IT-Systeme zu wenig flexibel, um mit den Entwicklungen Schritt zu halten.

    Hersteller auf der ganzen Welt mssen strenge Regeln in ihrer Betriebsfhrung einhalten, um ihre Profitabilitt zu verbessern. Gleichzeitig mssen sie interne

    Komplikationen reduzieren, indem sie konsistente Prozesse schaffen, die Mitarbeiter besser informie-ren und eine offene Kommunikati-on ermglichen, so Pierfrancesco Manenti, Leiter von IDC Manufac-turing Insights, Europa, Mittlerer

    Osten & Afrika. Es gibt einen gro-en Bedarf an modernen Instrumen-ten, die neue, anwenderorientierte Betriebsmodelle untersttzen, um Herstellern Innovation und profi-tables Wachstum zu ermglichen. www.infor.com

    Ansfelden. Seit der Grndung der Firma Erema vor 29 Jahren kon-zentrieren wir uns darauf, un-seren Kunden immer bessere und leistungsfhigere Technologien anbieten zu knnen. Das treibt uns an und hat uns zu dem ge-macht, was wir heute sind: die Nr.1 im Kunststoffrecycling-Anla-genbau, ist Erema-CEO Manfred Hackl zu Recht stolz. Der sterrei-chische Recyclinganlagenherstel-ler erzielte von April 2011 bis Mrz 2012 einen Rekordumsatz von 115 Mio. (+40%), das bisher beste Geschftsjahr.

    Flexibles Recycling

    Spezialisiert ist das Unterneh-men auf Kunststoffrecyclingsys-teme zum In-house-Recycling von Produktionsabfllen ebenso wie fr stark kontaminierte Post Con-sumer-Abflle; die Technologie von Erema hat sich hier als weltweit fhrender Standard durchgesetzt.

    Die Kombination aus Schneid-verdichter und Extruder ist das Herzstck der klassischen Erme-ma-Anlagen und bietet die gro-

    artige Mglichkeit, dass diese je nach Ausfhrung fr die unter-schiedlichsten Recyclingaufga-ben und Anwendungen eingesetzt werden kann, so Hackl.

    Das patentierte Vacurema-Ver-fahren hat sich seit seiner Markt-einfhrung 2010 zur erfolgreichs-ten PET-Recyclingtechnologie ent-wickelt. Mehr als 140 Systeme sind weltweit schon im Einsatz. Rund 1 Mio. t PET-Flakes werden in Euro-pa jhrlich recycelt mehr als ein Drittel bereits mit der neuen Tech-nologie.

    Das neue Anlagenkonzept ist ei-ne kompakte und platzsparende All in one-Lsung. Der Anwender kann je nach Bedarf zwischen drei verschiedenen Betriebsmodi wh-len. Produktion von 100% r-PET

    Granulat, Produktion von 100% r-PET Flakes

    oder simultane Erzeugung von r-PET Flakes + r-PET Granulat.

    Auf diese Weise knnen Anwen-der das aufbereitete r-PET in ver-schiedenen physikalischen Formen und den aktuellen Markterforder-

    nissen entsprechend zur Verf-gung stellen und erhalten damit die Mglichkeit, sich sehr flexibel auf die sich ndernden Markterforder-nisse anzupassen. www.erema.at

    54 industrialtechnology cover Freitag, 13. April 2012

    Festo Hermes Award

    ExoHand

    Esslingen. Die ExoHand von Fes-to ist fr den renommierten In-dustriepreis Hermes Award der Deutschen Messe AG nomi-niert worden.

    Entwickelt wurde die bio-nische Hand, die erstmals auf der diesjhrigen Hannover Messe vorgestellt wird, um den Handlungsspielraum des Men-schen in der Produktion zu er-weitern und neue Anwendungen in der Servicerobotik sowie bei persnlichen Assistenzsystemen zu erschlieen. Die pneuma-tischen Komponenten ermgli-chen eine besonders nachgiebige und ergonomische Ansteuerung der einzelnen Fingerglieder. www.festo.de

    F

    esto

    Das innovative Verfahren verzeichnet steigende Marktanteile in Europa und USA.

    erema Der O Spezialist fr Kunststoffrecycling-Anlagen baut seine fhrende Markstellung weiter aus

    PeT-recyclingtechnik der Zukunft

    Aktuelle Studie Differenziertere Mrkte und neue Technologien stellen die Industrie vor groe Herausforderungen

    Die Komplexitt in der Fertigung nimmt zu Geschftsprozesse und IT halten schon mit der aktuellen Entwicklung kaum noch Schritt.

    Seit der Firmen

    grndung ist es unser

    Ziel, unseren Kunden

    immer bessere und

    leistungsfhigere Tech

    nologien zu bieten.

    manfred hackl ceo von erema

    britta biron

    hnlich wie bei der

    Umfrage 2010 bleibt

    hohe Komplexitt

    weiterhin ganz oben

    auf der Priorittenliste

    fr die Hersteller.

    andrew kinder, director Product marketing, infor

    Neue Handlungsspielrume zwischen Mensch und Maschine.

    E

    rem

    a

    kommentar

    Forschung macht Schule

    britta biron

    ForschungundEntwick-lungsinddaherrschtweitgehendEinigkeitdieDreh-undAngelpunktefrerfolgreicheUnterneh-menundeinestabileVolks-wirtschaft.Wesentlichdafrist,dassWissenschaftundWirtschaftHandinHandar-beiten.Daswurdeauchbeim6.ForschungsforumderFach-hochschulen,dasvorwenigenTagenanderFHJoanneuminGrazstattfand,betont.NachMeinungvonHelmutHolzin-ger,Prsidentdersterrei-chischenFachhochschul-Konfe-renz,erfllenFachhochschulendiesewichtigeBrckenfunkti-onzwischenWissenschaftundWirtschaft.GenerellseiendieFachhoch-

    schulenbeiderTeilnahmeanAusschreibungenvonForschungsfrderungspro-grammen,dieaufeinenkooperativenAnsatzhinzurWirtschaftabstellenbzw.aufeinenInnovationstransferhinzurWirtschaftausgerichtetsind,sogarbesonderserfolg-reich.AllerdingswerdensiegegenberdenUniversittenbeiderBasisfinanzierungnochimmerbenachteiligt.VorallemimHinblickaufdiedringendnotwendigeBeseitigungderimjngstenInnovationsberichtderEUgeortetenSchwchendersterreichischenForschungistjaauchwirklichnichtein-zusehen,dasshiermitzweier-leiMagemessenwird.SparenknntemanvermutlichanandererStelle.

  • Starten Sie mit Ihrem Team beim medianet Drachenboot Cup,sterreichs grtem Teambuilding-Incentive!

    20 Paddlerinnen und Paddler ein 12 Meter langes Drachenboot kein aufwndiges Training erforderlich sportliche Fitness von Vorteil, doch der Teamgeist fhrt Sie zum Sieg!

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    Organisiert und umgesetzt von www.teamfactory.at

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    medianet Drachenboot Cup OST

    medianet Drachenboot Cup SD

    medianet Drachenboot Cup WEST

    TermineWien, Samstag, 16. Juni 2012

    Graz, Samstag, 23. Juni 2012

    Zell am See, Samstag, 14. Juli 2012

    jetzt

    anmelden

    Konjunkturbefragung USA und Asien bleiben Hoffnungsmrkte, eher skeptisch sieht die Industrie die Geschftsentwicklung in Europa

    Die Grenzen des WachstumsWien. Wir haben es aktuell mit ei-ner schwierigen Situation zu tun. Gesamtwirtschaftlich gesehen wird mit einem Wachstum von bis zu 0,8 Prozent fr 2012 gerechnet. Fr die Eurozone selbst, in der sich die grten Exportpartner der In-dustrie befinden, wird aber kein Wachstum prognostiziert, fasst Manfred Engelmann, GF der Bun-dessparte Industrie der WKO, die Ergebnisse der jngsten Konjunk-turbefragung zusammen.

    Groe Unsicherheiten

    In der Einschtzung der Aus-landsauftrge zeige die Befragung, so Engelmann, fr die nchsten Monate mehr oder weniger groe Unsicherheiten. Whrend die USA und Asien, in die immerhin je sechs Prozent der sterreichischen Ex-porte gehen, nach wie vor als Hoff-nungsmrkte angesehen werden knnen, sind die Unternehmen hin-

    sichtlich der Exportauftrge aus Italien, Spanien, Portugal, Ungarn und Griechenland eher skeptisch.

    2011 stiegen die Exporte zwar um 6,8% auf 62,4 Mrd. , die Dynamik verlangsamte sich aber im Jahresverlauf deutlich und im 4. Quartal brach sie dann ber-haupt um 6,7% ein (November -7%, Dezember -15,6%).

    Auch die Inlandsauftrge, die seit Mitte 2011 schon schleppend verliefen, waren zu Jahresende leicht rcklufig. Durch die in der Zwischenzeit mit dem Stabilitts-gesetz 2012 beschlossenen Bud-get-einsparungsmanahmen rech-nen die Unternehmen daher auch

    in diesem Bereich fr heuer mit wenig Besserung.

    Mehr Lehranfnger

    Ein deutliches Plus von 10,8% konnte bei den Lehranfngern verzeichnet werden. Eine we-sentliche Herausforderung in der Zukunft ist die Sicherstellung des Fachkrftebedarfs insbesondere in technisch-handwerklichen bzw. technisch-naturwissenschaftlichen Berufen. Deshalb haben wir unsere Anstrengungen verstrkt, um das Fachkrftepotenzial von morgen zu heben, so Engelmann. www.wko.at

    Erfreulich ist die steigende Anzahl der Lehranfnger mit plus 10,8 Prozent.

    IV Klima & Zeitarbeit

    KrisengebieteWien. Auch wenn die Kyoto-Ziele sterreichs nach Ansicht der In-dustriellenvereinigung milde aus-gedrckt etwas zu ambitioniert sind, bekennen wir uns dazu, die eingegangenen Verpflichtungen auch zu erfllen, so IV-Vizege-neralsekretr Peter Koren. Daher untersttze man den Plan des Um-weltministers, die aktuell gns- tigen Preise fr die CO2-Zertifikate zu nutzen. Kontroproduktiv sei es dagegen, jetzt ber hhere Klima-ziele nachzudenken.

    Sauer stt der IV auch die Diskussion um die geplante Ein-schrnkung der Zeitarbeit auf. Die vorgeschlagene Novelle setze das bestehende System das s-terreichische Modell gelte euro-paweit als Vorbild auer Kraft und schaffe Rechtsunsicherheit, so Koren. So wre die Definiti-on der Rahmenbedingungen fr berlassene Arbeitskrfte durch Kollektivvertrge nur mehr unter stark einschrnkenden Vorausset-zungen mglich. Insbesondere die Rcksichtnahme auf die bereits bestehende Kollektivvertrags- situation, die laut EU-Leiharbeits- richtlinie ausdrcklich ermg-licht ist, sei nicht ausreichend vor- gesehen.

    Zustzlich wrde die Administra-tion der Arbeitskrfteberlassung durch verstrkte Mitteilungs- und Meldepflichten erschwert. Die-ser Entwurf wrde fr sterreich Wettbewerbsnachteile im europ-ischen Vergleich bedeuten, betont Koren. www.iv-net.at

    Manfred Engelmann, GF der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer.

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    Peter Koren, IV-Vizegeneralsekretr, kritisiert weitere Belastungen.

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    industrialtechnology 55InnoVatIon & unternehmenFreitag, 13. April 2012

  • Ried. Im Zuge eines gro ange-legten Investitionsprogramms baut die FACC AG ihre oberster-reichischen Standorte weiter aus. Das starke Wachstum, bedingt vor allem durch die erweiterten Flug-

    zeugprogramme Airbus A380 und Boeing 787, erfordert neben der Errichtung einer F&E-Zentrale auch eine Ausweitung der beste-henden Fertigungskapazitten im Werk 4 fr Engines & Nacelles.

    Der Startschuss fr die Bauakti-vitten war Anfang April die Ein-bringung des Autoklavs, der mit einer Lnge von 22,5 m und einem Durchmesser von 6,1 m die grte Fertigungsanlage in der neu zu er-richtenden Werkshalle sein wird. Der Autoklav wird zur Fertigung von Triebwerkskomponenten zum Einsatz kommen. Die Flugzeugbau-teile aus Faserverbundmaterialien werden in dem Kessel unter hohem Druck und Wrme ausgehrtet. Im Anschluss daran wurde der Bau der Produktionssttte fortge-setzt. Die Fertigstellung der Werk-shalle ist fr Ende Juli dieses Jah-res geplant.

    Sattes Umsatzplus

    Im abgelaufen Geschftsjahr ist unser Umsatz um 31 Prozent gestiegen. Ein weiterer Umsatz-anstieg um 15 Prozent oder mehr wird fr das laufende Geschfts-jahr 2012/13 erwartet, so Robert Machtlinger, Vorstand Technik der FACC AG. FACC wird aus diesem Grund an den Standorten in Ober-sterreich erheblich investieren.

    Dieser Heiluftofen ist der zweite in dieser Gre bei FACC und wird mageblich zur Kapazittsauswei-tung der zehn bereits bestehenden Heiluftfen beitragen.

    Neue Mitarbeiter gesucht

    Auch personell wird aufge-stockt. Die Anzahl der Mitarbeiter ist bereits in den letzten Monaten

    stark gestiegen. Verschiedene Positionen sind noch zu besetzen und wir suchen technikversierte und innovative Persnlichkeiten, die Interesse an einem abwechs-lungsreichen und zukunftssi-cheren Arbeitsplatz in einem weltweit ttigen Unternehmen der Wachstumsbranche Luftfahrt haben, so Machtlinger. www.facc.at

    56 industrialtechnology innovation & unternehmen Freitag, 13. April 2012

    Transformatorenstation als flexibles Modul

    Krefeld. Bislang ist das Einrich-ten einer Ortsnetzstation fr Anlagenbauer mit viel Aufwand und Planungsrisiken verbun-den; alle Komponenten der An-lage von der Mittelspannung ber den Transformator bis zur Niederspannung mssen einzeln ausgewhlt und aufein-ander abgestimmt werden. Mit der Produktstudie Ormaflex stellt der Mittelspannungsex-perte Ormazabal ein Konzept vor, das die Planungsarbeiten in Zukunft erleichtert und dazu einen Beitrag zum Umwelt-schutz leistet. Herzstck der neuen Anlage ist ein Organic-Transformator mit biologisch abbaubarem l.

    Der besonders effiziente Trafo ist eingestuft in die nied-rigste Verlustklasse Bk A0 und bietet in dieser Anwendung eine Leistung von 400 bis zu 1.250 kVA. Das eingesetzte Bio-l hat Ormazabal in enger Kooperation mit Repsol, dem spanischen Marktfhrer in der Petrochemie, entwickelt. Es ist auch nach Jahrzehnten im Betrieb noch vollstndig ab-baubar und schont damit die Umwelt. Eine Auffangwanne ist in der Anlage deshalb nicht erforderlich.

    Die Mittelspannungsanlage ist strlichtbogengeprft ge-m IEC 62271-200 (VDE 0671 Teil 200). Ihre kompakte Bau-weise erlaubt den Einsatz auch auf beengtem Raum. www.ormazabal.de

    Kapazittserweiterung bei BASF Deutschland

    Ludwigshafen. Die BASF hat Anfang April in Ludwigshafen eine neue Anlage zur Herstel-lung von oxidierten Polyethylen-wachsen in Betrieb genommen, die Wachsoxidate von hoher Qualitt nach einem BASF-eige-nen Verfahren produziert.

    Gleichzeitig haben wir auch in die Modernisierung der bestehenden Anlage fr PE-Wachse investiert, sagt Stefan Beckmann, Senior Vice President Home Care & Formu-lation Technologies Europe. Bei Kunststoffen steige auch die Nachfrage nach hochwertigen Wachsen und Wachsoxidaten, so Beckmann weiter. Mit der Inbetriebnahme der neuen Oxi-dationsanlage fr Wachse in Ludwigshafen knnen wir den steigenden Marktbedarf jetzt besser befriedigen. www.basf.de

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    Die Studie Ormaflex wird erstmals auf der Hannover Messe gezeigt.

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    Feierliche Erffnung der neuen Pro-duktionsanlage in Ludwigshafen.

    Bogner edelstahl Ausbau der Governancestruktur als wichtiger Faktor fr geplantes Wachstum

    neuer Strategiebeirat nimmt die arbeit auf

    Wien. Seit ber 60 Jahren zhlt Bogner Edelstahl zu den erfolg-reichsten Edelstahlhndlern und -verarbeitern in sterreich und im CEE-Raum. Diese Position will man in Zukunft nicht nur halten, sondern auch ausbauen und hat

    dafr im letzten Jahr die Strategie Best 300 gestartet. Dazu gehrt auch der Ausbau der Governance-struktur der Bogner Gruppe, fr den Anfang 2012, zustzlich zur Generalversammlung, der seit 2009 bestehende Beirat in einen monatlich tagenden Eigentmerrat und einen quartalsweise tagenden, mit externen Experten besetz-ten, Strategieberat umorganisiert wurde.

    Der Eigentmerrat steht seit Anfang 2012 unter der Leitung von Fritz Bogner; Friedrich Bog-ner und Georg Bogner sind die weiteren Mitglieder und vertre-ten gemeinsam die Interessen des Eigentmers. Die neu be-stellte Geschftsfhrung, beste-hend aus Peter Ostermann (CEO)

    und Robert Broermann (CFO), berichtet dem Eigentmerrat monatlich.

    Best 300-Strategie

    Wesentliche Aufgabe des Eigen-tmerrats ist die Untersttzung der Geschftsfhrung bei der Lei-tung des Unternehmens, etwa bei Entscheidungen bezglich Strate-gie, Planung und Budget, Gewinn-verwendung, Verlustabdeckung, Investitionen, Finanzierung, Um/Neu-Grndung, M&A-Transakti-onen sowie eine allgemeine Kon-trollfunktion.

    Der neu geschaffene Strategie-beirat ist ein Gremium, dessen Aufgabe die Steigerung der Effi-zienz der Eigentmerrats und die

    Behandlung von komplexen Sach-verhalten umfasst. Konkret werden die Berichte der Geschftsfhrung diskutiert und Empfehlungen an Eigentmerrat und Geschftsfh-rung bezglich Marktbearbeitung, Kunden, Strategie, Wertschpfung, Finanzierung, Personal, Organisa-tion, IT, Standorten & Reorganisa-tion gegeben und die Umsetzung dieser Empfehlungen begleitet.

    Externes Know-how

    Der Strategiebeirat steht un-ter der Leitung von Fritz Bogner. Martin Bergler (COO der rpGlobal renewable power), der seit 2009 Beiratsmitglied war, wechselt in den Strategiebeirat, Thomas Lan (Geschftsfhrender Gesellschaf-

    ter der LAP) und Alexander Scho-eller (Anwalt in der Kanzlei Jaksch Schoeller & Riel), wurden neu be-stellt. Die Bestellungen erfolgten fr zwei Jahre.

    Der neue Strategiebeirat setzt sich aus erfahrenen Experten zu-sammen, die unter Bercksichti-gung des sterreichischen Corpo-rate Governance Kodex agieren und dadurch eine wirksame und unab-hngige Arbeitsweise sicherstellen. Es soll gewhrleistet werden, dass das Wachstumsprogramm ,Best 300 der Bogner Gruppe erfolg-reich umgesetzt wird und Bogner Edelstahl auch in den kommenden Jahren auf Erfolgskurs bleibt, so Peter Ostermann, CEO der Bogner Edelstahl Holding. www.bogner.co.at

    norbert berger

    Mandat von Martin Bergler verlngert, Thomas Lang und Alexander Schoeller neu bestellt.

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    Die Bogner Edelstahl-Eigentrmer Georg, Friedrich sen. und Fritz Bogner (v.l.n.r.) stellen die Weichen fr weiteres Wachstum.

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    Der Autoklav wird die grte Anlage in der neuen Fertigungshalle sein.

    auf expansionskurs Der neue Autoklav wird die grte Fertigungsanlage im neuen Werk sein

    Der ausbau der Fertigung geht zgig voran

    Der neue Beirat aus

    externen Experten stellt

    eine wirksame und

    unabhngige Arbeits-

    weise der Geschfts-

    fhrung sicher.

    Peter ostermann, Ceo bogner edelstahl holding

    Das umfangreiche

    Investitionsprogramm

    wird den eingeschla-

    genen Wachstumskurs

    des Unternehmens

    untersttzen.

    robert maChtlinger

  • Langenfeld. Keine simple Spiele-rei, sondern ein Demonstrations- objekt, an dem neue mechatronische Konzepte getestet werden, das ist der Badminton-Roboter Jada des belgischen Forschungsinstituts FMTC.

    Der Roboter beschleunigt mit dem Dreifachen der Erdgeschwin-digkeit und ist damit schneller als ein Formel-1-Bolide. Zwei Kameras fungieren als Augen, drei Motoren als Muskeln und drei Rechner steu-

    ern die Hand-Auge-Koordination. Der Badmintonschlger ist in einer um zwei Achsen drehbaren Hand montiert, die auf einem Schlitten in der Horizontalen hin- und her-fhrt.

    Auf drei Achsen frei beweglich und absolut akkurat arbeitend, sind eigene Fehler von Jada so gut wie ausgeschlossen, so Joe De Waele, Business Develop- ment Manager des FMTC. www.fmtc.be

    Wien. Der Stand der Technik und die Anforderungen an Aufzge n-dern sich permanent und bringen neue Herausforderungen, wei Gottfried Jung, Leiter des Bereichs Aufzge beim TV Austria.

    Mit dem Aufzugstag heuer findet er am 17. April im Wiener Rathaus statt bietet man Herstel-lern und Betreibern von Aufzugs-anlagen, Sachverstndigen von Un-ternehmen und Behrden, Facility Managern und Mitarbeitern von Instandhaltungsunternehmen, Ge-bude- und Haustechnikplanern, Bauingenieuren und Architekten, Immobilienbesitzern und -verwal-tern kurz allen, die direkt oder in-direkt mit dem Thema Aufzug zu tun haben, eine Mglichkeit, sich

    umfassend ber alle Neuheiten im Bereich Technik, Sicherheit und Vorschriften zu informieren.

    Auf dem Programm stehen heuer unter anderem die Themen Intel-ligente Aufzge, Stahlkonstruk-tionen und Neuerungen durch die EN 1090, rechtliche Folgen feh-lender Nachrstung sowie Neu-erungen beim Brandschutz. Als Vortragende fungieren TV-Ex-perten sowie externe Experten, wie etwa Thomas Madreiter (Lei-ter der MA 18, Stadtentwicklung und Stadtplanung) oder Wolfgang Steinkellner (Prfstelle fr Brand-schutztechnik des sterreichischen Bundesfeuerwehrverbands). Zur Auflockerung prsentiert dann Kabarettist Reinhard Nowak einen humorigen Aufzugs-Knigge. www.tuev.at

    innovation & unternehmen industrialtechnology 57Freitag, 13. April 2012

    tv austria 11. Aufzugstag findet am 17. April statt

    Sicher hoch hinaus

    herbert strasser

    Neuerungen bei Technik, Brandschutz & Co.

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    Roboter Jada beschleuningt schneller als ein Rennwagen in der Formel 1.

    neue Konzepte Badminton-Roboter von FMTC

    Sportliches Forschungsprojekt

    Motion

    Automation

    I/O

    IPC

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    2-02

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    www.beckhoff.atSetzt weltweit Standards: PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff. Als Spezialist fr offene Automatisierungssysteme bietet Beckhoff Komponenten fr die Bereiche IPC, I/O, Motion und Automation an, die einzeln oder im Verbund als przise aufeinander abgestimmtes Steuerungssystem fungieren. Die New Automation Technology von Beckhoff steht fr universelle Automatisierungslsungen, die weltweit in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz kommen. Die Unternehmensprsenz in ber 60 Lndern gewhr-leistet weltweit eine kontinuierliche Betreuung.

    Vier Komponenten, ein System:New Automation Technology.

    IPC Industrie-PCs Embedded-PCs Motherboards

    I/O EtherCAT-Komponenten IP-20-Busklemmen IP-67-Feldbus-Module

    Motion Servoverstrker Servomotoren

    Automation Software-SPS Software-NC/CNC Safety

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    olds

    chm

    idt

    Gottfried Jung leitet den Bereich Aufzge beim TV Austria.

  • Der Adept Courier transportiert autonom und sicher Lasten bis zu 20 kg.

    Dortmund. Adept prsentiert auf der diesjhrigen Automatica in Mnchen gleich drei Produktneu-heiten.

    Adept Courier ist ein intel-ligentes fahrerloses Transport- system mit einer Nutzlast von bis zu 20 kg. Durch die Verbindung von mobiler Basis und integrierter, bewegungsfhiger Steuerung so-wie einer Software fr die auto-matische Kartengenerierung und Wegfhrung navigiert der Adept Courier innerhalb des definierten Arbeitsbereichs absolut autonom und sicher. Seine Anwendungs- gebiete sind Krankenhuser, Phar-ma-, Medizin-, Automobil- und Logistik-Industrie.

    Die zweite Innovation ist der Adept Flexibowl Feeder, der im Zusammenspiel mit jedem Adept-Roboter und der Bildverar-beitung AdeptSight eine Vielzahl

    verschiedenster Teile selbst fi-ligrane und zerbrechliche sicher zufhren kann. Auch das Hand-ling von zylindrischen, gelten oder verhedderten Teilen ist fr ihn kein Problem; die runde Form ermglicht automatisch das Rck-wenden der Teile und ein be-quemes Integrieren von kleineren Robotern.

    Dank seines direkt angetriebenen Motors ist er sehr zuverlssig, ge-ruscharm und einfach zu bedie-nen. Eine kreisfrmige Bandver-folgung erlaubt die Entnahme von Teilen whrend der Bewegung und ermglicht so einen hohen Durch-satz.

    Dritter Innovationsstreich ist die neue Adept ePLC-Produktrei-he. Bewegungsfhrung und Positi-onen des Roboters werden von der Simatic S7-Steuerung verwaltet und ausgefhrt, Spezialkenntnisse sind zur Programmierung nicht erforderlich. www.adept.de

    58 industrialtechnology produktion & automatisierung Freitag, 13. April 2012

    Watt Drive erweitert Inveor-PaletteMarkt Piesting. Nach erfolg-reicher Markteinfhrung des dezentralen Antriebsreglers Inveor im letzten Jahr sind ab sofort auch die einphasigen Ausfhrungen fr die Leis-tungsklassen 0,37 bis 1,1kW erhltlich. Weiters wurde die Produktpalette auch nach oben im dreiphasigen Bereich um eine weitere Baugre ergnzt. Hier steht nun mit der D-Baugre ein Leistungsbereich von 11 bis 22kW zur Verf-gung. www.wattdrive.com

    Kommuniziert in allen Standards

    Verl. Beckhoff prsentiert auf der IFAT Entsorga (7. bis 11. Mai in Mnchen) seine PC-ba-sierte Steuerungstechnik fr die Wasser- und Abwasser-wirtschaft: Die offene Automa-tisierungslsung untersttzt alle gngigen Kommunikati-onsstandards zur Anbindung der Prozess- und Feldebene. Es untersttzt alle gngigen Kommunikationsstandards und erlaubt, eine hohe Anzahl von Prozessdaten zu erfassen und zu verarbeiten.

    Durch die direkte Anreihung der Busklemmen lassen sich alle gngigen Sensoren und Aktoren zur przisen Erfassung der Prozessparameter, wie z.B. Temperatur, Vibration, Druck oder Volumenstrom, nahtlos in die Steuerung integrieren.

    Neuer Kalibrator bis Minus 55 Grad Celsius

    Klingenberg. Im Bereich Kalib-riertechnik fr die Messgre Temperatur hat WIKA in der Produktgruppe der portablen Regelgerte einige Neuerungen eingefhrt.

    Das Portfolio wird knftig durch den Trockenblockka-librator CTD9100-Cool fr ein breites Einsatzspektrum er-gnzt. Mit diesem Gert lassen sich schnell und przise sogar Temperaturen bis -55 C errei-chen (Obergrenze: 200 C). Um mehr Thermometer gleichzeitig kalibrieren zu knnen, ist der Typ CTD9100-165 ab sofort mit einem greren Hlsendurch-messer (60 mm) lieferbar. Vor-teil der Trockenblockkalibrie-rung: Der Prfling kommt mit keinem Medium in Berhrung, d.h. die sonst notwendige Rei-nigung des Fhlers entfllt. www.wika.de

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    Erfasst und verarbeitet eine hohe Zahl verschiedener Prozessdaten.

    Der neue Trocken- blockkalibrator CTD9100-Cool.

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    adept technology Drei Produktneuheiten werden auf der diesjhrigen Automatica in Mnchen vorgestellt

    einfach automatisierenherbert strasser

    Zufhrlsung Adept Flexibowl, Adept ePLC-Produktreihe und Europapremiere des Adept Courier.

    maplan Die neuen edition-Horizontalmaschinen bieten auf 30% weniger Stellflche deutlich mehr Leistung

    sprung vorwrts beim gummi-spritzgussTernitz. Der sterreichische Elasto-mer-Spritzgiemaschinenherstel-ler Maplan hat seine edition-Serie um eine neue Horizontalmaschi-nenbaureihe in zwei Antriebsvari-anten erweitert.

    Die Basisausfhrung ist mit drehzahlkonstantem Asynchonmo-tor, variabler Pumpe und propor-tionaler Druck-/Mengenregelung ausgerstet, die edition-S-Bau-reihe mit Cool Drive II wird ber einen hochdynamischen, drehzahl- variablen Servo-Synchronmotor in Kombination mit einer Innen-zahnradpumpe angetrieben. Cool Drive II bietet durch schnellere Be-wegungen Zykluszeitvorteile und ermglicht im Vergleich mit einem Standardantrieb eine Energie- einsparung von bis zu 65%.

    Beide Baureihen sind mit den bewhrten FIFO-Gummispritzein-heiten in Maplan-spezifischer Bauart ausgerstet, die sich durch eine besonders kurz bauende, per-manent gekhlte Dse fr hchste Spritzdrcke am Werkzeugeintritt auszeichnet.

    Breites Typenprogramm

    Ein weiterer Pluspunkt der edi-tion-Horizontal ist die gegenber der Vorgngerbaureihe um bis zu 30% verkleinerte Stellflche, dar-ber hinaus die deutlichen Ver-besserungen bei den Leistungs-daten, der Servicefreundlichkeit und nicht zuletzt beim Preis-/ Leistungsverhltnis. www.maplan.at

    Amstetten. Eplan prsentiert zur Hannover Messe eine erweiterte Fluid-Software, die auch in den MCAD-Workflow integriert werden kann. In Eplan Fluid Professional sind 3D-Daten, Fluid-Symbole und elektrische Ansteuerung knftig direkt mit der Stckliste und den technischen Daten der Gerte ver-bunden. Anwender profitieren vom interdisziplinren Engineering und sinkendem Projektierungs- und Do-kumentationsaufwand. Zugleich steigt die Kompetenz des Fluid-technikers im Gesamtprojekt.

    Geregelter Workflow

    Eplan Fluid Professional kombi-niert bewhrte fluidtechnische Pro-jektierung mit neuer 3D-Technolo-gie. Einmal im Fluid-Schaltplan platzierte Komponenten wie Ven-tile oder Zylinder knnen mit einer einfachen Methode vergleichbar dem Lego-Prinzip in 3D zusam-mengebaut und auf Montage- flchen platziert werden.

    Die Eplan eTouch-Technologie liefert automatisch erzeugte An-fasspunkte fr jedes Bauteil und

    ermglicht so den einfachen und schnellen Aufbau von Fluidschal-tungen. Zentrale Neuerung ist die Integration in den bestehenden Workflow der Mechanik-Kons-truktion. Whrend das 3D-Modell in einem beliebigen MCAD-System (Beispiel Autodesk Inventor) kons-truiert wird, kann dort fr die pneumatischen Komponenten und deren zentrale Drucklufteinspei-sung ein Bauraum definiert und per Step-Schnittstelle an Eplan

    Fluid Professional exportiert wer-den. Der Fluidtechniker projektiert in Folge die Auswahl der Kompo-nenten und deren Verschaltung mit direkter Verbindung zur Elek-trotechnik. Sofort stehen automa-tisch generierte Stcklisten und Schlauchleitungslisten zur Verf-gung. Importiert der Fluidtechniker beispielsweise eine Montageplatte, so kann er die im Schaltplan pro-jektierten Komponenten per Drag & Drop im vorgesehenen Bauraum

    platzieren und direkt in 3D zusam-menbauen. Mittels Bemaungen werden die Fertigungsinformati-onen erstellt, beispielsweise fr die Befestigungsschellen der pneuma-tischen Wartungseinheit. Das Er-gebnis bergibt der Fluidtechniker wiederum per Step zurck an das Inventor-Modell der Gesamtma-schine inklusive Bauteilnumme-rierungen.

    Drag & Drop

    Der Fluidtechniker kann mit Eplan Fluid Professional seine Pro-jektierung standardisieren und oft verwendete Teilsysteme in Form von Makros direkt in der Projek-tierung speichern und wiederver-wenden; Spezialwissen wird so ge-sichert und ist jederzeit abrufbar. Das beschleunigt die Projektierung und sichert die Qualitt disziplin-bergreifend. Weiterhin bietet der Workflow gemeinsam mit der Elektroprojektierung die Chance der Fehlervermeidung, gerade bei zunehmender Komplexitt der me-chatronischen Komponenten wie Ventilinseln. www.eplan.at

    eplan Erweiterte Fluid-Software kann jetzt auch in den MCAD-Workflow integriert werden

    neue dimension fliet im engineering ein

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    3D-Abbildungen entstehen automatisch als Teil der Dokumentation.

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    Kompakte Bauweise mit bersichtlicher Anordnung aller Systemkomponenten.

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    MN547_S53_13_i1_FERT.pdfMN547_S54_13_i2_FERT.pdfMN547_S55_13_i3_FERT.pdfMN547_S56_13_i4_FERT.pdfMN547_S57_13_i5_FERT.pdfMN547_S58_13_i6_FERT.pdf